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Ultraleicht Trekking

icefreak

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Alle erstellten Inhalte von icefreak

  1. Da ich ohne Hüftgurt messe bzw. allenfalls ein optionales Hüftband vorsehe, ist meine Höhe wie bei Dir von ganz unten bis zur Nahtkante gemessen. Da wo also die Träger von Rucksack "weggehen". Mit gepolstertem, breiten Hüftgurt wird der Rucksack logischerweise etwas tiefer getragen.
  2. Wie groß bist Du? Bei meinen 1,81 (normale Proportionen) habe ich mich auf 48 cm festgelegt. Bei extra angenähtem Rollverschluß beträgt die gedachte Packhöhe 50 cm. Die Schulterriemen weiter unten, Richtung Boden, annähen - bringt nochmal mehr effektive Rückenlänge. Edit: also die Bänder, die zu den Schulterriemen führen, sind damit gemeint.
  3. Nicht ganz so bekannt, auf Initiative eines einzelnen (!) Wanderfreundes entstanden: DMM (Dichter-Musiker-Maler-Weg) mit Abzweig zum Breiten Stein (Rasthütte, einer passt rein). Vorteil: Loslaufen am Blauen Wunder! Den gab es lange vor dem beworbenen touristischen "neuen" Malerweg, der sich gefühlt zu 50% auf einer Phantasieroute durchs Gebirge schlängelt. Forststeig geht natürlich immer, aber die Hütten werden inzwischen von allen möglichen Leuten genutzt, die einfach nur mal rustikal übernachten wollen. Da heißt es: zeitiges Kommen sichert gute Plätze.
  4. Meine Erfahrung, auch bei Frost: einlagige Luftpolsterfolie ist völlig ausreichend. Bei warmen Wetter war es selbst nach 20 min Ziehzeit noch zu heiß zum Essen und bei Frost findet sich immer etwas, sollte zusätzliche Isolierung nötig sein.
  5. Bei meinem Tarp habe ich die Nähte mit Corespun genäht. An den Stellen, wo man nur einmal drüber genäht hat, dringt kein Wasser durch. An Stellen, wo ich mehrfach nähen musste, Verstärkungen angebracht wurden usw. habe ich das Zeug aus der Tube mit dem Pinsel draufgeschmiert. Kommt bei Dir tatsächlich Wasser durch die Nähte? Außer an o. g. Stellen? Ich hatte ja nicht mal mein Tunnelzelt aus SilNylon seinerzeit behandelt.
  6. Bundeswehr-Hosen: Da die Tropenvariante nehmen: leichter (logo!), höherer Kunstfaseranteil, mit Vektorschutz (Imprägnierung im Stoff, der Viehzeug abhalten soll).
  7. Einen habe ich noch Passend zu Rucksack und Hipbag musste noch ein Geldbeutel in bewährter Machart her. Dreizehn Gramm purer Luxus: Mit kompletter Innenfütterung und drei Fächern ist man stets gut sortiert und fummelt nicht stundenlang nach Fahrscheinen oder Münzen
  8. Ein paar Anmerkungen zur Konstruktion: Es gibt insgesamt drei Formteile mit Schablone: Träger Boden Lastwinkel am Korpus Die anderen Schnittteile wurden am Stoff aufgemessen und angezeichnet. Am Schnittteil für die Träger sehr ihr meine ganzen konstruktiven Klimmzüge eigentlich kann ich alles abwaschen und nochmal vom lebenden Objekt abzeichnen Die konstruierten Außenmaße, quasi der Hüllquader, hat folgende Maße: Breite 30 cm Tiefe 20 cm Höhe bis Ansatzpunkt Schulterträger 48 cm Rolltopverschlußhöhe 30 cm Umfang real 90 cm (geplant waren 91 cm). Das Volumen wurde einmal als Quader (28,8 l) und einmal als Zylinder (31,6 l) berechnet, dann der Mittelwert gebildet. Tipp: gleich von Anfang an mit dm rechnen, dann erhält man direkt Liter als Volumeneinheit (1 l = 1 dm³) Das ist der minimale Umfang der Schnallen (ohne Zubehörschlaufen): Gerade die spezielle Brustgurtschnalle trudelte dann letztlich aus Lubljana ein Soviel heute zum Gear-Talk!
