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Ultraleicht Trekking

Kay

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  1. @fettewalze @backpackersimon Ich verstehe schon. Kaufen wäre einfacher, Komplett-MYOG effektiver und den Rucksack als letztes zu eruieren macht absolut Sinn. Aber ich mach das einfach aus Spaß, weil ich jetzt gerade etwas zum werkeln gesucht habe. Ich empfinde das Projekt nicht als Aufwand sondern quasi eine KISS-Variante um mehr über den Aufbau von Rucksäcken und den Nähen von Funktionstoffen zu lernen. Denn am einfachsten geht das für mich, wenn ich es selber ausprobiere. Dann klappt das auch mit dem Komplett-MYOG später besser. Die Packliste kommt, sobald ich a) mein Winterzeug verräume und das Sommerzeug hervorhole (wir haben aktuell noch knapp einen Meter Schnee vor der Tür hier...) und b) ich weiß, wann ich überhaupt Zeit für meine Tour habe (das wiederum von einem Jobwechsel abhängt, der eigentlich für November geplant war, aber möglicherweise schon im Mai stattfindet - bitte feste Daumen drücken ) Ich weiß ja noch nicht mal, ob es in die Alpen geht (bei aktueller Schneelage ist mir April zu heikel) oder ich in die Mittelgebirge ausweiche. Und wenn dann der Projekt-Rucksack nicht taugt, dann schleppe ich halt meinen 38l Osprey (1,5kg) oder gebe Geld für einen UL-Rucksack aus. Ach, das ist alles so vage in der Zukunft, dass ihr vielleicht versteht, dass ich momentan ganz zufrieden mit Nahtauftrennen beim gucken von Statistik-Videos bin.
  2. Ich überlege den orangenen Stoff ganz auszutauschen. Der graue ist unbeschichtet und aus einem festeren Material, der sieht auf beiden Seiten top aus. Die Stellen sind noch recht klein und ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich durch Beanspruchung gelöst hat, da der Rucksack ja ein Kellerkind war und vielleicht 2-3 mal verwendet wurde. Ich vermute Ablösung durch Materialalter. Aber wenn die Beschichtung an einer Stelle anfängt sich abzulösen, dann schuppt bald das ganze Innere. So meine (einmalige) Erfahrung. Und das wäre ja doof, an dem Ende zu sparen, wenn ich dann möglicherweise die doppelte Näharbeit in Kürze habe.
  3. @AlphaRay und alle weitere Stoffkundigen: Falls ich auch den orangenen Stoff des Korpus ersetzen möchte, wäre dann dieses Ripstop-Polyester geeignet? Ich habe da nämlich auf der Innenseite eine kleine Stelle entdeckt, an der sich die Beschichtung löst. https://www.extremtextil.de/ripstop-polyester-pu-beschichtet-70g-qm.html?number=70278.ORA
  4. @Puffin Danke für die Bilder. Sehr hilfreich!
  5. Gut zu wissen, dass dein Vorschlag dafür ausgelegt ist. Mir geht es ähnlich. Ich versuche sorgsam mit meinen Dingen umzugehen, aber ich laufe nun mal nicht nur auf gut gepflegten Wanderwegen oder mache ausschliesslich Rast wo Bänke stehen. Außerdem bin ich eher ein Tolpatsch...
