Gerd1890
New Members-
Gesamte Inhalte
17 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
1
Gerd1890 hat zuletzt am 30. März gewonnen
Gerd1890 hat die beliebtesten Inhalte erstellt!
Über Gerd1890
- Geburtstag 23.02.1974
Profile Information
-
Geschlecht
Male
-
Wohnort
Grafenau
-
Interessen
Wandern, Trekking, Schamanismus/Animismus, Jagen, Sauna, Yoga, Forstarbeit, Schafe, Hühner etc. etc. etc.
Letzte Besucher des Profils
Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.
-
Danke für die Beiträge! Ich habe mich jetzt erst einmal auf einen Zeitraum 01.08. bis 15.09. eingerichtet. Auf bewirtschaftete Hütten kommt es mir nicht wirklich an. Solange ich im Zweifelsfall in irgendwelchen Nothütten unterkommen kann passt das für mich. Ich bin eh nicht so der Fan von Hütten an sich, schlafe sehr gerne im Zelt. Nichtsdestotrotz werde ich mich so aufstellen, dass ich in alle Hütten mit Schlüssel auch reinkommen könnte, wenn ich müsste. Wenn ich mir die Klimadaten für die größeren Orte so ansehe, sollte das bis Ende September eigentlich auch nicht allzu heftig werden. Ich denke das mit der Erfahrung passt schon bzw. geht sich mit meiner Risikobereitschaft aus. War schon ein paar Mal im Norden bzw. auch in einsamen Gebieten und habe schon ein wenig Erfahrung mit solchen Aktionen. Nächster Schritt: Werde jetzt mal meine Ausrüstung weiter optimieren und hier im Herbst und Winter im Bayerischen Wald austesten. Am meisten Bauchschmerzen macht mir die Schuhwahl. Mit den Trailrunnern waren meine letzten Touren wirklich super. Da es da aber jeweils viel geregnet hat, war meine Erfahrung, dass ich halt mehrere Tage einfach nasse Füße hatte und das war so an Tag 3/4 schon grenzwertig von Hornhaut und mögliche Blasen. Ich fürchte, dass ich in Lappland dann halt praktisch immer nasse Füße habe, weil ich davon ausgehe, dass es viel regnet und dass aber auch der Bewuchs häufig nass ist und man sich wie in einer nassen Wiese ständig Wasser in die Schuhe holt. Ich denke mit wasserdichten Trailrunnern komme ich auch nicht wirklich weiter, weil wohl unvermeidlich auch dort irgendwann Wasser rein kommt und die sehr lange zum Austrocknen brauchen. Auf "normale" Wanderschuhe habe ich jedenfalls keine Lust mehr. Von wasserdichten Socken höre ich im Wesentlichen auch nur Schlechtes... Mal sehen, habe ja noch ein wenig Zeit rumzuexperimentieren. Würde aber schon mal gerne die Sockenwahl dahingehend optimieren, dass diese möglichst schnell trocknen sollen. Hat jemand Tips? Weiter hatte ich bei meinen bisherigen Trailrunnern festgestellt, dass die Einlegesohle (ein weicher Schaum) selbst auch Wasser aufnimmt und ich diese, wenn der Schuh nass ist, direkt auswringen kann. Das dauert dann natürlich, bis auch diese wieder trocken gelaufen ist... Suche jetzt nach Einlagen, die gar nicht erst Wasser aufnehmen können. Tipps? Eigentlich fände ich sowas wie ultraleichte wasserdichte Gamaschen sinnvoll, die den Schuh auch weiter nach vorne abdecken, bis zur Zehenbox (oder am besten den Schuh bis zur Sohle abdecken), und dann wenigstens die Streifnässe vom Bewuchs aufhalten würden. Die könnte ich dann zum Trockenlaufen des Schuhs einfach ausziehen. Gibt es sowas? Ich finde immer nur normale Gamaschen, die quasi kurz nach dem Knöchel enden bzw. so Überschuhe, aber die sind für so eine Tour nicht haltbar genug. Oder habt Ihr sonst gute Tipps zur grundsätzlichen Schuhauswahl für diese Tour? Gerd
