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Ultraleicht Trekking

doman

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  1. OT: Na klar. Heute habe ich aber eine echte Gewichtseinsparung getestet: eine Cross Hammock aus dem neuen Monofil-Material. Näheres im HF.
  2. Ja, wahr und witzig. Am Ende muss er selber lachen, wenn er um Abonnenten für seinen Blog wirbt (und damit genau das tut, was er eben durch den Kakao gezogen hat). Es gibt schon ein paar unaufhebbare Widersprüche einer You-Tube-Existenz.
  3. Na das sind ja schöne Aussichten...
  4. Verschiedene Chargen können schon eine Rolle spielen. Ende letzten Jahres ging bei Ripstop der 1.1 Silpoly zur Neige. Ich habe davon eine minderwertige Lieferung voller Webfehler bekommen, die rückerstattet wurde. @noodles, der zeitgleich bestellt hatte, erhielt eine vollkommen saubere Lieferung. Woran man auch noch mal erinnern sollte: Beide Anbieter vertreiben letztlich Stoffe, die nicht sie selber, sondern Hersteller in Fernost produziert haben. Ausgenommen natürlich die DCF-Stoffe. Schon deshalb scheint mir der Vorwurf von Dutch etwas merkwürdig. Der Rechteinhaber von Robic sagt bislang gar nichts dazu. Der Gedanke, dass da jetzt enorme Summen auf dem Rechtsweg verbrannt werden (Kyle spricht von 20 000 Dollar bisher), und dass diese Beträge letztlich von den Käufern - uns - beglichen werden müssen, ist schon recht ärgerlich...
  5. Ich rede hier überhaupt keine Stoffe schön, sondern habe den gesamten Markt im Auge und wähle aus. Dein Vorwurf ist lächerlich. Vielleicht sollte man mal wieder auf das Thema in diesem Faden zurückkommen. Hier geht es nicht zum einzelne Stoffe, sondern eine Wettbewerbssituation, die durch eine Klage gerade in Schieflage kommt.
  6. Etliche Nähte bei meinem Wintertarp verlaufen diagonal - und haben den doch recht starken Wind auf dem Wintertreffen klaglos ausgehalten. Kommt mir etwas arrogant vor, wie du hier urteilst. Ich nähe übrigens auch. Und im Unterschied zu dir wollte ich ein Geschäft nicht nur gründen, sondern habe das auch getan.
  7. Was die marktschreierische Werbung auf der Homepage betrifft, so ist mir die auch reichlich unsympathisch. Aber so ist Amerika. Meine Erfahrungen mit den Materialien sind folgende: Das 1.1 silpoly in 1,80 Breite ist der Stoff, aus dem ich meine Wintertarps herstelle. Er hat sehr wenig stretch und verarbeitet sich super. Bisher hat noch niemand etwas reklamiert. @noodleshatte dieses Tarp letztens mit auf unserer Schlaubetour. Gleiches gilt von dem 1.1 Silnylon aus der Mountain-Serie in 1,65 Breite. Der Stoff verarbeitet sich zwar sehr mühsam, wie viele Silnylons, ist aber von seiner Qualität her top. Daraus habe ich kürzlich ein Wintertarp auf Kundenwunsch hergestellt, auch er ist sehr zufrieden. Was ich nicht ganz verstehe: Wieso kaufst du so erhebliche Mengen, wie es 60 m nun mal sind, ohne die Stoffe vorher in kleinen Mengen auszuprobieren? Und woran misst du deine Erwartungen? Diesen Stoff habe ich für ein Tarp verarbeitet und danach nicht mehr bestellt. Er ist enorm stretchy und durch den fehlenden Ripstop nicht sehr haltbar. Auf die gesamte Diskussion bezogen möchte ich noch mal betonen, dass ich doch froh bin, dass es diesen Wettbewerb gibt. Die Hängemattenstoffe kaufe ich nur noch bei Dutch. Aber die Aussage, die Stoffe von RSBTR seien "schlicht Mist", finde ich doch etwas pauschal. Und manche Stoffe gibt es schlicht nur bei RSBTR. Und wenn Dutch jetzt behauptet, alle Einnahmen aus dem Verkauf von Robic gehörten eigentlich ihm, zeigt das doch, woher der Wind weht. Es geht nicht um den besseren oder schlechteren Stoff, sondern darum, einen unliebsamen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen.
  8. @derrayBevor die Vermutungen und Erinnerungen überhand nehmen, sieh doch bitte noch mal nach, welchen Stoff du da tatsächlich hast. Wenn es wirklich HyperD war, dann hat er genau die Struktur, die auf dem Bild oben zu sehen ist. Und wenn du dann noch die 300er Variante mit PU-Beschichtung hattest, dann ist dieser (50% teurere) Stoff noch einmal deutlich robuster als die Variante, die ich meinte. Woran man als MYOG-ler übrigens auch mal denken könnte, bevor man für diese Klage allzuviel Verständnis aufbringt: möglicherweise seid ihr es bald selbst, die die Zeche dafür in Form von höheren Preisen bezahlen werdet. Jedenfalls hat Thomas Ressler, der jede Bestellung handschriftlich mit den Worten "Thanks, peace Dutch" zu signieren pflegt, mit dieser Aktion keinen Frieden in die Hängemattencommunity gebracht.
