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AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
icefreak antwortete auf icefreak's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Schon passiert, zumindest im Ansatz: Es befinden sich an den Seitenpanels vorne und hinten je drei kleine Schlaufen aus Paracord-Hülle. Die elastischen Kordeln habe ich von anderen MYOG-Rucksäcken ausgeborgt. Das ist zum Befestigen der Stöcke nützlich gewesen, zum Komprimieren müsste ich noch zwei von den kleinen Verbindern benutzen: Aber generell ist das gar nicht nötig, die die AirPacks auch unkomprimiert gut unter den Sitz passen, man darf nur nicht zu prall packen.- 15 Antworten
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AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
icefreak antwortete auf icefreak's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Nochmal eine ausführlichere Antwort: Sagen wir mal, ich wurde dadurch heftig inspiriert (aus dem Buch „Trail Life"), aber es ist natürlich keine 1:1 Kopie. Ich habe mal den Korpus aus dem o. g. Buch nachgezeichnet: WOBEI auf den Fotos im Buch der Radius Rückenseitig nicht sichtbar ist, auch auf einer anderen Skizze, macht ja auch Sinn wegen dem Ansatzpunkt für die Trägerbänder (die Teile, die man durch die Schnalle schlauft). Ja, ist etwas anders, da mein Korpus komplett aus 300er Cordura ist, aber es ist ja dieselbe quaderförmige Grundfigur mit dem ausgerundeten Seitenpanel (aber eben nur frontseitig). Wie nahe oder fern das am Original ist, mag nun jeder selbst entscheiden. Jup, Tramuntana Gebirge. Hat auch zwei Tage ordentlich geschüttet, da hatte ich direkt meinen Test der Wasserfestigkeit.- 15 Antworten
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AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
icefreak antwortete auf icefreak's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Das betrifft nur den Korpus: rechteckige Grundform mit abgerundeten Ecken unten an der Frontseite, weniger den Rest. Lässt sich verbal schlecht erklären, keine Ahnung ob ich hier aus dem Buch Fotos machen darf.- 15 Antworten
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AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
icefreak antwortete auf icefreak's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Eins vorweg: Ich bin oft im Karpatenbogen unterwegs, wo die fetten Nordseewolken abregnen. Der Extremtest für alle Materialien. Das Cordura-Zeug, was ich bisher zum Nähen in den Händen hatte, war noch nie 100% wasserfest. Der Trick der kommerziellen Rucksäcke besteht darin, dass die durch die Deckeltasche bedingt, und da der "Schneelatz" oben aus dünnerem Material ist, teils mehr als 4 Lagen Material da haben, wo der Regen direkt auftrifft. Vermutlich würde eine dickere Beschichtung das Cordura sehr steif machen und dann durch Knicken ohnehin nicht lange halten. Deshalb der eingehängte Inliner, und es hat funktioniert. Die Handgepäckmaße differieren etwas zwischen den Fluggesellschaften. Bei Ryanair steht da auch niemand mit einem Maßband am Gate. Da sind Leute mit ganz normalen Daypacks eingestiegen. Durch den Rollverschluß sind die ja etwas größenflexibel, das passt schon. Bei Deiner Variante oder @RaulDukes Rucksack ist das anders, da muss man den Zuwachs schon in das Grundvolumen einberechnen.- 15 Antworten
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AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
icefreak antwortete auf icefreak's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Das tut es, dank Rolltopverschluß. Bin Team Trinkblase. An den Trägern würden je Seite 0,5l Flaschen bei mir passen, mittels speziellem Haltegummi, aber ich mag das nicht und wohin dann mit dem Handy. Ja, genau die haben wir auch vor Ort geholt, aber die gingen problemlos mit zurück. Mal sehen, ob wir die am BER schon hinzu auch durchkriegen, ist einen Versuch wert. Danke für die Blumen!- 15 Antworten
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AirPack 1.0 oder UL anders interpretiert
