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Ultraleicht Trekking

janphilip

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  1. Ich kombiniere die Zehen-Liner-Socken je nach Temperatur mit unterschiedlich dicken Merino Wollsocken. Meistens nehme ich mitteldicke Wandersocken: https://www.smartwool.eu/de/hike-classic-edition-light-cushion-crew-socks-24939.html Wenn es kalt ist dickere: https://www.smartwool.eu/de/hike-full-cushion-crew-socks-24927.html Funktioniert beides prima mit den Zehensocken als Liner. Wichtig ist darüber ein Halbschuh ohne Membran damit die Socken ordentlich abdampfen können und der Fuß trocken bleibt.
  2. Ich weiss es nicht genau aber ich denke nicht, dass die Matte überarbeitet wurde sondern eine andere Norm zur Messung benutzt wird. Ein Schlafsack Inlet aus Seide bringt wärmetechnisch nichts. Ich sprach aber von einem VBL (Vapor Barrier Liner). Das ist was gaaanz anderes.. -> https://andrewskurka.com/vapor-barrier-liners-theory-application/ Mehr Essen ist immer gut auf Tour! Aber im Ernst: Wenn dir morgens warm war dann ist das Setup für die Temperatur ausreichend und du solltest eher gucken wie du deinen Körper warm bekommst bevor du dich in den Schlafsack legst.
  3. Hi Mia, das Thema Sonnenschirm interessiert mich auch, daher danke für den Faden. Zum Thema Probleme mit Hitze kann ich dir aber noch einen Tipp geben: Es gibt zum Surfen oder Schnorcheln UV-Shirts aus Polyester. Ich hab so ein Teil als Longsleeve. Wenn man die nass macht dann kühlen die wie bescheuert. Ich bin da in Thailand beim wandern durch Zufall drauf gekommen und hab es gerade erst letztes Jahr wieder in Griechenland bei 35°C im Schatten gebraucht. Wenn ich das Shirt nass mache war es mir ohne Witz selbst bei 35°C fast zu kalt. Die Verdunstungskälte die da entsteht ist enorm und kühlt den Körper hervorragend runter! Wenn man also irgendwo unterwegs ist wo es zwar heiß ist aber nicht unbedingt Wassermangen herrscht ist das eine super Option. Und auch sonst gilt es die Sonne an so wenig Stellen wie möglich an den Körper zu lassen. Viele ziehen sich aus wenn es heiß wird. Ist total falsch. Nicht umsonst laufen die Beduinen in der Wüste komplett verhüllt rum. Dann erwärmt die Sonne nämlich die Kleidung und nicht die Haut. Daher kommt das UV Shirt bei heißen Touren grundsätzlich mit. Der etwas höhere Kragen schützt auch gut den Hals vor Sonnenbrand. Sowas zum Beispiel: https://www.decathlon.de/p/uv-shirt-langarm-surfen-uv-top-100-herren/_/R-p-170216?mc=8403266&utm_term=123&gclid=EAIaIQobChMI_uOmqoHF8wIVFdZ3Ch1u4Q1gEAYYAyABEgJhYPD_BwE
  4. Halli hallo, der R-Wert einer Matte sollte relativ gut die Isolationswirkung wieder spiegeln. Ich würde daher unbedingt davon abraten eine Matte zu nehmen die einen geringeren R-Wert hat als die Neo Air. Da StS und TaR beide nach ASTM F3340-18 messen kannst du die R-Werte guten Gewissens vergleichen. In der Neo Air wird die Isolation ja hauptsächlich durch die Wärmestrahlung reflektierende Folie im Inneren realisiert. Tyvek hat, wenn überhaupt nur eine minimale Isolationswirkung. Die Überlegung würde ich streichen wenn es um Wärme geht. Was du vielleicht im Kopf hast, ist dass die Amis mit dem Zeugs ihrer Häuser einwickeln. Dort wirkt das Tyvek aber als Dampfsperre und isoliert dadurch. Bringt dir aber bei Benutzung als Unterlage absolut nichts. Wenn du in die Richtung überlegst dann