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Zeigt Inhalte mit den meisten "Gefällt mir" seit 02.03.2017 in allen Kategorien

  1. 33 Gefällt mir
    Auch wenn ich die letzte Zeit weniger aktiv im Forum war, möchte ich mich doch ganz brav abmelden, wie es sich so gehört. Morgen früh haue ich ab, Mittwoch fliege ich mit @Janobert in die USA, dort warten erst der AZT und anschließend der AT auf uns. Voraussichtlich sollte ich irgendwann im August wieder zurück sein. Heringe, Tarpstange und Schirm sind nicht abgebildet, die warten schon in den USA bei einem Freund auf mich. Dadurch spar ich mit die Gepäckaufgabe und kann entspannt mit Handgepäck los. Für den AZT nutze ich statt MYOG Apex Quilt meinen dicken Cumulus (der danach ebenfalls bei einem Freund eingelagert werden kann). Die Packliste gibt's hier zu sehen. Schöne Grüße und bis bald! Micha
  2. 31 Gefällt mir
    Sorry Folks, dass das letzte Lebenszeichen so lange her ist. Aber die letzten zwei Monate liefen weniger gut als erhofft. An allen drei Fronten musste ich kämpfen. Wenn es an einer Stelle besser läuft, dann baut es an einer Anderen wieder ab. Entweder ist mal die Narbe am Stumpf gerissen, die Prothetik läuft aus dem Ruder, die Durchblutung des rechten Beines spinnt oder es gibt mal durch Kontroll CTs fragwürdige Aussichten. Es geht so alles in allem dann irgendwie doch voran aber es kostet weitaus mehr Kraft als ich gehofft habe. Ich lasse mich aber nicht unterkriegen und bleibe dran! Beste Grüße, Mateusz
  3. 21 Gefällt mir
    Hello! @micha90 hat es ja schon ausgeplaudert, wir machen uns auf die Socken Richtung Staaten. Diesmal soll es der AZT (Arizona Trail) gefolgt vom AT (Appalachian Trail) sein. Die Vorfreude ist riesig, nach knappen 6 Monaten Deutschland zieht es mich wieder in die Natur! Leider hatte ich für die kurze Stippvisite in Deutschland (so muss man es ja fast nennen) nichtmal einen Internetvertrag abgeschlossen und war hier dem entsprechend nicht so aktiv. Dafür hatte ich Zeit Fertigkeiten an der Nähmaschine zu entwickeln und freue mich diesmal u.A. mit einem selbstgenähten Rucksack zu starten. Großes Danke an dieser Stelle nochmal an Micha, der mich bei den ersten Gehversuchen an der Nähmaschine unwahrscheinlich unterstützt hat und an @Andreas K., der mich mit seinen zahlreichen Rucksackvorstellungen inspiriert hat. Das ist ein tolles Forum, bis bald! lg Jan P.S. Gewichtstechnisch kann ich mit Micha natürlich nicht mithalten. Dennoch bin ich sehr zufrieden. Wen es interessiert, hier ist die Liste. @nats Wenn ich mich nicht täusche sind es die Leadville Pacer.
  4. 19 Gefällt mir
    Auf der Suche nach dem weißen Gold oder querfeldein ist unser Weg Prolog: „Nächstes Mal machen wir eine Wintertour.“ „Auja! Wann?“ „3. Bis 5.2.“ „Wo?“ „Im Thüringer Wald gibt’s ne Menge weißes Gold.“ „Kai ist auch dabei.“ „Hat jemand Schneeschuhe für mich?“ „Roman ist auch dabei“ „Route…“ „Benne ist auch dabei“ „Haben wir ein Zelt in das 8 Leute passen?“ „Der Menschenfresser ist auch dabei.“ „Roman ist raus.“ „Zugtickets…“ „Bieber ist auch dabei“ … 3.2.2017 14.30: Ankunft in Oberhof Florian, Wilbert, Andi, Kai, der Menschenfresser, Benne, Bieber und ich. Andis Lada Niva wird stilecht auf dem Hubschrauberlandeplatzt geparkt und ausgeladen. Schneeschuhe an, warme Jacken aus, Rucksäcke auf und los! „Ähhh… Wo geht’s lang?“ „… Ähhh…da… glaub ich…“ Nicht steil, aber beständig geht’s hinauf. Allen wird schnell warm. Reisverschlüsse auf, Mützen ab, Jacken aus … Nieselregen. Egal, wir sind draußen, frische Luft, Schnee, das macht Bock! Und man sieht es uns an: Andi bildet mit schweißnasser Stirn und hochrotem Kopf den Abschluss unseres Zuges. „Mein Magen!“ „Die Pizza?“ „Die Pizza!“ Die Sonne geht ohnehin bald unter und so suchen wir bald nach einem Platz für die Nacht. Platz gefunden. Schnee verdichten, Octapeak aufbauen, Trollhaus 4 aufbauen, China Copy Copy aufbauen, Mid aufbauen und Tarp aufbauen, Feuerholz sammeln, fachsimpeln. Bieber hat großes vor! Benne macht Feuer, Benne vergisst Feuer, Feuer geht aus… „Benne!!!“ Der Abend wird lang. Das Feuer wärmt. Wir kochen, wir quatschen, wir trinken Tee… Andi? Andi liegt im Zelt und trinkt heißen Groc vom Titanofen. Gute Besserung Andi! Die Nacht ist mild… zu mild. Alles wird feucht. Und… Ich musste lernen: Polycro auf Schnee, am Hang, ist doof. In der Nacht werde ich mit Graupel im Gesicht wach… ausserhalb des Tarps… Am nächsten Morgen zaubern die aufgehende Sonne und der aufsteigende Nebel eine ganz besondere Stimmung auf der Lichtung. Aber wir verschwenden keine Zeit, frühstücken schnell, und sind bald auf den Beinen. Alle wollen sich bewegen um warm zu werden. „Andi?“ „Dem Magen geht’s besser, aber Kondition hab ich heute keine.“ Wir entscheiden uns zu trennen. Andi und der Menschenfresser nehmen die direkteste Route und der Rest sucht was Schönes abseits der Loipen. Treffpunkt: Mittag auf dem Schneekopf. Leider ist die von Andi empfohlene Karte nur für Menschen wie Andi geeignet, Menschen mit Rot-Grün-Schwäche, oder Farbenblinde, oder ganz blinde… Jedenfalls nicht für Menschen, wie wir, die versuchen anhand von Topographie herauszufinden wo sie eigentlich sind. Trotz vielem Fluchen finden wir den Schneekopf. Zur Mittagspause verteilt Kai selbstgemachte Cracker und kleine Bonbons. Bei der Diskussion über deren Inhalt fallen Wörter wie "Kot", Pemmikan" und "Fingernageldreck". Ich blieb beim Studentenfutter! Für die zweite Hälfte des Tages wurde ein ähnlicher Plan geschmiedet. Andi und der MF leicht, der Rest querfeldein. Karte … Fluchen … Wir begannen mit einem steilen Abstieg vom Schneekopf. Unten angekommen flucht Florian mal nicht über die Karte: „Knie… Rheuma… verdammt… Wurst… Kot… #§$%&#!!! Tabletten… Lalalalala…“ Trotzdem machte uns das einen Strich durch die Rechnung. Auch durch die ganze Rumnavigiererei haben wir schon zu viel Zeit verplempert. Wir schafften es abends nicht zum vereinbarten Nachtlager und mussten getrennt von den anderen unsere Zelte aufschlagen. Benne machte ein Feuer aus Holz, dass nicht brannte... Es glühte und glühte und verglühte. Zum Glück hatten wir etwa 3 Liter Spiritus dabei. Öfter kreuzten wir heute gespurte Loipen auf denen wir schneller hätten laufen können. Kais Standartreaktion: „Dafür sind Schneeschuhe nicht gemacht!“ Und darin waren wir uns alle einig. Beim Frühstück am nächsten Morgen wirkte Wilbert schwach und müde. Nachts um 5 wurde er von heftigen Kopfschmerzen geweckt. Der fallende Schnee hat sein Zelt soweit abgedichtet, dass er unter Sauerstoffmangel litt. Zum Glück stand heute nur noch der Rückweg zum Startpunkt auf dem Programm. Kurz vor dem Ziel stießen der Menschenfresser und Andi wieder zu uns. Andi war immer noch nicht hundertprozentig fit, aber er wirkte erholter. Muss am Groc liegen. Bevor wir uns trennten genehmigten wir uns noch einen Happen zusammen beim Griechen. Spaß hat‘s gemacht und das war bestimmt nicht unsere letzte gemeinsame Tour. (Alle Fotos von Wilbo) Wenn Interesse besteht, können wir alle noch ein par UL-spezifische Erfahrungen von dem Wochenende vortragen. mfg der Ray
  5. 18 Gefällt mir
    Bis jetzt… In der letzten Zeit kamen fuer uns beide nur zwei Unterkuenfte zum Einsatz: Der Laufbursche CubenTanzpalast oder ein 3×3 Tarp. Idee und Planung… Ein Unterschlupf, der ein wenig mehr Privatsphaere/Wetterschutz bietet und vielleicht auch noch ein wenig groesser als der Tanzpalast ist, waere ja auch mal nett, oder? Die ersten Gedanken kreisen um eine asymmetrische Pyramiden-Form (es existieren jetzt schon diverse verschiedene Papiermodelle im Massstab 1:10!), aber irgendwie…. Erst ein Bild eines Zeltes in Tipi/Lavvu-Form bringt unsere Planungen dann ein Stueckchen weiter: Die Suchmaschine unseres Vertrauens spuckt in ihrer Bildersuche dann doch einige huebsche Anschauungsobjekte zum Vorschein. Nach kurzer Diskussion beschliessen wir, das es nen Lavvu wird! Mit Bleistift, Zirkel, Geodreieck und Lineal entsteht dann fix die erste Zeichnung. Aber wie lang sind denn jetzt nun die Seiten???? SYN(), COS() und TAN() sind bei uns beiden doch schon ein paar Jaehrchen her. Wenn das mal kein Grund ist, unsere angestaubten Kenntnisse mal ein wenig aufzufrischen! Die 2m Stangehoehe der Discounter-Tarp-Stange und Ausnutzung fast der gesamten Stoffbreite sind die Grundlagen, anhand derer wir die Abmessungen erraten… Materialauswahl… Zum Glueck finden sich in unserer Grabbelkiste dann so einige „Zutaten“, um einen Prototypen zu wagen, (fast) ohne Material ordern zu muessen. einige laufende Meter SilPoly (90g/qm) ein wenig PU-Zeltboden (120g/qm?) 15mm Gurtband Aquaquard 3C Reissverschluss 2mm PE Schnur Kabelbinder 2 Tankas Stahlstange vom Tarp eines Discounters …and Cut! Benoetigt eine solche Zeltform eigentlich einen Cat-Cut? Sicher sind wir uns nicht, aber versuchen wollen wir es dann doch – kurzerhand dann Pi-mal-Daumen 2cm pro laufenden Meter Stofflaenge (aufgerundet auf den naechsten vollen cm) beschlossen und einen „Schablonenstreifen“ basteltn, um es beim Zuschneiden dann leichter zu haben. Kennt von Euch noch wer die Endlospapierstreifen aus den Nadeldruckern? Hier ist es Papier von einer Rolle – danke Ikea! Nun heisst es, auf dem Boden herumkriechen um die Stoffbahnen anzuzeichnen und auszuschneiden…. Wohl dem, der einen grossen Schneidetisch hat! Die Form der Luefter macht uns noch ein wenig Kopfzerbrechen, aber irgendwann entscheiden wir, das wir zwei gegenueberliegende Bahnen im oberen Bereich gerade abschneiden und die Kante dann um-, sowie breitere Stoffstuecken (die spaeteren Luefter) annaehen. Hat funktioniert, auch wenn es nicht perfekt aussieht… …naehen… oder: Doppelte Kappnaehte? Was ist das? Da wir beide bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Erfahrung mit dem Naehen von Kappnaehten haben, naehen wir erst mal eine kleine Probenaht auf einem Reststueck…. Sieht doch ganz gut aus, also wagen wir uns an die grossen „Lappen“! So ein Haufen Stoff ist halt doch was anderes als nen handlicher Rucksack – mehr als einmal verirrt sich die Naehnadel auf Stoffstuecke, die eigentlich gar nicht dafuer vorgesehen sind. Besonders als zum Schluss die Verstaerkungen aufgenaeht werden. Und warum sind die beiden zuletzt geschnittenen Bahnen eigentlich auf je einer Seite 12cm zu kurz? Die vielfarbigen Flueche geben wir hier jetzt nicht wieder! Vom Naehen gibt es keine Photos zu sehen – Auch nicht auf Nachfrage! ULTFWT Kurz bevor es zum Wintertreffen des Forums geht, naehen wir noch eben schnell die letzten Verstaerkungen und Abspannpunkte an. Schliesslich soll uns das LavViR als Unterkunft dienen. Im frostigen Kaltenwestheimer Wind dann der Probeaufbau: Mit Muehe und Not klopfen wir rundherum die Heringe in den hartgefrorenen Boden, dann schnell die Stange aufstellen, aber irgendwie will das nicht so richtig, also zupfen wir ein paar Heringe. Zweiter Versuch mit stehender Stange und helfenden Haenden! Irgendwie verhaelt sich unsere Unterkunft in spe aber sehr stoerrisch – der Blick ins Innere gibt Gewissheit: Die Tarpstange der Muelheimer Discounter Brueder praesentiert sich uns stolz in V-Form. Also packen wir alles wieder zusammen, bauen den Tanzpalast wieder auf und verschieben den Aufbau auf spaeter… …steht…. Nach kurzer Recherche im Netz bestellen wir dann 2x 1 Meter 20mm Carbon-Rohr, ein passendes carbon-Stueck als Steckung, der Baumarkt steuert zwei Endstopfen bei… (ein wenig ueberdimensioniert – insgesamt 198g) Fazit Rechnen statt schaetzen! Vorm Schneiden lieber mal nachmessen… 4 Haende sind beim Naehen doch echt von Vorteil Gekaufte Tarpstangen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren dicke Nadeln hinterlassen grosse Löcher im SilPoly! Cat-Cut – an den langen Naehten weniger, an den Unterkanten wenigstens etwas! Die naechste Stoffbestellung geht jetzt raus – das ganze war ja als Prototyp gedacht!
