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Ultraleicht Trekking

ULgeher

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  1. ULgeher

    Nähen von Cuben/DCF

    Ich weiss nicht. Ich hatte einen Silnylon-Boden bei einem Tarptent, und der hat mich immer nur genervt. Trotz vieler Silikonstreifen war das Ding immer extrem rutschig. Wenn würde ich eher ein leichtes PU Ripstop nehmen und in Kauf nehmen, dass es nicht wirklich wasserdicht ist.
  2. ULgeher

    Nähen von Cuben/DCF

    Ich werde vorsichtig sein, und vielleicht eine Fensterfolie drunter legen, auch wegen Schmutz (ich möchte das Innenzelt mit dem Tarp verbunden lassen, ausser dieses ist nass). Bisher habe ich immer das extex Zeltbodenmaterial verwendet, aber bei 90g/m2 macht der berechnete Gewichtsunterschied beim Innenzelt 150g aus. Ein Bivi wäre zwar leichter, aber Bivis haben andere Problems (siehe Kondens-Thread, und dann gibt es ja noch die Mücken...). Wie @khyalgerade geschrieben hat, lassen sich kleine Beschädigungen mit Tape wohl leicht reparieren. Ich habe mich lange gefragt, ob DCF überhaupt sinnvoll ist. Generell ist es mir egal, ob mein Rucksack am Ende 200g schwerer ist oder nicht (insgesamt, das gilt natürlich nicht für jeden Gegenstand einzeln). Aber ich habe so lang hin- und herüberlegt, dass ich es einfach mal ausprobieren möchte, trotz der exorbitanten Preise. Nicht zuletzt interessiert mich das Material und ich möchte mal was damit machen um es kennezulernen.
  3. ULgeher

    Nähen von Cuben/DCF

    Nach langem hin und her habe ich mich entschlossen, für den Boden eines Innenzeltes 1oz/yd (34g/m2) DCF zu verwenden. Mir sind die Vor- und Nachteile von DCF bekannt, und bei den DCF-Preisen ist das auch ein wenig Wahnsinn. Ich möchte aber keine Diskussion pro vs. contra Cuben lostreten. Bei diesem Projekt ist mir einfach das Gewicht wichtig, und ich wollte einfach mal Cuben ausprobieren, trotz Preis. DCF-DCF Nähte werde ich nähen und anschliessend übertapen. Wie verfahre ich nun aber am besten bei Übergängen zu anderem Material, in meinem Fall Ripstopp oder YKK #3 Reisser? Die Naht zum Reisser wird auch weniger stabil als eine Kappnaht sein. Irgendwo habe ich gehört, dass die Dyneema-Fasern dazu neigen, sich unter dem Zug des Garns seitlich zu verschieben. Bei einem Innenzelt sollte das aber wohl nicht kritisch sein, oder? Was sind eure Ideen und Erfahrungen dazu? Bei dem schweineteuren Material möchte ich nichts falsch machen...
  4. ULgeher

    Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung

    Wahrscheinlich lässt sich das nicht so pauschal beantworten und hängt von der Powerbank ab. Unter 'guten' Verhältnissen ist der Unterschied wohl nicht gross. Bei wenig Licht könnte er aber wichtig werden. Nach dem was ich in diesem Thread gelesen habe, könnte der wichtigste Vorteil sein, dass bei Schwachlicht keine Entladung 'rückwärts' über das Panel erfolgt wie das einige berichtet haben. Siehe auch hier: Ob das passiert hängt halt von der Elektronik in der Powerbank ab. Falls da z.B. ein TP4056 drin ist passiert das nicht.
  5. ULgeher

