Freierfall

Members
  • Gesamte Inhalte

    1.232
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Days Won

    15

Freierfall letzte Errungenschaft war am 29. Juni

Freierfall had the most liked content!

2 folgen dem Benutzer

Über Freierfall

  • Rang
    Feinwaagenbesitzer
  • Geburtstag 14.06.1989

Profile Information

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    Aachen
  • Interessen
    Wandern, Fotografie, Brettspiele, Bier brauen.

Letzte Besucher des Profils

1.727 Profilaufrufe
  1. Ich liebe meinen Cone wegen der standfestigkeit. Aufstellen und vergessen. Einen Alkoholbrenner in den Pico einbauen erfordert auch umbaumaßnahmen, da er auf dem eingebauten Blech nicht gut steht. Klar geht das, einfach-fertig-stabil ist der CC aber deutlich besser.
  2. Aber nur mit gefrickel richtig windgeschützt
  3. Wenn du keins sonst auftreiben kannst, kann ich dir ggf. Das originale leihen. Ist mit ca 800g nur Recht schwer. Gesendet von meinem LG-K220 mit Tapatalk
  4. Auch das würde *ich* nur bei geringer Midge-Dichte machen. Oder isst du im Big-bivy? Beim Essen ohne Insektenschutz hätte ich vor 2 Jahren auch den Mund voller Midges gehabt, so sehr, dass man sich hätte satt essen können... Empfehle auch unbedingt ein Kopfnetz und eine Garnitur komplett​ lange Kleidung um sich komplett dicht anzuziehen. Gesendet von meinem LG-K220 mit Tapatalk
  5. @Chobostyle: Meiner Meinung nach auf keinen Fall. Das wäre mMn Stupid Light- Wenn du selbst nur das Ende der Midgeseason abbekommst, wäre das für mich ein Grund für einen Tour-Abbruch / einen Zelt-Spontankauf vor Ort... Du kannst aber natürlich kurz vorher (also, 1-2 Tage vor dem Abflug) das Wetter und den Midge-Forecast überprüfen, wenn es heißt, es gab schon richtig Nachtfrost über mehrere Tage vorher kann man es wagen, dann dürfte auch der Midge-Forecast entsprechend aussehen. In allen anderen Fällen macht das echt keinen Spaß. OT: Ich würde bei Midge-Gefahr selbst dann ein Innenzelt mitnehmen, wenn ich nur eins Hätte dass 5kg wiegt. Quelle: Erfahrung aufm WHW im September 2015. Wenn du sonst konkrete Fragen hast, immer her damit.
  6. Ich melde mal Interesse an... Weiß jemand von einem (China-) Inner für das Zelt, in das 2P reinpassen, davon eine 1,9m?
  7. Ich war im Januar v.a. linksrheinisch im Mittelrheingebiet unterwegs (zwischen Koblenz und kurz vor Bingen), folgende Anmerkungen zu den 3 Rheinwegen (bezogen auf diesen Abschnitt, haben immer mal wieder zwischen den 3 Wegen gewechselt): Der Rheinsteig ist angelegt wie ein typischer Premiumwanderweg, überall Schilder, optionale Schleifen und viel touristische Infrastruktur in den kleinen Orten, lässt dafür aber auch kaum einen Ort aus, dafür kleine hübsche Pfade eher mal links liegen Der Rheinburgenweg hat *extrem* viele "Pointless Ups & Downs", geht ziemlich im Zickzack, dadurch auf "kurzer Strecke" sehr abwechslungsreich, auf einem "Thruhike" würde mir das aber ziemlich auf die nerven gehen - die üblichen, optionalen "hübschen Stellen kurz neben dem Weg" sind da alle Teil des richtigen Weges und man wird an denen vorbeigeführt Der Rheinhöhenweg ist ein typischer "alter" Wanderweg, führt v.a. über die (bewaldeten) Mittelgebirgszüge, ist kaum ausgeschildert und ziemlich verlassen, wird soweit ich das beurteilen kann auch nicht mehr wirklich gepflegt, da stattdessen -Höhen und -Burgenweg gefördert werden von den Tourismusverbänden.
