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Ultraleicht Trekking

Kay

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    Fliegengewicht

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    Oberland, Bayern

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  1. Berghaus Fast Hike 20 Und das ist aktuell drin für Herbsttouren in den Alpen bei Schönwetterlage: https://lighterpack.com/r/h7ugv0 Typischerweise sind das Halbtages- bis Tagestouren mit 1000 - 1500 Höhenmetern und 15-20 km. In städtischer Umgebung trage ich gern den Osprey Flare. Da gibt es genügend Taschen für das elektronische, fotografische Kleinzeugs und meist passt alles was ich für ein Wochenende brauche in den Rucksack. Für 3-4 stündige Spaziergänge reichen mir meist die Jackentaschen, Hosentaschen oder mein Wimmerl für die Kamera.
  2. Und ich habe mich zuerst gefragt, warum du eine Leinwand unterm Arm trägst.
  3. Hanwag Makra Halbschuh sind schön fest, verwindungssteif und schützen den Schuh gut. Allerdings mir zu eng in der Zehenbox. Jedoch nicht enger als andere Hanwag Stiefel. Nur mir zu eng. Brooks Cascadias für mich mit akzeptablen Platzangebot im Vorfuß, angenehm schmal geschnitten, gutes Gefühl auf losem Grund. Favorit sind weiterhin Altra Timps, super angenehm weit, nie schwitzige Füße, jedoch schadet eine gewisse Trittsicherheit und Erfahrung nicht, wenn man die Timps auch in Geröll, Querfeldein, Altschneefelder oder Hangquerungen ohne Weg im alpinen Gelände geniessen möchte. Ich bin seit ich gehen kann in den Alpen unterwegs und bin erst diesen Winter von Hanwag Bergstiefeln auf Trailrunner umgestiegen. Nach mehrmonatigen Muskelaufbau und Sehnen Mobilisation komme ich sehr gut mit den Timps zurecht. Mein Freund dagegen, kein Berg Eingeborener, nimmt für alpine Wanderungen lieber die Hanwag Makra. Ihm sind die Altras zu schwimmig im Vorfuß Bereich und er fühlt sich damit unsicher abseits von Wegen. Bei vielen und kalten Regen gehe ich in Brooks Cascadias GTX und bin auch sehr zufrieden damit. Meine Füße produzieren nicht genug Eigenwärme um in nassen Altras zufrieden zu sein. Krämpfe sind nicht gut für alpine Sicherheit. Dann lieber etwas engere Schuhe. Irgendwas ist ja immer ...
  4. Kay

    Trailrunner reparieren

    Vielen Dnak für eure Tipps! Dann versuche ich mich mal am Stopfen. Mit Nähgarn kenne ich mich immerhin aus. Bin mal neugierig, wie das klappt und ob das hebt. @ArminS korrekt, das sind die aktuellen Timps. @Mars Danke für die Insights. Sehr interessant. Mein Freund hat seit einer Woche die Lone Peaks, mal sehen wie schnell er die aufgearbeitet bekommt.
  5. Kay

    Trailrunner reparieren

    Hallo, wie repariert man am geschicktesten einen am Knöchelrand aufgescheuerten Trailrunner? Hat da jemand von euch Erfahrung? [Bild ist von mir geknipst.] Abkleben, z.B. mit Tenacious Tape: Hebt das überhaupt dauerhaft? Scheuert das von Innen? Versiegeln mit Seam Grip? Stopfen mit Garn? Gar nicht, weil es nur ein optischer Mangel ist? Ich befürchte allerdings, dass ich nach und nach weiteres Material abtrage und bin mir nicht sicher, ab wann der Schuh dann nicht mehr gut sitzt. Die Schuhe haben erst ca. 200 km hinter sich und ich würde die gerne noch die ganze Bergsaison tragen. Der Verschleiß kommt vermutlich von meinem O-Beinigen Laufstil. Als ich noch (vor Jahrzehnten) für Laufwettkämpfe trainiert habe, hatte ich oft blutige Knöchel. Anscheinend hat sich die Reibungszone nun etwas nach unten verlagert, denn meine Haut (und Socken) bleiben heil. Langfristig wären vermutlich Gaiter hilfreich. Die sind kostengünstiger und leichter zu reparieren. Ich habe sogar welche, aber es war mir zu warm bisher (mimimi ).
  6. Kay

    UL-Rucksack 20 Liter gesucht

    Genau in diese Richtung geht auch der Fast Hike (zumindest optisch von den Trägern). Ich habe mehrere Laufrucksäcke im Laden anprobiert, aber die Träger passten nicht zu meiner Oberweite. Trailrunner sind halt gertenschlanke Leute, ich nicht.
  7. Kay

