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Ultraleicht Trekking

Mia im Zelt

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  1. Vielen Dank für diesen grandiosen Tipp!! Es hat einwandrei funktioniert. Die GPX-Dateien werden nun mit dem "richtigen" Namen im Etrex 32x aufgelistet. Die Sortierung könnte echt anhand der Entfernung sortiert sein. Das würde sich dann unterwegs ohnehin anpassen.
  2. @st3vie Cool, dass du auch diesen Trail gehen möchtest. Auf die Schneesituation werde ich später noch ausführlich eingehen. Am Ende werde ich auch ein Fazit verfassen. Aktuell komme ich nicht oft dazu den Bericht zu ergänzen, im Juli möchte ich mir dafür Zeit nehmen und schaffe es dann hoffentlich ihn abzuschließen.
  3. Das tue ich sowieso immer wenn ich im Ausland mit einem Bus fahren möchte. Dann frage ich nach Möglichkeit andere, die sich dort aufhalten. Auf dem SI wird das wohl Streckenweise ähnlich sein, wobei es auch Abschnitte gibt, wo man mehrere Tage nicht an Bäckereien und Supermärkten vorbeikommt. Naja...habe ich diesem Monat noch eine Menge zu tun. Muss mich schlau machen wie aufwändig es ist sowas zu basteln. Wie gesagt schon der Dosenkocher ist nicht gelungen. Wegen der Brandgefahr bin ich sowieso vorsichtig. Blöderweise ist mein selbstgebastelter Dosenkocher beim Test auf der Terrasse ausgelaufen. Brennend wohlgemerkt.. Klingt sehr chaotisch Thank you for your information! I planned with buying gas canisters in Decathlon stores but i would be glad if i could finde some in small towns. I will have a look at your blog. ____ Jetzt bin ich gerade dabei alle GPX-Dateien auf mein neu erworbenes Garmin Etrex 32 zu laden. Vorab habe ich alle Tracks in Ordnern sortiert und die Namen so umgenannt, dass sie für mich passen (SI 1 usw.) und was macht das dumme Ding? Zeigt die alten Namen an und alle durcheinander! Weiß jemand Rat, wie ich die richtig sortieren kann?
  4. Tag 7-9: 2x 27km und 14km Wären wir am Tag zuvor nur ein wenig weitergelaufen, wären wir an der grandiosesten Trailmagic des ganzen Trails angekommen. Es gab nicht nur ganz viele Gallonen Trinkwasser, Essen sondern auch verschiedene 1. Hilfe-Artikel. Mein Mann hat sich in den letzten Tagen schon zwei Blasen an den Fersen zugezogen, doch die Compeed-Blasenpflaster wollten nicht halten. Ich hatte am Vortag auch eine Blase an der Ferse bekommen, doch immerhin hielt das Blasenpflaster bei mir. Er war sehr froh über die Auswahl an verschiedenen Blasenpflastern und ich half ihm zuerst, seine Füße zu verarzten. Anschließend ließen wir uns Zeit um gemütlich in den bereitgestellten Klappstühlen zu speisen. So kann man auch angenehm am km machen gehindert werden. Als wir aufbrechen wollten, kam die Kanadierin von gestern an. Auch heute wurde es wieder heiß und die Schirme kamen reichlich zum Einsatz. Es gab nur wenig Schatten, doch für die Mittagspause fanden wir eine schattige Stelle in einem kleinen fast ausgetrockneten Bachbett. Es fanden sich sogar noch zwei kleine Wasserlöcher, sodass sogar eine Katzenwäsche möglich war. Was für eine Wohltat! Zum Abend hin liefen wir bis zu den "Twin Tanks", die sich als zwei trübe Seen herausstellten, von denen einer ausgetrocknet war. Auf dem vegetationslosen Boden fanden wir eine Stelle fürs Zelt. Der nächste Tag verlief meist durch relativ eintönige leicht wellige Landschaft mit vielen Kakteen und wenig Schatten. Eine gehörnte Eidechse mit oval geformtem Körper huschte ins niedrige Stachelgebüsch. Die Mittagspause verbrachten wir unter dem einzigen Baum in Sichtweite einer Straßenunterführung. Die Pause im Schatten tat gut, es war gar nicht so leicht sich aufzuraffen um weiterzugehen. Am Nachmittag sahen wir die ersten Saguaro Kakteen. Krass, wie riesig die sind! Kurz vor Sonnenuntergang kamen wir bei der La Posta Quemada Ranch an. Da man dort nicht übernachten durfte, aber es sehr bald dunkel werden würde, liefen wir ein Stück zurück und stellten unser Zelt auf plattem Gras auf, wo scheinbar vor nicht allzu langer