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Blickpunkt reagierte auf Beitrag im Thema:
neue Pläne für Garmin inReach
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Man zahlt eine jährliche Grundgebühr (Bereitstellungspreis) und kann zusätzlich flexibel Tarife buchen. Es war auch schon immer möglich, diese Tarife wieder zu pausieren. Bislang funktionierte die SOS-Funktion nur dann, wenn man zusätzlich zur Jahresgebühr auch einen aktiven Tarif gebucht hatte. War der Tarif pausiert, gab es auch kein SOS. Jetzt lässt sich die SOS-Funktion auch bei einem pausierten Tarif nutzen (bis zu 12 Monate nach der Deaktivierung). Das bedeutet konkret: Wenn du die jährliche Grundgebühr bezahlt hast und einen Tarif buchst, den du danach wieder pausierst, bist du im Notfall trotzdem weiterhin über SOS abgesichert. Das war vorher nicht möglich.
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scissorsmountain reagierte auf Beitrag im Thema:
Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
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Sebastiaan reagierte auf Beitrag im Thema:
Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
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Alles gut, ich bin völlig entspannt! 😉 Mir ist schon klar, dass das eine bewusste rhetorische Übertreibung von RaulDuke war. Mir ging es lediglich darum aufzuzeigen, dass solche extremen Zuspitzungen einem Einsteiger bei der praktischen Entscheidungsfindung oft nicht wirklich weiterhelfen. Was das Gewicht angeht, sind wir uns völlig einig: Mit knapp 1,3 kg ist das Portal 1 streng genommen nicht mehr im kompromisslosen Ultraleicht-Bereich angesiedelt. Aber genau das hat Sebastiaan ja in seinem Post von gestern selbst klargestellt. Er sieht sich aktuell mit seinem Setup eher im "L"- als im "UL"-Bereich und möchte als Anfänger verständlicherweise nicht direkt mit extrem spezialisierter Ausrüstung experimentieren. Genau unter diesem Gesichtspunkt finde ich die Wahl so passend. Das Portal ist leicht genug, um den Rucksack nicht unnötig zu beschweren, bietet aber genau den Puffer und die Vielseitigkeit, die man sich wünscht, wenn man ein einziges Zelt für grundverschiedene Szenarien sucht. Was mir dabei aber noch wichtig ist: Das bedeutet absolut nicht, dass das Portal ein reines "Einsteiger-Zelt" ist, das man irgendwann zwangsläufig ersetzt, sobald man mehr Erfahrung gesammelt hat. Im Gegenteil! Auch als "Profi" bzw. sehr erfahrener Trekker greift man gerne auf genau solche verlässlichen Generalisten zurück, wenn die Bedingungen variieren oder man schlichtweg den Wert eines sturmfesten, freistehenden Zelts mit top Belüftung schätzt. Man "entwächst" diesem Zelt also nicht einfach.
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superflow reagierte auf Beitrag im Thema:
Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
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Sebastiaan reagierte auf Beitrag im Thema:
Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
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khyal reagierte auf Beitrag im Thema:
Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
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@RaulDuke Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen. Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen. Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen: Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm. Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich. @Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.
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Sebastiaan reagierte auf Beitrag im Thema:
Zelt für Skandinavien inkl. mglw. Island (Solid Inner, "sturmfest") und ein zweites für Schönwetter
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Gute Wahl, das hätte ich dir auch empfohlen! Mein eigenes Portal 1 hat mich schon zuverlässig auf die unterschiedlichsten Touren begleitet – egal ob in die Alpen (auch auf Schnee), nach Skandinavien oder ans Meer. Für mich ist es das perfekte Zelt für fast jede Situation. Einzig bei echtem Schneefall kam es bei mir noch nicht zum Einsatz. Soweit ich weiß, ist es nicht als reines Winterzelt konzipiert, aber da habe ich keine eigenen Erfahrungswerte. Nachdem ich zuvor jahrelang ein einwandiges Zelt genutzt habe, würde ich nie wieder zurücktauschen. Das morgendliche Kondenswasser war einfach nur frustrierend. Das Portal ist dagegen eine echte Offenbarung: Das Raumklima ist super, es bildet sich kaum Kondensfeuchtigkeit und man kann sich nachts entspannt umdrehen, ohne direkt mit dem Schlafsack an eine nasse Wand zu wischen. Ein weiterer riesiger Pluspunkt: Zur Not steht es auch komplett frei. Gerade auf steinigem Boden, wo man nicht jeden Hering in die Erde bekommt, ist das extrem praktisch. Ich bin fest davon überzeugt, dass du mit deinem Portal 1 eine großartige Zeit haben wirst!
