Jump to content
Ultraleicht Trekking

viking

Members
  • Gesamte Inhalte

    27
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über viking

  • Rang
    Leichtgewicht

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

Aktivieren
  1. viking

    Kungsleden bei Spiegel Online

    Moin, es gibt mal wieder einen Reisebericht bei Spiegel Online. Es ist ein klassischer Reisebericht, aber die Bilder erzeugen Fernweh. http://www.spiegel.de/reise/europa/kungsleden-fuenf-tages-tour-auf-dem-laengsten-fernwanderweg-schwedens-a-1204455.html
  2. viking

    Z-Lite als Rückenplatte verwendbar?

    Es ist wie immer auch eine Frage, ob du ein Komfortbedürfnis hast. Wenn du auf den Untergrund achtest, was im Schwarzwald möglich sein sollte, funktioniert EVA gut. Es ist robust und unkaputtbar. Bis knapp über den Gefrierpunkt funktioniert es für mich. Wenn der Untergrund passt (kein Gestein, trocken, weich), sollte es passen. Ich nutze ein UL Standard Artiach Light-Plus als Torso-Version. Wiegt dann 120g und lässt sich zweifaches falten und als Rücken im Rucksack nehmen. Für die Beine verwende ich den leeren Rucksack mit Restkleidung. Als Option für den "Durchstechschutz" könnte man auch diese billigen Alumatten (3mm, silbern,...) verwenden. Die Variante 60cm * 190cm wiegt knapp über 100g und sind recht billig zu haben. Ich kann aber keine Aussage zur Lebenserwartung machen, da ich diese nur zum Basteln genutzt habe.
  3. viking

    Zelt Kaufberatung für 4 Monate Pilgern

    @German Tourist Ich bin 1,80m und habe über 3 Wochen am Stück nachts in dem Zelt verbracht und es nicht als beengt empfunden. Da ich noch genügend Gerümpel an das Fußende gelegt habe und auch eine knapp über 1.90m Person schon ohne Probleme in diesem Zelt geschlafen hat, bin ich der Meinung, dass es nicht beengt ist. Da ich mich gewöhnlich so lange wie möglich draußen aufhalte, brauche ich das Zelt nur zum Schlafen. Ich dachte, du würdest einen selben Ansatz wählen. So habe ich es stets deinen Kommentaren hier im Forum entnommen. Aber ich will damit nicht deine Erfahrung in Frage stellen. Ich habe Respekt vor deinen Touren und den damit verbundenen Erfahrungen. Ich sehe dieses als guten Kompromiss zwischen einem "richtigen" Zelt und einem Tarp. Man könnte es auch Hundehütte nennen.
  4. viking

    Zelt Kaufberatung für 4 Monate Pilgern

    Es ist wieder jemand den Jakobsweg gelaufen und hat dies auf Spiegel Online berichtet. http://www.spiegel.de/reise/fernweh/jakobsweg-und-st-olavsweg-2600-kilometer-zu-fuss-durch-europa-a-1201568.html Es gibt aber nicht allzu viele Informationen zur eigentlichen Tour.
  5. viking

    Zelt Kaufberatung für 4 Monate Pilgern

    @Erbswurst Laut Anfangsfrage war der Zeitraum Start August in Köln. Bis er über die Pyrenäen ist, dauert es schon einige Wochen. Und im Herbst ist die Region nicht mehr ganz so angenehm. Auch in den Ausläufer in Spanien sind im Herbst keine 45°C mehr zu erwarten. Aber du kannst alles zwischen einem warmen und einem komplett verregneten Herbst bekommen. Die Bandbreite muss man akzeptieren. Und meine Erfahrung vor mehr als 10 Jahren war eher, dass die Abdeckung durch gute Outdoorgeschäfte eher dürftig war. Du kommst nicht durch die richtig großen Städte und die Industriegebiete (typischerweise Decathlon) versucht man gewöhnlich zu meiden. Die kleinen Outdoorläden vor Ort waren eher erschreckend. Aber ggf. hat sich in der zwischenzeit auch etwas getan. Schließlich wollen die Leute vor Ort auch an den Touristen verdienen.
  6. Moin, ich würde vorschlagen, einfach einmal Asics Trailrunner zu probieren. Die Dämpfung ist recht ausgeprägt, um auch längere Strecken problemlos auf hartem Untergrund(Fels oder Asphalt) terwegs zu sein und trotzdem eine gute Rückmeldung zum Untergrund zu geben. Ich laufe jetzt seit Jahren mit dem Hersteller. La Sportiva hat zwar von der Gummimisch kleine Vorteile bei Nässe, aber die Laufleitung der Asics ist einfach überzeugend. Es läuft sich leicht und im Vergleich zu den Inov 195 habe ich keine Ermüdungserscheinungen der Fußmuskulatur. Kann man aber wohl alles trainieren, wenn ich die Kommentare oben lese.
  7. viking