  9. ... wie es nun damit weiterging, erfahrt ihr hier: In meiner Rucksackkollektion klaffte bis vor kurzem noch eine schmerzhafte Lücke: ein Rucksack für kürzere Touren in der warmen Jahreszeit, mit vereinfachter Konstruktion und einem verringertem Volumen im Vergleich zu meinen bisherigen Rucksäcken. Der Prototyp hatte sich außerordentlich gut bewährt und bekam sein zweites Leben als “Resterucksack” aus aufgesammelten Materialien für eine Wanderfreundin. Zusammen mit den Erfahrungen aus dem letzten Rucksack und einer Reifezeit von ca. 2 Jahren entstand ein Design mit den folgenden Merkmalen: Volumen ca. 30 l (ohne "Erweiterung" durch Rollverschluß, ohne Außentaschen) Gewicht 340 g ohne Noppenschaum (als Rückenpolster), Gesamt dann 384 g Quaderförmige Grundform mit stark abegrundeten Ecken an der Vorderseite Gerade, klare Linien - dadurch optimal für die Burrito-Methode weitgehend gerade Schulterträger, welche dadurch in sich schlanker ausgeführt werden konnten rundum großzügige, aber flache Netztaschen aus stabilem Material Trinkblasenfach und Schlauchdurchlass Trinkschlauchschlaufen rechts beidseitig MOTASY-Schnittstelle (Band in definierten Dimensionen für zusätzliche Täschchen usw.) nahtarme Konstruktion gedoppelter Boden (zusätzlicher Nässeschutz beim Absetzen des Rucksacks) Rollverschluß mit stabiler einseitiger Versteifung zusätzliches flaches Rückenfach für passend zusammengefaltete Leichtluftmatratze (dient da als Rückenpolster) Befestigung für Noppenschaum als Rückenpolster ausreichend Schlaufen zur Befestigung für Regenschirm und Wanderstöcke Einsatzzweck und Packsystem Der Rucksack ist für Touren kürzerer Dauer im Mittelgebirge während der warmen Jahreszeit konzipiert. Bis zu zwei Liter Wasser, kurz vor dem Drycamp auch 4 Liter werden mit Essen und Brennstoff für ein bis drei Tage transportiert. Als Referenzstrecke dient mir der Forststeig im Elbsandsteingebirge. Überwiegend anspruchsvolle, naturbelassene Pfade durch felsiges Terrain, durchsetzt mit Wurzeln und garniert mit Holzstämmen aus Windbruch führen nicht nur durch lichte Wälder, sondern auch durch enge Felsgassen, Gestrüpp und Dornenranken. Tagesetappen bis 40 km sind angedacht, so dass ein sowohl leichter, als auch stabiler und komfortabel sitzender Rucksack benötigt wird. Das schlanke Profil ist für die engen Felsgassen und Schlüchten unverzichtbar. Mein erster Hauptsatz der Packdynamik lautet: Das Zeug gehört komplett IN den Rucksack! Der Wettbewerb um minimalste Innenvolumengrößen führt dann zu unförmig ausgebeulten Netztaschen, wo der Inhalt ungeschützt hineingeworfen wird und an der nächsten Felskante in schmalen Felsgassen Beschädigungen nicht ausbleiben werden. Demzufolge findet sich in den flachen, aber großzügigen Taschen Platz für schlanke, flexible Dinge wie den 1.-Hilfe-Pack, wasserfest verpackte Wanderkarten, die Bodenplane und je nach den Umständen die Windjacke oder nasse Regenjacke. Flaschen passen praktisch nicht hinein, Softbottles könnten gehen. Gut komprimierter Müll landet ebenso außen am Pack. Durch die dünnere Sommer-Isomatte wird das Volumen nur wenig reduziert (Burrito-Methode), die 47 cm breite Isomatte passt perfekt in den Korpus. Aufgrund schlechter Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit von Luftmatrazen kommt deren Einsatz nur im Sommer und nur zusätzlich zu einer Isomatte in Frage. Deshalb bleibe ich ganz oldscool bei der eingerollten Isomatte. Die Träger sind mit ca. 60 mm Breite und 5 mm Polsterung aus Evazote ausreichend komfortabel. Die gerade Linienführung benötigt keine stärkere Ausführung, die Ripsbandeinfassung überträgt die Kräfte