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Gibbon reagierte auf Beitrag im Thema:
Bestellung bei Aliexpress über 150€
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Deswegen kommt auch nicht weniger aus China. Die Händler bestellen ja auch nur Containerweise das Zeug in China und verkaufen es hier.
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Ich hab mal einen 10W Laserschneider bestellt (Mecpow X3 Pro) für knapp 200€ bestellt. Da musste ich garnichts extra zahlen, war aber glaub ich schon in einem EU Lager. Die Qualität des Lasers war übrigens für den Preis ungewöhnlich gut, gravieren, Holz schneiden etc. geht alles ohne Probleme und sehr genau. Auch alles andere was ich da bestellt habe wie Kompressor Kühlbox, Vakuumpumpe, elektrischer Kettenzug, Seilwinde usw. funktioniert alles einwandfrei. Von daher kann ich schonmal nichts negatives über Aliexpress berichten Also wenn der Quillt schon in einem EU Lager ist würde ich den bestelle, wenn der erst aus China kommt, könnten extra Kosten auf dich zukommen.
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ulala reagierte auf Beitrag im Thema:
Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
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kra reagierte auf Beitrag im Thema:
Welche Powerbank
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Ich hab die Nitecore. Ladezeit hat mich noch nie beschäftigt. Bei Solarladen eh egal, und sonst hat's mich nie gekümmert. Kommt halt immer drauf an wofür man es nutzt.
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Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Shabeel antwortete auf Shabeel's Thema in Ausrüstung
@khyal (Vorprogrammierte Nachrichten): Ja, das geht absolut und ist eines der genialsten Features für "nasse", kalte oder stressige Einsätze! Du definierst einfach vor der Tour in der Handy-App deine festen Sätze (z.B. "Alles okay", "Könnt nachkommen", usw.). Wenn das Gerät dann wasserdicht im Aquapac auf dem Deck klemmt oder du dicke Handschuhe trägst, bleibt das Handy sicher verstaut. Du nutzt dann einfach den Button am Meshtastic-Gerät, um durch diese Nachrichten zu zappen und sie per Knopfdruck abzusenden. Wer selber basteln kann dafür auch einen Drehregler nehmen, in der Software ist dieser schon programmiert, man muss nur angeben an welchen Pins er gelötet ist und schon funktioniert er. @6feet10 Ganz klare Antwort: Nein, langes Warten lohnt sich eigentlich nicht. Die grundlegende Hardware ist weitgehend "ausentwickelt". Es gibt in der EU einen gesetzlichen Höchstwert für die Sendeleistung auf diesen Frequenzen. Dieser Maximalwert wurde von der aktuellen Hardware bereits erreicht – da kommt in Zukunft also nicht plötzlich ein Gerät, das legal zehnmal stärker funkt. Auch die Einzelteile für das perfekte Gerät sind schon längst auf dem Markt: - Es gibt extrem stromsparende Boards (mit nRF52-Chip). - Es gibt leistungsstarke Sender (wie beim Heltec V4 oder dem E22-Modul). - Es gibt extrem sparsame E-Ink Displays. Was aktuell als fertiges kommerzielles Produkt im Laden noch fehlt, ist schlichtweg die Kombination aus allem: Ein stromsparender Chip gepaart mit einem starken Sender und einem E-Ink Display. Genau das gibt es momentan nur als Community-Lösungen zum Selbstbauen. Hier kann man durchaus erwarten, dass in nächster Zeit mal etwas Fertiges von den Herstellern rauskommt. Aber abgesehen davon gibt es hardwareseitig schon alles. Die wirklichen Sprünge in den nächsten 5–10 Jahren werden bei der Software (dem Mesh-Routing und der App) passieren – und die Updates ziehst du dir dann einfach kostenlos per USB-Kabel oder Bluetooth auf dein jetziges Gerät. -
Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Shabeel antwortete auf Shabeel's Thema in Ausrüstung
@khyal Da liegst du mit 15 Sekunden zum Glück vieeeel zu hoch! Das ist die gute Nachricht. Bei den Standard-Einstellungen von Meshtastic ("Long Fast") dauert das Senden eines Positionspings oder einer Textnachricht nur ca. 0,5 bis 1,5 Sekunden. Das Gerät funkt aber nicht nur wenn du aktiv etwas schickst. Im Hintergrund sendet das Meshtastic-Protokoll regelmäßig von ganz alleine kleine Datenpakete (sogenannte "NodeInfos" mit Akkustand, Gerätenamen und Routing-Daten), um das Netzwerk am Leben zu halten. Unterm Strich gibt es über den Tag verteilt also deutlich mehr Sende-Impulse (Traffic), als man als User aktiv mitbekommt. Da diese Pakete aber extrem winzig und schnell gesendet sind, reißt der hohe Sendestrom (500-750 mA) am Ende des Tages trotzdem kein riesiges Loch in den Akku. Hier kommt die kleine schlechte Nachricht: Das Datenblatt sagt 75 mA für den ESP32. Das stimmt für den nackten Chip. Auf dem Heltec V4 hängen aber noch der Spannungsregler, die Ladeschaltung, der USB-Chip und das Display (selbst wenn es aus ist). In der Realität zieht das gesamte Board beim reinen Lauschen permanent eher 100 bis 120 mA. (Zum Vergleich: Ein nRF52-Board zieht im Dauer-Lausch-Modus (Bluetooth im Hintergrund an, LoRa-Chip permanent auf Empfang) nur ca. 5 bis 10 mA) Wenn ihr das wirklich auf 8 Stunden am Tag limitiert, ziehst du knapp 1 Ah pro Tag aus dem Akku. Das heißt, deine Rechnung mit der NB10000 Powerbank (umgerechnet ca. 30g Gewichtsanteil pro Tag für 2 Geräte) kommt in der Praxis trotzdem verdammt gut hin! Und was das Ganze für UL noch genialer macht: Wenn man ohnehin die dicke Powerbank zum Nachladen nutzt, braucht man am Heltec selbst gar keinen schweren 3000mAh Akku mehr mitzuschleppen. Ein kleiner 800mAh oder 1000mAh Lipo reicht als Tages-Puffer völlig aus, was das Basisgewicht des einzelnen Geräts nochmal spürbar drückt. Der neue Heltec V4 hat tatsächlich als eines der wenigen Boards einen eigenen Anschluss, nur für ein "nacktes" Solarpanel (4,7 - 6V). Für einen festen DIY-Einbau auf dem Hausdach oder einer Hütte ist das genial. Für uns Trekker macht dieser extra Ladeanschluss in der Praxis aber eigentlich wenig Sinn. Warum? Weil wir auf Tour ohnehin meistens ein handelsübliches Solarpanel mit normalem USB-Ausgang (für die Powerbank oder das Handy) dabei haben. Ein nacktes Spezial-Panel extra für das Heltec-Board mitzuschleppen, wäre totaler Quatsch. Man steckt das Board einfach über seinen normalen USB-C Port direkt an das vorhandene USB-Panel! Die Ladeelektronik auf dem Board kümmert sich dann genauso autark darum, den kleinen LiPo-Akku wieder vollzupumpen. -
Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Shabeel antwortete auf Shabeel's Thema in Ausrüstung
