Jump to content
Ultraleicht Trekking

BitPoet

Members
  • Gesamte Inhalte

    439
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    20

BitPoet hat zuletzt am 14. September gewonnen

BitPoet hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

Über BitPoet

Contact Methods

  • Website URL
    https://lighterpack.com/r/6aon1v

Profile Information

  • Geschlecht
    Male
  • Interessen
    Wandern, Radfahren (Touren, kein Rennrad), Bogenschießen, Lesen, Schreiben

Letzte Besucher des Profils

1.509 Profilaufrufe
  1. Tag 8 - Montag, Krinnenhütte bis Kandern, 33km Das heimelige Ambiente der Krinnenhütte macht es mir leicht, einigermaßen frühzeitig aufzubrechen. Der Morgen ist wieder frisch, so dass es nichts macht, dass es relativ steil bergauf geht. Um viertel nach sieben bin ich schon oben und gehe erwartungsvoll in Richtung des Belchenhauses, in Gedanken schon an einem leckeren Cappuccino schlürfend. Ich sollte es doch mittlerweile besser wissen! Natürlich ist das Haus geschlossen. Am Snackautomat klebt ein Zettel "Automat kaputt, Techniker ist informiert". Ich packe mich gegen den kalten Wind in meine Regenjacke ein und koche mir aus trotz noch einen Kaffee. Immerhin wird die Luft für einen Moment klar genug, so dass ich in der Ferne die Schweizer Alpen sehen kann. Man merkt wieder, dass der Gipfel ein touristisches Ziel ist, denn hier gibt es sogar ein Geländer am Weg. Immerhin muss ich nicht auf einer Wanderautobahn laufen, und die kühle Luft ist angenehm nach den Hitzetagen. Es geht flott dahin, und pünktlich zum Mittagessen komme ich auf dem Blauen an. Es ist klar, was mich hier erwartet - ein wegen Renovierung gesperrtes Gasthaus. Es gibt auch nirgendwo Wasser, so dass ich wieder mal anfangen muss, damit zu hauszalten. Ich snacke ein wenig an meinen Salami-Sticks und laufe dann weiter, während eine Horde Paraglider auf den richtigen Wind wartet. Es wird sichtbar, dass ich mich dem südlichen Ende des Schwarzwalds nähere. Heute steht mir ein langer Abstieg bevor, denn zu den 600hm die ich heute schon abgestiegen bin kommen noch einmal 850. Auch wenn sich nach einer Weile meine Beine wieder bemerkbar machen, bin ich noch guter Dinge. Es geht auf angenehmem Waldpfad hinunter, und ich liege gut in der Zeit. Am Wegesrand sind interessante Gebilde aus Stein zu sehen, Zeugnisse von wilden Zeiten, in denen die Kontinentalplatten Krieg führten und den Meeresboden in den Himmel hoben, in denen Eis und Schnee mit unaufhaltsamer Kraft die Erde veränderten und der Boden immer wieder wie von göttlichen Fäusten durchgeschüttelt wurde. Mein Vitamin-I-Vorrat ist leider aufgebraucht, als ich die nächste Hiobsbotschaft des Tages lese. Wieder ist der Westweg wegen Baumfällungen gesperrt. Eine Umleitung ist aber zumindest ausgeschildert. Nach einem ersten Stück, in dem ich überwiegend den Brennsesseln entkomme, finde ich mich natürlich auf harten, breiten Wegen, und der monotone Schritt macht mich langsam fertig. Mehr und mehr formt sich der Entschluss, nicht wie geplant nach Wollbach zu laufen. Ein Blick ins Internet sagt mir, dass es in Kandern einen Campingplatz gibt. Die Ruine Sausenburg hätte sicher ein gutes Photomotiv abgegeben, aber ich will nur noch ankommen. Mittlerweile ist der Schmerz in mein Knie hoch gezogen, und ich weiß aus Erfahrung, dass das kein gutes Zeichen ist. An der ein oder anderen Bank am Wegesrand kann ich nicht vorbei laufen. Immerhin lerne ich, dass ich mich gerade an der Hauptrand-Verwerfung befinde. Schemenhaft erinnere ich mich an den Erdkunde-Unterricht vor 35 Jahren als es um den Rheinischen Grabenbruch ging. Gegen 17:00 Uhr komme ich in Kandern an, einem netten Städtchen, in dessen Gastronomie die Corona-Krise ihre Spuren hinterlassen hat, wie die Schilder an den Lokalen bezeugen. Am Stadtplatz zieht es mich magisch in den Garten eines Eiscafes, und während Cafe Latte, ein Tiramisu und eine Apfelschorle mein Kaloriendefizit bekämpfen strecke ich die Beine von mir und atme durch. Die 2km bis zum Campingplatz sind dann auch kein Problem mehr. Der Platz ist sauber und ordentlich, im Vergleich zu dem am Titisee relativ winzig, aber es ist günstig, Duschen sind inklusive und die Eigentümer nett. Mein Tarp erntet viele interessierte Blicke von den Wohnwagencampern. Eigentlich war der Plan, erst am Ende des Westwegs einen Pausentag einzulegen, aber mein Körper hat meinen Starrsinn überstimmt. Ich bleibe zwei Nächte hier, lasse meine Sachen waschen und erledige in Ruhe ein paar kleinere Besorgungen. See gibt es hier keinen. Ich könnte mit rechtzeitiger Anmeldung ins Freibad nebenan, aber ich stelle fest, dass ich unheimlich effizient einen ganzen Tag lang nichts (oder fast nichts) tun kann, ohne mich dabei zu langweilen. