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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 07.09.2022 in allen Bereichen

  1. Ich war vom 4. bis 13. September auf dem Kungsleden von Kvikkjokk nach Abisko unterwegs. Tolles Wetter, wundervolle Herbstfarben, pures Glück! Ich werde später noch mehr schreiben und mehr Fotos zeigen, aber meine 5 Lieblingsbilder kann ich nicht mehr für mich behalten: Das Willkommensgeschenk der ersten Nacht Ca. 2km vor Saltoluokta – das Bild macht das verpasste Frühstücksbuffet wett! Nach Sälka entscheide ich mich für die Detour über Nallo nach Tjäktja. Fototechnisch best idea ever!
    26 Punkte
  2. Kleine 3-tägige Wanderrunde in der Hardangervidda/ Norwegen Vøringsfossen - Skytjedalsvatnet - Sysenvatnet - Kjeldebu - Krossdalen - Drøllstøl - Skitsete - Vøringsfossen (2. Augustwoche) Früh morgens geht´s im dichten Nebel los - im Anstieg klart es auf und am Horizont zeigt sich der Harteigen Wir erfreuen uns zunächst Mal ausgiebig am üppigen Moltebeerangebot. Nach einer Weile geht es wieder bergab zum Ausfluss des Skytjedalsvatnet Hinter der Brücke eröffnen sich wunderbare Ausblicke ins Skytjedal Im darauffolgenden Anstieg erreichen wir einen Punkt mit einer traumhaften Sicht in Richtung Skytjedal im Osten ...und dem Simadalen in Richtung Westen - mit dem Eidfjord am Ende des Tals. Wir kommen in die Nähe der Rembesdalskåka, einer Zunge des Hardangerjøkulen Hier verlassen wir die Nord - Süd Hauptroute durch die Hardangervidda in Richtung Kjeldebu. Xmid Invasion - unsere Zeltstelle hinter der Brücke über den Isdølo ...mit netter Aussicht. Leichtes Gedröpsel in der Nacht - Wetterglück am nächsten Tag Auch wichtig: Mal kurz abschalten von der Naturerfahrung Wir erreichen die nördlichen Ausläufer des Sysenvatnet ...und saugen das Panorama um den Leirvatnet auf. Nachdem wir unsere Zelte im Krossdalen aufgeschlagen haben müssen wir am nächsten Morgen ein Stück an der E7/am Bjoreio entlang - landschaftlich allemal auszuhalten. Wir biegen nach Westen in ein schönes Tal ab ...und erreichen später am Tag wieder den Vøringsfossen, den Ausgangspunkt unserer Tour - und dieses Mal können wir auch was sehen ohne den Nebel.
    25 Punkte
  3. cozy

    München - Nordkap 2021

    Made it! Blog kommt in ein paar Tagen.
    21 Punkte
  4. Aus der kleinen Diskussion im Impressionen Topic heraus dachte ich es wäre vielleicht ganz gut einen kleinen extra Beitrag über den Eggeweg zu schreiben. Der Egge Weg. Als Verlängerung des Hermannsweg verläuft er über ca 75km durch das Egge Gebirge. Beide zusammen bilden den Weg "Hermannshöhen". Der E1 folgt dem Eggeweg ebenfalls. Der Weg beginnt an den Externsteinen in Holzhausen und endet in Marsberg. In einer Zeitschrift des Egge Gebirgsvereins las ich, dass es der erste Weg war, der das Siegel "Wanderbares Deutschland" bekommen hat. Das muss lange her sein. Ich weiss nicht was die Kriterien dafür sind, aber heutzutage müsste er das Siegel "Wanderbare Postapokalypse" bekommen. Zumindest nach dem ersten Eindruck. Wir alle kennen das Spiel. Fichtenmonokultur soweit das Auge reicht. Dann kommt der Borkenkäfer und veranstaltet seine Orgien und lässt es sich gut gehen. Irgendwann kommt ein Sturm vorbei und knickt alles um. Logischerweise rasseln dann die Harvester vom Forstamt durch die Landschaft und machen alles platt. Ich denke auch, dass die meisten hier diese Anblicke auch kennen und mir waren sie ja auch nicht fremd, aber so krass wie auf den 75km habe ich es noch nicht erlebt und gespürt. Man geht halt auch die meiste Zeit auf dem Kamm und somit hat man einen weiten Blick auf die Verwüstung. Dank der anhaltenden Trockenheit ist alles braun und staubig. Die noch einzeln in der Landschaft rumstehenden Lärchen wirken traurig und verlassen. Die Bäume die um sie rum waren und ihnen Schatten gespendet haben sind nicht mehr da. Auf den Wegen sammeln sich tote Spitzmäuse und Maulwürfe. Auf der anderen Seite hat man den regionalen Wanderverein, der mit allen Kräften versucht die Gegend attraktiv zu halten. Hut ab. Super gepflegte und top ausgeschilderte Wege. Richtig gute Hütten und viele Informationstafeln zur aktuellen Lage und der Region. Die Gastronomie ist herzlich und kennt sich mit Wanderern*innen bestens aus. Genau wie die Anwohner*innen. In einem Ort mussten wir nach Wasser fragen und bevor wir die Tür erreichten kam schon eine Frau und meinte "Ich hab euch schon gehört. Gebt her die Flaschen." In Blankenrode steht die Eggetränke. Zwei Kühlschränke voll mit Getränken und Snacks, eine Ladestation und Sitzecke. Bezahlt werden kann auch per Paypal. Das ist schon alles beeindruckend. Im Guten wie im Schlechten. Und vielleicht ist das genau der Grund warum man den Weg gehen sollte, weil er schon fast extrem ist. Und die meisten hier werden den Weg in zwei Tagen gehen können. Deshalb kommen wir nun zur Logistik und dem Erlebten. Ich bin den Weg mit meinem alten Herren gegangen. Da ich ihn nicht zum Zelten überreden konnte haben wir die beiden Nächte in Gasthäusern verbracht. Die erste Nacht in Bad Driburg im "Braunen Hirsch". Top Küche, super gute Zimmer und sehr nett. Der Laden brummt, obwohl die Stadt an sich eher völlig runtergekommen ist. Die zweite Nacht haben wir in Hardehausen im Haus Varlemann verbracht. Die hatten eigentlich Ruhetag, aber haben uns trotzdem aufgenommen. Auch Essen war kein Problem. Kurz nach unserer Ankunft musste mein Vater leider wegen einem Notfall zu Hause abreisen. Als ich nach einem Taxi zum nächsten Bahnhof gefragt habe (kein Empfang oder funktionierendes Wlan) meinte der Wirt er würde ihn hinfahren. Ich entschloss mich zu bleiben und am nächsten Tag die restlichen 20km bis Marsberg zu Ende zu laufen. Als ich nach dem Frühstück zahlen wollte meinte der Wirt trocken "69 Euro". Äh ja, Übernachtung, Abendessen, Frühstück, zwei Cola, zwei große Pilsetten und Taxi zum Bahnhof. Das alles am Ruhetag. 20 Euro Trinkgeld auf meinen Nacken. Wie ist der Weg an sich? Er startet spektakulär an den Externsteinen und verläuft dann meist oben auf dem Kamm. Es gibt schon einige Km Singletrail, aber auch natürlich viel Schotterpiste. Die letzten 14km ist es auch gerne mal Asphalt. Da es ein historischer Weg ist bringt es das wohl mit sich. Auf der anderen Seite wird man auch nicht unnötig durch jede Ortschaft an jedem Gasthof vorbeigeschleust, wie es die Top Trails es ja gerne machen (müssen). Den Weg kann man auch locker mit Zelt oder Biwaksack gehen. Besonders die Asselner Hütte zwischen Hebram Wald und Willebadessen liegt perfekt ab vom Schuss. Auch keine Ballerbutze in der Nähe. Aber auch sonst habe ich viele gute Stellen gesichtet. Auffallend war auch wie wenig Müll rumliegt. Ich habe lediglich zwei Hundekackbeutel voll bekommen. Vielleicht liegst auch daran, dass nicht mehr viele Leute unterwegs sind oder die Rodungsmaschinen ihn in den Boden eingearbeitet haben. Verpflegung sollte man mitnehmen. Einkaufsmöglichkeiten gibt's meist nur weit ab vom Weg. Genug Wasser mitnehmen. Es gibt keine Quellen und keine Brunnen. Die Menschen in den Ortschaften sind aber sehr hilfsbereit. Wie oben schon erwähnt gibt's in Blankenrode die Eggetränke. Oberhalb von Hardehausen gibt es einen Truckerpuff. Wir haben davon abgesehen dort nach Wasser zu fragen. In diesem Sinne "Happy sad trails"
    21 Punkte
  5. TopperHarley

