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Ultraleicht Trekking

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Showing content with the highest reputation since 18.09.2019 in allen Bereichen

  1. 15 points
    schwyzi

    Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...

    ...wenn du in der WG deiner Tochter wildfremde junge Leute kommen, "Hallo" sagen und deine Tochter fragen - nicht etwa:" Dein Vadder?" sondern: "Der Zahnpastadropsmann?"
  2. 14 points
    effwee

    E1 Deutschland Thru-Hike Mai-August 2019

    Tag 78 Buona Notte war schon so gegen halb 12 vorbei. Die Luft war meiner Matte fast vollständig entwichen... ich habe es zwei, drei mal mit nachpusten probiert, also ob das irgendwas bringen würde bei einem Loch... also blieb mir nix anderes übrig als mich damit zu arrangieren. Hab die matte doppelt gefaltet, Rettungsdecke zwischedrin, gegen das Auskühlen und versuchen zu schlafen: Am nexten morgen werde ich mit drei Erkenntnissen wach: Ich habe geschlafen, schlecht, aber ich habe geschlafen! Es wundert mich, aber gut. Torsosized Matten sind doch nicht so schlimm und unbequem wie ich dachte (auch und selbst wenn die Torsosized Matte eigentlich Makulatur war und drittens und am wahrscheinlich wichtigsten: Ich habe die Schnauze voll von Luma's! Es nervt! Es kotzt mich an! Zumindest bis zum Ende der Tour... oder bis nach Bozen... naja heute hole ich mir eine neue. Egal wie, egal wo. Ich frühstücke. Ich bin sehr müde... Ich habe vielleicht geschlafen, aber eben schlecht. Ich laufe los. Zunächst runter Richtung Passer. Singeltrail, die Sonne steht noch recht tief und alles wirkt frisch. Recht schnell stellt sich heraus, dass das schon der schöne Teil des Weges war. Rabenstein ist nicht wirklich schön, Landstraße. Ich werde über weitere Landstraßen direkt wieder an die Passer gefühlt– Bremsen fressen mich. Aus und ärgerlich. Der Weg an der Passer bis Moos ist nicht schön. Feldweg, breit und von Büschen gesäumt. Die Passer... naja. Bremsen. Baustellen um die Passer irgendwie noch ein bisschen mehr einzupferchen oder zu managen, damit Meran trockene Füße behält. Liegt es mir oder am Weg? Ermüdend ist die Frage und sie ändert nichts an meinem Zustand. Ich bin motzig und der Weg ist nicht sonderlich prickelnd. In Moos – laufe ich durch ein Wildgehege mit Steinböcken – selbst einen gefangenen bekomme ich nicht zu Gesicht. Die Steinböcke und Ich, das wird wohl niks mehr... Laut meiner Karte – zumindest interpretiere ich sie so- sind es ab Moos nur noch 300Kilometer bis Verona. Heute ist so einer dieser Tage wo mich das nahende Ende des Trails nicht mit Trauer, sondern mit Sehnsucht das es bald geschehen möge erfüllt. Im Ortskern entdecke ich einen kleinen Supermarkt. Fettes Sandwich mit Speck und Gurke dazu eiskalter Softdrink mit Zucker. 300 left to go. Ich mache mich auf die Suche nach einem netten Picknick-Spot. Finde nicht so richtig einen und nehme die erst beste Bank. Menschen strömen an mir vorbei, alle mit dem gleichen Ziel: Dem Passer-Wanderweg zwischen Moos und St.Leonard. Schön soll der sein, wurde mir bereits auf der Gletscherstube gesagt, ich solle den nehmen, statt des E5. Warum auch nicht. Also sitze ich auf der Bank schiebe mir mein Sandwich rein und schaue all jenen zu, die ich später überholen werde. Manche fragen mich ob, dies der Weg zum Passer-Wanderweg sei, manchen kann ich helfen, weil mein deutsch hinreichend dafür ist, anderen nicht, weil ich es bisher versäumt habe italienisch zu lernen... Der Weg ist tatsächlich schön gemacht. Spektakulär hat sich die Passer ihr enge Tal gegraben. Die Wege sind teilweise freischwebend wirkende Stahlkonstruktionen im Fels verankert 10,20 Meter über dem wilden Fluss. Viele Menschen. Es ist schönes Wetter. Viele Menschen. Egal. Ich bin müde, motzig, es ist heiß, es zieht sich... ich habe heute keine wirkliche Lust. Das Passertal schleicht sich so langsam aus, aus dem wilden Bach im engen Tal, wird ein gefälliger Bergfluss. Kurz vor St. Leonard stelle ich mich mal kurz rein, Kinder sind an der gleichen Stelle, werfen Sand und Steine ins Wasser. Ich kann mich nach 5 Minuten nicht entscheiden, wen ich anstrengender finde, die Eltern oder die Kinder. Nach weiteren 5 Minuten weiß ich es: die Eltern. Ich denke noch einmal drüber nach nicht doch in den lukrativeren Bereich des Eltern-Coachings zu wechseln... Einmal Kopf ins Wasser. Eltern vergessen. Los laufen. St. Leonard is calling. In St. Leonnard angekommen. Sportläden wg Iso-Matte auschecken. Es gibt nur ein Geschäft und das hat keine Z-Lite... Also gut – Danke, weil ich hatte es klammheimlich gehofft... Ach Mann, jetzt muss ich heute extra nach Meran und.... kool! Neroday in Meran. Ich mag Meran. Ich weiß nicht wie oft ich Meran war, halbes Dutzend Mal vielleicht... ich steige in den Bus. Heute kein Wandern mehr. In Meran angekommen – finde ich im Sportler eine Z-Lite. Überlege, nach dem ich gesehen hab das mein einer Socke ein Loch hat – ein Darn Toughs!!! Ob ich mir noch Socken holen soll und belasse es dabei. Ich checke auf dem Camping-Platz ein. Gehe im italienischen Supermarkt frisches Obst und Gemüse einkaufen. Versuche die Matte wegzuschicken – Post zu. Versuche eine Apero in der trashig-legendären Bar Erika zubekommen – macht gerade zu. Pfff... ich hole mir ein Bier am Lädchen gegenüber und setzte ich auf die Bank neben der Steckdose und lade einmal Powerbank und Handy durch, trinke Bier und habe ein irgendwie anstregendes Gespräch mit meiner Banknachbarin über Fernwandern und die Unfreiheit es eben nicht zu tun. Hab ich schon erwähnt, dass ich vornehmlich zwei Kategorien Reaktionen erfahren habe, die einen fanden es ausnahmslos kool, toll, wahnsinnig, inspirierend, spannend und die anderen waren jene Jammer-Deutschen, die auch würden wenn sie denn könnten – Kinder, Job, kaputte Hüfte dies das... immer irgendwas. Am Ende kam bei den meisten dann doch Angst vor dem Loslassen bei raus. Sie gehört zu der Riege letzter... es gibt solche Tage. Tag 79 Es war heiß die Nacht. Ich wringe meinen Quilt aus und probiere noch einmal mein Glück bei der Post. Sie hat auf. Ich muss eine Nummer ziehen, dass bekomme ich aber erst gesagt nach dem ich schon am Counter stehe, also wieder zurück. Nummer ziehen. Warten. Päckchen International können nur aufgegeben werden, wenn ich einen eigenen Karton mitbringe. Aha. Echt? Also nochmal in die Innenstadt. Papeterie. Großer Briefumschlag geht auch sagt die zuvorkommende und verständnisvolle Verkäuferin – und sogleich denke ich wir sind Teil der verschworenen Gemeinschaft der Leidenden unter dem formal-bürokratischen Mief von staatebetrieblich organisierten Postapparaten und wir schlagen dem System jetzt ein Schnippchen, weil oho, mit dem Briefumschlag wird nämlich billiger. Voller subversiven Tatendrang ziehe ich meine neue Nummer. Warte. Naja. Immer noch 13 Euro irgendwas Porto. Aber bis ich das rausbekommen habe, hat es dann doch ein bisschen gedauert, weil der Postangestellte, so einsilbige in seinen Schnauzer murmelte, dass ich jeden Einwortsatz von ihm dreimal nachfragen musste, bis ich verstanden habe was er von mir will... Irgendwann schaffe ich es dann doch mal zur Busstation und fahre zurück nach St. Leonard. Es ist 12 Uhr als ich loslaufe. Ich schiebe mir noch ein großes Eis rein, eiskalte Cola. Hirzener Hütte ist Minimalziel heute. Es soll Gewittern. Dass sollte es schon gestern. Hat es nicht und das was sich über der Texelgruppe auftürmt sieht bedrohlich aus. Es ist drückend. Es ist brütend heiß. Dicke Luft. Camel Up und los geht’s. Bis zum Pfeiftal Hof geht’s nett auf einem gefälligen Höhenweg oberhalb von Flön bis nach St. Martin. Ausblick auf die Textegruppe. Schön. Ab dann wird’s knackig. 600 Höhenmeter zur Pfandleralm. Erstmal über Almen. Kein Baum. Kein Schatten. Heiß. Drückend Heiß. Gewitterschwül. Wald. Immer noch steil. Schatten. Schwül. Ist doch scheiße. An der Pfandleralm entscheide ich mich eben nicht noch einmal Wasser zu holen. Warum eigentlich? Keine Ahnung. Vielleicht weil ich einfach stumpf weiter laufe. Es soll noch ünbers Joch an der Riffelspitze und dann ziemlich entspannt auf so ca. 1900Metern unterhalb des Prantchkogel zur Mahdalm... wahrscheinlich hab ich es Wasserversorgungsmäßig auf die leichte Schulter genommen. Ich laufe also weiter und stelle schnell fest – Quellen, wie die Tage zuvor gibt’s nicht. Kein Wasser und es kommt noch etwas dicker. Der Weg wird umgeleitet, hinterm Fartleistal braut sich auch was gewitteriges Zusammen, und es folgt ein ziemlich brutaler Aufstieg ohne Wasser und durch steile Serpentinen auf das Joch – mir kommen wandernde entgegen, die sagen zu anstregend und mit einem Schluck Wasser schaffst du das nicht, eine andere Wanderin rät mir ab mit 0,2l Wasser den Weg zu gehen. Es sei zu anstrengend und zu gefährlich... ach ja? Denke ich mir trotzig und laufe los Richtung Joch. Es ist steil, der Weg ist eng und voller Gras, ich finde ein paar Heidelbeeren. Und fluche mich langsam dehydrierend den Berg hoch. Oben angekommen treffe ich zwei Hiker. Ich habe sie schon am Rettenbachgletscher gesehen. Sie geben mir etwas Wasser, sie wollen auch zur Hirzner Hütte. Sie sind um 10h in St. Leonard los, ich um 12h. Jetzt ist es 14h. „Du Tier!