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Bitte um Feedback: Sommer '21: 110Km Alpen Trekking Hochtour / 11.000Hm
Oh mann. Ich muss schon wieder meinen Senf dazugeben: Lieber @Hamburger, warst Du schon mal so richtig in den Alpen wandern? Ihr redet hier über die Länge des Herings usw., die "Wunderwaffe" Biwaksack wird wieder rausgekramt (war mal ein NOTBEHELF, nix für Campingurlaub) usw. Auf Deiner Terasse in Hamburg findest Du definitiv NICHT heraus, ob Dein "Gear" und Du alpinen Bedingungen standhält. Auch kannst Du joggen wie ein Kranker in Deinem Stadtpark, das hilft in keinster Weise für die Höhenanpassung. Die heutigen Möglichkeiten, Internet, Luftbilder, Diskussionsforen führen dazu, dass Leute Touren angehen, für die sie weder trainiert sind noch die erforderliche Erfahrung mitbringen. Wir hatten schon Mitte August auf nicht ganz 2500m Höhe HÜFTTIEFEN Neuschnee. Gewitter auf dem Kesselkogel in den Dolos, Alter, ich war sooo dermaßen klein mit Hut, da hat es was runtergehagelt, ui ui ui. Überlebt. Du willst 3er machen? Wo ist in der Liste der Steinschlaghelm, Hüftgurt, Klemmkeile, 60 m Zwillingsseil? Such Dir eine leichte Alpenüberquerung raus, lauf auf dem GTA, also alles ohne Gletscher, Altschneefelder und dergleichen. Die hohen Berge mit dem "ewigen" Schnee würde ich extra machen, mit erfahrenen Leuten oder eine Tour von seriösen Veranstaltern buchen, und dabei kein UL-Gear-Schaulaufen draus machen. FALLS Du alpine Erfahrungen mitbringst, schonmal bei -10°C in irgendwelchen Bergen draußen bei Wind und Schneetreiben gepennt hast, dann dickes Sorry, dann sind diese Zeilen für alle Mitleser, wo sich die gerade die Denkblase formt "oh geil, mit 3,5 kg BW auf den 4000er, haben wir ja alles hier ausdiskutiert, kann ja aufgrund meiner überlegenen UL-Technologie gar nicht schiefgehen".Ja, harte Worte, aber ich will hier nichts von in Spalten und auf dem Grat erfrorenen UL-Wanderern lesen. Wenn ich hier was missverstanden habe, dann diesen Post einfach ignorieren, aber die schneebedeckten Bergbilder haben bei mir Anfängeralarm ausgelöst, kann ich nix für
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UL Weitwanderung meets Hochtour & Klettersteig
Da ich gerne mal neue Tourenformate ausprobiere, habe ich das hier aufmerksam verfolgt und nun ein paar Gedanken dazu: Generelle Überlegungen Die Frage ist, was willst Du eigentlich? Was ist Dein Schwerpunkt? Das klingt hier wie "Ich will alles, und zwar auf einmal, in EINEM Urlaub!" Ich habe gelernt, mich auf Tour für EINE Sache zu entscheiden, der Rest kann, aber muss nicht. Also wenn ich Bikepacking mache, dann gehe ich nicht auch noch ins Museum, in den Hochseilgarten und habe auch keine Ausrüstung zum Befahren von Höhlen mit. Man muss sich also entscheiden. Wenn dann tatsächlich der Badesee lockt, oder ich stelle fest: "Ui, schau Dir diese Burg an, die besuchst Du jetzt" dann kann man das ja immer noch machen. In dem Fall habe ich das MTB hinter eine Freßbude gestellt und bin zu Fuß hoch (war mit Eintritt). Was Du willst, habe ich mal vor sehr vielen Jahren als Student probiert: Im Vorfeld des Gletscherkurses in den Ötzis schon paar Tage eher losgefahren und durch Vorgebirge hingewandert. Alter, das war die anstrengendste Tour meines Lebens. Boah, wasn Geschleppe. Okay, ich war jung und bestand nur aus Muskeln und Knochen. Dennoch: nie wieder. Mögliche Tourenformate, um zwei Sachen zu verbinden So, jetzt kommen die Ideen und Erfahrungsberichte: Prinzip "festes Quartier" und Rundtouren: für den Hochtourenkurs ein festes Quartier buchen, alles alpine Gerassel vorher hinschicken und eine "echte" UL-Trekking-Tour genau dahin. 