    Rucksack Volumen

    Was noch dazukommt, siehe hier: Wenn Du bei "kritischen" Temperaturen unterwegs bist, d.h. nachts unter 5 Grad, siehe Thread (das ist bei mir sehr häufig der Fall), dann lohnt sich ein grösserer Rucksack, da Du Deinen Quilt am Morgen relative lose einpacken kannst bis sich (hoffentlich) eine Gelegenheit zum Auslüften ergibt. Ein grösserer UL-Rucksack ist nicht sooo viel schwerer, wichtig ist eher, dass er gut "aufgefüllt" werden kann.
  6. Da hast Du natürlich recht... zum Beispiel (bei 18g/m2 Cuben) geschätzte exorbitante 50g Gewicht? Aber nee, Du hast recht, es lohnt sich nicht... wobei, es soll ja Leute geben, die anderswo wegen viel weniger fanatisch werden (und die Haptik sollte bei einem VBL ja nicht so eine Rolle spielen, da man ja eh Unterwäsche drin trägt)
  7. Solange Du regelmässig Sonne hast, bist Du auf der sicheren Seite. Problem ist nur, wenn Du eine Woche bei wirklich nass-kaltem Wetter unterwegs bist. Das ist aber wohl eher tausend oder so km weiter nördlich kritisch Dann kannst Du den Schlafsack nie trocknen, stopfst ihn jeden Tag feucht in den Rucksack, und dann ist die Loft relativ schnell im Eimer. Ich weiss jetzt nicht, wo Du genau unterwegs sein wirst. Der Region nach würde ich aber hoffen, dass Du 1) wenig Kondensprobleme haben wirst da nicht zu kalt und feucht, und 2) falls doch, den Schlafsack ab und zu an der Sonne und im Wind wieder trocknen kannst.
  8. Diese VBLs sind ja nicht gerade günstig. Den Double Use als Not-Biwaksack finde ich aber attraktiv. Bei den Preisen ist mir der Gedanke gekommen, ob sich so was nicht ebensogut aus Cuben zusammenkleben liesse? Cuben ist ja leicht, dampfdicht, reissfest, nimmt kein Wasser auf, und serienweise Löcher sollte es beim Einsatz als VBL nicht erhalten. Und wenn es bei einem allfälligen Noteinsack leidet, ist das dann auch egal. Klar, die Alubedampfung fehlt dann, aber wieviel die wirklch "hilft" ist eine andere Frage. Oder habe ich da was übersehen?
  9. ULgeher

    Zuschneiden unterstützt durch AI

    Ich habe darüber auch schon nachgedacht... Gerade für Jacken und dgl. brauche ich doch immer wieder viele Iterationen, bis alles passt. Ich zeichne die Schnittmuster am Computer und drucke sie dann aus. Besonders das zusammenkleben nervt, und die entstandenen Flickwerke (die Muster) sind schwierig zu lagern, da sie sich nicht so gut rollen oder falten lassen. Ich erwäge gerade zwei Lösungen: Wie @AlphaRay vorgeschlagen hat, könnte ein Beamer gut geeignet sein. Das projizierte Bild liesse sich recht einfach entzerren, mit Hilfe einer zusätzlichen Kamera. Diese müsste ein projiziertes Raster aufnehmen und die Entzerrung berechnen. Auf diesselbe Art könnte das projizierte Bild auch skaliert werden. Erfordert eine Digitalkamera mit Stativ, einen Beamer, und ein wenig Programmieren. Das mache ich aber ganz gerne. OpenCV hat geeignete Funktionen. Das Ginge ganz dann ganz ohne Papier. Die andere Möglichkeit, und die werde ich zuerst ausprobieren, ist ein grosser Plotter mit / ohne Laserschneider. Auch das ist ein Bastelprojekt, aber durchaus machbar (z.B. https://www.instructables.com/id/CoreXY-Laser-Engraver/). Meine Idee ist, damit auf billiges Packpapier ab Rolle zu zeichnen (mit einem Marker), und dieses ggf. zusätzlich mit dem Laser auszuschneiden. (Stoff könnte gleich mit dem Laser geschnitten werden, aber bei Outdoorstoffen würde ich das nicht machen wollen wegen Beschichtungen etc die hässlicher Verbrennungsprodukte abgeben. Für Baumwolle sollte das aber ok sein). "Lohnen" tut sich das alles wahrscheinlich nicht, aber ich bin am MYOGen interessiert, nicht nur bei Trekking-Dingen... Es gibt so viel interessantes zu tun
  10. ULgeher

    PCT High Sierra Section Hike

    @IdgieSchau mal hier, hier steht eigentlich alles http://ingasadventures.com/tahoe-to-yosemite-pct-section-hike-itinerary-maps-and-apps/ https://www.facebook.com/groups/TYTPCTSectionHikers/
  11. @sknie was ist das denn für einen Anzug? Tyvek ist ja normalerweise nicht dampfdicht, und die Overalls, die ich kenne, auch nicht. @Konradskywas das Silnnylon angeht: ist das denn dampfdicht, und wird das nicht klatschnass weil es Feuchtigkeit aufnimmt?
  12. ULgeher

