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  1. Da ich aufgrund von Nachwuchs in den nächsten Jahren vermutlich keine längeren Trekkingtouren machen werde, habe ich nun einige Zeit nach einem für mich passenden Rucksack gesucht. Dieser soll für Overnighter, Wochenend- und perspektivisch auch Hüttentouren genutzt werden und möglichst sämtliche Eigenschaften des bisher genutzten Liteway Elementum (bis auf den Hüftgurt und ein Fassungsvermögen von ca. 25 Liter) haben. Mögliche Optionen waren Rucksäcke wie der Waymark Mile, der YAR Mountain Drifter 28L und der Atompacks Nanu X25... ...bis ich vor kurzem eher zufällig bei Etsy das Indonesische Cottage Alphalight Gear gefunden habe. Nach einem netten und hilfreichen Kontakt mit der Inhaberin habe ich dann den Corvus 27 bestellt und war sehr gespannt was mich erwartet. Nach 18 Tagen kam der Rucksack bei mir an und ich war sofort völlig begeistert von der Verarbeitungsqualität und dem durchdachten Aufbau. Der Rucksack hat aufgrund der vielen Features eine etwas höheres Gewicht, als man bei einem solchen Fassungsvermögen hoffen könnte, ich kann aber gut damit leben. Besonders auffällig finde ich den Aufbau der Schultergurte. Diese sind im oberen Bereich doppelt so dick wie im restlichen Bereich und haben einen angenehmen Schnitt. Da ich einen eher knochigen Körperbau habe und mein Schlüsselbein dadurch relativ exponiert ist fühlt sich diese zusätzliche Polsterung sehr gut an. Was mir ebenfalls gut gefällt, ist die obere Anbringung der Schultergurte mit breitem Gurtband. Dadurch passen sich diese meinen Schultern sehr gut an. Die "Load-Shifter" gefallen mir ebenfalls gut, da ich den Rucksack damit noch näher an den (oberen) Rücken bekomme und (so die Hoffnung) den Druck auf die Schultern auf Tour variieren kann. Der Rucksack wird mit einem abnehmbaren Gurtband als Hüftgurt geliefert. Dieser lässt sich in kleinen Taschen links und rechts hinter den Seitentaschen verstauen. Der Rucksack hat keine Durchführung für Schläuche von Trinkblasen. Das finde ich ebenfalls gut, da ich keine Trinkblasen benutze. Der Rolltopverschluss wir zusätzlich mit einem Klettverschluss fixiert. Das gefällt mir nicht so gut, da hier immer wieder Stoff hängen bleiben kann. Ich werde daher den Klettverschluss heraustrennen und Kam Snaps anbringen Der Stoff der elastischen Fronttasche wirkt sehr robust. Die Seitentaschen haben eine Durchführung für Shock Cord und werden mit einem Tanka verschlossen Im Lieferumfang mit dabei war eine Schultergurttasche für Flaschen oder sonstiges, sowie ein "Ethno"-Stirnband das die Kinder bekommen :-) Ich bin sehr gespannt, wie sich der Rucksack auf Tour verhält und ergänze dann diesen Thread entsprechend. Technische Daten Gewicht: Rucksack 435 Gramm Material: Hauptmaterial XPac VX07 Backpanel Ecopac RBC RS 450D Fronttasche Durastretch Maße: Höhe 77 cm komplette Höhe Breite 26, 5 cm am Rücken, 24 cm Vorderseite Tiefe 10,5 cm unten, 14 cm oben Rückenlänge 45 cm Volumen: 22 Liter + 5 Liter mit Seiten- und Fronttasche Preis: 116 EUR (reduziert, da kleiner Druckfehler auf dem XPAC Mountain Camo) + 22 EUR Steuer + 26 EUR Zoll und DHL Auslagegebühr
  2. Hi liebe Community, Diejenigen, die einen haben, wissen Bescheid. Ich suche einen PACKL LITE. Mateusz hat mir auf Nachfrage gesagt, dass es noch eine Weile mit neuen dauern kann, daher möchte ich mein Glück Mal hierüber versuchen. Alles Weitere zu Kauf und Versand dann bilateral.
  3. ... wie es nun damit weiterging, erfahrt ihr hier: In meiner Rucksackkollektion klaffte bis vor kurzem noch eine schmerzhafte Lücke: ein Rucksack für kürzere Touren in der warmen Jahreszeit, mit vereinfachter Konstruktion und einem verringertem Volumen im Vergleich zu meinen bisherigen Rucksäcken. Der Prototyp hatte sich außerordentlich gut bewährt und bekam sein zweites Leben als “Resterucksack” aus aufgesammelten Materialien für eine Wanderfreundin. Zusammen mit den Erfahrungen aus dem letzten Rucksack und einer Reifezeit von ca. 2 Jahren entstand ein Design mit den folgenden Merkmalen: Volumen ca. 30 l (ohne "Erweiterung" durch Rollverschluß, ohne Außentaschen) Gewicht 340 g ohne Noppenschaum (als Rückenpolster), Gesamt dann 384 g Quaderförmige Grundform mit stark abegrundeten Ecken an der Vorderseite Gerade, klare Linien - dadurch optimal für die Burrito-Methode weitgehend gerade Schulterträger, welche dadurch in sich schlanker ausgeführt werden konnten rundum großzügige, aber flache Netztaschen aus stabilem Material Trinkblasenfach und Schlauchdurchlass Trinkschlauchschlaufen rechts beidseitig MOTASY-Schnittstelle (Band in definierten Dimensionen für zusätzliche Täschchen usw.) nahtarme Konstruktion gedoppelter Boden (zusätzlicher Nässeschutz beim Absetzen des Rucksacks) Rollverschluß mit stabiler einseitiger Versteifung zusätzliches flaches Rückenfach für passend zusammengefaltete Leichtluftmatratze (dient da als Rückenpolster) Befestigung für Noppenschaum als Rückenpolster ausreichend Schlaufen zur Befestigung für Regenschirm und Wanderstöcke Einsatzzweck und Packsystem Der Rucksack ist für Touren kürzerer Dauer im Mittelgebirge während der warmen Jahreszeit konzipiert. Bis zu zwei Liter Wasser, kurz vor dem Drycamp auch 4 Liter werden mit Essen und Brennstoff für ein bis drei Tage transportiert. Als Referenzstrecke dient mir der Forststeig im Elbsandsteingebirge. Überwiegend anspruchsvolle, naturbelassene Pfade durch felsiges Terrain, durchsetzt mit Wurzeln und garniert mit Holzstämmen aus Windbruch führen nicht nur durch lichte Wälder, sondern auch durch enge Felsgassen, Gestrüpp und Dornenranken. Tagesetappen bis 40 km sind angedacht, so dass ein sowohl leichter, als auch stabiler und komfortabel sitzender Rucksack benötigt wird. Das schlanke Profil ist für die engen Felsgassen und Schlüchten unverzichtbar. Mein erster Hauptsatz der Packdynamik lautet: Das Zeug gehört komplett IN den Rucksack! Der Wettbewerb um minimalste Innenvolumengrößen führt dann zu unförmig ausgebeulten Netztaschen, wo der Inhalt ungeschützt hineingeworfen wird und an der nächsten Felskante in schmalen Felsgassen Beschädigungen nicht ausbleiben werden. Demzufolge findet sich in den flachen, aber großzügigen Taschen Platz für schlanke, flexible Dinge wie den 1.