    Impressionen von Touren

    Schon ein paar Wochen her, aber die Erinnerungen an die Vogesen glühen noch weiter in mir. Nachdem ich im April bereits von Wissembourg nach Saverne gelaufen bin, ging es diesmal knapp 280km weiter bis nach Thann, wo ich meine Vogesendurchquerung nach 10 Tagen beendet habe. Wunderschöne Trails, viele Steine, viele Höhenmeter (für ein Mittelgebirge), viele Fernblicke, viel Sonne und viele nette Gespräche mit netten Menschen. Definitiv nicht die letzte Tour in Frankreich.
    19 Punkte
  6. Uckermärker Landrunde - Wälder, Seen, Kopfsteinpflaster und gaaaaanz viel Ruhe
    17 Punkte
  7. OT: dito. und ich muss mich hier auch mal wieder vehement gegen diese Art von "Moderation" aussprechen - ich finde mit Warn- und Vorsichtshinweis kann man doch über vieles schreiben/ reden. Solange klar gemacht wird, worauf zu achten ist und wo die Gefahren lauern finde ich das mehr als in Ordnung. Sachen rausstreichen ohne Hinweis ist nicht okay... OT: Mir zumindest stößt das unangenehmen auf und vermindert meinen Bock mich hier zu beteiligen. Wenn es anderen auch noch so gehen sollte und ich deshalb weniger interessante Beiträge zu lesen bekommen würde, fände ich das sehr schade... My 2 cents...
    14 Punkte
  8. Hallo, ich bin über Instagram auf PadPal gestoßen und fand die Idee so gut, dass ich es für mich nachgebaut habe. Dabei handelt es sich um eine kleine Luftpumpe, die über die eigene Powerbank betrieben werden kann. Allerdings mit eigener Konstruktion und Platine (Dank der Mithilfe meines Bruders). Die Luftpumpe wiegt dabei nur 9g und pustet meine Thermarest NeoAir innerhalb von 2:40 min soweit auf, dass ich nur 3 mal mit dem Mund nachblasen muss. Hier ein paar Bilder. Ich muss noch ein paar Optimierungen an der Erreichbarkeit des USB-Anschlusses vornehmen. Ich bin noch mit Micro-USB ausgestattet, da meine elektrischen Geräte (LED-Lampe, Fahrradcomputer, Powerbank) unterwegs noch damit laufen. Aber natürlich ist auch USB-C denkbar. Über eine Substitution der zwei Schrauben mit Muttern könnte man vielleicht noch was Gewicht rausholen. Der Körper mit Adapter ist aus PETG im Vasenmodus gedruckt. War Konstruktiv eine kleine Herausforderung. Gruß Christian
    11 Punkte
  9. 14 g- für einen Pappbecher? und den dann 3-4 mal wegwerfen? Und auch noch diese unsäglichen Coffee-o-go- Manie unterstützen? Was bist du im Nebenberuf - Gewichtheber? Wenn du schon Glamping mit eigenem Kaffeebecher betreibst, dann doch wenigstens leicht. Kauf dir einen Schokopudding (35 cent, mit den lebenswichtigen Vitaminen B,A,S und F) ... ...und schon hast du einen leichten, auswaschbaren, wiederverwendbaren , lebensmittelechten 0,2l Becher: 6,6 g Selbst, wenn du daraus einen Thermobecher mit abnehmbarer Hülle baust... ...bleibst du unter 14 g. Guck: 7,5 g. Den musst du auch nicht wegwerfen. LG schwyzi PS Den Becher kannst du mitnehmen, wenn du hier vobeikommst. ich hab den eben nur gebaut, weil ich so von den 14 g geschockt war - und weil ich einen Grund brauchte, den leckeren Schokopudding jetzt zu essen
    11 Punkte
  10. Ich denke, da liegst du bei vielen Sachen einfach falsch. Pilling entsteht, wenn billige kurzhaarige Wolle verwendet wird. Dadurch kann die Wolle pillen, weil sie zu kurz ist und nicht durch viele Strickmaschen geht. Bedingt durchs Pillen wird das Gestrick immer dünner, bis man durchschauen kann. Langstapelige Wolle, also die teure, ist sehr lange gekämmt worden und hat kein permanentes Pilling, weil die Fäden, aufgrund ihrer Länge durch mehrere Maschen gehen und sich damit stabilisieren. Die Kleidungsstücke können am Anfang einmal Pillen. Dann gibt man sie einmal in die Reinigung und alle Pillings werden durch die große Reinigungstrommel enfernt und kommen nie wieder. Jede Merinowolle, welche in der Waschmaschine gewaschen werden kann ist Acrylharzüberzogen. Nur so kann die Wolle in der Wama nicht filzen. Unbehandelte Wolle darf nur mit Hand (Handwäsche) und nicht zu warmer Temperatur gewaschen werden. Bestes Beispiel dafür ist Dilling. Würde man sie in der Wama waschen, würde sie einlaufen und filzen. Die auch so tolle Kunststofffaser hat die Aufgabe, dass das Kleidungsstück in Form gehalten wird und natürlich durch den Kunststoff sich keine Löcher bilden ist also praktisch Kunststoffarmiert. Das ist aber keine Innovation , sondern nur ein Marketinggag. Decathlon, Woolpower und andere haben die Kunstfaser schon seit langem drin. Meine Familie stellt, solange ich lebe, Wollsticksachen her. Von daher kenne ich mich da recht gut aus. Gruss Konrad
    11 Punkte
  11. Der Herbst ist da. Regen, Pilze und plötzlich ist es ganz kalt...
    11 Punkte
  12. ... du beim Plastikmüll komprimieren erstmal ernsthaft denkst "geil, ans eigene Fußbett angepasste Trashcraft-Campschuhe a 25g das Stück" und dann enttäuscht bist, dass die Sohle zu rutschig ist.
    11 Punkte
  13. Ein paar Impressionen aus dem Salzburger Land:
    10 Punkte
  14. Heefe

