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Ein Bekannter hat ein paar mal unter 150€ bei Ali Express bestellt. Da ist dann kein Zoll fällig, sondern nur die Einfuhrumsatzsteuer von 7 bzw. 19%. Die wurde jedoch nur bei einigen Paketen eingefordert, bei anderen war das Paket einfach irgendwann ohne zusätzliche Kosten im Briefkasten. Grundsätzlich bei Bestellungen im Ausland über 150€ zahlst du Zoll + Einfuhrumsatzsteuer + Bearbeitungsgebühren. Und in der Regel zahlst du Zoll und Steuer auf den Warenwert inklusive der Versandkosten. D.h. wenn der Versand 30€ Kostet, zahlt man da nochmal ein paar Euro für Zoll und Steuern drauf. Zollgebühr ist abhängig von der Warengruppe, Faustregel ist, dass der Preis ungefähr um ein Drittel steigt. D.h. wenn man was für 300€ bestellt und 30€ Versandkosten zahlt, dann rechnet man mit Gesamtkosten von 300€ (Warenpreis) + 30€ (Versand) + 100€ (Steuer und Zoll auf Ware) + 10€ (Steuer und Zoll auf den Versand) + 7,50€ (Bearbeitungsgebühr DHL) = 447,50€ Achtung! Das ist nur eine Schätzung, ohne Gewähr. Es gibt im Internet Rechner, wo man das genau berechnen kann. Daher lohnt es sich zu schauen, ob das gewünschte Produkt bei Ali Express nicht auch von einem Händler angeboten wird, der wie @Shabeel schon erwähnte, ein Lager in der EU hat. Oder, der, wie @RaulDuke vorgeschlagen hat, eine eigene europäische Shop-Seite hat (wie z.B. 3F UL oder Naturhike ). Kleiner Hinweis: Ab dem 1.Juli fällt bei Bestellungen unter 150€ per EU-Verordnung die Zollfreiheit weg. Ab dann wird für pro Warengruppe (nicht pro Paket!) eine Pauschale von 3€ fällig. Damit will die EU der Paketschwemme durch chinesische Billiganbieter Herr werden.
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Hi, Richtwerte für den UL Bereich sind zum einem "Die Großen 3 unter 3", d.h. dass Zelt, Isomatte+Schlafsack und Rucksack zusammen unter 3 Kg wiegen. Das funktioniert aber eigentlich nur, wenn man Geld auf die Sachen wirft, also teuere Isomatte, Daunenschlafsack, DCF Zelt und rahmenloser Rucksack. Ein anderer Richtwert aus den UL Foren wäre ein Base Weight (=Ausrüstung ohne getragene Sachen und ohne Wasser+Nahrung) auf unter 5 Kg zu drücken. Auch das geht in der Regel nur mit Geld. Das sind jedoch alles nur Richtwerte und es gibt viele Szenarien, wo diese keinen bestand mehr haben: Ist man was größer als der Durchschnitt, wird das Gepäck auch schwerer. Geht man bei Minusgraden wandern, hat man viel mehr dabei als im Sommer. Alpine Routen benötigen vielleicht Grödel, Helm, etc.. usw.. Ich bin wegen Körpergröße, begrenzten Budget und Luxusartikeln (z.B. größeres Kopfkissen) eher bei einem Base Weight von 8 Kg. Ziel beim UL Wandern ist jedoch nicht, ein Gewichtsziel zu erreichen, sondern zu schauen, wie man Ausrüstung leichter machen oder weglassen kann, bis man für sich ein angenehmes Gewicht gefunden hat. Hab die Tage noch auf YT ein Video eines amerikanischen Hikers gesehen, der jetzt nach vielen Hunderten Kilometer mit fast perfekter UL-Ausrüstung angefangen hat, einen Campingstuhl und ein größeres Zelt mitzunehmen, um mehr Lebensqualität beim Wandern zu haben. Probier aus, was für dich funktioniert.
