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Ultraleicht Trekking

icefreak

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  1. Bin mal in die Weiten des Netzes ausgeschwärmt ... Vom Altmeister persönlich ... sollte für den geübten Selbermacher als Anregung langen, oder?
  2. Nein. Ja. Weil sich nichts wesentliches ändert, wenn die Haltbarkeit nicht deutlich gesteigert wird. Und: es würde sich, wenn Du meine Formulierung noch mal entspannt auf dich wirken lässt, auf Win-Win herauslaufen. Dazu zitiere ich mich mal selbst, diesmal mit Hervorhebungen: Also bitte nicht immer nur das herauslesen, was gerade in die eigene Argumentationslinie passt. Dieses Framing nervt langsam, aber ich bin geduldig und es wird ja langsam produktiv: Danke für den Tipp! Bluesign zertifizierte Stoffe könnten tatsächlich einen Unterschied machen. Die Sohle sieht sogar kompakter und haltbarer als beim MT2 aus. Nein. Ich bin als Kind noch zum Schuster in die Kellerwerkstatt gerannt, habe seinerzeit Kletterschuhe (mehrfach) neu besohlen lassen, bis es wirklich nicht mehr ging. Hier meine Erfahrungen. Der Schuster oder Neubesohl-Operator muss irgendwie eine Fläche mit einer definierten Kante herstellen, nach vollständigem Entfernen der alten Sohle. Das geht in der Regel nur (bitte keine exotischen Ausnahmetatbestände reinwerfen, ich suche nach soliden Lösungen) wenn die Schuhe in der Art eines "Sandwich" aufgebaut sind. Ausnahmen gibt es auch bei komplexeren "Formsohlen" (hochgezogene Seitenbereiche u. ä.), aber dann ist man an den Hersteller und die Verfügbarkeit des Formteils gebunden. Bei dem System "Fläche mit definierten Kanten" kann man theoretisch jede Sohlenplatte verwenden und da einfach die Laufsohle ausschneiden. Was ich meine, ist die Art, wie man in den Videos zum Thema "Sohle aus altem Autoreifen" findet. Was Salomon anbietet, ist natürlich prima, hätte ich nur mal meine Schuhe aufgehoben damals. OT: @schrenz jo, klar, ich will einfach nur gangbare Lösungen und hätte gerne solide, haltbare Trailrunner. Mir oder jemand anderem ein schlechtes Gewissen machen zu wollen (Versuch zwecklos übrigens) ist ja hier im Forum eine recht mutfreie Übung. Zumal das Beispiel Altra vs. Decathlon ja nach hinten los ging. Noch einen für Dich: Mit dem Porsche Cayenne zum Bio-Supermarkt
  3. So ihr Trendlegastheniker, hier sind *Trommelwirbel* die Gravel-Bikeschuhe! Bitte unbedingt Chips, Salznüsse und Popcorn bereithalten, Radler oder Bier auf und unbedingt die Kommentare dazu komplett durchlesen. OT: Wieder ein Abend ohne RTL2! Nix zu danken
  4. Mir ist nicht klar, wieso hier ständig wilde Spekulationen angestellt werden. Beispiel adidas, 10 Sekunden Recherche mit den Begriffen markenschuhe herstellerkosten kalkulation lohn arbeiter, zweiter Treffer: Warum kostet dieser Schuh 100 Euro? Reine Herstellungskosten in laufender Produktion ca. 10€. Rest bitte dem Artikel entnehmen. Übrigens erhält unser Staat mehr an Umsatzsteuer (ca. 16€) als die reinen Herstellerkosten betragen. Der reine Arbeitslohn wird bei Decathlon vermutlich noch schlechter aussehen, wobei sich Anteile (Marketinganteil absolut und relativ bei adidas sicher deutlich höher) verschieben können. OT: Eine schärfere Trennung zwischen Meinung (kann jeder haben), Vermutung und Tatsachenbehauptungen (da wären Belege nicht schlecht, sofern sich das nicht zwingend ergibt) würde den Diskussionen hier meiner Meinung nach gut tun. Ich bin ja nicht belehrungsresistent! Habe mir vor einigen Jahren den chala Evo - hergestellt in Freiburg i. B.- gekauft. Auch wenn ich mit dem Ballengang nicht klarkomme (bitte keine Ferndiagnosen, "Füße" stillhalten, haha) ist das sicher für die nächsten 10+ Jahre meine Sandale für den Sommer für kleinere Alltagswege und Spaziergänge. Als alter MYOGer sage ich, der Aufbau ist ultrastabil. Das war mir auch das große Loch im Geldbeutel wert, weil es sich um eine langfristig wirksame Investition handelt. In der gleiche Zeit zerlatschen andere 3 Paar Crocs und 5 Paar flip-flops. Zeigt mir bitte den Schuh, Funktion exakt wie der Decathlon Laufschuh MT2 (oben beschrieben), der nachweislich umweltfreundlicher hergestellt ist, neu besohlt werden kann und deutlich länger hält. Dann wird das mein nächster Schuh, weil dann diese Investition auf lange Sicht für alle Beteiligten besser ist.
