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Ultraleicht Trekking

German Tourist

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  1. Ich verstehe ehrlich gesagt überhaupt nicht, was er damit meint. Ich hatte mir mal vor Urzeiten einen Liner gekauft, aber letztendlich nie verwendet, weil das Kondens-Problem im Rainbow nur gering ist. Ich stelle das Rainbow mit der Kopf- oder Fußseite in den Wind, so dass die lange Zeltstange in Windrichtung verläuft. Du kannst die Trekkingstöcke als zusätzliche Stütze verwenden und noch weitere Zeltleinen anbringen, was ich aber nie mache. Tarptent bietet mittlerweile auch Carbonfiber-Stangen an, die ich jetzt auch zum ersten Mal nutze. Keine Ahnung, wie haltbar die sind, aber die alten Aluminiumstangen sind mir in ca. 2000 Nächten nicht ein einziges Mal gebrochen.
  2. Das Tarptent Rainbow ist nach wie vor das beste "Allround"-Zelt auf dem Markt. Ich habe mittlerweile das fünfte (!) Rainbow, weil es für meine langen Touren durch unterschiedliche Klimazonen einfach perfekt ist. Allerdings würde ich persönlich mir nie DCF kaufen, sondern immer nur Silnylon - hält einfach drei Mal so lange bei einem Drittel des Preises ... Die Vorteile: extrem großer Innenraum, darin lässt es sich auch bei schlechtem Wetter lange aushalten freistehend ist für mich ein unabdingbare Bedingung, um das Zelt auch in Schutzhütten aufstellen zu können (und Du wirst beim harten Boden auf dem AZT auch dafür dankbar sein) sehr windbeständig (ich bin damit ohne Probleme bis zum Nordkap gewandert) sehr gut durchdachte Konstruktion: ich habe darin Wolkenbrüche biblischen Ausmaßes ohne irgendwelchen Leckagen durchgestanden Als Entscheidungshilfe würde ich mir folgendes überlegen: Das Rainbow ist ein Zelt, bei dem man sich egal bei welchem Wetter keine Sorgen machen muss - ein bombensicherer Tanzpalast, dafür trägst Du halt etwas mehr Gewicht. Bei meinen langen Touren ist mir diese psychologische Komponente extrem wichtig, denn ich habe keinen anderen Rückzugsort. Bist Du kürzer unterwegs, kannst Du die Ausrüstung viel mehr auf gewichtsoptimieren, weil Du die Verhältnisse besser vorhersehen kannst - und Du steckst schlaflose Nächte besser weg bzw. die Ungewissheit, ob Deine Ausrüstung durchhält. Für den Washington PCT würde ich in jedem Fall das Rainbow präferieren, beim AZT würde auch das Zpacks reichen - auch wenn Du manchmal Probleme mit dem harten Boden kriegen könntest. Happy trails!
  3. Das Problem ist die "mud season". So früh in der Saison ist der Boden von der Schneeschmelze aufgeweicht und die schlitterst mehr als du wanderst. Ich würde nicht vor Anfang Juni starten, weder auf dem AT und schon gar nicht auf dem IAT. Bei einem SoBo hike (den ich auch selbst gemacht habe), fliegt man nach Bangor, nimmt von dort den Bus nach Medway, von wo aus es mehrere Shuttles zum nördlichen Startpunkt gibt. Das mit den bounce boxes und dem resupply ist ausführlich in den vielen AT-guidebooks erklärt. Kurzfassung: Wenn Du ein Paket per priority mail schickst, kannst Du es Dir kostenlos von einem Postamt zum nächsten weiterschicken, sofern Du es nicht öffnest.
  4. Salzburger Almenweg: https://www.salzburgerland.com/de/salzburger-almenweg/
  5. @BitPoetJa, Du hast recht - die Sache ist technisch viel komplizierter. Hier sind die technischen Hintergründe genau dargestellt.
