Tögchen Geschrieben vor 18 Stunden Geschrieben vor 18 Stunden Liebe UL-Community, ich bin bereits länger als stille Mitleserin dabei aber habe nun auch mal eine Frage bezüglich meines Schlafsetups. Vielleicht habt ihr ja kreative Ideen oder Empfehlungen, wie ich mit den bereits vorhandenen Dingen weiterkomme oder wo es Sinn macht etwas neues anzuschaffen. Bei einigen Mehrtageswanderungen (oder auch Fahrradtouren) mit Zelt, habe ich ab 7-10°C nachts angefangen zu frieren. Ich habe den Deuter Exosphere 0°C (Damenvariante mit Fleece und extra dicker Fußbox) Komforttemperatur 5°C Kunstfaserschlafsack (mittlerweile 4 Jahre alt, nicht mehr ganz so fluffig wie anfangs), die sea to summit Etherlight XT Isomatte mit einem R-Wert von 3,5 und im Schlafsack meist lange Unterwäsche (wahrscheinlich Merino/Synthetikmix aber ich habe die Zettel rausgeschnitten und bin mir nicht mehr sicher) an. Damit ist es deutlich zu kalt. Bei einem Test vor ein paar Wochen, konnte ich mit zusätzlichem Pulli (Patagonia R1 Air) und einer dünnen Jogginghose und der Decathlon Daunenjacke über meine Beine gelegt halbwegs schlafen, wobei es am Oberkörper an der Grenze zum Frieren war und an den Beinen zu kalt, daher auch die Jacke dort als Notlösung ( bei ca. 4°C). Jetzt frage ich mich, ob es Sinn macht statt in einem neuen Schlafsack in eine Daunenhose zum Schlafen zu investieren, weil flexibler und ich mit Puffy und Pulli schlafe oder ob ich mit anderen Campklamotten deutlich mehr Wärme rausholen kann. Die Isomatte scheint mir ausreichend zu sein, hatte das Gefühl die Kälte kommt eher von oben, aber auch dazu könnt ihr gerne eure Erfahrungen teilen. Bei einem neuen Schlafsack würde ich gerne auf Daune umsteigen, von der Feuchtigkeit her sollte ich bei der normalen Nutzung im Zelt wahrscheinlich keine Probleme haben oder? Dafür könnte ich mir den ME Helium 400 oder 600 (in der Damenvariante) mit 0°C oder -5°C Komforttemperatur oder den Pajak Core 750, mit ebenfalls -5°C Komforttemperatur vorstellen. Mit den Cummulus Schlafsäcken habe ich auch schon geliebäugelt aber bin mir generell noch unsicher. Wenn das Budget bei maximal 400€ für einen Schlafsack liegen würde, wäre das super. Aber vielleicht kann ich ja auch durch andere kluge Vorschläge noch etwas herausholen. Normalerweise friere ich nicht so schnell aber nachm Wandern (insbesondere Schwitzen) kühle ich sehr schnell aus, auch wenn ich mich direkt umziehe und provisorisch frisch mache. Über Beratungen zu den Schlafsäcken oder kreative Lösungsvorschläge bin ich sehr dankbar und freue mich auf eure Anregungen. Viele Grüße, Tögchen
Silberdistel Geschrieben vor 16 Stunden Geschrieben vor 16 Stunden Ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Etherlight XT. Ich fand sie zwar unheimlich bequem, aber unter 10 Grad hatte ich den Eindruck, dass es mir von unten kalt wird, auch wenn der R-Wert das hergeben sollte. Bin auch verfroren. Aber ein kritischer Blick auf die Matte ist m.E. schon gerechtfertigt. Gibbon reagierte darauf 1