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann nur die Taube. Die sitzt 30 Meter entfernt im Baum und gurrt fast den ganzen Tag - und das ist weder Quatsch noch Übertreibung - wirklich fast den ganzen Tag lang den Refrain von Hubert Kahs "Sternenhimmel". Am Ende meines Pausentags habe ich den schlimmsten Ohrwurm meines Lebens. Immerhin hält das Tier endlich die Klappe als es dunkel wird. Ich trockne meine Wäsche, die Coronabedingt kontaktfrei in die Waschmaschine gewandert ist - ich durfte allein in die Waschküche und meine Wäsche in die Maschine legen, das Zumachen, mit Waschmittel befüllen und Einschalten war dann Sache der Platzbesitzerin. Eine wichtige Erkenntnis: die extra-Schnur im Gepäck hat sich schon bezahlt gemacht. Meine Powerbank bekomme ich für einsfuchzig im Kiosk geladen. Am Pausentag ist starker Wind vorhergesagt, aber ich spüre nichts davon. Also laufe ich in Reserve-Shorts (nein, ihr müsst es nicht sagen!) und T-Shirt in die Stadt während der Rest auf der Leine trocknet und kaufe Vitamin I, Kaffee und etwas Obst. Natürlich kommt der Wind genau dann, allerdings auch aus anderer Richtung als vorhergesagt, so dass er genau ins Tarp bläst. Eine meiner Versuchsösen aus DCF (die an der Ecke im Vordergrund im Bild oben) zieht es mir dabei aus der Verklebung - der Großteil der Abspanner ist aus Gurtband das auf die Verstärkung aufgenäht ist, aber ich wollte auch die reine DCF-Variante testen. Ich habe aber noch einen DCF-Flicken dabei und klebe sie wieder Fest nachdem ich sie richtig sauber gemacht habe. Vermutlich habe ich beim ersten Mal nicht ganz sauber gearbeitet, denn die neue Verklebung hält schon nach wenigen Minuten bombenfest. Der Wind bläst noch eine halbe Stunde mit Böen bis etwas über 50km/h, dann wird es wieder ruhiger. Ich schlafe tief und fest. Mitterweile ist auch das letzte Gefühl von ungewohntem Verschwunden, wenn ich mich auf der Isomatte ausstrecke. Den Schlafsack werfe ich wieder wie einen Quilt über mich und genieße beim Einschlafen den Geruch von Gras und Sträuchern. Fortsetzung folgt...
  2. Tag 7 - Sonntag, Titisee bis Krinnenhütte, 37km Es ist schwer, vom Titisee loszukommen, denn er präsentiert sich zur Morgendämmerung von seiner besten Seite. Direkt vom Tarpeingang aus genieße ich kaffeeschlürfend den violett-roten Himmel. Rund herum schlummert noch alles, aber wer den Vogel hat, so früh aufzustehen, der fängt das Morgenrot, oder so. Wir bummeln etwas herum und bunkern noch frische Brötchen, die es erst ab 8 gibt, aber dann machen wir uns doch auf den Weg. Erst mal die nette Teerstrecke zurück, und dann zweigt der Weg etwas unansehnlich in die Hügel ab. Habe ich schon erwähnt, dass es am Westweg immer wieder etwas zu schmunzeln gibt? Uns ist allerdings nicht immer zum Schmunzeln. Die Feuchtigkeit von gestern haben wir, wie schon angemerkt, etwas zu sehr ignoriert, und sie hat sich in Form von Blasen gerächt. Bei mir nur eine, aber die ist an einer Stelle, an der ich noch nie eine hatte und sie stört mich, auch unter dem Pflaster. Wir gehen bei weitem nicht mehr so entspannt wie noch vor Tagen. Es dauert auch nicht lange, bis die Motorsägen wieder durch den Wald hallen und uns der Durchgang verwehrt wird. An der einen Stelle haben wir noch Glück und können uns mangels Flatterband an einer Gruppe Waldarbeiter und ihren dieselbetriebenen Monstern vorbei quetschen, aber beim nächsten Mal werden wir schon lange zuvor gewarnt. Der Waldarbeiter ist des Westwegwanderers Balrog, und wir haben keinen Gandalf dabei also folgen wir brav den roten Pfeilen. Das Wetter ist