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Ultraleicht Trekking

berghutze

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  1. Hallo @Randysch meinem Verständnis nach ist mit Rückenlänge tatsächlich die Länge des Rückens gemeint und nicht die Länge der Rückseite des Rucksacks - daher auch die "von/bis" Angaben der Hersteller, für die ein Rucksack passt. Hier ein Beispiel wie gemessen werden soll: https://www.ospreyeurope.com/de_de/osprey-technologies/sizing-fit-for-men/ Dein Projekt ist bestimmt trotzdem sinnvoll, ich möchte nur einer Verwirrung bzgl der Begrifflichkeiten vorbeugen. Außerdem müssten die Angaben zu der Länge des Rucksacks dann auch noch um die Größenangabe des Rucksacks ergänzt werden (also HMG in S, M, ...). Außerdem würde ich ergänzen, dass neben der Rückenlänge (da gilt es eigentlich "nur" die richtige Größe zu finden) vor allem auch die Schultergurte ganz wesentlich sind, wo diese am Rucksack ansetzen, wie weit sie auseinander sind, wie sie geformt/geschnitten sind und wie stark sie gepolstert sind.
  2. berghutze

    Warum eigentlich Müsliriegel?

    Wie die meisten nehme ich auf Wanderungen Müsliriegel mit. Der Grund ist eigentlich erstmal klar: Müsliriegel klingen nach Müsli, sind haltbar und gut zu transportieren. Nachdem es zwischenzeitlich aber Müsliriegel gibt, die mehr als 2 EUR pro Riegel kosten, habe ich mich doch veranlasst gesehen, mal zu schauen, wofür ich da so viel Geld ausgeben soll und frage mich seither: Warum eigentlich Müsliriegel? Die Nährwerte der allseits beliebten ClifBars werden wie folgt angegeben (durchschnittlich pro 100g): Energie 1707 kJ / 405 kcal Fett 9,4 g - davon gesättigte Fettsäuren 1,5 g Kohlenhydrate 61,0 g - davon Zucker 29,0 g Ballaststoffe 6,3 g Eiweiß 16,0 g Salz 0,81 g Damit ist man, vor allem was den Zuckeranteil angeht, ziemlich weit weg von einem Müsli. Die meisten Müsliriegel, bei denen ich die Nährwertangaben angeschaut habe, lagen so in der Größenordnung 65 g Kohlenhydrate, davon 25 g Zucker (also 1/4!), pro 100g. Zum Vergleich die durchschnittlichen Nährwerte pro 100g Schneekoppe Basismüsli: Energie 1542 kJ / 366 kcal Fett 7,7 g - davon gesättigte Fettsäuren 1,2 g Kohlenhydrate 56,7 g - davon Zucker 1,6 g Ballaststoffe 10,7 g Eiweiß 12,2 g Salz 0,07 g Wenn man sich im Supermarkt etwas umschaut, stellt man fest, dass es sogar Kekse gibt, die - was den Zuckeranteil angeht - besser dastehen, z.B. Mc Vitie's Digestive (aber mit deutlich höherem Fettanteil): Energie 2023 kJ / 483 kcal Fett 21,8 g - davon gesättigte Fettsäuren 10,3 g Kohlenhydrate 62,7 g - davon Zucker 16,8 g Ballaststoffe 3,4 g Eiweiß 6,9 g Salz 1,5 g oder die Haferkekse von Kölln Energie 2.139 kJ / 512 kcal Fett 27 g davon gesättigte Fettsäuren 12 g Kohlenhydrate 58 g davon Zucker 16 g Ballaststoffe 4,9 g Eiweiß 6,5 g Salz 0,82 g Daher frage ich in die Runde? Warum eigentlich Müsliriegel? Ein höherer Anteil an langkettigen Kohlenhydraten und Fett erscheint mir sinnvoller als ein hoher Anteil an Zucker. Oder gibt es irgendwas besonders tolles an Müsliriegeln, was ich übersehe? Gegen Kekse könnte man anführen, dass sie leichter zerkrümeln - damit habe ich aber noch nie ein Problem gehabt. Und sie sind nicht einzeln verpackt - das lässt sich allerdings wenn man das Thema Verpackungsmüll berücksichtigt genauso gut als Vorteil sehen (und stimmt auch nicht ganz: die Kölln Haferkekse sind einzeln verpackt). Ich bin gespannt...