2 bis 3 Ruhe / Puffertage einplanen. Oder zuerst zum Kurs, dann das Gedöns nach Hause schicken und danach noch die UL-Tour dranhängen. UL-Trekking-Tour mit minimalstem alpinen Setup: Grödel / Microspikes, Superleichtpickel sollten nicht mehr als 1 kg in der Summe wiegen und für einzelne Altschneefelder langen. Das musst Du dann einfach mitschleppen. Eine echte Gletschertour ist so natürlich nicht drin, geht nur mit obigem Vorschlag. Cool wäre es, wenn Du zuvor den Gletscherkurs machst, um einfach ein Gefühl für die alpinen Gefahren zu bekommen, Selbstrettung mit Pickel bei Abrutschen am Schneehang usw. Beispiel aus der Praxis: "Veloferrata" In CZ schießen kleine Klettersteige aus dem Boden wie Pilze nach dem Regen. Die Idee: Bikepacking und Klettersteige kombinieren! Ausrüstung: Schuhe: die 5.10 MTB-Schuhe sitzen gut und 5.10 ist ja ursprünglich eine Kletterschuhfirma. CHECK. Helm: Fahrradhelm. Steinschlag ist kaum zu erwarten. CHECK. bleiben noch der Hüftgurt und das Klettersteigset: ca. 1 kg Mehrgewicht, rin in den Rucksack. CHECK. Recherche: dank mapy.cz kann man sich die Gefahrenlage anhand der Fotos ansehen. Alles sieht machbar aus. Nicht wundern, warum ich mit einem veralteten, schweren Dirtbike mit 9 Gängen durch die Gegend eier. Mein Touren-MTB war mir geklaut worden. Als junger Wilder wäre ich früher einfach so losgerannt, war ein sehr einfacher Klettersteig. Spektakuläre Aussichten ins Elbtal. Rad und Rucksack stehen irgendwo am Felsen. No Risk - No Fun! Hike 'n' Board Im Isergebirge gibt es lange, asphaltierte Forstwege. Also kam das Penny-Board mit. Für alle Ü40: Das ist kein Spielzeug! Das sind von der australischen Firma Penny entwickelte "Mini-Cruiser", die quasi der Micro-Mobilität dienen (von Zuhaus zur Bushaltestelle etwa). Dauerregen auf dem Weg ins Riesengebirge. Hoffentlich rosten die Kugellager nicht! Spaß am Wegesrand. Alles nicht so bierernst nehmen Actionvideos lasse ich mal beiseite, ich fürchte schon dass ich den ganzen Thread hier gerade kapere Aber es ging mir ein wenig auch um die grundlegende Touren-Philosophie und ohne Beispiele ist das immer eine sehr trockene Angelegenheit. Hike on!
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Fertiggericht umfüllen
Wenn ich zwei Knorr Becher mitnehme, dann kommt das in eine einfache, simple Schnittentüte von der Rolle. Verschlossen wird es mit einem dieser Clips. Da habe ich so ganz kleine, aber keine Ahnung, wo man die bekommt. Die sind echt niedlich, für die Schnittentüte langt es. Ein paar Schnittentüten habe ich immer mit, da kann man auch unterwegs was reintun. Die Tütenklammer ist ja auch noch da. Bei einer Schnittentüte zeigt meine Waage noch nichts an, vielleicht 2 bis 3 g. Bei den großen Clips kann man dann zwei oder drei Schnittentüten mit einmal verschließen. Da ich mittlerweile auf die Spaghetteria Tüten umgestiegen bin: die nehme ich direkt mit. Da ich einen 800 ml Topf (iBasingo) nutze, werden die kalt angesetzt (lt. Anleitung) und so kann man den Spiritus bis zum letzten Tropfen ausnutzen, indem das dann noch so 2 bis 3 Minuten kocht. Passt alles perfekt in den Topf. Freezerbag cooking nutze ich nur sehr selten, das Essen aus einer labberigen Tüte ist nichts für mich.
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1000€ für Gear - wie beschenkt Ihr Euch selbst?
Kein Ding, das restliche Geld soll ja für einen Stoff-Vorrat verbraucht werden. Her mit dem Vorschlag habe bald einen runden Geburtstag
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1000€ für Gear - wie beschenkt Ihr Euch selbst?
