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Ultraleicht Trekking

ULgeher

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  1. Ich glaube nicht unbedingt, dass der Kabelwiderstand beim Laden eine so grosse Rolle spielt. Klar gibt es da Verluste, aber am Netzteil steht ja eigentlich immer genügend Leistung bereit. Es kommt aber wohl auch darauf an, wie sich die Ladeelektronik verhält. Viel wichtiger ist der Widerstand auf jeden Fall beim Entladen, da dort die Verluste die "Reichweite" der Powerbank reduzieren. Was die Widerstände angeht: Bei meinen Messungen habe ich häufig deutliche Spannungsabfälle an den Batteriehalterkontakten gemessen. Es waren zugegebenermassen nicht die teuersten Batteriehalter, aber diese Kontakte sind schon eine kritische Stelle. Wie das bei den F1/F2 aussieht weiss ich nicht. Es lohnt sich aber bestimmt, diese Kontakte und die der 18650er immer sehr sauber zu halten. Das spricht aus meiner Sicht eher für eine "fertige" Powerbank, die dann auch gut gekapselt ist.
  2. Meine Überlegung war, dass in der Mitte der Zug seitwärts am grössten ist, und deshalb dort die Stoffbahn am stärksten gedehnt wird. Die Abweichung zwischen spannungslosem und aufgebautem Zustand dürfte inetwa eine Kettenlinie ergeben. Aber Du hast natürlich recht: Man kann wohl jede einigermassen kontinuierlich gekrümmte Form annehmen, die "Kettenlinie" (oder was es dann genau ist) betrifft dann nur die Abweichung davon unter Spannung.
  3. Das Gestänge wird wohl die Form einer Kettenlinie annehmen. Allerdings ist das Gestänge ja zwangsgeführt, so dass Du auch andere Formen bilden kannst. Die Kettenlinie ist aber auch dazu da, Spannung in die Flächen zu bringen (also die Flächen zwischen den Stangen). Ich würde deshalb ev. eine kleine Kettenlinie vorsehen, so dass der Stoff in der Mitte zwischen den Stangen genügend Spannung erhält. Ich habe keine Erfahrung im Kuppelzeltbau, könnte mir aber vorstellen, dass das viel wichtiger ist als der erste Punkt.
  4. OT: Aber ganz verstehe ich nicht, was Du damit sagen willst. Mein Punkt war, dass wir (Hiker) uns sehr viel Mühe mit LNT geben (und zu Recht), und auf der anderen Seite sehr wenige Leute mit sehr vielen Packtieren (habe zum Beispiel eine Person mit 4 Pferden gesehen) extreme Spuren hinterlassen... Das ist für mich eine andere Kategorie als die Bären... Und ich weiss, Pferde haben andere Parasiten als Menschen usw, aber trotzdem fand ich das extrem nervig.
  5. Der Grundriss ist eigenlich gleich wie beim Stratospire, nur dass das Problem der "flachen" Ecken (die die weiter vom Stock entfernt sind) dadurch gelöst wurde, dass die Ecken weiter rausgezogen wurde, während das TarpTent diese mit dieser "Pitchlock"-Konstruktion hochgesetzt hat. Für die "Veranda" wäre der Durston-Grundriss aber vorteilhaft, da damit mehr Fläche zur Verfügung wäre...
  6. Damit hast Du aber erst eine Türe, eingehängt statt mit RV. Die Variante "Veranda" geht damit aber nicht, bzw. Du gewinnst keine zusätzliche Fläche. Das ist genau das, was mich beim Trailstar fasziniert: Einerseits sturmfest schliessen zu können (alle Seiten am Boden), und andererseits offen viel zusätzliche Fläche "mit Dach" zu haben, z.B. so wie hier: http://www.secretmountain.co.uk/wp-content/gallery/blog-images/130818_00001680_em5_ipad.jpg Aber wahrscheinlich geht das nicht so einfach mit einer starreren Konfiguration ums Innenzelt. Ich werde demnächst mal ein Papiermodell bauen
  7. Würdest Du das wieder so machen, oder hat die Konstruktion aus Deiner Sicht wichtige Nachteile? Bisher neige ich dazu, eine Art Duplex zu planen, mit einem in die Türoffnung einzippbaren weiteren Dreieck. So liesse sich die Türe wie beim Duplex nutzen (wegrollen bei schönem Wetter, geschlossene Apside, halb geöffnete Apside). Je nach Einsatzgebiet könnte das zusätzliche Dreieck mitgenommen und bei "Regen ohne Sturm" eingesetzt werden. Die Spitze würde am Ende des RV wohl eine Art einstellbare Zugentlastung (in Querrichtung) benötigen, z.B. ein Band mit Klappschnalle oder Leiterschnalle, und eine Stoppvorrichtung damit der RV nicht aus versehentlich vollständig getrennt würde. Macht das so Sinn?
