Jump to content
Ultraleicht Trekking

ULgeher

Members
  • Gesamte Inhalte

    269
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Über ULgeher

  • Rang
    Fliegengewicht

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Gramtechnisch zwar nicht so der Wahn, aber wenn Gas dann finde ich so was ganz praktisch. So wärmt die Flamme das Ventil nicht unnötig (bei einem Windschutz der ganz runter geht muss man schon ein wenig aufpassen)... wobei es in der Kälte ja auch erwünscht sein kann die Kartusche warm zu halten. Das Problem bei den Alufolien ist doch eigentlich, dass der Windschutz vor allem auch oben um Flamme und Topf reichen sollte. Da diese aber konstruktionsbedingt recht weit vom Boden weg sind, muss der Windschutz sehr hoch sein.
  2. Ist jetzt vielleicht OT, aber trotzdem eine ketzerische Frage: Wie dicht muss denn ein Rucksack überhaupt sein? Meine Erfahrung ist, dass an einem Regentag eh irgendwann mal Wasser reinkommt, und zwar wenn man den Rucksack öffnet um was rauszunehmen oder was nicht mehr trockenes reinpackt. Und wenn Wasser mal drin ist (auch wenig) arbeitet es sich durch den Druck und die Bewegung weiter durch den Inhalt. Ich frage mich manchmal ob es nicht sogar gut wäre, wenn Wasser welches reinkommt unten wieder rauslaufen könnte, so dass sich auf Dauer am Rucksackboden kein See bilden kann. Ich bevorzuge jedenfalls einen wasserdichten Packsack für was wirklich trocken bleiben muss.
  3. Die Zellen sind so aber komplett ungeschützt, ebenso die Lötstellen. Und der Schaumstoff schützt wohl nicht gross gegen verbiegen... Ich würde da eine stabile Trägerplatte vorziehen, auch wenn das Ding am Ende etwas mehr wiegt, und eine Schutzschicht oben drauf.
  4. Ja,, schon, das scheint das DxG zu sein das es auch be extex gab. Dyneema ist ein Markenname für UHMWPE-Fasern, es gibt aber meines Wissens auch andere Hersteller, z.B. in China. Die von mir verlinkten Stoffe sind aber andere. So kostet das bei Seattlefabrics fast die Hälfe ($16 pro yd gegenüber $13/0.5yd). Es hat aber nicht den diagonalen Ripstop, jedenfalls sehe ich den auf dem Photo nicht. Auch dachte ich, das DxG bei extex habe eine Acrylbeschichtung gehabt und nicht PU. Preislich finde ich das von Seattlefabric recht interessant, weiss aber nicht, was es taugt... Deshalb meine Frage...
  5. Das sind ja schon mal gute Nachrichten! Was haltet ihr von den beiden anderen Ripstops? https://www.seattlefabrics.com/60-210-D-Dyneema-Nylon-Ripstop-1695-linear-yard_p_1096.html https://dutchwaregear.com/product/210d-pack-material/
  6. Ich bin ein grosser Anhänger des DxG, aber dieses scheint es vielerorts nicht mehr zu geben. Mir ist auch nicht klar, ob es überhaupt noch hergestellt wird. Laut ExTex schon, aber nicht lieferbar, auf der Seite von Colin Ibbotson steht aber, er würde keine Rücksäcke mehr herstellen da es das Material nicht mehr gebe. Nun habe ich diese beiden Gewebe gefunden, die doch recht ähnlich zu sein scheinen: https://www.seattlefabrics.com/60-210-D-Dyneema-Nylon-Ripstop-1695-linear-yard_p_1096.html https://dutchwaregear.com/product/210d-pack-material/ Habt jemand hier im Forum diese schon verwendent? Das von Seattle Fabrics scheint die diagonalen Fäden nicht zu haben, das von Dutchware sieht aber so aus wie das Original. Das von Seattle hat aber einen vernünftigeren Preis, und PU- statt Acrylbeschichtung...