OT: Das soll aber ein Daunenquilt werden (sowas nähe ich nicht, höchstens umarbeiten) und da würde ich gerne mal so richtig Schotter ausgeben, wenn der deutlich leichter als mein umgenähter alter Yeti ist (1300g)
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1000€ für Gear - wie beschenkt Ihr Euch selbst?
Den teuersten, besten, sprich leichtesten Winterquilt den ich finden kann. Für den Rest feinste Stöffchen auf Halde. OT: Jemand eine Produktidee für den Quilt (-10°C)?
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Impressionen von Touren
Bin mit Groschkys groß geworden Aber die da waren echt mega Lecker
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Leicht und günstig
Erste Einsatzerfahrungen: Mit einem eigenem Rucksack, Schlafsack und reingerollter Isomatte hat man schon mal eine gute, ausbaufähige Basis. Dazu bissel Waschzeug in der Ziploc-Tüte und die passendsten Sachen aus dem Kleiderschrank. Komplette Küche, Trinkblase, Essen und Regenschirm habe ich diesmal noch beigesteuert. Der nächste Punkt bei Zielperson #2 wird das Optimieren der Kleidung sein, da muss ich die Person aber noch kräftig treten motivieren, bis sie mal aktiv nach Angeboten usw. sucht, soll ja alles nicht in Pampern ausarten Da kann ich auch nicht aushelfen - die Konfektionsgrößen liegen zu weit auseinander. Wie sehr man schon UL verinnerlicht hat, wurde mir beim Thema Geldbörse bewusst: meine MYOG Geldbörse mit drei Fächern aus RS Nylon kommt mir schon fast wie Glamping vor, aber Zielperson #2 hatte ein massives ledernes Teil mit, einschließlich Bibo-Karte, alles Kleingeld der letzten 6 Wochen usw! Mir sind bald die Augen rausgefallen und ich dachte schon, wir müssen noch eine Sackkarre mitnehmen
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Impressionen von Touren
Zwei Tage in den heimatlichen Bergen unterwegs. Die gehören zu der Gegend dazu. Innerer Verzehrzwang! Zwischen den Regengüssen und Gewittern war das Wetter ja ganz nett. Die behutsame Forstwirtschaft hat die Wege etwas ... verändert. Granitgegend. Granit im Abendlicht. Das Zweier-Tarp, aus einem Netto Sonnensegel genäht. Sehr geräumig, um die 500g. Löffel vergessen! Wir teilen uns einen Löffel und ich schnitze mir schnell ein "Rührgerät". Sanrenmu 7112, 36g, Kl. 6cm. Lange Kanten, aber auch schöne Pfade. Meine Zielperson #2 hatte zum ersten Mal ihre Schlafdecke im Einsatz, ging alles gut. Das Handling muss noch etwas geübt werden
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Basisgewicht 5 kg/ Was gehört gewogen?
Haha, es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl Wanderung, im Krieg und nach der Jagd, habe ich mal gelesen. Was ich hier und anderswo für das Wiegen gelernt habe: The Big Three / Four / (Five): Rucksack, Schlafsack/Isomatte, Zelt/Tarp/Übernachtungssystem. Da hat man schon mal die großen Brocken, die den Löwenanteil der Gewichtsersparnis ausmachen. Four: Quilt / Isomatte getrennt. Beim Rest wird es ja schnell individuell. Gerade bei Five - also mit Kocher, da scheiden sich ja schon die Geister. Bescheißpotential: in Bezug auf die Kälteresistenz beim Schlafsack. Da schlage ich bei den Gewichtsangaben immer was drauf, weil da für meine Überzeugung sich alles schöngerechnet wird und plötzlich taugt der Sommerquilt für -10°C. Dafür wird dann (s. nächster Punkt) plötzlich die 450g Daunenjacke hervorgezaubert. Base Weight BW - ganz klar, da sieht man wie die Grundlagen beherrscht werden. Ist aber letztlich wie Statistik nur EIN Wert bzw. Parameter, der die Performance Deiner Ausrüstung charakterisiert. Bescheißpotential: mittel, weil man ja den dicken Pullover usw. nicht als Verbrauchsgut deklarieren kann. Wird trotzdem versucht, aber fällt