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Ultraleicht Trekking

martinfarrent

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Über martinfarrent

  1. Sil-Tec vs. SilNet

    Ein bisschen mag's bei mir auch an den Umständen liegen. Früher habe ich das auf dem Dachboden gemacht, wohne aber jetzt im Flachdachbungalow und musste an die frische Luft mit viel Sonne ausweichen. Allerdings war's auf dem Dachboden auch immer ganz schön warm. OT: Was ich außerdem früher nicht wissen musste und was mir sehr gefällt: Meine Katzen interessieren sich für den Vorgang überhaupt nicht. Jedenfalls mit Sil-Tec nicht.
  2. Sil-Tec vs. SilNet

    Ich nutze gerade das schöne Wetter zur Nahtabdichtung und komme zu der Ansicht, dass Sil-Tec (von mir heute erstmals benutzt) wesentlich schneller trocknet als SilNet. Geht es euch ähnlich? Erkauft man sich diesen Vorteil mit irgendwelchen Nachteilen?
  3. John Z's 2018 Gear List

    Du erwähnst ja oft die finanzielle Seite. Aber wer z.B. deinen Snugpack-Biwaksack für € 90 - 100 gekauft hat, dazu nach dem ersten echten Regen ein preiswertes Tarp für rund € 50, außerdem ggf. Insektenschutz... na ja, der könnte sich z.B. ärgern, dass er nicht gleich zur günstigeren Version (Scout) des SMD Skyscape gegriffen hat (€ 180 in Deutschland). Er wäre dann Zeltbesitzer und könnte sich viel Gefummel und Unbequemlichkeit sparen, bei ähnlichem Gesamtgewicht (so gerade noch UL) und insgesamt auch ähnlichen Kosten. Da gefühlt mindestens 75% der Leute relativ schnell den Wunsch nach einem Rund-um-Shelter verspüren, ließe sich auch argumentieren, dass jeder kostspielige Umweg gerade für finanziell Schlechtergestellte besonders verschwenderisch wäre.
  4. Christine Thürmers neues Buch und Vortrag

    Die Sendung war halt... schonungslos ehrlich. (Bin aber nicht so hardcore.)
  5. John Z's 2018 Gear List

    Wieso Fernreise? Ich brauche (eigentlich) auch hier wenig Tarnung. Es kommt nachts eh keiner, und wenn... dann bin ich älter als der Förster und somit Respektsperson.
  6. John Z's 2018 Gear List

    Der Grund ist als Verlockung immer im Kopf präsent... aber ist es mit der Beliebtheit wirklich so? Gekauft hat bestimmt fast jeder hier mindestens einmal einen (wasserdichten) Biwaksack. Aber wer benutzt ihn auch regelmäßig und womöglich ohne Tarp und dies noch nach der ersten Erfahrung im Dauerregen? Für die lediglich wasserabweisenden Biwaksäcke im amerikanischen Stil - für den Einsatz unterm Tarp gedacht - finden sich hier bestimmt schon mehr Fans (ich gehöre allerdings nicht mehr dazu ). Aber bei dieser Variante ist der Stealth-Sinn ja ein bisschen relativiert.
  7. Essen einpacken Westweg

    Kein Witz... ich auch. Mindestens.
  8. Rheinsteig - Problemstelle

    Vielen, vielen Dank, @Ruefi! Und willkommen im Forum!
  9. John Z's 2018 Gear List

    Sorry... zitiere mich selbst. Aber parallel zu meiner obigen, rein persönlichen Stellungnahme möchte ich doch gerne auf eine Beobachtung verweisen, die nicht nur ich gemacht habe, die ich aber geradezu metaphorisch finde. Am Anfang (irgendwie) stand Ray Jardine, der uns verkündete, dass ein einfacher Rechteckstarp so gut wie immer ausreiche. Seitdem erklärt er uns sukzessive, wie man lauter Features dran näht und drunter hängt. Und verspricht natürlich weiterhin: Seine derzeitige Tarp-Inkarnation "will outperform even the most sophisticated tents in a wide variety of weather and terrain". Yes perhaps, if you simply refuse to call the whole thing a modular tent. (Wie man also aus lauter Teilen, die man einst wortreich für unnötig befunden hat, ein Zelt entwickelt, das um nichts in der Welt 'Zelt' heißen darf... nur weil das Wort 'Tarp' weiterhin als Markenzeichen der UL-Idee fungieren muss.)
  10. John Z's 2018 Gear List

