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Ultraleicht Trekking

Gibbon

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  1. Hatte mal das Lanshan 1, die doppelwandige Version (Bilder gibt es hier), war mir zu klein. Die Länge fand ich kritisch (damals noch mit 5cm Luftmatratze), richtig sitzen konnte ich auch nicht. In FitMyTent mit 195cm sieht man das Problem ganz gut (und das ist dort die Pro Version ohne Innenzelt!) Ich benutze das mit einer Exped Flexmat Plus Faltmatte + Evazotte, ist also sehr niedrig. Mit dicker Matratze könnte das tatsächlich sehr eng werden. Liegt tatsächlich bei mir zuhause herum. Habe es ein paarmal zur Probe aufgebaut, jedoch nie einen guten Pitch hinbekommen. Mit Innenzelt war mir das dann zu dunkel und eng, obwohl die Länge her passte. DDas Innenzelt wegen dem Nicht-Optimalen Pitch immer etwas durchgehangen. Ohne Innenzelt ein tolles 2*1m Raumgefühl (bin oft mit Aussenzelt+Bivy unterwegs). Jedoch hat es das Außenzelt dann doch nie mit auf Tour geschafft, weil das Flame's Creed dann einfach nochmal leichter ist. Für mehr Raumgefühl hab ich jetzt das TT Rainbow, daher wird mein High Route 3000 wohl bald den Weg in den Verkauf finden. Wie gesagt, passen sollte das, ich fand nur das Raumgefühl mit Innenzelt nicht so berauschend. Ohne Innenzelt ist es super. Bei Bedarf kann ich mal ein paar Bilder machen. Es gibt noch das SMD Skyscape Scout (1140g), das ist das gleiche Zelt wie das Trekker, bloß mit schwereren Materialen, dafür ca. einen Huni preiswerter. Hatte ich beide lange im Auge, Internet und fitmytent sagen, dass es passen könnte mit 195cm, jedoch knapp wird. Daher danke nochmal an @khyal für seine Einschätzung.
  2. Hi, preiswert UND leicht UND für große Menschen - Wähle 2 davon. Ich hab deine Körpergröße, kenne daher das Problem. Freistehende UL-Zelte gibt es kaum, wenn du schon Stöcke mit hast, nutze Sie. Meine Gedanken zu einem Zelt, was deinen Anforderungen entspricht: Das FLAME'S CREED XUNSHANG von Ali Express, dass ich besitze, passt so eben von der Größe her zum liegen. Viel Raum zum umziehen bei Schlechtwetter ist da nicht, Rucksack habe ich jedoch immer noch irgendwie ins Zelt bekommen. Dafür relativ leicht und preiswert. Die Nähte müssen dort noch versiegelt werden. Wird mit zwei Trekkingstöcken aufgebaut. Aufbau des Innenzelts ist ohne Außenzelt möglich, Sternen gucken bei gutem Wetter geht also (Hta ein Bekannter von mir in Portugal so gemacht mit dem Zelt.). Packe ich ein bei Kurztouren mit besserem Wetter. Das Tarptent Rainbow 2025 aus Silpoly besitze ich seit neuestem und ist für mich die perfekte Lösung, wenn ich ein richtiges Zelt haben will, wo ich auch mal abwettern will. Ist leider nicht so preiswert. Sterne gucken, wenn man das Fly vorne aufrollt zur Seite hinaus. Das Lanshan 2 PRO ist ein Zwei-Personen-Zelt, diagonal solltest du da rein passen. Wird mit zwei Trekkingstöcken aufgebaut und die Nähte müssen eventuell noch versiegelt werden. Das PRO ist die einwandige Version, die zweiwandige Version wird wahrscheinlich zu klein sein. Wäre das Zelt, was am ehesten die Anforderungen zu Größe, Preis und Gewicht erfüllt. Gibt es auf Amazon zu kaufen, manchmal auch unter Namen wie Kikilive oder Rdymonkey. Sternen gucken nein. Wesentlich schwerer wären folgende zwei Zelte. Zum einen von Decathlon das SIMOND Trekkingzelt Tunnel ultraleicht - MT900 UL für 2 Personen. Gewicht bei 1,65kg laut Hersteller und du müsstest wohl auch hier leicht schräg liegen. Dafür relativ preiswert und doppelwandig. Das andere Zelt wäre das Six Moons Design - Lunar Duo Outfitter Hiking Tent. Einwandig. Gewicht 1,6kg ohne Heringe, wird mit zwei Stöcken aufgebaut und die Nähte müssen noch versiegelt werden, dafür preiswert. Beides auch keien Sternengucker (beim Simond bin ich mir da jedoch nicht ganz sicher). Letzte preiswerte Option wäre Tarp (z.B. DD sSuperlight Tarp 3*2,9m) mit Bivy-Sack oder Alixpress Meshzelt. Bivy-Sack kann man sich selber nähen. Nachteil, einfaches A-Frame Tarp ist halt offener als Zelt, muss man mögen. Sternengucken so viel du willst, wenn du das Tarp nicht aufbaust
