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Ultraleicht Trekking

#PackLessPlayMore

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#PackLessPlayMore hat zuletzt am 30. Juni gewonnen

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Über #PackLessPlayMore

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    Fliegengewicht

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    http://craig-antweiler.com

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    Not Telling
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    Fast&Light ... Ich reise sehr vielfältig: Häufig gehören Hitze und Kälte, trocken und feucht, abgelegen und urbex, Flugzeug und Trampen, Hängematte und CouchSurfing zu einer Reise.
    Dadurch lernte ich MYOG kennen, um spezielle Träume von multifunktioneller Ausrüstung und Kleidung zu realisieren. Im Magic Triangle cheap-durable-light konzentriere ich mich meistens auf Kosten und Gewicht (Volumen).
    Ich freue mich über Kritik und Karma!
    Love. Craig.

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  1. #PackLessPlayMore

    Einfach mal drübergebügelt ... TPU-Backpack

    Da ich den mMn aufwendigsten Part „Tragegeschirr“ nur verändert und nicht neu gemyoggt habe, war der Aufwand tatsächlich sehr gering. Zwei mal 3 Stunden war es. Das ursprüngliche MYOG Projekt hatte 2 lfm TPU-70er-RipStop. Das größte Reststück war ca. 1,2*0,9 groß (deshalb auch die Naht oberhalb der Netztaschen). Ich habe ähnliche Rucksäcke mit bestellten 0,8 lfm hergestellt. Da ich viele recyclete Reststücke genutzt habe, sind die Materialkosten eigentlich null, neu gekauftes Material inkl. neue RVs und neues 3D-Netz würde sich vmtl auf ca. 30€ summieren, ohne RVs ca. 20€. Ich habe eine gute Singer, nutze aber ausschließlich zickzack und geradeaus Stiche mit unterschiedlichen Stichlängen. Auf geht's! 0,8 lfm schönen Stoff bestellen, nachdenken, nähen, ärgern, auftrennen, nähen, freuen, tragen, vorstellen
  2. #PackLessPlayMore

    Einfach mal drübergebügelt ... TPU-Backpack

    Aufgrund eines MYOG-Rückfalls (ich hatte einige Monate nicht genäht) und mit Materialien aus einem naiven MYOG-Fail kam folgender ungeplante Rucksack zur Welt: Anforderungen: größtenteils wasserdicht stabile L-Öffnung im Rücken für schnellen Zugriff Geschütztes Laptop-Fach (jaja, damit ist er schon nicht mehr klassisch UL ) hohe Seitentaschen große Netztasche Reststücke nutzen, nix Neues bestellen Das einzig besondere ist die Laptop-Tasche mit Rückenöffnung und die gebügelten Nähte. UL war nicht das oberste Ziel, aber 300g sind trotzdem noch im Rahmen meine ich. Zum Einsatz kamen u.a. 70er TPU-RipStop-Nylon-Reststücke, ein recycelter O-5C-RV mit zwei Schiebern, ein 3C-RV, ein upcycletes Tragegeschirr und recyceltes Netzfutter aus einer Jacke. Das Schnittmuster war darauf ausgelegt die Front wasserdicht zu gestalten: Hier sind alle Nähte (z.B. solche für die Netztasche) von innen mit schmalen Streifen wasserdicht (zumindest sind das die Erfahrungen aus sechs Monaten) gebügelt worden. Einige STreifen doppeln innen als Seitentaschen. Maße: Hauptfach: 68*30*17 Netztasche und zwei Seitentaschen sind 40cm hoch, Flaschentasche 17cm Durch die eingeschobene Z-Lite ist die Rückenöffnung sehr leicht und sogar einhändig zu bedienen (ein Lerneffekt daraus, dass ich bei zwei Backpacks Front-U-Öffnungen hatte, die schwer und nur zweihändig bedienbar waren). Das Laptopfach geht nicht ganz bis zum Boden, sodass die Z-Lite bei einem Sturz wohl einiges abfedert. Die RV-Schiene ist beidseitig regenverdeckt. Der Body ist nicht so hoch, muss dank RV dafür nicht elends lang heruntergerollt werden und bei maximalen Volumen ist kein Korpusstoff eingerollt. Der Rolltop-RV nutzt einen Blitzer mit integriertem Feuerstahl. Das hat mir bei Flugreisen schon häufiger den Feuerzeug-Stress beim Handgepäck erspart. Der Rucksack leistete bei Kurzausflügen und einem Trip in die USA gute Dienste. Das Tragegeschirr werde ich allerdings noch verbessern (z.B. Brustgurt oder komplett myoggen). Anders, als @Wanderfalter es gestern beim spontanen Leipziger Forumstreff prophezeite, hoffe ich, dass meine Packs dann bald auch wieder leichter werden
  3. #PackLessPlayMore