sonnig, aber die Reste des schlechten Wetters treiben noch in Form von dunklen Wattebauschen über unsere Köpfe, und sobald es etwas höher hinauf geht wird es frisch. So ziehen wir denn auch etwas winddichtes an als wir dankend die Einladung zur Pause mit einem ganzen Schrank voller gekühlter Schorlen annehmen. Der Weg wird jetzt wieder etwas wilder, manchmal sogar felsig und matschig, und es geht mit neuer Motivation und etwas Vitamin I dem höchsten Punkt der Tour entgegen. Vorbei am Feldsee durch dichten Wald steigen wir hoch, begegnen dabei kurz einer Rangerin und kommen dann auf den Grübelsattel, wo uns der Zivilisationsschock voll trifft. Hunderte von Fußgängern strömen in beide Richtungen, und Radfahrer brettern uns gnadenlos entgegen. Wir machen drei Kreuzzeichen als wir endlich den Gipfel mit seinen hässlichen Funktürmen und Wetterwarten erreichen, schießen Beweisfotos und suchen uns schnell eine windgeschützte Stelle für eine kurze Rast. Im Wind ist es richtig, richtig ungemütlich, und so gehen wir dann doch nach kurzem wieder weiter in der Hoffnung, dass die St. Wilhelmer Hütte offen hat. Wir haben Glück und bekommen sogar nach einer Minute schon einen Sitzplatz im gestopft voll besetzten Biergarten. Die Kartoffelsuppe mit Würstchen ist ganz anders als erwartet aber trotzdem lecker, und die Bedienung super freundlich. Wir plaudern etwas mit zwei Mädels, die ein paar Etappen einer Westwegvariation als Hüttentour mit deutlich mehr Gepäck laufen, und dann geht es nach unten. Ich spüre langsam, dass ich wegen der Blase an der Zehe immer doof auftrete, was auf meine Knie geht. Manu hatte von vorne herein geplant, am Montag wieder nach Hause zu fahren, und so trennen sich zwei Kilometer nach der Hütte unsere Wege. Ich laufe weiter in Richtung Wiedener Eck und lasse mich dann überraschen, was an Nächtigungsmöglichkeiten so kommt. Unterwegs treffe ich ein Rudel Hirsche, das mich aus ca. 30 Metern interessiert beäugt. Natürlich bleiben die nur so lange ruhig stehen bis ich das Smartphone heraus geholt habe, dann trotten sie unaufgeregt in den Wald. Kurz danach laufe ich dann an der "Längesten Baumliege der Welt" vorbei, die rege besucht ist. Dann geht es nach Notschrei, und der Westweg führt mitten durch das Biathlonstadion, in dem die nordischen Kombinierer ihre Wettkämpfe austragen. Nicht gerade romantisch, und der Westweg ist ab hier eine breite, brettharte Kiesautobahn. Einen Kilometer weiter lockt mich aber dann das Schild "Wandercafe" auf die Balkonterasse des Touristenbüros neben dem Hotel. Bei leckerem selbstgebackenem Kuchen und erfrischender Apfelschorle quatsche ich ausgiebig und viel zu lange mit der Wirtin, die es irgendwann aus dem Chiemgau hierher verschlagen hat und die sich freut, einen heimischen Dialekt zu hören. Sie füllt mir auch noch meine Wasserflaschen auf, und dann geht es irgendwann doch weiter. Raus aus dem touristischen Brennpunkt werden die Wege wieder schmäler und angenehmer. Es gibt wieder plätschernde Brunnen am Wegesrand, und ich fange langsam an, mich nach einem Schlafplatz umzusehen. Meine Beine und Füße protestieren immer mehr, aber der Ameisenhaufen, in den ein Teil der nächsten Hütte integriert ist, lässt mich weiter laufen. Das Stück zum Wiedener macht einen weiten Bogen um die Linie, die meine Karte und mein Navi für den Westweg halten. Abkürzen geht nicht, denn der Pfad ist links und rechts mit Elektrozaun und Stacheldraht abgesteckt. Alle paar Meter erinnert mich ein Schild daran, dass der Wolf im Schwarzwald nichts zu suchen hat, und manchmal muss ich verdammt aufpassen, nicht am Stacheldraht hängen zu bleiben. Wer keine Wölfe mag, der mag wohl auch keine Westwegwanderer. Ich fühle mich sehr wölfisch unverstanden als ich so den Westweg entlang humple und genieße die Landschaft umso mehr. Und ja, so langsam wäre ein Schlafplatz ganz gut. Dann bin ich auch schon am Wiedener Eck und es gibt wieder einmal ein Beweisfoto am vergleichsweise unromantisch benamselten Wiedener Eck Tor. So langsam wird es spürbar Abend, und die Sonnenstrahl fallen flach und rötlich angehaucht durch die Bäume. Über und neben mir höre ich Vögel schreien, und ich bekomme