  3. berghutze

    MapsMe & GPX Track

    Oruxmaps bietet so eine Funktion: Auf dem gpx-Track wird jeder km markiert (wenn man weiter rauszoomt alle 5 km). Außerdem gefällt mir sehr gut, dass der Track je nach Steigung unterschiedlich gefärbt ist. Ich füge einfach mal einen Screenshot ein, das dürfte selbsterklärend sein.
  4. Wow, what an adventure. I couldn't stop reading. I guess that this is what you call "off the beaten track". There is a thread asking for peoples favourite imaginary treks. I thought of Afghanistan - but I guess it could as well be Pakistan.
  5. Hallo @RosiRastlos ich bin den GR221 im November 2019 gelaufen und hatte zum Glück keine Probleme. Im November wird es schon so früh dunkel, dass Zeltaufbau erst bei Sonnenuntergang kein Problem war. Ich habe natürlich auch versucht, möglichst unbemerkt zu nächtigen, das ist mir zwei Mal gelungen: Das eine Mal zwischen Estellencs und Banyalbufar irgendwo im Wald, das war nicht so optimal (späte Spaziergänger mit Hund, außerdem war das Fleckchen nicht so schön), ging aber schon. Das andere Mal hinter Valldemossa an dem Picknickplatz kurz vor Ende des Aufstiegs (ziemlich exponiert, aber da war zu der Zeit kein Mensch unterwegs). An einem Abend hatte ich an einem schönen Plätzchen, an dem man offiziell nicht campen darf, schon etwas ausgeharrt, bis alle (so dachte ich) Einheimischen weg waren. Einen hatte ich aber leider übersehen, als ich aus meinem Busch kam, und habe mich dann einfach dafür entschieden, ihn direkt anzusprechen und zu fragen, ob er denkt, dass es vielleicht ausnahmsweise möglich wäre an diesem Fleckchen zu campen - und es war kein Problem. Eine Nacht habe ich dann noch in einer Schutzhütte und eine spontan in einem Refugio übernachtet. Am Kloster La Trapa stand ein Schild, dass man eine Genehmigung zum Zelten beantragen könne - aber ohne genauere Angaben, wie und wo (sonst hätte ich es abfotografiert). Long story short: Das klappt schon, es gab niemand der mich verscheuchen wollte und ich habe auch nicht versehentlich im Vorgarten von irgendjemand gezeltet. Anímate! ...wie der Spanier sagen würde. Viele Grüße, Berghutze
  6. Hi @JynSM meine Erfahrung mit Merino ist, dass früher oder später alle Teile Löcher bekommen - Icebreaker hat sich bei mir aber bisher am besten geschlagen. Zum Vergleich: Habe von Icebreaker einige 100% Merino-Shirts der ersten Generation, die ich sehr viel getragen habe (u.a. mal drei Monate am Stück). Bei einem der T-Shirts sind die Bündchen an den Armen durchgescheuert, Löcher hat aber bisher keines. Ein Icebreaker-Shirt mit einer Merino-Mischung (was genau ist inzwischen unleserlich) hat nach mindestens 70 Tragetagen (könnten aber eher auch 90 oder 100 gewesen sein) an mehreren Stellen kleinere Löcher bekommen. Dagegen war ein Ortovox-Shirt mit einer Merino-Tencel-Mischung schon in der zweiten Woche an den Schulter-Nähten durchgescheuert. Ein Pally-Hi-Shirt mit einer Merino-Viscose-Mischung hat an Tag 2 am Rücken, wo der Rucksack aufsitzt ein Loch bekommen. Und ein Mons-Royale-Langarmshirt mit 100% Merino hat nach dem ersten Waschen auf der Rückseite des Kragens ein Loch bekommen (das