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Ultraleicht Trekking

J_P

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  1. Den ZPacks Arc Haul Ultra nutze ich selbst und würde den Rucksack nur ungern bis 16 kg belasten.. komfortabler sind 11 bis 13 kg. Zum Durston Kakwa kann ich nichts sagen, obwohl ich diesen Rucksack sehr interessant finde und gerne mal testen würde. Laut Durston bis 20 kg belastbar. Interessante weitere Option wäre der Bonfus Maxus. 80 Liter und bis 25 kg laut Hersteller belastbar. Vielleicht wäre für das Vorhaben des Threadstellers auch einfach ein konventioneller Trekkingrucksack erwägenswert...
  2. Um zum Thema zurück zu kommen: Es gibt einfach nur eine Handvoll Hersteller, die UL-Rucksäcke mit diesem Volumen und (wichtig!) einem ultraleichten Rahmensystem herstellen. Ein rahmenloser ultraleichter Rucksack mit 90-110 Ltr Volumen würde keinen Sinn machen bzw. wäre nur sehr schwer in sich zu stabilisieren. Ein Hersteller wurde bereits genannt. Pendants wären noch von Durston und ZPacks erhältlich..allerdings nur bis max. 60-70 Ltr.. Vermutlich sind mittlerweile noch mehr von weiteren Herstellern erhältlich, die ich noch nicht auf dem Schirm habe. Eine Alternative wären dann noch (jedoch schwerer aber wasserdicht und robust) Duffle-Bags diverser Hersteller. Ich habe tatsächlich einen von Decathlon, der mich bereits auf den Kili begleitet hat. Schwerer als ein klassischer UL-(Sack) aber leichter als ein Trekkingrucksack in dem Literbereich. Tragekomfort eher lala..
  3. OT: Kann man zur Zeit einfach so in Russland einreisen?
  4. Joa.. 😅 Äh.. Ich weiß auch nicht so recht was ich antworten soll. Einige Posten deiner Ausrüstung fehlen auch noch: - Küche: Kocher(Brennstoff, KochTasse/Topf, Besteck (bitte nicht die Kackschaufel als Besteck (Grüße an @schrenz)). - Wasser: Filtersystem, Wassertransport - Hygieneset. - Elektronik: Powerbank und Schnellladestecker, Licht. Regenbekleidung ist wichtig, allerdings sollte man hier nicht übermäßig investieren: Die Regenjacke Quechua MH500 von Decathlon ist m.E. Preisleistungssieger. Robust, noch recht leicht, Wassersäule 20.000 mm und atmunsaktiv mit Belüftungsschlitzen. Preis ist ok unnd im Vergleich zu bspw. ZPacks, OR, Berghaus, Enlightened Equipment etc. nicht überteuert. Andere bevorzugen Ponchos.. auch ich habe viele Jahre den StS-Silnylon Poncho getragen. Das spart das Pack-Cover. Das muss jeder für sich letztlich allein herausfinden. Der Regenrock von Liteway ist günstig und reicht voll aus. Gamaschen sind zu dieser Jahreszeit und in Schleswig Holstein unnötig. Als wärmende Jacke nimm einfach ein Fleece, was du evtl. noch herumliegen hast. Die Funktionalität der Ausrüstung von Alpin Loaker kann ich nicht beurteilen. Doch ich denke es ist eine ähnliche Qualität wie bei Decathlon oder damals Alpkit aus UK (ob das hier noch jmd kennt?)... Schau dir alternativ mal die Apex Quilts von Liteway an.. damit macht man auch nix falsch. Vor Allem nicht im evtl feuchten Frühsommer in Schleswig Holstein.
  5. Moin Moin.. Es wäre hilfreich, wenn du deine virtuell erdachten Ausrüstungsgegenstände hier mal kurz im Einzelnen vorstellen würdest.. dann könnte man etwas dazu sagen und einen Vergleich zu eigener Ausrüstung ziehen bzw. Vor- und Nachteile darstellen.
  6. J_P

