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Ultraleicht Trekking

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Showing content with the highest reputation since 10.03.2020 in allen Bereichen

  1. 38 points
    Andreas K.

    Daunenquilt "Siebenschläfer"

    Zwei Jahre lang lagen die Materialien für einen Quilt zuhause in der Materialkiste, zwei Jahre stand der fertige Schnitt... Doch nach den Erfahrungen lange zurückliegender Projekte, Daunenhose und Daunensocken, war ich noch immer in meiner Begeisterung für die Verarbeitung der hierfür typischen Materialien gebremst. Zu groß war der Respekt vor der doch sehr aufwändigen Arbeit. Nachdem @Puffin aber seinen äußerst gelungenen selbstgenähten Quilt auf dem zurückliegenden MYOG Treffen zeigte, hat mich doch der Ehrgeiz gepackt, und ich habe mein lange ruhendes Projekt in Angriff genommen und erfolgreich zum Abschluss gebracht. Herausgekommen ist der „Siebenschläfer“, ein Dreijahreszeiten-Quilt den ich im Folgenden vorstellen möchte. Die Details: Flach ausgebreitet hat der Quilt die Maße 210x138/112cm. Er ist somit nutzbar bis zu einer Körpergröße von ca. 195cm. Mittels eines 75cm langen, teilbaren Reißverschlusses und eines Kordelzuges lässt sich das untere Drittel der Decke zu einer Fußbox schließen. Ausgeformt hat die Fußbox eine Länge von etwa 60cm. Der Kragen wird rückseitig durch eine Flachschnalle geschlossen und kann mit einem elastischen Kordelzug gerafft werden, so dass dieser eng am Hals anliegt. Zur Befestigung des Quilts an der Matte sind drei umlaufende elastische Bänder vorgesehen, auf denen die männlichen Teile der Flachschnallen - die mit dem Dreisteg - aufgefädelt sind. Dadurch lassen sich die Schnallen beliebig auf den Bändern justieren, haben aber einen festen Sitz, so dass diese nicht versehentlich verrutschen können. Außerdem legen sich die Schnallen flach an die Matte an, wodurch der Spalt zwischen Quilt und Matte, durch den Luft ziehen könnte, minimiert wird. Als Füllung habe ich 250g Gänsedaunen mit 850cuin gewählt. Diese sind in insgesamt 15 quer verlaufende Kammern in H-Konstruktion mit einer Breite von 15cm und einer Steghöhe von 3,6cm verteilt. Für die Kammern wurde 10% Überfüllung eingeplant, wodurch diese sich leicht aufplustern, so dass sich ein Loft von 5cm (einfach) ergibt. Als Material für Außenhülle und Kammerstege wurde Membrane10 von RSBTR mit 22g/m² gewählt. Ausgelegt ist der Quilt für einen Temperaturbereich von drei Jahreszeiten. Nach meinem Verständnis entspricht das dem Zeitraum von etwa April bis Oktober, also insgesamt sieben Monate. Daher auch die Namensgebung „Siebenschläfer“. Das Gewicht des Quilts beträgt 465g. Das der drei zugehörigen Befestigungsbänder gesamt 21g. Der Quilt in Bildern:
  2. 31 points
    Andreas K.

    Diverse Dosenkocher im Vergleich

    In den vergangenen zwei Monaten habe ich mich intensivst mit unterschiedlichen Bauarten von Spiritusbrennern beschäftigt. Bei der Konstruktion waren mir neben einer kompakten Bauweise, die Leistung, die Rußbildung, der Verbrauch, aber auch das Gewicht, wenngleich untergeordnet, wichtig. Bei meinen Versuchen haben sich vier Kochertypen mit unterschiedlichen Vorzügen herauskristallisiert, die ich dann jeden für sich optimiert habe und die ich in gleichbleibender Qualität reproduzieren kann. Im Folgenden möchte ich die Brenner in Wort, Bild und Video vorstellen, und am Schluß untereinander und mit einem Vergleichbaren kommerziell erhältlichen (Toaks Syphon) in einem Test gegenüberstellen: (Basis aller Kocher waren jeweils eine Proseccodose (Lidl) und eine Deo-/ Haarspray-/ Rasierschaumdose mit Ø52,9 mm, die von Haus aus perfekt miteinander harmonieren. Die Abmessungen der Kocher sind mit Ø53,1 mm x 28,0 mm klar definiert.) Doppelwand Typ 1 - „Fegefeuerle“: Einlage Graphitfilz 3 mm 8 Jets á Ø 1,1 mm Neigung (Jets) 15° (Bezug Mitte Querschnittsfläche Brennerring) 17 g Dopelwand Typ 2 - „Beelzebübchen“: Einlage Aluring gekantet (Kapillaren) 12 Jets á Ø 0,7 mm Neigung 15° 21 g Kapillar offen - „Luzifeuer“: Einlage Aluring gekantet (Kapillaren) 12er Teilung Querschnitt Kapillaren = Ø 3,5 mm 8 g Kapillar geschlossen - „Satansbräter“: Einlage Aluring gekantet (Kapillaren) 12er Teilung (längs) plus Brennerring geschlossen (quer) 12 Jets á 0,7 mm, auf Brennerring 15° versetzt (Bezug Längskapillaren) Neigung 50° 18 g Leistungsmerkmale, Vergleich der Kocher und persönliche Wertung im Test:
  3. 28 points
    Andreas K.

    Topfstand/ Windschutz für Topftassen

    Ein jeder Topf braucht einen Ständer... In den letzten Jahren hatte ich viele Topfstand- / Windschutzkombinationen ausprobiert, doch nie hatte mich eine der Möglichkeiten vollends überzeugt: Drahtgestelle waren zwar leicht, aber wackelig. Der zugehörige Windschutz war flattrig. Konen gewährten da schon einen deutlich stabileren Stand, waren aber natürlich auch schwerer. Wirklich störend aber war das Packmaß: Zusammengerollt zu lang, um es in der Tasse zu transportieren. Da die dünnen Folien aber wirklich empfindlich bzgl. Deformation waren, brauchten die Konen zwingend eine stabile Transporthülle, was erhebliches Mehrgewicht bedeutete. Meine faltbaren Topfstand- / Windschutzkombinationen aus drei zusammen zu steckenden Seitenteilen ermöglichten einen wirklich sicheren Stand der Töpfe und waren dabei nur geringfügig schwerer als ein Konus ohne Transporthülle. Außerdem waren diese durch das relativ dicke Blech sehr robust. Aber das Packmaß war auch hier ungünstig: die Teile passten formbedingt leidlich in die Topftasse, was in den Rucksack gepackt bei Bewegung unangenehmes Klappern erzeugte. Kurzum, ich hatte Bedarf an einer neuen Konstruktion. Aus meinen Überlegungen entstand der „Feuerstuhl“. Ein einfacher im Querschnitt runder Windschutz mit zwei eingeschobenen Stäben (z.B. Häringen) als Topfstand. Zusammengerollt schmiegt dieser sich an die innere Topfwand an und ragt nicht über den Rand hinaus. Das Material, 0,2 mm gehärtete Aluminiumfolie, ermöglicht ein sehr geringes Gewicht des daraus gebauten Objektes. Es ist aber zugegebener Maßen nicht für die Ewigkeit gebaut, da das Aluminium durch die Hitzeeinwirkung im Brennraum weich wird. Aber ich habe so einen Topfstand seit immerhin knapp zwei Jahren in Betrieb, und der funktioniert noch. Den Verschluss für den Windschutz habe ich mir bei den Chinesen abgeschaut – ja, kopieren geht auch andersherum . Aber wie ich erst kürzlich gelernt habe, ist in der chinesischen Kultur das Nachahmen und ggf. Verbessern eines bestehenden Produktes Ausdruck größter Bewunderung und Wertschätzung an einer Erfindung. Es ist also eine Ehrerbietung gegenüber dem ursprünglichen Erschaffer des kopierten Objektes. Aber nun zu den Details: Im Betriebszustand hat der Windschutz die Maße von 110 mm Durchmesser bei einer Höhe von 86,5 mm. Das Packmaß ist limitiert durch die Höhe von 86,5 mm. Der Durchmesser ist durch das Zusammenrollen variabel. Zwei Stäbe quer durch den Windschutz gesteckt bilden die Topfauflage. Der Abstand vom Brenner zum Topfboden beträgt festgelegt durch die Höhe der Einschublöcher für die Topfauflage 30mm (gilt für Brenner mit einer Höhe von 28mm!). Der Abstand von der Topfauflage zum oberen Rand des Windschutzes ist so gewählt, dass der Windschutz knapp unter den Henkeln der Tasse endet. Die beidseitigen Lüftungslöcher gewähren ausreichend Sauerstoffzufuhr für den Brenner. Die Löcher enden im oberen Bereich 3 mm unter dem Brennerring. Dadurch wird Luftbewegung reduziert, die sich negativ auf das Flammbild des Brenners auswirkt. Der Abstand von der Topfwand zum Windschutz beträgt umseitig 7,5 mm. Dadurch kann die Luft im Inneren des Windschutzes ungehindert zirkulieren (Sauerstoffzufuhr/ Abluft). Als Material für den Windschutz wurde 0,2 mm gehärtete Aluminiumfolie verwendet. Das Gewicht des Windschutzes beträgt knappe 15g. Optional: Die von mir verwendeten Häringe von Terra Nova wiegen 2 Gramm pro Stück. !ACHTUNG! Der Windschutz wurde für die Verwendung mit einer Toaks 650 light Topftasse und mit Spiritusbrennern mit einer Höhe von 28 mm optimiert. Andere Modelle weichen möglicherweise erheblich von den Maßen ab (insbesondere Tassenhöhe, Sitz/ Größe Tassenhenkel, Höhe Spiritusbrenner, usw.). Der Windschutz müsste also ggf. individuell angepasst werden. Doch nun endlich zu den Bildern: Für die Bastelfreunde: Druckvorlage/ Schablone: Druckvorlage 01.pdf Druckvorlage 02.pdf Werkzeuge/ Hilfsmittel/ Materialien: Aluminiumfolie 0,2 mm, gehärtet Klebestift Sprühkleber Skalpell / Cutter Kreisschneider/ Schneidezirkel Lineal / Geodreieck Locheisen Ø 10mm Blechstreifen als Stanzunterlage (weicher als Stahl! Aluminium, Kupfer o. Ä.) Papierstreifen als Stanzunterlage Hammer Körner (alternativ Nagel) Bohrmaschine oder Handbohrer Metallbohrer Ø 3mm Holzbrett o. Ä. als Bohrunterlage Kegelsenker (ggf. Schleifvlies) Schonhammer Reinigungsbenzin Spiritus Putzlappen oder Küchenrolle Arbeitsschritte: Die zwei Teile der Schablone ausschneiden (mit Randaufmaß!) und zusammenfügen Schablone mithilfe Sprühkleber auf Aluminiumfolie kleben (Trocknungszeit beachten!) Kontur des Windschutzes mithilfe der Schneidwerkzeuge anritzen Durch vorsichtiges Kanten (Hin- und Herbiegen) des Bleches an den Ritzen den Rand abbrechen Mit dem Bohrer Löcher der Topfauflage bohren Mit dem Locheisen Löcher der Lüftungsschlitze ausstanzen (zwei Löcher je Schlitz), als Stanzunterlage Blechstreifen, darüber Papierstreifen, verwenden Grat glätten: Windschutz wenden, Blechstreifen an den Schlitzen unterlegen, entgegengesetzt zweiten Blechstreifen auflegen, Grat mit Schonhammer platt klopfen Löcher von Hand mit Kegelsenker entgraten (alternativ Schleifvlies) Mit Schneidwerkzeug und Lineal Tangenten zwischen den zwei Löchern eines Lüftungschlitzes anritzen, anschließend Steg vorsichtig herausbrechen Schablone mit Reinigungsbenzin tränken, einziehen lassen, Schablone vom Windschutz abziehen Evl. Klebereste mit Benzin entfernen Benzinreste mit Spiritus entfernen Wie bereits oben geschrieben, wurde der Windschutz für die Verwendung mit einer Toaks 650 light Topftasse und mit Spiritusbrennern mit einer Höhe von 28 mm optimiert. Andere Modelle weichen möglicherweise erheblich von den Maßen ab (insbesondere Tassenhöhe, Sitz/ Größe Tassenhenkel, Höhe Spiritusbrenner, usw.). Der Windschutz müsste also ggf. individuell angepasst werden. Eine Änderung der Windschutzhöhe ist möglich. Allerdings muss man hierbei beachten, dass die Kürzung symmetrisch erfolgen muss, sprich dass der Windschutz am oberen und unteren Rand gleichermaßen beschnitten wird. Außerdem muss man bei der Berechnung der endgültigen Höhe die Position der Topfauflage im Auge behalten, damit der richtige Abstand Brenner/ Topfauflage und Topfauflage/ Henkel des Topfes gewahrt bleibt! Der Durchmesser des Windschutzes sollte für Tassen mit Ø 90 – Ø 100 mm passend sein. Für abweichende Topfdurchmesser müsste man die Breite des Windschutzes ändern. Das ist eine relativ komplizierte Individuallösung, da sich hierbei Ausrichtung und Sitz der Lüftungsschlitze bzw. der Löcher der Topfauflage stark ändern. Viel Erfolg beim Nachbauen!
  4. 25 points
    noodles

