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  1. zweirad

    Albis

  2. Moin zusammen, ich hab am Wochenende kurz mal im Vorstellungsthread "Hallo" gesagt. Wollte jetzt auch mal was beitragen, nachdem ich auch hier viel gelesen habe. Ich habe vor knapp einem Jahr ein Tutorial erstellt für Schulterriemen, wie sie Pa'lante auch in ihrem V1 verwendet. Damals hab ich's auf Reddit gepostet und vielleicht hat es ja jemand dort auch schon gesehen. Dachte aber es lohnt sich, das hier auch nochmal zu teilen für alle die nichts mit Reddit am Hut haben und sich fragen, wie sie Schulterriemen angehen sollen. Das Tutorial ist ein Imgur-Album. Link Falls ihr fragen habt, immer her damit PS: Das Tutorial ist leider auf Englisch, also kann ich da auch gerne nochmal das ein oder andere klarstellen, falls Bedarf besteht.
  3. Wenn der Wind so richtig pfeift, liebe ich meinen Caldera Cone. Perfekter Windschutz mit optimaler Wärmeausnutzung und stabiler Topfständer in einem. Dazu ist man mit dem Ti-Tri-Modell nicht auf Spiritus oder Esbit beschränkt, sondern kann auch Holz verfeuern. Als ich ihn gekauft hatte, war ich zu geizig (oder zu vernünftig?) weitere 60 $ plus EUSt plus Zoll für den Inferno-Einsatz auszugeben. Eine Zeitlang war ich mit der Lösung ohne Inferno-Einsatz recht zufrieden, nur bei nassem Holz tat sich der Cone etwas schwer. Mit einem PC-Lüftungsgitter (38 g) verlief die Verbrennung besser, es war aber mit 10,5 cm Durchmesser leider zu klein für den Cone (Durchmesser unten 16 cm). Ein Teil der Ästchen fiel am Gitter vorbei und lag für die Flammen unerreichbar am Boden. Dazu kam, daß beim Entzünden des Feuers der Cone bereits übergestülpt sein musste. Eine bessere Lösung mußte her. Eigentlich wollte ich das Original nachbauen, also einen nach oben geöffneten Trichter. Die mir zur Verfügung stehenden Titanfolien waren aber nur 10 cm breit, so daß aus dem Kegelstumpf ein Zylinder wurde. Der Funktionalität tut die Zylinderform keinen Abbruch. Der Inferno-Einsatz läßt sich als Feuerschale verwenden und auch die Sekundärverbrennung (Holzvergaserprinzip) funktioniert größtenteils. So, nun die Bilder: (Etwas gebogen passt das Gitter auch noch in die Blechrolle.) (Wenn man genau hinschaut, kann man die Flammen der Sekundärverbrennung entdecken.) (Zurück bleibt ein Häufchen Asche.) Ach ja, das Wichtigste hätte ich fast vergessen! Hier die Gewichtsangaben: 2 Bodenbleche a 6 g, ein Abstandsring mit 3 g, das Titan-Streckmetallgitter zu 13 g und der äußere Ring mit Rouladennadelverschluß zu 20 g. Insgesamt ist der Inferno-Einsatz mit 48 g etwas schwerer als der Caldera Cone selber (47 g). Vielleicht ersetze ich das schwere Gitter noch durch ein mit ganz vielen Löchern versehenes Stück Titanfolie. Damit ließen sich ungefähr 10 g herauskitzeln. Allerdings könnte die Stabilität des Bodenblechs darunter leiden. Schau'n wir mal! Ein erhoffter Nebeneffekt blieb leider aus. Trotz Bodenabstand und untergelegten Titanblechen verkohlte das Gras unter der Kochstelle. Mal sehen, ob ein untergelegtes Stück Karbonfilz Abhilfe schafft.
  4. Nachdem ich in der Zwischenzeit Gelegenheit hatte verschiedene Rucksäcke zu nähen und zu testen, bin ich nun bei diesem Modell angelangt. Wer aufmerksam hinschaut wird erkennen, dass dieser Pack Merkmale von verschiedenen bekannten Vertretern des UL - Rucksack Genres aufgreift. Hier kurz die Eckdaten zusammengefasst: Das Packvolumen beträgt circa 35 bis 40 Liter, und bietet damit genug Platz um auch einen dickeren Quilt lose zu packen Zusätzliche Features sind die beiden Schultergurttaschen für Brille, Kamera, Snacks oder vor allem Müll (mein primärer Verwendungszweck) und eine Bodentasche aus elastischem Lycra Stoff, in die der Essensvorrat für den Tag gepackt werden kann - oder andere Dinge, die schnell griffbereit sein sollen - z.B. eine Windhose Auf einen Hüftgurt wird aufgrund der geringen Last, für die er konzipiert ist, verzichtet. Zur Versteifung werden entweder ein paar Teile Z-Lite, eine Neo Air oder ne kleine ProLite als Rückenpanel genutzt, oder der Burrito angewandt Der Deckel lässt sich über einen Roll-Top Verschluss verschließen. Dieser ist einfach in der Handhabung und erlaubt zudem das Fixieren von Gegenständen (z.B. ISO Matte, Jacke, …) ‚On-Top‘ Die Schultergurte sind am Halsansatz mit doppeltem 3D Mesh gepolstert aber ansonsten dünn und ohne extra Schaumstoff-Kern - Der Rucksack ist für geringe Lasten konzipiert (max. 10kg) Die Seitentaschen fassen jeweils bis zu 2 Smartwater Flaschen (1L) Alle Kordelzüge sind austauschbar (Frontnetz, Seitentaschen) Der Brustgurt lässt sich auf 3 Stufen verstellen Als Material kommt X-Pac VX03 zum Einsatz Die Rückenlänge ist mit 47 cm eher kürzer, aber für einen hüftgurtlosen Pack für meinen Geschmack genau richtig. Das Gewicht beträgt 340g Da ich mehrere Rucksäcke genäht habe, für mich aber nicht so viele brauche sind zwei Rucksäcke dieses Typs zu haben. Bei Interesse gerne PN an mich.
