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    • Hab ich ehrlich gesagt noch nie drüber nachgedacht. Mit dem  Hund ist es schon praktisch, ein Zelt zu haben. Da kann er abschalten und ist geschützt. Wenn ich in der Hängematte schliefe, müsste er ja angebunden irgendwo auf dem Boden pennen.
    • Moin, Zum Verkauf steht oben genanntes: 1x Gossamer Gear Plastikpacksack, ~40g - lasst euch vom Bild nicht irritieren, da is nur noch einer drin. 4€ + Versand. 2x Loksak OPSAK 30x50 cm, ~47g pro Sack - der fotografierte Sack wurde einmal aus- und probegepackt, danach nur noch im Regal, der andere is unberührt. Für beide 13€ + Versand oder einzelnd 6,50€ + Versand 2x Altra Lone Peak 5 Herren 44,5 - Aufgrund meiner Fernwanderung letztes Jahr vorsorglich gekauft. Ich hatte bei meinen Lone Peak 4 auch 44,5 und dachte, das passt. Fehlanzeige. Fallen etwas größer aus. Danach aber behalten, weil ich ganz abenteuerlich gedacht hab, meine Füße werden "größer" beim Laufen. Wieder Fehlanzeige. Heißt, hier sind 2 unbenutzte Paar Schuhe. NP war 140€, hätte gern noch 100€ + Versand je Paar.  
    • Tag 52 (05.08.) Villadossola bis Bivacco Pian del Lago, 26 km (3.000 hm auf) Wandertechnisch ist der Tag schnell zusammengefasst: Ich stieg aus Villadossola zur Alpe della Colma auf und stieß dort auf die gta. Dann ging es direkt wieder ins Tal (beim Abstieg sammelte ich irgendwo zwei Zecken ein, die ich aber zum Glück gleich ertappte – eine sogar noch, bevor sie sich in mein Bein gebohrt hatte) und es folgte der nächste Aufstieg, erst gemütlich entlang eines Flusses/einer Schlucht, dann ordentlich steil durch den Wald den Berg hoch. Die eigentliche Sensation war aber: Ich hatte schönes Wetter! Den ganzen Tag! Beim Aufstieg aus Villadossola konnte ich sogar Teile des Monte Rosa Massivs sehen! Da ich mir nach dem Wetter der letzten Tage vorgenommen hatte, bei schönem Wetter so viel zu laufen, wie ich nur konnte, kam ich auf 9 bis 10 Stunden reine Gehzeit. Der Ertrag waren zwar nur 26 km, aber um die 3.000 hm Aufstieg. An einer ersten Selbstversorgerhütte (Alpe del Lago) machte ich eine kurze Pause. Dort traf ich, wie ich später feststellen konnte, @sja :-). Da ich allerdings dachte, dass ich es auch noch gut zur nächsten Hütte schaffe, lief ich weiter über den nächsten (namenlosen) Pass zum Bivacco Pian del Lago, in dem ich dann übernachtete. Die Alpenröschen waren zwischenzeitlich leider alle verblüht, aber am Wegesrand fanden sich Unmengen von Heidelbeeren, die inzwischen reif waren.   Tag 53 (06.08.) Bivacco Pian del Lago bis Rifugio Alpe Baranca, 23 km Tag 53 startete ebenfalls mit blauem Himmel und Sonnenschein. Da ich morgens aber durch ziemlich hohes und feuchtes Gebüsch musste, holte ich mir trotzdem erstmal nasse Füße. Dann traf ich auf die zweite Aggro-Kuh auf meiner Wanderung. Obwohl ich nicht mal über die Weide lief, auf der die Kühe gerade grasten, machte sich dieses Mistvieh die Mühe, auf die gta abzusteigen und mich zu verfolgen. Und selbst als ich zum nächsten Pass (Colle dell´Usciolo, 2.037 m) aufstieg, kam mir dieses blöde Vieh hinterher. Zum Glück blieb sie immer wieder stehen, so dass immer ein gewisser Abstand zwischen uns bestand. Denn so schwer es mir fällt, das einzuräumen: ich habe zwar bestimmt die größere Ausdauer, aber die Kuh hat im Zweifel die höhere Beschleunigung. Die Kuh gab sich aber nicht damit zufrieden, zu schauen, dass ich auch wirklich weitergehe, sondern verfolgte mich am Schluss bis über den Pass - wo die nächste Kuhherde weidete. Diese Kühe brachten mir zum Glück maximales Desinteresse entgegen. Als ich sah, dass diese dämliche Kuh mir auch noch über den Pass folgte, wurde mir die Sache allmählich unheimlich und ich fing an, den Berg herunterzurennen. Zum Glück blieb die Kuh dann irgendwann oberhalb der anderen Herde stehen. Keine Ahnung, was mit diesem Vieh los war. In Ruhe stieg ich dann Richtung Campello Monti ab und es ging weiter über den nächsten Pass (Bocchetta di Campello, 1.924 m), an Rimella vorbei, ein Stück an der Straße entlang und schließlich zur Alpe Baranca. Die Landschaft war nett, aber nicht spektakulär, viel grün, viele Bäume. Gegen Mittag zogen leider schon wieder Wolken auf und spätestens abends war klar, dass das gute Wetter dann auch wieder vorbei ist. Auf der Alpe Baranca übernachtete ich mit drei Camino-Wanderern, denen die Idee der gta gut gefallen hatte – von denen aber mindestens einer nicht so recht gewusst hatte, worauf er sich da einlässt. Selbstkritisch räumte er ein, dass ihm Kraft, Ausdauer und Trittsicherheit fehlen und sah den nächsten Etappen mit Schrecken entgegen. Das Essen auf der Alpe war übrigens sehr gut, es wurde einfach alles in großen Töpfen auf den Tisch gestellt und war lecker und reichlich.   Tag 54 (07.08.) Rifugio Alpe Baranca bis Rima, 18 km Morgens lief ich in dichtem Nebel los, der die Wegfindung auf zertrampelten Kuhweiden doch etwas erschwerte. Aber immerhin waren die Temperaturen angenehm zum wandern, es war nicht schwül und es regnete es nicht (man wird ja mit der Zeit anspruchsloser...). Über den Colle d´Egua (2.239 m) und nach Carcoforo schaffte ich es noch trocken. Von hier haben Sie die beste Aussicht auf alle neun Gipfel des Monte Rosa Massivs (sagt der Rother Wanderführer). Blick zurück nach Carcoforo Ich traf auf zahlreiche weitere gta-Wanderer, die teilweise aber auch nur faul auf dem Weg herumlagen. Kurz vor dem nächsten Pass, dem Colle di Termo (2.351 m), holte mich der Regen dann leider ein. Immerhin regnete es aber nicht stark und auch nicht durchgehend. In unendlich vielen Serpentinen, die im Nebel nicht zu enden schienen, stieg ich nach Rima ab. Dort beendete ich den Tag und trocknete alle meine nassen Sachen.
    • denn dann schimpft man noch mehr über die deutsche Überbürokratie und Regelgeilheit. Situativ angepasstes Verhalten ist deutlich sinnvoller als der Einheitsbrei. Klar dieses selbstverantwortliche Handeln und die Prioritätenerkennung in der gerade vorherrschenden sozialen Struktur ist man im gewöhnlichen Deutschtum, in diesem Umfang, nicht gewohnt. Fremdes bereitet unbehagen, dann schimpft man gerne auf die anderen, um seine Zugehörigkeit zu seiner Gruppe zu bestärken. Das gibt zwar Sicherheit, macht es aber nicht besser  
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