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Ultraleicht Trekking

Ledertramp

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  1. OT: Hab ich früher auch immer für absolut unmöglich gehalten, aber mittlerweile bin ich davon total von überzeugt. Weniger Stress, weniger Zeug und besser schmeckt es obendrein. Auf dem GR11 letzten Sommer hab ich immer Sandwiches oder Wraps mit Käse, Aioli, Hot Sauce und Oliven gegessen, also da kommt kein Tütengericht ran :D
  2. Ich hab das ein einziges Mal mit nem selbst gebauten Dosen-Hobo gemacht und fand es nur ätzend. Mittlerweile gehe ich seit über 10 Jahren stoveless. Ist mir echt zu viel Gefrickel, selbst mit Gas, nur um mir dann ein paar Tütennudeln warm zu machen. Dann doch lieber abends nen leckeren Wrap.
  3. Ich denke zu dem Teil wirst du in nem Bushcraftforum eher Erfahrungen finden können, einfach weil niemand hier in Betracht ziehen würde, so was schweres zu benutzen. Das Ding wiegt mehr als von manchen hier das Zelt. Des weiteren würde ich grundsätzlich von Kochern abraten, für die man Naturmaterialien braucht, da das gleich mehrere Nachteile birgt. Zum einen: Je nachdem wann und wo man ist, darf man die eh nicht einsetzen, zudem ist es immer ein vermeidbarer Eingriff in die Natur und außerdem ist es einfach ultra nervig, nach einem anstrengenden Tag noch Brennstoff sammeln zu müssen, der dann vielleicht sogar noch nass ist und schlecht brennt. Spar dir den Stress lieber und hol dir ein ultraleichtes Gassystem.
  4. Ich bin 2016 ab dem Skógafoss über den Laugavegur und die Sprengisandur bis zum Godafoss gewandert. Dabei hatte ich ein Big Agnes Fly Creek UL. Das hat es in der ersten Nacht zerlegt, Stange gebrochen, Riss im Außenzelt. Konnte das fixen mit Reparaturhülse und Nadel und Faden. Ein Freund von mir hatte das Nordisk Lofoten 1 ULW und hatte überhaupt keine Probleme. Der Wind in der Nacht war wirklich heftig, danach ging es dann einigermaßen. Da das Enan vom Prinzip her dem Lofoten ähnelt, würde ich vermuten, dass du damit gut klar kommst. Die Zeltplätze sind eigentlich ok. Falls du mal keine Heringe reinbekommst, gibts dicke Steine.
  5. Der Glittertind ist allerdings nicht (mehr) der höchste Gipfel, das ist mittlerweile der Galdhøpiggen seit die Eiskuppe des Glittertinds immer mehr abgeschmolzen ist. Auf den Galdhøpiggen kann man auch gut hoch wandern, ist aber viel mehr los und ich finde den Glittertind an sich auch ästhetischer, aber das ist natürlich Geschmackssache. Beide Besteigungen lohnen sich.
  6. Moin, ich hab schon sehr viel Zeit in Norwegen verbracht und war auch schon mehrmals im Jotunheimen. Erfahrungswerte also vorhanden. Zelt: Eine der schwierigsten Entscheidungen übrhaupt. Ich würde an deiner Stelle sehr spontan entscheiden und zwar abhängig vom Wetterbericht. 8 Tage sind einigermaßen planpar, wobei man dem Wetterbericht in den Bergen natürlich nie ganz trauen kann. Yr.no ist immer meine erste Anlaufstelle. Du kannst halt richtig Glück haben mit dem Wetter, ich hatte 2022 zehn Tage Sonne im Dovre und Rondane, also nicht weit vom Jotunheimen, du kannst aber auch durchgehend Sturm und Regen haben. Daher vorher mal den Blick auf den Bericht. Das StS würde ich eher nicht wählen, weil Inner First im Regen einfach doof ist. Ich würde wahrscheinlich mit dem Niak gehen, weil es am windstabilsten ist und beinahe freistehend ist. Das bietet einem natürlich mehr Optionen für die Zeltplatzwahl ein einem felsigen Gebirge. Das Xmid muss halt wirklich gut verankert werden. That being said, ich war im Jotunheimen auch schon mit nem MYOG-Duplex-Klon. Wetter war da aber auch super. Auf der anderen Seite hat es mir 2024 im Sturm im Dovrefjell selbst mein Einbogen-Tunnelzelt zerlegt. Auch das kann passieren. Seither bin ich bei der Zeltwahl in solchen Gebieten etwas konservativer geworden, wenn die Tour über die gänge Dauer eines vertrauenswürdigen Wetterberichts hinaus geht. Regensachen: Ich geh immer mit den billigsten Sachen von Decathlon. Bei nem richtigen norwegischen Starkregen wird man irgendwann eh nass, mal ganz davon abgesehen, dass man eh schwitzt und durch die hohe Luftfeuchtigkeit eh alles klamm ist. Für mich dienen Regensachen eher dem Wärmeerhalt. Grödel: Nicht nötig. Die Altschneefelder kann man auch ohne queren und selbst die Besteigungen, wie Glittertind, der eigentlich immer ne Schneekuppe hat ist ohne möglich. Neuschnee kann es zu jeder Zeit geben, ist aber wahrscheinlich kein großes Thema. Was die Route angeht: Würde dir auf jeden Fall empfehlen auf den Glittertind zu gehen. Spektakuläre Aussicht. Zelt kannste unten aufbauen und dann einfach mit ner Flasche Wasser und ein paar Snacks im Rucksack entspannt hochkraxeln.