  6. Aye caramba, verlinkte Stoffvorschläge! Vielen lieben Dank @AlphaRay Und ich wollte doch bis auf das Netz keinen neuen Stoff kaufen für dieses Projekt! Und jetzt sehe ich diesen herrlich leichten, grandios orangenen Stoff, was soll ich nur tun!? Meine aktuelle Stoffoption wäre dunkelblaues, beschichtetes Nylon, welches aus einer robusten Rucksack-Transporthülle von Tatonka stammt (aus den späten 90ger Jahren). Entsprechend wiegt der Stoff rund 140g/qm. Ich habe das mal an einem möglichen Stoffbedarf durchkalkuliert und käme auf eine Einsparung von rund 35g. Eigentlich bleibt mir ja gar nichts anderes übrig als 100% UL zu gehen und etwas tiefer im geldbeutel zu kramen, oder? Der Rucksack hat sogar drei Reisser! Zwei im Deckel und den an der Seite (dessen Zweck sich mir bei einem 20l Pack auch zu UH-Zeiten nicht erschlossen hat). Und drei Gurte zum Schliessen des Rucksacks von oben. Insbesondere der mittlere Gurt ist im Fabrik-Set-up eher seltsam. Aber gut, so habe ich gleich Schnallen für den Rolltop. Und Potential für beeindruckende Gewichtsersparnisse! Dieses Stretchmaterial ist goldrichtig! Genauso etwas meinte ich laienhaft mit "Netz". Etwas ähnliches hat auch mein Osprey vorne dran und ich bin damit sehr zufrieden. Ich muss zugeben, ich bin beim Stöbern auf extremtextil immer sehr schnell überfordert und verlasse fluchtartig die Seite aufgrund von information overload. Daher habe ich bisher auch noch keine Materialplanung gemacht.
  7. @VersuchMachtKluch Danke für deinen Input! Hast du Erfahrung mit der Löcherproblematik? Ich bin da echt skeptisch bezüglich meinem Projekt, weil ich dann ja zwei O-Ringe an Löchern an der Front hätte. Dort wo ja auch einiges an Belastung draufkommen kann. Ich habe leider nur Näherfahrung mit Naturstoffen, da würde ich ohne Bedenken so vorgehen. Aber hier bin ich mir unsicher. Hüftgold habe ich schon zugelegt, dadurch dass die letzten Jahre fast alle Freizeit in meine Weiterbildung investiert wurde. Ich hoffe, es wird erst mal weniger! Aber der Hüftgurt passt noch. Bin aber froh, dass ich vor 10 Jahren noch keine UL-Ambitionen hatte und nicht den Hüftgurt gekürzt habe. Deinen Vorschlag bezüglich Entfernen des grauen Teils gefällt mir. Ich mache den Teil eh ab um den orangenen Teil zerlegen zu können. Dann kann ich auch gleich einen einheitlichen Stoff wieder dranmachen. Spare ich mir zumindest das Gewicht einer Naht und der Rucksack sieht etwas weniger clowing aus (sofern das bei der Farbe möglich ist). Warum empfiehlst du keinen trichterförmigen Zuwachs für den Rolltop? Aud die Idee bin ich erst durch Bilder von UL-Rucksäcken gekommen und da wirken die Einfüllöffnungen oft trichterförmig. Das mag natürlich täuschen auf den Fotos. Hast du Erfahrung welche Gewichte denn solche angenähten Taschen aushalten? Vermutlich werde ich max. je eine 1 Liter Wasserflasche darin transportieren.
  8. Danke @Puffin! Das mit dem Neubau habe ich mir für nächsten Winter vorgenommen. Dann habe ich wahrscheinlich mehr Zeit als jetzt, mehr Geld für hochwertiges Material zur Verfügung und schon erste Näherfahrungen mit Outdorrstoffen gesammelt. Des Weiteren kann ich dann meinen Bedarf besser einschätzen nach den ersten UL-Touren und Overnightern. Mal sehen, wie dieser Plan aufgeht. Hast du bezüglich dem Aufnähen der (eingefassten) Netztaschen schon Erfahrung? Insbesonders wie sich die Taschen dann unter Belastung unterwegs schlagen, würde mich sehr interessieren. Falls du bei deinem Rucksack so vorgehst, wären Fotos davon superklasse! Da ich den Rucksack in Einzelteile zerlegen werde, sehe ich mit aktuellen Wissen noch kein Problem aus Versehen mehrere Seiten des Rucksacks aneinander zu nähen. Da ich sehr tüddelig bin, achte ich da auch immer sehr drauf beim nähen. Wäre ja nicht das erste Mal das so etwas passiert. Dadurch habe ich gelernt meine einzelnen Nähschritte sehr akribisch zu planen. Ich plane den Rucksack in ein Rückteil inklusive Boden, zwei Seitenteile und ein Frontteil zu zerlegen. Dann möchte ich an Taschen und Riemen alles so bereinigen und anbringen, wie ich es möchte. Anschliessend werden die Seitenteile mit dem Frontteil vernäht. Das Resultat daraus wird dann auf links an den Boden und Rückseite genäht. Rolltop dran und fertig. Oder so ähnlich. Ich wünsche dir viel Erfolg & Spaß bei deinem Projekt!
