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Ultraleicht Trekking

berghutze

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  1. Exped Zip Pack UL mit langem Reissverschluss (40 g in XL = 17 l; L = 13 l hätte es wahrscheinlich auch getan). http://www.exped.com/germany/de/product-category/packsaecke/zip-pack-ul-xl-ruby-red
  2. berghutze

    Katabatic Flex

    Vielen Dank für den Hinweis zur Temperatur, noch wärmere Quilts habe ich aber praktisch nicht gesehen (da ZPacks bei den Temperaturangaben wohl maßlos übertreibt und Katabatic deutlich besser sein soll, hoffe ich mal, dass der Katabatic 15° F dann passt). Der Cumulus Quilt 450, den Du dabei hattest, ist mit einer Komforttemperatur von nur -1°C angegeben.
  3. berghutze

    Katabatic Flex

    Der Quilt kostet 400 USD, das sind derzeit ungefähr 360 EUR. Ich sehe nicht, was für eine US-Steuer anfallen sollte; die Einfuhr ist abgabenfrei, wenn ich den Quilt selbst im Flugzeug mitbringe, da unter dem Freibetrag von 430 EUR.
  4. berghutze

    Katabatic Flex

    Liebes Forum, kann jemand was zum Katabatic Flex, ich neige zum 15° F mit 900 Fillpower, sagen (714 g in regular)? https://katabaticgear.com/shop/flex-15-sleeping-bag/ Zu mir: W, habe bislang keinen Quilt benutzt (bei warmen Temperaturen mit komplett geöffnetem Schlafsack schlafen, zähle ich jetzt mal nicht, das kann jeder...) und habe auch etwas Bedenken (bin ein großer Fan von Wärmekragen und mache bei kalten Temperaturen auch sehr gerne die Kapuze zu) - will Quilts aber eine Chance geben. Anwendungsbereich: In den letzten Wochen hat sich der Plan konkretisiert, 2021 den PCT zu laufen. Wollte dieses Jahr eigentlich dafür noch kein Equipment kaufen, aber jetzt hat sich kurzfristig die Gelegenheit ergeben, den Quilt aus den USA mitzubringen... und ich habe im Schlafsack-/Quilt-Bereich nicht das Gefühl, dass sich da wahnsinnig viel tut und nächstes Jahr mit bahnbrechenden neuen Modellen zu rechnen ist. Von allem was ich bisher so gesehen, gehört und gelesen habe, gefallen mir die Quilts von Katabatic von der Qualität und dem Loft her sehr gut (der Wärmekragen ist aus meiner Sicht auch ein großer Pluspunkt). Zum Befestigungssystem kann man wahrscheinlich erst was sagen, wenn man es selbst (bei kalten Temperaturen) getestet hat - aber falls hier jemand Erfahrungen hat... Von den Katabatic-Quilts kommt für mich definitiv nur der Flex in Betracht, da ich - sowohl unter der Bettdecke, als auch im Schlafsack - die Füße gerne ins Freie strecke (solange sie nicht gefrieren) und diese Freiheit unbedingt auch im Quilt haben möchte. Für den PCT tendiere ich zum 15° F (= -9° C). Zwar scheint die übereinstimmende Meinung zu herrschen, dass die Temperaturangaben von Katabatic im Vergleich zu anderen Herstellern eher konservativ sind. Da es sich aber nicht um EN-Temperaturangaben handelt, kann ich mir nicht vorstellen, dass es sich dabei um die Komforttemperatur iSd EN-Norm handelt. Ich hätte gedacht, dass der Quilt irgendwo zwischen WM Ultralite (-4° C) und WM Versalite oder Apache (-6/-7° C) einzuordnen ist. Mich würden Eure Meinungen zu diesem Quilt sehr interessieren. Die Quilts von EE und ZPacks überzeugen mich nicht. Aber übersehe ich vielleicht irgendwas bzw. irgendeinen tollen Quilt? Oder ist aus irgendeinem Grund von dem Katabatic Flex unbedingt abzuraten? Da ich ziemlich genau am Ende der Größenangaben für "small" (bis 167,5 cm) bin (167 cm oder 168 cm?) würde mich außerdem interessieren, ob ihr eher zum kleineren Quilt oder zu "regular" ratet (small ist 47 Gramm leichter...). [Ziehe die Frage zurück, da ich ohnehin an der Grenze bin und als gelegentlicher Bauchschläfer noch meine ausgestreckten Füße zu meiner Körpergröße dazurechnen sollte und damit auf jeden Fall bei regular lande.] Viele Grüße, Berghutze Ach ja, und natürlich stellt sich auch die Frage, ob es der Katabatic Flex 22°F (-5,5° C, 638 g in regular) nicht vielleicht auch tut...
