Reputationsaktivitäten
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icefreak hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Fast wie Wildcampen: campu.euBin durch Zufall auf die Plattform campu.eu gestossen. Das ist quasi Airbnb für Camper aller Art.
Gegründet von einem tschechischen Pärchen, denen Wildcampen zu heikel und der etablierte Campingplatz zu weit weg von der Ursprungsidee des Zeltens war.
Entsprechend finden sich 99% der Angebote in Tschechien.
Das Angebot reicht von der puren Wiese mit Feuerstelle (ohne Wasser und Toilette!) bis hin zum reinen WoMo Stellplatz an der Skipiste.
Wir hatten zuerst ein kleines grünes Paradies, mit Trockenklo (da ist man aber lieber in den Wald gegangen) und neulich eine Art „Clubcamping“ mit dem Pflegezustand eines Golfplatzes inmitten der Berge des Altvatergebirges.
Für 2 Leute mit kleinem Zelt und Motorrad waren jeweils um die 14 € fällig.
Man fragt vorher via Website oder App an, bekommt dann erst die genauen Korrdinaten bzw. Anfahrthinweise. Da kann es auch schon mal 300m über ausgewaschenen Feldweg gehen. Bezahlt wird nur online.
Ausschluß von Parties, großen Gruppen und überhaupt jeder Art von Lärm ist Teil der Regeln.
Hier ist unsere Wiese am Kräutergarten, irgrendwo südlich von Prag:
OT: Ja, auch mit dem Mopped wird UL-like gecampt sonst hätte die Klettersteigausrüstung nicht mehr reingepasst.
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icefreak hat eine Reaktion von Steintanz erhalten in Fast wie Wildcampen: campu.euBin durch Zufall auf die Plattform campu.eu gestossen. Das ist quasi Airbnb für Camper aller Art.
Gegründet von einem tschechischen Pärchen, denen Wildcampen zu heikel und der etablierte Campingplatz zu weit weg von der Ursprungsidee des Zeltens war.
Entsprechend finden sich 99% der Angebote in Tschechien.
Das Angebot reicht von der puren Wiese mit Feuerstelle (ohne Wasser und Toilette!) bis hin zum reinen WoMo Stellplatz an der Skipiste.
Wir hatten zuerst ein kleines grünes Paradies, mit Trockenklo (da ist man aber lieber in den Wald gegangen) und neulich eine Art „Clubcamping“ mit dem Pflegezustand eines Golfplatzes inmitten der Berge des Altvatergebirges.
Für 2 Leute mit kleinem Zelt und Motorrad waren jeweils um die 14 € fällig.
Man fragt vorher via Website oder App an, bekommt dann erst die genauen Korrdinaten bzw. Anfahrthinweise. Da kann es auch schon mal 300m über ausgewaschenen Feldweg gehen. Bezahlt wird nur online.
Ausschluß von Parties, großen Gruppen und überhaupt jeder Art von Lärm ist Teil der Regeln.
Hier ist unsere Wiese am Kräutergarten, irgrendwo südlich von Prag:
OT: Ja, auch mit dem Mopped wird UL-like gecampt sonst hätte die Klettersteigausrüstung nicht mehr reingepasst.
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icefreak hat eine Reaktion von dee_gee erhalten in Fast wie Wildcampen: campu.euBin durch Zufall auf die Plattform campu.eu gestossen. Das ist quasi Airbnb für Camper aller Art.
Gegründet von einem tschechischen Pärchen, denen Wildcampen zu heikel und der etablierte Campingplatz zu weit weg von der Ursprungsidee des Zeltens war.
Entsprechend finden sich 99% der Angebote in Tschechien.
Das Angebot reicht von der puren Wiese mit Feuerstelle (ohne Wasser und Toilette!) bis hin zum reinen WoMo Stellplatz an der Skipiste.
Wir hatten zuerst ein kleines grünes Paradies, mit Trockenklo (da ist man aber lieber in den Wald gegangen) und neulich eine Art „Clubcamping“ mit dem Pflegezustand eines Golfplatzes inmitten der Berge des Altvatergebirges.
Für 2 Leute mit kleinem Zelt und Motorrad waren jeweils um die 14 € fällig.
Man fragt vorher via Website oder App an, bekommt dann erst die genauen Korrdinaten bzw. Anfahrthinweise. Da kann es auch schon mal 300m über ausgewaschenen Feldweg gehen. Bezahlt wird nur online.
Ausschluß von Parties, großen Gruppen und überhaupt jeder Art von Lärm ist Teil der Regeln.
Hier ist unsere Wiese am Kräutergarten, irgrendwo südlich von Prag:
OT: Ja, auch mit dem Mopped wird UL-like gecampt sonst hätte die Klettersteigausrüstung nicht mehr reingepasst.
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icefreak hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Schlaufen an Gurt annähen oder gibt es einen Trick, der ohne nähen funktioniertWie gesagt, selber nähen.
Hol Dir sowas (der Link ist nur ein Beispiel, geht ums Prinzip):
https://amzn.eu/d/hgClO8a
Stichworte Sattlerzwirn, Nähale.
Dann noch ein, zwei Videos von der DuRöhre:
entweder die einfache Schließnaht (hat nur eine Gutseite, geht schnell)
oder die Sattlernaht (hat zwei Gutseiten, unzerstörbar).
Ja, für die Profis hier, es ist keine fancy Kunstfaser das Garn, aber in der Dicke und gewachst (notfalls über Kerze ziehen) sollte das den Rucksack überleben.
Nebenbei kannst Du so Deinen Ledergürtel reparieren usw usf.
