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Ultraleicht Trekking

Antonia2020

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  1. Vielleicht der Oderlandweg? Oder Teile des 66-Seen-Weges?
  2. Doch, aber nicht 130 g... Hat vielleicht schon jemand Erfahrung mit färben?
  3. Is jetzt da. Aber wer will einen Pulli in weiß
  4. Es gibt so viele ermutigende Beispiele ...und richtig gute Medikamente!
  5. Mir ist beim Nachdenken über das Thema noch ein Modell eingefallen, dass zwar aus der Gerontologie kommt, aber vielleicht auch zu dem Thema "Verletzungsgreie Touren" passt: Das Modell heißt SOK-Modell (Selektion, Optimierung, Kompensation) und wurde von Baltes und Baltes vor dem Hintergrund der Erklärung entwickelt, welche Strategien dazu beitragen, dass viele alte Menschen trotz ihrer abnehmenden körperlichen und psychischen Ressourcen ein zufriedenenes Leben führen. Kurz gesagt: Selektion beschreibt die Auswahl und Priorisierung von Zielen, die zu den eigenen Vorstellupngen, aber auch zu den aktuell vorhandenen Ressourcen passen Optimierung beschreibt den Einsatz und das Training bzw. den Neuerwerb zielrelevanter Ressourcen (z. B. Zeit investieren, Fertigkeiten trainieren bzw. erlernen). Kompensation beschreibt vor allem den Einsatz von Hilfsmitteln oder die Inanspruchnahme der Unterstützung durch andere. Es hat sich in der empirischen Forschung zu den drei Strategien als wichtig herausgestellt, dass sie gemeinsam angewendet werden. OT: Ein Beispiel wäre eine ältere Frauar z. B. früher alles für ihren Garten gegeben hat, jetzt aber nicht mehr so viele Kräfte hat. Sie entscheidet sich aktiv dafür, ihren Balkon mit Pflanzen auszustatten (Selektion). Sie trainiert mit der Pflege der Pflanzen ihre Feinmotorik und übt zur Information über solche Pflanzen das Nutzen von Smartphones (Optimierung). Sie fragt Bekannte um Hilfe beim Tragen von Pflanzenerde und schafft sich einen Rollator an, um Pflanzen zu kaufen (Kompensation). Ich dachte nun, dass diese Strategien auch dazu beitragen können, zufrieden und verletzungsfrei (oder zumindest -arm) längere Touren zu machen. Man sucht sich im Vorfeld solche Vorhaben aus, die zum eigenen körperlichen und psychischen Zustand und zur vorhandenen Zeit passen. Vielleicht nimmt man sich dann weniger km am Tag vor oder denkt gar nicht an km sondern "nur" an die Freude am Trail. Und man beherzigt die Tipps von oben mit den Pausen zwischendrin und den Zeros. (Selektion). Dann versucht man im Vorfeld bewusst durch viel Gehen (wie vorher erwähnt wurde) und Trainingstouren an den WE davor, den Körper vorzubereiten. Und man informiert sich möglichst gut, was man auch dem Trail vielleicht noch gebrauchen könnte und wo man es bekommt (Optimierung). Und dann überlegt man, was und wer einem helfen könnte. Stöcke sind da vielleicht wichtig, aber möglicherweise auch Menschen, bei denen man Pausen einlegen kann. Das ist wahrscheinlich alles sehr individuell. Aber zumindest bei mir hat es funktioniert, nachdem ich mir bei der ersten Tour tatsächlich durch Überlastung eine Verletzung zugezogen hatte. Mit den drei Strategien (unbewusst angewendet, aber ich kenne und schätze dieses Modell seit langem im Beruflichen) konnte ich im letzen Sommer tatsächlich noch zwei mehrtägige Touren und einen Overnighter allein mit Zelt (mein Mann mag nicht zelten) machen. Und das ist bei mir schon irgendwie speziell. Denn ich leben seit vielen Jahren mit MS und bin nicht hundertpro ok, was Koordination und Feinmotorik angeht. Aber immerhin konnte ich meinen Traum vom Touren mit den richtigen Etappen, guter Vorbereitung und Stöcken unternehmen, ohne das ich erneut Probleme bekommen hab. OT: Ich kenne einige MSler, die schon seit Jahren einen Rollator ablehnen, weil der doof aussieht. Irgendwie erinnert mich das hier an die Diskussion mit den Stöcken
  6. Hier noch mein kleiner Beitrag: Für verletzungsfreie längere Touren ist gutes Schuhwerk wichtig. Damit mein ich vor allem: groß genug und flexibel genug. Ich bin letztes Frühjahr auf meine erste nur einwöchige Wandertour aufgebrochen. Ganz gut trainiert vorher (3 Male die Woche leichtes Laufen, ein bisschen Krafttraining, Fußttraining). Und die Etappen waren alle um die 20 km mit mit nicht besonders vielen Höhenmetern. Es hätte also alles gutgehen können. Aber ich hatte meine "Wanderschuhe" an, die ich ansonsten nur für kürzere Touren von ein paar Stunden an hatte. Sie waren mir immer einen Ticken zu eng, aber ich dachte, das passt schon. Nach drei Tagen hatte ich leichte Schmerzen an einem Außenfuß, die ich ignoriert hab. Und die Schuhe wurden gefühlt jeden Tag enger, sodass ich sie morgens echt ungern angezogen hab. Am Ende der Tour waren die Schmerzen ziemlich stark, aber die Tour war ja auch vorbei. Danach hab ich noch ein paar Wochen mit Schmerzen mein leichtes Lauftraining gemacht, bis es nicht mehr ging. Schlussendlich hab ich immer noch mit einer mittlerweile chronifizierten Peronealsehne Entzündung zu tun, richtiger Shit! Der Schuh, den ich mit Beratung als Wanderschuh beim Globetrotter gekauft hatte, stellte sich dann bei meiner Recherche als Zustiegsschuh heraus (La Sportivan, Boulder X). Der Schuh war halbhoch, aber supersteif von der Sohle her. Solche Schuhe sind, wie ich nun weiß, für längere Touren nicht geeignet, weil sie den Fuß in die immergleiche Position bringen. Eine Reizung der Peronealsehne ist dann nicht selten die Folge. Ich ärgere mich natürlich sehr über mich selbst, da ich nicht einfach während der Tour ein paar andere Schuhe gekauft hab. Und dass ich nach der Tour noch weiter gelaufen bin. Aber hinterher ist man immer schlauer.
