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Ultraleicht Trekking

ULgeher

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  1. Das stimmt sicher für die meisten Fälle. Insgesamt sehe ich das aber eher nicht so entspannt. Wenn so was passiert, dann eben meist nicht bei gutem Wetter. Und nicht immer liegt eine Hütte gleich ums Eck. Wenn dann noch alles durchnässt ist (was nicht so unwahrscheinlich ist, wenn es ein Zelt zerlegt), kann es schon einmal mehr als nur ungemütlich werden. Und nachts wandert man bei schlechtem Wetter auch nicht einfach so weiter, insbesondere nicht in schwierigem Gelände. Die grösste Gefahr ist wohl bei so einem Szenario Unterkühlung... das kann schneller passieren, als man denkt. Damit will ich jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, aber man muss nicht gleich auf "Expedition" sein, damit ein Zeltverlust auch gefährlich werden kann. Aber ich gehe mit dir einig, dass man improvisieren kann, ev. in Zelt einwickeln oder behelfsmässigen Schutz suchen. Aber auch hier: wenn das Wetter so ist, dass ein Zelt zerlegt wird, ist wohl auch das nicht so einfach. Gute und genug Kleidung bietet da auch extra Sicherheit (aber da nehmen wir ja auch nicht gerne "zuviel" mit...). Wenn jetzt Silpoly wirklich deutlich schneller reisst (bei einem realistischen Szenario), wäre das für mich schon ein Argument gegen dieses Material.
  2. Auch interessant in diesem Zusammenhang, auch wenn bereits 3 Jahre alt: von DCF zu Silpoly...
  3. Matte: Falls du die Xlite nimmst, würde ich irgendeine dünne Form von Unterlage in Torsolänge dazunehmen. Ich selbst hatte auf dem nördlichen Kungsleden (Ende August) die XLite short dabei, mit einer 3mm-EVA-Matte als Unterlage. Der Rucksack kam dabei unter die Matte unter die Beine. Zum Schlafsack: Ich glaube, das Entscheidende ist, wieviel du für den Fall der Fälle noch an Reservekleidung mit dabei hast, und wie sehr du ggf. zu leiden bereit bist. Ein Windshirt und Windhose bringen zum Beispiel schon ein paar Grad, und du hast wahrscheinlich noch eine Daunen- oder Apexjacke. Falls dir das eine möglicherweise unangenehme Nacht wert ist, kannst du so beim Schlafsack ein wenig Gewicht sparen. Wie bereits geschrieben wurde, gibt es auf dem Kungsleden ja immer wieder (Schutz)Hütten, und das Risiko ist damit absolut kalkulierbar. Es gibt ja Leute, die den KL ganz ohne Zelt laufen. Gleich sterben wirst du, wenn du sonst halbwegs sinnvoll ausgerüstet unterwegs bist, in einer kalten Nacht also nicht Und Juli ist wohl der wärmste Monat (aber eben, es kann auch dann mal kalt werden und schneien). Ein wenig Risiko in Richtung "stupid light" (oder Minderkomfort) liegt da schon drin. Ganz anders natürlich, wenn es solche Rückzugsorte nicht gibt, da braucht es meiner Meinung nach eine deutlich höhere Sicherheitsmarge. Dasselbe gilt natürlich auch bzgl. Matte. Die Frage ist am Ende, was dir wenige 100 g Gewichtsersparnis wert sind. Ich bin mit den Jahren "gewichtstoleranter" geworden und spare bei der Wärme nicht.
  4. Bei meiner Tour in direkter Nachbarschaft zum Kungsleden (Padjelantaleden, auch in Kvikkjokk gestartet) haben sich die Dexshell Bamboo Ultralite Socken sehr bewährt und über sieben Tage dicht gehalten, ich hatte Befürchtungen wegen Blasenbildung und zusätzlich Linersocken getragen und bin super zurecht gekommen. Ich mache es genauso, jedenfalls wenn das Wasser tief ist. Bei mir sind es die Dexshells mit einem Merino-Liner. Diese Kombi ist erstaunlich dicht. Trotzdem bin ich auf dem südlichen Kungsleden wieder davon abgekommen und habe nasse Füsse vorgezogen. Mir war mit dieser Kombi einfach zu warm, und mit der Zeit wurden die Füsse "dampfig-feucht", was ich als unangenehm empfand. Die Linersocken waren aber immer nur punktuell feucht. Bei nassen Füssen verwende ich abends Hirschtalgcreme, das schützt die Haut relativ gut.