  3. Erfahrung keine, jedoch alleine von einem Aufbau-Video und den Daten kann ich für mich Schlussfolgern, dass das für mich als 2-Personen-Zelt ein No-Go wäre: - das Zelt ist nicht freistehend! Hat nur einen Gestängebogen und der wird von Heringen gehalten. - Hat nur einen Eingang für zwei Personen, d.h. einer muss immer über den anderen rutschen... - ...was bei einer Innenhöhe vom Innenzelt von nur 91cm am höchsten Punkt recht sportlich wird. - das Fußende hat eine Breite von nur 76cm. D.h. mit zwei Matten werden die sich wohl überlappen. In der Preisklasse gibt es zum Beispiel das normale Tarptent Double Rainbow oder das Six Moons Design Lunar Duo, beide gewichtsmäßig 200 bis 300g schwerer, dafür zwei Eingänge und sehr viel mehr Platz. Wenn man Wert auf das Gewicht legt und es im Zelt aufgrund der Enge zu zweit auch mal zu unfreiwillig amourösen Situationen kommen darf, dann ist das Nordisk Telemark 2 LW für 2 Personen eine gute Wahl. Meine Empfehlung für zwei Personen, vor allem auf längeren Touren mit schlechterem Wetter, wäre es nicht. Für mich ist das eher ein großzügiges Ein-Personenzelt.
  4. Hi und willkommen im Forum! Eine gute Wärmetabelle zum Thema APEX-Dicke und Temperatur-Empfinden findet man im Nachbarforum unter diesem Link: https://www.haengemattenforum.de/thread/26617-isolationswerte-komforttemperatur-von-climashield-apex/?postID=62376#post62376 Ein 167er Apex Quilt wird dich mit wenig Kleidung niemals bei 0 Grad warm halten. Ich besitze einen 167er Apex MYOG Quilt, ähnlich zum GramXpert eLite, da muss ich bei 0 Grad die Lagerkleidung, wattierte Jacke und Isolationshose, anziehen, um warm zu bleiben. Vorteil der Kombi aus dicker Lagerkleidung und Quilt: Für den Sommer habe ich einen sehr leichten und dünnen 100er Quilt, der lässt sich mit Lagerkleidung für mich bis zu 6 Grad ohne Probleme nutzen. Damit hat man dann mehr Flexibilität. Für 0 Grad ohne dicke Lagerkleidung sollte es imho mindestens eine 200er Isolation sein, vielleicht sogar eine 233er. Bei GramXpert habe bereits mehrmals bestellt, war immer zufrieden mit den Artikeln. Service war ebenfalls gut. Was meinst du mit 167 oben und 200 unten? Ein Quilt ist so was wie eine große Decke, da ist die Dicke der Isolation überall gleich. Normalerweise liegt der Quilt über dir, unter dir ist dann kein Quilt, sondern deine Matte. Der Quilt ist dann mit Gummibändern an der Matt befestigt. Zenbivy hat diese Befestigung, wenn ich das Konzept richtig verstanden habe, komfortabler und schwerer mit einem Komplett-Sheet gelöst. Einige Quilts lassen sich auch komplett schließen wie ein Schlafsack, ob das bei einem der oben genannten Quilts geht, weiß ich leider nicht. Zum Zenbivy Light Bed Synthetic +4°: In der Beschreibung steht schon, "Das leistungsorientierte Light Bed +4°C Synthetic ist unser Topseller für alle Abenteuer bei sommerlichen Temperaturen.". Fällt also für 0 Grad komplett raus. Footbox ist persönliche Präferenz. Ich habe ähnlich wie beim eLite von GramXpert eine Convertible Footbox, also Reißverschluss + Kordelzug. Für mich funktioniert das sehr gut. Bei Kälte ist es eine Fußbox, bei wärmeren Temperaturen kann ich den Quilt als Decke verwenden. Ich hoffe die Infos helfen dir etwas bei deiner Entscheidung.