schnell auf. Oder: einfach willkürlich alles mögliche weglassen - kein Waschzeug, kein Kocherset, kein Regenschutz, keine Wechselsachen, plötzlich leben alle Geldlos und haben keine Geldbörse mit - wirkt auch schnell unrealistisch. Gesamtgewicht des Rucksacks: DER Parameter, der für MICH entscheidend ist. So laufe ich ja mindestens die ersten Stunden. Meine Grenze: 10 kg, ab da entwickelt es sich vom genussvollen "Wanderspazieren" Richtung "Schleppen". Ausnahme: kurz vor dem anvisierten Camp mit extra Wasser und ggf. Plastebier und Snacks vom Dorfladen, dann auch gerne 12 ... 13 kg. Bescheißpotential: Groß, wenn man alles in Hosentaschen und Gürteltasche stopft, die schwere DSLR "wegrechnet", das 200 g Handy "vergißt" (hat man ja eh mit, *hüst). SOW - Skin Out Weight: einfach ALLES auf die Waage schmeißen! Das ist natürlich heftig, da bleibt nichts verborgen. Habe ich einmal gemacht, war sehr lehrreich. Link zur Liste dazu - findet sich in einem meiner Tourenposts. Bescheißpotential: sehr gering, auch vor sich selber. TW - Total Weight / Gesamtgewicht - naja, für mich eher von akademischen Interesse, mangels Personenwaage nicht feststellbar. Mein tolerables Körpergewicht ermittle ich funktional zum Beispiel durch Klimmzüge: solange es noch 3 bis 4 sind, alles im grünen Bereich. Bescheißpotential: kaum vorhanden, wenn man wirklich marschfertig mit Schuhen und Stöcken in der Hand auf der Waage steht. Für Vergleiche faktisch zwecklos, nur individuelle Aussagekraft. Soviel aus meiner Philosophie-Küche
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Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"
OT: Hahaha, endlich mal so richtig OT. Klasse. Darf ich mal für alle, die jetzt 15 Seiten nicht lesen wollen, zusammenfassen: UL-Rucksack für 80€ bei Aliexpress: Ausbeuter!! Lohndumping!! Transportwege!! "UL"-Rucksack /also irgendwas einigermaßen passendes) von Decathlon: Ausbeuter!! Lohndumping!! Transportwege!! UL-Rucksack aus einer deutschen oder europäischen Manufaktur, wo der Inhaber sich auch eine Krankenversicherung leisten kann und sogar Lohn für sich eingepreist hat: Unverschämt teuer! Böser Kapitalist! Was spricht eigentlich gegen selber nähen? DAS ist nachhaltig, niemand wird ausgebeutet, man erwirbt Kompetenz, es ist ein guter Ausgleich zur Arbeitswelt, man kann für sich und andere Rucksäcke reparieren und somit weiternutzen oder zumindest "Ausschlachten", es entstehen neue, interessante Kreationen. Das meine ich jetzt richtig ernsthaft. Ihr wollt den Widerspruch zwischen sofortiger Verfügbarkeit preiswerter Produkte, die man einfach mit Geld "konsumieren" kann und einer sozialen und ökologischen Welt durch Diskussion und Nachdenken auflösen. Das wird nicht funktionieren. Das geht nur im TUN, dann ändert sich schon mal was in Eurem Umfeld. Vielleicht kennt der eine oder andere meinen UL für Leute mit wenig Kohle Faden. Im Zuge des ganzen Prozesses habe ich einen Rucksackprototypen nochmal ertüchtigt und verschenkt, sollte mindestens ein Dutzend Touren halten. Zwei Schlafsäcke zu Schlafdecken umgenäht, für lau. Ich verdiene genug Geld, um nach Abzug aller Steuern und Abgaben und weiterer Abflüsse mein Leben zu finanzieren. Auto und Flugreisen sind da natürlich nicht drin. Aber ich habe Zeit, also ich nehme mir die Zeit zum selber Machen, vor allem Nähen - und für Menschen aus meinem sozialen Nahbereich, die mich nett fragen, bin ich immer da. DAS ist meine individuelle Lösung für MEINEN kleinen Einflussbereich. Die Welt kann ich nicht retten, höchstens darüber philosophieren. Das ist ein intellektuelles Vergnügen, dass ich mir gelegentlich gönne. Das allein ändert ÜBERHAUPT NICHTS. Zur Preisbildung kann ich nur sagen: ich war auch mal - nolens, volens - (Teil)Selbstständig, habe einen Existenzgründerkurs absolviert und auch schon über das professionelle Nähen oder Nähen lassen von Rucksäcken nachgedacht. Ratet mal, warum ich nach wie vor stumpf im Büro sitze