Shirt macht aber sonst einen guten Eindruck auf mich). Habe außerdem noch Merino-Unterhosen von Icebreaker, Houdini, Ortovox und Supernatural. Icebreaker gewinnt klar gegen Houdini (immer abwechselnd angehabt, Houdini musste wegen Löchern entsorgt werden, Icebreaker ist noch in Einsatz). Ortovox habe ich nicht viel angehabt, da mir das Material des Modells, das ich habe, zu dick ist. Supernatural schmiert qualitativ im Vergleich zu allem anderen ziemlich ab (leiert aus). Ich habe mir das bisher selbst nicht so verdeutlicht, aber eigentlich schneiden bei mir die 100% Merino-Shirts am besten ab, obwohl ja immer behauptet wird, dass die Lebensdauer bei Wollmischungen besser sei. Da Merino meistens ja doch so eine gewisse Invesitition bedeutet (für ein normales nicht-outdoor Shirt würde ich nie im Leben so viel Geld ausgeben) wäre ich auch an den Erfahrungen der anderen interessiert... Ergänzung: Stelle bei Nachdenken fest, dass ich noch mehr Merino-Sachen habe: Noch ein Icebreaker-Shirt mit einer Merino-Mischung (unleserlich). Nach geschätzt 20 Tagen noch sehr gut. Eine Icebreaker-Leggings (Oasis). Viel dabeigehabt, aber nicht so viel getragen, noch alles gut. Ein Bergans-Shirt mit 100% Merinowolle. Fast nicht getragen, da am wenigsten schön (Schnitt, Farbe). Dementsprechend auch noch gut. Merino-Socken von Smartwool und DarnTough. Bin mit beiden Marken glücklich. Hatte allerdings zwei neue Paar auf dem GR11 mit, die ich immer abwechselnd getragen habe und die DarnToughs zeigen im Fersenbereich stärkere Abnutzungserscheinungen als die Socken von Smartwool.
  7. Von FroggToggs kann ich nur abraten. Ich habe eine FroggToggs Ultra-Lite2, die ich zwei Mal anhatte und ganz sicher nie wieder tragen werde. Ich hatte Jacke und Hose auf Teneriffa dabei, wo ich zum Glück nur Tagestouren gemacht habe und eine zweite volle Garnitur Klamotten dabei hatte. Den einen Tag bin ich etwa 1,5 Stunden durch leichten Regen gelaufen. Danach konnte man auf der Innenseite der Jacke schon sehen, dass der Stoff anfing zu durchweichen. Den zweiten Tag bin ich ungefähr 3,5 Stunden durch strömenden Regen gelaufen und war klatschnass bis auf die Unterhose. In einem Café habe ich mich vollständig umgezogen und habe dort eine riesige Wasserlache hinterlassen. Zum Glück sind die Spanier so nette Menschen und haben sich nicht beschwert, sondern nur MItleid mit mir gehabt. Jetzt habe ich eine Montane Minimus, mit der ich noch nicht so richtig in Regen gekommen bin - zur Wasserdichtigkeit kann ich also nichts sagen. Was mich allerdings etwas nervt ist der Draht, den die Minimus am Schild der Kapuze hat. Ich nehme die Jacke normalerweise nicht im Packbeutel mit, sondern rolle/quetsche/lege sie irgendwie zusammen und dabei wird der Draht regelmäßig komisch verbogen. Nach dem leichten Regen, den ich bislang nur hatte, ist mein Vertrauen allerdings nicht ganz so groß. Das Papier, das ich in der Brusttasche hatte, war jedenfalls nach 1,5 Stunden leichtem Regen durchweicht. Dem hier häufig angeführten Argument, dass es keine dauerhaft wasserdichten Regenjacken gäbe, möchte ich übrigens widersprechen. Ich hatte mal eine tolle (allerdings nicht