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Ultraleicht Trekking

SvenW

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  1. Danke für die vielen Tipps die Mehrheit spricht sich ja wie ich bereits befürchtet habe eher gegen Daune aus daher steht Kufa jetzt schonmal fest. Ich tendiere immernoch zu der Patagonia Micro Puff muss mal schauen ob ich die hier in HH irgendwo anprobieren kann. OT: Zu den OT Themen: - Fleecepulli werd ich mich auch mal umsehen. - langärmliges Merino Shirt (woolpower) zum unterziehen hatte ich auch schon dabei, fand ich aber zu schwer und zu warm und auch schlecht kombinierbar. Ne Weste kann ich z.B. auch mal bei gutem Wetter überm Tshirt anziehen langärmliges Merino ist mir als äußere Schicht zu empfindlich. - Trockenanzug: wäre aus Sicherheitsgründen beim Packraften die beste Wahl, zum Angeln aber vermutlich eher nicht. Hätte da die Befürchtung mangelnde Robustheit und fehlende Atmungsaktivität. Wir legen in den Watklamotten ja noch einiges an Strecke zurück wenn wir am fischen sind. Hab mich aber entschieden die Hose zu wechseln, heute ist meine Patagonia Middle Fork geliefert worden die spart schonmal 500gr gegenüber meiner vorherigen Hose und hat nichtmal die hälfte des Packmaßes. Hoffe mal das die trotzdem robust genug ist um im Norden durch das Gebüsch aus Wacholder und Krüppelbirken zu laufen. -Watschuhe ersetzen ist auch nicht ganz einfach meine gehören schon zu den leichtesten auf dem Markt, heißen sogar Flyweight https://www.simmsfishing.com/flyweight-boot-s19 -Da oben hat man häufig recht steinige/felsige Gewässer da ist ein Schuh der die Knöchel etwas Schützt schon nett. Über Nasse und rutschige Steine laufen ist ja so schon unangenehm, stell dir vor das du dabei bis zur Hüfte im Wasser stehst und ein Großteil der Aufmerksamkeit nicht auf die Füße sondern einen Fisch vor dir gerichtet ist Martin mit dem ich in Grönland unterwegs war ist einfach in den Watschuhen auch gewandert hat sich dabei aber auch riesige blasen geholt. Das ist aber imo noch die praktikabelste Idee ggf. in Kombination mit wasserdichten Socken. Muss mich mal überwinden das auszutesten. -Handschuhe trage ich eigentlich erst bei Minusgraden Eventuell mache ich demnächst nochmal einen Thread im "Schwerer als UL" mit meiner aktuellen Packliste und meinen Plänen diese zu optimieren auf dann können wir da weiter diskutieren
  2. Ist bei mir anders die Arme sind durch den Fleecepulli schon warm genug, wenn zusätzliche wärme benötigt wird ist sie am torso am besten aufgehoben. Würde daher eine Weste bevorzugen, wenn es gute Lösungen in Jacken/Pullover Form gibt wäre ich aber auch nicht abgeneigt. Kapuze sehe ich eher negativ die stört nur. Shirts sind die Trek500 oder Travel500 von Decathlon. Pullover wird dir vermutlich nichts sagen, da aus dem Angelbereich: https://www.flyfishingeurope-shop.de/simms-rivershed-sweater-pullover.html der hat Nachgewogen 350gr. Lässt sich sicherlich auch noch etwas optimieren. Grönland waren es glaube ich 28kg, das ist halt Essen für 16 Tage, Packraft + Zubehör und an Angelausrüstung kommt auch noch ein wenig zusammen, alleine Wathose + Watschuhe wiegen zusammen schon 2,5kg... Dieses Jahr im Sjaunja sind wir mit 31kg losgestiefelt das war eindeutig zu viel (wobei wir 2/3 der Tour auf dem Wasser unterwegs war da ist es dann ja unproblematisch, aber bis dahin war es echt hart...) Da ich was die Angelausrüstung betrifft mich nicht großartig einschränken möchte und was das Essen betrifft wenig Einsparpotential da ist werde ich auch nie UL unterwegs sein. Aber 25kg statt 31 wäre schon schön Kopf hab ich einen Filz Hut ( ja ich weiß was ihr denkt ) und oder einen Buff + die Kapuze von der Hardshell. Hände wenn es wirklich kalt ist in den Hosentaschen oder den Ärmeln. Füße sind tatsächlich etwas problematisch die kühlen beim Angeln und Packraften gerne mal aus und die im Norden früher oder später immer etwas feuchten Stiefel helfen da auch nicht. Die Hardshell ist eine Mountain Equipment SHIVLING JACKET die lässt von außen gar kein Wasser durch. Membran ist eine Gore-Tex Pro 2.0 Most Breathable die führt die Feuchtigkeit von innen auch halbwegs gut ab solange man sich nicht anstrengt. Wie gesagt durchschnittliches Einsatzgebiet für die Weste wäre 0°-5° Jacke von Außen Nass und hohe Luftfeuchtigkeit. Schwitzen tue ich in der Situation nicht Daher ja meine Frage welches Material da in Frage kommt Schnee hatte ich da oben jetzt kaum und wenn dann in der Form von Schneeregen. Jacke muss also unter die Hardshell.
