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Zeigt Inhalte mit den meisten "Gefällt mir" seit 24.05.2017 in allen Kategorien

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    Hallo zusammen! Mittlerweile haben wir den Arizona Trail erfolgreich bezwungen und haben am 16.5. Mit dem AT angefangen Zwei total unterschiedliche Trails mit unterschiedlichen Herausforderungen und Höhepunkten. Ich wünsche euch allen eine ebenso tolle Wandersaison 2017! LG Jan Sent from my SM-G800F using Tapatalk
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    test, teil 1 trockengewicht normale daune, 14,66 g trockengewicht imprägnierte daune, 14,03 g die daunenkissen haben die öffnungen der gefäße zu 99% geschlossen. den ersten testdurchlauf habe ich zuhause gemacht, um zu ermitteln wie warm das heizkissen einzustellen ist. (man beachte den geblümten bezug!) dabei habe ich als referenzwert ebenfalls die feutigkeitsaufnahme der daunen gemessen. raumtemperatur, 25-27 grad wassertemperatur, 40 grad testdauer, 9 std. feuchtgewicht normale daune, 15,75 g feuchtgewicht imprägnierte daune, 15,04 g test im kühlhaus. (gleicher aufbau wie oben) raumtemperatur, 12 grad wassertemperatur, 30 grad testdauer, 9 std. feuchtgewicht normale daune, 16,13 g feuchtgewicht imprägnierte daune, 15,31 g nach der ersten messung wurden die daunen feucht eingepackt und 3 std. komprimiert gelagert. das entspricht in etwa dem prozedere, wenn ich morgens auf tour sofort aufbrechen und erst später den daunensack zum trocknen auspacken würde. trocknungszeiten: 1 stunde nach auspacken, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 15,13 g gewicht imprägnierte daune, 14,40 g nach 2 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,95 g gewicht imprägnierte daune, 14,26 g nach 3 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,81 g gewicht imprägnierte daune, 14,17 g nach 4 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,75 g gewicht imprägnierte daune, 14,12 g nach 5 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,72 g gewicht imprägnierte daune, 14,10 nach 10 stunden, bei 25-27 grad gewicht normale daune, 14,50 g gewicht imprägnierte daune, 13,95 g in den ersten 1,5 std. des trocknens, habe ich alle 15 min. ein foto beim loften gemacht. links die imprägnierte daune, rechts die normale. (bild 1, kurz nach dem auspacken.) zum vergleich hier eine serie mit den trockenen kissen. ebenfalls nach 3 std. kompression. (bild 1, kurz nach dem auspacken.) ... nach 15 min. ... nach weiteren 15 min. ... soweit meine ersten pseudowissenschaftlichen erkenntnisse. vg. -wilbo-
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    Tag 0 - Portugal Cove - Brocks Pond (6 km) Tag Null? Naja - ich bin direkt vom Flughafen mit dem Taxi an den Trailhead gefahren. Der Flughafen von St. John's liegt auf halber Strecke zwischen der Stadt und dem ersten Startort Portugal Cove und warum Zeit verschwenden? Da ich nicht koche, brauchte ich auch keinen Brennstoff nachkaufen und hatte den Proviant gleich dabei. Und so stand ich gegen 17:45 am Start. Viel mehr als ein paar Stunden waren nicht mehr drin, daher Tag 0. In Portugal Cove erwartet mich als erstes ein Eisberg in der örtlichen Bucht. Guter Anfang! Der Trail beginnt hinter der Ortschaft. Es geht zunächst steil bergauf, zum Glück mit Treppenstufen. Ansonsten ist man hauptsächlich im Wald unterwegs. Es ist schön hier! Das Wetter ist auch angenehm und so macht es besonders viel Spaß. Erst recht natürlich weil man endlich nach all der Vorbereitung und Vorfreude unterwegs ist! Die Strecke geht viel auf und ab, teilweise ist es auch recht rauh. An einer Stelle bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich noch auf dem Trail bin, oder einfach nur einem Bachlauf folge. Ich komme an einer Möve vorbei, die regungslos - aber atmend - am Weg liegt. Immer wenn man weiter oben ist, hat man tolle Aussichten auf die Bucht und den Wald. Das einzige was mir nicht so recht gefällt ist die Markierung des Trails. Irgendwie sehe ich da kein System - es gibt verschiedene Trail-Marker. Weiße Dreiecke, schwarz-weiße Stangen und große Schilder tauchen in unregelmäßigen Abständen mal auf. Aber von einer sinnvollen, durchgehenden Markierung kann keine Rede sein. Aber da es an sich auch nur einen Weg gibt, ist man irgendwie auch automatisch richtig. Die Trail-Informationen berichten von einem guten Zeltplatz nach ungefähr 5 Kilometern Trail. Und das stimmt. Ich nächtige am Brock's Pond, den ich nach ~2.5 Stunden erreiche. Als das Zelt steht muss ich erstmal die ganze Ausrüstung neu sortieren. Immerhin ist das alles noch so gepackt wie ich es im Flugzeug hatte. Als ich fertig bin, fängt es etwas an zu Regnen und so verkrümmel ich mich in den Quilt und gehe Schlafen.
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    Am Wochenende im Karwendel unterwegs gewesen.
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    Da muss ich mich als Admin jetzt auch mal outen Seit kurzer Zeit bin ich beim Camping auch eher luxuriös unterwegs... wobei man das eigentlich gar nicht Camping nennen kann... schließlich ist das unser neues Zuhause: Wird für rund ein Jahr unsere Wohnung sein, von der wir möglichst viele Tagestouren unternehmen werden. Aber aktuell fahren wir noch ganz offiziell damit zum "Campen".
  6. 16 Gefällt mir
    Zielsetzung war Näherfahrung mit Climashield Apex isolation zu sammeln und einen Kufa Quilt für 189cm/90kg für Schmuddelwetter um den Gefrierpunkt mit Temperaturreserve bis Komfort -5 Grad ohne Kältebrücken mit geschlossener Fussbox und differentieller Füllung (im Beinbereich mehr Füllung, zur Verwendung zusammen mit einer Daunenjacke, welche im Torsobereich die Mehrfüllung des Quilts im Beinbereich ausgleichen kann - eine Daunenjacke ist um den Gefrierpunkt eh immer dabei.) zu bauen, einfach um zu sehen wo man gewichtsmässig mit Kufa Isolation liegt, die Bemassung zu testen, und eine Idee für die Fussboxkonstruktion auszuprobieren. Herausgekommen ist folgendes: 1140g Materialien(alles von EXTREMTEXTIL: Taftfutter 5m sehr gutes Preisleistungsverhältnis: gutes Hautgefühl stabil genug, leicht genug, franst ein bisschen, Der Stoff ist wirklich empfehlenswert für Quilts bei denen man nicht das letzte Gramm raus holen will - Preis Leistung Top!!!! Dyneema Kordel Tanka mit Feder Ripsband 1,5mm 2m Climashield Apex 200g/m2 2,5m Isolation im Gesamten Quilt von oben bis Fussbox Climashield Apex 100g/m2 2m zusätzliche Isolation im Unteren Quilt inklusive Fussbox Nähgarn Alterfil 80nm Nähnadeln 70er Microtex CAM SNAPS : https://www.amazon.de/gp/product/B01AW68UIA/ref=oh_aui_search_detailpage?ie=UTF8&psc=1 https://www.amazon.de/Druckknoepfe-Druckknopf-Druckknöpfe-Scrapbook-Basteln/dp/B00PXTWDM6/ref=pd_sim_201_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=6J5ERSDDKMHX5H2SX5MX alles wurde mit einer Pfaff mit ODT (obertransport ) genäht, wobei sich der Obertransport schon bei vielen Projekten insbes. bei dünnen Stoffen sehr bewährt hat. Planung, Zuschneiden und Nähen haben 2 Tage, ca 16 Stunden reine Arbeitszeit in Anspruch genommen. Maße (jeweils ohne Nahtzugabe): Ich würde mindestens 1cm -1,5cm Nahtzugabe empfehlen Länge: 200cm passt für mich mit 189cm genau, geschlossene Fussbox erlaubt etwa 10-15cm kürzer zu bauen als wenn man eine Fussbox mit Drawcord channel näht. Breite Halsende:146cm Ausnutzung der gesamten Stoffbreite nach Abschneiden des nicht verwendbaren perforierten Randes auf beiden Seiten, Ich wollte den Quilt für den ausgelegten Temperaturbereich oben so breit als möglich gestalten. Breite Fussende:100cm Die Fussbox ist gerade gross genug, wird aber durch die Dicke Füllung von 300g/m2 Apex im Fussbereich schon sehr in der Grösse reduziert - ich würde nächstes mal auf 115cm Breite erhöhen. Tapering ab 90cm gemessen vom Oberen Rand des Quilts (den Kordelzugkanal nicht mitgerechnet), ich würde den Quilt bei meiner Grösse wieder ab 90- 100 cm vom Oberen Rand aus gemessen von der Vollen Breite auf die Breite des Fussendes in einer geraden Linie Tapern (schmaler zulaufen lassen). Absteppnähte: An die Innenhülle ist die fusseitige Aufdoppelung (mit 100g/m2 Apex) mit einer Horizontalen Absteppnaht fixiert. Das 200g/m2 Apex reicht über die gesamte Länge des Quilts inkl. gesamte Fussbox. Diese 200er Apex Lage ist mit 2 horizontalen Absteppnähten mit der Aussenhülle verbunden. Diese Nähte (65cm und 130cm Abstand zum Kordelzugkanal am Halsende) liegen ober und unterhalb der Absteppnaht welche die 100g/m Apexschicht mit der Innenhülle verbindet. Einen potentiellen Cold spot gäbe es daher nur im Bereich der oberen Absteppnaht mit der Aussenhülle: In der Praxis bauscht aber das 200g/m2 Apex um die Naht so sehr auf dass eigentlich keine Ausdünnung der Isolation im Bereich der Naht mehr existiert. Also Absteppnähte im Apex halte ich für keinen wärmetechnischen Nachteil. Sie Stabilisieren die Konstruktion, sichern das Apex bei rauer Handhabung oder Waschen vor dem Auseinanderziehen und erleichtern die Verarbeitung des Quilts. Anzeichnen und Ausschneiden der Aussen- sowie Innenhülle: Abheften des Apex 100 auf die Innenhülle, Abheften der Absteppung: Nach dem Vernähen habe ich das 100er Climashield ca 1,5cm oberhalb der Absteppung Abgeschnitten. Auf die selbe Art habe ich dann das 200er Climashielt auf die Aussenhülle aufgesteckt, die Absteppungen abgesteckt, vernäht und dann die Überstände des Climashield über den Stoff abgeschnitten. CAVE: die Linie für die Absteppung muss vor dem Aufheften des Climashield auf das Hüllmaterial aufgezeichnet werden Die Absteppungen müssen Abgesteckt werden. Nähen des Climashield: funktioniert am besten wenn das Climashield unten und der Stoff gegen das Nähfüsschen gerichtet ist: es verhäddert sich so eigentlich Nichts. Man sollte Probenähen um die Fadenspannung gut hinzukriegen. Sollte es nötig sein mit dem Apex nach oben zu nähen, ist es wichtig den Obertransportfuss hochzuklappen, also ohne ODT zu nähen.!! Abschneiden kann man den Climashield Überstand nach dem Abnähen des Randes problemlos. Hier sieht man das Aufbauschen des 100g Apex um die Absteppnaht beim 200er ist das noch deutlicher, so dass es keine zu keinen Kältebrücken kommt. Man erkennt die Innenhülle mit der 100er Apexschicht welche nur etwas über die Hälfte der Quiltlänge hochläuft. Jetzt wird am Fussteil die Innenhülle Rechts auf Rechts zusammen genäht. Ich nähe einfach nochmal durch die Randnähte durch. Das ist die Vorbereitung um die Fussbox im nächsten Schritt mir dem Kreisrunden Abschluss verschliessen zu können. CAVE:nur etwa 10cm Hochnähen: es handelt sich hierbei um den Bereich durch den der fast fertig vernähte Quilt zum Schluss von Innen nach Aussen gewendet wird. Dieser Teil der Fussbox ist Innenseitig gelegen und daher habe ich ihn zu allerletzt verschlossen. Jezt wirds fummellig: Ausmessen des Umfanges der im letzten Schritt gebildeten