optimal vom oberen Befestigungsband zu den mit Cordura innen einlagig verstärkten Lastwinkeln am unteren Ende des Rucksacks. Meine hauseigene Taschenschnitstelle “MOTASY” (Modulares Taschen-System), quasi ein radikal reduziertes MOLLLE-Derrivat, geht von einem gedachten 40 mm Quadrat als Schnittfläche zweier Bänder aus. Hier als 38 mm Polyester Band mit PenCott® Print ausgeführt. Vorhandene und selbst gefertigte Täschchen, Messerscheiden, Klappmesser mit passendem Clip oder über Tek-Lok Small der ganze Bereich der Kydex-Scheiden bieten genügend Möglichkeiten, seine Ausrüstung griffbereit zu organisieren. Weitere Taschen (oder Schnittstellen dafür) sind nicht vorgesehen, weil eine passende Hüfttasche zum Transport von Geldbeutel, Schlüssel, Taschentüchern, Feuerzeug, Zeckenzange, Stirnlampe und dergleichen mehr dient. Die bei mir obligatorische Trinkblase hängt in einem separatem Fach über der Isomatte im Hauptfach, der Schlauch wird sicher am Träger geführt und es passt sogar das Mundstück durch den Durchlass, was das Auffüllen erheblich erleichtert. Der Rolltopverschluß lässt sich dank der starken Versteifung und eines Cam-Snap Druckknopfes faltenfrei zusammenrollen und wird durch ein 15 mm Band mit Steckschließe zusätzlich gesichert. Die Kraftübertagung erfolgt an der hinteren Netztasche über im Saum eingelegte 20 mm Ripsbänder, welche mit Riegel / Bartack am Korpus an einer Verstärkung enden. Hier werde ich bei einem weiteren Exemplar doch Teilungsnähte vorsehen, es ist einfacher zu fertigen und die Kräfte werden auch sauberer eingeleitet. So jedenfalls werden die Netzfächer durch eine Daisy Chain aus 5 mm Paracord-Hülle getrennt, zusammen mit weiteren unauffälligen Paracordschlaufen ergeben sich zahllose Befestigungsmöglichkeiten für Regenschirm, Wanderstöcke, Reflektorband (Pflicht in CZ nachts auf Landstraßen!) und was einem so einfallen mag. Mangels Teilungsnähte wurden auch das Ripsband stumpf an das elastische Band der Seitentaschen angesteppt (Zick-Zack-Stich), ob das sonderlich schlau war, wird sich erst noch bei längerer Nutzung zeigen. Ziel dieses Verfahrens war die Minimierung von Nähten im Bereicht des Rollverschlusses im oberen Teil des Packs, wo dieser stark durch Regen beaufschlagt wird und dort erfahrungsgemäß zuerst die Nässe einsickert. Passend gerollt, trifft nun der Regen auf einem nahtlosen Stoffbereich. Innen wurden überwiegend französische Nähte verwendet, welche eine sehr eleganten Abschluß ergeben, aber bei möglichen weiteren Exemplaren zur Vereinfachung der Fertigung durch einfache Schließnähte ersetzt werden. Knifflig war das Ansteppen des Trinkschlauch-Durchlasses, den ersten konnte ich direkt wieder abtrennen und musste erstmal das Nähen damit üben. Letztlich war eine mit Sekundenkleber aufgebrachte innere Verstärkung aus 500den Courdura die Rettung, zusammen mit einer Nähmaschine, die zum Glück extrem langsam nähen kann. Mit dem Rucksack habe ich für mich einen optimalen Arbeitspunkt erreicht, in Bezug auf Gebrauchswert, Gewicht, Größe und Fertigung unter häuslichen Bedingungen als Amateur mit Haushaltsnähmaschinen. Der erste Einsatz lief äußerst zufriedenstellend und bestätigte mein Konzept. Die flache Innentasche, welche ich noch nicht angenäht habe, werden ich noch nachrüsten. Der Grund liegt darin, dass sich am Rücken doch Schweißnässe teilweise durch den Stoff durchdrückt und die Innentasche dann eine zusätzliche Barriere darstellt. Ansonsten hätte ich sie weggelassen, weil man die Luftmatratze auch so passend als zusätzliche Polsterung an den Rücken legen kann. Fertigungstechnische Informationen Nähmaschine: Gritzner Tipmatic 1035 Nadel: 90er Jeansnadel, beim RS-Nylon teilweise 75er Stretchnadel Faden: hauptsächlich 60er Serafil von Amann Verwendete Materialien Stoffe, Polsterung Korpus: Dyneema / Nylon Gridstop schwarz, 150 g/m² Innenausstattung RS-Nylon, gelb, 68 g/m² (angeblich PU-Beschichtet, fühlt sich wie Silikon an) Außentaschen: Netzfutter COOLMAX elastisch, 120 g/m² Innenstoff für die Schulterträger: Struktur Hosenstoff double wave dunkeltürkis 145g/m² Einlage Schulterträger: 5 mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) Verstärkungen: 500den Cordura Bänder, Kordeln usw. Verstärkung Schulterträgerbefestigung: 25 mm Nylonband dünn Rollverschlußeinlage: 20 mm Nylonband extra stark Schulterträger, Leiterschnalle an Korpus: 20 mm Nylonband standard Rollverschlußriemen: 15 mm Nylonband leicht Brustgurt, Querband: 10 mm Nylonband leicht Brustgurt, Schnallenbefestigung: 8 mm Polyesterband stark Schulterträger, Einfassung: Ripsband 25 mm Trinkblasenfach, Einfassung und Einlage Fronttaschensaum: Ripsband 20 mm Einlage Seitentaschensaum: 20mm elastisches Band kleine Schlaufen und Daisy Chain: Hülle von 5 mm Paracord Trageschlaufe: Hülle von 9mm (?) Kernmantelseil Rückenpolsterbefestigung: 2 mm elastische Kordel Schnallen 2 Leiterschnallen 20 mm 2 Steckschließen 16 mm spezielle Brustgurtschnallen für 10 mm Band T-Stopper, Bandbefestigung Tanka oval ohne Feder Kam Snap Druckknopf Zubehör - Schlaufen für Befestigung von Regenschirm usw. 2 bzw. 3 mm elastische Kordel “Cordlock Hook” - Kordelhaken mit Quetschtanka Kordelgreifer / Terminal Bezugsquellen: Extremtextil Adventure Expert www.gurtundmehr.de amazon Globetrotter
  10. Bin mal in die Weiten des Netzes ausgeschwärmt ... Vom Altmeister persönlich ... sollte für den geübten Selbermacher als Anregung langen, oder?
  11. Nein. Ja. Weil sich nichts wesentliches ändert, wenn die Haltbarkeit nicht deutlich gesteigert wird. Und: es würde sich, wenn Du meine Formulierung noch mal entspannt auf dich wirken lässt, auf Win-Win herauslaufen. Dazu zitiere ich mich mal selbst, diesmal mit Hervorhebungen: Also bitte nicht immer nur das herauslesen, was gerade in die eigene Argumentationslinie passt. Dieses Framing nervt langsam, aber ich bin geduldig und es wird ja langsam produktiv: Danke für den Tipp! Bluesign zertifizierte Stoffe könnten tatsächlich einen Unterschied machen. Die Sohle sieht sogar kompakter und haltbarer als beim MT2 aus. Nein. Ich bin als Kind noch zum Schuster in die Kellerwerkstatt gerannt, habe seinerzeit Kletterschuhe (mehrfach) neu besohlen lassen, bis es wirklich nicht mehr ging. Hier meine Erfahrungen. Der Schuster oder Neubesohl-Operator muss irgendwie eine Fläche mit einer definierten Kante herstellen, nach vollständigem Entfernen der alten Sohle. Das geht in der Regel nur (bitte keine exotischen Ausnahmetatbestände reinwerfen, ich suche nach soliden Lösungen) wenn die Schuhe in der Art eines "Sandwich" aufgebaut sind. Ausnahmen gibt es auch bei komplexeren "Formsohlen" (hochgezogene Seitenbereiche u. ä.), aber dann ist man an den Hersteller und die Verfügbarkeit des Formteils gebunden. Bei dem System "Fläche mit definierten Kanten" kann man theoretisch jede Sohlenplatte verwenden und da einfach die Laufsohle ausschneiden. Was ich meine, ist die Art, wie man in den Videos zum Thema "Sohle aus altem Autoreifen" findet. Was Salomon anbietet, ist natürlich prima, hätte ich nur mal meine Schuhe aufgehoben damals. OT: @schrenz jo, klar, ich will einfach nur gangbare Lösungen und hätte gerne solide, haltbare Trailrunner. Mir oder jemand anderem ein schlechtes Gewissen machen zu wollen (Versuch zwecklos übrigens) ist ja hier im Forum eine recht mutfreie Übung. Zumal das Beispiel Altra vs. Decathlon ja nach hinten los ging. Noch einen für Dich: Mit dem Porsche Cayenne zum Bio-Supermarkt
