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Ultraleicht Trekking

doman

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  1. Was gefällt dir daran nicht? Die erste Installation war schon etwas frickelig, aber wenn man den Bogen raus hat, geht das Ruckzuck. Und die Tasche hält danach bombenfest, ohne die Griffmöglichkeiten am Lenker einzuschränken. Das finde ich super! Und die Form der Tasche will ich ja noch optimieren. Die überteuerten Roadrunner Bags sind dagegen doch Schlabberbeutel, kompliziert zu befestigen und formlos (bzw. nur vom Inhalt geformt) wie die meisten Handlebar bags.
  2. Genau! Der Halter ist, wie ich schon schrieb, eine geniale Erfindung, weil sie die blöden Halteplatten am Lenker überflüssig macht. Ich wollte zuerst den Halter solo erwerben und habe mich diesbezüglich demütig an Ortlieb gewandt. Die Resonanz war ein Gelächter am Telefon: "Glauben Sie, dass wir unseren in zwei Jahren entwickelten Halter für Bastler zur Verfügung stellen werden?" So musste ich also das ganze Ding erwerben, obwohl mir schon klar war, dass meine Lenkertasche anders aussehen sollte, etwa so. Ich werde mir nach dem Urlaub eine neue Lenkertasche um den Halter herum bauen und sie dann hier vorstellen.
  3. Das Gnu hat ja einen TIZIP, da würde neben dem gesamten Gepäck sogar der Sattel mit der Sattelstütze reinpassen.
  4. @martinfarrentJa, du hast wohl Recht, es gibt viele Faktoren zu berücksichtigen. Worum es mir geht, und worin ich mich auch bestätigt sehe (obwohl nicht alles glatt lief): Bikerafting funktioniert - und das Gnu sollte für meine Zwecke eigentlich passen. Aber ich muss noch einiges am Boot umbauen. Der Sitz muss verbessert werden und ich brauche auch noch ein Spritzverdeck.
  5. @khyalDanke für deine ausführliche Reaktion! Ich glaube auch, dass ich hier einen Bikeraftingversuch am oberen Machbarkeitslimit unternommen habe. Ich beiße mich schon etwas in den Hintern, dass ich den leichten DIY-Sitz mitgenommen habe, anstelle des Gnu-Sattels. Damit wäre ich deutlich weiter gekommen, weil man das Boot viel besser unter Kontrolle hat, auch im Vergleich mit jeglichem Sitz mit Schenkelgurten. Die Positionsverlagerung, die Kraftausübung bei Korrekturschlägen und überhaupt das Balancegefühl im Boot sind damit um Klassen besser. Ich weiß aber auch, warum Alpacka und alle Nachahmer des Packraft-Konzept inzwischen darauf verzichtet haben: Man kniet wesentlich unbequemer als man sitzt. Ich kann maximal eine im Gnu Stunde knien, dann muss ich raus. Und dann gibt es noch die von dir beschriebene Gefahr der Schienbein-Knieverletzung. Ich habe allerdings Schaumstoffpads, die 2015 gratis mitgeliefert wurden (genauso wie die Tizip-Innensäcke, die sich Alpacka heute teuer extra bezahlen lässt), die diese Gefahr abmildern. Ob das Gnu für WW 2-3 ungeeigneter ist als kürzere "echte" WW-Packrafts könnte man nochmal diskutieren. Über viele Schwälle, die dich mit deiner hochgezogenen Schnauze richtig zum Hüpfen bringen, bügelt das Gnu mit seiner Länge glatt hinweg, ein Vorteil, den sich auch die richtig großen Rafting-Boote zu Nutze machen. Und wie man auf den Bildern sieht, ragt das Rad nur mit dem Sattel über den Bootskörper hinaus. Den hätte ich noch eingeschoben, habe mir das aber für einen späteren Zeitpunkt vorbehalten, was durch den Abbruch der Tour unnötig wurde. Ein Missverständnis muss ich noch ausräumen: Ich bin nicht bei Niedrigwasser unterwegs gewesen, obwohl die RiverApp, die ich hier eingeblendet habe, das suggeriert! Auf der offiziellen Tiroler Seite sieht man, dass der Wasserstand, als ich am 16. 