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Ultraleicht Trekking

BitPoet

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    Wandern, Radfahren (Touren, kein Rennrad), Bogenschießen, Lesen, Schreiben

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  1. OT: Das ist etwas, das mir regelmäßig Fragezeichen in den Kopf zaubert. Die paar Male, an denen ich mit Zelt draußen und das Wetter schlecht war, war die Windrichtung am Morgen nie dieselbe wie am Abend. Manchmal hat die Richtung im Stundenrhythmus gewechselt. Auch ein Grund, warum ich mich bisher nicht zu Tarp-Experimenten durchringen konnte (und über die zwei Eingänge am Duplex heilfroh war). Klar, wo ein Meer in der Nähe ist sind die Windrichtungen relativ stabil, aber in meiner Gegend (Ober-/Niederbayern) werden verlässliche Windrichtungen in den letzten Jahren ziemlich rar. Ist das hier eher eine Ausnahme?
  2. BitPoet

    PCT 2020

    Ich habe zwar auch noch keine Erfahrung, aber das sind die Punkte, die ich mir von erfolgreichen ThruHikern und diversen Blogs zusammenklabustert habe: Ein mittleres Paket sollte so in der Größenordnung von 8$ kosten, das ist mit Prime-Versand (versichert) und damit die Chance kleiner, dass es unterwegs verloren geht. Alle, mit denen ich gesprochen habe, haben bislang empfohlen, nicht die billigsten Tarife des USPS zu nehmen. Für die Bounce-Box gibt es auch noch die Möglichkeit, für etwas über 18$ eine Premium Flatrate Box zu verschicken. Die kann man, so lange man sie nicht öffnet, mehrmals wieder weiter schicken lassen (meist auch telefonisch, auch wenn das je nach Laune der Postangestellten vor Ort manchmal etwas anstrengend werden kann). Das bietet sich u.U. für manche "Ersatzteile" an, die man nicht so einfach am Weg kaufen kann (Ersatzschuhe, orthopädische Einlegesohlen etc.) Wichtig ist, genau darauf zu achten, ob das Ziel eine USPS (United States Postal Service) Station ist bzw. von dieser angefahren wird, oder ob ein anderer Dienstleister (wie UPS) verwendet werden muss. Das ist wie bei uns auch mit DHL, UPS, Hermes & Co., auch was das Verschicken betrifft. Bei Onlineshop-Bestellungen unterwegs auch dran denken! Sonst geht das Paket zurück oder liegt herrenlos in irgendeiner Postfilialie in der Region. In einigen Orten wo es keine Poststation gibt kann man sich ja auch Pakete an Läden, Hotels oder Trail Angels schicken lassen. Läden und Hotels erheben aber auch oft eine Aufbewahrungsgebühr (von 5$ über 25$ am Vermillion Valley Resort bis hoch zu 75$), d.h. man sollte sich darüber schlau machen und das einkalkulieren. Manche (z.B. Red's Meadow Resort) sind nicht nur relativ teuer sondern man muss auch ein Formular ausfüllen und hinschicken, sonst kann das Paket abgewiesen werden oder verloren gehen. Was mir bislang alle einhellig gesagt haben: In SoCal muss man sich eigentlich nur die Schneeausrüstung und den Bärenkanister vorausschicken. Ab wann man die Schneeausrüstung braucht hängt von Startzeit und Schneelage ab, manche Jahre (wie dieses) sind sie schon in den San Jacinto Mountains notwendig (dann evtl. gleich ab dem Start tragen), in anderen Jahren reicht es bei spätem Start, sie zusammen mit dem Bärenkanister