-Hilfe-Pack, wasserfest verpackte Wanderkarten, die Bodenplane und je nach den Umständen die Windjacke oder nasse Regenjacke. Flaschen passen praktisch nicht hinein, Softbottles könnten gehen. Gut komprimierter Müll landet ebenso außen am Pack. Durch die dünnere Sommer-Isomatte wird das Volumen nur wenig reduziert (Burrito-Methode), die 47 cm breite Isomatte passt perfekt in den Korpus. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit von Luftmatrazen kommt deren Einsatz nur im Sommer und nur zusätzlich zu einer Isomatte in Frage. Deshalb bleibe ich ganz oldscool bei der eingerollten Isomatte. Die Träger sind mit ca. 60 mm Breite und 5 mm Polsterung aus Evazote ausreichend komfortabel. Die gerade Linienführung benötigt keine stärkere Ausführung, die Ripsbandeinfassung überträgt die Kräfte optimal vom oberen Befestigungsband zu den mit Cordura innen einlagig verstärkten Lastwinkeln am unteren Ende des Rucksacks. Meine hauseigene Taschenschnitstelle “MOTASY” (Modulares Taschen-System), quasi ein radikal reduziertes MOLLLE-Derrivat, geht von einem gedachten 40 mm Quadrat als Schnittfläche zweier Bänder aus. Hier als 38 mm Polyester Band mit PenCott® Print ausgeführt. Vorhandene und selbst gefertigte Täschchen, Messerscheiden, Klappmesser mit passendem Clip oder über Tek-Lok Small der ganze Bereich der Kydex-Scheiden bieten genügend Möglichkeiten, seine Ausrüstung griffbereit zu organisieren. Weitere Taschen (oder Schnittstellen dafür) sind nicht vorgesehen, weil eine passende Hüfttasche zum Transport von Geldbeutel, Schlüssel, Taschentüchern, Feuerzeug, Zeckenzange, Stirnlampe und dergleichen mehr dient. Die bei mir obligatorische Trinkblase hängt in einem separatem Fach über der Isomatte im Hauptfach, der Schlauch wird sicher am Träger geführt und es passt sogar das Mundstück durch den Durchlass, was das Auffüllen erheblich erleichtert. Der Rolltopverschluß lässt sich dank der starken Versteifung und eines Cam-Snap Druckknopfes faltenfrei zusammenrollen und wird durch ein 15 mm Band mit Steckschließe zusätzlich gesichert. Die Kraftübertagung erfolgt an der hinteren Netztasche über im Saum eingelegte 20 mm Ripsbänder, welche mit Riegel / Bartack am Korpus an einer Verstärkung enden. Hier werde ich bei einem weiteren Exemplar doch Teilungsnähte vorsehen, es ist einfacher zu fertigen und die Kräfte werden auch sauberer eingeleitet. So jedenfalls werden die Netzfächer durch eine Daisy Chain aus 5 mm Paracord-Hülle getrennt, zusammen mit weiteren unauffälligen Paracordschlaufen ergeben sich zahllose Befestigungsmöglichkeiten für Regenschirm, Wanderstöcke, Reflektorband (Pflicht in CZ nachts auf Landstraßen!) und was einem so einfallen mag. Mangels Teilungsnähte wurden auch das Ripsband stumpf an das elastische Band der Seitentaschen angesteppt (Zick-Zack-Stich), ob das sonderlich schlau war, wird sich erst noch bei längerer Nutzung zeigen. Ziel dieses Verfahrens war die Minimierung von Nähten im Bereicht des Rollverschlusses im oberen Teil des Packs, wo dieser stark durch Regen beaufschlagt wird und dort erfahrungsgemäß zuerst die Nässe einsickert. Passend gerollt, trifft nun der Regen auf einem nahtlosen Stoffbereich. Innen wurden überwiegend französische Nähte verwendet, welche eine sehr eleganten Abschluß ergeben, aber bei möglichen weiteren Exemplaren zur Vereinfachung der Fertigung durch einfache Schließnähte ersetzt werden. Knifflig war das Ansteppen des Trinkschlauch-Durchlasses, den ersten konnte ich direkt wieder abtrennen und musste erstmal das Nähen damit üben. Letztlich war eine mit Sekundenkleber aufgebrachte innere Verstärkung aus 500den Courdura die Rettung, zusammen mit einer Nähmaschine, die zum Glück extrem langsam nähen kann. Mit dem Rucksack habe ich für mich einen optimalen Arbeitspunkt erreicht, in Bezug auf Gebrauchswert, Gewicht, Größe und Fertigung unter häuslichen Bedingungen als Amateur mit Haushaltsnähmaschinen. Der erste Einsatz lief äußerst zufriedenstellend und bestätigte mein Konzept. Die flache Innentasche, welche ich noch nicht angenäht habe, werden ich noch nachrüsten. Der Grund liegt darin, dass sich am Rücken doch Schweißnässe teilweise durch den Stoff durchdrückt und die Innentasche dann eine zusätzliche Barriere darstellt. Ansonsten hätte ich sie weggelassen, weil man die Luftmatratze auch so passend als zusätzliche Polsterung an den Rücken legen kann. Fertigungstechnische Informationen Nähmaschine: Gritzner Tipmatic 1035 Nadel: 90er Jeansnadel, beim RS-Nylon teilweise 75er Stretchnadel Faden: hauptsächlich 60er Serafil von Amann Verwendete Materialien Stoffe, Polsterung Korpus: Dyneema / Nylon Gridstop schwarz, 150 g/m² Innenausstattung RS-Nylon, gelb, 68 g/m² (angeblich PU-Beschichtet, fühlt sich wie Silikon an) Außentaschen: Netzfutter COOLMAX elastisch, 120 g/m² Innenstoff für die Schulterträger: Struktur Hosenstoff double wave dunkeltürkis 145g/m² Einlage Schulterträger: 5 mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) Verstärkungen: 500den Cordura Bänder, Kordeln usw. Verstärkung Schulterträgerbefestigung: 25 mm Nylonband dünn Rollverschlußeinlage: 20 mm Nylonband extra stark Schulterträger, Leiterschnalle an Korpus: 20 mm Nylonband standard Rollverschlußriemen: 15 mm Nylonband leicht Brustgurt, Querband: 10 mm Nylonband leicht Brustgurt, Schnallenbefestigung: 8 mm Polyesterband stark Schulterträger, Einfassung: Ripsband 25 mm Trinkblasenfach, Einfassung und Einlage Fronttaschensaum: Ripsband 20 mm Einlage Seitentaschensaum: 20mm elastisches Band kleine Schlaufen und Daisy Chain: Hülle von 5 mm Paracord Trageschlaufe: Hülle von 9mm (?) Kernmantelseil Rückenpolsterbefestigung: 2 mm elastische Kordel Schnallen 2 Leiterschnallen 20 mm 2 Steckschließen 16 mm spezielle Brustgurtschnallen für 10 mm Band T-Stopper, Bandbefestigung Tanka oval ohne Feder Kam Snap Druckknopf Zubehör - Schlaufen für Befestigung von Regenschirm usw. 2 bzw. 3 mm elastische Kordel “Cordlock Hook” - Kordelhaken mit Quetschtanka Kordelgreifer / Terminal Bezugsquellen: Extremtextil Adventure Expert www.gurtundmehr.de amazon Globetrotter
