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Ultraleicht Trekking

AudioHitchhiking

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  1. Sorry ich wollte jetzt keine Grundsatzdiskussion anstoßen OT: Ja, ich hab es vereinfacht ausgedrückt und insbesondere den Mittelfußgang unterschlagen (das war keine böse Absicht). Mir ging es darum anzumerken dass das "Fersengang ist falsch und Barfußschuhe und Vorderfußgang sind die Lösung für Fußprobleme"-Mantra das gefühlt in jedem Thread zum Thema Schuhe und Füße auftaucht in der Absolutheit mit der es leider viel zu oft vertreten wird einfach nicht stimmt (und ich bin wirklich kein Barfußschuhgegner - ganz im Gegenteil). Und volle Zustimmung dazu dass es den einen richtigen Gang nicht gibt. Wenn man so ziemlich jeden Säugetier die Fähigkeit zu verschieden Gangarten zugesteht sollte das für Menschen wohl auch gelten Zurück zum Thema des Threads: Ich persönlich würde ein einmaliges Umknicken jetzt nicht unbedingt überbewerten auch wenn die Folge mit Tourabbruch natürlich super ärgerlich ist. Wenn du zuvor nie Problem mit den Bändern oder umknicken hattest würde ich nach Orthese und ggf. anschließend entsprechenden Übungen wieder mit flachen Schuhe gehen. Kann aber den Gedanken an stabilere Schuhe da trotzdem durchaus nachvollziehen. Da ich entsprechend keine Empfehlung zu Schuhe mit stabilem Schaft (abgesehen von Kategorie D Stiefeln ) geben kann bin ich dann lieber mal wieder still.
  2. Einfache aber wirklich gute Methode. Wenn man sich auf die Kante einer Treppenstufe etc. kann die Amplitude noch erhöht werden. OT: ob der Fersengang „falsch“ ist ist wissenschaftlich gesehen mindestens umstritten, wäre aber wohl ein Thema für einen eigenen Thread. Die Studien zum Gang sogenannter „Naturvölker“ zeigen, dass diese beim Gehen ebenfalls zuerst mit der Fersen aufsetzen. Dies ist anscheinend auch energetisch deutlich effektiver als der Vorderfußgang. Man kann natürlich die Frage stellen ob sich der Fersengang auf natürlichen Untergründen zum Gehen auf asphaltierten Wegen übertragen lässt. Beim Laufen (im Sinne von Rennen) sieht das anders aus, dort ist der Vorderfußlauf ökonomischer und auch anthropologisch als ursprünglicher Laufstil nachgewiesen. Laufen ist aber auch ein anderer Bewegungsablauf als Gehen. Ich hab leider die Links zu entsprechenden Studien nicht mehr, da ich mich vor Jahren damit auseinandergesetzt habe als ich mir die ersten Barfußschuhe gekauft hab (die ich persönlich eher als Ergänzung zu „normalen“ Trailrunnern - die allerdings mit möglichst geringer Sprengung - nutze). Falls ich dran denke und am Wochenende Zeit habe werde ich die vielleicht nochmal raussuchen.
  3. Sehr guter Punkt. Selbst bei meinem 48 cm Lenker ist muss ich beim packen aufpassen dass das Gestänge nicht einen Schalthebel blockiert. Wenn du keinen Dropbar Lenker fährst ist das allerdings nicht so relevant. Mit etwas Kreativität lässt sich das aber auch woanders verstauen. Sollte man sich aber vor dem Kauf des Zelts Gedanken zu machen und ggf. mal mit irgendwas anderem in der Länge des Gestänges ausprobieren.
  4. Frage zum Thema Werkzeug und Ersatzteile: Wie verpackt ihr das? Ich steck eigentlich immer alles in ein Ziploc Beutel und dann in die Rahmentasche. Vorteil: leicht und alles zusammen. Nachteil: Beutel sind regelmäßig durchgescheuert. Ich würde jetzt gern was haltbareres haben. Fertige Tool Rolls kommen mir doch recht schwer vor. Werkzeug lose in die Tasche würde mich nerven da ich dann immer erstmal wühlen muss und ich Angst hätte das Kleinteile wie Ersatzventil verloren gehen.
