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Ultraleicht Trekking

ULgeher

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Alle erstellten Inhalte von ULgeher

  1. Ich würde auch Tyvek empfehlen. Klar ist das nicht wasserdicht, aber unter dem Tarp/Zelt trocknet der Boden relativ schnell aus bzw bleibt trocken. Ausserdem ist so ein Stück Tyvek prima um auch sonst mal Pause zu machen. Jedenfalls bin ich mit Tyvek bisher immer gut gefahren. Silnylon ist zu rutschig und bietet nicht mehr Durchstichschutz. Ausserdem ist es schwerer als das "normale" Tyvek. Und Nylon nimmt durchaus auch Wasser auf. Wenn Nylon oder so was würde ich wenn schon eher einen Bathtub-Floor in Erwägung ziehen der grösser ist als die Matte. Das ist dann so eine Art "Überflutungssc
  2. Das hat mich auch immer von dem Gedanken eines Trockenanzugs abgehalten... Das war auch mein Gedanke beim Gewicht des Laminats (90g/m2). Leicht ist ja eine gute Sache, aber wenn man Baden geht und irgendwo entlangschrammt sollte das Material nicht Schaden nehmen. Ein mit Wasser halb gefüllter Trockenanzug könnte nicht nur wegen der Temperatur sondern auch wegen der Masse ein Sicherheitsproblem sein. Wobei ich nicht der Wasserexperte bin.
  3. Das müsste eigentlich schon gehen. Die Frage ist eher, ob das Rausnehmen und wieder Einbauen nicht mit der Zeit doch zu mühselig wird. Damit die Stangen als gutes Tragesystem funktionieren, müssen sie recht gut im Rucksack befestigt sein. Nicht ohne Grund ist es bei vielen Rucksäcken nicht so einfach, das Tragsystem rauszunehmen. Auch ist es bei Regen ja praktisch, das nasse Zelt als letztes abbauen zu können (nachdem der Rucksack unter dem Zelt/Tarp bereits gepackt worden ist). Um das zu tun, müsstest Du erst die kurzen Stangen rausnehmen, das Tarp provisorisch wieder stabilisieren, den
  4. Grundsätzlich einverstanden, solange eine Gasphase vorhanden ist. Mein Punkt war eher, dass wenn man die Kanister zusammenhält (unten kühl, oben warm) u.U. der gesamte untere Kanister mit Flüssigkeit gefüllt werden könnte. Die Frage wäre dann, wie sehr die Flüssigkeit sich mit der Temperatur ausdehnt und welcher Druck entsteht, und das könnte ungesund werden. Ausserdem wird bei fehlendem oder sehr geringem Gasraum Flüssiggas austreten, wenn man das Ventil öffnet, was auch gefährlich wäre. Aber ich gehe mit Dir einig, dass es wohl gar nicht so einfach ist, einen Kanister dermassen zu fülle
  5. Ich denke, was passiert, ist dass in der oberen Flasche erst eine Schicht flüssige Phase kommt, die einen etwas höheren (Iso)butananteil hat und etwas weniger Propan. Darüber ist eine Gasphase mit einem höheren Propan- und tieferen Butananteil. Wie gross diese Separierung ist, weiss ich nicht. Wenn nun die Gasphase oben erwärmt wird (z.B. Hand drauf, oder vorsichtig mit einem Fön), dann steigt der Druck in der Gasphase und die Flüssigkeit wird nach unten gedrückt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass dabei die untere Flasche randvoll mit der Flüssigphase aufgefüllt werden könnte, wa
  6. Ich kann den "G Works Gas Saver R1" empfehlen, das ist so ein Adapter, mit dem man zwei Kartuschen zusammenschrauben kann. Die leere stelle ich in den Tiefkühler, die volle (grosse) in warmes Wasser oder dgl. Zusammengeschraubt kommt die leere unten zu stehen. Beim Öffnen des Adapters strömt das Gas dann von oben nach unten. Der Füllgrad lässt sich durch Wiegen überprüfen. Der einzige Nachteil ist, dass im nachgefüllten Kanister mehr des "schwereren" Gases drin ist, z.B. mehr Butan als Propan, und dieses Gemisch bei Kälte schlechter brennt als das Original. So fülle ich jeweils 110g-
  7. OT: Um wirklich "unterwegs" zu waschen nehme ich einen wasserdichten Plastiksack. Den fülle ich mit ein wenig Wasser und gehe damit von Gewässern weg und arbeite die Wäsche mit biol. abbaubarer Seife im Sack durch. Die Seifenlösung wird dann fernab von Wasserläufen ausgeleert. Dann ein oder zwei Spülgänge. Wenns zum Trocknen nicht reicht oder kein Ersatz vorhanden ist (wäre ja redundant!) die Merinowäsche auswringen und gleich wieder anziehen. Das klingt jetzt übler als es ist. Wolle gibt auch feucht noch einigermassen warm und trocknet während des Laufens relativ schnell. Ist jeweils ein