Zeit bereits ein anderes Zelt stand. Am nächsten Tag wollten wir nach Vail hitchen, um dort im Safeway einkaufen zu gehen. Die ersten zwei Meilen fuhr jedoch kein Auto, sodass wir ein paar extra km machen mussten. Als wir einen Abzweig zu einer mehr befahrenen Straße erreichten nahm uns dann jemand mit. Nach dem Einkauf ließen wir uns es im örtlichen Taco Bell gut gehen und bestellten fleißig, während die Elektronik auflud. Bevor wir gingen bestellten wir erneut je einen Burrito: Abendessen deluxe. Ein Paar mit zwei ATVs, die auf dem Weg zu einem Wochenendausflug waren, nahmen uns freundlicherweise mit und brachten uns zurück zur Ranch. Beide waren ganz erstaunt von unserem Plan bis Utah zu laufen. Sowas verrücktes! Am Nachmittag liefen wir noch 14km durch flache Wüstenlandschaft mit zahlreichen Saguaro Kakteen bis zur Nationalparkgrenze. Dort darf man nur in ausgewiesenen Bereichen zelten. Am Abend zuvor hatten wir uns einen Platz am Manning Camp gebucht und die verbleibenden 21km würden wir ohnehin nicht mehr schaffen.
  5. Tage 5 und 6: 25km bis Bear Spring und 27km bis Bowman Spring In Patagonia gab es zwei Einkaufsmöglichkeiten. Einen teuren Bioladen und einen kleinen Dorfladen mit normalen Preisen. Wir kauften in beiden etwas ein, den Löwenanteil jedoch in dem günstigeren. Der fünfte Tag versprach anstrengend zu werden, denn es sollte ungefähr 1000hm bergauf gehen. Früh standen wir auf uns machten uns auf den Weg. Der Weg entpuppte sich als Forststraße, die den größten Teil der Höhenmeter bergauf verlief. So war der Weg zwar langweilig, aber wir kamen schneller voran als vorab vermutet. Bei einer von mehreren Wasserquellen machten wir eine ausgiebige Mittagsrast, denn auch heute war es wieder so warm und sonnig, dass wir seit halb zehn mit den Schirmen liefen. Die halfen enorm gegen die Hitze. Erst die letzten hm zum Pass wurde der Weg wieder zu einem Trail. Dieser war schmal und relativ stark bewachsen, sodass wir ohne Schirme liefen. Oben angekommen war es endlich kühler und wir gönnten uns den ersten Elektrolytdrink. Der half tatsächlich die Konzentrationsfähigkeit zu steigern, nachdem diese nach dem langen Anstieg ziemlich gelitten hatte. Nun waren es nur noch wenige km bis zur nächsten Quelle, wo auch tolle Zeltplätze sein sollten. Dort angekommen zeigte sich, dass unsere Wahl hervorragend war, war das Wasser klar und kühl und genügend Platz für viele Zelte. Wir blieben die Nacht über aber alleine, obwohl nachts jemand mit Stirnlampe am Zeltplatz vorbeilief. Am nächsten Tag ging es nach einer vergleichsweise warmen Nacht (kein Frost!) gemächlich eher eben über eine Art Höhenweg bis es zu einer Dirtroad runterging. Dort war auch schon der nächste Bach mit frischen, klaren Wasser. Viel mussten wir also nicht tragen. Das erste Highlight des Tages war ein interessantes Gespräch mit einer deutschend Langzeitreisenden, die den Arizonatrail kurz vor Corona angefangen hatte und ihn 2022 beenden wollte. Das zweite Highlight war eine gemeinsame Mittagsrast mit einer Kanadierin, die den AZT ebenfalls komplett laufen wollte, aber "nur" etwa 20km pro Tag gehen wollte. Wir schafften die ersten Wochen auch nur so etwa 25km, obwohl wir erst kurz vor Sonnenuntergang unser Zelt aufstellten. Ansonsten verlief der Weg auch mal durch lichten Wald und bot immer mal wieder schöne Aussichten auf die umliegenden Hügel. Zum Ende hin wurde uns dann doch das Wasser knapp. Laut App sollte die Bowman Spring offtrail sein, doch es war kein aktuelles Kommentar da. Wir verließen den Wald und stiegen in einen steil abfallenden Canyon ab um dort kein Wasser zu finden. Nervigerweise war die Vegetation dermaßen dornig, dass unsere Beine durch die erfolglose Suche nach Wasser total zerkratzt waren. Also ging es wieder zurück auf den Weg. Da die Sonne bereits am untergehen war, platzierten wir unser Zelt direkt am Weg an einer flachen Stelle. Das Wasser war knapp, reichte aber gerade so. Als Trostpflaster bekamen wir einen schönen Sonnenuntergang zu sehen.