  5. Das Prinzip eines Quilts anstelle eines Schlafsacks (der unter mir komprimiert wird und da dann nicht mehr wärmt) leuchtet mir sehr ein. Auf den meisten Produktfotos werden Quilts aber auch geschlossen abgebildet und der Schläfer liegt wieder auf einem Großteil des Materials. Oder der Quilt reicht großzügig bis unter die Isomatte Mein Bastelprojekt hat also nun folgendes Feature: Ich beschränke die gefütterte Quiltfläche auf die Oberseite und die Seiten. Eventuell darf man minimal auf den Rändern des Quilts liegen. Ungefütterte Stoffflügel gehen nun bis an die Isomatte runter und verhindern Zugluft beim Rumwurschteln und ermöglichen dort auch die Fixierung mit Gurten. Die Frage ist jetzt, sind die zusätzlichen Flügel leichter als das eingesparte Isoliermaterial. Und taugt das Ganze überhaupt noch was. Bevor ich mit IKEA-Decken und Billigstoff die Dimensionen ergründe, habe ich zur Veranschaulichung für mich (und jetzt auch für Euch) ein Modell gebaut: Größte Hürde im Hirn war das Umstülpen der Materialschichten nach dem Zusammennähen. Links das Prinzip der Idee, rechts herkömmliches Quiltsetting Vor dem Aufeinanderschichten der Stoff- und Isolierlagen müssen die Flügel angenäht und eingeklappt werden So sieht die fertige Oberseite aus So die fertige Unter (Innen-) seite Hellblau: Der Schläfer, Rot: Innenseite, Kariert; Außenseite mit angenähten Flügeln, Mittelblau: Isomatte, Rosa: Befestigungssystem Theoretisch müsste man wahrscheinlich zwecks Gewichtsvergleich zwei identische Quilts bauen, die sich nur darin unterscheiden, daß der eine schmaler aber mit Flügeln ist. Ich bau aber erstmal einen aus den IKEA Decken die ich hier habe und teste das Ganze. Und da ich dazu neige, das Rad gelegentlich neu zu erfinden: nur her mit Anregungen, Ideen oder kritischen Anmerkungen.
  6. Liebe Kollegen und Kolleginnen des Ultraleicht-Trekkings Ich bin neu hier und sage erst einmal hallo zu Euch und bedanke mich für die vielen tollen Beiträge der aktiven Gemeinschaft, die mir schon oft weitergeholfen haben. Ich habe vor kurzem damit begonnen, meine Ausrüstung selbst herzustellen und bin totaler Anfänger, was das Nähen an Nähmaschinen betrifft. Mein erstes Projekt ist das Annähen eines 20mm Polypropylen-Gurtes an einen Schultergurt eines Rucksackes, um einen Brustgurt zu spannen. Ich verwende eine Pfaff 1212, eine 100er Jeans-Nadel und 50Nm oder 80Nm Polyestergarn von Extremtextil. Stichart: Steppstich, Ziffer 3. Oberfadenspannung auf Standard (ungefähr Ziffer 4) bzw. in verschiedenen Versuchen schrittweise bis Ziffer 7 erhöht. Ich bekomme bis jetzt kein sauberes Nahtbild hin. Oft verheddert sich der Unterfaden, insbesondere, wenn ich die Naht im Rückwärtsgang vernähen will (siehe Bild). Es kommt dann auch vor, dass die Nadel auf die Stickplatte schlägt. Die Maschine ist gewartet und vom Fachmann eingestellt. Die Nadel wurde zentriert und justiert. Der Schultergurt passt mit etwas Druck unter den Nähfuss. Ich habe mit und ohne Obertransport IDT gearbeitet und konnte auf beide Weise kein gutes Resultat erzielen. Ich kann gut und sauber (für meine Verhältnisse) bis zu drei Gurtbänder übereinander nähen (siehe Bild). Hat mir jemand einen Tipp zum Setup (Nadel, Garn, Stichart, etc.) oder sonst einen Tipp, wie man diese Sache am besten vernähen kann? Liegt es vielleicht einfach an der Näh-Technik? Oder kommt die Maschine einfach an ihre Grenzen? Ich bin für jeden Tipp sehr dankbar. Herzlichen Dank und freundliche Grüsse aus der Schweiz Peter
  7. Turnen war nun wirklich nicht so mein Ding und so kam es schon mal vor, dass auch der zugehörige Beutel "vergessen" wurde. Ganz in Vergessenheit geraten sollte das Utensil dann nun aber doch nicht, denn so mehr ich in letzter Zeit darüber nachdachte, umso genial einfacher fand ich ihn. Und so präsentiere ich hier meinen ersten Versuch an einem SUL Turnbeutel (verzeiht wenn mir der nötige Fachjargon hie und da fehlt). Hergestellt aus 65 cm x 74 cm soft-structure Tyvek 1,5m weiche Kunststoff-Kordel (schwarz für besseren Kontrast) 1 Kordelstopper 3 cm x 1 cm schwarzes, dünnes Gurtband Arbeitsschritte An einer der Längsseiten (74 cm) einen Kordelkanal einnähen (2 cm umschlagen). Ich hab dazu erst links und rechts eine Ecke diagonal eingebogen, denke das hilft ein bisschen zur Verstärkung. Kordel schon mal durchziehen (ist vermutlich einfacher so) Längs mittig falten, so dass die zwei 65 cm langen Kanten übereinander zu liegen kommen und der gerade genähte Kordelkanal aussen ist. Zusammennähen, dabei ca 5-7 cm vom unteren Ende das zur Schlaufe geformte Gurtband so einnähen, dass die Schlaufe innen liegt. Die Schlaufe sollte möglichst genau so groß sein, dass die Kordel gerade so zweimal durchpasst. Das Gurtband habe ich dreifach übernäht. Also drüber, zurück und wieder drüber. Jetzt den Schlauch so falten, dass die eben genähte Naht mittig zum liegen kommt und unten zusammennähen. Dann die unteren Ecken links und rechts schräg abnähen. Umstülpen. Beide Enden der Kordel durch den Kordelstopper fädeln. Beide Enden durch die Schlaufe unten fädeln und mit Knoten befestigen (keine Ahnung, wie man diesen Knoten nennt, ihr wisst aber was ich meine?) Fertig! Arbeitszeit ca 30 Minuten. Gewicht bei mir 37g. Volumen schätze ich auf so ca 20l.
  8. Für kurze Touren mit SUL Gear fehlt mir noch ein passender Rucksack. Bisher kommt mein Laufbursche Packsack zum Einsatz. Die größe ist perfekt, ich mag nur den Reisverschluss nicht besonders. Und für solch leichten Touren ist er eigentlich auch zu schwer und macht ca 15% des BW aus. Da ich noch graues Cuben hier liegen habe, wird es ein (hoffentlich sehr) leichter Cuben Rucksack. Die Abmessungen werden quasi dem des Packsacks entsprechen mit BxHxT 25x50x15cm. Ich werde ein Rolltop verwenden und eine Netztasche an der Vorderseite. Den Boden mache ich aus grünem DXG, genau wie eine verstärkung für das Rolltop und den Tunnelzug der Netztasche. Gestern habe ich angefangen ein paar Teile zuzuschneiden: Ich bin dann nur noch dazu gekommen das Netz mit dem DXG Tunnel zu versehen: Ich muss noch auf eine extremtextil Bestellung warten bis ich mich an die Schultergurte machen kann. Mal schauen ob ich bis dahin schon das Netz an das Cubenvorderteil nähen kann ... Ich halte euch auf dem laufenden ... Zielgewicht ist übrigens unter 100g ... Ich hoffe das haut hin!