  5. Im Originalthread sind die Bilder nicht mehr verfügbar. Kannst du das Schnittmuster ev. hier posten? Danke!
  6. Ich wasche alle meine Merino-Kleidungsstücke in der Maschine, bei 30 Grad, mit einem Wollprogramm. Plus grössere Wäschestücke in einem Netz (ausser Socken). Die Bekleidungsstücke sind v.a. von Icebreaker, Smartwool, Orthovox, Darn Tough, Devold, Acclima. Einige enthalten einen höheren Kunstfaseranteil (z.B. Smartwool), aber von einer Beschichtung der Wolle höre ich jetzt zum ersten Mal. Ich glaube schon, dass das gemacht wird, aber mich würde interessieren, ob die Kleidungsstücke dieser Hersteller wirklich dieses Verfahren verwenden, oder ob das im "normalen" Merino-Outdoor-Bereich die Ausnahme ist. Bei Icebreaker habe ich mal gehört, dass beim Garn kleine Fasern durch Abflammen (?) o.ä. entfernt würden, aber genau erinnere ich mich da nicht mehr.
  7. Interessant, das wusste ich nicht. Hast du dazu mehr Informationen oder eine Quelle? Ich würde gerne mehr darüber erfahren.
  8. Mein Rucksack ist lustigerweise exakt gleich schwer. Das Gestell ist aus Aludraht und 84g schwer. Damit würdest du das Problem vermeiden mit dem Delrin und allenfalls Bruchgefahr. Das ist aus meiner Erfahrung immer ein wenig ein Problem. Abdichten ist sicherlich sinnvoll, aber wenn du im Regen Dinge ein- oder auspackst (z.B. einen nassen Beutel mit Essen), hast du am Ende trotzdem etwas Wasser drin, und das wird sich ganz unten sammeln. Ich habe mich deshalb auch schon gefragt, ob es nicht sogar gut wäre, unten eine Ablaufmöglichkeit vorzusehen (wie bei den Schuhen ).
  9. Wären denn Regenüberhandschuhe eine Möglichkeit? Ich habe mir mal welche selbstgenäht, aus 3-Lagen-Laminat, die sind 54g das Paar. Die Anleitung dazu ist hier: http://andersj.se/skalhandske-nr-1/ Diese sind unglaublich vielseitig einsetzbar. Ich habe normalerweise noch dünner Fingerhandschuhe, die kann ich auch drunter anziehen. Ausserdem noch ein paar leichte Fäustlinge, die auch drunterpassen. Wahrscheinlich gibt es so was auch zu kaufen.
  10. Diesen da: Vollgepackt mit Essen für 1 Woche sah der dann so aus: Unterwegs ging dann die Faltflasche kaputt, und die PET-Flasche hat dann in der einen Seitentasche Platz gefunden. Das Innenzelt zum Trailstar musste dann rein (die blaue Rolle links im Bild oben). Da ist jetzt mit dem Daunenquilt unten drin... Ich habe am Ende noch die Kombi aus 3mm EVA-Matte (3/4 Länge) und Xlite S rausgekippt und stattdessen eine aufblasbare STS-Isomatte mitgenommen, trotz höheren Gewichts, da damit das Volumen kleiner wurde. Basisgewicht war knapp unter 8kg. Vom Tragen her voll ok, aber so ein richtig kleines Volumen kriege ich nicht hin. Beide Bilder sind jetzt mit Maximalfüllung an Essen. Nach ein paar Tagen sah der dann doch wieder etwas vernünftiger aus
  11. Apex ist soweit ich informiert bin deutlich robuster als Primaloft. Das mit dem grösseren Rucksack stimmt natürlich schon. Aber je nach Tour ist halt sonst viel mehr dabei und weniger Platz für den Quilt übrig. Interessant ist das Thema aber schon. Hier gibt es teils völlig gegenteilige Erfahrungen. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat z.B. @German Touristdie Erfahrung gemacht, dass Apex länger die Loft erhält als Daune. Und was ich aus Ray Jardine's Beschreibung entnehme, ist Apex relativ wenig kompressionsanfällig, aber eben sehr auf Schäden durch "Zerfetzen". Mein RJ Quilt hat sich gut gehalten, irgendwann war mir das Volumen aber viel zu gross, und wahrscheinlich habe ich den auch zu gross genäht (zu breit), da mir die Volumenproblematik nicht bewusst war. Ich habe ihn deshalb verkauft.
