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Ultraleicht Trekking

BitPoet

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  1. Da wäre evtl. das Lixada Mesh-Zelt (ist von der Größe her mehr ein Bivy und nur bis Körpergröße 180cm zu empfehlen) eine Option, kostet beim großen Fluss für Prime-Kunden 27€, sonst 34€, nachgewogene 245g.
  2. Das stimmt schon. Zum Reparieren muss man halt erst mal aus dem Wind raus, also musste ich ohnehin zusammenpacken, und im Hinblick auf den angesagten Schneesturm wollte ich nicht mit einer umständlichen Lösung unterwegs sein. Klassische Lernkurve halt. Seitdem habe ich immer zwei kleine Alu-Karabiner dabei.
  3. Noch mal ein paar Impressionen vom PCT, diesmal aus der Sierra Nevada.
  4. Hallo Christine, erst mal danke für den Tipp. So ganz technisch korrekt ist deine Erklärung der Hintergründe leider nicht, ist aber auch nicht ganz einfach und die Aussagen der Mitarbeiter bei den Anbietern hier in den Staaten sind erfahrungsgemäß oft hanebüchen. AT&T hat nur in grauer Vorzeit mal CDMA genutzt. Verizon hat CDMA schon in weiten Teilen der USA komplett abgeschaltet oder ist gerade dabei, diese Technik ist also so gut wie beerdigt, hier hat nur Verizon die eigene Technik immer noch nicht kapiert und akzeptiert nur vom Hersteller bei Verizon als kompatibel angemeldete Geräte (die berühmte IMEI–Nummer des individuellen Gerätes). Ob AT&T (oder Verizon, aber bei denen ist Hopfen und Malz verloren) funktioniert hat nichts mehr mit CDMA zu tun. Hier geht es um Frequenzbänder für LTE und 5G. Viele Markenhandies unterstützen auch die in den USA genutzten zusätzlichen Frequenzen, die variieren immer von Land zu Land, da Überlagerungen mit anderen Funktechniken vermieden werden müssen. Da sparen sich auch manche Hersteller ein paar Cent Lizenzgebühren und Hardwarekosten und bauen nur Chips für die regional genutzten Frequenzen ein. Manche ältere (oder sehr billige) europäische Smartphones unterstützen zudem nicht mal alle in Deutschland verfügbaren Frequenzen, so dass sie auch daheim kein echtes 4G beherrschen, in den USA haben sie dann natürlich komplett verloren. Soviel zum technischen Hintergrund. 3G wird aktuell in den USA von AT&T und T–Mobile abgeschaltet, alte Telefone ohne echtes 4G funktionieren dann nicht mehr. Das beginnt aber in Europa auch gerade. Auf dem PCT sind gerade einige Europäer mit Android–Telefonen und zusätzlicher AT&T–SIM unterwegs von denen ich weiß (z.B. mit Samsung Galaxy S–Modelle), iPhones sowieso. Ganz so exklusiv ist T–Mobile also nicht, und die Netzabdeckung im Westen spricht (noch) für AT&T. Für 50$ gibt es eine Datenflat, Anrufe in die Heimat sollte man allerdings übers Internet (Messenger) tätigen. Übrigens: wer Vodafone in einem Privatkundentarif nutzt, kann ggf. ein erschwingliches Roaming–Paket dazu buchen. Das Roaming erfolgt dann im T–Mobile USA Netz.
  5. Wie du vermutet hast den Metallsteg. Und ja, die meisten Big Agnes und Nemo in der näheren Umgebung brauchten neue Gestänge und/oder Rainflys…
  6. Genau die sind die Schwachstelle, bei denen hats mir bei Böen mit etwas über 100 km/h die Stege zerlegt (da ich nur einen kleinen Karabiner dabei hatte und für den nächsten Tag ein Schneesturm auf dem Programm stand war das Grund für einen visuell sehr schönen, wenn auch etwas ruppigen, Nighthike mit Ausblick aufs nächtliche Palm Springs). Der Rest des Zelts hält so ein Stürmchen problemlos aus.
  7. Ein paar Impressionen von den ersten 600 Meilen des PCT, gefühlt schon wieder ewig her… Alle sagen ja, die Sierra Nevada sei der beste Teil, aber ich hab die Wüste ins Herz geschlossen.