    Unibody – eine Regenjacke aus einem Stück*

    Das Material ist großartig. Ich bin sehr zufrieden und hatte die Unibody Black auch schon zig male im dichten Regen bei sportlichen Aktivitäten an. Die Atmungsaktivität reicht mir persönlich auf jeden Fall. Bei der Vorgängerversion (hatte lediglich anderes RipStop-Pattern) wurden 10.000g/qm/24h angegeben. Ich schätze das stimmt auch weiterhin. Bzgl. Bivak sag ich mal: Schlag zu! Allerdings sind hier andere die Bivy-Profis, z.B. Andreas.
  4. #PackLessPlayMore

    Unibody – eine Regenjacke aus einem Stück*

    Die Maße sind ohne Nahtzugabe!
  5. #PackLessPlayMore

    OmniSmock

  6. #PackLessPlayMore

    Unibody – eine Regenjacke aus einem Stück*

    Den Hauptvorteil sehe ich darin, dass es keine exponierte Naht senkrecht zum Regenabfluss gibt. Ein weiterer dankbarer Aspekt ist der wegfallende Nahtwinkel unterhalb der Achsel. Der Vorteil des ersten Schnittmusters ist das absolute Minimum an Nähten, da die Brustquerung bei mir weniger lang als die beiden Seitensenkrechten ist. Eine Freundin schätzt die Optik der Brustnähte . Ein schöner Nebeneffekt des neuen Schnittmusters beantwortet auch deine zweite Frage ... das quadratische Stück Stoff ist für eine der RV-Einschub-Taschen. Tatsächlich gibt es das auf beiden Seiten. Wenn das Stück direkt am Hauptstoff ist, spare ich natürlich eine Naht, eine Sollbruchstelle, ein bisschen Stoff, ... Die Idee der Kapuze ist einfach: Keine Naht am Hinterkopf (hier ist die längste mögliche "Gerade"). Ich kann aber gerne eine Skizze nachreichen. Zig male Maß anbestehenden Jacken nehmen, zig male anprobieren und sich von konservativen Nähten zum Ziel vorarbeiten (heißt, dass die Kapuze ggf. am Anfang noch zu groß und die Ärmel zu weit sind). Eine kleine MYOG Jacke habe ich entlang der vermuteten Nähte aufgeschnitten und meine Hoffnungen überprüft. Ich hoffe das beantwortet einiges...
  7. #PackLessPlayMore

    Unibody – eine Regenjacke aus einem Stück*

    Zum einen war er zeitweise mit der grünen unibody Jacke via zip zu einer isolierten Regenjacke kombinierbar. Zum anderen schätze ich den 10g-teuren Komfort, schnell und einfach lüften und ausziehen zu können (z. B. in "engen Verhältnissen"/Zelt). Außerdem sind beide unibody Schnittmuster in jedem Fall so, dass dort ein Rand ist, wo jetzt der RV sitzt. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie sich das noch reduzieren lässt... Aber grundsätzlich hast du recht, man kann ihn auch weglassen
  8. #PackLessPlayMore