  6. 15 Gefällt mir
    Kürzlich konnte ich hier im Forum kImperator's Terra Nova 20L Cuben Rucksack erstehen. Nach kleineren Modifikationen (austauschen der Schnüre mit schwarzem shock cord) wollte ich diesen gleich einmal auf einer dreitägigen Tour auch die Sächsische Schweiz testen. Dabei musste ich allerdings schnell feststellen dass 20 Liter machmal eben doch einfach nicht genug sind – so füllt mein Cumulus LiteLine 400, die NeoAir Short und eine gefaltete Alu Campingmatte schon mal fast zwei drittel des Rucksacks aus – und zu arg pressen möchte man diesen eher filigranen Rucksack ja auch nicht… Meine Schwester half mir dann dabei diese einfache Netztasche zu nähen, die sich mit kleinen Haken in die vorhandenen Schlaufen des Rucksacks einhängen läßt. Die Netztasche hat ein Fassungsvermögen von ca. 4,5 Litern und wiegt 18 Gramm. Als Material wurde elastisches Netzgewebe "Wirkfilet Sport" und elastisches Trägerband (beides von Modulor) sowie Glove hooks (von Extremtextil) verwendet. Die Netztasche hat sich dann auf der Tour gut bewährt – ich konnte viele Dinge verstauen, die ich spontan Nutzen wollte (Handschuhe, Snacks, etc.) harte/scharfkantige Gegenstände außerhalb des Cuben-Rucksacks transportieren (Topf, Heringe) und Dinge zum trocken und lüften in das Netz stecken (Rettungsdecke, Tarp) Vielleicht ja ein einfache Lösung mit dem sich auch andere Rucksäcke "upgraden" lassen? Foto oben rechts: Netztasche gefüllt mit Buff, Handschuhen, Topf, Rettungsdecke, Tarp und "Fitnessriegeln" Ich hatte erst die Befürchtung dass sich die Schlaufen beim gehen leicht aus den kleinen Haken lösen würden. Dies ist in der Praxis aber innerhalb von 3 Tagen nur ein einziges Mal vorgekommen – der ständige leichte Zug nach unten verhindert das Herausrutschen. Die Länge der Netztasche ist etwas über 30cm, Breite ist ca. 24cm. Die eingenähten Schlaufen haben einen Abstand von 14 cm. 4.5 Liter mehr Volumen für 18 Gramm.
  7. 14 Gefällt mir
    14. Etappe: Vuojnesvárásj (westlich der Brücke) bis zum Bierikjávrre An diesem Morgen klingelte der Wecker so früh wie noch nie auf dieser Tour. Da ich so knorke war, kam ich jedoch etwas später raus als gewünscht und war nicht wie geplant zum Sonnenaufgang auf dem Vuojnestjåhkkå. Der Aufstieg ging sehr schnell voran und der Fuß steckte die Belastung erstaunlich gut weg. Dies ärgerte mich ein wenig, weil ich aus Sorge um meinen Fuß und die Tour ggf. vorzeitig beenden zu müssen, Bergtouren bisher mied. Hier ein Blick zurück zum Zelt (links von dem Tümpel, wo sich die Sonne spiegelt): Ich hatte mir die Tour auf der Karte vorher nicht mehr angeschaut, da es ja im Prinzip immer nur nach oben ging. Von daher war ich sehr überrascht, dass sich der Aufstieg trotz schnellen Vorankommens sich ganz schön zog. Ständig dachte ich, okay noch bis da vorn und dann bin ich oben. Aber es ging immer weiter. Ganz am Anfang hatte ich zweimal überlegt wieder umzukehren, da ich dachte, dass ich eh so gut wie oben bin und lieber an diesem Tag noch zum Skarja laufe. Zum Glück fällt es mir immer schwer Besteigungen abzubrechen. Ich sage immer: ‚Eine Bergbesteigung abzubrechen ist wie mit einer Nymphomanin im Bett zu landen und dann einfach aufzustehen und zu gehen, ohne dass es zum eigentlichen Akt kam.‘ Mit zunehmender Höhe wurde die Aussicht immer phantastischer und das Thema Umkehr war vergessen. Oben angekommen, war ich doch sehr über den Weitblick überrascht. Ich warf einen Blick auf die Karte und sah das erste Mal, dass der Vuojnestjåhkkå ja fast 2000m hoch ist und somit einer der höchsten Gipfel im Sarek ist. Es war sehr verlockend von hier aus über den Spijkka und Máhtutjåhkkå zum Skarja zu gehen. Aber ohne Spikes erschien es mir zu riskant, da die Schneefelder in den Hängen vereist und somit sehr rutschig waren. Also ging es auf dem gleichen Weg wieder runter. Auf dem Abstieg entdeckte ich Spuren im Schnee. Ich bin mir unsicher, ob sie von einem Bär oder Vielfraß waren: Puuuuh, der Abstieg zog und zog und zog und zog und zog und zog und zog und zog und zog und zooooooooog sich. Das Zelt war schon von Weiten zu sehen, aber es kam und kam und kam und kaaaaaam einfach nicht näher. Ich weiß nicht, ob ich es vorher durch die Euphorie nicht bemerkte, aber jetzt bemerkte ich zunehmend, dass der Fuß ermüdet und öfters umknickt. Auch die Schmerzen nahmen deutlich zu. Am Zelt angekommen packte ich alles zusammen und zog weiter Richtung Skarja. Hier sah man sehr schön wie lang der Aufstieg war und am Abend maß ich auf der Karte nach, dass es gut 10km waren. Die Nacht verbrachte ich am Bierikjávrre. Ich fand die Stelle traumhaft schön. Die Landschaft zusammen mit der Lichtstimmung erinnerten mich an eine Prärie, wie in einem Western. Es fehlten nur noch die Indianer Leider kommt die empfundene Stimmung für mich überhaupt nicht auf den Fotos rüber:
  8. 13 Gefällt mir
    Moin allerseits, ein Jahr ist's her seitdem ich die Zwiebelschicht präsentiert habe mich haben an der Windjacke einige Dinge gestört und hab mich deshalb an eine neue Windjacke gesetzt. "Problempunkte" waren die labbrige Kapuze, keine Kapuze und was mich vorallem auf dem Rad gestört hat war, dass sie so groß geschnitten war und sie flatterte wie eine Flagge im Sturm. Also was hab ich geändert? - viel enger geschnitten! Vorallem an den Armen. - Kapuze genäht - kurzer RV Gewicht ist noch nicht fix, weil noch der untere Gummizug fehlt aber vermutlich 90g! Der Stoff ist der neue kalandrierte daunendichte Stoff von extex Ich habe auch zum ersten mal das Ausschneiden mit einem Lötkolben ausprobiert. Davon bin ich absolut überzeugt...allerdings ich hab ein Loch in das Bruststück gebrannt, weil der Stoff doppelt lag! Aber es ist sehr viel praktischer als ausschneiden und abfackeln! hier hab ich das Loch eingebrannt, wurde aber ordentlich verarztet
  9. 13 Gefällt mir
    Wir haben inzwischen weiter an unserer Ausrüstung gebastelt, und haben ein Cuben Tarp und und zwei Bivies gemacht. Zuerst wollte ich ein wasserfestes Bivy, aber Micha hat es in meinen Kopf gesetzt, dass ich das vielleicht doch nicht brauche. So dachte ich mir, ich mache genauso, wie ich es für meine Frau geplant habe. Also was haben wir gemacht. Das Flat Tarp (~270x270 cm) wollte ich ähnlich wie von HMG machen, aber eben aus 18g/qm Cuben. Am Ridgeline haben wir die zwei Teile mit Transfer-Klebeband zusammengeklebt, und danach einer Streifen nochmal drauf als Verstärkung. Die Verstärkung bei der Abspannleinen ist aus 35g/qm Cuben und ist auch nur geklebt, bevor das Gurtband rannäht wurde. Gewicht (ohne Abspannleinen) ist 203g. Die Bivies sind aus 35g/qm Cuben (Badewanne), Moskitonetz und 18g/qm Cuben. Die Idee war, dass nur eine Seite witterungsanfällig sein soll, und diese Seite dann genau Richtung Tarp-mitte zeigt. Cuben zu Cuben ist immer geklebt, und nur das Moskitonetz und der Reißverschluss ist mit doppeltem Gradstich genäht. Wie man sieht, die Bivies sind ziemlich überdimensioniert für Bivies, aber ich mit meiner 2 Meter Länge wollte genug Bewegungsfreiheit haben. Die Leinen muss ich noch überarbeiten. Gewicht (ohne Abspannleinen) sind 177 und 226g. Ich denke das Gewicht, für die Größe und dass ich kein Polycryo brauche, geht noch in Ordnung. Für die, die mit Cuben planen zu arbeiten, es ist wirklich super einfach, nur das Kleben ist sehr zeitintensiv. Wir haben die zu klebenden Flächen immer mit i-Propanol sauber gemacht, dann mit Primer Haftvermittler (3M Primer 94) bemahlt, dann gewartet, bis der getrocknet hat, dann Transfer-Klebeband dran. Dann die andere Cuben Fläche zu reinigen, Primer dran, warten, und erst dann zusammenkleben. Wenn man nicht parallel kleben kann, also eine bestimmte Reihenfolge verfolgt werden soll, dann zieht sich das Ganze in die Länge. Wenn ihr Fragen habt, schießt los! Jetzt brauchen wir noch zwei UL Rucksäcke zu nähen, und dann geht in drei Wochen das GR221 los…
  10. 12 Gefällt mir
    Nachdem es kürzlich im Schnäppchen-Thread um eine leichte Cap ging, dachte ich mir dass ich mal zur Anregung meine Myog-Cap zeige die mit 15g nur halb soviel wiegt wie die in dem Thread angesprochene. Material ist das 40gsm Ripstop-Nylon von Extremtextil, das Schild aus 2mm Moosgummi und auf der Innenseite ist ein Stirnband aus Fleece mit einer Schlaufe um die Cap irgendwo anclippen zu können - es ist also sogar noch Einsparpotential vorhanden Das Schnittmuster ist selbst konstruiert aber auch kein Hexenwerk: zwei Seitenteile, ein "Deckel" und das Schild. Bei Gelegenheit und Interesse kann ich aber mal eine Skizze dazu machen. Im Gebrauch muss die Cap sich noch beweisen (wobei sich eine Vorgängerversion schon sehr gut geschlagen hat) und bei praller Sonne dürfte das Material vermutlich zu dünn sein um einen kühlen Kopf zu bewahren.
