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Ultraleicht Trekking

doman

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  1. Tut mir leid, dass ich als derjenige, dessen Beitrag den Anlass für diesen Vorstoß der Moderatoren geliefert hat, mich erst jetzt melde. Das liegt nicht zuletzt daran, dass man zwar so frei war, mich fast wörtlich zu zitieren, es aber auf der anderen Seite nicht für nötig befand, mir davon auch Kenntnis zu geben. Um es kurz zu machen: mir bleibt der Mund offen stehen, wenn ich auf diese Weise den kaum verhohlenen und doch verdrucksten Vorwurf heraushöre, ich würde Schleichwerbung betreiben. Dieser Vorwurf ist meiner Meinung nach absurd, @wilbo, @Capere und etliche Andere haben aber alles Relevante dazu schon gesagt. Meiner Meinung nach gibt es hier im Forum ein massives Problem mit dem Messen mit zweierlei Maß, das in Zukunft dringend gelöst werden sollte! Beispiel: Vor etwa einem halben Jahr wurde hier ganz beiläufig gefragt: "Kennt jemand eine Naeherei in Deutschland die einen Auftrag von ca 100 Baumwoll-Tarps fertigen koennte ?" Nach Einschätzung von jemand, der es wissen muss -@FlorianHomeier- handelt es sich dabei um einen Auftrag im Umfang von etwa 60 000 €. Und ein solches Geschäft, das den Jahresumsatz einer kleinen Cottage um ein Mehrfaches übersteigt, wird hier so ganz "leicht und seicht" nachgefragt, ohne dass jemand der Moderatoren-Kollegen einschreitet? Und zugleich überzieht man diejenigen, die dieses Forum mit ihren Projekten mit Leben erfüllen mit haarspalterischen Vorwürfen? Das verstehe wer will! Ich verstehe es jedenfalls nicht und mache jetzt hier erst mal eine Pause. Es gibt zum Glück noch andere Foren.
  2. Sorry, @Capere, aber das ist keine Relativierung und gleich gar keine Entkräftung von Einwänden gegen das Pseudokammersystem. Deine Ausführungen zeigen vielmehr - leider -, dass das Bedürfnis, sich eine fragwürdige Innovation schönzureden, stärker ist, als die Bereitschaft zu einer ehrlichen Diskussion über die Grenzen und Leistungsfähigkeiten eines Konzeptes, auf das bisher (aus nachvollziehbaren Gründen) kein seriöser Quilthersteller gekommen ist. Dass du auf keins meiner Argumente eingegangen bist und statt dessen einige Nebelkerzen gezündet hast, enttäuscht mich schon etwas. Weil hier vermutlich etliche Leute mitlesen, die sich Anregungen zum Selbstbau holen wollen, gehe ich auf einige Punkte nochmals ein. Du schreibst wenn man die Daunen in der Badewanne mit einem Laubbläser "aufsammelt" und in den Quilts bläst. In den 15 Sekunden, die du im Video zeigt, hast du nur wenige Daunenherzen eingesaugt (ich vermute weniger als 1 Gramm). Du schreibst selbst, dass das ziemlich lange dauert und man immer mit Verstopfungen im Stutzen rechnen muss. Mal Hand aufs Herz: wieviel Zeit braucht man für 250 Gramm tatsächlich, d.h. wieviele Akkuladungen musst du dafür verballern? Wer wie ich schon über 20 Daunenschlafsäcke und Quilts genäht und von Hand gestopft hat, kann über die Spekulationen von Leuten, die sich das Füllen von Daunenkammern als Alptraum vorstellen, nur weil sie das noch nie gemacht haben, nur den Kopf schütteln. Aber jetzt mal zu deinen einzelnen Punkten: 1. Die Daunen können also nach dem Einblasen in