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Ultraleicht Trekking

wilbo

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  1. Moin! Als ich noch mehr in Bergen unterwegs war, hatte ich eine simple, rote Regenjacke dabei. Das reichte, um in der Gruppe halbwegs sichtbar zu bleiben. Bei meinem Unfall in Norwegen nützte mir das allerdings wenig. Nachdem mein Beinbruch geschient war, musste ich bis zur Rettung irgendwie warm und trocken bleiben. Also wurde unser grünes Kuppelzelt notdürftig neben mir aufgebaut und ich darin, so gut es ging, im Schlafsack verpackt. Danach ist mein Kumpel losgezogen, um Hilfe zu organisieren. (Ja, es gab eine Zeit ohne Handy) Da die nächste Straße nur knapp eine Tagestour entfernt lag, hielt sich der Aufwand allerdings in Grenzen. Da es am folgenden Tag leider auch noch Nebel gab, hat mein Kumpel mit Engelsgeduld auf die Rettungscrew eingeredet. Ohne die Information über den genauen Standort, die Leuchtraketen und die ausgebreitete Rettungsdecke wäre der Helipilot an diesem Tag nicht geflogen. Insofern wäre es am Unfallort sinnvoll gewesen, meine rote Jacke am besten oben am Zelt zu befestigen. OT: Früher hatte ich mir bei Tagestouren zur Angewohnheit gemacht, einen roten Packsack ans Zelt zu binden, da ich tatsächlich einmal Schwierigkeiten hatte, zwischen den vielen kleinen grünen Hügeln mein Zelt wiederzufinden. VG. -wilbo-
  2. Mir ist das schon mehrfach aufgefallen. Wenn ich in gedeckter Kleidung im Wald arbeite und für einen Augenblick bewegungslos verharre, werde ich von Spaziergängern meist komplett übersehen.
  3. OT: Pfeift der eigentlich immer noch?
  4. Grundsätzlich gebe ich Dir recht. Das Spotten von Verunglückten wird massiv unterschätzt: „Irgendwie werde ich aufgrund meiner Handypeilung schon gefunden“. Das ist leider nicht ohne weiteres möglich. https://www.handynummerorten.eu/vermisstensuche-in-den-bergen-handyortung-als-moeglichkeit/ Und selbst dann, wird nur ein bestimmtes Gebiet angeflogen, was mehr oder weniger unübersichtlich ist. Das Bildbeispiel von @Jever zeigt die Idealsituation! Man kann natürlich die Sichtbarkeit verbessern, indem signalfarbene Ausrüstungsgegenstände ausgelegt oder besser noch, schwenkt. Wenn man gar nichts Großes in Farbig dabei hat, hilft das Auslegen einer Rettungsdecke, (sofern man sie nicht selber braucht) oder die Verwendung von pyrotechnischen Signalmitteln. Bei meinem einzigen Rettungseinsatz hat der Pilot die letzte von meinen drei kleinen Comet Raketen gesehen, (leuchten ca. 5 Sekunden). Und das, obwohl ich das Signal erst abgegeben habe, als ich den Heli schon deutlich hören konnte. Ich bin schon lang nicht mehr so aktiv in den Alpen unterwegs, würde mir heute aber in jedem Fall ein kleines Tag-Nachtsignal einpacken. VG. -wilbo-
  5. Kieck ma: Ein Malachowski UL II Sleeping Bag Schlafsack L 300. Das Gewicht beträgt ca. 480g in Größe L (177-188 cm Körpergröße) https://www.outdoorseiten.net/vb5/forum/ods-gemeinschaft/kleinanzeigen/suche-biete/3157310-malachowski-ul-ii-sleeping-bag-schlafsack-l-300
  6. Was mich wieder mal erstaunt, wie wenig konkrete Daten zum Vergleich vorhanden sind. Ich finde weder Angaben zur Moisture Vapour Transmission Rate (MVTR) noch zur Resistance of Evaporation of a Textile (RET). Auch hätte ich mir gewünscht zu erfahren, wie (wenig) wasserdicht dieses Laminat nun ist. Eine einfache Bestimmung der Höhe der Wassersäule wäre nett gewesen. Hm, wie unterscheidet sich "Infinium" denn jetzt konkret zu den Oberflächen mit DWR Imprägnierung, usw. Ich vermute, dass hier eine bekannte Funktion, jetzt anders produziert wird und damit einen neuen Namen bekommen hat. Mir hat genau dieser Vergleich bei der Auswahl zum WM Versalite sehr geholfen. Man bekommt seine Informationen natürlich nicht auf die Schnelle serviert, sondern muss sich da schon mit den eigenen Anforderungen auseinandersetzen. Natürlich kann man auch einfach so ein Produkt kaufen. Diese "Habizität" kennen wir alle. Daher würde ich mich freuen, wenn Du uns nach einigen Erfahrungen, mit einer kleinen Review beglückst. VG. -wilbo-
  7. https://www.outdoorgearlab.com/reviews/camping-and-hiking/sleeping-bag-down-cold-weather/mountain-hardwear-bishop-pass-0 Bis auf den neuen Außenstoff wird Konstruktion und Füllung wahrscheinlich identisch sein. Beim outdoorgearlab finde ich die Vergleichswerte mit anderen Schlafsackmodellen klasse. Da kann man gut seine eigenen Schwerpunkte setzen und dann entscheiden, was man für sein Geld bekommt. VG. -wilbo-