    Zelt Kaufberatung für 4 Monate Pilgern

    Moin, ich könnte noch das big agnes fly creek UL empfehlen. Es wurde auch auf vielen Thru-Hikes in der USA verwendet und sollte daher robust genug sein. Es ist recht geräumig, du solltest bis 1,9m spielend in der Länge hineinpassen, kannst dort gut sitzen, es ist recht windstabil und recht leicht mit etwas über einem Kilogramm. Es ist halt ein Doppelwandzelt und nicht nur ein Tarp. Da das Zelt im Auftrag in China hergestellt wird, kann ich mir vorstellen, dass die AliEx Variante eine gute Qualität hat. Ich habe es aber selbst noch nicht geprüft. Das Material ist selbstverständlich recht dünn und du musst bei einer so langen Tour damit rechnen, irgendwo auch eine Reparatur durchführen zu können. Somit solltest du passende Gewebeflicken, Nähmaterial, ggf. Sekundenkleber und eine Hülse für das Gestänge haben. Diese Dinge bekommt man, mal den Sekundenkleber ausgenommen, nicht immer auf dem Weg. Der Pilgerweg ist zwar generell stark frequentiert, aber die Infrastruktur ist in Frankreich und Spanien nicht immer so doll, was Outdoorzubehör anbetrifft. Bis auf ein paar Städte mit Decathlon und Co war es nicht so doll. Aber ich weiß gerade auch nicht genau, wie du laufen willst. Die Jahreszeit ist aber schon recht spät, wenn du noch über die Berge willst. Wie gesagt, es ist nur ein weiter Vorschlag. Viel Spaß beim Laufen
  8. viking

    Welche Schlafunterlagen benutzen die Forenuser?

    Ich würde die Variablen nicht auf die Jahreszeit begrenzen. Ich schaue eher danach: * was der zu erwartenden Temperaturbereich ist, * wie der zu erwartende Untergrund aussieht (Moos, Wald, Fjell, Geröll,...), * wie lange ich unterwegs bin * und was für ein Schlaftyp bin (Rücken-, Seiten-, Bauch- und Schlafwandler). Ich nutze grundsätzlich lediglich zwei Matten. Da ich den Rucksack immer unter die Beine lege, verwende ich normalerweise nur torsolange Matten. Bei harten Untergrund verwende ich eine TAR prolite xsmall mit 255g (laut meiner Waage) oder eine ältere gekürzte LIGHT-PLUS (Standard UL Isomatte) mit etwa 120g. Habe recht viele Nächte um den Gefrierpunkt verbracht und nie als unhaltbar gehalten. Frisch war es schon, aber wenn man mit eher +5°C rechnet, passt es schon.
  9. viking

    Empfehlung ebook-Reader

    Ich nutze einen alten Kobo Touch. Das Display ist mit 6" auch groß genug, um mit Kartenmaterial zu arbeiten. Somit wird wieder der Dual-Use Gedanke fortgesetzt. Besonders bei Wegen, die eine Etappenbeschreibung als PDF haben, funktioniert es super. Beim Einscannen von Karten muss man ein wenig mit dem Kontrast spielen, bis man das Optimum erreicht hat. Ach ja, Bücher kann man auch als epub lesen und ist nicht auf das Kindle-Format angewiesen. Müsste so um die 190g wiegen.
  10. viking

    Nasse Füße (Neoprensocken)

    Es mag wohl sein, dass der Schneematsch hauptsächlich im Mesh der Schuhe hängen bleibt und nicht durch die Körperwärme geschmolzen wird. Daher kann es natürlich sein, dass das Nässegefühl bei mir bis jetzt noch nicht aufgetaucht ist. Sie halten zumindestens wärmer als nasse Kunstfasersocken. @Outdoorfetischist Ich nutze nur meine Sealskinz ohne Socken. Sie passen gut auf meinen Fuß und Blasen habe ich auch noch keine geholt. Vielleicht einfach mal ausprobieren. Welchen Vorteil siehst du in der zusätzlichen Nutzung von Merinosocken. Scheuerstellen hatte ich noch keine. Aber ich finde es gerade interessant zu sehen, dass die Erfahrungen nicht gleich sind. Um nicht zu sagen, dass sie entgegengesetzt sind.
  11. viking

    Hochwertiger Kaffee auch unterwegs

    Habe zum Graben bis jetzt auf Stöcker oder Steine gesetzt. Buddelst du (@Khayl) so tiefe Löcher oder hat dieses Stück Metall so große Vorteile. Bei sehr gesteinigen Untergrund hilft wahrscheinlich eh nur sprengen, da wirst du mit einer Schaufel auch nicht viel erreichen. Mich würde deine persönliche Erfahrung interessieren, da ich für mich gerade keine Vorteile sehe. Aber vielleicht kannst du mich ja überzeugen Danke
  12. viking

    Nasse Füße (Neoprensocken)