ultraleichte) North Face-Regenjacke, die mich auch den schlimmsten Regentag, an den ich mich in den letzten zehn Wanderjahren erinnern kann (strömender Regen von morgens bis abends) trocken gehalten hat (weiß leider nicht mehr welches Modell ). Die Jacke habe ich einmal mit irgendwelchem NikWax-Zeug gewaschen und danach war die Beschichtung wie neu und das Wasser ist wieder abgeperlt. Da mein Vertrauen in die Montane Minimus wie schon gesagt nicht so groß ist, probiere ich es jetzt noch mit einer Marmot Precip Eco Plus. Die ist zwar mit 240 g nicht ultraleicht, dürfte aber die leichteste Jacke mit Achselreissverschlüssen sein. So richtig in den Regen bin ich mit der Jacke noch nicht gekommen. Sie ist aber ähnlich konstruiert wie die North Face-Jacke, die ich mal hatte. Außerdem kann man die Jacke normalerweise zu einem vernünftigen Preis im Angebot bekommen. Ich halte Regenjacken für einen Verschleissgegenstand, der auch bei guter Behandlung früher oder später kaputt geht (Delaminierung), weshalb ich nicht bereit bin, dafür Hunderte von Euro auszugeben. Ach ja und eine Berghaus Stormcloud habe ich auch noch. Seit dieser Jacke bin ich überzeugt, dass es hinsichtlich der Atmungsaktivität doch Unterschiede gibt. Die Jacke ist die reinste Plastiktüte und beim Laufen von innen beschlagen - wirklich übel, einen Berg würde ich damit allenfalls runter, aber nicht hoch kommen. Was Regenjacken angeht, bin ich also noch nicht so richtig glücklich. Dafür liebe ich aber meine Regenhose - eine Berghaus Paclite.
  8. Gewohnheit (bewährtes Packsystem) m.E. lässt sich das Gewicht so besser gleichmäßig verteilen Spiele mit dem Gedanken, 2021 den PCT zu laufen (wenn ich eine Permit mit einem vernünftigen Startdatum bekomme) und ich vermute, dass es schwierig wird, einen Bärenkanister im Rucksack unterzubringen, wenn man das Zelt längs einpackt. Vielleicht bin ich aber einfach auch nur geistig zu unflexibel
  9. @roli Am Aeon Li gefällt mir eigentlich auch fast alles - bis auf die Tatsache, dass man das Zelt wegen der Stäbe nicht quer in den Rucksack packen kann (außer man baut die Stäbe jedes Mal aus). Bin mir noch nicht sicher, ob das für mich ein Dealbreaker ist. Hast Du dazu Erfahrungen? (Außen anbringen ist für mich keine Option. Bin mal mit meinem Zelt an einem Brombeerbusch hängen geblieben - sehr unschönes Geräusch, das einem dauerhaft im Gedächtnis bleibt...)
  10. Sorry, falls das nicht deutlich wurde: Ich suche ein "richtiges" Zelt mit vier Wänden und Boden (fully enclosed, wie es auf englisch so schön heißt). Bei den genannten Zelten kann man zwar ein Innenzelt dazukaufen, aber meinem Verständnis nach muss man Innen- und Außenzelt getrennt aufbauen bzw. das Innenzelt in das Außenzelt einhängen. Das ist für mich ein Ausschlusskriterium. Kannte ich bisher gar nicht, muss ich mir mal anschauen. Vielen Dank für den Tip. Hätte das mit dem EU-Shop so verstanden, dass zwar der Versand aus einem Warenlager innerhalb der EU stattfindet, aber dass das nichts daran ändert, dass ich es mit einem norwegischen Verkäufer zu tun habe. Also kein Zoll, da keine Einfuhr in die EU, aber vermutlich norwegisches Kaufrecht.