OT: Eine Nadel und 2m Garn passen auch noch ins Reparaturkit und können Dir den Urlaub retten, falls sich am Pack tragende Teile lösen oder eine neue Schnalle eingenäht werden muss. Nadel in kleines Stück Schaummatte einstechen!
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Da ich momentan mal wieder ein größeres Tarp mit Seitenteilen nähen will, muß ich viele m leichten Si-Nylon-Stoff bzw Stoffkanten zuschneiden.
Bei unbeschichteten Stoffen klappt ja häufig anschneiden, dann reißen, das geht bei beschichteten Stoffen logischerweise nicht.
Mit Rollenschneider bzw Stoffschere ging mir zu langsam für die vielen m.
Da ich bei schweren Stoffen auch die Nummer kannte, mit der offenen Schere dran entlang zu "Ratschen", was aber bei leichtem Si-Nylon nicht so klappt, habe ich es anders aufgebaut :
Kleiner Schraubstock, halboffene Schere drin eingespannt, Led-Laterne davor gelegt, damit ich in Durchlicht die Ripstop-Fäden gut sehe, um "gerade" zu Ratschen.
Nach den ersten 20 m kann ich sagen, klappt prima & schnell.
OT: Mir ist klar, daß man z.B. mit dem EC-Cutter für 175 € oder begrenzt bei manchen Cuts, auch direkt mit der Overlock arbeiten kann, aber ich will nicht das Geld für den Cutter ausgeben und nicht jeder hat eine Overlock und beim reinen Stoff schneiden ist die ja eh nicht so geeignet
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icefreak hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Wie lange leben eure Regenjacken?Der blaue Sportaldi = Decathlon
Generell: wir finden hier einfach keine allgemein gültige Lösung. Oder habe ich was verpasst?
Der eine ist mit seiner ultraleichten Jacke Marke XY zufrieden, der andere nicht. Es sind sehr individuelle Erfahrungen. Die Übertragbarkeit auf andere Nutzer in derem Kontext ist nicht gegeben.
Deshalb funktioniert das nicht in generellem Sinne.
Halten die Sicherheitsgurte beim Auto? Bei manchen ja, andere sind durch die Frontscheibe geflogen. Dann ist das kein zuverlässig funktionierendes System.
Erst wenn „funktioniert“ DEUTLICH häufiger als „funktioniert nicht“ ist, könnte man allgemeine Empfehlungen davon ableiten.
Daher meine Beobachtung, das es nicht funktioniert, weil das Ergebnis erratisch ist.
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icefreak hat eine Reaktion von Weltengänger erhalten in Essen unterwegs ohne KocherGanz im Sinne von „Gewohnheiten in Frage stellen“ bleibt bei einem sommerlichen ON auch die große Küche zuhause und maximal ein kleiner Titanbecher, Portion Instantkaffee, kleiner Dosenbrenner und Löffel kommen mit.
Da holt man sich vor dem Camp noch Snacks im letzten Ort, ggf. Kaffee unterwegs wenn man aus Gründen eher schnell früh das Lager räumt.
Funktioniert für mich in CZ und HU, durch das dichte Netz an kleinen Läden. In HU haben die in der Regel auch eine Kapselmaschine im Laden, da bleibt selbst der kleine Kocher kalt.
Das ist jetzt nicht ganz ohne Kocher, aber mit ziemlich wenig, ist eher ein Backup für Kälte- oder Motivationseinbruch.
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icefreak reagierte auf StillerMitleser in Essen unterwegs ohne KocherMein "Kochset" verdient den Namen nicht aber wir sind ja hier im XUL-Bereich:
1,5 Liter Gefrierbeutel in welchem mein Proviant drin ist. Wahlweise auch ein größerer Beutel oder zwei für geschmackliche Abwechslung, meist gefüllt mit selbstgemachtem Müsli/Porridgemischung/All-in-One Pulver (oft JimmyJoy) 1,5 Liter Gefrierbeutel zum Zubereiten und Essen, hier kommt das Zeugs rein und wird mit Wasser gemischt 1 Holzlöffel, wie er manchmal bei Eisdielen, Fast-Food-Ketten oder Fertigsalaten mit dabei ist. Gesamtgewicht ohne Inhalt schätzungsweise ~15 Gramm.
Ich erspare euch die Fotos, weil das natürlich richtig traurig ist, aber es reicht mir in aller Regel für meine kleineren Trips.
khyal hat diesen Beitrag moderiert: Dieser Beitrag wurde aus "X-UL Kochsets" verschoben, da es imho mehr Sinn macht, "Kocher-Kochsets" und andere "Zubereitungsmethoden" wie Cold Soaking in 2 getrennten Threads unterzubringen...
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icefreak reagierte auf Gibbon in Empfehlung für Torso Matte gesuchtSoooo, Feedback: Erst einmal Danke an alle für eure Ratschläge!
Zur Entscheidungsfindung hab ich mir eine schöne Excel-Tabelle gebastelt, so dass ich die Matten so wie Mattenkombinationen von R-Wert, Preis und vor allem Gewicht vergleichen konnte. Zusätzlich war ich noch in einem Outdoor-Laden (Lag auf der Strecke), der auch ein paar UL-Matten hatte und konnte da mal einige Matten in die Hand nehmen. Nach dem Ladenbesuch stand für mich fest, dass ich auf jeden Fall eine selbstaufblasende Isomatte mit Schaum haben möchte und keine reine "Luftmatratze".
