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Ultraleicht Trekking

hansichen

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  1. Meine Eltern müssten dieses Modell besitzen (auch mit dem Hintergrund von Rückenschmerzen und Komfort im Alter) und nutzen sie für Übernachtungen unterwegs (bis jetzt aber nicht zum Zelten soweit ich weiß). Ich hab selbst auch schon eine Nacht drauf verbracht und hab darauf eigentlich recht gut geschlafen (ohne zusätzliche Isomatte). Die Nachteile liegen aber auf der Hand: der Aufbau ist gerade anfangs recht kompliziert und natürlich etwas zeitintensiver. Wenn man es ohne Isomatte verwendet quietscht das ganze nachts herum, wenn man sich umdreht. Das kann je nach Schlafplatz etwas komisch sein (ist aber natürlich eher indoor oder auf einem Campingplatz ein Problem). Gewicht und Größe sind natürlich kritisch, zur Wärmeisolierung kann ich nichts sagen. Eventuell könnte man das ganze aber auch unter die Liege etwas zum isolieren machen. Ich persönlich würde es eher als Gegenstand für traditionelles Camping und Autoreisen einordnen und nicht zum Backpacking.
  2. Ein sehr guter Artikel. Ich war 2015 selbst mal auf der Reisen Hamburg Messe, die zugleich auch die Caravaning Hamburg beinhaltet, und konnte mir dort auch die ganze 'romantische' Werbung für das Reisen im Wohnmobil anschauen (und jeder kennt solche Spots vermutlich aus dem Fernsehen). Kaum zu glauben, dass sich die Leute wirklich ihren Urlaub so vorstellen, mit der Realität hat sowas ja quasi gar nichts zu tun. Trotzdem musste ich mir in meinem Bekanntenkreis schon anhören, dass die Leute gern mal Caravanurlaub machen wollen Und der Blog-Artikel beschreibt es ja auch passend, dass der Caravanurlaub dann ein echt teures Vergnügen wird... Wenn man mal drüber nachdenkt ist es schon wirklich absurd, welchen Einfluss das Internet, Influencer, die sozialen Medien etc auf unsere Urlaubsvorstellungen, Mikroabenteuer etc haben. Früher gab es so sinnlose Bücher wie "1000 Places to see before you die", heutzutage haben wir Weltkarten zum Ausmalen, damit man jedem zeigen kann, welche Länder man bereist hat, und instagram-Channels um zu zeigen, was für ein "geiler Typ" man doch ist....
  3. Der ganze Instagram-Wahn ist schon wirklich bekloppt. Es gibt mittlerweile ja schon echt viele Stellen, die komplett überlaufen sind aufgrund mancher Bilder und nur zum Fotos machen besucht werden. Das lässt einen schon echt an der Gesellschaft zweifeln. Alterstechnisch gehöre ich auch komplett zur Zielgruppe und finde es auch echt traurig, was für eine Kultur sich hier entwickelt hat. Der Urlaub wird nicht mehr für die eigene Erholung gemacht sondern stattdessen um Bilder zu posten wie "cool" man doch ist... Er will keine Tipps verraten mit dieser Begründung: "Ich möchte nicht noch mehr Leute dazu animieren in die Berge zu gehen". Hat er überhaupt mal reflektiert was für Videos er macht? Seine "Vorbildfunktion", die er erwähnt, hat er wohl gar nicht verstanden. Ist das ein reines 'Privileg' für ihn als Concent Creator, dass er in die Berge gehen darf? Das ist schon echt richtig daneben.
