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Ultraleicht Trekking

Ledertramp

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  1. Das kommt auf die Saison an. Grundsätzlich ist Erfahrung natürlich immer gut. Aber auch unerfahren kann man den PCT meistern. Wenn viel Schnee liegt, sollte man jedoch Vorsicht walten lassen, besonders weil die Flüsse dann oft sehr reißend sind. Daher würde ich in high snow years definitiv vor der Schmelze in durch die sierras gehen. Und dann immer in den Morgenstunden wandern, bevor die obere Schneedecke taut. Wegeb englisch würde ich mir keine Sorgen machen. Ich habe Leute getroffen, die gar kein englisch sprachen und die sind auch zurecht gekommen. Es kann sicher nicht schaden in Zukunft Filme auf englisch mit Untertiteln zu schauen, imho die beste Art eine Sprache zu lernen, wenn man nicht praktizieren kann. Ansonsten natürlich PCT vlogs wie zb den von Joe Brewer auf YouTube. Verhungern, verdursten und erfrieren lässt sich komplett verhindern. Immer für einen Tag mehr essen einplanen. In der Wüste ca 5 Liter Wasser Kapazität einrechnen und einen Schlafsack der sich so bis -5 Grad warm hält. Dann hast du keine probleme. Und ansonsten: der nächste hiker ist nie besonders weit weg...Und die Community unterstützt sich bestens gegenseitig.
  2. Der physische Aspekt ist tatsächlich der weniger schwierige. Wenn du sagst dass du in guter Form bist, wird dir der PCT keine physischen Probleme bereiten, außer vielleicht mal wehen Füßen, oder gelenkten. Dann einfach ein bisschen rasten. Ich bin im Schnitt so 30 km gelaufen. Das reicht vollkommen aus und man muss sich nicht so abhetzen, wie manche das tun. Der schwierigere Part ist der mentale Part. Kann man für 5 Monate mit sich selbst zusammen sein? Auch wenn man viele Leute trifft, so wird man viel in seinem eigenen Kopf sein. Dazu kommt der Verzicht. Wenig frisches essen, kaum Hygiene, keine Matratze, kein Dach, kaum Medien. Das kann man nicht trainieren und nicht vorhersehen. Für mich war es der Himmel. Mir hat auf dem Trail kaum mal etwas gefehlt. Auch mit dem Essen könnte ich mich arrangieren. Tatsächlich bricht kaum jemand ab weil er sich verletzt oder dergleichen, sondern weil er die Askese nicht verträgt. Ich würde dir empfehlen mal bis dahin ein paar feldtests zu machen. Einfach mal mit wenig Ausrüstung am Wochenende raus und simulieren. Ein Gefühl dafür bekommen. Im Idealfall mal eine Tour machen, im Herbst zb. Wo du für fünf Tage essen trägst und dich von zivilen Annehmlichkeiten fern hältst. Es ist doch noch ein ganz schöner Unterschied zu einer Hüttentour, wenn du den Elementen ausgesetzt bist und die deinen Haferbrei morgens mit kaltem Wasser anrührst.. Ansonsten. Optimistisch sein ist immer gut. Wer das bleibt, schafft den Trail.
  3. Hallo zusammen, Ich würde auf jeden Fall zum PCT raten! Viele andere Thruhiker haben mir auf dem Trail gesagt, dass der AT dagegen total öde ist. Und sogar um ein Vielfaches schwieriger zu gehen. Das kann ich nicht beurteilen, kann sich aber sagen, dass der PCT größtenteils sehr einfach zu laufen ist. Mit der Logistik hatte ich keine Probleme. Ich habe alles on the go organisiert und hab viel vor Ort gekauft und aus drei größeren Orten Maildrops verschickt. Gear brauchteich kaum nachkaufen, wäre aber auch nie ein Problem. Wasser ist mir nie ausgegangen. Hab mir in den Orten immer den aktuellen water Report geladen und hab immer genug mitgenommen. Das permit habe ich mir sobald es online ging geholt und habe meinen Wunschtermin bekommen. Da muss man dann halt mal wach bleiben und das sofort tun. Der Termin wird javorher bekannt gegeben. Also alles nicht so wild. Flipflop kann manchmal nötig sein, ich hatte Glück, aber wenn dann ist das auch alles easy. Gibt dann ja noch zig andere, die vor den selben Problem stehen und die Gemeinschaft löst das dann. Also Summa summarum, PCT ist die erste Wahl. Auch für mich als nächsten großen Trail, wird es wohl wieder der PCT werden, da er einfach alles hat! Wenn es Fragen gibt, gerne stellen! Viele Grüße Michael PS: https://www.dwinsorphotography.com/april-worst-time-start-pacific-crest-trail-heres/ Sehr interessant zu lesen, nächstes mal für mich vielleicht ein früherer Start, je nach Schneelage.
  4. Ebenfalls nur schaumstoff. Und zwar schon immer. Derzeit im Einsatz die Trangoworld Light Plus auf Torsolänge gekürzt. Nichts dran auszusetzen. Rollt nicht von alleine, wird zweimal, also wie ein Brief gefaltet und wandert als Rückenpad in den Rucksack. Packmaß gleich null...
  5. Hab ich keine Erfahrung mit. Schwitzt das nicht so stark wie einfaches Nylon oder Poly? Welche Stärke wäre empfehlenswert?
  6. Moin zusammen, Ich suche nach einem Material für den Rucksackrücken, dass nicht so schwitzig ist. Bisher habe ich 90g zeltboden 210d polyester probiert. Bei beidem schwitze ich sehr stark. Gibt's da was, was den Effekt reduziert oder geht da nur was wie der Arc blast, wo ein Abstand zum Rücken besteht? Grüße Michael
  7. Ledertramp