  11. @Michas Pfadfinderei: Nee, bin gerade noch in der Sammlungs- und Findungsphase. Daher ja meine vielen Fragen zu dem Bonfus Solus. Auf der Longlist sind neben den genannten Zelten auch noch das SMD Lunar Solo und das GG The One. Speziell an dem GG The One stört mich aber das m.E. sehr dünne Bodenmaterial (15 D). So was habe ich gerade und ohne Bodenplane hätte ich da schon einen Haufen Löcher drin (insbesondere vom GR 20 - die Löcher sind jetzt in der Bodenplane). Und mit Bodenplane ist das Gewicht nicht mehr so toll... Außerdem ein Teil mehr, das man einpacken muss... Zudem habe ich eine deutliche Präferenz für DCF, da sich DCF bei Regen nicht mit Wasser vollsaugt - man also nicht nachspannen muss und man DCF meinem Verständnis nach auch besser abwischen kann.
  12. Liebes Forum, ich bin auf der Suche nach einem (möglichst leichten ) Zelt für eine Person, das folgende Kriterien erfüllt: einwandig (Grund hierfür ist nicht in erster Linie das Gewicht, sondern dass mich morgens das Einpacken vieler Einzelteile nervt – okay wäre daher auch ein zweiwandiges Zelt, bei dem man Innen- und Außenzelt gemeinsam auf- und abbauen kann, wie etwa das Tarptent Notch) Aufbau mit Trekkingstöcken aus Dyneema Seiteneingang Wenn man sich das auf den ersten Blick unüberschaubar scheinende Zeltangebot etwas genauer anschaut, bleibt dann gar nicht so viel übrig. Ich habe folgende Zelte gefunden: Tarptent Aeon Li Tarptent Notch Li Zpacks Plexamid Bonfus Solus Meine erste Frage: Habe ich irgendein Zelt übersehen? Zu den ersten drei Zelten habe ich vermutlich alles angeschaut und gelesen, was es dazu gibt. Zu dem Bonfus Solus findet sich praktisch gar nichts, weshalb ich eine gefühlte Ewigkeit die wenigen Fotos auf der Homepage von Bonfus angestarrt und die dortige Beschreibung gelesen habe: https://bonfus.com/product/solus-1p/ Ich versuche mal zusammenzufassen, was mir dabei so aufgefallen ist und würde mich freuen, falls sich jemand, der Ahnung von Zelten (aus DCF) hat, dazu ebenfalls ein paar Gedanken machen und mit mir/dem Forum teilen könnte. Erstmal die Daten: Liegefläche: 220 x 75 cm Außenmaße: 295 x ~200 cm (mit Absiden) Höhe: 127 cm (Trekkingstock) Gewicht: 461 g (Zelt, notwendige Abspannleinen, Packsack) min. 6 Heringe Material: Dyneema, Boden 1oz, Wände 0,51 oz (also wie Tarptent und Zpacks auch) Am auffälligsten finde ich erstmal dass das Zelt mit zwei Trekkingstöcken in unterschiedlicher Höhe aufgestellt wird. Dazu folgende etwas unsortierte Gedanken: Das Problem von Pyramidenzelten, dass im Kopf- und im Fußbereich wenig Platz ist, dürfte dadurch nicht gelöst werden, da sich durch den zweiten Trekkingstock der Winkel, in dem die Zeltwände zu Kopf und Fuß abfallen, nicht ändert. Ich frage mich aber, ob die Belüftung des Zeltes dadurch besser wird, da ich mir vorstellen könnte, dass so von beiden Seiten des Zeltes mehr Luft reinkommt. Was das Platzangebot angeht, frage ich mich, ob der zweite Trekkingstock zu einer wesentlichen Verbesserung führt (denn das Problem ist ja m.E. eben der Kopf- und der Fußbereich) oder ob es sich nur um eine Spielerei handelt. Oder wirkt sich der zweite Trekkingstock vielleicht