  4. Nach den ganzen Diskussionen und Medienberichten habe ich jetzt mal die Zeit investiert und nach allen legalen Campingplatzmöglichkeiten auf meiner geplanten Sommertour geschaut (angedacht ist bei mir der fränkische Gebirgsweg). Neben dem üblichen "Problem" (auf Teilen der Strecke sind keine Campingplätze und man kommt um illegale Aktivitäten oder teure alternative Unterkünfte nicht herum) sind ein Teil der Campingplätze dieses Jahr für Besucher ohne eigene sanitäre Anlagen ( = alles was kein Camper ist) geschlossen (wieso teils gleichzeitig ein Bettenlager mit 12 Schlafplätzen in einem Raum angeboten wird ist mir ein Rätsel... Vielleicht sind die Webpages aber auch noch nicht auf die aktuelle Corona-Verordnung, welche Camping wieder erlaubt, angepasst). Mit dem zusätzlichen Planungsaufwand (so etwas wie ein Campingplatzregister oder campingfreundliche Wanderwege gibt es bis auf die gesonderten Trekkingwege wie den Forststeig mWn nicht; Zielgruppe sind wir ja zumeist nicht und vorgeschlagen werden nur Pensionen und Hotels) und finanziellen Mehrkosten (auf dem ersten Blick wären es 40-60€ pro Nacht für günstigere Unterkünfte, ob man teils auf teurere Hotels zurückgreifen müsste habe ich nicht geschaut) sind dann ehrlich gesagt doch Sachen, die eine solche Wanderung für mich unattraktiv machen. Das ganze würde dann wohl zu einem Hobby werden, dass ich mir nicht mehr leisten würde. Vielleicht sind das auch Gründe, die mich reizen, mehr auf Fahrradtouren umzusteigen. Damit hat man in gewisser Hinsicht immer einen legalen Schlafplatz in Reichweite oder kann auch einfacher eines der legalen kostenlosen Angebote zum Aufstellen eines Zeltes nutzen.
  5. hansichen

    Wildcampen

    Wenn man das ganze etwas laufen lässt wird auch noch das Saarland genannt ;) Das ganze ist auf jeden Fall etwas gehaltlos, da stimme ich zu. Das ganze dürfte eher ein kleines low-budget Projekt gewesen sein, nachdem man jetzt doch öfters Probleme hatte, insbesondere in den Bergregionen.
  6. Gerade bei solchen Taschen, die potentiell Dornen, Gestrüpp und anderen Umweltgegebenheiten ausgesetzt sind, würde ich persönlich auch lieber eine Stufe heavier (im Sinne von robuster) gehen als zu leicht. Während man beim Wandern langsam unterwegs ist und auf seinen Rucksack viel Acht geben kann, nimmt man mit dem Fahrrad durchaus mal Zweige mit, fährt auf zu schmalen Wegen oder legt sich im schlimmsten Fall mal mit dem Rad hin. Das letzte, was einem in so einer Situation passieren möchte, sind in dem Moment aufgerissene Taschen. Zudem sind die meisten Fahrradtaschen auch deutlich niedriger positioniert als beim wandern, sodass sie noch exponierter sind. Bei Rahmen und Satteltaschen dürfte sich das noch in Grenzen halten aber zumindest die Frontrolle oder traditionellen Taschen an der Seite sind an sehr exponierten Stellen.
  7. OT: wie hast du denn den Abstandshalter genau umgesetzt? Bin derzeit selbst noch am überlegen, wie ich das bei einem DIY-Projekt realisieren möchte.