  7. Mit Apex habe ich schon mehrere Projekte verwirklicht (Quilts und Kleidung) und hatte da nie Probleme, wie du sie schilderst. G-Loft sagt mir gar nichts. Gibt es da Warnhinweise für die Verarbeitung?
  8. Erschreckend fand ich im Zuge des Gerichtsverfahrens die Aussage der Ex-Freundin, die von ihm ebenfalls am Großglockner mitten in der Nacht zurückgelassen wurde. Das hat dann doch einen etwas seltsamen Beigeschmack...
  9. Bin schon oft in Norwegen gewesen, sogar über Land als auch per Flugzeug. Hab eigentlich immer mein ganzes Essen (neu verpackt und gemischt) mit dabei. Das hat bisher noch niemanden interessiert.
  10. Sollte dicke reichen. Davon abgesehen: Falls du männlich bist, gilt der angegebene Wert für Limit als deine Komforttemperatur. Der Wert für Komforttemperatur bezieht sich auf Frauen.
  11. Sehr gut. Machen bei weitem nicht alle. Was Bidet angeht: Ich benutze so was hier: https://www.vitalitymedical.com/perineal-irrigation-bottle.html Im Forum auch Azblaster genannt. Zuhause benutze ich HappyPo, geht natürlich auch unterwegs. Die Oben verlinkte Variante hat aber den Vorteil, dass man sie auslaufsicher befüllt transportieren kann. Allerdings ist auf dem Bohusleden Wasser ziemlich viel vorhanden, solltet ihr also selten mal benötigen. Von daher geht auch so was wie HappyPo oder NoName-Alternativen.
  12. Klopapier oder Feuchttücher im Ziploc mitnehmen und in der Mülltonne im nächsten Ort entsorgen. Nicht vergraben! Oder einfach gar nicht erst benutzen und stattdessen ein Bidet mitnehmen. Ist hygiensicher und man hat keinen Müll. Hundescheiße muss übrigens ebenso wie Menschenscheiße vergraben oder über den Restmüll entsorgt werden. Nicht einfach im Wald liegen lassen!
  13. Kann ich bestätigen, ich hatte auf meinem Thruhike ebenfalls 6 Liter dabei und habe die auch gebraucht (in der Wüste und auf Hat Creek Rim). Ich schwitze viel. Kenne Leute, die hatten nur 4 Liter dabei, aber besser zu viel Kapazität als zu wenig.
  14. Solange der Typ und seine Schergen da an der Macht sind, würde ich nicht riskieren, da als Ausländer einzureisen. Selbst Staatsbürger sind ja nicht mehr sicher vor denen. Es ist tragisch, ich will da unbedingt wieder hin, aber so ist es halt. In Kriegsgebiete reist man einfach besser nicht.
  15. Ich war damit dieses Jahr in Spanien und hatte etliche Male morgens das ganze Zelt voller Ameisen. Es sind keine anderen Löcher drin und ich hab sogar beobachten können, wie die Ameisen da durch spaziert sind. So winzig ist das Loch auch nicht, ich würde sagen ungefähr 0,5*0,5cm. Die finden ihren Weg. Aber in Norwegen oder so wäre das wahrscheinlich weniger das Problem, da dort weniger Ameisen unterwegs sind. Aber ich würde mir für trockene Gelände und Wald auf jeden Fall wünschen, dass es das Zelt auch ohne T-Zip gäbe, ansonsten ist das nämlich super.
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