  3. Ich bin jedes Jahr im August in Skandinavien unterwegs. Es sind keine UL Touren, Zielsetzung ist eine kombination aus Wandern und Angeln an abgelegenen Gewässern und bin eher UH unterwegs möchte aber an einigen Ecken Gewicht sparen. (Wer Interesse hat hier einige Reiseberichte von mir: http://www.fliegenfischer-forum.de/saltfjell.html http://www.fliegenfischer-forum.de/groenland2018.html ) Je nach Höhenlage und Wetter kann es um die Jahreszeit schonmal Temperaturen um 0° geben kombiniert mit Wind und Regen. Grade Abends nach einem anstrengenden Tag, wenn ich nicht in Bewegung bin z.B. beim kochen und Essen aber auch teilweise beim Fischen wird es mit Merinoshirt+ Fleece Pullover + Hardshell schon sehr kalt. Aktuell habe ich als zusätzliche Schicht eine "wattierte Weste" von Decathlon ein Vorgänger Modell von der hier: https://www.decathlon.de/p/wattierte-weste-trek-100-herren-schwarz/_/R-p-312531?mc=8573837 Wiegt 300gr und ist grade so eben ausreichend warm und hat auch ein recht großes Packmaß. Jetzt habe ich mich gefragt bekomme ich irgendwie mehr Wärme für weniger Gewicht? Aufgefallen ist mir die Minilite von Cumulus mit nur 155gr oder die UltraAlpine Down Crew von Patagonia mit 180gr. Aber halten die ihre Wärmeleistung auch wenn sie bei Mistwetter stundenlang unter der Hardshell getragen werden oder sammeln die Daunen da dann zu schnell Feuchtigkeit und verklumpen? Oder kommt für das Einsatzgebiet eher Kunstfaser in Frage z.B. die Patagonia Micro oder Nanopuff Weste mit 160/230gr? --> Könnt ihr mir bei der allgermeinen Frage Daune/Kufa weiterhelfen und habt ihr vielleicht auch noch konkrete Tipps?
  4. Moin, hoffe die Frage passt hier noch halbwegs rein =) Hat von euch jemand eine Idee für einen einfachen Adapter vom Anfibio Pumpsack zum Ventil einer Neoair Xlite (2018)? Dachte mir wenn ich eh den Pumpsack dabei habe kann ich den ja vielleicht auch nutzen um bei der Matte etwas Zeit zu sparen.
  5. Kleidung: Ich hatte 2017 Anfang August viel Wind Regen und Temperaturen zwischen 0° und maximum 9° 2 Tage mit Schneeregen und Hagel. Würde empfehlen die Kleidung dementsprechend auszulegen das ist in der Vidda nicht unüblich. Regenhose würde ich mitnehmen Windjacke finde ich unnütz wenn man ne Regenjacke hat. Schlafsetup hört sich gut an aber jeden Sonnenstrahl nutzen um die Daunen wieder zu trocknen ! Zecken gibts nicht Mücken sollten im August auch kein ganz so großes thema mehr sein kommt aber aufs Wetter an. Ich habe lieber ne Flasche Antibrumm statt nem Netz ist zwar ne Ecke schwerer schützt aber den ganzen Körper und man hat nicht die ganze Zeit das netz vor Augen. Schaufel Meine Strategie war großen Stein hochklappen, Geschäft erledigen, Stein wieder runterklappen. Buddeln wird außer in den moorigen bereichen eh schwierig werden. Heringe Groundhogs gingen fast überall gut. Teilweise waren die Böden so weich das größere U Heringe für die tragenden Leinen besser waren. Nur mit Rockpins bist du halt auf felsige Ecken festgelegt. Gletscher War nicht direkt am Gletscher aber Eisfelder hat man da oben öfter mal, da ist eigentlich nichts dabei. Nur an den Rändern und besonders in der nähe großer Steine würde ich aufpassen da ist das Eis häufig unterhölt.Und bei schrägen natürlich schauen wo man landet wenn man abrutsch...
  6. Ist halt die Frage wie sehr UL das ganze sein soll... Da ja vom Threadersteller schon Duossal ins rennen geworfen wurde vermute ich mal das Gewichtsminimierung hier nicht die höchste Priorität hat. Ich hatte bei meiner Tour in die Hardangervidda letztes Jahr die beschichtete Trangia Pfanne zum Fisch braten dabei. Dieses Jahr nach Grönland und Nordschweden wird die sicherlich auch mitkommen. Bin wie gesagt sehr zufrieden mit der Pfanne und reinigen ist auch komplett ohne Spüli kein problem, einfach nach gebrauch etwas Wasser drin auskochen und mit etwas Gras/Moos auswischen. Mit Öl hatte ich auch keine Probleme und würde auch nicht drauf verzichten, allein schon um den Energiegehalt der Mahlzeiten aufzupeppen... Da bei den Touren die Zielsetzung Wandern + Angeln ist gibts aber auch regelmäßig Fisch... Wäre die Frage wo der Fisch bei gerritoliver herkommt, wenn der gekauft werden soll dann wäre es wohl tatsächlich die einfachste Möglichkeit gleich ins Restaurant zu gehen
  7. Die Trangia HA Töpfe sind schon super, Fisch darin braten geht aber sehr bescheiden selbst mit viel Öl klebt der am Boden fest und brennt an. Zum braten ist die beschichtete Trangi Pfanne Klasse, wobei die Beschichtung wohl selbst bei vorsichtigem Umgang damit nicht ewig halten wird. Vielleicht statt Fisch braten einfach dünsten oder eine leckere Fischsuppe im HA Topf zubereiten?
  8. SvenW

