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Ultraleicht Trekking

Gibbon

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  1. Meine Empfehlung wäre der Poncho von 3F UL GEAR mit Ärmeln und Reißverschluss. Gibt es in Orange und Blau. Vorher habe ich einen Ultra-Sil Nano Poncho von Sea-to-the-Summit verwendet. Doch bei sehr starkem Wind hat es mir mehrmals entweder die Ärmel aufgeweht (aufgegangener Drucknopf) oder der Poncho hat sich mangels Bauchgurt über meinen Kopf gestülpt. Mit dem Poncho von 3F mit Ärmeln und Bauchgurt gab es das Problem nicht. Mit Ärmeln ist natürlich schwitziger als ohne. Anmerkung: Das sind beides Ultra Leicht Ponchos. Für Open Air und Alltag tut es natürlich auch ein preiswerter Poncho für 10€ ausm Bundeswehrshop oder von Decathlon.
  2. Weil ich gerade drüber gestolpert bin: Am Kellerwaldsteig sind jetzt 8 Trekkingplätze nutzbar, meißt mit überdachter Sitzgruppe + Klo. Wenn das mal kein Luxus ist Ein Platz ist sogar mit Biwakschachtel also überdachter Plattform, bei der man kein Zelt benötigt. Die Südschleife bin ich vor ein paar Jahren gegangen, ist eine klare Empfehlung meinerseits. https://www.naturpark-kellerwald-edersee.de/wandern/trekkingplaetze Außerdem gibt es jetzt ein paar Trekkingplätze im Siegerland, die nicht direkt an einen Themenweg gebunden sind, jedoch liegen einige davon in der "Nähe" zum Rothaarsteig. Bei allen wird auch die gute Anfahrt mit dem Auto angepriesen, also vielleicht mal was, wo man die Familie mal mit dem eigenen Hobby nötigen kann 😁 Kleine Anmerkung zur Plattform Ginsburg: Hier würde ich mit viel Personenverkehr rechnen, da die Ginsburg und die Ginsburger Heide (zurecht) ein beliebtes Ausflugsziel sind: https://www.siegen-wittgenstein.info/trekkingplaetze#/erlebnisse
  3. Was verwendest du denn für einen Biwaksack? Es gibt leichte Bivys, wie z.B. den erwähnten Borah Gear, der Schützt dich vor Wind und Spritzwasser, jedoch nicht vor richtigem Regen und auch nicht vor spitzen Steinen am Boden. Unter dem Begriff Biwakcsack laufen auch jede Menge robustere Varianten bis hin zum Mini-tunnel mit eigenem Gestänge in Tarnfarben. Die wiegen dann jedoch 1.5Kg+ anstatt 250g wie ein Spritzwasserbivy. Ansonsten probier das mit Tarp einfach mal aus. Das SMD Gatewood Cape braucht zwingend einen Stock/Tarpstange und würde ich auch nur für Personen bis 1,85m empfehlen. Du sparst dir zwar dann eine Regenjacke, jedoch ist ein rechteckiges Tarp flexibler. Für erste Ausprobieren würde ich mir wohl entweder ein DD Tarp S superleicht 2,8 x 1,5m (ca. 260g) oder ein Bushmen Ultralight Tarp 3 x 2m (ca. 300g) holen. Beide sind für unter 100€ zu bekommen. Als Unterlage beim Tarp würde ich immer noch eine Plane mitnehmen. Mit Tyvek habe ich keine Erfahrung, ich verwende Plastikfolie aus dem Abfallcontainer. Ich bin kein Berg Experte, kann mir jedoch vorstellen, dass es genügend Situationen gibt, wo der Regen da ist, bevor du weit genug absteigen kannst. D.h. ich würde mich nicht darauf verlassen wollen, dass ich immer absteigen kann bei Regen sondern wäre lieber mit einem Setup unterwegs, dass im Notfall auch in höheren Lagen mich einigermaßen warm und trocken hält.
  4. Das Rainbow hat mich bei starkem Wind nicht überzeugen können:
  5. @khyal Danke für deine ausführliche Antwort. Wind war laut Wetter App tagsüber und Nachts mit Böen zwischen 39 und 59 km/h: Das halte ich auch für realistisch, der Regen kam teilweise ohne zu übertreiben waagerecht an einem vorbei. Abgespannt habe ich wie in diesem Faden im Bild dargestellt. Bzw. nach vorne habe die Abspann-Schnüre nicht zusammen laufen lassen und zwei Heringe verwendet, damit der Eingang frei bleibt. Abgespannt habe ich die Abspann-Schnpre mit Y-Heringen. Die Stange saß auch bombenfest. Für die normalen Zeltecken habe ich die mitgelieferten runden Heringe benutzt, davon hat sich einer raus gerüttelt über Nacht (der am Eingang).
