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Ultraleicht Trekking

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Beliebteste Inhalte seit dem 19.07.2017 in allen Bereichen

  1. 22 points
    LAUFBURSCHE

    Laufbursche - Genesungswünsche

    Servus Folks, bitte entschuldigt, dass ich solange hab nichts von mir hören lassen! Well, grundlegend hat sich meine Situation leider nicht verbessert und ist zur Zeit eigentlich eher durchwachsen. Trotz intensiven Trainings hat sich mein Laufvermögen in den letzten drei Monaten nicht erhöht. Heißt, dass ich mich immer noch bei +/- 7 Minuten schmerzfreien Laufens befinde. Zwar schaffe ich gelegentlich auch mehr (~15min) aber im Endeffekt sind nur die schmerzfreien Minuten ausschlaggebend. Mein Gefäßspezialist ist zwar zufrieden aber tote Arterien kann leider auch er nicht wieder herzaubern. Zudem macht seit Anfang Mai auch der Stumpf immer mehr Probleme und es hat sich ein äußerst diffuses Schmerzbild entwickelt. Leider ist niemand imstande zu helfen, oder willens aufgrund der winzigen Pauschalen für die Behandlung tiefer in die Materie meines Stumpfes einzutauchen, um wirkliche Lösungsansätze zu finden. Man muss aber auch dazu sagen: Stumpf ist und bleibt Stumpf und wird nie ganz ohne ein gewisses Schmerzbild bewegt werden können. Meine große Hoffnung lag ja auf einer Endoexoprothetik, welche viele der Probleme auf einen Schlag hätte lösen können. Nun war ich am letzten Donnerstag erneut in Hannover zur Untersuchung und es hat sich herausgestellt dass es technisch zwar möglich wäre aber die Chirurgen mir von diesem Schritt abraten, da aufgrund meiner Krankheitsgeschichte einige Komplikationen zu erwarten sind. Dennoch kann es einen Notnagel darstellen, wenn alles andere wirklich gar nicht mehr funktioniert. Jedoch wird viele eher interessieren, ob ich dann meinen Laden jetzt wieder auf mache oder nicht. Ja, eigentlich plane ich demnächst den Laden auf kleiner Flamme wieder anzufahren, da viele der zeitaufwendigen Therapiemaßnahmen jetzt auslaufen. Allerdings bedarf das noch ein wenig Vorlaufzeit. Und ob und wie lang ich den Laden fortführen kann wird weniger eine physische, sondern mehr eine mentale Herausforderung werden. Ich weiß halt nicht, ob ich mich wieder täglich mit UL-Gear beschäftigen kann, wenn mir selbst die Chance auf Touren verwehrt bleibt. Aber das muss die Zukunft zeigen. So long, Mateusz @ danobaja Ich habe den Hinweiszettel bezüglich eines Einschreibens erhalten aber zur Zeit hole ich immer nur in ein- zweiwöchigen Abständen die Post in der Werkstatt ab und das Einschreiben war nicht mehr postlagernd und wurde an den Absender retourniert. Aber wir können das bestimmt regeln. Schreib mir doch mal eine PN @ schwyzi Danke!!! Melde mich die Tage auch noch bei den Craftern Gesendet von meinem A0001 mit Tapatalk
  2. 19 points
    Hello everyone, This is some kind of misunderstanding. Maybe because you were talking with me and my brother Maj separately. We don't have any problems with returns, neither with deffective items or if customer is not satisfied with our product as @BruderLeichtfuss already mentioned, we even offered him a free return shipping in case he wouldn't be satisfied with his eLite. Generally ordering from such small custom gear cottages includes a lot of communication between customer and gear maker. I think that's the reason why it is called custom gear and I am glad you @Lookas called me yesterday and we talked almost one hour to clarify what you need. We didn't finish our talk because it was a late afternoon and I promised we will continue discussion today to find the right fitting product for you. The change of our return policy mentioned in the email you received, was an immediate response of Maj to your idea of buying 2 custom quilts of the same length just different widths just to test them and then sending one back. We are a micro company which just started, and we can't afford yet to purposely make items in stock because we are very limited in our resources. We can't operate this way like big corporations do and we don't even want to be like them. Maj just meant to update the policy which would prevent such orders where the 14 day return policy is purposely used to return one item and keep other one, that was all he wanted to do. That's why is important to talk with us into details before purchase and then buy item that we recommend. Running such bussines is not an easy task which also Marco of As Tucas pointed out when he wished us good luck. I think this is also the charm of the cottage gear makers; sharing gear advices and creating some interesting products.Iit is a win-win combination. We have good and friendly relations with all our buyers and they can confirm that. We consider ourselves as a part of european UL community and we prefer to be on a more personal level with costumers than just ordinary buyer-seller relation. That's why we would never do things that would harm our customer. Please be reasonable and understand our point of view. But to make it clear we do accept returns. LG Kajo
  3. 18 points
    backpackersimon

