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Ultraleicht Trekking

Julia mit Hund

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  1. Dumm nur, dass du dann quasi schon wieder von vorne anfangen musst, weil nach 12,26 Jahren sich schon ein Großteil wieder geändert hat!
  2. Ich hab auf meiner letzten Tour auf dem Ith-Hils-Weg gute Erfahrung damit gemacht, den Hüttenbesitzer / -betreiber vorher anzurufen. Dadurch hatte ich eine Genehmigung, dort auch zu übernachten. Klar ist das total bürokratisch, aber wir wohnen nun mal in Deutschland und ich hab mich so ehrlich gesagt auch viel besser gefühlt.
  3. Haha, wenn man sich Regen wünscht, kommt keiner! Ich wollte eigentlich auf dem Ith-Hils-Weg mein Regen-Mindset überprüfen und mal schauen, ob ich mit nassen Klamotten und Zelt klarkomme. Und dann hat's keine Minute geregnet!
  4. ganz viele haben nur auf, wenn der Mond zunehmend und gleichzeitig der Tag ungerade ist. Es sind eben Vereine, die auf Mithilfe angewiesen sind und lohnen muss es sich ja auch. Klar haben die nicht Montags offen, wenn kaum jemand vorbei kommt. Für die Planung des HW1 ist das ziemlich blöd. Ich hab quasi eine Liste angelegt und für jeden Eintrag dazu geschrieben, an welchen Tagen die offen haben. Nutze ich die NFHs und Wanderheime nicht, bleiben die Orte - wo man aber zwangsläufig reservieren muss, sonst steht man auch mal vor einem Problem wie einige Berichte im Netz es beschreiben. Und man muss auch immer mal wieder ein paar km extra dafür einplanen, weil der HW1 oben am Trauf lang läuft.
  5. Hmm, das hört sich ja nicht so einfach an. Danke für eure Antworten! Ich überlege echt, ob sich das Zelt dann noch lohnt oder ob es nicht einfacher wäre, mit festen Unterkünften auszukommen. Auf der anderen Seite finde ich es total nervig, 14 Unterkünfte im Vorab zu suchen und zu buchen und dann auch festgelegt zu sein, wie weit ich jeden Tag laufe. Meh. Wäre ich mit Zelt zwar auch in gewisser Weise, aber da gibt es trotzdem viel mehr Flexibilität und ich lieb den Minimalismus.
  6. Hey, ich bereite gerade den HW1 für diesen Sommer vor. Weiß jemand von euch, ob man Naturfreundehäuser und Wanderheime anschreiben und fragen kann, ob man bei denen ein Zelt aufstellen darf? Gerade dann, wenn sie geschlossen haben. Frage #2 wo gäbe es noch Campingplätze außer bei km 100 in Lauterbach? Folgende NFHs, WHs und Campingplätze hab ich schon. Nicht alle bieten Übernachtung an und viele haben nur an ausgewählten Tagen offen. KM Name 83 NFH Am Brand 100 Campingplatz Lauterbach 112 NFH Himmelreich 131 NFH Immenreute 145 Wanderheim Wasserberghaus 159 NFH Boßlerhaus 182 Wanderheim Burg Teck 215 Wanderheim Eninger Weide 248 Wanderheim Roßberghaus 285 Wanderheim Fuchsfarm | Nägelehaus 311 Wanderheim Lochenhütte
  7. Ja, bei mir ist auch ein Shake der Auslöser. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass ein Shake in einer Tüte geht. Lediglich die Reinigung seh ich nicht. Auch die Vorschläge von dir @Bergschlumpf wären nix für mich.
  8. Eigentlich wollte ich das Gedöns mit den Plastikbeuteln nicht. Aber das Gewicht und die Tatsache, dass ich in dem Thread oben nicht was zum Bestellen gefunden hab, lässt mich überlegen, ob ich das nicht einfach mal ausprobieren sollte. Es ist so einfach und leicht. Habt ihr mir noch einen Tip, wie ich das Saubermachen hinkriege? Ich habe bislang nichts dabei, sondern reinige meinen Topf, indem ich einen Schluck Wasser darin heißt mache. Das heiße Wasser reinigt alles und danach trinke ich es einfach aus. Minimalistisch und UL halt.
  9. Ich bin ein bisschen am Überlegen, ob ich mir ein Coldsoaking Gefäß zusätzlich zum Kocher mitnehme. Ich hatte bei dem Backpacker Foodie Rabatt zugeschlagen und da sind ein paar Ideen drin, die super für mich passen würden. Frage: was ist da die Marke der Wahl für UL? Möglichst gesund (wird ja Plastik sein) und möglichst leicht…
  10. Schon fast wieder da: Baiersbronner Seensteig. Der hat wirklich traumhafte Etappen!
  11. Hi, ich bin gerade in der Planung zu meinem HW 1 und nach der wirklich schönen Begegnung auf dem Ith Hils Weg frag ich mich, ob es am HW1 auch Trailangels hier unter euch gibt? Pingt mich einfach mal an, wenn ihr Lust habt, nen Wanderer mit Hund zu unterstützen! Grüße, Julia
  12. Bin dann mal 4 Tage den Lieserpfad wandern. Wieder mit Hund und auch mit einem meiner Kinder. Drückt die Daumen, dass es nicht so viel regnet!