  8. 'die entsprechenden Gasflaschen' sind wohl die (ganz normalen und verbreiteten) schraubkartuschen (Primus, Coleman etc.) Die es in jedem Outdoorshop und entsprechenden Läden in nord-west Europa gibt. Für andere gibt's Adapter (benutzt Google) die jedoch Bock-schwer sind und bei Vorbereitung (Info wo es die Kartuschen gibt) überflüssig Gesendet von meinem LG-K220 mit Tapatalk
  9. Der ist an einer Seite offen (bzw. hat Klettverschlüsse) und hindert nicht daran, große Schritte zu machen. Wenn es Windet oder ich stark Bergauf gehe, mache ich das genau so: vorne unter den Hüftgurt klemmen, sodass der Po trocken bleibt. Die länge hingegen finde ich bei richtigem Regen sehr angenehm, da bleibt man selbst mit langen Hosen gut trocken. Das ist ein Daypack bzw. der als Daypack gepackte Rucksack meiner Begleiterin Verstehe ich nicht. Das Zelt hat ja zig mehr Abspannpunkte als ich wirklich Leinen verwende, mich würde das total nerven ständig überall Zeltleinen rumliegen zu haben (oder abspannen zu müssen) auch wenn die gar nicht verwendet werden.
  10. Naja, der Wind war so stark, dass man aufpassen musste nicht umgeweht zu werden, meine Kapuze flatterte so laut dass ich meine Begleitung nicht mehr hören konnte. Ich musste ihn ausziehen weil der Wind mich aus dem Gleichgewicht zu bringen drohte auf der 'Treppe'. Dicht war der Rock. Unter gemäßigteren Bedingungen funktioniert er ganz wunderbar. In die Alpen / Schottland / Fjäll o.ä. würde ich ihn nicht nochmals mitnehmen, *wenn man trocken bleiben für wichtig hält*. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich sonst ganz ohne Regen-Beinbekleidung Laufe, hab ich hier ja am Ende auch. Also, relativieren ich: er hält einen 'komfortabel Trocken' die meiste Zeit über, *für mich* sind trockene Beine aber nicht essentiell. Gesendet von meinem LG-K220 mit Tapatalk
  11. OT: Mein Handy ging nach nem Tag trocknen wieder an und funktionierte wieder. Hatte Locus und den GPS Track sowie die Karten auch auf das Handy der Wanderbegleitung geladen, als Backup. Alleine, in einer anspruchsvoll zu navigierenden (weglosen) Gegend / ohne gute Karte hätte ich auch Probleme bekommen. Sowas würde ich aber nicht ohne Papierkarte machen.
  12. Um auf einem Wanderweg die wanderrichtung zu finden oder im Wald nicht im Kreis zu laufen reicht's. Deckt 99% der üblichen Anwendungsbereich hier im Forum ab. Gesendet von meinem LG-K220 mit Tapatalk
  13. Tag 4: Die Nacht verlief sehr sehr stürmisch, und am Abend zuvor hatten wir (auf einem Campingplatz, also im Kopf "hier isses sicher") das Zelt auf eine möglichst ebene Fläche gestellt, allerdings nicht auf die Windrichtung geachtet. Schon am Abend, als wir noch nicht im Zelt waren, zog es einen der Heringe heraus und ließ das Zelt kollabieren. Ich brachte sämtliche mitgebrachten Sturmleinen auf der Luv-Seite des Zeltes an und versetzte diverse Heringe, dennoch drückte es in der Nacht die Zeltwand ganz schön ein und wir wurden ziemlich durchgeschüttelt, so richtig erholsamer Schlaf war es nicht. Aber ich hatte Vertrauen ins SL2, und es hielt ohne größere Probleme durch, habe in der Nacht, als ich sowieso mal raus musste, lediglich nochmal Heringe reingedrückt, die im Regen-durchweichten Boden etwas locker saßen. Meine Freundin hat aber fast nicht geschlafen. Die Wetterprognose war weiterhin furchtbar, und auch am nächsten Morgen war es noch nass und sehr windig - aus der Erfahrung vom Vortag (und genug Zeit in Reserve) entschlossen wir uns also, heute Nacht wieder in Keswick auf dem selben Zeltplatz zu bleiben und nur eine Tageswanderung zu machen. Auf der Karte sahen zwei nahgelegene Gipfel attraktiv aus, der "Walla Crag" und der dahinterliegende "Bleaberry Fell" (der bei uns immer nur Blueberry Muffin hieß) boten einen scheinbar netten