    Meine Lieblingsziele

    In Zeiten, wo man Touren nur plant und nicht macht, (bzw. wenn man sie macht, man lieber nicht öffentlich drüber schreibt) wollte ich mal aufschreiben, welche Ziele mich so reizen, um raus zu gehen. Es sind jedenfalls nicht Streckenkilometer oder Höhenmeter , sondern Entdeckungen und Erlebnisse in der Natur. Jedenfalls bin ich immer auf der Suche nach den besonderen Orten, wo man einfach nur denkt: “Ist! das! geil!!“ Für mich sind das vor allem die Orte, wo man das Gefühl hat, dass hier die Zeit still steht. Meine Favoriten sind erstmal die Großsteingräber aus der Steinzeit. Hier in Norddeutschland gibt es davon noch einige. Ich habe schon mehrere Touren von einem Megalith zum nächsten gemacht. Dabei geht es mir nicht um die touristischen Spots, sondern um die Stellen ohne Parkplatz und Hinweisschild, die tief versteckt im Wald oder irgendwo unzugänglich in den Feldern liegen. Meistens liegen sie in völlig abgelegenen Gegenden, wo man außer Wildgänsen niemanden trifft. Viele der Spots sind weitgehend unbekannt und haben dadurch ihre zeitlose Atmosphäre erhalten. Dazu noch ein paar uralte Eichen, die manchmal drum herum stehen. Ich habe schon in oder bei den Gräbern übernachtet. Dazu noch ein schönes Feuer, romantischer geht’s nicht. Das Nächste sind Burgen und alte Ruinen Eine Nacht in so einer Burgruine ist total atmosphärisch. Kinder lieben es. Cool sind auch Klamms und Felsen. In den Schluchten des Elbsandsteins oder den Klingen des Fränkisch-Schwäbischen Waldes hört man keinen Laut und begegnet auch mal Waldgeistern. Irgendwie archaisch sind auch Höhlen. Eine Nacht in einer Höhle ist nix für Klaustrophobier, aber ein super Erlebnis. Auch beim Paddeln kommt man schnell in eine Umgebung, wo man nichts mehr von der Zivilisation sieht und tolle Naturerlebnisse hat. MV, Uckermark und Schweden sind hier das Ziel der Wahl Außerdem liebe ich Tage und vor allem Nächte auf entlegenen Inseln Und natürlich immer wieder der Wald und alte Bäume Immer wieder neu und spannend, wenn´s nicht gerade Kiefernplantagen sind. Und zu Schluss natürlich das Meer: Ich lebe jetzt seit fast 30 Jahre an der Küste, das Meer ist aber immer noch jeden Tag anders.
  5. 23 points
    German Tourist

    PCT-Alternativen

    Ich möchte hier mal etwas ausführlicher antworten, weil sich diese Frage in der momentanen Situation wahrscheinlich auch viele andere stellen werden. Der PCT ist zwar sicherlich einer der schönsten Langstreckenwege weltweit, aber auch dort hat nicht jeder Kilometer einen Wow-Moment. Wie Du als Thruhiker wahrscheinlich bald feststellen wirst (so ging es jedenfalls mir), ist tolle Landschaft eben nicht alles. Eine Wanderstrecke nur nach Landschaft auszusuchen, birgt in vielen anderen Bereichen die Gefahr einer totalen Enttäuschung, z.B. weil das gewählte Land zu teuer ist, zu viele oder zu wenige andere Wanderer unterwegs sind, Du mit dem Klima nicht klar kommst etc. Ich rate Dir also, Dich nicht allzu sehr in einen Faktor zu verrennen, sondern Dir auch zu überlegen, was Dir sonst noch wichtig ist und dann eine Tour auszuwählen, die einen guten Kompromiss aus allen Faktoren darstellt. Angesichts der krassen Thruhiker-Zahlen und den damit verbundenen Beschränkungen und Probleme würde ich persönlich den PCT mittlerweile nicht mehr empfehlen und würde ich in dieser Situation auch nicht mehr begehen wollen. Es gibt in Europa so viele Wandermöglichkeiten, dass Du das ganze Jahr über unterwegs sein kannst. Das wäre in meinen Augen kein schlagendes Argument für Wien - Nizza. Ehrlich gesagt verstehe ich den ganzen Hype hier um TEAR nicht. Hierbei hat ein Nordamerikaner ohne Wandererfahrung in Europa eine Route zusammengestellt, die er dann in einem solchen Affenzahn gewandert ist, dass er von Europa nicht viel mitgekriegt hat. Kann man machen - muss man aber nicht! Es gibt 12 E-Wege (European Long-distance path) von ähnlicher Länge, die mindestens genauso spannend sind und unzählige Möglichkeiten, sich selbst eine Route zusammenzustellen. Im Kompass-Verlag wird demnächst eine Übersichtskarte der E-Wege erscheinen, wo Du Dir Anregungen holen kannst. Wenn es spektakulär sein soll, dann solltest Du zunächst an die großen Gebirgszüge denken. Mit der Via Alpina hast Du jede Menge Möglichkeiten in den Alpen, die mir persönlich aber zu kommerziell und teilweise sehr überlaufen wären. Ein spannendes Projekt, das nur in Europa möglich ist, wäre jedoch die Via Alpina Sacra von Don Johannes. Oder Du verlängerst auf die Via Dinarica , die ebenfalls ziemlich spektakulär ist. Genauso spektakulär sind die Pyrenäen, die Du auf dem GR11, dem GR 10 oder der HRP gehen kannst. Meist übersehen als Wandergebiet wird Osteuropa! Kom Emine in Bulgarien führt zum Beispiel fast ausschließlich auf Pfaden auf dem Kamm des Balkangebirges entlang und kann auf dem E3 quasi beliebig verlängert werden. Auf meinen mittlerweile schon 2 1/2 Europadurchwanderungen war das der Teil, der mir persönlich am besten gefallen hat und den größten Abenteuer-Aspekt hatte. Hier gibt es noch eine weitere spannende Route durch Osteuropa über den gesamten Karpatenkamm. Wenn es durch Westeuropa gehen soll, ist der E4 eine super Wahl. In Tarifa könntest Du sogar noch früher starten und die Alpen nimmst Du dabei auch noch mit. John Hayes hat darüber einen tollen Bericht geschrieben. In Deinem Zeitfenster könntest Du auch einfach einen anderen National Scenic Trail in den USA gehen, z.B. im Frühjahr den Arizona Trail oder ab Juni dann den Pacific Northwest Trail, die beide landschaftlich dem PCT nicht nachstehen.
  6. 22 points
    Andreas K.

    Ein Rucksack mit Frontöffnung - Finale Version

    In den letzten zwei Monaten sind nicht nur diverse Kocher, ein Windschutz und ein Quilt entstanden, sondern auch noch eine Variation des im Eingangsposts vorgestellten Rucksacks. Die Spezifikationen sind weitestgehend gleich geblieben, so dass ich nur ganz kurz die Detailänderungen beschreiben möchte: Die Schulterträger sind jetzt partiell gedoppelt, so dass die Polsterung, an empfindlichen Stellen aufliegend, 6-8mm statt 3mm beträgt. Die Kederschienen für die Brustgurtbefestigung sind zugunsten von Daisy Chains gewichen. Stattdessen wird der Brustgurt mittels Sternum Split Bars an den Daisy Chains befestigt. Der wasserabweisende Reißverschluss mit 3mm Schienenbreite wurde durch einen robusteren mit 5mm Breite ersetzt. Zudem befinden sich jetzt zwei Schieber auf der Schiene, so dass der Reißer nicht nur über die volle Länge, sondern auch nur teilweise an jedweder Position geöffnet werden kann. Die Außentaschen sind nun aus einem elastischen Netz. Dadurch liegen diese faltenfrei und eng am Rucksack an. Als Materialien für den Korpus wurden hierbei Diamond Ripstop Nylon mit 90g/m² und silikonisiertes Nylon mit 90g/m² gewählt. Das Gewicht dieses Modells beträgt 265g.
  7. 19 points
    dennisdraussen

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Ich habe immernoch Hoffnung das die Mehrheit der Bevölkerung brav der Wissenschaft glaubt und den Empfehlungen folgt. Für alle die mit viel Text oder der Youtubeuniversität und den alternativen Fakten nicht alleine klarkommen habe ich mir einen Standardsatz gebastelt: „Es geht darum die Infektionskurve soweit abzuflachen das die Ärzte nicht, wie aktuell in Italien, entscheiden müssen wer von den 25 Patienten an eins der drei Beatmungsgeräte darf und wer stirbt.
  8. 18 points
    Omorotschka

    Impressionen von Touren

    OT: Ich versuche gerade wieder 'anzukommen' und es gefällt mir Ganz nah am 66 Seen Weg. Liebe Grüße an euch alle!
  9. 18 points
    Lugovoi