icefreak antwortete auf icefreak's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Etwas zum Nähen und den Features: Die Träger wurden aus mehreren Lagen genäht: 300den RS Cordura 5mm Evazote (aus Isomatte gewonnen) 5mm offener Schaumstoff (aufgrund Mindestbestellmenge habe ich jetzt einen Vorrat fürs Leben) festes Netzgewebe (Eyelet? Müsste mal alte extex Rechnunge rauskramen) Die Träger wurden, teils durch Teppichklebeband fixiert, am Rand zunächst mit Zickzackstich geheftet und dann wurde 20mm Ripsband angesteppt. So kann ich optimal alle Schlaufen anbringen und erhalte mein gewünschtes flaches Design. Ein sehr spezielles Feature sollte ein absolutes Low-Profile Band sein, für Reflektoren oder Blinkies. Habe ich mir irgendwo abgeschaut, natürlich. Die Verstärkung mit Schrumpfschlauch erforderte eine spezielle Methodik: man schrumpft ein passende Stahlmaß mit ein, dann schrumpft es nicht zu klein. Man könnte auch ein passenderes Material mit der korrekten Endgröße verwenden, aber das hatte ich nicht. Bei den Schlitzen ist Präzision vonnöten. Abgesteppt dann mit schmaler Raupe AKA Bartack: Anschließend mit einer übriggebliebenen Tube Reparaturkleber rückwärtig versiegelt. Hoffentlich hält das Zeug, ich hatte leider keinen Seamsealer da, war wieder mal alle. Das Innenleben, das muss vor allem hell sein, die Augen werden ja auch nicht besser: Ja, ist ein spürbarer Mehraufwand, aber extra für Euch habe ich mal den Taschenrechner gequält: bei ca. 0,7m² Inlinerfläche mit 70g/m² Flächengewicht kommt man auf rund 49g. Und es ist sehr wasserfest sowie extrem handlich, man spart sich die Hantiererei mit Müllsack-Inlinern, die nach einiger Zeit dann selber Müll sind. Nach der Tour hatte ich dann Zeit, die innere Befestigung am Wandermädelrucksack vorzunehmen. Dazu verwende ich ein festes planenartige Material von extex, das ist auch teilweise als Verstärkung im Hohlsaum drin. Das ist definitiv nicht auf meinem Mist gewachsen, wollte ich aber mal als sehr schlanke Lösung probieren. Man wickelt tatsächlich einen sehr kompakten, faltenfreien Falz, scheint zu funktionieren. Aber ich hatte wieder mal etwas ELEMENTAR wichtiges vergessen! Dann suche ich jedesmal nach einer Fläche, wo ich das da noch rantackern kann, ohne „Dichtflächen“ zu lochen. Das ist nur ein Spaßetikett, ich nähe im Grunde nur für mich (und das Wandermädel): Verwendete Garne und Nadeln: belastete Stellen 60er Aman Serafil / Seraton und 100er Jeansnadel mit „Titan“beschichtung unbelastete Stellen, vor allem der Liner: 60er Microtex-Nadel und Corespun (müsste 75er sein) Warum die 60er Microtex? Die 70er habe ich alle beim Tarp Nähen verbraucht, da bleiben die 60er über. Maschinen: Gritzner Tippmatic 1035 mit DFT Schließnähte mit der guten alten Veritas 8014/2 aus den 50ern- 15 Antworten
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Winterflucht mit Handgepäck - das war der Plan. Wandern, aber in festen Quartieren übernachten mit einigermaßen leichtem Gepäck kompatibel zu den Vorschriften des irischen Billigfliegers führten zu einem speziellen Design eines „AirPacks”: Das Konstruktionsprinzip entspricht in etwa dem Design von Ray Jardin. Folgende Überlegungen und Randbedingungen standen am Anfang: Maximal Größe (konstruiert) 40cm x 30cm x 20cm entsprechend den Vorschriften für kostenloses Handgepäck. klares Design für sicheres Handling beim Transport robuste, stabile Außenhülle um Flixbus und Co. gewachsen zu sein hohes Maß an Wasserfestigkeit trinkblasenkompatibel verstaubare Schulterträger und ggf. Hüftband unauffällige Erweiterungsmöglichkeiten komfortable Kontaktflächen So entstand ein Entwurf mit folgende Features: kubisches Design 300den RS Cordura außen leichtes RS Nylon als Futter und für den Rollverschluß komplett separat eingehängter Inliner aus dünnem, hellen RS-Material mehrlagige Schulterträger mit verstellbarem Brustgurt und Schlauchführung große RV-Tasche an der Front (Innenmaß 25x25cm) separates Rückenfach für Trinkblase und ggf. Sitzmatte pro Pack insg. 12 kleine Schlaufen für optionale Bekordelung (Wanderstöcke anbringen usw.) stabile Befestigung für Reflektorband oder Blinklicht auffällige Greifschlaufe aus Mantel von gebrauchtem Kletterseil Reflektorschlaufen am Schulterträger Da diesmal ein