Letztendlich konnte ich mich nicht entscheiden und habe mir zwei Matten geholt 🙈 Zum einen die von @RaulDuke empfohlene Therm-a-Rest ProLite Plus Small. War in meiner Liste der schwerste Kandidat, jedoch gute Dicke und für unter 70€ im Angebot. Zum anderen habe ich mir aus Frankreich die von @Capere empfohlene Nemo Zor20 als Alternative zur Nordisk Ven bestellt. Hier die Daten:
Therm-a-Rest ProLite Plus Small
Maße: 119 x 51 x 3,8 cm
Packmaß: Ø 12 x 26 cm
Gewicht: 515g Hersteller / 520g mit Packsack nach gemessen
R-Wert: 3,2
Nemo Zor 20
Maße: 122 x 51 x 2,5 cm
Packmaß: Ø18 x 9 cm
Gewicht: 295g Hersteller / 351g (!) mit Packsack nach gemessen (334g Matte + 17 Packsack
R-Wert: 2,7
Woher die 40g extra bei der Nemo kommen ist eine gute Frage. Das Modell, das ich bekommen habe, hat ein komplett anderes Ventil als Matten aus Rezensionen im Internet (Siehe Bild 2). Jedoch sind die Rezensionen viele Jahre her. Vielleicht gab es da ein Modell-Update und niemand hat das Gewicht aktualisiert.
Erster Eindruck:
Bei beiden Matten ist das Aufblasen sowie das Zusammenrollen fix erledigt. Die Nemo ist in 10 Sekunden, die Therm-a-Rest (kurz TAR) in 20 Sekunden aufgeblasen. Beide lassen sich gut Rollen und in die Packsäcke zurück schieben, bei der TAR geht das etwas schwerer als bei der Nemo, jedoch immer noch angenehm. Die Nemo hat von Haus aus noch Anti-Rutsch-Streifen auf der Rückseite.
Auf der Therma-a-Rest liege ich gut, die Hüfte drückt nicht durch. Die Nemo ist deutlich leichter und ich mag das Gelb. Jedoch drückt hier meine Hüfte durch, der Boden ist punktuell zu spüren (zur Erinnerung, ich bin bei 100kg, die Matte wird für leichtere Leute wohl besser funktionieren). D.h. bei der Nemo benötige ich auf jeden Fall eine Unterlage, während die TAR als alleinige Matte schon reichen könnte. Mit der Breite muss ich bei beiden Matten noch klar kommen.
Kombiniert werden sollen die mit einer meiner Schaummatten: Einer Thinlight 1/8'' Faltmatte (96g), einer 3mm zurecht geschnittenen Evazotte (130g) oder einer zurecht geschnittenen Flexmat Plus (565g).
Werde dann wohl verschiedene Setups auf Tour testen. Die TAR dann mit der Thinlight bzw. der Evazotte, die Nemo mit der Evazotte. Zur Not auch mal Nemo + Flexmat, jedoch muss das dann schon sehr kalt oder sehr bequem sein, um das Gesamtgewicht von ca. 915 g zu rechtfertigen.
Und hier noch ein paar Bilder. Zum Größenvergleich auf Bild 1 eine 1L Milchtüte, auf Bild 3 ein Sofa-Kissen und ein Din A4 Papier:
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icefreak reagierte auf Lars Lagerfeld in Fragen zu Einfaßbandhttps://www.extremtextil.de/kanteneinfassband-koeperband-nylon-robust-25mm/71082.SW
Das Köperband kann bei einer Maschinenwäsche um bis zu 10% einlaufen. Wir empfehlen daher, das Band vorzuwaschen
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icefreak reagierte auf Shabeel in Welches Ultralight Messer?So eine hab ich auch noch 😀
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icefreak hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Schnäppchen-Thread 2.0In L 137g.
70% Wolle, 30% Acryl.
Erstmal in die Wäsche, da es leicht kratzt.
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icefreak reagierte auf 6feet10 in Wie lange leben eure Regenjacken?Ich hatte schon 3-Lagen Jacken (angeblich besonders Nachhaltige), da war ich schon nass, als ich das Auto bei Regen eingeräumt habe. Kann auch sein, dass eure leichten Jacken schon von Anfang an nicht funktioniert haben und die "Wetterextreme" ab denen die Jacke aufgibt erst nach einigen Jahren eingetreten sind.
Bei meinen Kindern konnte ich über die Jahre an vielen verschiedenen Jacken in extremsten Bedingungen (Kita-Alltag) beobachten das manche 3-Lagen Jacken (Trollkids, 20.000er Wassersäule) einer Windjacke entsprechen., etablierte Outdoormarken (Berghaus, Marmot) deutlich zuverlässiger sind. Und wenn es drauf ankommt die reine Decathlon-Regenjacke ohne Atmungsaktivität dann tatsächlich den ganzen Tag trocken hält.
Wirklich überzeugt bin ich allerdings von diesen Goretex flicken, ich dachte die fallen irgendwann ab. Die halten bei mir Jahre. Also falls eure Jacken nur punktuell kaputt sind, kann man sie noch retten.
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icefreak hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Empfehlung für Torso Matte gesuchtMein Solo Setup beinhaltet eine gekürzte (billige) Schaum-Isomatte (7mm dick mit silberner Beschichtung, 122g) und die Forclaz MT500 in S (348g). Beide Matten sind ca. 120cm lang. Aus Erfahrung benutze ich nie wieder eine Luftmatte ohne Backup darunter, möchte den Komfort aber nicht missen.
Die Schaummatte nutze ich als Burrito, die Forclaz kommt passend gefaltet als Rückenpolster in mein Rückenfach.
Nur bei starkem Frost kommt dann die dicke RidgeRest Solar R (R-Wert 3,5) mit, die ist selbst gekürzt immer noch klobig, aber bei Kälte gelten andere Maßstäbe.
Leider ist die Forclaz Matte nicht mehr so richtig erhältlich.