  11. 12 Gefällt mir
    Hallo zusammen, ich möchte hier mein erstes MYOG-Projekt vorstellen – ein 135cm × 258cm großes Tarp aus Polycryo das "nackt" 116 g wiegt: Sinn und Zweck: Das Tarp ist zum einen ein reines stupid-light (daher SL) Experiment und zum anderen Prototyp für ein Tarp aus leichtem Cuben Fiber / Dyneema das ich in den nächsten Wochen zu bauen plane – das dazu nötige Cuben (11.4 g/m²) habe ich bereits bei Zpacks bestellt. Leider war es beim Aufbau heute morgen nahezu windstill, ich werde daher erst in Zukunft berichten können wie sich das Tarp bei stärkerem Wind verhält – dann aber hier in diesem Faden davon berichten! Natürlich ist das Tarp in dieser Form kein ernsthafter Wetterschutz, ich kann mir aber gut vorstellen dieses für kürzere Mehrtagestouren im Frühling/Sommer in Brandenburg und Sachsen zu verwenden. Material: Das Polycryo stammt aus dem Baumarkt und wird dort als Matratzenhülle gehandelt. Im Prinzip sind das pro Paket zwei sehr große und stabile Plastiksäcke mit den Maßen 130cm × 240cm die an einer Seite geöffnet sind und sich auch gut als Bodenplane nutzen lassen. Schneidet man einen Sack an den Seiten auf, so ergibt sich eine maximale Fläche von 260cm × 240cm. Das Gewicht dieser Plane beträgt 162 g (Materialgewicht ist daher ca. 26 g/m² – recht ähnlich dem GossamerGear Polycryo Ground Cloth mit ca. 23 g/m² ). Ich habe die Plane auf die Größe von 137cm × 260cm beschnitten um damit die zur Verfügung stehende Breite des Cuben zu simulierend und um zu testen, ob diese Größe für mich (189cm) noch praktikabel ist. Diese Plane wiegt dann ca. 92 g. Alle Ränder sind mit doppelseitigem Klebeband verstärkt (+11g). Die Abspannpunkte sind aus Tesa Outdoor Tape gefertigt (+13g). Die Gesamtkosten der verwendeten Materialen würde ich auf unter 5,- EUR beziffern, Zeitaufwand ca. 2 Stunden, wobei ich eher langsam und unerfahren war/bin . Verschiedene Abspannpunkte im Detail (die Breite der "Bänder" ist 24mm, im Innern ist jeweils eine kleine Unterlegscheibe aus Plastik verklebt) Hier weitere Ansichten zur Größe (zum Vergleich: die Alu-Campingmatte hat die Maße 175cm × 50cm) Liegend stoße ich mit den Schuhen knapp am Tarpende an ( Höhe dort ca. 40cm) Die für den Aufbau verwendeten 6 "Bambusheringe" wiegen zusammen 18 g, die Schnüre weitere 4 g, der Aufbau komplett somit also 138 g. Ich freue mich über eure Fragen und Feedback! Nachtrag: Ich möchte noch diese Beiträge erwähnen, die mich zum Bau des Tarp inspiriert und motiviert haben: Polycryo Tarp (hier und hier im Forum) Polycro Tarp Tested! – (backpackinglight) Homemade Ultralight Tarp (The Variable Path) MYOG Ultralight Tarp (Video)
  12. 12 Gefällt mir
    Nachdem ich vor einiger Zeit bei NKD einige "Tesa Moll Thermo Cover" für je 4 Euro das Stück ergattern konnte habe ich am Wochenende nochmal eine Halbpyramide aus Polycro gemacht. Die Eckdaten: 3 x 1,5 Meter Polycro-Folie, minimal 5 Abspannungen, maximal 9 Abspannungen. Die Kanten habe ich mit dem beiligenden doppelseitigen Klebeband umgelegt. Alle Abspannungen sind extra mit Tesafilm verstärkt. Die Hauptabspannunge für den Trekkingstock habe ich mit breitem dopellseitigen Klebeband und einem Stück Folie von einer Baguette-Verpackunge verstärkt. Die Schnüre sind wieder Maurerschnur. Kosten insgesamt unter 5 Euro. Die Halbpyramide wiegt komplett mit Schnüren 116 Gramm. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und habe gleich eine Nacht darunter verbracht. Krass ist natürlich, dass die Folie komplett durchsichtig ist und man das Gefühl hat ohne Schutz dazuliegen. Dafür sieht man aber die Sterne bzw. den Vollmond. Grüße, Magic
  13. 11 Gefällt mir
    ...die Gewissheit, dass einer meiner besten Freunde am Tag nach der Traum-Tour seines Lebens glücklich (!) eingeschlafen ist. Ich werde ihn nie vergessen.
  14. 10 Gefällt mir
    Hallo zusammen, ich würde hier gerne eine nagelneue Sestral Pants Größe M/Long in schwarz zugunsten von Mateusz verlosen. Ich habe bei Marco eben diese Hose vor längerer Zeit zusammen mit einer Custom Sestral Jacke bestellt. Leider hat er mir die Hose dann in der falschen Größe zugeschickt und daraufhin gemeint, wenn ich eine Verwendung für diese Hose hätte, dürfte ich sie behalten. Und da ist mir dann sofort Laufbursche in den Sinn gekommen. Also wird diese Hose jetzt, in Absprache mit Marco, verlost. Die Bedingungen sind wie folgt (der Einfachheit halber ebenfalls aus einem anderen Faden kopiert): Ein Los kann zum Preis von 5,-€ erworben werden. Die Anzahl der Lose ist hierbei natürlich unbegrenzt. Bitte hier im Faden posten!! Die Bezahlung der Lose erfolgt per Zahlung direkt an Mateusz. Zahlungsmöglichkeiten finden sich auf ilovelaufbursche.de (Verwendungszweck beachten!!!) Ein Zahlungsnachweis in Form eines Screenshot oder eines Scans des Einzahlungsbeleges, die Anzahl der Lose, Name und Kontaktdresse des Loskäufers sind per PN an mich zu senden. Nur so erlangt ein Los Gültigkeit! Einsendeschluss: Dienstag, der 28. März 2017 um 18:00 Uhr. viel Spaß bei der Verlosung und viel Erfolg!!! viele Grüße Stefan
  15. 10 Gefällt mir
    Noch schnell ein paar Bilder vom Jahresanfang auf Teneriffa - 2 Tage Anaga und dann 7 Tage GR 131. Danke an@SouthWest für die gut dokumentierten Reisen und persönlichen Tipps! Denn Vorbereitung gab es wie meist wenig bis keine. Geplant war Snowboarden fahren. Aber als sich dann für die angepeilten Tage nach Neujahr nirgendwo so recht Schnee einstellen wollte, hab ich meinen Schneekumpan überzeugt, in die Wärme zu fahren, wenn die Kälte auf sich warten lässt. Gesagt, getan, also kurz vorher mit Ryanair gebucht und ab dafür. Der Teide ist ein steter Begleiter, schon aus dem Flieger Oben war ich schon mal und für die Gipfeltour hatte hätten wir einiges mehr an warmen Klamotten den Rest der Tour im Rucksack gehabt, also diesmal den Grat entlang. Aber der Reihe nach - erst mal Anaga. Obwohl ich dort schon mal durch bin, immer wieder schön - grün. Der Klima-, aber der auch der 'Florawandel' von der warmen Küste hinein in den Nebelwald ist jedes mal Atemberaubend (im übertragenen, wie im wörtlichen Sinne) Hinauf mit mehr Sonne als erwartet - gleich schön verbrutzelt! Frische Kaktusfeigen von der Quelle Und hinein in den Hexenwald! Und auf die andere Seite und am Wasser entlang Dann ab auf den GR 131. für den deutschen nach Neujahr ungewohnt, aber bis reyes magos ist nun mal Weihnachten angesagt! Weiter unten und windgeschützt haben wir den Großteil der Nächte hängend ohne tarp verbracht Weiter oben und ohne Sonne wird's schnell frisch, da war Iglo angesagt! Da wollte man keinen Hund vor die Tür jagen ^^ Kurz vor'm Nationalpark noch mal auf die Hängematte ohne tarp gewechselt und nach blauem Himmel abends und nachts morgens durch Graupel erwacht. Mein Miskitonetz war feinmaschig genug, dass ich von innen nur abklopfen musste - mein Kumpan ohne Netz hatte schnell die Matte voll [emoji23] Dann wieder Teide Sichtkontakt vom Grat aus Höher-Schnee-er-Weiter - und zwar schnell, saukalter Wind! Und langsam wieder runter Mein auf den Trail verschleppter Ski-Kumpan hatte sich in den letzten Tagen Knie und Fußsehnen etwas überreizt, sodass wir etwas verkürzt haben und vor Abflug noch mal die Bettenburgen im Südwesten zum abgewöhnen angesehen haben. Man kann die Spanier eigentlich gar nicht genug dafür bewundern, dass sie diese ganz spezielle Spezies des deutschen und der Briten selbstlos und zum wohl des jeweiligen Heimatlandes seit Jahrzehnten aushalten! Und retour Wie immer toll die Kanaren! Vor allem Essen und Leute und entspannt-freundliche Lebensart bleiben mir immer wieder im Gedächtnis - Spanischkenntnisse geben allerdings enorme Pluspunkte bei den armen bierdeutsch-geplagten.
  16. 10 Gefällt mir
    Hab's mal in Calc zusammen geschmissen und Zwischenwerte für CLO berechnet. Hier verschiedene Apex-Stoffe + Zwischengewichte aus zusammengelegten Schichten. Zusätzliche Spalten: Gewicht des Apex bei 2,5 m²(Quilt) + dahinter das Gesamt-Nettogewicht von drei Quits mit verschiedenen Stoffen (2,5 m² Apex + 5 m² Stoff):
  17. 10 Gefällt mir
    Dein Quilt ist zu dünn - kauf dir einen dickeren. Das hat nichts mit UL vs. UH zu tun und sollte auch nicht öffentlich als Rechtfertigung herhalten müssen, um weiterhin mit deiner alten Ausrüstung zu wandern. Das kannst du natürlich gerne tun, ist aber nicht Thema dieses Forums.