  7. Ich weiss nicht. Ich hatte einen Silnylon-Boden bei einem Tarptent, und der hat mich immer nur genervt. Trotz vieler Silikonstreifen war das Ding immer extrem rutschig. Wenn würde ich eher ein leichtes PU Ripstop nehmen und in Kauf nehmen, dass es nicht wirklich wasserdicht ist.
  8. Ich werde vorsichtig sein, und vielleicht eine Fensterfolie drunter legen, auch wegen Schmutz (ich möchte das Innenzelt mit dem Tarp verbunden lassen, ausser dieses ist nass). Bisher habe ich immer das extex Zeltbodenmaterial verwendet, aber bei 90g/m2 macht der berechnete Gewichtsunterschied beim Innenzelt 150g aus. Ein Bivi wäre zwar leichter, aber Bivis haben andere Problems (siehe Kondens-Thread, und dann gibt es ja noch die Mücken...). Wie @khyalgerade geschrieben hat, lassen sich kleine Beschädigungen mit Tape wohl leicht reparieren. Ich habe mich lange gefragt, ob DCF überhaupt sinnvoll ist. Generell ist es mir egal, ob mein Rucksack am Ende 200g schwerer ist oder nicht (insgesamt, das gilt natürlich nicht für jeden Gegenstand einzeln). Aber ich habe so lang hin- und herüberlegt, dass ich es einfach mal ausprobieren möchte, trotz der exorbitanten Preise. Nicht zuletzt interessiert mich das Material und ich möchte mal was damit machen um es kennezulernen.
  9. Nach langem hin und her habe ich mich entschlossen, für den Boden eines Innenzeltes 1oz/yd (34g/m2) DCF zu verwenden. Mir sind die Vor- und Nachteile von DCF bekannt, und bei den DCF-Preisen ist das auch ein wenig Wahnsinn. Ich möchte aber keine Diskussion pro vs. contra Cuben lostreten. Bei diesem Projekt ist mir einfach das Gewicht wichtig, und ich wollte einfach mal Cuben ausprobieren, trotz Preis. DCF-DCF Nähte werde ich nähen und anschliessend übertapen. Wie verfahre ich nun aber am besten bei Übergängen zu anderem Material, in meinem Fall Ripstopp oder YKK #3 Reisser? Die Naht zum Reisser wird auch weniger stabil als eine Kappnaht sein. Irgendwo habe ich gehört, dass die Dyneema-Fasern dazu neigen, sich unter dem Zug des Garns seitlich zu verschieben. Bei einem Innenzelt sollte das aber wohl nicht kritisch sein, oder? Was sind eure Ideen und Erfahrungen dazu? Bei dem schweineteuren Material möchte ich nichts falsch machen...
  10. Wahrscheinlich lässt sich das nicht so pauschal beantworten und hängt von der Powerbank ab. Unter 'guten' Verhältnissen ist der Unterschied wohl nicht gross. Bei wenig Licht könnte er aber wichtig werden. Nach dem was ich in diesem Thread gelesen habe, könnte der wichtigste Vorteil sein, dass bei Schwachlicht keine Entladung 'rückwärts' über das Panel erfolgt wie das einige berichtet haben. Siehe auch hier: Ob das passiert hängt halt von der Elektronik in der Powerbank ab. Falls da z.B. ein TP4056 drin ist passiert das nicht.
  11. ULgeher