  6. Soo jetzt komme ich endlich mal dazu hier was zu schreiben und v.a. endlich Bilder nachzureichen. Da ich sie nicht mehr nachträglich einfügen kann tue ich das in diesem Post: Tag 1: Blick vom Miller Peak Tag 2: Weg flache Etappe mit gelbem Gras (ich liebe diese Farben!) Tag 3: Zwei Bilder von den Canelo Hills. Insbesondere die gelben ohne Büsche haben uns außerordentlich gut gefallen.
  7. @momper Das sowieso. Den Test gabs ja auf dem AZT. Der Kocher (BRS 3000) war auf dem AZT auch der gleiche. Da war es abends oft kalt und tagsüber windig. Und wenn ich dann auch ab und zu essen gehe, sollte das erst recht 4 Wochen reichen. Danke. Die MyCicero App habe ich mir runtergeladen. Trainline hatte ich bereits. Danke auch für den Meteoblue-Link. Schaue mir die Orte am Weg dort gleich näher an. @schrenzHmm blöd. Zum Glück gibts genug Decathlons in Italien. Laut einer anderen Auskunft soll es aber zumindest in den Abruzzen und auf Sizilien in vielen Baumärkten Schraubkartuschen geben. Wenn ich dann auch immer mal wieder einkehre oder mich in Bäckereien mit leckeren Pizzastücken verpflege, sollte der höhere Verbrauch durch das Kochen richtiger Nudeln ausgeglichen werden. Inwiefern? Waren sie einfach nur unpünktlich oder kamen sie gar nicht? Wenn ich in ein Hotelzimmer gebucht habe, möchte ich natürlich auch hinkommen und danach wieder zurück auf den Trail... @mochileroDie Packliste habe ich auf Laufshorts und Windhose aktualisiert. Eine wärmere Ziphose kann ich ja später wenn es herbstlich wird ja auch noch nachkaufen. Blöderweise habe ich noch gar keinen Spirituskocher... Habe zwar vor Jahren mal einen Dosenkocher gebastelt, doch das Ergebnis war echt mies. Von daher weiß ich nicht, ob es sich lohnt oder ob es eher unnötiges Gewicht wäre. Klingt gut. Blöderweise habe ich noch gar keinen Spirituskocher. In Nerito komme ich vorbei. Den Laden habe ich zwar notiert, aber von den Öffnungszeiten wusste ich nichts. Danke! Klar, gibt es danach einen Reisebericht. Muss nur erst den vom AZT vorher fertigkriegen.
