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Ultraleicht Trekking

Wander Schaf

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Über Wander Schaf

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  1. Wander Schaf

    3F Lanshan 2

    Welchen Vorteil in Bezug auf Kondenswasser hat es, die Nähte zu versiegeln?
  2. Also ich nutze eine 0.5l Gerolsteiner Pet (stellt sich gut zurück und ist leicht) mit einem normalen Falschendeckel. In diesen habe ich mit einem feinen Bohrer (mit Dremel) drei dicht beieinander liegende Löcher schräg eingebohrt. Somit bündelt sich der Strahl und kommt schräg aus dem Deckel. Dieser hat genug Druck zum groben Vorspülen bzw Ausspritzen. Der Rest wird mit der zuvor angefeuchteten Hand nachgespült/gewischt. Anschließend die Hand damit spülen. Funktioniert rückstandslos und einer nicht riechenden Hand mit ca 150 ml. Zusätzliches Nachputzen mit Papier entfällt gänzlich bei mir und ich fühle mich frischer als mit Papier. Würde ich einfach nur eine PET nehmen, würde mehr Nass werden, aber ohne Druck. Da würden sicher 0.5l einfach verplempert werden. Das vorherige Auspritzen ist dann nicht möglich.
  3. Wander Schaf

    Wasserflasche

    Hast du dazu einen Link? Unterwegs doch eher unkomfortabel?
  4. .... ob man nicht lieber zwei mit nimmt oder wo man ihn schnell wieder auffüllen kann
  5. Ach so. Es wirkte so, als gäbe es für Dich keinen Besitz an Grund und Boden, lediglich die Natur darauf. Ich hatte den Eindruck, dass dies Deine Haltung sei das Recht zu haben also auch überall zu nächtigen. Das Durchstreifen ist zwar überall erlaubt, doch hier in Deutschland etwas zu finden, was weder privates noch staatliches Eigentum ist, wird es wohl unmöglich machen etwas zu durchstreifen, was niemandem gehört. Ich denke ich habe aber nun verstanden, dass du das im Kontext zur Natur quasi philosophisch meintest und daraus keine eigenen Regeln für Dich ableitest.
  6. Nehmen wir mal an der Grundbesitzer stellt dich zur Rede und verweist Dich des Platzes, wäre das dann Deine Argumentation?
  7. ? Deinen letzten Kommentar verstehe ich nicht. Es geht doch nicht darum ein Messer mitzunehmen, UM sich zu verteidigen. Ich habe den Eindruck du hast meine Aussage nicht richtig gelesen. So stellt sich mir insgesamt die Frage: worum geht es dir eigentlich gerade?
  8. OT: nein, objektiv ist das nicht falsch. (StGB Paragraph 32). Subjektiv mag es auf dich zutreffen, dass Du dich lieber von einem Psychokiller (z.B. eine der irrationalen Befürchtungen) töten lässt, als zu deinem Buttermeseer oder Göffel zu greifen. Vollkommen in Ordnung, wenn Du das so machst und Dich im letzten Moment wohl fühlst. Es mag auch sein, dass Du aus dem Beispiel heraus antizipierst, dass man beim Klopfen eines Menschen an das Zelt ohne Verwarnung wie wild zu sticht. Da ich kein Messer mitführe, um ein Lebewesen zu verletzen, sondern es zum Zelten nutze (Kochen, Schnitzen z.b.), wäre es Notwehr. Nicht einmal führe ich ein Messer mit dem Vorsatz zur Selbstverteidigung mit. Tatsächlich sähe es anders gegen einen Menschen aus, dies einzusetzen, wenn ich eine Ausbildung am Messer als Waffe hätte, da liegt die Grundannahne der Notwehr anders, denn zu der Ausbildung an einer Waffe (das kann auch Stockkampf sein!), gehört dazu, dies nach Möglichkeit nicht einzusetzen. so oder so... am Ende klärt es ein Gericht - wenn es dazu käme. Wenn man dann noch am Leben ist, weil das eigene Leben bedroht war, könnte der ein oder andere geneigt sein, dies gerne in Kauf zu nehmen. Doch darum geht es