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Ultraleicht Trekking

ULgeher

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  1. Was ich nicht verstehe, ist wie der Poncho sowohl als Zelt als auch als Regenschutz gleichzeitig dienen kann (bzw. wieso man darauf verzichten kann). Das heisst ja sonst, dass Du bei Starkregen komplett nass wirst beim Aufstellen oder wenn Du mal raus musst. Wenn das Klima mild ist mag das ja noch gehen (im Sommer z.B. im Wald), aber in den Alpen wäre mir das zu riskant.
  2. Das Volumen zu Gewichtsverhältnis zu optimieren stand bei dem Projekt nicht so sehr im Vordergrund. Es ging eher darum, dass er einigermassen robust ist und an den Kinderrücken passt ohne blöd auszubeulen. Viele kommerzielle Kinderrucksäcke sind einfach "normale" in klein. Meiner Erfahrung nach funktioniert das aber nicht gut. Zum Beispiel passt ein Hüftgurt in diesem Alter einfach nicht an den kindlichen Körper und ist dann vor allem im Weg. Wichtig war mir, dass genügend Volumen verfügbar war, Taschen für die "Autonomie", und keine komplizierten Schnallen und Deckel. Das schwere Zeug trage eh ich. Mit der durchgehenden Rückenplatte wiegt der Rucksack 550g. Das Volumen ist nicht so einfach zu schätzen, da der Rucksack nicht quaderförmig bleibt sondern gefüllt runder wird. Ich schätze, dass ca. 25 Liter hineingepackt werden können. Grösser ging nicht gut, siehe oben. Der Rucksack ist natürlich zumindest farblich das kleine Modell von diesem hier :
  3. Stand vor kurzen vor demselben Problem, mit praktisch gleich grossem Kind. Vielleicht ist selber Nähen eine Option? Die Chance ist gross, dass das Kind sich freut, auch was genäht zu bekommen. Ausserdem steigt damit vielleicht die Wanderwilligkeit?
  4. ULgeher

    Kinderrucksack

    Da das Thema "Kinderrucksack" im Ausrüstungsthread aufgetaucht ist... ...wollte ich hier mal meine Lösung dafür vorstellen. Die meisten käuflichen Kinderrucksäcke sind für meinen Geschmack entweder sehr klein, oder dann aber bereits recht gross und schwer und haben zu viel Firlefanz dran (ok, ein paar Gadgets müssen ja sein, sonst macht das Ganze ja keinen Spass!). Also habe ich die Nähmaschine angeworfen und drauflosgenäht... Herausgekommen ist ein Rucksack, welcher von oben mit einem RV geöffnet werden kann. Aussen ist eine Tasche aufgenäht, welche eingefaltete Seiten hat und damit viele Platz für "Fundstücke" und dergleichen bietet. Im Innern ist noch eine Tasche mit RV für Dinge, die nicht verloren gehen dürfen. Der Rücken ist mit einer dünnen flexiblen Plastikplatte verstärkt, damit der Rucksack in Form bleibt. (und ja, es sind tatsächlich zwei Signalpfeifen dran ) Um eine Jacke oder sonst was festzuzurren gibt es zwei umlaufende elastische Kordeln, welche auf der Seite, oben, oder auf dem Rücken zusammengehängt werden können. Hier sind die Kordeln auf der Seite verbunden. Im Prinzip könnte die Jacke mit dem Kordel auch oben befestigt werden.
  5. Genau, danke. Ideal wäre eine Liste, die auch andere wichtige "Wegpunkte" beinhaltet. Bei den Schutzhütten habe ich eher vor, diese auszulassen , jedenfalls dieses Jahr.
  6. ULgeher