    Impressionen von Touren

    PCT 22 Nähe Mt. Whitney in den Sierras Hinter Forester Pass Sierras Ort Independence Sisters Mirror Lake in Oregon Glacier Peak Wilderness in Washington
    9 Punkte
  15. Na klar. UL-Ausruestung, ist die leichteste Ausruestung, die den Zweck erfuellt, das ist natuerlich von den Vorgaben, Einsatzgebiet & Zweck und Benutzer abhaengig. Jemand der mit 4 kg fuer nen Overnighter ohne Kochen in den Wald geht, kann dann gut nicht UL-maessig unterwegs sein und jemand, der mit gut 20 kg hochalpin mit kompletten Kletterkram unterwegs ist, oder wegen langen Re-Supply-Abstaenden und weil er hybrid mit Packrafting unterwegs ist, sehr wohl. Im uebrigen rate ich da zu Gelassenheit und Toleranz, ist doch schoen, dass Andere anders sind, hier haben wir halt auch das ganze Spektrum vom XUL-Tuner, der happy ist, weil er bei diesem Overnighter wieder 37,1 g weniger bei hatte bis zu Usern, die eben viel UL-Ausruestung benutzen, weil es sonst nicht moeglich waere, die Touren zu machen, die sie machen, aber eben vorgegeben durch die Touren auch mal 20 kg oder mehr auf dem Buckel haben. Das hat imho Beides seinen Platz in unserem Forum und man muss nicht alles verstehen, gut finden, was die Anderen machen, Hauptsache Derjenige hat Spass dran und macht schoene Touren
    9 Punkte
  16. Das verregnete Wetter habe ich zuletzt mal wieder für ein neues kleines Projekt nutzen können: Roll Top HipBag aus Ultra 100 Macht sich auch super beim Radfahren und zuletzt war es z.B. perfekt um mit Kletterschuhen und ein paar Snacks nach Feierabend noch einige unserer vogtländischen Outdoor BoulderSpots (siehe dazu: Vogtlandbloc) aufzusuchen.
    9 Punkte
  17. Ich glaube ich habe den Tipp mal hier im Forum aufgeschnappt: Gegen Mücken/Insektenstiche gibt es im Handel "Hitzestifte" zur Linderung des Juckreizes. Punktuell wird die Stichstelle auf 50-60 Grad erhitzt, wodurch die reizauslösenden Proteine zerstört werden. Wer eine Nitecore NU25 Stirnlampe, oder ein anderes Fabrikat mit ähnlicher Funktion besitzt, kann auf "Turbo-Modus" mit 350 Lumen schalten. Dabei wird die Leuchtdiode schnell sehr warm und dann heiß (weswegen diese Funktion auch auf 30 Minuten begrenzt wird). Man hält also die LED auf den Insektenstich und wartet ein paar Sekunden bis es ein erstes leichtes Schmerzempfinden gibt. Ich habe es probiert und denke es hilft.
    9 Punkte
  18. Jotunheimen, Norwegen, im Juli. Auf dem Gipfel des Glittertind (letztes Foto) verschlechterten sich die Bedingungen innerhalb weniger Minuten. Sturm und extremer Temperaturabfall. Wir reden hier von nicht mal 2.500 Metern. Habe kurzzeitig nur noch Weiß gesehen. Die Entscheidung, auf Grödel zu verzichten, war ein Fehler. Lacht mich aus, aber ich habe einen kurzen Moment lang geglaubt, den Abstieg nicht mehr zu schaffen. Danach mit einem Sonnenstich und extremen Koordinationsstörungen, wie ich es noch nie erlebt habe, zwei Tage im Zelt gelegen. Merke: Auch bei kalten Bedingungen nicht nur mit Mütze, Kaputze und Sonnenbrille unterwegs sein, sondern das UV50 Käppchen anziehen.
    9 Punkte
  19. Bin die letzten Tage von Heidelberg nach Gundelsheim gelaufen. Es war sehr schön, trotz der TEILWEISE sehr deutlich zu vernehmenden Geräusche, die die sehr häufige Zivilisationsnähe so mit sich bringt. Allerdings war es genau diese Nähe, die es einem sehr einfach macht, logistisch gesehen, auf diesem Weg zu wandern. Es fährt eine S-Bahn den gesamten Neckar entlang, so das man, wenn man z.B. einen Campingplatz oder Einkaufsmöglichkeiten sucht, bis auf einer Etappe, immer fündig wird. Des weiteren war für mich der Hauptgrund, diesen weg einzuschlagen, das ein alter Freund in die nähere Umgebung gezogen ist und mich Samstag und Sonntag begleitet hat. Da er kein leichtes Zelt sein eigen nennt, haben wir in Neckargerach ein Tipi gemietet. War sehr schön da, sehr freundlicher Betreiber, sehr sauber, alles in allem sehr gut. Auch die Betreiber des Campingplatzes in Neckargemünd waren sehr freundlich und hilfsbereit. Alles in Allem eine schöne und gelungene Wanderung… Auf dem Königsstuhl bei Heidelberg. Anstrengend, die scheiß Treppe… Passender Aufkleber am oberen Ende der „Himmelsleiter“.. Bezeichnenderweise folgte ich der Schlangenlinie… Guten Morgen… Weltbeste Wurstbrötchen … Dilsberg… Leberknödel zum Mittagstisch in Dilsberg… Pause am Götheblick Mit einem wunderschönen Ausblick… Käsespätzle Tipi Margarethenschlucht… Kaffee kochen in der Regenpause, bei folgendem Ausblick… Mit extrem leichten Gepäck unterwegs, da wir zwei Nächte hintereinander im Tipi schliefen… Und immer schön den Göttern opfern, für schönes Wetter… in diesem Fall in Auerochsfett gebratene Schweinskaldaunen… bis auf den letzten Tag hat es geklappt…
    8 Punkte
  20. Öhhhm..... Karg sieht so aus: und selbst dann ist es noch toll
    8 Punkte
  21. Wäsche waschen kann man im 3 oder 5 Liter Ziplock Bag, der z.B. als Foodbag dabei ist. Klamotten+Wasser+dr.Bonner rein, durchmischen, einweichen. Dann irgendwo Seifenwasser entsorgen und mit Frischwasser Spülvorgänge machen. Somit kann man Klamotten mit Seife und Einweichen waschen, ohne das die Seife in die Wasserquelle gelangt.
    8 Punkte
  22. Gerade bin ich vom Coast to Coast Trail in Nordengland wiedergekommen (Bericht folgt). Die Anreise war superschön. Von Köln nach Amsterdam mit dem Flixbus, dann mit der Fähre über Nacht nach Newcastle (DFDS) und von dort mit dem Zug (Nothern) nach St Bees, dem Startort. Zurück vom Zielort Robin Hoods Bay mit dem Bus nach Scarborough (Arriva), weiter mit dem Zug nach Hull (Nothern), von dort mit der Fähre über Nacht nach Rotterdam (P & O) und mit dem Zug nach Köln. Es dauert alles seine Zeit, weil noch Zubringerbusse vom und zum Hafen involviert sind und man relativ früh auf die Fähre eincheckt. Insgesamt ist die An- und Abreise so für uns schon ein echter Teil des Urlaubs gewesen. Es war z. B. ganz fantastisch, abends aus Amsterdem mit der untergehenden Sonne und einem Eis in der Hand auszulaufen und mit Wellenschaukeln einzuschlafen.
    8 Punkte
  23. Cocoa