  5. Auf einer Matte zu stehen macht Sinn. Damit schützt man sich vor Spannung die über den Boden kommt (für den Fall, dass der Blitz in der Nähe, z.B. Baum oder Mast, einschlägt). Wenn der Blitz im Zelt direkt einschlägt (Wahrscheinlich ins Gestänge), dann sind meiner Ansicht nach sowohl Zeltmaterial als auch die Position im Zelt (sitzend, liegend, auf Isomatte, usw.) vollkommen egal. Das ist ein so enger Raum, da wird man bei Blitzeinschlag wahrscheinlich die volle Ladung von oben abbekommen. Kommt die Spannung von unten, dann könnte das hocken auf der Isomatte vielleicht was bringen, falls man nicht das Zelt berührt. Kann jedoch genauso gut sein, dass die Spannung so hoch ist, dass es vom Gestänge her die Luftstrecke überwindet und direkt in einen übergeht. Carbonfasern können Strom leiten!
  6. Man hockt in der Kuhle, um die Gefahr, direkt vom Blitz getroffen zu werden, zu reduzieren. Das sollte einleuchtend sein, sich kleiner als die Umgebung zu machen. Die Füße werden zusammen gemacht für den Fall, dass der Blitz in der Nähe einschlägt. Schlägt der Blitz irgendwo ein, breitet er sich trichterförmig über die Oberfläche aus. Und hier macht es dann tatsächlich einen Unterschied, ob deine Füße zusammen oder auseinander sind. Je weiter deine Füße, im Fall, dass der Blitz sich über den Boden ausbreitet, auseinander sind, desto größer ist die Spannungsdifferenz, die dein Körper erfährt und desto tödlicher sind die Auswirkungen. Kühe haben zum Beispiel durch ihre Körpergröße und Struktur (4 Beine, die weit auseinander stehen) eine große Schrittweite und bekommen so eine große Spannungsdifferenz ab. Deswegen sind tote Kuhherden unter einem Baum, in den ein Blitz eingeschlagen hat, auch ein regelmäßiges vorkommendes Phänomen. Was die Wahrscheinlichkeit angeht vom Blitz getroffen zu werden: Es ist 75mal wahrscheinlicher vom Blitz getroffen zu werden als eine Millionen im Lotto zu gewinnen. OT: Unter Golfern gibt es den Witz, dass man bei Gewitter das 1er Eisen hochhalten soll. Denn nicht einmal Gott kann das 1er Eisen treffen.