  5. und Keen in Rumänien. Netto-Durchschnittsgehalt 680€. Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert: Nicht angemessenen Satz entfernt. Shoe sustainability: hab mal reingeschaut, ganz ehrlich, WAS erzählen die einem da eigentlich? X% der Firmen ist Sustainability jetzt 5% wichtiger?? Ich kann mich nicht bei jedem Kauf im Vorfeld einem 300seitigen Nachhaltigkeitsbericht widmen, dann noch bei GreenPeace und der Fair Wear Foundation nachrecherchieren usw. Das macht auch ein Altra-Käufer nicht, der verlässt sich doch auch auf die bunten Logos und die Verpackung aus brauner Ökopappe. Um die anderen Firmen ging es doch gar nicht. ICH glaube erst dann an die Ernsthaftigkeit der Umweltbemühungen, wenn die Firmen ihren Warendurchsatz DEUTLICH reduzieren. Den Rest bitte lokal, reparaturfähig und emissionsarm produzieren. Mir ist da, auch bei Decathlon, zuviel Greenwashing im Spiel. https://www.altrarunning.eu/de/faq/nachhaltigkeit Boah, das hat mich ja mal so richtig überzeugt. Das mit der Ökopappe habe ich oben VOR der Recherche geschrieben. Das sollte ein Witz sein! Ich hatte echt nicht gedacht, dass es so finster aussieht. Kauf doch bitte gerne wo Du willst, wenn es Deinen Bedürfnissen entspricht, und lass doch uns nicht so begüterten die Schuhe bei Decathlon holen. Damit laufen wir sowieso bis zum get-no, weil wir uns nicht ständig neue (nachhaltige) Schuhe leisten können.
  6. Deshalb hat Schwalbe ja seinerzeit den Big Apple mit um die 50mm Breite entworfen. Leichte, breite Reifen die das damalige Dogma von schmalen, schnell laufenden Reifen durchbrochen haben. Schmal, hoher Druck und schnell funktioniert nun mal nur auf exzellenten Untergründen. Sobald es etwas holperiger wird, gewinnt der breitere Reifen (vorausgesetzt, die Karkasse ist leicht aufgebaut, sonst geht zuviel "Walkenergie" [technisch gesehen] verloren). BTW, schönes Rad! Sieht nach viel Spaß aus
  7. Es ist soweit! Schmeisst Eure Gravelbikes weg Erst hat Ortlieb gefühlt den Markt der Bikepacking-Taschen übernommen. Nachdem die kleinen Einmannbuden das grundlegende Design entwickelt hatten. Jetzt kommt der Komponentenriese und macht eine fette Ansage: https://www.mtb-news.de/news/sram-xplr-gravel-bike-test-rudy-reverb-xplr/
  8. Das sieht derzeit in etwas so aus. Komisch, dass ich schon einige Male diese reflexartigen, pauschalen Vorwürfe gegen Deca gehört hatte. Konkrete Vergleiche mit den etablierten Marken, die vermutlich am Band parallel beim Deca-Hersteller produzieren lassen, konnte mir noch keiner liefern. Wie sieht es bei den Altras mit fairem Handel und Nachhaltigkeit aus? Zum Thema: Den Vorgänger hatte ich auch im Einsatz, bei Touren bis ca. 35 km am Tag. Verschleiß bis dato okay. Trageeigenschaften gingen in Ordnung, bis ich dann an der 40-km-Grenze gekratzt habe. Ob ein Schuh nun taugt oder nicht, kann man nicht absolut feststellen. Da ich ein empfindliches Quergewölbe habe, müssen die Schuhe punktuelle Belastung abmildern, ohne deshalb gleich starr und unflexibel zu werden. Deshalb war ich dann mal fast zwei Stunden bei Deca und habe alle auch nur entfernt in Frage kommenden Schuhe anprobiert und vor allem auf Kanten hinsichtlich der Verteilung punktueller Belastungen getestet (spitze Steine, dünne Leitersprossen bzw. Kanten an Treppen usw. kommen ja nun mal vor, wenn man echte Pfade und Steige entlang wandert). Bin dann letztendlich bei einem Trailrunningschuh gelandet, der Laufschuh Trail MT2 Herren. Die Sohle verschleißt sicher schneller als beim MH100, hat aber mörder Grip und zumindest im vorderen Teil eine exzellente Selbstreinigung. Die breite Fußbox im Vorderfußbereich ist sehr komfortabel und da passen auch Zehensocken rein. Die Sohle dämpft auch punktuelle Belastungen weg, da muss ich nicht wie bei anderen Schuhen aus diesen flexiblen Schneidmatten für die Küche Zwischensohlen ausschneiden und einlegen. Mit 80€ nicht mehr ganz so billig, aber hat sich für mich P/L-seitig gelohnt. Hatte auch mal den Speedcross von Salomon (mehr im Alltag, aus Gründen) und war über den raschen Verschleiß regelrecht erschrocken.