-
Gerd1890 reagierte auf Beitrag im Thema:
Nordkalottleden 2027
-
Gerd1890 reagierte auf Beitrag im Thema:
Nordkalottleden 2027
-
Gerd1890 reagierte auf Beitrag im Thema:
Nordkalottleden 2027
-
mtb_squirrel reagierte auf Beitrag im Thema:
Die Innenkehr, das Leben in Integrität - Longevity
-
Kurze Nachfrage: Ich habe jetzt für diverse Hütten geschaut, wann die schließen. Teilweise schließen die schon am 30.08., jedenfalls für 2026, z. B. Pieskehaure Fjällstuga, Vaimok Fjällstuga. Andere am 06.09., z.B. Tarrekaise Fjällstuga, Njunjes Fjällstuga. Jetzt stören mich geschlossene Hütten wenig, fehlende Brücken aber sehr. Muss ich mich wirklich auf den 30.08. bezüglich der abgebauten Brücken einrichten? Hat jemand vielleicht genauere Informationen oder weiß, wo ich diese recherchieren kann? Danke, Gerd
-
Hallo, kurze Fragen: Ich plane im Sommer 2027 den Nordkalottleden von Norden nach Süden zu wandern. Meine beruflichen Termine liegen teilweise viele Monate im Voraus, so dass ich jetzt langsam mit der Planung beginnen muss. Ich bitte um Unterstützung zur Frage, welcher Zeitraum wohl am sinnvollsten ist. Ich wandere vergleichsweise langsam, aber sehr ausdauernd und laufe so im üblichen Gelände (Bay. Wald, Fischerweg, Eifelsteig) und mit nicht ganz soviel Ausrüstung so zwischen 28 und 35 km am Tag, im Schnitt waren immer über 30. Wenn ich jetzt mal konservativ mit 23 km am Tag auf die 800 Gesamtkilometer rechne, komme ich auf 35 Tage. Plus 6 Ruhetage, plus 3 Tage Unvorhergesehenes wären dann 44 Tage insgesamt. Ist das realistisch? Wenn möglich würde ich gerne eher spät im Jahr gehen. Ich lese davon, dass bestimmte Brücken ab Mitte September abgebaut werden (und auch Hütten irgendwann schließen). Gibt es da genauere Informationen zu den Brücken? Ist das ein konkretes Datum? Wenn ich jetzt vom 15.09.2027 ausginge, müsste ich am 04.08.2027 die Wanderung beginnen. Liege ich da grob richtig? Ginge auch ein späteres Datum? Eigentlich verstehe ich den Nordkalottleden schon als festgelegten Wanderweg (was mir eigentlich sympathisch ist, weil ich dazu neige, mir keine großen Gedanken über den Weg machen zu wollen). Ich lese aber, dass Wanderer "Varianten" gehen? Gibt es da offizielle bzw. wo finde ich diese? Bzw. gibt es Ratschläge trotz meiner Vorliebe für "fertige" Wege lieber Teile der Wanderung auf anderen Wegen zu gehen (und müsste ich dann meine Zeitplanung wesentlich ändern)? Hintergrund, wen es interessiert: Seit einigen Jahren gehe ich wieder länger Wandern, was mir wieder sehr viel Spaß macht. Meine Kinder sind aus dem Haus, was mir neue Freiheiten beschert. Auf meinen bisherigen längeren Wanderungen (WHW, Fischerweg, Eifelsteig) war mir die Zeit aber immer viel zu kurz. Heißt: Wenn ich gerade eingelaufen war, war die Wanderung schon vorbei. Jetzt bin ich noch recht fit, merke aber, dass mein Körper abbaut, gerade was die Gelenke angeht. Daher wollte ich jetzt, wo es noch geht, nochmal etwas machen, das eine echte Herausforderung für mich darstellt. Eigentlich wollte ich als nächstes, wegen der Landschaft, den Kungsleden gehen. In Portugal habe ich auf einem Campingplatz aber einen netten jungen Mann getroffen, der mir empfohlen hat, ich solle mir doch mal den Nordkalottleden anschauen. Das hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen (nichts passiert ohne Grund ...) und je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr bin ich überzeugt, dass das eine gute Idee für mich ist. Gerade die Herausforderungen mit Wetter, Einsamkeit, Nässe, Kälte, Mücken, Versorgung etc. reizen mich dabei ebenso sehr wie die Aussicht auf tolle Landschaften. Wenn ich mal die groben Daten geklärt habe, melde ich mich später bestimmt nochmal zu einzelnen Ausrüstungsfragen... THX, Gerd