  7. Hatte mich mal vor einigen Wochen mit dem Thema beschäftigt, das Thema Aufenthalt bei Gewitter im Zelt wurde im Nachbarforum in epischer Breite diskutiert: https://www.outdoorseiten.net/vb5/forum/outdooraktivitäten/trekking-wandertouren/9029-verhalten-bei-gewitter-draussen Generell solltest du dein Zelt, egal ob mit Carbon oder Metallgestänge, nicht als sicheren Aufenthaltsort ansehen. Hohe Bäume sind nicht aus Metall, trotzdem schlägt da der Blitz ein und kann alles was darunter ist (z.B. Schafherde) ins Jenseits befördern. Schlägt der Blitz ein in dein Zelt, sieht es für dich wahrscheinlich nicht gut aus. Generell wird gesagt, dass nur Gebäude mit Blitzableiter oder Autos sicher sind. Das geht sogar so weit, dass es bei Gewitter auf dem Campingplatz besser wäre, Zelte und Wohnwagen zu verlassen und ins Auto zu steigen. Auch Schutzhütten ohne Blitzschutz (das werden einige sein), schützen dich nicht, sondern können, wenn sie exponiert stehen, zur Todesfalle werden. Auf Golfplätzen ist Blitzschutz z.B. ein großes Thema (freies Gelände UND man hat Eisenschläger in der Hand), daher findet man dort öfters Schutzhütten mit Blitzableiter. Empfehlung bei Gewitter ist letztendlich dich in einer Kuhle hinzuhocken mit angezogenen Knien und Füße nah beieinander, um Schrittspannung zu vermeiden. Und ja, das heißt, dass du zum Blitzschutz dein Zelt verlassen solltest, auch wenn es in Strömen regnet. In einem der Dörfer bei mir in der Umgebung wurde vor ein paar Wochen eine Frau auf der Weide beim Pferdefüttern vom Blitz erschlagen, man kann das Thema also ruhig ernst nehmen.
  8. Erfahrungen keine, jedoch findet man einige Videos auf Youtube, wo das Lanshan 2 starkem Wind ausgesetzt ist. Wäre definitiv nicht meine erste Wahl für Schottische Highlands und Gipfelcamps. Auch nicht meine Zweite. Das Lanshan 2 wäre ein Zelt, wo man meiner Meinung nach bei schlechtem Wetter eine Backup Option haben sollte, falls das Zelt sich zerlegt. Also Rückkehr zum nächsten Ort oder Auto möglich. Tunnelzelte können bei starkem Wind Probleme haben, wenn der Wind auf einmal von der Seite kommt. Durch die Bauform und die zwei Gestängebögen machen Tunnelzelte mit Zwei Bögen als Ein-Mann-Zelte mäßig Sinn. Ein-Bogen-Versionen gibt es ja etliche, auch im UL-Bereich (zum Beispiel Tarptent Moment oder Nordisk Telemark). Mit Zwei Bögen für zwei Personen wird es halt etwas schwerer und damit nicht mehr unbedingt UL.
  9. Der Opsrey Exos 58L in L/XL könnte passen (bis 58,5cm laut Herrsteller). Passt mir (alte Version) mit 1,95, hab jedoch keinen extra langen Rücken. Ohne Deckelklappe knapp über einem Kilo, hat aber den Rücken frei. Vielleicht der Exped Lightning 60L? Den jedoch unbedingt Probetragen. Ich bin mit dem Rahmen (Eine Stange in der Mitte) nicht so gut zurecht gekommen.
  10. Wenn ihr an amerikanische Zelte heran kommt, meine Empfehlung wäre erst einmal das Tarptent Double Rainbow Silpoly, aktuelle 2025er Version. nicht DW (doppelwandig), mit Aluminiumgestänge. Optional mit Liner gegen Kondensation. Habe jetzt das Ein-Personen Rainbow und da waren Aufbau und Raumgefühl im Gegensatz zu meinen bisherigen Zelten (TT Notch, SMD Gatewood Cape, China Zelt, Sierra Designs High Route) ein Traum. Ahja, bin 1,95m, und ich hab da noch Platz drin. Freistehender Aufbau mit zwei (langen) Trekkingstöcken ist beim TT RainbowDouble möglich, oder man benutzt die Trekkingstöcke für den Porch-Mode, oder man benutzt die Trekkingstöcke um das Zelt an zwei Punkten bei Wind zu stützen als zusätzliche Stangen. Ein paar zusätzliche Guylines und Heringe sollte man trotzdem mitnehmen. Das Durston X-Mid 2 ist bestimmt auch keine schlechte Wahl, habe keinerlei Erfahrung damit. Zum Lanshan 2 gibt es hier einen kompletten Faden. Beim GG The Two würde ich mal im Internet danach suchen, wie groß man da sein darf. Ich meine laut Internetrecherche wäre das The One eher für kleine Menschen. Mit 1,80m machen da doch schon einige Zelte Probleme. Falls noch nicht bekannt, auf https://fitmytent.com/ kann man schauen, wie viel Platz man je nach Körpergröße in einem Zelt hat, die gängigen Hersteller sind mit dabei.
