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Ultraleicht Trekking

ULgeher

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  1. Lange war ich auf der Suche nach guter Schneiderkreide. Mit den quadratischen Dingern von Prym wurde ich nie so richtig warm, und auch nicht mit "Trickmarkern" und dergleichen. Für Tarps und Rücksäcke verwende ich die unterschiedlichsten Eddings (gerne bei schwarzem Material auch weiss). Anzeichnen idealierweise von innen oder in der Saumzugabe. Nun habe ich bei Aliexpress aber einen guten Stift gefunden. Die Minen sind schmal und aus einem seifigen Material, welches gut sichtbar ist und doch leicht auswaschbar ist. Die Linien sind auch ohne Schärfen schmal genug (Beispiel hier auf DxG): https://de.aliexpress.com/item/32969268997.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.20654c4debJSEv Ist vielleicht auf was für den Koffer?
  2. Cooles Projekt! Was mir aber noch nicht klar ist, ist die Anwendung. Wenn das Tarp aufgebaut ist und ich bei Sauwetter raus muss, was ziehe ich dann an?
  3. Ich nehme auch immer die 2. Variante. Seitenteile mit Kappnaht an Boden, und dann den Kanten entlang zur Spitze hin mit einer franz. Naht verschliessen. So lässt sich auch recht einfach eine Bodenwanne erzeugen, und die Seitennähte können von Bodenwanne zur Spitze in einem Stück genäht werden. Bei Variante 1 ist das etwas schwieriger wegen der "krummen WInkel". Der Reissverschluss am Eingang ist mit Variante 2 auch einfacher anzufertigen. Er bildet den Übergang zwischen Boden und Frontteil, und die seitlichen Enden verschwinden in der franz. Naht auf der Seite. Siehe Bild unten. In Ray Jardine's Anleitung zu seinem Net Tent ist die Reihenfolge anders (Variante 1). Bei Netzwänden geht das noch einigermassen, da diese dehnbar und deswegen ziemlich "masstolerant" sind, aber bei RV und anderen Materialien fand ich das recht unpraktisch.
  4. Mit den 150er Icebreaker habe ich wiederholt sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Noch schlechtere erging es mir mit ähnlich dünnen Shirts von Ortovox. Was bei mir aber seit Jahren sehr gut hält sind die Shirts von SmartWool. Diese bestehen laut Hersteller aus 87% Merino und 13% Nylon.
  5. Zum Preis: Die gibts / gabs auch fast 100€ günstiger, z.B. bei TrekkInn. Wenn Deine undicht war, dann war sie entweder kaputt (->Umtauschen) oder es hat irgendwo reingeregnet. Meine ist jedenfalls dicht, auch bei vielen Stunden Dauerregen. Wie schon erwähnt wurde muss jede Regenjacke auch korrekt eingesetzt werden. Dass Du z.B. am Rücken beim Wandern von innen nass wirst (gerade mit Rucksack) ist normal. Die Feuchtigkeit sollte sich aber nicht beliebig weiter ansammeln. Dazu hilft: 1) viel Belüftung, auch bei atmungsaktiven Materialien (aber so, dass es nicht reinregnet oder ablaufendes Wasser reinläuft), und 2) Aktivität, um Wärme zu produzieren, und 3) die richtige Unterbekleidung. Bis jetzt aber hier raus...
  6. Vielleicht die Haglöfs LIM III? Ich habe diese und bin sehr zufrieden mit Gewicht und Funktion, und sie hat sich auch bei Dauerregen in Lappland gut bewährt.
  7. Ich habe genau diesen (aber etwa zum halben Preis gekauft) und gebrauche ihn selten bis nie. Der Grund ist, dass die Befestigung recht umständlich ist und ich ihn deshalb nicht eben mal kurz montiere. Auch kann man damit nicht rückwärts nähen. Zum Verriegeln muss deshalb das ganze Stück um 180 hin- und hergedreht werden. Das wäre alles noch ok, wenn der Nutzen des Fusses deutlich spürbar wäre. Bei mir jedenfalls war das aber nicht der Fall. Bei Silnylon bin ich zum Vorkleben übergegangen. Das Nähen ist danach relativ einfach.
  8. ULgeher