Gibbon Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden Wie @Silberdistel schon erwähnt hat, wäre es wichtig heraus zu finden, ob die Kälte nicht von unten kommt, weil die Isomatte nicht genügend isoliert. Wenn ja, dann wird es auch mit dickerem Schlafsack oder dickerer Kleidung schnell zu kalt, weil sich Isolierung, auf der du liegst, platt drückt. Schnelle Abhilfe wäre in diesem Fall eine 4mm Dcike Evazote von Extremtextil oder die Gossamer Gear Thinlight Foam Pad - 1/8" (gefaltet), und die unter die Isomatte legen. Ansonsten bin ich im Team "Dickere Schlafkleidung". Ich habe bei Touren, auf denen es unter 15 Grad werden soll, eigentlich immer Puffy (Decathlon Kunstfaser Jacke Forclaz MT 100) und von GramXpert eine Kunstfaser-Hose mit 67er Apex dabei. Wenn ich die anhabe und darunter nur T-Shirt und Unterhose, dann halten die mich im Lager bei 0 Grad warm (also im stehen und sitzen). Zum Schlafen reicht mir bis 8 Grad dann dazu ein 100er Apex Quilt und bis 0 Grad ein 167er Apex Quilt. D.h. die Kleidung trägt bei meinem Setup einen wesentlichen Teil zur Isolierung dazu. Ausserdem sollte man auch darauf achten, dass man zum einen Abends noch was warmes isst, damit einem warm bleibt. Zum anderen den Kopf bedecken mit Kapuze/Mütze/Buff, weil über den Kopf sonst die meiste Wärme verloren geht. Und als Fallback-Lösungen gibt es noch die Rettungsfolie/-decke aus der ersten Hilfe (silberne Seite zum Körper, um warm zu werden), rechne jedoch mit Kondens an der Decke, wenn du die über den Schlafsack machst. Und dann gibt es noch die Nalgene-Wärmflasche (Nalgene Trinkflasche + heißes Wasser + Socke/Buff/Handschuh = Wärmflasche).
RaulDuke Geschrieben vor 3 Stunden Geschrieben vor 3 Stunden Also ich glaube nicht, das bei den erwähnten Temperaturen die Schlafmatte ein Problem darstellt. Die Etherlight ist ja super dick und ein R-Wert von 3,5 sollte schon passen. Ich könnte mir wirklich nur vorstellen, daß das alte Schlafsackteil einfach seine besten Zeiten hinter sich hat. Aber genügend Schlafklamotten ist auf jeden Fall eine gute Wahl. Puffy, Pullover, warme lange U-Hose o.ä. und vor allem auch ein paar warme Schlafsocken.
hhochzwei Geschrieben vor 24 Minuten Geschrieben vor 24 Minuten Moin, vielleicht zusätzlich zu den bisherigen Tipps mit dem "STS Thermolite Reactor Extreme" pimpen? Vielleicht brauchst du, mit kalorienreich gefülltem Bauch, warmen Klamotten und diesem Liner keinen neuen Schlafsack?
Christian Wagner Geschrieben vor 19 Minuten Geschrieben vor 19 Minuten vor 17 Stunden schrieb Tögchen: Ich habe den Deuter Exosphere 0°C (Damenvariante mit Fleece und extra dicker Fußbox) Komforttemperatur 5°C Kunstfaserschlafsack (mittlerweile 4 Jahre alt, nicht mehr ganz so fluffig wie anfangs), Glückwunsch zu der Entscheidung zum Daunensack. 😉 Ein Produkt das nach bereits vier Jahren mit moderater Nutzung den Geist aufgibt, kauft man eben kein zweites Mal. Ein Daunensack ist was fürs Leben. Das Wärme zu Gewichts Verhältnis von Daune im 7- 10d Bezug ist unschlagbar. Jeglicher Schnickschnack wie Fleecefutter oder Extra - Fussbox wiegt mehr. Ob du bei 5° Komfort bleibst kannst nur du selbst beantworten. Daunenhose ist bestimmt flexibler aber es ist eben die Frage ob du die oft im Camp brauchst (ich z. B. nicht, kann aber bei dir ja anders sein). Falls ja, und du schleppst die sowieso mit, dann wäre es schon sinnvoll diese in dein Schlafsetup einzubauen. Ob die Isomatte zu kalt ist merkt man eigentlich recht deutlich, und die OP schrieb ja dass es eher von oben kalt wurde. Rettungsdecke lieber in den Schlafsäcke als half assed VBL.
Christian Wagner Geschrieben vor 16 Minuten Geschrieben vor 16 Minuten vor 5 Minuten schrieb hhochzwei: Moin, vielleicht zusätzlich zu den bisherigen Tipps mit dem "STS Thermolite Reactor Extreme" pimpen? Das ist IMHO die schlechteste Lösung. Wärme zu Gewichts Verhältnis ist unterirdisch (im Vergleich zu Daune) und es ist im Gegensatz zur Daunenhose nicht als Camp-Klamotte einsetzbar.
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