    Quilt mit Flügeln

    Wie kommst Du in den Quilt rein und raus? Die "Flügel" versperren Dir ja den Zugang zu den Druckknöpfen wenn Du erst mal drin liegst. Ich bin nicht sicher, ob ich die Halskordel-Konstruktion gut beschrieben habe. Sie ist jedenfalls anders als bei Deinem Prototyp. Ein kurzes Band mit Druckknopf, an den Ecken befestigt, erlaubt den Quilt hinter dem Hals zu schliessen. Mit einem elastischen Kordelzug kann man den Quilt dann vorne "verkürzen". Da der Zug elastisch ist, kannst Du jederzeit rein und raus. Hier (https://www.youtube.com/watch?v=WGaHsvtfbFg) bei 1h30 siehst Du wie das funktioniert.
  13. ULgeher

    Quilt mit Flügeln

    Ich habe den Ray Jardine Quilt mit dem "Draft Stopper" (den Flügeln), und einen ohne Stopper aber mit Kordelzug am Hals. Das Problem mit dem Draft Stopper ist, dass er zwar Wind blockt, aber typischerweise neben der Isomatte liegt. So kommt die ganze Kälte vom Boden in den Quilt. Man muss den Draft Stopper dann unter sich klemmen. Das geht, aber ich war nach jeder Bewegung damit beschäftigt, den Draft Stopper wieder zu "organisieren". Klar könnte der Quilt jetzt mit Kordelzügen festgeknotet werden, und das machen einige hier mit verschiedenen Techniken um die Befestigung ein- und wieder auszuhängen. Für mich war die Entdeckung aber der Kordelzug um den Hals bei meinem Karo-Quilt. Hier hinter dem Hals zugeknöpft (Druckknopf) und Kordel zugezogen: Hier offen: Beachte, wie sich beim ersten Bild durch die Befestigung hinter dem Hals und die geschlossene Fussbox die Ränder von selbst nach innen einrollen. Ich habe zwar ein paar Schlaufen der Seite entlang vorgesehen um den Quilt mit Kordeln zu schliessen, habe diese aber nie verwendet. Wenn Du Dich drehst, dreht sich der Quilt nicht mit. Das ist völlig anders als bei einem Schlafsack, und sehr angenehm. Das einzige ist halt, dass Du Dich nicht aufrichten oder hinsetzen kannst, ohne dass Kälte vom Rücken her reinkommt. Dafür kannst Du schnell auf der Seite rausgreifen, was beim Schlafsack nicht geht.
  14. ULgeher

    Tramplite Shelter Version 2019

    Wie steht's denn mit der Länge des Innenzelts und der Kopf/Fuss-Freiheit? Ich frage, weil ich bei meinem Trailstar-Nachbau gerade so knapp ins Innenzelt reinpasse. Aber wenn das Innenzelt etwas durchhängt oder ich rumrutsche, berührt mein Quilt doch den Innenzeltstoff, was nicht so angenehm ist und bei Kondens Probleme geben kann. Sooo viel grösser ist das Tramplite ja nicht, und die hinteren Seiten verlaufen ja auch schräg nach vorne. Ich frage, weil ich mir gerade was in der Art nähe, aus Silnylon, und nicht so sicher bin, dass ich am Ende wirklich eine nennenswerte Platz- oder Gewichtsverbesserung erziele...
  15. ULgeher

    Voluminöser Knoten gesucht

    Danke, es wurde der Ashley. Funktioniert super und ist definitiv gross genug. @Boris: Ich habe das eine Zeit lang gemacht, allerdings mit dem Topsegelschotstek, manchmal mit 1-2 zusätzlichen Windungen. Nur für extreme Spannung verwende ich den Trucker's Hitch. Das wurde mir aber irgendwie zu mühsam, und ich bin wieder zu LineLocs und den mini-ClamCleats übergegangen. Weniger Gefummel, vor allem bei Kälte und Regen, und keine unbeabsichtigte Knoten mehr die sich nur schwer lösen lassen. Das ist mir die paar Gramm wert.
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