@Sigger CB-Funk (27 MHz) braucht eigentlich riesige Antennen (ca. 2,70 Meter), um effizient zu sein. Die kurzen Stummelantennen an Handgeräten vernichten extrem viel Leistung. Zudem prallen diese langen Wellen an Fels oft einfach dumm ab. Meshtastic hat da schon wegen der viel kürzeren Wellen (868 MHz) einen echten Vorteil: Sie beugen und streuen sich besser an Kanten. Allerdings können auch sie keinen massiven Fels oder große Erdmassen komplett durchdringen. Ich empfange hier zum Beispiel seit Kurzem einen ca. 20 km entfernten Node, zu dem ich absolut keinen Sichtkontakt habe, da ein großer Hügel im Weg ist. Die Signale bekomme ich gerade noch so mit ca. -19 dB SNR rein – Meshtastic fischt das buchstäblich auf dem letzten Loch aus dem Rauschen. Bei richtig schlechtem Wetter bricht diese grenzwertige Verbindung dann aber auch ab. (Der entfernte Node hat aber auch nur 160mw Sendeleistung, wäre es ein Heltec V4, wäre die Verbindung bei Schlechtwetter sicherlich auch möglich) Zu deinen konkreten Fragen: 1. Du brauchst keinen Schalter am Gerät, um Bluetooth auszuschalten. Das Bluetooth-Modul am Meshtastic-Node verbraucht im Standby (wenn kein Handy verbunden ist) extrem wenig Strom. Der wahre Stromfresser ist dein Handy! Der UL-Workflow sieht in der Praxis so aus: Das Handgerät (Node): Bleibt 24/7 eingeschaltet tief im Rucksack. Es lauscht permanent und speichert alle Nachrichten, die für die Gruppe reinkommen. Dein Handy: Ist im Flugmodus (Bluetooth aus). Das spart massiv Handy-Akku. Die Nutzung: Du machst Pause oder kommst an eine Wasserstelle. Du schaltest am Handy kurz Bluetooth ein und öffnest die Meshtastic-App. Innerhalb von 2-3 Sekunden verbindet sich die App mit dem Node im Rucksack und lädt alle ungelesenen Nachrichten der letzten Stunden auf den Bildschirm. Du tippst: "Wasserstelle bei Koordinate XY ist trocken, nehmt was vom Bach mit", drückst auf Senden und machst das Handy-Bluetooth wieder aus. Das ist extrem stressfrei und kostet kaum Akku. 2. Stromverbrauch: Ein Heltec V4 und "stromsparend" schließen sich leider aus. Mit einem 3000mAh Akku kommst du da vermutlich nur auf ca. 1,5 Tage. Wirklich stromsparend sind eigentlich nur Boards mit dem nRF52840 Chip. Alles, was auf dem ESP32 basiert (wie Heltec V3 oder V4), braucht einfach viel Strom. Das Problem: Es gibt aktuell nichts Fertiges auf dem Markt mit dem nRF52840, das mit kräftigen 500 mW sendet. Die haben ab Werk "nur" so viel Sendeleistung wie ein Heltec V3 (ca. 160 mW). Dafür hält ein 3000mAh Akku an so einem nRF52-Board dann aber vermutlich eine ganze Woche oder länger. 3. Die Lösung (DIY mit 1 Watt) Ich kenne leider kein fertiges kommerzielles Produkt mit stromsparendem Board und über 500 mW Ausgangsleistung. Eine Möglichkeit für Bastler wäre also: Sich ein sparsames nRF52840-Board holen, einen E22-900M30S Transceiver anlöten und ein Gehäuse drucken. Der E22 hat nämlich sogar brachiale 1000 mW (1 Watt) Sendeleistung 😉. Ich hab mir den bestellt, allerdings bisher "nur" an ein ESP32-Board gelötet. Wenn du dich dafür interessierst, es gibt dazu coole Community-Projekte, wie z.B. diese hier: Reddit: GitHub: Ebytastic -
Meshtastic: Off-Grid Kommunikation fast ohne Gewicht