  9. Danke @2Tall ! Bei Keep it simple bin ich voll bei dir. Daher plane ich den Rucksack weitgehenst mit Bordmitteln zu modifizieren um erst mal Erfahrungen zu sammeln, bevor ich Geld für hochwertige Stoffe ausgebe. Allerdings sind die Stoffvorschläge von AlphaRay schon sehr verlockend. Auf einen Ikea-Rucksack habe ich keinen Bock, ansonsten wäre das natürlich günstig zum lernen. Aber ich kann den Stoff einfach nicht ab. Beim Plünnenkreuzer habe ich mir auch schon einiges angeschaut. Aber das meiste muss wohl warten, bis ich mir einen ganzen Rucksack selber baue. Das mit dem Ausprobieren beim Rolltop ist ein guter Tipp! Ich werde einfahch mal einen vorhandenen Nicht-Outdoor-Stoffrest zweckentfremden und an den Rand anklemmen. Das sollte schon mal ein groben Richtwert ergeben. Hast du deinen Rucksack eigentlich schon mal hier vorgestellt? Ich fände es spannend einen "Plünnekreuzer in umkompliziert" zu sehen.
  10. Ich stelle ja gerade meine Ausrüstung von UH zu UL um und habe in meiner Rucksack-Sammlung einen Tatonka Airy 25 gefunden. Gekauft vermutlich 2006/07, verwendet sehr selten, keller-gelagert, also in einem recht guten Zustand. Aktuell wiegt der Rucksack 707g. Aber da geht noch was, oder? Auf den ersten Blick sind ja schon der schwere Deckel, der seitliche Reissverschluss-Zugriff und die zahlreichen, robusten Befestigungsmöglichkeiten unnötig. Andererseits möchte ich den Rucksack noch mit einem Front- und zwei Seitentaschen upgraden. Warum? Nun ja ich nähe gerne, habe mich aber noch nie an einen Rucksack getraut. Weil sonst wird das teuere Stück noch undicht! Tja, ich bin hier dank euren Beiträgen schon so was von informierter geworden, dass ich mich über diese Blockade im Kopf herzlich amüsieren kann. Ach ja, wenn der Rucksack 2.0 dann auch noch für kurze mehrtägige Touren taugt umso besser. Ich habe ihn mit 7kg probegetragen beim gestrigen Staubsaugen und das war von der Polsterung am Rücken und Schulter ganz okay. Bei einigen Optimierungsschritten bin ich mir jedoch noch im Unklaren und würde mich über Tipps & Tricks von euch freuen: Die Vorderseite: Da möchte ich eine große elastische Netztasche für Tarp, Heringe, Untertagessnacks etc haben. Der graue, feste Stoff ist auf den orangenen Stoff aufgenäht (das Teil mit dem Schriftzug und dem Eisaxtsymbol) und könnte somit entfernt werden. Sind die Löcher im Stoff dann irgendwie problematisch? Quasi eine Sollbruchstelle wie die Perforation eines Ringbuchblocks? Alternativ könnte ich auch die Naht lassen und den grauen Stoff großzügig aussenrum entfernen. Macht das Sinn? Das Foto zeigt die Naht von innen. Der Deckel: Aktuell ist zu wenig Stoff vorhanden zum einrollen. Der hellgraue Streifen hat eine Höhe von 11 cm. Ich hätte gerne den grauen Streifen als Stauraum und oben trichterförmig Stoff drangestückelt zum Rollen. Wie lang/hoch sollte der zusätzliche Stoff denn sein für einen Rolltop? Gibt es da Erfahrungswerte? Zukünftige Seitentaschen (aus "Rucksackstoff") & Fronttasche (aus elastischen Netzstoff): Meint ihr, ich kann die Unterseite der Taschen einfach an den Rucksack drannähen? Für die Seitennähte der Taschen hätte ich die bestehenden Nähte aufgetrennt und dann alle Stoffteile wieder zusammen vernäht. Meint ihr ich kann die Unterseiten der Taschen unten mit einem Band einfassen und das Band dann auf den vorhandenen Stoff aufnähen. Oder wäre es für die Haltbarkeit besser, die vorhandenen Rucksackteile horizontal zu zerschneiden und dann alle Stofflagen miteinander zu vernähen? Oder mache ich mir da gerade zuviel Kopf?