  6. Das Thema Handy in den USA taucht hier ja immer wieder auf - und bei meiner aktuellen Tour durch die USA konnte ich dafür eine gute Lösung finden. Aber vorneweg mal die Problematik: Es gibt in den USA nur drei Anbieter: Verizon, AT&T und T-Mobile, die auch von Subanbietern wie z.B. Lycamobile genutzt werden. Bei 4G und 5G nutzen alle Anbieter LTE, aber bei 2G und 3G nutzen Verizon und AT&T leider CDMA. Der überwiegende Rest der Welt (einschließlich Europa) nutzt hingegen GSM für 2G und 3G. Neue Iphones können sowohl CDMA als auch GSM, aber die meisten in Europa verwendeten Handys (so wie alle China-Handys) sind nicht CDMA-fähig! Damit fallen Verizon und AT&T einfach mal flach. Der Empfang funktioniert technisch nicht, außerdem erlauben die Anbieter darin auch keine Aktivierung ihrer SIM-Karten. Und Huawei-Handys sind sowieso explizit von AT&T geblockt. Wer kein CDMA-fähiges Handy hat, hat nur zwei Alternativen: Ein billiges CDMA-fähiges "burner phone" kaufen und es als Hotspot für das eigene Handy nutzen - das ist aber weder billig noch ultraleicht. Oder eben T-Mobile nutzen, die als einziger Anbieter in den USA GSM nutzen - aber leider in der Fläche die schlechteste Abdeckung haben. Dennoch hatte ich sowohl im hinterletzten Ort der Hochwüste Oregons als auch in Minnesota eine ganz passable Abdeckung. Wer sich für T-Mobile entscheidet (oder entscheiden muss), sollte allerdings die SIM-Karte nicht direkt im T-Mobile-Laden vor Ort kaufen! Es ist deutlich günstiger, eine spezielle "Touristen-SIM" z.B. über Amazon bereits in Deutschland zu kaufen. Egal, was da dann drauf steht: Für den europäischen Markt ist aus den o.g. Gründen immer T-Mobile als Anbieter drin. Ich habe mich für TravSim entschieden, die nichts anderes machen, als ein preisgünstiges Angebot von Lycamobile (und damit T-Mobile) zu vermarkten. Man kauft die SIM-Karte bereits hier in Europa und gibt auf der TravSim-Webseite das gewünschte Aktivierungsdatum ein. Die SIM-Karte wird dann freigeschaltet und funktionierte bei mir auf Anhieb! Das Angebot ist deutlich günstiger als direkt bei T-Mobile in den USA! Bei TravSim kosten 15 GB plus unbegrenzte In- und Auslandsgespräche/SMS in die EU nur 39,99 Euro. Aber Achtung: Leider ist die Verlängerung dieses Angebots ab dem zweiten Monat der Nutzung deutlich teurer. Daher empfiehlt es sich, entweder gleich mehrere dieser SIM-Karten mitzunehmen und sukzessive freischalten zu lassen. Oder man kauft sich eine neue SIM-Karte in den USA nach. TravSim wird auch auf Amazon US angeboten. Happy trails in den USA!
  7. Jörgen Johansson hat gerade einen ausführlichen Wanderführer für das gesamte Grüne Band in Schweden veröffentlicht. Neben der schwedischen Printversion gibt es auch ein englisches E-book. Jörgen ist ja auch ultraleicht unterwegs und schreibt darin einiges zur passenden Ausrüstung - und gibt natürlich eine detaillierte Routenbeschreibung mit unterschiedlichen Varianten einschließlich Fotos.
  8. Die Crawfords wandern als achtköpfige Familie den gesamten Appalachian Trail, die Kinder sind von zwei bis 17 Jahre alt - also mal eine komplett andere Thruhiker-Perspektive als der übliche 20 something hiker trash: Fight for together
  9. Ich bin den südlichen Teil des INT durch die Negev gelaufen und habe hier auf meinem Blog dazu geschrieben. Aber ganz ehrlich: Ich würde diesen Trail (oder genauer gesagt diesen Teil des Trails) niemandem empfehlen, der so wenig Wandererfahrung hat wie die TO. Das Gelände ist technisch schwierig, dazu kommt die Wasserproblematik. Der nördliche Teil des INT ist allerdings deutlich einfacher - aber bei weitem nicht so spektakulär. Zur Navigation würde ich der Einfachheit halber die Guthook bzw. jetzt umbenannt in FarOut-App verwenden.
