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Ultraleicht Trekking

berghutze

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  1. Allerdings. Die "Klopftechnik" hat mir auf dem AZT jemand gezeigt. Auch wenn man den Filter schon mehrfach durchgespült hat, kommt danach nochmal eine ordentliche Brühe raus.
  2. Interessant, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind... @dermuthige Erstmal zu Deinen konkreten Fragen: Schirme finde ich völlig unpraktisch, sobald der Wind ein bisschen weht (soll auf dem Kungsleden vorkommen). Ich bin dafür ein großer Fan von Windjacken und finde, dass eine Regenjacke vom Tragekomfort kein Äquivalent ist - das ist aber einfach eine völlig subjektive Frage, ob Dir das ein zusätzliches Gewicht von 100g wert ist. Da Du bei 9 kg Basisgewicht + Essen und Gas und ein bisschen Wasser nicht mehr gerade ultraleicht unterwegs bist, würde ich Dir allerdings auf jeden Fall raten, keine ganz dünne/leichte Regenjacke mitzunehmen (jedenfalls keine Membranjacke), meine (die Montane Minimus, war damals fast neu, selten getragen und noch nie gewaschen) ist seit dem Kungsleden im Schulterbereich delaminiert. Bei den Klamotten hättest Du noch Einsparpotential, wenn Du nur ein Shirt und eine Hose mitnimmst und die Schlafklamotten zu Hause lässt. Ich bin für solche Temperaturen inzwischen großer Fan von Winter-Tights (oder wie auch immer man die nennt, ich meine Leggings, die leicht gefüttert sind und die man im Winter zum Laufen anzieht). Tagsüber kann man die erforderlichenfalls gut mit einer Regenhose kombinieren und zum Schlafen sind sie auch super. Das Material ist so, dass man sowohl Schmutz wie auch leichten Regen einfach abwischen kann. Bist Du Dir sicher, dass Deine Mütze (nur 25 g) nachts zum Schlafen warm genug ist? Ich würde gerade für nachts außerdem auch eher einen Fleece mit Kapuze mitnehmen (außer natürlich Du ziehst nachts standardmäßig die Daunenjacke an und die hat eine Kapuze). Was für Socken sind das denn, die 91 g wiegen??? Meine übrigen 5 Cent: Ich bin den nördlichen Teil des nördlichen Kungsleden Ende August/Anfang September gelaufen und fand die Therm-a-rest xlite immer ausreichend, obwohl ich meiner eigenen Einschätzung nach kein besonders warmer Schläfer bin. Ein Stück 3mm EVA-Matte würde ich aber trotzdem mitnehmen, da es für sehr wenig Gewicht den Komfort sehr erhöht und multiuse ist. Sealskinz hatte ich auf dem Kungsleden dabei und habe sie genau kein einziges Mal angezogen, da zu unkomfortabel/unbequem. Die würde ich nur mitnehmen, wenn Du sie schon getestet hast und weißt, dass Du sie auch tatsächlich anziehst. Ich habe auch nicht so sehr ein Problem mit nassen Füßen, die kalt werden, sondern eher mit nassen Händen, die in nassen Handschuhen irgendwann sehr kalt werden und würde daher über wasserdichte Überhandschuhe nachdenken - aber das hängt natürlich davon ab, unter welchen Bedingungen Du an welchem Körperteil frierst ;-). Ein Moskito-Kopfnetz (wiegt glaube ich 12 g) würde ich auch mitnehmen (und mir dafür aber schweres Zeug wie Moskito-Spray oder so sparen). Zu der Zeit und bei den nächtlichen Temperaturen sollte es keine großen Probleme mehr mit Mücken geben. InReach würde ich mir auch sparen. Bei den 285 g für 1. Hilfe, Kulturbeutel und tbd ist bestimmt noch was zu machen...