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Manche würden sagen, Google selbst ist schon die Spyware. Mal im ernst, habe vor einiger Zeit auf Wunsch ein Google Pixel mit dem Original Android neu eingerichtet. Bei der Hälfte der gefühlt 50 vorinstallierten Apps hatte ich keine Ahnung was die machen. Ich selbst verwende Murena /e/OS. Das ist, sagen wir mal, mit weniger Google. Da wusste ich beim frischen System sehr genau, wofür die ca. 20 einzelnen Apps sind. Die Bedenken von @Old School, dass Google die alternativen, google-freien Betriebssysteme durch seine neuen Regeln behindern oder platt machen will, teile ich. Beste Quelle für Themen rund um den Datenschutz im Mobile Bereich ist der https://www.kuketz-blog.de/. Außerdem empfehle ich allen, die das Thema Datenschutz nicht ganz so kritisch sehen, diese Lektüre hier.
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Nein! Ich besitze den Decathlon UV-Hoodie (den aus dem Angelbereich) und mag den sehr. Jedoch bietet der keinen Windschutz, habe ich beim Wandern in den Alpen im Sommer austesten können. Sobald es da in die Höhe ging, wo mehr Wind wehte, musste noch eine Windjacke drüber, sonst wäre ich Ruckzuck ausgekühlt. Regenjacke geht alternativ auch als Windschutz. Für mich fällt ein UV-Hoodie im 3 Schichten Modell in die 2. Schicht für Aktivität. Genauso wie es die Fleece-Jacke oder ein Alpha-Pulli tun. Für Pausen-,Lager- und Schlafkleidung habe ich dann eine Puffy dabei, damit ich da immer was trockenes und warmes habe. Wie @realholgi schon beschrieben hat, kommt es letztlich auf deine Tour an, wie viele 2. Schichten du einpackst und ob du eine extra Windjacke mitnimmst. Overnighter im Sommer bei über 20 Grad, da würde ich nur den UV-Hoodie und ne Puffy einpacken als 2. Schicht. Länger unterwegs und/oder wechselhaftere Bedingungen, so dass ein größerer Temperaturbereich abgedeckt werden muss: Da würde ich dann UV-Hoodie, Alpha Pully UND Puffy mitnehmen. Windjacke packe ich als Regenponcho-Benutzer immer ein. Vor allem am Meer oder in den Alpen ist die hilfreich. Das ist ja deine Entscheidung 😁 Also als Anhaltspunkt, im Sommer werde ich in Dänemark wandern gehen, teilweise am Meer (=Wind). Dann packe ich mir ein: - 1. Schicht: 2 T-Shirts + 2 Unterhosen + eine Unterhose/Badehose (das ist dann ein Luxusartikel) - 2. Schicht oben: UV-Hoodie + Puffy - 2. Schicht unten: Wanderhose lang + kurze Hose + Windhose + warme Lager- und Schlafhose - 3. Schicht: Windjacke + Regenponcho Optional nach je nach Wettervorhersage: - 2. Schicht oben: Fleecejacke, falls es kühler wird (unter 15 Grad) - 3. Schicht unten: Rain Chaps (so ne art Regenhose), falls es viel Regnen soll
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Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw
Gibbon antwortete auf khyal's Thema in Tourvorbereitung
Jein, kommt auf die Region an. War vor Jahren mit dem Minicamper an der Opalküste hinter Calais. Da war quasi die Übernachtung nur auf Camping- oder Stellplätzen erlaubt, Schlafen im Auto am Straßenrand oder auf normalen Parkplätzen kann da mit einem Bußgeld von bis zu 1500€ geahndet werden. Das gilt natürlich auch für Wildcampen mit Zelt. -
Danke @Feurio und @mfl84 für eure Erfahrungen. Ich habe jetzt mit der Kombi Nemo Zor 20 und Flexmat Plus LW (von der habe ich ein bissl was abgeschnitten) eine Nacht bei 0 Grad verbracht. Wie zu erwarten Liegeluxus und keine Kälte von unten, jedoch wiegt die Kombi 915g...daher für mich wohl nur was für Overnighter an der Frostgrenze.