-
eric reagierte auf Beitrag im Thema:
Die Innenkehr, das Leben in Integrität - Longevity
-
wechsel-wild reagierte auf Beitrag im Thema:
Eifelsteig im April
-
eric reagierte auf Beitrag im Thema:
Eifelsteig im April
-
brudkywm reagierte auf Beitrag im Thema:
Eifelsteig im April
-
waldhummel reagierte auf Beitrag im Thema:
Eifelsteig im April
-
khyal reagierte auf Beitrag im Thema:
Eifelsteig im April
-
Update Eifelsteig Juni 2026. Bin den Eifelsteig von Kornilimünster bis Kordel (letzte Etappe vor Trier) gewandert vom 01.06.2026 bis 11.06.2026. Übernachtung im Zelt. Hatte mich damals zwischen Tatra und Eifelsteig entschieden (beides von mir Zuhause ähnlich weit entfernt). Weil ich mit Hund gewandert bin, wurde es dann wegen der besseren Versorgungslage der Eifelsteig. Einzelne Abschnitte waren sehr schön, insgesamt haben mir die Abschnitte Kornelimünster bis grob Blankenheim und dann wieder ab Daun bis Kloster Himmerod super gefallen. Nicht schön fand ich den Abschnitt Mirbach bis Gerolstein, dort teilweise viele breite Forststraßen und einfache Feldwege in nicht allzuschöner Landschaft. Auch die Orte sind teilweise nicht so schön. Die o. g. Brücke vor Kordel ist immer noch weg. Die Einheimischen empfehlen selbst inoffiziell den Umweg über die Eisenbahnbrücke (ein paar Hundert Meter westlich der fehlenden Brücke), die Zugänge sind auch sauber ausgemäht Benutzung ist natürlich verboten und m. E. auch nicht ganz ungefährlich... Da es bei mir viel geregnet hat (ich ziehe das irgendwie an, glaube ich) waren Wanderstöcke auf den teilweise wirklich sehr rutschigen Wegen sehr hilfreich. Ansonsten ist der Weg nicht sehr anspruchsvoll und auch nicht sehr anstrengend. Ich bin jeden Tag so zwischen 25 und 35 km gelaufen. Viele Restaurants waren geschlossen, obwohl auf Google als offen gekennzeichnet. Komisch, da ich ja eigentlich nicht gerade in der Nebensaison unterwegs war. Aber die Versorgungslage mit Supermärkten ist gut, also insgesamt kein Problem. Jahreszeit war auch sehr schön. Das nächste Mal gehe ich dann vielleicht im Herbst, was bei den vielen Buchenwäldern bestimmt auch sehr schön ist. Zusammenfassung: Super, würde ich auf jeden Fall wieder machen!
-
Benzovich reagierte auf Beitrag im Thema:
Breite Trailrunner für Neueinsteiger
-
Bin auch von Meindl-Stiefeln umgestiegen auf: Altra Experience Wild. Ein Traum. Nie wieder zurück zu Lederstiefeln! Die haben auch noch eine normale Sprengung, so dass der Umstieg leichter fällt. Einziger Nachteil: Sie quietschen bei mir in der Kontaktfläche Schuh/Einlegesohle, wenn gewisse Feuchtigkeit im Schuh herrscht.
-
Steintanz reagierte auf Beitrag im Thema:
Fischerweg / Fishermen's Trail
-
Ich hatte eigentlich fast überall sehr gutem Empfang. Daran lag es nicht, dass ich mir nicht neue gpx-Daten herunterladen hatte. Ich hab sie einfach nicht gebraucht...