  4. Hallo! Ich bin auf der Suche nach einem Rucksack mit folgenden Merkmalen: 20 bis 25 Liter (Hauptfach) klassisches Design mit Rolltop, großem Frontfach (Netz oder elastisch) und Flaschentaschen an den Seiten Material im besten Fall Ecopak, Xpac, Liteskin Kein oder entfernbarer Hüftgurt Schultergurte idealerweise mit Daisychain oder Taschen für Kamera/Smartphone/Riegel gerne auch MYOG Dankeschön! :-)
  5. Ich brauch nicht mehr sagen, oder? https://www.huckepacks.de/ Wenn ihr was dazu auf FB/IG/TWitter etc sieht, dann schadet es sicher nicht, den Teilen-Button zu drücken. Und schaut euch bitte auch Hendriks INterview mit Mateusz an:
  6. Nach meinem letzten Rucksack... ...musste jetzt noch ein weiterer her. Der Grund war, dass die Carbonstreben die Aufnahme unten durchstossen hatten, und eine Reparatur etwas schwierig war. Ursprünglich wollte ich grössere Taschen innen einnähen, in welche die vorgespannten Carbonstreben hätten eingesetzt werden können. Das wäre wohl gegangen, aber am Ende habe ich mich entschieden, die Reparatur als Vorwand zu nehmen, um einen neuen zu nähen Dieses Mal habe ich mich für abnehmbare Hüft- und Schultergurte und ein Tragsystem mit einer Alu-Stange wie beim GG Mariposa entschieden. Weitere Features sind ein Rollverschluss wie bei den Huckepacks. Herausgekommen ist ein grosser, bequemer Rucksack mit 760g Gewicht: Das Tragsystem besteht im Wesentlichen aus einer U-förmigen Stange aus 6mm Aluminium. Diese habe ich vorgebogen, wobei ich den Bügel aus meinem alten GG Marioposa als Vorlage benutzt habe. Zum Biegen habe ich mir eine einfache Vorrichtung mit 2 Kugellagern aus alten Inline-Skates, einem Brett, und einer kleinen Holzrondelle zusammengebastelt, mit der ich die Stange kontrolliert biegen konnte. Bei Interesse kann ich später ein Bild dieser Vorrichtung posten. Der Drahtbügel sitzt in einer Aufnahme, die innen auf das Rückenteil aufgenäht ist und oben mit Klettverschlüssen geschlossen werden kann. Die Führung besteht aus einem Streifen DxG, und ist unten mit eingelegtem Gurtband verstärkt. Hier eine Ansicht des Rückenteils... ...und der fertige Rucksack von innen: Hüftgurt und Schultergurte sind abnehmbar. Dieses Design habe ich von der Plünnenkreuzer-Seite abgeguckt. Der Grund war, dass ich diese modifizieren können wollte, ohne gleich immer einen neuen Rucksack nähen zu müssen. Der Hüftgurt besteht aus einem Sandwich aus einer Lage DxG (and den Enden doppelt), 4mm EV50 Evazote, und 3mm Abstandsgewebe. Die Kanten sind eingefasst. Zum Nähen habe ich Nylbond-Faden und eine Jeansnadel verwendet. Andere Fäden waren nicht rutschig genug und haben zur Schlaufenbildung im Unterfaden geführt. Hier ein Bild des Hüftgurts von innen. Vorne ist ein 38mm-Gurtband mit einer Schnalle angenäht. Das Band wird als "V" gefüḧrt, was einen sehr angenehmen Sitz des Hüftgurts erlaubt. Dies habe ich meinem Skurka Flex Capacitor abgeschaut. Auf dem Hüftgurt selbst sind Taschen aufgenäht. Anders als bei Hartmuts Rucksack haben die Taschen bei mir aber eine eigene DxG-Rückseite und sind nur oben und unten aufgenäht. Da ich etwas Bedenken hatte, dass der abnehmbare Hüftgurt nicht steif genug sein könnte, habe ich die Enden des Aluminiumdrahts (bzw dessen Aufnahme) mit einem 20mm-Gurtband mit der Oberkante der Hüftgurtflossen verbunden. Ob das notwendig ist, weiss ich nicht so recht. Jedenfalls wird die Last so gut übertragen. Hier ist diese Verbindung zu sehen: Am Pack selbst habe ich einen Tunnel aus 3D Mesh (mit DxG hinterlegt) aufgenäht. Dahinter verlaufen zwei 20mm-Gurtbänder mit Ovalringen an den Enden. In der Mitte des Tunnels ist ein Klettband aufgenäht, so dass sich das Mesh nicht verschieben kann. Auch könnte ich so bei Bedarf noch ein 10mm-Polster aus Evazote einschieben. Ursprünglich hatte ich noch Lastkontrollriemen vorgesehen, mit welchen das Pack an den Körper herangezogen werden kann (hier noch mit falsch angenähten Schnallen zu sehen), diese habe ich am Ende aber wieder abgeschnitten, da sie nicht notwendig waren. . Die Schultergurte sind hier zu sehen: Oben sind diese mit zwei 15mm-Gurtbändern befestigt. Sie bestehen aus einer Lage DxG und einer Lage 3D-Meshgewebe. In die untere Hälfte habe ich noch eine Lage Aramidlaminat ähnlich diesem hier eingenäht, so dass die Biegung des Schultergurts auch unter Zug erhalten bleibt. Das funktioniert sehr gut. In die obere Hälfte habe ich dann nach dem Wenden 10mm Evazote aus einer alten Isomatte als Polsterung eingeschoben. Der Schultergurt hat auch noch eine Leiterschnalle zur Befestigung eines Lastkontrollgurtes. Die Schultergurte habe ich nach dem Wenden nicht den Kanten entlang abgesteppt, da diese für mein Empfinden sonst zu steif werden und scheuern können. Stattdessen habe ich an einigen Stellen in der Mitte quer durch alle Lagen drübergenäht (ähnlich wie bei der Hüftflosse zu sehen). Mit dem Nylbond-Faden ging das ganz gut. Hier noch zwei Bilder, die den grundsätzlichen Aufbau des Rucksacks zeigen (das Mittelstück ist hier noch zu breit, da ich irrtümlicherweise die Nahtzugabe 2x abgemessen hatte und dies zu spät bemerkt habe. Beim Zusammennähen habe ich dann einfach das überflüssige Material innen abgeschnitten, bevor ich die Naht aufgerollt und gesichert habe). Alles in allem bin ich mit dem Rucksack und dem Tragkomfort sehr zufrieden. Die Last sitzt sehr gut auf dem Hüftgurt, welcher sich mit den V-förmig geführten Gurtbändern stramm festziehen lässt, ohne dass er einschnürt. Wenn ich den Rucksack nochmals nähen würde, würde ich die Schultergurte wohl mit einem einzigen Stück breitem Gurtband befestigen (40mm) anstelle der doch recht schmalen 2x15mm. So würde die Last wohl besser verteilt. Es kann aber gut sein, dass 2 schmalen Bänder überhaupt kein Problem sind... die Praxis wird es zeigen...