    Ein MYOG Rucksack

    Nachdem ich inzwischen mehrere UL Packs besessen habe, von denen jeder irgendwie gut war, aber meinen Anforderungen doch nicht so 100%ig entsprach, war es vergangenes Wochenende soweit. Ich wagte den Sprung ins kalte Wasser und habe meine ersten Gehversuche an der Nähmaschine gemacht. Herausgekommen ist dabei folgendes: Ein ~35-40L Pack mit viel Außenstauraum. Insbesondere der Deckel à la Laufbursche, die fest angenähten Schultergurttaschen und die Bodentasche sind hierbei mein ganzer Stolz. Ideengeber waren das Huckepäckchen alter Bauart vom Laufburschen, der Simplepack von Palante Packs und mit Abstrichen der GG Murmur und der ULA CDT. Die Eckdaten: 90g Zeltboden und Diamond Ripstop sind die Materialien. Robust und preiswert, bei geringem Gewicht - mal schauen wie es sich in der Praxis schlägt. Dazu noch das 100g Netz und elastisches Funktionsjersy für die Bodentasche sowie diverse Kleinteile. Die Materialien kommen von ExTex. Der Arbeitsaufwand war enorm (Do-So). Gerade für mich als blutigen Anfänger und als erstes Nähprojekt, war jeder Arbeitsschritt sehr zeitaufwändig, da ich ein schönes Ergebnis wollte. Alle Nähte sind mehrfach genäht (teilweise Kappnähte). Gewicht: 280g Es wird, trotz des hohen Arbeitsaufwandes, nicht mein letzter Rucksack bleiben, denn dieser hier hat noch ein paar kosmetische Mängel und auch am Schnitt lässt sich noch etwas feilen... Außerdem hat das Nähen echt Spaß gemacht, so dass ich im Anschluss gleich noch ein MYOG Tarp aus dem 36g Silnylon genäht habe (Bericht folgt) Als erste Maschine habe ich mir eine Janome JR 1012 geleistet - plus Obertransportfuß. Ich habe bislang nichts an ihr auszusetzen. Ein besonderer Dank geht an alle Nähgurus (insbesondere @Andreas K.) hier im Forum, die mich überhaupt erst dazu inspiriert haben so ein Projekt in Angriff zu nehmen. Hier Noch ein paar Impressionen...
  4. 16 points
    Inspiriert durch diesen Post von @kamov und natürlich auch inspiriert durch den Mantelwechselquilt von Laufbursche, hat es mich letztens doch in den Fingern gejuckt, nochmal einen Quilt mit Jacken-/Mantelfunktion zu nähen, obwohl ich seit meinem ersten Quilt vor einiger Zeit weiß, wie nervig es ist, dickes Apex zu nähen. Aber der Gedanke, keine Jacke mitnehmen zu müssen überwog doch, und vor allem gefiel mir die simple Konstruktion eines Mantels nur mit Kamsnaps, anstatt wie beim Mantelwechselquilt einen vergleichsweise großen Aufwand zu betreiben. Daher habe ich schnell noch Material bestellt und in den letzten beiden Tagen was zusammengenäht. Der Quilt sollte eben für leichte Minusgrade zu gebrauchen sein, und auch ohne zusätzliche Isojacke auskommen. Zuerst hatte ich noch überlegt, unten etwas mehr Füllung zu nehmen, und etwas rumgerechnet, bei welchem Gewicht ich ungefähr landen würde. Dazu hier eine Tabelle mit dem Schnittmuster: Gewichtsrechnung.xlsx. Letztendlich habe ich mich für folgendes entschieden: 10D Nylon Taffeta mit 22g/m2 233er Apex oben und unten, d.h. 2m 100er und 2m 133er Apex Kleinkrams: Ösen, zwei Tankas, zwei kleine Ringe zum Kordel sichern, ne Gummikordel und ein bisschen Schnur 70cm YKK 3C Reißverschluss für die Fußbox 10 Schlaufen aus Ripsband mit Kamsnaps, 5 auf jeder Seite Materialkosten von ca. 100€ Komforttemperatur von geschätzen -3 Grad Gewicht: 751g Design stark orientiert am GramXpert Quilt, insbesondere die Konstruktion der Kordelzüge. Aber auch die Schlaufen mit Kamsnaps sind wegen der Mantelfunktion natürlich an ähnlicher Position. Die Maße nochmal in groß: Jetzt aber zum Ergebnis: Die Außenseite ist burnt orange, die Innenseite forest green. Oben und unten Verschluss durch Kordelzug. Oben ist elastische Kordel verbaut, unten nicht-elastische Schnur. Kordelzug oben mit austauschbarer Schnur, die ganz simpel mit der Schlaufe verknotet ist. Kordelzug unten. Die Fußbox wird zuerst mit Reißverschluss, dann mit Kordelzug geschlossen. Mit der Mantelfunktion bin ich wirklich zufrieden. Einfach wie hier erklärt die Kamsnaps ganz oben um den Hals schließen, den Kordelzug oben leicht anziehen, dann den zweiten Snap jeweils mit dem ganz unteren kurz vor dem Reißer verbinden. Wahlweise kann noch der Reißverschluss ganz geschlossen werden, was bei mir noch bequem geht. Bewegen der Arme und Laufen ist überhaupt kein Problem und superwarm ist es sowieso Der Mantel geht mir dann bis kurz über die Knie. Prozedere beim Nähen: Ich habe wieder den Arbeitsablauf etwas dokumentiert. Grundsätzlich ist Quilt nähen nicht sehr schwer, aber nur grundsätzlich. Durch die immensen Mengen Stoff und Isolation, insbesondere bei dickeren Quilts, ist es schon sehr nervig. Der Quilt wird in folgender Reihenfolge zusammengebastelt: Anzeichen, Ausschneiden der Teile. Kordelzüge vorbereiten: Ripsband zur Verstärkung anbringen, Ösen durchnieten. Kordelzüge auf der Oberstoff fixieren, ggf. schon Kordeln anbringen Kamsnaps in Schlaufen nieten, Schlaufen an Oberstoff fixieren Reißverschluss an Oberstoff fixieren Eine Lage Apex (100er) mit Ober- oder Unterstoff zusammen abstecken und Stütznähte setzen Andere Lage Apex (133er) mit anderer Seite zusammen abstecken und Stütznähte setzen Ein kurzes Stück am Rand absteppen wo später gewendet werden soll Beide Seiten mit der Außenseite zueinander abstecken und entlang der Kante zusammennähen, Bereich zum Wenden auslassen Wenden Verbleibendes Loch per Hand und dann per Maschine schließen Sicher kann man es auch auf zig andere Arten machen, aber so hat es ganz gut geklappt. Jetzt noch ein paar Details zu den einzelnen Schritten: Beim Anzeichen ist es am einfachsten, zuerst den dünnen Oberstoff auszuschneiden und als Schablone für das Apex zu benutzen. Auf Apex kann man nämlich äußerst schlecht irgendwas anzeichen. Mit einem locker gehaltenen Edding geht es ganz gut. Die Kordelzüge bekommen zur Verstärkung Ripsband verpasst an den Stellen, wo späer die Ösen durchkommen. Enger Stichabstand und schön kantennah nähen. Ich habe sowohl auf den Kordelzugstoff als auch auf den Oberstoff Ripsband genäht, dann die Öse durchgekloppt und dann den Kordelzug geschlossen und am Oberstoff fixiert. Von innen, die Öse ist durch beide Schichten durch. Von außen. Der Kordelzug am Halsende hat 3 Ösen, da ich die Schnur gerne austauschbar machen wollte. Unten nur eine Öse. Innen ist die Schnur einfach an kleine Laschen aus Ripsband geknotet, danach nochmal etwas flächiger vernäht. Schließen und Fixieren des Kordelzugs. Die Schnur für einen geschlossenen Kordelzug muss man samt Tanka usw. VOR dem Zusammennähen der Einzelteile einziehen! Der Reißverschluss wird einfach auf die Kante genäht, aufpassen bei der Orientierung der Zähnchen und der richtigen Seite. Einmal absteppen reicht, da später der Quilt ja noch genau hier mit dem Unterstoff zusammen vernäht wird. Auch alle Schlaufen mit Kamsnaps sollte man vor dem Absteppen des Apex anbringen, sonst ist das einfach nervig mit so viel Apex rumzuhantieren. Die männlichen Teile mit dem "Stecker" müssen auf der Oberseite des Oberstoffes liegen. Hier ist insbesondere mehrfaches Nachdenken wichtig, sonst passen nachher die Snaps nicht zueinander! Die weibliche Seite hingegen liegt mit der "Öffnung" nach oben. Alles gut abzustecken erleichtert die Arbeit enorm beim Setzen der Stütznähte. Obwohl es schon nur eine Schicht Apex ist, ist es doch echt nervig, da eine gerade Stütznaht drüberzusetzen. Ich habe es nach ein paar Versuchen am Tisch einfach auf dem Boden gemacht. Sobald die Stütznähte gesetzt sind, kann man die beiden Seiten mit Ober- und Unterstoff zueinander aufeinander legen und sehr gut abstecken. Dann entlang der Kanten vernähen, einen kleinen Teil offenlassen. Hier müsste man vorher kantennah abgesteppt haben, damit man im folgenden Schritt die Öffnung gut schließen kann. Wie nervig das vernähen der zwei Schichten ist, lässt sich auf dem Bild glaube ich gut erkennen Im letzten Schritt schließt man das Loch zum Wenden per Hand, indem man wie von @Ben beschrieben mit der Nadel einfach die "Schlaufen", die die vorherige Absteppnaht an der Kante gebildet hat, vernäht und zusammenzieht. Anschließend habe ich nochmal mit der Maschine drübergenäht. Fertig ist der Quilt! Fragen, Kritik, blabla, raus damit!
  5. 15 points
    Lightlix

    Windjacke mit Kapuze für 80g

    Eine Windjacke stand bei mir schon länger auf dem Programm, jetzt konnte ich endlich zur Tat schreiten. Nachdem ich vor einiger Zeit schon ein Windshirt mit 1/2 Reißverschluss genäht hatte, wollte ich jetzt wirklich eine Jacke und vor allem auch eine Kapuze. Außerdem sollte diese Jacke als Prototyp für eine etwaige Apex Jacke nach demselben Schnittmuster dienen. Die Jacke: wiegt 79g ist komplett aus Pertex Quantum mit 35g/m2 hat einen YKK 3C Reißverschluss hat eine Kaputze, unter die auch noch eine Mütze gut passt Hier erstmal ein paar Bilder: Die Kaputze schließt oben schön dicht ab. Auch ein Fleece passt noch gut drunter. Packmaß und Gewicht (der klassische Apfel wurde leider kurz zuvor gegessen ). Herstellung der Jacke/"Anleitung": Grundsätzlich ist eine Jacke nicht schwer zu nähen. Knifflig ist nur das Schnittmuster richtig anzupassen, finde ich. Deswegen ja auch diese Jacke, da ich das Schnittmuster noch nicht kannte und es erst ausprobieren wollte, bevor ich mich an eine Apexjacke wage. Folgendes habe ich verbraucht: 80cm YKK 3C Reißer, teilbar ca. 1,8m Pertex Quantum (ich würde einfach 2m bestellen, dann hat man Reserven falls man was korrigieren muss, so wie ich) ca. 1m elastisches Einfassband Microtex Nadeln & Alterfil Garn dieses Schnittmuster Das Schnittmuster war vielleicht nicht perfekt gewählt. Ein Anorak wäre vielleicht besser gewesen, da wohl alles etwas weiter gewesen wäre. So musste ich doch recht viel selbst anpassen. 1) Schnittmuster ausdrucken und alles zusammenpuzzlen. Ganz schön nervig. Ich habe erst die Einzelteile ausgeschnitten und dann mit Tesa alles zusammengeflickt: Anschließend alles auf das Pertex übertragen, dabei daran denken, dass man z.B. die Ärmel und die Vorderteile (da nicht symmetrisch) einmal wendet. Hier sieht man u.A. auch die Teile für die Kaputze. Die habe ich zwar genäht, aber das hat mir so missfallen, dass ich noch eine eigene entworfen habe. Dazu später mehr. 2) Alle Einzelteile zusammennähen mit französischen Nähten. Das ist insbesondere bei Pertex hilfreich, da es extrem fusselt. Außerdem sollte man beim Nähen von Pertex darauf achten, dass man die Fadenspannung wirklich sehr gering wählt, weil der Stoff eben auch sehr dünn ist. Sonst kräuselt sich die Naht unschön. Bei meiner Nähmaschine hatte ich die Oberspannung auf Stufe 2 von 9. Für die französische Naht zuerst zwei Teile mit den Innenseiten aneinanderlegen und so kantennah wie möglich absteppen. Anschließend wenden, sodass die Außenseiten aneinanderliegen und etwa 1cm neben der Kante absteppen: So siehts dann von innen aus, und so von außen: An den belasteten Nähten kann man zusätzlich noch den Stoffüberstand der Naht nochmal ansteppen: So siehts dann von draußen aus: Bei den runden Nähten, wie z.B. an den Ärmeln habe ich nur französische Nähte benutzt, da das Ergebnis sonst nicht so schön aussieht und hier die Belastung nicht allzu hoch ist. 3) Elastische Einfassbänder an die Ärmelbünde nähen. Dies muss unter Zug passieren, und man sollte vorher mal das Einfassband probemäßig ums Handgelenk legen, um zu gucken, wie viel Spannung man drauf haben möchte: Am besten hier einen Zickzackstich benutzen. So siehts an der fertigen Jacke aus: 4) Kapuze: dafür habe ich mir den Schnitt meiner Cumulus Climalite kopiert, da die Kapuze des Schnittmusters viel zu eng war. Dafür einfach auf Papier gelegt und die Nähte grob nachgezeichnet, dann noch eine Nahtzugabe dazu. Den Umfang der Jacke am Hals sollte man natürlich an den Umfang der Kapuze am Hals anpassen, damit die Längen übereinstimmen für die Naht. Ich habe ganz simpel einen Faden genommen und so den Umfang der Jacke am Hals ermittelt.Das Ergebnis sieht so aus: Das runde Seitenteil natürlich zweimal (wenden!) ausschneiden und alles per französischer Naht verbinden. Dann alles oben an den Hals rannähen, wieder französische Nähte. 5) Reißverschluss: erstmal die Stoffkante einmal nach innen umschlagen und absteppen. 1/2cm oder weniger reicht vollkommen, das dient nur dem Verhindern des Ausfransens beim fertigen Reißverschluss. Dann für den Reißer zunächst die Außenseite des RV auf die Außenseite der Jacke legen (so dass die Zähne vom Reißverschluss von der Stoffkante wegzeigen!) und von unten nach oben absteppen, ungefähr auf der kleinen "Linie" auf dem RV: Anschließend wenden und nochmal drübernähen, danach kann man oben den überschüssigen Reißverschluss einfach abschneiden. Damit der Schieber nicht raus kann, einfach ein paar mal am oberen Ende des RV hin und her nähen. Danach kommt auch noch das Einfassband der Kapuze drüber. So siehts dann fertig aus: Von innen, und von außen: Als letztes muss man nur noch das elastische Einfassband an die Kapuze nähen. Hierbei auch ein Stück Einfassband über das RV Ende nähen, was den Schieber zusätzlich gegen rausschieben sichert. Optional kann man unten am Bund auch elastisches Einfassband vernähen, oder man säumt und fügt noch einen kleinen Kordelzug hinzu. Fertig ist die Jacke!
  6. 13 points
    WOW! Bin gerade erst hier eingestiegen; mit so einer Diskussion hier hätte ich nicht gerechnet. Ich habe vor 2 Wochen montag einen Kilt bei gramXpert geordert (habe lange gezögert, ob ichs mir leisten kann) und nachdem ich @kamov kontaktiert habe, hatte ich den Quilt tatsächlich schon Do. morgen in der Post. Noch dazu mit allen Rabatten und ohne Premiumversand. Hätte ich ein ähnliches Modell bei EE bestellt würde ich wahrscheinlich jetzt noch einige Wochen warten bis er ankommt, dann kommt Zoll drauf und dann schickt man den doch nicht mehr zurück (falls EE den überhaupt annimmt). Von daher bin ich verdammt glücklich, dass es Manufakturen wie GramXperts gibt. Natürlich hast du @Lookas ggfs. recht, dass das gegen EU-Recht verstößt, wenn es ein Stangenartikel ist (was ich infrage stelle) und ich verstehe auch ein wenig deine Grundhaltung (Amazon und Zalando machens einem halt jeden Tag vor); ich fürchte nur, wenn Läden wie GramXPerts ihr Geschäft nach diesem Muster machen müssten, dann würde so ein Quilt locker das Doppelte kosten. Der zurückgesandte Quilt kann ja nicht mal mehr als neu verkauft werden. Ich arbeite seit 16 Jahren unter anderem für einen Laden, der Online-Handel betreibt und wir stellen immer wieder fest, das die Gesetze im Grunde nur den Großen zugute kommen mit dem Deckmäntelchen des "Dienst am Kunden". Manchmal kostet die Rücknahme mehr, als du am Artikel überhaupt verdienen kannst. Ich kann sehr gut verstehen, wenn da mal jemand die Hutschnur platzt. Wenn es das Ziel ist, die Konkurrenz von Amazon und Co. auszuschalten, dann weiter so, immer feste drauf auf die Kleinen, die was auf die Beine stellen wollen. Aber dann auch bitte nicht wundern, wenns iwann nur noch China-Schrott gibt. @kamov Thanks again for the Quilt, slept cozy and warm at the weekend, hope to review the quilt as soon as possible
  7. 12 points
    LAUFBURSCHE