  3. OT: Die Tüten, die ich meine, sind aus PE. Dachte, das ist was anderes, als Polycro
  4. Ich würde einfach eine stabilere Plastiktüte nehmen. Meine habe ich seit 2018 und sie hat schon mehr als 200 Wandertage überlebt. Da ich die Tüte schon so lange habe, ist genau diese leider nicht mehr erhältlich. Sie ist durchsichtig, aus einem dickeren/festeren Material und wiegt 45 g (vom Material her vermutlich so oder so ähnlich, wie die von Gossamer Gear oder diese hier). Ich habe die Ultra Sil Stuff Sacks in verschiedenen Größen. Die sind nicht annähernd so wasserdicht, wie eine Plastiktüte. Meinen Schlafsack würde ich denen nicht anvertrauen.
  5. Von Gear Aid gibt es Zipper Cleaner and Lubricant. Den habe ich zwar selbst noch nicht verwendet, aber mit allen anderen Produkten von Gear Aid war ich bisher sehr zufrieden. Vielleicht hat ja auch jemand konkrete Erfahrungen? Viele Grüße!
  6. Eine 3 mm EVA-Matte drunter legen, kann tagsüber wunderbar als Sitpad (oder Liegepad) verwendet werden. Gibt es z.B. von Gossamer Gear oder MLD oder hier (von den 2 m würde ich dann aber aus Gewichtsspargründen was abschneiden).
  7. Derzeit benötigt man für einen Flug aus den USA nach Deutschland keinen Test, jedenfalls wenn man geimpft ist (bin am 14./15.04. von Los Angeles zurückgeflogen).
  8. Ich bin auch mit Daune unterwegs, u.a. auf dem GR 11 (Schlafsack von WM mit unbehandelter Daune) und teile die Erfahrung der meisten: Ab und an gibt es mal eine Nacht mit ordentlich Kondens, dann ist die Oberfläche des Schlafsacks etwas feucht (oder wenn es sehr kalt ist gefroren) und die Fußbox vielleicht etwas mehr, weil man an die Zeltwand kommt (habe ein einwandiges Zelt). An solchen Tagen mache ich bei gutem Wetter eine etwas längere Mittagspause und packe den Schlafsack aus und lasse ihn kurz in der Sonne trocknen. Keiner meiner Schlafsäcke/Quilts ist jemals so feucht geworden, dass ich Bedenken gehabt hätte, ihn einzupacken oder gar dass die Daune geklumpt hätte.
  9. @kra Die von mir genannten Beispiele mögen überspitzt sein, aber ich denke, sie illustrieren das Problem, dass Du für den Fall "werde ich voraussichtlich nicht benötigen" verschiedenen Unterkategorien bilden musst, nämlich (zumindest): Fälle, von denen Du ausgehst, dass sie nicht eintreten und auf die Du trotzdem vorbereitet sein willst (entweder z.B. weil Du den Fall zwar für unwahrscheinlich, aber trotzdem für nicht völlig fernliegend hältst oder weil der Fall zwar ziemlich unwahrscheinlich ist, die Folgen aber so schwer wären) Fälle, von denen Du ausgehst, dass sie nicht eintreten und auf die Du Dich nicht vorbereitest (z.B. weil es sehr mühsam ist, einen Defibrillator mit sich herumzutragen oder weil eine spontane Entbindung nahezu ausgeschlossen ist) Was Du in welche Kategorie sortierst (worauf Du also vorbereitet sein willst, obwohl Du davon ausgehst, dass der Fall nicht eintritt), verrätst Du leider nicht (Herz-Kreislauf-Probleme? akute Blinddarmentzündung?). Wenn ich mir Unfallstatistiken für Wandern anschaue, dann ist die mit Abstand größte Unfallursache Stolpern/Stürzen/Abstürzen - und zwar in den Bergen (in "echten" Bergen, also den Alpen, nicht im Mittelgebirge). Bei einem echten Absturz wird das größte Problem sein, die Person zu erreichen - da richte ich mit meinem 1. Hilfe-Set wenig aus. Die Alpen halte ich im Übrigen für komplett zivilisationsnah. Wenn ich keinen Handyempfang habe (worauf ich mich in den Alpen