-
schwyzi reagierte auf Beitrag im Thema:
Fischerweg / Fishermen's Trail
-
Hallo, hier nur ein kurzer Abriss der Wanderung mit ein paar konkreten Tipps von mir. Berichte gibt es ja sonst schon genug.... An- und Abfahrt: Hin: Flug von München nach Lissabon um 6:00 Uhr, dann S-Bahn vom Flughaften zur Station Oriente, dann Flixbus nach Sines, dann ein Bolt-Taxi (8 €) zum Startpunkt am Strand. Um 13:00 Uhr war ich am Wandern. Das hat alles wunderbar geklappt. Zurück: Rede Express-Bus von Sagres nach Lissabon um 8:45 Uhr, habe mir Lissabon angesehen und einmal übernachtet, dann Rückflug am nächsten Tag. Würde ich so aber nicht wieder machen, weil nach einer Woche auf dem Trail hat mich das Treiben in Lissabon wirklich extrem genervt (kleiner Anflug von Trail-Depression). Zum Trail: Ich bin vom 16.03. bis zum 22.03. von Sines nach Sagres gewandert und bin dabei immer auf dem eigentlichen Fischerweg geblieben. Der Trail ist insgesamt sehr schön, tolle Landschaft, viele Single-Trails, wenig Straßen (auch die "unschönen" Etappen waren für meinen Geschmack durchaus ok, kein Grund diese zu skippen). Ich war das erste Mal am Meer wandern, das hat mir sehr gefallen. Das Wetter war eher schlecht (viel Regen, viel starker Wind, teilweise Sturm), dafür waren die Wellen wohl recht stark, was den teilweise schon gewaltigen Eindruck der Küste noch verbessert hat. Kann ich wirklich empfehlen! Wegen starker Regenfälle in den Wochen und Monaten davor waren ein paar Brücken/Übergänge in Mitleidenschaft gezogen. Gelegentlich musste man deshalb durch ins Meer fließende Bäche waten, die wegen der aktuellen Regenfälle in einem Fall auch mal ca. 1 m tief waren. Sonst ist der Trail aber m. E. recht einfach und auch für Einsteiger gut wanderbar. Ich habe allgemein gewisse Knieprobleme, hier aber keine Probleme, weil der ständige Wechsel zwischen Auf und Ab deutlich besser für meine Knie ist als 4 Stunden hoch und dann 4 Stunden runter. Auch der weiche Sand war mit den Stöcken kein Problem. Ich war aber einer der wenigen, die Stöcke dabei hatten. Ich habe wild gecampt, was sehr schön war und im Wesentlichen auch gut möglich (schwierig vielleicht nur im Abschnitt Vila do Bispro - Sagres, da dort nur offene Landschaft). Das hatte auch den Vorteil, dass wenn ich jeweils hinter den typischen Abschnitts-Ortschaften übernachtet habe und entsprechend früh losgelaufen bin, manchmal über Stunden keine anderen Wanderer getroffen habe. Wenn ich das anders gemacht habe, also vor den jeweiligen Ortschaften übernachtet und dann morgens mit den anderen Wanderern so um 9 oder 10 Uhr hinter den Orten zusammen getroffen bin, war schon deutlich mehr los. Insgesamt ging es aber zu dieser Jahreszeit, es war nicht wirklich überlaufen. Ich hatte den Eindruck dass die allermeisten Wanderer jeweils die offiziellen Etappen-Tagestouren gehen, weshalb der Trail dann am Nachmittag auch zunehmend leer war. Versorgung ist alle 10 bis 15 km durch kleine Ortschaften mit Minimarkt problemlos möglich. Ausrüstungstipps: Wie gesagt, das Wetter war eher schlecht. Ich hatte nur einen Regenschirm dabei, sonst kein Regenzeug. Das war ein Fehler, Regenschirm bei starkem Wind ist für den A.... Bin also regelmäßig ziemlich nass geworden, einmal auch pitschpatschnass (bei Tagesniederschlagsmenge von 28 mm), so dass ich dann doch mal auf einen Campingplatz gegangen bin, für Waschmaschine und Trockner. Das nächste mal also wieder normales Regenzeug. Ansonsten hatte ich einem 250-er Daunen-Quilt, das war völlig ausreichend, könnte man ggf. auch was leichteres mitnehmen. Kritisch waren die Heringe, ich hatte Swiss Piranhas dabei (weil ich gemeint habe ich komme mit anderen nicht durch die Handgepäck-Kontrolle), habe aber nicht