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Ultraleicht Trekking

martinfarrent

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  1. martinfarrent

    Mein Südafrika Urlaub (kein expliziter Hikingbericht)

    Nur nochmal zur Klarstellung: Es geht nicht um Vergangenheit an sich, sondern um Perfekt (bei dir zu viel) vs. simple past. Eine Story vorwiegend in simple past zu schreiben, wäre völlig in Ordnung - eigentlich sogar klassisch. Natürlich passt in einem Reisebericht auch Präsens, falls es dir unmittelbarer vorkommt. Perfekt funktioniert hingegen nicht so universell wie im Deutschen - nicht einmal mündlich. Dann hast du wirklich viel dazu gelernt - Respekt!
  2. martinfarrent

    Mein Südafrika Urlaub (kein expliziter Hikingbericht)

    Ich habe die Zeit im Augenblick eigentlich nicht, bin aber Native und kann dir generell sagen, dass dein Englisch schon ganz okay ist. Du musst nicht wie ein Brite oder Amerikaner schreiben, sondern kannst davon ausgehen, dass dir viel nachgesehen wird.* Verständliche, meist auch flüssige und teilweise sogar geschmackvoll umgangssprachliche Formulierungen sind dir trotz einiger Fehler ja fast immer gelungen. Den Rest macht dann die Übung, und die Übung kommt mit dem Mut zur Praxis - den du ja mit der Veröffentlichung des Textes bewiesen hast. Hier also nur ein Hinweis zur Vergangenheitsform: Du verwendest das Perfekt streckenweise zu viel. Im Englischen wird es viel seltener und nach strengeren Regeln eingesetzt als im Deutschen. Simple past ist meist die Zeitform der Wahl, wenn es um Vergangenes geht. Im Web findest du viele Seiten, die dir helfen, diesbezüglich zu unterscheiden (Auffrischung des Schulwissens?). * In jüngerer Zeit gilt dies auch für das Französische in Frankreich, wovon wiederum ich außerordentlich profitiere.
  3. martinfarrent

    Impressionen von Touren

    OT: ... im Prinzip habe ich's ja so gemeint. Selber würde ich den Sherry nicht trinken.
  4. martinfarrent

    Impressionen von Touren

    Wenn die Kleine selbstständig wandern und klettern soll, hast du wohl Recht. Bei jüngeren Kindern reichen oft zwei Gläser Sherry.
  5. martinfarrent

    Hitzesommer – oder der etwas andere Tourbericht.......

    Das ging ja wohl nicht im Contrail - wobei es ausgerechnet an Wärme nicht fehlte. Ich habe im Süden auch schon oft solche Nächte erlebt - sauheiß und gleichzeitig gute Aussichten auf Regen. Da hilft auch keine Lösung ohne Überzelt (die das Contrail zudem nicht bietet). Beim meinem SMD Lunar Solo lässt sich zwar eine ganze Längsseite öffnen und bei Regenguss rasch schließen. Je nach Witterung ist der Komfortgewinn aber ziemlich theoretisch.
  6. martinfarrent

    Gewohntes Klima als Variable der Kälteempfindlichkeit

    Da habe ich so meine Zweifel. Ich mutmaße schon, dass sich der Körper immer wieder auf neue Normen und Bandbreiten einstellt (z.B. auf die mehrfach erwähnte Hitzewelle in diesem Jahr - und dies maßgeblich aufgrund ihrer Länge). Ich spreche also, wie gesagt, vom Empfinden im physischen Sinne - sicherlich individuell und subjektiv, aber nicht einfach psychologisch/mental. Schließlich fahre ich nicht aus Masochismus zum x-ten Mal in die Alpen (wo's dann vorübergehend auch bei Grenoble mal deutlich kühler als hierzulande war). Der 'Bock' war schon da und blieb auch. Nur griff ich in diesem Jahr schon bei vergleichsweise milden Temperaturen nachts zweimal zur leichten Daunenjacke unterm Quilt. Dieses Bedürfnis hatte ich bei ähnlichem Wetter in den Cevennen letztes Jahr nicht - da reichte die kurze Unterwäsche.
  7. martinfarrent

    Gewohntes Klima als Variable der Kälteempfindlichkeit

    Ja, das ist mein Anliegen. Ab wann muss ich bspw. meine eigenen Erfahrungswerte aus anderen Jahren in Frage stellen, weil das Klima daheim hinreichend lange extrem war und größere als die üblichen Kontraste zum Reiseklima entstehen? Klar scheint jedenfalls mir, dass es einen tagelang spürbaren und rein physischen Unterschied macht, wenn ich aus einer mehrwöchigen Hitzewelle zuhause plötzlich in alpine Kühle emporsteige, - spürbar im Vergleich zu 'normaleren' Jahren. Dabei geht es mir nicht um das emotional wertende, sondern um das rein körperliche Empfinden, @P4uL0. Dieser Faktor wird bei der Ausrüstungsauswahl aber normalerweise nicht erwähnt.
  8. martinfarrent

