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Ultraleicht Trekking

German Tourist

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  1. Seelenwärmer gibt es ab dem 10.01. bei Aldi Nord im Sonderangebot für 59 Cent das Päckchen - ich werde mich kräftig eindecken, denn das Zeug ist wirklich lecker. Danke an @cergol für den Tipp!
  2. Hast Du die Organisation schon direkt kontaktiert, z.B. über Facebook? Ich hatte dasselbe Problem bei meiner Rumänienwanderung und der Siebenbürgische Karpatenverein hat mir dann nicht nur die Tracks vorab geschickt, sondern mir auch unterwegs viele Tipps gegeben.
  3. Da hat dann jetzt wohl die UTF-Gemeinde den Bestand aufgekauft - als ich den Link gepostet habe, gab es das Zeug noch dort auf Lager. Für ein grobes Vorfiltern kannst du einfach ein Bandana nehmen - und ansonsten kann ich diese Aussage nicht nachvollziehen ....
  4. @sja: Ist hier erhältlich: https://www.outdoormesser.de/epages/62013711.sf/?Locale=de_DE&ObjectPath=/Shops/62013711/Products/2863&ViewAction=ViewProductViaPortal
  5. Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde Aquamira ursprünglich von McNett vertrieben, aber das Produkt wurde quasi ausgegliedert und wird jetzt direkt verkauft. Im Moment scheint der einzige Anbieter in Deutschland outdoormesser.de zu sein. Ich habe es dort schon einmal bestellt und problemlos genau das richtige erhalten.
  6. Ich nutze aus diesem Grund auch ausschließlich chemische Behandlung und keine Filter. Ich würde Dir aber Aquamira (Chlordioxid) empfehlen, das ist geschmacksneutraler als Micropur und wird sogar teilweise in deutschen und amerikanischen Wasserwerken zur Trinkwasseraufbereitung genutzt.
  7. Ja, ich meine genau dieses Teilstück. Es ist nur zu einem Drittel markiert (aber dennoch überwiegend weglos) und der Rest ist fast komplett cross-country durch ziemlich sumpfiges Gebiet. Navigiert habe ich mit OSM-Karten und GPS. Ich fand es so nervig und schwierig, dass ich stattdessen über einen großen Umweg Straße gelaufen bin. Den Beginn dieser schwierigen Etappe bin ich mit einer Norwegerin gegangen, die weiter dem E1 gefolgt ist, während ich ja auf Straße umgeschwenkt bin. Ich habe sie nachher gefragt, ob der E1 auf dieser Etappe weiter so schwierig geblieben ist. Ihre Antwort hier mal als Zitat: ''How to take the worst route possible, and may be risk death''
  8. Dahinter steckt Cesar, der auch einen großartigen Blog über den E1 hat. Da ich den E1 in Skandinavien ja schon komplett gewandert bin, kann ich seinen Ansatz nicht so recht nachvollziehen. In Schweden, wo er seine Alternative erstellen will, ist der E1 sehr gut geführt und aus meiner Sicht auch nicht asphaltlastig. Das Problem gibt es eher, sobald der E1 nach Norwegen kommt und dort ein paar Hundert Kilometer größtenteils unmarkiert durch Sumpf führt. Dann muss man entweder cross-country warten oder beim Umgehen endlos Straße laufen.
  9. Ich fahre zweigleisig: Meine Planung mache ich mit Garmin Basecamp auf Basis der Freizeitkarte, die ich dann auch auf das Garmin Etrex als hauptsächliches Navigationsinstrument übertrage. Mein Smartphone (mit Oruxmaps) ist mein Back-up, das ich mit dem Track und den https://www.openandromaps.org/ belade. Falls es um USA geht, kann ich noch https://www.gpsfiledepot.com/ für Garmin empfehlen.
