Alle erstellten Inhalte von icefreak
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Impressionen von Touren
Nach einigen Wander-Übernachtern wurde es Zeit für eine MTB-Tour mit draußen Schlafen. Es ging ins Osterzgebirge, zunächst mit der Bahn. Wo kommt da plötzlich der viele Schnee her? So wird es doch noch was mit der Winter-MTB-ON-Tour Im Gimmlitztal. Schönes Tal mit unreguliertem Fluß, aber langweilige Forstwege. Also besser rollen statt laufen. Immer nur fahren ist ja auch langweilig. Gar nicht mal so klein, die Burg in Frauenstein. Tarp umsonst mitgeschleppt Dorfkind! Ich will ein Dorfkind sein! Da waren 10 s zuwenig, um den Fuß auf's Pedal zu bekommen Diesmal habe ich durch stundenlanges geduldiges Wiegen eine brutalstmöglich ehrliche Ausrüstungsliste erstellt (teils Dinge zusammen gewogen). Wirklich ALLES, was ich real mithatte. Ui ui ui, da kommt so einiges zusammen. Ja, das ist noch viel Luft nach oben bzw. unten
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Alpen: Cowboy Camping. Quilt oder Comforter Entscheidungshilfe
Ich grätsche hier mal rein, weil ich eine grundsätzliche Verständnisfrage habe. Da meine eigenen Erfahrungen eher bescheiden sind, habe ich die Bücher von @German Tourist gelesen. Da wurde beschrieben, wie das in der Gegend der "Erfinder" funktioniert. Woher kommt denn Cowboy Camping? Offensichtlich aus einer Gegend, wo es nachts trocken wie ein Martini ist Umkehrschluß: wenn es nachts windig und feucht ist, dann kann man eben kein Cowboy-Camping machen. Die Bivy-Sache geht dann doch in Richtung atmungsaktives Kleinstzelt. Zuerst nur Bivy, dann aus atmungsaktivem Material, dann mit kleinem Gestängebogen in Gesichtshöhe, dann mit extra Mückennetz, .... Cowboy-Camping heißt doch einfach hinlegen, fertig. Oder verstehe ich da was falsch?
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Sammelthread - myog kleine Basteleien
Habe meine Packtechnologie besser an meine Bedürfnisse angepasst. Es ging darum, den Tagesbedarf an Dingen und Essen besser zu verstauen, von Plastetüten wegzukommen und dazu noch ein spezielles Szenario zu ermöglichen. Dazu später. Die Lösung: ein Schnürzugbeutel aus recht festem RS-Nylon mit 68g/m²: Inhalt auf dieser Tour: kleine Powerbank, in extra Drybag Primaloft-Weste für Pausen (und im Quilt, verpackt in Exped Mattenbeutel) wärmere Ersatzhandschuhe (Pflicht bei Bikepackingtouren bei kaltem Wetter) Käsesemmel, Obst Trailsnacks, diesmal ausschließlich Riegel Der Beutel kommt (fast) ganz obenauf, darauf dann noch die Regensachen und dann wird der Rucksack geschlossen. Was für ein spezielles Einsatz-Szenario meine ich nun? In CZ übernachte ich sehr oft auf kleinen, preiswerten Zeltplätzen. Da ich gerade im Sommer beim Bikepacking (MTB, echte Trails, steile Berge) schwitze wie Sau, ist mir die Dusche abends sehr willkommen. So kann ich nun mit Waschzeug und Wechselsachen im Beutel zum Sanitärtrakt latschen und mit den beim Duschen durchgespülten nassen Sachen zurücklaufen, wo die dann aufgehängt werden. Weiterer Einsatz: wenn man nicht alleine unterwegs ist, könnte einer damit in den Supermarkt gehen und die Einkäufe darin verstauen. Sollte einen Weile halten, wiegt ja auch 48g.
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Goldene Schleimschnecke Award? Ein Lobgesang.
Da
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Goldene Schleimschnecke Award? Ein Lobgesang.
