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Ultraleicht Trekking

Mars

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  1. Mars

    Hilleberg Anaris

    Wie schwer würde wohl ein Anaris aus DCF und geschweisst statt genäht (wo sinnvoll) ? Zpacks wäre wohl ziemlich gefordert, besonders wenn Hilleberg die Reisverschlüsse am Aussenzelt weglassen würde. Hilleberg würde das Schweissen auch in den Griff kriegen und sehr durchdacht anwenden können.
  2. Mars

    Hilleberg Anaris

    Sicher dauerhafter als DCF aber eben auch ca 800 Gr zu schwer. Das Zelt wird wohl Hilleberg typisch verarbeitet sein, d.h. besser wird wohl kaum möglich sein, aber für längere Wanderungen aufgrund des Gewichts kaum zu empfehlen. Ein Hilleberg Zelt aus DCF, oder sonst wie um die 600 Gramm mit Innenzelt für zwei Personen, ist seit Jahren mein Traum.
  3. Trailrunner reichen definitiv solange Du nicht von Gletscher zu Gletscher ziehen willst, um darauf zu gehen. GTX ist ein No-Go, um lange zu wandern. Bei tiefen Schuhen macht dies noch weniger Sinn als bei hohen. Natürlich gibt es in den Bergen liebliche Wasserläufe, aber wenn Du da aus Versehen rein steigst, schwappt das Wasser eben oben rein. Normale Trailrunner sind nach ca. 20 Minuten wieder soweit trocken. GTX nicht. GTX Schuhe sind ideal, um mit dem Hund Gassi zu gehen und für den Alltag, es gibt ja manchmal auch auf dem Weg ins Büro Pfützen. Versuch mal bei warmen Temperaturen ein paar Stunden in nassen Schuhen zu wandern. Manche wünschten sich in dieser Situation, sie würden stattdessen an einem Ashura-Umzug teilnehmen. Da trägt man wenigstens Sandalen. Es gibt auch perforierte Innensohlen. Sehr zu empfehlen. Statt Campsocken würde ich wasserdichte mitnehmen. So bleibst Du mobil, wenn es mal einen ganzen Tag lang regnet, ohne an die Pfoten zu frieren. Über Nacht gönne ich meinen Pfoten soviel Luft wie möglich, wenn es mal kalt wird sind wasserdichte Socken auch sehr warm in der Nacht. Vor diesem Bivy möchte ich ebenfalls warnen. Er ist sauschwer für seine Funktion. Ich habe wirklich versucht, damit vorwärts zu kommen. Zu meiner Verteidigung möchte ich anmerken, dass ich ihn unterwegs erstanden habe, es gab nichts schlaueres. In Kombination mit Daune wirklich nur zu empfehlen, wenn Du dich in der Nacht ohnehin runter kühlen willst und tagsüber in jedem Bergsee ausgiebig plantschen gehst. Bei nassem Wetter musst Du wirklich zum Zweitschlafsack greifen, um wenigstens ca. 4 Stunden im Trockenen zu liegen. Danach hast Du einfach zwei nasse Schlafsäcke. In den Bergen gibt es übrigens Bremsen, Mücken und Fliegen. All die schönen Bildchen von Leuten, die da allerliebst Cowboycampen, in aufregender Berg-Kulisse, sind eben entweder vom Herbst oder vom Herbst. Dieser Bivy hat ein Mückennetz am Eingang, man kann den eigentlichen Sack in geöffneter Position fixieren. Viel Spass damit wenn es regnet, die Reissverschlüsse sind glücklicherweise überhaupt nicht fummelig. Für das Aufstellen gewisser Tarpkombinationen empfiehlt es sich, täglich seine Tangrami-Sinne zu schulen, gegen diese Reisverschlüsse ein Klacks. Ganz oben auf den Gipfeln zu übernachten ist ohnehin problematisch. Erstens herrscht dort bei gutem Wetter ein Kommen und Gehen bis tief in die Nacht. Zweitens tragen dort Instagram-Idioten ihre Bunkerzelte hin (also meist von der Bergstation der Bergbahn). Ich übernachte lieber ein wenig weiter unten, oftmals im Wald, wobei ich darauf achte, mich nicht zu tief in die Büsche zu schlagen. Ich will auch kein Rotwild im Schlafflügel meines Jagdschlosses haben, ich denke, das Rotwild will keine Menschen auf ihren nächtlichen Spaziergängen sehen. Ausserdem leave no trace, lnt.org. Toilettenpapier in den Alpen ist ein Graus. Gerade jetzt ist eine gute Gelegenheit, sich an die Verwendung von Wasser statt TP, nun ja, heranzutasten... Im Gewichtsbereich dieses Bivys gib es sehr geeignete Zelte. Teuer bis sauteuer, aber auch aus China with love, durchaus günstiger als dieser Bivy. Mit solchen Zelten willst Du nicht gerade im Gewittersturm neben dem Gipfelkreuz sitzen, aber für den Sommer und für ein paar Wochen in den Alpen sicher ziemlich komfortabel. Es ist möglich, sich in diesem Bivy umzuziehen. Nach ein paar Wochen kannst Du sehr selbstsicher an ein Mummenschanz Casting gehen, nach fünf Minuten kannst Du auch für die Hauptrolle unterschreiben, wenn die bis dann nicht schon den Arzt gerufen haben, weil sie denken, du hättest dir gerade sämtliche Knochen gebrochen. Als Kontorsionist kannst Du dann jedenfalls Nina Burri beeindrucken. Sie wird sich ziemlich ungelenkig vorkommen.