    Traurige Naturbeobachtungen in Südfrankreich

    Wenn die Population auch nur vorübergehend - z.B. in den wärmeren Monaten - reduziert ist, dann leiden natürlich solche Tiere, die im selben Zeitraum Insekten fressen... oder? Deren langfristige Populationsstärke kann wiederum wegen der eigenen Lebens- und Fortpflanzungsweise sehr wohl beeinträchtigt sein... selbst, wenn ich deiner Darstellung folgen würde.
  9. martinfarrent

    Gewohntes Klima als Variable der Kälteempfindlichkeit

    Mir ist während der Hitzewelle dieses Sommers aufgefallen, dass ich bei vorübergehender Abkühlung des Wetters deutlich 'kälteempfindlicher' war, als ich normalerweise zu sein scheine. In wie weit spielt aus eurer Sicht die (natürlich vorübergehend) gewohnte Temperatur z.B. bei der Schlafsack- oder Kleidungsauswahl eine Rolle? Ab wie vielen Wochen wird bspw. extreme Hitze zur Norm, wodurch 22°C schon kühl wirken?
  10. martinfarrent

    Traurige Naturbeobachtungen in Südfrankreich

    Ja, ich sprach eindeutig von subjektiven Wahrnehmungen und Vermutungen, und nicht von harten Fakten... und ja, meine etwas düstere Skizze bezog sich auf die Fauna in Frankreich. Was ist daran verwerflich? Was mir vor der eigenen deutschen Haustür Kummer macht (z.B. 'Besorgte', die Tatsachen, Eindrücke, Hörensagen und Gefühle nicht so sauber trennen mögen, wie ich es hier versucht habe), ist einfach nicht Gegenstand des Threads. Vielmehr geht es um Erlebnisse in der Natur, die übrigens keine Nationalitäten kennt... dem Forumsthema ja hinreichend nahe, oder? Und da ich nicht fundierter tue, als ich momentan sein kann, schäme ich mich auch nicht für das Fehlen einer beweiskräftigeren Argumentation. Zikaden und Eidechsen gehören für mich recht prominent zum Südeuropa-Erlebnis - auch dies ein Gefühl. Ich vermisse sie unter anderem ganz persönlich, wenn sie verschwunden scheinen.
  11. martinfarrent

    Traurige Naturbeobachtungen in Südfrankreich

    Das sehen sehr viele Forscher anders, aber Faktoren wie Monokulturen, Landschaftszerstückelung und sekundär wohl auch der Klimawandel steuern ihren Teil natürlich bei. Zu möglichen Ursachen des Insektensterbens und zu den Datenerhebungen (vor allem) in Deutschland gibt Wikipedia einen ersten Überblick: https://de.wikipedia.org/wiki/Insektensterben Fragt sich natürlich noch, warum irgendjemand Pestizide anwenden würde, wenn sie wirkungslos wären.
  12. martinfarrent

    Traurige Naturbeobachtungen in Südfrankreich

    Beschriebe ich sie anders und käme sie dahinter, könnte das Zauberhafte ein bisschen in den Hintergrund treten.
  13. martinfarrent

    Traurige Naturbeobachtungen in Südfrankreich

    Meine Frau bestätigt aber meinen Eindruck - und die Höflichkeit verbietet es dir, nach ihrem Alter zu fragen.
  14. martinfarrent

    Traurige Naturbeobachtungen in Südfrankreich

    Ich weiß, dass viele hier touristisch in Skandinavien beheimatet sind, aber ich bikepacke nun einmal gerne südlich und südlicher von Genf... wer's ähnlich handhabt, mag hier vielleicht seine/ihre eigenen Eindrücke schildern (auch aus anderen südlichen Ländern). Das Positive an meiner kürzlichen Frankreich-Tour zuerst: Wenigstens habe ich endlich einen Wolf gehört - in der südlichen Drôme. Ich wollte das Geheule zunächst einem verrückten Köter zuschreiben, aber Einheimische hielten seinen Vorfahren für sehr wahrscheinlich. Das Negative: Jahr für Jahr fallen mir mehr Stellen auf, an denen die Zikaden schweigen. Noch krasser sieht's bei den Reptilien aus. In gut drei Wochen sichtete ich nur zwei Geckos und ganze fünf Mauereidechsen - vier davon über fast zwei Wochen verteilt an einer Stelle, wo es vor sechs Jahren noch vor Eidechsen wimmelte. Dem entsprach eine (subjektiv empfundene) krasse Insektenarmut am Boden. Seit meiner Kindheit interessieren mich Reptilien, und ich habe einen ziemlich geschulten Blick. Wenn sie halbwegs zahlreich da sind und die Sonne scheint, fallen mir Echsen meistens auch auf. Ich erkenne zudem ganz gut die Stellen, wo sie 'eigentlich' sein müssten. So habe ich das Gefühl, dass die Eidechsenpopulationen in Frankreich wirklich sprunghaft von Jahr zu Jahr abnehmen. Vermutlich sind Insektizide die Ursache.
  15. martinfarrent

    Impressionen von Touren

    ... und nun von Vaison zur Küste. Nach Cavaillon wurde die Landschaft ganz kurz flach (Anflüge der von mir nicht sonderlich geschätzten Carmagues), doch dann kamen die Hügel rechtzeitig wieder, um schöne Felsstrände am Zielort zu garantieren.
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