jeden Winkel des Quilts geklopft werden - was, wie du schreibt, eine ganze Weile und viel Energie braucht -, danach kann aber "keinerlei Daune ungeplant" verrutschen? Sorry, das ist mir schlicht zu hoch - entweder die Daune wird gekammert oder nicht. Verrutschen wird sie vielleicht nicht in den ersten paar Malen der Nutzung, aber nach einiger Zeit - und ganz sicher nach 2 Jahren - wird sie das unter Garantie tun, es sei denn du nutzt den Quilt unter Bedingungen der Schwerelosigkeit im Weltraum. Verrutschen wird Daune übrigens nicht während der Aufbewahrung, sondern während des Gebrauchs. Und es macht auch einen Unterschied, ob man 350 g oder 114 g Daune verarbeitet. Aber darauf gehst du lieber gar nicht ein. Ich bin ehrlich gespannt, was der Abnehmer deines Sommerquilts mit 114 g Füllung in einem Jahr berichten wird. 2. Wie kommst du darauf, dass der Aufwand mit 250-300 Kammerstegschnipseln kaum größer sei als mit geraden durchgehenden Kammern? Das halte ich für eine hochstaplerische Untertreibung! Erstens ist die Herstellung der Kammerstege kein "Klacks", und das nicht allein, weil nur wenige, die hier mitlesen, die Möglichkeit haben werden, das vom Laser erledigen zu lassen. Bevor du einen Lasercutter erworben, eingerichtet, programmiert und in Betrieb gesetzt hast, hat jeder Nutzer eines simplen Rollschneiders 16 Bafflestreifen von der Stoffbahn abgetrennt. Und die Anzeichnung von 500-600 Markierungen auf beiden Teilen des Quilts ist natürlich auch ein "Klacks"? Aber es geht noch weiter: während die Hersteller eines normalen Kammersystems 30 gerade Nähte auf vorgezeichneten Linien nähen, musst du alle 5 cm unterbrechen und ein neues Stückchen greifen und unterlegen - und das 500-600 Mal! 3. Zunächst: Ob man einen Ultraleichtquilt Jahre oder Jahrzehnte nutzt, sollte man erst diskutieren, wenn man diese Erfahrung tatsächlich gemacht hat. Wenn es aber mal soweit gekommen ist, dass man Daune austauschen muss, ist jeder im Vorteil, der einen kammergenähten Quilt hat! Wie kommst du darauf, das es anders herum sein sollte? Bei deinem Modell hat man keinerlei Möglichkeit, den Inhalt einzelner Kammern auszutauschen. Statt dessen wird man (wie Schmusebärchen vom ODS, der die Daune 100g-weise nachgekippt hat) die Erfahrung machen, dass sich ein kammerloser Aufbau wie ein "schwarzes Loch" verhält - man stopft und stopft und er ist immer noch nicht voll! Wie willst du außerdem die neue Daune vom Einfülloch an die Stelle bekommen, an die du sie hinhaben willst? Durch Klopfen? 4. Weil etliche Cottages einen ripstoplosen Stoff verwenden, ist das doch kein Grund, nicht nach einem besseren Material Ausschau zu halten - zumal der Grund für deren Verwendung ganz einfach darin zu suchen ist, dass das vor zwei Jahren eingeführte Membrane 0.56-Ripstop lange nicht lieferbar war. Inzwischen gibt es das aber wieder in großer Farbpalette.
  3. @Craftsmanhast du da einen Link für? Mir kommt das ehrlich gesagt etwas seltsam vor. Wer möchte denn wasserdichte DCF-Folie auf der Innenseite eines Quilts und folglich auf der Haut spüren?
  4. @einar46Der Unterschied besteht darin, dass bei mir die Baffle-Wände durchgehen, bei @Caperekommen 2 cm Steg, dann 5 cm nichts. Deshalb ist das kein Kammersystem.