  11. Mittel benutze ich keine. Habe Laktase (Laktoseintoleranz) öfters ausprobiert, war aber vom Resultat nicht angetan. Daher habe ich mich auch noch nicht mit den Fruktosemittelchen beschäftigt. OT: @leichtfuss Kenne ich nur zu gut. Bei mir ist es vor allem Käse. So ganz wird man diese Gelüste nie los, aber meiner Erfahrung nach werden die Auswirkungen weniger schlimm, je länger man die Abstinenz durchgehalten hat und der Darm sich zwischendurch wieder erholen konnte.
  12. Kay

    Breite Matten gesucht

    Ich habe jetzt viel zu lang und vergeblich nach einer Schulterlösung gesucht, wurde aber in diesem Bauchschläfer-Thread fündig. Meintest du das @Stromfahrer ? Ich hatte das sogar schon gelesen vor ein paar Tagen, aber die Informationsflut der letzten Wochen beim stöbern im Forum ist einfach zu überwätigend manchmal. Die Idee gefällt mir! Dann könnte ich die 50er Zlite mit einem Segment auf 63 cm erweitern. Falls ich mit der Methode "Rucksack unter die Füße" zurecht komme, kann ich sogar das Gewicht einer Z-Lite halten oder gar unterschreiten. In folgenden Thread wurde Plastazote erwähnt. https://case-connection-shop.de/2m-Plastazote-LD45-5mm-100x200cm-PE-Hartschaumstoff Damit würde ich bei 250-280g landen. Da Plastazote aber selten in Erfahrungsberichten erwähnt wird, bin ich mir noch unsicher. Einerseits spricht bei dem Preis nichts gegen kaufen & testen. Andererseits möchte ich so wenig wie möglich Kunsstoffkrempel erwerben. Ach, das liebe Gewissen. Zur Isomatten-Stückelung finden sich auch im folgenden Thread gute Ansatzpunkte. @khyal hat seine obigen (in diesem Thread) Gedankengänge noch detaillierter dargestellt. Außerdem bekommt man einen "zotigen" Chemie-Grundkurs. Herzlichen Dank dafür! Fazit: Im Großen und Ganzen bin ich jetzt noch verwirrter, aber auch informierter. Ich werde mich mal die Tage ans puzzeln machen, mit welchen Matten ich am leichtesten wegkomme.
  13. Kay

    Ausrüstungsberatung: Isomatte mit 5 mm

    @basti78 Benutzt du diese unglaublich leichte Matte als alleinige Schlafmatte? Kannst du sagen / abschätzen, ob das als Zlite Ersatz taugt?
  14. Die Kaufentscheidung Kufa-Quilt wurde nun getroffen. Die Entscheidung für / ob überhaupt ein Bivy steht noch aus. Entscheidend dafür war der Thread von @Painhunter Ich liebe zwar Daune, aber a) die Erfahrung habe ich ja schon gemacht und b) macht Daune mir vielleicht Probleme wenn es kalt & nass wird. Kufa fühlt sich sicherer an, denn nicht jeder Sommer ist ja wie 2018 (ab April nur Sonnenschein) und ich bin lieber unterwegs wenn es kühler ist, als bei 30°C Sommerhitze. Ich habe mich für Apex 200 entschieden. Mein Frostbeulen-Sicherheitsgefühl wünscht sich zwar 267er Insulation. Aber als schwitzender Mensch scheint mir 267er ein sehr nischiges Anwendungsgebiet zu haben. Daher werde ich beim 200er bleiben und versuchen ggf. mit Kleidung zu ergänzen. Außerdem werde ich von der Zlite als Liegematte zu einer breiteren Variante wechseln. Dadurch erhoffe ich mir auch noch einen kleinen Wärmeschub, wenn meine Arme nicht mehr auf dem Boden rutschen. Hier bin ich noch am eruieren und konnte in diesem Thread einiges lernen: Fürs Bivy gehen meine Überlegungen zu einem Bugbivy mit hoher Wanne (vielleicht selber nähen?) Hier erhoffe ich mir, dass die Wanne mir auch ein Quentchen mehr an Wärmeleistung bringt, da sie den Quilt näher an den Körper bringt und Luftzug von der Seite abhält. Und gleichzeitig weniger Schwitzgefahr durch den luftigen Oberstoff.
