ULgeher
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ULgeher hat eine Reaktion von sevenfifty erhalten in Heringe: Welche Mindestlänge, welche Bauform?Wir sprechen da von 12g anstelle von ein paar Gramm weniger für einen Titannagel. Natürlich, wenn man viele davon rumschleppt wie ich, summiert sich das ein wenig. Aber bei 4 der Gelben sind das 20-24g mehr.
Mach ich genau so. Nur so drehen sie sich nicht. Auch hat man so etwas mehr Länge, die im Boden steckt. Bei mir funktionieren die aber nur, wenn sie im Boden irgendwie "verankert sind", z.B. zwischen Wurzeln, die verhindern, dass der Hering durch den Boden gezogen wird, oder in einer Spalte zwischen Steinen.
Das ist natürlich viel besser, aber geht ja nicht immer. Und auch an "schönen" Stellen wie in einem weichen Waldboden funktionieren nicht alle Heringe. Da hält ein Ti Shepherds Hook auch nicht, da er zu schmal ist. Da sind die Piranhas super (ggf. mit Stein obendrauf).
Auch habe ich immer noch ein paar Meter der Dyneema-Schnüre mit Mini-Linelocks und Haken mit dabei. Da kann man z.B. eine gute Abspannung zum nächsten Ast oder Stein oder Baum bauen, und z.B. zeltnah einen dicken Stein drauflegen (idealerweise mit Scheuerschutz), oder auch mal eine Wäscheleine improvisieren.
Ich denke, es ist wie beim Zelt/Tarp: Einerseits versuchen wir, jedes Gramm zu entfernen, andererseits weiss man ein stabiles, gut verankertes Zelt erst so richtig zu schätzen, wenn man irgendwo in der Sch..... sitzt. Und dann denkt man nicht an die 50g, die man zu viel rumgetragen hat.
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ULgeher hat eine Reaktion von sevenfifty erhalten in Heringe: Welche Mindestlänge, welche Bauform?Das sind ja genau die von Easton. Auch meine "Lieblingsanker".
Ich nehme die gelben (die allerdings 20cm lang sind) für die kritischen Abspannpunkte, und die blauen (15 cm lang mit Kopf) für andere Leinen.
Mein Normalkit besteht aus 4 der gelben, 4 der blauen, 4 Titannägeln, und 4 der kurzen Piranhas.
Das mag zwar übertrieben scheinen, da ich aber Mids (Trailstar, oder X-Mid) verwende, und diese gerne wirklich gut abspanne, ist mir dies das Gewicht von 130g wert. Und manchmal kommt ja noch eine Wäscheleine dazu, oder ein Hering geht verloren.
An den Spitzen und Köpfen der Eastons auf dem Bild sieht man, wieviel die schon erlebt haben. Es ist mir aber noch nie einer kaputtgegangen.
Die Titannägel sind meiner Meinung nach aber zum Abspannen des Aussenzelts unbrauchbar. Ich benutze sie nur für das Innenzelt, oder wenn ich was nicht so kritisches fixieren möchte. Kaufen würde ich sie nicht mehr. Ausserdem sind sie im Gras schnell mal unsichtbar. Ich habe sie mit rotem Schrumpfschlauch markiert, aber auch so muss ich immer höllisch aufpassen, dass ich sie nicht verliere.
Die 15cm Eastons alleine wären mir zu kurz, auf die 20er für wichtige Abspannpunkte möchte ich nicht verzichten.
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ULgeher hat eine Reaktion von andygogo erhalten in Trekking-Stöcke unter 300gMein Favorit sind immer noch die Locus Gear CP3, seit vielen Jahren im Einsatz.
Erfüllen die Grenze von 300g ganz knapp (nicht), aber max 135cm Länge, und, was für mich das Beste ist, jedes einzelne Teil wird bei Bedarf von Locus Gear einzeln und preisgünstig nachgeliefert. So habe ich bei einem Sturz im Gelände (in leicht vereistem Schuttfeld auf Block abgerutscht) das unterste Segment zerbrochen. Für ca 25€ wurde mir ein neues zugesandt. Die Teller sind auch separat erhältlich.
Und für wer ein grosses Mid sein eigen nennt gibt es auch einen Verbinder, mit dem sich zwei Stöcke einfach und stabil verbinden lassen.
UPDATE: Ui, jetzt sehe ich gerade, dass ich das ja am Anfang des Threads bereits geschrieben habe. Wenigstens widerspreche ich mich nicht
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ULgeher hat eine Reaktion von Alpinwandern erhalten in APEX-Quilt gewaschen, danach ist er in sich verdreht. Was nun?Und Apex nicht frei hängenlassen, sondern alle 30cm oder so annähen. Ray Jardine macht das in seinen Quilts so, das er in einem Raster von ca 30cm mit einem Wollfaden die Ober- und Unterseite des Quilts verbindet (mit 5cm oder so Abstand). Das hilft wirklich sehr gegen das Zerzausen, und dann ist Apex robust. Siehe z.B hier: http://petitejosette.blogspot.com/2017/03/gear-sewing-making-ray-way-camping-quilt.html?m=1
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ULgeher hat eine Reaktion von KaZee erhalten in Achillessehnenentzündung durch TrailrunnerIch glaube nicht, dass dies an Trailrunnern an und für sich liegt. Wenn die gut passen, sollten die ebensogut wie die Meindl-Stiefel passen. Und ein guter Trailrunner stützt den Fuss recht gut, finde ich jedenfalls. Minimalschuhe und solche ohne Sprengung sind da eine andere Geschichte.