  5. @ULgeherIch glaube wir sind uns jetzt einig, dass der Bezugspunkt das von @Capereetablierte Partial Box Baffle-System ist. Der Overfill deines gelben Modells (ich schätze da sind mehr als 400 g Daune drin) verhindert, im Zusammenspiel mit dem Karosystem, dass sich da viel verschieben kann. @Capereund mir gehts aber - glaube ich - um ein möglichst geringes Gesamtgewicht von wenig mehr als 300 g, mit dem man vom späten Frühjahr bin in den frühen Herbst unterwegs sein kann. Und dafür ist es wirklich essentiell, dass die Daunen am Ort, wer man sie haben will, festgehalten werden. Im Fußbereich drängen die Daunen Richtung Knie, vor allem, wenn sie noch von einem Kordelzug dorthin geschoben werden. Deshalb sind dort die Querkammern am effektivsten. Aber eben nur, wenn sie dicht sind. Die Frage der Kammern stellt sich verstärkt in dem Maße, in dem man weniger Daunen einfüllt. 100 g hochwertige Daune reichen im Sommer eigentlich völlig aus. Das Gesamtgewicht läge dann nur wenig über 200 Gramm! Ich habe aber für 200 g Füllung optiert, damit man von Frühjahr bis Herbst unterwegs sein kann. Aber diese paar Daunen müssen dann wirklich in Kammern nach dem Nunatak-System fixiert werden. Sonst heißt es, jeden Tag schütteln. Wäre nett, wenn @Caperedazu noch was sagen würde.
  6. @ULgeherIch verstehe ehrlich gesagt nicht, wie du auf die Idee kommen kannst, ich hätte etwas gegen Karo-Baffles gesagt. An deinem Beispielfoto kann jeder erkennen, weshalb sich da keine Daunen groß verschieben können. Anders sieht es bei den Pseudokammern mit 5/7 Gewichtsersparnis aus. Dort sind mehr Lücken als Baffles vorhanden und dort stellt sich auch diese Frage anders. Im Bereich von 100-300 Gramm Daunenfüllung verschieben sich Daunen definitiv, wenn man sie nicht mit Baffles daran hindert.
  7. Ich denke auch, bei 500 g musst du dir weniger Gedanken machen. Bei 200 - oder gar 100 g - sieht das schon anders aus. Da gehört dann das Aufschütteln zur täglichen Routine. Bei meinem 200-g-Quilt mit Querkammern bis oben stört mich das schon sehr.
  8. Nachdem die unteren 5 Kammern aller drei Quilts gefüllt waren (dauert bei mir einen Vormittag), werden die je 11 Längskammern aller drei Quilts zusammengenäht. Das ist besonders in dem Bereich, in dem unten Längs- und Querkammern zusammenstoßen eine diffizile Arbeit. Ich habe für die drei Quilts einen Tag gebraucht. Jetzt wechsele ich ins Bad, hänge den Quilt auf und fülle alle jeweils 11 Kammern mit den abgemessenen Quantitäten. Auch dabei geht natürlich so manches Federchen daneben. Dann klammert man die Oberkante zu... ...stellt die Stichlänge etwas kürzer ein als für die Kammern... ...und näht den Quilt zu. Dabei gehen kaum noch Daunen verloren. So sieht der Quilt von oben aus... ...und so von unten. Alle drei Quilts haben ein beachtliches Bauschmaß. Jetzt braucht man nur noch drei Aufbewahrungssäcke aus (stabilerem) Moskitonetz. Die Packsäcke für unterwegs messen 13 cm im Durchmesser und sind 26 cm lang. Beim letzten Gewichtsvergleich kann man überprüfen... ...ob man wirklich genau gearbeitet hat. Fazit: Die Frage, warum bisher noch nicht viele DIYer einen Pseudokammerquilt angefertigt haben (und kein Hersteller das jemals tun wird), fällt mir nicht schwer zu beantworten: Es lohnt sich nicht, für eine minimale Gewichtseinsparung von 11,8 g das Kammerprinzip zu opfern und statt dessen die Daunen in einen mit Ministegen versehenen kammerlosen Container zu schütten und dann nach Bedarf aufzuschütteln. Die Fertigung mit knapp 300 Einzelstegen ist auch nicht dazu angetan, den Herstellungsprozess zu erleichtern. Ich habe für meine drei Quilts vier Tage gebraucht. Das ist sicher nicht der Maßstab, an dem man sich bei der Herstellung seines ersten Quilts orientieren kann. Aber das Einfüllen von Daunen in Kammern ist kein Hexenwerk, auch nicht unter der Nähmaschine. Deshalb möchte ich alle hier ermutigen, es einfach mal auszuprobieren und sich nicht von vermeintlichen Erleichterungen, die die spätere Funktion des Quilts garantiert negativ beeinträchtigen werden, verführen zu lassen. Denkt einfach mal drüber nach.