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Schlafsetup für unter 10°C für verfrorene Wanderin
Gibbon antwortete auf Tögchen's Thema in Einsteiger
Wie @Silberdistel schon erwähnt hat, wäre es wichtig heraus zu finden, ob die Kälte nicht von unten kommt, weil die Isomatte nicht genügend isoliert. Wenn ja, dann wird es auch mit dickerem Schlafsack oder dickerer Kleidung schnell zu kalt, weil sich Isolierung, auf der du liegst, platt drückt. Schnelle Abhilfe wäre in diesem Fall eine 4mm Dcike Evazote von Extremtextil oder die Gossamer Gear Thinlight Foam Pad - 1/8" (gefaltet), und die unter die Isomatte legen. Ansonsten bin ich im Team "Dickere Schlafkleidung". Ich habe bei Touren, auf denen es unter 15 Grad werden soll, eigentlich immer Puffy (Decathlon Kunstfaser Jacke Forclaz MT 100) und von GramXpert eine Kunstfaser-Hose mit 67er Apex dabei. Wenn ich die anhabe und darunter nur T-Shirt und Unterhose, dann halten die mich im Lager bei 0 Grad warm (also im stehen und sitzen). Zum Schlafen reicht mir bis 8 Grad dann dazu ein 100er Apex Quilt und bis 0 Grad ein 167er Apex Quilt. D.h. die Kleidung trägt bei meinem Setup einen wesentlichen Teil zur Isolierung dazu. Ausserdem sollte man auch darauf achten, dass man zum einen Abends noch was warmes isst, damit einem warm bleibt. Zum anderen den Kopf bedecken mit Kapuze/Mütze/Buff, weil über den Kopf sonst die meiste Wärme verloren geht. Und als Fallback-Lösungen gibt es noch die Rettungsfolie/-decke aus der ersten Hilfe (silberne Seite zum Körper, um warm zu werden), rechne jedoch mit Kondens an der Decke, wenn du die über den Schlafsack machst. Und dann gibt es noch die Nalgene-Wärmflasche (Nalgene Trinkflasche + heißes Wasser + Socke/Buff/Handschuh = Wärmflasche). -
Hi, und willkommen im Forum! Rucksack: Solange alles rein passt und er bequem ist, wieso nicht. Was die Ausrüstung betrifft: Den Kanal von Robert Klink hast du ja schon gefunden. Da gibt es jede Menge Tipps, auch für Budget Ausrüstung. Wenn er Sachen bewertet hat, die ich auch mal verwendet habe oder verwende, dann kann ich seiner Bewertung in der Regel immer zustimmen. Für die erste Tour gerne leihen statt kaufen, so wie @Patirou es vorgeschlagen hat. Zelt wäre wohl aktuell das neue 3F UL Gear Lanshan Pro aus Silpoly der Budget Tipp (für Personen unter 1,85m). Isomatte wohl Faltmatte Decathlon und dann noch ne Schaumstoffmatte da drüber, damit es nicht so hart wird. Wenn du Nähen kannst oder jemand in deinem Bekanntenkreis, dann wäre beim Quilt selber machen eine Option. Für Kleidung empfehle ich diesen Artikel von Andrew Skurka, in dem beschrieben ist, welche Kleidungsstücke zu welchem Zweck man mitnehmen sollte (allerdings auf Englisch). Und bevor du eine Woche auf Tour gehst mit der neuen Ausrüstung, unbedingt bei ner Zwei-Tagestour mit Übernachtung testen! Man kann sich viel zuhause überlegen, nur um dann auf Tour zu merken, das funktioniert so nicht. Frag ruhig, wenn du Empfehlungen oder Meinungen zu bestimmten Gegenständen benötigst. Happy Hiking!
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Lichtenfelser Panoramaweg - 3 Tage Trekkingtour in der Waldeckischen Schweiz
Gibbon antwortete auf FlowerHiker's Thema in Reiseberichte
Update 2026 Neues Shelter im Nuhnetal Am Rastplatz Nuhnetal gibt es jetzt ein Shelter, wie man sie zum Beispiel in Dänemark findet. War für mich ein Anlass zwei Tage frei zu nehmen, um ohne Zelt ein bissl neue Ausrüstung zu testen. Innenmaße sind ca. 2,5m * 4,5m, passt also auch mehr als eine Person rein. Schöner Blick direkt auf den Bach, klare Empfehlung. Im April noch recht kalt (Frost) 😁 Brücke bei Schloß Reckenberg ist weg Die Brücke ist weg (siehe Bild). Hier hat man zwei Optionen: Entweder man läuft einen Umweg durchs (schöne) Orketal, +3,8km. Oder man verwendet die Furt, die zumindest jetzt noch ausgewiesen war. Ich wollte Abenteuer und bin gefurtet. Achtung: Die Orke hatte eher Niedrigwasser, an der tiefsten Stelle war das Wasser Knie hoch und hat gut an meinen 100kg gezogen (auch wenn es nicht so tief aussieht auf dem Bild, die Tiefe hat mich überrascht). Bei Höherem Wasserstand besteht hier (Lebens-)Gefahr. tegut in Sachsenberg In Sachsenberg direkt am Lichtenfelser Panoramaweg hat jetzt ein tegut aufgemacht. Der ist gut sortiert und hat eine breite Auswahl an Essen und Getränken. Öffnungszeiten beachten, die sind eher "ländlich" (aktuell 10 bis 18 Uhr). Insgesamt ganz schöner Weg, vor allem das Orketal. Ich hatte in Rhadern geparkt und bin den Hessenweg bis nach Fürstenberg gelaufen und ab da den Lichtenfelser Panoramaweg. Übernachtet im Nuhnetal und am nächsten Tag weiter den Weg folgend bis zur Orke-Überquerung hinter Münden, da dann wieder über den Hessenweg nach Rhadern zurück (20.0km + 24.4km). Für meinen Geschmack ein paar Teer- und Schotterwege zuviel, jedoch gab es schöne Ausblicke: -
Hallo und willkommen im Forum! Tour in den Alpen, keine Ahnung. Als "Schlafsack" werfe ich mal den eLite Quilt von GramXpert ins rennen. Ist mit Kunstfaser-Isolation, daher großes Volumen, ist jedoch Nässe-Unempfindlicher als Daune. Den Quilt müsste man sich will einen Schlafsack zusammen rollen können (Fußbox ist eh mit Reißverschluss). Da bekommst du für dein Budget auf jeden Fall schon mal eine Lösung, die warm genug ist. Ich bin mir jedoch sicher, dass hier noch jemand Schlafsack-Empfehlungen abgeben kann. Genereller Tip: Ausrüstung am besten bei einem Overnighter testen, bevor es in die Alpen geht.
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Kann ich voll nachvollziehen, deine Kritik. Der Rothaarsteig ist auch nicht mehr so "steigig", wie vor Zehn Jahren mal war. Da haben die Harvester gut gewütet
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Nordisk Lofoten 1 ULW für die Lofoten /Senja bzw. Nordnorwegen?
Gibbon antwortete auf Micha_L.'s Thema in Tourvorbereitung
Hi, Erfahrung mit dem Zelt leider keine. Schau mal in einem der Nachbarforen, da gibt es einen aktuellen Faden, der sich nur dem Nordisk Lofoten widmet. Wäre natürlich ironisch, wenn das Nordisk Lofoten nicht geeignet für die Lofoten wäre... Zwei Videos, die das Zelt im Wind zeigen, findest du hier und hier. Wenn da Regen bei kommt, würde ich damit Rechnen, dass der Schlafsack die Aussenwände berührt und daher mit Kondens klarkommen muss. Wenn du deinen Schlafsack schützen willst, wäre ein Tyvek Bivy von 3F UL GEAR vielleicht eine Alternative. Wiegt nur 130 bis 200g und kostet nicht soviel. Kunstfaser ist bei kritischem Wetter (Kalt + sehr nass) natürlich die sicherere Wahl für Schlafsack/Quilt. -
Als erster Anhaltspunkt: https://fitmytent.com/ Das Lanshan Pro ist eines der auswählbaren Modelle.
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Kleine Anmerkung: Auf jeden Fall Puffy (Pause+Schlafen) und Fleece (Wandern) mitnehmen. Ansonsten als Hinweis, ich hatte bei zwei verschiedenen Overnightern, Rothaarsteig bzw. Kellerwaldsteig (Edersee), jeweils im April 0 Grad. Die eine Tour davon mit Schnee, obwohl 5 Grad über 0 angesagt worden waren. D.h. vorbereiten auf kalte Nächte, auch wenn es tagsüber in der Sonne schon warm ist.
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Hi, ich finde unter 6 Kg Base weight doch schon ganz gut. Ein Topf, zwei Becher und ein Titan Flachmann sind ein paar Trinkgefäße mehr wie ich einpacken würde. Du könntest den Flachmann und die Becher mit einer Nalgene 0,5L Flasche mit Weithals (89 g) ersetzen (Hier direkt passend zum Urlaubsland 😄 (Natürlich nicht als 1L Variante)). Da kannst du auch heißes Wasser einfüllen für Kaffee, Tee, eine Trekkingmahlzeit oder für eine Wärmflasche. Und tagsüber dann zum Wasser transportieren. Den Katadyn BeeFree und die Wasserflasche dazu könnte man durch Micropur Forte ersetzen. Kommt jedoch auf viele Faktoren an. Vor allem, ob du mit dem Geschmack leben kannst. Wenn du unterwegs Zugang zu Frischwasser/Leitungswasser hast,brauchst du einen Filter vielleicht gar nicht so oft. Nimmst du 2 Powerbanks mit? Und reicht der Regenrock als Beinkleid bei starkem Regen+Wind?