Rundweg von vllt. 15km. Nach gemütlichem langen Frühstück brachen wir schließlich mit nur Tagesgepäck auf, zunächst war das Wetter auch halbwegs ok, niesel und leichter wind und man bekam erstmal einen guten Einblick von Keswick, einem etwas kuriosen Ort bei dem die Innenstadt fast ausschließlich aus sich abwechselnden "süßen Cafes für Senioren" und Outdoorsportgeschäften bestand. Es ging zunächst durch ein Waldstück, dass durch Überflutung und Bodenerosion teilweise gesperrt war, auch einige der dortigen Brücken sind in den letzten Jahren wohl fortgespült worden und waren noch nicht wieder repariert. Schließlich kam man jedoch immer höher, erneut in die karge Bergwiesenlandschaft, auf der außer Schafen nicht allzu viel war - und den Ausblick konnte man heute auch kaum genießen, so schlecht war die Sicht. Der Wind pfiff uns inzwischen massiv um die Ohren und immer wieder kam Regen auf, der richtig schmerzte im Gesicht. Mit Windchill war es auch Saukalt. Der "Walla Crag" war ein Felsblock, mit sicherlich tollem Blick auf das Derwent Water, wir blieben allerdings nicht lange, man musste in Bewegung bleiben um nicht völlig auszukühlen. Ich bereute es sehr, keine Handschuhe auf diesen Trip mitgenommen zu haben. Auf dem Walla Crag, in einer kurzen Windpause. Das nächste Ziel sollte der Bleaberry Fell werden, einige Kilometer sanfte Hochebene entfernt mit einem einfachen Aufstieg, fast wie eine Treppe - bei gutem Wetter. Wir hatten aber kalt, Sturm und Regen. Eigentlich war's ne blöde Idee, weiterzugehen, wir machten es trotzdem. Ich hatte an dem Tag in weiser Voraussicht nur kurze Hosen an (mit Regenrock drüber), sodass bei den Zahlreichen Bachfurten wenigstens meine Hose kein Wasser von unten zog, dafür war es recht Luftig an den Beinen. Der Aufstieg zum Bleaberry Fell war schließlich ne Tortur, da die "Treppe" durch Regen und starkem Wind zu einer lebensgefährlichen Schlitterpartie wurde, der Regenrock war spätestens jetzt ein Segel, sodass ich diesen ausziehen musste, das gehen war auch so schon schwer genug. Als wir schließlich oben waren, war uns so kalt, dass wir nicht mal mehr ein Gipfelfoto machten. Der geplante weitere Weg war ein Rundkurs, man hätte vom Bleaberry Fell noch zum nächsten Gipfel einige Kilometer weiter gemusst um schließlich zurück ins Tal abzusteigen, doch wir entschieden (zum Glück) auf unserem Hinweg wieder abzusteigen, weitergehen erschien uns zu gefährlich. Auf dem schnellen, aber dennoch vorsichtigen Abstieg stürzte meine Freundin 2x, blieb jedoch zum Glück unverletzt, ich konnte so langsam meine Finger nicht mehr Spüren. Das Smartphone war in der Hosentasche (am Morgen noch Regengeschützt durch den Rock), die Hose inzwischen komplett Nass. Ich wollte nochmal nachsehen, ob es eine Abkürzung runter ins Tal gab - doch das Smartphone ging inzwischen nicht mehr an, war tot. Na super, die Laune konnte nicht mehr besser werden. Irgendwie schafften wir es dann, ohne größere Verletzungen und Erfrierungen wieder runter nach Keswick. Zum Glück gab es am Campingplatz eine heiße Dusche, ich holte die trockene Schlafkleidung aus dem Zelt und stieg direkt mit nassen Wanderkleidung unter die Dusche. Es machte sich ein Gefühl der Erleichterung breit. Wir hätten auf den Wetterbericht hören sollen. Lektion daraus: Bei starkem Wind ist ein Regenrock nutzlos. Handy wasserdicht einpacken. Handschuhe mitnehmen(!) auch im Sommer. Wenn man schon den Wetterbericht ignoriert... Unser Held des Tages: Der Wäschetrockner auf dem Campingplatz....
  14. Empfehle den hier: https://www.amazon.de/Suunto-Clipper-Microkompass/dp/B01LS8XLAS