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen! Ich komme aus München und bin begeisterte Wanderin 2018 bin ich den PCT gelaufen und habe mir als stille Mitleserin im Forum viele hilfreiche Tipps holen können! Mein Setup von damals habe ich größtenteils auch für spätere Touren übernommen. Ansonsten bin ich, abgesehen von Tageswanderungen, bisher einige kleinere Wege gelaufen (Caminho Portugues, Westweg, Nord-Süd Durchquerung der Hardangervidda). Ich hab in den letzten Wochen beschlossen, wieder öfter auf Tour zu gehen, da mich die Zeit in der Natur einfach am glücklichsten macht. Work-Life Balance und so... Bin gespannt auf regen Austausch mit euch! Liebe Grüße
    8 Punkte
  24. PADJELANTALEDEN August 2022 135km von Süd nach Nord Anreise von Karlsruhe nach Kvikkjokk (Zug nach Stockholm, Nachtzug nach Murjek, Bus über Jokkmokk) Dauer 2,5 Tage, Rückreise von Ritsem nach Karlsruhe (Bus nach Boden C, Nachtzug nach Stockholm, Zug über Kopenhagen) Dauer wegen längerer Stopover in Stockholm und Kopenhagen nicht aussagekräftig Meine erste längere Solotour, meine erste Tour in Lappland mit unklaren Erwartungen bezgl. der Witterung, meine erste Tour mehre Tage ohne Netz, meine erste Tour 2 Wochen nach einem üblen Hexenschuß. … Nach viele Recherchen und Überlegungen im Vorfeld habe mich mit einer guten Portion Fear (Zelt SingFin Portal2 1,5kg und Quilt Katabatic Gear Sawatch 800g) und einer ordentlichen Menge an verschieden starken Schmerzmitteln im Gepäck auf den Weg gemacht. Mein Luxusitem war meine Kamera (mit Zubehör rund 1,2kg). Vorweg, ich habe weder ein Pflaster noch irgendein Medikament gebraucht, hatte riesiges Glück mit dem Wetter und eine wunderschöne Wanderung. Aufgrund der günstigen Witterung und Verfassung habe ich statt der großzügig bemessenen 9 Tage nur 5 und zwei halbe Tage gebraucht. Ich hatte nicht das Gefühl zu hetzten, ich hatte einfach Spaß am laufen und war neugierig, was mir der Weg zu bieten hat, solange das Wetter mitspielt. Eine schöne Back-up-Option für ganz mieses Wetter oder anderer Probleme sind kostenpflichtige Selbstversorger-Hütten spätestens in Tagesetappendistanz, einige mit einem kleinen Lebensmittelverkauf ausgestattet, die ich nicht in Anspruch nehmen musste. Nach ungefähr 75 Kilometern gibt es in Staloluokta einen recht gut sortierten Kiosk, der von Parfas betrieben wird und sich zum Auffüllen der Vorräte anbietet. Gelegentlich gibt es an den Hütten Rentierfleisch oder geräucherten Fisch zu erwerben, beides war ausgesprochen lecker. Wasser ist überall reichlich vorhanden, besonders wenn es zwei Tage vorher extrem viel geregnet und sich die Wege immer wieder in Bäche verwandelt, mehr als einen halben Liter muss man eigentlich nicht transportieren. Ich habe alles, was ich nicht gekocht habe, mit dem Steripen behandelt, ich bin aber ziemlich sicher, dass man das Wasser auch sehr gut einfach so trinken kann, was viele gemacht haben, aber da ich ihn schon dabeihatte, habe ich ihn auch genutzt. Ich war zum ersten Mal mit Altra Lone Peaks und wasserfesten Socken mit Linersocken unterwegs und fand das angenehm. Tiefe Furten habe ich barfuss in den Schuhen ohne Einlegesohle gequert und nach ca. 10 Minuten laufen kurz die Füße getrocknet und Sohle und Socken wieder angelegt. Bis etwas über Knöchelhöhe bin ich einfach so durch. Die Temperaturen sind nachts bis kurz unter den Gefrierpunkt gefallen, tagsüber bei Sonne war T-Shirt-Wetter. Stechmücken waren gelegentlich in der Dämmerung vorhanden, nervig, aber nicht kritisch. Mir sind im Schnitt 5 bis 10 Wanderer am Tag entgegengekommen, Zeltplätze gibt es viele, teilweise traumhaft gelegen. Aufpassen muss man bei Nässe mit den sehr rutschigen Planken, ein Wanderer hat sich dort leider den Fuß gebrochen und musste, weil er noch spät unterwegs war, die ganze Nacht ausharren, bis morgens der erste Wanderer vorbeikam. Der Padjelantaleden wird oft als Einsteigertour für Lappland bezeichnet und ich denke aufgrund der guten Wege und Markierung und auch Hüttenbackups ist das auch gerechtfertigt und als solche zu empfehlen, denn schön ist er allemal und zum Glück auch nicht überlaufen. Mit dem Sarek und auch dem Kungsleden in direkter Nachbarschaft wartet die Region mit zwei prominenten Wanderhighlights auf. Mir hat sich der Padjelantaleden von seiner schönen Seite und nur gegen Ende ein wenig launisch gezeigt. Die ersten 3 und die letzten 10km sind Bootspassagen und werden 2-3x täglich angeboten. Ach ja, Rentiere gab es überraschender Weise ganz wenige. Und vorsicht, jetzt kommen viele Bilder! ............................................................... Keine Natur, Stockholm, auch schön.
    8 Punkte
  25. skullmonkey hat diesen Beitrag moderiert: Ich habe die Diskussion zur Sichtbarkeit hierher verlegt:
    7 Punkte
  26. Schwarzwaldine