Als jemand, der sich lange mit Achillessehnen-Entzündungen rumgeplagt hat, wären meine Fragen:
- Drückt die Fersenkappe zu stark auf die Sehne? Das wäre natürlich nicht gut. Eine (etwas brachiale) Methode dagegen ist, die Fersenkappe hinten oben senkrecht einzuschneiden.
- Stehst du "senkrecht" in den Trailrunnern, so dass die Sehne vertikal verläuft? Wenn nicht, kann das auch ein Grund sein. Wenn du stark nach innen einknickst, oder eine orthopädische Einlage hast, die zu stark korrigiert (das andere Extrem), kann das auf die Dauer die Sehne ganz schön belasten.
- Weiter ist die Sprengung vielleicht ein Thema. Wenn die total anders ist als in den Schuhen, an die du gewöhnt bist, könnte das auch ein Grund sein. Gerade wenn du sehr viel mehr läufst als sonst. Dein Schuh hat 5mm Sprengung, was wahrscheinlich weniger ist als bei deinen Meindl-Stiefeln. Das wird die Sehne auch stärker belasten.
Natürlich sollte ein Profi das alles beurteilen. Bei mir hat aber folgendes geholfen: Wirklich geduldig sein und lange, wirklich sehr lange, nicht zu sehr belasten. Ich habe mehrmals viel zu schnell wieder zu stark belastet, und war dann wieder auf Feld 1. Vorsichtig (!) dehnen, z.B. mit den Zehen/dem Vorfuss auf einer Treppenstufe stehend langsam die Ferse absenken und wieder anheben, um die Wadenmuskulatur lang zu halten und Zug von der Sehne wegzunehmen. Unter Schmerzen verkürzt man die schnell mal, und das hilft auch nicht.
Wünsche dir gute und schnelle Genesung!
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ULgeher hat eine Reaktion von khyal erhalten in Gestänge-Feder lösen bei Ally-FaltkanadierDanke! Der Ring geht nicht über die flachen Enden, das hatte ich bereits versucht.
Nach zahlreichen Versuchen, die Klemmung mit Draht und Schraubenzieher zu lösen und rauszuziehen, habe ich die Klemmung am Ende ohne Feder mit "dosierter Gewalt" rausgerissen und die O-Ringe aufgeschoben. Die Klemmung der Feder konnte ich anschliessend wieder mit einem Schraubenzieher in das Rohr reinschieben.
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ULgeher hat eine Reaktion von Oska erhalten in Powerbank / SolarladerZur Schaltung (ich weiss, das ist jetzt nicht das Kernthema des Forums, aber einige haben ja durchaus Interesse an Elektronik). Hier die bestückte Platine. Das OLED-Display modul wird rechts noch eingesteckt und überdeckt den Mikroprozessor.
Hier ist der eigentliche Ladeteil. Der LT6106 dient der Ladestrommessung, und wird direkt vom Panel gespeist. Die an Isense anliegende Spannung ist proportional zum Ladestrom. Der P-Kanal MOSFET Q3 schaltet das Panel direkt auf die Batterie (schaltbar über Signal an "CHARGE"). Weshalb das häufig effizienter ist also einen (oder zwei) Schaltregler zwischen drin zu haben, ist hier diskutiert. Für die Batteriespannungsmessung habe ich einen Spannungsteiler vorgesehen, um die Speisespannung in einen für den Mikroprozessor "verdaubaren" Bereich runterzuteilen. Damit der Spannungsteiler nicht dauernd Strom frisst, ist er schaltbar ausgeführt (Q4).
Als Mikroprozessor habe ich einen PIC18F16Q41 von Microchip ausgewählt. Der hat den Vorteil, dass er einen Versorgungsspannungsbereich von 1.8 bis 5.5V hat und deshalb ohne Spannungsregler direkt vom 18650er-Akku betrieben werden kann. Auch hat er einen guten Sleep Mode und die ganze benötigte Peripherie eingebaut. U3 ist das OLED-Display mit I2C-Interface (z.B. von AliExpress). Es hat einen eigenen Sleep Mode, aber ich habe es trotzdem komplett abschaltbar gemacht (via Q1), auch um es zu resetten, falls das mal notwendig sein sollte.
Als Powerbank-IC habe ich den IP5305 von Injoinic verwendet. Der ist auch über AliExpress für fast nichts erhältlich, und enthält gleich die Taschenlampen-Funktion (LED D6, Knopf SW1).
Die USB-A-Anschlüsse habe ich wie folgt beschaltet. J8 ist dabei als "Battery Charging Port" (BC 1.2) beschaltet: die Datenleitungen sind dabei verbunden. Im Prinzip kann der Verbraucher dabei bis 1.5A ziehen. Das Problem dabei ist, dass das Powerbank-IC dabei sehr heiss wird, da es nur für etwas über 1A Strom ausgelegt ist. Es geht zwar nicht kaputt wenn man versucht mehr zu beziehen, schaltet sich aber einfach ab.