  8. Im besten Fall unterwegs durchtrocknen (Sonne und Wind) und Aufschütteln. Wenn's ganz arg ist Tumbler (ggf. Waschmaschine davor).
  9. Ja, das gibt's manchmal. Das Wichtigste dabei ist, sich nicht aufzuregen und geduldig zu sein (ich habe keine Ahnung, wie viele Stunden ich insgesamt mit Kopflupe und Nahttrenner oder Rasierklinge verbracht habe). Das Positive daran ist, dass man so auch sauber reparieren und anpassen lernt, und mit der Zeit werden die Fehler weniger. Nur wenig ist bei mir deswegen in der Tonne gelandet. Es ist eher so, dass einige Dinge unterdessen "ausser Dienst" sind, weil ich bessere Lösungen gefunden habe. Diesen Sommer war ich aber für mich selbst überraschenderweise wieder mal mit meinem Ray Jardin
  10. Wenn ein Daunenschlafsack doch irgendwie nass wird und dann komprimiert, ist das möglicherweise dessen Ende (bis zur nächsten "Wiederherstellung"). Ich würde da statt DWR eher auf eine zusätzliche Behausung (Tarp, Bivy) oder wenigstens KuFa setzen.
  11. Je weiter oben die Abstannung, desto steiler nach unter verläuft die Leine. Dem kannst Du nur entgegenwirken, indem Du die Leine länger machst oder eine Umlenkung über einen Stock oder so verwendest, so wie beim Ray Jardine-Tarp. Ich würde deshalb nur so hoch gehen wie notwendig ist, um für den Schlafsack genügend Raum zu gewinnen (oder bei Wind zu erhalten). Solche Abspannungen sind aus meiner Erfahung eh nicht so wirklich ideal. Bei viel Wind ist es manchmal sicherer, diese nicht zu verwenden.
  12. Grosser MYOG-Bag aus ca. 30g/m2 Silnylon. Wichtig ist mir, dass wenn mal was rumsaut (Fett, Öl, klebriges Zeug, ...) der Rest des Rucksackinhalts nicht leidet. Tyvek wäre mir da zu unsicher. Im Beutel sind dann je nach Bedarf noch Ziplocks für Müsli und dergleichen - diese werden entweder wieder aufgefüllt oder zu Abfallsäckchen, die unterwegs bei Gelegenheit entsorgt werden.
  13. Noch ein Nachtrag: Ich verwende wie bereits erwähnt die XLite S mit 3mm EVA. Dabei ergibt sich aber ein "Absatz" am Mattenende, den ich unangenehm finde. Deshalb lege ich meinen leeren Rucksack, Vorräte, oder was auch immer im Beinbereich unter die EVA-Matte. Damit ist 1) der Absatz weg bzw die Beine "hebeln" nicht mehr so am Rücken, 2) und die EVA liegt nicht mehr direkt auf dem Boden. Ausserdem finde ich es ganz angenehm, das Ende der Fussbox des Quilts ein wenig "in der Luft" zu haben wenn die Füsse über den erhöhten Bereich hinausragen (aber immer noch über der EVA-Matte sind). So sind auc
  14. Es gibt sonst noch die iButtons von MAXIM. Das sind autonome Temperaturlogger im Format einer Li-Knopfzelle, die z.B. bei der Überwachung von Kühltransporten verwendet werden. Sie sind absolut wasserdicht. Da es auch noch ein Auslesegerät braucht, lohnt sich das aber wohl nur, wenn man Temperaturen systematisch messen möchte, z.B. an mehreren Orten oder auch zuhause. Es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen und mit unterschiedlich viel Speicher. Hier ist ein Beispiel: https://www.maximintegrated.com/en/products/ibutton-one-wire/data-loggers/DS1925.html https://www.mouser.de
  15. Mach ich genauso. Der Vorteil der EVA ist, dass kalte Stellen beim "Durchliegen" minimiert werden, plus natürlich die zusätzliche Sicherheit. Wenn der Untergrund wirklich kalt ist, ist bei mir manchmal eher das Problem, dass meine Arme neben der Matte liegen und so von der Seite Kälte in den Quilt kommt. Ganz "zuschnüren" möchte ich den Quilt nicht, aber was hilft ist Kleider oder anderes Material (Rucksack, Essen, ...) auf Armhöhe entlang der XLite anzuordnen, so dass die Arme nicht herunterrollen oder dann wenigstens nicht auf dem Boden liegen.
  16. ULgeher