    Polytyvek-Bivy

    Hallo liebe UL-ler, Gerade die letzte Naht gemacht an meinem neuesten Myog-Projekt. Fertig ist der Bivaksack aus Tyvek-Oberseite und Polycro-Unterseite. Mein 3f-ul Tyveksack ist als solcher ein super Teil was Funktion und Preis-Leistung angeht, aber leider reicht der platzmäßig bei mir nicht für ein Schlafen mit Luftmatte im Sack (was ich gerne gekonnt hätte) Gleichzeitig bin ich Fan von Polycro Unterlagen bzw Bodenwannen. Ich habe damit beste Erfahrungen gemacht. Leicht, billig, ziemlich robust. Soll ja Leute geben die einen pct mit EINEM Polycro Groundsheet durchziehen. Also schlichtweg Tyvek und Polycro kombiniert. Die beiden Materialien sind per doppelseitigem Klebeband verbunden. Damit von oben stark wasserresistent und ausreichend atmungsaktiv, von unten 100% wasserdicht. Keine Nähte die lecken könnten. Schöner Nebeneffekt: man sieht den Untergrund. Beide Materialien sind nach meinen Erfahrungen überraschend robust und wenn auch nicht bombproof, so doch in den meisten Fällen sehr simpel im Feld zu reparieren durch simples Tape. Im ultralight-Sinne ging es natürlich auch um Gewichtsersparniss. Polycro wiegt ca 18-20 gr/m2, Tyvek 1443 44 gr/m2. Man spart also schon einiges. Ohne Reißverschluss und kleinen Zuzieh-Kanal mit Kordel wog das Bivy 132 Gramm. Endprodukt muss ich nochmal wiegen. Ich habe zu meinem Bedauern festgestellt dass ich um ca. 15-20% überdimensioniert habe. Gewicht ließe sich also nochmal um diesen Wert deutlich reduzieren. Andererseits passt so noch das komplette Rest-Gear mit rein. Liebe Grüße.
  10. 18 points
    BitPoet

    Wanderwege Sammlung

    Als aktueller Softwareentwickler habe ich eine gewisse Abneigung gegenüber Excel-Dateien Ich könnte bei Bedarf auch etwas gefälligeres aufsetzen, sprich eine Webseite mit darunter liegendem CMS. Gerne mit einem generischen Passwort gegen Suchmaschinen geschützt, oder, falls @Dennis die Anmeldung via OAuth2 am IP.Board möglich machen könnte, nur für ULTF-Mitglieder zugänglich und ohne separaten Login. Ich hab mal auf die Schnelle einen Prototypen aufgesetzt: Frontend: Backend: Postleitzahlen ließen sich auch reinzaubern. Evtl. sogar eine Umkreissuche, wenn die Startpunkte auf der Karte sauber gepflegt sind
  11. 17 points
    Andreas K.

    Bauanleitung Daunenquilt "Siebenschläfer"

    Wie in der Präsentation des Daunenquilts "Siebenschläfer" angekündigt, kann ich nun auch die Bauanleitung für den Quilt liefern: Material: ca. 5,7lfm Stoff nach Wahl, daunendicht ca. 2,7m elastische Kordel, Ø 2mm ca. 0,7m Grosgrain (Ripsband), Breite 15mm ca. 3,0m Gummiband, Breite 15mm 7x Flachschnalle, 15mm 2x Tanka 1x Einwege-Reißverschluss, teilbar, Schienenbreite 3mm, Länge 75cm 250g Daune, 850cuin Außerdem: ca. 40,0 m doppelseitiges Klebeband, Breite 15mm Arbeitsschritte: Zuschnitt: Teile auf kalandrierter Seite des Stoffes anzeichnen (Konturen, Positionen Befestigungsbänder, Markierungslinien Kammertrennwände); Abb. 1 und 2 Teile zuschneiden Ober-/ Unterseite: Ecken nach innen umschlagen und fixieren; Abb. 3 Nahtzugabe nach innen umschlagen und heften; Abb. 4 Unterseite: Klebestreifen entlang der Markierungslinien für die Kammertrennwände anbringen; Klebeband verläuft oberhalb der Linie, vom Fußende aus gesehen; Abb. 5 Kammertrennwände aufkleben; Nahtzugabe schließt mit oberer Kante des Klebestreifens ab, Trennwand selbst weist zum Fußende hin; Abb. 6 ggf. die über den seitlichen Rand des Unterteils hinausragenden Teile der Kammertrennwände parallel zu deren ursprünglichen Schnittkanten beschneiden; Abb. 7 Kammertrennwände und Unterseite vom Fußteil aus beginnend mittels Steppnähten verbinden; untere Ränder der Klebestreifen entsprechen den Nahtlinien; !ACHTUNG! unbedingt knapp neben den Klebestreifen nähen; Klebestreifen abziehen Oberseite: Klebestreifen anbringen (siehe Unterseite) Je Kammer Trennwand aufkleben, Überstand beschneiden, Trennwand mit Oberseite vernähen, Klebestreifen abziehen (siehe Unterseite); !ACHTUNG! Diese Arbeitsschritte Kammer für Kammer einzeln ausführen Tunnelzüge: Tunnel zuschneiden: 2 Stück á 75,5x6cm (Kopfende), 2 Stück á 60,5x6cm (Fußende) Enden umschlagen und heften; Stoffstücke 2x der Länge nach zu Tunneln mit 20mm Breite falten und fixieren; Abb. 8 Auf Quiltunterseite die zwei kurzen Tunnel entlang der Kante am Fußende, die zwei langen Tunnel entlang der Kante am Kopfende fixieren; Die Tunnel treffen sich jeweils mittig an Fuß- bzw. Kopfende Je Tunnelbahn 2 Ripsbänder á 10cm zuschneiden Für die Fixpunkte der Zugschnur kopfseitig den männlichen bzw. weiblichen Teil einer Schnalle auf Band fädeln; Bänder in Form eines flachen „G“ falten, in Querrichtung mittig mit Steppstich vernähen; Abb. 9 Für die Fixpunkte der Zugschnur fußseitig die Bänder in Form eines flachen „G“ falten, in Querrichtung mittig mit Steppstich vernähen Gummikordel in Tunnel einziehen; am Treffpunkt zweier Tunnel (Kopf- bzw. Fußseite) Tanka und Kordelgriff auffädeln; alternativ kann Tanka auch nachträglich aufgefädelt und durch einen einfachen Schlaufenknoten darüber vor Durchrutschen gesichert werden; Abb. 10 Kordeln an den Enden mit Bandschlaufen verknoten Bandschlaufen in die Tunnel einschieben und fixieren; fußseitig schließen die Bandschlaufen bündig mit den seitlichen Tunnelenden ab; kopfseitig stehen die Bandschlaufen mit den Schnallenteilen ca. 5mm über Ränder schließen/ Quilt befüllen: Trennwände längsmittig, mit Falz in Richtung Kopfende hin, falten und fixieren; Nähte Ober- und Unteseite liegen hierbei aufeinander Ripsbänder auf 6cm zuschneiden; weibliche Teile der Schnallen auffädeln dann mittig falten Bänder an den am Quilt markierten Positionen mit Schnallen nach Außen zwischen die Ober- und Unterseite einschieben und fixieren; Die Falze stehen hierbei ca. 5mm über die Quiltränder hinaus, die Oberseite der Schnallen zeigt zur Quiltoberseite hin Die Quilthälften zu einer Seite hin am Kopf- und am Fußende abstecken, anschließend knapp der Kante entlang absteppen Kammern von der offenen Seite aus einzeln nach Angabe befüllen und abstecken; Abb. 11 Offene Seite mittels Steppnaht, knapp zur Kante verlaufend, schließen Reißverschluss, ausgehend vom Fußende, mit Schiene in Richtung Oberseite zeigend auf Unterseite festnähen; Daunenverteilung: Quilt zusammen mit 3 Tennisbällen in den Trockner geben; Maschine auf niedriger Temperatur oder kalt laufen lassen bis die Daunen gleichmäßig verteilt sind Alternativ: Quilt flach ausbreiten, Daunen durch sanftes Klopfen mit der Hand verteilen Mattenbefestigung: Gummibänder zuschneiden; Länge entspricht etwa 2/3 des Mattenumfangs Je Band zwei männliche Teile der Schnallen mit Dreisteg auffädeln; die Stecker zeigen jeweils nach Außen, also voneinander weg; Die Oberseite der Stecker liegt auf dem Band auf Bänder an den Enden gegeneinander einfalten (wie bei doppelter Kappnaht) und vernähen
  12. 17 points
    Da diese Frage aufgrund von Corona jetzt wahrscheinlich häufiger kommen wird, möchte ich als Vielwanderin hier mal ausführlich antworten. Alle sogenannten "Top Trails of Germany" (die ich allesamt schon komplett oder teilweise gegangen bin), Qualitäts- und Premium-Wanderwege sind landschaftlich schön und wirklich toll geführt. Egal, für was Du Dich da entscheidest - es wird kein Totalflop werden und Empfehlungen für den einen oder anderen Weg beruhen in der Regel auf persönlichen Präferenzen oder mangelnder Vergleichsmöglichkeit. "Fernab" ist in Deutschland allerdings eher Wunschdenken - Du wirst immer sehr zivilisationsnah unterwegs sein. Wenn Du von der Zivilisation allerdings wenig mitbekommen möchtest, solltest Du vor allem Fluss-Wanderwege (Rheinsteig, Altmühltal-Panormaweg) meiden, weil in Flussnähe meist auch Landstraßen und Eisenbahnlinien entlang führen. Ebenfalls meiden solltest Du dann auch beliebte Wanderwege, vor allem wenn Sie sich in der Nähe von Ballungszentren befinden, wie z.B. der Malerweg und der Heidschnuckenweg. Beide sehr schön, aber schon normalerweise ziemlich voll. Der Rennsteig ist Deutschlands meistbegangener Weitwanderweg (100.000 Besucher pro Jahr laut Wikipedia). Wenn Du wildzelten möchtest, solltest Du Wege durch Nationalparks oder andere Schutzgebiete meiden. So würde selbst ich als Hardcore-Wildzelter keine Wild-Übernachtung im Nationalpark Sächsische Schweiz probieren. Suche also nach eher unbekannten Wegen und/oder bevölkerungsarmen Gegenden. So ist zum Beispiel Brandenburg extrem dünn besiedelt und Wege wie der Uckermärker Landweg oder die Märkische Landrunde sind weitestgehend unbekannt. Dort wirst Du kaum jemandem begegnen (ziemlich fernab!) und auch keine Probleme mit Wildzelten haben - allerdings ist es dort halt flach und viel Fichtenwald. Im Osten gibt es dann zum Beispiel noch den Vogtland-Panoramaweg, Kammweg Erzgebirge Vogtland, Oberlausitzer Bergweg - allerdings im Moment ohne die Möglichkeit des Grenzübertritts. Ebenfalls nicht überlaufen und auch im Frühjahr begehbar sind einige Gegenden in Bayern, wie Franken (Frankenweg) oder Ostbayern (Goldsteig Südvariante) sowie Rhön (Hochrhöner) oder Steigerwald (Steigerwald-Panoramaweg). Wenn es spektakulär sein soll (aber jahreszeitlich nicht im Hochgebirge) würde ich den Albsteig (HW1 Schwäbische Alb-Nordrandweg) empfehlen. Der ist zwar streckenweise doch recht populär und voll, hat aber großartige Ausblicke. Im Westen Deutschlands käme der Saar-Hunsrück-Steig, der Westerwald-Steig oder der Rothaarsteig in Frage - alle ganz nett, zwar nicht wirklich einsam, aber auch nicht überlaufen.
  13. 16 points
    khyal