“ sagt der eine. Ich zucke mit den Schultern. Traillegs. Es ist ihre erste Mehrtageswanderung. Ich finde die beiden irgendwie süß mit ihrer Mischung aus Naivität, Enthusiasmus und Ehrfurcht vor dem E5, gleichzeitig tun sie jedoch so unglaublich abgeklärt. Wir verabschieden uns, nachdem ich mich noch einmal fürs Wasser bedankt habe. Der Weg bis zur Mahdalm gefällt mir. Höhenwegmäßig. Schöne Aussicht. Schmal. Manchmal etwas ausgesetzt. Auf der Mahdalm gönne ich mir eine Buttermilch mit Erdbeer, Minze und Ingwer -hörte sich auf dem Papier geiler an, als es dann schmeckte und hätte ich gewusst, dass ich n 5er dafür hinlegen muss, hätte ich mir eher für das gleiche Geld ein isotonisches Sportgetränk gegönnt. Egal. Camel-Up an der hauseigenen Quelle, Aussicht genießen, sinnieren... komme ich heute vor dem Gewitter noch über das Joch am Hirzer? … und dann... es soll gewittern, die nexten Hütten sind bei Meran 2000, dass geht heute und vor allem vor dem Gewitter überhaupt nicht. Also trotte ich los Richtung Hirzer Hütte. Bin so gegen irgendwas nach 16h da. Gucke mit einem isotonischen Sportgetränk auf den Hirzer und sinniere wieder. Letzter höchster Punkt, alles was danach kommt ist nur noch flacher. Noch einmal hoch auf fast 2700 Meter. Ob meines sinnierens kommen ich mit einer Wandergruppe ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass alle drei schon zusammen, den E5 vor über 20 Jahren gelaufen sind. Geballte Trailkompetenz die drei. Wir unterhalten uns länger. Einer von den dreien ist direkt wieder Feuer und Flamme und würde direkt mit nach Verona laufen- Sweet. Wir essen gemeinsam zu abend. Lecker Tiroler Bauerntris. Es ist 18.30h es hat immer noch nicht Gewittert und ich komme mir etwas verarscht vor. Ich gammel oben mit Bett rum und werde werde von einigen Schlägen aus meinen Gedanken gerissen … es kommt so dermaßen runter, murmelgroße Hagelkörner prasseln aufs Dach. Dann doch alles Richtig gemacht. Zwei junge Leute kommen rein. Sie haben es so grade eben noch geschafft vom Joch runter zukommen, wir unterhalten uns wer was so macht „Geile Sau!“ sagt er, als ich erzähle was ich so mache. Heute ists tierisch. Die beiden gehen noch was Essen ich gehen schlafen. Ich bin sehr müde. Tag 80 Ich habe gut geschlafen. Keine schnarchende Person, zumindest nicht so laut, dass es mich durch meine Ohropax gestört hätte. Ich frühstücke mit den beiden von gestern Abend ausgiebig. Es ist ein schöner Schnack mit den beiden, er ist aus Jenesien, pendelt aber zwischen Bozen und Meran, sie ist aus Hannover. Sie will noch ein bisschen weiter Richtung Norden – vielleicht auf dem E5, er steigt in St- Leonard wieder aus, er muss nach Meran auf den Hund seines Freundes aufpassen. Ich muss mich richtig zwingen mein Frühstück zu beenden und aufzubrechen – ich hätte einfach ewig da sitzen können, schnacken, essen, schnacken... WG-Frühstück bis in den Nachmittag oder so. Wir umarmen uns zum Abschied. Es tut gut. (Falscher Weg- Trotzdem schöner Blick) (Richtiger Weg: Auch sehr schön) Also los! Es gibt zwei Wege, einer Richtung Obere Scharte einer irgendwo anders hin. Ich nehme letzteren – warum auch immer. Ich merks nach 10 Minuten und kehre wieder um. Pfff. Der Aufsteig ist schön. Manchmal etwas steil, manchmal etwas aufgesetzt und versichert, aber angenehm zu laufen. Klar 700 Höhenmeter. Oben angekommen. Panorama! Wunderschöne Aussicht. Fast bis nach Meran... Kurze Pause. Mein letzter höchster Punkt. Ab jetzt wird’s flacher... denke ich mir so... Abstieg auf dem Gebirgsjägersteig. Unten angekommen, vertreibe ich eine Schafsherde vom Weg. Es fühlt sich biblisch an... ich schreite voran und die Schafe teilen sich wie das Rote Meer... warum ich ausgerechnet diese Analogie im Kopf habe weiß ich nicht... ich schmunzel mir einen zurecht „Produktion gesellschaftlichen Unbewußten“ - na danke. Ich laufe Richtung Kratzberger See und fluche ob der Wege. Ich hatte, warum auch immer gehofft, dass es etwas gefälliger ist und ich mehr Tempo machen kann – ich will heute noch bis Bozen, 35km und noch n paar Höhenmeter... nicht viele, mehr im Abstieg als im Aufstieg... trotzdem. Ich habe das Gefühl nicht so richtig oder nur sehr zäh vom Fleck zu kommen... Am Kratzbergsee mache ich Pause, halte die Füsse ins Wasser. Die Welt sieht schon besser aus. Es ist voll hier. Ist nicht mehr weit bis Meran 2000. Hab ich eigentlich, wenn ich die Meraner Hütte erreicht habe, offiziell die Alpen überquert? Ich laufe weiter bis zur Meraner Hütte. Ich find's jezze nicht mega-interesant, aber ich bin schon blöderes gelaufen. Ich glaube ich bin nur irritiert ob der ganzen Menschen... was ja auch nichst wirklich neues ist. Ich mache mich über das Tschöggele-Plateau schnell Richtung Kreuzjoch. Hochplateau, Alm, exponiert und Gewitterwolken türmen sich mal wieder auf... na toll. Ich mache etwas Tempo, hier oben möchte ich nicht von einem Gewitter eingeholt werden. Krass ist aber, das die Ganze Landschaft sich einmal komplett gewandelt hat. Faszinierend. Ebenso faszinierend, ist dass alle anderen Wandernden und Bikenden sich für das Wetter gar nicht zu interessieren scheinen, aus den Gesprächsfetzen, schließe ich zumindest das Regen/ Gewitter für die weiteren Tagesplanungen irgendwie keine größere Rolle spielen. Bin ich paranoid oder sind die anderen nur doof. Ich einige mich auf beides. Ab 2, halb 3 wird Donnergrummeln, und Rumpeln zu meinem ständigen Begleiter, die Brentagruppe verliert sich im bleigrauen Regenschleier und links von mir türmen sich über den Dolomiten die Quellwolken beachtlich auf, hinter mir ist bleigrau. Der Almwirt bei Rabenbühl meinte heute Nachmittag gibt’s nichts, erst heut abend, aber das wird dann schlimm. Okay, bis Bozen ists save. Ah was, in Bozen passiert niks. Schön. Und schon wieder ändert sich die Landschaft einmal komplett- es sieht ein bisschen aus wie Ranchland. Holzzäune. Ein paar nadelgölze auf satten Wiesen. Pferde, Rinder. Ponderosa. Kurz vor Jenesien holt mich das Gewitter ein und mit den ersten dicken Tropfen erreiche ich die Seilbahn. Ich gondel runter nach Bozen, steige in den Bus nach Downtown. Habe ich mit dem erreichen von Bozen nochmalig die Alpen überquert? Aperol Spritz, Pizza, Party und ein Bett. Frohen Muten auf zur Jugendherberge. Hostel gibt’s keins. Die nette junge Frau am Counter sagtm bis aufs letzte Bett ausgebucht. Oh. Aber vielleicht, da und dort. Ich laufe hin. Auch ausgebucht. Hm. Ich gucke im Netz nach. Finde nichts, zumindest nichts in dem Preisbereich,d er mir zusagt. Klapper einieg Hotels am Bahnhof ab. Nix. Doppelzimmer für 144 Eus. Ach nee, danke. Und nun? Ist doch scheiße. Es regnet immer mal wieder, es ist kaltschwül. Ok. Pizza. Bier. Problemlösung. Labberige Fettpizza, nicht so geil, aber irgendwie schon. Im Supermarkt gehe ich noch etwas Frustshoppen, hilft immer. Bin ich schlauer geworden, wo und wie ich meine Nacht verbringe. Nein. Was machen? Loslaufen. Aus Bozen raus und Richtung Stadtrand und dem Bozener Hausberg dem Kohlern... nicht weil ich damit wirklich viel mir erwarte. Ich weiß nur nicht genau was ich sonst machen soll. An der Talstation, direkt neben der Brennerautobahn finde ich auch keine Pennmöglichkeiten, also laufe ich einfach mal den Berg hoch Richtung Kohlern, warum genau weiß ich nicht. Ach ja, weil mir eh nichts besseres einfällt. Die Hänge sind steil, die Weinberge eingezäunt, die A7 ist laut – alles sehr einladend. Ich finde ein Dead End mit gradem Weg, etwas zu gewuchtert, aber passgenau für ein Tarp, nicht einsichtig von der Strasse und gerade als ich aufgebaut habe fängt es an zu regnen. Ohropax rein. Grandiose Tage sehen anders aus. Es ist trocken, es ist nicht ganz so laut, es ist grade. Ich habe einen Schlafplatz... Am Ende ist alles gut.
  3. 14 points
    Tag 5 - Das Fenster im Gebirge. (~13km, +1000hm, -1000hm) (bearbeitet) (Alle Fotos im Beitrag wurden von mir oder meiner Freundin gemacht) Der folgende Tag brachte weitere Grate und Kletterpartien. Eine sehr lustige Begegnung hatten wir mit einem kleinen wilden Hund, von denen es anscheinend recht viele im Gebirge gibt. Leider haben wir zu wenige Einheimische getroffen um mehr über diese Tiere herauszufinden. Wurden sie schon in der Wildnis geboren, oder sind es entlaufene Haustiere? Wir konnten es leider nicht klären. Eine schöne Szene fanden wir beim "Fenster des Fagaras Gebirges". Das ist ein Felsbogen, der von Wanderern wegen seiner Lage "Fenster" genannt wird. Fortsetzung folgt...
  4. 7 points
    Nachdem ich mir so viele Pläne für ein leichteres Setup gemacht hatte, musste ich nun doch der Tatsache ins Auge sehen, dass manche Sachen einfach nicht so funktionieren wie man es sich so denkt... Nichtsdestotrotz wollten meine Freundin und ich raus. Einfach wieder in der Natur wandern. (Alle Fotos im Beitrag wurden von mir oder meiner Freundin gemacht) So ging die Planung dann auch ganz schnell. Ein Land in dem wir beide noch nicht waren fand sich schnell. Rumänien sollte es sein und natürlich dort in die Berge. Das das Fagaras-Gebirge noch dazu zu den "Transsilvanischen Alpen" (Südkarpaten) gehören machte die Sache schon allein durch den Namen noch einmal interessanter. Aufgrund unserer begrenzten Zeit suchten wir uns schließlich über die bekannten Internetkanäle Anregungen für eine fünftägige Tour über den Kamm des Fagaras-Gebirges vorbei an Negoiu und Moldoveanu (mit 2544m der höchste Berg Rumäniens). Auf eine Packliste verzichte ich aus Scham wegen meiner schlechten Fortschritte. Nur so viel sei gesagt: Ich konnte durch das "weglassen was man nicht braucht"-Prinzip circa 10kg im Vergleich zum letzten Sommer sparen... Tag 1 - Anreise über Frankfurt Hahn nach Sibiu Am späten Nachmittag erreichten wir den Flughafen in Sibiu. Bei der Taxifahrt in die Stadt sollte man auf jeden Fall auf die Nutzung des Taxameters bestehen. Bei uns wurden gesalzene Fantasiepreise verlangt. Wenn man vom Flughafen aus an die Straße geht findet man allerdings auch eine Bushaltestelle. Den ersten Abend verbrachten wir nahe der Innenstadt und verschafften uns einen Überblick über Einkaufsmöglichkeiten und Lage des Bahnhofs etc. Ein herrvorragendes rumänisches Abendessen mit traditioneller Musik bildete einen gelungenen Abschluss für den Abend. Hier zu sehen die charakteristischen "Augen von Herrmannstadt". Das sind diese kleinen Dachfenster mit der geschwungenen Form. Fortsetzung folgt...
  5. 6 points
    Kay

