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Ultraleicht Trekking

Julia mit Hund

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  1. An alle, die das Thema verfolgt haben: es sind weniger die Wege, überhaupt nicht die Orte, nicht nasse Böden oder weiterer Regen, sondern es sind die fehlenden Brücken, die das größte Problem sind. Ich bin an dem Tag drei Mal gefurtet.
  2. Ich wollte nochmal einen Update geben, falls es jemanden interessiert, wie es weiter gegangen ist. Der Eifel Tourismus hat jetzt die Tage publiziert, dass nur wenige Gebiete schwer betroffen sind, auf Einschränkungen hingewiesen, aber auch gesagt, dass Touristen willkommen sind und sich direkt mit den Gastgebern in Verbindung setzen sollen. Ich weiß jetzt, dass der Campingplatz in Monschau (Ende 1. Tag) nicht betroffen ist und habe ein Hotel in Blankenheim gebucht für den Ruhetag. Die Touristen-Info dort hat von einer Sitzung berichtet, in der sie explizit beschlossen haben, dass der Tourismus weitergehen soll. Das Hotel in Blankenheim wusste auch, dass zwar Gemünd stark betroffen ist, aber mindestens 1 Hotel weiter geöffnet hat. Also werd ich gehen. Der Eifelsteig wird sogar derzeit überprüft (krass oder? Dass dafür Zeit ist?) und gegebenenfalls werden Umleitungen eingerichtet. Es wird für alle Situationen Lösungen geben und ein Stück weit ist das sogar spannend, nicht genau zu wissen, was auf mich zukommt.
  3. Wenn du magst schick ich es dir gegen Porto und nen Eis oder so!
  4. Oh, da hab ich gerade das Buch von Rebecca Maria Salentin gelesen - kennste das? Gute Einstimmung
  5. Ich freu mich auf den nächsten Bericht, um zu verstehen, warum dich das Fjell so sehr angezogen hat! Will Fotos sehen!
  6. Mit dem kann ich mich so gar nicht anfreunden. Bin als Kind oft am Rhein gewandert und mochte vieles daran nicht. Letztens hab ich ein paar Videos auf Youtube dazu gesucht - man weiß ja nie, ob einen die Erinnerungen trügen - aber die Wege und Bilder haben mich nicht angesprochen. Vielleicht habe ich solche Wege und Landschaften einfach zu oft gesehen.
  7. Das klingt gar nicht schlecht, danke! Damit sind immer noch der HW1 und neu der Kammweg auf der Liste der Alternativen.
  8. Fair. Das mit der Versiegelung. Allerdings habe ich es so verstanden, dass 1) durch die im Durchschnitt höheren Temperaturen einfach mehr verdunstet und dann mehr regnet und 2) durch das Schwächerwerden des Jetstreams die Wetterlagen nicht schnell weiterziehen, sondern eher bleiben wo sie sind. Wahrscheinlich kämen wir OHNE Versiegelung länger damit zurecht, da gebe ich dir Recht. Okay, das war vielleicht bissel übertrieben. So viel habe ich nicht geplant. Ich habe mir lediglich angeschaut, wo ich hinkann, wenn ich maximal 30 km laufen will. Und für den ersten Abend einen Campingplatz gesucht. Da hab ich sogar schon angerufen und die sind nicht betroffen - der erste Tag ist also übernachtungstechnisch kein Problem. Stimmt. Sollte ich auf den HW1 umschwenken, werde ich wahrscheinlich nicht viel mehr machen, als das GPX File runterzuladen und mir zu überlegen, wo das Versorgungspaket hingeschickt werden muss. Ich meinte eher, dass die Planung in einem Gebiet, das gerade Hochwasser hatte (also wenn ich den Eifelsteig laufen sollte), stressig sein könnte. Klar, ich hab das Zelt, aber was, wenn der Boden durchweicht ist? Was wenn ich nirgendwo essen gehen kann? Normal bin ich absolut für sowas zu haben, aber als ich die pro und cons überlegt hab, kam mir das in den Sinn. Was ich gut kann ist zuhören. Dafür brauch ich keine Gummistiefel im Rucksack. Vielleicht braucht das keiner, aber das ist das, was ich beitragen kann. Ach so, und ich schreib öffentlich ungern, wann ich genau wohin fahre. Daher hab ich das so vage gelassen. Aber denken kannst du es dir wahrscheinlich eh und wenn du es genau wissen willst, schick mir einfach ne PN
  9. Ja, irgendwie schon. Zumindest gucke ich mir die mal an. Ein langer wäre schon schicker. Ich bin grad so mimimimimi. so fit bin ich glaub ich nicht. Ich brauche ja noch Ruhetage für den Hund und mich und An- und Abreise. 30km pro Tag ist derzeit das Maximum. Lieber wäre mir ein längerer. Bah, wenn ich mich so selbst lese, bin ich grad voll im Jammermodus. Ich gucke mir glaub ich nachher trotzdem mal alle Vorschläge an und die Bilder, die man so ergoogeln kann.