  8. Dürfte wirklich vom Campingplatz abhängen. Gibt schon einige, die offenes Feuer oder teils sogar manche traditionelle Kocher verbieten oder teils sowas nur an bestimmten Stellen des Campingplatzes zulassen. Hängt am Ende also von der individuellen Campingplatzordnung ab. Im Zweifelsfall nett fragen und idR dürfte es wohl bei so einem kleinen Kocher kein Problem sein. Die Brennmaterialen wird man sich aber wohl meist selbst mitbringen müssen
  9. OT: das Rezept scheint von dieser Seite hier zu kommen (zumindest wird in dem mit Ref-Link verlinkten Produkt das identische Rezept von der Seite genannt und er verlinkt auf diesen Artikel [welcher widerrum auf den zuerst genannten verweist] von einer Person, die man wohl wirklich als ahnungslos bezeichnen muss). Wenn man sich einige der Artikel durchliest erscheint die Seite schon sehr dubios. Z.B. werden bei den Artikeln Studien "zitiert" ohne überhaupt die Quellen oder gar die Urheber zu nennen, wenn man dann etwas recherchiert und nachliest merkt man, dass teils willkürliche Schlüsse gezogen wurden. Berechtigte Kritik gab es dabei auch von der Verbraucherzentrale Hamburg. Ich wäre daher eher vorsichtig bei so einem Ratschlag. Die oberen Methoden aus reinen Ölen sind ja schon generell zu vernachlässigen bei dem Lichtschutzfaktor. Und die selbstgemachte Creme ist (wenn man jetzt den Lichtschutzfaktor 20 unterstellt) auch sehr am unteren Ende der potentiellen Leistung von Sonnencreme. Für einen Wandertag im Sommer dürfte das für die meisten Menschen keine wirkliche Alternative sein. Und inwiefern der Sonnenschutz durch die Zeit verschwindet (etwa beim schwitzen) ist gar nicht getestet. Das wäre mir das Risiko wirklich nicht wert.
  10. Bei mir in der Heimat haben sie in den vergangenen 10 Jahren überall Stellplätze für Wohnmobile gebaut, für Leute mit Zelt passiert aber gar nichts (zugegebenermaßen ist es mit sanitären Anlagen auch etwas aufwendiger). Vermutlich gibt es einfach nicht die Lobby und Leute mit Camper sind idR aus der oberen Mittelschicht (zumindest liegt das nahe wenn man die Preise für diese Fahrzeuge anschaut) und ein Publikum, das vor Ort deutlich mehr Geld ausgibt und eventuell als längerer Gast in die Städte/Dörfer zurückkommt um länger Urlaub zu machen. Die Anzahl an Leuten mit Camper (laut diesem Artikel im Moment 1,2 Millionen allein in Deutschland) dürfte allerdings auch deutlich höher sein als Mehrtageswanderer/Leave no trace Camper etc sein.
  11. Geht mir ähnlich. Ich finde die Idee von einem Hobo super aber ich weiß, dass ich ihn nie verwenden werde. Schon allein die Waldbrandgefahr ist für mich nichts. Wenn ich auf kürzeren Touren einen Kocher dabei habe verwende ich ihn eigentlich immer an irgendwelchen Rastplätzen. Da hat man einen Windschutz, meist geschotterten Weg und man kann sich hinsetzen. Abends am Camp wird dann kein Licht/Feuer mehr gemacht sondern in Ruhe geschlafen. Zumindest nach den Campinggesetz in Tirol ist das erlaubt, schließlich ist die Schutzhütte keine mobile Unterkunft und man baut sich ja auch keine Unterkunft auf. Inwieweit ein Tarp, welches einen reinen Regenschutz darstellt und zu den Seiten offen ist, eine Unterkunft darstellt dürfte zumindest auch Interpretationssache sein und somit durchaus eine rechtliche Grauzone. Aber selbst wenn man im Recht ist, ist natürlich die Nacht bzw sogar die Tour versaut. Die vorhandenen Trekkingplätze sind auf jeden Fall eine gute Idee, daher steht für mich der Forststeig auch auf der Liste an künftigen Strecken. Das ganze ist ein tolles und faires Angebot für Wanderer und hat auf jeden Fall Unterstützung verdient. Hotels sind für mich persönlich schon allein finanziell keine Alternative, dann würde ich auf andere Freizeitmöglichkeiten umsteigen müssen (und bevor jetzt jemand damit kommt, dass die Ausrüstung ja auch viel kostet: je nachdem