J9 hat die D+ und D- Leitung des USB-Ports offen. Gemäss USB2.0-Standard darf ein Verbraucher an einem "normalen" Port (kein "Battery Charging Port") maximal 500mA und bei USB3.0 maximal 900mA beziehen. Mein Xiaomi Poco tut genau das, wenn ich es an J9 stecke: Es lädt mit nur ca. 700 mA, und Schaltregler und Spule werden dabei kaum warm. An J8 hingegen erhitzen sich beide und das IC stellt bald mal ab. Meine Nitecore-Taschenlampe, die sich an einer Powerbank nicht laden lässt (weil der Ladestrom zu tief ist) kann ich laden, indem ich an J8 die Nitecore und an J9 gleichzeitig das Telefon oder etwas anderes zum Laden anhänge.
Ich beschreibe dies so ausführlich, weil das auch für viele der AliExpress-Module gilt. Bei diesen würde ein Durchtrennen der mittleren zwei Leiter der USB-A-Buchse das Problem lösen.
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ULgeher hat eine Reaktion von TheRebel erhalten in Powerbank / SolarladerDie Frage nach dem Sinn des Selbstbau ist sicher berechtigt, stellt sich aber auch bei Zelt, Tarp etc. So habe ich z.B. Tarps und Quilts genäht, einfach aus Spass am Selbstanfertigen.
Aber zu deinen Punkten:
Nitecore PB10000:
Meine Erfahrungen mit Solarpaneln direkt an PBs war, dass bei gewissen Kombinationen (von Panel und PB) bei wenig Sonne oder periodischer Abschattung wieder Ladung verloren geht. So hatte ich z.B. in Kalifornien ein Panel + PB in einen Busch gehängt. Die PB war praktisch voll. Als ich sie dann abends als es dunkel wurde wieder eingesammelt habe, war sie wieder fast leer. Dieses Verhalten wurde hier schon mehrfach beschrieben, auch im Riesenthread von Stromfahrer. Meine Erklärung dazu ist, dass die Laderegler der PBs nicht dafür gebaut sind, eine Unterspannung am Eingang zu sehen, und deshalb eine "Entladung rückwärts" stattfindet, so wie hier beschrieben. Auch ist meiner Meinung nach die Laderei mit zwei Schaltreglern (erst einer im Panel um die USB-Spannung von 5V zu erzeugen, und dann einer in der PB selbst um mit der 5V Spannung den Li-Ionen-Akku zu laden) "überkompliziert" und funktioniert häufig bei wenig Licht/Strom nicht bzw es ist unklar, wie effizient.
Das andere ist, dass eine PB normalerweise eine stabile Stromquelle erwartet, die gewissen Standards entspricht. Z.B. eben dem USB Battery Charging Port, der maximal 1.5A bedienen können muss, oder sonst eine definierte, konstante Stromstärke, die dauerhaft zur Verfügung stehen muss (entweder gemäss den USB-Spezifikationen (normalerweise 500 oder 900mA) oder über USB Power Delivery verhandelt). Eigentlich darf sich eine PB, die USB-konform ist, gar nicht anders verhalten. Ein Solarpanel passt da einfach nicht rein. Ein grosses Panel mag in der Sonne normgemäss viel Strom liefern können, kleine Panels, wie ich sie verwende, tun das aber nicht. Ein USB-Verbraucher "findet" deshalb keinen passenden USB-Stromentnahmemodus und dürfte deshalb nicht das Maximum an verfügbarem Strom vom Panel beziehen (sondern den nächsttieferen Standardmodus), oder müsste ganz abbrechen, sobald die Spannung zusammenbricht. Mein Telefon macht das z.B.: Wenn es einen BC Port entdeckt, lädt es mit genau 1.5A. Wenn diese aber nicht mehr zur Verfügung stehen, bricht es den Ladevorgang komplett ab (es lädt dann nicht mit z.B. 1.1 A weiter, auch wenn das ginge). Es kann sein, dass diese Probleme mit der Nitecore PB10000 alle nicht auftreten, ich weiss es aber nicht (es würde mich aber interessieren, v.a. auch ob sie bei wechselndem Angebot von z.B. 50 mA bis 300mA dauerhaft lädt).
USB-Meter:
Ja, theoretisch könnte man eins mitnehmen und dazwischenhängen. Meins hat 5-6 mA Eigenverbrauch und produziert auch wieder einen Spannungsabfall für die Strommessung. Wiegen tut es 20g. Die genaue Akkuspannung sehe ich damit aber wieder nicht, da muss ich mich auf die 4 LEDs der PB verlassen. Dann hat man auch noch eine weitere Steckverbindung in der Kette drin (siehe weiter unten).
Ich habe tatsächlich Wirkungsgradmessungen durchgeführt (siehe z.B. hier), und es ist (eigentlich nicht erstaunlicherweise) so, dass die "Elektronen" nicht verloren gehen, d.h. die mAh die reingehen lassen sich auch wieder entnehmen. Das ist am Ende Chemie. Die Verluste sind zu sehen, wenn man in mWh misst (also entnommene Energie, nicht Ladung). Das sind Verluste am Innenwiderstand. Dann gibt es natürlich noch Wandlerverluste, und (ganz wichtig!) Kontaktwiderstände.
Wandlerverluste: Bei wenig bis mittlerem Licht ist die Schaltung, die ich verwende (direkte Ladung ohne Schaltregler) sehr nahe am Maximum Power Point, und es gibt kaum Wandlerverluste, da kein Schaltregler im Spiel ist.