  7. 2021 war meine erste richtige Wandersaison. Ich bin etwas mehr als 1600km gewandert. Oft 2-3 Tage und dann im Sommer den Eifelsteig. Ich möchte in einer Serie von Threads meine Erfahrungen aufschreiben und überlegen, was ich ändern werde. Habt ihr Tips und Kommentare für mich? Habt ihr Lust, EURE Erfahrungen hinzuzufügen und was ihr ändern werdet? Ich fände das total spannend und außerdem macht das Spaß, die nächste Saison zu planen. Teil 2: Der Rucksack Angefangen habe ich mit einem Gregory Juno 30. Das war zu den Anfängen meiner ultraleichten Phase und ich fand 1kg für nen Rucksack echt wenig. Immerhin wog mein damaliger über 3kg. Ich fand den Gregory phantastisch und finde es immer noch. Ich spüre den weniger als meinen späteren UL Rucksack. Allerdings stieß ich mit den 30L echt an die Kapazitätsgrenze, wenn ich zelten war. Der Schlafsack musste stark komprimiert werden und oft hab ich gestopft. Außerdem fehlten mir die großen Seitentaschen außen fürs Wasser und eine große Netztasche hinten für den Tagesgebrauch. Beides (Seitentaschen + Netztasche) fand ich absolut wertvoll 2021 - das hatte ich bei früheren Wanderungen nicht. Wie kam's dazu? Ich hab mir einen Huckepacks Rucksack gegönnt. Den Phoenix. Ich muss sagen, dass ich gut mit dem rahmenlosen Prinzip zurecht kam. Was ich lernen musste: wie packt man den richtig? Wenn die leichten Sachen oben sind, ist er angenehmer zu tragen. Wenn die Sachen gestopft werden, dann beult sich der Rucksack und drückt unangenehm in den Rücken. Was ich auch gelernt habe: einzelne Sachen im Rucksack finden, kann echt nervig sein. Meine Lösung: verschiedenfarbige Sea To Summit Säcke in drei verschiedenen Größen. Und: das, was man tagsüber braucht, außen in die Netztasche packen! Was ich außerdem hilfreich fand: die zughörige Tasche von Huckepacks, die man an den Hüftgurt schnallen kann. Darin ließ sich prima das Handy, die Kopfhörer und der erste Riegel für den Tag drin aufbewahren. Und abends hielt sie als Handtasche her, wenn ich nochmal raus bin. Was ich auch verbessern werde 2022: ich werde den Schlafsack wieder komprimieren. Ich hatte den dieses Jahr oft obenauf, aber das war immer SO ein Gefuddel, wenn ich doch mal an den Rucksack musste. Bis der in der Plastiktüte wieder reinpasste.... Was mir beim Huckepacks nicht so gut gefiel: er zieht mich nach unten. Ich beobachte, dass ich den Kopf und den Nacken nach vorne strecke, um das auszugleichen und seh so ein bisschen wie Schildkröte aus, wenn ich mich nicht aktiv wieder aufrichte. Vielleicht hab ich die falsche Größe? Aber solange das nur ne Vermutung ist, würde ich kein Geld für einen neuen Rucksack ausgeben in 2022. Der war schon echt ganz OK und vielleicht fällt mir ja noch ne Flaschenlösung für den Gregory ein. Da gab's doch auch so Konstruktionen für den Schultergurt, wo man Flaschen dranmachen konnte. Wo ich auch noch Optimierungsbedarf sehe: wie trage / verpacke ich das Handy? Derzeit navigiere ich noch mit dem Handy und wenn mal ein Weg schlecht markiert ist, ziehe ich es doch ziemlich oft raus. Hüfttasche aufziehen, Handy raus, entsperren, nachschauen, und wieder zurück. Nicht fatal, aber wir reden ja über Verbesserungen für 2022. Ich hab überlegt, ob ich mir zu Weihnachten die Fenix Smartwatch wünsche. Damit wäre die Navigation immer und leicht verfügbar. Andere Funktionen der Uhr interessieren mich auch. Oder aber ich überleg, wie ich mir das Handy um den Hals hängen kann (find ich aber eher die zweitbeste Lösung).
  8. Angestachelt durch die vielen hervorragenden MYOG-Projekt hier im Forum plante ich schon seit einiger Zeit die Herstellung eines eigenen Rucksacks. Da ich mit dem Nähen auf Kriegsfuß stehe, blieb nur das Kleben übrig. Dadurch ergab sich auch sofort das Material, das ich für den Rucksack verwenden wollte: DCF. Die Bilder zeigen das Ergebnis meiner 1-wöchigen Arbeit, verteilt über die Monate Februar und März. Weil das Nähen wegfiel, musste ich mir für viele Dinge spezielle Klebe-Lösungen einfallen lassen. Der Rucksack hat ein Fassungsvermögen von 48 Liter und wiegt 375 g. Das Material des Grundkörpers (30 cm x 20 cm x 80 cm) wiegt ganze 47 g. Wie kommt das (für mich) hohe Gesamt-Gewicht des Rucksacks zustande? Da ich nicht nähen konnte, musste ich viele Dinge mit Klemm-Schnallen, Blitzverschlüssen ua. Plastikteilen lösen. Dann sind da noch die Gurtbänder, die elast. 3 mm-Kordelschnur für die 3 Netztaschen und das grobmaschige Netzmaterial. Von meinem Regenjacken-Projekt weiß ich, dass das Transferklebeband und das DCF-Reperaturklebeband ganz ordentlich zum Gesamtgewicht beitragen. Aus Sicherheitsgründen verwendete ich hauptsächlich das 2 cm-Transferklebeband. Viele Stellen am Rucksack (Haltepunkte der Hüft- und Schultergurte) verstärkte ich zusätzlich. An den breiten Schultergurten wollte ich auch noch etwas Schnick-Schnack (variable Befestigungsmöglichkeiten für allerlei Zusatzzeugs) haben. So schaukelte sich das Gesamtgewicht langsam hoch. Tests müssen jetzt zeigen, ob mein Rucksack den kommenden Outdoor-Belastungen gewachsen ist. Vielleicht kann ich das Gesamtgewicht bei einem der nächsten Rucksäcke (irgendwann) unter 300 g drücken. Bild 1: Rucksack im Größenvergleich Bild 2: Rucksack von hinten Bild 3: Rucksack von vorn Bild 4: Rucksack von der Seite In meinem Blog (siehe Signatur) werde ich in den nächsten Tagen eine genaue Beschreibung der einzelnen Herstellungsschritte nachliefern. Ausreichend Bilder sind vorhanden.