    Rucksack Volumen

    Was noch dazukommt, siehe hier: Wenn Du bei "kritischen" Temperaturen unterwegs bist, d.h. nachts unter 5 Grad, siehe Thread (das ist bei mir sehr häufig der Fall), dann lohnt sich ein grösserer Rucksack, da Du Deinen Quilt am Morgen relative lose einpacken kannst bis sich (hoffentlich) eine Gelegenheit zum Auslüften ergibt. Ein grösserer UL-Rucksack ist nicht sooo viel schwerer, wichtig ist eher, dass er gut "aufgefüllt" werden kann.
  12. Da hast Du natürlich recht... zum Beispiel (bei 18g/m2 Cuben) geschätzte exorbitante 50g Gewicht? Aber nee, Du hast recht, es lohnt sich nicht... wobei, es soll ja Leute geben, die anderswo wegen viel weniger fanatisch werden (und die Haptik sollte bei einem VBL ja nicht so eine Rolle spielen, da man ja eh Unterwäsche drin trägt)
  13. Solange Du regelmässig Sonne hast, bist Du auf der sicheren Seite. Problem ist nur, wenn Du eine Woche bei wirklich nass-kaltem Wetter unterwegs bist. Das ist aber wohl eher tausend oder so km weiter nördlich kritisch Dann kannst Du den Schlafsack nie trocknen, stopfst ihn jeden Tag feucht in den Rucksack, und dann ist die Loft relativ schnell im Eimer. Ich weiss jetzt nicht, wo Du genau unterwegs sein wirst. Der Region nach würde ich aber hoffen, dass Du 1) wenig Kondensprobleme haben wirst da nicht zu kalt und feucht, und 2) falls doch, den Schlafsack ab und zu an der Sonne und im Wind wieder trocknen kannst.
  14. Diese VBLs sind ja nicht gerade günstig. Den Double Use als Not-Biwaksack finde ich aber attraktiv. Bei den Preisen ist mir der Gedanke gekommen, ob sich so was nicht ebensogut aus Cuben zusammenkleben liesse? Cuben ist ja leicht, dampfdicht, reissfest, nimmt kein Wasser auf, und serienweise Löcher sollte es beim Einsatz als VBL nicht erhalten. Und wenn es bei einem allfälligen Noteinsack leidet, ist das dann auch egal. Klar, die Alubedampfung fehlt dann, aber wieviel die wirklch "hilft" ist eine andere Frage. Oder habe ich da was übersehen?
  15. Ich habe darüber auch schon nachgedacht... Gerade für Jacken und dgl. brauche ich doch immer wieder viele Iterationen, bis alles passt. Ich zeichne die Schnittmuster am Computer und drucke sie dann aus. Besonders das zusammenkleben nervt, und die entstandenen Flickwerke (die Muster) sind schwierig zu lagern, da sie sich nicht so gut rollen oder falten lassen. Ich erwäge gerade zwei Lösungen: Wie @AlphaRay vorgeschlagen hat, könnte ein Beamer gut geeignet sein. Das projizierte Bild liesse sich recht einfach entzerren, mit Hilfe einer zusätzlichen Kamera. Diese müsste ein projiziertes Raster aufnehmen und die Entzerrung berechnen. Auf diesselbe Art könnte das projizierte Bild auch skaliert werden. Erfordert eine Digitalkamera mit Stativ, einen Beamer, und ein wenig Programmieren. Das mache ich aber ganz gerne. OpenCV hat geeignete Funktionen. Das Ginge ganz dann ganz ohne Papier. Die andere Möglichkeit, und die werde ich zuerst ausprobieren, ist ein grosser Plotter mit / ohne Laserschneider. Auch das ist ein Bastelprojekt, aber durchaus machbar (z.B. https://www.instructables.com/id/CoreXY-Laser-Engraver/). Meine Idee ist, damit auf billiges Packpapier ab Rolle zu zeichnen (mit einem Marker), und dieses ggf. zusätzlich mit dem Laser auszuschneiden. (Stoff könnte gleich mit dem Laser geschnitten werden, aber bei Outdoorstoffen würde ich das nicht machen wollen wegen Beschichtungen etc die hässlicher Verbrennungsprodukte abgeben. Für Baumwolle sollte das aber ok sein). "Lohnen" tut sich das alles wahrscheinlich nicht, aber ich bin am MYOGen interessiert, nicht nur bei Trekking-Dingen... Es gibt so viel interessantes zu tun
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.