  5. Das mit dem Wasser habe ich, nach allem was ich vorher so gelesen hatte, etwas unterschätzt. Ich habe nie ernsthaft in Erwägung gezogen, einen Filter mitzunehmen, weil ich dachte: für die paar Mal nehme ich Tabletten - und das war dann doch öfters als gedacht (und hat in der Hitze einerseits genervt, weil Wartezeit und andererseits weil in lauwarmem Wasser der Chlorgeschmack deutlich wahrnehmbar ist). Das mag aber auch daran gelegen haben, dass meine Neigung, große Mengen Wasser mit mir herumzutragen, gering war, wenn ich wusste, dass in zwei oder drei Stunden wieder Wasser kommt (wenn vielleicht auch nicht direkt aus einer Quelle). Die Etappe Aguas Tuertas - Lizara fand ich sauschön (Ibón de Estanes und vor allem auch das Valle de los Sarrios), da würde ich mir gut überlegen, ob ich eine Alternative laufe (aus Gründen, die ich nicht verstanden habe, sind einige auch den alten GR 11 direkt nach Candanchú gelaufen). Und ja: auch bei Aguas Tuertas sind Kühe... Comapedrosa ist direkt links, wenn man den Port de Baiau hoch kommt -- liegt also praktisch auf dem Weg. Als ich dort ankam, kam gerade eine größere Wandergruppe den Berg runter, die vom Refugio aus dorthin aufgestiegen waren. Sah jetzt nicht so aus, als ob der Auf-/Abstieg besondere Freude bereitet, aber wenn sich die Aussicht lohnt...
  6. berghutze

    Milchpulver verpacken?

    Ich habe eine ziemlich profane Frage: Wie verpackt ihr Milchpulver? Ich habe das Milchpulver bisher in Ziplock-Beuteln mitgenommen und meine Erfahrung ist, dass das Pulver so fein ist, dass es sich früher (bei nicht so gutem aufpassen nach zwei Wochen) oder später (nach drei bis vier Wochen) in den Rillen des Ziplock-Verschlusses festsetzt und dieser dann nicht mehr zuverlässig schließt. Mit einer Nadel oder einem Messer kann man dann zwar versuchen, das Pulver da wieder rauszukratzen, aber das hat bei mir - wenn es einmal so weit war - nur wenige Tage geholfen. Habe den Ziplock-Beutel dieses Mal in einen zweiten Ziplock-Beutel gesteckt, damit die Sauerei nicht so groß wird - aber hat vielleicht jemand eine Alternative? Funktioniert es z.B. besser, das Milchpulver im ursprünglichen Beutel zu lassen und diesen mit einem Clip zu verschließen? Oder ist das ein Problem, das nur ich habe???
