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Ultraleicht Trekking

J_P

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  1. @MisterAufziehvogelKleine Ergänzung: Ein Underquilt sollte allerdings nur an den Seiten und an den Enden dicht an der Hängematte anliegen. Unterhalb der Hängematte ist eine Handbreit Abstand ideal. Gerade in dieser Luftschicht findet die Isolation statt, denn dieser Bereich wird durch die Körperwärme aufgeheizt und bleibt durch die Isolation des Underquilts erhalten. Wenn ein Underquilt unterhalb zu eng an der Hängematte anliegt beeinträchtigt das die Isolation enorm. Liegt er richtig straff an ist die Isolation nicht mehr vorhanden. Dann hätte man den gleichen Effekt den ein Schlafsack in der Hängematte erzeugen würde: Die Schlafsackbereiche unterhalb des Körpers können keine Isolation erzeugen da sie platt gedrückt werden. Ansonsten würde ich mich meinen Vorrednern anschließen. Underquilts haben einfach unterschiedliche Längen. Meiner Erfahrung nach ist aber auch im Winter nicht unbedingt ein Underquilt in voller Länge notwendig solange die Schultern, der Torso und die Beine bis oberhalb der Knie abgedeckt sind. Hinzu kommt natürlich noch das Isolationsvermögen des Underquilts: Für den Winter sollte dann ein Underquilt mit entsprechendem R-Wert gewählt werden. Was letztlich passt muss allerdings jeder selbst probieren. Hierfür gibt es kein Patentrezept und Kälteempfindlichkeit ist einfach individuell ausgeprägt. Ich nutze die Underquilts der Firma Cumulus und bin damit sehr zufrieden.
  2. Coole Idee.. bin gespannt wie sich das entwickelt. Aber viel is ja noch nich drin..
  3. Westweg oder Rothaarsteig. Der Rothaarsteig hat einen überraschend hohen Anteil an Singletrails und führt tatsächlich zu 95% nur durch Wald. Auf bestimmten Abschnitten könnte man einem Wisent begegnen. Der Westweg hat auch einen hohen Singletrailanteil führt im Südschwarzwald allerdings auch mal durch Kulturlandschaft.. dieser Weg lebt von seinen Fernsichten und führt durch großartige naturbelassene alte Fichten- und Weißtannenwälder. Ostweg, Mittelweg, Querweg oder auch der schon genannte Schluchtensteig lohnen sich sicher auch..diese Wege kenne ich auch noch nicht. Aber der Schwarzwald lohnt sich generell zum wandern: Wenn man Wald will, ab in den Schwarzwald!
  4. Ich bin auch völlig vom Exoshell Material wie Endura es verwendet überzeugt.. aber eben nur auf dem Rad. Die Endura MT500 ist eine geniale Jacke..aber speziell für den Mountainbikesport entwickelt und daher eher weit geschnitten und die Kappuze passt in ihrer Größe auch noch über einen All-Mountainhelm. Die ganze Funktionalität ist hier vom Material her, den Funktionen wie Belüftungsschlitze mit Reißverschlüssen etc. für harte Bedingungen und Matsch beim MTB fahren ausgelegt. Da ist der Link von dir schon besser geeignet. Allerdings sind beide Jacken nicht multifunktional wie ein Ponchotarp bspw. ... es wird noch ein Raincover für den Rucksack benötigt. Es wäre einfach beim wandern noch ein zusätzliches Gepäckstück ohne zusätzliche Funktion. Muss jeder selbst wissen.. für mich wäre es nichts..