erst einmal einen riesigen Schreck, als keine drei Meter vor mir ein Milan knapp über dem Boden im Slalom durch den Wald schießt. Ich bleibe kurz stehen, sehe noch mehr tollkühne Akrobatik von diesen beeindruckenden Vögeln und habe mehr als nur einen Gänsehautmoment. Es geht jetzt wieder bergauf in Richtung Belchen, aber auf dem Gipfel möchte ich nicht unbedingt schlafen, dafür geht der Wind da oben noch zu sehr. Meine Karte und ODS kennen aber eine Hütte mit Brunnen, und ich zweige nach einer knappen Stunde dankbar vom Westweg ab und laufe in der Dämmerung die letzten Meter zur Krinnenhütte. Der Brunnen hat richtig Wasser, worüber ich mich erst mal tierisch freue. Die Hütte... nun ja. Rundum sind riesige Berge von Baumstämmen, Gras gibt es dafür keines mehr. Also muss ich wohl oder übel in der Hütte schlafen. Der Boden ist immerhin relativ gerade betoniert, auch wenn um die Hütte herum so einige olfaktorische Störungen weniger einladend sind. Beim Blick nach oben fühle ich kurz Panik, aber ich bin dann eine Minute ruhig, und als ich kein Summen höre, beschließe ich, es darauf ankommen zu lassen. Die Nacht ist nicht ganz entspannt. Der Brunnen plätschert laut, und das abfließende Wasser gluckst und gluckert wie verrückt. Es macht Geräusche, die einmal an das Gebrabbel von Menschen erinnern, einmal an irgendwelche Tiere, dann wieder Fahrzeuge... wenn es einigermaßen konstant wäre, dann könnte man sich ja daran gewöhnen, aber ich schrecke alle paar Minuten wieder auf und bin wach. Müde krame ich meine Kopfhöhrer heraus, fummle am Smartphone herum bis ich das Hörbuch "Wild" gefunden habe, nehme den Stecker in die Hand und denke, Mist, da war doch was. Mein iPhone hat keine Klinkenbuchse! Ich werfe es dann aber doch nicht in den Wald, sondern baue mir einen kleinen Hügel aus Ausrüstungsteilen neben dem Kissen, so dass mein Ohr relativ nahe dran ist. Irgendwie funktioniert das sogar, und kurz nachdem Cheryl Strayed ihren zweiten Schuh in den Abgrund geworfen hat schlafe ich endlich ein. Fortsetzung folgt... falls mich die Hornissen nicht nachts aufgefressen haben
  3. Man könnte jetzt argumentieren, dass gerade im Gedanken, dass wir nicht Teil der Natur sind, ein großer Teil unserer ökologischen Misere begründet liegt...
  4. Tag 6 - Samstag, Brend bis Titisee, ca. 36km Der Wetterbericht hat Regen vorhergesagt. Mit etwas Glück können wir noch in Ruhe frühstücken und schaffen es gerade so, unser Zeug zusammen zu packen bevor es nass wird. Es geht jetzt ein gutes Stück durch unschwer zu erkennenden Wirtschaftswald. Der nasse Wald hat seinen ganz eigenen Geruch, der ein wenig für das ungemütliche Ambiente entschädigt. Die Ausblicke halten sich diesen Morgen sehr in Grenzen, und immer wieder treiben tief hängende Wolkenstöcke über uns, begießen uns und blasen uns mit kalter Luft ab. Zwischendurch flüchten wir uns mal für 10 Minuten in eine Unterführung. Da ist es zwar nicht weniger zugig, aber immerhin trocken, und nach kurzem kommt auch mal ein Anflug von Sonnenschein und wir laufen weiter. Der nächste Abschnitt hat durchaus etwas zu bieten. Am Rand hat jemand die Baumstümpfe geschickt in Kunst verwandelt. Der Schwarzwald ist schon eine komische Ecke. Von weitem musste ich an ein etwas niedrig platziertes Storchennest denken, aber wie es scheint, wachsen hier die Bäume auch mal verkehrt herum. Wir lassen uns aber nicht anstecken und laufen mit den Füßen nach unten weiter. Es ist nicht mehr weit, dann kommen wir zur Kalten Herberge. Wir malen uns schon ein schönes zweites Frühstück aus. Kurz scheint es, als würde sich der Himmel lichten, aber als wir am Gasthaus ankommen, macht es seinem Namen alle Ehre. Nach der Hitze der letzten Tage fühlen sich die 14 Grad an wie arktische Kälte, und das Gasthaus hat gerade die Türe hinter den Übernachtungsgästen zugemacht und eigentlich gar nicht geöffnet. Wir erbetteln uns trotzdem zwei Tassen Kaffee, die wir im Nieselregen und Wind schlürfen während wir darauf hoffen, dass das Wetter schnell wieder besser wird. Tatsächlich zeigt sich ab Mittag wieder immer mehr Blau am Himmel und wir können unsere Regenjacken weg packen. Der heutige Tag hat viele