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Eigentlich wollte ich mich aus diesem fuer diesen Thread "Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus" OT-Thema raushalten, aber jetzt muss ich doch mal etwas Zusaetzliches OT dazu schreiben... Ich verstehen den Standpunkt nicht "unter 50jährige sollten sich nicht so viel Sorgen machen" wieso, weil mir meine aelteren Mitmenschen egal sind ? Es geht doch momentan darum, durch umsichtiges Handeln von allen, die Infektionsraten niedrig zu halten, ich halte mich auch fuer recht fit und mache mir meine Hauptsorge, sollte ich mich mal anstecken, nicht darueber, ob ich da schwere Folgen habe, sondern dass es dann ja gut sein koennte, dass ich Weitere anstecke, die dann vielleicht in einer deutlich schlechteren Verfassung sind. Dazu kommt, dass nun fuer die schwer daran Erkrankten die Kapazitaeten in den Krankenhaeusern geschaffen werden muessen, sowohl raeumlich als auch personalmaessig, deswegen werden nun, nach dem was ich mitbekommen habe, viele Operationen usw bei Menschen, die nicht in lebensbedrohlichem Zustand sind, abgesagt, erstmal auf unbekannte Zeit verschoben. Was das fuer diese Menschen heisst, was das fuer negative gesundheitliche Folgen evtl auch einen deutlich frueheren Tod, kann man sich ja ausrechnen. Was in den ueberlasteten Krankenhaeusern passiert, was Unfallopfer betrifft, auch da ist Jedes eins zu viel, was, auch wenn nur "mittel" verletzt ist, evtl sozusagen jemand anders, der es heftiger getroffen hat, das Krankenhaus-Bett wegnimmt. Ich fahr auf jeden Fall momentan, wenn ich (noch) jobmaessig mit dem Motorrad unterwegs bin, so vorsichtig, wie noch nie, wir haben div Baumpflege-Arbeiten verschoben, auch wenn ich mich imho gut sichere, ein Restrisiko bleibt bei den Sachen und das Letzte, was momentan die Krankenhaeuser brauchen koennen, ist eine zusaetzliche "unnoetige" Belastung. Ich will gar nicht von den wirtschaftlichen Folgen anfangen, die ja ganz schoen viele (inkl mir) momentan heftig erwischen. Mal hart gesagt, jeder, egal welchen Alters, der sich ansteckt, traegt letztendlich zur Verbreitung bei und ist mitverantwortlich fuer die weitere Ausbreitung des Virus und damit auch fuer die Gesamtfolgen, was Todesopfer usw und die wirtschaftlichen Folgen betrifft. Ich finde deswegen jegliche Diskussion darueber, dass bei bestimmten Altersgruppen es ja nicht so schlimm sei o.A. echt daneben... Wenn wir alle gut vorsichtig und achtsam sind, koennen wir alle dazu beitragen, dass es uns alle als Gemeinschaft nicht so heftig erwischt. So und jetzt wieder ON-topic... Die momentane Zeit und die aeusseren Umstaende breingen uns doch eigentlich Outdoor / UL-maessig "back to the roots", statt mit irgendeiner aufwendigen Logistik, Flugbuchungen, ohne Ende Info-Beschaffung ueber den Trail oder Fluss, wo man in fremden Terrain was bekommt usw usw beschaeftigt zu sein.... ...koennen wir uns nun wieder mit dem Wesentlichen in dem Bereich beschaeftigen, mit prima Ausruestung "draussen" unterwegs zu sein, relaxed auf Touren zu sehen, was noch nicht perfekt ist, das zu perfektionieren (ich kenne keinen Outdoor-Online-Shop der momentan "dicht" gemacht haette, mit internationalen Sendungen wird es natuerlich momentan schwieriger...), das Unwesentliche faellt weg, man packt fuer 3 Tage alles ein, ist voellig autark unterwegs, kommt mal wieder runter, muss keine km fressen, irgendein Ziel erreichen, man hat ja alles bei, was man braucht. Auch wenn ich mich echt drauf gefreut hatte, neue Abenteuer auf unbekannten Fluessen im Gebirge in Suedspanien zu erleben, eine Tour durch den heimischen Wald ein paar Tage, auf das naechste Fluesschen, evtl im Mix, wozu gibt es schliesslich Packrafting-Boote ist auch geil, sich eher leisten zu koennen, sich zusaetzlich eine Haengematte mitzunehmen oder z.B. endlich mal die beiden Kocher unterwegs in der Praxis gegeneinander antreten zu lassen, statt abends platt nach zuviel km oder Hm ins Zelt zu fallen, einfach mal ne std oder 2 frueher Schluss zu machen, den Voegel zuzuhoeren, wenn es nicht gerade im Wald ist, mal wieder sich die Zeit zu nehmen, mit dem Hobokocher zu kochen, zu schauen, ob man es noch hinbekommt, ihn mit dem Feuerstahl zu entzuenden... Also ich sehe da ueberhaupt keinen Grund, deswegen Frust zu schieben, oder rumzujammern, nur weil ich jetzt (hoffentlich nur fuer ein paar Monate) heimische Gefilde vorziehen muss und wenn ich an das oben Geschriebene denke, ist das eh sowas von nebensaechlich...also happy trails im heimischen Wald...
  14. 15 points
    ThomasK

    Impressionen von Touren

    Impressionen aus dem winterlichen Bhutan:
  15. 14 points
    esha

    NordSüdTrail

    das Video von @Soulboy hat mich auch faszinizert - und inspiriert eine Ost-Variante zu entwerfen! Ich habe mich für Kap Arkona und den Grenzstein 149-1 (wenn basecamp nicht lügt) im Nationalpark Berchtesgaden als Trailheads entschieden - das sind zwar nicht die Extrempunkte Deutschlands, aber ich wollte nicht so weit nach Westen abdriften Ich habe versucht, nach möglichst viele Qualitätswege mitzunehmen - was mangels Existenz nicht so einfach war ... heraus gekommen ist die Route im Anhang (Grün = als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland oder Premiumwanderweg zertifiziert, Blau = Alternativrouten, Dunkel Rot/Pink = nach meinem Wissen nicht auf bestehenden, markierten Fernwanderwegen unterwegs), laut Basecamp etwa 2400km mit gut 14000 m Aufsteig und 12000 m Abstieg. Vielleicht stellt sie ja @eric zufrieden Bei Interesse erzähle ich gerne mehr. esha
  16. 14 points
    ThomasK

    Impressionen von Touren

    ... und nach Bhutan ging's 12 Tage zum Trekking nach Nepal. Hilumbo-> Langtang -> Timure (Teil 2):
  17. 13 points
    OT: Was heißt denn hier "nur"? Wollt Ihr das halbe Mod-Team verlieren?
  18. 13 points
    gerritoliver

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Krasse Verschwörungstheorien hast du da am Start. Frage mich ernsthaft wie man auf solche Gedanken kommt!
  19. 12 points
    Sjeanmarc

    Langstreckenwanderung Europa

    Hello. Sorry, as I'm French and I don't speak German, I'm writing in English. I just discovered this forum as some people linked a post to my blog. As I'm now lockdowned in my apartment, my social life is reduced and there's only phone and internet for that... I love long distance hikes. I hiked in Nepal, Appalachian Trail but I love particularly long distance hikes in Europe. Here, we have not only wilderness but also history, culture... I'm very happy to find information when I'm preparing a long distance hike so in return, I try to do the same when I'm doing one. So, you can have a look on my blog in french (more complete but in french...) or in english if you want information (GPS track, accomodation, water...) about those hikes. Hiking through Balkans, Carpathians, all Italy are splendids. I specialy love the Pyrenees (my home mountain...).
  20. 12 points
    questor

    Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Ich meine, es gibt bisher kleinen Thread für kleinste myog hacks und Basteleien, für die sich eigene Threads kaum lohnen? Beispiel - um meine Tarpstange auch IM Tarp als Stockersatz nutzen zu können, brauchte es eine Auflage. Wie auffällig oft zuletzt ( @noodles @Andreas K. ) kam die Inspiration aus dem Bereich der Alkoholika. Ein bis zwei Stopfen aus Spirituosenflaschen (Note - der Hendricks Stopfen ist besonders breit), die dafür extra geleert werden mussten, waren Ausgangslage, ein 8er Bohrer erledigte den Rest, Mehrgewicht 3/6g, Auflage und bei Bedarf Fuß für den Boden schön breit. Kostenpunkt je nach Leidensfähigkeit nach unten und Geldbeutel nach oben offen.
  21. 12 points
    wilbo

    Schutzmasken quick & dirty

    Moin! Lustig, ich habe die Tage öfter darüber nachgedacht und heute schnell mal Proto#1 genäht. Natürlich aus dem guten, dichten Baumwollstoff aus dem die Tschums und meine Tarps gemacht werden. Außen: Innen: Front: Seite: Dass solch eine Maske vor allem die Anderen vor einer möglichen Infektion schützt, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Auch, dass der Infektionsschutz nicht im geringsten mit einer FFP-2 oder FFP-3 Maske zu vergleichen wäre. Einfache OP-Masken leisten nur einen begrenzten Spritzschutz im direkten Nahbereich. Daher geht mein Gedanke für den Nutzwert eher in Richtung häuslicher Pflege. Als Familie wäre es durchaus vorteilhaft, wenn nicht alle zu selben Zeit krank werden würden ... Auch müsste man eine ganze Reihe Masken nähen, da man nach dem Kontakt mit einem Kranken davon ausgehen muss, dass der Mundschutz von Außen "verkeimt" ist. Daraus folgt, dass sie oft ausgewechselt, gewaschen oder abgekocht werden müssen. Daher wollte ich den Schnitt so einfach wie möglich halten und mich an den Maßen der einfachen OP-Masken orientieren. Schnitt: Das Ganze passt auf ein DIN A4 Blatt: DIY Schutzmaske_0001.pdf ... und als Papp-Schablone zum mehrfachen Übertragen auf den Stoff: DIY Schutzmaske_0003.pdf Die Idee mit dem Schnellhefter zum Nachformen des Nasenrückens ist klasse. Vielleicht sollte man nicht gerade den Bereich vor dem Mund mit Nadeln perforieren. Wahrscheinlich ist das Bügeln der Falten deutlich besser ... VG. -wilbo-
  22. 12 points
    realholgi