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

  6. 6 points
    martinfarrent

    Island: gefährlich, rauh und rätselhaft...

    https://www.mynation.com/world/twitterati-left-in-splits-after-article-of-missing-woman-mystery-solved-goes-viral-pxuyr6
  7. 5 points
    Basel war nicht mehr fern... Ich begab mich in Startposition und maschierte los...
  8. 5 points
    Die Bilder fangen es evtl. nicht so ein, wie ich es wahrgenommen habe...
  9. 4 points
    crisensus

    Packraft - Packraft - Boote > 1,2 kg

    Frontier: hier ein kleiner Bericht zum Frontier - hatte es für WW 1-2 (Isar Heimgebiet), eine Tagestour ausgeliehen - Modell (müsste das CW220er sein), also ein M (kein S) das Wichtigste zuerst: Gewicht 3,520 kg - gewogen (Küchenwaage) - mit Spraydeck (removable) + Festzurrgurt es sieht aus wie ein Alpacka Nachbau/Klon Jahr 2011 (ca.) - ich hänge euch ein Foto an, das hellgrüne ist das Frontier, das dunkle mein kleines Alpacka (2010er Modell, klein = Alpacka, Alpaca). Ich vergleiche hier zu meinem Alpacka, (2,985kg) da ich die neueren leider noch nicht testen konnte: Unterschiede: der Boden des Frontier ist dicker (schätze 820 den), auch die Spritzdecke ist dicker (daher vermutl. der Gewichtsunterschied) Aufpumpsack ist mit Adapter d.h. man kann es mit dem Boston Valve Rückschlagventil aufpumpen (mehr Kraft, dauert länger) oder ohne (kürzer, aber mehr "Nachblasen") - Nachblasen nur über das Boston Ventil möglich. Sitz: auch mit Boston Valve nach oben! (m.E. kontraproduktiv) d.h. man sitzt auf dem Ventil (auch wenn man es, vorausgesetzt man fährt mit PFD oder aufgeblasener Rückenlehne) dann nicht merkt (die paar cm reichen aus um vor dem Ventil zu sitzen) / Sitz ist etwas höher als bei meinem Alpacka (d.h. etwas bessere Übersicht) Spritzdecke removable ist mit Klett auf einer Seite befestigt, hält besser + dichter als bei meinem Alpacka (da angenäht auf dem Schlauch) aber bei „richtigem WW“ würde ich die Version der neueren Alpacka/MRS/Kokopelli etc. ) bevorzugen – eben das „Kajakprinzip“ Fahreigenschaften: im vgl. zu meinem etwas besser ins Kehrwasser, gut wendig, gutmütig und Fehler verzeihend (wie die meisten packrafts), etwas schneller (als meines) – leider hatte ich kein GPS dabei, kann also nicht sagen wie „schnell“ es ist, gut WW tauglich! Allerdings OHNE Schenkelgurte (dafür müsste man noch ein paar TieDowns anbringen) Bei Flachwasser + Gegenwind eher mühsam (dafür ist es aber nicht gedacht). Verarbeitung: sauber+ robust Also ein klassischer Klon der alten Alpackas Packrafts die ich vom Flachwassertest kenne (MRS Alligator Pro/ mehr Kajakfeeling, da ich es aber nur beim Flachwasser in Oberschleißheim gefahren bin (zumal eine Version die mir zu groß ist), kann ich dazu nicht viel sagen/ Kokopelli (auch da nur Flachwassertest Oberschleißheim) hat mir vom Fahrfeeling etwas besser gefallen als das Alligator – sagt aber nix über WW aus) Ich weiß es ist ein KLON + Alpacka hat das Original – aber für alle die einfach mal wissen wollten ob die Chinaklone was taugen – der Frontier m.E. schon.
  10. 4 points
    Marko

    Brauche Tipps: Zelt für den Westweg

    @Joe_McEntire ich war bisher aufm Westweg auch nur mit Ponchotarp unterwegs. Hütten gibt es ausreichend, und man kann dank Hüttenverzeichnis auch gut vorher einplanen, wo man dann übernachtet. Hütten, die sehr nah an der Zivilisation sind, solltest du allerdings meiden. Sonst geht es dir wie mir, und du landest auf ner Geburtstagsparty von irgendwelchen Teenies.
  11. 4 points
    Tichu

    Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...

    Wenn Du Deinem erwachsenem Kind beim Auszug in die erste eigene Wohnung eine Küchenwaage schenkst und dem erstaunten Mitbewohner erklärst, dass sie genau den richtigen Messbereich für Socken, Unterhosen und Zahnbürsten hat.
  12. 3 points
    masui_

    Unterkunft in Dresden

    Ich könnte dir meine bescheidenen Räumlichkeiten in Innenstadtlage als Unterkunft anbieten. Das hätte auf jeden fall sozialen Charakter und kostenlos ist es auch noch. Bei Interesse bitte PN. Leider kenn ich mich mit Hotels und Pensionen hier so gar nicht aus. Da können vllt. andere besser helfen.
  13. 3 points
    Loom

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Juhuuu, es kommt die V2.0 der legendären Nitecore Tube. https://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?461923-New-Product-Announcement-NITECORE-TUBE-V2-0-55-Lumen-Rechargeable-Keychain-Light
  14. 3 points
    Stoker

    Packraft - Packraft - Boote > 1,2 kg

    Zum Navigieren mit dem Barracuda: Es ist für Packraftverhältnisse ein sehr langes Boot und natürlich ist ein kürzeres Boot wendiger. Auch das Nomad ist wendiger. Alleine bin ich mit dem Barracuda noch kein WW gefahren, nur in Zweierbesetzung. Zu zweit ist es kein Problem und in direktem Vergleich mit dem Nomad würde ich sagen: Bei WW und engen Passagen würde ich klar das Nomad bevorzugen. Aber ich mache eher lange Touren mit Seen, Flüssen und nur gelegentlich WW. Bin kein WW Spezialist. Zum Flusswandern und für längere Touren mit unbekannten Gewässern sind beide Boote gut geeignet. Das Barracuda R2 ist universeller und von den Fahreigenschaften deutlich gutmütiger. Damit bin ich im Atlantik bei Seegang gut klargekommen und hatte immer ein sicheres Gefühl. Beim Nomad mit seinen dünnen Schläuchen sind hier Grenzen gesetzt. Hier beide Boote mal übereinander:
  15. 3 points
    Chris W.