Innen- und Kontaktwiderstände: Da habe ich die Erfahrung gemacht, dass besonders Kontaktwiederstände (Batteriekontakte, USB-Steckkontakte) bei hohen Strömen durchaus zu deutlichen Verlusten führen können (da sind schnell mal ein paar Zehntel Volt messbar). Wenn nun ein 18650er gegenüber einem direkt verlöteten LiPo-Flachakku ineffizienter ist (was die entnommenen mWh angeht), so kann dies eigentlich nur wegen der Kontaktwiderstände sein. Jeder Stecker, Schraubkontakt etc in der Kette sollte vermieden werden. Bei mir sind das die Batterieclips. Diese sind fest eingelötet (keine Schraubkontakte) und vernickelt und der Anpressdruck ist relativ hoch (ich habe den Abstand der Clips bewusst so gewählt). Ausserdem sind die zwei 18650er parallel und die Ströme entsprechend geringer. Da sollte also nicht viel passieren (ich kann den Spannungsabfall an den Kontakten aber nachmessen).
Bei Nitecore und Ansmann traue ich der Nennkapazität (die Nitecore habe ich Nachgemessen, und die gemessene Kapazität war sogar etwas grösser als aufgedruckt). Aber bei vielen Billigakkus ist das ja nicht der Fall.
Die Parallelschaltung ist kein Problem. Die Akkus haben ja die gleiche Chemie, und werden auf die gleiche Endspannung aufgeladen (nachgemessen unbelastet 4.1V, nachdem das PB-IC die Ladung abgeschlossen hat) und dann auf dieselbe Endspannung entladen (ca. 3.2V unbelastet, wenn ich mich richtig erinnere). Wenn die Ladekurven voneinander abweichen, dann kommt während des (Ent)ladevorgangs zwischendurch der eine Akku etwas stärker zum Zug und dann der andere. Über die gesamte (Ent)ladekurve gleicht sich das aber aus (muss ja!). Und selbst wenn die Kurven so dermassen unterschiedlich wären, dass zeitweise nur 1 Akku "aktiv" wäre (das sind sie aber nicht), ist der (Ent)ladestrom für die Zellenart sehr gering (max 1A). Die Schaltung ist also "sicher", selbst wenn nur 1 Akku zum Zug kommen würde.
Das Einzige ist, dass die Akkus nicht mit sehr unterschiedlichen Spannungen in die Halterung eingesetzt werden sollten (z.B. einer voll, einer leer). Dann würden tatsächlich hohe Ströme fliessen. Ich habe deshalb erst beide einzeln vollgeladen.
Zusammenfassend:
Ich glaube, meine Schaltung ist nicht schlechter und auch nicht deutlich schwerer als käufliche Komponenten, und ich weiss genau, was ich damit habe und wie sie funktioniert.
Meine Erfahrung mit Paneln + PBs und Lösungen mit dazwischengeschalteten "Fertigmodulen" von Aliexpress etc. (Schaltregler, Batteriehalter) war bisher nicht sehr gut (ineffizient, ungewolltes Entladen bei Teilbeschattung, Kontaktwiderstände an Batterie und Schraubklemmen). Es kann aber gut sein, dass gewisse Kombinationen (wie etwa die Nitecore PB (?) ) ebensogut funktionieren, allerdings ohne den "Spielfaktor" mit genauer Strom- und Akkuspannungsmessung. Am Ende war für mich auch der Spiel- und Selbstbaufaktor wichtig.
Das Gewicht liesse sich zudem nochmals deutlich verringern mit einer LiPo-Flachzelle und einer Miniaturisierung der Elektronik. Im Grunde ist die Schaltung auch ausbaubar. Ich könnte z.B. easy einen Datenlogger einbauen (z.B. Temperatur), oder sogar einen GPS-Logger.
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ULgeher hat eine Reaktion von RFID erhalten in Regenliner für 60 Liter Ruckack möglichst langlebig und trotzdem leicht. Myog?Hier ist ein Thread dazu. In den USA habe vor ein paar Jahren die "richtigen" Hefty's nicht gefunden, aber eine gute Alternative in Ace Hardware Store (ohne Zug, aber ich rolle den Beutel oben einfach auf). Die funktionieren bei mir prima, und es ist noch keiner kaputt gegangen. Vielleicht hilft das ja weiter.
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ULgeher hat eine Reaktion von ma11hias erhalten in Die Maximierung des Kakwa 55Grundsätzlich ist mein Kakwa 55 der bequemste Leichtrucksack, den ich je gehabt habe. Die Schultergurte liegen sehr bequem auf, ohne abzurutschen, und das Gewicht ist so verteilt, dass der Rucksack selbst in vollem Zustand kaum nach hinten zieht. Das ist wohl dem Gestell geschuldet, und daran, dass er von unten nach oben immer weiter wird.
Also eigentlich der ideale Rucksack...
...wenn mich nicht das unnötig eingeschränkte Volumen tierisch nerven würde !
Für eine Wochenendtour in den Alpen mit warmer Kleidung und vielleicht etwas mehr Gepäck als üblich reicht es gerade so knapp. Für eine längere Solotour in kühlen Gefilden und mit Proviant für mehrere Tage reicht mir das Volumen aber definitiv nicht.
