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Ultraleicht Trekking

martinfarrent

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  1. P.S. Noch ein kleiner, für manche Leute aber vielleicht wichtiger Unterschied fällt mir gerade ein: Die wirklich leichten Boote sind fast alle innen beschichtet. Sie trocknen daher etwas langsamer als die übrigen. Wer in beengten (z.B. studentischen) Verhältnissen lebt und mal in die Lage gerät, das Boot erst zuhause gründlich austrocknen zu können, sollte sich unter den UL-Booten vielleicht am ehesten mit dem Anfibio Alpha befassen... etwas schwerer, aber außen beschichtet. Da reicht dann das gründliche Abtrocknen mit einem Tuch.
  2. Ich kenne es ja inzwischen von beiden Seiten. Altersbedingt bin ich etwas langsamer als mein Sohn und etliche der Jüngeren, aber noch immer schneller als viele anderen Menschen. Was 'die Langsamen' ja selten in Betracht ziehen: Wer (wie ich) lange Beine hat und sein Leben lang relativ schnell unterwegs war/ist, findet es teilweise richtig schwer, sich zu bremsen. Dabei ist die Anstrengung nicht nur eine mentale, sondern fast schon ein physische... unter dem eigenen gefühlten Optimaltempo zu laufen (radeln, paddeln... ). Der Körper will das partout nicht und komischerweise erst recht nicht, wenn die Strecke lang sein soll, bergauf geht usw.. Umgekehrt ist man mit ca. 60 ja meist noch lange nicht sichtbar weniger fit als mit 30 - jedenfalls nicht viel und nicht in den Augen der Jüngeren, denen noch jede Erfahrung mit dem Älterwerden fehlt. Man bewegt sich einfach noch nicht wie ein alter Mensch, spürt zwar selbst die nachlassende Kondition, strahlt sie aber nicht aus. Mein Sohn folgert z.B. daraus, dass ich schneller könnte, wenn ich nur wollte. Besonders fällt's mir beim Skifahren auf. Ich fahre zwar immer noch so schnell und 'sportlich' wie er (ca. 24-jährig), brauche aber mehr Pausen. "Du willst doch nur rauchen", beschwert er sich dann. Umgekehrt wird aber ein Schuh draus: Ich rauche teilweise nur, um die Pause zu erzwingen. Ja... das ist (bedingt) die Lösung. Blöd ist halt nur, wenn manche Teilnehmer dafür zu ängstlich oder unerfahren sind. Sie weigern sich dann schlichtweg, voraus zu gehen, oder fühlen sich als Zurückgelassene verlassen (insbesondere bei kleinen Gruppen und Paaren).
  3. Endlich die erste Paddelei mit dem Anfibio Sigma... wenngleich umständehalber nur zwei Stunden am Sonntag auf dem Laacher See. Das war aber nicht schlimm; denn ohne Strömung gewann ich ein gutes Gefühl für die Geschwindigkeit des Bootes (5+ kmh sind wirklich nicht schwer)... und außerdem wusste ich nicht, wie umwerfend klar das Wasser dort sein kann (allein die Beobachtung der Unterwasserwelt bis hin zum Bodenbewuchs machte den Ausflug an diesem hellen Tag lohnend). Leider vergaß ich allerdings mein Segel, das ich eigentlich ebenfalls ausprobieren wollte. Der Wind war aber sowieso sehr mäßig. Das Tempo beeindruckt spürbar im Vergleich zu meinem Klymit. Man bleibt auch trockener und sitzt etwas komfortabler. Der Geradeauslauf ist ziemlich gut - das Klymit allerdings wendiger. Auftriebsmäßig gewinnt das Sigma - aber knapper, als ich dachte. Die Gepäckbefestigung ist wegen der Bodenlasche denkbar einfach. Sowohl beim Gewicht (insgesamt 1220 g leichter) als auch beim Preis (allenfalls ein Drittel so teuer) siegt das Klymit hingegen klar. Ich hätte statt des Sigma auch ein Anfibio Delta nehmen können, um Gewicht und Geld zu sparen... bin aber froh, das schnellere Sigma gewählt zu haben. Für lange Flusstouren mit Wanderanteilen scheint es mir eine sehr gute Wahl (insgesamt immerhin rund 1,4 kg leichter als das noch schnellere MSR Nomad Light). Wenn's kniffeliger wird oder mehr Sportlichkeit gewünscht ist, kann man das Boot innen mit dem Rucksack 'verkürzen' (dann also nicht mehr auf dem Bug, sondern eher angelehnt). Vom Handling her erfordert das Sigma etwas mehr Paddeltechnik als das Klymit LWD, das sich praktisch per Telekinese dreht... das ist zwar kein Drama, lässt mich aber erneut über UL-Paddel (für das Klymit) nachdenken. Ich vermute fast, mit dem kleineren Blatt des Anfibio Fly würde die erlebte Wendigkeit ungefähr gleich ausfallen wie beim Sigma mit meinem Manta Ray Hybrid. So ließen sich in der LWD-Konstellation für manche Touren noch rund 400 g einsparen. Indes würde das Experiment ja € 100 kosten - und die Gefahr wäre, dass ich mit den maximal 210 cm des Fly überhaupt nicht klar käme.
