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Ultraleicht Trekking

German Tourist

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  1. Hier hatte ich schon mal Vorschläge für genau diese Jahreszeit gemacht: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/78064-ES-Neue-Trails-in-Spanien-ideal-für-off-season
  2. Mich hat die Art des Moderators schon ziemlich genervt, aber mit dieser Situation muss man sich halt in einem Interview abfinden. Ich bin auch schon mal in einem Live-Interview als Christina Stürmer vorgestellt worden - da kannst Du ja auch nicht ausflippen, sondern den Moderator bestenfalls freundlich lächelnd korrigieren. (Dabei kann ich gar nicht singen ...) In diesem Interview ging es ja nicht um Weitwandern allgemein, sondern um meinen konkreten Fall - und so habe ich auch geantwortet. Darüberhinaus argumentiere ich mit meinen Beobachtungen und mit statistischen Werten/Erfahrungen: Ich behaupte zum Beispiel nicht, dass UL-Wandern die einzig seligmachende Art des Langstreckenwanderns ist. Ich sage aber, dass dieses Prinzip bei mir hervorragend funktioniert und dass die Mehrzahl der mir bekannten erfolgreichen (im Sinne von geografischer Zielerreichung) Thruhiker ebenfalls UL unterwegs ist. Rein statistisch ergibt sich aus dieser Häufung der "best practices" dann schon ein Muster, dass man aber nicht befolgen MUSS. Wer sich aber daran hält, erhöht schon mal statistisch gesehen seine Chancen auf eine erfolgreichen Thruhike. Was soll daran problematisch sein? Analog gilt das auch für Motivationen von Fernwanderern oder andere in diesem Interview angesprochenen Themen. Du hast recht: es gibt die unterschiedlichsten Ansichten und Herangehensweisen und jeder soll nach seiner Facon glücklich werden. HYOH - aber auch hier gibt es schon mal rein statisch Häufungen, wer mit welcher Ansicht und Herangehensweise eher das Ziel erreicht. Hier verwechselst Du Ursache und Wirking: all diese "befriedigenden Eigenschaften" waren tatsächlich nur ein unerwarteter Nebeneffekt meiner Wandertätigkeit. Oder plakativ gesagt: als ich losgewandert bin, habe ich das große Glück gar nicht gesucht, aber trotzdem gefunden. Zu meiner ersten Wanderung hat mich vor allen Dingen die Neugier getrieben und die naive Frage, ob ich sowas schaffen kann. Selbstoptimierung war dabei nicht geplant. Und während ich viele Fernwanderer kenne, die - vielleicht zur moralischen Legitimierung einer monatelangen Auszeit? - unterwegs Spenden für Wohltätigkeitsorganisationen sammeln, bin ich tatsächlich einfach nur aus Selbstzweck unterwegs oder platt gesagt: Weil es mir Spaß macht. Diesen meinen Spaß finanziere ich dann aber auch komplett selbst. Danke! Der Punkt ist mir auch wirklich sehr wichtig!
  3. Ich sehe das eher umgekehrt: Über das Weitwandern gibt es vorwiegend romantische und idealisierende Vorstellungen - und dazu passt das Thema Disziplin überhaupt nicht, denn das assoziieren die meisten Nicht-Wanderer nur mit der schnöden Berufswelt, der sie ja entfliehen wollen. Die Vorstellung eines "Flow" und einer naturnahen Lebensweise hingegen wird unbekannterweise idealisiert - und das dahinter viel Disziplin steckt, verdrängt. Ich kann das im Gespräch zwar alles logisch begründen, aber emotional nachvollziehen können das nur wenige Nicht-Langstreckenwanderer.
  4. Das war in der Tat lustig: Ganz offensichtlich fehlen Serdar weibliche Gäste und beim Sender-internen Brainstorming kam dann mein Name auf, weil eine ehemalige Studienkollegin dem Redakteur mal von mir erzählt hat. Zum gemeinsamen Wandern hat er sich aber dann doch nicht mit mir verabredet. Ich finde einen unvorbereiteten Moderator zwar eher suboptimal (auch wenn es das Konzept dieser Sendung ist), aber trotzdem hat das Interview Spaß gemacht, weil auch mal andere als die üblichen Fragen kamen.
  5. Er hat wirklich ziemlich verdutzt aus der Wäsche gekuckt ....
  6. Wie es der Zufall so will, hat Erik Lorenz gerade heute den dritten Weltwach-Podcast mit mir veröffentlicht ... darin geht es aber nicht um Wanderphilosophie, sondern vor allem um meine letzten Touren, vor allem um den Greater Patagonian Trail. Ich finde das Konzept dieser Sendung, den Moderator gänzlich unvorbereitet ins Gespräch zu schicken, eher schwierig. Denn da er keinen Plan hat, überblickt er gar nicht, welche Fragen er überhaupt stellen könnte. Und so bohrt er sich halt irgendwo fest. Erik Lorenz von Weltwach ist das genaue Gegenteil: Er überlegt sich vorher immer genau die Gesprächsstruktur und Themen, stellt aber seine Fragen immer ergebnisoffen. Wenn Du nur planlos durch die Gegend läufst, beraubst Du Dich einer der (für mich) wesentlichen Erlebnisse beim Weitwandern: Nämlich etwas - trotz aller Probleme und Widerstände - geschafft zu haben. Um diese Erfolgserlebnisse zu bekommen, brauchst Du erst mal ein Ziel und Regeln, wie Du dieses Ziel erreicht. Welches Ziel und welche Regeln ist dabei relativ unerheblich - meine Wanderziele sind auch meist ziemlich willkürlich gewählt. Aber ohne Ziel keine Möglichkeit der Zielerreichung - und damit auch kein Erfolgserlebnis. Das erklärt auch zum Teil den Hype um die US-Trails. Ambitioniertes, aber klares Ziel mit klaren Regeln. Die Thruhiker könnten ja auch ganz einfach so in den USA herumlaufen, aber stattdessen zieht es sie alle auf diesen vordefinierten Trail. Das ziellose Herumlaufen klingt für gestresste Berufstätige erst mal sehr verlockend - und ist es wahrscheinlich auch. Zumindest eine ganze Weile - bis alles beliebig und langweilig wird.Die meisten mir bekannten Verfechter des "planlos"-Stils sind daher auch Menschen, die voll eingespannt sind im Berufsleben. Ist jedenfalls ein spannendes Thema!
  7. Ich habe auf Tour ja soviel Zeit, dass ich über seine Fragen schon immer sehr viel nachgedacht habe. Ob aufrichtiges Interesse dahinter steckt, kann ich nicht beurteilen. Allerdings fand ich ihn sehr von Vorurteilen ("Weitwanderer sind auf der Flucht vor etwas") getrieben und hätte ergebnisoffenere Fragen spannender gefunden.
  8. Auf Langstreckentouren wäre es stupid light, nur mit einem Navigationsgerät unterwegs zu sein. Denn bei einem Defekt kann das ohne Backup lebensgefährlich werden!
  9. @krahat es auf den Punkt gebracht: Ein GPS-Uhr macht aufgrund ihres winzigen Displays nur dann Sinn, wenn Du sklavisch genau einem exakt vorgefertigtem gpx-Track folgen kannst. Wenn Du einfach nur mal so los gehst, wirst Du mindestens ein Smartphone mit großem Display brauchen, um die Route unterwegs planen zu können. Beides dazu noch von einer Powerbank laden zu lassen, ist potentiell russisches Roulette. Wenn dann die Powerbank die Grätsche macht, kannst Du keines Deiner Navigationsmittel mehr aufladen. Der ideale Kompromiss ist ein GPS-Gerät, das man zur ständigen Navigation einfach um den Hals hängt. Mit einem Satz Batterien kommt bei gleichzeitigem Tracken um die vier Tage aus. Als Back-up verwende ich dann ein Smartphone, dass ich aber aufgrund der größeren Defektanfälligkeit (Wasserschaden, Displaybruch bei Sturz) nicht zur ständigen Navigation verwenden würde.
  10. German Tourist