    Laufbursche - Genesungswünsche

    @P4uL0 @P4uL0 @Stromfahrer Nun, das mit dem Laden ist ein mehrschneidiges Schwert. Zum einen würde ich gerne etwas zurückgeben wollen indem ich den Laden weiter laufen lasse. Auch habe ich, respektive wir zu viel Arbeit investiert, als dass man das jetzt abhaken dürfte. Aber aber auch wenn es körperlich funktioniert ist es auch eine Rückkehr in ein altes Leben, welche so nicht mehr existiert. Der Laden hat sich ja aus dem Laufen heraus entwickelt. Das Laufen war immer die Motivation und die Grundlage für die Cottage. Ich weiß nicht ob es mir das Herz zerreißen wird jeden Tag durch die Arbeit gezeigt zu bekommen wie schön Touren sind und es selber nicht mehr machen zu können. Allein hier im Forum mitzulesen kostet mich oft schon Überwindung. @Stromfahrer @Dingo Ja, zur Zeit ist das überhaupt nur die Motivation den Laden wieder aufzumachen. Die Gewissheit etwas Richtiges und gänzlich Gutes zu tun und die Rückmeldung und die Wertschätzung anderer dafür zu erhalten. Zudem muss ich endlich mal den aktuellen Teufelskreis durchbrechen in dem es sich täglich nur um Krebs, Amputation, Prothesen, Blutwerte, Arzttermine, CTs, MRTs, Kontrollen ... dreht. Endlich wieder etwas Nachhaltiges für mich und andere zu machen. Morgen geht's weiter. Liebe Grüße Mateusz
  8. 9 points
    ArminS

    Mein erster Rucksack :)

    Hallo zusammen,##ich möchte hier mein erstes MYOG Projekt vorstellen ! nach meinem PCT thruhike-abbruch nach 3.5 Wochen hatte ich zuviel Zeit und habe dann einfach mal einen Rucksack gebaut. Den Hüftgurt habe ich nicht selbst gemacht sondern von ULA (ein gossamer gear ginge theoretisch auch.) Das eigentliche Design ist jedoch von HMG abgekupfert und modifiziert worden. Das ganze wiegt je nach config zwischen 550g bis 950g (hüftgurt und stabile Alu stangen entfernbar) Nach ersten Test Touren ist mir aufgefallen das die Schulterpolster mit 3 mm ev50 und 3 mm mesh defintiv zu dünn sind. Davon ab nervte mich der cuben Sound extrem im stillen Wald. Nichts desto trotz mag ich den Rucksack und da ich extremer Rückenschwitzer bin wird es wohl mein Winter Rucksack Fragen und kritiken sind sehr erwünscht ! PS die meisten Materialien habe ich von zpacks geordert. Leider waren diese woanders nicht zu beziehen.
  9. 9 points
    schwyzi

    Laufbursche - Genesungswünsche

    Hi, Volks! Da ich nicht weiß, wohin damit, poste ich hier Mal...Ich habe ja immer noch einen Rest an Sachspenden für die @LAUFBURSCHE - Verlosung en in den bushcraft- Foren letztes Jahr. Zum Teil stammen die ja von hier, und ich hatte versprochen, dass ich alles zugunsten Laufbursche ein- bzw umsetzen werde.Am letzten WE war bushcraft- Treffen in Esens/ Ostfriesland ( das Sintflut-Treffen;), ich hab einiges verkaufen können, Messer, Ortlieb-Kram, Fleecepulli, Kleinkram...es kamen 110€ zusammen, die jetzt postwendend an Mateusz gehen. Ich poste das jetzt, damit diejenigen, die ihre Spenden nicht bei den Verlosung en "gefunden" haben, wissen, dass diese trotzdem zu Geld für Mateusz gemacht werden. Auch wenn's ein bisschen dauert. Den allerletzten Rest Bring ich auch noch an den Mann/ die Frau!! LG schwyzi
  10. 9 points
    zeank

    QnD Bivy für Dummies

    Vor ein paar Wochen auf dem wunderschönen Sörmlandsleden unterwegs gewesen, und, da es ja Sommer ist laut Kalender, "nur" meinen kleinen niedlichen Cumulus Magic 125 dabeigehabt. Es hat fast den ganzen Tag genieselt und abends kam dann starker Wind auf. Ich schlief zwar in einer Schutzhütte, aber die war (leider auf die falsche Seite) offen. So merkte ich schnell, dass es mit meinem Magic trotz Temperaturen über 10º nicht weit her ist. Ich hatte aber zum Glück mein Groundsheet aus Tyvek dabei, in welches ich mich flugs eingewickelt habe um dann anschließend eine mollig warme Nacht zu genießen. Und so war die Idee geboren mir trotz und entgegen meiner mehr als bescheidenen Nähkenntnissen ein Bivy aus Tyvek zu schneidern. Aus diesen Gründen ist mein Ansatz so simpel und minimalistisch wie nur möglich. Das Bivy soll eigentlich nur unterm Tarp/Tarptent bwz in offenen Schutzhütten gegen Wind schützen und ein bisschen warm halten. Ich habe mir dazu das softstructure Tyvek 1443R mit 44g/qm ausgesucht (gibt's bei Extrem Textil für 4,90€). Ich bin knapp 1,75m groß und so kam ich pi-mal-Daumen auf 2,20m Länge, die mir reichen sollten. Ich habe zuerst beide Längsseiten mit einer französischen Naht (denk ich zumindest?) zussamengenäht, und zwar so, dass ich an einem Ende angefangen habe und dann bei einer Länge von 1,70m gestoppt habe. Dann umgedreht und nochmal drüber. Dann am (jetzt) Fussende (da wo ich angefangen habe zu nähen) das Ding ebenfalls mit französischer Naht quer zusammengenäht, also so, dass die erste Naht auf einer Seite in der Mitte liegt. Am Kopfende eine Naht die Senkrecht läuft, als mittig anfängt und auf halber Höhe einfach aufhört. So habe ich eine Art Kapuze mit flattrigem Stoff, den man sich zurechtlegen kann wie man es braucht. Meine Idee ist auch, dass ich mein StS Nano Mosquito HeadNet nehme und es in der Brustgegend mit Sicherheitsnadeln festmache und es dann einfach irgendwie über die Kapuze ziehe. Da der Stoff an der Naht im Brustbereich bereits anfing einzureissen, habe ich noch ein Stoffbändchen quer vernäht zur Stabilisierung. Insgesamt kommt das Ding auf 144g. Ich denke, recht viel einfacher geht es kaum. Aber recht viel mehr ist mit meinen bisherigen Nähkünsten auch nicht drin. PS: Sollte so ein Projekt zu trivial sein, und eher zu einer Verschlechterung der Signal-Noise-Ratio beitragen, so darf er gern gelöscht oder verschoben werden. PPS: Das Bändchen hatte ich über, weil ich mir an meinen StS Dry Day Pack einen Brustgurt rangezaubert habe
  11. 8 points
    Wanderfalter