  9. Moin. Die Idee einen Rucksack selbst zu nähen habe ich seit meine erste Nähmaschine ihre Nadel in den Stoff für mein erstes Projekt versenkt hat. Anregungen und Vorschläge gibt es jede Menge, trotzdem bin ich noch in der Konzeptionsphase. Um bei einigen Fragen weiter zu kommen habe ich den Thread hier eröffnet. Fangen wir mit einfachen Themen an: Ich habe auch noch bei den alten Threads von Waldschneider @Andreas K. nachgesehen und zu den Nähten noch eine Frage. Ich würde bei Stellen am Rucksack, an denen die Belastung hoch sein wird mit einer einfachen Kappnaht arbeiten. Mein derzeitiger Favorit bzgl. Material wäre das hier gezeigte X-Pac und das Ripstop Nylon, PU-beschichtet, 68g/qm, 2. Wahl von ExTex. Stellen am Rucksack bei denen ich das RS-Nylon verwende würde ich mit einfacher Naht oder einer frz. Naht vernähen, nur um das Ausfranzen zu verhindern. Beide Nähte perforieren das Material und schwächen es an der Nahtstelle. Bei der Kappnaht werden die Zugkräfte verteilt. Habt Ihr dazu Erfahrungswerte? Andere Vorschläge? Die maximale Last für den Rucksack wird 12 Kg nicht übersteigen, Volumen soll bei max. 40 L landen.
  10. Hat hier jmd Erfahrungen beim Fliegen mit seinem ul Rucksack? Ich wollte mir eine ul Ausrüstung zulegen Vom Rucksack her hatte ich an weitläufer agilist gedacht. Die Maße würden theoretisch auch mit dem Handgepäck einiger Gesellschaften übereinstimmen aber hat hier jemand praktische Erfahrungen?
  11. Hallo zusammen, ich bin neu hier und würde gerne in die Ultraleicht Geschichte einsteigen. Ich mache aktuell mit Freunden kürzere 2-4 Tages Touren und möchte für die Zukunft aber auch ein paar Weitwanderwege attackieren. Aktuell habe ich einen recht schweren (2,6 kg) Fjällräven Rucksack mit 75L, den ich von meinen Eltern geschenkt bekommen habe. Wie ihr merkt muss ich davon dringend weg! Nach etwas Recherche gefällt mir der Granite Gear Crown 2 eigentlich am besten, weil er ein Hybrid ist und ich ihn auch mal bei einer normalen Überseereise als Aufgabegepäck nehmen kann. Außerdem ist der volle Wechsel zu Frameless als Anfänger noch ein bisschen zu furchteinflößend Als Student muss ich ein bisschen Kohle sparen und für den Fjällräven bekommt man leider nicht mehr furchtbar viel (auch wenn der natürlich mal viel zu teuer war)… Deshalb: Wenn jemand einen Crown in der größten Größe (bin 2m groß) herumliegen hat, würde ich den sehe gerne kaufen! Gruß, der Hering
  12. Nur naive ideologiebefreite Style-ULaner_innen werden den Rucksack sehen, den ich wollte: - City Pack ca. 18L - magnetischer Rolltop - aus dem schicken Segellaminat mit Technora® X-Ply, 100g/qm (0,5 Laufmeter) Der pack Body entstand nach meinem GoTo-Schnittmuster (siehe unten mit anderen Maßen) aus einem Stück mit zwei senkrechter Nähten relativ zügig (ca. 1h). Ein kleines Stück verstärkt die Aufnahme der Träger und zwei kleine Dreiecke nehmen die Riemen auf. Die Reststücke Netzstoff für die Netztasche und das 3D Abstandsgewirk für die Träger habe ich netterweise von @Wanderfalter bekommen. Thx Die senkrechte Naht im Netz ist der Form des Reststückes geschuldet. Nach zwei Wochen regelmäßiger Nutzung bei einem Urlaub nach Usbekistan mit urbanem Fokus aber auch nem Abstecher ins Tiemshan-Gebirge und zwischenzeitlicher Beladung mit ca. 10kg steht mein Fazit fest: Kein Rucksack mehr aus dem Material! No wonder - ist ja auch fürs Segeln. Sieht zwar gut aus, aber das Laminat reißt an exponierten Stellen. Es ist zwar nicht so schlimm wie befürchtet, da die X-Plys gut halten, aber die Wasserdichtigkeit geht so den Bach runter Die Netztaschen sind etwas zu hoch angebracht aber das lässt sich ja korrigieren. Die Träger sind super: einfach den Rand des 3D-Meshs umgeschlagen und mit sich selbst versäumt. Trägt sich sogar top direkt auf der nackten Haut. 180g, Cheers
  13. Mein allererster Rucksack und zugleich Feuerprobe an der Nähmaschine. Was eignet sich da besser als die schönen blauen Ikea (Für Alles) - Einkaufstaschen. Kosten keine, weil Family Card. 2 Stück mitgenommen und ran an den Zwirn. Zur Bildergalerie Anforderungen: - mehr wie 2 Ikea-Taschen dürfen nicht geopfert werden - leicht sollte er sein (unter 200 Gramm) - es sollte (fast) alles aus den Taschen gemacht werden - er muss was aushalten (mit den Taschen kannst ja sonst alles anstellen) - simple und clean muss er sein, jedoch praktisch, kein allzu grosser Schnickschnack, KISS halt (*) - es darf nicht allzu Ka..k.. aussehen (wegen meiner noch nicht vorhandenen Nähkünste) Was ist dabei rausgekommen: - mehr wie 2 Taschen hab ich nicht gebraucht - er wiegt ohne Karabiner 199 Gramm Sweet Dude - Fremdmaterial: Der Faden, eh klar / Plastikteile, Gummizüge für die Taschen und die seitlichen Schnüre (wurden von einem defekten alten Rucksack verwertet) - 10 Kilo Last verträgt er super - clean und praktisch so wie ich es brauche - Aussehen? Auf die Nähte zoom ich jetzt nicht ran, aber ich bin als Nähneuling wirklich zufrieden Fazit / Kritik: - Bin mit dem Material echt zufrieden, nur die obersten Nähte bei den Schultergurten sind Schwach, die muss ich unbedingt verstärken, - die unteren Gurtbänder und den Gurt oben beim Verschluß werde ich noch kürzen , gibt noch ein paar Gramm. - Das Gewebe lässt sich leicht nähen! Welche Nadel? Welches Garn? Keine Ahnung, es war schon eine drinnen und das Garn ist schwarz - die Nähskills verfeinern, da sind sicher ein paar Gramm versteckt. Es wurde sicher eine halbe Rolle vernäht. Obwohl ich nur 2 Stunden für den Zuschnitt aller Teile und einen Nachmittag Nähzeit investiert habe, hat mich das ein oder andere echt gefuchst. (*) KISS habe ich mir anders vorgestellt! Es hat sich trotzdem ausgezahlt. Jetzt wird der Schwede bei meinen Waldtouren richtig hergerissen. Hoffe der Rucksack gefällt euch und motiviert den