  5. Hallo Questor, Da ich schon lange Mountainbike und Rennrad fahre und auch längere Radreisen mache, kann ich aus meiner Erfahrung sagen: Radregenbekleidung taugt nicht zum Wandern und Andersherum. Radregenjacken sind spezifisch der Sitzhaltung auf dem Rad angepasst und auch dementsprechend geschnitten. Oft sind solche Jacken hinten am unteren Rückenbereich länger geschnitten um gerade diesen Bereich in der Sitzhaltung besser zu schützen. Gute Radjacken bestehen aus einem atmungsaktivem Exoshell-Laminat mit 20.000 mm Wassersäule (Bsp.: Endura MT500) und haben vorne am Rumpf und unter den Ärmeln Reißverschlusseinsätze zur Belüftung. Rennradregenbekleidung ist eher eng und aerodynamischer aber mit dem gleichen Ansatz geschnitten. Diese Jacken sind oft recht schwer und daher m.E. für ein UL-Regensetup beim Wandern ungeeignet. Ebenso die Hosen. Von der Decathlonregenbekleidung braucht man gar nicht reden.. da ist schwitzen vorprogrammiert. Beim Bikepacking oder auch beim MTB-Fahren in rauherem Gelände würde ich bspw. keine Radregenhose tragen.. das schränkt die Bewegungsfreiheit zu sehr ein. Hier trage ich am liebsten Radshorts..wenn die nass werden werden se halt nass..trocknen aber auch wieder. Bei Radreisen hingegen wo man längere Zeit mit einem Reiserad auf Asphalt unterwegs ist macht eine Radregenhose schon eher Sinn.. ist aber auch immer ein Schweissindikator und wäre für mich unangenehm. Daher setze ich auch hier eher auf die Radshorts + guter Radregenjacke. Auf dem Trail nutze ich auch lieber einen Poncho. Radregenkleidung die auch zum UL-Trekking taugt?! Kaum vereinbar.. ebenso verhält es sich mit Trekkingregenjacken. Die sind auch so geschnitten, dass es sich wiederum auf dem Rad unbequem anfühlt: Jacke rutscht am Rumpf hoch und die Ärmel sind oft zu kurz. Soweit ich das sehe kann man auf entsprechende Hybridkleidung noch lange warten oder man myogt sich etwas..
  6. OT: Amazon sollte aufgrund seiner Geschäfts- und Mitarbeiterpolitik nicht unterstützt werden.
  7. OT: Um gewerbsmäßige Posts und Werbung zu vermeiden kann man erst ab einer bestimmten Anzahl von Beiträgen Sachen kaufen und verkaufen. Es soll wohl ersichtlich sein, dass es sich um einen privaten Account und Nutzer handelt..
  8. OT: Du hast leider noch nicht genug Beiträge hier im Forum..ansonsten könntest du sicher auch einen sehr guten UL-Rucksack hier gebraucht aber meist wie neu (die meisten gehen hier gut mit ihren Sachen um) bekommen. Da wäre für 100 € sicher auch ein guter Rucksack einer Cottage-Manufaktur drin.. Also mehr (sinnvolle!) Beiträge bringen..
  9. OT: Ja, ich kenne das neue Modell auch schon. Die Person aus meinem Umfeld mit dem neuen Modell klagt allerdings auch über die Fragilität des Meshgewebes. Aber probier ihn einfach aus..Hauptsache er passt von der Rückenlänge.
  10. Das war mein erster "Leichtrucksack" und ich muss leider sagen, dass mich dieser Rucksack aufgrund zweier Merkmale nicht überzeugt hat: - eine Universalrückenlange. - Fragiles Meshgewebe an den Aussen- und Seitentaschen.
  11. OT: Ja..die Brunnen am Westweg sind super.. allerdings versiegen einige auch schnell.
  12. Vermutlich haben wir unterschiedliche Vorstellungen davon welche Hütten schlafgeeignet sind. Es gibt viele schlafgeeignte Hütten am Westweg: Bspw. vor Forbach die von Soulboy in seiner Auflistung als Hütte Nr. 09 geführte Hütte hatte auf der Rückseite eine Leiter die auf einen Biwakierboden führte. Oder die Wegscheidhütte mit zweitem Geschoss hinter Forbach vor der Schwarzenbachtalsperre..die Hasemannhütte ist natürlich deluxe aber auch stark besucht und zu dicht an Hausach dran für eine Übernachtung. Auch einfache Hütten wie die Hildahütte oder die Lettstädterhütte (obiges Foto) waren zum Übernachten super geeignet. Auch Hütten wie die Hohlohhütte oder die Hütte auf der Badener Höhe wären super geeignet. Oder auf dem letzten Stück die Hütte am Hexentanzplatz oder die Stühlehütte. Es gibt so viele gute Schutzhütten am Westweg..einzigartig in Deutschland. Als Hängemattenschläfer konnte ich mich fast überall reinhängen. Die "Wegbachhütte" und eine "Feldberghütte" sind mir allerdings nicht bekannt...