  7. Ein paar Sachen sind mir jetzt doch noch eingefallen: Heuschnupfen: Wer Probleme mit Heuschnupfen hat und eher früh in der Saison losgeht, sollte unbedingt genügend Medikamente mitnehmen. Im Baskenland läuft man zu dieser Zeit gefühlt nur durch blühende Wiesen. Tourvorbereitung: Ziemlich viele der Refugios haben Webcams. Um eine konkrete Vorstellung von den aktuellen Bedingungen (v.a. wegen Schnee) zu bekommen, fand ich es ganz hilfreich, dort immer mal wieder nachzuschauen: https://www.alberguesyrefugios.com/webcams Auf den Seiten von den Refugios gibt es auch Hinweise zum Zustand der Wege (v.a. was Schnee angeht) und Wettervorhersagen (unter "Montana Segura"); hier z.B. für das Refugio Respomuso: https://www.alberguesyrefugios.com/respomuso/ Offlinekarten: Hatte mir vorher die OSM-Karte Pyrenäen und vom spanischen Instituto Geográfico Nacional kostenlose Karten http://centrodedescargas.cnig.es/CentroDescargas/locale?request_locale=es# heruntergeladen, was sich als ganz gute Kombination erwiesen hat. Auf den OSM-Karten sind sehr viel mehr Wege eingezeichnet und auf den IGN-Karten ist die topographische Darstellung um Klassen besser (wenn ich recht sehe, benötigt man für die gesamte Strecke die Karten Navarra, Lleida, Huesa und Girona ~3 GB). Je nach Bedürfnis bin ich dann zwischen den verschiedenen Karten gesprungen. Supermarkt: Die zwei Supermärkte in Espot waren auch ganz gut und hatten z.B. Müsli.
  8. In der Zeit, in der ich gewandert bin, war es tatsächlich nie so kalt oder windig, dass ich das Bedürfnis hatte, eine Mütze aufzuziehen (und ich bin da eher ein Weichei). Ich hatte ein dünnes Stirnband und ein Buff dabei, das ich noch hätte über den Kopf ziehen können. Morgens habe ich manchmal das Stirnband getragen.
  9. Ich bin frisch zurück vom GR 11 und dachte, ich nutze die Gelegenheit, ein paar Dinge aufzuschreiben, die vielleicht für zukünftige Wanderer hilfreich sein könnten bzw. die ich mich vorher gefragt habe. Einen kompletten Reisebericht spare ich mir, davon findet man im Internet genug. Ich bin am 21.06. losgelaufen und sehr viel schneller durchgekommen, als gedacht. Effektiv bin ich 30 Tage gelaufen, habe 1 (freiwilligen) Pausentag eingelegt und bin 3 Tage ausgefallen, da ich irgendwo wohl schlechtes Wasser getrunken habe (frage mich immer noch wo, habe aber keinen konkreten Verdacht). Auf die ganze Strecke gesehen fand ich den GR 11 nicht besonders anspruchsvoll zu laufen. Nach einigen Berichten, die ich hier und sonst wo im Internet gelesen hatte, habe ich schon Bedenken bekommen, ob der GR 11 wohl das Richtige für mich ist. Wenn man eher vom Bergwandern als vom Flachland- und Streckewandern kommt sollte der GR 11 aber kein Problem sein. Es gibt kaum Stellen, an denen man mal die Hände braucht. Und so richtig hässliche Ab- oder Aufstiege sind auch selten (den Port de Baiau hoch ging es aber z.B. ordentlich durch Geröll). Vielleicht muss ich das Ganze aber insofern relativieren, als ich eigentlich immer ziemlich gute Bedingungen hatte und fast nie im Regen oder Nebel irgendwo hoch oder runter musste. Steigeisen/Microspikes: Als ich losgelaufen bin, lag am Collado de Tebarrai noch ordentlich Schnee und auch als ich dort angekommen bin, waren die letzten ~300 Höhenmeter (ab kurz oberhalb vom Llena Cantal - ich würde übrigens, wenn es zeitlich hinkommt, empfehlen dort zu campen) noch schneebedeckt. Auf