  8. Danke @sja Rome2Rio nutze ich eh, aber auf die Idee Busfahrpläne per google-Suche zu erhalten, bin ich noch nicht gekommen. Das hat nun das eine oder andere Mal schon geholfen. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass die Busverbindungen, die es geben sollte, auch auf der Website vom SI angezeigt werden. Aber nur wenn man die italienische Variante wählt. Nun habe ich zwei mögliche Unterbrechung des langen Abschnitts ohne Einkaufsmöglichkeiten gefunden. Am Passo cento Croci gibt es eine Verbindung nach Varese Ligure und am Passo della Cisa eine Verbindung nach Pontremoli. Das mit den langen Mittagspausen bei den Geschäften habe ich schon bemerkt. Da muss ich drauf achten. @alle: Kann sonst noch jemand was sagen. Insbesondere zu Kommentaren zu Gaskartuschen und zu meiner Ausrüstung wäre ich froh.
  9. Lippenpflege finde ich auch enorm wichtig. Wenn ich die mal vergessen hatte, wars ab Tag 2 echt unangenehm. Der Coop in Storlien ist groß genug, die Auswahl sollte ausreichend sein, wenn du keine sehr speziellen Wünsche hast. OT: Ich habe die Altra Olympus 4, da ist die lange Haltbarkeit ein großer Vorteil. Ansonsten gefielen mir die Schuhe gar nicht.
  10. Hey Retox, spannendes Thema. Ich lese hier gerne mit, da NPL auch schon seit längerem auf meiner "To hike Liste" steht. Für mich ist es akt. die Alternative zum PCT 2023, denn da hängt es sehr davon ab ob ich ein passendes Permit bekomme. 2020 hatte ich vor lauter Corona-Frust schon angefangen vorzuplanen. Daher hab ich mich schon damit auseinandergesetzt. Magst du noch konkreter zu deiner Route schreiben. Auf der Website von Hauke Bendt habe ich die von dir erwähnte Datei nicht gefunden. Ich habe mich bei meiner Planung an der Route von Simon Michalowicz orientiert. Wieso möchtest du ein LM-Paket nach Storlien schicken? 2020 bin ich dort auf den Södra Kungsleden gestartet. Der Ort liegt in Schweden und hat einen großen Supermarkt und einen Süßigkeiten-Shop. Meiner Meinung nach ist es daher nicht nötig dort ein Paket hinzuschicken. Die Altra LP hatte ich zwar noch nie, aber hab von vielen anderen Wanderern bei meinem Hike auf dem AZT erfahren, dass diese schnell kaputt gehen. Deine Strategie passt demnach. Die Darntough 1/4 Socken habe ich auch. Meine sind nach fast 1300km auf dem AZT immer noch gut in Schuss. Ich glaube, dass du so viel Nachschub brauchst. Mir reicht eine 100er Kartusche etwa 10 Tage bei täglich einmal kochen. Wenn du nicht jeden Tag warm isst, sollte das auch 13 Tage reichen. Wie lange hält dein Akku vom Smartphone? Mein Galaxy A72 hält bei sparsamer Nutzung (inkl. Navigation, Podcasts, Fotos, ab und zu WhatsApp) locker 5 Tage. Mir würde eine 10.000er Powerbank reichen. Es hilft in kalten Nächten enorm beides nachts mit in den Quilt oder Schlafsack zu nehmen. Zu Solarpanels kann ich nichts sagen. Im 1. Hilfeset würde ich zusätzlich zu den anderen Empfehlungen würde ich Wunddesinfektion (z.B. Jodsalbe) und ein Mittel gegen Durchfall einpacken.
