Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Blickpunkt

Member.
  • Gesamte Inhalte

    279
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    24

Blickpunkt hat zuletzt am 12. April gewonnen

Blickpunkt hat die beliebtesten Inhalte erstellt!

1 Benutzer folgt

Profile Information

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    Schleswig-Holstein

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Gestern auf einer Tageswanderung durch unser schönes Schleswig-Holstein am Wegesrand entdeckt… So ein wenig gefühlt wie: „Achtung, sie betreten nun die Todeszone!“ Die Wanderung ging am Ende dann zum Glück aber doch gut aus. Puh…
  2. OT: Aus der Beschreibung der Matte: „…oder sogar als stützende Struktur in einem rucksacklosen Rucksack verwendet werden.“ Ich vermute hier eine nochmalige Steigerung des UL-Rucksackkonzepts. Statt Rahmenlos nun sogar Rucksacklos. Ich denke, so sind weitere ca. 200 - 500 g Ersparnis beim Basisgewicht möglich. Ansonsten danke für den Link. Hab mir tatsächlich auch eine bestellt.
  3. Ich mach das jetzt mal nicht OT, weil es ja eigentlich schon zur inhaltlichen Diskussion gehört… Ich bin immer noch der Meinung, man bekommt das auch ohne Leinen oder Heringe hin 😉 Ich habe schon oft gesehen, dass die Leute ihr Groundsheet ausbreiten, und es provisorisch mit ihren Trekking Stöcken beschweren, damit es nicht weg fliegt, solange das Zelt noch nicht steht. Genau so mache ich das auch. Das funktioniert allerdings nur bei wenig oder mäßig Wind. Bei viel Wind baue ich einfach das Zelt auf und schiebe das Groundsheet einfach nachträglich unter den Zeltboden. Klappt auch sehr gut. Aber klar, jeder wie er mag.
  4. Ja. Mach das mal so. Mir ist noch nie ein Groundsheet verrutscht. Man liegt ja mit seinem Gewicht drauf und das Zelt steht ja hoffentlich auch halbwegs waagerecht.
  5. OT: Über Fotos dieser Kreationen würde bestimmt nicht nur ich mich freuen 😉
  6. Hervorragend. Ich hatte ja geschrieben, dass die ursprüngliche Befestigung (auf den beiden Fotos im Einsatz) etwas zu eng war und ich sie auch aus diesem Grunde so modifiziert hatte, dass man alles etwas lockerer stellen kann. Aber selbst mit dieser ursprünglichen, doch recht engen Fixierung finde ich den Poncho ausreichend belüftet. Und letztlich dient diese Fixierung ja dafür, dass bei viel Wind der Poncho nicht um die Ohren flattert. Man muss ihn ja nicht vorm Bauch zubinden und kann ihn einfach locker hängen lassen. Somit hat man den Grad der Belüftung ja selbst in der Hand.
  7. Ich denke, so richtig passt der folgende Text ggf. nicht zu MYOG, weil ja nicht wirklich was eigenes erschaffen wird aber sollte die Einordnung nicht passen, verschieben die lieben Admins den Beitrag sicher an eine passendere Stelle. Nachdem ich lange mit Regenjacke und -hose oder auch mit Regenjacke plus Regenschirm unterwegs war, wollte ich dem Thema Poncho eine Chance geben und bin bei einem DCF-Poncho gelandet. Das Konzept Poncho gefällt mir deshalb so gut, weil ich so nicht nur mich selbst sondern auch meinen Rucksack trocken halten kann, da ich den Rucksack gerne mit im Zelt habe, was eben besonders gut funktioniert, wenn er trotz Regen trocken geblieben ist. Trotzdem soll der Text keine Ponchowerbung an sich sein. Ich denke, hier hat jeder die für sich passende Regenlösung gefunden und muss daher nicht „bekehrt“ werden. Es geht vielmehr darum, eine Anregung für diejenigen zu geben, die sich einen Poncho zulegen wollen, aber genau wie ich, mit der EINEN problematischen Ponchosache hadern: den fehlenden Ärmeln. Fehlende Ärmel am Poncho sind im Sommer und bei warmen Temperaturen vermutlich wenig problematisch. Da kann man dann seine Ärmel hochkrempeln oder hat ohnehin ein T-Shirt an und dann werden die nackten Unterarme eben nass. Finde ich nicht schlimm. Aber grade in der kalten Jahreszeit ist das für mich keine Option und ich möchte auch nicht, dass die Klamotten unterm Poncho an den Ärmeln nass werden, da ich sie ja u.U. auch noch im