  18. 10 Gefällt mir
    12. Etappe: Gássaláhko bis Guhkesvágge (Sarekvárásj) Bäm, bäm! Bäm! Bäm! Bäm, bäm! Links, rechts! Hacken! Links! Links, Rechts! Mein Kopf wurde hin und her geschleudert, während er mit Schlägen attackiert wurde. Ich wachte plötzlich auf. Bäm, bäm! Bäm! Scheiße, war doch kein Traum. Starke Böen zogen durch das Gássaláhko und boxten wie wild in das Zelt hinein, so dass ich mich wie meine Gegner beim Boxsparring fühlte Es war jetzt nicht unbedingt ein mega Sturm, aber durch den weichen Boden war es dem Wind ein leichtes die Heringe zu lockern und durch das ständige Rütteln am Zelt lösten sich die line locks. Also musste ich raus und ein paar Steine zum stabilisieren zusammensuchen. Damit war die Nacht gegessen, ich bekam kaum ein Auge zu. Die Böen ließen zwar mit der Zeit nach, aber der Regen prasselte unermüdlich weiter auf das Zelt ein. Dementsprechend tat ich mich am Morgen sehr schwer mit dem Aufstehen. Plötzlich durchflutete die Sonne das Zelt und der Regen hörte schlagartig auf. Ich quälte mich raus und fand draußen das schönste Wetter vor. Und auf der anderen Seite verzogen sich die Wolken: Das Panorama lud geradezu ein es zu besteigen, aber ich traute meinem Fuß die Belastung nicht zu. Zumal ich ja auch noch einige Tage vor mir hatte. Bei einer Pause musste ich feststellen, dass die eine Sorte Pemikan schimmelte und ich schon einiges davon gegessen hatte Es war keine gute Idee Gemüse reinzumachen. Ich hatte bereits bei der Zubereitung zu Hause Zweifel, ob das eine gute Idee ist. Aber laut Rezept sollte es locker 3 Wochen haltbar sein. Letztlich war es aber Glück im Unglück. Ich hatte nämlich eh viel zu viel Essen dabei und ich konnte schnell einiges an Gewicht entledigen. Während ich bei der Pause den Blick über die Landschaft schweifen lies, erspähte ich plötzlich einen Vielfraß in der Ferne. Leider war er zu weit weg, um ihn gescheit fotografieren zu können. Die Nacht verbrachte ich auf dem Srekvárasj, einem kleinen Berg im Guhkesvágge (der kleine Berg auf dem letzten Bild). Hier oben hat man eine tolle Aussicht in das Tal. Es kündigte sich eine sternenklare Nacht an, also stellte ich mir den Wecker, um nach Nordlichtern Ausschau zu halten. Die Bedingungen waren perfekt: klarer Himmel und Vollmond, der die Landschaft aufhellt. Nur die Nordlichteraktivität lies zu wünschen übrig. Bei der nächtlichen Fotosession ist leider das Stativ mit der Kamera umgekippt und die Kamera ist auf den einzigen Stein im Stativumkreis gefallen. Dabei hat es das Gehäuse verbogen, so dass der elektronische Sucher nicht mehr rauspoppt (man muss ihn jetzt rausziehen) und der Objektivtubus ist verbeult, so dass die Lamellen oft nicht mehr richtig einfahren und man sie manuell einschieben muss. Kameras haben es bei mir immer sehr schwer. Schon am Flughafen ist sie mir runter gefallen (bzw. mein Handgepäck, wo die Kamera ganz unten drin war) und am 2 Tag ist mir die Kamera beinah in ein tiefes Loch zwischen den Felsen gefallen. Mein Glück war es, dass sie sich zwischen den Steinen verkanntet hatte … Von meinen alten Kameras kann ich da leider noch eine Menge weiterer haarsträubendere und weniger glimpflich ausgegangene Geschichten erzählen.
  19. 9 Gefällt mir
    Zur Verlosung steht hier ein selbstgebautes Tarptent von @Barbarix. Ich habe es letztes Jahr netterweise von @nats, gegen eine Spende an den Labu zur Verfügung gestellt bekommen, als ich dringend auf die Schnelle ein Zelt brauchte. Benötigt habe ich es dann aber doch nicht und dementsprechend auch nicht selber aufgebaut. Ich habe versprochen, wenn ich es nicht selber gebrauche, es gegen eine angemessene Spende an den Labu weiterzugeben, was ich hiermit gerne in Form einer Verlosung tue. Daten und Bilder sind in diesem älteren Faden zu finden: Tarptent von Barbarix. Gegenüber dem Ursprungszustand ist noch zu erwähnen, daß eine Gummischlaufe abgerissen ist; läßt sich aber leicht reparieren. Gewicht liegt bei etw 1 kg. Bedingungen (der Einfachheit halber aus einem anderen Faden kopiert): Ein Los kann zum Preis von 5,-€ erworben werden. Die Anzahl der Lose ist hierbei natürlich unbegrenzt. Bitte hier im Faden posten!! Die Bezahlung der Lose erfolgt per Zahlung direkt an Mateusz. Zahlungsmöglichkeiten finden sich auf ilovelaufbursche.de (Verwendungszweck beachten!!!) Ein Zahlungsnachweis in Form eines Screenshot oder eines Scans des Einzahlungsbeleges, die Anzahl der Lose, Name und Kontaktdresse des Loskäufers sind per PN an mich zu senden. Nur so erlangt ein Los Gültigkeit. Einsendeschluss Donnerstag, der 23. März 2017 Viel Spaß und viel Erfolg!!! Viele Grüße von Idgie
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    Murmur Wintertest mit "etwas" mehr Schnee als erhofft
  21. 9 Gefällt mir
    Abend! Ne Windjacke fehlte bei mir bisher. Nach Rucksack und Tarp war ein bisschen Nähselbstvertrauen da und ich habs mal probiert. Als Material hab ich Pertex Quantum mit 35g/m2 genommen. Dann gings los mit dem Schnitt: ich hab mich an dem Raglanschnitt vom Bergreif Blog orientiert, allerdings musste ich die Maße komplett anpassen. Erstmal mit einer Ikea Decke den neuen Schnitt ausprobiert Passte fast gut. An der Brust ein bisschen zu eng, Schultern auch, Ärmel ein bisschen zu weit. Alles nach Abmessen geändert und dann mit dem Pertex losgelegt. Vielleicht wäre nochmaliges Testen ganz gut gewesen, denn so ganz perfekt sitzt die Jacke nicht. Der Kragen ist leider kein richtiger Kragen, und den Reißer kann man auch eleganter einnähen. Trotzdem hab ich das Windshirt als funktionstauglich befunden und wird dann in zwei Wochen getestet! Mit dem Gewicht kann man glaub ich auch zufrieden sein! Wenn jemand gerne den noch verbesserungswürdigen Schnitt haben möchte kann ich den gerne noch mal in schön hochladen.
  22. 9 Gefällt mir
    aus trainingsgründen die schneeschuhe zwischen warschau, zakopane und zilina spazierengetragen und dabei wieder viele schrecklich schlechte fotos gemacht. in der polnischen tatra stehen überall schilder, warum toter wald gut für flora und fauna ist. da meine china-grödel schon kaputt waren, guckten wir anderen winterwanderern bei schweisstreibenden aktivitäten zu (am staw gasienicowy): der mensch in der rechten rinne versank bei jedem schritt im schnee, wir hatten schon befürchtungen, er war aber schneller oben als die kollegen links. winterwandern mit steigeisen und pickel is normal im osten, viel helme warn auch zu sehen, auch seil, auch barryvoxens. oben war dann auch 1 tag schönes wetter. am nächsten tag war der wind dann statt bei 80 kmh bei 120 und wir liefen auf dem kürzesten weg in die stadt zurück und dann über die dörfer. mit dem e3 über die grenze eine burg und eine schneeschuhwandergruppe ohne schneeschuhwanderschnee besichtigt der schnee in der kleinen fatra war nämlich noch eher blankeisig als der in der tatra. das wetter war zum bärenwecken. die scheinen aber im internet und als wirtschaftsfaktor für geführte schneeschuhgruppen präsenter zu sein als in der realität. die verhaltenshinweise kann man sich ja mal merken. stadt und land (länder) warn interessant: die immobilieninvestmentzone reicht aktuell bis zilina. zwischen dort und zakopane gips mittagsmenü für 4,50 bzw. 20 zloty, das is dann wohl schon und noch die "andere geschwindigkeit" in der eu. stefanova und vlkolinec sind zwei der jufs der slowakei. solche sätze kann man gar nicht oft genug wiederholen, wenn man ein europa von unten will. die lautsprecher für allgemeine durchsagen an die bevölkerung fanden wir auch sehr interessant (trstena, oravcy pozamok und rozemberok). praktisches: reisen: berlin-warschau mit 29 e ticket ist man mit dem frühen zug um 12 da, kann den ganzen tag durch die stadt laufen und nachts oder nächsten morgen für noch billiger weiter nach zakopane (trubelort, am bhf wird man angesprochen, ob man n privattaxi oder ne privatunterkunft braucht). wir hatten ne pension in cyrhla (dorf mit 2 mini-markets, die auch am so aufhaben) gebucht, man hätte auch gleich auf die erste hütte gekonnt. zilina-pardubice mit leo für 6 e, ab da 29e ticket nach bln. guter öpnv überall dazwischen. hütten tatra: dz auf der hüttenhomepage oder tel, schlafsaal zentral über die pttk-seite (etwas umständlich, dass eine anzahlung überwiesen werden muss; es gehe aber auch paypal wurde uns dann gesagt). polen: gastro u schlafen sind getrennt. essen kann man sich mitbringen (sollte man auch für morgens, wenn man früh los will; brot u käse 7 zloty, ansonsten die üblichen frühstücksmenüs rührei, würstchenteller, frischkäseteller). leute, die seit 30 jahren dauernd in der tatra unterwegs sind, hatten noch keine deutschen auf ner hütte getroffen. im sommer randvoll, man kann dann auf den bänken schlafen oder in der ecke liegen. zelten geht nicht, aber im wald vor den hütten warn bei jeder zigarette jeden abend die gleichen stimmen. mit den hütten in der mala fatra gabs buchungsprobleme. zwar warfen die hp-masken buchungsbestätigungen aus, die warn aber wohl internet-nirwana. telefonisch vor ort: "completely booked" (ch na gruni), winzig und voll (ch pod chlebom), nicht tel. erreicht, um abzusagen (ch pod suchym). wandern: idee waren die beiden kämme gewesen. tatra (kasprowy wierch - cemniak) fiel aus wg zu starken winds. fatra-kamm parnice - strecno wg blankeis (und auch viel wind). zudem das bärenaufwachwetter. januar bis mitte februar wäre die richtige zeit gewesen. hautport der kl fatra ist terchova, da tummelten sich alle steigeisenwanderer und skitourer zwischen krivan und chleb (die entsprechende tummelgegend der hohen tatra ist rund um schr. murowaniec). die slowakische tatra ist im winter gesperrt. die route für durchgängiger zu laufen wäre babia gora - fatras gewesen. sowohl für polen als auch für die slowakei gibts gute online karten und lawinenwetter-homepages (lawiny), auf der slowakischen seite mit anzeige der üblichen abgangswege.