  12. So ihr Trendlegastheniker, hier sind *Trommelwirbel* die Gravel-Bikeschuhe! Bitte unbedingt Chips, Salznüsse und Popcorn bereithalten, Radler oder Bier auf und unbedingt die Kommentare dazu komplett durchlesen. OT: Wieder ein Abend ohne RTL2! Nix zu danken
  13. Mir ist nicht klar, wieso hier ständig wilde Spekulationen angestellt werden. Beispiel adidas, 10 Sekunden Recherche mit den Begriffen markenschuhe herstellerkosten kalkulation lohn arbeiter, zweiter Treffer: Warum kostet dieser Schuh 100 Euro? Reine Herstellungskosten in laufender Produktion ca. 10€. Rest bitte dem Artikel entnehmen. Übrigens erhält unser Staat mehr an Umsatzsteuer (ca. 16€) als die reinen Herstellerkosten betragen. Der reine Arbeitslohn wird bei Decathlon vermutlich noch schlechter aussehen, wobei sich Anteile (Marketinganteil absolut und relativ bei adidas sicher deutlich höher) verschieben können. OT: Eine schärfere Trennung zwischen Meinung (kann jeder haben), Vermutung und Tatsachenbehauptungen (da wären Belege nicht schlecht, sofern sich das nicht zwingend ergibt) würde den Diskussionen hier meiner Meinung nach gut tun. Ich bin ja nicht belehrungsresistent! Habe mir vor einigen Jahren den chala Evo - hergestellt in Freiburg i. B.- gekauft. Auch wenn ich mit dem Ballengang nicht klarkomme (bitte keine Ferndiagnosen, "Füße" stillhalten, haha) ist das sicher für die nächsten 10+ Jahre meine Sandale für den Sommer für kleinere Alltagswege und Spaziergänge. Als alter MYOGer sage ich, der Aufbau ist ultrastabil. Das war mir auch das große Loch im Geldbeutel wert, weil es sich um eine langfristig wirksame Investition handelt. In der gleiche Zeit zerlatschen andere 3 Paar Crocs und 5 Paar flip-flops. Zeigt mir bitte den Schuh, Funktion exakt wie der Decathlon Laufschuh MT2 (oben beschrieben), der nachweislich umweltfreundlicher hergestellt ist, neu besohlt werden kann und deutlich länger hält. Dann wird das mein nächster Schuh, weil dann diese Investition auf lange Sicht für alle Beteiligten besser ist.
  14. und Keen in Rumänien. Netto-Durchschnittsgehalt 680€. Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert: Nicht angemessenen Satz entfernt. Shoe sustainability: hab mal reingeschaut, ganz ehrlich, WAS erzählen die einem da eigentlich? X% der Firmen ist Sustainability jetzt 5% wichtiger?? Ich kann mich nicht bei jedem Kauf im Vorfeld einem 300seitigen Nachhaltigkeitsbericht widmen, dann noch bei GreenPeace und der Fair Wear Foundation nachrecherchieren usw. Das macht auch ein Altra-Käufer nicht, der verlässt sich doch auch auf die bunten Logos und die Verpackung aus brauner Ökopappe. Um die anderen Firmen ging es doch gar nicht. ICH glaube erst dann an die Ernsthaftigkeit der Umweltbemühungen, wenn die Firmen ihren Warendurchsatz DEUTLICH reduzieren. Den Rest bitte lokal, reparaturfähig und emissionsarm produzieren. Mir ist da, auch bei Decathlon, zuviel Greenwashing im Spiel. https://www.altrarunning.eu/de/faq/nachhaltigkeit Boah, das hat mich ja mal so richtig überzeugt. Das mit der Ökopappe habe ich oben VOR der Recherche geschrieben. Das sollte ein Witz sein! Ich hatte echt nicht gedacht, dass es so finster aussieht. Kauf doch bitte gerne wo Du willst, wenn es Deinen Bedürfnissen entspricht, und lass doch uns nicht so begüterten die Schuhe bei Decathlon holen. Damit laufen wir sowieso bis zum get-no, weil wir uns nicht ständig neue (nachhaltige) Schuhe leisten können.