Eventuell wäre noch die STS Ultralight SI in XS (377g, 125cm lang) eine Option, die habe ich mir bei Kleinanzeigen geschossen. Die Forclaz ist aber dicker und bequemer.
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icefreak hat eine Reaktion von Schlurfer erhalten in AirPack 1.0 oder UL anders interpretiertEtwas zum Nähen und den Features:
Die Träger wurden aus mehreren Lagen genäht:
300den RS Cordura 5mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) 5mm offener Schaumstoff (aufgrund Mindestbestellmenge habe ich jetzt einen Vorrat fürs Leben) festes Netzgewebe (Eyelet? Müsste mal alte extex Rechnunge rauskramen) Die Träger wurden, teils durch Teppichklebeband fixiert, am Rand zunächst mit Zickzackstich geheftet und dann wurde 20mm Ripsband angesteppt.
So kann ich optimal alle Schlaufen anbringen und erhalte mein gewünschtes flaches Design.
Ein sehr spezielles Feature sollte ein absolutes Low-Profile Band sein, für Reflektoren oder Blinkies. Habe ich mir irgendwo abgeschaut, natürlich. Die Verstärkung mit Schrumpfschlauch erforderte eine spezielle Methodik: man schrumpft ein passende Stahlmaß mit ein, dann schrumpft es nicht zu klein. Man könnte auch ein passenderes Material mit der korrekten Endgröße verwenden, aber das hatte ich nicht.
Bei den Schlitzen ist Präzision vonnöten. Abgesteppt dann mit schmaler Raupe AKA Bartack:
Anschließend mit einer übriggebliebenen Tube Reparaturkleber rückwärtig versiegelt. Hoffentlich hält das Zeug, ich hatte leider keinen Seamsealer da, war wieder mal alle.
Das Innenleben, das muss vor allem hell sein, die Augen werden ja auch nicht besser:
Ja, ist ein spürbarer Mehraufwand, aber extra für Euch habe ich mal den Taschenrechner gequält: bei ca. 0,7m² Inlinerfläche mit 70g/m² Flächengewicht kommt man auf rund 49g. Und es ist sehr wasserfest sowie extrem handlich, man spart sich die Hantiererei mit Müllsack-Inlinern, die nach einiger Zeit dann selber Müll sind.
Nach der Tour hatte ich dann Zeit, die innere Befestigung am Wandermädelrucksack vorzunehmen. Dazu verwende ich ein festes planenartige Material von extex, das ist auch teilweise als Verstärkung im Hohlsaum drin.
Das ist definitiv nicht auf meinem Mist gewachsen, wollte ich aber mal als sehr schlanke Lösung probieren. Man wickelt tatsächlich einen sehr kompakten, faltenfreien Falz, scheint zu funktionieren.
Aber ich hatte wieder mal etwas ELEMENTAR wichtiges vergessen! Dann suche ich jedesmal nach einer Fläche, wo ich das da noch rantackern kann, ohne „Dichtflächen“ zu lochen.
Das ist nur ein Spaßetikett, ich nähe im Grunde nur für mich (und das Wandermädel):
Verwendete Garne und Nadeln:
belastete Stellen 60er Aman Serafil / Seraton und 100er Jeansnadel mit „Titan“beschichtung unbelastete Stellen, vor allem der Liner: 60er Microtex-Nadel und Corespun (müsste 75er sein) Warum die 60er Microtex? Die 70er habe ich alle beim Tarp Nähen verbraucht, da bleiben die 60er über.
Maschinen:
Gritzner Tippmatic 1035 mit DFT Schließnähte mit der guten alten Veritas 8014/2 aus den 50ern -
icefreak hat eine Reaktion von Schlurfer erhalten in AirPack 1.0 oder UL anders interpretiertWinterflucht mit Handgepäck - das war der Plan.
Wandern, aber in festen Quartieren übernachten mit einigermaßen leichtem Gepäck kompatibel zu den Vorschriften des irischen Billigfliegers führten zu einem speziellen Design eines „AirPacks”:
Das Konstruktionsprinzip entspricht in etwa dem Design von Ray Jardin. Folgende Überlegungen und Randbedingungen standen am Anfang:
Maximal Größe (konstruiert) 40cm x 30cm x 20cm entsprechend den Vorschriften für kostenloses Handgepäck. klares Design für sicheres Handling beim Transport robuste, stabile Außenhülle um Flixbus und Co. gewachsen zu sein hohes Maß an Wasserfestigkeit trinkblasenkompatibel verstaubare Schulterträger und ggf. Hüftband unauffällige Erweiterungsmöglichkeiten komfortable Kontaktflächen So entstand ein Entwurf mit folgende Features:
kubisches Design 300den RS Cordura außen leichtes RS Nylon als Futter und für den Rollverschluß komplett separat eingehängter Inliner aus dünnem, hellen RS-Material mehrlagige Schulterträger mit verstellbarem Brustgurt und Schlauchführung große RV-Tasche an der Front (Innenmaß 25x25cm) separates Rückenfach für Trinkblase und ggf. Sitzmatte pro Pack insg. 12 kleine Schlaufen für optionale Bekordelung (Wanderstöcke anbringen usw.) stabile Befestigung für Reflektorband oder Blinklicht auffällige Greifschlaufe aus Mantel von gebrauchtem Kletterseil Reflektorschlaufen am Schulterträger Da diesmal ein Wandermädel mit am Start war, wurden zwei Exemplare gefertigt. Das Wandermädel bekam exklusiv ein 25mm Hüftband, ich hingegen meine 38mm MOTASY-Schnittstelle zur Handybefestigung mittels SP Connect Adapters und taktischer Schnalle (im Bild unten am linken Träger zu sehen).