    Impressionen von Touren

    In Zeiten von Corona bin ich übers Wochenende von zu Hause aus (Karlsruhe-Durlach) über Bad Herrenalb nach Forbach im Schwarzwald unterwegs gewesen, vor allem um als UL-Neuling die neue Ausrüstung zu testen. Nachts fand ich es bei -2°C ganz schön kalt! Los in Karlsruhe Durlach Durch die morgendlichen Wälder Zum höchsten Punks Karlsruhes Sonnig links über dem Albtal Die Wolken holten mich nicht ein Bad Herrenalb in Sicht Und alles mal aufgebaut. Morgens mit Eis auf und vor allem im Zelt. Aber prima Wetter. Also los. Aussicht von der Teufelsmühle aus Hier in der Sonne gefrühstückt. . Und weiter durch über Stock und Stein... Rast am Hochmoor Holoh Und der Holoh-Turm Ziel Forbach in Sicht. Trotz super Wetter bin ich insgesamt a den zwei Tagen nur 5 Wandern begegnet. Packliste: https://lighterpack.com/r/duwn2i
  23. 12 points
    hhourglass

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    In meinen Augen geht es nun darum die eigene Reiselust auch mal hintenanzustellen und sich mit damit zu befassen, warum es notwendig ist mit möglichst wenig Menschen in Kontakt zu kommen. Eigenschutz und der Schutz anderer sollten da schon bedacht werden. In ländlichen Regionen mag es durchaus möglich sein unterwegs zu sein ohne Menschen zu treffen aber ich wohne mitten in der Stadt und werde bis auf Einkäufe und Spaziergänge, mit ausreichend Abstand zu anderen, zu Hause bleiben. Ich habe das "Glück", dass die Uni dicht ist und ich somit auch nicht täglich zur Arbeit muss.
  24. 11 points
    masui_

    Quick & Dirty: Tarp

    @TappsiTörtel Tada! OT:Alle (schlechten) Bilder von mir. Slow and Dirty Vor nicht allzu langer Zeit konnte ich noch nicht mal einen Faden an einer Nähmaschine einfädeln. Mutti und ihrer Maschine sei dank war das Vergangenheit. Die Victoria 2500 stand ab da bei mir. Und ich hab dieses Teil verflucht. Seit zwanzig Jahren weder Öl noch Reinigung jedweder Art gesehen, ständig sind mir Nadeln abgebrochen, der Unterfaden lies sich kaum noch aufspulen, der Stoff transportierte schlecht und trotzdem hab ich zwei Packbeutel und nun Micha's Tarp genäht. Na gut...Die Abspannpunkte schon mit meiner eigenen, neuen Maschine, die wie eine junge Katze schnurrt. Dem Tarp hab ich auf der einen Längsseite fünf Abspannpunkte spendiert, um es asymetrisch aufzubauen und den Bivy besser einhängen zu können. Außerdem lernte ich den Flächenabspanner bei meinem bisherigen Tarp zu schätzen. Deswegen ist der auch hier dabei. Als Material kommt 36 g Silnylon in Oliv zum Einsatz. Die Verstärkungen bestehen aus Zeltbodenstoff (65 g?), Abspannungen aus 20 mm Polyamid-Gurtband. Gewicht ohne Schnüre und Silnet 203 Gramm. Maße 2,80 * 143. Ich verstehe nicht ganz, warum es so schwer geworden ist. Vielleicht liegt es an den überdimensionierten Verstärkungen. Die beim nächsten Mal bestimmt nicht rund sein (Kreise nähen ist echt undankbar.) und auch vor dem Versäumen genäht werden sollen. Keine Frage. Das Nahtbild ist eine Katastrophe, der Stoff seltsam verzogen, aber es ist mein erstes Tarp und ich bin trotzdem Stolz drauf. Ich möchte besonders diejenigen zum Nähen ermuntern, welche sich für unbegabt halten oder es aus sonstwas für Gründen glauben nicht zu können. So wie ich es dachte. Probiert es aus. Ein simpler Packbeutel wäre z.B. ein guter Start. Anmerkungen sind gern gesehen. Meine nächsten Projekte: Regenrock mit Beak-Funktion Silpoly-Tarp in Marpat Camo *-* Evtl. ein Bivy Waldschneider Bivy, Neo Air Women, Cumulus Lite Line 400 Custom. Hatte noch genügend Platz. Faltenfreier Aufbau Perfekte Nähte Nr. 1, aber nicht alle sehen so schlimm aus. Perfekte Nähte Nr. 2
  25. 11 points
    Willi

    HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES

    Ich kann euch ein nerdiges Unboxing nicht ersparen... Care-Paket in Krisenzeiten, "Handcrafted in Cologne". Und drin: Ein Phönix aus der Asche. Die Verarbeitung setzt - wie bei Mateusz üblich - Maßstäbe. Wenn Touren wieder möglich sind, werden artgerechte Bilder und Erfahrungen selbstredend nachgereicht. Die Routen sind geplant, bis dahin bleibt nichts als abwarten... ...und sich über den neuen Pack zu freuen! Die Rolle ist hoch im Kurs, die nächsten Touren kommen bestimmt und gerade jetzt ist es sicher nicht falsch, eine Cottage zu unterstützen. Bleibt gesund! (Fotos von mir)
  26. 11 points
    questor

    Impressionen von Touren

    Briesetal - 20km, Sonne tanken, myog Ergebnisse auf Vertrauenswürdigkeit testen, der Corona-Vereinzelung etwas abgewinnen.
  27. 11 points
    Andreas K.

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Die Diskussionen beim großen Nachbarn: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/108600-Corona-Virus-und-Reisepläne https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/108692-Reisen-in-den-Zeiten-von-Corona-OHNE-Gesundheitsdebatte! Ich persönlich reise absolut nicht, sofern menschkontakt nicht vermeidbar ist. Also Wanderungen, auch mehrtägig, in Autoweite würde ich machen. Mir geht es dabei nicht um die Möglichkeit selbst zu erkranken, sondern um den Schutz der im Haushalt lebenden Risikopersonen.
  28. 10 points
    Backtobasics

    MyCabin - bald legales Wildcampen in den Alpen?

    Moin,ich hoffe, das ist das richtige Unterforum, sonst bitte entsprechend verschieben. Ich bin gerade auf das spannende Projekt MyCabin vom Bodensee gestoßen und möchte euch darauf aufmerksam machen. Dabei geht es darum, dass "Inhaber von leerstehenden Hütten, Unterschlüpfen oder Wiesen diese zum Übernachten für verantwortungsbewusste Outdoorsportler und Reisende anbieten können." Besonders den Teil mit den Wiesen finde ich super. Dem Wanderer würde das das Campen in der Natur und der Bauer/Wiesenbesitzer könnte sich über zusätzliche Einkünfte freuen. Das Startup hat schon mehrere Preise gewonnen, über 40 Partner im Alpenraum akquiriert und der Service soll ab Frühjahr 2021 verfügbar sein. Hier ein ausführlicher Artikel der Hochschule Konstanz darüber. Unter "Ich will mitmachen" kann man sich auf der Webseite in eine Interessiertenliste eintragen. Das gibt dem Team sicher Rückenwind, ist ein Argument bei Verhandlungen mit potenziellen Finanziers und man wird per Mail auf dem aktuellen Stand gehalten. Überlegt's euch doch mal. PS: Ich weder Teil des Teams noch kenne ich deren Mitglieder, ich finde die Idee einfach super und unterstützenswert.
  29. 10 points
    Norweger

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Meine Reisepläne sind übrigens auch „aus dem Fenster“. Wollte im Frühjahr wieder den Jakobsweg machen, entweder Küstenweg oder ganz klassisch den Camino Frances. Das wird nichts. Aktuell sitze ich in häuslicher Quarantäne und warte auf mein Testergebnis. OT: Ich merke aber auch, dass die Quarantäne sich nicht unbedingt vorteilhaft auf meine Beziehung auswirkt, trotz Garten und gutem Wetter - Lagerkoller eben. Vorhin habe ich meine Ausrüstungskisten ausgemistet und einige Dinge dem Recycling zugeführt, von denen ich denke dass sich der Biete-Faden nicht lohnt. Überhaupt habe ich sehr viel Zeit zum nachdenken. Etwa: Brauche ich den ganzen Kram überhaupt? Müssen es für jeden Brennstoff mindestens zwei Setups sein? Warum habe ich drei Quilts? Wieviele Rucksäcke habe ich eigentlich? „Ach da ist die DryDucks-Jacke! Da hätte ich mir die 70,- für die neue, und schwerere, Jacke ja sparen können.“, was mache ich eigentlich mit vier Zelten? Solche Gedanken eben. Einiges könnte ich sicherlich im Forum verkaufen, aber bei vielen Dingen habe ich da so meine Zweifel. Mittlerweile hinterfrage ich sehr grundsätzlich mein Einkaufsverhalten. Kurz vor der Quarantäne habe ich mein Haus ausgeräumt. Unglaublich was man all die Jahre mit sich herumgeschleppt hat! Das ganze Zeug passt fast nicht in den Keller meiner Wohnung! Skiausrüstung (19 Jahre alt), Tauchausrüstung (genauso alt), Kisten voller „Erinnerungen“ an die ich mich über zehn Jahre nicht erinnert habe, ... - einfach unglaublich. Oder doch normal? Ihr merkt schon, ich habe zu viel Zeit, trotzdem danke fürs lesen
  30. 10 points
    effwee

    Wanderwege Sammlung

    Ahoi ihr Lieben, social distance bored habe ich mir gedacht, es wäre doch total toll sowas zu machen wie nicht nur eine tolle liste anzufertigen wie diese: klickklick ich finde threadformen manchmal etwas unübersichtlich, weil gerne auch mal ot kram und anderes drüber läuft vor allem wenn ich eigentlich was suche - und sei es nur inspiration... hier meine idee: können wir nicht eine liste machen mit wanderwegen und ihrer gpx tracks bzw. links wo die runterzuladen sind? geclustert nach bundesländern und ggf noch nach regionen (für die detailverliebteren - wobei damit dann auch schon die diskussion anfängt werden geographische oder politische grenzen gezogen? ) gibts sicherlich in tausend varianten schon, aber mache geheimtipps wie im obigen thread fördert es schon zu tage, zudem dei leude ihre hood meist besser kennen als ich sie mir schlurig in der vorbereitung im internet erschließen kann und somit einige schätze verloren gehen... ich persönlich habe mit sowas für mich und meine "neighbourhood" angefangen. von interesse sind für mich 50km plus wege und angefangen habe ich im hunsrück. für den hunsrück sieht das für mich wie folgt aus: Moselsteig 365km Perl => Koblenz https://www.moselsteig.de/etappen/ https://www.bergfex.de/sommer/saarland/touren/fernwanderweg/56737,moselsteig-gesamtstrecke-dein-weg-mehr-zu-erleben/ Moselcamino 155km Koblenz => Trier https://www.bergfex.de/sommer/rheinland-pfalz/touren/pilgerweg/63729,mosel-camino-jakobsweg--pilgerweg/ Ausoniusweg 117km Bingen => Trier https://www.wanderkompass.de/Deutschland/Ausoniusweg.html Soonwaldsteig 85km Kirn => Bingen https://www.wanderkompass.de/Deutschland/Soonwaldsteig.html Saar- Hunsrück- Steig 421km Boppard => Perl https://www.wanderkompass.de/Deutschland/Saar-Hunsrueck-Steig.html Sponheimer Weg 95km Bad Kreuznach => Traben-Trabach https://www.hunsruecktouristik.de/reisethemen/wandern/wanderwege/fernwanderwege/sponheimer-weg Hunsrückhöhenweg 185km Boppard => Bernkastel-Kues https://www.hunsruecktouristik.de/reisethemen/wandern/wanderwege/fernwanderwege/hunsrueckhoehenweg Hildegard Pilgerweg 135km Idar-Oberstein => Bingen https://www.bergfex.de/sommer/rheinland-pfalz/touren/pilgerweg/141097,hildegard-von-bingen-pilgerwanderweg/ Nahe Höhenweg 108km Bingen=> Neubrück https://www.fernwege.de/d/nahe/ vielleicht ist das technisch auch mega aufwändig und anstrengend, dann war es eben nur ne nette idee vielleicht gibt es auch eine seite die als großprojekt genau dass schon tut und vielleicht besteht ja auch einfach kein interesse es so aufzuziehen... aber ich dachte mal, weil mich nähen nervt und ich grad eh nicht weg kann sublimiere ich mal meine überschüssige energie in das forum mit solchen geistesblitzen... soweit *f
  31. 10 points
    esha