  9. Hallo, in der Pfingstwoche werde ich den E5 von Oberstdorf nach Meran wandern. Dazu habe ich eine frage bezüglich Kondensation: Mein Schlafsystem besteht bis jetzt aus: Cumulus Quilt 250, Thermarest X-lite r, 138*280 Cuben tarp, Polycro Bodenplane, und ein kleines Mosquitonetz für einen Regenschirm a la Lint hikes, welches ich gerne zuhause lassen werde. Als ich vor 2 Monaten in Nordspanien gewandert bin ist mir in einer Nacht der Quilt beim Cowboy-campen ohne Bivy von dem ganzen Kondenswasser durchgeweicht. Hilft es da einfach das Tarp aufzuspannen, oder soll ich mir zusätzlich noch einen leichten Bivy oder Überzug aus 10den nylon nähen, damit mir das nicht nochmal passiert? In manchen trockenen Gegenen hat man das Problem natürlich nicht aber was macht ihr in den Alpen? Oder reicht es schon ein flaches A-frame oder eine half-Pyramid aufzuspannen? Als Bivy könnte ich mir so etwas wie den Cumulus ultralight Bivy mit einem angenähten Mückennetz, welches man bei bedarf verwenden kann, vorstellen. Jedoch habe ich da bedenken mit dem Eingang. Dann hatte ich noch die Idee einfach einen Überzug(also ohne Boden) zu nähen, der mit Hilfe eines Gummibandes über den Quilt gezogen werden kann. So ein bisschen wie so standard Regencovers für Rucksäcke. Gruß okki
  10. Ich hatte letztes Jahr das Glück einen von @micha90 tollen Rucksäcken zu bekommen. Und ich muss sagen ich liebe diesen Rucksack. Er wirkt so simpel, ist aber extrem durchdacht. Ich habe aber schon eine ganze Zeit Lust darauf einen eigenen Rucksack zu basteln (ich sage ganz bewusst basteln weil das meine Fähigkeiten am besten beschreibt ). Es soll ein Rucksack aus Cuben Fiber werden, bei der Form und den Maßen werde ich mich sehr dicht an Michas Rucksack halten. Ein wichtiges Kriterium war für mich dass der Rucksack komplett Wasserdicht ist und ich somit keinen Packliner mehr benötige. Um dass einfach zu erreichen, kam mir die Idee als Rucksack-Körper einen einfachen Cuben-Packsack mit Rolltop zu verwenden der mit den restlichen "Bauteilen" verklebt ist. Den Sack dicht zu bekommen sollte doch ganz gut machbar sein ... Gestern kamen die Materialen von Extremtextil bei mir an, da ich gestern frei hatte, konnte ich gleich loslegen. Ich habe mit den Schultergurten angefangen, die Form habe ich von Michas Rucksack übernommen weil sie bei mir perfekt sind. Also auf 18g Cuben und 3mm NetzPolster angezeichnet und ausgeschnitten, die kleinen Rechtecke auf dem Bild sind aus 25g Cuben, wofür die sind, zeige ich gleich. Da ich bei Michas Rucksack die Schnüre zwischen Schultergurten und Rucksackboden auf feste Länge umgebaut habe, wollte ich bei meinem Rucksack auch auf eine feste Schnur setzen. Dafür sind diese stabileren Cuben-Rechtecke, ich habe sie zu einer Schlaufe gelegt, vernäht und auf der Innenseite des Schultergurt-Cubens mit Cuben-Tape verklebt. Die Schultergurte habe ich dann auf links zusammengenäht, und dann gewendet, vorher schon die Schultergurt-Schnur mit eingebaut. Nach dem Wenden habe ich noch 3 Nähte quer über den Gurt gemacht damit der Schultergurt besser die Form hält: Um die Schultergurte am Rucksack zu befestigen, habe ich die Schultergurte zuerst mit einem Gurtband vernäht, dabei kam auch gleich schon ein Tragegriff und eine kleine Schnalle mit an den Gurt um später das Rolltop zu fixieren. Um die Schultergurte mit dem Cuben-Korpus verkleben zu können, habe ich einen Streifen DXG mit einem Streifen Cuben vernäht. wieder auf links und dann gewendet. Den DXG/Cuben Streifen habe ich im nächsten Schritt an das Gurtband genäht: Als nächstes habe ich mich an den Korpus aus Cuben gemacht, genäht als simpler Packsack mit Rechteck-Boden, die Nähte dann mit Cuben-Streifen und Cuben-Tape verklebt: Ich habe den Korpus bewusst recht lang gelassen damit ich auf jeden Fall genug "Wickelungen" beim Rolltop hinbekomme um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten. Das Rolltop habe ich zuerst mit einem Streifen DXG verstäkt, doppelt im Cuben eingerollt und dann mit kurzen Stücken schmales Gurtband vernäht. Um den Sack zu fixieren kamen oben in den Saum auch noch 3 Kam-Snaps. Das Rolltop ist ganz gut geworden finde ich. Der Sack ist Luftdicht, ich habe in aufgeblasen und zugerollt und mit Gewicht belastet und er hat den Druck gehalten, wenn da keine Luft raus geht, geht doch hoffentlich auch kein Wasser rein Hier seht ihr den Sack mal mit Burrito-Matte (die ich bei dem dünnen Cuben eh brauche um den Sack von Innen zu schützen) und zwei Kissen befüllt. Als nächstes werde ich eine Art Bodenwanne aus dem grünen DXG nähen um den Rucksack bei Bodenkontakt zu schützen, dort kommen auch die untern Aufnahmen für die "schultergurt-Schnur" dran. Dann fehlen noch die beiden Seitentaschen und die Front-Tasche aus Netz .... Mal schauen wann ich Zeit habe weiterzumachen.