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Hi, die Silpoly Variante vom Lanshan 1 Pro? Die wurde von Robert Klink hier getestet und empfohlen. Preisliche Alternativen wäre wohl zum einen von Decathlon das SIMOND Trekkingzelt Tarp ultraleicht ultrakompakt - MT900 - 2 Personen (1 Personen Variante wurde eingestampft?), dass ich von dem Maßen her eher als großzügiges Ein-Personen-Zelt einstufen würde. Wiegt fast doppelt soviel wie das Lanshan 1 Pro Silpoly, ist dafür Doppelwandig. Zum anderen gibt es noch diverse preiswerte Modell von Naturhike. Solange du jedoch nicht über 1,90m bist wäre das Lanshan 1 Pro Silpoly jedoch mein ganz klarer Favorit was Preis/Gewicht angeht. Wenn du das Solid Inner nimmst, hätte ich auch keine Bedenken bei 3-Jahreszeiten auch bei niedrigen Temperaturen zu zelten.
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Wenn du vor Durchstechen von unten vorsorgen willst, kannst du dir entweder Tyvek als Footprint unters Zelt legen oder eine Evazote unter die Matte. Das Tyvek schützt deinen Zeltboden, die Evazotte gibt dir noch ein bissl mehr Wärmeisolation. Evazotte 4mm bekommst du bei Extremtextil, die kannst du dir dann zurecht schneiden. Oder Alternativ ein Gossamer Gear Folding Thinlight Foam Pad, wenn du was zum Falten haben willst, meine wiegt nur 96g. Tyvek Groundsheets mit Eckschlaufen zum Abspannen gibt es z.B. bei LuxeOutdoor. Was davon mehr Sinn macht keine Ahnung, da ich die letzten Jahre mit komplett anderem Setup unterwegs war (Grundsheet-Folie+Schaumstoffmatte+Bivy).
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Ich wiederhole nochmal die Zelte, auf die ich mein Augenmerk richten würde: Das Tarptent Stratospire 2 und das Dan Durston X-Mid 2. Bei Outdoorline.eu gibt es das TT Stratospire für mit Solid für etwas über 500€, mit Mesh unter 500€. Im gleichen Shop gibt es ach das X-Mid 2 mit Solid oder Mesh inner, ist etwas preiswerter. Habe jedoch weder Erfahrung mit Hiking in England, noch mit den beiden Zelten, vielleicht kann das gesammelte Forumsissen hier weiterhelfen. Ansonsten gibt es hier einen Reddit, wo beide Zelte besprochen werden und Dan Durston himself auch ein paar Worte zu den Unterschieden zwischen dem Stratospire und dem X-Mid sagt. Als Alternative in eurer Preisklasse gibt es noch das TARPTENT Double Rainbow. Mit Aluminiumgestänge sollte das auch etwas Wetter ab können, ich selbst besitze die 1-Personen-Variante und bin sehr zufrieden. Jedoch ist das Zelt nur einwandig, daher kann Kondenswasser ein Thema sein. Es gibt einen Liner gegen Kondens als Zubehör, jedoch finde ich den Preis für ein Stück Stoff unverschämt. Ganz aktuell gäbe es noch das TARPTENT Double Rainbow DW auf ebay-Kleinanzeigen. Auf Kleinanzeigen jedoch Vorsicht walten lassen, Scammer haben leider den UL Trekking Markt im Visier, weshalb es immer wieder Fake Angebote gibt.
