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Ultraleicht Trekking

doman

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  1. @questorIch bin völlig trocken geblieben und glaube mittlerweile, dass mit diesem Tarp die allermeisten Regennächte abgewettert werden können. Sehr starker Wind dürfte ein Problem sein, aber ansonsten reicht es. Im Online-Shop ist das DCF übrigens schon ausverkauft, aber in Kreuzberg haben sie noch was. @OmorotschkaIch bin mir ziemlich sicher, dass die Umgebungstemperatur für so kleine Öfen eine Rolle spielt. Reingeregnet hat es nicht, da nach Mitternacht kein Niederschlag mehr kam. Und das Eichenholz am Havelhöhenweg hatte mit Sicherheit einen höheren Heizwert als die Birken an der Dahlemer Wiese.
  2. Weil es passte, bin ich letzte Nacht wieder mit dem Hot Tent rausgegangen, diesmal kam ein Freund mit. Da das DCF-Zelt zu klein gewesen wäre, habe ich diesmal das Silnylonzelt mitgenommen, in dem wir reichlich Platz hatten. Es gab einen schönen Nachthimmel - und bis Mitternacht reichlich Niederschlag. Übernachtet haben wir in der Cross Hammock - ich wieder mit dem schmalen DCF-Tarp drüber. Der Freund hat ein Cross Hammock Wintertarp verwendet. Ich habe in alter Manier abends den Ofen voll Holz gestopft. Da die Temperaturen auf 1°C runtergingen, war - anders als letzte Woche - heute Morgen nicht das kleinste Bisschen Glut mehr vorhanden. Also musste neu angefeuert werden.
  3. Schöner Bericht! Bist du auch wie Michael Holzach ohne eigene Verpflegung losgezogen?
  4. Um den Faden wieder etwas auf Titelkurs zu bringen, teile ich hier noch ein paar visuelle Eindrücke von meiner letzten Übernachtung vor drei Tagen. Ich habe wieder das DCF-Zelt gewählt, mit dem ich kürzlich in den Alpen war und habe mir darin direkt auf dem Ofen lecker was gebrutzelt. Die Nacht war mit 10°C erstaunlich warm, allerdings hat es durchgehend geregnet. Kurz Vorm Schlafengehen habe ich den Ofen noch mal bis obenhin voll Holz gestopft und, nachdem alles angebrannt war, alle Klappen dicht gemacht. Geschlafen habe ich in der Hängematte. Und siehe da: am nächsten Morgen war noch etwas Glut übrig, auf der ich direkt nachlegen konnte. Kurze Zeit später qualmte schon wieder der Schornstein. Ich glaube, diese extrem lange Wärme-Rückhaltedauer des Ofens ist eine ziemliche Ausnahme - nur möglich in einer relativ warmen Nacht. Voraussetzung ist außerdem, dass der Ofen eine gewisse Größe hat. Bei einem kleineren Modell wäre die Glut am Morgen wohl weg gewesen.
  5. Danke für deine Hilfsbereitschaft! Ich habe hier noch ein Bild, auf dem man den Schaden vielleicht etwas besser erkennt. Aus der auf dem Metallkorpus vernietete Platte ist eine Ecke rausgebrochen, die ich behelfsmäßig mit einer Schnur wieder am Metallkorpus befestigt habe. Die Schnur hat sich allerdings schnell durchgescheuert. Meine 12 Jahre alte Bildung wird heute nur noch selten mit diesem Klasse-Schneeschuh verbaut. MSR verwendet heute als robusteste Variante eine sogenannte PosiLock Bindung, die mir auch haltbarer als meine zu sein scheint. Nur möchte ich eben nicht die ganze Schuhplatte neu kaufen, die so auch nicht angeboten wird. Mir würde der helle Urethan-Korpus reichen. Den defekten würde ich ausbauen, die Alu-Beschläge umsetzen. Nur: wo kriege ich den her?
  6. Danke für den Hinweis, aber ich möchte die MSR Lightning Ascent aus Gewohnheits- und Nachhaltigkeitsgründen auf jeden Fall behalten und reparieren. Ich habe schon einen Anbieter in der Schweiz gefunden, wo ich das machen lassen könnte - allerdings, typisch Schweiz, fast zum Neupreis der Schneeschuhe. Also suche ich weiter...
  7. Das sieht so aus, als hätte der Schnee das Zelt ringsum hermetisch abgedichtet. Aber am Eingang wird sicher doch eine Luftöffnung in Bodennähe geblieben sein.
  8. Ich finde, das ist eine absolut wichtige Überlegung - insbesondere beim Betrieb eines Zeltofens. Meine Strategie im Umgang mit diesem Thema besteht wie gesagt darin, keine Snow Flaps anzubringen. Im Bedarfsfall kann man das Zelt immer noch durch Aufschüttungen gegen Zugluft oder Sturm absichern. Aber das ist meiner Erfahrung nach selten nötig. Wie sehen deine Improvisationen aus?
  9. Glaubst du, dass die Titanvariante nicht dauerhaft ist? Mich würde das wundern. In den zwei Jahren, die ich meinen benutze, kann ich keine Materialverschlechterung feststellen.