breite Waldwege zu bieten, die nicht unbedingt sanft zu unseren Füßen sind. Beide vernachlässigen wir ein wenig die Fußpflege während des Tages, was wir noch deutlich spüren werden. Dazu kommt heute noch gutes Stück Umweg. Überall im Wald heulen die Motorsägen, und wir stehen plötzlich an rot-weißem Flatterband, das uns den Durchgang verwehrt. Wir kehren missmutig um und suchen uns eine Umleitung, nehmen noch ein Pärchen mit, das sonst auch bis zur Absperrung gelaufen wäre, und schlendern dem höchsten Punkt der Etappe, der Weißtannenhöhe, entgegen. Nicht dass wir diesen markanten Punkt als solchen erkannt hätten ohne das freundliche Hinweisschild. Ist ja auch geschickt eingefädelt, dass um die Weißtannenhöhe herum Birken stehen... Wir lassen uns aber nicht verwirren und machen uns auf den Weg hinunter zum Titisee. Ehrgeizige Pläne, heute bis Hinterzarten zu gehen, haben sich anhand der Umleitungen und diverser viel zu warmer Stellen an den Füßen mittlerweile verflüchtigt. Immerhin, ein Blick auf die Skisprungschanze ist uns vergönnt. Es gibt am Titisee zwei Campingplätze, und die sind gefühlt definitiv weit genug weg. War es uns morgens etwas kühl, ist uns jetzt wieder eher warm, und wir kämpfen uns die letzten Kilometer am See entlang über den Teer zum Camping Weiherhof. Der Platz ist rappelvoll, aber der Herr an der Rezeption total nett. Wir haben die Wahl unsere Zelte auf den Terrassen oder direkt am See aufzustellen. Welch Frage! Eigentlich ist zwar kein Platz mehr, aber irgendwie quetschen wir uns auf den schmalen Rasenstreifen direkt an den Strand, bekommen sogar einen Gummihammer geborgt der uns viel Mühe und Nerven erspart, und checken dann ein. Eigentlich sind die Preise hier gesalzen, aber der nette Herr handelt sich selbst in atemberaubendem Tempo herunter, so dass wir nur noch da stehen und staunen können. Was wir dann zahlen müssen ist so unanständig wenig, dass ich es mich gar nicht hier zu schreiben traue. Pünktlich zur Dämmerung sitzen wir im Garten des Bistro und futtern Pizza, strecken die Beine von uns und genießen die Annehmlichkeiten der Zivilisation. Morgen gibt es sogar frische Brötchen. Glamping pur. Wegetechnisch war das heute kein Hochgenuss, und das Wetter hat sich zum ersten Mal von seiner unattraktiven Seite gezeigt, aber langweilig war es nie. Ihr habt es erraten: Fortsetzung folgt. P.S.: Ich muss mich beeilen mit dem Bericht. So langsam verschwimmen die Details im Kopf immer mehr, und nicht alles wird durch die Fotos wieder gerade gerückt.
  5. RSBTR druckt doch auf DCF. Wasserdichten Schultergurttaschen im Pippi Langstrumpf-Design oder einem "Phoenix Pocket Pack Pink Unicorn Edition" steht also eigentlich nichts im Weg
  6. Wirklich abhanden kommen kann man auf dem Westweg nicht, also keine Angst
  7. Tag 5 - Freitag, Hausach bis Brend, 32km So schön es ist, nach dem Aufstehen zu duschen, so sehr juckt es mich in den Füßen. Die innere Uhr hat mich um halb sechs aus dem Bett gescheucht, und ich vertrete mir etwas die Füße während ich darauf warte, dass es Frühstück gibt - da bin ich dann auch pünktlich der erste. Ich beschränke mich auf leckere Marmelade, Käse, etwas Obst und Müsli, auch wenn noch das ein oder andere am Buffet liegt, das mich verlocken könnte - wenn da nicht die Zeit wäre. Es wird wieder ein heißer Tag, und ich will auch ein paar Kilometer machen. Etwas nach halb acht komme ich los und laufe durch ein gerade erwachendes Hausach, und es wird schon warm. Schnell schieße ich das obligatorische Selfie am Kinzigtaltor, tausche am Brunnen noch mein Leitungswasser gegen frisches Quellwasser und dann geht es bergauf. Schon nach ein paar Metern erreiche ich die dekorative Ruine der Burg Husen. Es geht teilweise steil hinauf durch den Wald, und der Weg ist kurzweilig. Philosophisches und lustiges am Wegesrand lenkt mich von den Höhenmetern ab. Ich habe nicht erfahren, was Xenia und Oli genau vorhatten und wie es ihnen ergangen ist. Ob sie vorhatten so schnell oder weit zu laufen oder ob ihre Rucksäcke so schwer waren... Am Farrenkopf angekommen gibt es eine verdiente Trinkpause. Auf den letzten Metern ist es schon wieder drückend schwül