Hallo zusammen, als kritischer Mensch ist man geneigt, immer die Fehler und Ungereimtheiten zu sehen. Oder es fallen Begriffe in den Diskussionen, die eine ähnliche Wirkung entfalten, wie im ersten Werner-Film der Fußball, den er auf den Marktplatz schmeißt. Und schon fliegen wieder die Fetzen. Aber heute will ich Euch mal eine andere Geschichte erzählen. Die Geschichte von einem Outdoorfan, für den die Berge zwischendurch unerreichbar waren, der in einer fetten Midlife-Crisis festhing und den irgendwann einmal eine Nähmaschine zugeflogen kam. Es folgten Recherchen nach Nähtipps, keine Ahnung, um was es da eigentlich ging. Die Nähtipps wurden auch gefunden, auf Seiten von solchen Verrückten, die mit unverantwortlich kleinen Rucksäcken breit grinsend durch die Gegend schlenderten. "Radikale Extremisten" war mein erster Gedanke. "Sowas kann ja gar nicht gut gehen". Einfach ein Zelt selber nähen? Darf man das? Ist das legal?? Aber der Gedanke hatte sich eingenistet, der Funke glomm. Wie komme ich, ohne Geld und damals mit mieser Kondition, wieder zurück in die Berge? Stumpf bei Globi alles zusammenkaufen fiel schon aus finanziellen Gründen flach. Es war der Rucksack, also der selbstgenähte. Also zunächst der selbst zu nähende. Wissbegierig pflügte ich durch das Internet, informierte mich über "3D-Spacermesh", Ripsband, "frameless Backpacks" und so weiter und so fort. Dann war es soweit: nein, es ging nicht gleich in die Berge, sondern in den Supermarkt, und der Rucksack wurde dem inzwischen traditionellen "Bierflaschen-Belastungstest" unterworfen. Die erste Wandertour war der Hammer und auf den ersten Metern im Gelände hätte ich lauthals losheulen können. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!! Was war passiert? Dank der vielen und ausführlichen Tipps vor allem hier im Forum hatte ich es tatsächlich geschafft, mich am eigenen Schopf aus dem (Depressions-) Sumpf zu ziehen! "Therapeutisches Basteln" nannte ich das einmal, die Fachleute nennen es wohl "Selbstwirksamkeit". Ich war wieder da, wo ich hingehöre und konnte mit minimalen Mitteln phänomenale Momente draussen in der Natur erleben. Dafür allen Mitmachern hier ein dickes fettes DANKE! Der rauhe Ton, der hier zuweilen herrscht, hatte mich tatsächlich lange Zeit abgehalten, hier aktiv zu werden. Aber die Erfahrungen seit ich hier dabei bin, sind in der Summe doch positiv. Gerade bei der Low-Budget-Gearlist kamen nicht nur fachlich Unmengen an Tipps zusammen, nein, mir wurden und werden direkt extrem preiswert einzelne Ausrüstungsgegenstände angeboten. Das nenne ich mal Hilfe, die ich größtenteils an paar arme Wanderfreundinnen weiterleite. Die sind in vergleichbarer Situation, in der ich auch mal steckte. Es ist nicht übertrieben, wenn ich behaupte, dass ich dadurch so ein gesteigertes Selbstbewusstsein und so eine mentale Stabilität bekommen habe, dass ich tatsächlich im Berufsleben merklich vorwärts gekommen bin. Die Natur ist mein Arzt und das entspannte Wandern vereinigt in einmaliger Weise Ausarbeitung UND Erholung auf einmal. Gerade nachts draußen zu sein bringt immer wieder den nötigen Abstand zu allem, was einem im Alltag so belastet und beansprucht. Wenn jemand durch einen Begriff oder eine rhetorische Wendung "angefasst" wird, sage ich mir inzwischen: "Wer weiß, was derjenige durchgemacht hat, gerade durchmacht oder vor was er Angst hat". Auch wenn es dann in der folgenden Diskussion munter nur um die eigene Befindlichkeit geht und das Thema in den Hintergrund rückt. Aber hier sind nun mal sehr individuelle Leute, die vielleicht schon öfters Ablehnung oder Aggressionen ausgesetzt waren, obwohl sie eigentlich nur ihr "Ding" machen wollen. Sei's drum, mit mir gehen auch immer wieder mal die Pferde durch und da schlägt das Zyn-O-Meter auch schon mal kräftig aus Vielleicht hat der eine oder andere auch ein Geschichtchen auf Lager, was UL mit ihm gemacht hat oder wie sein Leben dadurch besser wurde? Die Geschichte, wie ich dank Ultraleichtwandern einmal ein Essen in der Kneipe spendiert bekam, erzähle ich andermal, jetzt seid ihr erstmal dran
