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Ultraleicht Trekking

paff

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  1. paff

    Projekt "West"

    Gute Besserung und vielen Dank für die schönen Berichte!
  2. Qualität und Tragekomfort schienen gut zu sein (obwohl ich irgendwie das Gefühl hatte ihn für meine Rückenlänge nicht sinnvoll eingestellt zu bekommen). Wie schon oben geschrieben war ich vom modularen Konzept nicht wirklich überzeugt. Insgesamt hat er mich einfach zu wenig abgeholt um das UL-ferne Gewicht zu rechtfertigen und ich habe ihn zurückgeschickt. Da man ja jetzt wieder recht risikofrei Läden besuchen kann, würde ich ihn mir an deiner Stelle auch auf jeden Fall einfach mal anschauen gehen. Wenn die Kosten eher zweitranging sind, kannst du dich natürlich, wie @Dingo geschrieben hatte mal bei HMG umschauen.
  3. ist doch US 8 oder nicht? Gibts bei Bergfreunde edit: falls es 7.5 ist gibt's die auch bei Bergfreunde, allerdings nicht in schwarz sondern nur in blau
  4. Aber wie transportierst du dann anschließend dein Gas? Die Flaschen-Analogie ist vielleicht garnicht schlecht: Nach deiner Argumentation könnte ich ja auch die PET-Flasche als Consumable verbuchen, weil ich einfach zum Supermarkt gehe und sie in den Pfandautomaten schmeiße und das Gewicht dann auch weg ist. Dann hab ich halt nur keine Möglichkeit mehr Wasser zu transportieren, genauso wie ich ansonsten keine Möglichkeit mehr habe Gas zu transportieren. Wenn ich aber ne neue Flasche im Supermarkt mitnehme, bleibt das Gewicht ja das Gleiche (oder in dem Fall durch die Differenzen bei den Flaschen +/- ein paar Gramm). Wenn du deine Dent-Tabs als Consumable deklarierst (was ich jetzt persönlich nicht mache), würde das Gleiche dann auch für den Beutel / das Döschen gelten, in dem du sie transportierst, usw. usw...
  5. Naja, wenn die Kartusche leer ist und du sie unterwegs entsorgst ersetzt du sie ja durch eine volle. Somit bleibt das Gewicht der leeren Kartusche ja konstant im Pack, während das Gewicht des Inhalts variiert... außer du steigst jetzt nachdem die Kartusche leer ist auf Coldsoaking um, dann geht deine Rechnung natürlich auf^^
  6. Waldschneider Sägewerk 1.5 DCF passendes Inner Thermarest Uberlite Nähmaschine
  7. paff