Das Problem ist, dass der Rollverschluss ein, zwei Umdrehungen benötigt, um zu schliessen, und dann die Enden erst noch nach innen zusammengezogen und mit dem Schnellverschluss verbunden werden müssen. Dadurch lässt sich der Rucksack kaum in die Höhe packen. Zwar kann man Dinge oben draufschnallen. Viele Leute (z.B. auf dem PCT) tun das ja auch und binden Isomatten, Bärentonnen, und sogar Zelte auf oder sonstwie an ihre Rucksäcke. Ich habe aber noch nie verstanden, weshalb man das freiwillig tun würde, ausser eben der Rucksack ist zu klein. Ich jedenfalls mag es, die Dinge im Rucksack drin zu haben. So kann nichts hängenbleiben, runterfallen, rumwackeln, oder verregnet werden.
Also habe ich den Verschluss meines Kakwa umgebaut. Im Wesentlichen habe ich den Verschluss abgeschnitten, und einen längeren Kragen angenäht. Dazu habe ich erst einen Schlauch aus dem grauen Ultra 200 von AdventureExpert angefertigt (mit einer Kappnaht verschlossen), und diesen Schlauch dann mit einer französischen Naht an der abgeschnittenen Rucksackoberkante angenäht. Den Verschluss oben habe ich wie bei meinem letzten Rucksack ausgeführt (im wesentlichen von Huckepacks abgekupfert).
Hier der Kragen in voller Länge (man sieht gut, welches Stück angesetzt wurde):
Hier die französicher Naht von innen (oben der neue Kragen, unten der Original-Rucksack). Die Naht legt sich automatisch flach. Ich habe kurz erwogen, sie flach anzunähen, aber am Ende davon abgesehen, da so der Kragen schön flexibel bleibt.
Das Ergebnis ist eine Rucksack, der vollgepackt meinen Kopf knapp überragt (ok, ich geb's ja zu, vielleicht habe ich da ein wenig übertrieben ... aber falls ich das mal benötige [viel Essen, oder nasser Quilt, der nicht zusammengedrückt werden soll], habe ich diese Möglichkeit).
Er lässt sich aber weiterhin auch schön kurz zusammenrollen...
Hier noch von der Seite:
Der Verschluss ist super-einfach zu handhaben, und um kleine Dinge zu entnehmen, muss man den Haken nicht mal aushängen:
Der Rucksack wiegt jetzt 840 g. Ich habe ihn vor dem Mod nicht gewogen, aber laut Herstellerangaben sind das 20g mehr als zuvor. Interessanterweise sind das aber immer noch 50g weniger als der aktuelle 2024er Kakwa55.
Das Gestell haben ich zum Nähen rausgenommen, da ich den Rucksack für die franz. Naht gewendet habe. Was mich überrascht hat, war, dass die Rohre des Gestells einen Durchmesser von 7mm haben. Ich dachte eigentlich, irgendwo auf BPL oder in einem Post von Dan Durston gelesen zu haben, diese seinen dicker, kann aber gerade nichts finden...
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ULgeher hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Die Maximierung des Kakwa 55Grundsätzlich ist mein Kakwa 55 der bequemste Leichtrucksack, den ich je gehabt habe. Die Schultergurte liegen sehr bequem auf, ohne abzurutschen, und das Gewicht ist so verteilt, dass der Rucksack selbst in vollem Zustand kaum nach hinten zieht. Das ist wohl dem Gestell geschuldet, und daran, dass er von unten nach oben immer weiter wird.
Also eigentlich der ideale Rucksack...
...wenn mich nicht das unnötig eingeschränkte Volumen tierisch nerven würde !
Für eine Wochenendtour in den Alpen mit warmer Kleidung und vielleicht etwas mehr Gepäck als üblich reicht es gerade so knapp. Für eine längere Solotour in kühlen Gefilden und mit Proviant für mehrere Tage reicht mir das Volumen aber definitiv nicht.
Das Problem ist, dass der Rollverschluss ein, zwei Umdrehungen benötigt, um zu schliessen, und dann die Enden erst noch nach innen zusammengezogen und mit dem Schnellverschluss verbunden werden müssen. Dadurch lässt sich der Rucksack kaum in die Höhe packen. Zwar kann man Dinge oben draufschnallen. Viele Leute (z.B. auf dem PCT) tun das ja auch und binden Isomatten, Bärentonnen, und sogar Zelte auf oder sonstwie an ihre Rucksäcke. Ich habe aber noch nie verstanden, weshalb man das freiwillig tun würde, ausser eben der Rucksack ist zu klein. Ich jedenfalls mag es, die Dinge im Rucksack drin zu haben. So kann nichts hängenbleiben, runterfallen, rumwackeln, oder verregnet werden.
Also habe ich den Verschluss meines Kakwa umgebaut. Im Wesentlichen habe ich den Verschluss abgeschnitten, und einen längeren Kragen angenäht. Dazu habe ich erst einen Schlauch aus dem grauen Ultra 200 von AdventureExpert angefertigt (mit einer Kappnaht verschlossen), und diesen Schlauch dann mit einer französischen Naht an der abgeschnittenen Rucksackoberkante angenäht. Den Verschluss oben habe ich wie bei meinem letzten Rucksack ausgeführt (im wesentlichen von Huckepacks abgekupfert).
Hier der Kragen in voller Länge (man sieht gut, welches Stück angesetzt wurde):
Hier die französicher Naht von innen (oben der neue Kragen, unten der Original-Rucksack). Die Naht legt sich automatisch flach. Ich habe kurz erwogen, sie flach anzunähen, aber am Ende davon abgesehen, da so der Kragen schön flexibel bleibt.