  11. Weder noch, vielleicht einfach nur alt 😁 Mit Anfang zwanzig bin ich noch auf Parties und Festivals im Wald und auf Wiesen gefahren, hab da Kette geraucht, Kippen alle weg geschnippt, und daran, dass ich meinen sonstigen Müll weg geräumt hab, kann ich mich auch nicht erinnern. Jetzt ein viertel Jahrhundert später denke ich mir auch, was für ein ignoranter Id**t mein junges Ich war. Jetzt geht mein Verständnis dafür, Müll und Lärm im Wald zu machen gegen Null. Das hat definitiv was mit Alter zu tun. Und Lernen sein Handeln selbstkritisch zu reflektieren. Und was Intoleranz angeht: Nur weil man sich über etwas ärgert ist man nicht sofort intolerant. Du kannst dich darüber ärgern, dass jemand andauernd zu spät kommt undkannst es trotzdem tolerieren.
  12. Auf der Aggertalsperre war ich jetzt auch schon ein paarmal, ist ganz schön. Wo bekommt man denn dort die Tageskarten etc. her? Hatte versucht das Online heraus zu finden, jedoch nichts dazu gefunden.
  13. Dann muss deine Schlaf- und Lagerkleidung das ausgleichen der du verwendest einen Liner/Inlay/etc.. Ich friere nicht so leicht und verwende als Lagerkleidung eine Kufa Jacke von Decathlon (MT100 -5 Grad) und von GramXpert eine 67er Apex Hose. 0 Grad mit 167er Apex Quilt + Lager-Kleidung ging mit warmer(!) Isomatte. 8 bis 10 Grad mit 100er Apex Quilt war ebenfalls kein Problem.
  14. Gibbon

    Tarp vs. Zelt

    Mit richtigen Tarps bin ich jetzt kein großer Experte, da werden dir andere hier im Forum mehr zu sagen können. Jedoch bin ich bis jetzt immer mit einer Kombination aus Bivy und Außenzelt unterwegs, zuletzt mit dem Fly vom Flame's Creed Xunshang. Das ist ein ähnliches Prinzip wie mit Tarp, hat jedoch im Gegensatz zum Tarp nur eine Aufbaumöglichkeit. Ist dann so ein Längslieger wie das Protrail. Bei dieser Tarpgröße wahrscheinlich nur bei einem sehr niedrigen Aufbau. Plus einem Bivy, der dich vor Wind und Spritzwasser schützt (sowie vor Zecken und Schnecken). Bei nassem und windigen Wetter würde ich allerdings auch immer das Zelt bevorzugen. Vorteil von der Tarp-Bivy Kombi ist halt, das man einigermaßen preiswert ein relativ leichtes Schlafsetup hat. Man kann einfach Cowboy-Camping machen oder sich in Schutzhütten legen und muss dabei nicht auf den Insektenschutz verzichten. Theoretisch gäbe es noch eine die rechtliche Komponente, Zelten (verboten) vs. Biwakieren (unter Umständen erlaubt). Jedoch gibt es hier dutzende verschiedene Regelungen je nach Kommunen, Bundesländern, Naturschutzgebieten, etc., über das Thema wurde schon sehr ausführlich auch hier im Forum diskutiert. In der Realität wird die Auslegung dann Nachts um Zwei durch den Förster passieren, dessen Anweisungen man dann besser Folge leistet.