    Wasserflasche

    Gibt's sogar nen Faden zu
  8. zum ersten Punkt kann ich nicht wirklich was sagen, da hilft wohl nur noch ausprobieren zum zweiten Punkt: GG Thinlight Foam Pad ist ne Evazote
  9. Nur ist nicht jeder so gestrickt, dass er sein Mehr an Befähigung zum Wohl der Gemeinschaft nutzen möchte. Viele von uns sind habgierig und streben nach Selbstbereicherung (menschliche Natur). Bislang ist jedes System "gescheitert" bzw. hatte keinen Bestand und ist abgelöst worden. Bis es die Menschheit irgendwann nicht mehr gibt, wird es m.A.n. nie einen entgültigen Zustand geben und dieser wird auch nicht in einer hollistischen Welt liegen. Der Optimismuspunkt geht auf jeden Fall an dich, aber worin besteht die Erfahrung? An wievielen Systemumbrüchen hast du aktiv mitgewirkt? Die Entwicklung zu Bauern entstand doch aber (nach heutigem Kenntnisstand) aus der Notwendigkeit sich an die veränderten Bedingungen nach Ende der letzten Eiszeit anzupassen um die physiologischen Grundbedürfnisse befriedigen zu können. Die Parallele sehe ich jetz nicht wirklich, da die aktuelle Problematik weniger von äußeren Faktoren bestimmt als menschgemacht ist. Ich hab mich damit nie richtig befasst, aber die Logik hinter Godwins Law erschließt sich mir nicht... Ja, mit wachsender Quantität steigt die Wahrscheinlichkeit eines Einzelfalls... Das ist aber doch keine Besonderheit in Bezug auf dieses Thema. Umso länger eine Diskussion andauert desto wahrscheinlicher wird es auch, dass irgendwann Thema X aufgegriffen wird oder jemand "Schnitzel" sagt. Oder sollte das Ganze rein der Sensilibisierung dienen?
  10. Wenn jeder das macht was seiner Passion entspricht, besteht aber das Problem, dass wir dann 20 Millionen Rapper und Influenzer haben und der Teil der Bevölkerung, die in wichtigen sozialen oder wertschöpfenden Jobs arbeitet zurückgeht. Das ein marxisitisches System zu Gleichverteilung führt ist absoluter Irrglaube, guck dir die Praxisbeispiele doch mal an. Wo es Macht gibt, gibt es Missbrauch der zu Ungleichheit führt. Die menschliche Natur macht einen solchen Ansatz zur Utopie. Bedingungsloses Grundeinkommen ist aber grundsätzlich ein zukunftsrelevantes Thema, da durch den technischen Fortschritt mehr und mehr "einfache" Jobs aussterben werden und weder genug Arbeitsplätze vorhanden sein werden noch jeder das Wissen / das Potenzial sich das Wissen anzueignen mitbringt die Maschine zu programmieren, die dann 10 Menschen ersetzt. Theoretisch könnte man wahrscheinlich heute schon die 25-Stunden-Woche und ein Bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Das Problem daran ist halt die Natur des Menschen. Einige würden sich zurücklehnen und Nichtstun (was ich noch nicht mal als sonderlich problematisch betrachte, sofern der Anteil der arbeitenden Bevölkerung groß genug ist, um die Bedürfnisse des Marktes bedienen zu können, ohne das eine extreme Inflation einsetzt). Andererseits müsste es eine Art finanzieller Kompensation für diejenigen geben, die quantitativ / qualitativ mehr leisten und das schon allein aus den Gründen, dass der Mensch kompetetiv veranlagt ist und sich gerne mit anderen vergleicht. Wie groß diese Spanne sein sollte? Gute Frage. Vielleicht eine Staffelung... Der Nichtstuende bekommt X € (unabhängig davon ob er lust-/alters-/gesundheitsbedingt nicht möchte/kann) Der normal Arbeitende bekommt 1.5 X € Der normal Arbeitende mit einem Job in dem er Verantwortung für Menschen trägt bekommt 2 X € (Krankenpfleger*innen, Ärzt*innen, Kindergärtner*innen, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Politiker*innen, etc.) Forschung & Entwicklung fällt in den Bereich der normal Arbeitenden, herausragende Errungenschaften werden aber auf irgendeine Weise honoriert. Damit ist die Frage danach, wie dafür gesorgt ist, dass systemrelevante, wertschöpfende, ... Jobs besetzt werden, trotzdem jeder das machen kann was er möchte aber immer noch nicht beantwortet. Der positive Aspekt eines selbstregulierenden Marktes entfällt in diesem Moment nämlich und wenn wir nachher alle nur noch UL-Rucksäcke bauen und keiner mehr Getreide anbaut, was essen wir dann? Solange wir nicht von einer ganzheitlichen Änderung der Weltpolitik sprechen, wird es für ein einzelnes Land immer schwierig sein so extreme staatliche Reglementierungen in einem bestehenden freien Markt durchzusetzen. Ich denke, dass wir politisch durchaus am gleichen Ende des Spektrums stehen... über die Jahre bin ich nur zu der Erkenntnis gelangt, dass es wesentlich leichter ist, mit Scheuklappen auf utopische Forderungen zu stellen, als realistisch umsetzbare Ansätze zu erarbeiten.