Camp oder sogar im Schlafsack nutzen möchte/muss. Leider gibt es aber nicht grade viele Ponchos mit Ärmeln und wenn, sind sie (mir) zu schwer. Das einzig mir bekannte Produkt im UL-Segment kommt von Rockfront aus der Ukraine, wiegt in der kleinsten Variante allerdings auch gut 200 g und das Packmass (zumindest wie es auf den Fotos aussieht) ist mir zu groß. Hier nun kommt mein kleines Bastelprojekt ins Spiel. Ausgangspunkt ist der DCF-Poncho von Gear Swifts (das Modell „Nikoll’s DCF Poncho“ in 0.55OZ/YD² und den Maßen 230 x 136 cm für 81 g) sowie ebenfalls von Gear Swifts die Armlinge „Dyneema Rain Sleeves“ für 21 g. Die Armlinge kommen mit jeweils einem DCF-Patch und einem kleinen Band, mittels deren man den Armling innen am Poncho befestigen kann. Mir persönlich schien diese Lösung aber zu frickelig und auch zu unpraktisch. Der Gedanke dahinter ist sicher nicht verkehrt, weil man die Armlinge so eben auch wieder abmachen kann, wenn man sie nicht braucht (im Sommer z.B.). Für mich selbst war dieser Gedanke aber nicht relevant, weil die Armlinge mit 21 g so leicht sind, dass ich hier keine große Gewichtsersparnis sehe, wenn sie weg sind. Außerdem finde ich trockene Arme auch im Sommer nicht ganz sooo schlimm :-) Ich habe daher die Armlinge innen am Poncho mittels DCF-Tape verklebt und die Klebeenden mit Ultra-Tape verstärkt. Dabei habe ich aber jeweils nur einen Teil (ca. 60 %) der Armlinge am Poncho verklebt, damit noch Luft zum einfachen Ein- und Aussteigen bleibt und zusätzlich steht das Material nicht zu sehr unter Spannung, als wenn alles verklebt wäre. Das klappt ziemlich gut, muss ich sagen. So sind die Armlinge nun immer dabei und der für mich größte Nachteil eines Ponchos ist behoben. Außerdem habe ich noch die für mich zu kurzen Bänder in der Mitte des Ponchos ausgewechselt mit kleinen Karabinern, die sich deutlich leichter befestigen und lösen lassen als die Originallösung ohne Karabiner. Da mir außerdem der Bereich, wo man die Arme durchsteckt, zu groß und luftig war, habe ich hier selbstklebendes Klett angebracht und den Bereich so halbiert. So passt das für mich deutlich besser. Am unteren Abschluss habe ich ebenfalls einen kleinen Karabiner mit Bändchen angebracht, so dass man den Poncho bei Bedarf auch unten leichter und flexibler schließen kann als mit den bereits vorhandenen Druckknöpfen. Ich hoffe, man kann die Modifikationen auf den Fotos gut erkennen. Die beiden Fotos im getragenen Zustand sind vor dem Umbauten entstanden (Wie das mit den Armlinge gemeint ist, sieht man aber trotzdem ganz gut auch ohne die Verklebung.). Hier sieht man auch ganz gut, dass zumindest für mich die vorhandenen Befestigungen um den Bauch etwas zu eng und an dem Beinen viel zu eng waren. Das sitzt nun alles etwas lockerer, kann bei Bedarf aber auch enger gestellt werden. Im Originalzustand ging hier leider nur eng. Was man allerdings sagen muss, dass sich durch die Verklebungen der Poncho nun nicht mehr komplett ausklappen lässt. Da ich das selbst allerdings nicht mache und das Modell auch kein Tarp-Poncho ist, ist das für mich nicht relevant. Trotzdem wollte ich es nicht unerwähnt lassen. In der Summe aller Umbauten wiegt der komplette Poncho statt original 81 g + 21 g nun incl. aller Klebebänder und extra Karabiner nur 108 g. Damit ist diese Komplettlösung sogar noch leichter als meine leichteste Berghaus Regenjacke mit 113 g und schützt trotzdem deutlich mehr als die Regenjacke. Der Poncho kostet in der 0,55 DCF Variante 228 EUR, die Armlinge 69 EUR. Das ist nicht günstig, das ist mir klar. Für mich selbst ist die Kombi das aber wert und das Geld landet bei einer kleinen Outdoorfirma aus Europa. Ich selbst lege den Poncho so zusammen, dass er in die Bodentasche meines Rucksackes passt. So habe ich ihn immer zur Hand, ohne den Rucksack absetzen zu müssen, was für mich ggü. der Regenjacke ein weiterer Vorteil des Ponchos ist. Vielleicht hilft die Idee ja jemandem weiter. Ein Wort zum Schluss: Wer mit so einer Lösung unterwegs ist, sollte sich auf den ein oder anderen Blick anderer Menschen einstellen, um es mal vorsichtig auszudrücken Mich selbst stört das nicht. Das muss ja aber nicht jedem so gehen.