    TA 2021/22

    Die Sandflies sind zwar mühsam. Bei Wind fliegen sie aber nicht, und da sie beissen und nicht stechen dringen sie anders als Moskitos nicht durch Kleidung durch. Wegen Wind und Sonne (UV!) ist man häufig sowieso gut eingepackt. Wenn Du in Bewegung bist sind sie auch nicht so ein Problem. Sobald Du aber eine Pause machst, kommen die Biester von überall her. Wichtig ist, möglichst nicht zu kratzen, dann verschwinden die Bisse relativ schnell wieder. Auch "gewöhnt" man sich daran, die Reaktion auf die Bisse wird mit der Zeit weniger heftig und wenn man nicht kratzt verschwinden die Bisse relativ
  17. ULgeher

    TA 2021/22

    Ich glaube, üben ist nicht so der Punkt, eher darauf gefasst zu sein, dass es "wilder" und häufig auch unangenehmer wird (andere würden sagen abenteuerlich und das als Reiz sehen). Ich selbst vermisse seither diese Art rauher Wildnis hier in Mitteleuropa sehr. Vor meinem NZ-Aufenthalt war ich viele Jahre sehr viel sowohl Winter als auch Sommer in den Alpen am Bergsteigen und Wandern. Trotzdem war die Situation in NZ eine Überraschung. Es kann kalt und sehr windig sein, teilweise geht der Weg (falls Du denn überhaupt einen siehst) über verschlammte rutschige Felsen runter, oder durch
  18. ULgeher

    TA 2021/22

    Wie gesagt, den TA bin ich nicht gelaufen, war aber alles zusammengenommen wohl mehrere Monate am Trampen. Das eine ist der Wind. NZ ist generell sehr windig. Und wenn es regnet ist es deshalb häufig schnell mal ziemlich kalt. Warmer Landregen oder so ist eher nicht die Regel. Das Wetter kann aber durchaus wirklich gut und stabil sein, was im Februar und März häufig der Fall ist. Das andere ist, dass viele Wege wirklich nicht so einfach sind. Du wirst dauernd mit dem Schirm irgendwo hängen bleiben. Im Wald sowieso, aber auch über der Waldgrenze gibt es häufig hohes Gebüsch. Aber
  19. ULgeher