Wandermädel mit am Start war, wurden zwei Exemplare gefertigt. Das Wandermädel bekam exklusiv ein 25mm Hüftband, ich hingegen meine 38mm MOTASY-Schnittstelle zur Handybefestigung mittels SP Connect Adapters und taktischer Schnalle (im Bild unten am linken Träger zu sehen). MOTASY heißt „Modulares Taschensystem“ und ist meine hauseigene Schnittstelle an allen meinen Backpacks, um eine einheitliche Befestigung von Zubehör zu gewährleisten. Zusammen mit den Brustgurten und dem Gummikordel-Gebamsel konnte ich so Dinge aus dem Bestand nachnutzen. Ein weiterer Unterschied betraf leicht eingekürzte Schulterträger beim Wandermädel, aufgrund der sehr kleinen Rumpfgröße. Ansonsten passt der AirPack mit seinen konstruierten Außenmaßen von 38x28x17cm gerade für kleine Menschen hervorragend. Im Flieger Nach problemloser Sicherheitskontrolle und Boarding passten die AirPacks einwandfrei unter den Sitz vom Vordermann. Da ist sogar noch Luft! Ich schätzte dann die Breite, anhand der auf dem Rückflug mitgenommenen (vor Ort erworbenen) Wanderstöcke, auf 48cm. Da kann man also noch was unter den Rolltopverschluß packen. Auf dem Trail Wir waren 2 Tage auf dem GR 221 unterwegs und die AirPacks haben sich auf Anhieb bewährt. Die wurden nur einmal probe getragen, ich bin mit meinem Exemplar Getränke und Snacks holen gegangen, kurz vor der Abreise. Auch bei starkem Regen drang kein Wasser ein, das Volumen war für eine Art „Hüttentour” mit ca. 20l mehr aus ausreichend und die Kontaktflächen aus einer Art Netzmaterial und 5mm offenem Schaumstoff erwiesen sich als sehr bequem. Was nicht so gut funktionierte: Beide Trinkblasen waren mit meinem gedachten Aufhängemechanismus nicht wirklich kompatibel (hier ohne Trinkblase) Während beim Wandermädel die Sirex Sitzmatte auf den Millimeter genau hineinpasse, hatte der steife und dicke Plastehaken der Camelbag-Kopie keine Chance, an dem G-Haken oder den Schlaufen Platz zu finden. Ein Stück Schnur, zur Schlaufe geknotet, schaffte dann Abhilfe. Meine Schnallen am Schulterträger, waren mangels Neuteile irgendwelchen gebrauchten und das recht dünne extex 20-mm-Band rutschte gerade lastfrei recht schnell durch. Das blaue RS-Außenmaterial war in punkto Wasserfestigkeit leider ein Fehlgriff, aber die innere (teurere) Polyestervariante hat letztlich das eindringende Wasser abgehalten. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit hatte ich kein System zum „inneren“ Schließen des Rolltopverschlusses. Aber wir bekammen das immer irgendwie wasserfest zusammengerollt. Wenn man die Handgepäckmaße wirklich einhalten möchte, gestaltet sich das formgerechte Packen sehr anspruchsvoll. Mit Trinkblase beult der Rücken schon deutlich aus. Sonst hängt bei meinen MYOG Rucksäcken die Blase hinter der eingerollten Isomatte, da ist die Form viel stabiler. Hier kann man nur möglichst locker Packen, damit sich das von selber zurechtzurrt, sobald man damit wandert. Das wichtigste - die Waage! Mein Airpack wiegt nackig 327g, die Wandermädel-Edition 340g (nun ein paar Gramm mehr, dazu später). Noch ein paar Detailfotos: Das verstaubare Hüftband der Wandermädel-Edition (hier ganz faul nur außen zusammengezurrt): Detail am Träger: Rolltopverschluß (die Schnalle hat eine geniale Klemmwirkung!): Die RV-Tasche: Abnehmbare Gummikordel: BTW, wenn man den Stopper lange am selben Platz lässt, bricht der Gummi regelrecht durch. Stopper immer ans Ende schieben beim Lagern, ist nun meine Devise, und einige Zentimeter Reserve einplanen. Mitten im Tramuntana-Gebirge: Die Jacke hinten zu befestigen hat sich nicht bewährt, ungünstiger Hebel. Aber wir konnten an dem Kordelzeug letztlich die Stöcke seitlich gut befestigen und sind auf der Rückreise so auch unbehelligt in den Flieger eingestiegen, obwohl die Stöcke deutlich länger als 40cm waren. Fazit: auch wenn das nicht das klassische UL-Setup ist, haben sich die UL-Prinzipien hier auch bewährt: an die Situation angepasst, mit den nötigen Features eine individuelle Lösung zu finden. Wir waren sehr zufrieden mit den AirPacks und werden die vielleicht sogar mal für eine extrem leichtgewichtige Übernachtung mir Tarp in klassischer UL-Manier nutzen.