  13. Auf jeden Fall! Ich glaub, ich hatte auch nur 1 Hundebegegnung auf der gesamten Strecke und das war an einer Gaststätte am Flugplatz, wo eine kleine Version frei rumlief. Viele, viele Kilometer konnte ich sie frei laufen lassen. Nur Zecken darfste nachher ziehen, jede Menge.
  14. Tag 2. Reuberghütte - Ith-Holzen. 33km Als ich aufwache, ist es schon lange hell und zu meiner größten Freude sind um mein Zelt herum überall Sonnenflecken. Ich kann also meinen Espresso im morgendlichen Wald zwischen lauter Sonnenflecken trinken. Dies ist einer der schönsten Moment auf der ganzen Wanderung. Wie immer frühstücke ich nichts und packe erst zusammen, als das Koffein meinen Kopf erreicht hat. Dieses langsame Wachwerden im Wald morgens ist das Größte für mich. Und dann schaut euch nochmal dieses schöne Hütte an, wie sie im Morgenlicht dasteht: Die ersten zwei Kilometer geht es durch den Wald, auf Forststraßen, die hier immer noch schöner sind als bei mir daheim. Erst später heute wird es welche geben, die dann so langweilig sind wie ich sie kenne. Danach treten der Hund und ich aus dem Wald raus und für viele Kilometer werden wir jetzt eher am Waldrand laufen und immer in die grünen Täler schauen können. Ungefähr so wie hier (sagte ich schon, dass das Wetter prächtig ist?): Schon bald laden Bänke ein, sich am Waldrand hinzusetzen und auf Delligsen herunterzuschauen. Aber die ersten 5km sind noch nicht geschafft und so laufe ich weiter. Immer in der Hoffnung, dass auch später noch welche kommen. Und ich hab Glück: kurz nach km 5 kommt noch eine letzte Bank und ich kann - schon wieder in der Sonne - frühstücken. Auf Delligsen selber hatte ich mich eigentlich gefreut und eine kleine Mahlzeit eingeplant. Aber mir war nicht bewusst, dass es schon so schnell kommen würde und ich quasi gerade erst gefrühstückt haben würden. Naja. So ein Highlight ist das Dorf dann auch nicht und so verschiebe ich die Mahlzeit aufs nächste Dorf. Nach Delligsen geht es erstmal 2-3km den Berg rauf. Nicht steil, aber kontinuierlich: Ich vertreibe mir die Zeit mit dem Anstiegs-View meiner Garmin-Uhr, den ich bislang komplett ignoriert habe. Aber eigentlich ist es sehr hilfreich zu sehen, wie der Anstieg ausfällt und wie weit man ihn schon gemeistert hat. Und ruck zuck bin ich dann oben und erfreue mich an weiteren wunderbaren Ausblicken vom Waldrand auf die Ebenen mit ihren Dörfern, grünen Wiesen und blauem Himmel. Kurz bevor es nach Kaierde runter geht, liegt noch eine Hütte am Wegesrand, die perfekt für einen zweiten Kaffee ist. Während ich meinen Espresso trinke, versuche ich die "Gipfel" einzuordnen und überlege, wo mich der Weg jetzt wohl lang führt. Und dann kommt doch tatsächlich ein nettes Pärchen um die Ecke der Hütte und hat eine Karte dabei. Ganz altmodisch (sie beäugen meine Karte am Handgelenk auch ziemlich skeptisch). Aber sie kennen sich hier aus wie in ihrer Westentasche und können mir sofort zeigen, wo ich langlaufen werde und dass der große Halbkreis, der mich erwartet, mich einmal durch den Hils führt. Immerhin: einen Teil des namen-gebenden Höhenzugs lerne ich jetzt endlich kennen. (Der zweite Teil, den Ith, werde ich morgen den ganzen Tag laufen). Als sie hören, wo ich noch hin will, erschrecken sie fast, denn es sind jetzt noch 20km mit etlichen Höhenmetern. Jetzt wird mir auch etwas mulmig und ich mache mich lieber auf den Weg, runter nach Kaierde. Solltet ihr den Ith-Hils-Weg am Wochenende laufen, würde ich euch unbedingt das Café empfehlen. Leider hatte es zu, als ich dran vorbei kam, aber das ist wohl eine Genossenschaft, die jeden Freitag Kuchen backt, den es dann am Wochenende zu kaufen gibt. Aber auch sonst ist Kaierde ein nettes Dörfchen mit kleinem Bachlauf durch die Ortsmitte: Nach 20km erreiche ich Grünenplan und schlinge hungrig Schnitzel, Pommes und Salat in einem Schnell-Imbiss runter. Es gibt zwar auch eine gehobenere Gaststätte