7. unterwegs war, bei 3 m lag, heute früh waren es übrigens knapp 4 m. Das Missverständnis kommt daher, dass die RiverApp für alle Streckenabschnitte in Grießau misst, während die übliche Messstelle, auf die du dich beziehst, in Steeg liegt. Und auch auf deinen Einwand gegen das wilde Hängemattencamping möchte ich noch kurz eingehen, obwohl das eine Grundsatzfrage berührt, über die man in diesem Faden eher nicht zu ausführlich argumentieren sollte. Meiner Ansicht nach stellt die Form der Reise, und das schließt die Wahl des Fortbewegungsmittels selbstverständlich mit ein, eines der Hauptkriterien dar, ob eine Reise dem Naturschutzgedanken entspricht oder nicht. Genau aus diesem Grund bin ich die 70 km bis zum Einsatzort geradelt - wo es immer ging auf Schotterpisten. Die Anreise mit dem Auto - schlimmer noch mit dem Wohnmobil - stellt im Vergleich dazu eine Kriegserklärung an jede Form des Naturschutzes dar. Insofern muss ich zugeben, dass ich mir von einem Autotouristen nur ungern die Leviten lesen lasse. Die fleißigen Tiroler tun selbstverständlich alles, um den mit ihren Autos in die Nationalparks anreisenden Touristen die Zufahrtswege so bequem wie möglich zu machen. Und so werden Jahr für Jahr die Asphaltpisten verlängert und es lassen sich kaum noch nicht asphaltierte Radwege im Lechtal finden. Das - finde ich - ist die eigentliche Kastastrophe - und nicht die Übernachtung am Wegesrand in der Hängematte. Im Vergleich zum Zeltcamping stellt übrigens das Hängemattencamping einen minimal invasiven Eingriff dar, denn ich brauche nur ein Baumpaar und muss mir keinen ebenen Platz schaffen. Da gibt es kein niedergetrampeltes Gras und keine steinbereinigte Zeltfläche. Beim Camping Rudi in Häselgehr bin ich selbstverständlich vorbeigekommen. Hast du dort ein geeignetes Baumpaar gesehen, an dem man mich hätte hängen lassen? Ich nicht. Und auch die Tourismusbranche kommt übrigens bei meiner Art des Reisens nicht zu kurz. Während die Rudi-Touristen wahrscheinlich ihre Dosennahrung auf dem Campingplatz verzehrt haben, bin ich als einziger Gast im Stockacher Hof eingekehrt und habe dort bei einer guten Mahlzeit eine Regenpause überbrückt - bis mir die App ein Fensterchen angezeigt hat, in dem ich mein Lager aufschlagen konnte. Abschließend will ich hier noch mal ein Plädoyer dafür einlegen, eine Tour ganzheitlich zu planen, mit Berücksichtigung aller ihrer Details. Es ging hier nicht nur ums Raften, das Fahrrad gehörte bei mir integral zum Bestandteil dazu. Mit dem Rad lassen sich auch wunderbar die Schlüsselstellen der Tour auf dem Hinweg begutachten, wie hier die Stelle nach der Stanzacher Brücke, an der der Lech auf Grundgestein trifft; eine Passage die mühelos links hätte umtragen werden können, wenn ich mit dem richtigen Sitz unterwegs gewesen wäre. In diesem Sinne möchte ich alle hier ermutigen, ähnliche Touren zu planen. Orientiert euch am Naturschutzgedanken, befolgt die LNT-Regeln und lasst vor allem eure Autos stehen - und zwar zu Hause und nicht auf dem Parkplatz im Naturpark!
