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Ultraleicht Trekking

Wayne Schlegel

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  1. Bin direkt ins Labor und hab einen subjektiven Versuchsaufbau gestartet. Mit arthritischen Händen (also eher mittelmäßiger Druck durch mich aufbaubar): 20 Sekunden für 20 gramm Olivenöl bei 21°C Zimmertemperatur (Viskosität des Öls ist ja temperaturabhängig). 24g ohne den Ring. (Kann den Beitrag oben nicht editieren)
  2. Habe bei der letzten Tour etwas (für mich) neues entdeckt. Und zwar war ich mit einem Kumpel unterwegs, der von Zigaretten auf Vape umgestellt hat, um seine Nikotinzufuhr runterzufahren und letztlich ganz aufzuhören. Lange Rede gar kein Sinn: sein Dampfliquid hatte er in einer leichten, auslaufsicheren Dosierflasche dabei, die es sogar in verschiedenen Größen gibt (30 - 200ml) und laut Internetrecherche auch für Öl geeignet sein soll. Die Dinger findet man unter dem Namen "Chubby Gorilla" in so ziemlich jedem Vape-shop und natürlich online. Er hatte nur eine 120ml Flasche für mich übrig, die kommt (inkl. diesem für Plastikdeckel typischen twist-off Sicherungsring, welchen man vermutlich entsorgen kann) auf 25g. Werde ich mir beim nächsten Besuch der Innenstadt aber definitiv auch mal die 200ml Variante besorgen. Die sollte auch nicht allzu viel schwerer sein, da der größte Anteil am Gesamtgewicht auf den Deckel entfallen dürfte.
  3. Hatte vergessen hier ein Update zu geben. Es wurde letztlich das X-Mid 1 in der solid Variante. Hatte noch ein bisschen mehr angespart und es dann im späten Herbst bestellt. Nach nun 16 Nächten darin, unter anderem mit Frost und Sturm und zuletzt ordentlich Regen bei 4 Tagen Urwaldsteig, bin ich sehr zufrieden: ich passe gut rein und mit Mummy-Pad ist auch noch ein bisschen Platz für Gear am Fußende. Solid passt auch ganz gut, weil ich viel in den Randzeiten der Saison unterwegs bin. Überlege ggfs. noch das Mesh-Inner für die warme Zeit zu kaufen, aber ich wollte erstmal abwarten wie sich das solid inner diesen Sommer schlägt. Danke für den ganzen Input.
  4. Meine Basis: Haferflocken Chia Leinsamen Flohsamen Variiert wird dann wie folgt: Süß: Vollmilchpulver Proteinpulver in verschiedenen Sorten (Straciatella, Kakao, Kaffee, Karamell, Berry, Vanille...) Gefriergetrocknetes Obst (Erdbeere, Banane, Himbeere, ...) Trockenobst (Datteln, Moosbeeren, ...) Instantkaffee (lecker in Kombi mit Schoko-Protein) Kakaopulver M&Ms Peanut Kakaonibs Granola Nüsse Erdnuss- oder Mandelbutter Herzhaftes Frühstück: Ei/Käse: Käse Öl (Kokos) getr. Gemüse (Paprika, Zwiebel/Röstzwiebel, Lauch/Frühlingszwiebel/Schnittlauch) Walnüsse hartgekochtes Ei, zerbröselt TexMex: Avocado (frisch) Mais/Bohnen Käse (Cheddar) Jalapeno Zitrone Tacogewürz/Paprikapulver Mediterran: gekörnte Gemüsebrühe getr. Tomaten Oliven Feta Oregano/Basilikum Olivenöl Ja, bleibt halt trotzdem Haferschleim. Aber mit genug Abwechslung, dass ich da ein paar Tage drauf klarkomme.
  5. Nutze beim regulären X-mid nen Polycro-Footprint, den ich etwas größer als das Inner zugeschnitten habe (Rolle Fensterfolie ausm Baumarkt). Das deckt einen guten Teil der Apsiden mit ab und ist gerade auf Wiese angenehmer, wenn das dort gelagerte Geraffel nicht im Nassen steht und man auch besockt einen Fuß trocken aufsetzen kann. Ist zudem leichter als der Standard-Footprint. Beim Zuschnitt nur darauf achten, dass genug Abstand zum Außenhaut bleibt, damit Regen von außen und innen abtropfendes Kodenswasser nicht auf den Footprint laufen.