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen, nach einigem Mitlesen habe ich mich nun angemeldet und als einigermaßen guterzogenes Mädel stelle ich mich erst mal vor - unter gleichem Namen bin ich auch seit ein paar Wochen im Hängemattenforum unterwegs. Die Schwarzwaldine ist 46 und wohnt, wie der Name schon vermuten lässt, am Schwarzwaldrand in Mittelbaden. Schon als Kind ständig draußen im Wald unterwegs, zu Fuß und auf dem Fahrrad, bald mit Packtaschen und Rucksack, im Schwarzwald, durch Europa und einige Jahre auch in Norwegen gelebt. Aber da noch eindeutig Schwerlastfraktion! Wie einige hier hat mich auch ein streikender Rücken bekehrt, fünf Jahre ging kaum etwas, seit letztem Jahr darf ich wieder und bin ich zum einen sehr gern mit dem Gravel und Bikepacking unterwegs (da ist dann auch mein Mann gerne mit von Partie) und seit diesem Jahr sind auch wieder Trekking-Overnighter möglich, die bevorzugt mit der Hängematte. Ich muss gestehen, dass ich nicht in jedem Punkt UL unterwegs bin bzw. UL-Ausrüstung so nutze, dass so mancher hier die Augenbrauen hoch ziehen dürfte, was er auch gerne darf, z.B. in der Küche: UL-Spiritusbrenner ja, aber drei Titan-Pötte müssen schon mit: einen zum Wasser heiß machen, einen fürs Abendessen und einen fürs Dessert. So viel Luxus muss sein! Dessert und Trekkingmahlzeiten mache ich auch gerne selbst und bin da noch fröhlich am Experimentieren. Außerdem nähe ich gerne und wage mich so langsam in den MYOG-Bereich vor. So viel mal, ich freue mich auf den bereichernden Austausch hier, Schwarzwaldine
    7 Punkte
  27. rajatas