  6. Unter die Thera-Rest nicht, jedoch hatte ich ja schon die etwas dünnere Nemo mit der Flexmat Plus kombiniert und das war super. Nur für die Hüfte noch ein kurzes Stück Eierkarton-Matte mitzunehmen ist eine sehr gute Idee, genug Sitzkissen von verschiedenen Herrstellern fliegen hier rum. Danke!
  7. Kurzer Nachtrag. Ich war mit der Kombi aus Therm-a-Rest Torsomatte und einer 4mm Evazotte in Volllänge drei Nächte unterwegs. Dachte eigentlich, das reicht für mich von der Dicke. War jedoch nicht der Fall, ab Mitternacht war ich alle halbe Stunde wach, um mich wegen Druckschmerz an der Hüfte auf die andere Seite zu drehen. Jemand anderes (leichteres) hat mit der Kombi vielleicht mehr Glück. Warm und schnell aufgebaut war es.
  8. Hatte jetzt das Vergnügen mit dem Tarptent Rainbow(1-Personen-Version, Silpoly 2025, Aluminium-Gestänge) eine Nacht auf offener Fläche bei starkem Wind mit Sturmböen Stärke 4 bis 5 zu verbringen. Meine Erfahrung war jetzt eher "durchwachsen". Für windige Regionen würde ich mir definitiv ein anderes Zelt besorgen: Ich hatte zusätzliche Heringe und Abspannleinen dabei und habe die Abspannpunkte an der Zeltstange nach vorne und nach hinten abgespannt. Das Gestänge war dann auch stabil die gesamte Nacht. An der Tür hatte ich nach Abspannpunkten geschaut, jedoch keine identifizieren können. Zusätzlich habe ich das Zelt mit meinen Trekkingstöcken unterstützt, da gibt es eine Öse unterhalb der Belüftung. Leider mit der Spitze nach oben in die Öse - das hat nicht so gut funktioniert. Als ich Wasser holen war, hat in der Zeit der böige Wind am Eingang den Trekkingstock aus der Öse gerüttelt und der Stock hat den Stoff der Lüftung mehrfach perforiert. Muss ich noch flicken. Habe danach die Stöcke umgedreht, die Unterstützung hat das Zelt bei dem Wind gebraucht. Der Wind hat immer wieder gedreht um 60 Grad, größter Schwachpunkt war dann der Eingang, dessen Stoff stark eingerückt bzw. hin- und her geweht wurde. Hab ein paarmal versucht das besser abzuspannen, hat trotzdem die ganze Nacht geschlackert und einmal den Hering komplett rausgerüttelt. Zelt und ich haben die Nacht überlebt, schön war es nicht. Direkt 3m weiter hatte einer ein X-Mid Solid 1 oder 2, das Stand dagegen mit zusätzlichen Abspannleinen wie nen Sturmbunker...
  9. Dann schau dir mal in diesem Video von Robert Klink das Decathlon Forclaz MT500 Trekking Kissen in Kombination mit dem Sitzkissen an. Habe ich ausprobiert, war mir jedoch immer noch zu bouncy als Luftkissen, von der Höhe jedoch gut. Das Sitzkissen passte tatsächlich oberhalb sowie unterhalb des Luftkissens, d.h. da sollte auch unterhalb des Luftpolsters Platz für ein nicht zu großes Kleidungsstück sein (im Video wird nur oberhalb des Luftpolsters gezeigt).
  10. Tja, ich bin inzwischen beim Thermarest Compressible Pillow in Medium gelandet. Gibt es auch kleiner und leichter in S. Da muss ich bei mir leider noch was drunter stopfen, damit mir das hoch genug ist. Darauf liege ich jedoch besser als bei allen aufblasbaren Kissen, die ich bisher hatte. Habe schon überlegt, mir irgendwo einen Block festen Schaumstoff (Yogablock, Styropor, etc.) zu besorgen, um die paar Zentimeter höhenausgleich für die Schulter-Lücke zu haben.
  11. Danke für die Klarstellung!
  12. Hi, ich bin über folgenden Beitrag bei den Nachrichten gestolpert: https://home.1und1.de/magazine/reise/gefaehrlicher-trend-wandern-42530912 oder auch https://www.chip.de/news/hobby-freizeit/vorsicht-wanderer-nach-neuen-vergiftungen-warnen-hochgebirgsretter-wasser-aus-baechen-und-seen-zu-trinken_5131e438-9441-4cdc-b121-e2d2e618eade.html In den Pyrenäen kam es wohl jetzt wiederholt zu Rettungseinsätzen wegen Brechdurchfall, weil Wanderer aus Quellen und Bächen getrunken haben. Ich wäre jetzt eigentlich naiv davon ausgegangen, dass in fließenden Gewässern ein vernünftiger Wasserfilter Bakterien und größeres heraus Filtert und Viren nicht so ein Thema sind (Chemikalien werden natürlich nicht heraus gefiltert, die würde ich in den Bergen jedoch nicht erwarten). Was meint Ihr?