Fussbox, dann Berechnen des Radius und Aufzeichnen des Kreises auf den Stoff (Nahtzugabe hier grosszügig bemessen ---- ca 3-4cm), Aufstecken des 100er Apex auf den Stoffkreis (Überstand über den Stoff ca 2cm) - in einem etwas kleineren Radius als dem der Fussbox (sonst kommt man sich beim Nähen mit den Stecknadeln ins Gehege) Wenn jetzt Innenhüllstoff und Apexkreise zusammmengesteckt sind, diesen Fussabschluss Rechts auf Rechts mit der in dem vorherigen Schritt gebildeten "Röhre" zusammenheften. Wie schon geschrieben ist dieser Schritt etwas fummelig und umso schwieriger je dicker das verwendete Apex ist. Je mehr man sich hierbei Zeit nimmt und je enger man die Nadeln setzt, und je genauer man dem Radius Folgt um so schöner wird dann der Fussabschluss: Hier sieht man die beiden links auf links zusammengesteckten Teile: Das zusammennähen ist fummelig, man kann aber über die Steck- nadeln drübernähen und sie nachher rausziehen - so verrutscht die Sache weniger. Man kann auch hier wieder sehen wie die Nähte zubauschen. wenn man den Fussteil wendet Schiebt sich das gebauschte Apex noch mehr zusammen und es entstehen an der so gebildeten Fussbox absolut keine Kältebrücken. Wenn alles vernäht und hoffentlich alle Stecknadeln draussen sind (die kann man im Apex durchaus vergessen) sieht die Fussbox gewendet so aus: Aufzeichnen der Absteppung und Aufstecken des Climashield Apex 200 auf die Aussenhülle, dann Abschneiden des Cliemashield Apex Überstandes, sowie abstecken der Absteppungen (in der Hülle 2 in meinem Fall). Vernähen des Apex mit der Aussenhülle, Stoff oben , mit ODT aktiviert Hier die Absteppnähte am Hüllmaterial, und der Rand fertig vernäht. Auch hier wird wieder zuerst die Decke im Fussbereich zu einer "Röhre" vernäht, wobei man hier exakt so weit heraufnähen sollte wie weit die Fussbox später fix verschlossen sein wird. In meinem fall z.b. 50cm, und nicht wie bei der Innenhülle nur ca 10-20cm. Der Grund dafür ist dass der Quilt am Schluss problemlos durch das ver- bleibende Loch auf der Innenseite gewendet werden kann und sich durch das Hochnähen bereits in diesem Schritt, am Ende ein schöneres kosmetisches Ergebnis bringt. Hier sieht man wie die Fussbox Rechts auf Rechts unten Verbunden wird --->es entsteht die "Röhre" Nun wieder die "Röhre" und den kreisrunden Fussabschluss vernähen 200er Apex geht schwieriger als das 100er, bauscht schön, verhäddert sich aber, CAVE: wieder Ohne Obertransport nähen Fix verschlossen sieht das bei der Fussbox der Innenhülle mit dem100er Apex dann so aus: Die Fussbox mit dem 200er Apex gewendet: Wenn nun die Fussbox die aus der Innenhülle mit dem 100er Apex gebildet wird darauf anliegt sind jegliche Kältebrücken ausgeschlossen und es ergibt sich eine optimale Fussbox ganz ohne Kältebrücken. Den Apex Überstand an den Hüllteilen nach dem Vernähen trimmen sonst bauscht der Rand des Quilt nach dem Vernähen und Wenden zu viel auf. Vorbereiten des Kordelzugkanals: Ein Streifen des Hüllstoffes, am Ende umgefaltet und abgenäht, damit nichts ausfranst. Ich würde nächstes mal 2 Streifen jeweils in der Hälfte der Länge des Quiltoberrandes bilden, an den Enden abnähen, da es im nachhinein schwieriger ist in die Mitte oben Ösen einzunähen. (Vom Handling ist mir die Ausführung der Kordel Oben genau in der Mitte und Cam snaps jeweils an den oberen Ecken (siehe Skizze)am liebsten.) Die Teile werden so wie man oben sieht auf links zusammengesteckt: von links nach rechts sieht man die Innenhülle ohne Apex Aussenhülle mit 200 Apex Kordelkanal, abgenäht und in der Hälfte gefaltet um ihn zwischen die Innen und Aussenhülle Links auf Links Abzustecken. Der Kordelkanal zeigt nach Innen und wird so aufgesteckt dann die Innenhülle drüber festzstecken auf der ganzen Quiltbreite Hier sieht mans noch mal aufgeklappt: Dann vernähen und so sieht das ganze dann schön sauber aus wenn man es wieder von Rechts auf Rechts klappt. Jetzt sind die Innere und Äussere Hülle am Kopfende des Quilts fix verbunden. (hier Links auf Links gedreht, der Kordelzugkanal/Kopfende ist am linken Bildrand) Vor dem verbinden der Innen- und Aussenhülle Teile muss man die CAM SNAPS vorbereiten, anzeichnen und anheften In meinem Fall 5 Paare: 10 Stück Ripsband lang genug abschneiden etwa 2,5cm hinter der Umfaltstelle CAM SNAPS hineindrücken jeweils 5 Paare (Männlein und Weiblein) voila Anheften der Ripsbänder mit Snaps an die vorher angezeichneten Stellen an der Hülle: Hier ist Vorsicht geboten bezüglich der Orientierung der Snaps: Die Orientierung ist wieder ähnlich wie beim Kordelzugkanal nach Innen, vom Rand weg in die Fläche hinein. Auf einer Seite (von Kopf bis Fussende gleich) so wie hier Auf der gegenüberliegenden Seite (wieder von Kopf- bis Fussende identisch) so wie hier: An gegenüberliegenden Seiten der Aussenhülle mit Apex 200 sieht das dann so aus: Auf beiden Seiten vollständig abstecken. Zusammennähen der Hülle RECHTS auf RECHTS: Nachdem alle Snaps aufgesteckt sind kann man die zwei Hüllen wieder mit den beim fertigen Quilt nach aussen zeigenden Flächen zu eindander falten (so dass der bereits eingenähte Kordelkanal wieder innen zu liegen kommt.) Zusammennähen der Hüllen: hier: obenliegend die Innenhülle, untenliegend die Aussenhülle mit Apex 200, dazwischen jeweils die Cam Snaps in die Fläche hinienzeigend. Das Ripsband der Snaps sollte noch 2x vor und zurück übernäht werden, damit es gut hält und gegen Ausreissen gesichert ist. Beim Zusammennähen ist sehr darauf zu achten wie weit und wo man die äussere und innere Hülle miteinander vernäht, das ist nicht nur wichtig dass man den Quilt am Ende gut wenden kann, sondern auch für das kosmetische Endergebnis. Am Kopfende ist der Quilt in dieser Phase ja schon verbunden. Man kann jetzt an beiden Seiten hinunternähen. wie weiter oben bereits beschrieben ist es wichtig dass man von oben kommend an der Stelle bis zu der die Fussbox fix verschlossen sein soll mit der Naht STOPPT also in meinem Fall 50cm entfernt vom unteren Ende des Quilts Jetzt schliesst man die Aussenhülle (in meinem Fall hier mit dem 200er Apex verbunden) von unten Nach oben zu dem o.g. Punkt bis zu dem die Fussbox nachher fix geschlossen sein soll (hier 50cm entfernt vom Fussende). Was jetzt noch offen bleibt ist ca 30cm der Innenhülle der Fussbox vom o.g Punkt (hier 50cm entfernt vom Fussende) bis zum Beginn der "Röhre" auf welche man weiter oben den runden Fussabschluss aufgenäht hat. Die Aussenhülle ist zu diesem Zeitpunkt bis auf kleinstmögliche Mass (5-10mm) geschlossen. OT: Es ist nicht einfach diesen Schritt zu beschreiben - ich hoffe es ist mir gelungen - sonst bitte nachfragen wenn interesse besteht Am Ende kann man noch mal die Apex Überstände an den Verbindungsstellen trimmen: Moment der Wahrheit: Wenden: Im nächsten Bild sieht man vielleicht, dass ich die Aussenhülle nicht hoch genug geschlossen habe, das hat mir das Weiterarbeiten schwerer als nötig gemacht, schöner wirds auch wenn man das im vorherigen Schritt so wie beschrieben macht. Der Kordelkanal und die Snaps kommen nach dem Wenden aussen zu liegen, wenn man sie nochmal verstärken möchte, kann man auch jetzt von aussen nochmal im Bereich der Ripsbänder von aussen durch alle Schichten drüber nähen Aussehen sollte es dann so: Die obige Öffnung der Innenhülle habe ich unter ständigem nach Innen Drücken von Stoff und Apex Isolation einfach von Hand mit Nadel und Faden zusammen- gezogen. Ich habe einfach die gegenüberliegenden Nähte zusammengezogen um eine Verbindung zu schaffen ohne dass Apex herausquillt- so wie unten zu sehen. dann nochmal alles Abgeheftet und drübergenäht. Diese letzte Naht sieht man eigentlich nicht, weil sie sich in der Innenhülle der Fussbox befindet. Es bleibt am Ende nur noch eine wenige Millimeter messende Lücke welche ich schliesslich mit etwas Ripsband der Verbindungsstelle überdeckt und gleichzeitig verstärkt habe. Kordelzugkanal mit Ösen verseheh: diese sind ebenfalls innen gegen Ausfransen mit Ripsband verstärkt und von Hand übernäht. Einziehen der Kordel mit Tanka und vernähen an den beiden Ecken am Kopfende dort wo sie aus dem Kordelzugkanal austreten, so wäre die Kordel wechselbar oder reparabel im unwahrscheinlichen Fall eines Problems. Am Ende sieht das ganze dann so aus wie am Anfang des Posts bereits gezeigt, ich füge nochmals die Bilder ein, da es mittlerweile schon ein paar Kilometer nach oben zu scrollen sind: Fazit: Ich bin ganz zufrieden! Nach dieser Methode ist das Endergebnis sehr sauber anzusehen. Mehr Arbeit als gedacht: Ist aber klar bei meinem ersten Kufa Quilt - und es ist ja auch nicht die simpelste aller möglichen Konstruktionen. Das Gewicht und Packmass ist natürlich schon einen Ansage im Vergleich zu Daune und ich dachte zuerst: Puh, so schwer..... hatte Ihn auf dem Papier leichter berechnet. Ich wollte auch einmal wieder beitragen und Schritte die mir selbst nicht so klar waren möglichst klar dokumentieren - Ich hoffe es ist mir gelungen. Wie gefällt euch das Projekt und was denkt ihr darüber? Was würdet Ihr anders machen, was ist in euren Augen gut gelöst. Wie könnte ich einen Kufa Quilt: Einsatz Alpin und Ziel Komfort -2 Grad noch gewichtsoptimieren?? lg Ben
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    hurra, wenn die daunen komplett nass werden oder kollabieren, erholt sich der loft von imprägnierter daune deutlich schneller. es wurde ca. alle zwei stunden gewogen. nach dem auswringen ist das gewicht: nassgewicht normale daune: 29,45 g nassgewicht imprägnierte daune: 21,78 g feuchtgewicht normale daune: 27,82 g feuchtgewicht imprägnierte daune: 19,95 g feuchtgewicht normale daune: 24,62 g feuchtgewicht imprägnierte daune: 17,51 g feuchtgewicht normale daune: 23,69 g feuchtgewicht imprägnierte daune: 16,93 g feuchtgewicht normale daune: 20,19 g feuchtgewicht imprägnierte daune: 15,72 g feuchtgewicht normale daune: 18,22 g feuchtgewicht imprägnierte daune: 15,14 g feuchtgewicht normale daune: 17,43 g feuchtgewicht imprägnierte daune: 14,87 g feuchtgewicht normale daune: 15,86 g feuchtgewicht imprägnierte daune: 14,50 g feuchtgewicht normale daune: 15,37 g feuchtgewicht imprägnierte daune: 14,40 g
  8. 14 Gefällt mir
    im ul-bereich begegnet mir bambus immer wieder. z.b. die essstäbchen als hering. als langfaseriges holz bietet es sich noch für viele andere verwendungen an. irgendwo habe ich gelesen, dass sogar ein rucksackgestell aus bambus in der mache ist. gestern habe ich auf die schnelle vier u-heringe aus einer alten bambusstange geschnitzt. (oben habe ich die stange direkt über dem knoten abgesägt.) das ergebnis hat mich selbst erstaunt. ein 20 cm hering, gut 1 cm breit wiegt mit zunsel 6 g. die 4 stück packe ich jetzt einfach immer mit ein, und werde schauen wie lange sie halten. vg. -wilbo-
  9. 13 Gefällt mir
    Mag schon sein, aber ich will mich wegen so einem Mist nicht auf einen Rechtsstreit einlassen.