einen oder anderen zum Nachbauen?! LG Mike Hier alle Bilder vom Projekt. Der Bilderupload hat jetzt endlich geklappt. Yeah ####################### Schnittmuster Abstrakt Zuerst alle Features annähen, wie Taschen, Schlaufen, Gurte usw... Schulterpolster nicht vergessen annähen Seitenteile vernähen mit dem Boden des Hauptteiles (Front / Boden / Back) Seitenteile vernäht mit dem Boden des Hauptteiles Jetzt die Teile miteinander vernähen (natürlich so das die Nähte später innen sind) Rucksack umstülpen (nennt man das so?) Wenn du alles richtig gemacht hast, dann sind alle Nähte innen Vorne Hinten Seite Ich Auch ich Die oberste Naht musste ich am nächsten Tag verstärken, da sie schon leicht eingerissen war. Das Ergebnis gewinnt jetzt sicher nicht den Schönheitspreis im Nähuniversum, aber die Verstärkung hält Bombenfest ( Besonderer Dank an @swift für die Tipps) Rucksack wiegt nun insgesamt 216 Gramm. Für die 17 Gramm Mehrgewicht sind nicht nur die Schultergurtverstärkungen verantwortlich, sondern zusätzlich auch die Verstärkung / Stabilisierung des Rollverschlußes. Der Verschluß ist immer wieder hochgerollt. Dieses Problem ist jetzt auch gelöst.
  14. Hallo, vor einiger Zeit hegte ich den Wunsch, mir einen eigenen Rucksack herzustellen. Es sollte ein leichter und auch wasserdichter Rucksack werden. Bei der Suche nach Informationen, wie ich dieses Ziel erreichen kann, bin ich hier im Forum fündig geworden. Ich möchte euch nun das Ergebnis in Form von einigen Bilder vorstellen. Hauptmaterialen: - X-Pac VX21, Rucksack-Laminat, 205g/qm - 3D-Netzgewebe, 3mm, unelastisch, 390g/qm, grau Gesamtgewicht: 596g Vor allen Dingen möchte ich mit diesem ersten Beitrag einfach nur Danke sagen, für die umfangreiche und professionelle Unterstützung. Wenn der Wunsch besteht, bin ich auch gern bereit, meine für dieses Nähprojekt erstellten Planunterlagen, zur Verfügung zu stellen. Servus Thomas
  15. StA

    Berghaus Fast Hike 45

    Hallo zusammen, ich bin auf der suche nach dem Berghaus Fast Hike 45 Rucksack. Leider nicht mehr erhältlich aber vielleicht liegt ja bei einem von euch noch einer unbenutzt rum? Grüße Alex
  16. Zusammengepresst und verpackt in einem selbstgebauten DCF-Beutel ist mein Quilt, egal welcher, vom Packmaß mein größter Ausrüstungsgegenstand. Deshalb kommt der Beutel mit dem Quilt immer ganz unten in den Rucksack. Das bedeutet im Umkehrschluss, wenn ich an den Quilt ran will, muss ich immer meinen kompletten Rucksack ausräumen. Über Nacht, egal ob im Zelt oder in einer Herberge, kommt der Rest der nicht benötigten Ausrüstung wieder in den Rucksack. Am Morgen muss ich den Rucksack wieder komplett ausräumen, wenn ich den Beutel mit dem Quilt ganz unten hineinpacken will. Das mehrmalige Ausräumen des Rucksacks nervt mich maßlos. Das geht zwar sehr schnell, weil alle Ausrüstungsgegenstände nach Kategorien (zB Hygiene, Medizin usw) in Beuteln verpackt sind. Ich suchte nach einer eleganteren Lösung. Zuerst probierte ich die Inliner-Methode (großer Beutel aus dem Baumarkt) aus. Dafür kommen alle Ausrüstungsgegenstände, außer dem Quilt, in einen großen Beutel. Brauche ich den Quilt, nehme ich den großen Beutel aus dem Rucksack. Das hört sich theoretisch sehr einfach an, ist es aber in der Praxis nicht. Der Rucksack zpacks Arc Haul (mein Hauptrucksack) hat ein Pseudo-Tragegestell aus dünnen Metallstäben. Durch das Spannen des Pseudo-Tragegestells knickt der Rucksack in der Mitte etwas ab, so dass der Rücken frei ist und dadurch gut hinterlüftet werden kann. Das Abknicken des Rucksacks verhindert aber das Herausziehen des großen Beutels mit Inhalt enorm bzw. macht es fast ganz unmöglich. Der Rucksack zpacks Nero besitzt kein Tragegestell. Trotzdem lässt sich ein großer Beutel mit Inhalt nicht so einfach aus dem Rucksack herausziehen. Der Grund dafür ist der Inhalt außen im Rückennetz des Rucksacks. Bei mir ist das Rückennetz immer gut mit schnell griffbereiten Ausrüstungsgegenständen (Regensachen usw) gefüllt. Diese Ausrüstungsgegenstände drücken dann in den Rucksack hinein und blockieren das Herausziehen des großen Beutels. Erst wenn ich den großen Beutel oder das Rückennetz etwas entleere, kann ich ihn aus dem Rucksack ziehen. Aber das will ich ja gerade nicht. Die perfekte Lösung kenne ich bereits seit einigen Jahren. Das ist ein Reißverschluss im Boden des Rucksacks. Einige Hersteller, wie Osprey (Rucksack Kestrel), bieten in manchen Rucksäcken ihres Sortiments einen solchen Reißverschluss an. Deshalb überlegte ich lange, ob ich an einem Rucksack einen Versuch starten sollte, einen Reißverschluss "einzubauen". Als Testobjekt suchte ich mir den zpacks Nero aus, weil der nicht mein Hauptrucksack ist. Zusätzlich besteht der Rucksack aus DCF (Cuben), so dass ich den Reißverschluss einkleben konnte. In einigen Bildern beschreibe ich den Einbau in den Rucksack. DCF-Beutel mit Quilt Quilt im Rucksack zpacks Nero Mit Schneiderkreide zeichnete ich den Verlauf des Reißverschlusses an. Stabiler YKK Aquagard 5C-Reißverschluss von extremtextil. Präparierter Reißverschluss damit ich besser um die Kurven komme. Das "teure Stück" ist aufgeschnitten, nachdem ich 7 Tage überlegte, was ich mache. Die Sache mit dem Reißverschluss abblasen oder den Rucksack aufschneiden. Einkleben des Reißverschlusses, zuerst die Innenseite, ... ... dann die Außenseite. Reißverschluss von innen. Reißverschluss von innen, überklebt mit 25mm-DCF-Reparatur-Klebeband von extremtextil zur Zugentlastung des Reißverschusses. Fertig! Rucksack mit Reißverschluss und Quilt. Damit der Inhalt des Rucksacks nicht nach unten rutscht, wenn der Quilt aus dem Reißverschluss entnommen wird, klebte ich 6 Knebelknöpfe (3 auf jeder Seite) innen in den Rucksack. Die gegenüberliegenden Knebelknöpfe verband ich dann mit Knopflochgummi.