wo man wandert ist mit 2 Hotelübernachtungen mein Gapewood Cape schon finanziert, ein deutlicher finanzieller Unterschied ist mangels bezahlbarer Infrastruktur an vielen Wegen auf jeden Fall vorhanden). Campingplätze nutze ich teils durchaus, da hängt es aber schon sehr von dem individuellen Platz ab, ob es erträglich ist oder nicht. Bei manchen weiß man schon auf den Bildern der Homepage, dass das ganze von der Zeltdichte auf dem ersten Blick wie ein Festivalgelände aussieht, aber auf manchen Campingplätzen hatte ich auch schon einen netten Platz im Wald und bestimmt 20m Abstand zum nächsten Zelt. In Anbetracht der erfrischenden Dusche war das dann keine schlechte Nacht. Und über den Traum des eigenen Campers, der in der Werbung vermittelt wird, sage ich jetzt mal lieber nichts
  12. Ich war im vergangenen Jahr auch Einsteiger, bin allerdings ein gutes Stück jünger und habe durchaus eine gewisse Grundfitness. Ich bin auch mehr oder weniger blauäugig in eine längere Tour gestartet (etwas über 300km) und hatte mich schon ordentlich eingelesen zum Thema Ausrüstung etc, in der Hinsicht hat bei mir auch alles gut geklappt (vielleicht ist das aber auch alleine, wenn man recht pragmatisch ist, einfacher). Mit den möglichen Tagesdistanzen war ich allerdings auch total überfordert. Für viele Leute ist ja um die 20km ein normaler Tagesausflug, wenn man das beim Wandern ansetzt ist man aber teils schon vormittags fertig. Ich bin dann schon auf meiner ersten Tour idR über 30km am Tag gegangen und hatte mein Maximum mit 47km an einem Tag. Das war allerdings auch fast ausschließlich im Flachland und nach den 47km habe ich mich am nächsten Tag dafür verflucht. Auch wenn die Motivation da ist würde ich es auf jeden Fall eher langsamer angehen lassen, ansonsten kann man auch durchaus körperliche Beschwerden bekommen (damit hat es mich auf einer Tour erwischt, war zum Glück aber nur eine kürzere). Auf meiner letzten 4-Tages-Tour war ich am Tag etwa 35km mit 1000hm unterwegs, für mich auf der Tourlänge eine angenehme Distanz. Allerdings gehe ich dann auch vor 7 los und bin bis abends gegen 8 meist unterwegs (das wäre ein Schnitt von <3km/h). Zwischendurch gibt es natürlich verschiedene Pausen je nach Lust, Laune, Location, Hunger etc.. Dieser sehr geringe Schnitt kommt aber vermutlich auch dadurch zustande, dass ich ohne Frühstück losgehe und auch mein Abendessen idR nicht am Zielort zu mir nehme, daher sind zwangsläufig längere Pausen drin. Ohne diese Pausen würde ich aber vermutlich auch irgendwann ans körperliche Limit kommen, was man wiederum am nächsten Tag deutlich merken würde. Allerdings geht es mir jetzt noch immer so, dass ich mein Tagespensum unterschätze (besser so als andersherum). Gerade mit Höhenmetern, Wetter und anderen Umständen kann man das aber auch nicht alles planen. Mit zunehmender Erfahrung kann man es auf jeden Fall besser einschätzen und die Erfahrung muss dann jeder für sich selbst machen.
  13. Teile dieser Art habe ich in China öfters gesehen. Perfekt für die obere Mittelschicht, die Schickimicki in einer Outdoorregion sein möchte um dort Bilder für WeChat (im Westen wäre das etwa Instagram) zu machen. Besagte Personen waren dann aber auch mit solchem Schuhwerk unterwegs
  14. Der Shop sieht echt interessant aus. Die Hängematten machen auf den ersten Blick einen guten Eindruck und für "Made in Europe" auch preislich sehr ansprechend.
  15. Das Konzept dürfte schon gut funktionieren, allerdings finde ich es doch etwas fraglich mit so einer Lärmquelle durch die Natur zu wandern, schließlich sind ja die meisten Tiere davon betroffen. Gerade im Naturschutzgebiet dürfte das wohl sogar verboten sein. Und wenn ich es richtig sehe kann man die Batterie nicht wechseln sondern muss alle 12 Monate einen neuen kaufen?
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