MOTASY heißt „Modulares Taschensystem“ und ist meine hauseigene Schnittstelle an allen meinen Backpacks, um eine einheitliche Befestigung von Zubehör zu gewährleisten. Zusammen mit den Brustgurten und dem Gummikordel-Gebamsel konnte ich so Dinge aus dem Bestand nachnutzen.
Ein weiterer Unterschied betraf leicht eingekürzte Schulterträger beim Wandermädel, aufgrund der sehr kleinen Rumpfgröße. Ansonsten passt der AirPack mit seinen konstruierten Außenmaßen von 38x28x17cm gerade für kleine Menschen hervorragend.
Im Flieger
Nach problemloser Sicherheitskontrolle und Boarding passten die AirPacks einwandfrei unter den Sitz vom Vordermann. Da ist sogar noch Luft! Ich schätzte dann die Breite, anhand der auf dem Rückflug mitgenommenen (vor Ort erworbenen) Wanderstöcke, auf 48cm. Da kann man also noch was unter den Rolltopverschluß packen.
Auf dem Trail
Wir waren 2 Tage auf dem GR 221 unterwegs und die AirPacks haben sich auf Anhieb bewährt. Die wurden nur einmal probe getragen, ich bin mit meinem Exemplar Getränke und Snacks holen gegangen, kurz vor der Abreise.
Auch bei starkem Regen drang kein Wasser ein, das Volumen war für eine Art „Hüttentour” mit ca. 20l mehr aus ausreichend und die Kontaktflächen aus einer Art Netzmaterial und 5mm offenem Schaumstoff erwiesen sich als sehr bequem.
Was nicht so gut funktionierte:
Beide Trinkblasen waren mit meinem gedachten Aufhängemechanismus nicht wirklich kompatibel (hier ohne Trinkblase)
Während beim Wandermädel die Sirex Sitzmatte auf den Millimeter genau hineinpasse, hatte der steife und dicke Plastehaken der Camelbag-Kopie keine Chance, an dem G-Haken oder den Schlaufen Platz zu finden. Ein Stück Schnur, zur Schlaufe geknotet, schaffte dann Abhilfe.
Meine Schnallen am Schulterträger, waren mangels Neuteile irgendwelchen gebrauchten und das recht dünne extex 20-mm-Band rutschte gerade lastfrei recht schnell durch.
Das blaue RS-Außenmaterial war in punkto Wasserfestigkeit leider ein Fehlgriff, aber die innere (teurere) Polyestervariante hat letztlich das eindringende Wasser abgehalten.
Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit hatte ich kein System zum „inneren“ Schließen des Rolltopverschlusses. Aber wir bekammen das immer irgendwie wasserfest zusammengerollt.
Wenn man die Handgepäckmaße wirklich einhalten möchte, gestaltet sich das formgerechte Packen sehr anspruchsvoll. Mit Trinkblase beult der Rücken schon deutlich aus. Sonst hängt bei meinen MYOG Rucksäcken die Blase hinter der eingerollten Isomatte, da ist die Form viel stabiler. Hier kann man nur möglichst locker Packen, damit sich das von selber zurechtzurrt, sobald man damit wandert.
Das wichtigste - die Waage!
Mein Airpack wiegt nackig 327g, die Wandermädel-Edition 340g (nun ein paar Gramm mehr, dazu später).
Noch ein paar Detailfotos:
Das verstaubare Hüftband der Wandermädel-Edition (hier ganz faul nur außen zusammengezurrt):
Detail am Träger:
Rolltopverschluß (die Schnalle hat eine geniale Klemmwirkung!):
Die RV-Tasche:
Abnehmbare Gummikordel:
BTW, wenn man den Stopper lange am selben Platz lässt, bricht der Gummi regelrecht durch. Stopper immer ans Ende schieben beim Lagern, ist nun meine Devise, und einige Zentimeter Reserve einplanen.
Mitten im Tramuntana-Gebirge:
Die Jacke hinten zu befestigen hat sich nicht bewährt, ungünstiger Hebel. Aber wir konnten an dem Kordelzeug letztlich die Stöcke seitlich gut befestigen und sind auf der Rückreise so auch unbehelligt in den Flieger eingestiegen, obwohl die Stöcke deutlich länger als 40cm waren.
Fazit: auch wenn das nicht das klassische UL-Setup ist, haben sich die UL-Prinzipien hier auch bewährt: an die Situation angepasst, mit den nötigen Features eine individuelle Lösung zu finden. Wir waren sehr zufrieden mit den AirPacks und werden die vielleicht sogar mal für eine extrem leichtgewichtige Übernachtung mir Tarp in klassischer UL-Manier nutzen.
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icefreak reagierte auf Linnaeus in AirPack 1.0 oder UL anders interpretiertOT: Nur zur Warnung: Das kann (bei Ryanair) gründlich schiefgehen. Schon mehrfach erlebt!
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icefreak reagierte auf Gibbon in Artikel: Kerstin erfror kurz vor dem Gipfel des Großglockners : Wann werden schlechte Entscheidungen zum Verbrechen?Ich habe @Lolaine Satz mit dem spekulieren anders verstanden, eher in dem Sinne "Man kann nicht wissen, was dort passiert ist". Eine Aufforderung zum Spekulieren habe ich daraus nicht vernommen.
Frage: Wieso ist es respektlos über die Dinge zu reden, die dort am Berg falsch gelaufen sein könnten? Wir müssen den Beteiligten ja nicht Straftaten oder Versagen andichten. Jedoch wirft diese tragische Geschichte direkt mehrere Themen auf, die wir hier im Forum meiner Meinung nach besprechen sollten:
- Risiko- und Gefahreneinschätzung bzw. generelles Verhalten am Berg: Da kann man gar nicht genug informieren. Bin selbst in jungen Jahren mangels Wissen, mangels geeigneter Ausrüstung und durch falsche Entscheidungen nach einer Hochtour in den Alpen im Krankenhaus gelandet. Das hätte auch übler enden können.