Das Ergebnis ist eine Rucksack, der vollgepackt meinen Kopf knapp überragt (ok, ich geb's ja zu, vielleicht habe ich da ein wenig übertrieben ... aber falls ich das mal benötige [viel Essen, oder nasser Quilt, der nicht zusammengedrückt werden soll], habe ich diese Möglichkeit).
Er lässt sich aber weiterhin auch schön kurz zusammenrollen...
Hier noch von der Seite:
Der Verschluss ist super-einfach zu handhaben, und um kleine Dinge zu entnehmen, muss man den Haken nicht mal aushängen:
Der Rucksack wiegt jetzt 840 g. Ich habe ihn vor dem Mod nicht gewogen, aber laut Herstellerangaben sind das 20g mehr als zuvor. Interessanterweise sind das aber immer noch 50g weniger als der aktuelle 2024er Kakwa55.
Das Gestell haben ich zum Nähen rausgenommen, da ich den Rucksack für die franz. Naht gewendet habe. Was mich überrascht hat, war, dass die Rohre des Gestells einen Durchmesser von 7mm haben. Ich dachte eigentlich, irgendwo auf BPL oder in einem Post von Dan Durston gelesen zu haben, diese seinen dicker, kann aber gerade nichts finden...
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ULgeher hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Die Maximierung des Kakwa 5515kg sind ja auch ganz schön viel! Soviel habe ich allenfalls kurzfristig mit Wasser und nach einem Resupply für eine wirklich lange Strecke ohne Einkaufsmöglichkeiten (1 Woche oder so). Und dann reduziert sich das Gewicht schnell wieder auf ein angenehmeres Mass.
Der Kestrel, den du hier als Vergleich heranziehst, ist aber mit fast 2kg mehr als doppelt so schwer wie der Kakwa.
(Ich getraue mich ja kaum, dies hier zu schreiben, aber für wirklich schwere Lasten war mein bisher bequemster Rucksack der MacPac Glissade. Der Rucksack alleine wog allerdings bereits etwa 3kg... Damals meinte ich aber auch noch, ein schweres Photostativ und dazu teilweise mehrere kg Analog-Photoausrüstung tagelang herumtragen zu müssen. Bequemlichkeit bei hohen Lasten ist heute für mich kein sehr wichtiges Kriterium mehr, da ich diese wenn dann nur für sehr kurze Zeit trage. Diese temporäre Unbequemlichkeit ist mir die Gewichtsersparnis allemal wert).
Hier ein paar Bilder dieses "Sündenfalls":
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ULgeher hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in UL und SicherheitDer Bericht ist interessant, und am Zelt selbst ist ja nichts gerissen (das hätte ja durchaus auch sein können). Es hat also standgehalten, wie du schreibst.
Was ich mindestens ebenso interessant an der Schilderung finde ist dies:
Ein Bergführer, mit welchem wir früher zu Ausbildungszwecken unterwegs waren, sagte immer genau dies: Dass die meisten Leute sich viel zu spät eingraben, wenn sie bereits erschöpft sind, da sie "unter der Erde (bzw. dem Schnee) sein" mit "Überleben bzw. Tod" assozierten. Dabei sei man sehr viel sicherer, wenn man dies rechtzeitig täte. Er hatte einige Fallbeispiele, die er von Such- und Rettungsaktionen kannte, in welchem Leute, die sich früh eingruben und einfach warteten, bis ein Unwetter vorbeigezogen war, problemlos überlebten, und andere, die bis zur Erschöpfung einen Ausweg suchten, am Ende an Erschöpfung und Unterkühlung starben. Das war für mich Motivation genug, auf Wintertouren unten im Rucksack immer einen 2er-Biwaksack mitzunehmen (komplett wasserdicht, nichts besonderes). Da kann man zu zweit rein, wenn es sein muss. Es ist dann recht eng aber warm. Das ist nicht bequem, aber gut für eine Nacht sicher.
"completely soaking wet" ist natürlich extrem gefährlich in so einer Situation. Mit sich viel früher eingraben hätte das ev. vermieden werden können. Das sind jetzt natürlich "Sofa-Kommentare" meinerseits, aber viele Survival-Experten sagen, dass Nassschwitzen in solchen Fällen extrem gefährlich sein kann.
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ULgeher hat eine Reaktion von ConTour erhalten in Planung eines 2P DCF ZeltWenn DCF, dann würde ich stärkeres nehmen. Ich würde mal einen Prototypen aus einem günstigeren und vielleicht auch leicht elastischen Material anfertigen. Ein nicht-dehnbares Material verzeiht nur kleine Fehler.
Ich habe schon eine ganze Reihe Zelte und Tarps genäht. Erstaunlich finde ich, wie schnell sich Abweichungen von der geplanten Geometrie ergeben. Ein paar cm sind eben schnell mal viel. Gründe sind Cat Cuts, kleine Längenverluste bei Kappnähten (1mm weniger bei z.B. 4 oder 5 Kappnähten machen schon was aus, gerade bei Cat Cuts), und auch ob der Stoff beim Anzeichnen ein wenig gespannt ist oder eben nicht (bei DCF aber einfacher).