  11. Hallo alle zusammen, von etwa Mitte Juli bis November möchte ich einen Teil vom Sentiero Italia gehen und zwar das Stück zwischen Geressio bis Reggio Calabria. Geschlafen werden soll hauptsächlich im Zelt plus etwa ein Zero oder Nearo im Hotel pro Woche. Hier aus dem Forum sind soweit ich weiß schon ein paar Leute den Sentiero Italia gelaufen u.a. @German Tourist 2020. Ich würde mich sehr über Tipps von euch freuen. Bin gerade dabei einen Plan auszuarbeiten, damit ich weiß wo ich Lebensmittel und Gaskartuschen nachkaufen kann. Bezüglich der Lebensmittel komme ich mit Website vom Sentiero Italia in Kombination mit Google Maps gut vorran, nur für das Teilstück zw. Scoffera und Abetone (Ligurien & Toskana) sieht es mau aus. Scoffera liegt auf der Stage 146 und Abetone auf der Stage 158. Da sind also 230km und etliche hm dazwischen, was mir eigentlich zu lang ist. Daher suche ich nach einer geeigneten Möglichkeit zwischendurch einkaufen zu können. Am Passo della Cisa soll laut Google Maps ein Souvenir und Lebensmittel-Minimarkt sein. Weiß jemand ob der wirklich existiert? On trail ist auch der Campingplatz Rio Bianco, welcher laut Website einen kleinen Laden besitzt. Blöderweise ist die Website down - vor ein paar Tagen ging sie noch. Am Passo Cento Croci ist bei google maps eine Bushaltestelle eingezeichnet. Möglicherweise kann man von dort aus mit dem Bus nach Varese Ligure fahren und so das Problem lösen? Jedoch habe ich noch keine Busapp gefunden, die mir zuverlässig die Verbindungen anzeigt. Im weiteren Verlauf werde ich laut meiner bisherigen Planung (mache gerade bei Apulien weiter) alle paar Tage an einer Einkaufsmöglichkeit vorbeikommen. Nur am Anfang in den Abruzzen wird es kurz mal wieder weniger - falls es in Pietracamela nichts gibt. Dort soll laut Mapy.czy ein kl. Laden sein aber Google maps zeigt nichts an. Weiß jemand was dazu? Falls dort keine Möglichkeit ist wäre es aber nicht sehr tragisch. Möchte aber nach Möglichkeit nicht mehr als nötig schleppen. Ansonsten hoffe ich in Italien die ein oder andere Delikatesse in meinen Einkauf integrieren zu können. Die italienische Küche ist ja nicht umsonst weltberühmt. Was gibt es dort in den kleinen Dorfläden erfahrungsgemäß zu kaufen? Ich hoffe auch Pesto und Nussmuse zu finden - lecker und sehr kalorienreich. Ob meine Hoffnung sich bestätigt? Größere Probleme bereitet mir die Planung des Nachkaufs von Gaskartuschen mit Schraubverschluss. Wie weit verbreitet sind diese in Italien? Wo bekommt man sie üblicherweise? Da ich dazu bislang nichts aktuelles gefunden habe, habe ich einige mögliche Bus- und Bahnverbindungen in die nächsten größeren Städte mit einem Decathlon notiert. In Arizona sind mein Mann und ich zu zweit 14 Tage mit einer 230er Kartusche hingekommen. Dann dürfte ich alleine damit vielleicht sogar 4 Wochen hinkommen. Um Fahrten in größere Städte besser planen zu können, brauche ich eine gute Möglichkeit die Bus- und Bahnverbindungen in Italien herauszufinden. Mit der Trenitalia-App für Zugverbindungen klappt das gut. Was die Busverbindungen angeht, habe ich bisher noch nichts gefunden. Kennt jemand eine gute Website oder App für diesen Zweck? Wetter: Laut meiner bisherigen Recherche ist das Wetter auf dem Trail wechselhaft mit vielen Regenschauern. Welche Wetterapp könnt ihr empfehlen? Nun zu der Ausrüstung: Ich habe eine Packliste erstellt, die allerdings was die kleineren Sachen wie v.a. Hygieneartikel bislang nur grob beeinhaltet. Alles andere ist habe ich soweit ich es bis jetzt weiß eingetragen. - Wie kalt wird es nachts? Ich hoffe durch meine Laufrichtung mit meinem MYOG 0 Grad KFT-Schlafsack/Quilt auszukommen. - Die Regenhose