- Die rechtliche Komponente, zu der schon @khyal und @icefreak was gesagt haben: War mir nicht bekannt, dass ich, wenn ich ne Wandertour für meine Freunde oder meinem Ü80 Vater aussuche, direkt rechtlich verantwortlich für meine Mitwanderer bin. Gut das @Lolaine auf das Thema hingewiesen hat. Da werde ich in Zukunft Touren dann vielleicht etwas konservativer aussuchen.
- Das Verhalten unter Extremsituationen und unter Schock: Leider auch schon selbst erlebt, dass man selbst oder andere in Extremsituationen oder unter Schock irrationale Entscheidungen treffen und eben nicht das machen, was sinnvoll und nötig wäre. Auch darüber kann und sollte man hier im Forum sprechen, wie man damit umgehen oder das richtige Verhalten trainieren kann.
@Biker2Hiker ich gebe dir in dem Punkt recht, wir sollten nicht wie Klatsch- und Tratschtanten über den Tathergang beim Großglockner-Fall spekulieren. Das wäre pietätlos. Jedoch ergeben sich aus den bekannten Fakten Fragen und Themen, die man schon hier im Forum besprechen sollte (vielleicht in neuen Fäden). Damit in Zukunft Wir und andere Menschen, die über das Forum hier stolpern, besser vorbereitet auf Tour gehen und Gefahrensituationen vermeiden oder bewältigen können.
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icefreak hat eine Reaktion von yesoryes erhalten in Packliste Dolomiten erkunden im FrühjahrAn sich eine ganz ordentliche Packliste.
Hinweis: Gas kann bei kalten Temps versagen, Wintermischung mitnehmen und ggf Wärmepad drunterlegen (bitte im Fachhandel oder beim Hersteller das genaue Handling erfragen)
UNBEDINGT Gamaschen mitnehmen, auch wenn Du „nur“ erkundest! Zack, ist der Fuß bis zum Knie in nassem Altschnee.
OT: Hab mal paar Jahre im südlichen BY gewohnt, war da zu allen Jahreszeiten wandern.
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icefreak hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Artikel: Kerstin erfror kurz vor dem Gipfel des Großglockners : Wann werden schlechte Entscheidungen zum Verbrechen?Uns wurde das beim MTB Guide Kurs regelrecht eingebläut,das wir nun als „Experten“ schauen müssen, mit wem wir durch das Unterholz eiern.
Eine an sich sinnvolle Regelung wurde leider ins beliebig definierbare erweitert, ist damit nicht mehr abzugrenzen, und führt dazu, das man dann lieber doch nicht mit blutigen Anfängern klettern geht oder den unbekannten Biker erstmal aushorchen muss.
https://www.juraforum.de/lexikon/garantenstellung
Alles verständlich, etwa die Garantenstellung bei Ehepartnern (bewusste Entscheidung, füreinander in allen Wechselfällen des Lebens einzustehen) oder beim Sicherheitsbeauftragten im beruflichen Kontext, der ja ausdrücklich beauftragt ist und - hier kommt der entscheidende Punkt - weisungsbefugt ist.
Interessant wird es aber hier (Zitat Quelle oben)
Wie man allerdings dem Kumpel vom Kumpel, den dieser zur alpinen Bergtour einfach mitbringt, angesichts dessen völlig veralteten Klettersteigsets und ohne Helm, wirksame Weisungen erteilen kann, ist mir immer noch völlig unklar.
Alles schon so ähnlich passiert, musste paar mal schon stinkig werden und leicht eskalieren lassen, weil eine Trennung der Aktivitäten vor Ort faktisch nicht möglich war.
Es ist unerheblich, was wir hier denken, und wie das mit dem propagierten Bild des mündigen, selbstbestimmt handelnden Staatsbürgers übereinstimmt, wenn dann nach Eintritt des Schadens ein Schuldiger gesucht wird (und glaubt mir, da werden Richter plötzlich unerwartet kreativ!).
Manchmal ist es der Geschädigte selber, der sich noch gesundstoßen will, gab da den Fall vom Fahren einer Gruppe Rennradler im Peleton / Windschatten, es gab mehrere Stürze, einer wollte seine Mitfahrer verantwortlich machen. Das Urteil, ein wahrer Lichtblick in der Misere, hat dann auf das erhöhte und durch freiwillige Teilnahme in Kauf genommene Risiko beim Windschatten abgestellt.
So ist leider die Situation, das will immer keiner glauben, und da haben wir noch gar nicht über den Fragebogen der Krankenkasse bei Unfällen geredet (gab es andere Beteiligte).
Augen auf bei der Partnerwahl, in diesem Sinne!
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icefreak hat eine Reaktion von khyal erhalten in Artikel: Kerstin erfror kurz vor dem Gipfel des Großglockners : Wann werden schlechte Entscheidungen zum Verbrechen?Uns wurde das beim MTB Guide Kurs regelrecht eingebläut,das wir nun als „Experten“ schauen müssen, mit wem wir durch das Unterholz eiern.