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Linktipp für Schnittmuster
@Antonia2020 danke für den Link erstmal. Bei dieser Art Entwürfen fehlt mir immer das Münzfach. Ich habe ein Schnittmustser von Funfabric abgewandelt und das findest Du bis November 21 auf meinem alten Blog. @ULgeher FunFabric hält so einige Anregungen bereit. Das wäre eigentlich ein guter dauerhafter Inhalt für den Menüpunkt "Magazin". Im Forum verstreut finde sich garantiert massig Links, aber der Zugang dazu ist schwierig. Nachdem ich mein Schnittmuster für meine Geldbörse erstellt hatte, erstaunt mich das nicht mehr Gerade bei Schnittmustern größer A4 gibt es einfach technisch das Problem der Digitalisierung der zumeinst manuell auf großen Kartonbögen / Wellpappe / Schablonenfolie aufgezeichneten Schnittmuster. Ich hätte da schon was herumliegen, aber wie soll das jetzt schnell und unkompliziert maßstabsgerecht in den Laptop kommen. Nach einem Tag im Home-Office will ich ja meine Zeit an der frischen Luft verbringen, und nicht damit, große Schnittmuster mühsam einzeln zu scannen, digital zusammenzusetzen, in passende A4-Portionen zu teilen und das dann, ja wo eigentlich? - hochzuladen. Bei selbst erstellten Schnittmustern für Kleidung käme zuvor noch der Schritt der Gradierung oder wie das heißt, also das Erzeugen der unterschiedlichen Größen. Das ist ja nicht mit +1cm ringsum getan, da sich die Proportionen ändern. Wer das eine clevere Idee hat, immer her damit!
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Dyneema Gridstop (DxG) schneiden ohne "Fransen"?
Ja, her mit dem Lasercutter Rollschneider mit Markenklinge ging bei mir überhaupt nicht. Da hätte ich drücken müssen, das ich Angst um meine teuere Schneidmatte bekommen hätte. Danke @all für die Tipps bzw. den Kevlar-Scheren-Tipp. Geht ab 25 Euronen los, mal sehen wie oft ich DxG verarbeite.
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Dyneema Gridstop (DxG) schneiden ohne "Fransen"?
Beim Zuschnitt der Teile für meinen neuen Rucksack hat meine 12" Schere fast versagt. Die Dyneema-Fäden wurden teilweise nicht richtig durchgeschnitten. Mit der Schere bin ich ansonsten hochzufrieden! Die ist vom Trödelmarkt und wurde von einer professionellen Werkstatt grundlegend überarbeitet (kam so 20€, also das Schleifen). Jemand mit Tipps oder Ideen?
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Kein Schlafsack mehr...
Deshalb bleibe ich stumpf bei Schlafdecke, Isomatte und Bodenplane Bei vielen Leuten wird man ja gleich in die Survival-Ecke gestellt, nur weil man mit einem leichten Rucksack durch den Wald stolpert. Das weise ich jedesmal entschieden zurück, ich will Spaß haben und dazu gehört ein gewisser Komfort. Auch und GERADE bei meinen persönlichen Rekordversuchen gehört eine warme Mahlzeit abends und früh der Kaffee dazu, und natürlich ein erholsamer Schlaf. Zum Eingangsthema: diese ganzen Notfalllösungen sind Einwegartikel, wenn sie nix wiegen oder wiegen, wenn sie haltbar sein sollen. Meine (bewußten) Versuche, in teils alpinen Höhen ohne Schlafsack bzw. im Biwaksack zu schlafen, habe ich geschildert. Das war in den 90ern und das muss ich mir mit fast 50 nicht mehr geben. Mein Ansatz ist dann, das klassische Setup weiter zu optimieren und je nach Örtlichkeit das Tarp wegzulassen, wenn die Recherchen im Vorfeld anderweitige Unterstände stark vermuten lassen.
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Kein Schlafsack mehr...