  10. 12 Gefällt mir
    Ausrüstungsbewertung: Im Folgenden werde ich rein subjektiv die Ausrüstung bewerten und so gut es die Erinnerung noch hergibt Dabei liegt der Fokus darauf, wie gut sich die Dinge genau auf dieser speziellen Tour geschlagen haben. Einfachheitshalber richte ich mich nach den Kategorien in meiner Packliste: https://www.geargrams.com/list?id=34620 Doku: Ich hatte viel zu wenig Papier mit. Zum Glück bin ich an der Hütte vorbeigekommen und konnte da zwei A4 Blätter mitnehmen. Leider habe ich noch keinen optimalen Stift gefunden. Bleistift ist für unterwegs okay, aber mit der Zeit verblast und verschmiert die Schrift. In Finnland hatte ich wieder einen Filzstift mit. Damit ist die Schrift zu Hause noch gut lesbar. Leider kann der Text unleserlich verschwimmen, wenn Wasser drauf kommt … Elektronik: Über die schrottige Stirnlampe wollen wir mal nicht reden. Erstaunlicherweise hat es sehr gut auch ohne funktioniert. Die 18650iger Akkus haben sich sehr gut bewährt, nur mein selbst gebautes Ladegerät war nicht optimal und robust genug. Am letzten Tag brach ein Kabel ab. In der Zwischenzeit habe ich es gegen eins von AliExpress ausgetauscht. Der DeLorme ist an sich ein tolles Spielzeug, aber im Sarek völliger Luxus, insofern man sich in den Haupttälern/-ebenen bewegt. Ich würde ihn glaub nicht noch einmal mitnehmen. Erste Hilfe: War soweit okay. Da ich unterwegs bisher nur selten Pflaster benötigte, hatte ich bisher immer falsch kalkuliert. Die Kalkulation sah bisher immer in etwa so aus: Anzahl an erwartenden Wunden * 1,5 + ein oder zwei weitere Streifen je nach Bauchgefühl. So hatte ich bei dieser Tour ca. 5 dabei. Ich hatte glaub mit 2 Wunden kalkuliert. Nur berücksichtigt die Kalkulation nicht, dass es ja in der Regel nicht mit einem Pflaster getan ist. Gerade wenn es so nass ist, dann heilt es ja schlechter und man muss ggf. über mehrere Tage ständig neue Pflaster anlegen. Kurzum, es war das erste Mal, dass ich was aus dem Erste Hilfe Set benötigte und mit den Pflastern schnell am Limit war. Das nächste Mal stecke ich ein paar Streifen mehr ein. Foto: Die Entscheidung auf die kleine Sony RX100 zu setzen war spitze. Das war das beste was ich tun konnte. Sie hat sich auch schon auf anderen Touren bewährt und die MFT-Ausrüstung ist schon längst veräußert. Kameratechnisch fühle ich mich seit Jahren endlich angekommen. An dieser Stelle noch einmal Danke, dass ihr damals den Finger ordentlich in die Wunde gelegt hattet und mich zum Wechsel ermutigt hattet. Allerdings ist der Fotoposten immer noch unglaublich schwer. Das liegt vor allem am Stativ. Aber fotografieren ohne Stativ? Dann kann ich die Kamera gleich zu Hause lassen. Für die nächste Tour überlege ich ernsthaft, ob ich die Kamera zu Hause lasse. Aber vermutlich wird das noch nicht passieren, zumindest nicht wenn ich alleine losziehe. Hygiene: Da gibt es nicht viel zu sagen. Das Handtuch könnte durchaus kleiner sein bzw. wahrscheinlich lasse ich es bei der nächsten Tour ganz weg. An Seife hatte ich auch etwas zu viel dabei. Verpflegung: Grundsätzlich war das Verpflegungskonzept nicht schlecht. Bis auf die Schokolade war alles selbst gemacht und dementsprechend lecker. Nur leider habe ich unterwegs keinen Bock aufs Kochen. Außerdem bin ich es nicht gewohnt abends große Portionen zu Essen, dadurch kann ich nicht so gut schlafen. Deshalb werde ich das nächste Mal auf Kochen verzichten und nur Riegel, Pemikan etc. mitnehmen. Außerdem spare ich das Gewicht von dem ganzen Kochgerödel Das die Müsliration vorportioniert war, fand ich sehr gut. Denn so hat man exakt die Menge an Müsli mit, die man benötigt. Nachteil ist, dass man dadurch relativ viel Müll hat. Es war gut, dass ich noch einmal die Esbit-Ration erhöht hatte, denn, wie von euch vorgewarnt, gab es nur wenig brauchbares Holz. Ich hatte glaub nur 2 oder 3 mal mit Holz gekocht. An Esbit habe ich im Schnitt pro Tag 2 bis 3 Stück benötigt. Wenn ich noch einmal unterwegs Kochen würde, dann durchaus mit Esbit. Allerdings würde ich es nicht mehr in einen Beutel tun, da es mir darin zerbröselt ist. Noch ein Wort zum Wasser, hier hatte ich oft zu viel dabei, das war im Sarek unnötig. Ansonsten hatte ich hier auch schon mal was zur Verpflegung geschrieben: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4541-erste-ul-erfahrung-im-sarek-201609/?do=findComment&comment=65947 und https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/4541-erste-ul-erfahrung-im-sarek-201609/?do=findComment&comment=65996 Kleidung: Kleidungstechnisch war ich super unterwegs und das Gesamtkonzept hat sich gut bewährt. Einzig die Wanderhose würde ich bei der nächsten Tour zu Hause lassen und nur die Regenhose anziehen, die Schuhe gegen ein etwas anderes Modell tauschen, bei den Neoprensocken ein Modell ohne Nähte nehmen, ggf. eine andere Regenjacke nehmen und wahrscheinlich würde ich den Fleecepulli zu Hause lassen. Klingt so, als würde ich alles Tauschen wollen, aber letztlich waren es nur Kleinigkeiten, die mich störten. Hier die Teile im Detail: Regenjacke: Grundsätzlich hat sich die Regenjacke gut bewährt. Nur kann ich mich mit dem eVent-Zeuch nicht richtig anfreunden und das Modell ist etwas kühl, wenn da der kalte Regen drauf plätschert. Ich weiß noch nicht gegen welche ich sie Austauschen soll. Auf jeden Fall würde ich darauf achten, dass sie robust genug ist. Obwohl meine eigentlich einen robusten Eindruck macht, hatte ich mir da am Ärmel einen Dreihaken eingerissen. Regenhose: Die Regenhose hatte sich super bewährt. Es war eine billige Hose (um die 20-30 Euro), die ich schon einige Jahre besitze. Sie ist zwar nicht 100% dicht (lag möglicherweise auch am Alter), aber es war nie so feucht wie bei dem Goretex/eVent-Scheiß. Nur zwei Mal war es wirklich nass, einmal wo irgendwo das Wasser am Nacken hineinlief und einmal als ich kurz ins Wasser plumpste. Da es kein Goretex war, war sie sehr angenehm zu tragen und da sie so günstig war, störte es mich auch nicht, dass sie am Ende der Tour unten am Hosenbein etwas ausgefranst waren. Cumulus Climalite Full Zip: Die Jacke hat sich rund um bewährt und kann nichts schlechtes über sie berichten. Ich würde sie auf jeden Fall wieder mitnehmen. Fleece Pulli: Den Fleece Pulli hatte ich als Reserve mit, falls die Jacke mal nass werden sollte. Zweimal war tatsächlich die Cumulus Jacke so nass, dass ich sie nicht im Quilt anziehen wollte. Aber an diesen beiden Nächten war es so warm, dass ich den Pulli bzw. die Cumulus Jacke nicht benötigte. Da die Jacke auch schnell wieder trocknete, würde ich glaub den Pulli das nächste Mal zu Hause lassen Wanderhose: Wanderhose würde ich in solch einer feuchten Gegend nicht mehr mitnehmen. Lange Unterhose und langes Unterhemd: Beides zu kurz/eng, so dass der untere Rücken ständig beim Schlafen frei lag. Eine Unterhose: Das Konzept von nur einer Unterhose hat eigentlich ganz gut geklappt. Prinzipiell geht es auch ganz ohne, aber mit fühlt es sich besser an. Neoprensocken: Die Neoprensocken haben sich bei den Nassen Bedingungen sehr bewährt. Es gab keinen Tag, wo ich trockene Füße hatte. Es mag nicht jeder Manns Sache sein, da man die ganze Zeit feuchte und aufgequollene Füße hat. Mich hat es jedoch überhaupt nicht gestört. Der Vorteil von den Socken ist, dass sie die Füße ordentlich wärmen. Dumm bei meinen Socken war, dass es Surfsocken waren und somit einige Ziernähte hatten. Diese Nähte haben dann an 2 Stellen die Haut aufgerubbelt und zu Eiterblasen geführt. Beim nächsten Paar würde ich darauf achten, dass sie keine oder möglichst wenige Nähte haben. Schuhe: Die Inov-8 295 sind super bequem und haben ein gutes Profil. Leider waren sie auf den feuchten Steinen etwas rutschig und sie sind einfach nicht für solch ein raues Gelände gemacht. Das nächste Mal würde ich nach aktuellem Stand die Vivobarefoot Primus Trail oder Inov-8 212 probieren. SealSkinz Dragon Eye Gloves: Zum Klettern und im Gestrüb echt super, da sie sehr robust und griffig sind. Ich hatte sie vor allem auch mitgenommen, da sie als absolut wasserfest (fest!, nicht nur abweisend) beworben werden. Leider waren sie bereits am zweiten Tag komplett durch und haben sie richtig mit Wasser vollgesaugt. Sie waren kaum noch trocken zu bekommen. Dahingehend absoluter Schrott und null Weiterempfehlung. Hier werde ich das nächste Mal wieder auf Inliner und wasserfeste Überzieher setzen. Schlafen: Das Grundkonzept fand ich okay, nur die einzelnen Ausrüstungsgegenstände waren nicht optimal. Also sprich Pryramid Tarp/Zelt und Quilt an sich ist super. Manche gehen ja auch nur mit einem Tarp los, aber das wäre mir für da oben nix. Wenn es viele Tage regnet, dann bin ich froh auch mal aufrecht im trocknen sitzen zu können, sich umzuziehenen, zu essen, etc. Enlightened Revelation Quilt 10F: Viele Nächte waren echt frisch, da der Quilt nicht in der Lage war, die Wärme drinnen zu halten. Ich wusste lange nicht so recht woran es lag, also ob es an der 950er Füllung, dem 10D Stoff oder was anderem lag. Ich hatte mir später noch einen Sommerquilt (aus Kufa) mit 20D Außenstoff gekauft und Pfingsten das erste Mal den Quilt bei starkem Wind getestet. Und siehe da, bei dem Sommerquilt kam kein Windhauch durch. Ich gehe davon aus, dass der 10D Stoff in Verbindung mit der 950er Daunenfüllung nicht ausreichend die Wärme im Quilt halten kann. Man kann ja sogar die Daunen durchsehen. Wenn es Windstil ist, wie z.B. im (richtigen) Zelt oder einem winddichten Bivi, dann ist der Quilt echt super. Ansonsten halte ich ihn eher für ungeeignet und tausche deshalb gerade den Quilt gegen einen anderen aus. Cumulus Ultralight Bivi: Vom dem Bivi bin ich auch voll enttäuscht. Am Fußende war er immer durchnässt, weil ich in der Nacht mit dem Fußende das Kondenswasser von der Zeltwand abgewischt hatte. Außerdem half er auch nicht die Wärme zu halten. Ich habe mir in der Zwischenzeit einen Bivi von AsTucas gekauft und war damit zweimal unterwegs. Basierend auf diesen beiden Nächten würde ich sagen, dass der Bivi von AsTucas besser ist. Er ist definitiv winddicht und hält die Wärme drinnen. Zpacks Altaplex: An sich ein sehr schönes Zelt. Für runde 600g (inkl. Stacks, Abspannleinen, etc.) hat man ein schönes Regen- und Mückensicheres Zelt. Das ist nur schwer zu toppen. Auch das lichtdurchlässige Cuben finde ich Klasse. Ich finde, dass es ein wunderschönes 2-3 Jahreszeiten Zelt ist. Nur für diese Zeit bin ich aktuell mit Bivi, Hängematte oder Tarp unterwegs. Was hat mich gestört: Also, da das Zelt ziemlich luftig ist und jede Brise durchgeht (was ja bezüglich der Kondensation nicht schlecht ist), wurde auch die Wärme aus dem Quilt weggeblasen. Ich versuchte es dann teilweise so zu spannen, dass der Eingang so tief wie möglich ist. Dadurch kam auch die etwas eigenartige und bejammerte Form zu Stande. Stellt man es richtig auf, dann sind die Eingangstüren ziemlich hoch und flattern. Bei Regen wird so Wasser herein gespritzt. Außerdem ist es aufwändig richtig straf abzuspannen, da ja Cuben nicht dehnbar ist. Grundsätzlich ist es schon recht stabil. Wie bei wahrscheinlich allen(?) pyramidenähnlichen Zelten/Tarps ist der Hauptschwachpunkt die Abspannleine an den Eingangstüren. Für diese Leine hätte ich einen längeren und stabileren Hering mitnehmen sollen, da der Boden oft zu locker war und so die kleinen Stacks nur wenig halt hatten. Deshalb hatte ich oft diese Leine mit einem großem Stein gesichert. Das Alatplex darf jetzt gehen und ich werde mein Glück mit einem MID von MLD versuchen. ÜLA Ohm 2.0: Der Rucksack hat sich eigentlich ganz gut geschlagen. Er steckt locker Gewicht bis 20kg weg, aber man merkt deutlich, dass er dafür nicht ausgelegt ist. Ansonsten bin ich ein wenig von der Verarbeitung enttäuscht. Schon nach einer Woche hat sich innen die Beschichtung abgelöst und nach dem Sarektrip ist die Naht zw. dem Boden und Rückenteil aufgerissen (so dass man da ein Finger durchstecken kann). Okay, ich hatte ihn mit knapp 20kg über der angegebenen Maximallast befüllt, aber trotzdem ist es irgendwie ärgerlich. Bei dem Volumen sollte man beachten, dass das Hauptfach nur ca. 30 Liter hat und die Außentaschen zusammen ca. 35 Liter (oder so ähnlich). Ach ja, was noch stört ist der Rahmen, der knackst bzw. quietscht nämlich. Ansonsten hatte ich hier auch schon mal was dazu geschrieben: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/3662-rucksackentscheidung-üla-ohm-20-oder-granite-gear-crown-vc-60/?do=findComment&comment=58636 Für die nächste Tour im Sarek würde ich glaub noch leichte Grödel mitnehmen. Denn ist man eher oben unterwegs, dann kommt man stellenweise ohne nicht weit. Ansonsten hat eigentlich nichts gefehlt. Edit: Ach ja, ich würde noch mehr Bargeld mitnehmen, falls man die Route ändert und auf die Boote angewiesen ist. Um die Boote anrufen zu können, würde ich das nächste Mal glaub auch ein Telefon mitnehmen. Des Weiteren würde ich mir das nächste Mal die Gehzeiten für alle Routen aus dem Wanderführer notieren. Das macht es einfacher, wenn man die Route unterwegs umplant. Edit2: Ach ja, mittlerweile nehme ich meist ein Thermometer mit. Das hilft die Ausrüstung besser zu bewerten und interessant isses alle male. Falls ihr noch spezielle Fragen oder Anmerkungen habt, dann einfach hier nachfragen.