geworden. Aber der erste lange Anstieg ist geschafft. Zwei jüngere Burschen gönnen sich zwei Nächte und einen entspannten Tag in der dortigen Hasemann-Hütte, und ab hier laufen @Manu84 und ich wieder zusammen weiter. An der Büchereck-Hütte vorbei geht es in Richtung Karlstein. Dort war bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts ein Vierländereck zwischen Baden, Württemberg, Fürstenberg und Vorderösterreich. Die Aussicht ist nicht wirklich spektakulär, weshalb wir nicht lange oben bleiben, aber von unten hat der Stein durchaus etwas fotogenes. Kurz vor fünf sind wir am Ziel der offiziellen Etappe, der Wilhelmshöhe. Ganz langsam wird es wieder kühler. Während wir am Blindensee vorbei laufen beraten wir über die möglichen Nachtlager, und nach etwas Studium der Karten scheint der Brend eine gute Option zu sein. Auf dem Weg dorthin kommen wir am Kolmenhof vorbei, und der Hunger treibt uns natürlich hinein. Es ist rappelvoll, aber wir bekommen sogar einen Platz im freien - und merken schnell, warum. Neben uns herrscht reger Flugbetrieb von tausenden von Wespen. Aber was solls. Das leckere Essen verteidigen wir hartnäckig und erfolgreich, auch wenn die gestreiften Diebe zu gerne etwas von unserem Fleisch abbekommen oder unser Cola schlürfen würden. Direkt neben dem Kolmenhof führt ein Wegweiser zur mehr oder weniger - nach Ansicht von Wikipedia eher weniger - offiziellen Donauquelle. Ich mache gleich mental einen Haken in meiner Liste von Flußquellen, die ich schon (überwiegend nichtsahnend) erwandert habe, und nachdem wir natürlich viel zu lange gesessen sind, machen wir uns auf die letzten Kilometer in Richtung Brend. Es fängt schon an zu dämmern, als wir den Brend erreichen. Am Turm ist noch etwas los, und am Grillplatz stehen ein paar Zelte, Jugendliche (man verzeihe mir, wenn ich den Ausdruck auch für junge Menschen mit Autoführerschein verwende - ich bin über 40, ich darf das) haben hörbar Spaß und Autos kommen an und fahren wieder weg. Wir bauen unsere Schlafplätze lieber auf der Wiese oberhalb auf um dem Trubel fern zu bleiben. Bis unsere Behausungen stehen ist es dunkel, und es dauert nicht lange, bis wir uns in unsere Schlafsäcke verkriechen. Um 23:00 Uhr verlässt der Großteil der Jugend den Grillplatz und es wird ruhig. Wie immer: Fortsetzung folgt...
  8. Danke! schön dass ich dich damit aktiv ins Forum locken konnte Das Wasser an der Hildahütte war absolute Trail Magic. Fortsetzung gibt es am Anfang der Woche, jetzt wird erst mal geweinwandert (weingewandert?) an der Saale!
  9. Ich habe hier einen Standard X-Lite 400, der nach meinem Gefühl für 3 Jahreszeiten okay ist, ich bin eher ein mittelwarmer Schläfer. Im Grenzbereich (-10°C, windig, im Duplex deshalb. leichter Durchzug) war es mir als Seitenschläfer dann doch etwas kühl an den Pobacken. Der fehlende Wärmekragen hat mich allerdings nicht gestört. Das AirTastic auf der Außenseite empfinde ich aber auch als nicht so wirklich vertrauenserweckend. Für den PCT habe ich mir dann einen gepimpten X-Lite 400 geholt, mit maximalem Overfill, Quantum Pro und durchgehendem Reißverschluss, damit ich ihn auch als Decke verwenden kann und es auch bei unter -10°C noch kuschelig habe. Das hat auf dem Westweg jetzt ganz gut funktioniert bei Nachttemperaturen zwischen 9 und 18°C. Das AirTastic auf der Innenseite macht beim Schließen des Reißverschlusses tatsächlich nicht unbedingt glücklich. Mit etwas Übung geht es jetzt schon ganz gut, aber ab und an verklemmt sich der dünne Stoff doch. Schäden habe ich dadurch bislang allerdings weder beim Original noch beim gepimpten Schlafsack. Ich schließe mich @Biker2Hiker an. Wenn das Gewicht nicht der Hauptfaktor ist und ca. -5°C das untere Ziel, dann wäre aus dem Cumulus-Sortiment der Panyam definitiv einen Blick wert. Oder du pimpst den X-Lite 400 im Kreator und gönnst ihm die notwendigen Features wie Quantum Pro außen (würde ich sehr empfehlen), normales Quantum innen (am besten in schwarz zum schnelleren Trocknen in der Sonne), Full Size Zip und etwas Overfill (Kapuze, ggf. Füße, für Seitenschläfer auch unten) und landest bei 748g. Dann bist du aber auch bei 480€.
  10. BitPoet