    Zeckenschutzmittel

    Anti Brumm Zeckenstopp https://www.antibrumm.com/produkte/anti-brumm-zecken-stopp/ Das benütze ich wenn ich in Franken, Thüringen, Sachsen unterwegs bin (bei uns gibt es quasi keine) und bleibe weitgehendst von Zecken verschont. Letztes Jahr hatte ich eine Zecke bei 5 (oder 6 ?) Wochenendtouren und meine Begleiter waren alle zeckenverseucht. Ich sprühe meine Schuhe, Socken und Beine morgens, mittags und abends ein. Ich laufe meist in kurzer Hose und sehe es auch von Vorteil, dass ich meine Beine laufend kontrollieren kann. Ob das Zeugs besonders verträglich ist? Keine Ahnung, ich hatte schon dreimal Borreliose (die bemerkt und behandelt wurde) und möglicherweise ist meine neurologische Erkrankung dadurch verursacht. Ich würde mich inzwischen mit allem einsprühen, was mich nicht sofort wanderunfähig macht ... Wir haben nicht draussen übernachtet auf diesen Touren, aber für meine ersten UL-Zelt-Tour in Franken hatte ich mir extra ein Zelt mit Innenzelt (Lanshan 1) gekauft um auch nachts auf der sicheren Seite zu sein. Ob das was gebracht hat, kann ich nicht sagen, die Tour fand nicht statt.
  8. Diverse Faltmatten, wie zB die Z-Lite passen dort hinein. Auch beliebige Segmente dieser Matten oder ein EVA-Matten-Zuschnitt, den man vielleicht als Sitzpolster nutzen mag.
  9. Kay