  6. Pausiert alles unwichtige (Telefon und SMS bleiben, ebenso wie selbst festlegbare Ausnahmen zb für GPX Viewer, OSMand oder so) Screenshot anbei.
  7. +1 für Zackenschere. Mir war das Airlite S auch zu groß
  8. Depends. Bei meinem Pixel 9 schaltet der Flugmodus nur den Mobilfunk ab. WiFi bleibt, Bluetooth bleibt, GPS bleibt. Dürfte also Hersteller-/Geräteabhängig sein und ggfs. auch vom OS bzw. den Nutzereinstellungen.
  9. Der Exosphere hat aber im Gegensatz zu anderen Schlafsäcken "Gummizüge" verbaut, die die Aussenhülle des Sacks an den Körper ziehen und die Hohlräume so ziemlich minimieren. Den Quilt da noch mit rein zu nehmen würde den ziemlich zusammendrücken. Hier macht es definitiv mehr Sinn, den Quilt außen drüber zu verwenden. Finde den Ansatz aber vernünftig, erstmal eine zusätzliche Matte wie ne Zlite o.ä. zu versuchen. Die bringen bei Kälte oft mehr, als deren R-Wert aussagt (liegt wohl am Testverfahren, das bei Zimmertemperatur stattfindet und so Luftmatten 'bevorzugt'). Wenn das nichts bringt, wäre mein Ansatz der Schlafsack/Quilt. Der Exosphere ist vom Gewicht eh nicht gerade leicht. Da ließe sich mit einem Quilt mit besserer Leistung sogar noch Gewicht sparen. Zusätzliche Klamotten bringen im Gegensatz dazu halt immer ein Mehrgewicht mit sich. Was ich da gelten lassen würde, wären Down-Booties gegen kalte Füße. Aber hier liegt das Problem ja nicht nur an den Füßen sondern am gesamten Körper. OT: Bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich die Temperaturwahrnehmung ist. War letzte Woche mit meinem 3,5 Jahre alten Exosphere drausen in Gewässernähe. Hab die "normale" Langversion mit den selben Werten (5 Komf, 0 Limit), ohne Fleece. Es fiel nachts auf 0,6°C (gemessen im Baum in 2m Höhe) und aussen auf dem Fly hatte ich morgens Eiskristalle. Geschlafen habe ich nur in langer Unterhose, Merino longsleeve und den Omm "Alpha" Socken (keine Mütze, Handschuhe o.ä.) auf einer Exped Ultra mit R4,8. Es war die meiste Zeit der Nacht derart warm, dass ich den Schlafsack erst gegen 5 Uhr zugemacht habe.
  10. Ich meine in irgendeinem Ami YT-Video gesehen zu haben, dass man das X-Dome 1+ auch "klassisch" aufbauen kann: also das inner ans Gestänge klipsen und das Fly außen über die Stangen spannen. Damit hätte man das Problem mit dem Kondenswasser morgens gelöst, nimmt dafür aber natürlich bei verregnetem Aufbau in Kauf, dass das inner dadurch nass wird. Aber vielleicht habe ich das auch falsch in Erinnerung.
  11. Na klar, versteht sich von selbst. Ich persönlich finde es einfach nur entspannter zu Hause an dem Gesamttrack zu gucken, wie viel ich mir zutraue und wo evtl gute Schlafplätze sind und dann entsprechende Tagesetappen zu bauen, die auf mich persönlich zugeschnitten sind. "Fremde" Tagesetappen sind halt oft mit völlig anderen Intentionen und von völlig verschieden Personen/Institutionen geschaffen worden (Kondition, An-/Abreise mit ÖPNV, Übernachtung in Pension, kein Thruhike, etc. pp). Allein das hier jedes Bundesland am Grünen Band und das BfN eine eigene Website dazu hat, ist für mich schon immer ein Warnsignal, das auf dem Trail recht wenig durchgängig und wenig einheitlich laufen könnte und mit etwas Pech jedes Land - in bester föderalistischer Manier - sein eigenes Süppchen kocht was Markierungen, Wartungszustand, Ausstattung an Infrastruktur (Hütten, Bänke, Wasser, Trekkingplattformen,...), Regeln für den Trail, Etappenvorschläge etc. angeht. Zwischdrin den nächsten Track nachladen geht natürlich grundsätzlich, das ist aber irgendwie nichts für mich. Wahrscheinlich weil dann nicht jederzeit klar ist, wie weit es noch geht und mir dadurch einfach das Tagesziel vor Augen fehlt. Meine vorab virtuell erkundeten, potentiellen Schlafplätze müsste ich ja auch noch manuell einbauen, um die nicht zu verpassen. Also müssen die fertigen Tagesetappen auch manuell angepasst werden. Und damit habe ich letztlich ja so ziemlich den gleichen Aufwand, für ein deutlich weniger individuell zugeschnittenes Ergebnis. Für eine Tour von zwei, drei Tagen wäre mir das auch egal, da geht alles auch mal sehr viel spontaner. Aber für so eine Tour wie das grüne Band mit 1500km bräuchte ich für mich dann doch eine halbwegs vernünftige Planung, einfach um den Überblick zu behalten.