nach Kennedy Meadows (South) zu schicken. Unbedingt darauf achten, dass die Kennedy Meadows Adresse "Inyokern" in der Adresse hat, denn es gibt ja auch noch das nördliche Kennedy Meadows, das schon mitten in der High Sierra ist. Es passiert nicht wenigen, dass sie das falsche erwischen und dann teure Ausrüstung nochmal kaufen müssen. Die Pakete gut kennzeichnen. Den Namen dabei groß auf jede Seite schreiben (manche verlangen sonst sogar extra für die Aufbewahrung, weil das Suchen länger dauert) und dazu "Hold for PCT hiker" und das voraussichtliche Ankunftsdatum (ETA MM/DD/YYYY) angeben. Eine gute Übersicht mit den gesammelten Erfahrungen des 2018er Jahrgangs gibt es auf HalfwayAnywhere (englisch). Die am meisten empfohlenen Resupply-Points sind dort: Interessante Infos gibt es auch auf dem Blog von Dixie (ebenfalls englisch). Mein PCT Guide von Cicerone hat für viele Orte die Adressen und Aufbewahrungsgebühren für Pakete aufgeführt, allerdings mit Stand 2016 und damit definitiv nicht mehr aktuell. Evtl. sparen Resupply-Boxen sogar Geld. Manche kleinere Orte sind wohl sehr teuer, so dass sich für größere Vorräte eine Resupply-Box rechnen kann. Das sollte sich aber auch unterwegs noch herausfinden lassen. Zu früh vorausschicken ist eh nicht sinnvoll, da die Pakete oft nur 30 Tage aufbewahrt werden. Mit einer Paketlaufzeit von 1 bis 3 Wochen wird dann das Zeitfenster für die pünktliche Abholung ziemlich klein.
  3. Die Powercore PD (Speed, 21000) habe ich mir auch nach langem hin und her gegönnt, da ich nächstes Jahr auf dem PCT auch ein wenig filmen möchte und nicht an jedem Trailhead einen Abstecher zum Aufladen machen will. Die Erfahrung sagt, dass ein Verbrauch von 2Ah/Tag nicht unrealistisch ist. Das Atom PD 1 hat was man so liest noch ein paar Schwächen und kommt von der Ladezeit nicht ganz an die größeren Herstellernetzteile (Apple, Dell etc.) heran. Aktuell schleppe ich deshalb noch ein ohnehin vorhandenes, schweres Apple-Netzteil mit 61W mit und bin auf der Suche nach etwas, das a) kleiner+leichter ist und b) sich ohne extra Adapter auf US-Steckdosen umrüsten lässt.
  4. ...haben es absolut genossen dir auf deiner Wanderung zu folgen, so viele neue Seiten von eigentlich bekannt geglaubten Ecken zu entdecken, mitzufiebern und zu -leiden, und sich an den vielen tollen Bildern und Erlebnissen zu ergötzen. Ganz vielen Dank fürs Mitnehmen und riesigen Respekt für die Leistung! Genau das sind die Momente, die ich insgeheim als Highlights langer Wanderungen sehe, diese Augenblicke wo die Moral unten ist, die Optionen ausgeschöpft sind, und dann wird man plötzlich erinnert, dass es so ursprüngliche Tugenden wie vorauseilendes Vertrauen noch gibt und diese verrückte Welt immer noch Hoffnung verdient hat.
  5. Yes, it looked very much like a hole to me too. Just an idea, not sure if it actually makes sense: you could take a more colorful thread for the bartack (e.g. in the same yellow as the straps on some photos, which I do like since I've fumled around with black straps in the near dark a few too many times by now) and turn it from a technical neccessity into a fashion statement. A really nice pack, anyway!
  6. BitPoet