  11. Hi, wie im Vorstellungsthread schon angekündigt, möchte ich das Thema nutzen um einerseits meine ersten größeren Nähprojekte vorzustellen. Andererseits bin ich natürlich gespannt, was an Tipps und Vorschlägen von euch kommt. Meine Nähmaschine hatte ich vor längerer Zeit gebraucht und günstig geschossen (Singer Samba 2), hauptsächlich um meine Hockey-Ausrüstung zu flicken/anzupassen und auch das ein oder andere Kleidungsstück zu nähen. Ich bin dann beim durchstöbern einiger Blogs und Youtube-Tutorials auf dias Thema Rucksack selber nähen gekommen. Habe dann einfach mal naiv angefangenan an einer Art Prototyp bzw. Testrucksack zu arbeiten. Dieser wird hier als erstes gezeigt. Bin gerade auch dabei einen ersten "richtigen" Rucksack zu nähen, auch auf Grundlage von Informationen, die ich hier im Forum gefunden habe. @Andreas K. gebühren hier viele Lorbeeren, aber jedes Thema hierzu half ungemein bzgl. Inspiration und Motivation. Danke in die Runde also. Kommen wir zum Prototyp. Material ist Tyvek (Hardstructure), Diamond Ripstop Nylon (extex). Dazu etwas 3mm 3D-Netz und Ripsband für die Kordeln an den Seiten. 20mm Gurtband den Verschluss und die Schultergurte sowie 50mm Band für die Befestigung der Schultergurte am Rückenteil und den Hüftgurt. Eine bestimmte Vorlage gab es nicht. Idee war ein einfacher Körper mit Rolltop, Fronttasche und Seitentaschen. Habe, wie geschrieben, einfach mal drauf losgenäht und dann im Prozess immer wieder nach Lösungen für bestimmte Schritte gesucht, wenn ich mir unsicher war. Erst einmal Fotos des Endproduktes: Maße sind 60x27x15 cm bei einer Rückenlänge von 40 cm. Alles genäht mit Französischer Naht. Bei der Lösung beim Rolltop-Verschlusses an der Seite hatte ich schon das Forum gefunden. Der Huftgurt ist abnehmbar. Die Padhalterung ist natürlich sehr rudimentär. Hatte da erst mit Netztaschen experimentiert (so wie bei Gossamer Gear), da zeigten sich aber Probleme bei der Verarbeitung, ich denke durch meine mangelnde Näherfahrung. Jedenfalls stellte mich das Ergebnis nicht zufrieden. Das Bedürnis nach den seitlichen Kompressionskordeln kam dann auch im Laufe der Herstellung. Vom Volumen war der Rucksack voll in Ordnung. Auch die Verbindung der Schultergurte am Rucksack über Gurtband funktionierte ganz gut. Bei den Taschen hatte ich dass elastische Band nicht straff genug geplant. Deshalb hängen die Taschen ohne Befüllung etwas durch. Das ist beim neuen Rucksack schon anders geplant. Die Befestigung für eine Matte wird dann auch nach innen verlegt. Außerdem war die Rückenlänge zu gering für meinen Geschmack, auch das habe ich bereits anders geplant. Den oberen Teil mit der Öffnung extra anzunähen werde ich beim nächsten auch beibehalten. Ist zwar extra Aufwand, aber gefällt mir ganz gut, da sich durch die zwei Nähte an der Seite eine etwas konische Öffnung ergibt. Mit dem neuen Rucksack bin ich bereits kräftig beschäftigt. Stay tuned. VG Maik
  12. Sooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen. Konzept: Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid. Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein: Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version. Materialien: Outer: 36er Silnylon Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen. Specs: Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel. Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g Zeltboden alleine: 239g Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min (cool!) Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt: Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen: Wie wurde es also gemacht: Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber. Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen. Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge. Die Nähte: Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip: Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer: Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel. Die Spitze: Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden. Die runde Form kommt von diesem Prinzip: Das Innere: Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten. Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm) Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert. Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen. Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper: Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden: Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt. So ein Paket ist das ganze Zelt geworden: So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber). Absacker: Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit. Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II : / Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen. So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann. Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm. Schönes Wochenende, Paule
  13. Hallo zusammen, nach der Bauanleitung von @micha90 für einen APEX-Quilt hier nun eine Anleitung für die Daunen-Variante mit geschlossener Fußbox im Karo Step, als eine der zwei grundlegenden Kammerdesign-Möglichkeiten für Daunen-Quilts. Bei der Auslegung des Quilts habe ich mich an den YT-Videos von Joe Brewer und dubber zum Quiltdesign, zur Berechnung der Daunenmenge und zum eigentlichen Bau orientiert, habe aber viele Details anders umgesetzt. Zudem helfen einem bei der Abschätzung des Temperaturbereichs und der entsprechenden Daunenmenge Vergleichsangaben/-tabellen von z.B. Enlightened Equipment und ZPacks (Achtung: bei gleicher Daune sind die amerikanischen cuin-Werte höher als die europäischen!). Von den darin verwendeten Daunenmengen und -qualitäten lässt sich dann auf die Höhe der Baffles (nicht zu verwechseln mit dem Loft!) zurückrechnen. Soll der Daunen-Quilt ultraleicht werden, sollte man bei der Daune nicht unter 850cuin gehen und beim Stoff nicht über 35g/m², besser 27g/m². Mein Quilt sollte für einen Temperaturbereich von ungefähr -5 bis -7°C ausgelegt sein. Dazu ist anzumerken, dass ich eher wenig friere. Bei einer Hüllenlänge von 201cm (79in) und einer Hüllenbreite von 146cm (57.5in) habe ich dafür eine Bafflehöhe von 5,5cm (2.2in) vorgesehen, bei einer EU-Daunenqualität von 860cuin. Oft wird auch 6,2cm (2.5in) Bafflehöhe für diesen Temperaturbereich (bei ähnlicher Daunenqualität) angegeben. Für das Hüllenvolumen und einem overfill von 20% (weniger sollte es nicht sein) waren somit 400g 860er Daune nötig. Bei der Größendimensionierung sollte man bei der Länge zur Körpergröße 15-20cm zurechnen (hier 15cm), ebenso sollten Seitenschläfer bei der Breite etwas großzügiger sein als Rückenschläfer. In der Regel wird die Breite jedoch eher durch die Rollenbreite des Stoffes begrenzt. Da hatte ich etwas Bauchschmerzen bei der Bestellung, da das 27g/m² daunendichte Ripstop Nylon von Extex (nachgewogen 28g/m²) mit 145cm angegeben war, mit der Unsicherheit nicht zu wissen, wieviel des Webrandes noch abgeschnitten werden muss. Umso erfreulicher, dass der Stoff in 152cm Breite kam und nach Bereinigung der Längskanten noch echte 150cm übrig blieben. Klasse! Die Karos habe ich entsprechend einem 5:7 Muster (5 Karos quer, 7 Karos längs) dimensioniert. Viele wählen ein 4:5 Muster, was einiges an Baffles erspart, aber auch zu stärkerem Verrutschen der Daunen führt. Daraus ergibt sich unter Berücksichtigung der Saumzugaben eine Karogröße von 29cm (quer) x 28cm (längs), bei einer Bafflelänge von 17 bzw. 16cm. Insgesamt mussten 62 Baffles vernäht werden. Arbeitsschritte Säubern des Webrandes an der Längsseite des Stoffes. Am besten dafür, und für die weiteren nächsten Schritte, den Stoff mit Malerband glatt auf dem Fußboden fixieren. Auf Länge schneiden (hier 207cm, davon 2x2cm für den Saum am Kopf- und Fußende, sowie 2cm für den Kordelkanal). Der Rest (hier 43cm) wird später für das Fußboxende benötigt. Eine mikroverzahnte Schere leistet hier gute Dienste. Da die Fußbox sich zum Ende hin leicht verjüngt (hier von 146cm Breite auf 104cm Umfang (=33cm Durchmesser) diese Ecken rechts und links auch noch abschneiden (hier von 0-70cm Länge). Mittellinie anzeichnen. Karo-Schablone aus Pappe mit Position der Baffles erstellen. Ausgehend von der Mittellinie die Position der Baffles jedes einzelnen Karos mit Malerband (17 bzw. 16cm lang) entsprechend der Schablone aufkleben. Einen Kreidestrich sieht man bei dem glänzenden Stoff nur sehr schlecht, daher das Malerband. Wichtig dabei, auch auf dem Malerband die jeweilige Längskante an der der Baffle anliegen muss zu kennzeichnen. Ab und an Symmetrie und Maße kontrollieren. Nach jedem genähten Baffle kann der entsprechende Malerbandstreifen entfernt werden. Baffles schneiden. Darauf achten, dass die elastische Richtung der Bafflelängskante entspricht. Am einfachsten macht man es sich, wenn man den Bafflestoff aufrollt und die Stoffrolle dann entsprechend abschneidet. Hier waren es 7,5cm, da der Bafflestoff im Bereich der Nähte gedoppelt wurde. Ca. 0,7cm umschlagen und auf der Hälfte annähen, macht pro Naht 1cm Verlust. So kommt man dann auf 5,5cm Bafflehöhe. Da das 25g/m² Mosquitonetz von Extex (nachgewogen 22g/m²) ziemlich sperrig ist, habe ich den umgeschlagenen Teil mit Nadeln fixiert (nur im Netz selber, nicht am Stoff!). Um Löcher in dem sehr dünnen Stoff zu vermeiden habe ich immer dann, wenn Nähte/Stoff fixiert werden mussten, Malerband benutzt. Ging super und kann man für diese Stoffe nur weiter empfehlen. Längskanten von Innen- und Außenstoff jeweils doppelt einschlagen und säumen. Hier habe ich für das erste Einschlagen einen Prittstift zur Hilfe genommen (Tipp von @moritz). Auch das hat sich bei dem dünnen und rutschigen Stoff absolut bewährt. Nach dem Säumen hat man ringsherum einen 1cm breiten Saum mit dreifacher Stofflage auf dem später alle wichtigen Nähte genäht werden können. Baffles zunächst an Innen- oder Außenstoff annähen. Nahtenden verriegeln. Zusätzlich habe ich die Garnenden noch gegeneinander stramm gezogen. Baffles an die andere Stoffseite annähen. Dabei immer wieder mal kontrollieren, ob die Baffles auch da sitzen wo sie sitzen sollen. Nach einer Weile hat man sich an die 6qm Stoff und das Baffle-Wirrwarr gewöhnt. Wenn das erledigt ist, hat man auch schon den ‚schlimmsten‘ Teil hinter sich. Innen- und Außenstoff an der Kopfseite mit einer doppelten Naht zusammen nähen. Die elastische Kordel (hier 3mm) an einem Ende mit Garn zu einer Schlaufe knoten (das habe ich bei den Seitentaschen von meinem Rucksack auch so gemacht, hat sich bewährt). Die Schlaufe habe ich dann in eine Stofffahne (hier aus Diamond-Ripstop) eingenäht. Dadurch vermeidet man unschöne Knubbel in der seitlichen Saumnaht. Stofffahne an den Seiten einkürzen. Die Höhe der Stofffahne entspricht der späteren Höhe des Kordelkanals (hier 2cm incl. 1cm Saumnaht). Saumnaht des Kopfendes 2cm nach innen umschlagen. Das freie Ende der Stofffahne in die umgeschlagene Seitennaht einnähen. Da hier später noch 2 Nähte drauf kommen reicht ein zwei- bis dreifaches Verriegeln der Naht. Auf ¼ der Länge (37cm) der Stoffbreite am Kopfende mit 2,5cm Abstand zum Saumrand 2 Ösen (4mm) einschlagen. Hier geht die Kordel für den Tanka durch. Die meisten Hersteller machen die Ösen mittig, wodurch die Kordel im zugezogenen Zustand immer im Gesicht hängt. Die Variante mit offenem Kordelzug, die man auch oft sieht, hat mir nicht zugesagt, da man dann immer die langen Kordelenden mit zwei Tankas irgendwo unter sich liegen hat. Kordel mit Tanka und Zeltring durch die Ösen durchfädeln. Kordellänge möglichst knapp bemessen und am anderen Ende ebenfalls mit Garn zu einer Schlaufe knoten. Die Schlaufe wieder in eine Stofffahne einnähen. Saumnaht des Kopfendes auch hier 2cm nach innen umschlagen. Das freie Ende der Stofffahne wieder in die umgeschlagene Seitennaht einnähen. Nun kann die umgeschlagene Saumnaht auf ganzer Länge mit einer doppelten Naht mit dem darunter liegenden Innen- und Außenstoff vernäht werden. Der Kordelkanal ist nun fertig. Seitliche Saumnähte von Innen- und Außenstoff am Kopfende beginnend miteinander vernähen. Bis zum Beginn der Fußbox mit einer Doppelnaht, danach reicht eine einfache Naht, da hier später beim Schließen der Fußbox noch zwei weitere Nähte hinzu kommen. An den entsprechenden Positionen werden in die Seitennähte noch drei 3,5mm flache Steckschließen mit 20mm des elastischen