google mal nach VBL Kleidung bzw. Schlafsack Inlet. Gibt einen guten Artikel von Andrew Shurka zu dem Thema. Ist aber eigentlich eher für den Winter gemacht sowas.. Die 3 mm EVA sollte plus die Neo Air ordentlich was bringen. Ich hab irgendwo mal eine Schätzung von jemandem gelesen der meinte es würde ihm ungefähr -5°C Puffer geben. Halte ich für realistisch. Ich nehme wenn es kalt wird auch eine 3 mm EV50 zusätzlich zur Neo Air mit. Die kann man zur Not auch doppelt nehmen und erfriert nicht falls die LuMa ein Loch hat welches sich nicht finden lässt. Die Idee die Matte erst kurz vorm Schlafengehen aufzupusten finde ich super. Hab ich noch nicht drüber nachgedacht aber natürlich bringt das was! Die Luft die du ausatmest ist ja warm. Ein bisschen blöd ist es, dass die Matte dann über Nacht viel Spannung verliert aber wenn einen das nicht so stört ist das sicher eine gute Möglichkeit um ein bisschen schneller warm zu werden.. PS: Wenn dir morgens warm war dann heisst das für mich, dass die Neo Air eigentlich ausgereicht hat. Hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert wenn nicht. Ich empfinde die als super warm. Das man beim Einschlafen nicht warm wird ist ein bekanntes Problem. Meine Freundin hat damit auch große Probleme. Die beste Abhilfe dagegen ist ohne Witz: Bevor du in den Schlafsack gehst 20 Kniebeugen machen! Und vernünftig, warm gegessen haben vorher. Man ist da zwar manchmal zu faul zu aber ich garantiere dir, dass du damit den größten Effekt erzielst und das für 0 g mehr Gewicht. Der Körper fährt nach einem langen Lauftag, gerade wenn man gemütlich am warmen Feuer sitzt, natürlich runter und geht in den Regeneration- und Energiespar Modus. Wenn man dann in den kalten Schlafsack hüpft dauert es lange bis er nachgeheizt hat. Das kann man mit den Kniebeugen ganz gut in den Griff bekommen.
  5. Diese hier: https://www.bergzeit.de/injinji-liner-crew-socken-charcoal-m/?gclid=EAIaIQobChMIleyQp5TE8wIVQigYCh1fbgGlEAQYAiABEgIfc_D_BwE Darüber trage ich wenn es trocken ist normale Merinosocken oder wenn es regnet SealSkin Socken. Dazu Schuhe ohne Membran. So hab ich immer, egal ob es sehr heiß ist oder regnet, trockene, also auch nicht schwitzige, Füße. Das ist super wichtig um Blasen zu vermeiden. Ich bin von dem Ergebnis echt begeistert. Ich hab früher immer mal Blasen gehabt egal mit welchen Schuhen und egal wieviel Fußcreme ich benutzt habe. Nach längeren Touren, insbesondere wenn es mal nass war, hatte ich dann doch die ein oder andere Blase. Mit dem neuen System hab ich nie wieder auch nur eine Blase gehabt..
  6. Die Fußmuskeln zu trainieren ist sicher gut. Und dann kann ich mich nur anschließen bei der Empfehlung für die Liner Socken. Seit ich unter den normalen Wandersocken dünne Merino Zehensocken trage habe ich keinerlei Blasen oder Scheuerstellen mehr. Ist mega entspanntes Laufen auf einmal..
  7. Das HB Mesh Ridge ist unten silikonisiert um es flexibel mit einem extra Boden nutzen können daher ist der Boden nicht angenäht. Vielleicht könntest du das mit einem Tyvek Boden verbinden? Ich bin gerade zu faul zum rechnen aber das sollte ziemlich leicht sein. Außerdem ist Tyvek mega durchstichfest und daher immer meine Wahl als Groundsheet. Hat den Vorteil, dass man wirklich komplett frei im Setup ist je nachdem ob es Mücken gibt oder nicht schläft man dann auch ganz ohne Mesh nur unter dem Tarp mit Boden...
