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Ultraleicht Trekking

ULgeher

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  1. Ich würde eine doppelte Kappnaht verwenden. Meine Frage wäre eher, was du mit "oben Windhose" gewinnst? Klar bist du oben durch die Jacke geschützt, aber wenn du dich mal hinsetzt oder die Jacke raufrutscht wirst du oben trotzdem nass und innen läuft dann alles runter. Es gibt ja auch Beinlinge, aber ob das eher Jäger und Fischerkram ist und zum Wandern taugt weiss ich nicht.
  2. Hast recht, auf der Beschreibung im Shop, die ich sah, stand in der Tabelle mit den Eigenschaften "winddicht" und nicht "wasserdicht", und im Text hatte ich das wasserdicht überlesen. Zum Preis: Die Dynafit hatte ich vor ein paar Jahren bei trekkinn bestellt für rund 100€.
  3. Wenn's was wirklich wasserdichtes sein soll, so kann ich die Dynafit Transalper 3L empfehlen (https://www.dynafit.com/de-de/transalper-3l-hose-uni-08-0000070647). Die ist gewichtsmässig in derselben Liga, aus einem 3-Lagen-Material, und kann dank des relativ engen Schnitts auch einfach so über Shorts oder einem dünnen Baselayer getragen werden. Damit bin ich in Lappland bei viel Wind und Regen gut klargekommen. Bei deutlich wärmerem Wetter ist die aber nix, aber dann ist es ja auch eher egal ob man nass wird.
  4. Es ist ein wenig schwierig, genau zu verstehen, wie die beiden Schlaufen aussehen. Photo?
  5. Bei einem Tarp bläst der Wind eh überall rein (z.B. an der Seite untendurch), das ist ja gerade der Sinn davon (im Ernst, deshalb gibt es ja kaum Kondensprobleme). Wenn der Wind nun tatsächlich um 180 Grad drehen sollte und es plötzlich von der anderen Seite reinregnet, würde ich das "bat wing" einfach an der anderen Seite einhängen. Wegen "locker" eingehängt: Beim Ray Jardine-Tarp gibt es ja noch die Beaks, und die Türe (bat wing) ist zurückversetzt und folgt mit wenig Abstand der Aussenwand. Da bläst nicht viel rein. Sie z.B. dieses Bild auf seiner Webseite. Ich habe mit dem RJ Tarp und einem Trailstar bereits ziemlich stürmische und regnerische Nächte verbracht, auch in den Alpen auf über 2500m. Im Wesentliche stellt man dann das Tarp dann sehr flach auf. Das geht etwas zu Lasten der Kopffreiheit, dafür wächst der horizontale Platz aber enorm, was bei Regen viele Vorteile hat. Bei viel Wind kann man es in Windrichtung direkt am Boden befestigen, ohne die Leinen. Da die Windgeschwindigkeit mit der Entfernung vom Boden zunimmt, ist man so bereits ein wenig aus den Windspitzen raus. Im schlimmsten Fall drückt eine Böe das Tarp einfach runter, wie bei einem Zelt übrigens auch. Wenn's ganz schlimm kommt liegst du einfach mehr oder weniger unter einer Plane. Ob sich aber dann ein Zelt aufstellen lässt (und hält), sei mal dahingestellt. Für mich ist die Grenze eines Tarps bei Schneetreiben erreicht. Dann braucht es ein dem Boden entlang geschlossenes Zelt.
  6. Für sein Tarp hat Ray Jardine so was konstruiert. Er nennt es "Bat Wing". Das funktioniert meiner Erfahrung nach recht gut, macht die unterschiedlichen Aufbauvarianten mit, und lässt trotzdem noch Belüftung zu. https://www.rayjardine.com/ray-way/Tarp-Kit/BatWing/index.htm
  7. Ist das mit Fleece nicht ein Problem? Ich nehme bei querelastischem Fleece die Dehnrichtung quer zum Arm, und quer zum Körper. So ist der Fleece in beiden "Längsrichtungen" zugstabil. Wenn der Fleece nun querelastisch ist, wird er dann nicht über die Schultern hinweg gedehnt?
  8. Zur Stabilisierung des Apex würde ich es einfach alle 30cm oder so mit dem Innenfutter vernähen. Das kann man ganz unabhängig vom Schnitt tun. Das sieht man dann von aussen nicht, und es beeinflusst auch die Loft nicht gross, da das Apex um die Nähte rum bauscht und die Aussenschicht lose aufliegt. Bei meiner Jacke (nicht Raglan) habe ich Futter+Apex und Aussenschicht an den Schultern an den Nahtzugaben zusammengenäht (und dann gewendet). Das hält beide Teile so zusammen, dass sie sich nicht gegeneinander verschieben, und man hat keinerlei Nähte, die durch alle Schichten hindurch gehen, ausser bei den beiden Seitennähten. Das Vorgehen ist hier beschrieben: http://www.thru-hiker.com/maximajacket.html, ich habe die Jacke frei nach dieser Anleitung nachgebaut (mit eigenem Schnittmuster). Eine interessante Möglichkeit ist übrigens auch, für Rücken und Brust etwas dickeres Apex zu verwenden als für die Arme. Das ist ev. bei einem "normalen" Schnitt einfacher und spart etwas Gewicht, und man hat mehr Bewegungsfreiheit um die Schultern rum.
  9. Ich würde das Mesh prov. fixieren (auf Stoss zusammenschieben) und mit einer breiten Zickzacknaht die Kanten verbinden. Das sollte genügend gut halten.