Bandes eingenäht. Mit den Steckschließen lässt sich der Quilt an der Isomatte fixieren oder notfalls auf der Unterseite verschließen. Wenige cm vor Beginn der Fußbox wird zunächst nur an einer Seite ein ca. 5cm langes Stück des elastischen 20mm Bandes eingenäht und später, beim Nähen der 2. Seitennaht, das andere Endes dort mit eingenäht. Das elastische Band entlastet später das Nahtende der Fußbox. Bei anderen Quilts ist dort häufig ein kleines Stoffdreieck eingenäht, was ich aber eher suboptimal fand. Jetzt kann die Längsnaht der Fußbox vernäht werden. Dazu die beiden Saumnähte links auf rechts (!) übereinander legen und mit doppelter Naht vernähen (könnte man auch als falsche Kappnaht bezeichnen). Auch wenn hier 12 Stofflagen übereinander liegen ist das ganze immer noch SEHR dünn. Die Variante recht auf rechts schien mir für die Fußbox als nicht so stabil, da letztendlich eine Naht die komplette Querbelastung auffangen muss und Kältebrücken an dieser Stelle keine Rolle spielen. Der Quilt wird an der noch offenen Saumnaht des Fußendes mit den Daunen befüllt. Da die Daunen zu je 100g (nachgewogen alle je 103g) in kleinen handlichen Kissen geliefert werden, kann man die Kissen in eines der letzten Karos legen, vorsichtig ein Ende mit einer kleinen Schere aufschneiden und die stark komprimierten Daunen in die dahinter liegenden Karos verteilen. Das geht erstaunlich gut, da die Zwischenräume den Baffles mit 12cm so ausreichend groß sind, dass eine Faust durch passt. Damit kein Daunen entweichen, die Naht rechts und links der Unterarme mit Wäscheklammern provisorisch schließen. Zudem hatte ich einen Staubsauger griffbereit daneben liegen, bei dem das Rohr vorne mit dem Mosquitonetz verschlossen war. So konnte jede frei umherfliegende Daune eingefangen werden. Auch das hat sich sehr bewährt. Von den Daunen müssen 12g für das runde Fußboxende aufbewahrt werden. Die untere Saumnaht nun vernähen (Innen- mit dem Außenstoff). Der Quilt ist jetzt bis auf das runde Fußboxende fertig. Bevor das runde Fußboxende angefertigt wird muss nochmal der Umfang am unteren Ende der Fußbox nach dem Zunähen kontrolliert werden. Zu dem errechneten Fußboxradius müssen für den Stoff 3cm addiert werden, 2cm für den doppelt umgeschlagenen Saum und 1cm für die Saumnaht (für das Vernähen mit dem Rest des Quilts). Vier Baffles (8cm lang) über Kreuz mit 4cm Abstand von der Mitte einnähen, dann den gemeinsamen Rand (in diesem Fall also nicht einzeln) doppelt umgeschlagen säumen. Auch hier half der Prittstift wieder sehr. Einen ca. 10cm breiten Spalt für das Füllen mit den Daunen offen lassen. Rundes Fußboxende mit den restlichen Daunen füllen und anschließend den Saum schließen. Fußboxende und den Rest des Quilts an der unteren Saumnaht rechts auf rechts vernähen. Hier war es mir wichtig, keine Kältebrücke zu haben. Daher keine überlappende Naht wie bei der Fußboxlängsnaht. Hinter der äußeren Naht noch eine zweite zur Sicherheit setzen. Zusätzlich habe ich noch eine 10mm Gurtbandschlaufe mit eingenäht an der man den Quilt kopfüber aufhängen kann. Quilt in alle Richtungen gut ausschütteln, damit die Daunen sich gut verteilen und aufbauschen können. Fertig!!!! Genäht habe ich das gute Stück mit einer alten Pfaff 260, einer frischen Microtex 70er Nadel und Gütermann Allesnähergarn (die Farbe 68 entspricht dabei dem dunkelgraublau des Außenstoffes). Stichlänge für die Baffles war 2mm, sonst 2,7mm. Mit der Fadenspannung (tendenziell niedriger) muss man so lange probieren bis es passt. Alle Materialien von Extex bis auf die Steckschließen (1,7g nachgewogen), die kamen vom Thal-Versand.
  14. Hi zusammen, durch all die Inspiration ausgehend von diesem Forum in den letzten Jahren, sowie durch eine kurze Beratung zum Thema Nähmaschine vor einigen Wochen, habe ich es endlich geschafft: mein erster MYOG Rucksack ist genäht (wenn man den mehr schlecht als rechten IKEA Pack Versuch nicht mitrechnet). Der Tidy Pack 40 in der Version 1.0 fasst rund 40l im Hauptfach + Stretchtasche, zusätzlich seitlich 2 Taschen für Flaschen etc. Materialmäßig habe ich bewusst günstige Materialien verwendet. Wollte nicht gleich bei Version 1.0 mit teurem XPac arbeiten. So sind es Balistic Ripstop (blau) und 2. Wahl Ripstop Nylon (gelb) für den Korpus, Rolltop, seitliche Taschen und Außenmaterial der Hüft- und Schultergurte geworden. Stretch jersey für die Stretchtasche. Sonst noch Kleinzeugs wie 3mm Spacer Mesh (Hüft und Schultergurt), Reste einer 3mm Eva für das Padding. Steckschnallen, Leiterschnallen, etc. Gesamtkoste für das Material betrug 75€ bei ExTex. EVA hatte ich noch. Ansonsten musste ich aber auch zB Faden bestellen, bzw. blieb tlw. Verschnitt für andere Projekte über. Und irgendwie hatte ich nen Fehler in der Bestimmung von Kleinmaterial (vorallem Leiterschnallen, D-Ringe, etc... da sind etliche über geblieben). Das Nähen hat recht lange gedauert, mangels viel Erfahrung. Trotzdem hat der IKEA Versuch geholfen im Vorhinein. In Zukunft bin ich sicher besser als bisher. Meine Gedanken für Folgeprohekte gehen auch schon eher in Optimierung was Anzahl der Nähte etc geht. Alles in allem hat es Spaß gemacht. Einige Fehler in der Planung sind mir nun auch bewusst (zb ist die Rückenlänge tendenziell zu kurz geraten, obwohl ich 2cm länger als meine tatsächliche Rückenlänge geplang habe. Der erste Entwurf des Hüftgurtes war viiieeeelll zu breit. 13cm Hüftgurt, k.a. was ich mir da gedacht habe. Dann hieß es nochmals alles auftrennen, Gurt umsvhneidern und wieder zusammen. Projekte für die nahe Zukunft sind nun: - Duplex Klon (nur Tarp) - Thermorock als Auftragsarbeit für meine Mutter - Hüfttaschen und andere Kleinigkeiten Bin mir sicher, dass hier die ein oder andere Frage an euch gestellt werden muss. ZB frage ich mich schon nach der besten Quelle für Silpoly nach Österreich/Deutschland? Welches Aüßenmaterial für nen Apex Thermorock (soll in diesem Fall NICHT UL sein, gant normale Outdoorware)? Etc. Gewicht liegt übrigens bei 450g, mit allen Schnüren, Tankas, etc aber ohne eingeschobene EVA. Abschließend noch ein paar Bilder des TIDY Packs 40 Mehr Infos möchte ich in den kommenden Tagen in meinem Blog veröffentlichen.