  15. Deshalb hat Schwalbe ja seinerzeit den Big Apple mit um die 50mm Breite entworfen. Leichte, breite Reifen die das damalige Dogma von schmalen, schnell laufenden Reifen durchbrochen haben. Schmal, hoher Druck und schnell funktioniert nun mal nur auf exzellenten Untergründen. Sobald es etwas holperiger wird, gewinnt der breitere Reifen (vorausgesetzt, die Karkasse ist leicht aufgebaut, sonst geht zuviel "Walkenergie" [technisch gesehen] verloren). BTW, schönes Rad! Sieht nach viel Spaß aus
  16. Es ist soweit! Schmeisst Eure Gravelbikes weg Erst hat Ortlieb gefühlt den Markt der Bikepacking-Taschen übernommen. Nachdem die kleinen Einmannbuden das grundlegende Design entwickelt hatten. Jetzt kommt der Komponentenriese und macht eine fette Ansage: https://www.mtb-news.de/news/sram-xplr-gravel-bike-test-rudy-reverb-xplr/
  17. Das sieht derzeit in etwas so aus. Komisch, dass ich schon einige Male diese reflexartigen, pauschalen Vorwürfe gegen Deca gehört hatte. Konkrete Vergleiche mit den etablierten Marken, die vermutlich am Band parallel beim Deca-Hersteller produzieren lassen, konnte mir noch keiner liefern. Wie sieht es bei den Altras mit fairem Handel und Nachhaltigkeit aus? Zum Thema: Den Vorgänger hatte ich auch im Einsatz, bei Touren bis ca. 35 km am Tag. Verschleiß bis dato okay. Trageeigenschaften gingen in Ordnung, bis ich dann an der 40-km-Grenze gekratzt habe. Ob ein Schuh nun taugt oder nicht, kann man nicht absolut feststellen. Da ich ein empfindliches Quergewölbe habe, müssen die Schuhe punktuelle Belastung abmildern, ohne deshalb gleich starr und unflexibel zu werden. Deshalb war ich dann mal fast zwei Stunden bei Deca und habe alle auch nur entfernt in Frage kommenden Schuhe anprobiert und vor allem auf Kanten hinsichtlich der Verteilung punktueller Belastungen getestet (spitze Steine, dünne Leitersprossen bzw. Kanten an Treppen usw. kommen ja nun mal vor, wenn man echte Pfade und Steige entlang wandert). Bin dann letztendlich bei einem Trailrunningschuh gelandet, der Laufschuh Trail MT2 Herren. Die Sohle verschleißt sicher schneller als beim MH100, hat aber mörder Grip und zumindest im vorderen Teil eine exzellente Selbstreinigung. Die breite Fußbox im Vorderfußbereich ist sehr komfortabel und da passen auch Zehensocken rein. Die Sohle dämpft auch punktuelle Belastungen weg, da muss ich nicht wie bei anderen Schuhen aus diesen flexiblen Schneidmatten für die Küche Zwischensohlen ausschneiden und einlegen. Mit 80€ nicht mehr ganz so billig, aber hat sich für mich P/L-seitig gelohnt. Hatte auch mal den Speedcross von Salomon (mehr im Alltag, aus Gründen) und war über den raschen Verschleiß regelrecht erschrocken.
  18. Aus dem Noaks Bag Sortiment die kleinste Größe? Innen 11,5 x 5 cm.
  19. Da würde mich ein Foto interessieren Wenn dein BP-Rad Tourentauglich genug ist, würde ein Trailbike deine Möglichkeiten mehr erweitern. Jetzt müsste man wissen, wo Du fahren willst, was Dir mehr Spaß macht, ...