  13. Manche Schutzhütten sind am Westweg sogar für das Übernachten gebaut worden! Haben teilweise zwei Etagen, sehr breite Bänke und/oder richtige Öfen. Gerade auf den Strecken zwischen Forbach und Hausach gibt es Gebiete die so abgelegen sind, dass dort Schlafen in Hängematte oder Zelt/Tarp im Wald völlig unproblematisch möglich war. In einer Nacht musste ich mich sogar notgedrungen mitten auf dem Seekopf in eine kleine Fichtengruppe hängen.. :-D, war zu lange gelaufen, hatte eine passende Schutzhütte verpasst und brauchte schnell einen Schlafplatz.. das war mitten im Nationalpark und zugegebenermaßen nicht okay aber trotzdem unproblematisch. Ich würde mir da keinen Kopf machen. Das Schlafen in den Schutzhütten ist jedenfalls geduldet. So habe ich meistens am Westweg geschlafen.
  14. Essensplanung ist wirklich sehr individuell. Das muss jeder durch Ausprobieren und Erfahrung ganz für sich selbst herausfinden. Erste Regel mittlerweile bei mir: Es kommt nur noch das mit, was ich wirklich gerne esse! Hier eine kleine Übersicht: - Für mein Frühstück hatte ich entweder Instantmüsli von Aldi etc dabei oder BPR5 (hochkalorischer Weizenriegel), Nüsse und Halvariegel. - Als Snacks immer gerne Bananenchips, getrocknete Datteln und Feigen, Nüsse und selbstgemachte Müsliriegel. Im Winter oder kälteren Temperaturen auch gerne dunkle Schokolade oder auch mal Snickers, Mars etc. Hin und wieder nehme ich mir auch mal ein bis zwei Äpfel mit.. - Mittags gibt es bei mir immer Minipumpernickel, mit luftgetrockneter Salami, Meerretich aus der Tube (bloß keinen Sahnemeerretich nehmen..hält sich ungekühlt nicht lange) oder Erdnussbutter. Wenn sich die Gelegenheit ergibt hole ich mir auch gerne mal eine Avocado oder Frisches was natürlich direkt verbraucht wird. Imbissbuden o.Ä. werden auch gerne mitgenommen wenn sie direkt am Weg liegen. Hin und wieder gönne ich mir auch mal Brötchen oder ein Chiabatta für den schnellen Verbrauch unterwegs. - Abends meistens etwas selbstgedörrtes oder auch mal eine Trekkingmahlzeit aus der Tüte. - Ganz wichtig ist Kaffee.. hierzu trage ich als Luxusgegenstand momentan sogar eine kleine Moccakanne mit und Kondensmilch in einem verschraubbaren Minitetrapak (mit Wasser vermengt wird Kondensmilch wieder zu normaler fettarmer oder Vollmilch.. Haltbarkeit ist draussen je nach Jahreszeit geöffnet begrenzt. Im Sommer jedoch bei warmen Temperaturen auch ergfahrungsgemäß zwei bis drei Tage haltbar). Schmeckt mit Wasser zu normaler Milch gestreckt auch im Müsli. - Nach dem Frühstück mache ich mir in eine 0,5 Ltr. Platy meistens noch eine Elektrolyttablette mit 75 mg Koffein schöner Boost für den Vormittag. Wird unterwegs immer wieder gestreckt. Das Gewicht meines Essens liegt je nach Jahreszeit, Nachkaufsmöglichkeiten und Anforderungen an Trail und Terrain immer zwischen 3 -5 kg. Wasser werden in der Regel 1,5 - 2 Ltr. getragen (je nach Nachfüllmöglichkeiten und Temperatur auch mehr oder Weniger). Den Sawyer Micro Squeeze habe ich eigentlich immer dabei. Letztlich kann man sagen: Je weiter und sinnvoller du dein Basisgweicht runterschrauben kannst, umso großzügiger kannst du deine Verpflegung planen. Es macht auf dem Westweg jedenfalls Sinn die verhandenen Einkaufsmöglichkeiten gut zu nutzen und dementsprechend die Anfangslebensmittel genau zu planen.
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