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    Cumbria Way - Unterwegs im Lake-District Als meinen Wanderurlaub mit Partnerin wurde dieses Jahr der Lake District auserkoren. Wegen unterschiedlichen zeitlichen Verpflichtungen konnten wir uns Terminlich nur auf eine Woche(+beide Wochenenden) im Juni einigen. Nach ein bisschen Planung im Süden (Korsika war angedacht) haben wir uns entschieden, doch in den Norden zu fahren, um der lichtempfindlichen Haut der Partnerin keinen allzu großen Schaden zuzufügen. Und wo fährt man Anfang Juni hin? Alpen und Skandinavien zu früh, Mittelmeer etc. zu warm, Zentraleuropäische Mittelgebirge zu langweilig. Also wieder nach Großbritannien, wo wir ja schon in Schottland vor 2 Jahren erfolgreich waren. Der Flug war schnell gebucht (mit Fly.BE ca. 200€ hin und zurück Düsseldorf-Manchester), ebenso ein Hotel für die letzten beiden Nächte mit Zeit für etwas Sightseeing und Erholung. Dann gings jedoch an die Feinplanung: Geplant war der Cumbria Way, der entsprechende Wanderführer von Cicerone (gut gemacht, aber überflüssig...) ging von 5 Tagen aus. Unsere Anreise im Zielgebiet war aber am frühen Nachmittag. Also wurde vorausgeplant, ein Campingplatz in geschätzter Halbtagesentfernung reserviert und los gings. Dabei hatten wir fast das selbe wie in Schottland, lediglich ich konnte etwas leichter Unterwegs sein, da jetzt meine Freundin das Innenzelt vom Shangri-La 2 nehmen konnte, nachdem sie durch Ersatz der Isomatte durch eine Neoair mehr Platz im Rucksack hatte. Also hatten wir ca. 5kg bzw. ca. 6.5kg BW dabei (wobei ich den Kochkram trug). Der Flug und die Anreise gestalteten sich nach ein paar Startschwierigkeiten (Unser Zug hatte 1h Verspätung durch "Tiere auf den Gleisen" und dann hatten wir auch noch einen Mitarbeiter am CheckIn von dieser Sorte, hätten fast den Flieger verpasst) denkbar einfach: Flug nach Manchester, von dort direkt vom Flughafen aus mit der Bahn nach Lancester, wenige Minuten Umsteigezeit und schon kam man in Ulverston an, dem offiziellen Startort des Cumbria way. Nachdem wir im Ortskern, in einem Tante-Emma-Laden direkt neben dem Co-Op auch Spiritus kaufen konnten, war es allerdings auch schon fast 5 Uhr, unser Campingplatz ca. 20km entfernt und wir hatten den Besitzern versprochen, spätestens um 21.00 vor Ort zu sein. Also riefen wir kurzentschlossen ein Taxi, um die ersten paar Meilen "Stadt" und Farmland abzukürzen. Die erste Herausforderung bestand dabei bereits darin, dem Taxifahrer am Handy zu erklären, dass wir gerne nach "Gawthwaite" fahren würden. Jeder darf jetzt einmal raten, wie man das ausspricht.... Der Fahrer jedenfalls hat mich erst nicht verstanden, und dann wollte er es nicht wahrhaben. Er fragte immer wieder, ob wir da wirklich hinwollen, da sei doch nichts. Ob wir eine Ferienwohnung dort hätten? O-Ton: Wie, wir wollten nach Torver **laufen**?! Jetzt noch? Zu Fuß?! Er war sogar noch so nett, uns zu zeigen, welche Haupt-Verkehrsstraße dort am schnellsten hinführt, damit wir auf dieser laufen können. Dem war das Konzept von Wandern irgendwie etwas fremd.... Dabei war das ein junger Typ, und hatte dann auch was vom Cumbria-Way gehört - etwas perplex war er dennoch. Egal, Fahrt hat 15GPB gekostet, und führte durch nett-pittoreske hügelige Landwirtschaft, in er Ferne sahen wir schon die Berge... In Gawthwaite angekommen, verlief auch der Wanderweg erstmal hauptsächlich über Weiden und an Farmhäusern vorbei und stieg dabei sanft immer weiter an, bis man auf einem der ersten Hochplateaus ankam, von wo man bereits einen tollen Ausblick auf die Berglandschaft der nächsten Tage hatte, und mit dem "Beacon Tarn" bekam man sogar einen der hübschen, Namensgebenden kleinen Seen des Districts zu sehen. Nach einem angenehmen Tag des "einwanderns" kamen wir schließlich in Torver an, und gingen dort zum "Scar Head Camping", einem kleinen Campingplatz mit Platz für wenige Caravans auf der einen- und noch weniger Zelte auf der anderen Seite, wobei es für die Zelte fast keine ebene Fläche gab sondern v.a. Gefälle in fast jede Richtung. Nach etwas Suchen konnten wir aber etwas finden, waren auch das einzige Zelt da. Und die erste unangenehme Überraschung der Tour ereilte uns sehr schnell: Midges!! Zwar nicht so schlimm wie in Schottland, wir hatten aber auch keine Kopfnetze oder Abwehrmittel dabei. Wurden direkt mal zerstochen. Zum Glück - so viel kann ich verraten - war das aber die einzige Midge-Begegnung der Tour. Am Nächsten morgen wurde das mitgebrachte Müsli gefrühstückt und bei tollem Wetter aufgebrochen, wir hatten vor, direkt die erste "Mountain Alternative"-Route aus dem Wanderführer zu laufen, und anstatt durch ein Tal die "Coniston Fells" zu begehen, insb. den "Old Man of Coniston". Auf dem Weg dahin sah man, wie überall in der Gegend, vor allem Schafe. Schafe, Schafe, Schafe, Schafe und Schafe. Selbst wo keine Schafe waren, war das ganze Gras voller Wollfetzen, die ganz deutlich machten, was hier für eine Landwirtschaft betrieben wird... Nach mäßigem aber konstantem Anstieg kamen wir schließlich zum Paß zwischen dem Old Man of Coniston und dem Dow Crag, mit dem düster und schwarz wirkenden "Goats Water" dazwischen. Als wir dort ankamen, brach gerade eine Gruppe Britischer Bergsteiger von Dort auf, um am Dow Crag weglos durch den Steilhang aufzusteigen, wir waren davon durchaus beeindruckt.... Um direkt wieder zu sehen, was unsere Wanderung für Locals für einen Schwierigkeitsgrad hatte: Es kamen uns direkt danach 2 Mädels mit Mini-Hund und in Hotpants oben vom Berg herab entgegen. Die müssen bei dem starken Wind aber auch ziemlich gefroren haben... Oben am Beginn des Gipfel-Anstieges zum Old Man machten wir erstmal eine Snickerspause, und befragten die offenkundig ortskundigen anderen Wanderer über den weiteren Wegverlauf, die uns auch korrekt sagten, unsere geplante Gratwanderung sei sehr einfach zu gehen. Also stiegen wir zum Old Man auf, und von da über Brimm Fell und Great Carrs. Das war eine wirklich coole Tour über einen meist ca. 5m breiten Grat, lediglich durch den sehr starken Wind war es stellenweise nicht ganz ungefährlich, teilweise wurde man fast umgeblasen und es war recht kalt. Je weiter man vom Old Man weg kam, desto weniger andere Wanderer traf man, sodass wieder ein bisschen "Wildnis Feeling" aufkommen konnte, so fern das in einer Zivilisationsnahen Gegend wie dem LD überhaupt möglich ist. Schließlich brach der Himmel auch immer wieder auf, und wir konnten uns in der Sonne wieder etwas aufwärmen. Beim Abstieg, fast wieder im Tal dann das nächste Highlight der Tour: Ein kleines Häuschen, vor dem selbstgemachter Kuchen verkauft wurde. Und was für welcher! Ich habe noch nie so weichen, saftigen Karrotenkuchen gegessen wie dort! Allein dafür war die Reise wert Das Wetter wurde immer besser, wir liefen durch malerische Täler und kleine Waldstücke, die Sonne war dann irgendwann so intensiv dass meine Begleiterin direkt Sonnenbrand bekam... schließlich gelangten wir, nach eine Taltour die sich irgendwann ziemlich in die länge Zog (Bodenbeschaffenheit: kopfgroße "Pflastersteine", rutschig und hart) ins "Great Langsdale", wo wir auf dem "National Trust" Campingplatz unterkamen, welcher wirklich sehr schön war und einen gut ausgestatteten Laden hatte. Mir hats da gefallen. Lediglich der Gedanke an den Folgetag machte etwas sorgen, hatte uns doch der junge Mann an der Rezeption des Campingplatzes auf den Wetterbericht hingewiesen: Für den Folgetag waren massive Regenfälle vorausgesagt, sodass er uns riet, ggf. auf dem CP zu bleiben und uns anderweitig die Zeit zu vertreiben. Aber am 2. Tag bereits stehen bleiben? Wir waren doch gerade erst richtig eingelaufen! Danach wurde erstmal im "Old Dungeon Ghyll Hotel", offenbar einer "Kultadresse" der Bergszene dort eingekehrt und ein Pie sowie einige lokale Ales verköstigt... ich schlief sehr gut in dieser Nacht Fortsetzung folgt...
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    18. Etappe: Vom Sluggájåhkå bis Suorva Am Morgen wurde ich von der Sonne geweckt, die durch die Zeltwand lachte. Ich döste im warmen Schein noch einmal leicht weg und wachte im grau wieder auf. In der Zwischenzeit zog eine dicke tief hängende Wolke über Ebene und durchnässte alles Ich ging extra etwas nordwestlich am Hand entlang, um das auf der Karte eingezeichnete Gestrüb zu umgehen. Ich staunte allerdings nicht schlecht, als ich an einer tiefen Schlucht ankam, wo ein Fluss durchfloss. Okay, das war nicht verwunderlich. Was mich irritierte war, dass der Fluss bergauf floss. Häh? Ich hatte null Peilung wo ich war und musste zum dritten Mal auf der Tour den Kompass zücken. Schnell war dann klar, dass ich gar nicht so weit nordwestlich im Hang lief, sondern zu südöstlich und somit bereits an der Nationalparkgrenze angekommen war. Das war soweit nicht schlimm, nur musste ich jetzt durch das Gestrüb durch, welches ich ja eigentlich umgehen wollte. (Ein letzter Blick zurück) Endlich, das Ziel vor Augen: Da ich nicht wusste was mich auf den letzten Metern noch so erwartet und ich am nächsten Tag nicht unnötig hetzen muss, entschloss ich schon bis zum Staudamm zu gehen und da irgendwo zu nächtigen. Ich ging irgendwie der Nase nach querfeldein, musste dann ein wenig Klettern und die Vegetation wurde immer dichter und nur mühselig passierbar. Als ich an einem Fluss ankam, sah ich auf der anderen Seite einen kleinen Pfad. Ich querte den Fluss, um dem Pfad zu folgen. Ca. 5m weiter querte der Pfad wieder den Fluss :S und schlängelte sich durch das Gestrüb, teils sogar im Kreis. Plötzlich ging der Pfad in einen gut ausgebauten Wanderweg über, der auch in der Karte eingezeichnet ist. Leider verwandelte sich der Pfad in einen reinsten Schlamm- und Sumpfweg. Teilweise stand das Wasser so tief, dass der Wanderstock versank oder man versank knietief im Schlamm. Es wurde immer schlimmer und anstrengender, bis auf einmal an einer besonders ekligen Stelle ein gut ausgetretener Pfad rechts in den Wald bog. Es sah so aus , als wäre es eine Umgehung. Jedoch windete sich der Pfad weg vom Weg und endete im Sumpf, wo sich die Spuren verloren. Als Belohnung (ich interpretierte es zumindest so ) für die Mühen, änderte sich kurzzeitig die Lichtstimmung und tönte die Herbstfärbung in einem dunklen knalligen Rotton. Ich irrte weiter durch das Dickicht, stieß dabei hin und wieder mal auf einen Pfad, die sich dann aber wieder schnell verliefen und kam irgendwann wieder auf den Wanderweg. Von hieraus dauerte es nicht mehr lang und ich erreichte ein Renntiergehege und kurz darauf den Staudamm. Dort nächtigte ich dann oben auf der kleinen Insel. Am Ende sahen dann die Schuhe, wie schon im anderen Thread gezeigt, so aus Aber sie hielten, d.h. die Klebung war noch fest und nichts vom Fuß schaute heraus. Insgesamt bin ich laut dem GPS-Tracker rund 320km gelaufen und die Route wich doch erheblich von der ursprünglich geplanten ab (siehe Seite 1), was vornehmlich am anfänglichen Wetter und später am lahmenden Fuß lag.
  13. 11 Gefällt mir
    Es ist sagenhaft, was für Vögel seit einiger Zeit vom Forum angezogen werden. Beim kleinsten Kommentar, der nicht ihren Ansichten entspricht, wird gleich gepöbelt und gehöhnt, statt auch mal etwas Gegenrede auszuhalten. Beleidigte Leberwürste sind anscheinend z.Zt. der große Renner........
