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Ultraleicht Trekking

doast

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    (Weit-)Wandern, Trailrunning, Trekking, Outdoor, Reisen

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  1. Das kann bei Laufshorts mit RV-Tasche ober dem Gesäß durchaus vorkommen. Habe es schon erlebt, dass Leute an der Stelle komplett wund gescheuert waren. So sehr ich ein Freund der genannten Patagonia Strider Pro 5'' bin, so wenig verwende ich Sie beim Weitwandern mit Rucksack der bis zum Steiß reicht. Da lege ich wert darauf eine Laufshort zu verwenden welche keine RV-Tasche in dieser Region besitzt.
  2. Mir bringst du gar nix, ich lebe glüklicherweise nicht vom Tourismus . Aber ein bisschen "necken" unter Nachbarn darf doch sein oder!? Wenn die Wege voller Ösis gewesen wären hätte ich halt über die geschumpfen. Steh halt auf Menschenleere auf den Bergen
  3. Tag 6 – Lech bis Sibratsgfäll – Jo mei, is des schee bei eich in Österreich Tag 6 entlang von "Min Weag" rund um Vorarlberg könnte abwechslungsreicher nicht sein. Vom Start im Nobelskiort Lech, über einen der offiziell schönsten Plätze Österreichs am Körbersee, weiter über menschenvolle Wanderwege im Kleinwalsertal und über den ruppigen Gottesacker hält dieser Teilabschnitt viel bereit. Der frühe Vogel fängt den Wurm, deshalb klingelt der Wecker bereits um 5:00. Der erste Bus bringt mich nach Lech. Um kurz nach 7:00 zeigt der Skiort der Reichen und Schönen seine verschlafene Seite. Auch die Sonne wirkt noch müde und späht nur unbeholfen zwischen den Wolkenresten hervor. Vorbei an den Gipslöchern und über das Auenfeld erreiche ich bald den Körbersee. 2017 wurde der Körbersee zum "Schönsten Platz Österreichs" gekürt. So schlecht schaut er auch gar nicht aus. Ob er dieser Superlative jedoch gerecht wird kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Beim Abstieg ins Kleinwalsertal beginnt ein Marathon des "Grußformelbrummens". Morgen, Servus, Hallo, Tagchen,.... Wagenladungen an großteils deutschen Wanderern bahnen sich den Weg bergauf. Gegrüßt seit ihr Freunde aus Bayern. Das zwingt mich in einen bergab "Stottermodus", bergauf hat ja bekanntlich Vorrang. Serpentine für Serpentine das gleiche Spiel. Stehen bleiben, Vorrang geben, Grußformel brummen, dann geht es weiter. Die verlorene Zeit hole ich im letzten Teilstück Richtung Baad auf. Der lockere Laufmodus wird mal wieder für ein paar Minuten eingeschalten. In Mittelberg nutze ich die Gunst der Stunde. Eine kalte Cola und eine süße Mehlspeise aus dem Supermarkt füllen meine Glykogenspeicher. Hoch Richtung Hoher Ifen und Hahnenköpfle teile ich mir die Wege wieder mit der halben Bevölkerung Deutschlands. Man muss wissen, das Kleinwalsertal liegt zwar in Österreich ist aber nur über Deutschland per Straße erreichbar. Dementsprechend ist das Kleinwalsertal fest in deutscher Hand. Zumindest was den Tourismus anbelangt. Diesmal genieße ich ebenfalls das Recht des bergauf Vorrangs. Ein Überholmanöver reiht sich an das nächste. Ich überhole gefühlt die halbe Bevölkerung Deutschlands. Nach erreichen des Hahnenköpfles wird es endlich ruhiger. Das Gottesackerplateau, eine karge und faszinierende Karstlandschaft erstreckt sich vor mir. Ruppig und rutschig geht es bergab Richtung Schönenbach. Mein Fluchen macht den Weg nicht einfacher und so kostet mich der Abstieg viel Zeit. Die letzten Kilometer von Schönenbach zu meinem Tagesziel Sibratsgfäll führen großteils über "Forstautobahnen". Die Strecke ist rasch zurückgelegt. Deutlich schneller als gedacht an meinem Ziel, muss ich eine gefühlte Ewigkeit auf den nächsten Bus Richtung Heimat warten. Glücklicherweise überzeugt mein elegant ausgestreckter Daumen das erste vorbeifahrende Fahrzeug mich mitzunehmen. Tagestouristen aus Deutschland nehmen mich mit des Weges. So gilt mein Dank am Ende des Tages doch noch den Touristen aus Deutschland. Insgesamt zeigt meine Uhr am Ende von Tag 6 eine Distanz von 50 Kilometern, 2.300 Höhenmeter im Anstieg und 2.800 Höhenmeter im Abstieg bei einer Gesamtdauer von 8:50 Stunden an.