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Layering Strategien beim Schlafsystem
Bin letztendlich bei 3 Schlafdecken gelandet, alles umgenähte Schlafsäcke: Sommerquilt KuFa / zusammen mit dünnem Fleecehoodie, PL-Weste usw. bis kurzzeitig min. 10°C (bei an sich freundlichem Wetter!), Gewicht knapp 600g Herbst/Frühjahrsquilt Daune, leider nicht breit genug für dicke Klamotten drunter, also nur bis oberhalb der Frostgrenze einsetzbar, ca. 750g Winterquilt massives Teil mit immer noch fast 1300g, war als Schlafsack 1750g, 650 cuin 90/10 Daune. Ganz klar ziemlich schwer und voluminös, aber im Winterbiwak das Sorglosteil was mir erholsame Nächte garantiert. Mit Inlets usw. komme ich gar nicht zurecht. Ich will abends einfach nur unter die Schlafdecke kriechen und fertig. Das Kombinieren mit passender Kleidung finde vorteilhaft, weil dann beim Aufstehen der Kälteschock nicht so heftig ist. Da ich nur Kurztouren mache, kann man ja das Wetter schon recht gut abschätzen und den passenden Quilt einpacken. Bei längeren Touren würde ich dann eine Wärmeklasse höher mitnehmen oder ausreichend zusätzliche Isolierung in Form von Anziehsachen, die auch tagsüber bei Pausen oder im Camp nützlich sind. Aktuell liegt Material für meinen ersten MYOG Quilt bereit, Isolierung aus 100er Apex und recht breit, um den Temperaturbereich durch zusätzliche Isolierkleidung breiter zu gestalten. Vor allem soll meine PL Jacke aus 133er Primaloft drunter passen. Damit will ich vom Temperaturbereich her die beiden erstgenannten Quilts zusammenfassen.
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Alpen: Cowboy Camping. Quilt oder Comforter Entscheidungshilfe
Also der Komfort wird bei mir mehr durch die Isomatte und ein prall gefülltes Kissen bestimmt, als durch die Frage: SchlaSa oder Quilt. Ich habe mich nun endgültig für Quilt entschieden, durch teils bis zu 40% Gewichstersparnis bedingt. Mein Limit sind ca. -10°C, aber immer nur eine Nacht. Dadurch, dass man sich passgenau einwickeln kann, hat man keine toten Räume, die man mit aufheizen muss. Deshalb meine Quilt-Mindestbreiten, um mich auf der Seite liegend einwickeln zu können. Dazu noch diverse Schlafmützen/Kapuze usw., und es läuft. Im Winter noch einen dicken Fleece Buff (MYOG). Anwendungsfälle: Sommernacht, aber kühl und fetter Nebel. Microtarp mit als gröbsten Schutz, hat gut funktioniert. Ca. 650 m Höhe. Wintertour, knapp unter Null, auf einem flachen Berg mit keine Ahnung 600 m. Umgenähter Yeti Winterschlasa.
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Alpen: Cowboy Camping. Quilt oder Comforter Entscheidungshilfe
Bodenplane: Bodenplane ist bei mir immer dabei, 1x2 m Baumarktfolie, Shelter: Wenigstens einen Notbiwaksack oder ein leichtes 1,50 x 3 m Tarp würde ich einstecken, habe in den Alpen schon im August Schneeschauer erlebt, Wetterumschwünge mit Hagel usw. (bei Hüttentouren, während meiner Kletterphase).
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Alpen: Cowboy Camping. Quilt oder Comforter Entscheidungshilfe
Ob man sich den Quilt über den Kopf zieht (Ray-Way) oder mit Mütze usw. loszieht, muss man probieren. Bin der Mützen/Kapuzentyp. Auf alpinen Touren sollte doch eine Mütze bzw. Kapuze dabei sein? Breite: Hängt meiner Erfahrung nach entschieden von der Isolationsdicke ab. Meine interne Tabelle ist etwa so: Winterquilt 1,40m Drei-Jahreszeiten 1,30m Sommer 1,20m Da ich meine Quilts bisher aus Schlafsäcken genäht habe, war auch ein alter Yeti Daunenschlafsack mit extrem wasserabweisender Außenhülle dabei. Das finde ich funktional gelungen, weil ich gerne mitten auf Bergen penne und da zieht es ja gerne mal. Das erhöht für mich die gefühlte Wärmedämmung deutlich. Gegenbeispiel ist ein Protoyp-Quilt aus einem billigen KuFa-Schlafsack. Da hat es im Winter unterm Tarp gefühlt direkt durch den Schlafsack durchgewindet, das war nicht kuschelig. Außenmaterial zu "fluffig". Bin 1,80m und ca. 80kg sowie Seitenschläfer.