berücksichtigt, dass dort alles praktisch ausschließlich äußerst leichter Sandboden ist. In Kombination mit dem Wind (eine Nacht gab es offizielle Sturmwarnung) waren die Heringe dann im Wesentlichen untauglich und ich musste mir mit eingegrabenem Strandmüll abhelfen, bevor ich dann in einem Ort in so einem Chinesen-Allroundladen massive Stahlheringe (das waren die einzigen, die sie hatten) gekauft habe. Nix mehr mit Ultraleicht ab dann. Empfehlung: Sandheringe mitnehmen! In diesem Zusammenhang ein Tipp: Bin ja ein Sparfux und buche daher allgemein eigentlich nur Handgepäck, habe dann aber immer das Problem, dass ich nicht weiß, ob ich mit meinen Wanderstöcken durch die Sicherheitskontrolle durchkomme und wie es mit Heringen ist. Jetzt hatte ich kurz vor dem Abflug ein SMS der Fluggesellschaft bekommen, man möge doch bitte sein Handgepäck aufgeben, weil der Flug recht voll sei. Die Dame bei der Gepäckaufgabe meinte zu mir, dass man bei den allermeisten Fluggesellschaften immer sein Handgepäck auch kostenlos als normales Gepäck aufgeben könne. Somit entfällt dann der Ganze Stress mit Wanderstücken, Heringen, Messer das man sich vor Ort erst noch wieder kaufen muss. Der Weg ist exzessiv beschildert. Ich hatte mir noch eine Karte auf Osmand heruntergeladen, damit ich ohne Internet immer eine gute Übersicht hatte, das war völlig ausreichend. Ich hatte zum Testen auch eine Smartwatch mit Navigation dabei (Amazfit Active Max, kurz vorher gekauft) und hatte mir dafür von irgendsoeiner schwindligen Seite die gpx-Datei heruntergeladen, ohne die genauer vorher angesehen zu haben. Offenbar sind die dafür häufiger auf anderen Wegen des Wegenetztes gewandert, jedenfalls nicht auf dem original Fischerweg, weshalb das dann nicht wirklich geklappt hat. Hatte aber auch keine Not das noch zu ändern, weil der Wege ja ohnehin super ausgeschildert war. Fazit: Hat mir sehr gefallen, kann ich wirklich weiterempfehlen! Gerd
-
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Gerd1890 antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Frage zu Einlegesohlen: Folgendes Problem: Seit letztem Sommer habe ich meine ersten Trailrunner, konkret Altra Experience Wild. Vom Prinzip super Schuhe. Aber: Wenn in den Schuhen eine gewisse Feuchtigkeit herrscht, quietschen sie, was mit den Schuheinlagen zusammenhängt. Jetzt habe ich verschiedenes probiert (Babypuder, Öl, Klopapier, hilft alles nur sehr kurzzeitig) und jüngst andere Schuheinlagen verwendet (Scholl GelActiv Sport-Einlegesohlen), aber die verrutschen im Schuh nach vorne, was ich allerdings erst merke, wenn mein großer Zeh das Schmerzen anfängt. Sollte vielleicht auch dazu sagen, dass ich auf einer Seite 1 cm Beinausgleich drin habe; verrutscht ist die Sohle aber in beiden Schuhen. Frage: Gibt es anderweitig wirksame Abhilfe gegen das Quietschen der Einlegesohlen (was mir eigentlich sehr recht wäre, weil die originalen halt einfach gut in den Schuh passen) oder ggf. eine konkrete Empfehlung für andere Ersatz-Einlegesohlen? Helfen Einlegesohlen aus Wolle? -
Die Innenkehr, das Leben in Integrität - Longevity
Gerd1890 antwortete auf KletterTrekker's Thema in Philosophie
Die Frage "Wie lassen sich in euren Augen Prinzipien wie Einfachheit, Achtsamkeit und Selbstgenügsamkeit aus der Natur auf den Alltag übertragen, um mehr Lebensqualität, statt nur Lebenszeit, zu gewinnen?" kann man m. E. nicht einfach nach dem Motto "mach dies, dann kommt das" beantworten. In meinem Fall war es eine Entwicklung, die sich bestimmt schon 10 Jahre hinzieht und auch bestimmt noch nicht abgeschlossen ist. Letztlich ist es doch so: Die Verbundenheit mit dem Leben und der Natur, die man beispielsweise beim Wandern und Draußensein erlebt, verändert einen