dort, aber die hatte eine Konfirmations-Gesellschaft da und war völlig unter Wasser. Mit Entsetzen stelle ich außerdem fest, dass ich meine Tage bekommen habe und keinerlei Hygiene-Artikel dabei habe. Puh. Es wird echt Zeit, dass diese öffentlich zugänglich sind! Ich weiß, dass wir hier ein überwiegend männliches Publikum auf dem Forum haben, aber da müsst ihr jetzt durch! Jetzt muss ich auf das Angebot von @dennisdraussenzurück kommen. Und tatsächlich hilft er mir aus der Patsche und versorgt mich. Ich bin extrem dankbar für diesen Menschen, der so großzügig mit seiner Zeit und seiner Unterstützung ist. Danke, Dennis! Da ich außerdem in der Zeit, in der ich auf ihn wartete, die zweite Tafel Trailmagic-Schokolade aufgegessen habe, bin ich jetzt voller Energie für den nächsten Anstieg: Es geht das erste Mal durch Nadelbaumbestände und es riecht ganz prächtig. Oben angekommen, zeigt sich aber auch der Nachteil dieser Nadelbäume: sie sind in einem der letzten Stürme mächtig geschädigt worden. Mir öffnet sich eine Fläche völliger Zerstörung. Später werde ich auch feststellen, dass wegen dieser Schäden eine Umleitung eingerichtet wurde, aber irgendwie gab es von meiner Seite aus keine Schilder oder ich hab sie nicht gesehen. Aber es bestand jetzt auch keine Gefahr für mich. Vieles war schon geräumt und gestapelt - es war halt einfach nicht schön. Was allerdings durch diese Zerstörung möglich war: den Weg der letzten Tage UND den des kommenden Tages vor sich ausgebreitet zu sehen. Was für eine Aussicht! Ich gehe in Gedanken nochmal durch die Erlebnisse der ersten Etappe und denke: da drüben ist der Leineberglandbalkon, da ist mein Lieblingshöhenzug und da hinten hab ich geschlafen. Und ich schau mir den Ith an, den man von hier in seiner ganzen Länge sehen kann. Wahnsinn. Vor mir liegen jetzt noch 10 km und so langsam merke ich es auch. Doch jetzt kommt als nächstes erstmal der Wilhelm-Raabe-Turm. Ich hab ja schon geschrieben, dass man hier nicht so gut sehen kann wie vom Lönsturm des ersten Tages (leider ist die Datei zu groß, sonst hätte ich auch das Bild hochgeladen). Aber huuui, ist die Konstruktion gewagt! Wer Höhenangst hat, sollte nicht auf den steigen! Die letzten Kilometer ziehen sich dann für mich. Die Forststraßen sind jetzt nicht mehr so schick und die Beine werden schwerer. Ich halte Ausschau nach einem Schlafplätzchen, aber die bewaldeten Hänge sind doch alle ziemlich steil. Und die Aussicht auf eine Dusche auf meinem heutigen Campingplatz treibt mich auch voran. Spoiler: die waren schon abgestellt, als ich kam und hatten außerdem nur kaltes Wasser... Also weiter. Eine letzte Rast. Noch ein bisschen Schokolade, das Wasser austrinken. Zu meiner Erbauung geht es kurz vor Schluss nochmal ordentlich hoch. Das ist natürlich nicht gerade das, was man sich wünscht am Ende eines langen Wandertages, aaaaber das ist ein absolutes Top-Klettergebiet und ich stelle mir vor, wie ich hier klettere, und schaue den Kletterern hinterher, die gerade von einem langen sonnigen Tag zurück zu ihren Bussen schlendern. Man kann sogar eine Höhle besichtigen, die Rothensteinhöhle. Das gönne ich mir dann doch noch und genieße die Abendstimmung in diesen Kletterfelsen: Und dann ist es auch nicht mehr weit bis zum Campingplatz. Die schauen nicht schlecht, als ich so spät mit Rucksack und Hund auftauche, denn eigentlich sind sie nur Freitag bis Sonntag Mittag da. Dann, wenn die Kletterer hier pennen. Aber ich darf trotzdem ein Plätzchen buchen und finde einen trockenen Boden unter einem ausladenden Baum. Der Rest ist recht feucht durch die frisch gemähte Wiese. Ich wasche mich noch mit kaltem Wasser (yeah) und esse eine Portion Buchweizen-Bulgur und dann ist Hiker-Feierabend! Ein letztes Bild noch vom heutigen Tag, denn es gab mal wieder wunderschöne Waldwege: Wartet, noch eins, aber dann ist Schluss:
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