  15. Ich hatte noch einen ca. 15 Jahre alten Exped Sparrow 450 liegen. In den den letzten Jahren nutzt ich ihn kaum, da in dieser Kategorie zunehmend mein selbstgemachter Apex-Quilt Verwendung fand. Nun wollte ich mir für meine große Frankreichtour nächstes Jahr einen neuen Quilt nähen, doch meine MYOG Beraterin fragte mich, ob es nicht sinnvoller wäre, besagten Schlafsack umzuarbeiten. Die Idee hatte was und so nahm ich den Sparrow genauer unter die Lupe und fand das Projekt machbar. Nun ist es geschafft, mein SparrowQ ist fertig und bereits erprobt! Das Teil funzt prima, wiegt knapp 780 g (ist zwar nicht ganz UL, aber immerhin ...), ist schön groß, hat einen avantgardistischen Mondrian-Look (böse Zungen sagen auch Patchwork-Polo) und kostete mich einen nicht mehr genutzten, aber immer noch recht guten Daunenschlafsack, etwas Stoff aus der Resteschachtel und einen neuen RV für 9,80 €. Ich bin rundum zufrieden. Das Teil wird sicherlich noch reichlich Verwendung finden. Hier noch ein paar Bilder von dem guten Stück: Wer so etwas auch mal angehen möchte, für den gibt es hier einen kleinen Bericht über das Projekt. HAL
  16. Nachdem ich meine ersten zwei Jacken nach dem eigens modifizierten Schnitt meiner WindyWendy genäht hatte, habe ich mich an ein lange geplantes Projekt gewagt - Die APEX Jacke. Der Aufwand ist in etwa der Doppelte bis Dreifache als der, der zum Nähen der Windjacke nötig war. Jedes Jackenteil muss 3x zugeschnitten werden - ohne Zuschnitttisch ein ziemlich nerviges und vor allem zeitintensives Unterfangen. Der Rollschneider hat mir dabei gute Dienste geleistet, denn mit der Schere bekomme ich keine vernünftigen geraden Schnitte bei dem rutschigen 7den Stöffchen hin. Eventuell würde hier eine mikroverzahnte Schere helfen. Zur Konzeption: Im Prinzip wollte ich meinen Microgrid-Hoodie in APEX für kältere Bedingungen. Da ich auch mit der Jacke laufen möchte, ohne zu überhitzen, habe ich Unterarmzipper und Halfzipper eingebaut - um für Belüftung zu sorgen. Da die Jacke mein Schlafsystem ergänzt, ist die Kapuze natürlich Pflicht, aber gerade auch bei eisigem Wind erhoffe ich mir einiges an Komfort dadurch. Die Kängurutasche hat sich als überaus praktisch erwiesen um allerhand Kleinkram von A nach B zu schleppen und auch zum Hände wärmen ist so eine Tasche echt top. Die Ausführung als Schlupfjacke ist hier primär der Kängurutasche geschuldet, da ich diese gegenüber zwei getrennten Taschen bevorzuge. Die Materialien: Zum Einsatz kamen feinstes 22g/qm Ripstop Nylon von ExTex - ein supergeiles Material, aber leider extrem teuer. Außerdem als Isolation das 67g/qm von AdventureXpert (GramXpert). AdventureXpert ist neben Orri.fr die einzige mir bekannte Quelle für 67g/qm APEX in Europa. APEX Soll sich auch gut teilen lassen. Ein paar Versuche mit APEX Resten haben mich aber nicht überzeugen können. Deshalb habe ich mich entschieden es kurzerhand in der (für mich) idealen Stärke zu bestellen. Neben den beiden Hauptmaterialien habe ich noch YKK 3C Meterware (sowie Reißverschlüsse, ...) und Einfassband verarbeitet. Der Schnitt: Der Zuschnitt ist wie bereits erwähnt sehr zeitaufwändig, da alles 3x ausgeschnitten werden muss. Die Teile sehen dann in etwa so aus. Das Nähen: Da der Schnitt quasi identisch war mit dem meiner Windjacke, habe ich mich an die selbe Reihenfolge gehalten. Zunächst die Kapuze, dann die Schulterpartien an die Vorder- und Rückseite, im Anschluss die Ärmel (Seitenteile vorher mit Unterarmzipper versehen) und zum Schluss die Kapuze an die Jacke. Als aller letztes dann noch den Frontreißverschluss einsetzen und die Kanten mit Einfassband versäubern. Die fertige Jacke passt perfekt unter meine Windjacke. Durch den schwarzen Stoff erhoffe ich mir im Falle eines Falles eine schnellere Trocknung. Zur Haltbarkeit des 22g Ripstops kann ich noch nichts sagen, aber ich bin bislang extrem angetan von dem Material (abgesehen vom Preis). Zum Schluss noch das wichtigste: Die Jacke wiegt gerade einmal 250g
  17. Ein Quilt steht schon seit geraumer Zeit auf der "To MYOG" - Liste. Das dazugehörige Material habe ich bei ExTex und AdventureXpert mit dem Material für Wind und Apex Jacke bestellt. Die Konzeption: Da ich vorhabe meine selbstgenähte 67er APEX Jacke als Teil meines Schlafsystems zu verwenden, benötige ich im oberen Teil des Quilt weniger Isolation als im unteren. Da es ein 167er Quilt werden Sollte, habe ich eine Lage 100er APEX durchgehend verarbeitet, und den unteren Teil mit zusätzlichem 67er APEX ausgestattet. Ich bevorzuge eine geschlossene Fußbox gegenüber einer Variablen, da der Quilt ausschließlich zum Schlafen (und nicht als Jacke) verwendet wird, und ich festgestellt habe, dass meine Quilts fast alle immer in dieser Form genutzt werden und so gut wie nie der Bedarf bestand, die Fußbox zu öffnen. Ein flacher Steckverschluss und ein Kordelzug schließen den Halsbereich. Die Entstehung: Der Schnitt ist nicht kompliziert. Die Schwierigkeit beim Nähen liegt vor allem bei der nicht unerheblichen Menge an APEX, die durch die Nähmaschine bewegt werden wollen. Außerdem neigt das Apex dazu sich in Füßchen oder Transporter zu verfangen, was den Spaßfaktor beim Nähen erheblich reduziert. Als Material kommt neben dem 100er APEX von EXTex und dem 67er APEX von AdventureXpert das 22g Tafetta Nylon von AdventureXpert zum Einsatz. Der Zuschnitt ist relativ simpel und lässt sich mit einer scharfen Schere gut bewerkstelligen (das Tafetta Nylon ist lange nicht so rutschig wie andere dünne Gewebe) Die Quiltlänge liegt bei meinen 193cm bei ca. 210cm. Die Breite am Kopfteil bei ~130cm; unten ca. 100cm. Die Beiden Stoffbahnen aus 22g Tafetta Nylon wurden je mit einer Lage APEX (100/67) versehen, wobei die 67er Seite nur zu etw 2/3 mit APEX bestückt wurde. Damit der Quilt auch eine Wäsche mit der Waschmaschine aushält habe ich alle 40cm eine Stütznaht gesetzt. Der Kordelzug sitzt etwas tiefer, damit man sich nicht bei dem Versuch, den Quilt am Hals dicht zu bekommen, selbst stranguliert. Fertig genäht mit allem drum und dran, bringt das gute Stück 520g auf die Waage. Ein ganz gutes Ergebnis - für meine Größe.