  13. Hi, Kurzbericht zum 3F UL GEAR Regen Poncho mit Reißverschluss und Ärmeln. Der Poncho Für meinen letzten Wanderurlaub hatte ich mir den Regen Poncho Größe L geholt. Gewicht entspricht ungefähr den Herstellerangaben (mein Küchenwaage ist leider kaputt...). Mit Größe L passt er mir mit 195cm und am Rücken sogar noch über den 58L Rucksack. Mit dem Bauchgurt kann man den Poncho mit und ohne Rucksack gut fixieren. Das Orange ist ziemlich auffällig. Erfahrung Eigentlich war für die Tour nicht viel Regen angesagt. Die Vorhersage hat das Wetter jedoch nicht besonders interessiert, an Tag Zwei gab es Regen bis Starkregen bei Wind und Sturmböen zwischen Windstärke 4 und 5 (Dänische Ostseeküste). Bei dem Wind war der Poncho schwer anzulegen. Hat man den Poncho endlich an und über den Rucksack und das ganze mit dem Bauchgurt fixiert, dann sitzt der Poncho selbst bei starkem Wind wie ne eins. Regenschutz Top. Auch die Kapuze sitzt und erfüllt ihren Zweck. 6 Stunden Regen + Starkwind war in Kombination mit ner Regenhose kein Problem. Atmungsaktivität ist natürlich eingeschränkt, da würde ich bei dem Preis jedoch auch nichts anderes erwarten. Der Reißverschluss ist praktisch zum Lüften und vor allem um an Seiten-, Schulter und Hüfttaschen zu kommen, was bei einem normalen Poncho nicht möglich ist. Insofern hat der Poncho meine Erwartungen übertroffen und ist jetzt mein Go-To Regenschutz. Klare Empfehlung meinerseits! Poncho im Einsatz
  14. Aktuelle Zeitungsmeldung, Blitz schlägt in Zeltgestänge ein: https://www.borkenerzeitung.de/nachrichten/Blitzeinschlaege-im-Suedwesten-mehrere-Menschen-verletzt-764408.html Falls das Bild im Artikel zum Geschehnis gehört (und nicht aus irgendeiner Bilder Cloud kommt), dann kann man sich sehr wohl fragen, wieso da ein Zeltgestänge und kein Baum oder Mast am Sportplatz getroffen wurde.
  15. Zum Thema Apex-Quilt: Hier vom Nachbarforum eine (oft zitierte) Tabelle mit Apex-Dicken und gefühlten Werten: https://www.haengemattenforum.de/thread/26617-isolationswerte-komforttemperatur-von-climashield-apex/?postID=62376#post62376 Ich hab mit meinem 167er Apex Quilt schon mehrmals bei 0 Grad übernachtet (friere jedoch auch nicht so leicht). In Kombination mit einer vernünftigen Isomatte sowie Decathlon Kufa Jacke und einer 67er Apex Hose ging das immer. 233er Apex ist schon echt viel, den würde ich nur mitnehmen, wenn dauerhaft Temperaturen unter 0 grad erwartet werden. Da ich beim Wandern ein Messi bin, was Ordnung und Achtsamkeit mit meinen Sachen angeht, bin ich sehr froh darüber, Apex zu benutzen. Da muss ich mir nicht so viel Gedanken machen wenn der mal etwas Nass wird (Abgesehen davon mangelt es mir dank Daunenallergie an Alternativen...) Die Frage, die du Dir stellen solltest, ist, wie kritisch wird es, wenn in Skandinavien die Daune dann doch mal versagt? Kannst du die Nacht in Klamotten durchmachen und am nächsten Tag zurück in die Zivilisation? In einem der Bücher von Christine Türmer hat Sie das beschreiben, dass Sie mit Daune gewandert ist, bis die Daune dann in einer Nacht wegen Feuchtigkeit zusammen gefallen ist und nicht mehr gewärmt hat. Weil Sie als Gruppe unterwegs war, konnte die Situation noch gerettet werden. Zum Volumen von Apex-Quilts findet man gute Tabellen bei GramXpert. Quilt würde ich im Zweifel immer ne Nummer größer nehmen. Rucksack mit mehr Volumen ist in der Regel nicht viel teurer und auch nicht viel schwerer. Beim z.B. Durston Kawka reden wir hier beim Upgrade von 40L auf 55L von 20€ mehr Kosten und ca. 30g mehr Gewicht.
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