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Ultraleicht Trekking

ULgeher

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  1. ULgeher

    PCT 2020

    Es kommt wahrscheinlich auch darauf an, ob man in einer grossen Gruppe wandert. Wenn ja, sind diese Campspots sicher eine gute Sache, nicht zuletzt weil die Belastung so auf wenige Orte konzentriert bleibt. Mich haben bei meinem Sierra-Sectionhike die planierten blankgefegten Böden als Unerlage aber eher abgeschreckt. Auch waren solche Spots häufig an Seen, wo die Moskitos häufig waren. Ein wenig vom Wasser oder feuchtem Untergrund weg waren diese aber meist kein Problem mehr. Zuletzt schienen mir die etablierten Spots auch bärentechnisch nicht so gut. Ich habe gerne unterwegs ausserhalb des Camps gegessen und das Camp so "sauber" gehalten. Bei häufig benutzten Spots ist das sicherlich nicht der Fall. Guthook soll aber gut sein wegen der "social media" Funktion. Mir hat ein Hiker gezeigt, wie z.B. günstige Flussüberquerungsmöglichkeiten eingetragen sind (in der Art von "guter stabiler Baumstamm 300m flussaufwärts", mit Datum des Eintrags). So was ist sicherlich früh in der Saison sehr nützlich.
  2. Stellst Du denn vor dem Einfädeln den Nähfuss hoch? Das sollte die Teller auseinanderschieben, und der Faden sollte automtisch zwischen die Teller zu liegen kommen. Beim Runterstellen sollte der Faden dann automatisch eingeklemmt werden. Wichtig ist natürlich, dass Du nach dem Einfädeln und vor dem Runtenstellen des Fusses den Faden durchziehst, so dass er nirgends mehr lose liegt und vor allem zwischen den Tellern durchgeht. Schlaufen hatte ich mal, weil das Blech, welches bei der Spulenkapsel die untere Fadenspannung reguliert (es gibt dort eine Schraube), verbogen war. Je nachdem, ob der untere Faden dann links oder rechts unter diesem Blech durchgezogen wurde, war die Fadenspannung dann höher oder tiefer. Bei einer alten Maschine könnte der Greifer auch noch das Problem sein, falls dieser irgendwelche Scharten aufweist, an welchen der Faden hängen bleiben könnte. Eine oben und unten korrekt eingestellte Fadenspannung ist auf jeden Fall absolut wichtig. Diese muss oben u.U. erhöht werden, wenn Du durch viele Stofflagen durchnähst, da dann mehr Reibung entsteht und mehr Kraft notwendig ist, um den oberen Faden zurück zu ziehen. Ein sehr glatter Faden ohne Fusseln kann das Nähen bei vieler Lagen erleichtern. Der Gütermann Allesnäher ist z.B. recht glatt. Auch sollte die Nadel gross genug sein.
  3. Wieso ist ein wasserdichter Reissverschluss weniger stabil als ein normaler Spiralreissverschluss? Die YKK aquaguards sind ja auch Spiralreisser, oder? Ein Vorteil der fehlenden Abdeckung ist aus meiner Sicht, dass diese nicht eingeklemmt werden kann.
  4. ULgeher