  6. Das ist die RiverApp, sie zeigt aktuelle Pegelstände von über 10000 Flüssen in Europa und Nordamerika.
  7. Ich hoffe, ihr haltet mich nicht für einen Zyniker oder Ignoranten, wenn ich hier von einer Wassersportaktivität berichte, während Teile Deutschlands unter Wasser stehen und viele Leute anderes zu tun haben, als Freizeitbeschäftigungen nachzugehen. Immerhin kann ich zur meiner Entlastung anführen, dass ich diese Tour lange geplant habe und mir den Zeitpunkt leider nicht aussuchen konnte. Und den Umständen geschuldet ist dann auch, dass ich die Tour nicht wie geplant zu Ende durchführen konnte. Wie in einem anderen Faden berichtet, habe ich kürzlich Bikepackingtaschen für mein neues Gravelbike hergestellt. Der erste Praxis-Einsatz sollte auf eben dieser Tour auf dem Lech stattfinden. Von unserem Urlaubsort im Allgäu bei Füssen wollte ich - so der Plan - mit einer kompletten Wildwasserausrüstung (Packraft, Wildwasserpaddel, Helm, Schwimmweste, Trocki) nebst Übernachtungsequipment (Tarp, Hängematte, Schlafsack, Kocher) zum Oberlauf des Lech radeln um dann mit dem Boot von Steeg bis Weißenbach zu raften. Am ersten Tag wollte ich bis Steeg radeln, um dann am zweiten Tag morgens mit dem Boot einzusetzen und nachmittags in Weißenbach anzukommen. Anschließend sollte es mit dem Rad zurück Richtung Füssen gehen. Hier zeige ich zunächst, wie ich die Sachen am Rad untergebracht habe. Als Bedingung stand für mich von vornherein fest, dass nahezu das gesamte Equipment am Rad festgemacht werden soll. Einen kleinen Rucksack wollte ich nur für den Fall mitführen, dass irgendetwas unterwegs kaputt geht, bzw. die Befestigung nicht so klappt wie geplant. Das Hauptproblem dabei ist, wie man die Paddel unterbringt, ohne sie quer am Lenker oder im Rucksack zu verstauen, weil das - meiner Meinung nach - dem ganzen Rad seine Beweglichkeit und Agilität nimmt. Bei mir passen die Paddelblätter komplett in die Rahmentasche und die Paddelschäfte stecken daneben und werden am Unterrohr entlanggeführt. Sie ragen neben dem Gabelschaft aus der Tasche, aber beeinträchtigen das Lenkverhalten in keiner Weise - eine wie ich finde perfekte Lösung. Die Rahmentasche hat außerdem noch Platz für jede Menge Ausrüstungsteile, vom Tarp, über das Werkzeug, die Wechselklamotten bis zum Erste-Hilfe-Set. Das Packraft kommt hinter den Sattel, und auch diese Befestigung hat einwandfrei gehalten. Eine Oberrohrtasche habe ich in letzter Minute noch vor dem Urlaub geklebt. Sie enthält Lebensmittel. Mein gesamtes Übernachtungsequipment und auch der Trocki steckt in den Gabeltaschen, links eine TAR-Isomatte (600 g) und eine Cross Hammock aus Cloud 71 (150 g, incl. Aufhängung), rechts mein MYOG-Quilt (400 g) und der MYOG-Trocki (340 g). Alles Übrige, das heißt 2 Liter Wasser, Kocher, Schwimmweste zum Aufblasen, Luftpumpe, weiteres Werkzeug und die Verpflegung wurde in der Lenkertasche verpackt. Die neue Halterung von Ortlieb ist spitze, weil sie ohne nervige Gegenstücke am Lenker auskommt. Aber die Tasche selbst halte ich für eine Fehlkonstruktion, weil sie viel zu schmal für meinen 42-cm-Lenker ausfällt, unten rund ist, sich nicht während der Fahrt öffnen lässt und mit einem nicht dicht schließenden Rollverschluss ausgerüstet wurde. Da werde ich mir in Kürze was Besseres um den Halter herum bauen. Als ich kurz hinter Weißenbach auf den Lech traf, war mir schon klar, dass ich wohl kaum so weit herunter fahren würde, weil "Der blaue Lech" sich durch die Regenfälle der letzten Zeit in einen schlammigen, zum Teil mehrere hundert Meter breiten Strom verwandelt hatte, auf dem man sich im Packraft wahrscheinlich ziemlich verloren vorkäme. Ich füge hinzu, dass es auch während des ersten Tages der Tour nahezu ununterbrochen geregnet hat. Der Pegel selbst war innerhalb von drei Tagen um knapp 40 cm gestiegen. Und diese 40 cm haben dem Charakter des Wildwassers (2+ bis 3) einiges an Wucht dazugegeben. Als ich am Abend des ersten Tages kurz unterhalb von Steeg angekommen war, habe ich - glücklicherweise in einer Regenpause - meine Hängematte direkt am Ufer aufgehängt und bin nach 70 km Gravelstrecke schnell eingeschlafen. Der nächste Tag begann ohne Niederschlag, was ich als gutes Zeichen nahm, obwohl er Pegel noch mal weiter gestiegen war. Nach einem Frühstück habe ich das Gepäck im Boot (Alpacka Gnu) und das Rad auf dem Boot verstaut und hatte zunächst einen ganz guten Eindruck. An Stelle des Sattel vom Gnu, auf dem man eine sehr gute Kontrolle über das Boot hat, habe ich den Sitz meines MYOG-UL-Packrafts mitgenommen. Und der schlackert im Boot und hat mir keine gute Kontrolle über das Boot verschafft. Ein typischer Fall von Stupid Light - wie ich jetzt weiß. Nach dem Einsetzen ging es sofort extrem heftig zur Sache. Das Fahrrad allerdings saß bombenfest und hat das Boot eindeutig stabilisiert. In kürzester Zeit wurde mir klar, dass ich die Befahrung unter diesen Bedingungen nicht sehr lange durchhalten würde, weil die Kentergefahr extrem hoch war und ich keinen guten, stabilen Sitz hatte. Nach etwa 3 Kilometern habe ich - der Vernunft folgend - mich in ein Kehrwasser am Ufer gerettet und habe das Bikerafting abgebrochen. Ich hatte dann noch eine sehr entspannte Graveltour zurück zum Ausgangsort. Weil der Wildwasserhelm keinen guten Sitz zum Radfahren hatte, habe ich ihn noch hinten draufgeschnallt und bin nach anderthalb Tagen wieder bei Füssen gelandet. Mein Fazit: Bikeraften hat bei mir mit Sicherheit noch eine Zukunft, aber ich werde mir etwas zahmere Flüsse aussuchen und keine UL-Experimente mit dem Sitz mehr veranstalten.