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Das ist so ungefähr wie die Frage nach einem Auto oder Fahrrad. Auch wenn ich den Zorn des Forums auf mich ziehe: Fange mal mit leichten Klamotten bei Decathlon an. Trailrunningschuhe, leichter Fleecepullover, Windjacke usw. Die haben auch eine Fasthiking Serie, ganz gute Sachen dabei, mal selber recherchieren. Trinkblasen neueren Datums sind leider nicht wirklich dicht, leider, aber das halbe Forum schwört ohnehin auf Einweg PET Flaschen. Dann noch den legendären 25-l-Faltrucksack https://www.decathlon.de/p/rucksack-kompakt-faltbar-wasserdicht-travel-25-l-grun/309863/c405c71m8560421 packste mal alles rein für eine 8 bis 10 Stunden Tour: Vesper, 2 l Wasser, Windjacke, dünnes Fleece usw und wanderst los. Das zur Gewöhnung an den UL Style: dünne Materialien, sorgsamer Umgang im Unterholz, Rucksack halt nicht in die Ecke pfeffern, sonst kaputt. Wenn Du das gemacht hast, fragst Du hier nach den nächste Schritten Falls das nichts für Dich ist, hast Du nichts gekauft was für Tagestouren unsinnig ist.
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Wie gesagt, selber nähen. Hol Dir sowas (der Link ist nur ein Beispiel, geht ums Prinzip): https://amzn.eu/d/hgClO8a Stichworte Sattlerzwirn, Nähale. Dann noch ein, zwei Videos von der DuRöhre: entweder die einfache Schließnaht (hat nur eine Gutseite, geht schnell) oder die Sattlernaht (hat zwei Gutseiten, unzerstörbar). Ja, für die Profis hier, es ist keine fancy Kunstfaser das Garn, aber in der Dicke und gewachst (notfalls über Kerze ziehen) sollte das den Rucksack überleben. Nebenbei kannst Du so Deinen Ledergürtel reparieren usw usf. OT: Eine Nadel und 2m Garn passen auch noch ins Reparaturkit und können Dir den Urlaub retten, falls sich am Pack tragende Teile lösen oder eine neue Schnalle eingenäht werden muss. Nadel in kleines Stück Schaummatte einstechen!
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Unterschiede bei Microfaser Handtüchern?
icefreak antwortete auf DerLandstreicher's Thema in Einsteiger
Hab nur einen Shop in UK gefunden. Wie finde ich den deutschen Shop? -
Da werde ich wohl auf Bandnähfüße zurückgreifen müssen, mal sehen, ob die auch mit mehreren Lagen zurechtkommen.
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Danke für die Idee, aber auch Schrägband klappt nicht so schön mittig um wie Band mit Schrägkante. Habe sogar schon einmal das festere elastische verarbeitet https://www.extremtextil.de/elastisches-einfassband-20mm/70108.SW aber das kann keine Kräfte längs übertragen. Naja, scheint es in unelastisch ünicht mehr zu geben.
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Ich suche das hier, zitiere mich mal MIT Falzkante. Also quasi Ripsband mit der Falzkante ANALOG zum elastischen Band. Ich nähe seit 2013 Rucksäcke und weiß, wie man auf einen Link klickt. Ich hatte sowas mal in der Hand, UNelastisch, kann es nur nirgends finden.
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Jain. Ich suche die unelastische Variante. Die hatte ich mal vor langer Zeit gekauft, in einem Bergsportgeschäft, die für Reparaturen ein kleines Sortiment hatten, lange bevor MYOG übern großen Teich zu uns kam. Nein, ich kann da nicht hinfahren, wären 600 km. Weiß auch den Namen nicht mehr.
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Bin gerade wieder am werkeln und da habe ich zwei Fragen zum Thema Einfaßband: Wo bekommt man Einfaßband mit Falzkante? Habe es nur in elastisch gefunden. Hat jemand einen Bandnähfuß im Einsatz? Ich verwende immer diese kleinen Nähklammern. Das ist aufwändig. Danke schonmal!