  9. Kürzlich habe ich für Freunde mal wieder drei Daunenquilts hergestellt und nehme das zum Anlass, die Erfahrungen dabei hier etwas ausführlicher mitzuteilen. Ich tue das nicht zuletzt, weil es im Forum vor einiger Zeit eine sehr angeregte Diskussion um ein neuartiges Kammersystem mit lückenhaften Kammerwänden gegeben hat, mit dem ich mich ebenfalls (wenn auch zu spät, um im dazugehörigen Faden noch teilzunehmen) auseinandergesetzt habe. Vorwegschicken möchte ich, dass ich absolute Hochachtung vor dem handwerklichen Geschick und Erfindergeist von @Caperehabe, aber aus Gründen, die ich hier mitteilen werde, nicht empfehlen kann, dieses Partial-Baffle-System anzuwenden. Der Grund für die Herstellung von Kammerwänden in daunenisolierten Ausrüstungsgegenständen ist jedem Nutzer eines klassischen Federbetts bekannt: Obwohl reichlich Isolationsmaterial vorhanden ist, wird man doch nicht richtig warmgehalten, weil die Federn, der Schwerkraft folgend, an den Seiten herunterrutschen und auf dem Rumpf, den man eigentlich warmhalten möchte, nur noch die leeren Stoffschichten zu liegen kommen. Dem sucht man beim klassischen kammergenähten Daunenschlafsack durch (von Kopf nach Fuß betrachtet) horizontale Kammern zu begegnen, in denen die Daunen festgehalten werden. Diese Isolation funktioniert im Beinbereich sehr gut, weil dadurch die Daunen im Fußraum konzentriert werden können. Weniger effektiv ist Querkammer allerdings im Oberkörperbereich, weil hier die Daunen immer noch seitlich herunterrutschen können und damit dort landen, wo man sie nicht braucht: neben dem Körper. Ambitionierte Quilthersteller sind deshalb in jüngerer Zeit dazu übergegangen, die Kammern ab dem Oberschenkelbereich wieder vertikal anzuordnen. Dadurch ist es perfekt möglich, die Daunen auf dem Oberkörper zu halten und ein seitliches Herunterrutschen zu verhindern. Ein Schema auf der Seite von Nunatak verdeutlicht das Problem - und zugleich die Lösung. Vor diesem Hintergrund kann ich nur schwer verstehen, wie man auf die Idee kommen kann, unterbrochene Kammern einzusetzen, die zwar durchgesteppte Nähte vermeiden, aber zugleich das Kammerprinzip insgesamt aufgeben und somit den Daunen gestatten, aus den dunkelroten in die hellroten und weißen Bereiche zu wandern. Und das wird passieren! Und zwar nicht als pessimistisch entworfenes Worst-Case-Szenario, sondern als absolut unvermeidliche Normalität im Umgang mit einem Pseudokammerquilt. Jeder Quilt ohne Kammern unterscheidet sich letztlich nur graduell vom oben genannten Federbett und muss ständig aufgeschüttelt und in Form gebracht werden, damit er seine optimale Isolationsleistung erbringen kann. Als Argumente für die Pseudokammern werden angeführt: 1. viel leichter durch eingespartes Kammermaterial 2. einfacheres Befüllen weil ohne Kammern Beide Argumente möchte ich hier jetzt entkräften, bzw. relativieren. Laut Schmusebaerchen aus dem ODS spart man rechnerisch 30 Gramm Kammermaterial, @Caperegeht von einer massiven Ersparnis aus. Für meine 1,90 m langen Quilts waren 15 Streifen Kammerwände à 5 cm nötig, die wogen 23 Gramm. Nach dem Abschneiden auf die richtige Länge gingen davon noch einmal 5 Gramm weg, sodass das gesamte Bafflematerial nur 18 Gramm wiegt. Davon kann man mit dem Pseudokammersystem effektiv etwas weniger als 12 Gramm einsparen, handelt sich aber einen