Eine an sich sinnvolle Regelung wurde leider ins beliebig definierbare erweitert, ist damit nicht mehr abzugrenzen, und führt dazu, das man dann lieber doch nicht mit blutigen Anfängern klettern geht oder den unbekannten Biker erstmal aushorchen muss.
https://www.juraforum.de/lexikon/garantenstellung
Alles verständlich, etwa die Garantenstellung bei Ehepartnern (bewusste Entscheidung, füreinander in allen Wechselfällen des Lebens einzustehen) oder beim Sicherheitsbeauftragten im beruflichen Kontext, der ja ausdrücklich beauftragt ist und - hier kommt der entscheidende Punkt - weisungsbefugt ist.
Interessant wird es aber hier (Zitat Quelle oben)
Wie man allerdings dem Kumpel vom Kumpel, den dieser zur alpinen Bergtour einfach mitbringt, angesichts dessen völlig veralteten Klettersteigsets und ohne Helm, wirksame Weisungen erteilen kann, ist mir immer noch völlig unklar.
Alles schon so ähnlich passiert, musste paar mal schon stinkig werden und leicht eskalieren lassen, weil eine Trennung der Aktivitäten vor Ort faktisch nicht möglich war.
Es ist unerheblich, was wir hier denken, und wie das mit dem propagierten Bild des mündigen, selbstbestimmt handelnden Staatsbürgers übereinstimmt, wenn dann nach Eintritt des Schadens ein Schuldiger gesucht wird (und glaubt mir, da werden Richter plötzlich unerwartet kreativ!).
Manchmal ist es der Geschädigte selber, der sich noch gesundstoßen will, gab da den Fall vom Fahren einer Gruppe Rennradler im Peleton / Windschatten, es gab mehrere Stürze, einer wollte seine Mitfahrer verantwortlich machen. Das Urteil, ein wahrer Lichtblick in der Misere, hat dann auf das erhöhte und durch freiwillige Teilnahme in Kauf genommene Risiko beim Windschatten abgestellt.
So ist leider die Situation, das will immer keiner glauben, und da haben wir noch gar nicht über den Fragebogen der Krankenkasse bei Unfällen geredet (gab es andere Beteiligte).
Augen auf bei der Partnerwahl, in diesem Sinne!
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icefreak hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Welches Ultralight Messer?Die Sanrenmu Messer haben sehr ordentliche Stähle, öfter mal am Wetzstahl/keramik abziehen sollte reichen.
Diese neuen Wunderstähle, das sehe ich als gelernter Metaller etwas nüchterner, die kochen auch nur mit Wasser.
Alles ab 440C sind brauchbare Stähle, da ist dann die Schneidengeometrie und vor allem korrekte Wärmebehandlung wichtiger.
Messer besitzen und nutzen heißt nun mal Pflege. Außer Du nimmst Wegwerfklingen oder ein Keramikmesser. Von meinen genannten Messern habe ich das Fixed schon einige Jahre im Gebrauch und habe es einmal nachgeschlifen auf einem Wasserstein. Hauptsächlich, um die Schärfe zu erhöhen.
Ich gehe davon aus, dass Messer Werkzeuge sind und als solche auch kaputt gehen können oder verloren gehen. Dann tun mir die 15 oder 25€ nicht so weh, wird ein neues geordert. So wie man das mit einem Schraubenzieher macht, der rund geworden ist.
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icefreak hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Welches Ultralight Messer?Zwei Alternativen:
Sanrenmu 7112: ein kleines Folder mit sehr scharfem Hohlschliff, Klinge real 6cm, 36g (um die 15€) Sanrenmu 7130: fixed mit recht breiter ca. 7cm Klinge, V-Schliff mit Sekundärphase, verträgt noch einen Nachschliff mit etwas kleinerem Winkel (also spitzer)(ca. 25€) Das Folder wäre mein Gewichts/Leistungssieger, ein echtes Messer mit Nutzwert und kein Spielzeug. Ein Vollmetall-Gentleman-Messer, das auch im Alltag begeistert.
Da kann man Kordeln zerschneiden, Brötchen einigermaßen zerteilen, Gemüse zerkleinern, Späne schnitzen usw.
Das Fixed: da hat man schon was in der Hand, hält leichtes Batoning aus, für den gröberen Einsatz. Um die 80g mit Kydex Scheide, dünner Umwicklung (ohne Perlenkette gewogen). Mit MYOG Cordura Scheide deutlich schlanker und paar Gramm leichter, dazu an Riemen anzubringen.
Beide Messer haben gescheite Stähle und lassen sich auf guten Steinen nachschärfen. Vor allem das Fixed ist nicht 100% rostfrei, also wenn man wickelt, trocken halten.
Klingenlängen gemessen am scharfen Bereich.
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icefreak hat eine Reaktion von Barbarix erhalten in AirPack 1.0 oder UL anders interpretiertWinterflucht mit Handgepäck - das war der Plan.
Wandern, aber in festen Quartieren übernachten mit einigermaßen leichtem Gepäck kompatibel zu den Vorschriften des irischen Billigfliegers führten zu einem speziellen Design eines „AirPacks”:
Das Konstruktionsprinzip entspricht in etwa dem Design von Ray Jardin. Folgende Überlegungen und Randbedingungen standen am Anfang:
Maximal Größe (konstruiert) 40cm x 30cm x 20cm entsprechend den Vorschriften für kostenloses Handgepäck. klares Design für sicheres Handling beim Transport robuste, stabile Außenhülle um Flixbus und Co. gewachsen zu sein hohes Maß an Wasserfestigkeit trinkblasenkompatibel verstaubare Schulterträger und ggf. Hüftband unauffällige Erweiterungsmöglichkeiten komfortable Kontaktflächen So entstand ein Entwurf mit folgende Features:
kubisches Design 300den RS Cordura außen leichtes RS Nylon als Futter und für den Rollverschluß komplett separat eingehängter Inliner aus dünnem, hellen RS-Material mehrlagige Schulterträger mit verstellbarem Brustgurt und Schlauchführung große RV-Tasche an der Front (Innenmaß 25x25cm) separates Rückenfach für Trinkblase und ggf. Sitzmatte pro Pack insg. 12 kleine Schlaufen für optionale Bekordelung (Wanderstöcke anbringen usw.) stabile Befestigung für Reflektorband oder Blinklicht auffällige Greifschlaufe aus Mantel von gebrauchtem Kletterseil Reflektorschlaufen am Schulterträger Da diesmal ein Wandermädel mit am Start war, wurden zwei Exemplare gefertigt. Das Wandermädel bekam exklusiv ein 25mm Hüftband, ich hingegen meine 38mm MOTASY-Schnittstelle zur Handybefestigung mittels SP Connect Adapters und taktischer Schnalle (im Bild unten am linken Träger zu sehen).