  12. Ja, schon, aber was man vermeiden sollte, ist die einzelnen Schichten auseinanderzuziehen. Ray Jardine z.B. schlägt vor, den Quilt mehr oder weniger aus dem Beutel mit möglichst wenig "Hilfe" rauszuschütteln. Ich fand, dass das schon einigermassen geht. Was halt Gift ist, ist eine Schicht (z.B. den Aussenstoff oder eine Lage + Apex) zu packen und daran den Rest mit viel Gewalt rauszuziehen. Dabei riskiert man, dass die 3 Schichten, die ja zusammengehören, gegeneinander stark scheren und das Apex dabei gestreckt wird. Meine Hoffnung mit dem Kompressionssack ist deshalb, dass man den Quilt ohne allzuviel Gewalt in den Sack kriegt. Das nachfolgende (De)komprimieren sollte dann gerade nicht zu solchen Scherkräften führen, da die Sache als Ganzes zusammengedrückt wird.
  13. Grundsätzlich schon. Das Problem ist halt, dass irgendwann zu wenig Platz im Rucksack vorhanden ist. Zum Beispiel hatte ich mal Essen für 7 Tage mit dabei, und weiter ist mir eine Faltflasche kaputtgegangen, so dass ich ersatzweise eine 1.5L PET-Flasche mit rumgeschleppt habe, die dann denn grossen Teil einer Seitentasche belegt hat. Das ging mit dem Daunenquilt gerade noch, aber mit mehr Volumen mit Apex wäre das nicht mehr gegangen. Es ging ja. Allerdings wäre das bei länger andauerndem schlechtem Wetter nicht mehr so gut gegangen. Bei Temperaturen zwischen vielleicht 2 und 6 Grad Nachts und sehr feuchter Luft bleibt halt relativ viel Kondens im Quilt drin. Und tagsüber den Quilt immer wieder auspacken nervt halt auch. Genau! Laut Ray Jardine, der ja jahr(zehnte)lang mit Apex-Quilts unterwegs war, ist nicht die Kompression sondern das Zerren das Problem. Deshalb hat er ja die drei Schichten des Quilts (Apex, Innen- und Aussenstoff) alle 30cm oder so mit Wollfaden verbunden (Bilder hier und hier). Das verhindert das Verschieben der Schichten gegeneinander einigermassen. Meine Überlegung war nun, dass ein Kompressionssack genau das Zerren und Stopfen beim Packen vermeidet... Die anschliessende Kompression sollte ja nicht die Schichten gegeneinander verschieben...
  14. Eben war ich mit einem Daunenquilt auf dem Kungsleden unterwegs. Das ging gut, aber nur, weil ich den Quilt alle paar Tage wieder an der Sonne oder in einer Hütte ganz austrocknen konnte. Deshalb liebäugle ich wieder mit Apex-Quillts. Die Apex-Quilts, die ich bisher hatte, hatten aber immer ein viel zu grosses Packmass. Nun habe ich aber unterwegs einen Wanderer angetroffen, der seinen Apex-Quilt (von as Tucas) auf ein unglaublich winziges Mass komprimiert hat (so wie ich das verstanden habe etwas über 1 Liter für einen 167er Quilt). Bei meinen MYOG Quilts (Ray Jardine mit 2x133, plus einen einfacheren mit 1x133er Apex) schaffe ich das aber nicht annähernd. Ein Problem ist, dass der Quilt wieder aus dem Dry Bag rausquillt bevor ich den oben zurollen kann. Auch ist mir der 133er für Temperaturen knapp über Null Grad nicht warm genug. Aber ich könnte einen 167er oder 200er nähen, das wäre kein Problem. Aber das Problem mit dem Packvolumen bleibt... Meine Frage an euch alle: Wie verpackt ihr eure Apex-Quilts (welche?), und auf welches Volumen kommt ihr dabei? Verwendet ihr Kompressionssäcke, so in der Art (https://seatosummit.eu/collections/compression-sacks)? Ich weiss, dass einige den Quilt einfach lose in den Packliner stopfen, und dann alles oben drauf. Ich sehe durchaus, dass so Platz gespart werden kann. Allerdings habe ich den Quilt trotzdem gerne nochmals separat eingepackt, und bei der losen Packmethode ist das entstehende Volumen halt relativ unklar.
  15. Ich habe eine >40 Jahre alte Bernina Record 830 Electronic, auf einer Auktionsplatform günstig ersteigert. Die besteht (fast nur) aus Metall, ist für die Ewigkeit gebaut, und wird immer noch vom Hersteller gewartet wenn nötig. Ich würde diese jederzeit wieder kaufen und einer "Plastikmaschine" mit viel Elektronik vorziehen. Die Maschine reicht eigentlich für alle Zwecke und hat genügend Kraft, um auch viele Lagen Gewebe zu nähen. Das Einzige, was ich mal gerne gehabt hätte, ist ein Zickzackstich mit "Zwischenstichen", weiss jetzt nicht, wie der korrekt heisst. Ist aber kein grosses Manko. Von Pfaff und andere gibt es bestimmt auch ähnliche mechanische, robuste, Maschinen, ich kenne die Modelle aber nicht.
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