tatsächlich nicht verlassen würde), dann ist zumindest die nächste Hütte in wenigen Stunden zu erreichen. Bei Problemen, die dazu führen, dass die verletzte Person sich nicht mehr fortbewegen kann, kann ich also im Zweifel Hilfe holen. Für fast alles andere reicht mein Minimal-Set. Ich kann nicht ausschließen, dass schon mal eine Person beim Wandern verblutet ist - davon hätte ich allerdings noch nie gehört bzw. wäre das Risiko so gering, dass ich es eingehen würde (Wandern ist ja ohnehin ein sehr ungefährlicher Sport). Die nächstgrößere Unfallursache sind Herz-Kreislauf-Probleme. Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass jemand einen Defibrillator mit auf eine Wanderung nimmt. Das Beispiel des Defibrillators war aber insofern ernst gemeint, als das vermutlich ein Gegenstand ist, der eher zum Einsatz kommen und ein Leben retten würde, als beispielsweise ein Skalpel. Vielleicht wäre es interessanter/aufschlussreicher, zu diskutieren, auf welche Probleme man vorbereitet sein will, als einfach Listen abzugleichen. Wenn ich mir die Posts zur Tourvorbereitung und Reiseberichte anschaue, dann dürften die wenigsten zivilisationsfern unterwegs sein (zivilisationsfern bedeutet für mich, dass ich nicht noch am gleichen Tag an einen Ort oder eine Straße oder irgendeine Form von Infrastruktur gelangen kann, die mir erlaubt, Kontakt zu anderen aufzunehmen). In Europa kann man vielleicht in abgelegenen Gegenden Schwedens zivilisationsfern unterwegs sein, in den USA oder Kanada gibt es bestimmt ein paar Ecken, wobei man dort auch abseits der bekannten Trails unterwegs sein muss. Sonst muss man schon nach Südamerika oder Sibirien oder irgendwas in der Liga.
  10. Die meisten meiner Ausrüstungsgegenstände haben mittlerweile einen Grad an Benutzung und Verdreckung erreicht, der Anlass zu einem Frühjahrsputz gibt. Zu ein paar Gegenständen hätte ich Fragen nach Putztipps: Schlafsack: Wie regelmäßig lasst ihr euren Schlafsack reinigen? Nach x Nächten, wenn er sichtbar verschmutzt ist oder wenn er müffelt? Lasst ihr ihn dann komplett waschen oder gibt es auch eine Art Trockenreinigung? Isomatte (NeoAir Xlite), Zelt (Dyneema), Rucksack (Dyneema): Wollte ich mit lauwarmem Wasser und milder Seife abwischen/schrubben. Hat jemand eine bessere Idee oder kennt irgendein Wunderreinigungsmittel (das wahlweise Dreck oder den Schweißgeruch aus den Schultergurten des Rucksacks gut entfernt)? Filter (Sawyer Squeeze): Ich komme leider aus einer Gegend mit sehr kalkhaltigem Wasser, das den Filter nach Reinigung und längerem Nichtbenutzen ziemlich zusetzt. Destilliertes Wasser oder eine Flasche stilles Wasser (Babynahrung?) kaufen oder was verwendet ihr da so zum Reinigen? Beutel für Dreckwasser (Platypus, Evernew, Cnoc): Micropur einwirken lassen? Regenhose und diverse Beutelchen aus Silnylon, Tyvek, Dyneema: mit milder Seife von Hand waschen oder kann man Teile davon auch bedenkenlos in die Waschmaschine schmeißen? Ergänzung: Das wichtigste hätte ich fast vergessen: EVA closed cell foam pad: Wie reinige ich das Ding am besten und vor allem: womit repariere/klebe ich einen Riss?
  11. Der Unterschied ist halt, dass die Wundreinigungstücher einzeln verpackt sind. Je nach Dauer der Wanderung kann ich die erforderliche Anzahl mitnehmen und bin mit um die 10 g dabei. So viel wiegt bei Betaisodona wahrscheinlich schon die Verpackung (zumal das ein Zeug ist, von dem man wirklich nicht will, dass es ausläuft).