Ja, das Video hat schon in meinem MTB-Forum vor Monaten die Runde gemacht. Plot: Die ist so dermaßen platt nach einem Tag extrem geradeaus fahren, die würde auch ohne alles einfach einschlafen. Ist mir zu extrem => ab in die Survivalkiste zu dem anderen schrägen und skurrilen Zeugs. Meine Erfahrungen bisher: November 3 Tage in der Nähe des Gardasees wandern. Eine Nacht nichts gefunden zum Pennen (Schutzhütte, Dachüberstand, ...) und den mitgebrachten Biwaksack zu zweit genutzt. Für den Notfall oder als Plan B in Ordnung, aber FÜR MICH keine reguläre Lösung. Aufkommender Regen am Morgen zwang uns zum zeitigen, plötzlichen Aufbruch. Einmal am letzten Tag so unzufrieden mit der Alpenhütte (an Paßstraße) gewesen, dass wir halb aus Trotz und halb aus Abenteuerlust einfach mit allen Sachen am Leib und Regensachen auf der Wiese gepennt haben. Aller zwei Stunden aufstehen, Schuhe waren noch am Fuß, Hang hochrennen (warmlaufen) und wieder ein bis zwei Stündchen abmatten. Ja, ging irgendwie. Unglaublich viel Taunässe. Schlafsack wäre echt obercool gewesen. Also wer es probieren will, in einem Video ist mal einer losgezogen mit dieser silber/goldfarbenen Rettungsdecke und einer dünnen Fleecedecke aus dem Billigladen (sowas wie KiK) und hat sich darin eingewickelt. Die 5-Mäuse-billig-draußen-"Lösung". Wer probiert es freiwillig für uns aus
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Beutel im Rucksack
Äh ne, ja, bissel blöd formuliert. Der Müllsack füllt schon den unteren Teil des Rucksacks KOMPLETT aus. Eine Seite Quilt im eigenen Packsack, andere Seite die Klamotten in einer großen Rolle - jeweils IM Liner drin!! Lücken IM Liner mit Socken etc. stopfen. Dadurch formt sich der Pack besser und es gibt weniger Tote Ecken. Kann ich jetzt nicht besser beschreiben. PROBIEREN! Wenn ich das Tarp oder Groundsheet reinmache, dann muss das ja nicht in den Liner. Schiebe ich also zwischen Außenwandung des Rucksacks selber und Liner. Stelle dir von oben geschaut einfach vor, du hast so eine Art Ellipse mit zwei Kreisen drin. Ein Kreis Quilt, anderer Klamotten.
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hahahahaha... Lustig & wahrscheinlich leichteste super-duper-hyper-nano-ultralight CampSchuhe out there
Gääähn! Cordura Decksohle, Paracord-Hülle, Moosgummi. Leider rutschig auf nassen Fliesen im Duschraum. Deshalb habe ich die gemacht, da ich in CZ sehr oft auf kleinen Zeltplätzen übernachte und nicht barfuß in den Duschraum will. Habe Sockstop aufgetragen, das sich aber irgendwann ablöst und erneuert werden muss. 43g ohne Sockstop, 47 mit und 52 mit Sockstop und in Tüte. Tatsächlich eine Wohltat für die Füße!
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Beutel im Rucksack
Schätze, ich bin der mit den meisten Beuteln. Schlafdecke/Quilt in einen Beutel. Daune ist nicht so empfindich wie man meint. Die Kunstfaser-Isolierung soll da sogar empfindlicher sein. 60 l Müllsack in den Rucksack. einen Seite hochkant der Quilt im Btl, daneben die Reserve/Schlafsachen. Müllbeutel an eine Seite "stopfen", also schließen. Waschzeug/Reparatur (MYOG Beutel aus Silnylon) Futter (MYOG Beutel aus Silnylon) Tarp entweder noch zwischen Müllbeutel und Rucksackstoff, oder obenauf (MYOG Beutel aus Silnylon) Küche - nein, (noch) kein MYOG Beutel, irgend ein Folienbeutel dann ein MYOG Schnürzugbeutel mit dem Tagesbedarf (Trailfutter, PL Weste, Powerbank, ggf. Windjacke, weitere Sachen die man tagsüber anzieht/auszieht) ganz zum Schluß die Regensachen obenauf Der schwere Brocken - 2l Wasser - ist sowieso am Rücken, ansonsten habe ich keinen Unterschied feststellen können, ob ich die Müsliriegel vorne, hinten, oben oder unten im Rucksack habe. Beutelparade Am Anfang erstmal mit irgenwelchen Tüten loslaufen, damit man seine Ordnung findet. Mit der Zeit wollte ich dann von den Plastetüten weg, die halten einfach nicht lange. Tüten/Beutel schön locker packen, so bekommt man die besser reingepuzzelt.