nicht einmal. Es geht darum, sich gegen Angstgedanken Strategien zurecht zu legen. Die Angst vor einem Killer ist irrational und das Eintreten sehr unwahrscheinlich. Wenn es aber schon hilft sein Brotmesser oder Göffel unausgeklappt neben sich liegen zu haben, dann ist das hilfreich, weil es psychische Sicherheit bietet. Es geht nicht darum, sich gedanklich damit anzufreunden einem Lebewesen Schaden zuzufügen. Vielleicht ist das, worum es tatsächlich geht, nun etwas verständlicher für Dich geworden. Es ist letztendlich ein Beispiel. Wenn es für dich nicht stimmig ist, nutze es nicht. Ist doch vollkommen in Ordnung. Was bringt es, sich nun in einer Spitzfindigkeit zu verlieren, wenn es um ein Beispiel und im Kern um etwas anderes geht.
  9. OT: hihihi.... Autoübersetzung: Gear/Getriebe - ein schönes Wortspiel
  10. Finde ich nicht paradox. Ich finde Du hast ein schönes Beispiel dargestellt, wie unterschiedlich jeder damit umgeht bzw für seine "Sicherheit" sorgt. Andere wollen lieber geschlossen schlafen, weil der psycholgische Schutz von Abschirmung wirkt (ich habe Angst, Decke übern Kopf). Natürlich ist sich in der Regel auch jeder dessen bewusst. Aber ist ja wumpe. Gut ist, was gut tut. Einfach probieren. Mein Sohn (7) pennt gerne offen. Findet er interessant und schön. Er ist natürlich auch noch frei von Blairwitch und psychopathischen Killern, die es NUR auf uns abgesehen haben. In diesem Sinne ein Thema weniger, das mitschwingt.
  11. Musst du auch nicht. Es ist ein Beispiel und jeder kann für sich Methoden wählen, die einem Sicherheit bieten. Es geht bei einem Beispiel darum aufzuzeigen, wie etwas angedacht ist, nicht darum das Beispiel zu adaptieren, selbst wenn es einem nicht stimmig erscheint. Wenn es jemandem Sicherheit bietet, eine Straußenfeder neben sich zu haben, um im Falle eines aggressiven Besuches (im Kopfszenario) das Lebewesen zu kitzeln, dann ist es richtig für denjenigen. Für andere mag es das dann schon wieder nicht sein. Klar, das kann mit vielem zusammenhängen. Solche Trigger gibt es in vielen Formen und Qualitäten. Das kann von einer traumatischen Erfahrung über Blairwitch bis hin zu dem natürlichen Unbehagen gegenüber etwas Unbekannten, einfach alles sein. Je besser man in der Lage ist dies zu deuten, desto besser lässt sich daran ansetzen. Da für viele, gerade vor der ersten Nacht im Wald, die nächtlichen Geräusche und Aktivitäten der Tiere unbekannt sind, finde ich die Tipps mit YT Clips zu den ansässigen Tierarten und einem Spaziergang im gewohnten Umfeld (das gibt Sicherheit), wie @hans im glueck es vorschlägt, sehr sinnvoll. Denn all dies trägt dazu bei, das Unbekannte etwas vertrauter werden zu lassen. Traumata lasse ich mal außen vor, dazu Bedarf es dann intensiver therapeutischer Arbeit- denn dann wäre eine Nacht im Wald eher eine unbegleitete Exposition und würde eher zu einer Retraumatisierung führen. Ich hoffe, dass, falls hier tatsächlich jemand mit Trauma mitliest, dies entsprechend eigenverantwortlich einzuschätzen weiß. Ich habe auch alle Tipps bisher nicht so verstanden, dass man den inneren Schutzmechnismus "Wahrnehmung" komplett außer Gefecht setzen sollte. Ich verstehe es bisher so, dass eine Sensibilisierung in Hinblick auf das, was gewöhnliche Geräusche nachts im Wald um mich herum sind und was sind Anzeichen dafür, dass ich reagieren sollte (z.B. Zeltleine hat sich mit einem Schlag gelöst).