    Training

    Geht es beim Ausdauertraining, wenn das Ziel eine Leistungssteigerung ist, nicht ebenso um Muskelaufbau? Es werden hier beim Training lediglich andere Muskelfasern angesprochen. Für Ausdauer werden die roten Muskelfasern (Typ 1) benötigt, für Kraft die weißen (Typ 2). Letztgenannte haben aber mehr Volumen, daher sieht der Marathonläufer halt deutlich drahtiger aus als jemand der reines Krafttraining macht.
  9. SvenW

    Training

    Ich sag ja nicht das man sich vorher Reserven anfuttern soll... Sondern halt z.B. statt 1kg Salat zum Mittag halt lieber eine halb so große portion Spaghetti Bolognese, Statt des Müslis zum Frühstück n Flapjack usw... --> Beides aber mit dem gleichen Energiegehalt... Das FDH was bringt wage ich dagegen zu bezweifeln, man will beim Training ja einen leichten Kalorienüberschuss haben ansonsten kann man sich das trainieren sparen (außer das Ziel ist abnehmen). Das Hungergefühl noch etwas komplexer ist ist klar, meines wissens macht kurzfristig die Magenfüllung sowie die Insulinausschüttung einen großteil aus, langfristig kann auch das fehlen bestimmter Nährstoffe den hunger erhöhen.
  10. SvenW

    Training

    Nur ne Idee: Sättigung hängt ja primär von der Nahrungsmenge ab die man zu sich nimmt, ist der Magen voll meldet er "Ich bin satt". Trainiert man nun und futtert entsprechend viel gewöhnt sich der Magen an die zugeführte Menge, d.h. die Meldung erfolgt erst nach recht viel aufgenommener Nahrung. Auf Tour nimmt man hauptsächlich Nahrung mit die einen recht hohen Kaloriengehalt hat da dort das Energie/Gewicht Verhältniss natürlich am besten ist. Ich vermute hier ist man alleine schon dadurch hungrig weil der Magen durch eine Mahlzeit mit gleichem Energiegehalt deutlich weniger voll wird. Was man mal probieren könnte wäre bereits einige Wochen vor der Tour auf Lebensmittel mit hoher Energiedichte umzuschwenken so das sich der magen dran gewöhnt.
  11. SvenW

    Vorstellungsthread

    Moin Zusammen, ich bin Sven aus Hamburg. Bin hier schon seit einiger Zeit stiller Mitleser und hab mich jetzt angemeldet und mich auch mal an der einen oder anderen Diskussion beteiligen zu können. Ich habe letztes Jahr meine erste Trekkingtour gemacht (Hardangervidda), für dieses Jahr stehen zwei weitere Touren an (Westgrönland, Nordnorwegen/Schweden). Ich mache die Touren um in abgeschiedenheit und möglichst unberührter Natur meinem Hobby dem Fliegenfischen nachzugehen. Die Touren sind daher alle recht lang (10-14 Tage) und autark abseits der Wege. Bin daher aufgrund der zusätzlichen Ausrüstung (Angelgerät, Wathose, teilweise Packraft + Zubehör, Essen für den gesamten Zeitraum) natürlich nicht UL unterwegs, versuche aber zumindest einiges an UL Ausrüstung zu nutzen damit das Gesamtgewicht nicht komplett aus dem Ruder läuft.
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