    Merino vs. Fleece

    Nachhaltigkeit ist ja nicht so einfach zu beurteilen. Bei mir halten die KuFa-Dinger ewig, die aus Merino leider überhaupt nicht. Auch muss ein KuFa-Fleece, welches nicht als Baselayer getragen wird, recht selten gewaschen werden (bei mir jedenfalls). Das wird die Ökobilanz verbessern, und vielleicht ist der Plastikaustrag dadurch auch geringer.
  5. Es kommt halt darauf an, wie häufig Du das Gerät benutzt. Die Jahresgebühr und die monatlichen Kosten haben mich auch erst abgeschreckt. Allerdings kannst Du mit dem Safety-Plan für 20€/Monat ohne Mehrkosten das Gerät monatsweise (muss nicht ein Kalendermonat sein) aktivieren und deaktivieren. Eine Reihe von Preset-Messages mit verschiedenen definierbaren Adressaten und Positionsangabe ist kostenlos (unbegrenzte Anzahl, quasi manuelles "Tracking"), sowie 10 weitere beliebige Messages. Für eine längere Wanderung fallen da die Kosten nicht so ins Gewicht, für ab und zu ein Wochenende aber schon. Ich versuche auch gar nicht, Dich jetzt umzustimmen, aber einige Vorteile hast Du meiner Meinung nach schon mit dem inReach, die vielleicht nicht so offensichtlich sind. Gegenüber den PLBs hast Du damit im Zweifelsfall (Notfall) auch (bidirektionale) Kommunikation. Nehmen wir an, Du bist verletzt und begibst Dich auf eine alternative Route, oder Du willst über Deinen Zustand informieren (ist ja wichtig ob Du 3 Tage warten kannst oder unmittelbar in Lebensgefahr bist), oder Du rufst Hilfe für jemand anderen. Bei Bedarf kannst Du auch einen wirklich guten Wetterdienst abfragen. Ich habe auf einer Solo-Wanderung jeweils ab und zu die kostenlosen Positionsmeldungen abgesetzt. Da dabei gleichzeitig auch die "Mailbox" abgefragt wird (kostet nix wenn nichts reinkommt), war ich so auch erreichbar... und prompt hat jemand in meinem näheren Umfeld einen Unfall gehabt. Wäre dieser schlimmer verlaufen, wäre das für mich ein Grund für einen sofortigen Abbruch gewesen. Will sagen: Das inReach hat auch für nicht-onlinesüchtige, die unterwegs gar nicht kommunizieren wollen ausser ab und zu vielleicht einer "ok, hier bin ich"-Message, durchaus wichtige Vorteile... (P.S.: bei Interesse würde ich das Gerät bei Übernahme der laufenden Kosten auch verleihen, einfach PN senden)
  6. Genau. Solange der Rucksack leer ist geht das sehr einfach. Aber selbst gefüllt kann man die Ecke meist noch problemlos nach innen schieben. Einmal richtig zusammengefaltet bleibt die Ecke auch drin, ausser man stösst sie beim Packen wieder raus. Wenn der Rucksack auf dem Boden steht und man von oben stopft geschieht das aber kaum jemals. Und selbst wenn ist das kein Unglück.
  7. Genau. Ich habe mich da relativ nahe am Original gehalten, ausser dass ich D-Ringe zur Befestigung der Enden verwendet habe. Die Schnüre sind übrigens Schnürsenkel. Mit den beiden langen an der Seite lässt sich auch etwas hinten/unten am Rucksack befestigen, z.B. eine Zeltunterlage. Diese drei Schnüre helfen, den Rucksack sicher geschlossen und in Form zu halten.
  8. Ich glaube nicht unbedingt, dass der Kabelwiderstand beim Laden eine so grosse Rolle spielt. Klar gibt es da Verluste, aber am Netzteil steht ja eigentlich immer genügend Leistung bereit. Es kommt aber wohl auch darauf an, wie sich die Ladeelektronik verhält. Viel wichtiger ist der Widerstand auf jeden Fall beim Entladen, da dort die Verluste die "Reichweite" der Powerbank reduzieren. Was die Widerstände angeht: Bei meinen Messungen habe ich häufig deutliche Spannungsabfälle an den Batteriehalterkontakten gemessen. Es waren zugegebenermassen nicht die teuersten Batteriehalter, aber diese Kontakte sind schon eine kritische Stelle. Wie das bei den F1/F2 aussieht weiss ich nicht. Es lohnt sich aber bestimmt, diese Kontakte und die der 18650er immer sehr sauber zu halten. Das spricht aus meiner Sicht eher für eine "fertige" Powerbank, die dann auch gut gekapselt ist.
  9. Meine Überlegung war, dass in der Mitte der Zug seitwärts am grössten ist, und deshalb dort die Stoffbahn am stärksten gedehnt wird. Die Abweichung zwischen spannungslosem und aufgebautem Zustand dürfte inetwa eine Kettenlinie ergeben. Aber Du hast natürlich recht: Man kann wohl jede einigermassen kontinuierlich gekrümmte Form annehmen, die "Kettenlinie" (oder was es dann genau ist) betrifft dann nur die Abweichung davon unter Spannung.
  10. Das Gestänge wird wohl die Form einer Kettenlinie annehmen. Allerdings ist das Gestänge ja zwangsgeführt, so dass Du auch andere Formen bilden kannst. Die Kettenlinie ist aber auch dazu da, Spannung in die Flächen zu bringen (also die Flächen zwischen den Stangen). Ich würde deshalb ev. eine kleine Kettenlinie vorsehen, so dass der Stoff in der Mitte zwischen den Stangen genügend Spannung erhält. Ich habe keine Erfahrung im Kuppelzeltbau, könnte mir aber vorstellen, dass das viel wichtiger ist als der erste Punkt.
  11. OT: Aber ganz verstehe ich nicht, was Du damit sagen willst. Mein Punkt war, dass wir (Hiker) uns sehr viel Mühe mit LNT geben (und zu Recht), und auf der anderen Seite sehr wenige Leute mit sehr vielen Packtieren (habe zum Beispiel eine Person mit 4 Pferden gesehen) extreme Spuren hinterlassen... Das ist für mich eine andere Kategorie als die Bären... Und ich weiss, Pferde haben andere Parasiten als Menschen usw, aber trotzdem fand ich das extrem nervig.
  12. Der Grundriss ist eigenlich gleich wie beim Stratospire, nur dass das Problem der "flachen" Ecken (die die weiter vom Stock entfernt sind) dadurch gelöst wurde, dass die Ecken weiter rausgezogen wurde, während das TarpTent diese mit dieser "Pitchlock"-Konstruktion hochgesetzt hat. Für die "Veranda" wäre der Durston-Grundriss aber vorteilhaft, da damit mehr Fläche zur Verfügung wäre...
  13. Damit hast Du aber erst eine Türe, eingehängt statt mit RV. Die Variante "Veranda" geht damit aber nicht, bzw. Du gewinnst keine zusätzliche Fläche. Das ist genau das, was mich beim Trailstar fasziniert: Einerseits sturmfest schliessen zu können (alle Seiten am Boden), und andererseits offen viel zusätzliche Fläche "mit Dach" zu haben, z.B. so wie hier: http://www.secretmountain.co.uk/wp-content/gallery/blog-images/130818_00001680_em5_ipad.jpg Aber wahrscheinlich geht das nicht so einfach mit einer starreren Konfiguration ums Innenzelt. Ich werde demnächst mal ein Papiermodell bauen
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