    Westweg: Infomaterial

    Guten Morgen! Dieses Jahr bleibe ich in der Nähe und möchte den Westweg wandern. Gibt es dazu eine Beschreibung mit Wegpunkten wie Wasserquellen, Einkaufsmöglichkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten u dgl.? Eine simple Liste mit km-Angabe wäre ideal, es soll kein Tourismusprospekt sein.
  7. Ich habe mir mal ein TS genäht, und es auf Lapplandtour alleine genutzt. Dafür war es super, gerade weil man viel Platz hat, um im Regen darunter was zu machen (kochen, Socken trocknen, packen, was auch immer). Mit einer offenen Seite kann man sich auch gut "nach hinten" verkriechen und ist dort immer noch gut geschützt, wenn es "vorne" windet und regnet. Zu zweit geht das aber bereits nicht mehr, da dann Kopf oder Füsse verregnet würden. Zu dritt kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen. Dann ist wohl auch die Stange im Weg. Zur Sturmfestigkeit: - alleine kann man das TS im schlimmsten Fall auch komplett schliessen. Alle Ecken sind dann am Boden, das geht mit einer Umlenkung einer Abspannleine. So ist es sehr sturmfest. - bei den Heringen würde ich nicht sparen. Für mein Trailstar habe ich regelmässig zehn oder sogar mehr Heringe verwendet: Je einen pro Ecke, plus einen in der Mitte jeder Seite, und bei geschlossenem Aufbau manchmal noch an der Spitze einen plus einen weiteren innen für den "Umlenkmechanismus", der das Schliessen des TS von innen erlaubt. Es müssen aber nur die Heringe in den Ecken bombenfest verankert sein, die anderen können ruhig etwas "unterdimensioniert" (sprich: leichter) sein.
  8. Ich habe glaube ich noch nie was direkt unten rausgenommen. Gehen würde es aber schon. Fast alles, was ich tagsüber benötige, ist eh in den Aussen- oder Rückentaschen. Und der Rest ist bei einer Pause von oben gut erreichbar. Auf meiner letzten Tour entlang des PCT hatte ich ganz unten einen Müllsack als Liner. In diesem war das Zelt (lose zusammengelegt) und darauf dann der Daunenquilt (in Silnylon-Beutel) und die aufblasbare Isomatte. All dies benötigte ich nur im Camp. Darauf kam dann schon die Bärentonne, mit selten benötigten Kleidern und Regenbekleidung drumherum als Polsterung. Obendrauf e-Reader und andere Elektronik. Ich könnte mir aber vorstellen, z.B. beim Campaufbau in einem Regenschauer den Rucksack von unten zu öffnen, um das Zelt/Tarp rauszufischen ohne mich durch den Rest "durchgraben" zu müssen. Wie geschrieben finde ich die Öffnung unten aber auch sonst sehr praktisch. Einerseits ist die Konstruktion so sehr viel einfacher. Andererseits ist auch das Einsetzen und Entfernen des Gestänges sehr einfach, da der korrekte Sitz der Carbonstangen oben und unten überprüft werden kann. Und wenn ich was reparieren oder umbauen möchte, ist das so auch viel einfacher möglich, mit etwas Glück sogar mit der Nähmaschine.
  9. Ich habe ja unterdessen noch einen Rucksack mit den Carbonstreben angefertigt, und bin immer noch zufrieden mit der Lösung:
  10. Ohne jetzt die Belastung im konkreten Fall beim TT durchdacht zu haben: Das Nachgeben in einer Böe führt ja auch zu einer Entlastung des Materials (wobei es natürlich auch nicht gut ist, wenn dieses wild rumschlägt). Von daher ist zu sehr mit starren Strukturen "dagegenhalten" auch mit einem Risiko verbunden. Eine gute Auswahl des Zeltplatzes ist immer noch die beste Absicherung...
  11. ULgeher

    USB Leuchte

    Gibt zwar wohl nicht so schönes Licht, ist aber in Stufen dimmbar und halt "Multi-use": Nitecore T360. Vielleicht eine Alternative...
  12. Ginge nicht eines der kleinen Bügeleisen, die z.B zum Ski wachsen eingesetzt werden, z.B die von TOKO ? Haben eine Temperatur Einstellung, ich weiss aber nicht, wie genau diese ist...
  13. ULgeher

    PCT 2020

    Das ist soviel ich weiss nicht erlaubt. Das Essen muss auch tagsüber im Kanister sein. UPDATE: Das scheint doch zu gehen... Der Kanister ist schon irgendwie recht sperrig, allerdings kann man ja mit der Zeit, wenn er nicht mehr ganz voll ist, auch anderes Material mit reinpacken. Ich glaube übrigens nicht, dass für 8 Tage Nahrung in einen BV450 passt. Es muss ja alles was riecht noch mit rein, nicht nur das Essen selbst.
  14. Nylon (ohne Silikonbeschichtung) definitiv, auf einer tiefen Stufe. Ich habe das in einer Anleitung von Thruhiker gefunden und dann ausprobiert. Es hilft ein wenig um z.B. Nähte umzulegen, oder den Stoff nach dem aufgetrennen der Nähte wieder plan zu kriegen.
  15. Interessanterweise gehen hier die Meinungen stark auseinander. Laut Ray Jardine ist nicht die Kompression das Problem, sondern das "auseinanderzupfen". Er schreibt, beim Auspacken des Quilt solle man deshalb besonders vorsichtig sein. Das macht meiner Meinung nach sehr viel Sinn. Ich habe mir vor Jahren den Ray-Jardine Quilt mit 2x200er Apex genäht. Der hält sich immer noch sehr gut. Ich ziehe immer erst einen Zipfel aus dem Packsack und "schüttle" ihn dann ganz raus. Weiter schreibt Ray, dass es für die Lebensdauer des Apex wichtig sei, die Apex-Schicht zu stabilisieren, indem man sie mit den Deckschichten verbindet. Bei seinem Quilt erfolgt dies mit dem Wollfaden, der die Aussenseiten des Quilts etwas alle 30 cm mit einem konstanten Abstand verbindet. Das verhindert, dass das Material auseinandergezogen wird, sowohl in der Vertikalen als auch in der Horizontalen. Ich weiss, dass viele hier Quilts nähen, in welchem das Apex entweder lose zwischen den Aussenschichten hängt oder mit nur einer Schicht verbunden ist. Wenn das mit dem "Zerzausen" des Materials stimmt, ist das nicht so günstig für dessen Lebensdauer. Vielleicht liegt darin die unterschiedliche Einschätzung, was die Dauerhaftigkeit von Apex angeht. Für mich liegt der Hauptnachteil des Apex gegenüber Daune in seiner geringen Komprimierbarkeit. Der Gewichtsvorteil von Daune ist meiner Meinung nach nicht so gross und komplett dahin, sobald Feuchtigkeitsprobleme auftreten und die Daune unterwegs nicht ausgetrocknet werden kann.
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