    TA 2021/22

    Bin den TA zwar nicht gelaufen, habe aber eine Weile in NZ gelebt und war viel "Trampen". zu 1.) coole Strecke, aber eben Fluss und ganz anders als MacPom. Kanadier alleine fahren ist im Fluss nicht so einfach, ausser Du hast Erfahrung. Die Stromschnellen waren ganz ok, aber ich habe auch Leute baden gehen sehen. Ich würde sagen, Du musst schon recht gut Solo-Kanadier fahren können (auf dem Fluss) um das zu wagen. Die Verleihbote werden auch "träge" Zweierkanadier sein. zu 2.) Tus nicht! Es geht in NZ viel rauf und runter und die Wege sind nicht immer gut (haha, manche würden bei uns
  20. ULgeher

    Puma

    Ich glaube nicht, jedenfalls statistisch gesehen. Ich selbst bin relativ unbekümmert in der Sierra rumgelaufen, war aber vorsichtig, wenn ich in der Dämmerung z.B. über oder an einer Wiese vorbeigelaufen bin, auf der Hirsche ästen. Habe dann versucht gut sicht- und hörbar zu sein ohne gleich Radau zu machen. Und ein paarmal habe ich - ich gebe es zu - auch einen dicken Stein in die Hand genommen. Allzu gemütlich ist die Begegnung im Video aber nicht, und ich finde das Video interessant, weil gut zu sehen ist wie man sich verhalten soll (Augenkontakt, langsam zurückweichen, mit dem Tier sp
  21. ULgeher

    Puma

    Da mich das gerade interessiert habe ich ein wenig Google konsultiert. Sooo wenige sind es übrigens gar nicht. In Kalifornien sollen es 1996 4000-6000 gewesen sein, und wenn was ich letztes Jahr in den Parks gehört habe richtig ist, stieg deren Population in den letzten Jahren. Zum Vergleich: Schwarzbären hatte es damals geschätzte 27'000, also 5-6 mal mehr. Für ein Raubtier (im Gegensatz zu den weitgehend vegetarischen Schwarzbären) ist das ganz ansehnlich. So selten sind die also gar nicht, man sieht sie einfach kaum, da sie sehr "unsichtbar" unterwegs sind...
  22. ULgeher

    Puma

    ...aber ganz viele Dich ! Im Ernst: Ich habe mir wegen der Pumas nie allzuviele Sorgen gemacht, aber ich habe doch mehr Respekt vor diesen Katzen als vor den Schwarzbären... Richtigerweise steht dort ja, dass der Puma nicht wirklich aggressiv gehandelt hat, ausser den Menschen von den Jungen wegzubringen.
  23. ULgeher

    Puma

    ...für alle die mal in Puma-Land unterwegs waren oder es planen... https://www.insider.com/video-shows-utah-jogger-being-stalked-angry-cougar-six-minutes-2020-10 (oder sollte das in "Tourvorbereitung"? Das Verhalten des Betroffenen ist vorbildlich, wobei ich schon staunte, dass er alles live gefilmt hat. Ich hätte gerne beide Hände frei gehabt in der Situation...)
  24. ULgeher

    Moskitonetz

    Es gibt da noch die Variante, das Netz mit Insektenmittel zu imprägnieren (Permethin oder auch etwas "normaleres"). Da kriechen die Biester nicht mehr durch, selbst wenn es von der Maschenweite her noch passen würde.
  25. Also, der Ray Jardine-Rucksack ist schon etwas aufwändiger. Dort ist eine doppelte Lasche an den Schultergurten, die durch eine Schlitz in die verstärkte Rückenpartie gesteckt wird, und die eine Hälfte der Lasche wird innen nach oben und die andere innen nach unten geklappt und festgenäht. Bei meinen neuen Rucksäcken mache ich es ähnlich wie hier im Originalbeispiel, aber mit mehreren cm, die innen umgeklappt werden. Und dann mehrfach quer drübernähen, z.B. 5 Nähte in kleinem Abstand, und jede Naht jeweils 3 oder 4-fach. Dies ist die kritischste Naht am ganzen Rucksack, bes
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