doch so oder so. Es sind kleine Veränderungen und kleine (vielleicht auch kurzfristig unbemerkte) Schritte, die dann letztlich irgendwann (hoffentlich) automatisch zur genannten Einfachheit, Achtsamkeit (wie ich diesen Begriff hasse) und Selbstgenügsamkeit führen. Ich bin mir also gar nicht sicher, ob man aktiv die o. g. Prinzipien auf den Alltag übertragen kann, oder ob sich das nicht von sich aus entwickeln muss. In meinem Fall: Ich habe immer mehr von dem gemacht, was mir Spaß bzw. Erfüllung gebracht hat (Beschäftigung mit Spiritualität, Zeit draußen verbringen, Hobbies) und immer weniger von dem gemacht, was mir keinen Spaß bzw. Erfüllung gebracht hat (Arbeiten in meinem erlernten Beruf, irgendwas machen zu dem ich eigentlich keine Lust hatte). Das lief aber Hand in Hand, heißt ich habe das weniger aktiv geplant und mir Vorsätze und Pläne gemacht, es hat sich letztlich einfach so entwickelt. Der Rest kam dann von ganz alleine, aber alles war eine lang andauernde, eher kontinuierliche Entwicklung von innen heraus und hatte wenig damit zu tun, was einem irgendwelche Lebenscoaches als Rezept dafür verordnen möchten. Ich denke also, dass sich die o. g. Prinzipien eher mit der Zeit automatisch auf meinen Alltag übertragen haben. Leider muss ich feststellen, dass viele meiner Freunde und Bekannten einfach stumpf ihr Leben so leben wie schon immer, auch wenn sie dabei wirklich unglücklich sind. Aber wenn diese beispielsweise Zeit draußen verbringen, dann müssen die auch immer was machen (Schifahren, Joggen, irgendsoeine stressige Beschäftigung), die SIND dann nicht einfach draußen, die MACHEN was draußen. Ich hoffe, ihr versteht was ich meine. Vielleicht wäre das ein erster Ansatz, an dem man einfach beginnen könnte. Und solche Veränderungen muss man auch immer erst zulassen. Schwer solche Gedanken schriftlich zu fixieren... -
Melde mich hier mal, weil der Beitrag "Zelt für großen Mann mit Hund gesucht" ursprünglich von mir war. Ich hatte mich damals nach langen Überlegungen dann für das Durston X-Mid 2 entschieden und bin damit wirklich super zufrieden (Platzangebot, Verarbeitungsqualität, Funktionalität). Ist jetzt aber wohl nichts für Dich, weil 2 Stöcke und so... (Wobei ich auch mit Hund mit 2 Stöcken gehe und da irgendwie kein Problem mit habe. Aber meiner ist auch noch so klein, dass wenn ich ihn anleine, einfach die Leine mit einem Karabiner in den Hüftgurt einhake, so dass ich trotzdem beide Hände frei habe.) Ich kann aber allgemein empfehlen die Zeltgröße wirklich großzügig zu wählen, weil gerade mit feuchtem/dreckigen Hund finde ich es schon gut, wenn man nicht total eng aufeinander klebt. Und nach langen Wanderungen haut sich mein Hund so völlig ausgebreitet ins Zelt, dass er gefühlt die doppelte Fläche beansprucht wie sonst. Bewährt hat sich auch das Netz-Innenzelt bei meinem Zelt: Der Hund ist zum einem wirklich "gefangen", also in einer geschlossenen Hülle eingesperrt (mir ist das jedenfalls wichtig zu wissen, dass er nicht abhauen kann) und gerät damit auch nicht an die nasse Außenhülle. Das Netz sorgt dabei für eine sehr gute Belüftung, so dass der Hund auch gut trocknen kann; und ich bin auch froh frische Luft zu bekommen, wenn der Hund mal einen müffeligen Tag hat . In diesem Sinne: Groß und mit Innenzelt aus Netzgewebe wäre meine allgemeine Empfehlung. Bei meinem Zelt ist das Material auch nicht zu raschelig, das würde, meine ich, meinen eher ängstlichen Hund doch recht stressen. Im Übrigen habe ich mir Mühe gegeben und Zeit genommen, den Hund langsam ans Zelt zu gewöhnen. Jetzt freut er sich manchmal schon richtig, wenn ich es aufbaue und er sich dann endlich reinlegen kann. VG, Gerd
-
Ladengeschäfte für UL im süddeutschen Raum gesucht...