der Etappe Lizara - Candanchú waren auch noch ordentliche Altschneefelder zu queren. Trotzdem waren die Microspikes aus meiner Sicht ein Overkill und ich würde sie nicht nochmal mitnehmen. Da wäre man auch überall so durchgekommen. Und durch größere Städte mit Post kommt man selten. Ich habe die Spikes daher bis zum Schluss spazierengetragen. Wasser: Einen Filter oder Tabletten (habe zwischendurch auch über einen Steripen nachgedacht) benötigt man aus meiner Sicht unbedingt, da es wirklich überall Kühe und Pferde gibt. Man kommt zwar regelmäßig an Quellen vorbei, aber damit wird man es nicht schaffen, seinen Wasserbedarf vollständig zu decken. Auf der Etappe Zuriza - Aguas Tuertas gibt es zwar z.B. im Abstieg eine Quelle, aber dann kommt erstmal ein Tal mit 1.500 Kühen und an einem heißen Tag müsste man schon sehr viel Wasser aus der Quelle mit sich rumschleppen, um damit bis Aguas Tuertas zu kommen. Genauso bei der Quelle bei Pla de Baiau. Dort wird niemand genug Wasser bis zum Refugio Comapedrosa mitnehmen und an der obersten Stelle bei den Estanys de Baiau stehen natürlich Kühe und Pferde. Wasser II: Denjenigen, die früh in der Saison losgehen und voraussichtlich viel Schmelzwasser trinken werden, würde ich empfehlen, irgendwelches Mineralstoffpulverzeugs mitzunehmen, das man ins Wasser kippen kann. Denn von dem Schmelzwasser kann man sonst wirklich ohne Ende saufen ohne dass der Durst weggeht. Resupply: Einkaufen war gar kein Problem, man sollte nur die Siesta bedenken, während der die Läden geschlossen haben. Die Auswahl war natürlich nicht überall riesig. In Parzán (der Supermarkt bei der Tanke war glaube ich günstiger, der andere hatte dafür aber Erdnussbutter) und in Arinsal (wenn man vom Atlantik zum Mittelmeer läuft der zweite, der auf der linken Seite kommt) gab es Supermärkte mit einer wirklich guten Auswahl. Moskitos: Gab es zwar, waren aus meiner Sicht aber kein großes Problem. Ich hatte kein Moskitospray dabei und es ging auch so. Habe aber einen Typ getroffen, der übel verstochen worden ist. Schuhe: Hatte die Adidas Terrex Swift dabei, die sich sehr gut geschlagen haben (keine Löcher, Sohle war bis zum Schluss okay und ich bin damit insgesamt über 1.000 km gelaufen). Habe einen Kanadier mit Brooks Cascadia getroffen, die nach 400 km nicht nur Löcher hatten, sondern bei denen auch ganze Teile aus der Sohle herausgerissen waren. Ein Spanier mit relativ leichten La Sportiva-Trail Runnern hatte auch Löcher in den Schuhen (immerhin war aber die Sohle noch gut). unnötiges Gewicht: Ich hatte eine dicke Mütze (100g) und Handschuhe (62g) dabei. Beides war - neben den Microspikes - unnötig. Ich hatte zwar ausgesprochen gutes und warmes Wetter. Ich denke aber, dass beides auch bei schlechterem Wetter nicht nötig gewesen wäre. Außerdem war das Groundsheet im Nachhinein auch nicht nötig. Steinigen Boden hatte ich nur zweimal (auf Campingplätzen ), sonst hätte ich nirgends Bedenken gehabt. Abkürzung (ohne Abstieg nach Banos de Panticosa): Zwischen Bachimana und Bujaruelo gibt es die Möglichkeit, eine Abkürzung an einer Wasserleitung entlang zu gehen, die jedenfalls im Cicerone-Guide nicht beschrieben ist. So spart man sich den Abstieg nach und Aufstieg von Banos de Panticosa. Der Weg ist nicht markiert, hier gibt es aber einen gpx-Track: https://travesiapirenaica.com/gr11/tuberia-panticosa.php (Achtung! dort gibt