    PCT 2020

    Das unkalkulierbare Risiko sollte sich denke ich überwiegend auf ein frühes Startdatum beschränken. Klar muss man ggf. mal eine Kaltfront aussitzen oder noch ein paar Tage warten bis die Trailheads öffnen, aber wenn man sich die Videos der letzten Jahre so ansieht, dann waren die, die durch den Schnee sind, oft besser dran als die, die erst mal geflipfloppt sind und dann die volle Schneeschmelze abbekommen haben. Schneeschuhe und Leichtsteigeisen kann man im Zweifelsfall noch kaufen oder leihen und Bremsen mit der Axt ist relativ schnell gelernt. Man ist ja nicht allein auf dem Trail, so findet sich sicher auch eine Tramily mit erfahreneren Winterwanderern. Viele übersehen auch, dass Flipfloppen Zeit braucht. Da sind schnell einige Tage weg - wenn die Sierras noch Schnee haben, dann ist das oft auch in Oregon so, so dass man schon ein gutes Stück fahren muss. Und dann wieder zurück. Und wieder weiter hoch für den letzten Abschnitt, denn man will ja am Terminus aufhören, nicht mittendrin...
  7. BitPoet

    PCT 2020

    Er hat Jehova gesagt! Das ist schon mal gut zu hören. Autsch. Aber der 3mm-Zipper kann ganz schön pfriemelig sein, da wir ich auch schon kurz davor.
  8. BitPoet

    PCT 2020

    Genau die wärmeren Nächte sind der Grund, warum ich einen Quilt nicht ganz ausschließen möchte (und meinen SchlaSa könnte ich auch problemlos "weitervererben"), gerade als warmer Schläfer wird Abkühlung wohl öfter mal ein Thema werden. Da sind dann natürlich auch so Fragen wie "Fußbox ja oder nein, wenn ja mit/ohne Zip", die aus dem Bauch raus nicht zu beantworten sind. Fürs erste ist aber natürlich der vorhandene X-Lite 400 gesetzt. Ich würde mal vermuten, dass San Jacinto und die San Gabriel Mountains bei den meisten schon genug Eindruck hinterlassen, um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen.
  9. BitPoet

    PCT 2020

    Vermutlich ja. Ich häte aber gerne eine Möglichkeit, die Optionen "in Action" zu sehen, um mir ein Bild davon machen zu können, was ich gerne ausprobieren möchte (z.B. einen Quilt, da gibt es ja auch eine riesige Bandbreite) um teure Experimente zu vermeiden. Bei vielem bin ich halt immer noch absoluter Neuling.
  10. BitPoet

    PCT 2020

    Schlechte Nachrichten für allle, die ein Startdatum im ohnehin begehrten April anpeilen. Danke @zeank für den Hinweis, ich habe schon immer mal wieder nachgesehen, ob es etwas neues gibt, denn es gab ja vor ein paar Wochen schon ominöse Vorankündigungen zum Thema Long Distance Permits vom NFS und der PCTA wegen dem JMT. An sich für mich kein Thema, da ich ein wenig Schnee in der Sierra nicht abschreckend finde, aber... jetzt werden die Ende April und Anfang Mai Permits noch begehrter und mein Sabbatical werde ich nur schwer verschieben können Vielleicht sollte ich schon mal anfangen, mich über den CDT als Plan B aufzuschlauen. 2020 wird wohl das "Year of Change" für Kalifornien werden. Kein Hiker Heaven oder Casa de Luna mehr, mehrere Einkaufsgelegenheiten (z.B. Sonora Pass Resupply) machen diesen Herbst die Pforten dicht, jetzt die Regel für die Southern Sierra...
  11. BitPoet

    PCT 2019

    Gibt es denn beim Herbsttreffen bunte Erlebnisberichte unserer 19er PCT-Tramily zu erwarten? Ich würde im Zweifelsfall auch vor Bestechung nicht zurückschrecken. Da kann ich mich nur anschließen.
  12. BitPoet

    PCT 2020

    Willkommen im Club! Die Chancen sind (wenn die Permit-Götter gnädig sind, natürlich) hoch, dass wir uns in der Wüste mal über den Weg laufen. Bist du in der PCT Germany Gruppe bei FB? Dort wurde über ein Treffen in Frankfurt im Oktober oder November gemunkelt. Ansonsten wäre das Herbsttreffen sicher auch eine gute Gelegenheit, ein paar PCT-Veteranen zu treffen und die Schlafsackfrage (und ehrlich, wen von uns treibt sie nicht um?) voran zu bringen.
  13. Ich hätte jetzt eher auf ein wachsbasiertes Elastomer getippt, da Hydrophobic Down wohl ein Nikwax-Markenbegriff ist, im Gegensatz zum von manchen Herstellern beworbenen DownTek Treatment (PFC-basiert).
  14. Das sollte eigentlich nicht sein. Saubere Daunen haben keinen nennenswerten Eigengeruch, sonst könnte kein Mensch vernünftig in Daunendecken schlafen. Wenn der nagelneue Daunenschlafsack stinkt/riecht, dann wurde entweder eine fehlerhafte Charge Daunen verwendet (das passiert, was man so liest, wohl sogar den großen Namen immer mal wieder), oder es wurde bei Lagerung oder Transport ein Fehler gemacht. In beiden Fällen ist es ein Grund für eine Reklamation.
  15. Kann ich bestätigen, meine haben knapp 1000km runter, den Großteil davon in den Alpen, und obwohl ich mich schon gerne richtig in die Schlaufen hänge muss man die Spuren mit der Lupe suchen.
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