  18. Nachdem ich mit Tarp und Rucksack bereits zwei MYOG Projekte erfolgreich abgeschlossen habe, hat mich unlängst wieder die Lust aufs MYOGen gepackt. Eine Windjacke besitze ich zwar schon, allerdings stören mich an der Cumulus WindWendy zwei Punkte: Erstens fehlt mir die Kapuze hin und wieder und zweitens stört mich der Full-zip. Das Anziehen des leichten Stöffchen bei stärkerem Wind wurde mir in jüngerer Vergangenheit einfach zu flatterhaft. Also flugs 2m 10den Ripstop (weinrot) von ExTex geordert. Etwas Einfassband und ein Stück YKK 3C Zipper incl Kleinteile dazu, und los ging es. Schritt 1: Der Schnitt Da mir die WindyWendy an sich gut passt, habe ich den Schnitt zum Teil von ihr abgenommen. Allerdings wollte ich die Windjacke etwas weiter haben, damit auch noch ein Fleecepullover und/oder eine APEX Jacke (Bericht folgt) darunter passt. Den Schnitt für die Kapuze habe ich von meinem Melanzana Microgrid Hoodie abgenommen. Schritt 2: Der Probelauf Nachdem ich den Schnitt abgenommen habe, wurde zunächst ein Probeexemplar aus Tyvekresten genäht. Das war auch sehr sinnvoll, denn dieses ist mir zu eng geraten. Ich habe diese Erfahrung beim Zuschnitt der späteren Jacke(n) berücksichtigt. Der Arbeitsaufwand stellte sich als enorm heraus - die vielen ungeraden Nähte erfordern einiges an Aufmerksamkeit. Schritt 3: Das finale Exemplar: Die einzelnen Schnittteile wurden wie folgt zusammengenäht: Kapuzenteile - Kappnähte Rest: französische Nähte Zunächst habe ich mich um die Kapuze gekümmert. Kappnähte auf dem rutschigen 10den Stoff zu nähen ist auch mit Obertransportfuß keine echte Freude. Künftig würde ich auch hier franz. Nähte wählen. So stark sind die ja auch nicht belastet. Die Optik ist am Ende aber doch akzeptabel geworden. Im Anschluss wurden die Schulterteile/Ärmel an Vorderteil und Rückenteil genäht. dann kamen die Ärmelteile an Ärmel und Korpus und zum Schluss wurde die Kapuze angenäht. Der Schlitz für den Reißverschluss wurde erst dann in das Vorderteil geschnitten und anschließend der Reißverschluss eingesetzt. Zum Abschluss wurden noch alle offenen Kanten mit Einfassband versäubert. Die fertige Jacke wiegt 65g Ich bin mit dem Gesamtergebnis durchaus zufrieden. Die Jacke passt und tut was sie soll.
  19. Ich konnte vor ein paar Wochen endlich mein neues Tarp (Prototyp) testen. Ich bin mit dem SilNylon-Prototyp so zufrieden, dass ich das Ganze in Cuben verewigen werde. Die Grundidee für die Konstruktion stammt von Micha, vielen Dank dafür! Vorgaben für dieses Tarp: - Ziel-Gewicht um die 300g - No Frills: Kein Reißverschluss der kaputt gehen kann, keine Lüfter… - Konstruktion so einfach wie möglich: Mein letztes Tarp für die Mongolei war toll und super stabil. Allerdings war der Schnitt auch recht kompliziert - Basis sollte ein Rechtecktarp im Pyramidenmodus sein - Rundum geschlossen für guten Wetterschutz ohne zusätzliches Bivvy - möglichst sturmfest, mindestens aber windfest - Moskitodicht ohne Innenzelt, Moskitoschutz durch einen 20cm breiten rundum laufenden Saum - Einknüpfbarer Boden Herausgekommen ist folgendes: Das Gewicht liegt momentan bei 380g inkl. aller Leinen und Heringen. Das nackte Tarp liegt bei ca. 310g. Allerdings fehlt noch das Moskitonetz (geschätzt +50g). Verwendet habe ich das 36g Silnylon von Extremtextil. Wenn ich das 19g Cuben verwende sollte ich ca. 100g sparen können. Dann würde ich inkl. Moskitonetz, Leinen und Heringen bei 330g liegen, also etwas über der Zielvorgabe. Im Elbsandsteingebirge hat sich das Tarp super geschlagen. Es ist für mich recht geräumig. Ich kann darin sitzen und mich bequem umziehen. In der Apside ist genügend Platz für Schuhe, Rucksack und Ausrüstung. Der Aufbau geht recht einfach, die Überlappungsbreite des Eingangs lässt sich mit der Stockhöhe variieren. Dem Wind, den wir in einer Nacht hatten, hatten das Tarp ganz gut standgehalten. Der überlappende Eingang ist eigentlich viel einfacher und unkomplizierter als ein Reissverschluss. Auf den ersten beiden Bildern sieht man 2 Stück 50cm lange CFK-Stangen, die nocheinmal für zusätzliche Kopf- und Fußfreiheit sorgen. Danke Mr. Hardstone für die tolle Idee! Hier das Schnittmuster: Ansichten auf der 1. Seite, Schittmuster auf der 2. Seite, sehr rudimentäre Skizze, aber der Schnitt ist wirklich einfach SilNylon-Proto-Tarp für Grönland 2017.pdf Es werden 3 Zuschnitte benötigt: 1 Trapez und 2 identische Dreiecke mit gekappter Spitze. Tipps, Verbesserungen und Anregungen sind herzlich willkommen!
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