  4. OT: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/kontakt-erkrankte-covid-19-schutz-tipps Das reicht zumindest mir, da steht alles, mehr will ich gar nicht wissen.
  5. Danke für den Hinweis, ob das hier UL genug ist? Wenn man das übers Zelt legt, kann man mit dem Kocher wohl eine gleichmässige Wärmeverteilung erreichen.
  6. OT: Also wenn die eigenen Hunde auf dem Bärlauch und so, weiss ich halt nicht, ob es so viel bringt, wie wenn es fremde Hunde... Ev. zur Sicherheit mit Sushi von diesen fliegenden Mäusen ergänzen ^^.
  7. OT: Irgendwie müssen ja die Leute ihr Immunsystem auf Vordermann bringen. Ich empfehle für den maximalen Nutzen den Bärlauch frisch zu geniessen und nur sehr sparsam abzuspülen. Bährlauch = probiotisches Yoghurt für kleine Einkommen.
  8. OT: Hier in der sonnigen Schweiz gibt es einen Pandemieplan seit 1995! Allerdings blieb es beim Papier. Viele setzten Hoffnung ins Militär, die erzählen immer, sie seien für alles gerüstet, insbesondere Naturkatastrophen usw. Stellt sich heraus: Es gibt keine Militärspitäler mehr, die sich eignen, eine Pandemie zu bekämpfen - die Armee hat nur noch ein einziges Spital, alle anderen Einrichtungen sind verkauft, zurück gerüstet oder wurden seit den 70er Jahren nicht mehr modernisiert. Die Armee erhielt gleich zu Beginn der Krise die Erlaubnis 8000 Soldaten zu mobilisieren - so viele wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Bis jetzt hat die Armee 1200 Mann im Einsatz, allerdings schon 40 Corona Fälle, 600 Mann in Quarantäne und Mühe, rein logistisch genug Seife zum Händewaschen zu der tapferen Truppe zu bringen. Sehr überzeugend wirkt dies alles bisher nicht unbedingt. Das Problem ist offenbar, dass viele Soldaten bereits im Einsatz sind, einfach zivil und darum für die Armee nicht abkömmlich (Miliz-System). Die Armee hat sogar einen Aufruf gestartet, um freiwillig zu dienen. Es haben sich 3000 Personen gemeldet. Davon gebrauchen kann die Armee aber nur 100. Zivilschutz haben wir auch, sogar "geschützte" Spitäler (sprich in Bunkern, sehr nützlich für das Bekämpfen einer Pandemie...). Leider aber seit 2004 aber keine Sanitätsformationen im Zivilschutz mehr, d.h. niemand, der diese Spitäler betreiben könnte. Trotzdem funktioniert alles ziemlich gut, Masken vermissen wir nicht als einzige auf dieser Welt, die Pharma-Konzerne haben angekündigt, allenfalls nützliche Medikamente zu spenden oder die Produktion sofort wieder aufzunehmen. Nur: Bislang gibt es keine belastbaren Hinweise, dass irgendwas helfen könnte, Trumps Weisheiten einmal ausser Acht gelassen. Bei Roche werden Test-Kits produziert. Wir haben sogar eine Beatmungsgeräte-Fabrik, die versuchen nun ihre Produktionskapazitäten zu steigern und versichern, die Preise nicht zu erhöhen. Sie stellen normalerweise 220 Geräte in der Woche her.
  9. Es gibt Leute, die verdrängen die Wirklichkeit, weil sie damit ohnehin nicht zurecht kommen und steigern sich dann in einen pathologischen Zustand. Immer angefeuert durch idiotische Social-Media Beiträge. Einige wirken sehr überzeugend, ihre Aussagen sind aber an Dumpfheit kaum zu überbieten. Beispiel gefällig? Et voila: https://www.youtube.com/watch?v=aYZ2gVs9U7o Solche Videos sind wirklich gefährlich, wer an solchen Schmarren glaubt, nimmt auch drei Tinderdates am Tag wahr, jetzt hat man ja Zeit dazu.