  4. Da bin ich leider überfragt. Hab mit Hütten so gar nichts am Hut. Merk mir meistens nichtmal deren Namen (meist irgendeine deutsche Stadt im Namen Hütte eben...). Ich mach da immer nen großen Bogen rum. Aktuell ist generell wenig los auf diesem Weg und Tagesgäste habe ich nicht viele gesehen auf den Hütten, Corona sei Dank (?).
  5. Ich bin aktuell dabei ein kleines Projekt für mich zu erwandern und dachte mir es ist vielleicht für einige unter euch von Interesse. Ich bin gerade dabei im Juni und Juli 2020 einmal lückenlos rund um Vorarlberg, Österreichs westlichstes Bundesland, zu wandern. Die Gegend ist aus vielen deutschsprachigen Regionen hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und vielleicht für zukünftige Wandertouren interessant. Vorarlberg ist definitiv kein Wildnisgebiet, trotzdem hat es schöne Flecken zu bieten. Es bietet eine gute Mischung zwischen Natur, Kultur und Zivilisationsnähe. Das öffentliche Verkehrsnetz ist hervorragend ausgebaut, die nächste Talschaft inkl. Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten ist nie weit weg. Wer mag findet eine gute Hütteninfrastruktur vor. Das mit dem Wildcampen ist, wie vermutlich bekannt, in Österreich ein zweischneidiges Schwert. Bezüglich Biwakieren und Camping möchte und kann ich hier nicht wirklich Ratschläge dazu geben aber ich behaupte mal wer sich nicht besonders blöd und auffällig anstellt findet immer eine Lösung… Obwohl ich die Vorarlberger Berge, das Wegenetz hier und eigentlich auch so gut wie alle Abschnitte des Rundwanderweges bereits kannte, war ich überrascht wie gut mir der Weg bisher gefallen hat. Insbesondere die Abwechslung gefällt mir gut. Ich war ehrlich gesagt von meinem eigenen Empfinden überrascht. Einerseits bin ich kein Vorarlberger mit Leib und Seele (wie es viele andere hier sind) und pflege eine kritische und ambivalente Beziehung zu „meinem“ Bundesland. Andererseits bin ich kein Freund von Zivilisationsnähe und „einfachen“ Premiumwanderwegen die stark auf das Ankurbeln des heimischen Tourismus ausgelegt sind. Aber irgendwie habe ich es geschafft aus meiner vorgefestigten Meinung auszubrechen und versucht das Erlebnis objektiv zu betrachten. Und objektiv betrachtet ist dieser Weg für alle zu empfehlen die einen gut erreichbaren, top angeschlossenen, mittellangen (400 km) Wanderweg mit mittlerem Schwierigkeitsgrad/konditionellem Anspruch (23.000 hm+) suchen. „Min Weag“ bietet eine ausgezeichnete Verpflegungssituation und viel Abwechslung z.B. vom Bodensee über einige regionale Städten und Gemeinden, über Alm- und Wiesenlandschaften im Bregenzerwald bis ins alpine Gelände auf über 2.500 m.ü.A. in der Region Rätikon, Silvretta, Arlberg, usw. Anbei als kleiner Bericht die Auszüge meiner Blogberichte. Mehr Infos zu meinen persönlichen Erlebnissen inkl. anschauliches Bildmaterial unter: https://www.wegalsziel.at/category/min-weag/ „Min Weag“ - Hochdeutsch „Mein Weg“, einmal rund um Vorarlberg „Min Weag“, ein 31 Etappen umfassender Rundwanderweg rund um Vorarlberg, Österreichs westlichstes Bundesland. Der Name dieses Rundwanderweges bedeutet im Vorarlberger Dialekt „Mein Weg“. Auf den 400 Kilometern und 23.000 Höhenmetern, sowohl in Auf- als auch Abstieg, dieses Weges lässt sich das beschauliche Vorarlberg wohl am eindrücklichsten entdecken. Dabei reichen