    Ein Hoch auf Extremtextil

    Ich wollte einfach mal sagen, wie privilegiert die meisten (die, die in D. wohnen) hier sind mit Extremtextil. Deutschland ist das Land von Extremtextil. Mir ist es jetzt schon mehrfach so ergangen, dass ich andere Wanderer im Ausland getroffen habe, die, nachdem ich sagte, dass ich aus D. komme, mir sagten, sie hätten schon mal in D. bestellt – bei Extremtextil. Und wenn es nur Dyneema-Schnüre waren (ja, solche Leute gibt es, die für ohnehin schon teure Schnüre noch teuren Versand zu zahlen bereit sind). Ich mochte den Laden schon vor der Shopumstellung, als man noch, wie auf einem Flohmarkt, die Reihen durchstöbern musste, bis man etwas fand. Jetzt ist es natürlich noch viel besser. Extremtextil schreibt nicht, wie viel toller, stabiler und leichter die eigene Ware ist als die der Konkurrenz (ich erinnere an einen gewissen Anbieter u.a. von Silpoly, dessen Produkte zwar „lightest, strongest, most waterproof [...] on the planet“ sein sollen, dann aber reihenweise reißen bzw. undicht waren). Was nützt es mir zu wissen, dass der Stoff 2,5x so reißfest wie der der Konkurrenz ist ohne zu wissen, wie vielen Newton das jetzt entspricht? Extremtextil gibt stattdessen Messwerte und standardisierte Daten an. Das Gewicht der Stoffe ist ehrlich, inkl. der Beschichtung, angegeben. Die Auswahl ist groß. Ja, ich habe mich manchmal über Extremtextil geärgert, wenn eine Bestellung länger dauerte oder ich Nadeln eines anderen Herstellers als angegeben (ohne Farbcodierung) erhielt. Aber ansonsten bin ich echt froh Etex zu haben.
  12. 8 points
    SouthWest

    Impressionen von Touren

    Wochendendtour im französischen Jura am Genfer See.
  13. 8 points
    schwyzi

    Laufbursche - Genesungswünsche

    @LAUFBURSCHE Moin, Mateusz! Bei dir klingt das ja gerade so enttäuscht, eher negativ. Kann ich auch verstehen, das Gefühl, es geht nicht weiter, wie du es dir wünschst.. Ich lese das aber etwas anders - und ich trau mich Mal, meine Lesart zu schreiben, denn vielleicht bist du so im Tunnel, dass du es nur nicht siehst gerade...hoffe, du bist dann nicht angepisst a la " der hat gut reden". ICH lese: Das Bein ist noch da!! Entgegen allen Prognosen hast du dein Bein noch. Es "läuft" (noch) nicht wie gewünscht, aber es läuft! Ich lese auch: Der Krebs ist Geschichte!! Du hast ihn besiegt! Nix ist mit " bald in die Kiste steigen", stattdessen " den Laden weiterführen!" !! Und du solltest deinen Laden weiterführen - es wird Zeit, dass du mal "etwas anderes" machst, etwas, das du mit den Händen machst, was du wirklich voll im Griff hast, wobei du nicht an äußere Gegebenheiten gebunden bist, wobei du auch Mal vielleicht den Kopf frei kriegst für ne Zeit... Das sind so meine Gedanken dazu... Ich wünsch die alles erdenklich Gute! LG schwyzi
  14. 7 points
    Wanderfalter

    Ein Rucksack - diesmal mit Sack

    Heute möchte ich euch einen Mammut-Rucksack vorstellen. Na gut, ihr werdet es schon erraten haben, natürlich stelle ich keinen Markenrucksack im MYOG-Unterforum vor - nur die Schnalle stammt von Mammut. Inspiriert von den vielen Rucksackvorstellungen hier im Forum habe ich mir für Wanderungen mit etwas mehr Gepäck nach meinem "Ruck ohne Sack" meinen ersten „echten“ UL-Wanderrucksack genäht. Der Rucksack sollte: auf den Transport einer ungekürzten 14mm dicken Evazote-Matte ausgerichtet sein möglichst vielseitig verwendbar sein, insbesondere in Hinblick auf unterschiedliche Volumina ein Testobjekt für verschiedene Ideen sein Da @Barbarix mit 90g-Silnylon gute Erfahrungen gemacht hat, Extremtextil diesen Stoff als gut geeignet empfahl und die Stoffprobe auch sehr vielversprechend wirkte, entschied ich mich dafür als Rucksackmaterial. Vom hier bei mehreren Personen beliebten 90g-Zeltbodenstoff riet mir Extremtextil übrigens ab, dazu Martin Gaebert: Im französischen Nachbarforum hat sich jemand die Mühe gemacht, verschiedene dünne Stoffe auf Reißfestigkeit und Dichtigkeit zu testen. Das 90g-Silnylon ist wahnsinnig reißfest, dazu günstig, wasserdichter als das Diamond-Ripstop Nylon, es kann keine Beschichtung abblättern etc. Der Stoff hat also viele Vorteile. Herausgekommen ist eine bunte Mischung vieler Rucksackkonzepte aus dem Forum mit einigen eigenen Ideen. Das Gewicht liegt bei 348g (315g + 33g Hüftgurt), wobei mit 30cm Breite, 15cm Tiefe und 90cm Höhe inkl. der Außentaschen allermindestens 40l Volumen zur Verfügung stehen. Von @schwyzi habe ich mich zu verstellbaren und austauschbaren Gummizügen in den Außentaschen inspirieren lassen, wobei ich meine etwas versteckter, dafür aber aufwändiger, angebracht habe. Mit den verstellbaren Gummizügen kann die Seite mit der Trinkflasche komplett locker bleiben, sodass sich die Flasche unkompliziert beim Laufen verstauen lässt, während der Gummizug der anderen Seitentasche zugezogen ist und Zwischenmahlzeiten und insbesondere die leeren Tüten davon sicher verstaut sind. Ja, weder die Cyberian Tanka, noch das aufgenähte Druckknopfteil sind optimal, aber ich hatte sie halt noch da. Von @micha90 abgeschaut sind die doppellagigen Schulterträger aus 3mm-3D-Netz, wobei Micha sie auf links nahm, damit sie weniger scheuern. Warum auch immer befolgte ich diesen Rat nicht und musste aufgrund kratziger Kanten den Tragekomfort schmälerndes Einfassband annähen. Von @HAL23562 stammt die Idee der Modularität, in meinem Fall dem abnehmbaren Hüftgurt, wobei ich statt Plastikknebel den oberen Teil von Werbekulis nutze. Damit lässt sich der Beckengurt schnell abnehmen und die Kuli-Teile müssen nicht mit Schnur gesichert werden. Von @Andreas K. stammt das Grundkonzept, bspw. die Art der Schultergurtbefestigung unten, wobei das Dreieck der gleichmäßigeren Krafteinleitung bei weit unten am Rücken getragenem Rucksack wegen abgeschrägt wurde, also der Gurt das Stoffstück steiler nach oben hin verlässt (Siehe vorheriges Foto). Insgesamt gibt es fünf verschiedene Arten, den Rucksack zu verschließen, ich wollte einfach mal ausprobieren, was für mich am besten passt. In Anlehnung an @#PackLessPlayMores englische Wortschöpfungen nenne ich den Rucksackverschluss Multi Closure Lid System. Als Verschluss nutze ich eine Mammut-Steckschnalle, unter „Mammut Dual Adjust Side Squeeze Buckle“ in mindestens 5 Outdoor-Onlineshops und auf Ebay zu finden. Die 15mm-Steckschnallen funktionieren zuverlässig mit dem 10mm Gurtband und lassen sich nicht nur viel besser greifen als 10mm-Steckschnallen, sondern haben den Vorteil, auf beiden Seiten fädelbar zu sein. Dadurch ist es im Gegensatz zu den meisten mir bekannten Rollverschluss-Rucksäcken möglich, den Rucksack sowohl so, als auch so zu verschließen. Die Anbringung der langen Bänder an den Innenseiten der Seitentaschenränder erlaubt eine bessere Komprimierung als eine Anbringung weiter oben. Außerdem können die Bänder bei Nichtbenutzung unsichtbar in den Seitentaschen verstaut werden. Neben den beiden Rollvarianten kann der Rucksack auch ungerollt geschlossen werden, bei hohem Inhaltsvolumen mit den (mit einer heißen Nadel durch die 1mm dicke PE-300-Versteifung durchgenähten) Druckknöpfen, und bei wenig Inhalt, aber dennoch Burrito, einfach nach unten gezogen. Ebenso kann der gerollte/nach unten geklappte Deckel mit dem Gummiband verschlossen werden. Wobei das so wie auf dem Foto gezeigt ungünstig ist. Besser ist es, den Tanka bis ganz oben zu schieben. Der Tanka hält nicht nur besser in der Schlaufe, statt einer Fixierung in der Mitte hat man dann auch zwei nach außen laufende Schnüre, die den Deckel besser fixieren. Früher sind mir außen am Rucksack befestigte Socken mehrfach abhandengekommen – unpraktisch, wenn man nur ein Paar Ersatzsocken dabei hat. Daher habe ich eine Befestigung integriert, ähnlich der von Ray-Jardine-Rucksäcken, aber flexibler. Socken und andere Kleidungsstücke werden über ein Gurtband gehängt und vom zweiten fixiert (siehe 2. Foto von oben). Die beiden Bänder sind jedoch bei mir miteinander verbunden, können zur Kompression genutzt werden oder es können sperrige Gegenstände damit seitlich befestigt werden, bspw. wenn man sie nicht mehr vor und zurück führt, sondern direkt von Befestigungspunkt um den zu befestigenden Gegenstand herum zur Leiterschnalle. Die dicke Evazote kann innen im Burrito-Style genutzt werden. Wenn damit nicht alles in den Rucksack passt oder bspw. die Matte für Pausen greifbar sein sollte, kann sie außen quer angebracht werden. Dafür gibt es eine Befestigungsmöglichkeit mit Gurtband, das schneidet im Gegensatz zu rundem Gummiband kaum in die Matte ein. Die beiden Gurtbänder sind übrigens absichtlich ungleich lang: So brauche ich die Riemen beim Packen der Isomatte nicht "Entfädeln", sie bleiben also dauerhaft in den Leiterschnallen. Eine lange Seite genügt. Zum Rucksack habe ich mir eine Hüftgurttasche (22g) genäht. Als Stoff verwendete ich Dacron, da ich der Versuchung erlag, ein kleines Reststück bei Etex zu kaufen. Dacron ist ein mit Kunstharz fixiertes, sehr steifes Polyester-Segeltuch. Die über den Hüftgurt geschobenen Bänder sind aus Elastikband, wodurch es bspw. auch möglich ist, die Tasche über einen breiten Schultergurt zu ziehen und als Schultergurttasche zu nutzen. Die Hüftgurttasche wird an ein Stück Zeltschnur (ja, ich hätte nicht unbedingt neongelbe nehmen müssen, aber die hatte ich noch) geschlauft, wodurch sie nicht vom Hüftgurt rutscht, gleichzeitig aber im Gegensatz zum Festclipsen an am Hüftgurt befestigten Schlaufen auf dem Hüftgurt unkompliziert hin- und hergeschoben werden kann. Wenn die Hand in der Hosentasche ist stört sie seitlich und wird weiter in die Mitte geschoben, während die Tasche bei steilen Kletterpassagen, bei denen sie am Bauch stört, zur Seite geschoben wird. Abseits der Schlaufen sind fast alle Bänder aus 10mm-Gurtband, wodurch nicht nur minimal Gewicht gegenüber breiterem Band gespart wurde, sondern auch Schnallen, Steckschließen etc. austauschbar sind. Ich bin mit dem Rucksack inzwischen knapp 1.000km gewandert, ein Erfahrungsbericht folgt demnächst.
  15. 7 points
    Jan