Fertigungsaufwand ein, den ich mir nicht ausmalen möchte. Immerhin müssen etwa 250-300 Streifen im richtigen 5-cm-Abstand angenäht werden. Ob sich das - rein unter Fertigungsaspekten lohnt - muss jeder für sich beantworten. Unter dem Gesichtspunkt der späteren Nutzung, also der Notwendigkeit des regelmäßigen Aufschüttelns, lohnt sich diese Gewichtsersparnis wohl eher nicht. Der Pseudokammerquilt gehört vielmehr in eine Rubrik, die hier im Forum üblicherweise unter dem Label "Stupid Light" abgehandelt wird. Ich habe auf konventionelle Weise drei Quilts an einem Tag mit Baffles vorbereitet für die Daunenbefüllung. Jeder unbefüllte Quilt wiegt 118 g. Bevor ich zum Prozedere der Befüllung komme, noch ein Wort zum Material. Es mag sein, dass Argon 49 aktuell das leichteste Material ist. Im Unterschied zu seinen großen Brüdern Argon 67 und Argon 90, die ich beide schon häufig verarbeitet habe, ist das aber kein Ripstop-Material, was mich skeptisch macht. Ich habe mich deshalb für das etwas teurere 0.56 oz Membrane entschieden; einerseits weil das das aktuell leichteste Ripstop-Material ist. Andererseits weiß ich um die Haltbarkeit dieses Stöffchens, weil ich daraus vor zweieinhalb Jahren schon einmal zwei Quilts genäht habe, die bis heute tadellos ihren Dienst tun. Die Ripstop-Karos machen den Stoff zwar minimal schwerer, tragen aber auch zu höherer Festigkeit bei. Zum Befüllen habe ich insgesamt knapp 600 g weiße 95% Gänsedaune von Aliexpress verwendet (für 3 Quilts), mit der ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Dann habe ich mir ausgerechnet, wie ich die Daune auf die insgesamt 16 Kammern je Quilt verteilen will. Der Akt der Befüllung ging bei mir ein zwei Schritten vor sich. Zuerst werden die unteren vier Kammern plus die Fußkammer befüllt, wie ich das schon früher mal beschrieben habe. Die Schwierigkeit liegt hier darin, dass man unter der Maschine Daunen in die jeweils 10 cm offen gelassenen Kammern einfüllen muss, die anschließend zugenäht werden. Dafür wiegt man die gesamte Daune... ...zieht dann den jeweiligen Betrag ab, den man per Hand entnimmt... ...und einfüllt. Dann wird die Kammer zugenäht. Klar, dabei gehen jeweils paar Daunen daneben, aber das ist kein Grund zur Panik, denn alle Daunen landen nach kurzer Zeit auf dem Fußboden und können dort nach Abschluss der Näherei aufgesaugt werden. Fortsetzung folgt.
  10. Danke an alle Mitwanderer vom Berliner Stammtisch für ein sehr geselliges Beisammensein am Fegefeuer, das wir mit gleich drei Feuerstätten angeheizt haben! Zunächst musste in Lychen erst mal die Route geklärt werden. Hätten wir ein Packraft mitgehabt, hätte man hier übersetzen können und wäre schon nach einem Kilometer am Platz gewesen. So ging es am Zenssee entlang - und am anderen Ufer wieder zurück. Hier hätte man sich noch verpflegen können - die Försterei hatte geöffnet. Das Fegefeuer ist in Sicht! Der Abend war so warm, dass man die meiste Zeit am Lagerfeuer sitzen konnte. Aber im Winter ohne Hot Tent geht ja gar nicht!
  11. @AudioHitchhikingVielleicht hast du Recht und die Fidlocks sind eigentlich überflüssig. Mich stört allerdings, dass sich die unteren Kletts entweder schwer montieren lassen (Radabstand) oder völlig verdrecken (Unterrohr). Die Demontage der Fidlocks sollte aber keine Probleme machen. Das habe ich bei den Gabeltaschen schon mitbekommen.