    The Snowdonia Way - Bergroute

    Hallo zusammen, ich wollte mich nochmal melden um ein wenig über das zu berichten was gut funktioniert hat und was ich ändern würde. 1. Wetter: Ich hatte Glück mit dem Wetter. Am ersten Tag wurde mir jeodch auch klar, wie wenig Spaß das ganze bei Regen und schlechter Sicht macht. Meine Flüge würde ich nächstes Mal spontaner, zum Wetter passend buchen. 2. Isolation: Trotz gutem Wetters war das Schlafsetup (für mich) gerade so passend. Ich habe nicht gefroren aber teilweise hatte ich alles an. Da müssen Reserven hinzu. Dabei hatte ich einen 167er MYOG Quilt + lange Merino Unterwäsche von Decathlon + Arcteryx Atom mit Kapuze + Merino Buff + Merino Mütze + Regenhose + Trek Air 700 short. Gefroren habe ich (wenn dann) am Oberkörper. Ich denke ein wärmerer Quilt oder bessere Isolation von unten wäre gut gewesen. 3. Wasser: Es hatte zuvor gut geregnet. Wasser gab es überall, allerdings gab es auch zuhauf Tierexkremente. Ein geeignetes Filtersystem hätte mir das Wasserschleppen erspart. 4. Kochen: Für die nächste Tour in Wales stelle ich mir ein Kochsystem mit Gas zusammen. Gas gibt es in Conwy und Capel Curig in den Outdoorläden. Ob es bei Spar oder Tesco zu kaufen ist, weiß ich nicht. 5. Richtung der Route: Wahrscheinlich würde ich die Strecke das nächste Mal von der anderen Richtung (Ziel: LLandudno Junction) her gehen. Der Pfad soll in diese Richtung besser zu erkennen sein. 6. Backup: Bei Rucksack und auch an einigen anderen Stellen kann ich Gewicht sparen. Stattdessen würde ich eine Papierkarte mit Kompass mitnehmen. (unter der Annahme wieder allein unterwegs zu sein) 7. Kamera: Für die Kamera muss ich mir noch ein Haltesystem an der Brust oä überlegen. Ich habe von den „schwierigen“ Passagen keine Bilder, weil es mir zu anstrengend war die Kamera aus dem Rucksack zu holen. Was hat gut funktioniert: - Das Navigieren mit GPX Track war für mich die richtige Lösung. (Die meisten anderen waren nur mit Karte unterwegs - das geht also auch) - Das Schlafen auf einer Torsomatte hat gut funktioniert - Powerbank: Ich habe sie benutzt. 5000mAh hätten auch gereicht, habe ich aber nicht zur Verfügung - Trekkingstöcke: Die waren Gold wert Wer Unterkünfte sucht wird auf hotels.com eher fündig als auf booking.com Bei Fragen meldet euch gern
  16. 3 points
    Hülle (ohne Daunenfüllung) Länge: 201cm Breite: 146cm Bafflehöhe: 5,5cm Länge Fußbox: 70cm Durchmesser Fußbox: 33cm Gewicht: 203g Quilt (mit Daunenfüllung) Länge: ~192cm Breite: ~139cm Loft: ~8-8,5cm Füllung: 412g 860cuin Daune Temperaturbereich: -5 bis -7°C (Erfahrungsbericht wird nachgereicht) Arbeitsaufwand: 30 Stunden (sollte ja auch gut aussehen) Gesamtgewicht: 615g Fazit Alles hat besser geklappt als erwartet/befürchtet, trotz des sehr dünnen Stoffes. Mit vielen Detaillösungen bin ich sehr zufrieden. Da es erst mein zweites MYOG Projekt war, ist es also auch durchaus für Anfänger geeignet. Für essentiell halte ich eine gute Vorplanung des Projektes. Da sollte man sich ausreichend Zeit für lassen. Viel Spaß beim myoggen !!
  17. 2 points
    crisensus

    Packraft - Packraft - Boote > 1,2 kg

    Mit China-Klon meinte ich sie sind dem alten Alpaca sehr ähnlich (fast gleich),Material auch!-> wertig! @Stoker hatte ja schon erwähnt dass auch MRS so angefangen hat - Unterschied zu meinem Alpaca - festerer Boden, Sitz anders (wobei ich die Lösung Ventil nicht gut finde), KEINE Nachblasmöglichkeit über in verlängertes Ventil (wie bei den alten Alpacas), etwas bessere Befestigung der Spritzdecke - zum Aufblasen Rückschlagventil (Boston Valve), man kann es aber auch ohne aufblasen (wie man möchte) Kaufmöglichkeiten: der bei dem ich es geliehen hatte verkauft auch (ebay-Kleinanzeigen) -direkt Frontier (audacsports anschreiben geht sicher auch - allerdings ist dann der Zollkram eure Sache. Man kann auch die Farben Typ etc. aussuchen - ergo ob mit oder ohne T-ZIP. Es gibt sie auch als Selfbailer... etc. und Flachwassermodelle. Ja sie sind billiger, (eben nicht handmade Colorado) und kein PVC! Für mich sieht es so aus als ob sie von dem Materialien schon Ahnung hatten - und eben jetzt noch das packraft entdeckt haben
  18. 2 points
    Wander Schaf

    wegführung aus der app rauskriegen?

    Du bist aber nicht der einzige Mensch auf der Welt. Auch andere sollten daran Teilhaben dürfen, oder nicht? auch in privaten Wäldern erfolgt laut Bundeswaldgesetz das Betreten auf eigene Gefahr. Da wirst Du damit nicht weit kommen. Findest Du Deine Haltung nicht wenigstens ein wenig überdenkenswert? Überspitzt gesagt: Ich pachte einen Garten, der angrenzende Wald gehört mir zwar nicht, aber ich möchte dennoch die Menschen dort weg haben, weil ich meine Ruhe möchte. Für mich sieht es einfach sehr danach aus, dass Du versuchst im Außen das System so zu ändern, dass alleine Du davon profitierst und dieses Fleckchen Erde, auf das Du keinen alleinigen Anspruch hast, dennoch für Dich zu beanspruchen versuchst. Du hast genauso das Recht wie alle anderen Menschen derartige Wege zu beschreiten oder Dich abseits der Wege durch den Wald zu bewegen, sofern nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dies nicht zu tun. Mag sein, dass Du Dich vllt lieber auf angelegten Wegen oder Straßen bewegen magst, dennoch steht doch dieses Recht Deinen Mitmenschen weiterhin zu, was Du aber gerade zu Deinen persönlichen Gunsten einschränken möchtest. Das wirkt auf mich wie der belegte Platz auf einer Parkbank: Geh weg, du siehst doch, dass ich hier bereits sitze. Mit seinen Mitmenschen etwas zu teilen ist doch etwas schönes? Du hast die Möglichkeiten ja bereits genannt bekommen, wie Du versuchen kannst das im Außen zu ändern: - Komoot anschreiben - OSM Kartenmaterial versuchen abzuändern - die Gemeinde bitten etwas zu unternehmen - Schilder in Eigenregie aufstellen (nicht erlaubt) - andere POI setzen, um von dem Weg abzulenken, doch damit erreichst Du nur Komoot Nutzer Ich bezweifle aber, dass etwas geändert werden wird, um Rücksicht auf Dein individuelles Bedürfnis zu nehmen. Deshalb wäre es doch ein Versuch wert, bei sich selbst zu beginnen. Zu sehen, wie man selbst mit der Veränderung der Gegebenheiten umgehen kann. Das Problem sehe ich ehrlich sehr bei der eigenen Einstellung. Wäre der Wald in DEINEM Privatbesitz und Du hättest ihn umfriedet, Schilder aufgestellt, dass der Durchgang verboten sei und wäre dieser Weg dennoch auf Karten verzeichnet, dann hättest Du auf jeden Fall die Grundlage, diesen streichen zu lassen. Sicher nicht ohne Umstand, aber Du hättest eine Grundlage. Doch es ist nicht DEIN Wald. Es mag ein Wald im Privatbesitz sein, der aber UNS ALLEN den Aufenthalt zur Erholung gestattet. Ich finde es echt schwierig einen alleinigen (oder auf eine Gruppe beschränkten) Anspruch auf etwas zu erheben, was für alle da ist. Vielleicht freut es den Besitzer des Waldstückes ja auch, dass Wanderer ihn durchqueren, weil sie die Naturverbundenheit so schätzen wie er selbst? Stellen wir uns mal vor, Du hast Deine Route geplant. Du läufst einen kleinen Trampler entlang, der in Deiner Karte verzeichnet ist. Öffentlich zugänglicher Wald (wie meist nicht ersichtlich, ob privat oder Landesforst). Nun zählt Dich jemand an, dass es doch einen anderen Weg gäbe und Du ihn in seiner Ruhe stören würdest. Wie würdest Du reagieren?
  19. 2 points
    zeank

    wegführung aus der app rauskriegen?

    Trail Magic! Nee, mach ein Schild „Biergarten“ und lass es in die andere Richtung zeigen. :p
  20. 2 points
    ptrsns

    Müsliri/Protein/Energie Riegel - Rezepte?

    kommt drauf an wo das protein und die kohlehydrate herkommen würd ich sagen. ansonsten kann man auch weiterhin den industriell hergestellten kram futtern so kokosnüsse haben schon einen recht hohen wert an kohlehydrate. wenn man sich die inhaltsstoffe von diversen nüssen und kernen anschaut, kann man sich solche pülverchen mit fragwürdiger herkunft sparen. bspw. hanfmehl/-samen hat/haben einen guten proteingehalt. oder auch kürbiskerne haben zb. einen hohen anteil an arginin.
  21. 2 points
    ptrsns

    Müsliri/Protein/Energie Riegel - Rezepte?