    NordSüdTrail

    Soo, hier das versprochene "mehr erzählen"! Zur Planung: Mein Ziel war also, eine Route durch Deutschland zu legen, die a) östlicher verläuft als die von @Soulboy, b) möglichst viele zertifizierte Wanderwege mitnimmt und c) möglichst weit auf bestehenden Fernwanderwegen verläuft, um mich nicht im Detail auf Lokalwegen zu verzetteln und die Planung zu kleinschrittig zu machen. Unverzichtbar waren für mich für für die Grobplanung eine (Papier-)Übersichtskarte von Wanderbares Deutschland, die alle Qualitätswege in DE zeigt, die Übersichtskarte im "Fernwanderwege Deutschland" vom Hikeline-Verlag, die Übersicht über die Verläufe der europäischen Fernwanderwege in DE. Für die feinere Planung habe ich viel auf Waymarkedtrails zurückgegriffen, aber auch auf die Internetkarte von Wanderbares Deutschland, auf wanderkompass.de und für Bayern auf den Bayernatlas (in dem man sich alle Wanderwege in Bayern über die Karte legen lassen kann). Ich habe also mir angeschaut, welche Qualitätswege sich anbieten würden, und anschließend nach Möglichkeiten gesucht, diese zu verbinden. Folgende zertifizierte Wege sind dabei (von Nord nach Süd) Rügener Bodden-Panoramaweg (9,5/24km, 39,6%) Märkischer Landweg (125/241km, 51,9%) Oderlandweg (46/62km, 74,2%) Oberlausitzer Bergwerg (107/107km, 100%) Kammweg Erzgebirge-Vogtland (289/289km, 100%) Fränkischer Gebirsweg (148/425km, 35,0%) Goldsteig (396/660km, 60,0%) Salzalpensteig (36,1/233km, 15,5%) Zur Tour: Beginn ist -- wie gesagt -- Kap Arkona. Von dort geht es über die Rügener Küstenstreckentour nach Sassnitz und von dort über den Jakobsweg und den E10 (je nachdem was küstennaher verläuft) nach Stralsund. Nebenbei gehts über Deutschlands nördlichsten Qualitätswanderweg, den Rügener Bodden-Panoramaweg. Von Stralsund geht's ca. 60 km über den E9 bis nach Hanshagen, von dort auf dem Hanseatenweg nach Anklam (40km) -- man könnte auch direkt den Hanseatenweg von Stralsund nehmen, da sah aber der E9 interessanter aus. Bis Friedland ist es dann etwa 30km lang unmarkiert, von dort auf dem Pilgerweg Mecklenburgische Seenplatte nach Fürstenberg/Havel. Der Weg hat eine West und eine Ostroute, ich habe mich für die längere Westroute entschieden (100km). In Fürstenberg beginnt / endet der Märkische Landweg, auf dem es bis nach Stolpe geht (125km). Von dort wieder unmarkiert nach Falkenberg (36km), wo es auf den Oderlandweg geht, den wir uns natürlich in der langen Variante gönnen (46km statt den "direkten" 12). Bevor der Rundweg durch ist, wechseln wir auf den 66-Seen-Wanderweg. Ob Ost- (158km) oder Westroute (258km) bin ich mir auch nicht mehr sicher, ich hab irgendwo gelesen, dass es im Osten schlechter markiert sei. Wie auch immer -- ab Köthen gehts auf dem E10 bis nach Niesky (194km), von dort auf der Lausitzer Schlange nach Zittau, wo der Oberlausitzer Bergweg beginnt, den es komplett bis auf den Valtenberg geht (107km). Von dort führt wieder die Lausitzer Schlange weiter in die Sächsische Schweiz, wo wir nach 70km auf den Malerweg wechseln, dem wir bis Rathewalde folgen (30km). Von dort bringt uns der Europäische Bergwanderweg der Freundschaft nach Geising (53km), wo der Kammweg Erzgebirge-Vogtland beginnt und den High-Quality-Abschnitt einläutet: Bis Passau wird jeder Meter auf einem Qualitätswanderweg zurückgelegt -- und es gibt sogar Alternativrouten, die ebenso zertifiziert sind. Denn am Ende des Kammwegs, nach knapp 290km in Blankenstein, können wir direkt auf den Fränkischen Gebirgsweg wechseln, der nach 148km den Goldsteig schneidet (oder etwas früher die Alternativroute, den Nurtschweg, der später wieder auf die Nordroute des Goldsteigs trifft). Nord- wie Südroute des Goldsteigs führen nach Passau. Von Passau geht es auf einer Mischung aus verschiedenen Pilgerwegen (Innviertler Jakobsweg & Rupertiweg) und Ufer(rad)wegen entlang des Inns/der Salzach nach Tittmoning. Man kann ab Neuhaus am Inn/Schärding auf der Österreichischen Flussseite gehen, ab Simbach/Braunau habe ich das mal vorgesehen (wegen der sonst umwegbehafteten Innquerung). Insgesamt 104km. Der nächste Abschnitt führt nach Bad Reichenhall. Man kann einfach die 88km auf dem St.-Rupert-Pilgerweg laufen (so in der Karte), gerade um den Waginger See juckt es mich aber noch, doch auf lokale Wege umzusteigen. Die in der Karte zu sehende Alternative ist der voralpine Jakobsweg. Von Bad Reichenhall geht es drei Etappen lang auf dem SalzAlpenSteig nach Königssee (36km ohne die vorgesehenen Abstecher in Orte). Von dort geht es über den Malerwinkelrundweg und diverse Alpenvereinswege noch 27 km (und 2500 Hm) zum südlichen Terminus. Hier gibt es natürlich unterschiedlichste Varianten, wie man diesen erreicht. Ich habe jetzt mal die ohne Schifffahrt und auf den moderaten Bergwegen geroutet. So, jetzt nur noch die Zeit haben das zu laufen. Und die "originale" West-Tour natürlich ...
  32. 10 points
    ThomasK

    Impressionen von Touren

    ... und nach Bhutan ging's 12 Tage zum Trekking nach Nepal. Hilumbo-> Langtang -> Timure (Teil 1): Meine Meinung zu Hilfsprojekten: https://www.thomas-koegl.de/projektmanagement-entwicklungshilfe/entwicklungshilfe/
  33. 9 points
    Trekkerling

    Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Super Idee, der Faden! Ich wollte auch schon lange so einen Faden aufmachen und wollte ihn fast genau so nennen (ich wollte ihn 'Kleine MYOGereien' nennen). Ich hätte da nämlich auch diverse kleine Basteleien, die aber keinen Extra Faden rechtfertigen. Z. B. schnell mal rausgekramt aus den alten Fotos die Self-Made-Pogies (siehe Yama Pogies), die ich vor ein paar Jahren gemacht habe. Sehr simpel und quick and dirty aus einem Stück genäht. Über die obere Naht kommt minimal Wasser rein, und auf Dauer werden die Hände darunter durch hoch- und wegklappen doch etwas nass, aber insgesamt bin ich zufrieden. Als Gewicht hab ich 14g in meiner Packliste stehen. Oder ein einfacher Regenrock, bestehend aus zwei Quadraten, die man zu Dreiecken gelegt als einfache Abschlüsse für ein A-Tarp bzw als Beak nutzen kann. Gewicht laut Packliste 16g je Quadrat.
  34. 9 points
    Soulboy

    NordSüdTrail

    @FlowerHiker Nein keine Sorge. Start wäre eh erst am 12.04 gewesen, jetzt halt am 19.04. Sollte Sylt dann immer noch gesperrt sein, hole ich die 30 km Später nach. Ich habe einen sehr netten Arbeitgeber, ich kann meinen Urlaub auch noch einen ganzen Monat nach hinten verschieben. Sollte bis dahin immer noch alle Hotels und Campingplätze usw. dicht sein, fange ich einfach erstmal in NRW an (Flip/Flop also). Die Frage ist also nicht ob ich laufe, sondern wann und wo ich beginne. LG Soulboy
  35. 9 points
    Capere

    Hochwertiger Kaffee auch unterwegs

    Jacobs Typ Espresso - kräftig, stark, rau, bitter-herb, hart, säuerlich Jacobs Typ Café Crema - milder, weicher, dennoch intensiv, leicht säuerlich Mount Hagen Café Arabica - weich, rund, ausgewogen, mild, harmonisch, wenig Säure Cellini Caffe Instant Espresso - herb-intensiv, aber schon wässrig, im Vergleich der Schwächste m.M.n. Nescafe Gold Typ Espresso - intensiv, weich, besonders feine Crema, trockenes Gefühl im Mund Starbucks VIA Italian Roast - stark, intensiv, sehr rauchig-verbrannt Mein persönlicher Favorit sind hierbei definitiv die kräftig-intensiven Sorten, da ich auch meinen täglichen Kaffee eher stark bevorzuge. Nichtsdestoweniger hatte ich schon alle mal auf Tour dabei und geschmeckt hat es im Grunde noch immer. Werde bei Gelegenheit noch ein paar schwächere Sorten ergänzen.
  36. 9 points
    FlowerHiker

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Ich war eben noch ein paar Stunden im Teutoburger Wald ALLEINE auf einer Rundwanderung unterwegs. Einfach um endlich mal abzuschalten und diese ganzen Nachrichten bewusst für eine Zeit zu verdrängen. Was soll ich sagen, Wahnsinn, jetzt habe ich wieder Energie für ein paar Tage! Ich habe heute zum ersten Mal sehr bewusst merken können was mit dem Begriff "Waldbaden" und den positiven Effekten gemeint ist. So sollten wir in der aktuellen Zeit nicht nur das Negative sehen, sondern uns auf die kleinen Details die man sonst kaum wahrnimmt fokussieren. Es gibt da draußen zum Glück so viel Positives. Die hunderte Jahre alte Eiche am Wegesrand, aufblühende Büsche, Vögelgezwitscher und und und... Herrlich! Zur Motivation mal ein paar Aufnahmen:
  37. 9 points
    effwee