  14. 11 Gefällt mir
    Bin wieder da vom heißesten Trail der Welt und wollte nicht säumig sein, davon zu berichten. (similar English Version) Ganz kurz zu den Rahmendaten: Gran Senda de Málaga, GR 249, Spanien, Andalusien, 656 km lang, mittlere Zivilisationsdichte - etwa ein Dorf pro Etappe, sehr abwechslungsreiche, wunderbare Landschaft, Schwierigkeitsgrad einstellbar falls man nicht den gesamten Weg geht, ansonsten ist von der 22km + 1200 Höhenmeter Bergetappe bis zur 10km Flachlandetappe alles dabei. Nicht Ende Mai machen, ist viiiiiiel zu heiß. Was ich gemacht habe: Ich hatte zwei Wochen Zeit und wollte eigentlich den westlichen Teil durchs Gebirge gehen, bis mein Urlaub zu Ende ist aber alles kam ganz anders. Die gnadenlose Hitze und die dadurch entstandenen Blasen (hatte noch NIE welche), haben mich zunächst dazu gebracht, einige sehr lange und komplizierte Etappen zu überspringen, um schließlich den Durchwanderungsgedanken ganz aufzugeben und von festen Orten aus Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen. (Die Links verweisen auf die jeweiligen Seiten meines Blogs) Ich bin in Nerja in der Sierra de Tejeda los, hab dann wegen Hitze und Füßen gleich ein paar Etappen ausgelassen und bin in Periana und am nächsten Tag in Pulgarin Alto weiter. Dann musste ich wegen Blasen so groß wie LKWs zwei Tage Pause in Antequera machen, die Wanderstiefel nach Hause schicken und mir neue Schuhe kaufen. Danach bin ich im trockenen Norden durch wogende Weizenfelder weitergelaufen, ausgehend von Alameda und Fuente de Piedras. Da war es so verdammt heiß und schattenlos, dass ich beschlossen habe, meinen Rucksack abzustellen und ab jetzt Tageswanderungen ohne Gepäck zu unternehmen. Ich war für ein paar Nächte auf dem wunderbar wilden und im Mai noch komplett verlassenen Camping Parque Ardales und bin von dort eine weitere Etappe (Ardales-El Chorro) gegangen. An den darauffolgenden Tagen dann den Sendero Gaitanejo und den berühmten Caminito del Rey (ich habe Höhenangst und möchte Respekt:-)). Dann bin ich Richtung Ronda weiter (mit dem Bus) und habe mich dort im wunderbaren Refugio Hostel in Cartajima eingenistet. Von dort aus habe ich mir zu Fuß die weißen Dörfer der Umgebung angesehen und bin zu Los Riscos gewandert, die aus meiner Laienbeobachtungswarte eine ähnlich Gesteinsformation wie das Elbsandsteingebirge aufweisen. Den letzten Tag habe ich faul auf der Dichterasse verbracht und den Schwalben zugeguckt. Beschilderung: Wenn man der Gran Sende Orga ein Kompliment machen kann dann dieses: Die Beschilderung ist fast perfekt. Sogar in der allerletzten Wildnis hinten links findet sich noch einer der Pfosten die einem bescheid sagen ob man diesen Weg gehen soll und auch, ob man ihn nicht gehen soll (dann durchkreuzte Linien). So lange man die Augen offen hat, verläuft man sich nicht. Na gut, im Frühling gibt's natürlich das Problem mit Pflanzenwildwuchs und ein paar der Pfosten waren ganz schön zugewachsen, aber normalerweise waren sie einfach zu sehen. Zweimal hab ich mich verlaufen. Einmal, weil gerade ein magischer Hirsch vorbeikam und ich vor lauter Verwirrung den Abzweig verpasst habe und einmal zwischen Nerja und Frigiliana nach der Flußüberquerung. Wer diese Etappe gehen will unbedingt vorher das lesen. Manchmal hatte ich auch den Eindruck, jemand der aus der umgekehrten Richtung kam, hätte die Pfosten installiert. Belebtheit und Einsamkeit: Nada! Ninguno! Keine Sau! Am Anfang habe ich noch zwei Schweizerinnen getroffen, die mehr als eine Etappe gegangen sind, danach noch ein paar Touristen und Dayhiker und nach Tag zwei nur noch mich unverständlich anguckende Waldarbeiter und Bauern. Damit muss man klarkommen. Dokumentation: Es gibt die Website der Gran Senda Organisation mit vielen sinnvollen und manchen völlig sinnlosen Informationen. Dort gibt es auch einen ziemlich guten Wanderführer (engl.) zum kostenlosen Download. Allerdings auch mit Tücken: Wasserstellen sind nicht klar dokumentiert, die Karten sind ein Graus (unbedingt GPS und offline Karten dabei haben), die Etappenziele (Ist da Zivilisation? Gibt es Unterbringung? Essen? Taxis? Busse?) verbleiben recht unbeschrieben und die GPS Downloads der einzelnen Trails sind riesig und ich hab es nicht geschafft, sie in meine Maps zu laden. Stattdessen habe ich den gesamten Trail von Gpsies runtergeladen, aber manchmal war dieser auch irreführend und gefährlich (siehe Nerja-Frigiliana) Camping: Ich hab meinen ganzen Kladderadatsch dabei gehabt und dann doch echt selten gecampt. Das lag aber eher an mir als an den äußeren Umständen. Ich denke es ist sehr gut möglich zu campen, wie immer ist es in den Bergen etwas komplizierter. Es gibt ein paar ausgewiesene área de recreación wo es Wasser gibt und man sein Zelt legal aufstellen kann. Achtung: Das meiste restliche Land ist in Privatbesitz. Auch ansonsten ist in Spanien, wie immer, nur geheimes Zelten möglich. Empfehlenswert ist , wie oben schon erwähnt, der Campingplatz Parque Ardales. Landschaft: Superlative. Unglaublich! Deshalb sollte man diesen Weg gehen. Berge, Hügel, Panoramen, Seen, Wälder, wogende Weizenfelder. Ich habe jetzt genug Bilder für den grauen Berliner Winter im Kopf. Durch meine Abkürzungen habe ich ja sozusagen ein "Pröbchen" jeder Landschaft bekommen. Hunde: Es gibt relativ viele Hunde die als Wachhunde unbemannte Landareale oder Häuser beschützen. Leider haben nicht alle eine gute Erziehung genossen und wegen allzu viel Zähnefletschens musste ich schon mal einen Umweg machen. Ich habe mir dann ein Pfefferspray besorgt, es aber Gott sei dank nie einsetzen müssen. Und hier noch die Zusammenfassung: Machen, wenn … du Einsamkeit magst und dich andere Wanderer eh nur nerven du tolle Landschaften magst du lieber einmal pro Etappe ein bisschen Zivilisation hast du gefährliche Tiere nicht leiden kannst du eine Langstreckenwanderung in Südeuropa suchst (vielleicht für den Winter) du ein bisschen spanisch kannst (ist zumindest echt praktisch) Nicht machen, wenn … du Angst vor Hunden hast du lieber 5 Tage von jeder Zivilisation entfernt unterwegs bist es zu heiß ist (so wie ich) du vorher alles organisieren willst. Ich glaube, das kriegt man hier nicht besonders gut hin. Ansonsten: Fragt einfach. Ich bin nicht allzu viele Etappen gegangen, habe aber, glaube ich einen guten Überblick gewinnen können.
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    Liebe Ultraleicht-Trekker, nach längerem zeitlichen Abstand melde ich mich wieder zur von mir selber angestoßenen Rucksack-Diskussion. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für eure durchaus kontroversen Beiträge und die konkreten Tipps! Um es kurz zu machen: Ich habe mir die Antworten der "Verfechter der reinen UL-Lehre" zu Herzen genommen, bin von meinem ursprünglichen Plan (Rucksack mit Rückennetz-Belüftung, 28-38 Liter) abgewichen und habe stattdessen den Gram Comp 25 von Haglöfs (Kontaktrücken ohne Polsterung, 25 Liter, 320 Gramm) ausprobiert. Fazit nach 3 Tagen bzw. 145 Kilometern: Alles prima, meine Bedenken waren unbegründet, eure Antworten hingegen richtig und hilfreich - vielen Dank! Nicht zuletzt dank diesem leichten Rucksack konnte ich als UL-Einsteiger und trotz einiger "Sünden" (z.B. doppelwandiges Zelt, Buch, Deo ...) nun auf immerhin 3,5 kg Basisgewicht runterkommen. Bis bald mal wieder UL-MUC
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    Was mich bei käuflichen Windjacken immer gestört hat ist, dass sie ENTWEDER voll auf UL getrimmt sind und deshalb für mein Empfinden automatisch viel zu eng sind. Es spannt schon wenn man die Arme nach vorne nimmt, an der Hüfte viel zu kurz, die Kapuze son eng angeschnitten das kaum ne Mütze drunter passt, ... ok, dann wiegts halt nur 70g oder so (und kosten dann über 100 EUR, Hallo, für ne Windjacke ?), für mich in der Praxis aber unbrauchbar. Eine Windjacke muss für mein Empfinden so groß sein, dass sie auch im Winter über alle Wärmeschichten passt und trotzdem noch Bewegungsfreiheit besteht ... ok, dann wiegt sie eben 170g. Dafür ersetzt sie Softshell und Hardshell weil ich als Fleecefan eben nur verschieden dircke Fleece drunter ziehe (Wolle ist natürlich auch super), je nach Jahreszeit. ODER die billigen Discounterwindjacken haben ein laut knisterndes Material oder werden sehr oft nur in quietschgrellen Farben angeboten. Also MYOG. jetzt bin ich zufrieden ! Die Jacke hat sonst keinerlei Schnickschnack, Taschen oder so ... einfach nur groß, lang, bequem. Hoffe ich werde jetzt nicht gesteinigt
  17. 10 Gefällt mir
    Habe ich gemacht. Fair ist fair.
  18. 9 Gefällt mir
    Das ist doch genau der Punkt, ich würde auch genau so weiter machen wie bisher. Ich habe Wasser bei dir BEZAHLT, ich habe deinen Schildern dass man keine Pause machen soll auf deinem Grundstück und sich ruhig verhalten, folge geleistet. Ich habe keinen Müll hinterlassen, nicht irgendwo hingesch**sen, kein Feuer gemacht .... Ich werde mich also auch weiterhin so verhalten. Du hingegen hast mich als Teil dieser Community mehrfach beleidigt, und das ist nicht OK! Der GR221 hatte früher eine andere Streckenführung. Du hast also vermutlich dafür gesorgt dass er jetzt direkt über dein Grundstück geht oder aber wenigstens zugestimmt. Du verdienst an den Wanderern, dass du die bevorzugst die bei dir übernachten kann ich verstehen. Hier sind eben Trekking-Begeisterte die auch in der Natur übernachten, die müssen deswegen aber nicht automatisch die sein die vor deine Tür sch***en. Ganz im Gegenteil, die meisten hier sind profis was das Thema angeht, da wirst du nie etwas von unseren Hinterlassenschaften sehen. Schwarze Schafe gibt es leider überall, deine Annahme dass diese schwarzen Schafe alle hier im Forum angemeldet sind, ist (hoffentlich) eine falsch-Annahme. Ich habe volles Verständnis für deine Wut, aber uns hier anzugreifen ist trotzdem nicht die feine Art. Du sch***ßt gerade vor unsere Tür und lädst deinen Müll hier ab. Ich habe mich auf dem GR221 mit einer Familie unterhalten die bei dir Rast gemacht haben, was zu trinken gekauft und auch Wasser. Sie sagten du warst sehr freundliche bis sie erwähnten dass sie gezeltet haben, da wurdest du wohl unfreundlich und hast sie mehr oder weniger weiter geschickt ... Also "Refugi-Bezahler" = guter Wanderer und camper = Arschloch !? Die Welt ist nicht schwarz und weiß, auch nicht auf Mallorca!
  19. 9 Gefällt mir
    @Espeleo-Mallorca: Wir hatten bei unserer Passage die Freude, deine überaus nette Frau zu treffen, die uns freundlicherweise sogar Tipps gab, wo ganz oben am Berg geeignete Campstellen zu finden wären. Dank an sie dafür! Halten wir hinsichtlich deiner Post also fest: Das Feuermachen (und auch das Verbrennen von Klopapier) absolut verboten ist, dürfte hier im Forum der LNTler und AzBlasterer jedem bekannt sein. Das solches Fehlverhalten für euch eine direkte Gefahr darstellt, ist hier wohl jedem klar. Der Wasserhahn an der Toreinfahrt neben der Straße liegt eindeutig hinter dem Zaun. Ihn zu benutzen, ist je nach Auslegung Diebstahl oder, angesichts von Durst und Wassermangel, Mundraub (falls es so etwas im spanischen Recht gibt). Wenn man als deutscher Wanderer bei unerlaubter Entnahme von zwei Litern an deutsche Leitungswasserpreise denkt (2 Liter = 0,004 Euro), dann liegt man nach deiner Auskunft komplett falsch. Eurer Aufwand/Schaden, den du bislang nicht beziffertert hast, ist nach deinem Wissen größer. Selbst, wenn ein Wanderer also überlegt, dass in 9 Monaten Saison täglich 50 Wanderer denselben Fehler begehen, so entsteht mit deutschen Preisen im Kopf die Zahl 50 Euro/Jahr. Dass dies nicht euren Realitäten entspricht, lassen deine Posts erahnen, auch wenn du keine konkrete Rechnung aufmachst. Da Fragen nach Wasser an dem Tor in der Regel nicht möglich ist, weil niemand in Rufweite ist, bestehen mehrere Möglichkeiten für euch, das Problem unmittelbar zu mindern: Verhindern: Den Hahn einen Meter außer Reichweite verlegen. Verhindern: Den Wasserhahn mit einem Hahnschloss verschließen. Abschrecken: Schild „Kein Trinkwasser!“ anbringen. Aufklären und Vertrauen: Eine kleine Kasse am Tor anbringen, mit der erklärenden Aufforderung, bei Entnahme 1 Euro einzuwerfen. Aufklären und Vertrauen: Ein Schild anbringen, kein Wasser zu entnehmen und auf die Kaufmöglichkeit 500 Meter weiter verweisen. Auch wenn die Lage rechtlich unzweifelhaft ist, frage mich, worin dein Vorteil besteht, wenn du in dieser Situation dein Recht 1000 km entfernt vom Ort des Problems im Forum einforderst, statt z. B. von einer der genannten Möglichkeiten Gebrauch zu machen, die weitaus punktgenauer das Problem lösen könnten als eine lautstarke Beschwerde. EDIT: An deiner zeitgleichen Antwort auf den vorherigen Post erkenne ich, dass der Wasserhahn an der Straße, Inhalt des auslösenden Posts, gar nicht eurer ist. Insofern trifft der ein oder andere Vorschlag vielleicht gar nicht zu. Andere Wasserhähne oder Bewässerungsschläuche habe ich auf dem Stück allerdings gar nicht gesehen.