  15. Kay

    Patagonia Micro Puff, wie gut ist sie wirklich?

    Ich habe die Jacke erst seit dem Herbst und bisher nur auf Tagestouren getragen. Mir gefällt vor allem das sehr kleine Packmaß (im Gegensatz zu meiner Daunenjacke), so dass ich die Jacke auch oft im Alltag getragen habe. Morgens die Jacke an, beim abendlichen Heimweg passt sie locker neben Einkäufen in den Rucksack. Oder im Rucksack auf den Berg, am Gipfel dann mit Jacke gut geschützt gegen Auskühlung. Ebenso positiv ist der Feuchtigkeitsschutz. Ich bin ca. 3 Stunden in Regen/Schneeregen unterwegs gewesen und nichts ging durch, die Jacke war weiterhin mollig warm. Im Winter (kalt, trocken) kombiniere ich sie mit einem 200 Woolpower Pullover und das Warten am Bahnsteig blieb angenehm (zumindest oben rum). Wenn der Wind richtig pfeift, dann ziehe ich lieber meine Regenjacke drüber. Ich habe das Gefühl, dass ich besonders im Nackenbereich dann schnell auskühle (trotz Buff). Aber das ist auch mein persönlicher Schwachpunkt, dort wird mir selbst an warmen Sommertagen schnell zu kalt. An der Kapuze vermisse ich manchmal Verstellmöglichkeiten, aber dann wäre die Jacke nicht mehr so leicht. Gerade ohne Mütze und bei Wind sitzt die Kapuze nicht fest. Eine Lösung ist es dann denn den Buff über der Jacke zu tragen, dann hat man einen besseren Sitz der Kapuze plus einen gewärmten Hals. Ebenso unpraktisch finde ich die Jacke "drinnen" zu tragen. Selbt bei einer kurzen Supermarkttour mit offener Jacke komme ich am Rücken ins schwitzen. Ebenso in überheizten Nahverkehrszügen. Allerdings habe ich generell keine gute Temperaturregulierung. Zwischen angenehm zu warm und Sauna liegen oft nur Sekunden. In solchen Situationen empfinde ich meine Daunenjacke als deutlich angenehmer zu tragen. Den Damenschnitt finde ich am Oberkörper angenehm geräumig. Jemand anderes hier im Forum war das aber zu wenig körpernah. Geschmäcker sind halt verschieden. Ich bin froh, dass ich noch etwas drunter ziehen kann ohne dass es im Achselbereich und am Oberarm wurstpellig wird. Und zumindest das Test-Nickerchen im zum Quilt umfunktionierten Schlafsack versprach guten Schlafkomfort. Ich kann die Arme auch mal unter dem Kopfablegen ohne Zwangsjackengefühl. Ob die Herrenjacke ähnlich geschnitten ist, kann ich natürlich nicht sagen. Zur Robustheit kann ich wenig sagen. Die Jacke wirkt auf jeden Fall delikat. Allerdings bin ich schon mehrmals an Ästen und Zweigen hängengeblieben und auch mal an einer Hauswand entlang geschrammt, das hat die Jacke alles gut weggesteckt (zu meiner großen Überraschung). Längere Belastung durch Rucksack habe ich nicht getestet, da mir die Jacke bei Aktivität in trocken kalten Wetter (Schneeschuhtour, Herbstwanderungen) etwas zu wenig atmungsaktiv ist. Reparatur stelle ich mir jedoch leicht vor (vor allem wenn man nicht all zu viel Wert auf Ästhetik legt), ist ja eine Kufa Jacke. Da sollte ein Dreiecksriss unterwegs nicht gleich zu größeren Materialverlusten führen.
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