  12. @kra Da haben wir irgendwie eine sehr unterschiedliche Herangehensweise. Ich versuche eigentlich nur Dinge mitzunehmen, die ich voraussichtlich brauche. Es gibt einfach zu viele Sachen, die man nicht braucht. Das artet doch irgendwann aus. Ein Defibrillator ist zum Beispiel bestimmt eine feine Sache und hätte auch auf Wanderungen vermutlich schon Leben gerettet - scheint mir aber etwas unhandlich und schwer. Ich habe auch nichts für einen Schädelbasisbruch, offene Frakturen, epileptische Anfälle oder spontane Entbindungen dabei.
  13. berghutze

    Groundsheet

    Der Post ist knapp zwei Wochen vor meiner Arizona-Trail-Wanderung aufgepoppt und nun schon etwas älter. Als (überzeugter) Polycro-Nutzer war ich über die Antworten etwas überrascht, wollte aber noch meine Erfahrungen auf dem AZT abwarten (da insbesondere ja auch nach Dornen gefragt war). Auch nach dem AZT bleibe ich dabei: Polycro Polycro ist am leichtesten und hat das geringste Packmaß (Wenn ich mir überlege, einen neuen Ausrüstungsgegenstand anzuschaffen und zwischen mehreren Optionen schwanke, ist meine Herangehensweise inzwischen die, es einfach mal mit dem leichtesten zu probieren, insbesondere wenn die leichteste Möglichkeit auch noch die günstigste ist - wir sind hier ja schließlich im UL-Forum. So bin ich bei meinem ersten Polycro-Groundsheet gelandet und dabei geblieben). Polycro ist nicht so empfindlich, wie hier alle tun. Ich bin mit meinem Polycro-Groundsheet nicht besonders pfleglich umgegangen und teile zwar die Erfahrung von @cafeconleche: Da ich auf die Ecken häufiger Steine gelegt und das Groundsheet dann herumgezogen habe, hatte ich ein paar Risse an den Ecken. Mit ein bisschen Klebeband reißt da aber nichts weiter ein. Bei mir hat das Groundsheet den kompletten AZT überlebt (war übrigens nicht neu, sondern immer noch mein erstes, das ich davor schon auf dem Kungsleden und meiner Wien-Nizza-Wanderung dabei hatte). Da ich keine Lust hatte, es vor der Heimreise zu putzen, ist es danach allerdings im Müll gelandet.
  14. Die einzigen Artikel aus meinem 1. Hilfe-Set, die regelmäßig Verwendung finden, sind für kleinere oder größere blutende (Schürf-)Wunden: Pflaster Kompressen + irgendeine Form von Klebeband Alkoholtupfer und der aus meiner Sicht wichtigste/beste, hier aber bislang nicht genannte Artikel: Wundreinigungstücher - sind wie Alkoholtupfer einzeln verpackt, allerdings viel besser geeignet, um Schürfwunden vor Ort zu reinigen (größer, anderes Material und mit Kochsalzlösung statt mit Alkohol). In seltenen Fällen kam außerdem zu Verwendung: Pinzette Kortisonsalbe Zeckenkarte Weil scheinbar alle immer Ibus dabei haben, trage ich die auch regelmäßig mit mir herum - bin aber irgendwie nicht der Typ, der sich Schmerzmittel einwirft. Das wäre dann auch der gesamte Inhalt meines 1. Hilfe-Sets. Bislang habe ich noch nichts vermisst. Verpackung ist ein 380 ml-Zip-Beutel.
  15. Da du ja vermutlich keine Zeit mehr hast, die Schuhe über Tage hinweg zu testen, würde ich sagen, lege an einem Tag einen Gewaltmarsch ein - was auch immer das für dich ist, 30 km, 40 km oder mehr - jedenfalls so, dass die Füße abends ordentlich geschwollen sind und (vom Laufen, nicht vom Schuh, würde zumindest 8 bis 9 Stunden reine Gehzeit anpeilen) weh tun, dann bekommst du wahrscheinlich einen ganz guten Eindruck. Auf dem AZT sind übrigens relativ viele Leute mit Hokas unterwegs (weiß nicht genau, welches Modell), die damit recht zufrieden sind. Ergänzung zum Thema zu weit: habe heute tatsächlich einen Hiker getroffen, der beim postholing einen seiner Altras Lone Peaks verloren hat und dem es nicht gelungen ist, den Schuh wieder auszubuddeln .
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