    Bikepacking mit einem Salsa Fargo

    Nach einer Tour von Basel nach Nyon am Genfer See durch den schweizer Jura hat mich das Bikepacking Fieber erfasst. Ich bin schon immer recht viel geradelt und nun wollte ich mir wieder mal was gutes tun und ein neues Rad durfte her :-). Nach langer Studie hab ich mich für das Salsa Fargo entschieden. Über Wochen hinweg habe ich auf ein gutes Angebot gewartet und als dann eines kam habe ich zugeschlagen. Das neue 2017er Salsa Fargo habe ich ziemlich günstig bekommen und bin sehr sehr zufrieden mit meiner Entscheidung! Meine erste Tour hat dann auch gleich am Wochenende stattgefunden und ich bin für eine Nacht raus in den Wald Meine ZPacks Tasche und den Laufbursche Packsack hatte ich dabei, meine Lieblingstaschen :-). Neu hinzu kam ein Ortlieb Handelebar Bag welches ich bei Kleinanzeigen bekommen habe. Neu hinzu kam heute der Frontgepäckträger von Racktim e. Mit einem Bike welches richtig gut läuft ist es eine große Freude unterwegs zu sein, auch mit Gepäck. Der Radius verdoppelt sich mindestens und auch die kleineren Wege lassen sich mit einem guten Packsystem gut fahren. Im Rahmendreieck hatte ich mein Tarptent fest gezurrt, der Schlafsack an der Gabel im Ortlieb Sack, Kocheretc. im Rucksack und Klamotten am Lenker in der Ortlieb Tasche.
  16. 7 points
    Jever

    Impressionen von Touren

    Campingurlaubsbilder (auch hier ist das Zelt im Bild)
  17. 7 points
    Stromfahrer

    Laufbursche - Genesungswünsche

    Mateusz, ich finde: Wenn es gesundheitlich und technisch für dich machbar ist, dann solltest du wirklich mit der Manufaktur weitermachen. Die besten Schuhmacher heutzutage sind oft ziemlich alte Herrschaften. Die laufen bestimmt keine großen Distanzen mehr, aber sie wissen meist am besten, wie ein richtig guter Schuh gemacht wird! Warum solltest du nicht weiterhin DEN Rucksack der Szene bauen (können), auch wenn du die Bitternis ertragen musst, ihn wohl nicht mehr selbst über die lange Distanz testen zu können. Dafür bekommst du all die positiven Rückmeldungen auf deine Handarbeit. Und: Vielleicht schärfen deine eigenen Einschränkungen und das dadurch intensivierte Körpergefühl auch den Blick auf dein Produkt, um beim Gewicht und/oder den Trageeigenschaften noch Potenzial zu entdecken, das anderen Cottages bei deren Produkten entgeht. Auf jeden Fall: Alles Gute!
  18. 7 points
    P4uL0

    Laufbursche - Genesungswünsche

    Halt einfach die Ohren steif und mache wonach Dir ist. Wenn das mit deinem Laden von Dir aus nicht mehr klappt wird das hier jeder verkraften können, das wichtigste ist das du so gut es geht wieder fit wirst.
  19. 6 points
    LesPaul

    Karma Mid I - einwandiges 1p-Mid

    Sooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen. Konzept: Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid. Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein: Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version. Materialien: Outer: 36er Silnylon Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen. Specs: Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel. Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g Zeltboden alleine: 239g Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!) Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt: Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen: Wie wurde es also gemacht: Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber. Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen. Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge. Die Nähte: Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip: Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer: Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel. Die Spitze: Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden. Die runde Form kommt von diesem Prinzip: Das Innere: Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten. Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm) Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert. Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen. Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper: Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden: Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt. So ein Paket ist das ganze Zelt geworden: So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber). Absacker: Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit. Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : / Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen. So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann. Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm. Schönes Wochenende, Paule
  20. 6 points
    Barbarix

    Unsere MYOG-Fails

    Ach Leute, was soll ich sagen, die Liste ist lang! - 2 Packrafts aus untauglichem Material, bei dem bei Schälbelastung die Beschichtung reisst - Schneeschuhe aus 16mm Alu-Rohr aus dem Baumarkt - Faltboot mit Carbongerüst - Rohre sind pultrudiert und splittern - Regenjacke aus Silnylon - Schwitztüte trotz Belüftungsöffnungen - Handschuhe mit einfachem Schnittmuster - ich kann den Daumen nicht abspreizen - Tarptent für 2 Trekkingstöcke - schlechte Arbeit beim erstellen des Schnittmusters -> Danach hatte ich ganz viele grüne Packbeutel - Grüne oder graue Packbeutel -> Verwende ich nicht mehr, seit dem ich damit meine NeoAir S verloren habe Das ist mir so auf die Schnelle eingefallen, aber da gibt´s bestimmt noch mehr... Wichtig ist: NIEMALS aufgeben - NIE!
  21. 6 points
    Wanderfalter

    Duo-Pyramide

    Ich habe mich dieses Mal an einer 2-Mann-Pyramide versucht. Der Clou hierbei ist eine statt zwei Türen, so dass für die Rückseite ein statt zwei Stücke Stoff verwendet werden konnten. Die Maße sind (L/B/H) 275x180x150cm. Das Gewicht der Pyramide, so wie sie steht, beträgt 580g. Hier ein paar Bilder: Wenn bloß jede Nacht so schön und windstill wäre... Ja, das Zelt ist nass. Perfekt fürs Foto abgespannte Fotos bei Trockenheit kann ja jeder. Erinnern euch Text und Fotos an etwas? Richtig, es handelt sich um eine schamlose Trollhaus-Kopie aus billigem 55g-Silnylon statt edlem Chikara. Leider ist die Verarbeitungsqualität meilenweit vom Original entfernt. Nach mehreren 1.000m vernähtem Garn (hört sich nach viel an, aber Garn geht weg wie nichts) gelingen mir immer noch keine sauberen Nähte auf Silnylon, was mich ehrlich gesagt sehr bedrückt. So sieht dann etwa eine Ecknaht unter Spannung aus: Eigentlich hätte das Zelt perfekt werden müssen, denn der Schöpfer des Original-Trollhauses @Andreas K. hat mir beim Nähen über die Schulter geschaut und mir VIEL geholfen, vom Schnittmuster über die Nähanleitung, selbst die Materialien stammen fast ausschließlich von ihm. Nochmals vielen Dank für dieses große Privileg! Wie erwartet ist das Zelt schnell aufzubauen (ohne Sturmabspannung), geräumig, gut belüftet und man kann bei Windstille und Trockenheit die Vorderseite komplett auflassen, hat also den Vorteil eines Halbpyramidentarps mit der Geschütztheit einer Pyramide. Zum Nachspannen einfach den Stock weiter in die Mitte rücken finde ich auch sehr praktisch. Wie einige von euch wissen, sind mir Erfahrungsberichte von MYOG-Projekten wichtig, im zweiten Beitrag folgen also die Erfahrungen. Fragen, Kritik und Anregungen sind jederzeit willkommen.
  22. 6 points
    HAL23562

    Greenline Ultraleicht Shop?