    Jurasteig

    Ist den Weg denn nun jemand mal gegangen und kann was dazu sagen?
  11. Stimmt - mir hat der Altmühltalpanoramaweg deswegen nicht wirklich gefallen. Ich war zeitweise so genervt, dass ich mit Ohrenstöpseln gewandert bin ... Aber ich bin auch sehr lärmempfindlich.
  12. Die Stange ist am Stück, aber nicht fest mit dem Zelt verbunden. Du kannst sie aus dem "Tunnel" entfernen und anderswo transportieren.
  13. @Jens Das Rainbow war absolut das richtige Zelt! Nach meiner Wanderung zum Nordkap habe ich es genau wie @perregrintuk auch in Patagonien im Einsatz gehabt. In beiden Fällen hat es sich super geschlagen! Allerdings achte ich schon immer auf die richtige Zeltplatzwahl. Ich finde auch nicht, dass es durch die Mesh-Einsätze besonders zugig ist. Du kannst das Zelt ja flach abspannen. Der Einsatz der Trekkingstöcke erhöht auch noch mal die Stabilität. Für mich ist das TT Rainbow zur Zeit das ideale Zelt und der beste Kompromiss aus Preis, Platz, Windstabiltät und Langlebigkeit. Ich werde es mir sicher wieder kaufen!
  14. Ich würde in Arad starten. Zur Planung schau mal bei Buck 30. Meines Erachtens eine großartige Zusammenfassung des Trails und ein super water report, nach dem ich auch gewandert bin: https://www.postholer.com/journal/Israel-National-Trail/2016/buck30/2016-11-28/WATER-IN-THE-NEGEV/57644
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