    TA 2021/22

    Das gleiche wie das ESTA für die USA. Man braucht es nur, wenn man kein explizites Visum hat (Visa Waifer Program).
  11. BitPoet

    Angst alleine zu campen

    Das deckt sich vom Gefühl her mit der Erfahrung, die ich auf der Schwarzwald-Tour hatte. Das war meine erste längere solche Tour und das erste Mal, dass ich kein volles Zelt um mich hatte. Die erste Nacht allein unterm Tarp war mir durchaus mulmig, aber je öfter ich draußen geschlafen habe, desto weniger fremd war das ganze. Die Tatsache, dass ich doch immer in Laufweite der Zivilisation war, hat es noch etwas einfacher gemacht, und ich habe mir bewusst gemacht, dass die paar Gramm DCF, die ich sonst um mich herum habe, eh nur für den Kopf da sind. Wenn ich unruhig war, dann weil ich mir zuvor im Kopf zu viel Stress (Etappenplanung, Vorräte, Wasser) gemacht habe. Jede Nacht, in der ich nicht von wilden Schwarzwaldberglöwen zerfleischt und betrunkenen Hunnenhorden aufgespießt wurde, hat mich entspannter werden lassen. In den letzten Tagen und Nächten ist mir dann ganz intensiv aufgefallen, dass diese Schere im Kopf zwischen "ich" und "Natur" plötzlich immer kleiner wurde, und das draußen schlafen hat sich dann völlig natürlich angefühlt. Daheim und geborgen trifft das Gefühl perfekt. Selbst meine Smartwatch sagt, dass ich das ganze Jahr noch nicht so gut geschlafen hatte wie in diesen Nächten.
  12. Tag 4 - Donnerstag, Hildahütte nach Hausach, 29km plus X Um 4:30 Uhr wache ich auf, lausche den hyperaktiven Siebenschläfern und knabbere Erdnuss-M&Ms, die ich mir als Belohnung für die ersten 100km gegönnt habe. Nach und nach stecken auch M. und die Mitwanderin den Kopf aus dem Zelt, das Vater-Sohn-Duo hat gestern schon angekündigt, ausschlafen zu wollen. So versuche wir, beim Frühstück leise zu sein - das macht angesichts der Siebenschläfer nur begrenzt Sinn, aber was solls. Wir brechen zeitversetzt auf. Nach ein paar Kilometern auf breitem Forstweg kommen dann auch die ersten Brunnen, aber es tröpfelt nur spärlich bis gar nicht. Es ist etwas frischer als die letzten Tage, so kann ich die Beine laufen lassen ohne dass es mir zu warm wird. Es geht am Seeblick vorbei, und mir schwant, dass es etwas feucht werden könnte. Gerade als ich an der Lettstädter Hütte ankomme fängt es an zu tröpfeln. Meine Mitwanderin von der Hildahütte, die ich zwischendurch überholt habe, kommt kurz nach mir an. Wir schaffen es noch, unsere Flaschen am Brunnen aufzufüllen, dann fängt es an zu gießen. Vor der Hütte parkt ein Auto mit einem schlafendem Pärchen. Ein Radfahrer kommt auch noch an, M. trudelt ein wenig später ein, und wir knabbern eine halbe Stunde Trailmix und machen Smalltalk unter dem Dach während sich die Schleusen über uns richtig öffnen. M. und ich stellen fest, dass wir so ziemlich das selbe Tempo laufen und fachsimpeln über leichte Ausrüstung und Wanderziele. An den berühmten Stühlen vor dem Harkhof sind wir wieder zu dritt. M. und ich beschließen, da wir ja gut in der Zeit liegen (es ist ein paar Minuten vor 11) im Harkhof ein zweites Frühstück einzuläuten. Mit Rührei mit Speck und anderen Leckereien lassen wir es uns eine Stunde gut gehen, bevor wir nichtsahnend die Etappe des Grauens betreten. Das erste Stück durch den Wald ist noch ganz angenehm, und witzige Motorsägenakrobatik am Wegesrand lullt uns ein. Dann aber wird es wild. Plötzlich finden wir uns auf breiten, hart planierten Waldautobahnen. Riesige Lastwagen rasen vorbei und wirbeln kilometerlange Staubwolken auf. Es werden Windräder gebaut. Und wir schauen das erste Mal auf die Wegweiser und reiben uns die Augen. Vor dem Harkhof waren es 14,5km bis Hausach. Beim nächsten Wegweiser 13,5km. Jetzt, 2km weiter, sind es wieder 13,5km. Zu unserem Unglück ist heute auch noch der heißeste Tag des Jahres. Die Temperatur ist auf Mittag hin auf 36°C hochgeklettert, und der Regen vom Morgen hängt wie feuchtes Blei in der Luft. Wir gehen und gehen. Hausach 12,5km. Ja. Nein. Hausach wieder 13,5km. Es wird und wird nicht weniger. Wir hatten