die landschaftlichen Highlights von sanften Hügellandschaften im Bregenzerwald bis über die Baumgrenze in der Silvretta oder im Rätikon. Auch wenn ich die regionalpatriotische Namensgebung von jeher „suboptimal“ empfunden habe (sei es im nationalen und internationalen Vergleich, auf Grund der fehlenden Aussagekraft oder aus Marketinggründen), spiele ich schon länger mit dem Gedanken diesen Rundwanderweg in seiner gesamten Länge zu gehen. So verlockend die Tatsache, vor der eigenen Haustüre zu starten und 400 Kilometer später enden zu können ist, so hinderlich ist die Tatsache das man sich für dieses Unterfangen wohl oder übel den ein oder anderen Tag Urlaub nehmen muss. Das ist auch mit ein Grund wieso ich von meinem ursprünglichen Plan „Min Weag“ in seiner Gesamtheit als self-supported FKT (= Fastest Known Time) in unter einer Woche zu absolvieren abgekommen bin. Neben dem Faktor Zeit spielte insbesondere auch der nicht zu unterschätzende Faktor Bequemlichkeit eine Rolle meinen Plan für den Sommer 2020 anzupassen. Ich möchte in den kommenden Wochen sämtliche Etappen abgehen. Der Fokus meiner Begehung liegt dabei auf einer lückenlosen Wanderung rund um Vorarlberg entlang des Rundwanderweges „Min Weag“ im Laufe des Sommers 2020. Die Herangehensweise an die einzelnen Teilstrecken erfolgt flexibel, nach Lust und Laune und in Abhängigkeit der Gesamtsituation (vorhandene Zeit, Wetter, Einschränkungen auf Grund der Corona-Kriese, etc.). Trotzdem soll dabei der sportliche Charakter nicht zu kurz kommen. Einige Teilstrecken werden (trail-)laufend zurückgelegt, andere wandernd. Die Teilstrecken orientieren sich an gut zu erreichenden Start- und Zielorten. Zur An- und Abreise zu den Start- und Endpunkten verwende ich ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel oder die eigene Muskelkraft. Die zurückzulegenden Distanzen der Teilstrecken bewegen sich auf Grund der Erreichbarkeit von Start- und Endpunkten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Bereichen zwischen 30 und 80 Kilometern, die täglichen Höhenmeter im Aufstieg zwischen 1.500 und 4.000 Höhenmetern. Jedenfalls soll die Gesamtbegehung in max. 9 Teilabschnitten erfolgen. Mehr Infos zu „Min Weag“ auf der offiziellen Webseite: https://www.vorarlberg.travel/aktivitaet/min-weag-vorarlberg-rundwanderweg Tag 1 – Sibratsgfäll bis Bregenz – Endlich geht es los! Mehr als 6 Etappen von „Min Weag“ an einem Tag. Von Sibratsgfäll zum Festspielhaus in Bregenz und dann weiter bis nach Hause. Das ist der Plan für meinen ersten Teilabschnitt des Rundwanderweges rund um Vorarlberg. Die frühestmögliche Busverbindung lässt mich um 7:30 im Dorfzentrum von Sibratsgfäll starten. Bei kühlen 4°C starte ich mein Vorhaben. Bald bin ich warm gelaufen und wandere ein konstantes Tempo. Über das Balderschwangertal, das Lecknertal und den Nagelfluhgrat mache ich den größten Teil des Anstieges. Der Nagelfluhgrat stellt gleichzeitig die größte Herausforderung dieses Teilabschnittes dar. Es gilt einige versicherte Passagen am ausgesetzten Grat zu bewältigen. Hier wird das Tempo zwangsläufig reduziert. Weiter geht es über die Gemeinden Riefensberg, Sulzberg und Langen auf den Hirschberg, den vorletzten Gipfel des Tages. Den letzten Gipfel bildet der Pfänder, Bregenzer Hausberg und Aussichtspunkt über den Bodensee. Es geht