  10. https://www.freizeitkarte-osm.de/
  11. Diesen Einwand höre ich ständig und mittlerweile nervt es mich. Und auch wenn ich mit meinem gutbezahlten Job Glück hatte: Es ist mittlerweile weder besonders ungewöhnlich noch sonderlich schwer, auch mit einem normalen Job frühzeitig in "Rente" zu gehen: https://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/frugalisten-lars-hattig-hat-sich-bereits-mit-mitte-40-in-den-ruhestand-gespart-a-1205203.html https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/finanzielle-unabhaengigkeit-wie-der-ausstieg-gelingt-a-1215516.html
  12. Ich stimme Deinen Ausführungen prinzipiell zu, möchte aber noch einen weiteren Aspekt zu bedenken geben - der vielleicht erst nach langer Zeit auf den Trails ins Gewicht fällt: So wohltuend das einfache Leben unterwegs auch ist (und ich möchte das wirklich nicht missen!), langfristig fehlte mir ein wenig die intellektuelle Herausforderung. Vor allem, wenn Du Deine x-te Tour geplant hast und auch das Routine geworden ist. Bei all den von Dir sehr zutreffend beschriebenen Eigenschaften des Berufslebens habe ich immer sehr gerne gearbeitet, weil mich die Herausforderungen meiner Jobs in der Unternehmenssanierung immer fasziniert haben. Und in meinem Fall kam natürlich auch der Aspekt der Arbeitsplatzerhaltung der Mitarbeiter hinzu. Aber Du hast recht: Ich würde wahrscheinlich nicht in meinen alten Job zurückgehen, weil er einfach zu viele unangenehme Seiten hat. Ich habe das ganze so kompensiert, dass ich mittlerweile Bücher schreibe und Vorträge halte - was mich geistig ziemlich auf Trab hält, mir auch unterwegs Stoff zum Nachdenken gibt und vor allem im Gegensatz zu meiner früheren Berufstätigkeit weitestgehend selbstbestimmt ist.
  13. Ich verstehe nicht so ganz, warum Du hier lange Passagen aus dem Manual des GPT (Greater Patagonian Trail) zitierst. Wenn Du damit Rückschlüsse auf das Weitwandern generell ziehen möchtest, ist der GPT ein ziemlich falsches Beispiel, denn er ist kein Weitwanderweg wie der PCT oder AT, sondern lediglich ein technisch höchst anspruchsvolles Routen-Netzwerk mit diversen Legalitäts-Problemen - wie ich in drei Monaten auf dem GPT am eigenen Leibe spüren durfte ...
  14. Hier hatte ich schon mal Vorschläge für genau diese Jahreszeit gemacht: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/78064-ES-Neue-Trails-in-Spanien-ideal-für-off-season
  15. Mich hat die Art des Moderators schon ziemlich genervt, aber mit dieser Situation muss man sich halt in einem Interview abfinden. Ich bin auch schon mal in einem Live-Interview als Christina Stürmer vorgestellt worden - da kannst Du ja auch nicht ausflippen, sondern den Moderator bestenfalls freundlich lächelnd korrigieren. (Dabei kann ich gar nicht singen ...) In diesem Interview ging es ja nicht um Weitwandern allgemein, sondern um meinen konkreten Fall - und so habe ich auch geantwortet. Darüberhinaus argumentiere ich mit meinen Beobachtungen und mit statistischen Werten/Erfahrungen: Ich behaupte zum Beispiel nicht, dass UL-Wandern die einzig seligmachende Art des Langstreckenwanderns ist. Ich sage aber, dass dieses Prinzip bei mir hervorragend funktioniert und dass die Mehrzahl der mir bekannten erfolgreichen (im Sinne von geografischer Zielerreichung) Thruhiker ebenfalls UL unterwegs ist. Rein statistisch ergibt sich aus dieser Häufung der "best practices" dann schon ein Muster, dass man aber nicht befolgen MUSS. Wer sich aber daran hält, erhöht schon mal statistisch gesehen seine Chancen auf eine erfolgreichen Thruhike. Was soll daran problematisch sein? Analog gilt das auch für Motivationen von Fernwanderern oder andere in diesem Interview angesprochenen Themen. Du hast recht: es gibt die unterschiedlichsten Ansichten und Herangehensweisen und jeder soll nach seiner Facon glücklich werden. HYOH - aber auch hier gibt es schon mal rein statisch Häufungen, wer mit welcher Ansicht und Herangehensweise eher das Ziel erreicht. Hier verwechselst Du Ursache und Wirking: all diese "befriedigenden Eigenschaften" waren tatsächlich nur ein unerwarteter Nebeneffekt meiner Wandertätigkeit. Oder plakativ gesagt: als ich losgewandert bin, habe ich das große Glück gar nicht gesucht, aber trotzdem gefunden. Zu meiner ersten Wanderung hat mich vor allen Dingen die Neugier getrieben und die naive Frage, ob ich sowas schaffen kann. Selbstoptimierung war dabei nicht geplant. Und während ich viele Fernwanderer kenne, die - vielleicht zur moralischen Legitimierung einer monatelangen Auszeit? - unterwegs Spenden für Wohltätigkeitsorganisationen sammeln, bin ich tatsächlich einfach nur aus Selbstzweck unterwegs oder platt gesagt: Weil es mir Spaß macht. Diesen meinen Spaß finanziere ich dann aber auch komplett selbst. Danke! Der Punkt ist mir auch wirklich sehr wichtig!
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