  23. 9 Gefällt mir
    Ich komme gerade zurück. Da ja dieses Jahr wieder viele gehen möchten hier ein Kurzbericht mit hoffentlich aktuellen Informationen. Werd wohl noch etwas umfangreicheres schreiben bei Gelegenheit. Ich bin die erste Nacht in Palma geblieben. Habe mir die Stadt angeschaut und bin im Hostel abgestiegen. Morgens direkt vorm Palma Port Hostel in den ersten Bus nach Andratx gestiegen. Wer erst spät ankommt in Palma, dem kann ich das Hostel nur empfehlen. Kost 18€ und man kann sich morgens frühst rausschleichen. Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe. 1. Tag: Andratx - St. Elm - Trapa - Ses Fontanelles - Mola de s'Esclop. Weg nach Sant Elm ist gut zu finden wenn man nicht zu weit vom breiten Weg abweicht. Der Aufstieg nach La Trapa war sehr schön. Ab dort hatte ich viel Nebel und kaum Sicht. Vor Ses Fontanelles triste Strasse. Aufstieg auf den Berg aber wieder sehr schön. Geschlafen hab ich vor Estellencs in der Nähe des Picknickplatzes. Der Platz selber war mir viel zu windig. Die Schutzhütte zu verraucht. 2. Tag Estellencs - Esporles - Valldemossa. Banyalbufar hab ich links liegen lassen. Wegfindung bis da sehr speziell. Schilder einfach prinzipiell ignorieren. Geschlafen im Wald hinter Valldemossa im Aufstieg Richtung Mirador de ses Basses. Der 'neue' GR geht ja am östlichen Ende von Valldemossa weiter. Eine aktuelle Karte ist hier viel wert. Diesen Weg bin ich nicht gegangen sondern oberhalb des gesperrten Tales. War sehr schön, tät ich wieder machen. Wobei ich natürlich die Alternativen nicht kenne. Valldemossa ansonsten sehenswert. Esporles auch toll. 3. Tag Nach Deia - Piratenweg - Port de Soller - Soller - Cuber Stausee Bin ja wie gesagt weder die neue noch die alte Strecke gelaufen sondern dazwischen. Am Abzweig nach Deia hab ich dann noch einen Blick auf den Cami de S'Arxiduc geworfen und bin diesem ein paar hundert Meter zurück gegangen. Den Abstieg nach Deia hab ich dann gut gefunden. Habe da andere Berichte gelesen. Aber anhand der Stoamandl ist er gut auszumachen, der Einstieg in den Abstieg ist auch farblich markiert. Deia für einen Touriort sehr nett. Der Piratenweg ist sehr schön, das erste Stück sehr voll aber das letzte Stück Richtung Port de Soller stark von Erdrutschen geprägt. Irgendwie hab ich mich nur durch Gebüsch gekämpft. Also da vielleicht rechtzeitig wieder auf den GR zurück kehren und nicht die komplette Küste ablaufen. Port de Soller muss man nicht gesehen haben. Hab die obligatorische Bahnfahrt gemacht. Aufstieg zum Stausee von Biniaraix super. Hab dann hinter dem See kurz nach der Gabelung mein Nachtlager aufgeschlagen. Wie man evtl sieht war das eine lange Etappe. Nicht zur Nachahmung empfohlen. 4. Tag süd-westlich um den Tossals Verds - Massanella - Rifugi Son Amer Der Weg nach Tossals Verds in der Morgensonne war traumhaft. Der Aufstieg auf den Massanella ist nicht ohne aber lohnenswert. Das Kloster war am späten Nachmittag wie ausgestorben und die Geschäfte und Restaurants weitestgehend geschlossen. Bin den Abend ins Rifugio. 5. Tag Puig Tomir - Pollenca Morgens auf dem Tomir null Sicht gehabt. Dann verläuft die Strecke relativ lange sehr sonnig an der Straße entlang. Da evtl trampen. Karte ist bei mir auch da nicht aktuell gewesen. Der Strassenanteil ist deutlich höher. Pollenca selbst ist aber toll. Bin dort noch 2 Tage geblieben. Dort ist der Weg weiter bis Port de Pollenca ausgeschildert. Verläuft aber komplett an der Straße entlang. Das hab ich mir nicht angetan. Wer in Pollenca noch Zeit und Lust hat muss unbedingt durch die Torrent de Mortitx zur Cova de les Bruixes. Hat mir ein Guide vor Ort empfohlen. Orientierung sehr schwer, fast komplett weglos. Man geht durch eine Schlucht, kommt an einer verfallenen Finca vorbei und steht völlig einsam an der total beeindruckenden Küste. Ausser ein paar wilder Ziegen ist dort sonst niemand unterwegs. Startort ist das Weingut Mortitx. Muss man hintrampen. Klappt aber ganz gut. Resupply: Wasser hab ich immer versucht 2x1,5L dabei zu haben. Hat gelangt. Platypus war ein Blödsinn. Man kauft das Wasser eh immer. Das Leitungswasser ist kaum geniessbar. Sant Elm gibts eine Strandbar für einen Snack sowie einen Kaffee Ses Fontanelles standen 2L Flaschen für je 1€ draußen. Kaffee und kühle Getränke gibts auch Estellencs hat 2 Hotels und eine Bar. Diese war bei mir aber geschlossen. Hier nichts. Esporles hat diverse Bars und einen Spar Markt für den Großeinkauf. Valldemossa hat auch einiges. Hab ich aber nicht genutzt. Deia hat einen Supermarkt und diverse Restaurants und Bars Port de Soller gibt's auch alles Soller sowieso. Auf dem Weg nach Biniaraix gibts Zapfstellen für Wasser Biniaraix hat auch eine Bar Rifugi Tossals Verds gibt im zweiten Fenster einen Hahn (Chlor!). Ansonsten belegte Brote und Kaffee. Lluc war bei mir wie gesagt fast alles dicht. Einen richtigen Supermarkt gibt's dort eh nicht. Pollenca hat alles. Als Basis hatte ich 1kg Müsli. Ausrüstung: Zum LAufen trug ich Merinounterhose, -oberteil und -socken. Ausserdem eine kurze Laufhose. Morgens und Abends gegebnfalls eine Primaloftweste wenn es frisch wurde. Nachts brauchte ich zusätzlich noch eine lange Unterhose und einen Vliespullover. Es war ziemlich kühl. Unverzichtbar war die Windjacke. Es war fast jeden Tag extrem stürmisch. Ohne hätte ich einpacken können. Regenbekleidung hatte ich keine, nur einen Schirm den ich aber Gott sei Dank nicht brauchte. Dünne Mütze und Handschuhe jedoch schon. Ansonsten: Geldbörse hab ich ein Scheckkarten großes Etui aus Ripstopnylon genäht. Kleiner Ziplock tut es aber auch. Den nehm ich auch für das erste Hilfe Set. Da können dann auch die Blasenpflaster mit rein... Sonnencreme brauch man. Ansonsten bekommt man ordentlich Farbe. Mehrere Hosen auf keinen Fall. Deo hab ich erst für den Rückflug gekauft. Hab aber auch im Bach gebadet und war komplett in MErino gekleidet. Hilft aber auf Dauer auch nur bedingt. Taschentücher hat ich keine. Und wie gesagt: Meine Version der MAp Solutions Karte war alles andere als aktuell. Für den Flug einfach alle Gurte um den Rucksack schnallen und Beutel drüber. Griff aber draußen lassen. Heringe hatte ich 8 dabei. In der ersten Nacht aber 2 verloren. Somit reichten auch 6. Ich hatte den ersten Tag Nebel und Sturm. Den zweiten Tag Sonne und Sturm. Und der Sturm kam immer wieder. Tarp aufbauen war ein Graus. Ich brauchte immer irgendeinen Windschutz, somit konnt ich die Köhlerplätze nie in Anspruch nehmen. Also unbedingt die Windjacke und etwas für den Kopf einpacken. Achtung Prozessionsspinnerraupen unterwegs: https://de.wikipedia.org/wiki/Prozessionsspinner
  24. 9 Gefällt mir
    tja und genau dieses Beharren, das ständige Erinnern an und das Erörtern von leichteren Alternativen/Ansätzen/Methoden – in wirklich allen Bereichen – ist es, was ich an diesem Forum so liebe und schätze! ULTRA-Leicht bedeutet für MICH das ständige Hinterfragen und Austesten von physikalischen (Material) und besonders aber auch psychischen ("Schere im Kopf") Vorstellungen, Vorbehalten und Limits. Der "ultra" (von lat.: jenseits) -leichte Weg ist nun mal kein "Mittelweg" sondern ein schmaler, abseitiger und oft auch anstrengender Pfad der irgendwo gegen Null tendiert...
  25. 8 Gefällt mir
    An der Wutach findet man ständig zeichen für Biber! Unser Abendessen, lecker Nudeln Unser Schlafplatz in der Schurhammerhütte in der Schlucht: Ein riesiger Erdrutsch versperrt den Wanderweg und somit muß man für ca. 2km auf einen Forstweg ausweichen. Moosquelle, mit Feuersalamander. Altes verlassenes Freibad... Am zweiten Tag kamen wir an unserem Ziel Lenzkirch an nach ca. 32km. Dort steht das eigentliche Ziel unserer Tour, die Brauerei Rogg . Sehnsüchtiger Blick ins Sudhaus... Wohlverdiente Belohnung! Im Dunkeln sind wir noch bis zu einer nahegelegenen Hütte gekommen und sind am nächsten Morgen per Bus und Bahn wieder um 10 Uhr 30 in Freiburg angekommen. Fazit: Gerne wieder und auch gerne bei eher schlechtem Wetter. Einerseits sind dann kaum Menschen unterwegs und außerdem passt Regen zu diesem Ambiente dort. Einen schöneren Schluchtenabschnitt habe ich bis jetzt in Deutschland noch nicht gesehen.
  26. 8 Gefällt mir
    hier einige konkrete information und detailbilder. das aussenzelt kommt in einem knalligen orange daher. das zeltmaterial macht einen robusten eindruck, ist pu beschichtet und alle kappnähte wurden innen getaped. an den abspannungen und enden, sind die nähte dreimal verriegelt. der faden ist ist mittelstark und echt reissfest. die säume wurden allesamt mit band eingefasst. ich bin überrascht wie lang das mid, (für eine asia-produktion) ist. wenn das shelter bodenbündig aufgebaut wird, sind die maße von ecke zu ecke: länge, knapp 270 cm, breite am kopf-/fußende 110 cm, breite mitte ca. 190 cm, höhe mitte ca. 110 cm. für mich ergibt sich eine reale nutzlänge von 185 cm. um das anschaulich zu machen, wurde eine box. (60x40 und 32cm hoch), bis zum anschlag an die enden der isomatte geschoben. da die mitte relativ breit ist, eignen sich für den aufbau eher längere trekkingstöcke. im testaufbau sind meine auf gut 135 eingestellt. am boden mussten die stöcke mit einer 145 cm langen schnur verbunden werden, da die griffe aufgrund des flachen winkels zum wegrutschen neigten. für die stockspitzen habe ich übrigens günstige gummiabdeckungen bei ali gefunden: https://de.aliexpress.com/item/4pcs-Removable-Rubber-Replacement-Tips-Hiking-Stick-Walking-Trekking-Pole-Protectors-Black/32699963908.html?spm=2114.13010608.0.0.RsgN9I die zeltspitze ist sauber vernäht, nur leider wurde an der innenverstärkung gespart. es ist einfach ein stück stoff lappig unter die naht gelegt worden. schade, denn genau hier treten beim mid die größten kräfte auf. obwohl der der 3c reissverschluss ist von ykk ist, halte ich den für zu zart. ich habe selber 3c spiralreisser in aussenzelte eingenäht und finde diese für die hohen flächenspannungen zu unterdimensinoniert. der reisser hat zwar einen nur schlitten, aber dafür zwei unterschiedlich lange griffe. (da ich eh ein zunsel einziehen würde, wäre das für mich kein wirkliches problem.) einen zweiten schlitten einzubauen wäre schlau gewesen, da der reissverschluss bis ganz in die spitze geht. so hatte man sehr einfach eine toplüftung improvisieren können. die bodenabspannungen sind aus soliden gurtband und mit vernünftigen verstärkungen gefertigt. in den gurtbändern wurde 3 mm gummilitze doppelt eingefädelt. so kann man relativ simpel unterschiedliche aufbauhöhen erreichen und das shelter steht immer mit ausreichend spannung. die sturmabspannungen an den enden sind gut gesetzt und haben zusätzlich die funktion den lüfter zu straffen. wei schon mehrfach erwähnt wurde, nimmt die lüfteröffnung die spannung aus der zeltfläche. fixiert man die vier zusätzlichen leinen, ist das problem gelöst. leider erhöht sich damit die anzahl der genutzten heringe auf 12! die leinenspanner haben für die dünne schnur zu große löcher und rutschen durch. (diese wären günstig zu ersetzten) https://de.aliexpress.com/item/New-Hot-10Pcs-Black-Plastic-Camping-Tent-Guyline-Runners-Cord-Rope-Tensioners-Tent-Guy-Line-Rope/32742670074.html?spm=2114.13010608.0.0.PuKwBo) wenn man die schnur am lüfter durch die zweite lasche zieht, kann man die öffnung recht gut verschliessen. ich denke, dass bei einem kräftigen wind immer noch ausreichend luft ins shelter rein und raus kommt. im großen und ganzen finde ich, (für den preis) dass es ein gutes tarptent mit nachbesserungsbedarf ist. wenn man die spitze verstärkt, würde ich dem shelter auch höhere windlasten zumuten. vg. -wilbo-
  27. 8 Gefällt mir
    Hallöle Forum, ich habe mir die letzten Tage nochmal ein älteres Flattarp aus SilPoly von mir vorgenommen. Daran hatte ich ein Beak angenäht, was mir aber durch die hohe diagonale Elastizität des SilPoly nicht ohne satten Verzug gelungen war. Das Material ist jetzt nicht besonders leicht oder stabil, aber das Nässeverhalten gefällt mir und die Farbe "Olive Drab" gefällt mir gut zum stealth camping. Also sollte das Tarp eine zweite Chance bekommen: Alte Nähte zwischen Tarp und Beak auftrennen und neue Säume nähen. Dann habe ich als neue Verbindung Kamsnaps gesetzt, so kann ich je nach Wetter mit oder ohne Beak nächtigen. Tarp mit Beak Abtrennbares Beak Verbindung mit Kamsnaps Ohne Beak Nun führt die hohe diagonale Elastizität des SilPoly beim Halbpyramidenaufbau dazu, dass die äußeren "geknickten Ecken" durchhängen, man kann schlecht Spannung darauf bringen. Bei Kondenz nassem Stoff ist das schon sehr lästig. Als Lösung habe ich dann mal versucht eine zusätzliche Schnur vom Firstpunkt zu den Ecken unter dem Stoff zu spannen. Das Ergebnis sieht ganz passabel aus: Klare Kante! Schnur vom First zur Ecke Einzig die Reibung zwischen Schnur und Stoff ist auf Dauer wohl nicht so das Pralle. Aber für eine sporadische Nutzung warscheinlich unkritisch. Hat schon mal jemand etwas Ähnliches probiert und hat Erfahrungen mit dem Abrieb? Das Gewicht des kompletten Tarp incl. Beak und Schnüre liegt bei 268g. Hier noch die auf den Boden gespannte Schlecht-Wetter-Aufbauvariante (mit Hilfsstock, damit der Beak auf Spannung kommt): Leichte Frühlingsgrüße in die Runde!