positiv (oder negativ) auf die Windstabilität aus? Davon habe ich leider überhaupt keine Ahnung. Sonst finde ich eigentlich nur schade, dass der Platz, der durch den zweiten Trekkingstock geschaffen wird, irgendwie verschenkt ist, da die „Pseudo-Abside“ weder von innen, noch von außen zugänglich ist. Das Platzangebot scheint mir dem zu entsprechen, was sich für UL-Zelte so als Standard eingebürgert hat. Allerdings finde ich, dass das Zelt dafür einen sehr großen Footprint (gibt es dafür ein passendes deutsches Wort? Sehr großen Platzbedarf?) hat, was insbesondere an den weit heruntergezogenen Zeltwänden liegen dürfte. Ich würde dazu neigen, das Zelt als Zwischending zwischen einwandig und zweiwandig einzuordnen, da es immerhin zu beiden Seiten Mesh und nur zur Kopf- und Fußseite nur eine Zeltwand gibt (das Foto auf der Homepage, dass das Solus von innen zeigen soll, dürfte allerdings zum Duos gehören, da zwei Taschen und zwei Reißverschlüsse zu erkennen sind). Im Vergleich zu den anderen o.g. Zelten fällt mir auf, dass es keine Möglichkeit gibt, den Zeltboden hochzuziehen. Möglicherweise ist das aber auch nicht nötig, weil die Zeltwände weit vor- bzw heruntergezogen sind? Das System zum Öffnen und Schließen der Tür ist mir nicht ganz klar. In der Beschreibung heißt es, man solle sich dazu die Bilder anschauen. Das sieht mir so aus, als müsse man nur den Nippel durch die Lasche ziehen... an zwei Stellen... also eher nervig. Wird irgendjemand aus den Bildern schlau und/oder hat Erfahrung mit vergleichbaren Systemen? In der Beschreibung heißt es weiter: „A top vent at the front peak (which can be closed as needed, even from inside the tent) contributes to good ventilation.“ Auf den Fotos kann ich nichts entsprechendes erkennen – was soll das sein? Zur Qualität der Verarbeitung kann ich nichts sagen. Das Thema „Nähte“ taucht hier häufig auf – ist das was nerdiges oder tatsächlich ein Punkt? Wo das Ding genäht wird, wäre mir im Übrigen egal, wenn es nur ordentlich ist. Angaben zur Höhe des Zeltbodens kann ich der Homepage nicht entnehmen. Sieht das okay aus? Leider hat das Zelt auch so einen blöden Rainbow-Reißverschluss, der dazu führt, dass das Mesh beim Öffnen auf den Boden fällt. Warum man ausgerechnet das bei Zpacks abgeschaut hat? Sonstiges? Zum Kleingedruckten: Als allererstes ist es aus meiner Sicht ein großer Pluspunkt, das Zelt ohne Versand aus den USA und Zollproblematik bestellen zu können. Aus der ganzen Homepage werde ich aber nicht schlau, bei wem ich jetzt eigentlich das Zelt kaufe. Es heißt immer nur „Bonfus“ und die einzige weitere Angabe ist „Trondheim, Norway, Org.nr.: 822 145 922“. Kaufe ich bei einer Gesellschaft oder einem Einzelunternehmer? Wer ist eigentlich mein Vertragspartner? Und hat der eine Adresse? Ich denke nicht, dass es sich um einen Fake-Shop handelt. Aber bevor ich mehr als 600 EUR ausgebe, wüsste ich so was gerne... Auf den Kaufvertrag dürfte dann wohl norwegisches Recht (also kein EU-Recht) Anwendung finden? Den AGB kann ich immerhin entnehmen, dass es ein zweiwöchiges Widerrufsrecht gibt. Aber sonst auch nichts. Hat jemand irgendwelche praktischen Erfahrungen mit Bonfus und speziell dem Solus? Ich finde, dass das ganze sehr interessant aussieht - ich will nur nicht so gerne das Versuchskaninchen spielen... Viele Grüße, Berghutze