  8. Irgendwie sehe ich den nicht auf dem Bild. Wenn der RV geschlossen ist, hängt dann die Falte einfach nach innen, oder hast Du diese zur Seite gespannt oder sonstwie aufgerollt? Eine weitere Möglichkeit wäre vielleicht, in den normalen RV-Eingang bei Bedarf ein weiteres Dreieck für die Veranda hineinzuzippen. Das würde einen RV erfordern, der sich oben komplett aushängen liesse. Der Abschluss oben könnte dann unter einer Belüftungshutze geschützt sein. Aber wahrscheinlich hast Du das auch bereits ausprobiert
  9. ... Aber beide haben Vorteile, und die Frage ist, ob sich diese kombinieren lassen. Wilbos Falteingang geht genau in dieser Richtung. So könnte eine Seite das Innenzelt aufnehmen, mit dem Vorteilen des Duplex, und die Apsis etwas der Flexibilität des Trailstars erben. Das TS ist wirklich genial in seiner Einfachheit und Stabilität, aber eben nicht für zwei Personen. @wilbo Dein Salino-Falteingang gefällt mir sehr gut! Ich hatte auch schon in der Richtung nachgedacht, aber nicht herausbekommen, wie die Kante verlaufen muss. Sehr schön gelöst! Hast Du mal darüber nachgedacht, ob sich mit einem Reissverschluss die Falte 'wegzippen' liesse? Bin zwar kein grosser Fan von RV, aber bei meinem Tramplite-Klon ging das mit dem 5er Aquaguard ganz gut... Wobei das auf zwei RV hinauslaufen würde, fürchte ich... Die andere Variante wäre etwas wie beim Tarptent Rainbow, mit einer zusätzlichen Plane die man über die Öffnung spannen kann. Allerdings müsste der Abschluss halbwegs dicht und flatterfrei erfolgen...
  10. Seit einiger Zeit zerbreche ich mir den Kopf, wie (und ob) sich die Flexibilität eines Trailstars auch mit einer Konstruktion mit 2 zentralen Stützpunkten erhalten lässt. Mit einem Trailstar-Klon war ich vor einiger Zeit in Lappland unterwegs, mit einem Innenzelt ähnlich dem 1er Ooksnest. Sehr gut gefallen hat mir, dass ich das TS einerseits sehr offen "mit Vordach" aufbauen konnte. Den regengeschützten Bereich habe ich sehr viel genutzt, um Dinge zu trocknen oder auch zum Kochen. Andererseits konnte ich das TS auch vollkommen geschlossen aufbauen wenn der Wind stark war. Für den Einsatz zu zweit ist mir der Innenraum eines TS aber zu gering, und der regengeschützte "Aussenraum" ist ja dann auch weg. Auch war die Kopf- und Fussfreiheit nicht optimal, wenn das TS geschlossen aufgebaut wurde. Nun möchte ich ein Zelt/Tarp bauen, welches mit zwei Stöcken aufgespannt wird. Diese könnten symmetrisch angeordnet sein wie bei einem Zpacks Duplex. Gut gefällt mir aber auch die versetzte Anordnung der Stöcke wie beim StratoSpire oder dem Sierra Designs High Route Tent. Nun zu meinem eigentlichen Problem: Ich möchte auf mindestens einer Seite eine Apside haben, welche sich entweder geschlossen aufbauen lässt oder als "offene Veranda", und das mit möglichst einfachen Mitteln. Beim TS wird dies sehr einfach durch unterschiedliche Stocklängen erreicht. Dies lässt sich aber wahrscheinlich mit 2 Stöcken nicht mehr realisieren, da die Abspannpunkte nicht mehr "frei im Kreis herumwandern" können. Beim TarpTent "Double Rainbow", welches ich auch mal hatte, liess sich ein weiteres Stück Silnylon mit Klett zwischen die Seiten der Apside einfügen (Bild hier). Dieser Raum war aber recht klein und die Konstruktion sehr wacklig, jedenfalls verglichen mit dem TrailStar. Auch ist diese Lösung für mein Empfinden sehr kompliziert (Klett, Reissverschluss) und anfällig verglichen mit dem Trailstar. Vielleicht liesse sich so eine "Veranda" aber auch einfacher realisieren? Und vielleicht gibt es auch komplett andere Ansätze? Fragen über Fragen, bei welchen ich jetzt auf Euer geballtes MYOG-Wissen und Eure Phantasie hoffe
  11. Nein, ich denke nicht, dass das eine französische Naht ist. Was ich mache ist auf Englisch eine "flat felled seam"... Das wäre dann wohl eine Kappnaht (aber keine doppelte). Aber auch eine doppelte würde sich mit Vorkleben herstellen lassen, ev. in zwei Schritten. Nachtrag: Habe mal (auch aus Eigeninteresse) die beiden Varianten aufgezeichnet, die umgelegte franz. Naht und die Kappnaht so wie ich sie verstehe: Bei der umgelegten franz. Naht gibt es drei Nähte, und eine geht durch fünf (!) Schichten, während es bei der Kappnaht nur drei sind (allenfalls auch einmal vier). Ich vermute aber, dass die Stabilität in Querrichtung inetwa diesselbe ist: Die Schwachstelle ist wohl die erste "perforierte Linie", wenn man "von Aussen an die Naht kommt". Ausfransen sollten wohl beide nicht.