wird noch gemyogt, daher fehlt die Gewichtsangabe noch. - Muss ich mit Mücken oder sonstigem Stech/Beiß-Viechern rechnen und Mückenspray einpacken? - Auf dem AZT habe ich statt der Zip-Hose eine kurze Laufshorts plus einer dünnen Windhose getragen. Aber der AZT ist ja ganz anders als der SI. Trotzdem bin ich am überlegen, ob ich statt der Zip-Hose die Laufshorts plus einer langen Hose anziehen (die habe ich aber noch nicht) soll. Die Zip-Hose ist sehr bequem, hat viele Taschen, aber sie ist auch ziemlich warm. Leider weiß ich nicht, ob es auf dem SI oft so warm wird oder es aufgrund der Höhenlage kühler ist. - Wie weich bzw. hart sind die Böden? - Von GearAid soll es Flicken zum reparieren von Isomatten und Co geben. Weiß jemand ob die auch bei TaR-Matten funktionieren? - Sonstige Tipps zur Ausrüstung sind willkommen. Ob ich sie anwende entscheide aber ich selbst Hier der Link: https://lighterpack.com/r/c62als Vielen Dank für alle Tipps Mia im Zelt
  12. @HikeInLaponia Vielen Dank für deine lange Antwort, sie gibt viel Auskunft. Daran hatte ich gar nicht gedacht, aber es stimmt. Silnylon nimmt Wasser auf, wenn auch nicht extrem viel. Im Zelt ist das tatsächlich kein Problem, aber bei einem Regenliner, der im Kontakt mit Kleidung etc. ist, mag das anders aussehen. Zumindest klingt deine Vermutung einleuchtend. Dann werde ich von meiner Idee Abstand nehmen mit diesem Material einen Regenliner zu nähen. Wenn taugt wahrscheinlich nur DCF oder ein sehr robustes Zeltbodenmaterial (=schwer). Die halten ja auch dicht, wenn man damit auf einer Pfütze sitzt. Den Nylofume-Liner habe ich mir angeschaut. Leider ist er bei Atompacks ausverkauft, aber bei ebay habe ich ihn gefunden. Vor Bestellung habe ich noch ein YT-Video aus den USA angesehen, wo diese Beutel wohl von sehr vielen Thruhikern verwendet werden. In den Kommentaren haben einige berichtet sein mehreren Jahren den gleichen Beutel zu benutzen. Demnach ist er für mich einen Versuch wert. Hoffentlich reicht die Größe für meinen 60L Rucksack aus. Ich werde nach einiger Zeit über meine Erfahrungen berichten. @Wander Schaf Vielen Dank für die Verlinkung von deinem MYOG-Liner! Über die Suchfunktion hatte ich ihn tatsächlich nicht gefunden. Klingt vielversprechend.
  13. Tag 3: 27km Diese Nacht war deutlich wärmer als die zuvor. Diesmal standen wir um 6:30 Uhr auf, was sich in den nächsten Tagen als die übliche Zeit zum aufstehen einstellen sollte. Zuerst stieg der Weg nur leicht an und führte durch hügeliges Gelände mit ein paar grünen Büschen. Nach 12km fanden wir einen Kuhteich als Wasserquelle. Das Wasser sah optisch ziemlich bräunlich aus, schmeckte aber deutlich besser als es aussah. Diesen Platz nutzten wir für eine ausgiebige Mittagsrast bis es einen Hügel einige hm bergauf gehen sollte. Inzwischen war es ganz schön warm geworden und der Anstieg war trotz Sonnenschirm anstengend. Wir peilten eine Übernachtung bei km 63 an, da sich dort eine gute Wasserstelle befinden sollte. Der Weg wurde zwar wieder flacher, doch es fühlte sich für mich weiterhin anstrengend an. Die grandiose mit gelbem Gras übersehene Hügellandschaft heiterte meine Laune auf. Erschöpft kamen wir bei der Wasserquelle an und stellten fest, dass die Pumpe nun, wo die Sonne bereits weg war, nicht mehr funktionierte, da solarbetrieben. Zum Glück befand sich daneben noch eine Art Miniteich mit klarem Wasser. Da man eine Viertelmeile im Umkreis der Quelle nicht zelten dufte, zogen wir noch etwas weiter. Als wir eine sehr idyllische Zeltstelle gefunden hatte, musste ich mich erstmal ausruhen, bevor es ans aufbauen ging. Den ganzen Tag laufen ist ganz schön anstrengend, stellte ich fest. "Warum