    PCT 2020

    Es kommt wahrscheinlich auch darauf an, ob man in einer grossen Gruppe wandert. Wenn ja, sind diese Campspots sicher eine gute Sache, nicht zuletzt weil die Belastung so auf wenige Orte konzentriert bleibt. Mich haben bei meinem Sierra-Sectionhike die planierten blankgefegten Böden als Unerlage aber eher abgeschreckt. Auch waren solche Spots häufig an Seen, wo die Moskitos häufig waren. Ein wenig vom Wasser oder feuchtem Untergrund weg waren diese aber meist kein Problem mehr. Zuletzt schienen mir die etablierten Spots auch bärentechnisch nicht so gut. Ich habe gerne unterwegs ausserhalb des Camps gegessen und das Camp so "sauber" gehalten. Bei häufig benutzten Spots ist das sicherlich nicht der Fall. Guthook soll aber gut sein wegen der "social media" Funktion. Mir hat ein Hiker gezeigt, wie z.B. günstige Flussüberquerungsmöglichkeiten eingetragen sind (in der Art von "guter stabiler Baumstamm 300m flussaufwärts", mit Datum des Eintrags). So was ist sicherlich früh in der Saison sehr nützlich.
  9. Stellst Du denn vor dem Einfädeln den Nähfuss hoch? Das sollte die Teller auseinanderschieben, und der Faden sollte automtisch zwischen die Teller zu liegen kommen. Beim Runterstellen sollte der Faden dann automatisch eingeklemmt werden. Wichtig ist natürlich, dass Du nach dem Einfädeln und vor dem Runtenstellen des Fusses den Faden durchziehst, so dass er nirgends mehr lose liegt und vor allem zwischen den Tellern durchgeht. Schlaufen hatte ich mal, weil das Blech, welches bei der Spulenkapsel die untere Fadenspannung reguliert (es gibt dort eine Schraube), verbogen war. Je nachdem, ob der untere Faden dann links oder rechts unter diesem Blech durchgezogen wurde, war die Fadenspannung dann höher oder tiefer. Bei einer alten Maschine könnte der Greifer auch noch das Problem sein, falls dieser irgendwelche Scharten aufweist, an welchen der Faden hängen bleiben könnte. Eine oben und unten korrekt eingestellte Fadenspannung ist auf jeden Fall absolut wichtig. Diese muss oben u.U. erhöht werden, wenn Du durch viele Stofflagen durchnähst, da dann mehr Reibung entsteht und mehr Kraft notwendig ist, um den oberen Faden zurück zu ziehen. Ein sehr glatter Faden ohne Fusseln kann das Nähen bei vieler Lagen erleichtern. Der Gütermann Allesnäher ist z.B. recht glatt. Auch sollte die Nadel gross genug sein.
  10. Wieso ist ein wasserdichter Reissverschluss weniger stabil als ein normaler Spiralreissverschluss? Die YKK aquaguards sind ja auch Spiralreisser, oder? Ein Vorteil der fehlenden Abdeckung ist aus meiner Sicht, dass diese nicht eingeklemmt werden kann.
  11. ULgeher

    Merino vs. Fleece

    Nachhaltigkeit ist ja nicht so einfach zu beurteilen. Bei mir halten die KuFa-Dinger ewig, die aus Merino leider überhaupt nicht. Auch muss ein KuFa-Fleece, welches nicht als Baselayer getragen wird, recht selten gewaschen werden (bei mir jedenfalls). Das wird die Ökobilanz verbessern, und vielleicht ist der Plastikaustrag dadurch auch geringer.
  12. Es kommt halt darauf an, wie häufig Du das Gerät benutzt. Die Jahresgebühr und die monatlichen Kosten haben mich auch erst abgeschreckt. Allerdings kannst Du mit dem Safety-Plan für 20€/Monat ohne Mehrkosten das Gerät monatsweise (muss nicht ein Kalendermonat sein) aktivieren und deaktivieren. Eine Reihe von Preset-Messages mit verschiedenen definierbaren Adressaten und Positionsangabe ist kostenlos (unbegrenzte Anzahl, quasi manuelles "Tracking"), sowie 10 weitere beliebige Messages. Für eine längere Wanderung fallen da die Kosten nicht so ins Gewicht, für ab und zu ein Wochenende aber schon. Ich versuche auch gar nicht, Dich jetzt umzustimmen, aber einige Vorteile hast Du meiner Meinung nach schon mit dem inReach, die vielleicht nicht so offensichtlich sind. Gegenüber den PLBs hast Du damit im Zweifelsfall (Notfall) auch (bidirektionale) Kommunikation. Nehmen wir an, Du bist verletzt und begibst Dich auf eine alternative Route, oder Du willst über Deinen Zustand informieren (ist ja wichtig ob Du 3 Tage warten kannst oder unmittelbar in Lebensgefahr bist), oder Du rufst Hilfe für jemand anderen. Bei Bedarf kannst Du auch einen wirklich guten Wetterdienst abfragen. Ich habe auf einer Solo-Wanderung jeweils ab und zu die kostenlosen Positionsmeldungen abgesetzt. Da dabei gleichzeitig auch die "Mailbox" abgefragt wird (kostet nix wenn nichts reinkommt), war ich so auch erreichbar... und prompt hat jemand in meinem näheren Umfeld einen Unfall gehabt. Wäre dieser schlimmer verlaufen, wäre das für mich ein Grund für einen sofortigen Abbruch gewesen. Will sagen: Das inReach hat auch für nicht-onlinesüchtige, die unterwegs gar nicht kommunizieren wollen ausser ab und zu vielleicht einer "ok, hier bin ich"-Message, durchaus wichtige Vorteile... (P.S.: bei Interesse würde ich das Gerät bei Übernahme der laufenden Kosten auch verleihen, einfach PN senden)
  13. Genau. Solange der Rucksack leer ist geht das sehr einfach. Aber selbst gefüllt kann man die Ecke meist noch problemlos nach innen schieben. Einmal richtig zusammengefaltet bleibt die Ecke auch drin, ausser man stösst sie beim Packen wieder raus. Wenn der Rucksack auf dem Boden steht und man von oben stopft geschieht das aber kaum jemals. Und selbst wenn ist das kein Unglück.
  14. Genau. Ich habe mich da relativ nahe am Original gehalten, ausser dass ich D-Ringe zur Befestigung der Enden verwendet habe. Die Schnüre sind übrigens Schnürsenkel. Mit den beiden langen an der Seite lässt sich auch etwas hinten/unten am Rucksack befestigen, z.B. eine Zeltunterlage. Diese drei Schnüre helfen, den Rucksack sicher geschlossen und in Form zu halten.
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