    GPS Uhren

    Spare ich nun auf eine neue Nähmaschine oder auf diese Uhr?
  10. Kay

    UL-Rucksack 20 Liter gesucht

    Ich habe mich für den Berghaus Fast Hike 20 entschieden und bin nach rund einem Dutzend Tagestouren sehr zufrieden. Ich trage ihn immer ohne den Tragegestellstab, der innen auf Höhe der Schultergurt angebracht werden kann. Ich konnte in den Testläufen keinen Unterschied feststellen, also raus damit. Das Rückenpolster bleibt drinnen, da ich den Rucksack nur 1/3 voll habe (Sommer & Tagestouren). Es trägt sich dann angenehmer, vor allem mit der Wasserblase im Rücken. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich auf das Polster verzichten kann wenn a) der Rucksack voll ist und ich b) keine Wasserblase benütze. Die große (ca. DIN A5) Innentasche habe ich auch wieder eingehängt, da sie sehr nützlich ist für Kleinkram, auf den ich schnell zugreifen möchte. Zusätzlich habe ich noch eine kleine Schlaufe eingenäht, an den ich mein Minmal-Geldbeutel (MYOG) einhängen kann und ein Band mit Handschuhhaken für einen Schlüssel. Den Bauchgurt benütze ich nur wenn ich auf Fototour bin, weil das die leichtest Möglichkeit ist mein "Foto-Wimmerl" zu tragen. Allerdings rutschen die Enden des Hüftgurt leicht heraus, wenn kein Gewicht darauflagert. Ich könnte mir vorstellen, dass die leicht verloren gehen können, wenn man sie herunterbaumeln lässt. Ich werde die Enden noch etwas bearbeiten, damit sie immer fest sitzen und dennoch entfernbar sind. Die breiteren Schultergurtenden sitzen auch bei weiblicher Oberweite recht gut, da sie sehr flexibel sind und die dort aufgenähten Netztaschen sind sehr praktisch. Sogar mein Fernglas passt dort hinein ohne mich zu stören. Die seitlichen Netztaschen sind gut erreichbar (und ich bin nicht besonders gelenkig) und ausreichend tief für Wasserflaschen. Nachteilig empfinde ich hier, dass der Kompressionsriemen innen in der Tasche verläuft und daher ist es manchmal etwas frickelig etwas in die Tasche zu stopfen (z.B. den Sonnenhut). Wasserdichtheit konnte ich mangels Regen nicht testen. Ein unfreiwilliges Sitzbad während einer Bachüberquerung hat der Inhalt trocken überstanden. Kleidung transportiere ich eh in einem Gefrierbeutel, an Regentagen werde ich mal eine Tüte als Liner testen. Der Rucksack wirkt auf mich deutlich größer als 22 Liter Volumen, möglicherweise weil es einfach ein großer Sack ist und kein Rucksack mit verschiedenen Unterteilungen (wie zB mein Osprey Daypack). Ich bin ein vorsichtiger Mensch und habe in den Bergen immer meine Regenhose, Regenjacke, Puffy, Ersatzshirt, Handschuhe, Mütze und Buff dabei, sowie mein Standard Erste Hilfe Set inklusive Biwaksack und der Rucksack war gerade mal 1/3 voll (inkl. dem Volumen einer gefüllten 2L Wasserblase). Meinen dicken Apexquilt plus Essen werde ich vermutlich nicht unterbekommen, aber mit einer niedrigvolumigeren Übernachtungsausrüstung sollten auch mehrtägige Alleinversorger Wandertouren kein Problem sein, Hüttentouren sowieso nicht. Der einzige Nachteil bei schwerer Befüllung mit Wasser und Lebensmitteln mag der fehlende Hüftgurt sein, aber dieses Bequemlichkeitslimit ist schliesslich sehr individuell. Bisher habe ich nie mehr als 4,5 Kilo getragen, also kann ich diesbezüglich nichts berichten.
  11. Arbeitsschritte: Die Größe der Tasche planen und das Schnittmuster konkretisieren. Die Skizze ist ohne NZ. Ich bin mit 2cm an allen Kanten gut zurecht gekommen. Die bauchseitige Gurtschlaufe & Handyhalterung nähen. Die obere Seite des Abstandsgewebes mit einem Ripsband o.ä. versäubern. Danach das Abstandsgewebe mit einer leicht gestrafften Leggings/Strumpfhose umhüllen (nur Vorderseite ohne Beine genügt) und an drei Seiten vernähen. Der Bund der Strumpfhose zeigt nach oben und bleibt offen. Das Handy hat dann zwischen Abstandsgewebe und Strumpfhose Platz. Ggf. auf der zukünftigen bauchseitigen Innenfläche Klettverschlüsse zur Befestigung der Kamerahülle anbringen (Flauschseite, dann kann man die Tasche auch ohne Kamera nutzen und z.B. mal eine Wollmütze transportieren) Das Gurtschlafen-Handy-Modul auf das Rechteck nähen. Nur oben und unten, seitlich bleibt offen, sonst kann man die Tasche nicht an einem Bauchgurt o.ä. auffädeln. Ggf. weitere Innentaschen oder Schlaufen (z.B. für Geld oder Schlüssel) an eine der Kanten annähen, an denen später der RV angenäht wird). Leicht ansteppen innerhalb der Nahtzugabe für den RV reicht aus. Die Tasche wird mit den Nähten, die für den RV nötig sind, ausreichend befestigt. Aus dem Rechteck eine "Boxy Bag" nähen. Diese Näh-Video hat mir dabei sehr weitergeholfen: https://www.youtube.com/watch?v=WM49cJyNia8
  12. Typischer Inhalt: Kamera (Sony RX100 III) Makroaufsatz Ersatzakku Badehaube als Wetterschutz, kleines Mikrofasertuch Smartphone Sony Z3 compact (ein größeres Modell hätte kein Platz; bzw. man müsste halt das Schnittmuster etwas anpassen) manchmal auch: Schlüssel und Geldbeutel
  13. Kurze Zusammenfassung der Taschen-Evolution: @TappsiTörtel machte den Vorschlag eines Kletts um das Telefon zu sichern und griffbereit zu halten. Das funktionierte einwandfrei, liess sich leicht in das "Minimale Anzahl von Nähten Design" integrieren, nur schrottete es mir die Haut an den Fingerkuppen. Also nichts für "mimimi"-mich. Für den nächsten Schritt wagte ich mich an "richtiges" Material (wenn auch nicht extra dafür gekauft): Nylon, 210 den, PU-beschichtet, 130g/qm (weil ich es schon vorrätig hatte, stammt aus der Restekiste bei extremtextil) YKK Aquaguard 5cm einwege nicht teilbar, 30 cm (das bedeutete, ich musste das Schnittmuster etwas kürzen) Ripsband für die Griffbänder (für mein Geschmack etwas zu schlapp ; ist aber kein funktionelles Problem, finde nur es sieht etas nach Hasenohr aus) und zur Einfassung des Abstandsgewebe 3D Netzgewebe, 3mm "nur die" Leggings; ich habe das Bauchteil mit Bündchen auf das 3D Netzgewebe genäht um eine elastische Tasche für mein Telefon zu bekommen Gewicht ohne Inhalt, ohne Gurt: 42g Bisher habe ich rund ein Dutzend Tagestouren mit der Tasche gemacht und ich bin sehr zufrieden. Trägt sich gut am Hüftgurt oder solo an einem beliebigen Gurtband/Gürtel. Stört nicht bei Kraxeleien am Fels, bei hohen "Stufen" und sitzt stabil beim flotten Bergab-Marsch. Hält übrigens auch ein (unfreiwilliges) Sitzbad in einem Bach aus. Leider hat meine Nähmaschine bei einigen Nähten schlapp gemacht und ich musste viel zu viel mit der Hand nähen. Daher werde ich weitere Verbesserungen der Tasche vermutlich erst nach einem Nähmaschinen-Upgrade machen. Vielen Dank nochmal an alle, die sich hier eingebracht haben!
  14. Maximiliansweg: nicht parallel zur Bahn aber durch den Verlauf am nördlichen Alpenrand kommt man alle paar Tage an einen Bahnhof, der einen in 1-3 Stunden Fahrtzeit nach München bringt. Man kann quasi jederzeit nach nordwärts ausbrechen und kommt per ÖPNV nach München zurück.
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