Shabeel antwortete auf Shabeel's Thema in Ausrüstung
Dein Szenario mit den "Helikoptereltern" und den Kids im Camp ist das absolute Paradebeispiel für Meshtastic! Wenn du ein Board mit eingebautem Hardware-GPS nimmst (wie das LilyGO T-Echo oder den Tracker, den ich neulich verlinkt habe), braucht das Gerät kein Smartphone. Du schaltest das kleine Kästchen ein, steckst es dem Kind in den Rucksack, und das war's. Das Gerät holt sich selbst den GPS-Fix und funkt seine Position in einem von dir festgelegten Intervall (z.B. alle 15 Minuten) ins Mesh. Es gibt sogar eine "Smart Position"-Einstellung, die nur dann funkt, wenn sich das Gerät auch wirklich bewegt, um Akku zu sparen. Ja, absolut! Du brauchst dafür nicht mal eine Drittanbieter-App. Die offizielle Meshtastic-App (für Android und iOS) hat einen eigenen Reiter namens "Karte". Wenn dein Smartphone per Bluetooth mit deinem Node verbunden ist, siehst du dort alle anderen Nodes im Netzwerk als kleine Punkte (auch offline, wenn du die Karten vorher lädst). Für extrem anspruchsvolle Szenarien gibt es das ATAK (Android Team Awareness Kit). Das ist eine taktische Karten-App, die sich per Plugin direkt mit Meshtastic koppeln lässt und extrem detaillierte Offline-Karten und Tracking-Funktionen bietet. (Hab ich aber noch nie probiert). LoRa nutzt das Chirp Spread Spectrum (CSS). Das Signal funkt nicht stur auf einer einzigen Frequenz, sondern "fegt" als ansteigender oder abfallender Ton (wie das Zwitschern eines Vogels, daher "Chirp") über ein breiteres Frequenzband. Wenn jetzt der Wasserspiegel (oder ein Wald) eine bestimmte Frequenz durch Reflexion auslöscht, fehlt nur ein winziger Teil dieses Chirps. Der Rest des "Zwitscherns" kommt problemlos durch. Der LoRa-Chip rechnet die fehlenden Stücke einfach heraus und setzt das Datenpaket fehlerfrei zusammen. Deshalb ist LoRa über Wasserweiten (und auch im dichten Wald mit vielen Reflexionen an Bäumen) extrem robust und herkömmlichem Funk haushoch überlegen. Für deine Boots-Szenarien ist das System also wie gemacht! Ein kleines Update aus meiner eigenen Praxis: Ich habe mir mittlerweile den neuen Heltec V4 besorgt, der mit kräftigen 500 mW sendet (der Vorgänger V3 hatte nur knapp 160 mW). Das macht in der Praxis einen gewaltigen Unterschied: Ich konnte damit eine direkte Verbindung zu einem Node in 120 km Entfernung aufbauen. Für meine alten Meshtastic-Geräte war der komplett außer Reichweite. Noch spannender ist mein Test hier lokal im Dorf. Ich habe hier zwei V4-Geräte, die absolut keinen Sichtkontakt haben. Wir befinden uns an zwei verschiedenen Flanken desselben Berges (quasi im 90-Grad-Winkel zueinander), sodass die massive Bergkuppe genau zwischen uns liegt. Mit den alten V3-Geräten ging hier absolut gar nichts. Die beiden neuen V4 können aber problemlos miteinander kommunizieren! (der alte V3 kann den V4 natürlich auch hören, aber ist eben zu schwach um ihn zu erreichen) Dass die Verbindung zwischen den beiden starken V4-Geräten überhaupt klappt, liegt vermutlich daran, dass die LoRa-Funkwellen an gegenüberliegenden Hängen reflektiert oder an der Bergkante "gebeugt" werden. Wir haben exakt dasselbe Szenario (um den Berg herum) mit klassischen Handsprechfunkgeräten