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    Premiere und Test für Wanderneulinge, 3 Mädels 2 Nächte im Pfälzerwald von Trekkingplatz zu Trekkingplatz. Noch nicht Ultraleicht, aber immerhin leicht. Hier ein paar Impressionen unserer Wald- und Wiesentour mit schönstem Wetter.
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    Keine echte Trekking-Tour, sondern Hütten- und Hotel-Wandern. Außerdem wurde die Ecke hier schon hin und wieder vorgestellt. Trotzdem, ganz auf die Schnelle ein paar Bilder von einer 3,5 Tage Wanderung von Ribeauvillé nach Thann über die Hochvogesen. Tolle Gegend. Hoher Pfadanteil, tolle Aussichten, leckeres Essen, gut erreichbar. Ich fahre auf jeden Fall mal wieder hin.
  22. 9 Gefällt mir
    What a surprise: numerous oh so inspiring posts in so fast a succession - and now you come up with something to sell...
  23. 8 Gefällt mir
    Hallo lieber Basti, danke für deine ausführliche Antwort. Dein Setup hört sich wirklich super an! Ich denke, dass werde ich auch so handhaben mit der BivyTarp Combo. Vor allem dein Bivy gefällt mir sehr gut. Muss toll sein, mit soviel atmungsaktiven Material um den Kopfbereich herum zu schlafen! Zu meinem minimalistischen Lebensstil was ich anstrebe, erzähle ich dir gerne mehr. Der Grundgedanke von Minimalismus ist vor allem dieser, sich von überflüssigen Dingen im Leben zu trennen. Eine möglichst objektive Wahrnehmung. Hier ein ganz gutes Video zu dem Ganzen, wie ich finde. ...Umso weniger Dinge die du in deinem Besitz hast, umso weniger Sorgen musst du dir um Dinge machen. Beispiel: Kaufe ich mir ein teures Auto, um dass ich mich kümmere und behüte wie ein kleines Baby...oder reicht mir nicht auch die alte Rostlaube vom Nachbarn, welches er gerne verkaufen möchte, um von a nach b zu kommen. Vielleicht kannst du ja auch mit dir vereinbaren gar kein Auto zu haben. ...Genauso kann man das aber auch auf die kleinen Dinge im Leben anwenden, wie seine alten Hochzeits- und Urlaubsfoto mal endlich alle einzuscannen, damit man diese nicht alle paar Monate entstauben muss. Die Liste kann man (leider) sehr lang weiterführen. Wobei das natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Ich selbst bin momentan dabei, alle meine Möbel zu verkaufen bzw. zu spenden. Mein Fernseher, Computer oder die Spiegelreflex ist bereits weg. Auch meine Klamotten habe ich schon ordentlich ausgemistet. Weißt du, unsere Konsumgesellschaft macht es uns wirklich nicht leicht, sich auf das wesentliche im Leben zu konzentrieren, aber genau darauf kommt es doch an im Leben. Ums glücklich sein. Ich habe den Entschluss gefasst, nicht das typische Haus,Baum,Kind-Leben anzustreben, sondern genau das zu machen, wodrauf ich Lust habe. Und das ist momentan einfach vor allem Reisen und Menschen unterschiedlicher Kulturen kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Ein ganz toller Schriftsteller hat mal geschrieben: In the end, you won't remember the time you spent working in the office or mowing your lawn. Climb that goddamn mountain. Ich kann dir auch ganz herzlich das Forum minimalisten.org empfehlen für weitere Einblicke. Liebe Grüße, Dome
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    Finde ich jetzt auch ein wenig übertrieben gleich Anklage zu erheben. Auch wenn viele Erfahrungen mit Neulingen in letzter Zeit sehr negativ waren, ist es nicht gerechtfertigt jetzt eine Hexenjagd zu betreiben. Zuerst gilt immer die Unschuldsvermutung. @Perseus83: ich hoffe du lässt dich durch die ein, zwei kritischen Stimmen nicht vergraulen. Das Forum ist zur Zeit Moderatorenlos, da läuft einiges aus dem Ruder...
  25. 8 Gefällt mir
    Kann ich gut verstehen. Du bist nicht der erste Neuling, der hier gleich vergrault wurde. Vielleicht kann Nats sich zukünftig mehr damit zurückhalten, die "Das ist kein Marktplatz!"-Keule zu schwingen. So ein Schnäppchenthread kann man schon mal übersehen, dann muss ein Admin das eben verschieben.
  26. 8 Gefällt mir
    Ich habe heute eine E-Mail des Finca-Betreibers, in der er mir beteuert, er stehe nicht in Verbindung mit dem Account. Ich möchte euch auch bitten darüber hier keine Mutmaßungen anzustellen, da Aussage gegen Aussage steht. Ich wurde gebeten den Account zu sperren und die Diskussion zu entfernen. Der Bitte bin ich erstmal nachgekommen. Die an der Diskussion beteiligten, können sich ja mit dieser Information ihr eigenes Bild machen. Fragen könnt ihr gerne per PN stellen. Ich überprüfe alle Einträge und stelle den Ursprünglichen Thread dann wieder online.
  27. 7 Gefällt mir
    nach 24 stunden trockenzeit, würde ich die imprägnierte daune als trocken einstufen. die normale daune empfinde ich immer noch als etwas klamm und leicht feucht. wären die füllungen im schlafsack, könnten die imprägnierten daunen wahrscheinlich auch schon vorher besser isolieren als die normale daune. gewicht normale daune: 15,37 g gewicht imprägnierte daune: 14,40 g bei der trockenzeit ist zu beachten, dass es mit 25 grad raumtemperatur und 30 % luftfeuchtigkeit sehr gute bedingungen waren. so, und nun gibt es min. eine woche testpause. vg. -wilbo-
  28. 7 Gefällt mir
    da die kissen mit "overfill" bestückt worden sind, glaube ich nicht, dass sie so schnell kollabieren würden wie eine schlafsackfüllung. wenn jedoch die daune nur locker in den kammern liegt, könnte man viel eher sehen wann der loft in sich zusammenfällt. daher denke ich, ist bisher die sinnvollste idee zu einem derartigen versuchsaufbau, die von moritz. es gibt endlich mal einen deutlichen unterschied zu berichten. als ich heute morgen die durchnässten daunen zum abtropfen ausgelegt habe, konnte ich feststellen dass sich die normale daune viel schwerer anfühlte als die imprägnierte. vor dem wiegen habe ich die daunenkissen nicht ausgewrungen, sondern nur abtropfen lassen. nassgewicht normale daune, 162,2 g nassgewicht imprägnierte daune, 83,6 g beim hantieren mit den kissen ist mir aufgefallen, dass sich die normale daune zwar nass und schwer anfühlte, sich aber auch weich und "geschmeidig" in dem kissen verteilte. dagegen fühlte sich die imprägnierte daune "fester" an und klumpte mehr zusammen. die verteilung im kissen war leicht unregelmäßig. die kissen sind eine weitere stunde abgetropft: nassgewicht normale daune, 106 g nassgewicht imprägnierte daune, 44,9 g nach dem auswringen ist das gewicht: nassgewicht normale daune, 29,45 g nassgewicht imprägnierte daune, 21,78 g überraschenderweise hat sich jetzt der haptische eindruck genau umgekehrt. die imprägnierte daune verteilt sich schon nass viel fülliger im kissen als die normale. hier fühle ich im kissen die üblichen kleinen verklumpungen. links die imprägnierte, rechts die normale daune. offensichtlich war ich bisher im zu feinem modus unterwegs!
  29. 7 Gefällt mir
    Bin jetzt in lake isabella, nochmals ausruhen und zeit totschlagen. Am 15 oder 16 geht es von KM in die Sierra. Bin schon sehr gespannt. Fast jeder hat das Tempo rausgenommen um nicht zu früh reinzugehen. Vermute aber dass ab 15 herum extrem viele hiker die jetzt alle zusammengeschoben wurden in bzw in KM warten, in die sierra spazieren. Fazit bisher: seeehhhrrrr geil! Ich liebe den PCT und eigentlich jeder Tag war super. Auch der Körper hat gut mitgespielt, genauso wie die Ausrüstung. Bin dzt knapp unter 6kg Baseweight, für die sierra wird es leider mehr...
  30. 7 Gefällt mir
    Mein Kumpel hat sich nach unserer letztjährigen Kanutour so ein Teil zum aufblasen gekauft.Vorletztes Wochenende stand dann auch die erste Fahrt an. Ralf hatte sich die Wied ausgesucht. Ich hätte vorher mal nachlesen sollen, der erste Teil des Flusses ist für Kanutouren eigentlich nicht gedacht. Aber trotz vielem Umsetzten und durchdieBüscheschlagen hat die Tour mordsmäßig Spaß gemacht. Schwer zu befahren, aber vielleicht hat das gerade auch den Reiz ausgemacht. Und wieder mal nen großen Ast voll erwischt. Das mit dem lenken müssen wir noch ein bissl üben. Ralf von hinten "Warum hängen da Drähte über dem Fluß?" Ich: "Öh, keine Ahnung, Viehzäune? Aber kann ja kein Strom drauf sein..." Zzzzzz Zzzzzz Zzzzz .... brrrr hat ganz schön gezwiebelt. Dann wußten wir auch warum da der Zaun war. Die Wied geht mitten durch die Weide. Auch prima wenn das Wasser genau dort mal wieder so flach war, dass wir anhalten "durften". Maka, die Kühe waren recht entspannt. ^^ Der Vorteil beim Kanufahren. Man kann auch mal ein Bierfass und Würstchen mitnehmen. Der Ehre halber habe ich wenigstens UL geschlafen und das Bier gabs aus der Titantasse. ^^ Es ging dann auch noch ein bissl länger. Ich wollte ja schließlich Ralfs Kopflampe noch testen. Er sagte was von sau hell... ja, kann ich bestätigen. Am nächsten morgen wurden wir mit herrlichem Wetter geweckt. Leider mussten wir dann aber schon wieder heim. Kanufahren ist auf jeden Fall eine klasse Sache und ich freue mich schon die Tour genau an der Stelle weiterzumachen.
  31. 7 Gefällt mir
    Aufschlussreich ist übrigens ein Blick auf die Webseite (einfach googeln) von P bzw. Ses Fontanelles: Zur Wasserknappheit: "Ses Fontanelles bedeutet "die kleinen Quellen", sie gaben der Finca und dem fruchtbaren Tal den Namen." "Und Wasser gibt es hier so reichlich" Zum Thema "Ich beleidige keine meiner Kunden": Das habe ich schon oben widerlegt, weil P alle hier im Forum pauschal beleidigt hat, obwohl viele schon bei ihm Kunde waren. Die Webseite ist ausschließlich auf deutsch gestaltet, dies dürfte also zweifellos die Hauptzielgruppe für sein kommerzielles Angebot sein. Bemerkenswert ist die überaus gastfreundliche Einstellung von P gegenüber seinen Kunden: "Es sind besonders die Deutschen, die sich einen Dreck um Privatbesitz scheren und sich hier aufführen, als würde es alles ihnen gehören!" "typisch deutsch-kleinlich" "mehr Schilder anzubringen (typisch Deutsch!)" "kleindeutschen Welt" "In Deutschland müsste man das mal machen, wo doch dort jeder sooooo kleinlich mit seinem Privatbesitz ist...." Betrachtet man P's Kunden nicht nach Nationalität sondern nach Urlaubsaktivität sind sicherlich Wanderer seine Hauptzielgruppe. So wirbt die Webseite explizit um Wanderer und Fernwanderer und preist die Vorzüge des Standorts für ebendiese. Auch für diese Kundengruppe findet P viel freundliche Worte: "egoistisch & ignorrant Menschen (und gerade Wanderer)" "weil IHR Wanderer es nicht auf die Kette bekommt, Euch wie normale Menschen durch das Privateigentum anderer Leute zu bewegen!!!" "dass ein grosser Teil der hier durchkommenden Wanderer Probleme bereitet" "dass viele Wanderer nicht für das Respektieren des Privatbesitzes sensibilisiert sind" "das Fehlverhalten vieler Fernwanderer" "ein grosser Teil der hier durchkommenden Wanderer Probleme bereitet" Ich möchte meine vorherigen Empfehlung korrigieren und bitte, die Beiträge von P nicht zu löschen. Vielleicht schaut ja der ein oder andere potentielle Kunde von P hier mal vorbei. Dann weiß er gleich, dass Gastfreundlichkeit in Ses Fontanelles groß geschrieben wird.
  32. 7 Gefällt mir
    Ich glaube mein Schwein pfeift. Da meldet sich der Besitzer und ist zu recht stinksauer, weil ihm etwas geklaut wird (und hier die Leute damiat auch noch im Forum hausioeren gehen), und anstelle einfach zu sagen "Sorry, wußten wir nicht" lautet es unisono: Deine Wortwahl muß passen, sonst hören wir gar nicht erst zu. Alter Falter. Die korrekte Antwort wäre gewesen, daß der nächste aus dem Board hier, der dort vorbei schlappt (ist wohl der E5 der Uller und der ganze Haufen latscht da mal durch), einfach ne Pulle Wein aus dem nächsten Supermarkt mitgenommen hätte, die Besitzer kurz aufgesucht hätte und diese als kleine Entschädigung mit einer Entschuldigung in die Pfoten gedrückt hätte. Der Wasserhahnh liegt auf Privatgrundstück. Das ist Diebstahl, egal welche Umstände (Durst) Du geltend machst. Zu zwei: weil er über das Internet Foren findet, bei denen Leuts sich Tipps geben, wie sie den Urlaub vor Ort gemütlicher gestalten können. Es hat funktioniert, wie man hier sieht, zumindest zum Teil. Einige lesen ja lieber etwas nicht, was ihr zartes Gemüt belasten könnte, weil es nicht zu 100% der Wortwahl entspricht, die ihnen gefällig ist.