  28. 8 Gefällt mir
    Ich hab mal versucht eine Faltschüssel zu bauen, die sehr leicht ist. Ist vielleicht nichts für beinharte ULer aber vielleicht etwas für diejenigen, die gern so leicht wie möglich unterwegs sein wollen. Das Teil hat die Abmessungen einer kleinen Ortliebschüssel, wiegt mit 57 g aber gerade mal ein 1/3. Wenn ich statt der verwendeten PVC-Rohre Carbon nehmen würde, dürften sich wohl sogar unter 50 g erreichen lassen. Das Problem bei dieser Schüssel aus Silnylon ist, dass sie einigermaßen stabil steht. Ich denke, da habe ich erst einmal eine Lösung gefunden. Näheres in diesem kleinen Bericht hier click! Und hier das fertige Teil: HAL
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    Moin zusammen! Gerade bei DM mit einem Kumpel auf der Suche nach ein paar Müsliriegeln, einem tauglichen Fertiggericht und einer Zahnbürste gewesen. Dabei folgendes entdeckt: Bei diesem Anblick kam die Idee auf, irgendwie den Zahnbürstenkopf am Zeigefinger zu befestigen und diesen so zum Multi Use Item zu machen. Gleich zuhause losgelegt: Benötigtes Werkzeug/Material: Hammer Nagel, möglichst dünn ca. 20cm dünne Schnur (Maurerschnur) Pinzette, Nähnadel Erst mal den kleinen Knubbel entfernen: Anschließend mit Hammer und Nagel (oder sehr dünnem Bohrer, war aber gerade nicht zur Hand) 4 Löcher reinhauen, am besten funktioniert das, indem man eine Borste quasi ausstanzt: Dann noch mithilfe Pinzette/Nähnadel irgendwie die Schnur durchfummeln: Soweit erstmal fertig. Gleich mal ne Runde Zähne putzen ausprobiert, Ergebnis: mit einem Finger lässt sich nur eine Gebisshälfte wirklich bequem putzen, und mit Wurstfingern ist das auch nicht so praktisch. Also schnell ne Alternative zum Finger: Dadurch dass der Spork ein kleines Loch an der Spitze hat lässt sich das prima und schnell fixieren, und man kann super leicht damit Zähne putzen! Das Gewicht liegt wohl bei 1 - 2g, dafür misst meine billige Waage von Rossman einfach zu ungenau Ob die Bastelei für das Gewicht sich lohnt, kann man natürlich diskutieren, aber mir hat es neben den 16g Gewichtsersparnis vor Allem Spaß gemacht. Und für jemanden, der wirklich jedes Gramm einsparen möchte, ist das vielleicht noch ne Option.
  30. 8 Gefällt mir
    Da ich noch ein passendes Stück Momentum90 übrig hatte, habe ich mir frei nach der Anleitung auf Thruhiker (Liberty Ridge Pants) eine Windhose genäht. Im Wesentlichen habe ich die Teile aus dem Photo in der Anleitung nachgezeichnet und sichergestellt, dass die Nahtlängen auf Vorder- und Rückseite gleich lange waren, und das Schnittmuster in die benötigte Länge und Breite gestreckt. Hat wunderbar geklappt. Herausgekommen ist das hier: Am Hosenbund ist ein elastisches Band welches verknotet werden kann, an den Füssen habe ich ein Band fixer Länge eingezogen, welches ich aber bei Bedarf rausnehmen und gegen was anderes ersetzen könnte: Gewicht 62g, wobei ca. 10 davon auf die Bänder entfallen. Angedachter Einsatzzweck ist einerseits als Schlafkleidung (direkt auf der Haut), um den Quilt sauber zu halten, und im Camp am Morgen falls es kälter oder windig ist und die restliche Kleidung nass auch mal über long johns. Oder auch Mal in einer Hütte oder sonst beim Kleider trocknen oder waschen wenn ich nicht in Unterhosen rumsitzen möchte. Ausserdem hoffe ich auf einen zusätzlichen Moskitoschutz.
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    salino update. ich habe tarp nun mit leichterm material, fast genauso wie im ersten entwurf gebaut und liege jetzt bei 470 g. dieser silpoly-prototyp wurde fast komplett mit elastosil geklebt. nur der saum und die abspannungen wurden der einfachheit halber genäht. (vielen dank nochmal an hal, der mir seine “klebebank” ausgeliehen hat. das hat die arbeit sehr vereinfacht. für weitere entwürfe werde ich mir eine simple version seines modells nachbauen.) ich habe bei diesem tarp das erste mal mit kettenlinien gearbeitet. dabei hat mir das cat-cut lineal nach florians idee gute dienste geleistet. durch die breite richtlatte ist das ganze anständig schwer und liegt beim anzeichnen sicher auf dem stoff. da ich keinen wirklichen anhaltspunkt hatte wie sich das geklebte material unter spannung verhält, bin ich beim anzeichnen erstmal von einer 3 cm kettenline, mit mittlerem scheitelpunkt ausgegangen. wie sich jetzt zeigt, kann ich beim nächsten entwurf den scheitelpunkt am saum weiter zu den enden hin verschieben. auch an der firstline könnte ich mehr material mit dem cat-cut wegnehmen als ich gedacht habe. dort werde ich wahrscheinlich erst mit minus 10 cm ausreichend spannung auf die zeltfläche bekommen. um beim aktuellen entwurf den first zu straffen, muss ich wohl vier flächenlifter annähen … das schliessen des falteingangs wurde vereinfacht und so gebe ihm eine zweite chance. der ist zwar immer noch nichts um viel raus- und rein zu hüpfen, aber als verschluss für die nacht ist es vollkommen akzeptabel. fixierung der faltbahn innen. detail der faltbahn innen rechts. hier noch provisorisch festgesteckt. da das obere ende vom trekkingstock immer wieder im tarp verrutschte, habe ich lange nach einer fixiermöglichkeit für die stockspitze gesucht. besonders wenn ich das tarp offen, mit der 1/3 apisis aufgebaut habe, öffnet sich der first der apsis fast waagerecht und gibt dem stockende nur wenig halt. nach einigen tests, konnte ich nun ein evazote-pad direkt auf den stoff in der spitze kleben. wie sich gezeigt hat, gibt elastosil eine ausreichend feste verbindung zum silnylon. damit das loch in dem pad nicht direkt auf dem zeltmaterial aufliegt, wurde noch eine 5 mm eva dazwischen geklebt. evazote auf evazote hält übrigens hervorragend mit dem neopren kleber von sport-zölzer. http://www.zoelzer.de/content.php?Produkte%2FKanusport%2FService%2C+Pflege+%26+Reparaturmaterial%2FService%2C+Pflege+%26+Reparaturmaterial+f.+Kanu%2FZölzer+Neopren-Kleber&seite=shop/produkte.php&details=378&hauptrubrik=144 wie lange das ganze zusammen bleibt, wird sich zeigen. gerade hier treten ja größere belastungen und scherkräfte auf. für die hauptabspannpunkte wunden diesmal die cord-locks von picharpak verwendet. http://store.picharpak.com/index.php?route=product/category&path=63 diese schnallen sind leichtgängig und einfach zu verstellen. darüber hinaus klemmen sie dicke, wie auch dünne schnüre punktgenau fest. besonders interessant finde ich die option schmales gurtband quer zur zugrichtung einzunähen. das ist eine seltene möglichkeit zugkräfte vom saum, im flachen winkel zur schnalle aufzunehmen. zusammen mit einer 2,5 mm reepschnur ergibt das ein belastbares und doch leichtes setup. die produktion vom salino hielt sich vom zeitaufwand diesmal in grenzen: 3 stunden aufzeichnen und zuschneiden, 3 stunden kleben, und 3 stunden abschliessende näharbeiten. im prinzip ist das salino innerhalb eines tages zu produzieren. der schnitt recht ökomomisch und mit 5,6 m, für ein geschlossenes shelter gerade noch angemessen. neuer schnitt, noch ohne kettenlinien. lg. -wilbo-
  32. 7 Gefällt mir
    Die Sächsische Schweiz lässt mich einfach nicht mehr los. Auch in diesem Monat bin ich wieder ein verlängertes Wochenende lang kreuz und quer auf teils "stillen" Wegen durch das Elbsandsteingebirge gewandert. Nach den Themenmonaten "Schnee" (Januar) und "Eis" (im Februar) lautete das Motto dieses mal "Feuchtigkeit und Matsch". Es folgt der Tourenverlauf grob skizziert: Von Berlin-Südkreuz mit dem Zug nach Bad Schandau (einziger Zwischenstop ist Dresden) Dauer nur 2.5 Stunden. Auf der kleinen Fähre über die Elbe. Mit der Kirnitzschtalbahn bis nach Beuthenfall – dort beginn der Wanderung. Aufstieg in die Affensteine durch den vorderen bösen Graben und die wilde Hölle zum Carolafelsen: Über die Rotkehlchenstiege runter nach Schmilka: Von dort nach kurzer Stärkung über den Grenzweg: Blick auf das Prebischtor: Abstieg in den großen Zschand durch die schwarze Schlüchte. Blick vom großen Teichstein vor Sonnenaufgang: Schwefelflechte zu Beginn des Gratweg Thorwalder Wände: Teils kurze aber doch schwierige Klettereinlagen in den zurückgebauten und verwitterten Stiegen: Nach einem kurzen Abstecher und Stärkung in Mesní Louka weiter nach Nordosten zum Luchsstein: Das "gegenblättrige Milzkraut" war die einzige Pflanze die schon blühte: Am nächsten Tag ging es weiter durch die Kirnitzschklamm bis nach Hinterhermsdorf, wo die Wanderung dann ihren Abschluss hatte: Hütte an der unteren Schleuse: 20 Liter waren – fast - genug: Spätestens im April hoffe ich dann auf das Thema "Frühlingserwachen"…
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    So endlich habe noch die Zeit gefunden meine Tour auf dem Hildesheim-Harz-Weg zu beschreiben. Ein Weg der in abschnitten sehr traumhaft ist und in teilen leider sehr durch Harvester oder Wanderautobahnen geprägt ist. https://worldwide-outdoor-experience.de/touren/2017/03/16/2017-03-hildesheim-harz-weg.html
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    An der Stelle gefror mir das Blut in den Adern. Mit Hammer und Nagel am Zeigefinger befestigen? Das geht eindeutig zu weit! Zum Glück habe ich weitergelesen. Mann, bin ich erleichtert!