    ...sieht auch voll lecker aus :D und ohne backen... werd ich auch mal probieren.
  22. 2 points
    derray

    Müsliri/Protein/Energie Riegel - Rezepte?

    Hier ein Rezept für Energyballs: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/81536-Energyballs Für Müsliriegel nutze ich immer ein Grundrezept aus Haferflocken und Apfelmus (2 zu 1 oder so...) und variiere alles weitere nach Lust und Laune. mfg der Ray
  23. 2 points
    effwee

    Flasche für Olivenöl

    ich nehme die verschiedenen alternativen die die verpackungsindustrie anbietet, in denen eh schon lebensmittel waren (ob das nun im sinne der vor 2 jahren geführten diskussion ist...) quetschi, frutchmus (alles so 90ml) oder "säfte" (caprisonne) 330ml, oder aus dem asialaden (500ml) - schwierig zu befüllen und das was drin ist schwierig zu konsumieren, aber irgendwas zwischen 5 ung 19gr schwer - my persönlicher topppick und irre stabil. letzteres habe ich 2600km durch europa getragen und ist noch heile ... ersteres ist schon seit 2 jahren mein stanni fuel container - ergo irre robust ich finde die nalgene way zu schwer - aber ich bin ja auch nur so'n UL-Nerd all best*f
  24. 2 points
    hans im glueck

    Tabacco 027

    bald gibts unterschiede zu sehen zwischen zurück und vor am abzweig zur höheren variante ist klar, dass die es heute nicht bringt. kurz danach liegt son bäriger typ im verschlammten winteroverall aufm weg und ein weiterer ein paar meter weiter unten. ? mittagsschlaf und everything ok. der dritte mann im overall steht hinterm stein, sortiert das kletterzeug und kann sprechen. höhlenkletterer. es pfeift die ganze zeit am langen hang. glücklich nicht erst beim blick auf den schwung des tagliamento, den ich seit jahren mal sehen will. wo wolken sind, sind wohl sonst berge. das ricovero igor crasso mit dusche. für 3:45 h gehzeit gilberti - crasso den ganzen tag unterwegs gewesen. zum abendessen stellt sich die wohlgenährte hausmaus vor, guckt uns mal mal kurz aus der küchenecke an, die wir nicht benutzt haben und verschwindet im fussboden. nach dem essen fängts an zu regnen. ich sorge für unerwartete wärme in unseren gesichtern und blase die teelichter aus, weil ich den kocher reinhole und am tisch von der kartusche schraube, was zu einer ganz ordentlichen verpuffung führt, eineinhalb umdrehungen reichen dafür. alles picobello geblieben, LNT, um die krümel kümmert sich die hausmaus.
  25. 2 points
    AlphaRay

    Auftragsnäharbeiten im Forum

    1 Stunde? Nein. Du hast wohl noch nie genäht
  26. 2 points
    H4nnes

    Ausrüstungs-Vorfreude-Thread

    Sehr geil! Das hatte ich auch im Auge gehabt. Aber aus D war ich mir da mit den Steuern etc. nicht so sicher. Glückwunsch! Ich werde wohl noch weiter suchen müssen
  27. 2 points
    Brilo

    E1 Deutschland Thru-Hike Mai-August 2019

    Ich möchte mich bei dir bedanken, für die Mühe, diesen lebendigen tiefgreifenden Reisebericht hier zu teilen. Warum machst du kein echtes Buch draus? Mir nimmt das unter anderem extrem die Angst vor einer langen Tour nur mit Ponchotarp . Dein Reisebericht war wie "dabei sein", "mittendrin sein". Echt cool. Ich habe in ein paar Jahren eine gute Zeit bezahlt frei. Eigentlich wollte ich den AT wandern, nachdem ich das hier gelesen habe, überdenke ich meine Pläne nochmal .
  28. 2 points
    einar46

    Du weisst, dass du ein wahrer ULer bist wenn...

    ...der ist gut. Ich habe es mit Beinlingen und Armlingen versucht, die von Rennfahrern benutzt werden. Aber die Beinlinge sind immer gerutscht (ich vermute wegen der Haare an den Beinen), so dass ich die schnell wieder in den Schrank gepackt habe. Wenn ich mir das recht überlege, könnte ich mir aber die Haare an den Armen und Beinen abrasieren, das spart Gewicht...
  29. 2 points
    Freierfall

    Mid Layer Schicht gesucht

    Ich bin großer Fan von Decathlon MH20 Pulli. https://www.decathlon.de/p/fleecepullover-mh20-herren/_/R-p-138705?mc=8351934&c=SCHWARZ Wärmt? Check. Leicht? Check. Meiner Wiegt laut meiner Gearlist 160g in M Zivil aussehend? Check Günstig? Checkcheckcheck. Ich hab 3 Stück davon.
  30. 2 points
    J_P

    Impressionen von Touren

    Typische Westweg-Singletrails:
  31. 2 points
    OT: Ich hatte meinen ultraleichten Mini-Akku-Beamer aus Carbontitan mit. Die Leinwand ist aus einem DCF-Tyvek Gemisch...
  32. 2 points
    Ja... irgendwann kriegte ich es satt, die Leichtigkeit des (leeren) Rucksacks maßgeblich durch kleine Größe und ein allzu einfaches Tragesystem zu erreichen. Abgesehen von deinem Kompressionsargument gingen mir so einige Dinge auf die Nerven - nicht zuletzt, dass ich wegen des Platzmangels oft zu sehr auf Trekkingmahlzeiten angewiesen war.
  33. 2 points
    piucore

    [Biete] GG Murmur von 2019

    hallo leute, den hatte ihn unbedingt haben wollen und vor lauter begeisterung erst auf'm rückweg vom sack+pack gemerkt, dass der mich im nacken drückt. bin zu klein, mal wieder... https://www.sackundpack.de/product_info.php?products_id=5871 unbenutzt incl. versand 180€. auch diesmal 10% ans forum und 30% hierhin: https://cars-of-hope.org/spenden/ da ich kein internet habe, dauert's mit antworten manchmal einige tage.
  34. 2 points
    Ich habe einen custom Schlafsack daraus - sonderlich fragil scheint das Material nicht zu sein und es fühlt sich seidig weich an. ABER das Material scheint sehr dicht zu sein. Das macht das Einpacken des Schlafsacks zur Qual - der bläht sich beim Einpacken auf wie ein Ballon, die Luft entweicht schwer - und möglicherweise ist der Stoff durch die schlechte Luftdurchlässigkeit sehr "schwitzig". Ich konnte das aber noch nicht genauer testen, da es bislang zu warm war und ich den Schlafsack nur als Decke nutzte.
  35. 2 points
    effwee