    So ganz versteh ich den ganzen Faden nicht. Das ist doch ein ganz normaler Shop, allerdings mit meist günstigen Preisen. Ich hab zweimal reibungslos da bestellt. Soll der kaputt verdächtigt werden? Diese ganzen Andeutungen Verkauf von Plagiaten (günstige Preise müssen ja schließlich einen Grund haben) oder wenn das nicht reicht, dann hat es doch bestimmt irgendwie Ärger bei Reklamationen gegeben oder Rücksendungen oder, oder ... Eigenartiger Weise scheint hier aber noch niemand richtigen Ärger mit denen gehabt zu haben und viele äußern sich sogar positiv. Was soll das Ganze also? HAL
  23. 6 points
    Ich muss sagen, dass mir schon alleine das Ansinnen gehörig gegen den Strich geht, auf Verdacht mehrere Modelle/Varianten/Größen, wie auch immer zu ordern, um dann eines zu behalten und den Rest zurückzuschicken. Mit einem Minimum an Zeitaufwand kann ich ein Maßband zur Hand nehmen und mich vermessen - und dann bestellen. Wenn ich zwischen zwei Größen liege frage ich den Händler oder nehme direkt die Größere. Dieses ewige Hin und her mit den Retouren wie es bei den Versandriesen üblich ist, ist in höchstem Maße ineffizient und Ressourcenverschwendung obendrein. Und das alles nur weil jemand zu faul ist sich mit dem Produkt/den Größen/dem Händler auseinanderzusetzen. Wer Auswahl wie im Laden will, der sollte auch in einen Laden gehen - da gibts halt kein UL Cottage Gear. Wer was spezielles will, der sollte sich damit auch auseinandersetzen und die Besonderheit einer kleinen Cottage berücksichtigen. So als Tipp für @Lookas : wenn kurzfristig was anprobiert werden soll - geh zum Outdoorhändler deiner Wahl und kauf dort einen Schlafsack (oder Quilt - Vaude hat z.B. einen im Portfolio) - einen Schlafsack mit Fullzip kannst du auch wie eine Decke benutzen. Western Mountaineering ist z.B. eine Gute Adresse. Wenn du unbedingt einen Quilt willst - AsTucas, GramXpert und Co. sind eben kleine Unternehmen. Miss dich aus und bestell gemäß deren Größenangaben/ Empfehlung Im Übrigen kann dieser Thread m.M.n. gelöscht werden - das Thema ist erledigt und lt. @kamov ist ja auch der Titel und die angebliche Widerrufsproblematik widerlegt
  24. 5 points
    Tissi

    Tipps für Island

    Hallo, die Islandreise ist jetzt vorbei und ich wollte noch einmal Danke für die Tipps sagen. Das Sil Hexpeak war die richtige Entscheidung. Vor allem weil es winddicht ist. Das selber genähte hätte vieleicht auch gehalten, aber es ist eben auf Durchlüftung ausgelegt und das macht in Island keinen Spass. Wir hatten eine Nacht in Alftavatn, da haben neben uns Zelte aufgegeben. Nachts ein Knall, Stange gebrochen, da war die Freude groß. Das Hexpeak hat zwar geflattert wie die Sau, aber super gehalten. Da war noch viel Luft nach oben. Hier noch der Link zu einem Video: Ansonsten ist Island echt der Hammer. Viele Grüße Tissi
  25. 5 points
    Tumurbel

    PCT - Irischer Hiker verschwunden

    Deine zynischen und dummen Kommentare kannst du dir in dem Fall sparen. Manchmal ist es besser man hält einfach mal die Klappe. Wenn dir ein Menschenleben anscheinend so wenig bedeutet, brauchst du es nicht auch noch durch armselige Kommentare im Forum breit treten.........
  26. 5 points
    Huh a lot of replys. As mentioned, companies don't have to accept returns of a special custom items (not listed in our site), but we will accept returns of anything, we just want to find a solution where you as a user and we as designer are satisfied. As I said we try to prevent such situations by good communication before the order. We have presented arguments why we don't like to work like this at the moment, but as this topic went quite far me and Maj decided to make you @Lookas 2 quilts. Further communication if the selected quilt model will work for you will go through email. Thank you guys, for understanding our situation.
  27. 5 points
    Dingo

    Laufbursche - Genesungswünsche

    Um das von Stromfahrer zu bestärken. Du wechselst einfach in die Rolle des Mentors. Deine Erfahrung und Dein Geschick fließt nun eben in Produkte, die andere glücklich machen. Eine gewisse Zufriedenheit wird doch sicher auch bei Dir ankommen. Du betreibst Wertschöpfung. Und das ist etwas grundlegend Wichtiges in unserer digitalen Welt. Sportarten gibt es sicher auch andere, die Dir Freude machen könnten. Ich denke da zB an das Packraften. Wir hatten bei einem Kurs eine Lehrerin, die ab und an Rollstuhlfahrer auf dem Wasser betreut/führt. Gibt es der Zeitplan her, würde ich (und vielleicht andere hier) mit Dir so eine Tour machen. Wenn Du es ausprobieren willst. Mein Boot kann ich auch gerne mal nach Köln schicken. Das ist einfach ein so großer Spaß. (EDIT: ich Depp. Bin ja den ganzen September dienstlich in Köln - kanns also mitbringen.) Ich glaube Wassersport kann in Deiner Situation sehr angenehm sein, weil Du den Stumpf halbwegs schonen kannst und Dich dennoch dabei viel bewegst. Du hast viele Möglichkeiten, die sich vielleicht erst aus der Not Deiner Situation heraus ergeben haben. Und es ist Scheiße, dass das Schicksal ausgerechnet jemanden so Lauffreudigen auf die Art reingrätscht. Aber Du scheinst mir kein Idiot und Du hast lauter Freunde und Fremde, die Dich anfeuern. Darum beneide ich Dich.
  28. 5 points
    kamov

    GramXpert HaLite Quilt: Erster Eindruck

    Yes there is a trick The eLite has no draft hole. This is because the drawstring channel is placed inside, on top of the apex and when cinched together it actually compresses the insulation which fills the void. Works very well. I will attach a scheme in MYOG section.
  29. 5 points
    PeeWee

    PCT 2017

    Was so ein paar Tage Schmelz schon ausmachen können. Hab jetzt Mal probiert 25 Meilen Tage zu machen, geht auch in der Sierra mit Schnee. Ist aber echt Kräfte raubend...
  30. 5 points
    P4uL0

    Impressionen von Touren

    Kleine Tour in den Bergen. Wollte zuerst auf den Muttekopf und dann auf die Schlenkerspitze, nach dem Abzweig Muttekopf bin ich den halben Anstieg gelaufen als ich merkte das mein Handy nicht mehr in der Hosentasche war.......also wieder zurück und es lag dann an dem Abzweig wo ich kurz Pause machte. Bin dann direkt auf die Schlenkerspitze gegangen war eine ganz interessante kraxlerei war. Gipfelbiwak war eigentlich geplant, aber bei dem Wetter habe ich das wieder verworfen und bin dann auf 2500m abgestiegen und habe da mein Tarp aufgestellt, und schon kam auch eine Gewitterfront nach der anderen durch, war nicht lustig im Gewitter im Tarp.
  31. 4 points
    Andreas K.

    Schnäppchen

    Beim Outdoor Broker gibt es gerade die Berghaus Hyper Shell 100 für 109,- - Klick -
  32. 4 points
    Stromfahrer

    Ich bin dann mal weg ...

    Bis dann, Leute. Es geht tatsächlich los. HRP ohne Rückfahrkarte.
  33. 4 points
    Stromfahrer

    Laufbursche - Genesungswünsche

    @LAUFBURSCHE: Das hilft dir vermutlich nicht, aber ich will es doch erzählen. (Hatte es in einem früheren Post schon einmal angedeutet.) Als du den HRP liefst, war das für mich der Anlass, die 25 Jahre zuvor gesammelten Pyrenäen-Fragmente wieder auf die Agenda zu heben. Die große Traverse als Traum wieder zuzulassen. Als du deine Erkrankung öffentlich gemacht hast, dann dein Bein verloren hast, legte das bei mir den Schalter um: Den HRP gehen, nicht davon träumen. Ich fing an, die konkreten Vorbereitungen abzuarbeiten, die weniger in der Tour liegen, sondern in der Herausforderung, eigene Firma, Familie, unterstützungsbedürftige Eltern und 5 bis 6 Wochen Auszeit in einem festen Zeitfenster unter einen Hut zu bringen. Gestern erst gelang die letzte zentrale Voraussetzung für diese Reise. Und so: Morgen früh werde ich in den TVG steigen, nach Hendaye fahren und noch am gleichen Nachmittag loslaufen. Ich weiß natürlich, dass du das Fernwandern nicht durch kleinteilige Planung wieder vom Wunsch zur Wirklichkeit werden lassen kannst. Das ist nicht, was ich sagen will. Was ich sagen will ist: Das ich nun ohne Rückfahrkarte auf den HRP gehe, hat auch mit deinem Weg zu tun, Mateusz. Insofern laufe ich den HRP dank dir. Und wenn ich unterwegs – was passieren wird – ein Tief habe, dann werde ich mir sagen: „Stell dich nicht an, Stromi, das ist noch gar nix. Lauf für Laufbursche!“
  34. 4 points
    notenblog