    Dörr Kochbuch

    https://www.trail.recipes/ Ich bin mittlerweile auch infiziert. Hier auf der Seite gibt's neben Rezepten auch gute Hinweise zum dörren verschiedener Dinge.
  8. Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich zunächst an irgendwas exotisches auf Hawaii oder so. Dann hab ich es kapiert ;) Ich kann den Rothaarsteig wärmstens empfehlen. Das eine Ende ist in Dillenburg, per Bahn, das andere in Brilon per Bus sehr gut zu erreichen! Super schöner Weg, auch per Übernachtung in schutzhütten machbar
  9. Wandern in Dänemark, zutiefst unterschätzt. Ich will über Silvester von Padborg nach Skagen laufen. Bin gespannt auf deine Route. Planst du auch teilweise in den Sheltern zu nächtigen?
  10. Keine schlechte Idee. Was ist der Vorteil gegenüber der Nutzung von Windshirt und Windhose als Schlafbekleidung? Damit kommt man unter Umständen sogar leichter weg...
  11. Wie bei allen kommt es darauf an, wie man damit umgeht oder? Egal welche Ausrüstung, wenn man weiß wie man sie einsetzt dann funktioniert das auch. Ich jedenfalls war mit Trailrunnern in Jotunheimen, Island, dem Toubkal und auf dem gesamten PCT unterwegs...klar muss man manchmal vorsichtiger sein als mit Bergschuhen, was aber meiner Meinung nach sogar von Vorteil ist, da man schwierige Stellen mit erhöhter Aufmerksamkeit angeht.
  12. Neue Idee: Bei der Isojacke sind mir sie Arme glaub ich nicht so wichtig. Sprich: eine Weste würde mir reichen. Was wenn man den quilt teilt und oben einfach zwei Reißer einbaut für die Arme? Oben am quilt hat man ja in der Regel einen Kordelzug für den Hals. So hätte man im Prinzip nur das Mehrgewicht durch die Reißer...
  13. Das war auch meine Vermutung mit der Jacke...vermutlich wäre es sinnvoller eine Lage Apex zu sparen und die Jacke zu tragen. Hat man mit einer 100er Jacke plus 133 im quilt die gleiche gefühlte Temperatur wie mit einem 233er Quilt? Oder entstehen durch die Jacke und quilt Kombi Kältebrücken? Ich hab mit Apex noch nicht so viel Praxiserfahrung...
  14. Moin zusammen, Ich spinne gerade herum und überlege mir ein Sleep System zu basteln, welches aus einem Halfbag und einer Isolationsjacke besteht, die sich mittels Reißverschluss oder so verbinden lassen. Zur verdeutlichung mal eine Grafik im Anhang. Jetzt meine Frage, wer von euch hat so was schonmal gemacht? Ich würde Jacke und Bag gern so konstruieren dass es bis in leichte Minusgrade nachts warm hält. Also wahrscheinlich 233 er Apex. Glaubt ihr dass man das realisiert bekommt und vor allem: ist ein Gewichtsvorteil gegenüber einem Quilt und einer zusätzlichen Isojacke überhaupt gegeben? Alternativ denke ich über eine 100er Jacke nach und einen 233er Quilt der im Bereich des Oberkörpers nur 133 er Apex hat. Derzeit nutze ich einen 233er Quilt und habe zusätzlich eine 67er Jacke, alles beides MYOG. Irgendwie würde ich aber gerne noch mehr Gewicht cutten und derzeit habe ich die Jacke sozusagen extra. Freu mich auf euren Input. Viele Grüße Michael
  15. Fürs Brainstorming kann ich dir diesen Thread empfehlen: Was den Stoff angeht habe ich gute Erfahrungen mit dem hier gemacht: https://www.adventurexpert.com/product/10d-fabric/ Hat zwar keinen Ripstop, ist aber meiner Meinung nach nicht nötig bei Schlafsäcken. Ich habe einen 233er apex quilt mit diesem Stoff genäht und bin damit sehr zufrieden. Denke dass er bis unter den gefrierpunkt funktionieren sollte. Für euch sollte eine Lage 100 reichen für den warmen Einsatz und eine zweite für den kühlen. Zu zweit wärmt man sich ja auch gegenseitig mit. Gruß Michael
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