es noch mehr Trampelpfade, irgendwann geht es links ab; wenn man viel Höhe verliert, hat man die Abzweigung verpasst und läuft zu einem kleinen See ) Wechsel zum GR 10: Da mich schon zu Hause genervt hat, wie schlecht man vom Cap de Creus wieder wegkommt, hatte ich mir überlegt, am vorletzten Tag auf den GR 10 zu wechseln und die Wanderung statt in Cap de Creus in Banyuls-sur-mer (Zuganschluss!) zu beenden. Mit meiner Entscheidung war ich mehr als glücklich. Der GR 11 verläuft die letzten Etappen in relativ niedriger Höhe, es war ziemlich heiß und schwül, tolle Sicht hatte man kaum, das Vergnügen hielt sich in Grenzen. Kurz nach Requesens bin ich dann nach links auf einen (zwar unbeschilderten, aber zum Glück markierten) kleinen Pfad abgebogen und zum Puig de l'Orri aufgestiegen, um auf die französische Seite zu kommen (im Nachhinein würde ich vielleicht lieber den ausgeschilderten Weg kurz vor Requesens auf den Coll Forcat nehmen). Auf der französischen Seite ging es nochmal auf 1.100 m hoch, auf einmal hatte ich eine tolle Aussicht und konnte endlich das Meer sehen! Dort habe ich im "Refuge" Tomy übernachtet, auch nochmal mit toller Aussicht, was wirklich ein schöner letzter Abend war (eine flache Stelle für ein Zelt zu finden wäre auf dem Stück allerdings schwierig gewesen). Der Campingplatz in Banyuls-sur-mer ist leider nicht besonders toll. Gegenüber ist aber (zum Trost) ein riesiger Carrefour, der sogar eine Waschmaschine hat. Sonst fällt mir jetzt gar nichts besondes mehr ein, da alles so gut und einfach geklappt hat. Bei Fragen stehe ich aber gerne zur Verfügung... Viele Grüße, Berghutze
  10. Powerstrech wird damit vermarktet, winddichter zu sein, als ein normales Fleece.
  11. @BitPoet: Falls Du nicht bis Montag warten willst: https://travesiapirenaica.com/en/gr11/gr11.php Bin gerade am planen und die Seite ist ganz gut. Dort kann man auch gpx-Tracks runterladen, die mir ganz akkurat erscheinen. Angaben zu Wasserquellen sind aber im Cicerone besser. Dafür gibt es auf der Seite zwischen Bachimana und Bujaruelo eine Variante ohne Abstieg nach Balneario de Panticosa (allerdings nur auf spanisch), die nicht im Cicerone ist.
  12. Liebes Forum, ich habe gleich noch eine Frage: In drei Wochen geht es los auf den GR 11 und in etwa einem Monat werde ich an den ersten hohen Pass, den Cuello de Tebarrai (knapp 2.800 m), kommen. Seit Wochen klicke ich täglich mehrmals die dortige Webcam an und versuche den Schnee durch intensives Anschauen zum Schmelzen zu bringen. Leider hat es zumindest bis letzte Woche noch geschneit (okay, ein bisschen Schnee hingepudert - aber groß geschmolzen ist jedenfalls nichts) und sieht immer noch so aus (über den Pass geht es in der Scharte links von dem rechten Berg): Besteht Eurer Erfahrung nach noch ernsthafte Hoffnung, dass in einem Monat eine substantielle Menge an Schnee schmilzt (angeblich soll der Pass eigentlich ab Mitte Juni mehr oder weniger schneefrei sein)? Allmählich müsste ich mir nämlich mal ernsthaftere Gedanken über das Thema Microspikes machen... Und bei solchen Verhältnissen würde ich wohl welche brauchen, da es nicht nur darum geht, ein Altschneefeld zu queren, sondern überhaupt erst mal den Berg hoch zu kommen (600 Hm). Welche Microspikes könnt Ihr empfehlen? Ich hatte die Snowline Chainsen light ins Auge gefasst. Auch hier danke ich schon mal recht herzlich für Tipps.