  12. 1. Das ist sehr individuell. Bei mir als Faustregel ungefähr 1 Liter pro 2h. Bei moderater Belastung und Temperatur. Und das regelmäßig in kleineren Schlucken über die gesamte Dauer. Die Tage bei 38° Grad und anspruchsvollerem Profil aber auch schon 4,5L in 5h gebraucht (und trotzdem nicht einmal pinkeln müssen). 2. Da bin ich blank. Meine Schuhe sind nicht Wasserdicht, daher müssen meine Gaiters das auch nicht sein. Hauptsache der Dreck bleibt draußen. Erst Dirtygirl, jetzt Tidygear. Und für die nächsten hab ich nun jemanden in der Familie gefunden, der mir welche näht.
  13. Coole Tour. "Grünes Band gpx" hat einiges an Ergebnissen bei Google gebracht. Unter anderem die komplette Tour bei outdooractive und komoot. U.a. dort kann man die Daten runterladen. Womit navigierst Du? Je nach Gerät muss man den Gesamt-Track (komoot) in kürzere Etappen aufteilen, weil manche so viele Navigationspunkte nicht verarbeiten können. Ich mach das bspw. mit dem gpstrackeditor für meine Uhr: http://www.gpstrackeditor.com/ Outdooractive hat auch die einzelnen Tagesetappen. Damit ist man aber weniger flexibel. Beim cutten nur gucken, das man seine Übernachtung nicht unbedingt im Naturschutzgebiet macht. In OSMAnd kann man ne Overlay-Karte mit deutschen Naturschutzgebieten hinzufügen, das hilft dann auch bei spontanen Änderungen auf dem Trail.
  14. Wie geschrieben nur sehr selten und wegen chronischer Erkrankung. Ähh, ja... 🫠 Einfach ne feste Reihenfolge einhalten. Und danach entsorgen. Deswegen ja Feuchttücher und kein Waschlappen.
  15. Zwei Ergänzungen zu Sachen, die hier schon angesprochen wurden: Feuchttücher trocknen: 3 Stück nass: 13 gramm 3 Stück trocken: 3,8 gramm Ich halbiere die noch, so dass i.d.R. 6 Stück dabei sind. Auf ein Kuchengitter ausgebreiter trocknen die einfach über Nacht zu Hause, völlig ohne Backofen oder Dörrgerät. Also total niedrigschwellige Möglichkeit zur Gewichtsreduzierung. Die Waschsubstanzen bleiben dabei größtenteils erhalten und die Vorteile von deren Gewebe gegenüber Papiertüchern dürften klar sein. Ein paar Tropfen Wasser im Ziplockbeutel rehydrieren einzelne Tücher ohne großen Aufwand oder Wasserverbrauch. Nach Benutzung sind die auch innerhalb einer Stunde wieder trocken (geht auch in der Meshpocket vom Rucksack, wenn Tuch nicht gerade für den Klogang benutzt), also auch nach Benutzung kein Mehrgewicht bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit. Zu Desinfektionstüchern wurde richtigerweise angemerkt, dass der Alkohol sich beim Trocknen verflüchtigt und das daher nicht funktioniert. Hier behelfe ich mir, indem ich beim rehydrieren Desinfektionsgel nutze, statt Wasser. Desinfektionstücher brauche ich aber tatsächlich nur sehr sehr selten. Insektenstiche: Der Insektenstichheiler von HeatIt wird mit dem Smartphone benutzt (kommt mit USB-C oder Lightning) und wiegt nur 2,7 gramm (in der USB-C Variante) Bei weniger als 3 Gramm werde ich ganz bestimmt keine Verbrennungen riskieren, indem ich mit Feuerzeugkappen oder heißen Löffeln rumexperimentiere. Been there, done that. Danke, nie wieder.
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