  17. Verkaufe zwei neue Zpacks Rucksäcke 1. Zpacks Arc Blast Volumen: 55 Liter Material: DCF Farbe: Azure Blue Torso-Höhe: Medium Hüftgurt-Größe: Large Gewicht: 586 Gramm Alle Infos hier: https://zpacks.com/products/arc-blast-backpack Preis: 379,-- Euro 2. Zpacks Arc Zip Volumen: 57 Liter Material: DCF Farbe: Azure Blue Torso-Höhe: Large Hüftgurt-Größe: Large Gewicht: 665 Gramm Alle Infos hier: https://zpacks.com/products/arc-zip-backpack Preis: 399,-- Beide Rucksäcke sind absolut neu und ungetragen. Sie wurden lediglich zu Hause probiert. Ich hatte eine etwas größe Bestellung (und noch eine Nachbestellung) bei Zpacks aufgegeben, weil ich mir unsicher bezüglich des Systems (Zip oder nur Rolltop) und der Größe war. Die Bestellungen sind von Oktober / November 2020. Blöderweise brauche ich einen Arc Zip in Medium. Ich habe für beide Rucksäcke bereits RMA-Nummern von Zpacks, könnte sie also auch zurückschicken, doch der Zoll, Steuer usw. ist natürlich schon gezahlt und ich habe keine Lust, nochmal Versandkosten in die USA usw. zu zahlen. Anprobieren und testen bei mir in Bochum, oder versicherter Versand per DHL.
  18. Hallo zusammen, die Nähmaschine hat wieder ein paar Packs hervorgebracht. Da ich immer nur einen tragen kann dürfen diese Prototypen einen anderen glücklich machen. Kurz die Eckdaten: einer ist aus Zeltboden Nylon, der andere aus 420D Nylon. Roll-Top Verschluss ca 35l Gesamtvolumen +/- Durch den RollTop variabel Schultergurte mit 3D Mesh Gewichte liegen bei 315g für die dünne Variante (Zeltboden) und ca. 400g für die robuste Variante (Nylon, Cordura) Daisy Chains an den Schultergurten Front Mesh Tasche Seitliche Kompressionsriemen Kommt ohne Hüftgurt. Aber mit Vorbereitung für 25mm Gurtband. Alles was man braucht sind eine Schnalle, etwas Gurtband und zwei Dreistege. Zustand: in beiden Fällen auf einer kurzen Tour getestet - alles hält und funktioniert wie es soll. minimale Gebrauchsspuren ggf. vorhanden an sich aber stehen die Packs top da. Preis: Variante leicht: 80€ Variante robust: 95€ Zubehör: Abzugeben außerdem: zwei passende Schultergurttaschen für je 8€ und ein Foodbag aus Zeltboden für 8€ Jeweils vorzugsweise in Verbindung mit einem der Packs aber auch allein.
  19. Meine Kinder sind nun 6 und 8 Jahre alt, ich hatte mir immer gesagt, wenn ich sie mit auf Biwak-Touren oder mit zum Boofen nehme, dann müssen die Beiden zumindest ihre Schlafzeug (Isomatte und Schlafsack, Kuscheltuch und -tier) über die gesamte Strecke tragen können. Damit habe ich immer noch Wasser, Lebensmittel, Kochzeug, etc. für Drei auf dem Rücken. Von der Stange habe ich keinen Rucksack gefunden der für Rücken von 120cm bzw. 140cm Menschen passt, deutlich weniger als 1kg wiegt, Platz für Isomatte und Schlafsack hat und wasserdicht ist. Zum Glück bin ich über die außerordentlich gute Anleitung von "Reza Covi" gestolpert: http://gear.rezacovi.cz/backpack_mk3/instructions.html Da ich sowieso schon faltbare Isomatten für die Kids habe (TREK 100 von Decathlon 370g) hat sich ein Rucksack der die Isomatte als Rückenteil nimmt angeboten. Ich habe also Rezas Entwurf um verstellbare Schultergurte erweitert. In der kleinen Variante passt der Rucksack den Kindern, in der großen knapp mir (193 cm). Rucksack und Drybag wiegen zusammen 370g. Das macht insgesamt 1,7kg für Rucksack, Matte, Schlafsack. Hier ein paar Bilder
  20. Hallo zusammen, biete die oben genannten Rucksäcke an, da sie nur zum rumliegen zu schade sind und bei mir aktuell keine Verwendung (mehr) finden. Die Preise sind inklusive Versand innerhalb Deutschlands. Dieser erfolgt gesammelt wenn ich mehrere Gegenstände los bin, damit ich nicht 5 mal zur Post rennen muss. Falls ihr Interesse habt einfach ne PN an mich Gossamer Gear Murmur 36l Gekauft: ca. 2011 Nutzungsdauer: ca. 100 Tage Zustand: deutliche Gebrauchsspuren, drei Löcher (siehe Fotos) Zubehör: Rückenpolster Gewicht: 253g (inkl. Hüftgurt) + 60g Rückenpolster Preis: 50,00 € Gossamer Gear Mariposa Plus 60l? in Small Gekauf: 2013 Nutzungsdauer ca. 30 Tage Zustand: gebraucht, aber nix kaputt Zubehör: Rückenpolster, Alurahmen, Hüftgurt Gewicht: 466g nur Rucksack, +92g Alurahmen, +42g Rückenpolster, +127g Hüftgurt Preis: 75,00 € Sea to Summit Ultra-Sil Dry Daypack 22l Gekauf: 2017 Nutzungsdauer: 0 Tage Zustand: neuwertig + modifiziert; Nach Anleitung hier im Forum habe ich an abnehmbares Außennetz angebracht, zudem die Schultergurte mit 4mm Isomatte ausgestattet. Die hierfür notwenigen Schnitte im Schultergurt sind noch nicht wieder verschlossen (siehe Fotos) Zubehör: Packsack, da passt der modifizerite Rucksack aber nicht mehr rein.... Gewicht: 114g Rucksack mit Außentasche, + 8g Packsack Preis: 20,00 € OMM Hüfttasche Ultra Waist Pouch 6l Gekauf: keine Ahnung Nutzungsdauer: 1 Tag Zustand: neuwertig Zubehör: Trinkflasche 450ml Gewicht: 244g + 84g Trinkflasche (nicht auf dem Bild) Preis: 20,00 €