Ich plane demnächst wieder ein Mid zu nähen, und werde dort erst das Aussenzelt nähen, und dann aufgrund der tatsächlichen Masse das IZ. Ist es zu wenig hoch, verschwendet man sonst Platz, ist es zu hoch, lässt es sich nicht stramm spannen.
Insgesamt waren aber am Ende alle gut brauchbar. Hier ein Beispiel:
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ULgeher hat eine Reaktion von J_P erhalten in Planung eines 2P DCF ZeltWenn DCF, dann würde ich stärkeres nehmen. Ich würde mal einen Prototypen aus einem günstigeren und vielleicht auch leicht elastischen Material anfertigen. Ein nicht-dehnbares Material verzeiht nur kleine Fehler.
Ich habe schon eine ganze Reihe Zelte und Tarps genäht. Erstaunlich finde ich, wie schnell sich Abweichungen von der geplanten Geometrie ergeben. Ein paar cm sind eben schnell mal viel. Gründe sind Cat Cuts, kleine Längenverluste bei Kappnähten (1mm weniger bei z.B. 4 oder 5 Kappnähten machen schon was aus, gerade bei Cat Cuts), und auch ob der Stoff beim Anzeichnen ein wenig gespannt ist oder eben nicht (bei DCF aber einfacher).
Ich plane demnächst wieder ein Mid zu nähen, und werde dort erst das Aussenzelt nähen, und dann aufgrund der tatsächlichen Masse das IZ. Ist es zu wenig hoch, verschwendet man sonst Platz, ist es zu hoch, lässt es sich nicht stramm spannen.
Insgesamt waren aber am Ende alle gut brauchbar. Hier ein Beispiel:
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ULgeher hat eine Reaktion von TaCha erhalten in Planung eines 2P DCF ZeltWenn DCF, dann würde ich stärkeres nehmen. Ich würde mal einen Prototypen aus einem günstigeren und vielleicht auch leicht elastischen Material anfertigen. Ein nicht-dehnbares Material verzeiht nur kleine Fehler.
Ich habe schon eine ganze Reihe Zelte und Tarps genäht. Erstaunlich finde ich, wie schnell sich Abweichungen von der geplanten Geometrie ergeben. Ein paar cm sind eben schnell mal viel. Gründe sind Cat Cuts, kleine Längenverluste bei Kappnähten (1mm weniger bei z.B. 4 oder 5 Kappnähten machen schon was aus, gerade bei Cat Cuts), und auch ob der Stoff beim Anzeichnen ein wenig gespannt ist oder eben nicht (bei DCF aber einfacher).
Ich plane demnächst wieder ein Mid zu nähen, und werde dort erst das Aussenzelt nähen, und dann aufgrund der tatsächlichen Masse das IZ. Ist es zu wenig hoch, verschwendet man sonst Platz, ist es zu hoch, lässt es sich nicht stramm spannen.
Insgesamt waren aber am Ende alle gut brauchbar. Hier ein Beispiel:
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ULgeher hat eine Reaktion von khyal erhalten in Planung eines 2P DCF ZeltWenn DCF, dann würde ich stärkeres nehmen. Ich würde mal einen Prototypen aus einem günstigeren und vielleicht auch leicht elastischen Material anfertigen. Ein nicht-dehnbares Material verzeiht nur kleine Fehler.
Ich habe schon eine ganze Reihe Zelte und Tarps genäht. Erstaunlich finde ich, wie schnell sich Abweichungen von der geplanten Geometrie ergeben. Ein paar cm sind eben schnell mal viel. Gründe sind Cat Cuts, kleine Längenverluste bei Kappnähten (1mm weniger bei z.B. 4 oder 5 Kappnähten machen schon was aus, gerade bei Cat Cuts), und auch ob der Stoff beim Anzeichnen ein wenig gespannt ist oder eben nicht (bei DCF aber einfacher).
Ich plane demnächst wieder ein Mid zu nähen, und werde dort erst das Aussenzelt nähen, und dann aufgrund der tatsächlichen Masse das IZ. Ist es zu wenig hoch, verschwendet man sonst Platz, ist es zu hoch, lässt es sich nicht stramm spannen.
Insgesamt waren aber am Ende alle gut brauchbar. Hier ein Beispiel:
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ULgeher hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Planung eines 2P DCF ZeltWenn DCF, dann würde ich stärkeres nehmen. Ich würde mal einen Prototypen aus einem günstigeren und vielleicht auch leicht elastischen Material anfertigen. Ein nicht-dehnbares Material verzeiht nur kleine Fehler.
Ich habe schon eine ganze Reihe Zelte und Tarps genäht. Erstaunlich finde ich, wie schnell sich Abweichungen von der geplanten Geometrie ergeben. Ein paar cm sind eben schnell mal viel. Gründe sind Cat Cuts, kleine Längenverluste bei Kappnähten (1mm weniger bei z.B. 4 oder 5 Kappnähten machen schon was aus, gerade bei Cat Cuts), und auch ob der Stoff beim Anzeichnen ein wenig gespannt ist oder eben nicht (bei DCF aber einfacher).
Ich plane demnächst wieder ein Mid zu nähen, und werde dort erst das Aussenzelt nähen, und dann aufgrund der tatsächlichen Masse das IZ. Ist es zu wenig hoch, verschwendet man sonst Platz, ist es zu hoch, lässt es sich nicht stramm spannen.