    Pembrokeshire Coast Path im Juli 2017

    Nach einigen Mehrtagestouren trauten sich die liebste Wanderbegleitung und ich an Wandern in Wales heran. Das letzte Mal waren wir noch zu unerfahren für das Wegerecht und die, äh… interessante Markierungsart. Über Hannover flogen wir nach Birmingham, von da ging's mit dem Zug bis zum Startpunkt St. Dogmeals bei Cardigan. Übernachtungen waren in B&Bs geplant. Beide Rucksäcken gingen locker im Handgepäck mit (dank noch mal an alle Tipps, die ihr hier bereitstellt!). Als Tagesetappen hatten wir uns je 25km vorgenommen, bald merkten wir, dass das ohne Stöcker recht sportlich ist (ingesamt hat der Weg 11.600 Höhenmeter, gefühlt macht man davon in den ersten drei Tagen alle doppelt). In der ersten Woche hatten wir mit den Tageszielen Newport, Goodwick, Abercastle, St. Davis und Druidstone eine tolle Zeit. Die Klippen sind rau, die Landschaft grandios weit, es ist ein Wandervergnügen. Man kann Seehunde sehen, Wildpferde und jede Menge Schafe. Bei Kuhweiden waren wir immer respektvoll, es gab wohl einige Unfälle in der letzten Zeit. Beeindruckt haben mich auch die weiten Strände voller Schiefersand. Leider wird es ab Herbrandston recht industriell. Über zwei Tage begleitete uns die Petrochemie mit ihren Raffenerien. Ich hatte mir durch den ständigen Wind eine Erkältung eingefangen, die mir diese Tage zusätzlich verleidet haben (merke: Windjacke anschaffen!). (Im Bild: die liebste Wanderbegleitung mit schon recht leichtem Gepäck…) Bis dato hatte das Wetter gut mitgespielt, es gab nur einen Regentag und recht viel Tageswärme. Nach Angle verließen wir die Industrie, um direkt ans Militär zu geraten: Die Armee hat um Bosherston große Schießplätze, so dass man an Schießtagen die Küste verlassen und über Weiden neben der Straße entlang muss. Ein Killer für die Stimmung… Allerdings kommt man nun in eine sanftere Region, mit Sandstränden, aber auch mit mehr Tourismus. Drei Tage hatten wir also ohne weitere Störungen bis Amroth. Insgesamt eine ordentliche Tour, die Höhenmeter haben wir allerdings ganz schön unterschätzt. Wir hatten 12 Wandertage, viele gehen 14 Tage. Einen ULer haben wir getroffen, der hatte 9 geplant (kam aber auch von Süden, wo alles schneller geht). Der Weg ist inzwischen Teil des Waliser Küstenwegs, der sich bis zum Snowden-Nationalpark zieht. Zelten schient kein Problem zu sein, neben Campingplätzen war oft klar markiert, wo man Wildcampen lassen sollte. Man hat immer wieder Ortschaften, um Nahrung aufzunehmen, dazu muss man den Weg kurz verlassen. Die Orientierung ist natürlich supereasypeasy: Immer der Küste lang. Mein Highlight waren die Gastgeber und Mitwanderer, die Waliser sind schon sehr liebenswert, hilfsbereit und freundlich.
  35. 4 points
    The most important point of all! Unfortunately it gets more and more neglected today, as the opening post cleary shows: ordering two items, when you only want one ! ! ! ! Instead of talking to each other in order to find a solution, people nowadays immediately threaten with the law. When lawyers effectively do just the same. They talk to each other and the judge in order to find a solution. The only difference, it costs thousends of euros!
  36. 4 points
    GramXpert sitzt in Slowenien, also in der EU. Beim Fernkauf von Standardwaren (nicht bei Sonderanfertigungen!) innerhalb der Gemeinschaft haben Käufer damit automatisch ein Widerrufsrecht; daran können auch AGB nichts ändern. http://europa.eu/youreurope/citizens/consumers/shopping/guarantees-returns/index_de.htm Und wer Waren nach Katalog anbietet, der fällt darunter: http://www.gramxpert.com/products
  37. 4 points
    Dr. Seltsam

    Proteinpulver auf Tour

    Proteinpulver soll eben kein Energielieferant sein. Zu behaupten, der Körper benötige Kohlenhydrate und Fette eher als Protein, zeugt von Unwissenheit. Er braucht alle drei Makronährstoffe. Ganz große Argumentationskunst ... Hier scheinen seltsame Vorstellungen von Natürlichkeit und Künstlichkeit rumzugeistern, in denen Vollmilchpulver gut und Proteinpulver schlecht ist. Ich versuch es trotzdem noch mal rational: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht beim Durchschnittsdeutschen. Bei körperlicher Belastung - etwa einer Mehrtageswanderung - steigt dieser Wert logischerweise, da es im Körper mehr zu reparieren gibt. Die meisten Quellen geben für Ausdauersportler 1-1,5 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht an. Darunter kann der Körper nicht optimal regenerieren und das Immunsystem wird schwächer - nicht unbedingt tragisch, aber gegen Optimierung haben wir hier im Forum ja eher selten etwas. Wenn man in Gegenden wandert, wo Schinkensandwiches nicht jederzeit verfügbar sind, haben die meisten eine mehr oder weniger feste Tagesration eingeplant. Wer will, kann jetzt mal die Menge Protein errechnen, die er dann zu sich nimmt. Und wer unter 1 g pro kg Körpergewicht kommt, kann sich überlegen, ob er die Proteinmenge erhöhen will. Dafür kann er jetzt seine komplette Nahrung durch proteinreichere Lebensmittel ersetzen - oder er nimmt halt 25 g Proteinpulver mit. Das könnte angenehmer sein, weil ich meine bevorzugten Lebensmittel sonst einfach beibehalte, und dürfte auch leichter sein als viele Alternativen. Ob man dafür 15 Euro pro kg Proteinpulver bezahlen will, muss jeder selbst entscheiden - wie bei Cuben, Carbon etc. eben auch.
  38. 4 points
    questor

    Kulturbeutel + Erste Hilfe Optimierung

    Auf Post-Sammlung?
  39. 3 points
    cergol

    Impressionen von Touren

    Bikepacking Tour zwischen Brenner und Zillertal Am Samstag einen Teil der Brennergrenzkammstraße gefahren und dann runter ins Pflerschtal und via Sterzing ins hinterste Pfitschtal. Am Samstag kein Foto gemacht wegen viel Gegenwind ( Pseudoentschuldigung) und ab Nachmittag Regen. Sonntag dann über das Pfitscherjoch rüber ins Zillertal. Sehr viele Wanderer, die leider wenig Verständnis für Radler haben und mitten am Weg erst mal stehen bleiben. Toller Trail runter zum Schlegeis. Und das Beste: Meine erste Nacht mit (neuem Apex) Quilt, nicht gefroren und nicht im Gummischnürlgebämsel erhängt. Aber für Rotationsschläfer eher gewöhnungsbedürftig.
  40. 3 points
    Stromfahrer

    Impressionen von Touren

    Ich habe heute einen Ruhetag in Gavarnie eingelegt, nachdem ich gestern vom Lac d’Arratille (Nähe Ref. Wallon) mit Abstrcher auf den Petit Vignemal bis Gavarnie gestiefelt bin. Die feuchten Wege der ersten Etappen hatte ich besonders am Orthy, den ich am Vorgipfel wegen Sturm und Regens (Wetterwarung Meteo France) leider abbrechen und auf GR12/GRT10 umgehen musste. Da oben auf dem Grat könnte man schlicht nicht mehr stehen.
  41. 3 points
    Habe einige Zeit in der Lebensmittelindustrie als Ingenieur u.a. mit Dosenkonserven und pasteurisierten Speisen gearbeitet...und kann Joe Vogel aus eigenen Untersuchungen (inkl. MiBi Keimzahlbestimmung vorher/nachher) von Hitzebehandlungsprozessen nur zustimmen: Was für den gesunden Menschen im Trinkwasser gefährlich sein könnte, stirbt durch einmaliges Aufkochen zuverlässig und reproduzierbar genug ab. Steril ist das Wasser damit im hygienischen/medizinischen Sinne zwar nicht - aber das wird es auch nicht durch 5-10 Minuten "Abkochen" bei 100°C. Was aber bei dieser Temperatur in Form von z.B. Sporen überdauert, das ist wiederum beim Trinken i.d.R. ungefährlich für den Menschen. Extreme Gegenbeispiele finden sich in der Natur und/oder im Labor - sind aber extreme Ausnahmen. Bei meiner letzten Tour mit Frau & Kind ging der SAWYER mini leider gegen Ende ziemlich stark zu trotz an sich klarem Wasser (schwedischer See)...und die SmartWater-BottleCap als Mundstück für die Platypus zum Rückspülen des Filters hatte ich dämlicherweise zu Hause vergessen, ich Depp. Da haben wir die "Einmal kurz Aufkochen"-Regel bei allen Getränken aus Seewasser befolgt...und blieben von "Montezumas Rache" verschont. Klar - das allein beweist nichts. Von anderen Kanufahrern in demselben Gebiet habe ich aber hinterher im Bus gehört, dass sie (O-Ton) "ordentlich die Sche....ei hatten" - die hatten nur auf die hohe Wasserqualität des Seewassers gesetzt. Allerdings kann auch mangelnde sonstige Hygiene zu Durchfall führen...kennt man ja. Bei Solotouren nutze ich Spiritusbrenner, 900ml-Topftasse mit Foliendeckel und Folienwindschutz, welcher so weit wie möglich auch den Topf in der Höhe umschließt - das hält den Brennstoffverbrauch in engen Grenzen. Vor allem, wenn man sich eine windgeschützte Ecke zum Kochen sucht. Gereon NACHTRAG: Anleitungen für Massen von totale Laien (Bundeswehr, Bevölkerungsschutz im Katastrophenfall usw.) müssen immer narrensicher sein. Daher wird m.E. lieber von 5 oder 10 Minuten sprudelndem Kochen geschrieben - weil das interpretationsfrei ist. "Einmal kurz Aufkochen" werden dagegen 10 Personen mindestens 20fach unterschiedlich verstehen und durchführen...
  42. 3 points
    Daune