  15. Erfahrung keine, eher jede Menge Fragen wenn ich mir das Stellaridge anschaue: Das Inner ist Solid und das Fly hat nur eine Lüftungsöffnung. Das ist dieser Rüssel oben am Zelt. Bei Viel Regen und Wind macht man den doch eher zu? Dann müsste sich das Zelt doch vor allem zu Zweit in eine Tropfsteinhöhle verwandeln? Oder reicht der Abstand zwischen Fly und Inner, um dort den Kondens abzutransportieren? Für das Inner wird Werbung gemacht, dass es Wasserabweisend ist. Verstärkt das nicht die Kondensbildung? @EpiphanieVielleicht wird das Innenzelt dadurch ja nicht so nass beim Aufbau im Regen...😄 Das ist alles nur orakeln, kann ja sein, dass es ein super Zelt ist. Was Wind angeht, scheint sich der Hersteller ja schon sehr viele Gedanken gemacht zu haben. Ich würde jedoch zumindest mal einen Blick auf @RaulDukes Empfehlungen werfen, je nach geplantem Einsatzzweck des Zeltes.
  16. Haltbarkeit ist wohl nicht der richtige Begriff. Ultra Leicht Zelte sind fragiler, d.h. man muss mehr Umsicht üben bei der Nutzung. Bei guter Pflege halten die jedoch genauso lange wie ein schwereres Zelt. UL Zelte vertragen keine dauerhafte Sonne, d.h. zwei Wochen Südfrankreich Campingurlaub sollte man damit nicht machen. Bei der Standortauswahl sollte man etwas aufpassen, ein spitzer Stein macht da sonst auch mal ein Loch in den Boden. Hier im Forum liegt der Fokus auf Wandern und auf möglichst geringem Gewicht. Ich persönlich wähle Zelte wie folgt: Camping -> Schweres + Großes Zelt Wandern -> Zelt so leicht wie möglich OT: Und Festival -> das billigste Zelt was noch regendicht ist
  17. Gab vor ein paar Wochen eine ähnliche Anfrage. Mein Vorschlag wäre das Tarptent Cloudburst 3. Mit extra Kondensations-Liner und dem optionalen dritten Gestängebogen sollte das auch für etwas mehr Wind und schlechteres Wetter abkönnen. Mit 1.6 kg auch wirklich leicht.
  18. Ist tatsächlich ein bissl Glücksspiel. War vor ein paar Wochen in der größten Deutschlandfiliale von Decathlon, in Köln Marsdorf, wollte da unter anderem eine Kufa-Jacke kaufen. War leider nicht in meiner Größe da...wenn du weißt was du dir anschauen willst, prüfe auf der Decathlon Webseite die Verfügbarkeit in den Filialen. Den neuen UL Rucksack von Decathlon, den Simond 50L scheint es übrigens bisher nur Online zu geben, habe noch keine Filiale gefunden, die den führt. Falls noch nicht bekannt, @Robert Klink hat einige Reviews zu Decathlon Artikeln zum Thema UL-Wandern auf seinem Youtube Kanal gemacht. UL-Kleidung in XL/XXL zu finden ist erfahrungsgemäß nicht so einfach (hab deine Größe). Das meiste meiner Kleidung + Ausrüstung habe ich mir dann doch im Internet bestellt, obwohl ich kein Freund von Retouren bin. Nach Basics (Unterwäsche, T-Shirts, kurze Hosen, Lauf-/Jogginghose, Leggings/Tights) kann man auch ganz gut in Sport Läden schauen. Zum Beispiel ist die Auswahl an Kunstfaser-Shirts bei mir im örtlichen Sportladen wesentlich größer (und preiswerter) als im örtlichen Outdoor-Laden.