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Gibt es im Ultra-Leichtforum eigentlich auch eine Leicht-Trekking Fraktion?
Okay, dann bin ich auf Tourenimpressionen gespannt!
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Geschätzter Spiritusverbrauch …
OT: Ich, der hier quasi die Rolle des "Gutmenschen" gespielt habe, habe damit kein Problem.
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Geschätzter Spiritusverbrauch …
Also ich habe meine fachliche Meinung gesagt und @HarryOnTrail hat die Regel aufgestellt "Mein Rucksack - Meine Regeln" Dann können wir doch wieder zum Thema zurückkehren. Zum Beispiel würde mich rein fachlich auch interessieren, woher man passende Gefäße im Volumen zwischen 50 und 100 ml bekommt, aber frei verkäuflich. Oder was man da nachnutzen könnte. Also etwa die Menge für eine Übernachtung. RB Shot ist zum Beispiel schlecht im Handling, weil da gleich so ein Schwapps im Brenner landet. Bitte nicht antworten: dann mach doch die Caprisonne nur halbvoll
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Geschätzter Spiritusverbrauch …
He, alles gut, fachlich bin ich immer so stur Jedenfalls finden sich in dem obigen verlinkten Faden ja auch schon viele Tipps für die Flaschenfrage.
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Geschätzter Spiritusverbrauch …
Die Relativierer wieder wach. Wird schon nichts passieren. Das sieht man doch. Alles schon mal durchgekaut: Vielleicht prägt mich das, dass ich jahrelang als Mechatroniker in der Werkhalle mit giftigen, ätzenden usw. Gefahrstoffen hantiert habe und da wird man dann vorsichtig. Zuletzt in der chemischen Industrie. Ca. 5 Sorten verschiedene Schutzhandschuhe, Schutzbrille früh auf die Nase, zum Feierabend wieder runter, Helm hat man irgendwann gar nicht mehr gemerkt, S3 Sicherheitsschuhe. Belehrungen im Wochenrythmus. Das können und wollen Theoretiker immer nie verstehen, bis es wehtut.
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Geschätzter Spiritusverbrauch …
Die Ausnahme von meiner strengen Regel: RB Energy Shot - mit Aufkleber. Logisch. 60 ml sollten für einen Übernachter im Sommer genügen (abends und früh je 500 ml Wasser kochen, wobei früh sehr heiß für Krümelkaffee und Porridge eigentlich langt).
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Gibt es im Ultra-Leichtforum eigentlich auch eine Leicht-Trekking Fraktion?
Felgen? Reifen? Die sind dafür nicht ausgelegt. Es gibt Gewichtslimits für Felgen, auch und gerade beim MTB, nicht nur beim Rennrad. Da sind 85 kg schnell überschritten, wenn man wie ich schonmal 80 kg wiegt und dann noch den marschfertigen Rucksack mit Initialgewicht von komplett 9 kg schultert. Da hilft auch kein Selbstbetrug bei der Gewichtsliste, weil man die schwere Kamera nicht dazurechnet (ist ja das "Luxusitem") oder sich die schweren Sachen in die Hosentaschen stopft. Gerade auf dem Rad, egal ob Rennrad, Ranndoneur, Gravelbike, MTB, ist der UL-Ansatz maximal sinnvoll. Da könnte ich eher beim Wandern noch ein Kilo mehr oben auf packen. Will ich aber nicht Ausnahme: Radtouren mit Packtaschen ohne nennenswerte Steigungen oder viel Leidensfähigkeit >> rad-forum.de
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Geschätzter Spiritusverbrauch …
Kann ich so bestätigen. Das sind auch meine realen Werte. Nur auf der Basis von Küchen- und Terassenexperimenten zu planen, hat sich dann draussen als völliger Fehlschlag erwiesen. Gefäß: ich bin überhaupt kein Fan von der Caprisonnentüte, nur in einem Fall habe ich sowas ähnliches genutzt, weil ich den Spiritus vergessen hatte und unterwegs umfüllen musste (in so ein Obst-Quetischi-Dingens). Mein Tipp in die Runde: Kalkreiniger kommt in stabilen, dichten, haltbaren Behältern. Füllmengen 250 oder 500 ml. Niemals etwas in Lebensmittelbehälter füllen, was man nicht unbesorgt trinken kann!! Ausnahme: extrem auffällige, klare Kennezeichnung (Aufkleber o.Ä.). Du wirst hier und anderswo die unglaublichsten Geschichten finden, wie dann doch draus getrunken wurde. Deine Gemütsverfassung jetzt, ausgeruht und satt vorm Laptop, ist das nicht der Maßstab. Dehydriert, erschöpft, mental am Boden - das ist der Maßstab. Hier meine Vorlage zum Etikettendruck. Am besten auf Folie drucken lassen (Copyshop):
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Leicht und günstig
Meilenstein für Zielperson #2: ein alter KuFa-Schlafsack aus den 90er wurde zu einem Quilt umgenäht. Zweite Chance für die alte Penntüte! Aufgrund der aufwändigen Fertigung im Schindelverfahren nicht ganz trivial, aber letztlich geschafft. Rekordwert beim Gewichtsverlust: von 1349g runter auf 710g, dabei sogar recht großzügige Maße für die eher zierliche Zielperson. Ganze 47% weniger!