  13. Liebes Forum, kann mir jemand zu dem Thema Heringe weiterhelfen? Dies ist eine Wissenschaft, die mir bislang verborgen geblieben ist. Die Materialunterschiede verstehe ich, aber bei Heringen, Nägeln, Nadeln, Y-, V- und was weiß ich was noch für Formen steige ich leider aus und habe auch keine Seite gefunden, die die unterschiedlichen Arten zusammenstellt und sinnvoll erklärt. Wie macht Ihr das? Habt Ihr zu Hause eine Sammlung an allem, was es so gibt, und nehmt dann für die jeweilige Tour das passende mit? Oder gibt es eine Universal-Kombination, mit der man eigentlich nie ganz falsch liegt? Verwendet man für die Befestigung des Zelts (damit meine ich die Heringe an den 4 Ecken, mit denen das Zelt am Boden festgemacht wird) andere Heringe als für die Punkte, die man abspannt? Ich habe derzeit ein Nemo Hornet 1 P-Zelt, das an 6 Stellen am Boden verankert wird (werden kann) und drei zusätzliche Abspannpunkte an den Zeltstangen hat. An Heringen habe ich bislang die 6 Nemo V(?)-Heringe (15 g), die dabei waren, und 6 MSR Mini-Groundhogs. In drei Wochen geht es auf den GR 11. Könnt Ihr mir dafür Heringe empfehlen? Welche und wie viele? Ich bin über jeden Hinweis dankbar und wünsche im Übrigen einen schönen Feiertag, Berghutze
  14. Da ich selbst kein Tarp habe, kann ich dazu aus eigener Erfahrung nichts sagen. Ich glaube nicht, dass die Höhe an sich ein Problem ist. Ich könnte mir eher vorstellen, dass der patagonische Wind eine Herausforderung wird. Isolationsschicht: Ich habe gerade eine Haglöfs Essens II, die ich mir vor allem auch wegen Farbe und Schnitt gekauft habe und von der ich weder das Gefühl habe, dass sie besonders toll, noch dass sie in irgendeiner Art und Weise besonders schlecht ist. Für so eine Reise sollte man natürlich einerseits qualitativ hochwertige Sachen dabei haben, die einem - da man sie ja ständig an hat - auch gefallen. Aber andererseits kann in diesen Regionen schon auch mal was wegkommen (wobei ich immer Glück gehabt habe), weshalb es nicht schlecht ist, wenn dann nicht so wahnsinnig viel Geld futsch ist (also z.B. einfach eine Daunenjacke von Uniqlo?). Bei so einer langen Reise würde ich vielleicht aber eher Synthetik nehmen, da einfacher zu reinigen. Waschen: Zwischen 2004 und 2015 bin ich insgesamt so 10 bis 11 Monate in Süd- und Mittelamerika gewesen und kann mich dunkel erinnern, einige wenige Male (ganz am Anfang) von Hand gewaschen zu haben (das erste Mal hatte ich auch noch eine Wäscheleine dabei, die habe ich dann aber abgeschafft). Ich bin meine Wäsche eigentlich immer im Hostel losgeworden. Ein Problem hat man nur, wenn man in so einem Tempo reist, dass man überall nur eine Nacht bleibt; dann wird das nicht funktionieren. Falls ihr vorhabt, immer von Hand zu waschen, wäre es vielleicht lohnenswert einen Universal-Stöpsel fürs Waschbecken mit zu nehmen. Das gibt es meistens nicht und ich habe mir dann immer einen provisorischen Stöpsel aus Plastiktüten, in die ich feuchte Tempos oder so gestopft habe, gebaut. Mit Rei habe ich nicht so tolle Erfahrungen gemacht: die Flecken gehen zwar einigermaßen raus, der Gestank (v.a. in den Socken) bleibt aber. Es gibt bestimmt noch andere gute Waschmittel, aber ich habe letztes Jahr mit einer Seife von DM/Alverde (Pflanzenöl Verveine) ganz gute Erfahrungen gemacht. Ich hatte kurz vor der Reise ein Pröbchen im Laden bekommen, das ich spontan mitgenommen habe und mit dem ich sehr zufrieden war. Ein Stückchen Seife dabei zu haben, ist im übrigen idR in Südamerika kein Fehler, da es das dort auf den meisten Toiletten standardmäßig nicht gibt. Und was mir zur Hosenwahl noch eingefallen ist: falls ihr auch in den Dschungel wollt, würde ich empfehlen, eine Hose mitzunehmen, durch die Moskitos nicht durchstechen können (habe ich auf die harte Tour gelernt...). Das sind eigentlich alle diese leichten Trekkinghosen (nicht aber z.B. leichte Baumwollhosen).