    E1 Deutschland Thru-Hike Mai-August 2019

    Tag 44 Warum auch immer bin ich früh wach und laufe um 6.30h los. Zwei Stunden später bin ich in Idstein. Supermarkt. Frühstückeinkaufen. Ich habe Kleingeld und kann mir einen Einkaufswagen gönnen. Während ich leicht überfordert ob der Auswahl durch die Regale irre, spricht mich mit Block auf meine Rucksack was ich denn so erwandere. Ich erzähle ihr was ich mache. „Boah, Klasse“, sie guckt auf meinen Rucksack „Und da ist alles drin?“ Ich bejahe „Boah, Klasse“. Sicherlich habe ich ein Handy mit dem ich alles organisieren könne, Unterkünfte und so... „Naja, mein Handy ist schon so Navi, Fotoapparat, Internet und was Telefone sonst noch so machen … aber schlafen tue ich Wald“. Sie guckt auf meinen Rucksack „Und da ist alles drin?“. „Ja, alles was ich dafür brauche“. „Dadrin?“kurze Pause. „Boah! Klasse!“. „Und wie machen sie das mit dem Job?“ (Da das ja etwas komplzierter ist, belasse ich es bei der ½ Wahrheit) „Den habe ich gekündigt“. „Boah, Klasse. Dann hat man ja Zeit. Die muss man ja nutzen – denn wann kommt sie wieder?“. „Ja eben“ entgegne ich. „Lassen sie mich ihr frühstück sponsoren“ sie greift in die Tasche und drückt mir 20 Euro in die Hand „Immer das machen worauf man Lust hat“ sagt sie und geht. Ich bleibe konstaniert zurück und irre verwirrt durch die Regale – war das grade Real? In der Getränkeabteilung begegnen wir uns wieder: „Das muss ich erstmal verdauen, aber vielen, vielen Dank und einen schönen Tag wünsche ich noch“ „Immer weiter machen“ sagt und geht Richtung Kasse. WOW! Ich spolier mal – das war das wirklich abgefahrenste was mir auf der ganzen Tour passiert ist. ...alles was ich jetzt schreibe kommt selbst drei Monate später seltsam banal daher. Der Tag war aber noch nicht zu Ende. Und dieser Tag ist einer der lange noch nachhallen wird... aber weiter. Ich frühstücke berge von Essen und laufe durch die sehr pittoreske Altstadt von Idstein. Auffallend viele Sticker der Identitären (#Hipsternazis) stören das Stadtbild. Ich brauche also länger in Idstein um allen habhaft zu werden – wandern ist eben nicht unpolitisch, ne!! Immer den Feldberg im Blick geht’s in seine Richtung. Abgefahren, der Blick auf den höchsten Taunusgipfel begleitet mich nun seit mehreren Tagen und jetzt ist's greifbar...“Heute stehe ich auf dir“. Vorher aber noch etwas „Heimatkunde“: Hinterm Feldberg gibt’s ein Moor? Das Heftricher Moor. Okay. Und Hausgebirge hin oder her, erst ab Schloßborn komme ich auf Wege die ich schon einmal gelaufen bin. Es folgt ab Glashütten der knackige Aufstieg zum Pass Rotes Kreuz wo ich klatschnass und fluchend ankomme. Ein Radfahrer redet mir gut zu „Bald geschafft“. Sind noch 200 Höhenmeter. Auf dem Feldberg angekommen, fühlt es sich unglaublich an. Ich mag den Feldberg eigentlich nicht. Heute liebe ich ihn! Ich mache Pause blicke zurück auf den Taunus und meinen Weg, versuche Wegmarken zu erkennen. Zu diesig. Ein anderes „Problem“ wird mir gewahr. Ich wollte eigentlich nur bis zum Altkönig heute -meinem persönlichen Hausberg. Das ist aber nur ne Stunde noch zu laufen und es ist halb drei. Bis Frankfurt durch zu laufen, hieße aber noch einmal dass zu laufen, was ich heute schon gemacht habe: noch mal 30km. Summa summarum über 60km an einem Tag!?! Ich bummel weiter zum Fuchstanz, trinke Schorle. Die Idee verfestigt sich. Am ende der Schorle steht's fest. Heute geht’s noch nach Frankfurt. (darf ich vorstellen, der Altkönig. Ist das nicht schön...? Nach ca 1200km durch deutsche Mittelgebirge immer noch der schönste Mittelgebirgsgipfel- knapp vor dem Lippischen Velmerstot ) Ich steige auf den Altkönig- sage ihm kurz Hallo. Da der E1 neuerdings nicht mehr über den Gipfel geht sondern um den Berg läuft, verlaufe ich mich erstmal. Echt! Auf meinem Hausberg! Nehme die Abkürzung nach Oberursel, einen mittlerweile gesperrten Downhill-Trail und mache von dort auf den laaaaangen Weg durch den Frankfurter Speckgürtel. Bei Stierstadt taucht die Skyline vor mir auf, ich bin selig! Musik auf die Ohren und ich schreie vor Glück. 44 Tage und ich bin bis Frankfurt gelaufen! Noch nicht... aber es fühlt sich grade so an. (Blick zurück) Es zieht sich dann doch. Endlich die Stadtgrenze passiert. Nordweststadt. Und absurderweise führt der Weg hier durch die „Nordi“ - die Shoppingmall des Viertels. Römerstadt. Nidda. Hier ist die Wegführung wegen Gleisbauarbeiten doof und da ich Bilder im Kopf habe wie ich im Viertel einlaufe, bleibe ich stur auf dem Weg... die Umleitung machts länger und länger und an der Autobahn entlang... mein Körper macht nicht mehr mit, der Kopf kann nun auch nicht mehr dagegen halten, bei Km 62,irgendwas nehme ich den näxten Short-Cut. Scheiß auf die Bilder im Kopf! Ich schleppe mich nach Bockenheim und gehe Essen und trinke Bier... Da ich ja mein WG-Zimmer untervermietet habe bin ich obdachlos und „wohne“ bei meiner Freundin, sie und ihre ganze WG sind aber alle auf einem Konzert – also warten... ich schreibe ihr ob sie Lust auf einen absacker im Hesseneck hat... kommt niks. Kommt lange niks. Gegen Halb 12 klingelt es bei mir und sie ist leicht verpennt am Telefon „Wie, was, du bist da?“ „Überraschung“... sie hatte nicht auf Mobile geschaut, ist direkt ins Bett... ich hatte mich ja auch erst für morgen angekündigt... so ist das mit diesen Überraschungen. Ein laaaanger Tag endet in einem gemütlichen, warmen Bett! Aua... Tag 45 und 46 Zwei Zeros... am nächsten Tag kann ich mich kaum bewegen...
  36. 2 points
    effwee

    E1 Deutschland Thru-Hike Mai-August 2019

    Tag 12 Morgenstimmung am Schmalsee. Schön. Ich nehm den Schwarzsee mit, ein kleiner Schlenker ist dass. Der Schwarzsee ist ein See der im Übergang zu einem Hochmoor ist. Sieht schön aus – aber dann doch irgendwie wie ein See. Aber Wild ist er dennoch... und ich habe ihn für meine kleine Pause für mich ganz alleine In Güster freue ich mich auf eine ausdehnte Mittagspause – aus der niks wird weil ich irgendwie dann doch mir niks dort zugesagt hat. Am Ende saß ich an einer Steckdose am Ortsausgang, fütterte Insta, mich mit Chips und mein Gemüt mit dem Umstand dass ich mich am gefühlt heißesten Tag seit Tourbeginn mit meinem Wassermanagement verschätzt habe...naja weiter. Richtung Wotersen. Kennt jemand noch das Erbe der Guldenburgs, dieser Vorabendtrash aus den 1980ern? Gut Wotersen, da ists gedreht worden. Hier wollte ich eigentlich einen späten Kaffee, da ich aber von einem vollkommen überforderten Personal eine ½ Std. ignoriert worden bin, hab ichs beim Auffüllen meiner Wasservorräte krachen lassen und bin weiter. Aber ist diese Lindenallee nicht beeindruckend -ein Foto kann das gar nicht einfangen. Knorrige Baumriesen bis zu 400 Jahre alt. Erfurcht. Irgendwo hinter Basthorst im wirklich letzten Waldfitzelchen das es auf den ganzen Feldern gab, hab ich mein Tarp aufgebaut... war nur in der Nähe einer Zufütterungsstelle- war saumäßig was los die Nacht. Oropaxtime! ... ich bin morgen in Hamburg. Krass! Mit dem erreichen von Witzhaven habe ich über 417km gemacht – in say whaaat 12,5 Tagen! Ich falle tot um und schlafe ein. Tag 13 Echt jetzt? meine Matte hat ein Loch! Wirklich. Die Nacht vorher dachte ich noch Ventil nicht richtig zu. Aber ja. Am Schmalsee stand ich morgens auf einem kleinen niedlichen Brombeersprößling den ich Abends übersehen hab und der zumindest es schaffte durch Grioundsheet (Polycro) und Socken zu pieksen -reicht das für ein Loch? Keine Ahnung, ist auch egal. Ich hab eins und weiß schon wie ich meinen Zero gestalten kann... Der Sachsenwald, den ich mir im Vorfeld als letzte Draußenpennmöglichkeit vor Hamburg mit einem dicken Ausrufezeichen versehen habe, habe ich mir als großstädtische Naherholungswüste imaginiert. Ist gar nicht so, ist voll schön vor allem das Billetal. Auch sie darf hier an vielen Stellen noch so wie Flüsse würden wenn mensch sie lassen würden. Da mich dies in S.H. Sehr häufig begleitet hat, habe ich die dazugehörigen Biotope vor allem dem Bruchwald als Landschaftsform sehr zu schätzen gelernt... unzählige Bruchwaldfotos auf meinem Fon sprechen Bände - ich habe euch verschont. Um 11.04 erreiche ich Witzhave und habe somit offiziell die S.H. Section beendet. Okay. 417km. An Tag 13. Nicht schlecht. Hier loest sich auch eines der größten Trailraetsel: Bei Kücknitz verschwindet der Trail unter der Trave und keine Infos- wie wo ich drüberkomme. Lösung: Shuttlebus drunter durch- ein Tunnel! Aha. So einfach kanns manchmal sein. Ich laufe weiter und verliere irgendwo in Hamburg-Bergedorf am Schloss die Trailmarkierung, nach mehreren Versuchen und der Feststellung, dass ich für die Hamburg Alternativroute die GPS Daten gelöscht habe, gebe ich es am Bhf endgültig auf. Und setze mich in die Bahn nach Hbf. von hier aus will ich weiter nach Bremen – einen Zero bei meiner besten und ältesten Freundin machen. Tag 14 ...so ungefähr sah mein zero dann in bremen aus stimmt nicht ganz. Loch in der Matte geflickt. Meine Klamotten gewaschen. Seit Pönitz wieder geduscht... das was an Zeros eben so gemacht wird... S.H. Fazit Schleswig-Holstein hat mich positiv überrascht. Ich kannte bisher nur den marschlandigen Westen und war wirklich überrascht wie vielfältig der Osten S.H.'s ist- im schnellen Durchlauf fand ich auch Flensburg und Kiel sehr nice. Am Wirklich tollsten,besten und würde ich sofert nochma hin: Schleswig mit Schlei und den beiden Nooren, Steilküste zwischen Eckernförde und Kiel. Schwentine und die Holsteinische Schweiz – nach den Rundweg Holsteinische Schweiz habe ich quasi btw gethruhiked... war sehr schön da oben. Gerne wieder... beste trailmarkierung der holzstapel im hintergrund wurde einfach auf den wegeinsteig gelegt - machte total Sinn... als mir klar wurde was es bedeuten solle... ...next steps... ich gehe morgen bäck on trail. fahre mit dem zug nach Siegen und -tada- laufe zurück nach Ffm. Da werde ich wahrscheinlich nur noch einen zero machen und direkt weiter gen Odenwald und Schwarzwald... ich bin so gut in der Zeit, dass ich schon auf die Schweiz ausgedehnt habe also bis nach Lugano laufen werde. Und als Back up bin ich noch dabei die Daten bis Genua rauszusuchen - weil irgendwie finde ich das Bild vom Meer zum Meer zu laufen... ich guck einfach mal. Am 11.8. werde ich in Konstanz eingesammelt und mache dann noch ne Woche Füsse hochlegen... also für alle die Lust auf mehr haben - sry. das wird vor September niks mehr
  37. 1 point
    martinfarrent