    Welche Powerbank

    Auf YT finden sich viele informative Videos zu diesem Thema, die für eine Entscheidungsfindung hilfreich wären. Ein besonders detailreiches und informatives Video dazu kommt von @Robert Klink.
  7. Neulich im April 2026 auf dem Kandelhöhenweg.
  8. Moin.. Leider bietet TAR nicht mehr die Evolite an. Das war eine selbstaufblasende Schaumstoffmatte die in der Länge R nur 450g wog. Die Matte gab es auch in einer deutlich leichteren S Variante in Torso-Länge. Der R-Wert lag bei 2,1... also 3-Jahreszeiten tauglich. Außerdem konnte man die Evolite aufgrund ihrer Robustheit auch für den Burrito-Packstil an rahmenlosen Ultraleichtrucksäcken nutzen. In meinem Fall hat sie mir damals meinen alten Granite Gear Virga II stabilisiert.. Ich habe diese Matten vor ca. 10 Jahren einige Zeit benutzt bevor ich (überwiegend) Hänger wurde und fand sie bequem.. also könnte man mal nach gebrauchten Exemplaren schauen.
  9. Laut Überschrift sollen hier nur Tagestouren gemacht werden.. Mein Tipp wäre: Kauf am besten gar nix! Die Outdoorindustrie möchte uns Konsumenten glaubhaft machen, dass wir für jedwede Aktivität spezielle und darauf zugeschnittene Ausrüstung brauchen! Das ist allerdings völliger Quatsch.. Wenn du nur tageweise durch die Natur laufen willst, hast du dafür wahrscheinlich schon alles nötige zu Hause.. Selbst alte Laufschuhe finden sich in fast jedem Keller.. die lassen sich gut im Sommer tragen. Wenn dein Rucksack etwas reibt, gibt es genug Möglichkeiten für eine Aufpolsterung. Trinkflasche, Butterbrotbox und Taschenlampe (falls man in die Dunkelheit läuft) lassen sich sicher auch noch finden.
  10. Zipp-Hose!
  11. Letztes Wochenende auf dem Briloner Kammweg. Frostiger Overnighter in der Hängematte mit meinem neuen Cumulus Winterunderquilt den mir der Weihnachtsmann brachte...(glücklicherweise keine -16 Grad sondern nur ca. -3 Grad)...
  12. Ich nutze jetzt seit einigen Jahren neben meinem konevntionellen Rahmenrucksack (Osprey Kestrel 38.. der auch wirklich was taugt!) für (ultra)leichtes Gepäck den ZPacks Arc Haul mit 40 Ltr. inkl. Multipack und bin mit dieser Kombi sehr zufrieden. In den letzten 10 - 12 Jahren hatte ich auch unterschiedliche rahmenlose Rucksäcke im Gebrauch (Granite Gear Virga II, Liteway Gramless, Gossamer Gear Murmur etc. ..) Ende der Reise waren letztlich wieder die Rucksäcke mit Rahmen😅... Da würde ich mich meinem Vorschreiber anschließen. Rahmenrucksäcke funktionieren für mich besser..
  13. Ich befürchte fast, dass auch eine Nachfolgeregierung evtl. unter J.D. Vance keinen Unterschied zur jetzigen Situation in den USA machen wird. Ich werde erst dorthin reisen, wenn die USA wieder demokratisch regiert werden. (Wenn es Europa dann noch gibt...) Bis dahin sollte man alle schönen europäischen Trails belaufen.
  14. J_P

    Andere Wanderer

    Meine Erfahrungen sind sehr unterschiedlich, so wie die Regionen wo die Erfahrung gemacht wurde: Ich lebe und arbeite in Marburg an der Lahn. Auch hier gibt es viele (Fern)wanderwege wie oben schon genannt: Lahnwanderweg, Lahn-Dill-Berglandpfad, Kellerwald- und Urwaldsteig und der Rothaarsteig ist auch in der Nähe.. auf diesen Wegen begegnet man sehr selten anderen Fernwanderern. Hierzu eine kleine Anekdote: Meinen ersten Berührungspunkt mit dem Thema Fernwandern bekam ich in meinen ersten Studienjahren ab 2005 in Marburg. An einem schönen Frühlingstag ging ich an der Lahn entlang und kam an der Jugendherberge vorbei. In einem Baumgesträuch vor der Jugendherberge hing ein älterer Herr in einer Hängematte und schlief. An den Baum gelehnt stand ein großer Trekkingrucksack. Als wir vorbei gingen wachte der Herr auf und wir reichten ihm 5 Euro. 😅 Wir dachten natürlich er sei ein Obdachloser.. aber weit gefehlt. Im Gespräch stellte sich heraus, dass der nette Herr ein Fernwanderer war, der auf die Öffnung der Jugendherberge wartete. Er lief den Lahn-Höhenweg (Vorbild für den 2012 eröffneten Lahnwanderweg)... Das war mein erster Berührungspunkt mit dem Fernwandern. Trotzdem hat es dann noch 10 Jahre gedauert bis ich selbst das erste mal losgezogen bin. Er gehörte also quasi zu den Pionieren hier im hessischen Hinterland und Marburger Umland. Auch heute noch können Regionen im hessischen Hinterland sehr einsam sein. Außer am Wochenende wenn die regionalen Wandergrüppchen zu ihren Tagestouren aufbrechen. Aber unter der Woche ist es hier sehr ruhig. In bekannteren Mittelgebirgsregionen sieht es dann schon wieder anders aus: Auf den sogenannten "Top Trails of Germany" 🙄 begegnet man je nach Jahreszeit mehr Leuten . Bspw. auf dem Westweg, dem Rheinsteig oder auch dem Rothaarsteig. Auf dem Westerwaldsteig bin ich allerdings keinem anderen Wanderer auf 240 km bgegenet. Auf bekannten oder großen Trails waren die Erfahrungen anders: Auf dem GR5, dem Hexatrek oder dem GR53 in den Vogesen war es jahreszeitlich sehr unterschiedlich. Im Frühjahr und Sommer ziemlich stark frequentiert und im Herbst und Winter sehr einsam. Der PoB in diesem Jahr in Albanien, Kososvo und Montenegro hingegen war abschnittsweise ziemlich voll.. unüberraschenderweise auch stark von jüngeren Leuten (Gen-Z) begangen. Das war streckenweise etwas nervig. Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass die Frequentierung von (Fern)wanderwegen auch sehr stark von deren Lage und der Medienpräsenz abhängt. Wer wirkliche Ruhe sucht, sollte sich lieber unbekannte Routen heraussuchen oder selbst planen.
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