nun nur mehr bergab ans Ufer des Bodensees. Dieses erreiche ich kurz vor Sonnenuntergang. Nach erreichen des offiziellen Start- und Endpunkt von „Min Weag“ dem Festspielhaus lege ich noch ein paar weitere Kilometer entlang des Bodenseeufers bis zu mir nach Hause ein. Mit dem letzten Licht der Dämmerung erreiche ich um 21:45 nach exakt 14 Stunden und 15 Minuten meine Haustüre. Knapp 75 Kilometer Distanz, 3.500 Höhenmeter im Anstieg und 4.000 Höhenmeter im Abstieg sind die Bilanz des Tages. Mit Ausnahme einer 10 Minuten Pause im kleinen Dorfladen von Riefensberg bin den ganzen Tag durchgewandert. Aufgrund der aktuell geschlossenen Grenze zu Deutschland während der Corona-Kriese habe ich jene Abschnitte abgekürzt welche einen Grenzübertritt erfordert hätten. Mein ursprünglicher Plan mindestens 80 Kilometer zu wandern konnte deshalb nicht realisiert werden. Die Aussichten entlang des Weges waren grandios, die Wetterbedingungen ideal. Einzig der hohe Anteil an Schotterstraßen und asphaltierten Wegen hat den Spaß ein wenig getrübt. Ich freue mich schon auf die restlichen Etappen. Tag 2 – Ebnit bis Feldkirch – Das Rheintal von oben und eine gar nicht so üble Schlucht! Drei Tage nach meiner Wanderung von Sibratsgfäll nach Bregenz entlang von „Min Weag“ wage ich mich an mein zweites Teilstück rund um Vorarlberg. Diesmal habe ich mir die Strecke von Ebnit nach Feldkirch vorgenommen. Die Anbindungen mit Bus und Zug sind hier jeweils optimal gewährleistet. Der erste Abschnitt mit den Gipfeln Hohe Kugel und First offenbart grandiose Blicke auf das Rheintal samt Bodensee sowie die benachbarten Berge in Vorarlberg und der Schweiz. Das Panorama hat man selten für sich alleine. Die Gipfelrast bildet das Highlight vieler Wanderer. Zu Nahe liegt das dicht besiedelte Rheintal und zu verlockend ist die lohnende Fernsicht bei gutem Wetter. Der Abstieg nach Viktorsberg verläuft in dichten Wäldern. Die besiedelten Hanglagen von Viktorsberg und Dafins erlauben wieder offene Ausblicke, bringen aber auch ein paar asphaltierte Wegabschnitte mit sich. Am Alpwegkopf wechselt die Wegbeschaffenheit in breite geschotterte Wege. Weiter geht es hinab ins Laternsertal bevor mit der „Üblen Schlucht“ der technisch schwierigste aber vielleicht auch spektakulärste Teil dieses Abschnittes folgt. Vor dem Abstieg in die „Üble Schlucht“ wird auf potentielle Gefahren hingewiesen. Der Weg selbst ist ein schmaler Pfad und in einigen Stellen leicht ausgesetzt. Handseile und Geländer entschärfen die Schwierigkeiten. Wer trittsicher und halbwegs geübt ist wird keine Probleme bei der Begehung haben. (Anm.: Leider ist nur wenige Tage nach meiner Wanderung ein junger Mann in der Üblen Schlucht verunglückt und ertrunken.) Der weitere Weg in Richtung Feldkirch ist etwas monoton, ehe beim Abstieg vom Hohen Sattel nochmals einige tolle Ausblicke auf den Schweizer Säntis warten. Am Ende des Tages zeigt meine Uhr eine Distanz von 40 Kilometern, 2.100 Höhenmeter im Anstieg und 2.700 Höhenmeter im Abstieg bei einer Gesamtdauer von 7:30 Stunden an. Wie üblich habe ich keine Pausen eingelegt. Tag 3 – Ebnit bis Bregenz – Dornbirner Hausberge und eine lange Gerade Weiter geht es entlang von „Min Weag“ rund um Vorarlberg. Tag 3 von Ebnit nach Bregenz bedeutet den Lückenschluss zwischen meinen bereits gewanderten Teilabschnitten