  15. Ich kann vor allem zu Südamerika was beitragen: Ob Du eine wärmere Jacke brauchst, hängt vor allem davon ab, was Du machen möchtest. In Südamerika kann man relativ hoch hinaus und so ab 4.000 m kann es ziemlich frisch werden (und Heizungen werden dort auch heute noch nicht Standard sein). Wenn Du also z.B. in den Salar de Uyuni möchtest oder von Huaráz aus zum Trekking würde ich eine Daunenjacke (oder Synthetikjacke, jedenfalls noch eine Isolationsschicht) einpacken. Auf die ganze Region gesehen ist Südamerika kein Outdoor-Shopping-Paradies. In La Paz gibt es aber einige Outdoor-Läden, die gefälschte Sachen verkaufen, die zum Teil ganz ordentliche Qualität haben. In Huaráz findet sich bestimmt auch was und da die Argentinier alle selbst wahnsinnig viel zelten, müsste es dort eigentlich auch Läden geben (Doite ist dort sehr angesagt - das ist, glaube ich, eine chilenische Marke). Dort könnte man also - vor allem, wenn es Dich erst nach Südostasien verschlägt - auch noch Sachen kaufen. Falls es Dich Richtung Patagonien zieht aber unbedingt alles vorher kaufen - dort ist es ziemlich teuer. 3 T-Shirts und 2 Longsleeves brauchst Du jedenfalls für Südamerika nicht, 2 T-Shirts und 1 Longsleeve reichen. Wenn Du in der Zivilisation bist, kannst Du im Hostel eigentlich immer Sachen zum Waschen geben und wenn Du nicht in der Zivilisation bist, ist es gerade egal. Statt oder als Alltagsschuhe würde ich ein paar Flipflops mitnehmen. Südamerika kann auch ziemlich warm sein... Zum Duschen in Hostels finde ich Flipflops auch keinen Fehler. Tagesrucksack: https://www.decathlon.de/p/rucksack-travel-ultrakompakt-10-liter/_/R-p-123342?mc=8492587&c=BRAUN_BORDEAUX Grundsätzlich müsstest Du Dir halt vorher sehr genau überlegen, wie groß der Trekking-Anteil an Deiner Reise sein soll und wie sehr es Dich stressen würde, erst noch (fremde und qualitativ vielleicht nicht so hochwertige) Ausrüstung zu besorgen/auszuleihen. 1 Jahr lang Trekkingstöcke mit mir rumzuschleppen, stelle ich mir aber auch einigermaßen nervig vor. Daher wäre es aus meiner Sicht eine Überlegung wert, insofern einen UL-Ansatz zu wählen, als Du versuchen könntest, mit einem 30-35 l Rucksack, den Du als Handgepäck mit ins Flugzeug/den Bus nehmen kannst, loszuziehen und Trekking-Ausrüstung dann immer vor Ort auszuleihen.
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