bin ich so erschöpft und habe doch nicht so viele km geschafft?" dachte ich mir und Zweifel kamen auf. Erst viel später kam ich darauf, dass ich viel zu wenig gegessen hatte. Vorräte hatte ich zwar genug mit, doch da ich die ersten Tage versucht hatte beim gehen zu essen, aß ich kaum was. Im gehen essen hat sich für mich nicht praktikabel erwiesen. Entweder laufen und atmen oder eine kurze Pause einlegen und einen Riegel oder so essen. Tag 4: 16km bis Patagonia Die dritte Nacht war ordentlich kalt geworden, der Großteil von unserem Wasser ist gefroren. Morgens kam ich nur schwer in die Gänge, weil es mir so kalt war. Langsam packte ich meinen Teil und wir gingen mit langer Kleidung los. Kurz nach Aufbruch sahen wir eine tote Kuh in einem Graben liegen. Die arme! Bald kamen wir bei einer Wasserquelle an und füllten erstmal auf um für den Weg bis Patagonia ausgerüstet zu sein. Nachdem es frostig losging, wurde es schnell warm, sobald die Sonne kam. Schon um halb zehn spannten wir die Schirme auf. Eine gute Entscheidung! Wir stellten fest, sie nützen umso mehr, wenn man sie aufspannt bevor man überhitzt. So ließ es sich schon besser laufen. Die letzten km bis Patagonia liefen wir auf dr Asphaltstraße bis wir beim neuen Campingplatz Terrasol ankamen. Eine Vorreservierung per SMS hat aufgrund des nicht vorhandenen Handynetzes nicht funktioniert. Selbst in Patagonia hatten wir keinen Empfang! Umso besser, dass der Zeltplatz WiFi hat. Wir kamen bereits am späteren Mittag an und waren die ersten. Erstmal duschen - Ach tut das gut! Später liehen wir uns Fahrräder aus um in den Ort zu fahren, unsere Vorräte aufzufüllen und uns ein leckeres Abendessen zu gönnen.
  14. Hallo, nachdem meine Frage im kurze Frage- /Antwort-Thread überraschend viel diskutiert wurde, möchte ich ein eigenes Thema dazu eröffnen. Bisher benutzen mein Mann und ich die blauen Müllsäcke vom Hagebaumarkt als Liner, doch die gehen leider schnell kaputt. Seiner war nach einem Nutzungstag schon löchrig und meiner nach ein paar Tagen. Gewicht liegt bei 60g pro Sack. Abgesehen von der Nachhaltigkeit ist das für Urlaubstouren begrenzt, auf Thruhikes finde ich das nervig. Hatte auch schon schwarze Bauschuttsäcke versucht, doch die sind mit über 100g ziemlich schwer und zudem etwas zu klein. Daher bin ich auf der Suche nach einem Ersatz und ziehe es in Erwägung selbst welche zu nähen. Ein möglicher Stoff mit dem ich schon genäht habe: https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-zeltstoff-silikonbesch-20den-36g-qm.html Jedoch bin ich mir unsicher, ob der Stoff wasserdicht genug ist weil manchmal liest man, dass Silnylon doch nicht so dicht ist. DCF ist auch eine Möglichkeit, da schreckt mich aber doch der Preis ein wenig ab. Kennt sich jemand mit der Thematik aus und hat Stoffempfehlungen odr gar schon mal einen angefertigt? Oder doch wieder einen Müllbeutel? Manchmal liest man im Forum von Müllbeuteln, die sehr lange (200 Tage Dauernutzung oder gar 2 Jahre) halten. Mir ist ein möglichst nachhaltiges Produkt wichtig. D.h. für mich nicht, dass es ein Leben lang hält, aber mind. einen Thruhike von mehreren Monaten überlebt. (Zum Schwimmen soll es übrigens nicht genutzt werden... Nur wandern.) In einem Thread von 2014 haben @Bastiund @Norweger die schwarzen 120l Müllsäcke für Schwerlasten von Swirl empfohlen. Die sind im Einkaufswagen gelandet, doch inzw. bestehen die aus 80% Recyclingmaterial. Wie sich das auf die Stabilität auswirkt ist mir noch nicht bekannt. Viele Grüße Mia
  15. @paddelpaul Danke für das nette Angebot. Ich möchte aber lieber einen dauerhaft haltbaren Regenliner nähen.
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