MOTASY heißt „Modulares Taschensystem“ und ist meine hauseigene Schnittstelle an allen meinen Backpacks, um eine einheitliche Befestigung von Zubehör zu gewährleisten. Zusammen mit den Brustgurten und dem Gummikordel-Gebamsel konnte ich so Dinge aus dem Bestand nachnutzen.
Ein weiterer Unterschied betraf leicht eingekürzte Schulterträger beim Wandermädel, aufgrund der sehr kleinen Rumpfgröße. Ansonsten passt der AirPack mit seinen konstruierten Außenmaßen von 38x28x17cm gerade für kleine Menschen hervorragend.
Im Flieger
Nach problemloser Sicherheitskontrolle und Boarding passten die AirPacks einwandfrei unter den Sitz vom Vordermann. Da ist sogar noch Luft! Ich schätzte dann die Breite, anhand der auf dem Rückflug mitgenommenen (vor Ort erworbenen) Wanderstöcke, auf 48cm. Da kann man also noch was unter den Rolltopverschluß packen.
Auf dem Trail
Wir waren 2 Tage auf dem GR 221 unterwegs und die AirPacks haben sich auf Anhieb bewährt. Die wurden nur einmal probe getragen, ich bin mit meinem Exemplar Getränke und Snacks holen gegangen, kurz vor der Abreise.
Auch bei starkem Regen drang kein Wasser ein, das Volumen war für eine Art „Hüttentour” mit ca. 20l mehr aus ausreichend und die Kontaktflächen aus einer Art Netzmaterial und 5mm offenem Schaumstoff erwiesen sich als sehr bequem.
Was nicht so gut funktionierte:
Beide Trinkblasen waren mit meinem gedachten Aufhängemechanismus nicht wirklich kompatibel (hier ohne Trinkblase)
Während beim Wandermädel die Sirex Sitzmatte auf den Millimeter genau hineinpasse, hatte der steife und dicke Plastehaken der Camelbag-Kopie keine Chance, an dem G-Haken oder den Schlaufen Platz zu finden. Ein Stück Schnur, zur Schlaufe geknotet, schaffte dann Abhilfe.
Meine Schnallen am Schulterträger, waren mangels Neuteile irgendwelchen gebrauchten und das recht dünne extex 20-mm-Band rutschte gerade lastfrei recht schnell durch.
Das blaue RS-Außenmaterial war in punkto Wasserfestigkeit leider ein Fehlgriff, aber die innere (teurere) Polyestervariante hat letztlich das eindringende Wasser abgehalten.
Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit hatte ich kein System zum „inneren“ Schließen des Rolltopverschlusses. Aber wir bekammen das immer irgendwie wasserfest zusammengerollt.
Wenn man die Handgepäckmaße wirklich einhalten möchte, gestaltet sich das formgerechte Packen sehr anspruchsvoll. Mit Trinkblase beult der Rücken schon deutlich aus. Sonst hängt bei meinen MYOG Rucksäcken die Blase hinter der eingerollten Isomatte, da ist die Form viel stabiler. Hier kann man nur möglichst locker Packen, damit sich das von selber zurechtzurrt, sobald man damit wandert.
Das wichtigste - die Waage!
Mein Airpack wiegt nackig 327g, die Wandermädel-Edition 340g (nun ein paar Gramm mehr, dazu später).
Noch ein paar Detailfotos:
Das verstaubare Hüftband der Wandermädel-Edition (hier ganz faul nur außen zusammengezurrt):
Detail am Träger:
Rolltopverschluß (die Schnalle hat eine geniale Klemmwirkung!):
Die RV-Tasche:
Abnehmbare Gummikordel:
BTW, wenn man den Stopper lange am selben Platz lässt, bricht der Gummi regelrecht durch. Stopper immer ans Ende schieben beim Lagern, ist nun meine Devise, und einige Zentimeter Reserve einplanen.
Mitten im Tramuntana-Gebirge:
Die Jacke hinten zu befestigen hat sich nicht bewährt, ungünstiger Hebel. Aber wir konnten an dem Kordelzeug letztlich die Stöcke seitlich gut befestigen und sind auf der Rückreise so auch unbehelligt in den Flieger eingestiegen, obwohl die Stöcke deutlich länger als 40cm waren.
Fazit: auch wenn das nicht das klassische UL-Setup ist, haben sich die UL-Prinzipien hier auch bewährt: an die Situation angepasst, mit den nötigen Features eine individuelle Lösung zu finden. Wir waren sehr zufrieden mit den AirPacks und werden die vielleicht sogar mal für eine extrem leichtgewichtige Übernachtung mir Tarp in klassischer UL-Manier nutzen.
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icefreak hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in AirPack 1.0 oder UL anders interpretiertJetzt habt ihr mich mit den Kordeln so weit, dass ich mal was für Euch geflochten habe:
* elastische Kordel such …