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    ich finde es extrem schwierig die balance zu finden. weil mein umfeld und ich unterschiedlich betroffen sind: eine freundin ist infiniziert, ihre partnerin sowie ein freund zeigen symptome und warten auf die testergebnisse. meine freundin ist gastronomin und hat gestern den laden dicht gemacht (und es ist unklar ob sie finanziell das ganze überleben wird (mittelstandsfreundl. kredite hin oder her), ich habe als freiberufl. seminarleiter aktuell noch moderate umsatzausfälle zuverzeichnen, nach ostern werden die ausfälle jedoch schmerzhaft...usw. ich habe leute im umfeld, die existenziell bedroht sind... für mich ist corona nichts mehr aus der zeitung...! und natürlich gucke ich in den hinterhofgarten aus dem dritten o.g., atme tief durch und denke zennnnnn... liqudität bis ende juni ist für mich und meine freundin safe, die infizierte und jene die darauf warten im umfeld sind keine risikogruppen und die krebskranke schwiegermuddi lebt schon so lange im ausnahmezustand, dass sich die letzten meter von corona nicht vermiesen lässt... prost, rosi. alles wird gut und die welle der solidarität, die durch die stadt schwappt macht mich glücklich und zufrieden, weil es auf etwas anderes und besseres miteinander verweist... mal ob siegt das eine, mal das andere und als das das schrieb habe ich mich zur letzteres entschieden (für die nexte stunde mindestens ) oder anders: es bleibt spannend danke das ihr meinem inneren monolog gelauscht habt - ich habe euch ja keine wahl gelassen... ...achja alle urlaubspläne liegen auf eis. balkonien-thruhike oder swcp (jul/aug) und val grande (sept.) - das entscheiden aber coroana und die kontostände
  38. 9 points
    Tumurbel

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Keep cool (wahrscheinlich habe es ich etwas leichter, da ich noch sehr lange die Zeiten ohne Handy, Web, Fernseher usw. mitgemacht habe). Einfach mal den PC ausmachen, den Fernseher und Radio aus, Handy ausschalten. Dann setzt du dich in eine Ecke mit einem guten Buch oder e-Book-Reader und liest einfach mal ein paar Stunden. Geh raus in den Garten (soweit vorhanden) und schau dich ein bisschen um. Freu dich am schönen Wetter und der beginnenden Wärme und hör und schau mal den Vögeln zu. Ändern kann man eh nix, ist gottseidank auch keine Ebola-Pandemie mit 40% Todesrate. Das mit dem Geld ist natürlich blöd, aber solange man noch ein Brot und ein Stück Wurst kaufen kann, sehe ich das eigentlich ganz locker.
  39. 8 points
    mosven

    Overnighter zum Test des VBL-Prinzips

    Hallo allerseits, heute Nacht hab ich als kleines Microabenteuer gegen Corona-Blues draußen übernachtet. Ich wollte mal das VBL-Prinzip ausprobieren und so meinen Cumulus Lite-Line 400 pimpen, da ich mit dem bei + 3 Grad C schon friere. Heute Nacht hatte es -3 Grad . Das Setup, gewollt spartanisch für meine Verhältnisse: Isomatte TLD 3mm (130g) Isomatte TAR Z-Lite SOL (420g) Schlafsack Cumulus LiteLine400 (705g) VBL Mountain Equipment Ultralite Bivy (105g) - Rettungssack Gesamt 1340g. Tja, es funktioniert, aber schön ist anders . Ich hatte lange Merino Schlafklamotten an und nicht gefroren, aber schlußendlich gart man im eigenen Saft und wenn man am Morgen aufsteht ist es gleich wirklich unangenem kalt. Ich stand dampfend auf der mit Rauhreif bedeckten Wiese und fror. Dann muss man trockene Extra-Kleidung dabeihaben, in die man wechseln kann... Auf alpinen Touren werde ich den Rettungssack als ebensolchen weiterhin mitnehmen, aber sonst werde ich mir etwas anderes überlegen... wie einen wärmeren Schlafsack z.B. Bis denn, mosven
  40. 8 points
    Norweger

    Nur ein Setup...

    Ich hatte es in meiner Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus ja bereits erwähnt. Seit Jahren träumen ich von der einen (!) Ausrüstung, mit der ich meine Wanderungen und Touren unternehmen möchte. Aktuell türmt sich hier die Ausrüstung, und die Qual der Wahl ist manchmal wirklich eine Qual. Luxusprobleme, ich weiß. In den letzten Jahren hat sich einfach zu viel Zeug angesammelt. Ich habe mein Haus verkauft und bin in eine Wohnung gezogen. In der Folge steht mir einfach nicht mehr so viel Platz zur Lagerung des ganzen Zeugs zur Verfügung. Früher konnte ich ganze Zimmer mit meiner Ausrüstung belegen, heute nicht mehr. Meine Idealvorstellung ist, dass in meinem Garderobenschrank ein gepackter Rucksack hängt, den ich nur noch mit Wasser, Futter und dem nicht komprimiert gelagerten Quilt befüllen muss, bevor ich binnen Minuten aufbrechen kann. Um das Thema nicht in verschiedenen Fäden ausufern zu lassen, möchte ich alles in diesem Faden führen. Dabei werde ich mich Stück für Stück durch meine Kisten und Schränke wühlen und so nach und nach mit euch zusammen das Optimum finden - so zumindest der Plan. Die Ausrüstungsgegenstände die „aussortiert“ werden, können von euch gerne erworben werden, schickt mir einfach eine PN. Anfangen möchte ich gerne mit den großen vier: Pack, Behausung, Schlafsetup und Küche. Seid gerne dabei und geht mit mir auf diese virtuelle Tour durch meine Ausrüstungsschränke!
  41. 8 points
    German Tourist

    Buchtip

    Uppps, da lese ich was von Buchtipp und schaue natürlich gleich neugierig nach, was da empfohlen wird - und stoße auf mein eigenes Buch. "Weite Wege wandern" erscheint in Papierform tatsächlich erst am 2.6.20, ist aber bereits jetzt als E-book erhältlich. (Schließlich haben wir jetzt alle besonders viel Zeit für Tourenplanung …) Und es dürfte keinen hier in diesem Forum wundern, dass das Buch eine wahre Ode auf das Ultraleichtwandern ist - das längste Kapitel darin handelt von ultraleichter Ausrüstung.
  42. 8 points
    Capere

    Esbit Solo Stove Kit 'Barista' (92g) V2.0

    Wie schon bei Andreas angeteasert zeige ich euch heute mal die V2.0 meines Esbit Kits - ein ultraleichtes, simples Kochsystem, welches genau für meine minimalistischen Zwecke gemacht ist: - Gipfelkaffee aus Instantpulver kochen Viel mehr soll mein Setup nicht leisten und dafür ist es m.M.n. besonders in der schöneren V 2.0 jetzt optimal. Das Wichtigste dabei: Es passt alles komplett in die kleine kompakte Tasse! (Okay, außer die Heringe... die sind bei den restlichen vom Zelt). Die Bestandteile kurz und bündig: Keith 300ml Titan Tasse mit Deckel (+ Paracord Hitzeschutz für den Griff, sowie Gummiband zur Deckelfixierung/Verschluss) MYOG Titan Windschutz / Topfhalter aus einem Toaks Titan Windschutz MYOG Titan Esbit Tray (alá BGET f. 4g Esbits) 2x 1g Terra Nova Titan Skewer Heringe Plastik-Faltlöffel aus einem Fertigsalat-Kit Bic Mini Feuerzeug Wie man sieht ist in der Tasse noch mehr als genügend Platz für die kleinen 4g Esbit Tabletten, sowie Instant-Espresso Tütchen. 1x4g Esbit reichen mir dabei perfekt um besagte 300ml Wasser zum Kochen zu bringen (getestet bis -5°C). Sie sind besser portionier- & transportierbar als die Großen und machen weniger Dreck. Im Zweifel könnte ich mir damit also auch ein Ramen oder Ähnliches im Gefrierbeutel zubereiten. Gehen wir aber gleich zum MYOG-Teil über: Windschutz/PotStand & Esbit Stove - Gesamtgewicht dieser beiden mit den Heringen = 11g. Beides hergestellt aus einem größeren Toaks Titan Windschutz: 80 x 325 mm Streifen heraustrennen, Ecken abrunden 20 x 20 mm Cut für den Tassengriff einbringen, verrunden in 50 mm Höhe vom Boden auf beiden Seiten je zwei Löcher f. Titan Heringe schaffen (Abstand zueinander ~40 mm) Überstände entfernen, Kanten glätten im unteren Bereich Metallplättchen (innen) und Neodym Magnet (außen) in die äußersten Lüftungslöcher unten einsetzen (Beides ausgeschlachtet aus einem Lixada Windschutz) Weiteres 85 x 25 mm Stück in 3 Segmente (25 - 35 - 25 mm) falzen, Randfalz kreieren (~5mm), clever einschneiden und zu einem Tray + zwei Füßchen biegen Die erste Version dieses Setups konnte ich nun schon einige Male nutzen und war soweit happy. Klar, bei starkem Wind oder großen Mengen Wasser ist irgendwann Schluss, doch der Outdoor-Alltag sieht bei mir wie gesagt zumeist so aus, dass dieses Set völlig genügt um ein stimulierendes Heißgetränk zu produzieren. Weitere Bilder zur Herstellung folgen gleich separat und vielleicht später auch noch ein kurzes Video.
  43. 8 points
    ALF

    Schutzmasken quick & dirty

    Ich klebe mir mit tesa Malerband ein Stück Staubsaugerbeutel übers Maul: Und hier noch ein paar Anregungen aus China:
  44. 8 points
    Mars

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Eben nicht. Wie gesagt, hatte dies die britische Regierung ursprünglich vor, ist dann aber auf die Welt gekommen, als die Prognose zu den Todesfällen eingetroffen ist. In UK würde dies anhand der jetzigen Kenntnisse den Tod von über 200'000 Personen bedeuten und obendrein ein Zusammenbrechen des Gesundheitswesens. Dies stünde dann eben auch für alle normalen Fälle nicht mehr zur Verfügung. Covid-19 hat keine Anti-Karzinogene Wirkung. Die Vorstellung, man könnte das Virus in der Verbreitung gezielt steuern, ist etwas für Bescheurte oder leider mittlerweile durchgeknallte, ehemalige Bundestagsabgeordnete, die auf die Zustimmung von Verschwörungstheorien-Fans angewiesen sind. In Mitteleuropa versucht man das Virus so gut es eben geht einzudämmen, auch mit Erkenntnissen aus Italien (katastrophale Situation in der Lombardei) und Erkenntnissen aus Südkorea. In der Schweiz setzt man durchaus auf die Eigenverantwortung der Menschen. In Bayern weniger, dort gibt es punktuelle Ausgangssperren, da Ischgl (in Österreich) nicht gerade ein gutes Bild abgegeben hat und gewisse Orte in Bayern damit vergleichbar sind. Der Verlauf in Südkorea wird allgemein als Wunschzustand bezeichnet, aber dort sind sich die Leute sehr drastische Massnahmen gewohnt. Hier würde dies zu Meuterei führen. Unser (durchaus vertrauenswürdiger und sehr gut qualifizierter) Schweizer Chefbeamte hat dies ziemlich nachvollziehbar ausgedrückt. Aber dies betrifft eben auch unsere Reiseplanung. Bis mindestens Mitte April sollte man wirklich nur Tagestouren, ab der eigenen Haustüre unternehmen und dabei anderen Menschen aus dem Weg gehen. Keinesfalls die Kinder zu den Grosseltern bringen und ÖV nur benutzen, wenn nicht anders möglich. Ältere Menschen sowenig wie möglich besuchen. In den USA ist der AT nun faktisch geschlossen, die ATC ruft dazu auf, Thru-hikes abzubrechen. Ich habe vorhin ein paar Videos angesehen - Horror. Hier in Europa würden die Leute polizeilich weggewiesen. Natürlich haben diese Videos ein paar Tage Verzögerung, aber spätestens seit Montag sollte man damit aufgehört haben. Das Problem ist nicht die Übernachtung in einem gottverlassenen Wald, tief hinter dem Gebüsch (LNT), aber die Hin- und Abreise. Frau Merkel ruft dazu auf, Reisen jeder Art abzusagen. Man sollte schon den Wildtier-Seelsorger-Ausweis dabei haben, bestätigte Sitzungen mit dem örtlichen Keiler, Gruppentherapie mit dem lokalen Wolfsrudel, den Gamsbart am Hut, fesche UH-Wanderschuhe etc. wenn man nun unbedingt in den Wald reisen will. Es ist nicht solidarisch und man spielt aufgrund eigener Bedürfnissen mit dem Leben anderer. Natürlich tut man dies eigentlich immer. Das Kobalt in den Smartphones wächst nicht beim Bauer nebenan auf den biologischen Bäumen. Nun betrifft es aber nicht jemanden weit weg, denn wir nicht kennen, sondern unsere Eltern, die Mods dieses Forums etc. Bild: Viral, Quelle steht drauf.
  45. 8 points
    German Tourist