    Selbstgemachte Trekking-Menüs

    Schau mal, ob das deinen Vorstellungen entspricht. Gibts hier im Edeka, Rewe, ...
  43. 3 points
    Wanderfalter

    Unsere MYOG-Fails

    Manchmal geht bei mir beim Selbstbau etwas schief – und bin mir sicher, dass es anderen ähnlich geht. Dennoch werden hier fast nur erfolgreiche Projekte vorgestellt. OK, man weiß es oft nicht, weil Langzeiterfahrungs-Berichte fehlen. Nun kann man oft auch von den Fehlern anderer lernen und zumindest ich fände es auch einfach so spannend zu erfahren, was bei anderen nicht klappt. Deshalb starte ich einfach mal diesen Faden und würde mich freuen, wenn hier auch andere ihre fehlgeschlagenen Projekte vorstellen würden.
  44. 3 points
    HAL23562

    Unsere MYOG-Fails

    Da kann ich mich gleich anschließen. Ich habe zig Dosenkocher aller Bauarten gebaut von denen der jeweilige Erfinder/Promoter behauptete, er wäre so richtig toll. Die meisten dieser Teile erfüllten meine Erwartungen nicht. Viel zu aufwändig herzustellen, zu leistungsschwach, zu kurze Brennzeit, zu großer Verbrauch, zu frickelig bei der Nutzung und, und, und ... ein weites Feld der Frustrationen! Letztlich blieben nur drei übrig, mit denen ich immer noch wirklich zufrieden bin: Stove 7.1 - meine Nachkonstruktion des 12-10 von Trail Designs ohne den angebauten großen Untersatz Stove 8 - sehr leistungsfähig aber auch etwas wackelig, dafür aus nur einer Dose und mit nur mit einem Schweizer Messer hergestellt, echt was für Notfälle Stove 9 - Carbonfilzbrenner mit für mich genügend Leistung und mit Dimmring für sensationelle Brennzeiten Und dann hab ich mal einen "Bothy-Bag" genäht und letztlich festgestellt, dass ich für das Ding überhaupt keine Verwendung hatte. Macht sicher als Überlebensreserve auf Expeditionen Sinn aber für mich in keiner Weise. Wurde nach einmaligem und frustrierenden Gebrauch recycled. Von meinen sieben MYOG-Rucksäcken existieren auch nur noch zwei (PlünnenSack III und das Modul-Pack l). Sie sind einfach besser, als es die anderen waren. Rucksack-Evolution also. HAL
  45. 3 points
    kamov

    GramXpert HaLite Quilt: Erster Eindruck

    The inner part is made out of 2 pieces because there is a hole where the quilt is turned arround when we finish sewing. At first we had the opening on the side of the quilt but now we figured out it's better to have it there (~28cm from the bottom) because it is more convenient in case of repair. It is slightly more work and ~0.4g more but I think it is well worth it in the long run. Now all of our quilts have this seam except for the haLite where it can be hidden elsewhere. Climashield durability test
  46. 3 points
    wilbo

    E-Hobo + Kanonenofen-Hobo / Neue Konzepte

    moin! ich habe mit technischer beratung von AlphaRay, seine idee vom turbo lüfter ein wenig weiter voran getrieben. herausgekommen ist der “hobo-supporter”, mit 60 g. das ganze macht vor allem sinn, wenn man sowieso eine powerbank dabei hat. denn der akku ist nochmal genauso schwer, (75 g) und man müsste das gewicht, mit in den brennstoff einrechnen. zum testen, habe ich mir den kleinen pico-85 geschnappt und je einen liter wasser, mit und ohne “supporter” zum kochen gebracht. das totholz kam aus dem benachbarten wald und war “knack-trocken”. es hatte allerdings noch restfeuchtigkeit von den regengüssen der letzten tage. insofern waren es realistische testbedigungen. der liter wasser kochte ohne lüfter in 12 minuten, mit lüfter in 9 minuten. das geräusch vom lüfter ist zwar nicht besonders laut, bleibt aber ein akustisch-technisches element. es ist eindeutig leiser als so mancher gaskocher. richtig gestört hat es mich nicht, aber besonders schön ist es auch nicht. da das holz etwas feucht war, ist die verbrennung anfangs nicht rauchfrei. das anheizen geht durch den zusätzlichen sauerstoff aber schneller und es kommt während des kochens zu deutlich weniger rauch. auch die "einbrüche" im brennvorgang des pico-85, können nun mit dickeren hölzchen überbrückt werden. der lüfter arbeitet umso effektiver, je besser der luftstrom von unten in die brennkammer umgeleitet wird. ich kann mir vorstellen, dass ein speziell dafür konstruierter hobo da viel mehr rausholen könnte. allerdings ist das "brennerle", werksmäßig schon so gut gebaut, dass dieser hobo auch ohne support auskommt. allein durch die gute lüftung und den kamieneffkt, betrug die kochzeit für den liter wasser nur 5 minuten. dafür wiegt das brennerle aber 216 g ... ... irgendwas ist immer! vg. -wilbo-
  47. 3 points
    wilbo

    knot shelter

    hi wes, die nähte von silikonbeschichtetem material dichte ich mit verdünntem sil-net ab. zum verdünnen nehme ich immer waschbenzin. es wird so lange mit einem kleinen borstenpinsel untergerührt bis das sil-net eine ölige konsistenz hat. zum schluß gebe ich noch einige tröpfchen cotol-240 hinzu, was die trocknung etwas beschleunigt. meist genügt es, dort wo nähte die doppelt und dreifach genäht worden sind, einmal von innen abzudichten. dabei lege ich das zelt auf den boden und pinsel einfach die naht entlang, so das der nahtdichter gut vom garn aufgesogen werden kann. das ganze lasse ich dann mehrere stunden trocknen. sollte nach einem halben tag die oberfläche immer noch etwas klebrig sein, kann man die oberfläche mit talkum abbinden. ... ich schreibe demnächst eine ausführliche anleitung zum nahtdichten mit sil-net und seam grip. vg. -wilbert-
  48. 3 points
    skullmonkey

    Neue Ultraleicht Ausrüstung

    inov-8 hat den TrailRoc wieder rausgebracht, als eine 270 und 285 version.
  49. 3 points
    Leichttrecker

    UL ein neuer Trend?

    UL ist nichts neues sondern so alt wie es Menschen gibt. Neu ist dass es heute viel leichteres Material gibt, wir können also mehr mitnehmen bei viel weniger Gewicht. Doch gleichzeitig sind oft auch unsere Ansprüche gestiegen. Ich kenne viele ältere Leute, für die ist das UL-Denken so normal wie für uns hier im Forum. Als Kind fragte ich manchmal warum die eine oder andere Person mit kaputten Sachen auf Reisen geht. Bei Messern fehlten Teile und der Griff, bei Rucksäcken fehlten Polsterungen und Gurtteile, bei Regenschützen waren die Beutel abgeschnitten, Tiefkühlpackungen wurden als Kulturbeutel missbraucht, bei vielem fehlte die Verzierung. Ich hielt das damals für schade, doch ich wurde belehrt dass so die Sachen leichter seien. Als Vorbereitung für eine Schulreise wurde mir beigebracht wie man einen Rucksack ohne Rückenpolsterung korrekt packt und welche Socken Blasen verhindern. Viele dieser Tipps leise ich hier im Forum wieder, manchmal so als wären das ganz neue Erkenntnisse. Etwas dürfen wir nicht vergessen: Unsere Vorfahren waren viel öfters zu Fuss unterwegs als wir, und wer schwer tragen muss macht sich automatisch Gedanken zur Gewichtsoptimierung. Manchmal um es leichter zu haben, oft auch um zusätzliches mitnehmen zu können. Neu ist dass UL heute hauptsächlich eine Freizeitbeschäftigung ist. Früher war es hauptsächlich eine Notwendigkeit.
  50. 3 points
    backpackersimon

    Impressionen von Touren

    8 Tage Westweg im Juni Ich war nicht zum ersten Mal auf dem Westweg. Da mich relativ spontan die Lust packte, habe ich nicht lange gefackelt und bin einfach los. Die Vorbereitung hat sich in Grenzen gehalten. Ausrüstung war genug vorhanden und da ich den Weg zumindest abschnittsweise kannte habe ich mich auch nicht mit langer Planung aufgehalten. Für die gesamte Strecke über die Westvariante (Feldberg, Belchen, Blauen) habe ich knapp 8 Tage benötigt (Start Montag Vormittag in Pforzheim - Ende Montag Mittag in Basel) Ich habe mir keinen Stress gemacht und bin einfach gelaufen ohne ein konkretes Tagesziel zu haben. Die Tour selbst ist technisch nicht besonders anspruchsvoll - Wege sind angelegt, keine Kletterei, zivilisationsnah, klimatisch gemäßigt. Auf Regen war ich eingestellt, habe dann aber doch keinen Tropfen abbekommen. Auch die Nachttemperaturen waren deutlich wärmer als erwartet, sodass ich meist ohne Quilt genächtigt habe. Einen ausführlichen Bericht spare ich mir - der Westweg ist ja bestens bekannt. Ein paar Bilder habe ich dann aber doch noch gemacht... Ach ja und mein BW lag bei sommerlich leichten 2650g (incl. Technikkram )Übernachtet habe ich mit Ponchotarp und Biwaksack bzw. in einer der reichlich vorhandenen Schutzhütten und die letzte Nacht im Hotel. Lieblingsausrüstungsgegenstand: Euroschirm Swing Liteflex (Silberversion) hat mich definitiv gerettet (kaum zu glauben dass der Schwarzwald so heiß sein kann)
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