  8. Ich habe das STS Airlite in S und auch das war mir zu groß, haha... Ich habe eine gezackte Textilschere meiner Frau geliehen und damit die Kürzung vorgenommen. Die Größe der Zacken ist zwar kleiner als im Original aber im Ergebnis fällt gar nicht so schnell auf, dass das Handtuch gekürzt wurde. Ausfransen tut auch hier nichts.
  9. Ich kann jetzt nur für die GG Matten sprechen. Ich persönlich finde sie ausreichend für die meisten üblichen Szenarien, in denen man ein Zelt aufstellt. Einer Nadel, Nagel oder Scherbe werden sie vermutlich nicht standhalten. Ich denke, so oder schaut man doch, wo man sich hinlegt und dass da wenigstens offensichtlich keine spitzen Gegenstände liegen. Bis jetzt jedenfalls habe ich noch kein Loch in meiner Isomatte. Die GG Matten eignen sich meines Erachtens nach auch gut als stützendes Element im Rucksack. Sie sind sehr flexibel, lassen sich knicken oder falten und passen sich so auch sehr gut der Rucksackform an. Die aktuelle Version der foldet Variante mit 187 cm Länge hat komplett gefaltet eine Dicke von 2 cm. Die alte Version der gerollten Variante (bei mir gekürzt auf 100 cm Länge) hat geviertelt eine Dicke von 1 cm. Da die gerollte Variante standardmäßig etwas kürzer ist als die gefaltete Variante, ist dort die Dicke sicherlich kleiner als 2 cm. Auf den Fotos kann man es hoffentlich gut erkennen, wie flexibel die Matten sind. Und von der Breite her passen Sie auch super in einen normalen Rucksack.
  10. War ja eigentlich klar, dass es nur ein Scherz sein kann. Hab das dann aber gestern erst später gecheckt, dass der Hinweis auf jeden Fall im Preis selbst gestanden hat. 😜 4 01 26
  11. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Produkt hier an der richtigen Stelle gepostet ist… DCF ? *Check* Teuer ? *Check* … naja, wird schon passen 😜 https://hyperlitemountaingear.com/products/bath-tarp Kann natürlich aber auch ein April Scherz sein (wobei ich garnicht weiß, ob es sowas in USA überhaupt gibt?).
  12. Da du wenig Zeit hast und auch nicht viel ausgeben willst, beziehen sich die folgenden Ideen auf Weglassen bzw. günstigen Austausch in wenigen Fällen. lange Unterhose lila (wenns kalt ist) - du hast schon eine Schlafhose/Stadthose dabei (du funktioniert ja eigentlich auch für den Fall, dass es kalt ist unter deiner Wanderhose (oder du behältst die warme Unterhose und lässt die Schlafhose daheim) - minus 160 g (bzw. minus 200 g) T-Shirt - du hast schon ein Wanderhemd und ein Unterhemd (beides getragen), Wechselklamotten brauchst du eigentlich nicht - minus 160 g Sunhoodie - gleiche Bemerkung wie beim T-Shirt - minus 173 g Schlauchschal Fleece - davon nimmst du zwei Stück mit, hab verstanden, dass du eins als Schal und eins als Mütze einsetzen willst, finde ich aber redundant - minus 55 g Sturmhaube - verstehe ich nicht, wofür die sein soll (ich gehe davon aus, dass deine Regenjacke oder Puffy eine Kapuze haben, die du gegen Wind und Sturm einsetzen kannst) - minus 49 g Fleecejacke - du hast eine Patagonia Micro Puff dabei, wenn du einen gescheiten Midlayer mitnehmen willst zusätzlich, finde ich das gleiche Gewicht wie die Patagonia zu viel, weglassen würde ich den Midlayer nicht aber von Decathlon gibt es Fleece Pullis, die deutlich unter 300 g wiegen - minus geschätzt 100 g Packsäcke - m.E. nach viel zu viele Packsäcke, ein paar weglassen und statt dessen bzw. ergänzend einen Rucksackliner/Müllsack verwenden - minus geschätzt 70 g (auf die Schnelle aus dem Bauch heraus ) Man kann sicher auch die anderen kleinen Dinge diskutieren. Mir ging es aber erstmal um schnelles Weglassen bzw. günstig austauschen. Bei dem Rest der Liste würde mir sonst noch Sofort einfallen: das schwere Ladegerät mit 90 g. Da gibt es von Anker günstig z.B. für ca. 45 g auch ein 30 W Ladegerät (oder 38 g für 20 W), was für dein iPhone noch schnell genug ist und die Nitecore lässt sich eh nicht mit über 20 W laden. Ebenfalls zu schwer finde ich die Sonnenbrille incl. Case für 89 g. Bei Decathlon gibt es für ne schmale Mark Sonnenbrillen zwischen 20-25 g, die du dann ohne Case mitnimmst und wenn sie verkratzen, ist das m.E. nicht das große Drama. Die oben genannte Aufstellung ohne die zusätzlichen Ideen bringt ca. 770 g nur durch Weglassen und zwei kleine günstige Austausche (Fleece und Rucksackliner). Das ist ne Menge im UL-Maßstab. Viel Spass auf dem NST.