    Und noch ein MyogPack

    So, bin endlich mal dazu gekommen, bessere Mounting Hardware zu "bauen". Darf ich vorstellen, der 3D-gedruckte "Knochen". Der Aufbau könnte simpler nicht sein, ein 50% gefüllter Stab aus ABS mit Löchern, um ihn mit Paracord zu arretieren. Das ganze sitzt sehr stabil bei einem Durchmesser von 1cm (passt spielfrei zu den Naht-Abständen am Rucksack) und dürfte der Belastung auch problemlos standhalten, da der Hebel auf das Teil extrem klein ist. Aber die Zeit wird es zeigen.
    7 Punkte
  28. ... und wenn du Posts im Forum bzgl. Ausrüstung immer ganz vorsichtig formulierst, weil wenn dabei rauskommt, dass du seit Jahren keine funktionstüchtige Waage hast - und es wird doch quasi immer gleich nach dem nachgewogenen Gewicht gefragt, uiuiui - dann wird das Eis ganz schnell, ganz dünn, Herr Ultraleicht-Kollege!
    7 Punkte
  29. IMG_9392.MOV „Nacked hikking Day“ in Thy.., Die Gaiters haben beim Strand und Dünen Marsch echt Wunder gewirkt…
    7 Punkte
  30. Ja, das die Hausnummer 42 ist, ist mir auch aufgefallen… „Don‘t Panik“… IMG_9391.MOV
    7 Punkte
  31. Zumal Patagonia schon seit langem dabei ist, die Produktion nachhaltig zu gestalten, zu recyclen, zu reparieren, zu spenden, CO2-neutral zu werden, etc. Bei Firmen wie Nike wäre ich da auch skeptisch, bei Patagonia ist es eigentlich ein weiterer Schritt in eine bestimmte Richtung, wenn man deren Entwicklung anguckt. Wir alle wissen, dass gerade unsere Outdoorkleidung meistens sehr umweltschädlich ist, in sofern fand ich es schon immer gut, dass sich Patagonia da federführend Gedanken gemacht hat und finde den Schritt jetzt nur lobenswert.
    7 Punkte
  32. Wenn also kein Papier zur Hand ist, ziehst Du Dir die Flügel der Windkraftanlagen durch die Kimme und lässt sie danach im Boden verrotten, weil es mit ihnen auch geht? Digga, wie groß bist Du?
    6 Punkte
  33. Ich habe mich, glaube ich, nicht zu Ladereglern geäußert. Ich verwende die Panels wie geliefert und habe weder einen Laderegler ausgetauscht oder programmiert noch als Bauteil gekauft. Da Du eine kleine PowerBank anstrebst, genügt das kleine. Deine Autarkiezeit bei Schlechtweder sinkt auf einen Tag. Ich würde mit dem kleinen schwarzen eine 5000er empfehlen, um Dir mehr Spielraum zu verschaffen. Mein zugeschnittenes kleines Schwarzes wiegt mit Shock-cords und 4 Handschuhkarabinern 81 g, dass (er)neu(t) beschaffte weiße 116 g inkl. Modifikation, Metallösen und Befestigungen. Die Leistung des weißen ist höher, etwa im Flächenverhältnis bzw. im Verhältnis der Nennwerte 6/5. Das schwarze fällt bei Bewölkung weniger stark ab. Das weiße ist bei Sonne deutlich überlegen. Wir haben auf der diesjährigen HRP sowohl ein neu beschafftes weißes (das oben verlinkte) als auch das „kleine Schwarze“ dabei gehabt. Jeder von uns mit jeweils einer 10.000er dran. Die Idee war, unserem ausschweifenden Gebrauch der Handys (Routing, Tracking, Videoschnitt, Fotoupload, Telefonieren) immer genug Energie bereit zu stellen, ohne den anderen einzuschränken. Auch in einer Schlechtwetterlage. Die waren immer voll, so dass wir nach einiger Zeit das schwächere Panel (das schwarze) und die schwerere PowerBank nach Hause gesandt haben und danach zu zweit mit dem weißen und einer NB10.000 gut klar gekommen sind. (Bis auf zweieinhalb Regentage, an deren Ende wir mit PB leer mit Handys auf ca. 20% rauskamen. Wie gesagt, ohne uns einzuschränken. Am nächsten Tag schien die Sonne und wir hatten wieder mehr Energie als wir verbrauchten.)
    6 Punkte
  34. Das Unternehmen Patagonia hat bereits vorher für Naturschutz gespendet. Und zwar nicht an fragwürdige NGOs wie WWF oder Greenpeace, sondern an entschlossenere Graswurzelorganisationen. Das ist ein riesiger Unterschied zu den Stiftungen von Clinton, Zuckerberg und wie sie alle heißen, die eine neue Art des globalen Regierens durch informelle Machtmechanismen bilden. Bei Patagonia sehe ich also nicht die Gefahr eines Philanthrokapitalismus. Jetzt sind es neben 1% für Naturkonservation plus weitere Spenden viel mehr für gute Zwecke. Sofern die Arbeiter*innen fair entlohnt sind, gibt es in den USA fast keine bessere Weise Profite umzuleiten.
    6 Punkte
  35. Ogipe

    Vorstellungsthread

    Moin, nach langem Lesen habe ich es geschafft mich anzumelden. Ich bin Ogipe, komme aus dem Norden und habe schon mehrere hundert Nächte in Zelt und Schlafsack verbracht. Meine erste Rucksackreise hab ich vor knapp 10 Jahren gemacht und das gleich für mehrere Monate. Damals habe ein Basisgewicht von etwa 20kg gehabt. Kann ein Gear Junkie eigentlich offiziell diagnostiziert werden? Damals habe ich mit dieser schweren Last noch mehrere Gipfel an einem Tag geschafft. Heute würde ich damit noch nicht mal mehr einen Overnighter schaffen, die ich jetzt häufiger mache. Den körperlichen Folgen des ultraheavy Trekkings sei dank. Ich achte nach den belastenden Erstanschaffungen vor allem auf Gewicht und Multiuse. Meine ideale Packliste würde ein weltweites Reisen erlauben. Deshalb versuche ich keinen Ausrüstungsgegenstand doppelt zu besitzen. Okay, bei Socken mache ich eine Ausnahme. Ihr wisst hoffentlich, was ich meine. Der Lifestyle um digitales Nomadentum und Minimalismus hat mich offensichtlich influenct. Aber das Forum hat es noch viel mehr. In letzter Zeit konnte ich mein Basisgewicht auf 13kg reduzieren, bis ich Anfang des Jahres nach einer Tour immer noch unzufrieden war und nun bei 8kg Basisgewicht für ein Vier-Jahreszeiten-Pack angekommen bin. Danke schon mal dafür Liebe Grüße!
    6 Punkte
  36. Hallo! Also ich bin den Eggeweg (als Teil des E1, von Bad Meinberg und weiter bis nach Willingen) im Juli 2022 gewandert. Ich fand es sehr lohnenswert, auch wenn mancher ehemaliger "Wald"-Bewuchs abrasiert war. Z.B. das Silberbachtal hier bei mir direkt vor der Haustür ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Dabei im Sinn habend, dass die Natur, wenn man "sie" lässt, erneut zu Wachstum & Blüte kommen wird. Bei schönem Wetter war der Weg jedenfalls sehr gut und angenehm zu gehen und hatte einige "Highlights" zu bieten -- z.B. Bierbaums Nagel oder Obermarsberg, um nur zwei zu nennen. Ich habe so einige Heidelbeeren und Himbeeren gegessen, in der ein oder anderen schönen Schutzhütte pausiert, Quellwasser getrunken usw. Ich setze die Strecke dann beizeiten gerne in Willingen Richtung Süden fort, also den E1. Hier ein Video mit Impressionen von meiner Wanderung Eggeweg(+) als Teil des E1: https://youtu.be/PMq2h6gE-6Y Liebe Grüße Dirk
    6 Punkte
  37. Ach ja, der Eggeweg. 75km toter Wald.
    6 Punkte
  38. Auf langen Touren braucht man manchmal unterwegs Dinge, die bei kürzeren auf Zuhause verschoben werden können. Oder kann etwas nicht vor Ort ersetzen und muss irgendwie reparieren. Oder will sich im Rahmen der Möglichkeiten zivilisationsnah geben. Hier ist jetzt Raum für solches Erfahrungswissen, vom Nähen mit Zahnseide bis zu… ich bin gespannt. Meine ersten beiden: - wenn die neue Zahnbürste gekauft ist, lässt sich die alte hervorragend als Nagelbürste verwenden. - die Lebensdauer eines Seideninlets lässt sich mit Hansaplast/Leukoplast um mehrere Wochen verlängern, besser als nähen. Hält sogar in Waschmaschine und Trockner, wenn es z.B. im Schlafsackbeutel gewaschen wird.
    5 Punkte
  39. Ich verstehe dass Du Dich als voellig neuer User noch etwas zurecht finden must, eigentlich bekommt jeder User bei der Anmeldung (und es wird immer wieder mal im Forum erwaehnt) einen ausfuehrlichen Hinweis, dass er bitte den Thread Anleitungen vor dem Posten inkl der Links lesen soll und auch auf andere sticky Threads im Bereich "Forumgestaltung & Technik" achten soll. Ich bin z.Z. dabei saemtliche sticky Threads aufzuarbeiten, damit es statt dessen nur noch jeweils einen Beitrag im Anleitungs-Thread gibt, damit es gerade fuer neue User oder nicht so aktive User, die z.B. die Geschichte nicht mitbekommen haben, uebersichtlich wird, wie hier was geht, was evtl nicht erwuenscht ist usw Ich mache mir recht viel Arbeit damit, dass alles schoen uebersichtlich in einem Thread zusammenzutragen und auch die anderen Mods haben sich gut Arbeit mit den entsprechenden Sticky-Threads gemacht, waere schoen wenn das auch gelesen wuerde, dass unsere Arbeit nicht umsonst ist btw habe ich inzwischen alle Stricky-Threads ausser 3 eingearbeitet, die kommen in den naechsten Wochen dran. Hier der Thread zu dem aus den dort dargestellten Gruenden nicht mehr "erlaubten" Shop "Beiträge über XY werden nicht mehr geduldet" und hier der Thread auf den verlinkt wird bzw was die Ursache fuer die laengeren rechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Shop waren "XY lässt negative Bewertungen entfernen" Vorschlaege, Gedanken, Verbesserungsvorschlaege fuer "Anleitungen" o.A. bitte via PN an mich oder via Report-Funktion (wie im Anleitungsthread beschrieben) an das Mod-Team.
    5 Punkte
  40. Nur um in Zukunft Modarbeit zu vermeiden: gibt es noch mehr Shops, deren Erwähnung hier nicht erwünscht ist?
    5 Punkte
  41. Impressionen aus Liechtenstein, wo ich letztes Jahr um diese Zeit wandern war.
    5 Punkte
  42. Civetto