  9. Aus dem Noaks Bag Sortiment die kleinste Größe? Innen 11,5 x 5 cm.
  10. Da würde mich ein Foto interessieren Wenn dein BP-Rad Tourentauglich genug ist, würde ein Trailbike deine Möglichkeiten mehr erweitern. Jetzt müsste man wissen, wo Du fahren willst, was Dir mehr Spaß macht, ...
  11. Schöne Gravelbikes hier Okay, kurze Geschichtsstunde: Soweit ich orientiert bin, kamen in den USA einige auf die Idee, diese endlos langen Fire roads bzw. durch die Prärie führenden Gravel roads zu fahren. Dafür wäre ein echtes MTB der overkill, auf den langen Touren ist der Rennlenker tatsächlich efizienter. So entstand das Gravelbike. Um Gewicht zu sparen - huhu, wir nähern uns dem Hauptsujet des Forums - wurde das Gepäck kurzerhand irgendwie ans Fahrrad geschnallt. Bei langen, flachen Touren eine deutlich bessere Lösung als der Rucksack. Der Rest ist Geschichte, und jetzt kann man sich auch als Bikepacker mit Ortlieb zum örtlichen Bioladen trauen (okay, der war jetzt schlecht). Als Mountainbiker käme für mich, wenn überhaupt, nur dieses Biest in Frage, wenn ich sozusagen die moderne Form des Bikepackings betreiben würde https://konaworld.com/sutra_ultd.cfm 2,25" breite Pellen, versenkbare Sattelstütze
  12. Hey, das ist der Abenteueranteil. Die STS verwende ich fast gar nicht mehr, da gibt es übereifrige Locals die taggen den ganzen Wald mit S3 voll. Gebirge, evtl. Ersatzlocation raussuchen, Rest situativ vor Ort klären. Ja, ich habe auch einen vorbereiteten GPS-Track im Handy usw. Irgendwie muss man ja losrollen, mit einer Grundidee. Mir geht diese Überoptimierung langsam auf den Senkel. Da geht man irgendwann im Kopf doch fest und wenn nicht alles GENAU so ist, wie google earth, OSM, Youtube, Instragram und wikivoyage es medial versprechen, ist man frustriert. Und natürlich hängt neben dem CC-Bike, dem Trailbike, dem Endurobike und dem Stahl-Singlespeed jetzt auch noch ein Gravelbike an der Wand. Ich kann nur drei Räder unterhalten, alles Hardtails: Dartmoor Hornet - fürs grobe und allgemein Touren, bis hin zu leichten Bike/Trailparks Dartmoor 26Player - Dirtbike. Hat mit normalem MTB-Fahren nicht mehr viel zu tun, bringt aber unglaublich viel für die Fahrtechnik. Stadt-MTB, 3x8 Alivio Schaltung, Federgabel mit Elastomeren Wunschrad wäre noch ein Enduro. Derzeit weder Platz noch Geld. edit sagt: wollte niemanden persönlich auf die Füße treten, manchmal triggern mich solche 1st-World-Probleme Das nochmal zur Ausgangsfrage, ob man ein dezidiertes Bikepacking-Rad hat.
  13. Bin der Vertreter des "ungefähren" Ziels. Das ist der Vorteil, wenn man keine Weltreisen mit fixem Abflugort/zeit macht, sondern eigentlich fast nur noch in CZ mit einem unglaublich dichtem Eisenbahnnetz unterwegs ist. Aus dem unfahrbaren Kammweg wurde dann erstmal ein längerer Straßentransfer und zwei Tage in DEM Trailpark Tschechiens Das gemütliche Ausrollen mit Kehle feuchten war dann eher kurz, da mich die Mücken pisackten. Hatte mich auch ausreichend ausgetobt. Zu meinen Reiseradzeiten, da war das "Gräwelbeik" noch gar nicht erfunden, wollte ich auch nichts auf dem Rücken haben. Ausnahmen: Anfang der 90er mit dem (sehr leichten) Reiserad und Rennradkumpels von BY über die Großklockner Hochalpenstraße nach Venedig, da war ich nach heutigen Maßstäben schon sehr nahe dran an Ultralight. Lenkertasche, Schlasa unterm Sattel und 20-l-Rucksack aufm Buckel. Nur mal so zur ganzen Tourenphilosophie, flexiblen Zielanpassung usw.
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