    Unibody – eine Regenjacke aus einem Stück*

    Mit dem Unibody-Schnittmuster bin ich sehr zufrieden. Deshalb habe ich mir auch einen unibody Kapuzenpulli aus 100er Fleece genäht. Der 225g-Fleece teilt sich schon seit einiger Zeit die Einsätze mit seinem 270g-Merino-Pendant, einem 360g-Isoparka und einer 323g-Daunenjacke (stelle ich vlt. später vor) je nach Einsatzprofil. Auf dem Markt gibt es mWn keine leichtere Fleece-Kapuzenjacke, geschweigedenn mit integrierten Handschuhen An den Ärmeln habe ich etwas neues probiert, das sich für mich schon jetzt sehr bewährt hat: Integrierte Handschuhe (das entsprechende habe ich auch an der grünen unibody Regenjacke, z.B. in einem Foto hier zu sehen). Zusätzlich gibt es weiterhin die Thumbloops. Clou ist es die Ärmelenden zumindest auf einer Seite nach innen mehrere cm umzuschlagen und derart festzunähen, dass man die Finger am "Ausgang" vorbei in diese "Tasche" schieben kann. In der Kapuze ist keine Schirmverstärkung und keine Kordelzug, die Kapuze liegt dennoch bis heute gut an . Die Kapuze ist wie auch der Body aus einem Stück Fleece. Hinzu kommen noch die zwei Daumenfleecestücke. Natürlich erhöhen die integrierten Handschuhe das Gewicht des Hoddies etwas, aber das wird durch die wegfallenden Fleece-Handschuhe und die übergangslose Konstruktion mehr als kompensiert. Außerdem gibt es den Komfortvorteil, dass die Handschuhe immer da sind. Für bessere Optik lassen sich die Daumen nach innen stülpen. Die Ärmelenden etwas hochgeschoben sieht der Fleecepulli wie ein ganz normaler aus. Für den Fleece-Hoodie habe ich das ursprüngliche Unibody-Schnittmuster verwendet. Die Brustnaht ist im untersten Bild kaum zu erkennen. Würde ich ihn noch einmal machen, würde ich das neuere unibody Schnittmuster direkt über diesem Post nutzen und ggf. zumindest Einschubtaschen, vlt sogar RV-Taschen, in die vertikalen Torsonähte einbauen. Allerdings benötigt das neue Schnittmuster mehr "Höhe", verkürzt also die Jacke etwas. * Ich hoffe Fleece ist kein rotes Tuch der UL Szene Fleecepulli ist mEn ein dankbares Nähanfänger-Projekt. Nur der RV war schwierig. ** Entschuldigt die vielen Hundehaare auf den Bildern
  9. Modus 2: Der Quilt lässt sich unten momentan „nur“ durch Druckknöpfe/Schlaufen an der Z Lite anbringen. Das führt leider dennoch manchmal zu kleinen „Kältelöchern“. Die Rucksack-Footbox minimiert den Effekt dieser Kältelöcher. Modus 3: Der Quilt ist entlang des unteren RVs geschlossen. Man kann sich vorstellen wie eng das ist. Es geht nur bei minimaler Befüllung und wenig Bedarf an Bewegungsfreiheit. Dieser Modus kommt praktisch nur in wärmeren Zeiten zum Einsatz. Noch häufiger nutze ich allerdings ... Modus 2.5 (nicht dargestellt): Hierbei sind die unteren RVs nicht im Einsatz. Oben ist es wie 3 an der 6er oder 8er Z-Lite Matte. Für die Beine schiebe ich zwei Z Lite Elemente (bzw. das GG SitLight Pad) längs in den Rucksack (bzw. ist es bei meinen Rucksäcken häufig bereits an Ort und Stelle im Rücken als Frame) und verbinde den Quilt untenrum mittels Schlaufen/Elastebändern. Vorteil: mehr Bewegungsfreiheit und keine Quilt-Isolation unter den Füßen. Nachteil: RVs unten sind hier nicht genutzt). Falls das noch unklar ist reiche ich am Wochenende Bilder nach. Bei sehr niedrigen Temperaturen nutze ich die Kombination „unten-Z-Lite-oben-NeoAir-x-lite-Short“ (ebenfalls nicht dargestellt). Ja, da war ich auch überrascht. Das schwierigste ist die Z-Lite unter die Nähmaschine zu zwingen. Es hält erstaunlich gut. Ein RV erhöht das Gewicht um 10g.
  10. #PackLessPlayMore