  13. berghutze

    Westweg im Winter

    Liebes Forum, ich stehe vor dem Luxusproblem, dass ich im nächsten Jahr knapp 11 Wochen Urlaub verbraten muss, da ich 2021 ein Sabbatical mache und mir der Urlaub sonst verfällt . Da ich für das Jahr 2021 größere Reisen plane, möchte ich jetzt erstmal keine Fernreisen machen. Für den Sommer habe ich schon so ein paar Ideen, der Winter gestaltet sich als schwieriger. Seit ein paar Tagen beschäftige ich mich intensiv mit der Idee, den Westweg im Winter zu gehen, und dabei stellen sich mir einige Fragen: Timing/Schnee?: Ein bisschen Schnee bzw. Winterlandschaft wäre natürlich toll. Ich möchte aber auf keinen Fall mit Schneeschuhen gehen. Zuerst hatte ich überlegt, Ende Februar/Anfang März zu laufen - jetzt bin ich aber eher bei Anfang Januar, da bis dahin (falls nicht noch ein großer Wintereinbruch kommt), vermutlich eher weniger Schnee liegt. Ich werde die Wetter-/Schneelage natürlich weiterhin beobacht. Aber was meint Ihr: Ist der Westweg Anfang Januar normalerweise machbar? Westvariant/Ostvariante?: Auf der Schwarzwald-Tourismus-Seite wird darauf hingewiesen, dass manche Streckenabschnitte (Feldberg, Belchen) im Winter gesperrt seien. Auf telefonische Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass man dies einzeln beim jeweiligen Förster erfragen müsse. Hat jemand dazu Erfahrungen/Kenntnisse? Welche Abschnitte sind gesperrt? Gibt es (gute) Alternativrouten? Gibt es Abschnitte, auf denen der Wanderweg im Winter als Loipe gespurt und für Wanderer unbegehbar ist? Ist es empfehlenswert von vorneherein die Ostvariante zu planen? Unterkunft: Bevorzugt würde ich das Zelt zu Hause lassen und nur in Hotels/Gasthäusern und Schutzhütten übernachten. Ich habe in den letzten Tagen viele Stunden mit Planung zugebracht und bin mittlerweile etwas ernüchtert. Ich würde ungern alles vorab reservieren, da die Stornobedingungen zum Teil ziemlich schlecht sind, ich im Falle eines Wintereinbruchs aber alles absagen muss. Außerdem ist es natürlich schöner flexibel zu sein, zumal mir die Etappenplanung aufgrund der kurzen Tage etwas schwer fällt. Andererseits ist Hausach z.B. jetzt schon ziemlich ausgebucht und zu dieser Jahreszeit möchte man ungern auf der Straße übernachten... Hat jemand Erfahrungen, ob man im Zweifel kurzfristig immer etwas findet oder ob man unbedingt im voraus buchen muss? Ich habe mal versucht (bislang nur bis Titisee) eine Übersicht über die möglichen Unterkünfte zu erstellen (km-Angaben nach dem gpx-Track von Schwarzwald-Tourismus). Ich habe nur die Schutzhütten aufgenommen, von denen ich den Eindruck habe, dass man dort im Winter übernachten kann (mit folgender Ausrüstung: Rettungsdecke als Unterlage, NeoAir x-lite und Katabatic Flex 30°F ). Es wäre toll, wenn jemand aktuelle Infos zu den Schutzhütten hat; genauso natürlich auch, in welchen Unterkünften sich eine Übernachtung empfiehlt. In die Liste habe ich auch mal meine vorläufige Etappenplanung aufgenommen. Wandern hat für mich auch