  10. Na, dann haben wir hier zwei zufriedene Leute - ich mache diese Art Touren übrigens auch schon länger.
  11. @Andreas K. ich glaube, es kommt doch sehr darauf an, für welche Art von Tour man einen solchen Ofen benutzt. Ein zivilisationsnaher Overnighter, bei dem man "gourmetmäßig aufkochen" möchte (wie auch immer das gehen mag bei einem Ofen, auf den nicht mal zwei Töpfe nebeneinander passen) unterscheidet sich komplett von der Art von Tour, wie ich sie letztens über vier Tage bei zweistelligen Minusgraden bis an die Baumgrenze durchgeführt habe. Mein zweiter Übernachtungsplatz auf 1800 m sah so aus: Das Holz, das du hier findest, ist frisch, nass und brennt ziemlich schlecht. Da kommt alles auf den Ofen an, den man vom Wirkungsprinzip her selbstverständlich mit einem Kachelofen vergleichen kann. Je größer er ist, umso besser. Und wenn man ihn dann anfeuert, macht es einen großen Unterschied, ob die Luft durch die offene Tür oder durch Löcher in Bodennähe in den Brennraum gelangt. Wenn freilich der Ofen bauartbedingt diese Art Belüftung nicht zulässt, wird man den Unterschied nie feststellen können. Der Wifi Stove, den du dir zum Vorbild genommen hast, verfügt übrigens über diese Löcher, nur sind sie dort ziemlich zwecklos, weil man die Öffnung nicht regulieren kann. Um keine Zweifel aufkommen zu lassen: ich liebe genau diese Art von Touren; nur sollte man in der Kommunikation darüber keine falsche Romantik aufkommen lassen: das ist ziemlich harte Arbeit und den Gourmet-Aspekt, den manche sich vielleicht vorstellen, kannst du komplett streichen. Man braucht vier von den elf Stunden Tageslicht im Februar, nur um Holz bereitzustellen, Schnee zu schmelzen und 4 Liter Wasser zu kochen, zwei abends und zwei morgens. Wenn man dann noch eine bestimmte Wegstrecke bewältigen möchte - oder muss, weil genau das eben die Tour ausmacht, dann kann man nicht warten und sich dran freuen, dass auch das letzte Krümelchen Holz zu weißer Asche verbrennt. Der noch brennende Ofen wird morgens ausgekippt und demontiert. Und da freut man sich sehr, dass er aus 0,3 mm Titan und sofort kalt und nicht aus 0,5 mm Edelstahl und noch ewig lange heiß ist. Wie kommst du übrigens darauf, dass die Hitzeentwicklung im Edelstahlofen besser sein sollte als im Titanofen. Ich kann mich jedenfalls nicht beklagen. Welchen Vergleich hast du da angestellt? Und mit welchen Titanöfen konntest du kein Wasser kochen? Das würde mich interessieren.
  12. Ich hatte mich auf @wilbobezogen, der schrieb, sein Ofen würde einen Temperaturunterschied von 10-15° zur Außentemperatur herstellen. Da geht in der Tat deutlich mehr. Dein DIY-Öfchen sieht jedenfalls schick aus! Zur Hitzeentwicklung schreibst du aber im verlinkten Faden nichts. Hast du den schon mal auf einer Mehrtagestour unter Winterbedingungen eingesetzt? Mir fallen daran mehrere Sachen auf: 1. Mit 10 Litern (realistisch sind durch die runden Ecken allenfalls 8-9 Liter) ist der Brennraum recht klein. Der gleichgewichtige Seek-Outside L hat mit 15,5 Litern eine mittlere Größe, die es aber immerhin erlaubt, mal ein halbes Stündchen auszuruhen, ohne nachlegen zu müssen. Länger sollte man ihn ohne Neubeschickung aber im Winter nicht brennen lassen, sonst dauert es ewig, bis er wieder richtig bollert. 2. Die Klappe vorne befindet sich in der Mitte der Front und man kann sie nicht richtig schließen. Wer früher jahrzehntelang Kachelöfen geheizt hat weiß, dass die am besten brennen, wenn die Luft nicht von vorn, sondern von unten kommt. Das ist beim Zeltofen schwer zu realisieren, beim Seek-Outside durch die regulierbare 5-Loch-Klappe aber immerhin ansatzweise gelungen. Das ist übrigens auch ein großer Nachteil des Poshehonka, der aber fürs Trekking ohnehin nicht in Frage kommt, weil man ihn nicht demontieren kann. 3. Es gibt bei dir keinen Dämpfer, mit dem man das Rohr verschließen kann. Dieser Backstop wäre aber sehr wichtig! Wenn bei mir eine Ladung Holz richtig rot glüht, mache ich dicht und verhindere damit, dass die schön durchgebrannte Glut in Null-Komma-Nichts durch das Rohr in die Winternacht entweicht - so wie früher beim Kachelofen.
  13. Wenn der Ofen gut angebrannt ist, zieht er, dass es nur so röhrt! Ich verstehe aber nicht genau, was du meinst. Willst du nur das Rohr nutzen, ohne Ofen? Das wird vermutlich nicht so gut funktionieren, weil die Masse an Glut fehlt, die nur der Ofen erzeugt. Da merkt man wahrscheinlich doch den Unterschied zwischen den DIY-Varianten und dem Seek-Outside in der Größe L. Es ist mit letzterem locker möglich, in einer Höhe von 30 cm überm Boden 25-30 Grad Wärme zu erzeugen - und zwar auch, wenn draußen Minusgrade herrschen. Snow Flaps habe ich mir übrigens bei allen Zelt-Varianten geschenkt, damit der Ofen genügend Luft ziehen kann und die Gefahr einer Rauchvergiftung ausgeschlossen wird.
  14. Ja die Spikes sehen gut aus. Bei meinem Abstieg brauchte ich aber Schneeschuhe, weil ich sonst regelmäßig hüfttief in den Schnee eingebrochen wäre. Die MSR Lightning sind dafür eigentlich top, weil sie durch die Aluschienen an den Seiten richtig Biss haben. Nur die gebrochene Bindung muss ich dringend reparieren (lassen).
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