  13. Aus meiner Sicht ist das reine Geschmackssache. Ich bevorzuge die Lagerung im Zelt, einfach, weil ich dann immer alles dabei habe und direkt morgens den Rucksack im Zelt packen kann. Außerdem kommt es tatsächlich nicht selten vor, dass ich den Rucksack brauche, um ihn an eine der Seiten der Isomatte drunter zu schieben, falls ich etwas schräg liege. So rollt man dann nicht von der Matte runter. 😂 Versteife dich bitte nicht auf den Gedanken, dass dein Rucksack noch ausreichend Platz neben der Isomatte haben muss, wenn du ihn mit dem Zelt lagern willst. Das wird bei den meisten ein Personen Trekkingstock Zelten nicht funktionieren aufgrund der schmalen Abmessungen. Die Zelte sind aber in der Regel so lang, dass du den Rucksack ans Fuß oder Kopfende legen kannst. Wenn ich ihn nicht als Seitenpolster brauche, liegt mein Rucksack immer am Fuß, teilweise unter der Isomatte. So gibt es an der Stelle gleichzeitig noch ein wenig Gratis Isolation. Wenn der Rucksack natürlich total nass ist, bietet sich auch die Lagerung im Vorzelt an. Da möchte ich da nicht die komplette Nässe im Zelt haben. Viele Trekkingstock Zelte haben den Vorteil, dass man den Rucksack oben am Trekking Stock anhängen kann. So muss er nicht unbedingt im Dreck liegen. Aber mach dich deswegen nicht verrückt. Du wirst die richtige Variante für dich schon herausfinden. Für mich persönlich wäre das jedenfalls kein Kriterium für oder gegen ein Zelt, ob ich den Rucksack draußen oder drin lagern muss. Da gibt es wichtigere Dinge, finde ich.
  14. Vielleicht noch eine (flexible) Variante, wie ich selbst im Sinne der ursprünglichen Frage mit dem Problem umgehe. Ich nutze zusätzlich zu meinem Zelt und einer Luft-Isomatte: Unter dem Zelt ein Groundsheet aus Polycro-Folie (ca. 90 x 200 cm - 40 g) Unter der Isomatte: GG Thinlight Foam Pad (gekürzt 49 x 100 cm - 43 g) Die Lösung ist in Teilen redundant, das ist mir bewusst, jedoch verbinde ich folgenden, praktikablen Ansatz für mich damit: Das Groundsheet schützt das Zelt mechanisch von unten und bietet gleichzeitig eine Dampfbremse zum Boden hin, was sich positiv auf Kondensation im Zelt auswirkt (zumindest nach meiner persönlicher Erfahrung). Nach dem Zeltabbau habe ich zudem noch eine praktische Unterlage, um mein Zelt gerade bei sehr nassen oder matschigen Zeltplätzen gut einpacken zu können. Die Folie ist robuster, als man denken würde. Leichte Risse oder kleine Löcher lassen sich zudem leicht mit Klebeband o.ä. flicken. Die GG Matte verhindert das Verrutschen der Isomatte im Zelt, ist ein zusätzlicher mechanischer Schutz für die Isomatte und erhöht leicht den R-Wert der Isomatte. Außerdem nutze ich sie als Rückenpolster im Rucksack und Pausenmatte für unterwegs. Im Vergleich zu den vielfach erwähnten Tyvek-Planen (für 1P Zelte ca. 100 g), die als Groundsheet genutzt werden, aber nicht die Zusatzfunktion der R-Wert-Erhöhung oder des Rutschhemmers unter der Isomatte haben, wäre das eine sehr flexible Lösung, die alle Probleme rund um Zelt- und Isomattenschutz abdeckt und in der Summe von 83 g auch noch leichter ist als die Tyvek-Lösung ist.
  15. @shotta51 Kannst du kurz erklären, was damit gemeint ist? Tyvekplane im Zelt mit Silikon nach oben, damit Isomatte nicht verrutscht oder mit Silikon nach unten, damit die Plane nicht im Zelt verrutscht oder Tyvekplane ohne Zelt mit Silikon, damit Isomatte nicht verrutscht? Oder ganz anders? Danke.
×
×
  • Neu erstellen...