  33. 6 Gefällt mir
    Thru Hike des East Coast Trail - 1. Juni - 12. Juni 2017 Offizielle Webseite: http://www.eastcoasttrail.com/ Umfassende Seite zum Thru Hiking: http://www.ectthruhike.com/ Packliste: https://lighterpack.com/r/6zvg23 Prolog Der ECT liegt an der Ostküste von Neufundland auf der Halbinsel Avalon - und damit auf dem östlichsten Teil Nordamerikas (und auch Kanadas). Die offizielle Trail-Länge ist 312 Kilometer, aber vermutlich sind es ein paar mehr. Der Trail ist aufgeteilt in 26 "Paths" die meist zwischen den einzelnen Ortschaften und Gemeinden liegen. Man muss sich das so vorstellen, dass es verteilt über die Küste immer wieder kleine Siedlungen gibt und zwischen denen läuft dann die Strecke an der Küste entlang. Durchgängig verbunden ist der Trail also nicht, man läuft oft von einem Ende des Ortes zum anderen um wieder auf den nächsten Path zu gelangen. Manchmal sind das nur eine handvoll Meter, manchmal auch deutlich längere Strecken. So wandert man z.B. durch das Stadtzentrum der Provinzhauptstadt St. John's - mit mehr als 100.000 Einwohnern. Das ganze hat aber auch einen großen Vorteil: Man ist nie wirklich weit weg von der Zivilisation und Versorgungsmöglichkeiten - aber gleichzeitig ist der Trail auch sehr naturnah, weil die Buchten und Halbinseln eigentlich zivilisatorisch gar nicht erschlossen sind. Es gibt hier kaum Land- oder Forstwirtschaft - alles ist auf das Meer und Fischfang ausgerichtet. Der ECT ist relativ neu und viele der Strecken sind extra erst für den Trail angelegt und geschlagen worden. Begonnen wurde damit 1994 und die Strecke wird immernoch erweitert. Seit einigen Wochen ist er auch offiziell Teil des Trans-Canada Trails! Vorbereitung und Packliste Es gibt eine sehr gute Seite mit Informationen zum Thru-Hiken und damit kann man an sich alles gut planen. Die längste Strecke zwischen Versorgungspunkten ist ungefähr 2-3 Tage und das lässt sich ja leicht bewältigen. Ich habe mit Temperaturen knapp über 0°C nachts und bis zu 20°C tagsüber gerechnet und es kann durchaus auch mal anhaltend regnen. Entsprechend wurde der Cumulus Quilt und die wärmere Luftmatratze eingepackt. Dazu Regenjacke, Windhose und Regenkilt für das miese Wetter. Trailrunner mit Goretex. Eine leichte Kufa-Jacke. Ich nahm das Tensegrity mit, bietet es doch mehr Raum als mein Tarptent (was leichter ist), aber dafür ist die Belüftung besser. Bevor es nach Neufundland ging, war ich noch eine Woche in Ontario wandern. Einerseits um die Ausrüstung nochmal zu testen, und um die Beine und Füße einzulaufen. Dabei merkte ich z.B. dass ich Kochen doch eher nervig finde und meine Kochkünste zusammen mit meinen seltsamen Essgewohnheiten nichts schmackhaftes produzieren. Ich entschloß mich daher die no-cook Variante zu gehen. Ich war auch so schlau meine neu gekaufte Kompaktkamera in einem See zu verlieren - was der Packliste auch wieder einige Gramm ersparte. Ich hatte auch noch eine Spiegelreflex mit in Kanada, aber die kanadische Post hatte mein Paket falsch ausgeliefert so dass mir das auch nicht zur Verfügung stand. So wurden alle Bilder mit dem Smartphone gemacht. Der Trip in Ontario lief an sich zwar gut, aber ich hatte mehr Fuß-Probleme als erwartet. Zum Glück legte sich das mit dem Eintreffen in Neufundland und die Füße waren jetzt auch schon abgehärtet.
  34. 6 Gefällt mir
    diese diskussion ist schon lange nicht mehr zielführend. es ist lediglich ein bivy gesucht welcher bei regen dicht ist und genug bewegungsfreiheit bietet. nach einer beratung für das überleben in alpinem gelände oder einer packlistendiskussion wurde hier nicht gefragt. ich denke ich werde einfach ein paar säcke probeliegen (was zur einschätzung der passenden größe dient) und dann den herstellerangaben zur wasserdichtigkeit/atmungsaktivität vertrauen. danke für alle konstruktiven kommentare. OT: jever, deine überhebliche art nervt. du kannst aus meinem aktuellen wohnort also ablesen woher ich komme und wo ich den großteil meines lebens verbracht habe? klasse, hätte ich deine fähigkeiten würde ich nicht im internet rumgeistern sondern aufm jahrmarkt den leuten die zukunft aus kaffeesatz oder tarotkarten vorhersagen. "wohoohohooo du wirst auf einem gletscher sterben wooohoohoooo"
  35. 6 Gefällt mir
    Schicke Aussicht @P4uL0. Da hüpfe ich auch bald wieder rum. Ende Juli gehts los. Birkkarspitze, Klappe die 4te. Bislang hatten wir nie Glück mit dem Wetter und durften die öden Kilometer runter nach Scharnitz tingeln. Damit das hier nicht völlig OT ist hab ich fix mal ein paar Bilder vom letzten Jahr rausgesucht. Da wollen wir dies Jahr auch rauf. Der Guffert um die Ecke vom Achensee. Auch Gemsen müssen mal nach dem rechten Weg schauen. Pause im Rofan. Die Rofanspitze müsste noch in Sichtweite sein. Sogar die Mona Lisa verfällt... #ilovelaufbursche Beim Pausenbierchen auf der Gramaialm bevor es zur Lamsenjochhütte und weiter zur Binsalm geht. Die Schnitzel dort motivieren einen immer zügig zu gehen. Joga am Fuße der Falkenhütte, rechts die Laliderer Wände. Da war das Wetter noch gut, sollte sich aber bald ändern. Wollten eigentlich noch einen kleinen Gipfel um die Ecke der Falkenhütte machen, sind dann aber zügig weiter Richtung Karwendelhaus, denn es zog sich langsam zu. Auf dem Hochalmgrund kurz vor dem KW-Haus sahs dann so aus. Halt so wie die letzten 3 Jahre auch. Ich treffe dort auch immer die gleiche eine Kuh die nicht vom Weg gehen will. Da ist mittlerweile schon ein Trampelpfad durch die Latschen und um die Kuh rum. Sexy Beine beim Abstieg nach Scharnitz am nächsten Tag. Von Scharnitz gings mit dem Schienenersatzverkehr nach Innsbruck und nach einer Nacht im Nepumuks Hostel wieder gen Heimat. Dies Jahr wirds klappen, ich habe schon eine Huhn geopfert und in den Eingeweiden gelesen. Es WIRD klappen. LG
  36. 6 Gefällt mir
    Hier wird viel herumtheoretisiert! Jeder den im Hochgebirge schon mal eine Schlechtwetterfront erwischt hat die dann kein vor und kein zurück mehr erlaubt möchte diese Situation nicht in ausschliesslich einem Bivy erleben, sondern - und das kann ich euch aus eigener Erfahrung sagen - in einer etwas robusteren Behausung mit mehr margin of error und Bewegungsfreiheit. Der TO redet von einer einwöchigen Tour im Hochgebirge und einem Wetterschutz für Regen. Es geht hier nicht um pack your fears sondern meiner Ansicht nach um die Frage, wo beginnt im diesem Fall stupid light. UL im Hochgebirge ist eine andere Kategorie als UL unter der Baumgrenze. oder im bewaldeten deutschen Mittelgebirge. Einen 550g Apex quilt kann man nur mit 133g/m2 Apex realisieren das ist Komfort +12 Grad. Meine persönliche Ausrüstung fürs Hochgebirge im Sommer ist so ausgelegt dass ich auch im Sommer mit einem Kälteeinbruch mit Schneefall zurechtkomme- und das nicht wegen pack your fears sondern da ich in den Alpen lebe, dort ganzjährig auf tour bin und mich schämen würde wenn mich meine leute so wie irgedwelche urlauber von oben runter holen müssten. Noch einmal: ich denke nicht dass man, wenn man sich ausschliesslich mit einem bivy ins Hochgebirge begibt zwangsläufig in Lebensgefahr begibt, aber dass man damit keinerlei reserve mehr hat wenn es wieder erwarten doch mal scheisswetter gibt. Lotterie zu spielen dass einen innerhalb einer Woche bis 10 Tagen (siehe TO)eh kein schlechtes Wetter erwischt und danach die Ausrüstung auszuwählen ist aus meiner Sicht stupid light. Lg Ben
  37. 6 Gefällt mir
    4 Tage Wandern mit Regen auf der Alm erzeugt herrliche Grüntöne
  38. 6 Gefällt mir
    Das Polycro hat sich sehr gut geschlagen, wobei es aber auch nur in einer Nacht leicht geregnet hat. Eine Nacht war es relativ windig - auch kein Problem, es war schön leise. Würde es auf jeden Fall auch für eine längere Tour mitnehmen. Jetzt muss ich es nur noch bei Starkregen testen - das fehlt mir noch. Finde es schon faszinierend wie wenig man wirklich braucht. Grüße Magic
  39. 6 Gefällt mir
    die daune ist angekommen und netterweise schon in pertex microlight kissen eingenäht. (trotzdem, tappsi sei dank. sein pertex ist zeitgleich eingetroffen!) ich wollte eigentlich zuerst den “schütteltest” machen und danach den “trocknungstest”. das werde ich jetzt umkehren. ich habe die kissen 18 std. maximal feuchter luft ausgesetzt. vorher wogen beide kissen 12g, jetzt wiegen beide 14g. erwartet hätte ich, dass die imprägnierte daune weniger feuchtigkeit aufnimmt. ich lasse die kissen noch min. weitere 6 std. in den bechern um zu sehen ob die feuchtigkeitsaufnahme noch steigt. dann werde ich die kissen einfach auf der fensterbank trocknen lassen und zwischendurch wiegen. ein zweiter test wäre, warme feuchte luft zu erzeugen und die becher oben offen zu lassen. die feutigkeit würde durch die kissen ziehen und nach 24 stunden gäbe es wieder einen vergleichswert.
  40. 6 Gefällt mir
    OT: Midgets dürfte das Moskitonetz zuverlässig draußen halten, Midges kommen wohl aber durch. (Tschuldigung.)
  41. 6 Gefällt mir
    Zu Beginn dieser Diskussion hatte ich grundsätzlich Verständnis für Dein Anliegen. Durch zunehmende Entgleisungen Deiner Ausdrucksweise und nicht nachzuvollziehende persönliche Angriffe hat sich dieses Verständnis inzwischen vollkommen verflüchtigt.
  42. 6 Gefällt mir
    Wir wissen jetzt jedenfalls alle, wo wir nicht willkommen sind. Das werden die meisten sicher gern beherzigen und auch gehörig verbreiten. Andere Leute brauchen Monate, wenn nicht Jahre für solch eine Publicity...
  43. 6 Gefällt mir
    Boah was ein Kindergarten!!! Du hast dich mehrfach erklärt und ganz offensichtlich auch Zuspruch erhalten. Dennoch drehen wir uns hier alle im Kreise und du beleidigst hier weiter. Da du dich bereits im vorletzten Post verabschiedet hast, bitte ich dich das Forum nun zu verlassen und die Sonne zu genießen. Auch wenn du es nach wie vor nicht glauben magst aber wir haben dich alle verstanden!!!! Solltest du zukünftig UL-Tipps brauchen, bist du herzlich wie jeder andere hier willkommen aber das Thema sollte nun endlich durch sein.
  44. 6 Gefällt mir
    @Espeleo-Mallorca Ok, fassen wir zusammen: du kommst hier reingestürmt und stellst alle Mitglieder des Forums unter Generalverdacht. Was durch die Diskussion mit einer Minderheit der Mitglieder hier herausgekommen ist, ist die Tatsache, dass sich Einer (!) an einem Wasserhahn bedient hat, dazu nicht mal deiner, sondern der des Nachbarn, und die große Mehrheit der Diskutierenden sich Wasser bei dir gekauft hatten. Die Schnittmenge hört sich doch ganz gut an! Bist du dir sicher, dass du mit deinem Frust in diesem Forum an der richtigen Adresse bist? So groß ist das Forum doch auch nicht, dass es eine ganze Wandersaison auf Mallorca füllen könnte. Außerdem gibt es hier nicht wenige, die eher kühlere Gefilde bevorzugen. Mich z.b. Wird man vermutlich nie auf der Insel antreffen...
  45. 6 Gefällt mir
    Ich habe hier folgende Konstruktion liegen, aber nicht verbaut, weil ich statt dessen eine andere multifunktionale Lösung (Carbonstäbe in Mondaplenmatte) verwende. Aber vielleicht bringt dich das ja auf eine passende Idee: 3 Easton Carbon 9-mm-Stäbe Gesamtgewicht 46 g Lange Segemente je 47 cm Gesteckte Länge 121 cm 2 L-Verbinder aus Polyamid Gesamtgewicht 21 g (Beschlägehandel, Laborhandel) Müssen aufgebohrt werden Die gibt es auch als T-Verbinder, aber die sind 30% schwerer. Der Gedanke war, die Tarpstange des GWC auch als Rahmen zu verwenden. Oben wollte ich die Last durch die L-Verbinder materialschonend abfangen und dabei die Stange leicht und frickelfrei einschieben können. Unten wollte ich die Stangen schräg nach außen auf einen Hüftgurt führen, um ähnlichen Lastkomfort wie bei einem Exos zu erreichen. Der Gedanke gefällt mir nach wie vor, weil … das Mehrgewicht nur bei ca. 35 g liegt (2 × 10 g L-Verbinder plus etwas Gurtband und Klett für die Führung oben am Rucksack sowie die Hüftgurtaufnahme); die durch das Aufspreizen der Stäbe zum Hüftgurt hin entstehende leichte Spannung gegen die L-Verbinder das System noch stabiler machen würde und das Tragegefühl direkter; es (anders als bei Colin oder ZPacks) nicht erforderlich ist, die Stangen unter hohe Biegespannung zu setzen. Denn brechen soll ja nichts, schließlich will ich Nachts noch eine Tarpstange haben. der Rucksack im Camp dann wieder nur ein leeres, kleines und weiches Stück Stoff ist, dass problemlos mit ins Bugnetz passt. Übrigens: Statt der L-Verbinder aus Polyamid kann man auch angeschnittenen Gartenschlauch verwenden. Diese Lösung ist flexibler, aber baut auch weniger Spannung im System auf. Wie erwähnt habe ich das letztlich nicht umgesetzt, weil das Einstecken der Carbonstäbe in die Mondaplenmatte fast denselben Effekt hat, aber kein Mehrgewicht und keinen Hüftgurt bedingt.