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Zelt und Schlafsystem für England von Mai bis Juni
Gibbon antwortete auf Marvla's Thema in Einsteiger
Das Durston X-Mid 2, dass @FarWalks empfohlen hat, ist auch mir in den Sinn gekommen. Keine Ahnung wie das jetzt auf der Durston Seite mit Steuern und Import läuft, ich meine ich hätte mal was gelesen, dass es jetzt einfacher sein soll, in der EU zu bestellen. Ansonsten habt ihr den Outdoorline Shop schon gesehen? Da bekommt man einige Tarptent Zelte zwischen 400 und 500€, wie z.B. das normale Double Rainbow oder das Tarptent StratoSpire 2 (Mesh). Ansonsten einfach einen neuen Thread zum Thema Zelt aufmachen. -
Zelt und Schlafsystem für England von Mai bis Juni
Gibbon antwortete auf Marvla's Thema in Einsteiger
Hi, grundsätzlich habe ich keine Erfahrung mit Wandern in England oder einem der genannten Artikel, gebe jedoch mal meien Gedanken dazu. Achtung: Mindestwerte für Temperaturen auf Wetterseiten sind oft Durchschnittswerte und keine Maximalwerte! Es kann also Nachts kälter werden, wie @FarWalks schon anmerkte. Aus eigener Erfahrung, hier im Hessen und im Sauerland kann es sogar noch im Mai und im Juni Frost geben. Selber schon im Mai 4 bis 6 Grad Nachts gehabt. Kann man nicht 1 zu 1 nach England übertragen, das sollte man jedoch berücksichtigen. Wenn ihr den Quilt verwenden wollt, solltet ihr den zumindest bei Temperaturen um die 4 bis 6 Grad mal austesten eine Nacht draußen. Gedanken zum Quilt: Funktioniert das bei euch, sich eine Decke im Zelt zu teilen? Zwei einzelne Quilts haben den Vorteil, dass jeder für sich seine Temperatur regeln kann. Isomatte: Hab keine Erfahrung mit der Big Agnes. Wenn ihr jedoch so ein Budget habt, dann schaut euch mal die Alternativen hier im Video von Robert Klink an. Zelt: Das Fly vom Freelite ist ziemlich hoch gezogen auf der einen Seite. Das Stelle ich mir bei starkem Regen oder Wind problematisch vor (muss es jedoch nicht). Bei dem preis würde ich mir zumindest mal Alternativen anschauen. Vielleicht sowas wie das Tarptent Rainbow 2 DW? Da werden andere noch mehr Alternativen aufzählen können. Kommt ein Treckingstock-Zelt für euch in Frage? -
Soooo, Feedback: Erst einmal Danke an alle für eure Ratschläge! Zur Entscheidungsfindung hab ich mir eine schöne Excel-Tabelle gebastelt, so dass ich die Matten so wie Mattenkombinationen von R-Wert, Preis und vor allem Gewicht vergleichen konnte. Zusätzlich war ich noch in einem Outdoor-Laden (Lag auf der Strecke), der auch ein paar UL-Matten hatte und konnte da mal einige Matten in die Hand nehmen. Nach dem Ladenbesuch stand für mich fest, dass ich auf jeden Fall eine selbstaufblasende Isomatte mit Schaum haben möchte und keine reine "Luftmatratze". Letztendlich konnte ich mich nicht entscheiden und habe mir zwei Matten geholt 🙈 Zum einen die von @RaulDuke empfohlene Therm-a-Rest ProLite Plus Small. War in meiner Liste der schwerste Kandidat, jedoch gute Dicke und für unter 70€ im Angebot. Zum anderen habe ich mir aus Frankreich die von @Capere empfohlene Nemo Zor20 als Alternative zur Nordisk Ven bestellt. Hier die Daten: Therm-a-Rest ProLite Plus Small Maße: 119 x 51 x 3,8 cm Packmaß: Ø 12 x 26 cm Gewicht: 515g Hersteller / 520g mit Packsack nach gemessen R-Wert: 3,2 Nemo Zor 20 Maße: 122 x 51 x 2,5 cm Packmaß: Ø18 x 9 cm Gewicht: 295g Hersteller / 351g (!) mit Packsack nach gemessen (334g Matte + 17 Packsack R-Wert: 2,7 Woher die 40g extra bei der Nemo kommen ist eine gute Frage. Das Modell, das ich bekommen habe, hat ein komplett anderes Ventil als Matten aus Rezensionen im Internet (Siehe Bild 2). Jedoch sind die Rezensionen viele Jahre her. Vielleicht gab es da ein Modell-Update und niemand hat das Gewicht