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Gibt es im Ultra-Leichtforum eigentlich auch eine Leicht-Trekking Fraktion?
Am Rennrad? Dafür sind die Rahmen nicht gemacht. Da brauchst Du einen Crosser, Gravelbike, Reiserad, Randonneur, sowas in der Art. Meine Bikepacking-Touren absolviere ich grundsätzlich mit dem Rucksack. Damit kann ich richtige Trails fahren und optimal mit dem Bike unter mir arbeiten. Selbst Feedbags usw. habe ich wieder verworfen. Da sind dann die 5 kg BW wirklich wichtig (ohne radbedingtes Zusatzgewicht - Schlauch, Werkzeug usw.), sonst macht es zunächst keinen Spaß und wird auf ruppigen Trails auch gefährliche (Schwerpunktverschiebung). Meine absolute Schmerzgrenze ist ein Gesamtgewicht 10 kg (inkl. 2 l Wasser / ohne Selbstbetrug mit schweren Sachen in den Hosentaschen, Sachen "wegrechnen, etc.). Also der marschfertige Rucksack, mit Handy, mit Geldbeutel, mit wirklich allem. Da will ich - gerade im Sommer bei einem Overnighter - doch deutlich drunter bleiben. Standbild aus einem Video. Icefreak am Limit! Im Rucksack alles für einen Overnighter.
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Gibt es im Ultra-Leichtforum eigentlich auch eine Leicht-Trekking Fraktion?
Dazu kann ich nur sagen, probiere es doch mal im Sommer für eine Nacht bei stabil warmen Wetter, unter die 5 kg BW zu kommen: Kocher weglassen, bei Hitze kann man auf heißes Essen verzichten da langt selbst der 15€ Schlafsack vom Discounter billigste Schaummatte von Decathlon Turnschuhe statt Wanderschuhe usw. usw. Du wirst sehen, dass Du eine andere Welt betrittst. Wandern ist nicht mehr gleichzusetzen mit Plackerei und Selbstquälerei, es wird eine Art "Wanderspazieren" draus. Was Du da machst, ist theoretisieren. Dir fehlt der Vergleich, den ich Dir hier dringend nahelege. Klar kann man alles in Frage stellen, Pareto-Prinzip usw. Da kannst Du aber auch im Tuning-Forum fragen, ob es der Doppelvergaser sein muss, man kommt ja auch ohne von A nach B. Oder wozu Bushcrafter 20 Messer benötigen. Du bist hier nunmal bei den Süchtigen und Verrückten gelandet, die ihre Küchenwagen jährlich zur Physikalisch-Technischen Prüfanstalt schicken Die Gefahr neuer Dogmen besteht, keine Frage. Das allein und ausschließlich das Gewicht als absoluten Killer-Parameter zu verwenden für den gegebenen Anwendungsfall zu einem unterkomplexen Antwortsystem führen kann, da sind wir uns wohl einig. Deshalb: Hochsommer, stabiles Wetter, eine Nacht, BW < 5kg. Einfach mal Probieren.