  8. Eine PyraMIDe.. Ist doch völlig selbsterklärend...
  9. Das leichter hab ich überlesen...
  10. Hilleberg hat da auch einiges im Angebot. Die sollten qualitativ sehr gut sein.. https://hilleberg.com/deu/wetterschutz/mesh-tent-1/ https://hilleberg.com/deu/wetterschutz/mesh-box/ https://hilleberg.com/deu/wetterschutz/mesh-ridge/ https://hilleberg.com/deu/wetterschutz/mesh-innenzelte/
  11. Bei Safety gehe ich mit. Sehe ich auch so. Hat aber meiner Meinung nach nichts mit freistehend oder nicht zu tun. Es gibt ja genug Zelte die nicht freistehend sind und trotzdem einen fest vernähten Boden haben. Ob nun Tunnel, Tipi oder Doppel-Pyramide...
  12. Hi Laura, wie bereits erwähnt ist es wichtig die richtigen Heringe dabei zu haben. Bei deiner Situation in Italien hätte dir auch ein freistehendes Zelt nichts geholfen. Das wäre wie gesagt evtl. sogar gebrochen und nicht nur umgefallen. Freistehende Zelte sind nicht windstabiler als andere Zelte. Das wird häufig missverstanden. Einzig wenn man wirklich auf nem Parkplatz zelten will ist freistehend nice to have. Wobei auch dort gilt: Wenn Wind aufkommt musst du das Zelt verankern. Kleine Anekdote zum Zelten auf Beton: Ich wurde in Griechenland in einem kleinen Dorf dazu eingeladen auf dem Dorfplatz zu zelten. Es war sehr spät und ich sehr müde daher habe ich das Angebot gerne angenommen. Auf Nachfrage wo ich denn zelten dürfte wies man einfach mit ausladender Geste auf den besagten Dorfplatz... Es hat, auf Grund meiner mangelnden Kenntnis der Griechischen Sprache, etwas gedauert bis ich den netten Leuten klargemacht hatte, dass ich freien Boden für die Zelt Heringe brauche... Ende der Geschichte: Ich habe in einem großen "Blumenkübel" unter einer hübschen Platane gezeltet.. Soll heißen: Man findet eigentlich immer was zum Aufstellen. Und wenn es große Steine sind an die man das Zelt anbindet..
  13. Über dir zusammenstürzen? Wie soll das denn passieren? Wenn im Sturm die Heringe flöten gehen bricht jedes Zelt über dir zusammen. Bei einem freistehenden Zelt hast du dann unter Umständen sogar ein gebrochenes Gestänge. Und ohne Wind wüsste ich nicht warum ein Zelt über einem zusammenfallen sollte.. Weggeweht wird auch jedes Zelt wenn die Heringe fehlen, völlig egal welcher Zelt-Typ.
  14. Guck mal nach dem Nemo Dragonfly oder dem Big Agnes Copper Spur HV UL. Gibt es beide jeweils als 1 oder 2 Personen Varianten je nachdem was du brauchts. Noch besser wäre das Slingfin Portal aber das gibt es nicht at hoc zu bestellen. Zum Thema Heringe: Sobald es ein kleines bisschen Wind gibt musst du auch ein freistehendes Zelt abspannen! In so fern bringt einem das meistens garkeinen Vorteil. Wichtig ist es für jede Tour die passenden Heringe dabei zu haben. Ich nehme bei zu erwartenden harten Böden Titan Nagel-Heringe mit. Die gehen überall rein. Mit nem Stein oben drauf kloppen dann treibt man die selbst in felsigen Boden.. Hab ich bisher selbst in Norwegen noch überall festbekommen.
  15. Der Western Mountaineering MegaLite ist in Größe S 150 g schwerer als deine Grenze von 500 g. Dafür aber auch bis -2 °C ausgelegt und qualitativ sehr gut.
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