    Vorstellungsthread

    Ein kurzes Hallo in die Runde! Ich bin in Berlin wohnhaft, was es natürlich etwas komplizierter macht, meine spät entdeckte Liebe zu den Bergen auszuleben. Nach Skandinavien, das ich ebenfalls ins Herz geschlossen habe, habe ich es dafür umso kürzer. Nachdem ich lange mehr oder weniger heavy unterwegs war, hat mich vor Jahren eine (ansonsten wunderschöne) Mehrtagestour in Island belehrt, dass eine Traglast von 25kg (inkl. schwerem Rucksack, 4,5 kg Zelt, Thermoskanne, Bialetti und Buch) nicht unbedingt zum Überleben und Genießen erforderlich ist. Seitdem schaue ich deutlich gezielter auf das Gewicht meiner Ausrüstung und reduziere es kontinuierlich in Richtung UL. Hier im Forum lese ich schon lange mit und bin äußerst dankbar für viele tolle Anregungen - sei es im Hinblick auf Touren, auf Techniken und auf Ausrüstung. Ich freue mich darauf, in Zukunft aktiv mit euch mitzudiskutieren! Viele Grüße! Civetto
    5 Punkte
  43. Jever

    Sichtbarkeit in den Bergen

    Ich wähle meinen Bergkram mit Blick auf die Farbe aus. Alles, was nicht leuchtet, kommt nicht in die Tüte. Egal, ob es nun DIE hippe Regenjacke ist, die der letzte Schrei bezüglich Gewicht darstellt. Ist das Ding nicht gelb, orange oder hellrot, fällt es raus. Und bislang hat mich die Bergrettung ebenso zielgenau gefunden wie meine Kollegen, wenn wir z.B. bei einer Skiabfahrt im kupierten Gelände verloren haben. Bei Nebel an Landstrassen wars am Ende auch nicht unpassend, von Autofahrern rechtzeitig gesehen zu werden.
    5 Punkte
  44. Bitte keine Grundsatzdiskussion. Ich habe freundlich formuliert, was mir vorschwebt. Da hilft mir der Bravo Starschnitt der Berge nicht, wenn ich nicht direkt Bock auf auf Berge habe, sondern mehr ein Talmensch bin. Bringt mir nix wegen Höhenangst Panik zu schieben auf ner Tour.
    5 Punkte
  45. 12.9.-17.9. Agger - Bulbjerg, Nationalpark Thy, abgebrochen, aber trotzdem schön… Nachdem ich am Montag von 6.14 Uhr in der Frühe, bis um 17.30 Uhr mit Bahn und Bus unterwegs war, bin ich in Agger erstmal in einer Pension unter gekommen. Dienstag denn auf dem Redningsvejen losgelaufen, gegen 9 Uhr vormittags, bei extrem stürmischen Winden und teils heftigem Regen. Ich verstehe jetzt, was einige Leute hier gegen Regenponchos haben. Das Geflatter war ohrenbetäubend! Nichts desto Trotz, werde ich meinen weiter hin benutzen, da ich ja nicht ständig in so einem Wetter, wie hier vorherschte, unterwegs bin… Abgebrochen habe ich, weil zuerst ein Kite Worldcup in Nørre Varopur stattfand und ich mich gar nicht satt sehen konnte, an den ganzen irren Sprüngen und zweitens war es einfach zu gemütlich, windgeschützt auf dem Campingplatz in Klitmöller zu stehen, ausgiebigen Strandspaziergängen zu frönen und abends mit nem Thy Pilsener den Sonnenuntergang zu bestaunen. Kurz, ich bin nur die ersten zwei Tage gewandert und habe den Rest der Zeit geglampt! Die eine Übernachtung in dem Shelter kurz vor Stenbjerg, war Spitze! Absolut sauber von innen, wenn nicht so ein Sturm gewesen wäre, hätte man Feuer machen können, mit dem fertig gehackten Holz, was dort gelagert wurde und nicht ganz unwichtig, sogar das Plumpsklo war vorbildlich in Schuss… In Deutschland unmöglich, da hier sofort die Vandalen darüber herfallen würden und alles kaputt schlagen würden… Ich weiß wo von ich spreche, denn Asche auf mein Haupt, als Jugendlicher war ich Obervandale! Auf jeden Fall bin ich begeistert von der Landschaft da oben, dem Essen und auch den freundlichen Menschen. Ich werde nächstes Jahr im Frühjah wieder kommen und den weg beenden. IMG_9381.MOV IMG_9380.MOV
    5 Punkte
  46. shotta51