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Multiuse Kuriositäten im Alltag
Wenn es mittags im HO schnell gehen soll, 125 g Mie-Nudeln und eine Tütensuppensoße in den 800 mm Titantopf rein, Wasser aus dem Wasserkocher drüber, ziehen lassen! Mit ein paar kleingeschnittenen Trockentomaten und Reibekäse gar nicht mal so unlecker Natürlich mit dem STS Spork gelöffelt Bei Tagestouren im Winter habe ich ab und an mein Kochersetup mit, für Nudelsnack und Käffchen. Habe Monate unterm Quilt auf der Isomatte in der neuen Wohnung geschlafen, bis mir meine Eltern Bettsachen regelrecht aufgedrängelt haben. Ja, diese Aufräumaktionen und "wer könnte das noch gebrauchen". Quilt ist besser, weil deutlich leichter. Meine MYOG-Rucksäcke müssen gelegentlich im Alltag herhalten, aber das ist zwecks Materialschonung eher die Ausnahme. Meinen Alltag hat eher die UL-Philosophie an sich beeinflusst. Dabei geht es weniger um fanatisches Weglassen um jeden Preis, das wäre ja wiederum ein Dogma, nur die andere Richtung. Symbolhaftes Verhalten ist auch nicht so meins, etwa in UL Klamotten herumlaufen, ständig aus Titanpötten trinken oder so. Aber bitte jeder wie er will und sich wohlfühlt! Vielmehr geht es um die eigenen Bedürfnisse, dem konstruktiven Hinterfragen dieser ("Do nothing because of fears!") und dem konsequenten und fokussierten "Kümmern" um diese eignen, echten Bedürfnisse. Okay, ich ziehe sehr gerne im Alltag meine Trailrunner an. Geniales Schuhwerk. Jaaa, mein Rucksack hängt dekorativ an der Wand. Das muss
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Geeigneter Stoff für Schultergurt-Bezug
Hosenstoff von extex, mit wenig Stretch. Also unter Stoffe - unbeschichtet mal suchen. Sollte schon ein kräftiger Stoff sein. Das angeflauschte Material habe ich noch nie als Meterware entdeckt. Das untere Foto dokumentiert einen Nähfehler. Das Material nennt sich Stretchpoly Hosenstoff (extex). Ist ein Rest von einem Hosenumnähprojekt und einseitig dehnbar.
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Impressionen von Touren
Ein Winterbiwak ist nur echt mit Schnee, also musste ich nochmal nachbessern. Nachbessern musste ich auch beim Setup, das war das vorige mal doch etwas zu lässig. Deshalb mein Bikepacking Rucksack, der hat das meiste Volumen. Das frisst ja die TaR RidgeRest Solar extra schlagmichtot (die dickste aus der Serie - 2,5 cm Schaummatte) auch wieder auf: Da kann man noch so lange in einem Gebiet wandern, irgendeinen Weg kennt man noch nicht. Dorfbachklamm bei Altendorf: Biwak (Boofen) irgendwo in den Felsen. Schlafdecke aus einem alten Yeti Winterschlafsack genäht. Finde heute noch Daunen in irgendwelchen Ecken Liebe Forenhilfspolizisten, gaaanz ruhig. Alles legal! Super-Exra-LowTec Teekessel aus dem Türkenladen! Mit "Bakelit"-Griffen (duroplastischer Kunststoff, extrem hitzefest, selten geworden). Wiegt 268g und damit kommt man bei max. 1,2l auf ca. 223g/l. Der Tuborg-Brenner brennt wie eine Rakete, ballert aber auch ordentlich Sprit durch die Düsen. Das Geheimnis warmer Füße: MYOG Booties. Tafetta Nylon und 60er PL. Okay, nu isses kein Geheimnis mehr Es dröppelt die ganze Zeit aus 20m Höhe vom Fels herab und das Ergebnis sieht so aus! Bubbel Tea? Winterlandschaft. Einmal Schnabel wetzen! Ein paar Amseln flattern durch den Wald. Aus Schnee wird langsam Regen. Schmilka. Man kann aus den richtigen Körnern und Pflanzen auch Bier brauen, was die Leute da so richtig gut können.
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Impressionen von Touren
Da hat es am Wochenende doch noch mit dem Frostbiwak geklappt: In den Tälern noch Winter ... ... oben schon Frühling
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Make your own Fleece-Hoody: Decathlon-Hack für Kapuzenfreunde
Das ist ja mal ein cooler Hack. Bei Fleecestoffen verwende ich immer einen schmalen Zickzack-Stich als Schließnaht, dadurch bleibt die Naht elastisch und zerreist nicht, wenn man sich beim Überstreifen des Pullovers mal verheddert. Versäubern muss man bei den meisten Fleecestoffen eigentlich nicht. Ich schneide dann nur vorsichtig die Nahtzugabe zurück. Da ja quasi nur jeder zweite Stich an der "Außenseite" ist, muss man die Stichlänge, die man bei Geradstich gewählt hätte, halbieren. Dieses neuartige Prinzip des permanenten Modellwechsels nervt auch langsam, man kann kaum noch Tipps veröffentlichen, weil dann das beschriebenen Modell schon wieder raus ist.