    PCT 2020

    Mich persönlich ärgern solche unrealistischen Aussagen! Rechne das doch einfach mal durch: Bei 90 Tagen Visumsdauer musst Du noch mindestens 4 Tage für die An- und Abreise zum Start- und Endpunkt abziehen. Für den PCT bedeutet das dann 4.277 km Länge / 86 Wandertage = Tagesschnitt von 50 km!!!! Und das auch nur unter der Voraussetzung, dass Dir der Proviantnachschub quasi auf den Trail geliefert wird. Wenn Du pro Woche nur einen halben Tag für Nachproviantierung abziehst, kommst Du auf einen Tagesschnitt von über 53 km - ohne die Möglichkeit eines einzigen Ruhetages in drei Monaten! Ja, es ist sicherlich möglich, einen solchen Tageschnitt auch dauerhaft über ein Vierteljahr zu schaffen - einige Thruhiker haben das schon vorgemacht. Wenn Du dazu körperlich in der Lage sein solltest, dann herzlichen Glückwunsch zu Deiner Fitness. Wenn Dir das auch noch Spaß macht - more power to you. Denn für alle gilt: Hike your own hike! Aber so zu tun, als ob das ganz normal wäre, halte ich für überheblich - und leider führen solche Aussagen zu einem unangenehmen Wettbewerbsdenken auf den Trails. Um nicht als lahme Ente zu gelten (denn ein 50ger Schnitt ist ja angeblich keine Problem), laufen viele Thruhiker mittlerweile schneller, als ihnen guttut - mit negativen körperlichen und mentalen Folgen. Gehst Du wirklich auf einen Trail, um dann wie im Job nach dem Motto "Schneller, höher, weiter" durchzuhecheln anstatt den Trail und die Community zu genießen? Als ich 2004 den PCT lief, war der Standardspruch: "The first one to Canada looses" - einfach, weil am Ende eines Thruhikes diese schöne Zeit vorbei war. Je näher das Ende kam, desto langsamer wurde man, um den Trail bis zum jahreszeitlich bedingten Ende voll zu genießen. Jeder sollte den Trail so laufen, wie er oder sie das möchte. Hike your own hike! Aber bitte stell es nicht so dar, als ob 90 Tage für den AT oder PCT ganz normal und keine Problem wären. In einer normalen Saison hast Du jahreszeitlich bedingt für PCT etwa fünf Monate Zeit und auf dem AT sogar deutlich mehr. Und fünf Monate ist auch die Zeit, die ein durchschnittlicher Thruhiker dafür braucht!
  46. 8 points
    skullmonkey

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Als Nerd verbringe ich grad viel Zeit mit dem bemalen von Miniaturen (sehr entspannend, kann ich empfehlen - da vergisst man alles um einen herum). Zudem schreibe ich auf dem Blog (zum Beispiel übers Reisen in Zeiten von COVID-19) und ansonsten spiele ich mit den Kindern und gehe mit Ihnen spazieren. Da ich eh immer daheim arbeite ändert sich nicht viel für mich logistisch, allerdings sind bei mir sämtliche Projekte eingebrochen . Was das Reisen angeht, da wir auch kein Auto besitzen und immer mit dem Rad oder zu Fuss unterwegs sind, ich denke ich werde evtl. ein paar Overnighter machen - Social Distancing in Finnland ist relativ einfach, und eigentlich was alle Finnen 24/7 machen. Auch wandern ist noch kein Problem, im Wald gestern mit den Kindern haben wir aus der Distanz genau eine Mama mit Ihren 2 Kindern gesehen. Im Moment ist alles also relativ wie immer, nur das die Kinder den ganzen Tag daheim sind =)
  47. 8 points
    ULgäuer

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Für mich das Positive an dieser Situation, dass man jetzt vielleicht mal an Dinge denkt, die sonst im Medien- und Freizeitkonsumrausch untergehen. Vielleicht wird die Privatisierung des Gesundheitswesens mal grundsätzlich hinterfragt. Vielleicht bekommen Krankenhaus- und Pflegepersonal endlich die Anerkennung, die ihnen schon lange verwehrt wird.
  48. 8 points
    truxx

    Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...

    Überhaupt nicht. Bei näherer Betrachtung haben meine Frau und ich festgestellt, dass wir schon seit Jahren in einer Art Ausgangssperre leben . Wir gehen selten ins Theater/Kino, noch seltener feiern und im Urlaub waren wir zuletzt 2004. Fliegen mögen wir beide nicht und aufgrund unserer Katzen finden außer Tagesausflügen oder eben kürzeren Wandertrips auch sonst keine größeren Aktivitäten in unserem Leben statt. Wir lieben unseren Sport, den Aufenthalt in der freien Natur und ganz besonders unser Zuhause. Im Moment merken wir ehrlich gesagt Null Unterschied zu unserem ganz normalen Leben. Das wird sich mit einer Ausgangssperre - sofern diese kommt - natürlich ändern. Aber auch dann nicht wirklich viel. Ich gehe zur Arbeit, wir müssen einkaufen und das war es. Sooo schlimm ist das nicht. Und man darf ja nicht vergessen, dass es sich hier um ein paar Monate handelt/handeln wird. Das sollte wirklich locker auszuhalten sein. Der Rest ist schlichtweg Angst, weil es eine unbekannte SItuation ist, für die unser Hirn keine Referenzen hat, mit denen es vergleichen könnte. Was glaubst Du, wie sich die vom Wirtschaftswunder verwöhnten Menschen der Siebziger gefühlt haben, als man während der Ölkrise plötzlich auf der Autobahn spazieren gehen konnte. Oder noch extremer: weil mein Vater früh verstorben war und meine Mutter arbeiten musste, bin ich im Prinzip bei meinen Großeltern nebenan aufgewachsen. Er Baujahr 1908 und sie 1920. Ich bin mit Kriegs- und Nachkriegsgeschichten aufgewachsen, denen ich staunend zugehört habe, die aber für meine Großeltern für eine lange Zeit Normalität waren. Besonders für meinen Großvater, denn der hat beide Weltkriege miterlebt. Nur so viel: Im Vergleich dazu wäre die jetzige Situation für die damalige Generation wie Ferien. Lass Dich nicht verrückt machen. Es ist komisch, ja. Und wahrscheinlich wird es auch zu Engpässen kommen aber die Gemeinschaft produziert so viel, dass wir uns wirklich keine Sorgen machen müssen. Es muss halt erst alles organisiert werden. Auch hier spielt wieder eine Rolle, dass es sich um eine so noch nie dagewesene Situation handelt, für die erst mal praktikable Abläufe geschaffen werden müssen. Denk mal an die Zeit der Wiedervereinigung. Da waren von heute auf Morgen für 16 Millionen "Neubürger" alle(!) Konsumgüter vorhanden. Jeder konnte Möbel, Autos, Stereoanlagen, Nahrung und den ganzen Mist kaufen ohne Engpässe. Einzig die Gebrauchtwagenpreise waren eine Frechheit, was mich damals schmerzlich getroffen hat, weil ich da mein erstes Auto gekauft habe . Also keine Sorge, es wird alles gut. Anders, aber gut .
  49. 7 points
    wilbo

    Hobo / Windschutz / Fire-Pit

    Moin zusammen! Ich hatte ja schon letztes Jahr einen Edelstahl Windschutz vorgestellt, den man auch als Fire-Pit nutzen kann. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/8330-gaskocher-durch-hobo-spiritus-ersetzen/?do=findComment&comment=133618 Nun habe ich zusammen mit @TappsiTörtel eine Kleinmenge Federstahl-Folie bestellt. Das Material ist mit 0,15 mm etwas stärker, da ich nun einen „Windschutz“ für einen größeren Topf bauen wollte. Bei der Höhe des Bleches haben wir uns auf 15 cm geeinigt. Auf Anregung von @Andreas K. wurde der Verschluss vom 3F Windschutz übernommen. Anbei ein Scan vom Original 3F Windschutz. Als Werkzeug wurden kräftige, alte Scheren und ein Ali-Locher verwendet. https://de.aliexpress.com/item/32913448908.html Der Locher schaffte es gerade mal so, das zähe 0,15er Material zu stanzen. 65 cm Gesamtlänge. Der Verschluss musste mehrfach nachgeschnitten werden bis er exakt passte. Von außen: Von innen. Eingerollt passt der Windschutz knapp in den großen 2l Titan Topf. Eingebrannt verliert die Edelstahl-Folie etwas an Spannung. Der Fire-Pit zieht aber wie die Wutz. Bei den Löchern würde beim nächsten Mal, von vornherein am Anfang ein Doppel-Loch einplanen. Mit einem dünnen Hering kann dadurch der Fire-Pit zusammen gehalten und am Boden fixiert werden. Sobald die Blechenden nicht 100 % zusammen passen, könnte sich unter Umständen die Verbindung lösen ... Mithilfe des Herings kann der Windschutz / Hobo wahrscheinlich etwas runder aufgebaut werden. In der Funktion als "Hobo" werde ich den Topf hauptsächlich aufgehängt verwenden. An meinem Baumwoll-Tarp gibt es dazu verschiedenste Möglichkeiten. Ansonsten könnte mir auch schnell ein Dreibein improvisieren. Für das Kochen mit Spiritus gibt es einen kleinen Klappständer der ebenfalls in den Topf passt. Bei 15 cm Höhe und ca. 20 cm Durchmesser, ist dieser "Hobo" mit 110 g, überraschend leicht. VG. -wilbo- Fire-Pit_Windschutz.pdf
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