  8. @hmpfDieses Material ist sicher auch top. Ich habe mich jetzt allerdings mit dem besagten DCF eingedeckt und werde das auch für die restlichen Taschen verwenden. Aber erstmal bin ich jetzt fertig, weil ich übermorgen in den Urlaub fahre.
  9. @KrisIch muss mit dem System natürlich noch praktische Erfahrungen sammeln und werde davon dann hier berichten.
  10. Danke für euere Resonanz, die viele meiner Überlegungen aufgegriffen hat. Als ich über einen Forumskollegen aus dem Hängemattenforum letzten November von diesem Bike erfuhr, war mir klar, dass ich darauf verzichten würde, mir ein Rad komplett selber aufzubauen. Der Titanrahmen "made in Europe" mit allen Ausstattungsmerkmalen, die ich mir gewünscht habe, ließ mich über die etwas zusammengewürfelte Gruppe und die relativ billigen Teile Sattelstütze, Sattel, Vorbau hinwegsehen. Ein paar Stunden nach meiner Bestellung war das Bike komplett ausverkauft. Zum Material kann ich nur soviel sagen, dass es meiner Ansicht nach keinen besseren Stoff für diese Anwendung gibt. Stylische Gründe spielen bei mir keine besondere Rolle. Wie so oft in unserm Hobby ist es so, dass man von den drei entscheidenden Kriterien Robustheit, Gewicht und Preis nur zwei optimieren kann. Vor dem Hintergrund habe ich mich mit dem gesalzenen Preis für DCF abgefunden. Die Trinkflaschen kann ich auch so in die Rahmentasche stecken. Voraussetzung dafür ist, dass man den Zipper auch während der Fahrt leicht öffnen kann. Und das ist ein Punkt, der bei den meisten käuflichen wasserdichten Rahmentaschen nicht gegeben ist. Ortlieb z.B. verbaut Tizips, was ich für absoluten Overkill halte. Mal ehrlich: wer taucht seine Fahrradtaschen komplett ins Wasser und braucht eine absolute Dichtigkeit? Ich jedenfalls nicht. Durch die Verarbeitung eines ganz normalen YKK 10c Zipper habe ich die Möglichkeit, das Fach mit einer Hand ganz leicht zu öffnen - auch während der Fahrt. Alternativ kann ich das Wasser in den Taschen verstauen, die ich euch jetzt vorstelle, nämlich die Gabeltaschen mit Fidlock-Befestigung Dafür braucht es neben zwei eingeschraubten Magneten keinerlei Halterung am Rad. Die Fidlock-Gegenstücke werden zunächst auf einer Polyethylen-Platte befestigt, die danach ihrerseits auf dem DCF-Material verklebt und festgeschraubt wird. Danach habe ich die Taschen - wie schon die Teile der Rahmentasche - von innen verklebt. So sieht das fertige Ergebnis aus.Das Gewicht ist auch in Ordnung. In die Taschen passen entweder ein Schlafsack oder Quilt, eine Querhängematte mit DCF-Tarp, eine 2 Liter Clean Kanteen Wasserflasche, eine TAR-Isomatte oder mein Trocki nebst Kochset hinein. Mir gefällt die aufgeräumte Optik an dieser Befestigungslösung und dass sich die Taschen mit einem Klick montieren und einem kleinen gegenläufigen Dreh zur Neigung lösen lassen. Die Seiten sind allerdings nicht vertauschbar, weil sonst das Gewicht der Taschen Richtung Öffnung zieht. Kennt jemand von euch eine schlankere Befestigungslösung?