  12. Danke für euere Rückmeldungen! @Miguel_Wo und @yoggoyoJa, das ist das Gravelbike von Decathlon, das leider nicht mehr lieferbar ist. Erfahrungen dazu und zu den selbstgefertigten Taschen habe ich hier geteilt. @KrokodilalliDas Thermometer findest du, wenn du beim großen Strom nach "Brifit Thermometer Hygrometer, Bluetooth Thermometer Hygrometer mit App-Steuerung" suchst. Es funktioniert mit IOS und Android.
  13. Danke, was immer noch verbesserungswürdig ist: 1. die Röhrentaschen an der Gabel sind zu schlank. Das Zelt und die Isomatte so eng zu wickeln ist eine Qual - besonders im Winter mit kalten Händen. 2. Die Rahmentasche sollte am Unter- und Sattelrohr nicht mit Klett, sondern Fidlocks befestigt werden. Dafür findet sich hoffentlich über Weihnachten Zeit.
  14. Es kommt nicht sehr oft vor, dass Anfang Dezember in Berlin schon Schnee fällt und dann auch liegen bleibt. Kurz entschlossen habe ich gestern Nachmittag das Rad gepackt und bin in Richtung westlicher Stadtrand aufgebrochen. Dabei habe ich erstmals realisiert, was für einen opulenten Lichtteppich die Lupine SL Nano vor dem Bike auslegt. Das ist das Bike, nachdem ich am Platz angekommen war. Zu spät habe ich realisiert, dass die eingeplante Lenkertasche die Lupine verdecken würde. Also blieben diese - und mit ihr die Wasservorräte - zu Hause. Wasser würde es nur durch Schneeschmelzen geben. Dafür ist das Hot Tent die Voraussetzung. Ich habe diesmal auf Aufstellstangen verzichtet und das Zelt an Zweigen der umliegenden Bäume durch Abspannung nach oben errichtet. Das verschafft einem noch mehr Platz im Inneren. Und das ist der "neue" Ofen, den ich kürzlich mit einer Glasscheibe nachgerüstet habe. Damit wurde ich UL-technisch zwar 100 g zurückgeworfen, aber der Komfortgewinn ist einfach immens. Man sieht, wann man nachlegen muss, kann in ein Feuerchen ohne Rauch glotzen und die Strahlungswärme macht die Hütte noch schneller warm. Als das Essen fertig war, stimmte auch die Temperatur im Inneren. Man beachte beim Vergleich der beiden Bilder auch die unterschiedlichen Schneeverhältnisse im Zelt. Die Außentemperatur kann man oben rechts ablesen. Ab und an muss man mal raus und frische Luft atmen. Übernachtet habe ich natürlich in der Hängematte mit Tarp drüber. Am nächsten Morgen kommt dann der weniger spaßige Teil, denn es macht natürlich mehr Arbeit, wenn man Hängematte, Tarp, Zelt und Ofen einpacken muss. So sah das Bike aus, nachdem alles wieder verstaut war - hat ungefähr eine Stunde gedauert. Ergänzung: das ist das gesamte Gepäck; ich habe keinen Rucksack auf dem Rücken. Fazit: war eine tolle Erfahrung; ich bin froh, dass ich die Wetterbedingungen genutzt habe, die so schnell nicht wieder kommen werden.
  15. Ich sammle damit noch Erfahrungen. Das von mir verwendete Lavalan 120 bauscht deutlich geringer als das Apex 130, aber die Wärmeleistung würde ich als vergleichbar bezeichnen. Falls es jemanden interessiert, verlinke ich hier den Bericht dazu. Eine Migration durch das nicht daunendichte Gewebe findet - soweit ich sehe - nicht statt. Ich beobachte das weiter und kann die Erfahrungen dazu noch mal aktualisieren. Ich habe allerdings nicht vor, die mit lavalan isolierte Cross Hammock in nächster Zukunft zu waschen.
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