Insgesamt waren aber am Ende alle gut brauchbar. Hier ein Beispiel:
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ULgeher reagierte auf Wanderfalke in Finnskogleden Trail - 240km - Norwegen/SchwedenIch kenne so etwas nur bei Wasser aus dem Moor. Die Farbe und der Schaum stammen von Huminstoffen und Fulvosäuren.
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ULgeher hat eine Reaktion von HelgaUnterwegs erhalten in WintermatteDie SeaToSummit-Matten finde ich recht bequem, man rutscht nicht auf der Matter herum, und meine hält seit langem. Das einzige ist, dass ich irgendwie das Gefühl habe, dass sie ganz langsam Luft verliert. Nicht dramatisch, aber am Morgen ist sie gefühlt jeweils nicht mehr voll aufgepumpt.
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ULgeher hat eine Reaktion von HelgaUnterwegs erhalten in WintermatteDas meiste ist bereits gesagt worden. Was im Winter eine grosse Rolle spielt, ist der Untergrund. Ein Waldboden mit trockenem Laub unter dem Zelt z.B. isoliert recht gut, während ein durchnässter, kompakter und durchgefrorener Boden ungünstig ist. Bei Schnee bin ich mir nicht sicher, da Schnee auch isoliert.
Das andere ist, wie sehr die Matte aufgeblasen wird. Ich blase die Neoair meist nicht vollständig auf, da mir das bequemer ist. Allerdings gibt es dann manchmal Punkte, an welchen ich die Matte fast "durchliege", z.B. an der Hüfte in Seitenlage. Dort ist es dann natürlich kälter.
Ich selbst habe ebenfalls eine XLite (noch nicht die NXT) in short. Testweise habe ich mit der im Winter bei deutlichen Minusgraden übernachtet (minus 10°C oder sogar noch tiefer), allerdings mit einer 4mm EVA-Matte darunter. Das ging sehr gut.
Die kurze EVA-Matte ist auch ein wenig ein Backup, falls die Neoair mal ein nicht reparierbares Leck hätte und ich improvisieren müsste (dann käme isolierendes Material unter die EVA-Matte oder unter das Zelt, z.B. Laub, und im Beinbereich auch der Rucksack und Lebensmittel und überschüssige Kleidung wie Regenbekleidung).
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ULgeher reagierte auf Christian Wagner in Flight CoverNö, ich wollte darauf hinaus dass er sich aufs hohe Ross setzt und sich seine Flugreise schönredet nur weil er ja für zwei Wochen seinen westlichen Lebensstil etwas abändert. Die 300 gr. Frischhaltefolie sind da auch schon Wurst. Extra für diesen Zweck angeschafften Fraktas, Regenhüllen oder DCF Tüten sind übrigens kaum einen Deut besser.
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ULgeher reagierte auf Christian Wagner in 2 Personen ZeltPuha, viel zu lesen. vieles auch richtig. Bei den Flächenabspannern möchte ich totzdem widersprechen. Hast du ein Zelt bei dem diese Abspanner o. g. Funktion erfüllen müssten (betrifft Schönwetterzelte mit zu wenigen Stangen oder, im Umkehrschluss, zu großen Stoffpanelen dazwischen) dann wäre es aber besser sich von innen dem Winddruck entgegen zu stemmen. Die Gefahr dass dein Aussenzelt an den Abspannpunkten einreißt ist gegeben und dann hast du evtl. dein ultimatives Backup verspielt- dich zur Not im Zelt einzuwickeln.
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ULgeher hat eine Reaktion von ConTour erhalten in Solo-Winterzelt ... Entscheidungshilfe/Erfahrungen ....Ähnlich wie @khyalist meine Frage, was hier unter "Winterzelt" zu verstehen ist.
Wenn Winter = Schnee und typischerweise im alpinen Raum (oder Norden), so würde ich ein Zelt wollen, bei welchem
kein Schnee unter das Aussenzelt geweht wird ich irgendwie vernünftig ins Zelt rein und raus kann, ohne dass bei Schneegestöber (und Wind) viel Schnee ins Zelt gelangt. idealerweise im Zelt zur Not gekocht werden kann Mit der zusätzlichen Apside scheint das möglich zu sein, ohne diese scheint mir das Zelt diese Kriterien aber nicht zu erfüllen
OT: Ich bin ganz gerne alleine unterwegs, auch in abgelegenem Gelände, aber im Winter wäre mir das zu riskant. Kälte verringert die Möglichkeiten, im Falle eines Falles Probleme zu handeln, extrem (z.B. Verletzung, oder Materialverlust oder dgl.). Zu zweit (oder in einer grösseren Gruppe) hat man eine deutlich höhere Sicherheitsmarge. Dies nur weil der Titel "Solozelt" ist. Mir ist aber völlig klar, dass viele solche Touren trotzdem erfolgreich alleine unternehmen.
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ULgeher hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in 2 Personen ZeltDoch. Wenn Du den Beitrag hier liest, vor ein paar Tagen in einem anderen Thread verlinkt, so verringend die Flächenabspannspunkte, dass "Taschen" gebildet werden, die den Windangriff verstärken ("Figure 5" auf der ersten Seite des Beitrags). Das finde ich sehr einleuchtend, da eine "eingebeultes" Zeltfläche deutlich höheren Kräften ausgesetzt ist, und irgendwann die Katastrophe geschieht.
Das mit dem Raum im Innern ist natürlich auch ein willkommenerer Effekt, besonders ohne Wind.