    Dänemark Sheltertour

    also wir (mein Kumpel und ich) sind mit dem Auto angereist und haben es in Broager abestellt, nahe Flensburg. Ziel war es den restlichen Teil des Gendarmenstien zu wandern. Direkte am ersten Shelter sind wir schon auf Gleichgesinnte getroffen, die so hart auf Gewicht getrimmt waren, dass sie bestimmt auch hier angemeldet sind Für uns war es total aufregend, da wir bevor wir den Shelter gesehen haben eigentlich beide nicht wirklich geglaubt haben, dass es hier einfach Shelter gibt in denen man kostenlos übernachten kann. Am nächsten Tag sind wir dann wieder alleine auf die Tour aufgebrochen, wesentlich später als unsere Sheltermitbewohner. Auf dem Weg haben wir einige Menschen gesehen, die wir wieder sehen sollten. Die Tour war ganz schön, leider viel Asphalt aber herrliche Strohfelder an der Küste soweit das Auge reichte. Am Abend, am östlichen Zipfel der Broagerland Halbinsel haben wir dann unsere Sheltermitbewohner des ersten Abends wieder getroffen und noch 2 junge Frauen. Das fand ich besonders cool. Man lernt coole Menschen kennen, tauscht sich mit diesen aus, geht ein Tag wandern und abends trifft man sich dann zufällig wieder und hat sich wieder was zu erzählen. Da die Shelter voll waren sind wir dann weiter zu einem Zeltplatz gelaufen, wo wir wieder neue Menschen kennengerlernt haben. Der zweite Tag der Tour war dann wirklich herrlich, die Landschaft maximal schön und sehr abwechslungsreich zwischen Küste und mit Bäumen überdachten Wegen. Da die kommenden Shelter voll waren, sind wir dann hoch Richtung Sonderburg und haben uns dort ein Shelter gesucht. Und siehe da, schon wieder die 2 jungen Frauen getoffen, es war fast schon gruselig. Mit diesen haben wir uns dann mit einem Bier am Lagerfeuer niedergelassen. Wir waren absolut baff: Shelter, Toilette und sogar Feuerholz einfach so kostenlos. Für mich als Student natürlich gerne gesehen. Am Folgetag sind wir dann mit dem Auto hoch nach Vejle gefahren und haben dort an einem Shelter gehaust, nahe eines Hafens, wo wir sogar Zugang zu einer warmen Dusche hatten. Ich konnte es immernoch nicht fassen was man hier alles geboten bekam. Die Shelter App war natürlich auch der Hammer. An diesem Tag sind wir nur noch ein paar Stunden in der Gegend ums Shelter herumgegangen. Am nächsten Tag hat das Trekking für mich dann ein vorzeitiges Ende genommen, da ich mich erkältet hatte und Anstrengung trieb mir sofort kalten Schweiß übers Gesicht. Aufgrund dessen sind wir dann rüber nach Esberg, haben ein Airbnb gebucht und abends die Bars unsicher gemacht. Das Nachtleben hat gemischte Gefühle hinterlassen. Die Getränke schweineteuer und zusätzlich noch Barkeeper die uns abzocken wollten. Das ist mir sehr sauer aufgestoßen. Aber die Menschen in den Pubs waren alle mega cool, ausgelassene Stimmung und sehr gesellig. Keine aggressive Grundstimmung wie man es aus deutschen Großstädten kennt. Später sind wir dann noch etwas an der Nordseeküste Richtung Norden gefahren. Versuche zu wandern musste ich spätestens nach einer Stunde abbrechen, da mir die Gefahr der Herzmuskelentzündung zu hoch war und ich mich einfach scheiße gefühlt habe. Trotzdem waren die Abende bei Lagerfeuer und Bier schön. Aber ich habe mich stark geärgert, dass ich nichtmehr so konnte wie ich wollte. Außerdem hatte meine Katze, ohne das ich es wusste, ein Riss in meinem Quilt hinterlassen, sodass ich ihn notdürftig mit Ducttape flicken musste. Nach 3 Tagen wurde dann auch meine TAR Trail Pro undicht und ich lag mehr oder weniger auf dem Boden. Das Lochsuchen wird bestimmt spaßig. Endresumee: Ich werde definitiv nochmal nach Dänemark kommen, es war eine sehr coole Erfahrung. Vor allem der Austausch mit anderen Shelterleuten fande ich sehr cool. Ich denke das nächste mal werde ich mit dem Fahrrad kommen und dann die Nordseeküste bekämpfen
    5 Punkte
  47. Jones

    90 Gramm Weste

    Ich war soeben auf der Suche nach ner ultraleichten Westen und fand das hier: Alder...Ich kann net mehr
    5 Punkte
  48. Re.wandert

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen, auch ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Rebekka, 39 Jahre alt und komme aus dem Rheinland. Bisher habe ich nur Erfahrungen im Bikepacking (Moselradweg, Dortmund-Ems-Kanal) und auf Tageswanderungen (im Rheinland, Allgäu, auf Madeira) gemacht.. Da ich in Zukunft ultralight unterwegs sein möchte, bin ich hier genau richtig - so mein Eindruck :-). In drei Wochen starte ich den Camino Portugues. Ein paar Ausrüstungsgegenstände fehen mir dazu noch, daher werdet ihr bestimmt noch die ein oder andere Frage zur Austrüstung von mit lesen. Ich freue mich auf den Austausch. Viele Grüße
    5 Punkte
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