  8. Moin, ich habe mich gefragt, in welcher Situation ich mir einen Schlafsack mit Membran gewünscht hätte. Da sind mir nur meine Wintertouren eingefallen. OT: Das gefrorene Kondenswasser ist mir am Morgen auf den Schlafsack gerieselt und spätestens beim Kochen im Zelt getaut. Wenn das Tauwasser ins Gewebe gezogen war, konnte ich es nicht mehr ausschütteln und war natürlich am folgenden Abend immer noch vorhanden. Das konnte sich mehrere Tage wiederholen, bis ich endlich eine Gelegenheit bekam, den Schlafsack einmal richtig durchzutrocknen. Ansonsten hat man mit einer eingebauten Membran am Schlafsack eigentlich dieselben Probleme, wie bei einem wasserdichten Bivy. Wenn es richtig regnet, wird die Atmungsaktivität behindert und wenn es trocken ist, bräuchte ich eigentlich keine Membran, habe aber im Gegensatz zu einem normalen Gewebe, eine eingeschränkte Durchlässigkeit für den Wasserdampf. Wie genau diese Membran das Schlafklima beeinflusst, kann ich leider nicht sagen, würde mir das aber lieber, mit oder ohne einen Bivy, optional halten. OT: Am Ende stellt sich mir zusätzlich die Frage, wie viel Mehrwert gibt mir dieses Feature, sodass die Produktion von dieser (kleinen) Portion Sondermüll akzeptieren könnte. VG. -wilbo-
  9. Gibt es einen link? Wie ist denn die Atmungsaktivität des Materials? Ich finde keine Vergleichswerte, nur Marketing-Bla-Bla.
  10. OT: Moin! Das ist im Prinzip richtig, nur interessieren mich per se keine Vergleiche von Pingpong Bällen zu Daune. Wenn man bei einer ähnlich feinen Materialstuckatur bleibt, die auch noch für den gleichen Zweck gedacht ist, sollte man physikalische Rückschlüsse ziehen können. (Wärmerückhalt der Luft in der Isolationsschicht). Dieser Mythos in der Outdoor-Szene, dass eine Kunstfaserfüllung bei geringerem Loft, gleich gut isoliert, ist nicht totzukriegen. (Ähnlich, wie die Legende, dass Kunstfasern noch wärmen, wenn sie nass sind. Da hat das Marketing in den 80ern schon was richtig gemacht). Natürlich gibt es feine Unterschiede in der Isolationsfähigkeit, wenn man verschiedene Materialgruppen miteinander vergleicht. Aber bei den beiden Familien der Daunen- und Kunstfaser-Füllungen ist die Abweichung überraschend gering. Ich vermute, dass dieses „Missverständnis“ aus der militärischen Verwendung von Schlafsäcken kommt. Hier wird die Ausrüstung, ähnlich wie beim Extremsport, an die Grenze des Möglichen gebracht. Da sind Anwender mit einem überdurchschnittlich guten Metabolismus unterwegs. Hinzu kommt, dass grundsätzlich mit Kleidung geruht wird, was einem schonmal 6 Grad mehr Puffer nach unten gibt. Hersteller wie Carinthia arbeiten sogar zusätzlich Wärme reflektierende Folien in die Kunstfaser-Schichten mit ein. Das erzeugt natürlich Isolations-Werte, die den Vergleich erschweren. Zeigt aber, wie sehr man sich bemühen muss, um eine genauso effektive Isolation wie von Daune herzustellen. Das sind dann Produktentwicklungen, die einen ähnlichen Komfortwert in der Isolation aufbringen müssen, um überhaupt am zivilen Markt bestehen zu können. Denn hier kommt es ja auf ein möglichst gutes Isolations-Gewichtsverhältnis an. VG. -wilbo-
  11. ja, das ist leider kaum zu finden. Ich kenne nur Western Mountaineering und Mountainhardwear, die Soll-Angaben beim Loft machen.
  12. Loft! Damit sollte wohl auch der Profi umgehen können.
  13. Nö, für mich ist das unseriöses Marketing, was zu den oben genannten Missverständnissen führt. Wenn ein Ausrüstungsteil für eine bestimmte Sportnische gemacht ist, sollte das auch so bezeichnet werden. VG. -wilbo-
  14. Einfach den Loft messen und man abschätzen wie Isolation der Schlafsack bringt. Komforttemperatur „Männer“ = 17,5 Grad - (3,5 x 14 : 2) = ... Grad Celsius Komforttemperatur „Frauen“ = 23,5 Grad - (3,5 x 14 : 2) = ... Grad Celsius VG. -wilbo-
  15. Vor vielen Jahren habe ich bei einer Islandreise Josef mit seinem Schweizer Postrad getroffen. Seine alte Saleva Kuppel bestand zu 95 % aus Flicken und wog über 5.000 g. Mit dem Teil hat er aber über viele Jahre die schönsten Touren auf der Insel gemacht. Ich nehme an, die 5 Kg wirst Du mit Deinen Flicken nicht toppen können. Happy hiking! -wilbo-
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