  11. Genau darum geht es doch... Ich lebe in einem anderen EU-Staat und arbeite in Deutschland => Ich muss in Deutschland Lohnsteuer bezahlen und profitiere vom deutschen Sozialsystem. Die Mehrwertsteuer für Konsumgüter zahle ich aber in dem Land in dem ich lebe und konsumiere. Wenn Deutschland nun die Lohnsteuer abschafft und alles über die MWSt. reguliert erhalte ich ein unbesteuertes Einkommen aus Deutschland und bin weiterhin Teil des Sozialsystems. Da ich aber nicht in Deutschland konsumiere verliert der deutsche Staat sämtliche Steuereinnahmen und kann u.A. das besagte Sozialsystem überhaupt nicht aufrechterhalten.
  12. Die Abschaffung von Lohnsteuer, Grundsteuer, etc. würde doch gerade den Wohlhabenden in die Karten spielen. Mit 50% MWst. auf Alles außer Lebensmittel und Entfall sämtlicher anderer Steuern würde der Staat einfach weniger Steuereinnahmen haben als jetzt und das hauptsächlich zu Gunsten der Oberschicht. Außerdem: Was hält denn davon ab... in einer Zeit, in der sich für viele Unternehmen zeigt, dass Home-Office eine lukrative Alternative ist und viele Unternehmen angeben, die ohnehin schon gewachsenen Möglichkeiten Post-Corona weiter auszubauen, bei einem deutschen Arbeitgeber das unversteuerte Einkommen zu beziehen und das deutsche Sozialsystem zu nutzen, aber in einem anderen Land zu leben und zu konsumieren? das unversteuerte Einkommen zu nehmen und nach Holland zu fahren um ne Yacht zu kaufen? nach X Jahren des Sparens auszuwandern? ... Für eine gerechetere Verteilung wären Ansätze wie die Erhöhung des Grundfreibetrags, Erweiterung der Luxussteuer, etc. meiner Ansicht nach wesentlich sinnvoller. Aber auch das ist wieder eine Gradwanderung.
  13. Das war doch nur ne Metapher edit: Und ob die Mods allgemein zensieren müssen, weil Umgangsformen nicht eingehalten werden oder Themen aufgegriffen werden, die nichts mit dem Foruminhalt zu tun haben, ist doch nicht mit dem Thema gleichzusetzen um das es hier gerade geht...
  14. Wenn der Verleger sich durch den gesellschaftlichen Druck gezwungen sieht ein Linkverbot einzuführen fällt es für mich auch unter diesen Begriff. Aber vielleicht sind bislang bestehende Definitionen auch zu schwammig oder ich habe eine falsche Vorstellung davon, wofür er steht. Die Quintessenz: Es sollte immer eine Plattform für Diskussionen geben und wenn sich daraus ergibt, dass eine mehrheitliche Meinung besteht, sollte dies nicht dazu führen, dass diejenigen die nicht zu dieser Gruppe gehören durch eine "übergeordnete Instanz" davon abgehalten werden ihre zu äußern. Eine friedliche Gegendemonstration bewirkt viel mehr als ein Demonstrationsverbot. Das sehe ich auch so. Die Gruppendynamik sollte m.M.n. nur nicht dazuführen, dass Leute die sich anders verhalten aktiv ausgeschlossen werden.
  15. Das ist halt ein Problem unserer Zeit - Stichwort Cancel Culture. Die sachliche Diskussion eines Themas (wie in Teilen dieses Threads) trägt dazu bei die Leute auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen und dabei zu unterstützen bewusste Entscheidungen zu treffen. Bewusste Entscheidungen, mit denen eine einzelne Interessensgruppe nicht dacor sind durch Zensur zu unterbinden ist m.M.n. aber einfach der falsche Weg. Es gibt bestimmt Einige, die sich vorher nicht in dieser Tiefe mit dem Thema beschäftigt haben und durch das Mitlesen in diesem Thread neue Erkentnisse gewonnen haben. Das wird mit Sicherheit Einfluss auf Kaufentscheidungen des Ein oder Anderen haben und damit ist das Ganze doch als Gewinn zu verzeichnen. Jemanden, aus der Frustration heraus, dass man ihn sachlich nicht von seinem Standpunkt überzeugen konnte "anzugreifen" oder ihm die Möglichkeit zu einer konträren Entscheidung nehmen zu wollen führt doch zu nichts. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, nicht nur Veganismus und Karnismus, nicht nur Kommunismus und Kapitalismus, nicht nur UL und UH (ich weiß: erschreckend)... Solange man sich bewusst für einen Weg entscheidet mit dem man selbst leben kann, ist ein Grauwert meist die gesündeste Lösung und dabei hilft es halt unterschiedliche Optionen und deren Für und Wider aufgezeigt zu bekommen. Jemanden mit dem Holzhammer ins Weiß prügeln zu wollen wird sein Mindset doch nicht ändern.
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