  10. OT: Ganz einfach: Es gibt zu wenige. Prioritär sollen die zur Verfügung stehenden Masken in Spitälern eingesetzt werden, da die Pflegekräfte diese quasi als Spritzschutz benötigen (in Kombination mit einem Kunststoff-Visier, immer wo vorhanden). Maske ist nicht gleich Maske, siehe https://www.uvex-safety.com/de/wissen/normen-und-richtlinien/atemschutzmasken/die-bedeutung-der-ffp-schutzklassen/ - in Spitälern willst Du mindestens FFP 3. Natürlich wird jetzt auf Hochdruck produziert. Vor Corona und seit Jahrzehnten gab es in Baumärkten die 3M Serie 4000. Diese war schon um die Jahrhundertwende bei den damaligen Protesten gegen die Globalisierung das Mittel der Wahl, da sie auch zuverlässig vor Tränengas schützte. Die Fashion damals war, diese mit einer doppelschichtigen Oakley-Skibrille zu kombinieren, diese hielt sogar Bleischrot ab und schützten die Augen damit auch vor dem Gummischrot der Ordnungskräfte. Für Einsätze in der Nacht gab es klare Scheiben. Wurde mir jedenfalls so zugetragen, versteht sich. In der Schweiz wird das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit nur bereits Erkrankten empfohlen, da dann bei Husten oder Niesen die Tröpchen quasi zurückgehalten werden und nicht so weit durch die Gegend geschleudert werden. Einfache Masken in der Öffentlichkeit alleine helfen aber wenig. https://www.tagblatt.ch/leben/corona-virus-ansturm-auf-schutzmasken-doch-nicht-alle-schuetzen-in-jedem-fall-ld.1197991
  11. Wenn die Leute schlicht und ergreifend doof sind, tendiere ich eher kurz- als langfristig zu Freiheitsentzug (wobei niemand momentan mehr Häftlinge betreuen möchte). Hier in Zürich sind mehrere Parks und das Seeufer geschlossen worden. Solche Campingfreunde wie in GB gehören weggewiesen, DE hat die Gastronomie aber auch erst heute komplett geschlossen. In der Schweiz ist sie seit einer Woche dicht. Meine Mitbewohnerin hier ist geistig behindert. Sie kann nicht abstrahieren. Wie das Virus oder ein Virus im allgemeinen funktioniert, wird sie nie begreifen, sie ist ja momentan gesund... Sie ist 24 Jahre alt, ich habe keine Erziehungsberechtigung. Ich will, kann und darf sie nicht einsperren. Gestern Abend wurde sie von der Polizei angehalten und nach Hause geschickt. Offenbar hat ihr dies Eindruck gemacht, sie will nun zu Hause bleiben. Ihr Vater, der eben auch hier wohnt, ist 69, seine Freundin 71, die beiden sind Risikogruppe nicht nur wegen ihrem Alter.
  12. Wenn Du kontrolliert wirst, kannst Du angeben, Du müsstest deine Klopapier-Bäume pflegen gehen. Dann wirst Du mit Blaulicht hingefahren, notfalls mit Konvoi.
  13. OK, schnell das Gerücht verbreiten, dieser Trekkingfood werde in Bergamo produziert, zwischen Friedhof und Spital...
  14. OT: Zum Thema "leicht autoritärer Befehlston" vs. "wir werden es zusammen schaffen" vergleiche man die Medienkonferenzen des Schweizer Bundesrates (heute mit den Herren Maurer und Parmelin von der SVP und Herrn Berset von der SP - dies entspricht in Deutschland ungefähr zwei AFDlern und einen Grünen. Maurer war seit 1991 im nationalen Parlament, einem seiner Söhne wurde die politische Karriere seines Vaters vor Gericht strafmildernd angerechnet. Er wurde deswegen ständig gemobbt. Herr Parmelin wird allgemein als "not the sharpest kniffe in the drawer" gesehen. Viele Leute sagen, wenn sich ein Land ein Regierungsmitglied wie Herr Parmelin leisten kann, muss es dem Land ziemlich gut gehen) https://www.youtube.com/watch?v=5VmkZy1SAyI - der Anfang ist Französisch, da die Herren Berset und Parmelin aus der französischsprachigen Schweiz kommen. mit derjenigen des Herrn Ministerpäsidenten Dr Söder aus Bayern, ebenfalls von heute. https://www.youtube.com/watch?v=TEWRmFAnFtQ - Herrn Söder werden von politischen Beobachtern Ambitionen auf höhere Weihen, z.B. ein Job in der Bundesregierung nachgesagt, dementsprechend müsse er sich nun profilieren. Er wirkt nicht halb so souverän wie unsere wackere Truppe Leider auch hier nicht unbedingt grossartige Aussagen zur Dauer der Einschränkungen.
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