  9. Daraus geht ziemlich klar hervor, dass die Vermutung von @derraynicht stimmt. Ich verarbeite beide Stoffe und muss sagen, dass mir Hexon etwas angenehmer ist als HyperD, weil es sich stumpfer, trockener und baumwollähnlicher anfühlt als der etwas glatter und plastikartiger wirkende Stoff von RSBTR. Von der Haltbarkeit her nehmen sich beide Materialien nichts. Und HyperD hat insofern die Nase vorn, als es ihn auch kalandriert und damit daunendicht gibt. Viele Stoffe von RSBTR bietet Dutch gar nicht an, deshalb wäre es fatal, wenn Ripstop infolge dieser Auseinandersetzung pleite ginge.
  10. Ich verarbeite viele der genannten Stoffe von RSBTR und kann nicht bestätigen, dass sie von schlechter Qualität sind. Allerdings fehlt mir die Möglichkeit, sie mit einem Original zu vergleichen. Kannst du dazu was sagen? Woher bezieht man das Original? Ich finde das auch sehr schräg und stelle fest, dass Dutch (von dem ich ebenfalls sehr viel Material beziehe) in den letzten 2 Jahren sein Geschäft stark ausgebaut hat. Deshalb hat diese Klage meiner Ansicht nach etwas von aggressivem Wegbeißen eines Konkurrenten. Sehr unschön!
  11. Ich war mir fast sicher, dass du danach fragen würdest - zurecht. Ich hatte einfach von einem anderen Projekt noch Material übrig und das verschafft mir jetzt die Sicherheit, auch die Karabiner und Schnüre noch mit abdecken zu können.
  12. Seit ich euch über die Wurzeln rollen statt hoppeln sah, bin ich von der Performance des Knochenrüttlers nicht mehr völlig überzeugt (die zerbrochene Pedale hab ich ausgetauscht). Aber bis ich mir ein Pugsley leisten kann, muss ich noch einige Hängematten verkaufen...
  13. Mit @noodles und @Omorotschka bin ich am vergangenen Wochenende einmal durchs Schlaubetal und wieder zurück geradelt: ein Frühlingsauftakt, der nicht nur vom Wetter her rundum gelungen war! Noodles und Omorotschka, die hier die Räder getauscht haben, fuhren, der UL-Lehre und dem Untergrund gemäß, auf einem Full-Suspension-Carbon-MTB und einem Surly Pugsley Fatbike, während ich mangels Alternative mit meinem 28er Stadtrad mit Schutzblechen, Kettenschutz und Gepäcktaschen unterwegs war. Die Strecke führt durch landschaftlich sehr abwechslungsreiches Gelände, und ist zudem gespickt mit Wirtshäusern. Immer wieder fährt man lange Strecken direkt am Ufer. Die Schlaube selbst ist zwar nur ein schmales Flüsschen, aber sie erweiterte sich immer wieder zu einer stattlichen Seenlandschaft. Übernachtet haben wir auf einer Anhöhe in unseren Hängematten. Omorotschka mit einem sehr minimalistischen Setup aus 11-Fuß GE-Hängematte mit knappem Underquilt und Poncho-Tarp. Ich habe in der Cross Hammock Querhängematte genächtigt mit einem DCF-Tarp, dem ich an der Ridgeline noch eine Verbreiterung gegönnt habe. Noodles benutzte ebenfalls eine Cross Hammock, allerdings mit Moskitonetz und drüber ein Wintertarp. Wegfindungsschwierigkeiten gab es eigentlich keine, aber wir haben uns - neben den 50 km Strecke - doch auch so manche Rast gegönnt. Nur einmal schien es so, als ob der Weg sehr durchs Nasse führen würde. Die Urheber dieser Flussverbreiterung waren schnell ausfindig gemacht. An einigen Stellen mussten Hindernisse umtragen werden. Aber insgesamt war es ein sehr genussreiches Vorfrühlingsradeln!
  14. Ja, die App klingt super. Aber es gibt sie nicht...
  15. @questorIch bin völlig trocken geblieben und glaube mittlerweile, dass mit diesem Tarp die allermeisten Regennächte abgewettert werden können. Sehr starker Wind dürfte ein Problem sein, aber ansonsten reicht es. Im Online-Shop ist das DCF übrigens schon ausverkauft, aber in Kreuzberg haben sie noch was. @OmorotschkaIch bin mir ziemlich sicher, dass die Umgebungstemperatur für so kleine Öfen eine Rolle spielt. Reingeregnet hat es nicht, da nach Mitternacht kein Niederschlag mehr kam. Und das Eichenholz am Havelhöhenweg hatte mit Sicherheit einen höheren Heizwert als die Birken an der Dahlemer Wiese.
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