  12. Interessanter Ansatz... Angst selbst ist allerdings eine rein psychische Sache, die Körperreaktionen auslöst. (In der Psychologie unterscheiden wir zudem auch zwischen Angst und Furcht.) Im Grunde beschreibst Du ein Vorgehen, um lediglich die Symptomatik der Angst zu "bewältigen". Das mag sicher stellenweise einen Versuch wert sein, doch da es Körperreaktionen sind, die wir nicht steuern können, eher schwer umsetzbar (erweiterte Pupillen, Schweiß, erhöhter Herzschlag, erhöhte Tätigkeit des Verdauungstraktes, Adrenalinausschüttung uvm). Geht man also die Ursache an, kommt es am Ende nicht zu der Symptomatik. Vielleicht meinst Du aber auch eher, sich in einem Angstzustand (z.B. nachts im Wald) der Körperreaktionen gewahr zu werden, um zu erkennen, jetzt ist mein Körper im Angstzustand. Also wahrnehmen, was passiert gerade in meinem Körper: ah, er ist einem Angstzustand. Dann hilft es wiederum eher die Ursache zu deuten und da wären wir wieder beim kognitiven Auseinandersetzen mit Angst (die irrational und abstrakt ist). Vereinfacht gesagt: ich habe ungsägliche Schmerzen im Bein, kann es nicht mehr bewegen. Ich nehme Schmerzmittel. Nun habe ich symptomatisch behandelt, doch die Ursache besteht weiterhin, nämlich das gebrochene Bein. Es wäre mir tatsächlich neu, Ursachen lediglich durch Behandlung der Symptome zu "heilen". Natürlich ist es aber auch wichtig, symptomatisch zu behandeln, weil dies dem Körper wieder Ressourcen schafft, um andere (Heilungs-)Prozesse umsetzen zu können. Sich aber mit den Symptomen auseinander zu setzen (und vielleicht meinst Du das auch so), schadet in der Hinsicht nicht, dass einen diese dann nicht übermannen und es zum Reinsteigern in die Angst führt. Das kann sicher etwas Ruhe hineinbringen, um sich in dem Moment besser kognitiv mit der Ursache beschäftigen zu können.
  13. ja, das ist eine gute Idee. Rehe: Das grunzig, röhrende Bellen (heißt wohl "Schrecken) kann schon echt sehr strange wirken, wenn es dann noch in Zeltnähe ist.... Klingt, als würde ein Mann kehlig schreien. Füchse: bellen, manchmal hört es sich an, als würde Frau/Kind kreischen oder wie ein heiserer Husten Käuzchen: auch eher ein kreischartiges Pfeifen Hirsch: grunziges Röhren - man könnte denken, es wäre ein Wildschwein in der Nähe. Treffen zwei aufeinander hört man auch manchmal die Kämpfe (Geweih gegen Geweih), oder wenn sie mit dem Geweih gegen Bäume klappern Igel: Husten (hört sich sehr putzig an - aber auch menschlich (als würde ein kleines Baby husten) wenn man das aber alles weiß, kann man sich sicher sein, dass es kein Mensch sein wird (dem Tipp von @TopperHarley würde ich folgen und mal auf YT nach den genannten (gängigen) Tieren suchen, damit Du mal einen Eindruck hast, und beim nächtlichen Hochschrecken, dich sofort kognitiv vom Schreck wieder runter holen kannst, da Du es einzuordnen weißt )
  14. Die Frage ist erst einmal, was bereitet Dir Angst? Um mit Ängsten umzugehen, hilft es diese zu rationalisieren. Ich habe mir mal erlaubt eine Form der kognitiven Bewältigung mit Ängsten (welche schließlich irrational sind) für Dich als Beispiel anzuhängen (pdf) (das ist jetzt nur mal ein Beispiel mit Dingen, die mir als mögliche Befürchtungen in den Kopf kamen - ergänze es gerne und wenn es Dir hilft, stelle ich Dir die Excel Tabelle zur Verfügung). Ich schätze mal irgendwo ging/geht es in gewissem Maße jedem so. Die ersten Nächte sind auch für mich immer etwas ungewohnt, doch sobald ich mich an Geräusche und Bewegungen im Wald gewöhnt habe, ist das ganz entspannt. Hier eine Beispieltabelle: Ängste kognitiv bearbeiten.pdf
  15. ja bei mir auch so (Hessen)
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