getestet: Da herrschte absolut tote Hose, nicht mal ein Rauschen kam durch. Das zeigt wirklich eindrucksvoll, was die Technik leisten kann! Noch eine witzige Beobachtung zum Schluss: In letzter Zeit sind hier einige neue Geräte aufgetaucht. Noch im Dezember habe ich nie etwas empfangen und war funktechnisch völlig alleine. Jetzt kommen sogar ständig mal Nachrichten rein wie 'Hallo from flight LH1370 FRA to KRK' oder von anderen Flugrouten über mir. (Obwohl die Meshtastic-Geräte im Flieger streng genommen natürlich auch ausgeschaltet sein müssten 😉). -
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Die Innenkehr, das Leben in Integrität - Longevity
Shabeel antwortete auf KletterTrekker's Thema in Philosophie
Spannendes Thema. Als jemand, der fast ausschließlich solo unterwegs ist und auch Zeit in buddhistischen Klöstern verbracht hat (wo man bis auf die Vormittage den restlichen Tag in Stille und allein verbringt), sehe ich das ähnlich, aber mit einer wichtigen Einschränkung. Solange man alleine draußen ist, keine Nachrichten checkt und es "nichts zu tun" gibt, fällt es leichter, eine gewisse Achtsamkeit zu entwickeln. Der Geist schweift nicht mehr so leicht in Sorgen, Trauer, Wut oder Verzweiflung ab. Alles wird leichter, der gewohnte Alltag tritt in den Hintergrund und das unmittelbare Erleben in den Vordergrund. Da beginnt genau die angesprochene "Innenkehr". Aber: Das Problem ist die Rückkehr. Sobald man wieder zu Hause ist, verfällt diese Stille extrem schnell. Die Achtsamkeit schwindet, und die gewohnten Ansichten und Gefühle kehren zurück. Am Ende bleibt oft wenig bis nichts übrig, denn die Gewohnheit ist stark (Gewohnheit = da, wo der Geist wohnt). Unser Erleben wird dadurch bestimmt, was durch die "Pforten der Wahrnehmung" (Sehen, Hören, Riechen etc.) eintritt. Wenn dort wieder der Alltag einzieht, passt sich das Erleben dementsprechend an. Meiner Erfahrung nach kann man keinen dauerhaften Gewinn aus dem Trekking ziehen, wenn man danach genauso weiterlebt wie bisher. Man muss bestimmen, was das gewohnte Erleben füttert – also die Wahrnehmung im Alltag ändern. Das heißt konkret: - Fernseher weg oder Konsum drastisch reduzieren. - Nachrichten begrenzen. - Nicht ständig auf Social Media hängen. - Nicht jedes "lustige Video", das herumgeschickt wird, ansehen und weiterleiten. - Bewusst anders auf Missachtung oder Stress reagieren. -Usw. Der einsame Trip in die Natur (oder ins Kloster) dient eigentlich nur als Referenz: Er zeigt dir, wie schön und leicht es mit weniger sein kann. Aber solange man im Alltag an den Inputs (Medien, Reize) nichts ändert, bleibt vom "Longevity"-Gefühl nichts dauerhaftes. -
Ich hab den hier von meinen Eltern quasi als Dauerleihgabe mitgenommen: https://www.knivesandtools.de/de/pt/-work-sharp-professional-precision-adjust-wsbchpaj-pro-i-schleifsystem.htm?cectid=1-22426-1&gad_source=1&gad_campaignid=23095197524&gbraid=0AAAAADt1sev_shaQQIv0q7Azpc9f0pYK9&gclid=Cj0KCQiAy6vMBhDCARIsAK8rOgmAIqG21s0d0nx88XNlqMx22VEL1qJJ_gUE3WWCEp9gC58T_LzZsrMaAlzJEALw_wcB Ich hab direkt alle Küchenmesser damit geschliffen, jedes davon rasiert jetzt, und sieht aus wie vom Profi. Hab damit mein geschenktes Böker auf 25 grad umgeschliffen (War vorher ab