und bringt mich ein gutes Stück näher an mein Ziel. Nämlich einen durchgängigen Fußweg rund um Vorarlberg zurückzulegen. Die Strecke von Ebnit nach Bregenz ist wohl das einfachste Teilstück meiner Tour. Sowohl was die Schwierigkeit als auch die konditionellen Herausforderungen anbelangt. Vom Ebnit geht es immer bergab Richtung Rappenlochschlucht. Ab dem Dornbirner Gütle geht es stetig bergauf Richtung Losenpass am Bödele. Weite Aussichten ins Rheintal und auf den Bodensee begleiten den Aufstieg. Am Bödele ist der größte Anteil an positiven Höhenmetern bereits geschafft. Weiter geht es über sanfte Landschaften und breite Wege nach Alberschwende und nach einem weiteren kurzen Anstieg nach Bildstein. In Bildstein heißt es nochmals Wasserflaschen füllen, die Aussicht genießen und dann ab auf die letzten einfachen Kilometer Richtung Bregenz. Die letzten Kilometer entlang der Bregenzer Ach gestalten sich für den verwöhnten Wanderer sehr monoton. Kerzengerade und absolut flach führt einen der Weg an den Bodensee. Hier nehme ich nochmals meine Beine in die Hand und laufe in Richtung nach Hause. Am Ende des Tages zeigt meine Uhr eine Distanz von 43 Kilometern, 1.500 Höhenmeter im Anstieg und 2.200 Höhenmeter im Abstieg bei einer Gesamtdauer von 6:30 Stunden an. Die letzten Kilometer entlang der Bregenzer Ach bin ich dabei gelaufen. Wie üblich habe ich keine Pausen eingelegt. Tag 4 – Brand bis Feldkirch – Dem Himmel sehr nah Tag 4 entlang von „Min Weag“ rund um Vorarlberg führt mich von Brand nach Feldkirch. Erstmals führt mich der Weg über 2.000 Meter Seehöhe. Das bedeutet, dass der Weg nun einen alpineren Charakter annimmt und gleichzeitig nicht mit Highlights geizt. Landschaftliche Highlights sind der Abstieg vom Amatschonjoch in den Nenzinger Himmel und Teilabschnitte auf dem Staatsgebiet von Liechtenstein rund um Malbun und das Galinatal. Leider fällt der bisherige Juni wettermäßig in die Kategorie „bescheiden“. Kühles Wetter und Regenschauer begleiten mich insbesondere in den ersten Stunden meiner Wanderung. Eine feucht-klamme Regenjacke , kühle Temperaturen, schweißtreibende Anstiege, feuchte Wiesen und vom Regen gesättigte, rutschige Böden lassen mich zu Beginn mehr als einmal fluchen. Glücklicherweise ändert sich die Wetterlage im Laufe des Tages und ich kann mich wieder voll und ganz auf das Wandern konzentrieren. Zuerst absolut einsam unterwegs treffe ich ab Malbun und mit besser werdendem Wetter immer wieder auf andere Wanderer. Gut in der Zeit liegend stellt sich mir kurz vor meinem Tagesziel Feldkirch noch die Gurtisspitze in den Weg. Nach etlichen anstrengenden Stunden gilt es abschließend die letzten 300 Höhenmeter auf einer Distanz von einem Kilometer zu bezwingen. Danach geht es nur mehr bergab bis Feldkirch. Am Ende reicht die Kraft noch um ein paar Meter im Laufschritt zum Bahnhof zurückzulegen und den quasi bereits abfahrenden Zug Richtung Heimat zu nehmen. Die größte Wohltat am Ende des Tages ist es meine immer noch feuchten Laufschuhe auszuziehen und mich mit salzigen Snacks und Limonade in die Badewanne zu schmeißen. Insgesamt zeigt meine Uhr an Tag 4 eine Distanz von 53 Kilometern, 2.900 Höhenmeter im Anstieg und 3.400 Höhenmeter im Abstieg bei einer Gesamtdauer von 10:20 Stunden an. Tag 5 – Gargellen bis Brand – Durchs majestätische Rätikon