unabhängig voneinander davon geträumt, um 15:30 in Hausach zu sein, uns in ein Cafe zu setzen und entspannt einen Cappuccino zu schlürfen. Hausach wieder 12,5km. Ich schaue immer wieder, dass ich definitiv nicht die Variante über den Brandenkopf nehme. Irgenwann, nach Stunden, komme ich zur Hohenlochenhütte. Die kurze Rast im Schatten auf der Bank wird mir von Schwärmen von Wespen verwehrt, die Hütte selbst ist wegen Corona geschlossen, wie man lesen kann, aber immerhin gibt es endlich kaltes Wasser an der Quelle unterhalb der Hütte, und auf dem Wegweiser steht (ich sollte es doch jetzt besser wissen) Hausach 6,5km. Habe ich erwähnt dass es heiß ist? Ich mache nach wenigen Kilometern eine ausgedehnte Abkühlpause am Waldrand und versuche herauszufinden, wo ich gerade bin. Der Punkt liegt tatsächlich auf der Route, da sind sich der Track aus dem Internet und meine Kompass-Karte einig, aber die Entfernung, die ich tatsächlich seit der Hohenlochenhütte gelaufen bin, ist viel zu lang. Es geht natürlich so weiter. Hausauch, 4,5km. Hausach, 6,5km. Gibt es Hausach wirklich? Wenn jetzt auf einem Wegweiser was von Bielefeld steht, dann gehe ich keinen Schritt mehr weiter. Immerhin, der Spitzfelsen gehört zum Weg. Kurz nach dem Spitzfelsen muss ich, trotz tausendmaliger Bemühung von GPS und Karte, einen falschen Abzweig erwischt haben. Es geht beschwingt bergab, bergab. Es wird 16:30, und die Luft kocht um mich herum. Meine Füße fangen an, zu protestieren. Aber es ist ja nur noch ein Kilometer bis Hausach. 500 Meter. Ich komme aus dem Wald raus und möchte Heulen. Ich bin auf halbem Weg zwischen Hausach und Wolfach gelandet, an der Bundesstraße. Der einzige Weg nach Hausach sind 2,5km Radweg ohne Schatten. Nächstes Mal kommt das InReach wieder mit, da funktioniert das GPS zumindest. Ich mache eine kurze Pause im spärlichen Schatten eines Strauches gleich neben der Straße, so bekomme ich wenigstens den Fahrtwind der Autos ab. Dann schleppe ich mich die letzte halbe Stunde nach Hausach, schwenke kurz zum DM um meinen Geruch mit einem Deo in Reisegröße halbwegs Gasthoftauglich zu machen, trinke eine Bio-Apfelschorle auf Ex und gehe die letzten Meter zum Gasthaus Blume. Nie war eine Dusche schöner als nach 29 (38?) Kilometern nach Hausach. M. ist in der Eiche abgestiegen und gar nicht so lange vor mit angekommen. Auch er bekommt einen schmerzhaften Ausdruck wenn das Thema auf diese Etappe und die ganzen falschen Wegweiser und Extra-Kilometer kommt. Frisch geduscht und nach einer Stärkung im Biergarten füllen wir noch unsere Vorräte auf - wir zahlen an verschiedenen Kassen, so wirkt es nicht ganz so komisch dass zwei heruntergekommene Gestalten jeweils Nescafe 3-in-1 und 5-Minuten-Terrine in der Sahnesoße-Variante und als Gulaschtopf kaufen. Beim Abendessen in der Blume unterhalte ich mich mit J., einem Wiederholungstäter auf dem Westweg, der aber solche Dinge wie draußen schlafen oder 30km und mehr am Tag laufen völlig verrückt findet, was er regelmäßig betont. Gleichzeitig schwärmt er mir vor, dass Jörg Scheiderbauer den Westweg diesen Mai in unter 48 Stunden gelaufen ist... Vollgestopft schleppe ich mich noch ein zweites Mal unter die Dusche, krame im Bett noch den (ja, ich gestehe, unnötiger Luxus pur) Kindle raus und schaffe es noch nicht mal, ein Buch auszuwählen bevor ich einschlafe. Fortsetzung folgt...
  13. BitPoet

    Angst alleine zu campen

    Jepp. Bei mir haben sich letztendlich Ohropax Supersoft bewährt, alles andere hat eher zu schlaflosen Nächten geführt.
  14. BitPoet

    Angst alleine zu campen

    Oder auch zwei, falls man an/in der Hildahütte übernachtet (absolut empfehlenswert, aber rechtzeitig das Wasser auffüllen). Auch an der Grillhütte vor der Rothaus-Brauerei am Mittelweg wohnt einer unter dem Dach. Ich hätte das Geräusch aber eher in die Kategorie "Stresskiller oder rostige Maultrommel, in einer großen Coladose gespielt" eingeordnet.
  15. Ist der hintere, nicht der direkt an der Straße.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.