aktualisiert. Erster Eindruck: Bei beiden Matten ist das Aufblasen sowie das Zusammenrollen fix erledigt. Die Nemo ist in 10 Sekunden, die Therm-a-Rest (kurz TAR) in 20 Sekunden aufgeblasen. Beide lassen sich gut Rollen und in die Packsäcke zurück schieben, bei der TAR geht das etwas schwerer als bei der Nemo, jedoch immer noch angenehm. Die Nemo hat von Haus aus noch Anti-Rutsch-Streifen auf der Rückseite. Auf der Therma-a-Rest liege ich gut, die Hüfte drückt nicht durch. Die Nemo ist deutlich leichter und ich mag das Gelb. Jedoch drückt hier meine Hüfte durch, der Boden ist punktuell zu spüren (zur Erinnerung, ich bin bei 100kg, die Matte wird für leichtere Leute wohl besser funktionieren). D.h. bei der Nemo benötige ich auf jeden Fall eine Unterlage, während die TAR als alleinige Matte schon reichen könnte. Mit der Breite muss ich bei beiden Matten noch klar kommen. Kombiniert werden sollen die mit einer meiner Schaummatten: Einer Thinlight 1/8'' Faltmatte (96g), einer 3mm zurecht geschnittenen Evazotte (130g) oder einer zurecht geschnittenen Flexmat Plus (565g). Werde dann wohl verschiedene Setups auf Tour testen. Die TAR dann mit der Thinlight bzw. der Evazotte, die Nemo mit der Evazotte. Zur Not auch mal Nemo + Flexmat, jedoch muss das dann schon sehr kalt oder sehr bequem sein, um das Gesamtgewicht von ca. 915 g zu rechtfertigen. Und hier noch ein paar Bilder. Zum Größenvergleich auf Bild 1 eine 1L Milchtüte, auf Bild 3 ein Sofa-Kissen und ein Din A4 Papier:
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Danke für die Flussbeschreibungen! Wenn ich einen Wunsch äußern darf, an eine Beschreibung der Sieg wäre ich interessiert. Ab Wissen sollte man wohl drauf können (Hatte vor Jahren mal mit nem Kajakfahrer gesprochen, die sind mit Kajak tatsächlich am Oberlauf durch Siegen gefahren. In Brachbach an ner Walze wäre dann fast einer ertrunken, da haben Sie das dann sein lassen.) Interessant wäre vor allem ne Tour mit Endpunkt+Ausstieg Siegfal / Cafe Elmores 😁
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Zelt für Laugavegur/Island - Hilleberg Enan?
Gibbon antwortete auf Silberdistel's Thema in Tourvorbereitung
Ich war noch nie in Island, deswegen habe ich keinerlei Hands-On Erfahrung, die ich teilen kann. Jedoch muss ich beim Thema Zelt+Island+Wind immer an dieses Video von einem Isländischen Camping Ground denken: -
Hi @Mattis1, willkommen im Forum! Als Unterlage, wenns nix Kosten soll, kannst du dir auch Plastikfolie aus dem Müll holen. Bei Ikea wurde man früher ab und zu im Wertstoff-Container fündig. Besitze und nutze selbst auch so eine Folie. Alternativ haben Bettengeschäfte immer große Folien als Abfall, die sind jedoch dicker und schwerer als die Ikea Folie, dafür sehr robust. Tyvek Groundsheets mit Schlaufen gäbe es zum Beispiel bei Luxeoutdoor. Ich hab jetzt selber schon zwei Exped-Matten gehabt, auf den Längsrillen konnte ich nie so gut drauf schlafen. Und der R-Wert der Ultra ist nur 1.8, das ist doch recht wenig. Schau dir mal das Video von Robert Klink hier an, wo er ein Ranking von empfehlenswerten Matten abgibt. In der Preisklasse der Exepd Ultra 1R wären nach dem Video die Hikenture 6.2, die Forclaz Trekking MT100, die Naturhike Thermal 5.8 oder die Sea To Summit Ultralight Insulated Air Alternativen mit besserem R-Wert. Jede der Vier würde ich mir eher holen als die Exped.
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Beim Biwak Outdoor Shop gibt es dach Pio Pio Solo Tunnelzelt für 277€ (Normalerweise 600€ +). Link hier: https://www.biwak.com/Ausruestung/Zelte/Trekkingzelte/Tunnelzelte/Bach-Pio-Pio-Solo-Tunnelzelt-1-0kg-282972-7002.html Gewicht 1.1 - 1.2 kg, Dank der Länge wohl auch für größere Menschen geeignet. Test hier.