  11. Nach siebenmonatiger Wartezeit ist vor ein paar Tagen mein neues Gavelbike eingetroffen - mit Titanrahmen und 11-Gang-GRX-Guppe ohne Umwerfer. Ich bin schwer beeindruckt, obwohl ich zunächst etwas skeptisch war, ob dieser neue Fahrrad-Trend tatsächlich hält, was er verspricht. Das Rad ist spritzig wie ein Rennrad und 'bombproof' wie ein Mountainbike. Außerdem bietet es mit seinen 40-mm-Reifen mehr Komfort als die fehlende Federung vermuten lässt. Das Rad ist mit knapp unter 10 kg ziemlich leicht - findet jedenfalls meine Tochter im Vergleich zu ihrem Kinderfahrrad. Um richtige Touren machen zu können, fehlen mir allerdings noch die Taschen für das Rad. Eine Ortlieb Lenkertasche mit dem neuen QR-System habe ich zwar, aber auch die werde ich wohl noch ummodeln, weil der Halter eigentlich das einzige ist, was mir daran wirklich gefällt. Ausrüstung mit Bikepackingtaschen Die Taschen, mit denen ich das Rad ausstatten möchte, werde ich alle selbst herstellen und nach und nach hier vorstellen. Fertig ist bereits die Rahmentasche, die ich noch nie an einem Rad hatte und mir schon lange gewünscht habe. Zunächst habe ich aus Karton eine Schablone abgenommen. Dann wurden die benötigten Teile ausgeschnitten. Verarbeitet habe ich das schwerste mit Nylonstoff verstärkte DCF-Material (das aber mit 170 g/m2 immer noch recht leicht ist). Die einzige genähte Applikation ist der Reißverschluss, alle andere Verbindungen wurden mit Transferklebeband geklebt - genauso wie ich das bereits mit meinem Zelt erprobt habe. Das ist die Tasche von innen. Uns so sieht sie fertig von außen aus. Einzelne Stellen habe ich noch mit der Nähmaschine nachgenäht, damit beispielsweise die Klettverschlüsse nicht abreißen. Das Gewicht finde ich sehr ansprechend - die vom Volumen her deutlich kleinere Rahmentasche von Apidura wiegt das dreifache. Was mir besonders wichtig ist: auch die Paddelblätter meines Packraft-Paddels passen in den Rahmen ... ... und am Ende auch in die Taschen hinein. Was ich genau damit anstellen werde, könnt ihr (hoffentlich) bald hier nachlesen...
  12. Ich finde dieses Material klingt sehr interessant! Wieso sollte das Thema gegessen sein, weil ein Ober- und Unterstoff nötig ist? „lavalan® Sport 60 kann wie eine herkömmliche Isolation bzw. wie eine Volumenvlies zugeschnitten und verarbeitet werden.“ Diese Angabe sagt meiner Meinung nach aus, dass man es genau wie Apex verarbeiten kann, abgesehen davon, dass der Stoff daunendicht sein sollte.
  13. Die letzten Rollen des 3M Bandes habe ich hier gekauft: https://www.shop-sks.com/3m-transfer-klebeband-9485pc-transparent-19-mm-x-55-m-0-13-mm
  14. Das ist gar kein Vorteil, sondern ein herstellungsbedingt unvermeidlicher Nachteil. Das Endprodukt ist aber trotzdem überzeugend (würde allerdings noch besser, wenn man die Fäden ganz gleichmäßig anordnen könnte).
  15. Der Herstellungsprozess von DCF ist vollkommen anders als bei gewebten Stoffen. Bei denen wird das Garnmaterial von großen Spulen automatisch zugeführt, der Webprozess ist vollkommen automatisiert. Nicht so bei DCF. Da werden einzelne Dyneema-Fäden (wenn ich das richtig verstanden habe: manuell) in ein 36 m langes Bett gelegt und dann einlaminiert. Wenn du ein größeres Stück DCF mal genauer inspizierst, wirst du feststellen, dass es da keinerlei regelmäßige Webung gibt. Stellenweise kommen auch mal viel mehr (oder auch sehr wenige Fäden) vor, was es bei einer automatisierten Fertigung so nicht gäbe. Die Handarbeit macht den Herstellungsprozess langwierig und teuer. Und diese Preisentwicklung wird leider so weitergehen - bis jemand einen automatisierten Herstellungsprozess erfindet. Ich wüsste nicht, wie das gehen sollte.
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