Tag 5 entlang von „Min Weag“ rund um Vorarlberg soll ungewöhnlich ausfallen. - Ungewöhnlich kurz (im Vergleich zu meinen bisherigen Abschnitten) ist die Etappe von Gargellen nach Brand. Trotzdem nicht minder fordernd. - Ungewöhnlich ausgelaugt und müde fühle ich mich. Die letzten Wochen waren sportlich intensiv, geschlafen habe ich sehr wenig. - Ungewöhnlich schön. Die Strecke von Gargellen nach Brand führt vorbei an einigen absoluten Highlights im Rätikon. Der erste 1.000 Meter Anstieg aus Gargellen führt hoch über die Baumgrenze. Fantastische Weitblicke in die Schweiz und nach Vorarlberg öffnen sich. Imposante Gipfel begleiten die folgenden Kilometer. Sulzfluh, Drusenfluh, Drei Türme, Schesaplana und viele weitere. Ein Gipfel ist imposanter als der nächste. Stop & Go ist die Devise. Der Sportler in mir will nicht stehen bleiben aber der Blog verlangt eine Foto- und Videodokumentation. Der Genießer in meiner Brust möchte eigentlich nur innehalten und staunen. Historische Zollhütten entlang des Weges sind Zeitzeugen vergangener Tage. Die Schweiz liegt auf dieser Etappe selten weiter entfernt als einen Steinwurf. In der Vergangenheit nutzten Schmuggler die Routen im Gebirge zwischen Vorarlberg und der Schweiz. Einige wenige große Schutzhütten und die Narben menschlicher Einflüsse sind das einzige was die Idylle hier oben ein wenig trüben können. Bevor der „Böse Tritt“ gegen Ende der Strecke wieder steil ins Tal und somit wieder unter die Baumgrenze führt, wartet ein weiteres Highlight auf die verwöhnten Augen. Der Lünersee funkelt grün-blau inmitten des atemberaubenden Bergpanoramas. Die letzten Kilometer des Tages führen auf einfachem Weg nach Brand und somit zurück in die Kontraste der Zivilisation. Insgesamt zeigt meine Uhr am Ende von Tag 5 eine Distanz von 34 Kilometern, 2.100 Höhenmeter im Anstieg und 2.400 Höhenmeter im Abstieg bei einer Gesamtdauer von 6:40 Stunden an. tbc – die restlichen 3 Abschnitte folgen im Juli
  6. OT: Na gibts denn hier ein Echo? Schon mal was von Urheberrecht gehört?
  7. Nitecore NU25 kannst du dir mal anschauen. Leicht, gute Leistung und Preis i.O. Unbedingt haben will ich persönlich USB-Ladefähigkeit, das hat sie auch. Hab das Band durch ein leichteres ersetzt. Wie zuverlässig sie wirklich ist kann ich nur bedingt sagen. Stirnlampe beim Trekking verwende ich nich stundenlang und täglich über mehrere Wochen/Monate außer halt für das nötigste. Verwende sie aber im Winter tlw auch für kürzere Läufe (5-10km) in der Ebene (auch komplett dunkle Ecken) und da hat sie sich bisher gut gemacht.
  8. doast

    [Suche] Hüftgurttasche

    Suche 1-2 Hüftgurttaschen ähnlich dieser hier: https://www.treadlitegear.co.uk/hybrid-cuben-fiber-rucksack-hip-belt-pockets-112-p.asp Gewicht natürlich möglichst leicht. Sollen auf einen MLD Rucksack kommen, können also natürlich auch von MLD selbst oder von anderem Hersteller sein. Bevor ich bestelle frage ich in die Runde ob jemand welche abgibt.
  9. Und ich musste gerade lauthals lachen als ich gelesen habe das UL eine spezielle Disziplin im Trekking ist . Bildlich wäre UL der Stabhochsprung in der Leichtathletik während das klassische Trekking den Hammerwurf darstellt. Die Leute hier im Forum sehen UL wohl eher als Philosophie denn als Disziplin. Manche vermutlich als eine Lebenseinstellung.