    Vakuumieren

    OT: Noch besser: Deinen Vorschlag mit dem Test eines Cuben-Packsacks kombinieren. So kriege ich gleich alles kaputt und kann berichten, dass weder Cuben noch Toppits was taugen. Dosenkocher, Reiswaffeln und frischgeborene Kätzchen wohl auch nicht.
  38. 1 point
    Kermit

    Auftragsnäharbeiten im Forum

    OT: Einen Unterschied gibt´s aber dann doch noch. Zum Beispiel hat @ArminS sein Duplex verkauft, mal eben so. War leider für meine finanziellen Möglichkeiten immer noch zu teuer, obwohl der Preis fair war. Wenn es aber ein selbstgemachtes Duplex gewesen wäre, fällt das Verkaufen emotionall viel schwerer, weiß man doch wieviel Zeit und auch berechtigter Stolz drin steckt. Deshalb sollte Myog auch nicht preiswert sondern eher als wertvoll angesehen werden. Dieser Beitrag gehört wohl mehr in Leicht & Seicht, Ecke Philosophie.
  39. 1 point
    Für Tagestouren ohne Übernachtung bei leichtem Gelände nutze ich den Osprey Ultralight Stuff Pack der ist enorm leicht und ich mag dass er trotzdem noch eine Netztasche an der Seite hat für eine Trinkflasche etc. . Für Wanderungen z.b. im Harz mit etwas mehr Platzbedarf war es früher der Decathlon Arpenaz 20 und jetzt Der Salomon Evasion 20. Grund für den Umstieg war dass der Evasion aussen noch Strippen hat an denen mann ne Jacke oder ähnliches anbringen kann und zusätzlich Gürteltaschen besitzt. Dafür nehme ich das Mehrgewicht von 100g gerne in Kauf.
  40. 1 point
    Konradsky

    Fragen zum Verarbeiten von Silnylon

    Nee. Muss ich vielleicht mal machen. gruss Konrad
  41. 1 point
    Konradsky

    Fragen zum Verarbeiten von Silnylon

    Ich habe 4,5cm pro Meter Catcut bei dem Silpoly Stoff von Dutch. Könnte noch einiges mehr sein, da die Fläche noch ordentlich durchhängt. Das mit schräger Schnittkante an eine parallele Schnittkante nähen gent bei mir auch nicht. Ich habe bei der Schrägen am Ende Material über. gruss Konrad
  42. 1 point
  43. 1 point
    Konradsky

    Armlinge und Beinlinge

    Ich habe mir an die Luxe Beinlinge einen kleinen Haken gemacht und hänge sie seitlich im Gürtel der Hose ein. Meine Haken sind einmalig, aber es könnten die Handschuhhaken von Extremtextil auch funktionieren. gruss Konrad
  44. 1 point
    bansaim

    Schnelle Tour-Idee benötigt

    Heidschnuckenweg! Schöner Weg durch die (u. a.) Lüneburger Heide. Ist sehr flach, deswegen wohl auch nicht so windig. Den nördlichen Teil kann ich dir empfehlen, geh also lieber von Hamburg nach Soltau, als anders herum.
  45. 1 point
    Oh wie schade, dass Du denhier verramschen musst und sich keiner interessiert. Ich hab den selber und nutze ihn immer dann, wenn ich z.B. wegen viel Lebensmitteln etc. doch mal nen höheres Rucksackgewicht habe. In meinen Trekkingkursen habe ich ihn auch immer auf, weil ich da soviel extra-zeug zum zeigen dabei habe. Der Sack ist leicht, robust und trägt sich auch mit hohen Gewichten bequem. Gruß Carsten
  46. 1 point
    ULgeher

    Chikara: Nachteile?

    Hier ein paar Bilder, welche das Verfahren zeigen (mit Resten des Ali-Silnylons, welches ich für mein Zelt verwendet habe): Zuerst pinne ich die zu verbindenden Stücke mit Stecknadeln entlang der Naht zusammen, hier auf einen alten Holzboden: Danach schmiere ich die sehr verdünnte Silikonlösung mit einem Pinsel unter die Überlappung und beschwere diese anschliessend. Manchmal reihe ich zur Beschwerung einfach kleine Gewichte auf, z.B. M10-Muttern, oder mit Haushaltfolie unterlegte Bücher. Nun sind die Flächen zum Kleben fixiert. Alternativ kann die Kappnaht auch bereits "umgelegt werden". Das Ergebnis nach dem Kleben (oben Variante "umgelegt", unten nur Überlappung geklebt): Die Silikonmenge ist dabei so gering, dass sich die Flächen problemlos wieder auseinanderziehen lassen. Die Verbindung hält aber alles so sicher zusammen, dass einfach darüber genäht werden kann. Hier die umgelegte Variante "in der Luft" hängend: Nun nähe ich die erste Naht der Linie entlang. Dabei können die beiden Teile nicht gegeneinander verrutschen: Hier das Ergebnis für die umgelegte Variante. Die bereits umgelegte Kante ist rechts der Naht sichtbar (roter Pfeil). Dann nähe ich die zweite Naht. Wichtig ist dabei, die Flächen gut auseinanderzuziehen, falls die beiden Teile auch hinter der Naht noch zusammenkleben sollten. Oben mit bereits vorgeklebter "Einklappung", unten "von Hand": Und das Endergebnis von oben und unten: Die Anfertigung der Kappnähte bleibt so trotz des rutschigen Materials eingermassen stressfrei. Man muss nach dem Kleben aber ein paar Stunden warten bis die Flächen genügend zusammenhalten. In dieser Zeit mache ich einfach etwas anderes. Anders als beim Kleben mit Elastosil ist das Ziel hierbei keine starke Verbindung sondern nur minimale Haftung. Es bleiben auch keine sichtbaren Rückstände wie beim Klebestift. Gewicht wird auch nicht nennenswert aufgetragen.
  47. 1 point
    So, einen gibt es noch, dann ist eine kurze Verschnaufpause angesagt Tag 7 - Fraganter Schutzhaus - Stall Wir haben heute keine Eile. Das Fraganter Schutzhaus ist wirklich eher ein Hotel. Geräumige Zimmer, nobler und moderner Speiseraum, eine richtige Bar. Fühlt sich irgendwie komisch an, aber nicht unwillkommen. Dass Abendessen war super und das Frühstück ist auch gut. Kaffee gibt es von der großen Kanne, und ich brauche mehr als eine Tasse, um richtig wach zu werden. Der Rollbahnweg ist schön. Es geht am Hang entlang durch den Wald. Wir füllen die Trinkflaschen an einer Quelle mit richtig leckerem Wasser - ja, auf längeren, heißen Touren werde ich zum Genießer, auch wenn es triviales Wasser geht. Leider dauert der schöne Teil nur eine knappe Stunde, dann ist wieder ein Fahrweg angesagt, bis wir noch mal 30 Minuten später an der Goldberghütte ankommen. Das ist eine urige alte Hütte auf der die Zeit vor dreißig Jahren stehen geblieben ist, und auf der man sogar übernachten könnte. Wir sind die ersten Besucher dieses Jahr und der Wirt freut sich über uns. So sehr, dass das "Käsebrot" das wir uns, da wir ja erst gefrühstückt haben, teilen, aus vier Broten mit jeweils 200g hausgemachtem Käse besteht. Lecker ist es, und für das Geld, das er für ein Radler und ein halbes "Käsebrot" nimmt, bekommt man daheim gerade mal einen Cappuccino. Schmunzeln können wir auch über die uralten emaillierten Reklametafeln an den Wänden. Natürlich haben wir der Landwirtschaft geholfen. Wir winken beim Gehen noch mal hoch und genießen das letzte Stück über weichen Boden. Die normale Route über die Sargasser Alm ist gesperrt, da dort massiv Schneebruch aufgearbeitet wird, und so müssen wir bald wieder über Teer laufen. Der Weg hinab zieht sich, und M.'s Knie hätte keine Freude daran gehabt. Wieder schieben sich die Wolken drohend zusammen, und so versuchen wir, etwas aufs Gas zu drücken. Allein, wir schaffen es nicht ganz bis zur Unterkunft. Gerade als wir den Fuß in den Ort setzen, öffnen sich die Schleusen. Wir flüchten uns in die kleine Bäckerei, essen ein Stück Plunder und quatschen mit der Chefin und einer Bekannten von ihr. Sie wollte gerade den Laden zusperren, und als sie die Sturzbäche draussen sieht, bietet sie uns an, uns den letzten Kilometer bis zur Unterkunft zu fahren, was wir natürlich danken annehmen. Das ist schon zum zweiten Mal Trail Magic. Beim Postwirt hat M. schon für jeden von uns ein großes Zimmer mit Balkon reserviert, und wir genießen dankbar die Annehmlichkeiten der Zivilisation. Vor allem der eigenen, kostenlosen Dusche. Wir sind uns einig dass ein Pausentag angebracht ist. E. und sind beide ein wenig erschöpft, und mit dem vielen Regen war an Wäschewaschen nicht zu denken. So wird gewaschen und geschrubbt was das Zeug hält, und dann wird ausgiebig mit daheim telefoniert, gegessen und noch etwas mehr gegessen... Ich ziehe ein kurzes Zwischenfazit. Der ÜLA CDT ist nicht wirklich bequem. Der Rücken ist viel zu kurz und der Hüftgurt zu weit außen angesetzt. Er rutscht, und mit viel Wasser im Rucksack habe ich nach wenigen Schritten das ganze Gewicht auf den Schultern. In meine Cascadia dagegen habe ich mich verliebt. Ja, es geht nass rein, aber genauso schnell trocknen sie wieder, und die Merinosocken haben im Schnee einen Neopreneffekt, so dass ich nie gefroren habe. Die Sohle ist griffig und die Kanten steil genug, um auch in steilen Schneefeldern, und ich meine richtig steile Schneefelder, noch guten Halt zu finden. Das Merino-Mix T-Shirt trocknet schnell und ist super angenehm. Die Ortovox-Knöchelsocken sind angenehm und reiben nicht. Ich habe zum ersten mal seit langer Zeit auch nach einer ganzen Woche keine Blase. Meine Knie danken mir die leichten Schuhe, und ich ziehe nie, nie wieder freiwillig Bergstiefel an. Außer ich will auf einen 5000er steigen. Aber auch dann nur vielleicht. Wir bekommen eine kleine Hiobsbotschaft, denn der Weg hoch zur Hugo-Gerbers-Hütte ist ebenfalls wegen Waldarbeiten gesperrt. Den ganzen Sommer lang. Wir überlegen hin und her und ich finde dann eine Route direkt zur nächsten Hütte auf der Tour, der Feldener Hütte. Der Wirt bietet sich an, uns ein Stück die Teerstraße hoch zu fahren, und mit dem Wissen, dass die Planung gesichert ist, genießen wir einen entspannten Tag im Dorf, erledigen kleinere Einkäufe und Essen natürlich. Gut und oft. Bis hierher bin ich 7190 Meter hoch gestiegen und 6920 wieder runter. Die gelaufene Strecke beträgt klägliche 126 Kilometer (Tag 1 und vor allem 2 drücken den Schnitt ungemein), aber es fühlt sich wie ein halber Kontinent an
  48. 1 point
    BitPoet