  10. Zum Wasserschutz in eine durchsichtige Plastiktüte packen (z.B. Gefrierbeutel) und dann in die Oberschenkeltasche der Wander- oder Cargohose stecken. Alles andere funktioniert meiner Erfahrung nach nicht, denn es ist viel zu nervig, die Karten ständig aus irgendeiner Tasche heraus- und dann wieder hineinfummeln zu müssen.
  11. Ich bin auch schon mal auf dem Schweizer Jurahöhenweg im Winter unterwegs gewesen und dabei brutal im Schnee steckengeblieben ... Mir ist das ehrlich gesagt zu risikoreich, denn bei hohen Schneemengen komme ich selbst mit Schneeschuhen nur sehr langsam voran, so dass ich damals meine vorgebuchten Unterkünfte nicht erreichen konnte und nur mit Müh und Not Alternativen gefunden habe. Wobei die Gegend wie Du schon sagst wirklich sehr schön ist - auch im Winter. Falls ich zeitnah feststelle, dass kaum Schnee liegt, wäre der Höhenweg sicher eine tolle Alternative. Aber die tiefer verlaufende Via Jura ist da die sicherere Option.
  12. Die Via Jacobi verläuft im ersten Teil gemeinsam mit dem E1 - und den bin ich bereits im letzten Jahr komplett durch die Schweiz gelaufen. Daher steht der Trail auch nicht auf der Liste. Ich fand ihn jetzt noch so toll, als dass ich ihn zwei Mal gehen würde ... Ich bin gerade 1400 km durch Rumänien gewandert, seitdem kann mich in Bezug auf freilaufende Hunde nur noch wenig schrecken ...
  13. Suche einen Wanderweg in der (idealerweise deutschsprachigen) Schweiz von ca. 120 - 250 Kilometern Länge, der auch im Januar durchgängig begehbar ist. Einerseits hätte ich es gerne winterweiß, aber auch nicht zu viel Schnee, so dass man größtenteils noch ohne Schneeschuhe und Langlaufski durchkommt - und schon gar keine Lawinengefahr. Wenn nötig, könnte ich aber Schneeschuhe mitnehmen. Ich suche einen einfachen Weg ohne große technische Herausforderungen. Zelten möchte ich bei den Temperaturen auch nicht mehr, so dass der Weg halbwegs zivilisationsnah mit Unterkünften verlaufen sollte. Bei einer schnellen Recherche auf schweizmobil.ch scheinen folgende Wege machbar zu sein: Thurweg: 160 km (Startpunkt aber über 1000 Meter Höhe) Via Jura: 130 km (steigt auch zwei Mal auf über 1000 Meter Höhe) Via Rhenana (von Kreuzlingen nach Basel): 190 km Thurgauer Rundweg: 220 km Waldstätter Weg (um den Vierwaldstätter See): 115 km Ist schon mal jemand diese Wege (im Winter) gegangen und kann eine Einschätzung bezüglich Wintermachbarkeit und Attraktivität abgeben? Oder gibt es ganz andere Ideen?
  14. Ich hatte nur ein einziges Mal eine xtherm, die genau wie bei @zeankbereits nach wenigen Tagen delaminierte. Ich habe seither eine NeoAir Trekker im Einsatz, die geschätzt mindestens zehn Monate Dauereinsatz durchgehalten hat, bevor die textile Beschichtung sich ablöste. Dennoch ist es damit die Isomatte von Thermarest, die mit Abstand am längsten durchgehalten hat. Leider wird sie nicht mehr hergestellt und ich kann von Glück sagen, dass ich noch eine Matte in Reserve habe. Das Ablösen der textilen Beschichtung wurde von Thermarest übrigens nicht als Gewährleistungsfall anerkannt.
  15. Meine polnische Wanderfreundin Zebra ist den CLDT gerade komplett gelaufen. Hier ist ihr Blog und sie wird wohl auch noch mehrere YouTube Videos dazu produzieren. http://acrossthewilderness.blogspot.com/?m=1
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