  19. Das 1 Personen Tarptent Rainbow (Silpoly) ist letzte Woche bei mir eingetroffen, mir hat der Platz für den Kopf gereicht (ebenfalls 1,95). War zumindest besser wie bei den Zelten/Tarps, mit denen ich bisher auf Tour war. Daher würde ich das Tarptent Double Rainbow Silpoly als Option einwerfen. Jedoch nicht das doppelwandige Rainbow DW, das ist 5 cm niedriger durch das extra Innenzelt. Und für den Hund bräuchte es eine Unterlage (Evazotte, GossamerGear Thinlight, Tvek oder ähnliches), der Zeltboden beim Rainbow erscheint mir recht filigran bzw. "ultra-leicht" (30d nylon).
  20. Hört sich für mich so an, als könnte die Anfibio Multimat 190 dein Problem vielleicht lösen. Mit der hängst du nicht mehr so tief durch und sitzt gleichzeitig höher. Da kann man dann immer noch den normalen Sitz drauf machen, um noch höher zu sitzen.
  21. Steht im verlinkten Artikel drin, nach DAV-Kategorie Rot (T3), einzelne Stellen schwarz (T4 bis T5). Die Einteilungen gelten in der Regel für gutes Wetter und nicht für Schnee oder Regen. Auch auf anderen Webseiten wird die Jotunheimen-Runde als Schwierig/Difficult bezeichnet. Muss jeder selber entscheiden, was er sich zutraut. Als "Erster Trail mit Partnerin ohne Wandererfahrung" würde ich mir jedoch erst einmal eine andere Strecke zum Einstieg suchen.
  22. Die Alternativen zur Decke wäre eine Kombination aus zwei Quilts (einer dünner, einer dicker). Oder dickere Lagerkleidung, d.h. Isolationshose (z.B. mit Apex) und Puffy Jacke, die du zum Schlafen anziehen kannst. Hat den Vorteil, dass du die Kleidung auch im Lager tragen kannst, wenn es kälter ist.
  23. Das Prinzip Trekkingplatz setzt sich im Sauerland wohl durch, neue Trekkingplätze: 2 neue bei Arnsberg, wohl an de Sauerland Waldroute: https://www.sauerland-waldroute.de/de/einkehren-und-uebernachten/trekkingplaetze-am-weg 1 neuer Platz im Valmetal am Bestwiger Panoramaweg: https://trekkingplatz-sauerland.de/rooms/trekkingplattform/ 4 neue Plätze an Diemel- und Uplandsteig (U3, U5, D2 und D6) Alle vier neuen Plätze sind überdacht! D.h. Cowboy-Camping auch bei weniger guten Wetter möglich: https://www.trekkingpark.de/die-plaetze
  24. Wobei das Dan Durston X-Dome jetzt für Gestängezelte eher das schlechteste Beispiel ist. Da gab es wohl einen Produktionsfehler bei den ersten Gestängen, weshalb das Gestänge dann bei vielen Zelten verbogen bzw. gebrochen ist. Das ist dann jedoch ein Problem des X-DOme, nicht ein generelles Problem von Gestängezelten (Obwohl meine Sammlung an gebrochenen Strandmuscheln-Gestängen irgendwie eine andere Geschichte erzählt...).
  25. Wäre dann nicht das Tarptent Cloudburst 3 die Alternative? Ist im Vergleich zum Nallo 3 preiswerter, mehr als 1kg leichter und bietet mehr Platz, weil es nach hinten weder niedriger noch enger wird. Gegen Kondenswasser kann man einen Liner dazu bestellen, für mehr Stabilität einen dritten Stangenbogen (Zitat von der Tarptent Webseite:"The structure will withstand light to moderate snow loading and high winds with the optional third pole" ). Bei der Form bekommt man mit 1,90m auch keine nassen Füße, da hat man hinter dem Mesh des "Innenzeltes" noch an beiden Enden einen halben Meter Abstand bis zum Außenzelt.
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