    Auf kurz oder lang 75 Gramm

    Jupp, so sind Hosentaschen wirklich einfach (und einfacher nachrüst- oder ersetzbar). Verschließbar ist bei mir nur die Knietasche mit Klett. Bei den anderen beiden ließe sich das nachrüsten. Also ... auf geht‘s
  11. Danke. Davon wusste ich noch nichts. Der Blick auf das ThinDown sheet im Video ist mEn entlarvend, in der Hinsicht, dass die Lage unglaublich dünn ist, für mich nicht mehr nach dem beindruckenden Naturprodukt Daune aussieht und mEn auch die Werte des Originals nie erreichen wird. Vermutlich verkleben sie die Daune irgendwie. Den einzigen Vorteil den sich EddieBauer besorgt, sind die wegfallenden Steppnaht-Kältebrücken. Ich glaube Climashield bleibt erstmal der Goldstandard bei KuFa. Oder kann EddieBauer bessere Isolationswerte bei gleichem Iso-Gewicht beweisen? Gibt es Thindown-Penntüten?
  12. Nachdem ich drei unaufregende Projekte/Updates vorgestellt habe, kommt nun ... CozyMatch - a modular quilt system Die Idee ist die logische Fortführung der Idee, einen Quilt multifunktional zu machen. Der Ideengeber aus meinen frühen TULF-Tagen ist natürlich LaBus MantelWechselQuilt. Dieser führte mich über ersten MYOG-Experimente wie SnoozeToob und JOYN nun zu CozyMatch. Ein Quilt-Bausatz für alle Situationen. Ultraleicht. Ultraflexibel. Diese Skizze zeigt die verschiedenen Modi, Module und den Bauplan Hüttenschlafsack (RV zu Iso geöffnet; APEX liegt direkt auf Schlafkleidung bzw. unterm Körper) Quilt mit Isomatte auf voller Länge Quilt (Backpack als footbox Form) Quilt mit Isomatte an Footbox Quilt mit Isomatte am Torso Doppelquilt Iso-Poncho Mantel zusätzliches Iso-Modul Langversion zusätzliches Isi-Modul Kurzversion Das System kommt seit ca. 2 Jahren auf zahlreichen Reisen zum Einsatz (Afrika-Myanmar, Schottland, Sierra Nevada, Alpen, Sibirien-Mongolei, Sächsische Schweiz, Schweden). Es gibt also mittlerweile reichlich Erfahrung. Die Flexibilität ist großartig. Ich kann sie meiner restlichen Kleidung anpassen; beispielsweise mehr Isolation im unteren Bereich, falls warme Daunenjacke mitkommt und ich kann Isogewicht sparen, indem ich Iso erst bei Bedarf ergänze oder entferne; so beispielsweise wenn ich nur zeitweise zu zweit reise, oder sich Temperaturen auf einer Strecke stark unterschieden (Sibirien-Mongolei, Ostafrika-Myanmar, USA). Einige Kommentare: Chinanylon 22g (endlich ein Projekt Pitch, bei dem der verwendete Stoff noch verfügbar ist); toller Stoff angenehm weich auf der Haut, haptisch deutlich unterschiedlich von den ExTex Ripstop Nylons; genügend robust; ca. 5lfm wurden hierfür benötigt Climashield APEX 100er Mumienform (verjüngt sich von oben 115cm auf unten 60cm bzw. 110cm auf 55cm; wegen RV-Verbindung zur Isomatte schmaler als übliche Quilt-Maße; Länge beträgt 220cm bzw. 210cm) Basis-APEX doppellagig in unteren ca. 30cm Modularität durch vielseitig kompatible 75cm teilbare RVs an Isomatte und Quilts durch RV-Öffnung für zusätzliche Isolations-Module Basis-Quilt-Module wiegen 300g und 260g fulllength-100er-APEX-Modul 140g kleines APEX-Modul 60g 6-Segment-Z-Lite-Isomatte 185g 8-Segment-Z-Lite-Isomatte 245g Footbox realisiere ich häufig durch "Beine im Rucksack" anfangs habe ich überlegt, Schnüre und KAM snaps statt der RVs zu nutzen. Diese hätten den Gewichtsvorteil aber an zahlreichen großen Kältebrücken mehr als vernichtet. die RVs (je 10g) habe ich derart angelegt, dass sie zur Mitte hin schließen (im Poncho-Modus also wie eine Jacke). Gründe dafür waren, dass die RVs im Quilt-Modus oben wirklich zu bleiben sollten. Außerdem können die Hände im Quitt den RV dann besser bedienen. der Doppelquilt lässt sich nicht nur in Trapez-Form, sondern auch im Rechteck-Form verbinden, um eine "Decke" zu formen an einigen APEX-Rändern habe ich das einfassende schwarze Moskito-Netz aus einem Vorgänger-Projekt nicht entfernt Packgrößen sind unten abgebildet: Einmal das große Basismodul, und einmal beide Basismodule natürlich müssen nicht immer die RVs genutzt werden. Überall sind Schlaufen angebracht. Mögliche Verbesserungen: Eine Iso-Abdecklippe (+15g) für die potenzielle Kältebrücke in der Mitte, wenn im Doppelquilt-Modus (bisher kaum ein Problem, da bei niedrigen Temperaturen automatisch die vielen Isolationsschichten die Lücke verdecken). Diese Lippe könnte sogar als Iso-Kragen im Poncho-Modus doppeln. Evtl. die Isolation im Hüttenschlafsack-Modus für Empfindlichere durch eine dritte Lage Chinanylon vom Körper trennen (ich selbst komme in Schlafkleidung mit der Iso auf dem Körper gut klar). noch ein etwas breiteres Basismodul (verjüngt sich im Solo-Modus bei viel Iso natürlich zunehmend) Einige Punkte, welche dieses System in dieser Form in meinem Reiseprofil sinnvoll machen: wechselnde klimatische Bedingungen wechselnde Schlafstätten (nebeneinander möglich bzw. unmöglich) häufig zu zweit oder mehr reisen (und mit unterschiedlicher Körpergröße) Rucksäcke mit atmungsaktivem Frontpanel dienen als Footbox-Form frameless Rucksäcken dient Z-Lite als Frame Wie bei vielen meiner Ideen ist mir klar: Das Ding kann vieles, ist in Summe stark aber im Einzelfall Speziallösungen unterlegen. Was denkst du? Cheers, Craig
  13. #PackLessPlayMore