    Ich präzisiere mal den Gedanken, aber mir gefiel irgendwie ganz generisch die Formulierung von @schrenz ("den ganzen Schrott ... hab ich durch, muss ich nicht mehr haben"). Ausdrücklich trotz des despektierlichen Elements erkannte ich mich wieder: Frust (aber vergangener). Irgendwann startete ich zu meinen ersten MTB-Touren mit einem Spirituskocher aus einem Teelicht. Er funktionierte nicht sehr gut, also bastelte ich einen weiteren nach einer anderen Anleitung. Der enttäuschte mich auch - ich kaufte einen Gaskocher (90g oder so), der mir eigentlich auch gefiel, doch drückte das UL-Gewissen. Es folgten deshalb weitere Experimente mit Spirituskochern, selbstgebastelt oder aus Titan, letztere kommerziell und ziemlich teuer. Unzufrieden blieb ich und griff oft zum Gas - zum Glück kam dafür der EOE Titanium mit 48g auf den Markt. Er blieb einige Jahre meine erste Wahl. Dennoch (man experimentiert ja gern) versenkte ich noch mehrmals Geld (und Zeit) in die Alternativen (eben auch in den besagten Esbit-Zwerg aus Titan, den ich ganz besonders untauglich fand). Es dauerte insgesamt rund zehn Jahre, bis ich für mich einfach beherzt beschließen konnte, beim Gas zu bleiben - ohne weiteren Blick zurück. Verstehst du? Irgendwann wird der Schlussstrich gezogen. Bei mir gezogen ist er beispielsweise auch bezüglich Tarp/Bivy-Kombinationen. Ich zog zur ersten Tour seinerzeit nur mit einem Biwaksack los - nicht einmal atmungsaktiv, und ohne Tarp. Dann kam ein Poncho-Tarp dazu. Und lange Jahre lockte der Gedanke einer solch simplen Lösung weiterhin, vor allem im tourenlosen Winter und in der Fantasie. Immer wieder erwarb ich also die Bestandteile, modifizierte sie, probierte sie aus... fand das Ganze doof, vergrößerte die Tarps, verkleinerte sie wieder, probierte verschiedene Insektenschutzmodule aus. Längst hatte ich auch UL-Zelte, und darin lebte es sich prächtig... aber auch hier dauerte es Jahre, bis ich (übrigens vor relativ kurzer Zeit) zu mir selbst sagte: "Und dabei bleibt's jetzt auch." Isomatten? Anfangs (wie schon erwähnt) musste - weil ich es so gelesen hatte - diese Aluschutzfolie für Windschutzscheiben reichen. Luftpolsterfolie habe ich allen Ernstes auch schon ausprobiert. Und so weiter. Dieselbe Story also... und heute bin ich NeoAir-Mensch. Will sagen: Heutzutage freue ich mich, wenn Du die radikaleren Experiment machst. Und wenn du eine neuartige Lösung findest, die einleuchtend scheint, dann freue ich mich umso mehr. Aber ich warte immer noch ab, bis sich die Massen drauf stürzen und begeisterte Berichte verfassen, bevor ich selbst wieder zum Tester des Radikalen werde.
  11. John Z's 2018 Gear List

    Auch da bin ich völlig d'accord. Ich wollte nur sagen, dass ich mich persönlich am 9g-Esbitkocher zu Ende abgearbeitet habe.
  12. John Z's 2018 Gear List

    Ich könnte so einige Themen nennen, zu denen ich inzwischen so denke... Esbitkocher, Minimaltarps, Biwaksäcke...
  13. John Z's 2018 Gear List

    OT: Spuren steinzeitlicher Hüftlöcher sind für das geübte Auge überall in Europa zu finden. Deshalb sprechen manche Forscher für die späte Neandertaler-Epoche von der Hüftloch-Kultur. Dann kam der Cro-Magnon-Mensch, und mit den Hüftlöchern war es anscheinend vorbei. Grub der neue Mensch aus Afrika keine Hüftlöcher mehr, oder scharrte er sie nur nach Gebrauch wieder zu? War dies gar Ausdruck einer urzeitlichen Leave-no-trace-Strategie? Erst 2016 wurde die rätselhafte Frage gelöst, als man in der Höhle von Lascaux Überreste eines Reparaturkits von Thermarest fand - Hüftlöcher waren also einfach überflüssig geworden. Erst die von Robert Baden Powell ausgelöste Steinzeit-Nostalgiewelle der Pfadfinderbewegung brachte sie nach rund 40.000 Jahren wieder in Mode. [SCNR]
  14. John Z's 2018 Gear List

    Brauchen wir an dieser Stelle schon wieder (und nach so kurzer Zeit) die Forumsnabelschau? Interessanter fände ich die Ausgangsfrage selbst (geht's ohne Isomatte?) und auch die biografische Entwicklung der Leute hier (hin zu oder weg von Extremen?) sowie die Entwicklung der UL-Bewegung insgesamt (vom Tarp zum Mid?). Wobei man natürlich einwenden könnte, dass die letzten beiden Fragen hier im Faden eigentlich OT sind. Ich denke allerdings nicht, dass die Mattenfrage allein den Thread in die Ewigkeit trägt.
  15. John Z's 2018 Gear List

    ... unter Umständen auch Aufputschmittel gegen Schlafmangel? Erbswurst vergleicht das ja gerne mit den Leuten, die auf Handtüchern auf der Liegewiese eines Freibads dösen. Der Unterschied ist aber, dass diese nicht sonderlich drauf angewiesen sind, tief und möglichst lange am Stück zu schlafen. Tatsächlich tun sie es auch nicht: Sie werden immer wieder wach, setzen sich hin, trinken einen Schluck, reiben sich mit Sonnenschutz ein, schlummern wieder zehn Minuten... für sie ja alles okay. Aber nachts wäre diese Kurzdöserei eine waschechte Qual.
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