  7. @mawi1000 Dank für die supertollen Reiseberichte, die ich immer abends so gern gelesen hab. Und ich wünsch Dir, dass sich dein Schienbein erholt. Es ist schon echt ne Sache mit diesen Sehnen - ich hatte und habe selbst damit zu tun und weiß, wie frustrierend es sein kann, wenn man mit nicht so kann, wie man will und und alles nur an einer einzigen doofen Stelle im Körper liegt. Also toi toi toi!
  8. @Nero_161Das Schnittmuster hab ich oben abfotografiert und habe es nur analog. Ich hab viel an dem Original verändert und mehrere Prototypen genäht. Vom Vorgehen her ging es so: 1. Vorderteile und Rückenteile an die Ärmel nähen. 2. Jacke zusammenlegen und die Seitennähte von ganz unten am Bund bis zum Ärmelende nähen. 3. Beide Kapuzenseiten an das Mittelteil nähen. 4. Kapuze an die Jacke nähen. Dabei Aufhänger mitfassen. Reißverschluss inkl Zippergarage (vorher angefertigt) einähen. 5. Ärmelbündchen und Kapuzenrand mit mit einem Faltgummi wie gewünscht raffen und damit auch eine sauberen Abschlus erzeugen. An der Kapuze habe ich nur oben und seitlich oben gerafft. 6. Den Bund unten doppelt umschlagen und festnähen. Hinten hab ich dabei ein Gummiband eingenäht, damit es etwas rafft. Ich hoffe, das stimmt so in etwa - ist schon ein bisschen her..
  9. Mir ist das untere Segment eines meiner beiden Fizan Compact leicht verbogen. Ich konnte eine stärkere Biegung wieder halbwegs gerade hinbekommen, traue der Sache aber nicht und das Zusammenschieben ist mir auf die Dauer auch zu schwergängig... Man kann das Segment nachkaufen, aber vielleicht hat ja jemand ebenfalls einen kaputten Stock, an dem just dieses Teil noch ganz ist? Und will es vielleicht loswerden? Dann freue ich mich über eine PN
  10. Auch von mir an dieser Stelle: Danke für den tollen Bericht, den ich so gern lese! Und ich kann nur dazu ermuntern, die Sehne zu schonen. Ich habe es letztes Jahr, wenn auch auf einem weitaus niedrigeren Niveau, mit dem Wandern und Joggen übertrieben und bin sitze nun seit fest einem halben Jahr mit einer chronifizierten Entzündung zu Hause. Die Sehnenstruktur kann sich (wie man dann mit Schrecken im MRT auch gut sehen kann) nachhaltig verändern und es dauert wahnsinnig lang, bis das wieder in Ordnung geht... Wenn es noch nicht chronisch ist: Dann sind die Chancen auf vollständige Genesung sehr gut!
  11. Beim ersten Bild fehlen noch die letzten Schritte.
  12. Das habe ich gemacht, und zwar mit dem angepassten Schnitt der meiner Windjacke und 10d Nylon von Extex. Hat gut geklappt. Ich hab auch Fotos und eine Doku (aber bisher nur auf Papier...). Wenn ich Zeit finde, will ich sie mal hier einstellen. Aber melde dich gern mit konkreten Fragen.
  13. Da kann man geteilter Meinung sein. Nur ein Beispiel: Ein Bildungssystem von hoher Qualität kostet viel Geld. Es trägt dazu bei, dass gerade die Kinder (und jungen Menschen), die aus Familien kommen, in denen Eigenverantwortung kein hoher Wert ist, lernen, ihr Lebenn in die eigene Hand zu nehmen. Und es dann auch können. Weiteres Beispiel: Förderung vom Staat nach Vorgaben des Gemeinwohls ermöglicht engagierten Menschen, Projekte umzusetzen, die nicht auf Gewinn ausgerichtet sind. Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der über die politische Willensbildung legitimiert eine solche ethisch orientiere Gesellschaftsgestaltung möglich ist. Und es nicht auf den guten Willen Wohlhabender ankommt, ob gerechte Chancen für alle möglich sind.
  14. Ja, das ging mir auch so. Daher habe ich auf der einen Seite das Fach mit einem innenliegenden Klettverschluss versehen, den man mit dem grauen Band aufziehen kann. Da passt jetzt nicht viel Kleingeld rein, weil das Fach keinen richtigen "Raum" hat. Aber ein paar Münzen reicht es auf jeden Fall. Die Sache mit dem "Fehlen" von Schnittmustern wundert mich irgendwie auch nicht. Das ist ja eine dermaßene Tüftelei, zumindest bei Klamotten und passt dann im besten Fall... eigentlich nur mir :). Allen, die sich die Mühe machen, ihre eigenen Projekte mit einem Schnittmuster anzubieten: Absoluter Respekt!
  15. Mal wieder ein Beispiel für eine Geldbörse aus Tyvek. Sie wiegt 5 g hat ein Fach für Karten und ein Fach mit Klettverschluss für Münzen und Scheine. Genäht leicht modifiziert aus dieser Anleitung.
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