einen sportlichen Aspekt und ich bin normalerweise kein großer Pausenmacher, die Höhenmeter sind überschaubar, außerdem geht es zwischendurch Spazierwege lang, auf denen man normalerweise ordentlich Strecke machen kann. Andererseits sind die Tage sehr kurz und falls Schnee liegen sollte, ist man natürlich gleich sehr viel langsamer. Ist meine Etappenplanung daher unrealistisch bzw. zu optimistisch/ehrgeizig (ich bin normalerweise halt genervt, wenn ich einen Wandertag schon gegen 15 Uhr beenden muss). Sehe ich richtig, dass es die einzige echte Einkaufsmöglichkeit (Supermarkt) in Hausach gibt? Weiß jemand was zur Reservierung der Darmstädter Hütte? Fragen über Fragen... Ich bin für jeden Hinweis dankbar, Berghutze Nacht km Ort Übernachtung Wasser 0 Pforzheim 1 27 Dobel Hotel 38,5 Langmartskopfhütte Schutzhütte, DG 44,5 Hohlohhütte Schutzhütte 2 53 Forbach Hotel 2 56 Wegscheidhütte Schutzhütte danach: Brunnen 63,5 NFH Badener Höhe (+) Brunnen 65 Bergwaldhütte Sand (+) 70,5 Hochkopfstub (+) 72,5 Wanderheim Ochsenstall (+) 76 Hotel Mummelsee ausgebucht 3 80,5 Darmstädter Hütte (+), Reservierung erforderlich 94,5 Zuflucht Natur- und Sporthotel (+) Wasser auffüllen 4 104,5 Blitzhütte Schutzhütte, etwas abseits vom Weg 4 108 Freiersberger Hütte Schutzhütte Brunnen 110,5 Haaghütte Schutzhütte Brunnen 115 Harkhof Hotel (schlecht zu stornieren) 117 Kreuzsattelhütte (?) Brunnen 123,5 Hohenlochenhütte Schutzhütte, Übernachtungs-Pod Brunnen 5 130 (128) Hausach Hotel – fast alles ausgebucht? 136,5 Hasemannhütte Schutzhütte Brunnen in der Nähe 139 Büchereckhütte Schutzhütte Brunnen in der Nähe 6 150 Vesperstüble Silberberg Gasthaus 151 Wilhelmshöhe Hotel 159 Höhengasthaus Kolmenhof Gasthaus 161 Brend Naturfreundehaus 166,5 Gasthaus zum Hirschen Gasthaus 7 173 Kalte Herberge Gasthaus 179 Gasthaus Schweizerhof Gasthaus 180 Gasthaus zum Kreuz Gasthaus 189 Berghäusle Wanderheim 192 Titisee
  14. Warum meinst Du denn, dass es kein Gewährleistungsfall ist? Alles, was bisher geschrieben wurde, klingt doch so, als ob das untere Reißverschlussende schlecht vernäht wär, die Naht deshalb sofort aufgerissen ist und der Reißverschluss jetzt nicht mehr in der Führung ist. Gewährleistungsrecht beruht auf EU-Recht - und noch ist UK in der EU... Wie und wo genau das im englischen Recht geregelt ist, weiß ich nicht, aber wie hier müsste es ein Recht auf Nacherfüllung und - in einer zweiten Stufe - auf Rücktritt oder Minderung geben. Bei einem Verbrauchsgüterkauf (Verbraucher kauft von Unternehmer eine bewegliche Sache) gibt es zudem in den ersten sechs Monaten eine Beweislastumkehr, d.h. es wird vermutet, dass die Sache von Anfang an mangelhaft war. Wenn Du das Zelt neu bei einem gewerblichen Verkäufer gekauft hast, würde ich mein Glück mal dort versuchen. [hinzugefügt: oh - nicht gesehen, dass der obere Teil schon so alt ist :-(]
  15. @Joe_McEntire Hast Du rausgefunden, ob es möglich ist? Ich überlege gerade, den Westweg Ende Februar/Anfang März ins Visier zu nehmen... Wäre schön, wenn Du was zu Deinen Erfahrungen sagen könntest (falls Du ihn gelaufen bist). Viele Grüße, Berghutze
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