  8. Da ich gerade gezwungenermaßen ein paar Zeros auf dem PCT einlege, hatte mein Kopf Zeit, kreativ zu werden. Ich versuch mal, diesen alten Faden wiederzubeleben und hoffe, dass auch fremdsprachige Ergüsse geduldet werden At Home A place I knew so well. Comforting, rolling hills of forest green and crisp, moist morning air, wide open nature all around it, yet safety in its sturdy walls. But then I walked hundreds of miles on California‘s desert‘s dusty sands. And then one night, sunburned, legs scraped, dirty, sweating, stumbling drunkenly through gusting winds, my skin aflame from grinding sand, I called defeat and hid my battered body behind a creaking joshua tree, and fell asleep. And slept so well amid the scorpions, snakes and critters, dirt blowing wildly just an inch above my head, my quilt aflutter in the storm, under a blurry canopy of stars, just me and wind and dirt and my new friend, the joshua tree. And when I woke I felt at home like I had never felt before in this harsh, barren place that had no name and would soon just be memory, yet taught me joy and deepest trust in a moment when I felt so weak. I learned to see after I walked hundreds of miles in dirt and and heat and battering wind. A home, I found it in the desert. Amidst coyotes howling and dust blowing I finally became nature, and nature became me, right there, behind that joshua tree. Comforting, rugged rocks of red and gray, and sharp, dry morning air, wide open nature all around me; I‘m safe, for I am nature and I need no walls.
  9. Ich behaupte mal, dass der tatsächliche UV–Schutz deutlich höher liegt. Hab das 2020er Modell in der Mojave und durch die Sierra Nevada getragen ohne dass etwas auch nur ansatzweise verbrutzelt wäre. Einhellige Meinung auf dem PCT ist auch, dass die OR–Sachen deutlich weniger stinken als vergleichbare KuFa–Sachen der namhaften Konkurrenz. Ein Tipp zum Wandern bei Hitze fehlt noch: vorher auf keinen Fall Covid kriegen. Auch 5 Wochen nach überstandener BA5–Infektion kommt mein Körper noch nicht wirklich mit Hitze klar, was gerade ziemlich ungut ist, weil hier im Westen der USA nur die Wahl bleibt zwischen 40 Grad im Schatten bis weit nach Oregon hoch oder immer noch verdammt viel Schnee nördlich davon.
  10. Meine hab ich nachdem ich mir endlich einen Sun Hoody zugelegt habe durch eine Mesh-Kappe ersetzt (funktioniert abseits der Wüste besser für mich) und in eine Hiker Box gepackt, deshalb kann ich leider nicht mehr mit konkreten Daten dienen. Dürfte wohl ein Vorgänger der Sun Runner gewesen sein, war aber mit Druckknöpfen.
  11. Ich habe zwar keine Ahnung was die Decathlon-Kappe betrifft, aber ich habe für fast 1000 Meilen eine Wüstenkappe mit abnehmbarem Nacken-/Seitenschutz von Outdoor Research getragen (wie sehr viele andere auf dem PCT). Das Schild lässt sich knicken (wie auch beim von @Kay verlinkten Visor), und die Modelle sind eigentlich alle Waschmaschinengeeignet. Die war mit Abstand die bequemste von allen, die ich hier im Land der unbegrenzten Möglichkeiten probieren konnte. Deshalb eine Empfehlung von mir für die Kappen von OR.
  12. Jein, das waren zwischen 8 und 14 Kilo. Ist aber relativ, da ich zu dem Zeitpunkt schon 10 Kilo abgenommen hatte
  13. Mir als ebenfalls leichter Überpronierer hat der Ultraventure Pro kürzlich fast den PCT-Hike kaputt gemacht, nach 60 Meilen hatte ich die ersten stechenden Schmerzen im Mittelfuß beim Abrollen und es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Ein „falsches“ Aufsetzen verzeiht der Schuh nicht gern. Die Dämpfung ist in denen nach zwei Tagen in der Wüste gleich null gewesen und die schlabbrigen Innensohlen sind, mit Verlaub gessgt, ein Witz. Von der angeblichen Rock Plate habe ich nichts gespürt (dafür jeden Kieselstein). Bin jetzt wieder zurück bei Hoka Speedgoat (jetzt in wide) und laufe im Vergleich wie auf Wolken. Die Sprengung bei den Speedgoat ist 4 oder 5mm, habs gerade nicht im Kopf, also nicht viel anders, nur die Dämpfung ist ist deutlich mehr. Das erste Paar hat etwa 1000km mitgemacht, mit teils elendiglich schwerem Rucksack wegen der langen Water Carries. Sind natürlich nur subjektive Erfahrungen und Eindrücke.
  14. Von mir auch ein Daumen hoch für die Deuce. Hat hier auf dem PCT fast jede/r, und ich habe nach 650 Meilen noch nichts negatives gehört. Und nichts verbreitet sich im Hiker Grapevine schneller als Gear Fails. Mit der richtigen Technik (Griff zum Ausstechen verwenden) kommt sie auch mit ekelhaftem Boden klar, sogar mit fiesem Wurzelwirrwar in deutschen Wäldern.
  15. Die Rechnung geht sich schon hin, Abendessen sind 350 bis 450 ml (immer im Cozy hot soaken), und den Kaffee trinke ich die Hälfte der Zeit kalt, wenn dann nur auf ca. 60 Grad. Mittag gibt es in 8 von 10 Fällen kalte Küche. Mit dem BRS3000 habe ich in vergleichbaren Bedingungen deutlich über 50% mehr verbraucht.
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