  12. Hier ein paar Bilder, welche das Verfahren zeigen (mit Resten des Ali-Silnylons, welches ich für mein Zelt verwendet habe): Zuerst pinne ich die zu verbindenden Stücke mit Stecknadeln entlang der Naht zusammen, hier auf einen alten Holzboden: Danach schmiere ich die sehr verdünnte Silikonlösung mit einem Pinsel unter die Überlappung und beschwere diese anschliessend. Manchmal reihe ich zur Beschwerung einfach kleine Gewichte auf, z.B. M10-Muttern, oder mit Haushaltfolie unterlegte Bücher. Nun sind die Flächen zum Kleben fixiert. Alternativ kann die Kappnaht auch bereits "umgelegt werden". Das Ergebnis nach dem Kleben (oben Variante "umgelegt", unten nur Überlappung geklebt): Die Silikonmenge ist dabei so gering, dass sich die Flächen problemlos wieder auseinanderziehen lassen. Die Verbindung hält aber alles so sicher zusammen, dass einfach darüber genäht werden kann. Hier die umgelegte Variante "in der Luft" hängend: Nun nähe ich die erste Naht der Linie entlang. Dabei können die beiden Teile nicht gegeneinander verrutschen: Hier das Ergebnis für die umgelegte Variante. Die bereits umgelegte Kante ist rechts der Naht sichtbar (roter Pfeil). Dann nähe ich die zweite Naht. Wichtig ist dabei, die Flächen gut auseinanderzuziehen, falls die beiden Teile auch hinter der Naht noch zusammenkleben sollten. Oben mit bereits vorgeklebter "Einklappung", unten "von Hand": Und das Endergebnis von oben und unten: Die Anfertigung der Kappnähte bleibt so trotz des rutschigen Materials eingermassen stressfrei. Man muss nach dem Kleben aber ein paar Stunden warten bis die Flächen genügend zusammenhalten. In dieser Zeit mache ich einfach etwas anderes. Anders als beim Kleben mit Elastosil ist das Ziel hierbei keine starke Verbindung sondern nur minimale Haftung. Es bleiben auch keine sichtbaren Rückstände wie beim Klebestift. Gewicht wird auch nicht nennenswert aufgetragen.
  13. +1 für die Heringe! Ein MSR Blizzard ist bei uns auch günstiger und besser erhältlich als die "Deuce" und könnte die paar extra Gramme durch "double use" kompensieren, wenn man nicht ausgerechnet gerade nachts mal muss Ich war auch papierlos unterwegs, und bin auch der Meinung, dass mittelfristig das Papier das grössere Problem ist. Aber man will ja vorbildlich sein, und ein ordentliches Loch ist trotzdem gut, besonders in trockenem Klima. Wenn ich allerdings an die Kilometer Pferde-, Maultier- und Lamascheisse denke, die mir auf dem PCT direkt auf dem Trail begegnet ist, manchmal direkt am oder im Wasser, und die damit verbundenen Fliegenplage, so frage ich mich, weshalb ich eigentlich eine Schaufel mitgeschleppt habe...
  14. Das wird wohl nicht ohne Spezialfuss und -Maschine gehen, fürchte ich. Sieht aber cool aus Elastosil finde ich sehr schwierig zu verarbeiten, und es fügt Gewicht hinzu. Die "verdünntes Silikon-Methode" ersetzt den Klebestift, allerdings lassen sich die dann "nassen" Teile sehr viel besser glatt aufeinander fixieren. Das zusätzliche Gewicht ist so gering dass es keine Rolle. Selbst wenn der Klebefilm nicht durchgängig ist verhindert er das Verschieben. Der einzige Nachteil ist die Stinkerei (Belüftung), und dass man halt warten muss bis das Benzin weggetrocknet ist. Ich poste später ein paar Fotos eines Teststücks hier. Sonst verwende ich einfach viele Nadeln (quer gesteckt).
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