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    ...und weil's so schön ist, gleich noch einen hinterher: dieses Mal mal mit klassischem "Deckel" statt Rollverschluss. Den Rollverschluss fand ich auch gut, aber man muss immer recht tief mit dem Arm reinlangen wenn man unten rankommen möchte - jetzt als Versuch die Deckelversion. Man muss dazu sagen dass die Form des Deckels noch nicht ausgereift ist, aber für den Moment reicht das. Mir gefällt das ganze so gut, dass ich gerne demnächst eine Dauerversion nähen möchte. Als Material für den Korpus hatte ich bis jetzt billiges PU Ripstop-Nylon mit 80gr/m2. Bei deinem ersten Rucksack hattest du ja Chikara für den Korpus, jetzt aber doch wieder was anderes. Spricht was Stabilität angeht etwas gegen Chikara? Das wäre im Moment meine favorisierte Idee fürs nächste Mal. Zum Abschluss noch ein Bild, ich hoffe die Optik gefällt (Beispielhaft einfach Tarp, Jacke und Stöcker und ein paar Kissen reingequetscht. Außerdem hier noch ein bisschen mit den wunderbaren Kordelhaken rumgespielt...)
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    Ich wage mal die (wirklich nur gut gemeinte!) Bemerkung, dass man vor allem dann Gewicht einspart, wenn man zuallererst die Bedenken und die Ausreden wieder auspackt [emoji6] #don'tpackyourfears
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    Liebe MYOG-Freunde, ich stelle hier mal mein neuestes Projekt vor. Kein Trekking, sondern Bikepacking, es hat aber trotzdem seinen Platz im MYOG-Forum. Es geht um eine besonders leichte und kleine Fahrradtasche. Ich bin absolut kein Freund vom Rucksacktragen auf dem Fahrrad - wenn ich mit Rad unterwegs bin, dann soll der Drahtesel das Gepäck tragen, nicht ich selbst. Daher habe ich einen Gepäckträger am Rad. Sucht man nun nach ultraleichten, wasserdichten Taschen, so ist das Angebot sehr klein. Als ULer nehme ich ja nicht viel mit, daher sind die meisten Taschen viel zu groß. Doch selbst die kleinen Vorderradtaschen von Ortlieb (die man ja auch hinten befestigen kann) haben 720g pro Stück. Das Rad wird also mit 1,44 kg belastet, ohne dass man etwas eingepackt hätte. Das Gewicht von Fahrradtaschen kommt einerseits durch das robuste Material zustande. Daran wollte ich aber nichts ändern, weil die Taschen ja durchaus Belastungen ausgesetzt werden: Das Rad kippt um und fällt auf die Tasche, das Rad wird mit der Tasche an eine kratzige Hauswand angelehnt, im Wald kratzen Zweige und Dornen an der Tasche entlang, usw. Daher habe ich ein 370g/m2 TPU-Nylon von Extremtextil verwendet, was wohl auch Ortlieb für einige Taschen verarbeitet. Durch Wärme lässt sich das gut kleben/verschweißen, sodass wasserdichte Nähte entstehen (siehe unten). Das hohe Gewicht herkömmlicher Taschen kommt aber auch dadurch zustande, dass die Taschen ein versteiftes Rückenteil brauchen, damit sie nicht in die Speichen geraten können, sowie Haken zum Aufhängen. Diese Plastikteile wollte ich daher durch etwas leichteres ersetzen und habe mir ein Befestigungssystem überlegt, das mit sieben Bändern auskommt, die die Taschenrückseite am Gepäckträger befestigen und gleichzeitig auf Spannung bringen, sodass sie nicht in die Speichen geraten kann: Die Bänder bestehen aus dem gleichen TPU-Nylon wie die Tasche und werden einfach auf die Rückseite aufgeschweißt. Zur Befestigung legt man die Bänder dann jeweils um die entsprechende Strebe des Gepäckträgers, führt sie zurück durch den Ovalring und befestigt sie auf sich selbst mit Klettverschluss (der ist hier auf dem Foto noch nicht zu sehen, er wird einfach auf die Bänder aufgenäht, Klett und Flausch direkt nebeneinander). Dieses Befestigungssystem hat zugegebenermaßen einige Nachteile: Es dauert etwas länger, das am Rad zu befestigen. Die Tasche ist also nicht dafür geeignet, häufig an- und abgemacht zu werden. Mir ist das egal, da ich sie auf einer Tour die ganze Zeit über am Rad lasse. Außerdem passt die Tasche nur für einen konkreten Gepäckträger, taugt also nicht zur Serienproduktion. Das ist bei einem MYOG-Projekt natürlich erst recht egal. Die Konstruktion geht dann wie folgt weiter: An das Rückenteil wird ringsum ein Seitenteil geklebt (Breite des Seitenteils oben 12 cm, unten 9 cm, plus Nahtzugabe): An die andere Längskante des Seitenteils habe ich sodann ein zum Rückenteil spiegelverkehrtes Vorderteil geklebt: Die Ecken sind etwas schwierig zu formen, einen Schönheitspreis bekomme ich dafür nicht Aber Hauptsache, sie sind wasserdicht... An der Oberkante habe ich sodann mit starkem Gurtband (20 mm x 1,8 mm) und Steckschließe einen Rollverschluss angenäht: An das Seitenteil kommt hinten noch ein Stück rotes Reflexionsklebeband, auf das Vorderteil ein Stück gelbes. Unter dem gelben Klebeband habe ich bis zum Boden noch ein Stück Stoff aufgesetzt, also das Vorderteil in diesem Bereich gedoppelt. Das hatte ästhetische Gründe, macht die Tasche hier aber auch noch ein Stück robuster (wenn etwas an der Tasche kratzt, dann meist in diesem Bereich): Mit Blitzlicht sieht das dann so aus Das Gewicht pro Tasche lag schließlich bei 238g. Im Vergleich mit den Ortlieb-Vordertaschen ist das also nur ein Drittel! Das Kilo, welches ich auf diese Weise gespart habe, kann ich damit mehr an Ausrüstung mitnehmen (oder weniger auf die Berge hoch schleppen). Man könnte noch mal 18g sparen, wenn man die Aufdoppelung weglässt. Das hätte ich auch getan, wenn ich vorher gewusst hätte, dass man nicht nur TPU auf TPU kleben kann (wie es auf der Webseite von Extex steht), sondern auch TPU auf die nicht beschichtete Seite des Stoffes kleben kann. Falls Ihr Euch für die Verarbeitung interessiert: Auf der Webseite von Extex gibt es eine ganz gute Anleitung (mit dem erwähnten Fehler). Zum Kleben/Schweißen habe ich kein Bügeleisen benutzt, weil das viel zu groß ist, sondern etwas anderes konstruiert: Bei meinem 60W-Lötkolben habe ich die Lötspitze entfernt und stattdessen einen 15mm-Stuhlwinkel aus dem Baumarkt angeschraubt. Dieser hat genau die richtige Breite für meine Nähte. Damit muss man so ca. 10 Sekunden über die Stelle fahren, dann wird sie heiß genug und das TPU schmilzt. Anschließend habe ich die Stelle mit dem Kopf eines Hammers gedrückt, damit sie unter Druck auskühlt. Natürlich muss man das vorher ein paar Mal mit den Abfallstücken üben, bis man die richtige Dauer raus hat. Vielleicht ist das Projekt ja für den einen oder anderen von Nutzen. Ähnlich könnte man sich auch einen Rucksack herstellen, wobei ich hier zu einem leichteren Material tendieren würde. Fröhliches Basteln wünscht Waldradler
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    Ich und ein Freund haben vor zwei Wochen Ziehversuche mit einer ganzen Reihe verschiedener Heringe gemacht und dokumentiert. Leider kann ich das derzeit nicht aufbereiten. Hinsichtlich der Piranha 90er (Danke fürs Beschaffen, @Jan!) kann ich sagen: Für das Spreizen der Bodenplane oder Aufstellen einer Apsis prima, weil man die 3 Gramm/Stück gut verknusen kann. Dafür gehen natürlich auch preiswertere (und schwerere) Kunststoffnägel. In relativ feuchtem Grasboden lagen die Ziehkräfte unter 40°-Winkel bei nur 4 bis 5 kg und damit etwa auf dem Niveau eines Titannagels. m. E. zu wenig für ein Tarp. Durch einen Graswurzelknubbel oder in trockenerem Boden geht da wesentlich mehr. Die 10-Gramm-V-, X- oder Y-Pegs kamen aber auch so auf 12 bis 17 kg. Ein uralter Fjäll Raven Alu-V-Peg erreichte gar 19 kg. Verbogen sind die Piranhas bei den geringen Kräften aber nicht. Edit: Einschränkend füge ich hinzu: Wir haben nur auf Rasen getestet. In Kürze werde ich einige mit auf den GR221 nehmen und dann hoffentlich ein wenig mehr Erfahrungen posten können.
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    Mit meine Freundin hab ich im Thüringer Wald noch eine Woche Urlaub drangehängt.Hier noch einige Impressionen von Tageswanderungen: mfg der Ray
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    Vorletztes Wochenende war ich im Harz unterwegs, da ich noch die letzten winterlichen Tage in der Gegend hier mitnehmen und mein neues und erstes Tarp überhaupt testen wollte. Mit dem Zug ging es nach Wernigerode. Ab Magdeburg war der Zug rammel voll und ich hatte bammel mitten in einer Horde unterwegs sein zu müssen. Aber in Wernigerode angekommen, sind schon min. 80% der Reisenden zur Schmalspurbahn gestürmt und der Rest hat sich in Binnen von Sekunden in verschiedene Richtungen aufgelöst. Die ersten Stunden waren vom Wetter her ziemlich grau und trist. Zum Mittag kam dann die Sonne durch und lies die Landschaft in einem schön grün leuchten. (Okay, hier war es gerad' wieder etwas bewölkt. Wie so oft, wenn ich die Kamera zückte.) Oberhalb von 700-800m gab es dann endlich Schnee, der sehr fest war und somit gut zu laufen war. Zum Abend hin gab es ganz kurz ein nettes Lichtspektakel: "Leider" war am Abend und in der Nacht das Wetter zu schön und obendrein gab es so viele windgeschützte Ecken, dass ich das Tarp nicht brauchte Da anfangs nur eine leichte Brise wehte, nächtigte ich auf einem Felsen und brachte dort das Tarp als Windschutz an einem Geländer an. So hatte ich einen ungestörten Blick auf den klaren Sternenhimmel: Hier noch einmal mit dem Brocken: Und hier mein Nachtlager: Gegen Mitternacht drehte der Wind und starke Böen zogen auf, so dass ich vom Felsen runter bin und mich in den Windschatten des Felsen legte. Am nächsten Morgen ging es dann über Umwege nach Ilsenburg und von da aus wieder zurück nach Berlin. Das letzte Stück zum Brocken hinauf hatte ich mir jedoch gespart, da ich den Menschenmassen entgehen wollte und der Gipfel eh in einer dicken Wolke stand. Unterwegs hatte ich in einer Schutzhütte eine Frühstückspause eingelegt und aus Spaß mal probiert Schnee zu schmelzen. Ich war erstaunt, dass es so schnell ging, obwohl er ja sehr fest und gefroren war (fast Eis). Jedoch war das Wasser nicht genießbar, da es voll widerlich angebrannt roch und schmeckte. Das muss ich demnächst zu Hause noch einmal austesten, woran es genau lag. Sehr wahrscheinlich am Topf, da ist unten eine große eingebrannte Stelle. Anderseits schmeckt erwärmtes/gekochtes Wasser oder Essen aus dem Topf nicht angebrannt. Da war ich jedenfalls froh, dass ich nicht auf Schnee schmelzen angewiesen war, da es wider Erwartend genügend fließendes Wasser gab. Ein letzter Blick zurück: Insgesamt war ich sehr angenehm überrascht. Ich rechnete damit, dass ich auf viele Wanderer treffen werde. Hatte aber am Samstag nur 2 Begegnungen mit anderen Wanderern. Auch am Sonntag hatte ich bis kurz vor Ilsenburg keine andere Seele angetroffen. Erst um Ilsenburg herum waren dann dutzende Ausflügler unterwegs, die zu einem Gasthaus gepilgert sind. Ach ja, hier ist noch die Packliste, falls es jemanden interessiert: https://www.geargrams.com/list?id=36599 (Schade dass das Fotoszeuchs immer so viel wiegt. Ohne könnte man so schön leicht unterwegs sein...)