  10. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, will ich ziemlich bald den Eifelsteig laufen. Ich werde diese Woche natürlich die Nachrichten verfolgen und herausfinden, ob ich meinen Plan noch umsetzen kann. Aber realistisch gesehen brauche ich auch eine Alternative. Könnt ihr mir mit Vorschlägen helfen? (Danke @Gibbon für die Idee, die Forumsweisheit zu nutzen). Ich hänge noch sehr am Eifelsteig fest und kann mich für kaum etwas anderes begeistern. Hier sind die Rahmenbedingungen: - ich habe 2 Wochen Zeit - ich reise mit Hund - trainiert habe ich auf Odenwald- und Schwarzwald-Niveau. Will sagen: Hochgebirgsrouten gehen nicht. - wichtig war mir eine vielfältige und interessante Landschaft - ich will nicht ewig an- und abreisen, sondern lieber 2 Tage länger laufen - Eifelsteig sind 320km, das heißt die Länge sollte ähnlich sein - es soll ein Thruhike werden Auf meiner Liste war zum Beispiel der HW1, aber eigentlich will ich mal was anderes sehen als Schwarzwald/Alb oder Odenwald. Und auch der Alpe-Adria Trail war drauf, aber doof daran ist, dass ich den nicht in 14 Tagen durchkriege und außerdem dafür nicht die Fitness habe. Da wir gerade lang und breit über Verletzungen gesprochen haben, halte ich das für ne schlechte Idee.
  11. Was ich gemacht habe, ist, die ersten drei Etappenorte anzuschauen. Kornelimünster, Roetgen, Monschau. Bei allen drei gab es Hochwasser. Danke für die Einordnung der am übelsten betroffenen Gebiete. Ich nutze diesen Post mal, um meine Gedanken zu sortieren. Was spricht dafür und dagegen, die Tour zu machen? - ich könnte die Menschen dort stören, die gerade Schreckliches erlebt haben + ich könnte aber auch helfen - meine eigene Sicherheit ist gefährdet, falls die Regenfälle wieder anfangen + es gibt die nina app, die vor Katastrophen warnt, außerdem sind jetzt alle sensibilisiert + die Vorfreude auf genau diesen Steig und die ganze Planung - möglicherweise sind Campingplätze, Hotels, Pensionen in manchen Orten zu + auf der anderen Seite habe ich ein Zelt, mit dem ich flexibel bin. Falls der Boden nicht komplett aufgeweicht ist + ich finde, es schadet auch nicht, die Folgen der Klimaveränderung live zu sehen. Die Augen nicht zu verschließen. - es ist mein einziger Urlaub alleine dieses Jahr. Ein für mich echt anstrengendes Jahr. Wieviel Stress (vor allem in der Planung der Tage) ist da aushaltbar? Wäre es nicht einfacher, stattdessen den HW1 im Schwarzwald zu laufen?
  12. Ob das diesen Sommer klappt? Ich schaue gerade fassungslos auf die Bilder aus der Eifel und versuche mir vorzustellen, wie es den Menschen dort wohl gehen mag.
  13. Was ich für mich entdeckt habe: Gespräche führen. So hab ich mit einer Altenheimbewohnerin, einer Odenwaldclub-Strecken-Markiererin und einem nicht-trinkenden-Obdachlosen an nur einem Tag bestimmt 1,5h erzählt. Und als die Nacht mal nicht so doll war: nachmittags aufm Waldweg nen Nickerchen gemacht und anschließend Espresso getrunken.
  14. Dem stimme ich zu. Ich hab die 10 km nur gewählt, weil sich dann jeder vorstellen kann, dass es keine Beschwerden gibt.
  15. Es geht glaub ich gar nicht darum, ob das gut oder schlecht ist. Es ist einfach so. Ich bin auch so ein Kandidat: nur wertvoll, wenn ich was mache. Im Gegensatz zu dir glaube ich aber, dass das nicht immer so war. Babies und kleine Kinder haben dieses Problem mit dem Leerlauf nicht. Auch du wirst es nicht gehabt haben. Schlafen, Essen, Spielen, die Welt erkunden, Sachen erleben (gute und schlechte), wieder schlafen. Erst mit Kindergarten oder Schule schleicht sich das so langsam ein.
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