  20. Schöne Gravelbikes hier Okay, kurze Geschichtsstunde: Soweit ich orientiert bin, kamen in den USA einige auf die Idee, diese endlos langen Fire roads bzw. durch die Prärie führenden Gravel roads zu fahren. Dafür wäre ein echtes MTB der overkill, auf den langen Touren ist der Rennlenker tatsächlich efizienter. So entstand das Gravelbike. Um Gewicht zu sparen - huhu, wir nähern uns dem Hauptsujet des Forums - wurde das Gepäck kurzerhand irgendwie ans Fahrrad geschnallt. Bei langen, flachen Touren eine deutlich bessere Lösung als der Rucksack. Der Rest ist Geschichte, und jetzt kann man sich auch als Bikepacker mit Ortlieb zum örtlichen Bioladen trauen (okay, der war jetzt schlecht). Als Mountainbiker käme für mich, wenn überhaupt, nur dieses Biest in Frage, wenn ich sozusagen die moderne Form des Bikepackings betreiben würde https://konaworld.com/sutra_ultd.cfm 2,25" breite Pellen, versenkbare Sattelstütze
  21. Hey, das ist der Abenteueranteil. Die STS verwende ich fast gar nicht mehr, da gibt es übereifrige Locals die taggen den ganzen Wald mit S3 voll. Gebirge, evtl. Ersatzlocation raussuchen, Rest situativ vor Ort klären. Ja, ich habe auch einen vorbereiteten GPS-Track im Handy usw. Irgendwie muss man ja losrollen, mit einer Grundidee. Mir geht diese Überoptimierung langsam auf den Senkel. Da geht man irgendwann im Kopf doch fest und wenn nicht alles GENAU so ist, wie google earth, OSM, Youtube, Instragram und wikivoyage es medial versprechen, ist man frustriert. Und natürlich hängt neben dem CC-Bike, dem Trailbike, dem Endurobike und dem Stahl-Singlespeed jetzt auch noch ein Gravelbike an der Wand. Ich kann nur drei Räder unterhalten, alles Hardtails: Dartmoor Hornet - fürs grobe und allgemein Touren, bis hin zu leichten Bike/Trailparks Dartmoor 26Player - Dirtbike. Hat mit normalem MTB-Fahren nicht mehr viel zu tun, bringt aber unglaublich viel für die Fahrtechnik. Stadt-MTB, 3x8 Alivio Schaltung, Federgabel mit Elastomeren Wunschrad wäre noch ein Enduro. Derzeit weder Platz noch Geld. edit sagt: wollte niemanden persönlich auf die Füße treten, manchmal triggern mich solche 1st-World-Probleme Das nochmal zur Ausgangsfrage, ob man ein dezidiertes Bikepacking-Rad hat.
  22. Bin der Vertreter des "ungefähren" Ziels. Das ist der Vorteil, wenn man keine Weltreisen mit fixem Abflugort/zeit macht, sondern eigentlich fast nur noch in CZ mit einem unglaublich dichtem Eisenbahnnetz unterwegs ist. Aus dem unfahrbaren Kammweg wurde dann erstmal ein längerer Straßentransfer und zwei Tage in DEM Trailpark Tschechiens Das gemütliche Ausrollen mit Kehle feuchten war dann eher kurz, da mich die Mücken pisackten. Hatte mich auch ausreichend ausgetobt. Zu meinen Reiseradzeiten, da war das "Gräwelbeik" noch gar nicht erfunden, wollte ich auch nichts auf dem Rücken haben. Ausnahmen: Anfang der 90er mit dem (sehr leichten) Reiserad und Rennradkumpels von BY über die Großklockner Hochalpenstraße nach Venedig, da war ich nach heutigen Maßstäben schon sehr nahe dran an Ultralight. Lenkertasche, Schlasa unterm Sattel und 20-l-Rucksack aufm Buckel. Nur mal so zur ganzen Tourenphilosophie, flexiblen Zielanpassung usw.
  23. Genau so läuft es doch. Meter machen: Reiserad, Ranndoneur, Gravelbike, ... Trails: MTB, und vergiß die Kilometer. Da zählen, wenn es denn unbedingt Zahlen sein müssen, eher die Höhenmeter. Die "Transferstrecken" auf Straßen sind dann der erholsame Urlaubsanteil.
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