  21. Moin, ich verkaufe den Trailrunningrucksack Salomon Agile 20 AW in schwarz. Ich hatte mir den Rucksack vor 3 bis 4 Jahren für eine Tour gekauft und leider nie genutzt. Zu viele Pläne und zu wenig Zeit. Der Rucksack ist ohne Beschädigung. Ich habe noch einmal den Rucksack abgesucht und keine Auffälligkeiten entdeckt. Da der Rucksack nur einmal zur Probe gepackt wurde, können auch keine Umweltschäden vorhanden sein. Dieses Schmuckstück wurde die ganze Zeit im Schrank lagernd aufbewahrt. Da sich bei mir die Prioritäten verändert haben, verkaufe ich nun diesen Rucksack. Hoffentlich wird der/die neue Besitzer/-in den Rucksack laufend die Natur zeigen. Dieser Trailrunningrucksack hat es verdient! Trailrunningrucksäcke können auch sehr gut beim Langlauf verwendet werden, da der benötigte Bewegungsfreiraum ähnlich ist. Volumen: 20 Liter laut Hersteller Gewicht: 589g (laut meiner Waage); 590g laut Hersteller Ausstattung: Großflächiges Mesh im Rücken zur besseren Belüftung, 2 große Seitentaschen , Frontreißverschluss für einfacheren Zugang, verstellbarer Brustgurt, Beckengurt mit jeweils einer Reißverschlusstasche, aufgesetzte Tasche auf linkem (beim Tragen) Schultergurt, Vielzahl an Zurrgurten zum idealen Einstellen des Rucksacks hinsichtlich Größe und Volumen, Zurrpunkte für Wanderstöcke, Notsignalpfeife, Durchführung für Trinksystem und Schlauch, uvm. Besonderheit: Der Rucksack hat einen internen Packsack mit Reißverschluss und Drehverschluss. Zumindest dieser Packbeutel soll laut Hersteller wasserdicht (Wassersaule: 2000m) sein. Somit könnte man sich den wasserdichten Packsack sparen und dieses Gewicht und dessen Kaufpreis wieder sparen. Preis: 55€ plus Versand Ich habe ein paar Fotos beigefügt, damit ihr euch einen Eindruck von diesem Schmuckstück machen könnt. Da ich den Rucksack privat verkaufe, gibt es keine Gewährleistung oder Garantie. Gruß Viking
  22. BivyPack, Freestyle Travel Gear - neu und unbenutzt. Nur im Haus den Umbau getestet und Probe gelegen. Spannendes Konzept, doch ich bleibe lieber bei TrailRunning Rucksäcken. Neupreis: 350,00 USD + Versand + Zoll etc. 350,00€ VHB Nemo Tensor Ultraleicht Isomatte / Luftmatte, Short Mummy - neuwertig, nur 1x im Haus getestet. Alles Zubehör dabei.https://amzn.to/2JvBioB 100,00€ VHB Ultraleicht Feldbett / Zeltliege, Desert Walker, neu - unbenutzt und Top in Schuss. Lediglich für die Bilder aufgebaut.Neupreis: ~90,00 USD 70,00€ VHB Decathlon Daunenjacke Trek900, Größe M, Schwarz - wenig getragen, geringe Gebrauchsspuren. https://www.decathlon.de/p/daunenjacke-trek-900-herren/_/R-p-144206?mc=8373600&c=GRAU 60,00€ VHB SeaToSummit Moskito Headnet/Kopfnetz Ultraleicht - neuwertig und Top in Schuss.https://amzn.to/2QQNHr1 5,00€ VHB Source 1l Kangaroo Trinkblase - gebraucht, aber insgesamt gut in Schuss und dicht. Dem Mundventil sieht man die Nutzung am meisten an.https://amzn.to/2UkmlKI 18,00€ VHB 3l Source WLPS Low Profile Trinkblase mit neuem Trinkschlauch - Blase gebraucht, aber nur wenig genutzt und natürlich komplett dicht. Schlauch nagelneu.https://amzn.to/3djaB3P 22,00€ VHB Preise jeweils zuzüglich Versand aber alles ist verhandelbar.Wer mehrere Sachen nimmt kann mit Rabatten rechnen. Bei Interesse, einfach mal Bescheid geben.Privatverkauf unter Ausschluss von Rücknahme und Gewährleistung.
  23. Suche einen Rucksack ca 35L - 40L INSGESAMT. Hauptfach kann also kleiner sein. Nicht mehr Gewicht als <550gr . Soll Hüftgurt haben. Soll Mesh hinten haben. Größe M oder L. Danke für Angebote per PN.
  24. Wie anderswo schon aufgemacht: ich suche mir gerade zügig meine Ausrüstung für eine baldige Sommertour zusammen; und all das gute Zeug ist aktuell ausverkauft/auf Wartelisten. Wer also noch seinen begehbaren Gear-Kleiderschrank (bzw. den gar-nicht-UL-Seecontainer im Garten...) erleichtern will... ich suche: - Quilt: 200-350g Daune, Ziel 5-7°C | für Seitenschläfer: Platz an der Schulter, aber gut schließbarer Kragen | am liebsten geschlossene Fußbox | <300€ - Rucksack: gerne am robusteren Ende der UL-Skala, 45l, Hüftgurt. Preis je nach Modell, und für gut befundenes MYOG gerne auch (Gerne mit Gebrauchsspuren, gerne sachgerecht repariert.)
  25. Hallo Zusammen, ich werde bereits kommende Woche Mal wieder n paar Wochen auf Tour gehen. Da ich mir allerdings zu Jahresbeginn mein vorderes Kreuzband abgerissen habe muss ich möglichst Gewicht einsparen. Dabei will ich meinen gewohnten Luxus aber nicht aufgeben Durchschnittliche Ausrüstung im Rucksack: Zelt, Isomatte, Schlafsack, FiveFingers, Regencombo mit Gaiters, T-Shirt, kurze Hose, Ersatzsocken, Unterhose, Kochset, 3 x Essen, 6 x Kaffe ( das wichtigste nach einer Nacht im Zelt ) und 1,2l Wasser Passt alles soweit ganz gut in den Raidlight Responsive 25l (325gr) zusammen --> 5,23kg Bin nur noch hin- und hergerissen ob 800+km mit ner Weste, denn nichts anderes ist der Raidlight klappen.. Hat jemand hier bereits Erfahrungen mit Trailrunning Westen/Rucksäcken und deren Tauglichkeit für mehrwöchige Wanderungen? Bei meinem abgespeckten Deuter (1200gr inkl Solarpanel) hab ich halt richtige Polster und einen Hüftgurt der ja bekanntlich Last abnimmt..
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