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Schutzhütten und Biwak Verzeichnis - App
Danke für die Info. Habe kein Facebook. Dann bin ich diesmal nur einfacher Nutzer Sieht ziemlich professionell aus für ein Hobbyprojekt!
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Schutzhütten und Biwak Verzeichnis - App
Gleich mal aus dem Aurora-Store gezogen. Erster Eindruck: Überraschend gut gefüllt, kann man dabeihaben oder zur Planung durchaus einsetzen. Schade dass Beiträge nur mit Google-Account möglich sind. In Tschechien kann ich nach wie vor mapy.cz empfehlen. Die App und die Webseite heißen so. Da kann man viele Punkte anklicken und die Möglichkeit des Biwakierens oft schon anhand der Fotos gut abschätzen.
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Alpen: Cowboy Camping. Quilt oder Comforter Entscheidungshilfe
Danke für den Link. Für meinen ersten Quilt aus neuem Material bleibe ich dann doch bei einem hauchfein beschichtetem Außenmaterial. Weil ja der eine Typ Bivy quasi mit dem Quilt verheiratet wird, dann kann man ja gleich einen winddichteren und leicht feuchtigkeitsabweisenden Außenstoff nehmen. Und die 200 g von dem Teil kann ich in die Füllung stecken oder eine zusätzliche Ioslierkleidung, die mir in Pausen auch noch nützt. Wer natürlich schon einen preisintensiven Quilt hat, kann den so natürlich noch aufwerten. Das scheint ja nun zu funktionieren.
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Kein Schlafsack mehr...
Habe mich mit dem Thema auch beschäftigt. Bin voriges Jahr so nolens-volens in die Langstrecken reingerutscht. Zuerst 40 km während eines ON, dann am zweiten Tag massive Fußrpobleme. Zu Deca gerannt, zwei Stunden Schuhe anprobiert, mit denen da rausgekommen: Jaaaa ... und plötzlich lief es. Die Füße jubelten! So kam ich auf das Thema Trailrunning. Und Fastpacking. Trailrunning = ohne Übernachten Fastpacking = Backpacking meets Trailrunning Mein Trainings- und Ausprobierrevier wurde der Forststeig. So bin ich dann losgewatschelt, Forststeig-in-zwei-Tagen-Versuch: ging irgendwie besser als es aussehen mag, sogar kleine Strecken in leichtem Trab. Wobei ich mir dann den Fuß umgeknickt habe. An sich kein Beinbruch, aber ein zweites Mal wäre dann wirklich übel geworden, also am zweiten Tag nachmittags Abbruch und geordneter Rückzug. Aber jetzt weiß ich, wie es geht! Forststeig, ich komme wieder!! Dabei hatte ich sogar allen Luxus mit: Dann wurde es wenigstens mein Tagestouren-Rekord, die Hohe Tour an einem Tag (Osterzgebirge - Elbe): Reichlich 60 km, damit meinen 20 Jahre alten persönlichen Rekord von ca. 50 km gebrochen. Mehr muss es aber dann wirklich nicht sein, der Forstweg ist auch sehr technisch und das mag ich mehr, als noch zwei Stunden glatten, geraden Forstweg stumpf zu latschen, nur um Kilometer "zu machen". So, genug gelabert, muss noch an die frische Luft P.S. habe nicht den ganzen Fred gelesen, falls thematische Doppelungen vorhanden sind
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Impressionen von Touren
Pssst!
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Alpen: Cowboy Camping. Quilt oder Comforter Entscheidungshilfe
Rein aus Interesse: Gibt im Bivy Kondens innen? Wird bei Daunenfüllungen mit hoher Bauschkraft / geringem Federanteil der Loft zusammengedrückt? Oder erhöht sich doch die Wärmeleistung im Gesamtsystem? Wie sieht es mit Quilts aus, die eine wasserabweisende Außenhülle haben? Können die einen Bivy zum Teil ersetzen? Ein Quilt von mir war ja in seinem früheren Leben ein Yeti Fighter 500 dry, also mit leicht beschichteter Außenhülle. Hält zumindest eine ganze Menge Wind ab, dicker Nebel bleibt auch draußen. Dieses Konzept scheint aber nicht sehr verbreitet zu sein.