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    Hatte heute morgen mal Zeit mein neues Tarp mal aufzubauen. Obwohl es sooo schwer ist, gefällt es mir jetzt doch richtig gut Ich freue mich schon auf die erste Nacht unter dem Schmuckstück.
  42. 6 Gefällt mir
    Hey, klasse! @Eumeum hats mir gerade im BCG geschrieben... Das Teil ist ideal für Treffen, hab ich etwas mehr "Privatsphäre" als unterm Tarp - und wenn ich Tarp, groundsheet und Mückennetz zusammenrechne, dann ist das Zelt kaum schwerer Sollte ich da nicht reinpassen (war heute morgen auf der Waage), dann werde ich...das ganz bestimmt nicht wieder hier reinstellen! Da nehm ich ab!! Ein riesiges DANKESCHÖN an @Idgie für die tolle Aktion!! LG schwyzi
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    Am Sonntag zog es mich mit der sog. Weitwandergruppe des Pfälzerwald-Vereins auf die Nordschleife des Hinkelsteinwegs. Ideale Bedingungen um auf 23km meine ersten Barfuss-Schuhe quasi “on Trail“ zu testen. Ergebnis? Etwas Muskelkater in den großen Zehen, sonst das perfekte Schuhwerk. Dass ich sowas nicht schon früher ausprobiert habe... Daneben hat die frische Luft gutgetan, hab interessante Leute kennen gelernt und konnte mein diesjähriges SUL-Setup mal probetragen. Es wird langsam Frühling, es wird auch Zeit. Noch keine Seele unterwegs. Kaiserwetter. Frühlingsfestplatz nahe Otterberg. Immer noch niemand unterwegs... Nachtrag: Wirklich sehenwert waren die Gesichter der Mitwanderer als ich zum Mittagessen den 26g Gaskocher rausholte um mir mein FBC zuzubereiten. O-Ton: “Ich hab noch nie einen Wanderer gesehen, der sowas dabei hat.“ Ich für meinen Teil habe im Gegenzug über Brotlaibe (!), Wasser in Glasflaschen, Käse-Schneidbretter und Riesling (natürlich in Glasflaschen) gestaunt. Zugegeben, etwas neidisch war ich schon, aber nur etwas. Interessant waren auch die Gesichter derer, die zunächst die Frösche beim Liebesspiel, und ein paar Meter weiter mich beim Wasser schöpfen aus demselben Teich beobachteten. Mit dem Stichwort “Hohlfaser-Membranfilter“ konnte leider niemand etwas anfangen. Man nehme lieber “genug“ Wasser von zu Hause mit, so etwa zwischen zwei und vier Litern. Wein und Schnaps werden natürlich nicht gerechnet War auch für mich eine spannende Erfahrung.
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    Eigentlich sehen die Daten nicht so interessant aus, 6 W ist meist zu wenig, wenn man nicht gerade im Hochsommer mit dem Boot unterwegs ist. Die Leistung, die die meisten Hersteller angeben, ist, selbst wenn sie sich dabei nicht in die Tasche gelogen haben, ein reines Rechenprodukt, offene Klemmenspannung (also max Spannung ohne Belastung durch angeeschlossenen Verbraucher) * Kurzschlusstrom (max Strom, egal was fuer eine Spannung). Da kannst Du schon mal gleich min 20% abziehen. Dann ist es eben so, dass alle Solarpanels (egal ob jetzt mono, poly oder sonstwas kristalin) die angegebene Leistung nur bei Mittagssonne am Aquator erreichen , sobald nur leichte Bewoelkung auftritt, bricht die Leistung rapide ein, jje nach Kristallstruktur hast Du bei leichter Bewoelkung noch zwischen 15 - 0 % und die Flex-Teile sind da nicht gerade die Besten. Wenn man die Helligkeit dabei dann aber auch wirklich mit einem vernuenftigen Luxmeter misst (teste z.Z. auf meinen Touren 2 Solarpanels, eben logischerweise mit Messgeraeten), kann man schon eher nachvollziehen, wie es kommt, dass sie so rapide einbrechen, bei strahlendem Sonnenschein hast Du ca 100.000 Lux, bei leichter Bewoelkung ca 3-6.000 Lux, bei etwas Staerkerer ca 1.500 Lux. Um mal typische Praxiswerte anzugeben, ein gutes 13 W Panel schmeisst in D auf dem USB-Ausgang bei strahlendem Sonnenschein im Fruehjahr / Herbst perfekt ausgerichtet, ca 1,3 A raus (was damit 6,5 W = 50 % angebener Leistung entspricht), tagsueber waagerecht frei auf dem Canadier ausgerichtet, schmeisst das Teil bei leichter Bewoelkung noch 0,04 A raus. Mit anderen Worten, in der Praxis wird ein Solarpanel gewichtsmaessig immer gegenueber Akkus den Kuerzeren ziehen, wenn es nicht eine Tour ueber einen sehr langen Zeitraum ist. Die Nummer mit Solarpanel auf dem Rucksack kannst Du rel knicken, unguenstiger Winkel, Schatten durch Baeume, Kopf usw Ermittle deinen taeglich Bedarf in mA, nimm es mal 1,3 (die Ladeverluste), dann weisst Du, was Du am Tag im Schnitt aus dem Panel holen must, da aber, wenn Du nicht nur gerade in Suedeuropa im Sommer unterwegs bist, Beim Panel wuerde ich dann wiederum von 50% des angegebenen Wertes ausgehen. Naja und dann must Du Dir noch realistisch ueberlegen, wieviel Zeit am Tag Du das Panel bei Pausen bzw morgens / abends perfekt zur Sonne ausgerichtet, verwenden kannst / willst. Mal als Beispiel : Wenn ich im Fruehjahr wieder im spanischen Gebirge unterwegs bin, werde ich rel viel Testfotos, Filme machen, GPS, Stirnlampe und ein 5" Smartphone zum Schreiben benutzen... So grob 1 Eneloop AA / Tag, dazu fuer Gopro, DX100 und Moto 4G laden nochmal 3 Wh / Tag Also 1,3 V * 2 Ah = 2,6 Wh + 3 Wh = 5,6 W * 1,3 = 7,3 Wh (ja ich weiss das ist von den Ladeverlusten her sehr knapp gerechnet) Ich kann damit leben, zu sagen, dass ich im Schnitt pro Tag 1,5 std das Panel zur Sonne ausrichte, wobei es.natuerlich auch haeufiger Tage gibt, wo faktisch nix aus dem Panel rauszuholen ist, ich entsprecend dann auf den anderen Tagen laenger mit dem Panel zugange bin. Damit sind wir dann bei 7.3 Wh / 1.5 h = 5 W, wenn man nun von 50% der angegebenen Leistung ausgeht, muss ich also min ein gutes 10 W Panel, besser etwas leistungsstaerker, bei haben. Ein 10-13 W Panel, was vernuenftige Werte nicht nur in den Prospekten bzw Werbefilmchen der Hersteller erreicht, wiegt ca 3-400 g.
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    *DISCLAIMER: Die dargestellten Fotos bringen leider nicht mal im Ansatz die optische Qualität und Beschaffenheit des Packs zum Ausdruck, da sie stark komprimiert wurden!* Hallo zusammen, ich war vor kurzem auf der Suche nach einem Rucksack für Overnighter und Hüttentouren und hatte das große Glück, dass mir Andreas "über den Weg gelaufen" ist. Nach kurzem Hin und Her, war ich einen Rucksack reicher. Letztenendes ist es ein Pack in diesem Stil geworden, jedoch etwas modifiziert. Ich habe mir für eine Variante mit Seitentaschen entschieden. Da der Rucksack ja aus dem Forum (von Andreas) für das Forum (LaBu Spende) im Forum (meine dankbaren Hände) gewandert ist, habe ich mir gedacht, dass ich ein kleines "Unboxing" mache. Internet Pipapo mit ein paar Bildern kann ja nicht so schwer sein : Am Freitag konnte ich mein lang ersehntes Packet von der Post abholen. Also nach der Arbeit direkt hin und erstmal Schlange stehen. 15 Minuten später hielt ich ein federleichtes Päckchen in der Hand. Ich denke, dass ich nicht der Einzige bin, der sich freut, wenn seine Packete immer besonders kompakt und leicht sind. Also fix nach Hause, das Teil aufgemacht und TAADAA: Strahlt mich ein Schwarz Grüner Blitz an! Soweit so gut! Noch die störende Pappe weg und mit durchklingendem Glücksgefühl die Stimme etwas höher stellen, damit das Freudenkichern auch besonders durchdringend ist! Jaa, da ist der Pack endlich. Vorweg habe ich mich auf den Pack gefreut, weil ich stets von Andreas geposteter Arbeit hier im Forum begeistert war. Leider hatte ich noch nie zuvor die Möglichkeit die Stücke mal in natura zu betrachten. Um so positiver überrascht war ich dann letztenendes: Die Verarbeitung ist einfach spitze. Zugegeben, ich bin absolut kein Kenner, aber ich finde, dass der Pack absolut professionell aussieht und verarbeitet ist. Aber natürlich ist so ein Rucksack ja nur eine Art Hülle, die noch mit Leben gefüllt werden möchte. Gesagt, getan. Quilt rein, Daunenjacke, Matte und Wasserflaschen... naja um nicht vorhandenes Gewicht zu simulieren Mehr Volumen als eigentlich gedacht. Reißverschluss macht sich super und das Frontloader Design ermöglicht ein sehr komfortables Packen. Als ich das schicke Ding dann aufgesetzt habe, war ich wieder baff. Habe den Pack direkt auf eine Gassirunde mitgenommen. Die hier im Faden diskutierten Träger hielten was Andreas versprochen hat: Sehr komfortabel und angenehm zu tragen. Ich war/bin also mehr als happy. Zugegeben, bis jetzt war das nur unter Laborbedingungen... Also heute direkt mit der Familie raus ins Hausgebirge, die Sächsische Schweiz. Aber auch hier, den ganzen Tag ein super Tragegefühl und bequemes Handling! Einfach genauso wie man es von einem Rucksack haben möchte. Die Meshtaschen wurden auch gleich ausreichend befühlt, hat sich also gelohnt! Und... ohne angeben zu wollen, sieht doch auch echt super aus oder?! Ich freue mich auf den Mallorca Trip in 10 Tagen und bedanke mich recht herzlich bei@Andreas K.
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    So ich habe jetzt auch das Glossar und die anderen Seiten angepasst, dass sie ohne Probleme mit https funktionieren.
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    Maße...pfhh! Ich pass da schon rein. Auch wenn ich gleich wieder am screenshot verzweifle und die "Nachhilfe-Anleitug" von @Miss X im zweiten Fenster öffne muss, um das irgendwie hinzukriegen... 10 Lose für mich!! LG schwyzi
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    [emoji1] Super gut! Echte UL-Wünsche mit Double Use: 2 Wünsche kompakt formuliert. Besser kann man nicht wünschen. Schließe mich an,@Laufbursche
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    @nassersand Alles richtig gemacht Ich habe mal ein Interview mit "dem Erfinder" der 3D Drucker für Jedermann gesehen. Er wurde gefragt, warum er ein open source Projekt daraus gemacht habe. Antwort: "Ich habe eine Maschine erfunden, die mehr von sich selbst drucken kann. Ich habe keine Lust, den Rest meines Lebens vor Gericht zu verbringen. An einem Stück Stoff mit oben spitz und unten Heringe gibts imo nix copyright-Artiges. Der Begriff "Klon" ist auch für die Katz, trifft es überhaupt nicht. Und datt mir jaaaa keiner watt nachbaut, watt ich selber wo zusammengekupfert habe! Ich verklaaach Euch alle! Husch husch, ins Konsumierkörbchen!
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    Willst Du dann auch die Gewährleistung mit allem Drum und Dran bieten, die man für den Neupreis bekommt? Denn wenn Du 105 für einen neuen und ungenutzten gezahlt hast...