    Auf kurz oder lang 75 Gramm

    Schön, dass die Idee gefällt/inspiriert. Ich werde auch noch mal etwas spannendere Projekte bringen @roli dein username war selten so relevant Den Grund fürs Nicht-runter-roli kann ich nur erahnen. Wahrscheinlich hat es mit folgenden Faktoren in absteigender Relevanz zu tun: geringes Gewicht nichtglitschiger Stoff d. h. umgekehrt genügend Reibungswiderstand Geometrie der Rollart (1. und 3. Bild machen es deutlich), also "rollgefaltet" Zu Beginn habe ich noch damit gerechnet, dass ich eine Schlaufe oder Klett oder Kam snaps zum Fixieren brauchen würde, aber die ersten Erfahrungen haben mich dann eines Besseren belehrt. Es scheint hier auch ohne zu funktionieren. OT: Bei SilNylon würde es mEn schnell runter rollen. Beim Tafetta mEn langsamer aber ebenfalls. Meine Regenhosen kann ich nicht so Hochrollen, da der Schnitt nicht so weit ist und das Material relevant dicker ist.
  14. #PackLessPlayMore

    Auf kurz oder lang 75 Gramm

    Passend zum Wetter möchte ich euch eine luftig leichte MYOG (Sommer-)Hose mit besten Erfahrungen vorstellen: FlyPants wiegt 75g und ist wegen dem weiten Schnitt der Hosenbeine einfach verkürzbar. Ich mag durchaus auch zipbare Beinlinge. Bei einem solch dünnen Stoff finde ich das Hochrollen viel bequemer, als die Beinlinge via RV oder KAM snaps zu entfernen und sie zu verstauen. @P4uL0 hat damals eine ähnliche Hose aus dem gleichen Stoff MIT snaps vorgestellt. Das Material ist das großartige graue, matte, elastische, schnelltrocknende 40g RipStop , welches bei ExTex leider nur kurze Zeit verfügbar war (Nachteil, wenn man erst auf genügend Erfahrung wartet, vor Vorstellen im Forum ). Falls es ein paar Laufmeter/Reste gibt, bitte PM an mich Gibt es ähnliche Stoffe, die momentan verfügbar sind? Das 37g-Tafetta ist zwar als Bekleidungsstoff akzeptabel, aber deutlich dichter und deshalb mMn bei sonnigen Temperaturen dem 40er unterlegen. FlyPants ... hat zwei große Hosentaschen und eine Haken/Flausch-Verschluss-Knietasche, in die sie locker und schnell verstaubar ist. lässt sich mit Gummiband auf Kiwi-Größe komprimieren sitzt gut mit der Kombination aus Gürtelschlaufen und Elaste-Gummi. Hosenbeinabschlüsse lassen sich mittels KAM snaps raffen weite Hosenbeine sind so leicht, dass sie hochgerollt nicht fixiert werden müssen. Das war eine Serendipität - eine glückliche Überraschung Vor allem wegen diesem Komfortplus hat FlyPants mittlerweile meine etwas schwerere zipbare LifePants verdrängt. weiter Schnitt erlaubt auch APEX-Iso unter der Hose einzubringen (dann reden wir natürlich nicht mehr von Sommerhose ) Einzige Verbesserung die mir einfällt: Knietasche nächstes mal derart verarbeiten, dass auch im verstauten Zustand kein Stoffrand sichtbar ist. Hinweis zum Nachmachen: Damit die Beibringe einfach hochzurollen sind, müssen sie schon ab etwa Oberschenkel-Höhe bis zum Ende gleich breit sein. Ansonsten ist das Schnittmuster ähnlich plump wie bei meiner Regenhose: Zwei Hosenbeine mit genügender Nahtzugabe. Meine Erfahrung über ca. zwei Jahre sind durchweg positiv (Rockies, Island, Kirgistan, Myanmar, Sibirien, Mongolei). Der Stoff ist schön elastisch, genügend robust, sehr atmungsaktiv und schnell trocken. Yay! Sommer.
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