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Wilderness Training - Romantik oder Brauchbares fürs "Überleben"
icefreak antwortete auf Lolaine's Thema in Philosophie
Die Kurse sind IMHO für völlige Neulinge, da wird das Mampfen aus der Trekkingmahlzeit-Tüte am Lagerfeuer schon als „Survival“ verkauft. Für viele sicherlich besser, als zuhause ein weiteres Wochenende mit Netflix zu verbringen. Mein Tipp: Baue kleine Bushcrafting-Elemente in Deine Touren ein. schnitze einen Featherstick und einen Zelthering abends im Camp Feuer entzünden sammle anzündfähiges Material und probiere das an legalen Stellen aus, mit Feuerstahl lerne nützliche Knoten: Sackstich, 8er, Palsteg, Ankerstich, usw. lerne den Nordstern sicher zu bestimmen führe gezielt Kaltbiwaks durch, um Dich und Deine Ausrüstung ans Limit zu bringen (schrittweise!!!) Winterbiwak extrem Trashcrafting: wie man Ausrüstung improvisiert Nähen lernen - Handnaht! Immer Nadel und Faden dabei haben, wiegt faktisch nichts Fitness verbessern - DAS ist DIE Survival Vorbereitung schlechthin. Trainiere Dich auf Wanderzeiten bis 12 Stunden / 40 km am Tag. Ja das wird das heilige BW erhöhen, aber so lernst Du es Schritt für Schritt im gewohnten Tun. Für Hardcore Survival a la SAS Guide oder Nehberg ist das hier ohnehin der falsche Hörsaal. Sorry, aber der normale Mensch, der früh die Heizung aufdreht, mit dem Lift in die TG fährt, im klimatisierten Auto ins klimatisierte Büro fährt, für den wären echte hardcore Survival Trainings nichts. Also das wäre mein Survival „light“ Programm. Fang einfach an und schau, wohin Dich die Reise führt. Die Links zeigen auf meine alten Blog, der noch so im Netz den Ruhestand genießt … -
Ist ein Quilt für mich das richtige? Grundsätzliche Fragen.
icefreak antwortete auf superflow's Thema in Ausrüstung
OT: ich meine die Quelle dieser „Weisheit“ gefunden zu haben, das hat man den klappernden Rekruten in den dünnen BW Penntüten erzählt, das sonst der Schlafsack die „Hitze“ nicht reflektieren würde. Jeder der sich auch nur ansatzweise mit Wärmestrahlung beschäftigt hat, kann da nur den Kopf Schütteln. Eine der zahlreichen urbanen Legenden, die nicht auszurotten sind und unreflektiert (haha) weiterverbreitet werden. Meine Erfahrung (also selbst erlebt! nicht aus dem Internet!) lautet, das man mit einem Verhältnis der Iso am Körper (Klamotten) und der Schlasa/Quilt Iso von etwa 1:1 gut unterwegs ist. Sprich, ich würde davon abraten, den Sommerschlafsack mit einer dicken Daunenjacke für ein Winterbiwak zu „pimpen“, das wäre eher was für den Notfall, aber das kuschelig-warme „Innenraumklima“ wird sich nicht einstellen. Auch sollte man stets mit T_comf arbeiten (Komforttemperatur) damit man Reserven hat und nicht mit klappernden Zähnen früh um Vier aufwacht, nur damit man auf Lighterpack mit niedrigstem BW protzen kann. -
Ist ein Quilt für mich das richtige? Grundsätzliche Fragen.
icefreak antwortete auf superflow's Thema in Ausrüstung
Sowas in der Art? Über den Hintern ziehen? https://www.alpaka-und-mehr.de/p/alpaka-hueftwaermer-wendbar-versch-farben -
Ist ein Quilt für mich das richtige? Grundsätzliche Fragen.
icefreak antwortete auf superflow's Thema in Ausrüstung
Freunde Dich schon mal mit MYOG oder Modden an, per CamSnap einküpfbare Hüftisolierung o.ä. da Dein Fall speziell zu sein scheint und man sowas nur schwer von der Stange bekommt. Oder Overfill bei Daunenquilts. -
Das sollte nicht passieren. Dann macht man einen gewaltigen taktischen Fehler. Taktik Kalt: Innenhandschuh + Außenhandschuh geschlossen Wärmer: Innenhandschuh zeitnah (!) ausziehen und griffbereit verstauen, ggf. am Körper unter den Klamotten vorwärmen. Noch wärmer: nur Innenhandschuh anziehen. Notfalls alle Handschuhe ausziehen. Das berühmte Layer Prinzip, dachte, das ist hier bekannt. Wer natürlich mit massiven 3-Lagen-Membranhandschuhen losrennt, der wird die vollschwitzen und dann frieren. Das kann ja aber für die Bewertung meines getesteten Systems nicht der Maßstab sein. Das ist zumindest das, was für MICH funktioniert.
