Liebe UL-Community,
ich bin bereits länger als stille Mitleserin dabei aber habe nun auch mal eine Frage bezüglich meines Schlafsetups. Vielleicht habt ihr ja kreative Ideen oder Empfehlungen, wie ich mit den bereits vorhandenen Dingen weiterkomme oder wo es Sinn macht etwas neues anzuschaffen.
Bei einigen Mehrtageswanderungen (oder auch Fahrradtouren) mit Zelt, habe ich ab 7-10°C nachts angefangen zu frieren.
Ich habe den Deuter Exosphere 0°C (Damenvariante mit Fleece und extra dicker Fußbox) Komforttemperatur 5°C Kunstfaserschlafsack (mittlerweile 4 Jahre alt, nicht mehr ganz so fluffig wie anfangs), die sea to summit Etherlight XT Isomatte mit einem R-Wert von 3,5 und im Schlafsack meist lange Unterwäsche (wahrscheinlich Merino/Synthetikmix aber ich habe die Zettel rausgeschnitten und bin mir nicht mehr sicher) an. Damit ist es deutlich zu kalt. Bei einem Test vor ein paar Wochen, konnte ich mit zusätzlichem Pulli (Patagonia R1 Air) und einer dünnen Jogginghose und der Decathlon Daunenjacke über meine Beine gelegt halbwegs schlafen, wobei es am Oberkörper an der Grenze zum Frieren war und an den Beinen zu kalt, daher auch die Jacke dort als Notlösung ( bei ca. 4°C).
Jetzt frage ich mich, ob es Sinn macht statt in einem neuen Schlafsack in eine Daunenhose zum Schlafen zu investieren, weil flexibler und ich mit Puffy und Pulli schlafe oder ob ich mit anderen Campklamotten deutlich mehr Wärme rausholen kann. Die Isomatte scheint mir ausreichend zu sein, hatte das Gefühl die Kälte kommt eher von oben, aber auch dazu könnt ihr gerne eure Erfahrungen teilen.
Bei einem neuen Schlafsack würde ich gerne auf Daune umsteigen, von der Feuchtigkeit her sollte ich bei der normalen Nutzung im Zelt wahrscheinlich keine Probleme haben oder?
Dafür könnte ich mir den ME Helium 400 oder 600 (in der Damenvariante) mit 0°C oder -5°C Komforttemperatur oder den Pajak Core 750, mit ebenfalls -5°C Komforttemperatur vorstellen. Mit den Cummulus Schlafsäcken habe ich auch schon geliebäugelt aber bin mir generell noch unsicher. Wenn das Budget bei maximal 400€ für einen Schlafsack liegen würde, wäre das super.
Aber vielleicht kann ich ja auch durch andere kluge Vorschläge noch etwas herausholen. Normalerweise friere ich nicht so schnell aber nachm Wandern (insbesondere Schwitzen) kühle ich sehr schnell aus, auch wenn ich mich direkt umziehe und provisorisch frisch mache.
Über Beratungen zu den Schlafsäcken oder kreative Lösungsvorschläge bin ich sehr dankbar und freue mich auf eure Anregungen.
Viele Grüße,
Tögchen