    Kurze Tour durch den Sumava (Böhmerwald)

    Tag 2 / zweiter Teil - Polednik -> Modrava, 16km Langsam bekomme ich Hunger, den auch ein während des Gehens eingeschobener Müsliriegel nicht mehr stillen kann. Aber es stehen ja eh alle paar hundert Meter diese kleinen überdachten Sitzgruppen. Denke ich mir so. Natürlich ist es hier anders. Ich sinniere darüber, ob der Imbiss auf dem Polednik gefördert werden soll, gehe schneller weil der Regen wieder anfängt und es langsam wieder kühl wird, und nach einer gefühlten Ewigkeit kommt dann doch eine Sitzgruppe. Es gibt - lecker, lecker - Tortilla mit Erdnussbutter und Landjäger. Zur Nachspeise Tortilla mit Erdnussbutter und Banane. Ich will ja nächstes Jahr nicht als kompletter Kulturbanause auf dem PCT landen. Die Landjäger-Variante - Beef Jerky habe ich in der Hitze des Gefechts keinen bekommen - ist, äh, gewöhnungsbedürftig. Die Bananenversion dagegen richtig gut. Die Erdnussbutter ist original amerikanisch und mit Crunch, und ich lese die Zutatenliste nicht durch, denn dann kann ich auch hoffen, dass kein Palmöl drin ist. Jetzt endlich wird es sonnig. Ich hänge noch ein wenig im Unterstand herum, vollgegessen und selig, und stelle fest, dass ich schon wieder zu schnell bin. Ich baue deshalb noch einen kleinen Umweg in die Route ein und lasse mir Zeit. Breite Bäche mäandern neben dem Weg durch dichte Sumpfwiesen, die gelb, braun, grün und rot leuchten. Hier macht es jetzt richtig Spaß - mir und den dreihundert Spaziergängern, die mir begegnen. Aber der Weg ist lang genug, dass jede und jeder ein eigenes Plätzchen am Bach findet, um die Beine zu kühlen und die Sonne zu genießen. Das letzte Stück des Weges zum Camp geht es dann auf einem schmalen Trampelpfad neben der Teerstraße, so dass sich die Füße wieder etwas erholen können. Der Notübernachtungsplatz Modrava war im ODS-Wiki als grasbewachsen und bucklig beschrieben. Jetzt ist der mit Hackschnitzeln bedeckt, aber zumindest relativ eben. Mit mir kommt auch ein tschechisches Pärchen an. Wir plauschen ein wenig, bis es endlich spät genug ist, die Zelte aufzustellen. Sie erzählen, dass verschiedene einheimische ihnen geraten haben, früh hier zu sein, da Modrava der beliebteste Zeltplatz sei. Unter den Hackschnitzeln ist der Boden feucht und locker. Die Heringe gehen zwar leicht hinein, aber auch leicht wieder raus. Um den Zug auf die Heringe etwas mehr in die Horizontale zu verlagern, baue ich das Zelt etwas niedriger auf, was für die Durchlüftung nicht optimal ist aber immer noch besser, als Nachts die feuchte Wand im Gesicht zu haben. Ich denke, ich werde mit den Heringen noch etwas experimentieren und ggf. doch etwas längere ausprobieren. Feucht wird es sicher, denn die Nachttemperatur ist mit 7°C vorhergesagt und wir sind nur 20 Meter vom Fluss entfernt. Ab 20 Uhr geht dann tatsächlich der "Run" los. Mehr und mehr Wanderer und Radfahrer treffen ein. Eine Belgierin auf dem Weg vom nördlichen Ende des Böhmerwald nach Lipno setzt sich neben mich an der einzigen Sitzgruppe, und wir plauschen und kochen nebenbei. Bei ihr gibt es Reis aus einem großen Trangia, bei mir den von verschiedenen Vloggern hochgepriesenen Trek'n Eat Kartoffeltopf mit Röstzwiebeln. Bäh! Und ich habe extra 500ml Quellwasser aufgehoben. Jetzt habe ich noch ein solches Tütengreuel dabei und 4 weitere daheim. Auf Tour, so beschließe ich, werde ich die nicht ausprobieren. Lieber daheim, wo ich meine Geschmacksknospen noch mit einer Hand voll Chips rekalibrieren kann. Nach dem Essen gibt es eine gründliche Wäsche im Gemeinschaftsbad - nein, natürlich am Fluss. Kaum versteckt sich die Sonne, schon ist das Wasser kaum kälter als die Luft. Der Regen hat alles ganz schön abgekühlt. Der Platz ist jetzt richtig voll, obwohl noch mehr Gäste eintreffen werden. Die letzten höre ich dann aber nur noch, denn dann bin ich schon wieder in den Schlafsack gekuschelt und hoffe, dass die Uberlite nicht zu oft uberleer wird. (Wie immer sind in diesem, dem vorherigen und dem nächsten Beitrag alle Bilder von mir selbst) ...Fortsetzung folgt...
  49. 1 point
    mosven

    12 Overnighter im Jahr 2019

    #1 Hallo allerseits, ich wollte mal meine leichte Ausrüstung testen und habe meinen ersten echten Overnighter des Jahres gemacht, die Nächte im Garten zum Test einzelner Ausrüstungsgegenstände möchte ich mal nicht zählen. Los ging's am Freitag um 18:00 mit der S-Bahn ab München zunächst nach Otterfing. Von dort 11km über Palnkam durch den Teufelsgraben zum Hackensee. Wegen der vielen Regenfälle in letzter Zeit waren die Wege oft sehr schlammig. Der See war auch weit über die Ufer getreten, weshalb ich im angrenzenden Wald mein Lager aufschlug. Dummerweise hatte ich vorher nicht gecheckt ob die Stirnlampe geladen war. Sie war es natürlich nicht Also Hängematte aufgehängt, während das Wasser fürs Abendessen kochte und erst mal was essen, Chicken Chipotle mit Reis, während es noch hell ist. Das nickelnagelneue Tarp im Dunkeln abzuspannen lieferte nicht so das Ergebnis, wie ich mir das vorgestellt hatte. Zu hoch über der Hängematte, in der Mitte der Seite fehlte eine Abspannung... Also z'samgepackt und auf die gute Wettervorhersage vertraut Am nächsten Morgen entschädigt der Sonnenaufgang und das Vogelgezwitscher für die doch recht kühle Nacht. Der Daunenschlafsack wird auf der Unterseite der Hängematte doch so sehr zusammengepresst, dass es von unten zu kalt ist. Eine Isomatte hatte ich absichtlich nicht mit, war ja schließlich ein Test Weiter gings dann 10km zum Kirchsee. Nach ausgiebigen Schwimmen, sonnen- und lufttrocknen am Steg und einem schönen Stück Kuchen am Seekiosk kamen die letzten 15km nach Bad Tölz, wo um 13:00 schon die Bahn nach Hause wartete. Insgesamt eine geile Aktion in schönster Gegend und ein guter Test für das ganze Zeug. Ganz besonders der Rucksack, der zum Test mit Proviant für zwei Tage und zwei Litern Wasser beladen immer noch nicht voll und nucht mal 6 kg schwer war hat es mir echt angetan. Das ruft nach der nächsten Tour Viele Grüße, mosven
  50. 1 point
    sja

    [IT] GTA 2018 vom Valle Maira bis Valle Gesso

    Zum Schluss: Ich komme nach Hause und habe wieder das Gefühl, viel erlebt zu haben. Die Landschaft war toll und ich mag die Mischung aus Berghütten, aber auch weiter unten zu schlafen und von den Leuten vor Ort was mitzubekommen. Ich überlege beim Alpenverein mal einen Grundkurs "Alpines Bergwandern" zu machen, um vielleicht etwas weniger schnell mental gestresst zu sein Aber vielleicht braucht es auch einfach Erfahrung. Mit der nächsten Tour könnte ich schon bis ans Meer kommen, aber mir fehlt natürlich noch der ganze Norden! Da gibts jedoch Etappen, die mit "schwer" gekennzeichnet sind: am Griespass liegt wohl Mitte Juli noch viel Schnee, in die Gondoschlucht gehts steil und ausgesetzt, auf einer anderen Etappe sind Stellen mit Ketten gesichert, abgerutschte Stellen bei einer Querung... Höre zwar ganz häufig, dass es eigentlich auch nicht doller sein soll, als im Süden, aber mal sehen...
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