    Moin, ich habe auf Touren bei Eis und Schnee (-5 bis 0°C) bis jetzt auf Sealskinz gesetzt und war damit sehr zufrieden. Sie isolieren ausreichend und sind dicht. Da der Fuß natürlich auch Feuchtigkeit absondert und diese nicht so gut abtransportiert werden kann durch den Schuh (im Vergleich z.B. zur Regenjacke), könntest du dies als nicht wasserdicht interpretiert haben. Meine sind gefühlt nach rund 2 Wochen Nutzung in Summe noch wasserdicht. Ich habe bis jetzt gute Erfahrung gemacht. Bei Neopren bekomme ich immer Druckstellen und habe die Sorge, dass ich Blasen bekomme. Durch den Schnitt von den Sealskinz habe ich bis jetzt keine Probleme gehabt. Aber dies ist nur meine ganz persönliche Erfahrung und Meinung. Unter 5°C würde ich immer auf Wasserschutz setzen, da der Fuß sonst zu schnell auskühlt und ich kein Feingefühl mehr habe, was ich als Sicherheitsrisiko werten würden.
  13. Ich muss sagen, dass ich schon die Annehmlichkeiten einer Hütte gerne nutze. Ich muss nicht unbedingt Schlafsack, Zelt und Co über Berge tragen. Meine Erfahrungen sind ebenfalls recht gemischt hinsichtlich anderer Hüttengäste und Personal. Aber ganz grob würde ich behaupten, dass mit zunehmender Popularität einer Strecke (z.B. E5 oder nahe markanter Berge) auch die Unannehmlichkeiten sich häufen. Es hat dich ja keiner gezwungen an den "Ballermann" zu fahren. Typischerweise ist das Personal von den Besuchermengen überfordert und ein Teil der Gäste sind die grundlegenden Hüttenregeln unbekannt. Leider nehmen geführte Touren mit feierwütigen Teilnehmern offenbar zu. Diese reservieren dann gefühlt die ganze Hütte und sorgen für das finanzielle Auskommen des Wirts. Dort wirst du selbstverständlich auch Probleme bekommen, noch ein freies Bett zu finden.Aber es gibt noch genügend Flecken in den Alpen, wo du nicht gestört wirst. Bisher habe ich die beste Erfahrung mit SAC Hütten gemacht. Es ist halt auch ein netter Austausch mit anderen Gipfelaspiranten, wenn man sich nicht alleine unter seinem Tarp versteckt. Ich habe interessante Menschen auf den Touren getroffen und diese Erfahrung will ich auch nicht missen. Aber ich will nicht mit dem Finger auf andere Leute zeigen. Die meisten Teilnehmer sind einzeln auch einsichtig und auch sehr nett. Es gibt leider immer Ausreißer und diese Experten ruinieren dann den Ruf und ggf. deinen Urlaub. Kopf hoch!
  14. viking

    Hochwertiger Kaffee auch unterwegs

    @AlphaRay Auswahl zitieren Mir ist bekannt, dass Kaffee mit der Zeit verrottet, aber die entscheidende Frage ist, wie lange es dauert? Unter idealen Bedingungen mit hoher Feuchtigkeit und warmen Temperaturen dauert es nicht so lange, aber es gibt auch Regionen, wo der Verrottungsprozess sehr viel länger dauert. Bei deinem Kompost im Garten oder ggf. im Wald um die Ecke wirst du mit deiner Aussage hinkommen. Aber besonders in den Höhen (>2000m) oder im Hohen Norden (Skandinavien) dauert die Zersetzung sehr lange. Und ich habe auf Reisen schon genug Hinterlassenschaften anderer Wanderer gesehen, die sich nicht in einer Woche in wertvollen Mutterboden verwandelt haben. Ich will hier bitte keine Grundsatzdiskussion führen. Du darfst es so weiter handhaben. Ich wollte nur einmal hören, wie ihr es so anwendet. Danke für deine Position und Einschätzung
  15. viking

    Instantmilchpulver selbst gemacht

    @Freierfall meine Erfahrung ist, dass es recht problemfrei funktioniert, wenn man erst eine Art Paste anrührt. Somit Mehl in das Gefäß und anschließend langsam etwas Wasser beifügen und gleichzeitig mit dem Löffel rühren. Wenn man eine cremige Masse hat, kann man einfach unter Rühren das restliche Wasser beigeben. Dann folgen die verbleibenden Zutaten. Kann man bei Trockenmilch ein anderes Verfahren anwenden? Das System funktioniert mit zunehmender Feinheit des Mehls umso besser. Durch den nussigen Eigengeschmack der Milch passt es ganz gut zu Müsli oder Grieß, aber pur würde ich eher auf Mandel oder Reis setzen. Wenn du den Hafergeschmack überdecken willst, kannst du gut Kakao zufügen. Die schwerlöslichen Bestandteile sinken einfach ab und werden folglich einfach mitgegessen.
×