  46. 5 Gefällt mir
    Tag 1 - Brock's Pond bis Cripple Cove ~26km. Die Nacht began mit Regen, dann kam Wind, dann wieder Regen, dann wieder Wind. Keine ideale, aber sicher auch nicht die schlechteste Abfolge. Im Zelt war es jedenfalls warm und gemütlich. Begrüßt werde ich von Nebel der über einer gewissen Seehöhe hängt, aber es ist nicht besonders kalt. So starte ich in Longsleeve und Windjacke. Morgens höhre ich ein komisches Pfeifen und denke zuerst - "kommt da jemand?" - aber es ist nur der Ruf eines Vogels, der sich - für mich - erstaunlich menschlich anhört. Das Geräusch sollte mich über die gesamte Länge begleiten. Der Trail führt zunächst tiefer in den Wald hinein. Teilweise ist der Pfad schon sehr eng, bzw. zugewachsen. Einen längeren Abschnitt lang zwänge ich mich zwischen Nadelbäumen durch. Dank des Regens hat das irgendwas von Autowaschanlage. Die Wegbeschaffenheit bleibt rauh. Oft muss man wirklich aufpassen wo man hintritt. Was nicht einfacher wird, wenn einem die Bäume sogar die Sicht auf die eigenen Füße verwehren. Der Wald ist wirklich dicht gewachsen. Mal eben zur Seite abbiegen ist ohne Axt oder Machete kaum denkbar. Als es mal wieder eng wird und ich irgendwelche Steine hochsteige bin ich mir wirklich nicht mehr sicher, ob das hier überhaupt noch der Trail ist, ober ich längst zum Querfeldein übergegangen bin. Ein Blick auf den GPS Track verrät allerdings dass ich richtig bin. Das ist vielleicht das größte Problem hier: Die fast vollständig fehlende Markierung der Strecke. Ich meine das gar nicht mal so 100% zur Navigation - man kreuzt keine anderen Wege - kann also meist gar nicht soo richtig falsch sein. Aber an vielen Stellen ist der Weg so primitiv, dass man schon oft zwei oder dreimal nachdenkt welches denn nun die richtige Richtung ist. Und dann ganz vereinzelt gibt es dann doch Markierungen. Und die wirken dann irgendwie fehl plaziert und inkonsistent. Über der Baumgrenze ist es übrigens deutlich besser, die weiß-schwarzen Stäbe sind zahlreicher und besser sichtbar. Dann plötzlich ändert sich der Trail - in eine relativ frisch geschnittene Schneiße. Es ist deutlich breiter und man kann laufen ohne dauert an Bäumen zu streifen. Hat mir an der Stelle gut gefallen. Der enge Bewuchs lässt das aber fast wie einen Gang, einen Tunnel, wirken. Man fragt sich schon was passiert wenn einem hier ein Elch begegnet - ausweichen ist nicht drin. Elche hab ich zwar nicht gesehen, aber ihre Spuren und nicht zuletzt auch etliche Kothaufen. Nach und nach gewinnt der Weg an Höhe, geht es doch über den Höhenzug der dem Path den Namen gibt - Piccos Ridge. Man kommt mehrfach über 200m Seehöhe. Die Steigung wärmt und es dauert nicht so lange bis ich mich der Windjacke entledige. Je höher ich komme umso weniger Sicht gibt es leider auch. Aussichten kann ich keine Anbieten und lasse die Viewpoints linke liegen. Mehrfach steigt und sinkt der Trail stark ab, es gibt ein paar Flußkreuzungen mit tiefen Einschnitten. Die haben es ganz schön in sich und man muss wirklich gut aufpassen wo man hintritt. Der Weg bleibt uneben und primitiv. So vergeht der Vormittag bis ich das Ende des ersten Pfades erreiche. Dort liegt die kleine Siedlung Bauline. Schnell ist sie durchquert. Die paar Leute im Hafen sind die einzigen Menschen die ich an dem Tag sehen sollte. Gesprochen habe ich mit niemandem. Auf der anderen Seite startet auch gleich der nächste Path. Es geht so weiter wie zuvor, allerdings werden die Auf- und Abstiege immer steiler. Gerne nimmt der Weg auch die direkte Linie - also einfach geradewegs bergauf und bergab. Rauf ist das anstrengend und runter muss man wirklich gut aufpassen wohin man tritt. Selten habe ich meine Treckingstöcke so geliebt. An einigen Stellen sind sogar einfach Seile ausgelegt, damit man sich helfen kann. Aber ähnlich wie die Markierungen ist das nur Stückwerk. Für jede Stelle an der ein Seil Hilfe anbietet gibt es mehrere die man auf sich gestellt überwinden muss. Es erreicht noch nicht das Niveau von Klettern, aber für eine Wanderung ist es schon anspruchsvoll. Auch mehren sich die Stellen an denen es sehr feucht und matschig ist. Es gelingt mir zwar die längste Zeit die Füße trocken zu halten, aber irgendwann erwischt es einen dann doch. Ähnlich wie bei den Steigungen gibt es teilweise Bereiche in denen Holz ausgelegt ist, aber für jede Stelle gibt es andere die einfach nur unter Wasser stehen. Im Frühjahr gab es einen starken Sturm auf der Insel, der etliche Bäume erwischt hat und nicht selten finden sich diese auf dem Weg wieder. Ich kann gar nicht sagen wie oft ich über, unter, drüber, drumherum laufen muss. Dazu kommt dass der Trail immer schwerer zu finden ist. Die offiziellen Markierungen bleiben spärlich, irgendjemand hat die Strecke manchmal mit bunten Bändern markiert, das hilft. Am Ende habe ich mich daran orientiert, dass da wo der offizielle Trail verläuft die Bäume mit der Säge gefällt wurden, es also glatte Baumstümpfe gibt. Das war das einzige was einigermaßen zuverlässig ist, neben dem GPS Track. Aber dauernd aufs Telefon schauen ist ja auch doof. Bei aller Anstrengung gibt es auch positives zu berichten: Die Sonne kommt heraus! Endlich gibt es tolle Aussichten auf die Küste, die Bucht, die Höhenzüge. Bei einer Pause gibt sich so auch die Gelegenheit das Zelt zu trocknen. Dummerweise schaffe ich es meine Windhose aufzureißen - naja bei dem Wetter sind Shorts ja auch passender. Weiter nördlich wird das Terrain offener und man ist länger aus dem Wald heraus. Zusammen mit dem besseren Wetter gibt es endlich was zu sehen! Ich entscheide mich dazu um nordöstlichen Ende des Trails zu campen, da gibt es einen Seitenpfad herunter zur Küste mit ein paar Wiesen. Unten ist es allerdings auch sehr windig. Ich versuche zwar einen halbwegs geschützten Platz zu finden, muss aber irgendwo den Kompromiß zwischen einer flachen Stelle und Windschutz finden. Das Zelt hat schon kräftig geflattert, hielt aber. Ziemlich fertig gehe ich bei einem tollen Sonnenuntergang schlafen.
  47. 5 Gefällt mir
    Moin moin, Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Einstieg in dieses Forum, komme ich wohl nicht drum herum mich hier mal kurz vorzustellen. Ich bin kein Halbgott und heiße natürlich nicht Perseus sondern Andreas. Ich komme aus dem schönen Norden und wohne zur Zeit in einem kleinen Örtchen kurz vor unserer Landeshauptstadt Kiel. Ich bin 34 Jahre alt und lebe hier zusammen mit meiner ebenfalls Trekkingbegeisterten Frau (Ich sage immer Frau, aber wir sind nach über 15 Jahren immer noch nicht verheiratet) und unserer 16 jährigen Tochter. Wenn ich nicht auf irgendeine Art und Weise draußen in der Natur unterwegs bin, verdiene ich meinen Lebensunterhalt als Fachinformatiker in einem kleinen Systemhaus in Kiel. Obwohl ich mich sehr für leichte Ausrüstung begeistern kann und ich großen Respekt vor Leuten habe, die das Ganze für sich perfektioniert haben, habe ich immer noch einen kleinen Rest-Anspruch an meinen persönlichen Komfort-Level und bin aktuell mit irgendwas zwischen 3,5 und knapp unter 4kg Baseweight unterwegs. Je nach Jahreszeit und Tourlänge eben. In diesem jahr kommt die Lütte das erste Mal mit auf eine Tour in DK (Kyst til Kyst Stien - 145km), da sind wir schon sehr gespannt drauf und hoffen hier ein wenig Begeisterung zu erzeugen. Was gibt es besseres, als wenn die ganze Familie Spaß dran hat?! Soweit dann zunächst von mir, der Rest wird sich schon irgendwie ergeben.
  48. 5 Gefällt mir
    Schöne Ecke, @Freierfall. Steht auch auf meiner Rückkehrliste! Ich selbst werde ab Sonntag auf dem WHW (Wet Hiking „Wildernes“ – never ask for the weather forcast) ein bisschen familientaugliches Premiumwandern betreiben.
  49. 5 Gefällt mir
    Ich finde diese Fragen viel zu allgemein. Lies mal den Roten Faden und die verschiedene Packlisten Diskussionen (für eine Tour wie sie Dir vorschwebt) in diesem Forum, und stell dann bitte spezifischere Fragen. Auch eines der diversen Bücher zum Thema sollte man erstmal lesen wenn man totaler Anfänger ist. OT: (EDIT) Hey, ich bin jetzt offiziell Zahnbürstenabsäger!
  50. 5 Gefällt mir
    Mir wird immer mehr bewusst, dass ich ja eigentlich in einer typischen mitteleuropäischen Urlaubslandschaft wohne ... Das machte ich mir am Freitag zu Nutze und fuhr in 30 Minuten via ÖPNV nach Hann. Münden, dem Beginn des Weserberglandweges. Es ging gleich prima los: Ich frühstückte dort am frühen Morgen auf der Flaniermeile im Stadtcafe und traf auf ein sehr kontaktfreudiges, angenehmes Wanderpaar mit ähnlichen Ambitionen, Einsichten und Ansichten zum Thema Wandern. So ein Austausch "in echt" ist richtig gut. Fakten zum Weg: Etappen 1 bis 3 insgesamt: 42 km, 790 m rauf, 700 m runter, Laufzeit: 10 Std. Der Weserberglandweg wird im www genauso beworben wie so manch anderer WeitWanderWeg, der "prämiert" ist. Und gleichzeitig hatte ich beim Wandern einen ganz anderes Gefühl als bei den bisherigen "Steigen". Es war irgendwie "normaler", (fast) ganz ohne das ganze Premium-Weg-Gedöns: Wenn es mal eine Sitzbank gab (und das war selten), so war diese meist schon in den 90ern von irgendeiner Sparkasse, einem Stammtisch oder einem Gemeinderat gestiftet oder von einem Forstamt grob gehauen aufgestellt worden. Ab und an war der Weg entweder von Wildschweinen oder Harvestern zerfurcht. Manchmal erstreckte sich der Weg kilometerlang-weilig auf Forstautobahnen entlang. Und manchmal musste ich den Weg in der Wiese oder am Waldrand als Pfad erahnen. Es erwartete mich nicht stündlich ein neues "WanderErlebnis", auf das ich mit Hinweisschildern besonders hingewiesen wurde (damit ich es auch wirklich als Solches wahrnehme). Direkt am Weg einkehren konnte ich nur auf der Sababurg. Der Besuch anderer touristischer Angebote hätten eines Umweges bedurft. Die Mittagshitze verbrachte ich im Schlaf im Schatten am Waldrand und bei gekühlten Getränken auf der Sababurg. Dafür lief ich anschließend bei angenehmen Temperaturen in die Dämmerung hinein. Das Abendlicht verzauberte den Wald in einen Tempel mit goldenen Fäden (ist zwar etwas pathetisch, aber eine andere Beschreibung fällt mir derzeit schwer). Ich konnte mich gar nicht satt sehen. Und doch musste bald ein Schlafplatz her, den ich dann auf dem Wechselberg kurz vor Bad Karlshafen gefunden habe. Es war so schön draußen, dass ich lediglich das Innenzelt aufgebaut habe (als Zeckenschutz, ansonsten wäre auch das Innenzelt nicht nötig gewesen. Am nächsten Tag lief ich dann entlang der Diemel und der Holzape stetig bergan zurück bis nach Hofgeismar. Von hier aus ist es für den ÖPNV eine Kleinigkeit, mich nach Kassel zu bringen. Erkenntnis: Mir machen die "normalen", einfachen Wanderwege mehr Freude als die mit "Erlebnispunkten" und in standardisiertem Abstand aufgestellten Corporate-Identity-Liege-Ruhe-Bänken aufgepimpten prämierten "Steige", "Stiege" und "Trails".