  10. Ist doch schön geworden dein Tarp! Das verstehe ich gut. Ich bin den umgekehrten Weg gegangen und war richtig erstaunt, wie einfach es ist, "normale" Textilien zu nähen... Klebeband geht auf Silnylon nicht, wenn dann ein normaler Leimstift, z.B. an den Enden (gibt aber ein wenig Sauerei). Dann gehen auch dünne Nadeln. Diese machen zwar ein kleines Loch, da die Kappnaht aber am Ende eh mit Silikon abgedichtet wird ist das egal. Die sicherste Methode ist meiner Meinung nach aber, die Naht mit sehr verdünnter Silikonlösung "vorzuheften", siehe meinen Post hier: Das mache ich aber nur wenn ich sehr viel Zeit habe, oder sehr "sicher" arbeiten will. Normalerweise verwende ich einfach die Stecknadeln.
  11. Hmm, man müsste halt mit einem Format anfangen, das sich sowohl Drucken als auch als HPGL oder Gcode oder was auch immer dein Cutter verwendet exportieren lässt. Aber ich verstehe das Hindernis schon, allerdings ist ja auch Open Source-Programmierung mit Aufwand verbunden (das Öffentlichmachen und Code pflegen), aber an Ende haben alle etwas davon. Mit scheint, so was müsste sich auch mit Schnittmustern machen lassen. Und auch ohne Gradierung ist ein Muster für eine bestimmte Grösse trotzdem nützlich.
  12. Das Problem sehe ich schon. Aber gerade mit einem Programm wie Valentina lässt sich das gut lösen. Erstens kann man das Schnittmuster jederzeit relativ einfach ausdrucken. Und zweitens lassen sich die Grössen über Parameter ändern. Ich finde das sehr praktisch, da ich so je nach Stoffdicke und Dehnbarkeit Anpassungen vornehmen kann. Aber Du hast schon recht, ein nicht so begonnenes Projekt so verfügbar zu machen ist mit Aufwand verbunden. Aber im Sinne des Community-Gedankens eine gute Sache.
  13. Was ich erstaunlich finde, ist dass es nicht mehr Seiten / Sammlungen für freie Schnittmuster gibt (z.B. unter einer Creative Commons-Lizenz, oder einfach gratis). Es gibt wahrscheinlich viele unter uns, die auch mal ein Kleidungsstück zerlegen und ein Schnittmuster daraus anfertigen oder anpassen, aber diese Arbeit fliesst selten in die Community zurück. Das ist erstaunlich, sind doch T-Shirt, Jacken, Hosen, aber auch Rucksäcke immer recht ähnlich aufgebaut. Vielleicht wäre dieser Thread eine Möglichkeit, diese zu sammeln? Ich beginne mal hier. Bei Shelby gibt es die "Vuokatti"-Patterns für Shirts und Hosen. Aus dem Shirt lässt sich mit einem Reissverschluss problemlos eine Jacke anfertigen. andersj.se hat eine grosse Sammlung von Schnittmustern für Mützen, Handschuhe, Zelte, und vieles mehr. Ich habe diesen Regenhandschuh aus 3-Lagen-Lamitat genäht, und diesen hier aus Apex mit Aussenlage aus Ripstop. Beide Schnittmuster waren sehr gut. Ein sehr gutes Schnittmusterprogramm ist "Valentina". Dies ist eigentlich ein parametrisches 2D-CAD-Programm, mit dem sich Schnittmuster erzeugen und gut in der Grösse anpassen lassen. Ich habe die "Testing"-Version und diese läuft absolut stabil. (es gibt einen Ableger davon, seamly2d, aber das scheint lediglich eine Kopie von Valentina zu sein, ohne zusätzliche Funktionen, und die Webpage ist chaotisch. So lässt sich nicht mal eine lauffähige Installation runterladen, und auch dazu muss man eine Email-Adresse angeben -- ein Unding bei Open Source).
  14. Genau, das ist was ich oben beschrieben habe. Dann sollte das Laden auf 1.5A beschränken sein. Allerdings müssen dann die Widerstände auf der Platine weg. Noch langsamer (und effizienter) wäre es, mit den 500mA zu laden, die von einem normalen USB-Port bezogen werden können (also wenn z.B. das Phone am Computer hängt). Das geht mit den 2x 15kOhm gegen Masse (wobei genau genommen dann der Port mit dem zu ladenden Gerät über die Datenleitungen "sprechen" sollte - ob das Phone das aber prüft ist eine andere Sache). Gewisse Geräte interpretieren verbundene D+ und D- allerdings als "ich kann soviel Strom beziehen, bis die Spannung abzusinken beginnt". Also ausprobieren. Bei einem normalen USB-Port dürfen sie das aber keinesfalls. Das wäre der Vorteil der 2x15k gegen Masse (wenn es denn klappt). OT: Oder du nimmst doch eines dieser Ali-Module. Bei mir funktionieren diese gut und der Ladestrom ist um die 1A.
  15. Das einfachste, um zu sehen ob das überhaupt klappt, wäre ein altes Kabel zu "schlachten" (in der Mitte entzweischneiden oder D+/D- herauspräparieren und V+ und GND belassen). Dann kannst du die Datenleitungen verbinden (zum Phone hin) und der Ladestrom sollte sich auf 1.5A reduzieren. Wenn du damit Erfolg hast, kannst du die beiden Datenleitungen "im Kabel" mit je 15k mit GND verbinden. Falls das klappt und sich der Ladestrom auf 500mA reduziert kannst du immer noch entscheiden, ob du dich an die Modifikation der Platine wagst.
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