Gerd1890 antwortete auf Gerd1890's Thema in Einsteiger
Ich war jetzt auch mal in Prag bei Pod7kilo. Kleiner Laden mit ausschließlich UL-Ausrüstung. Schlafzeug viel von Cumulus, Rücksäcke von HMG, Durston, GG etc. Kleidung viel Montbell, Patagonia, Icebreaker etc. Die Auswahl ist aber nicht riesig. Letztlich haben sie das, was auch auf deren Homepage vorhanden ist. Für mich war es sehr praktisch, weil ich dort viel an- und ausprobieren konnte (insb. Rucksäcke), was ich sonst nur im Internet gesehen habe. Weiter kann ich noch einen kleinen Laden in Kvilda empfehlen (liegt im Nationalpark Sumava), heißt Sport11 (genaue Adresse: Kvilda 158, 384 93 Kvilda, Tschechien). Die haben hauptsächlich Kleidung. Für mich waren dabei besonders interessant Merinowolle Shirts und Hosen, hier von den beiden tschechischen Firmen Sensor und Lasting, die es dort in großer Auswahl auch für sehr große Personen gibt. Vielleicht kommt ja der ein oder andere dort bei Gelegenheit mal vorbei. -
Gerd1890 reagierte auf Beitrag im Thema:
Rucksack für sehr langen Rücken (58 cm) mit ca. 50 l+ gesucht
-
Gerd1890 reagierte auf Beitrag im Thema:
Rucksack für sehr langen Rücken (58 cm) mit ca. 50 l+ gesucht
-
Gerd1890 reagierte auf Beitrag im Thema:
Rucksack für sehr langen Rücken (58 cm) mit ca. 50 l+ gesucht
-
Rucksack für sehr langen Rücken (58 cm) mit ca. 50 l+ gesucht
Gerd1890 erstellte Thema in Ausrüstung
Hallo, nunmehr bin ich auf der Suche nach einem leichten Rucksack, der auch für sehr lange Rücken geeignet ist. Meine Rückenlänge beträgt 58 cm bzw. 22,8 inch. (Bin 1,95 m groß, aber der Rücken ist zusätzlich sehr lang, ein Sitzriese sozusagen.) Ich suche in der Range 50 l + (Hundeausrüstung und Futter müssen mit), mit Hüftgurt und Rahmen, aber eher nicht mit freiem Rücken (wie beim Arc Haul oder Bonfus Aerus). Bei den üblichen Verdächtigen (Durston Kakwa, Bonfus Framus etc.) ist die angegebene Rückenlänge zu kurz. Bei Hyperlite wird die Rückenlänge in der maximalen Länge einfach mit 21+ inch angegeben, die finde ich sonst aber eigentlich ganz gut. Der einzige Rucksack, den ich jetzt so finden konnte mit ausreichender angegebener Rückenlänge wäre von Atom Packs z. B. der Prospector 50l (Rückenlänge angegeben bis 23 inch). Auch gegen den hätte ich erst einmal nichts einzuwenden. Frage an die langen Herren hier im Forum: Kann ich einen der beiden Rucksäcke kaufen oder gibt es andere/weitere erfahrungsbasierte Empfehlungen für diese Rückenlänge? Habe die alten Beiträge über das Für und Wieder der einzelnen Produkte durchgesehen. Könnte grundsätzlich mit allem leben, solange der Rucksack gut passt Danke! Gerd -
Ladengeschäfte für UL im süddeutschen Raum gesucht...
Gerd1890 antwortete auf Gerd1890's Thema in Einsteiger
Ich war jetzt bei Chrispacks und bin bezüglich Kleidung jetzt mal zumindest einen deutlichen Schritt weiter. Kleiner Laden aber trotzdem viel gutes Zeug... -
Ladengeschäfte für UL im süddeutschen Raum gesucht...
Gerd1890 antwortete auf Gerd1890's Thema in Einsteiger
Bei Chrispacks werde ich auf jeden Fall mal vorbei schauen. Kennt von Euch vielleicht wer das Ladengeschäft von Pod7kilo.cz in Prag? Das wäre von mir auch nicht sooo weit weg (jedenfalls näher als NRW...). -
Gerd1890 reagierte auf Beitrag im Thema:
Ladengeschäfte für UL im süddeutschen Raum gesucht...
-
Gerd1890 reagierte auf Beitrag im Thema:
Ladengeschäfte für UL im süddeutschen Raum gesucht...
-
Zelt für großen Mann (1,95m) und Hund gesucht
Gerd1890 antwortete auf Gerd1890's Thema in Einsteiger
Das gefällt mir jetzt spontan erst einmal sehr gut und hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm... Danke!