Werk fast 30 grad, schrecklich damit zu arbeiten) Das ist schon top, der Schliff sieht gleichmäßig und astrein aus wie ab Werk, man kann sich damit rasieren. (Wobei die Rasierschärfe ja bei keinem Stahl lange halten soll, hab ich gelesen, bei jedem Stahl kommt es nur auf die Gebrauchsschärfe an) Allerdings ist die Klinge oben halt einfach extrem dick, dadurch kann man nicht wirklich schnitzen damit. Würdest du also den Magnacut Stahl empfehlen, oder einen anderen "Superstahl" wie M390 oder Elmax, oder was es sonst so gibt? M390 soll ja schon noch schnitthaltiger sein, aber eben auch leichter ausbrechen. Rostträge (Oft fälschlicherweise als Rostfrei bezeichnet) sind ja eigentlich alle der von mir genannten, der Magnacut am meisten, aber da ich damit nicht im Meer tauchen will, ist das vernachlässigbar. Mein Ziel ist schon mir einmal was gutes zuzulegen und dann jahrelang Spaß damit zu haben. Hab ich mit meinem restlichen Equipment eig. auch so gemacht. Ich bin ja auch öfters im Jahr unterwegs, lange rumliegen würde das bei mir nie.
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So, kleines Update von meiner Seite! Ich habe jetzt mal verschiedene Messer in die Finger bekommen und konnte (teilweise durch Leihen im Bekanntenkreis) ein bisschen vergleichen. Kandidaten waren: - Böker Plus Cataclyst (440C, nachgewogen 79g) - FOX Vulpis (M390, Klingenlänge 5,5cm, nachgewogen 35g) - Fällkniven U2 (Elmax, nachgewogen 41g) Hier mein kurzes Fazit aus der Praxis (habe hauptsächlich getestet, wie sie sich beim Schnitzen von Feuerholz schlagen): Das Böker (440C): Fällt für mich raus. Die Klinge ist am Rücken sehr dick und der Schneidwinkel ab Werk scheint mir viel zu stumpf. Für Holzarbeiten war das ein ziemlicher Krampf. Zudem wiegt es fast das Doppelte der anderen. Rechtlich ist es auch schwierig: Mein Exemplar verriegelt fest (Framelock), lässt sich aber dank Flipper einhändig öffnen -> Fällt also theoretisch unter das Führungsverbot (§42a WaffG). Das FOX Vulpis (M390): Ein schönes Teil und der Stahl (M390) soll ja extrem schnitthaltig sein. Es schneidet auch super ("Laserschwert"), ist mir aber ergonomisch einfach zu klein. Wenn man mal wirklich Kraft aufwenden muss, fehlt mir Griffvolumen. Das sehe ich eher als Backup oder für SUL-Touren. Rechtlich safe, da Zweihandöffnung und Slipjoint (klemmt nur, verriegelt nicht). Das Fällkniven U2 (Elmax): Das ist mein Gewinner. Mit 41g ist es absolut UL-tauglich, liegt aber durch den etwas dickeren Griff deutlich besser in der Hand als das flache Fox. Es hat einen Nagelhau (Zweihand) und verriegelt fest (Backlock) – damit habe ich Sicherheit beim Arbeiten und darf es trotzdem legal führen (§42a konform). Die Klinge schnitt im Test sehr aggressiv. Soweit ich gelesen habe, spielt der Stahl ja in der gleichen Liga wie M390/MagnaCut, soll aber eine sehr gute Balance aus Zähigkeit (bricht nicht so leicht wie M390) und Schnitthaltigkeit bieten. Einige beschreiben ihn sogar schnitthaltiger als Magnacut. Hat jemand noch andere Vorschläge oder Einwände? Es soll für Touren sein wo man das Messer auch braucht z.b. für Anzünder, das es mit viel weniger Gewicht geht weis ich, für die Alpen würde ich jederzeit nur ein 4g Skalpelmesser mitnehmen.