  10. Welche Salomon hat dir die Shirt zerscheuert? Hatte auch eine alte ADV Skin 5 die das getan hat. Habe dann auf UD gewechselt bin mit den neuen ADV Skin Modellen (seit 2019) aber wieder zurück zu denen und die scheuern nicht mehr. Sind für mich die besten Vests am Markt, hab sie in 5 und 12 L, obwohl ich Salomon eigentlich nicht mag sind die Vests für mich Konkurrenzlos. Deswegen hat es mir die XA 25/35 angetan, da vom Feeling den ADV Skin sehr ähnlich. Habe diese bisher nur Probegetragen, habe also keine Erfahrung damit bezüglich scheuern. Ich habe aber damals meine alte ADV Skin die die Shirts zerstört hat reklamiert (bei Amazon). Das war nämlich unökonomisch & -logisch wenn ich alle paar Wochen neue Shirts kaufen muss.
  11. doast

    Schnäppchen 2.0

    Weitläufer Agilist Gr. L in den eBay Kleinanzeigen. Scheinbar neu, VB 155€ inkl. Hüft- und Schultertaschen.
  12. Also mir persönlich sind 15 L zu klein für nen Overnighter. Alleine Quilt braucht Platz, dazu Isomatte + Tarp geht sich bei mir nicht aus. Hatte letztens nen neuen Salomon XA35 in den Fingern und habe den probegepackt. Bin sehr angetan gewesen. Die gibt es in 15, 25 und 35 Liter Volumen. Nicht ganz günstig aber schaffe mir vermutlich in kürze die 35L Version an. Sonst hat neben Salomon eben Ultimate Direction größere Westen. Ebenso zB Raidlight und Inov8. Viel Erfolg bei der Auswahl und deinem Abenteuer.
  13. Würde mir das auch nicht strikt einteilen. Was ich jedenfalls machen würde gerade zu Beginn nicht überpacen. Eventuell statt loslaufen einfach mal loswandern. Bis du warm bist und in den Flow kommst, dann Lauf- und Wanderpassagen je nach Lust/Laune und Gefühl abwechseln. Es macht wenig Sinn nach einem vorgeschriebenen Zeitplan zu wechseln, wenn es der Körper zulässt läufst du, wenn er es nicht zulässt wanderst du. Und das gute bei einem Overnighter ist: du musst das Tagesziel ja nicht exakt treffen, wenn du draußen pennst bist du flexibel. Ich persönlich würde jedenfalls eine starke Stirnlampe (eventuell inkl. Ersatzakku) einpacken um gegebenenfalls auch im Dunklen/in der Nacht zu wandern/laufen. Ich würde mal behaupten wenn du nen HM in 1:35 finisht, dann bist du fit genug und du wirst vielleicht auf halbem Weg entscheiden aus dem Overnighter einen Tagestrip zu machen, 40-80km sind dann gar nicht so viel wenn man mal in Bewegung ist und wer will schon aufhören wenn er schön im Flow ist?! Gute, passende Westen bouncen mittlerweile recht wenig, besonders desto weniger du dabei hast. Da sind u.a. die Ultimate Direction Fastpacks und die Salomon Westen eigentlich State of the Art.
  14. 40 km am Tag wandern ist kein Sport? Wo beginnt denn bei dir Sport? Denke es gibt viele sportliche Menschen die kommen bei 40 km am Tag an oder über ihre Grenzen. 40 km am Tag im Gebirge bei knackigem Höhenprofil würden die meisten Menschen schon eher als Extremsport titulieren .
  15. Hab erst bestellt. Wird sich zeigen wie er passt bzw. ausfällt. Hab jetzt 2 Größen bestellt. Habe generell 2-3 verschiedene Größen je nach Verwendung. Im Alltag für Sneaker und so US13-US14. Trailschuhe zum Traillaufen habe ich US14, da soll es genug Platz geben aber doch nicht unendlich viel Spiel. Trailschuhe zum Weitwandern im Normalfall US15. Da bin ich langsamer unterwegs als laufend, von daher brauche ich sie nicht so direkt und ich habe lieber richtig viel Platz in den Schuhen. Leider generell sehr breite Füße, das macht alles noch komplizierter. Was INOV-8 anbelangt habe ich die in der Vergangenheit auch ne Nummer Größer genommen wenn es ums Weitwandern ging (also US15). Denke beim Terraultra 260G verhält es sich gleich. Weitwandern = 1 bis 2 Nummern größer als Alltag, fürs Laufen 1 Nummer größer. Kann aber berichten sobald ich mehr weiß.
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