  4. Ich bin sehr günstig an einen Arc Blast gekommen und bin voll zufrieden. Ein derart gutes Tragesystem bei so geringem Gewicht finde ich genial. Allerdings weiß ich nicht, ob ich den vollen Preis bezahlen würde.
  5. Meines Wissens brilliert der MSR E-Bivy aber in keiner Disziplin... ist weder ganz wasserdicht noch besonders atmungsaktiv (so liest man es zumindest häufig).
  6. Für eine Tagestour mit Paddelfokus brauche ich eigentlich fast genauso viel Rucksackvolumen (wenngleich nicht Tragfähigkeit) wie für eine Mehrtagestour. Dann lasse ich nämlich viel von dem UL-Kram weg, trage Jeans zum Fluss, nehme ein richtiges und großes Handtuch mit, packe Helm und Neopren auf Verdacht, eine große Tüte Stullen usw.. OT: Teilweise liegt das daran, dass ich die Ausrüstung und Kleidung für Mehrtagestouren nur ungern bei kürzeren Ausflügen verschleiße - über die Jahre erwies sich so viel, das ich detailliert in meine Gesamtsysteme integriert hatte, als schwer oder gar nicht wieder beschaffbar.
  7. Ich finde ja immer noch und trotz meines neuen Sigma: Zuerst einmal braucht's etwas ganz Leichtes. Dann kommt ziemlich unweigerlich der Rest. So als Perspektive...
  8. Dir speziell nichts. Dein Eingangsbeitrag hat ja Hand und Fuß. Nur der Thread-Titel belustigt mich in seiner so engen Anlehnung an das amerikanische Vorbild - nicht ganz unüblich in der UL-Szene... und nun bis hin zum Müllsack. Aber wie gesagt: Im Beitrag selbst relativiert sich das Ganze. War also nur ein Witz.
  9. OT: None. If it isn't American, it just ain't trekkin'. Müllsacks... what next? Zelts? Herrings? Attaching guylines to friggin' fish?
  10. Ja, das habe ich früher im Mittelgebirge auch gemacht. Notfalls am Bike abspannen, ansonsten mit Stöcken etc.. Oberhalb der Baumgrenze funktioniert es natürlich nicht, ansonsten eigentlich immer.
  11. Hat aber Potenzial für eine Tour mit Zelt, falls @Joe_McEntire irgendwann auf den Geschmack kommt.
  12. Ich habe die Pumpe jetzt auch und nahm sie mitsamt Ventil zum Bauhaus mit. Dort wurde mir sogar erlaubt, ganz kleine Längen (10 cm) Schlauch zu erwerben. Ich habe es wie @khyal mit zwei Schläuchen übereinander gelöst. Das sitzt jetzt bombenfest und passt ideal ins Ventil... geht aber gar nicht mehr auseinander, sodass ich bei mehreren Ventilarten auch mehrere Pumpen bräuchte. Insgesamt also eine solide Sache.
  13. Stimmt, wie ich jetzt sehe, und dort hatte @crisensus geschrieben: Aber leider kommt nicht einmal das so richtig hin. Erstens ginge die auf der Webseite gezeigte Aufblasmethode über den Jordan, und zweitens: Wie ließe sich das Gepäck im Schlauch ohne Zusatzbastelei fixieren?
  14. Sie hat aber auch einen selbstdisziplinierenden Sinn. Einerseits sind die 200 g Unterschied zwischen 3,8 und 4,0 kg in der Praxis nicht wirklich spürbar und entscheidend. Andererseits verwandeln sich die 4,0 kg mittels dieser Erkenntnis irgendwie immer in 6 kg.
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