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Ist ein Quilt für mich das richtige? Grundsätzliche Fragen.
icefreak antwortete auf superflow's Thema in Ausrüstung
Es ist ja schon alles gesagt worden, aber noch nicht von allen Befestigung, Inlet: ich kann dem NICHTS abgewinnen. Aber - ich bevorzuge breite Quilts. Je kälter desto breiter. Dabei rotiere ich zuweilen oft, deshalb ist die geschlossene Fußbox so wichtig. Deshalb funzen auch Inlets, Bänder usw auch gar nicht bei mir. Fußbox straff ziehen, auf den unteren Quiltrand legen (bin Seitenschläfer) und den anderen Rand vorne unterstopfen. Fußbox ist überhaupt der Faktor bei mir. Ggf. noch paar Cam Snaps dran, um die Fußbox zu verlängern. Ich nähe meistens Bestandsschlafsäcke oder neu gekaufte um, habe auch den Forumsquilt genäht, funktioniert beides. Gewichtsersparnis nach Umnähen ca 1/4 bis 1/3 (Sommerquilt). Fleecehoodie oder Mütze sollte dann aber am Start sein, die Rayway Methode mit Kopf halb einwickeln geht nur bei extralangen Quilts, wo man somit die Extralänge 99% umsonst mitschleppt, Mütze/Hoodie kann man ans Wetter anpassen. Kalte Hüfte: Da drückt man ja auch die Isommatte am meisten ein, vor allem LuMas. Da eventuell ein Stück Schaummatte unterlegen, in der Größe vom Fußabtreter (oder dass es in den Rucki am Rücken genau passt). -
Nein, konnte ich bisher nicht beobachten.
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Update: Test nachts im Wald, ca -7º, Abstieg nach Klettersteig (war mein Backup Handschuh). Mit einem Decathlon Unterzieh-Fleecehandschuh eine sehr funktionale Kombi: Sehr warm, da geht noch mehr. Auch mit Klappe drüber hat die Innenhand guten Grip an Geländern, Leitern etc. Dünne Fleecehandschuhe 25g Kombi gesamt 111g
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Also das ist ja mein Wochenendgebiet. Lohnt er Ja! Kann man frei Zelten Dass kommt darauf an, da man sich teilweise im Nationalpark Böhmische Schweiz bewegt. An sich ist ja in Tschechien durch die Tramping Bewegung draussen pennen schon eine Art Kulturgut, aber die Bürokratie läuft sich gerade so richtig warm und haut gerade massenhaft pauschale Sperrungen raus wegen möglicher Vogelbrut usw. Deswegen keine pauschale Empfehlung, aber außerhalb der Schutzgebiete sollte zumindest der Aufenthalt nachts im Wald okay sein. Wie sind die Wege Alles dabei, teils enge Stiegen, teils Wanderautobahn oder durch Harvester völlig zerstörte Wege Wie ist die Versorgung mit Wasser und Essen An sich dichtes Netz an kleinen Lebensmittelläden, in den Städten Lidl und Penny, meist auch So offen. Quellen: https://www.estudanky.eu/mapa Achtung, durch Waldbrand und jahrelange nicht standortgerechte Monofichtenkultur sind in der Böhmischen Schweiz einige attraktive Wege gesperrt {akute Lebensgefahr durch Bruchholz): https://www.npcs.cz/de/bezpecnost Man kommt IMHO aber zum Prebischtor, kann aber nur zurück gehen zu Tři Prameny / Drei Quellen UND der WW Sucha Kamenice / Dürrkamnitzgrund ist auch gesperrt, finden gerade Forstarbeiten statt. Mapy.cz sollte die Sperrungen drin haben. Viel Spaß beim Wandern!
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Getestet bei ca. -5º und Wind, kurze Tour im Erzgebirge: Überraschend winddicht und warm, aber man muss natürlich auch sagen, das ist jetzt nicht der Arbeitshandschuh fürs Bushcrafting. Die Angabe -9º halte ich für unrealistisch bzw. einen Laborwert. Da man keine einzelnen halbe Fingerstulpen hat, kann man hier mit Unterziehhandschuhen kombinieren. Entsprechend weit ist auch die Passform. Insgesamt hat meiner Meinung nach der Zehnkämpfer ein brauchbares UL Teil im Angebot.