  5. Braucht man für die Registrierung nicht eine deutsche Adresse? Man bekommt ja eine TAN Nummer die man zum Abschluss der Registrierung braucht per Post zu geschickt (siehe https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-empfangen/an-einem-abholort-empfangen/packstation/packstation-registrierung.html). Fraglich ob DHL die auch an Adressen außerhalb von Deutschland schickt. Eventuell also mal nachfragen oder ausprobieren
  6. Ich hab das „normale“ (also kein DCF) Double Rainbow. Ich bin 1,95 und Bauchschläfer, durch die ausgestreckten Füße + Schlafsack lande ich da bei der Gesamtlänge irgendwo im Bereich von 2,20 und komm mit dem Double Rainbow wunderbar zurecht. Ich liege auf einer XLite etwas diagonal im Zelt und hatte eigentlich noch nie das Problem mit dem Schlafsack ans Zelt zu kommen (bewege mich nachts aber auch relativ wenig). Ich denke wahrscheinlich würde ich auch mit der 1-Personen Variante hinkommen, neben mir ist immer noch recht viel Platz (würde ja sagen ich leg mich mal rein und probier aus ob die schmalere Variante vom Platz reichen würde, mein Zelt ist aber gerade extern eingelagert). (Ich habe auch das Double Rainbow Liner als zusätzlichen Schutz vor eventuellem Kondenswasserkontakt des Schlafsacks, hab es aber nur in Herbst und Frühling ein paar mal eingepackt als die Wettervorhersage starke Kondensation im Zelt erwarten ließ, ich wäre aber auch ohne problemlos ohne klar gekommen)
  7. Meine Erfahrung ist genau andersrum Eine Isolationsjacke (ganz besonders mit KuFa Füllung) ist unterwegs relativ leicht notdürftig so zu flicken das ich keiner Füllung verliere (mit ein paar grobe Stichen nähen oder irgendein Klebeband). Eine Regenjacke unterwegs so zu flicken dass sie auch einen stärkeren Regen abhält ist da schwieriger (wenn man die richtigen Flicken oder Dichtungsmittel dabei hat aber auch kein Problem). Ich muss aber auch gestehen dass ich aus Faulheit in Pausen meist die Isolationsjacke über den Windschutz ziehen den ich im Winter auch in Bewegung eigentlich immer trage. Windschutz über Iso wäre natürlich wärmer aber das Umschichten ist mir wenn ich nicht gerade im Temperatur Grenzbereich meiner Kleidung unterwegs bin zu nervig
  8. Soweit ich weiß muß in Deutschland bspw. eine dauerhafte Wasserentnahmestelle die Regenwasser statt Trinkwasser liefert laut Trinkwasserverordnung mit einem entsprechenden Hinweis gekennzeichnet sein. Ich vermute mal dass das genauso für Grundwasser gilt, bin mir da aber nicht ganz sicher (bis jetzt habe ich Friedhofshahnwasser auch meist ungefiltert getrunken) Die Komstruktion von @heff07 hat mich darauf gebracht dass ich irgendwo noch diesen Adapter von Source rumfliegen hab. Ich wieg den mal und schau ob man den einfach (und leicht) mit dem Sawyer verbinden kann. Der Adapter passt auf so ziemlich jeden Wasserhahn (ob mit Gewinde oder ohne, und auch beim Durchmesser ist der flexibel). In Ländern wo Leitungswasser nicht ungefiltert trinkbar ist könnte das praktisch sein
  9. Ich glaub es wäre auch nur in Ausnahmefällen (wenn man im Randgebiet vom bekannten Verbreitungsgebiet unterwegs ist) sinnvoll ggf. die Schuhe zwischendurch mal zu desinfizieren. So trennscharf ist das Verbreitungsgebiet ja auch nicht bekannt. Wichtiger ist wohl dass man wenn man in Eifel oder in Ruhrgebiet und Umgebung ist nach der Tour (idealerweise nicht erst zuhause) die Schuhe desinfiziert. Oder wer bspw. diese Woche im Schwarzwald und zwei Wochen später im Harz unterwegs ist zwischendurch mal die Schuhe desinfiziert (auch wenn beides keine bekannten Verbreitungsgebiete sind). Wie gesagt ich bin kein Experte aber da du so wahrscheinlich nicht alle Pilzsporen entfernst wäre desinfizieren wahrscheinlich sinnvoller. Ich mach das desinfizieren mit meinen Trailrunnern bis jetzt noch nicht so lange aber bisher kann ich keine Auswirkungen auf die Schuhe feststellen (abgesehen davon dass sie sauberer sind als sonst ). Ich kann aber gerne mal Rückmeldung ob sich drei bis viermal die Woche desinfizieren negativ auf Sohle oder Upper auswirkt (werde jetzt mal für den Test immer die gleichen Schuhe zum laufen anziehen). So häufig wird es für die meisten ja sowieso nicht notwendig sein.
  10. Das wäre das beste und empfohlene Vorgehen. Seitdem ich vor kurzem erfahren hab dass der Pilz in einigen Regionen Düsseldorfs vorkommt reinige und desinfiziere ich meine Trailrunner nach jeder Laufeinheit. Zum einen da ich häufiger in verschieden Stadtteilen laufe (auch wenn es realistisch betrachtet wird das zwar wahrscheinlich keinen wirklichen Unterschied machen wird) aber vor allem will ich da ich weiß dass ich aus einem Chitrid-Gebiet komme, sicherstellen dass ich den Pilz bei Touren außerhalb von Düsseldorf nicht mitbringe. @bieber1 soweit ich weiß hilft Seife nur sehr bedingt gegen Pilzsporen (erleichtert das Abwaschen der Sporen tötet aber nicht ab was noch am Schuh anhaftet). Kann mich da aber irren. Zitat aus dem Dokument "Hygieneprotokoll und Praxistipps zur Verhinderung der Übertragung von Krankheitserregern v.a. Batrachochytrium salamandrivorans (Bsal), Bat- rachochytrium dendrobatidis (Bd), Ranavirus zwischen Amphibienpopulationen": Die Alternative Pestizide erscheint mir jetzt nicht wirklich besser (die z.T. auch die Ausrüstung angreifen)
  11. Noch ein kurzer Nachtrag: Eine Übersichtskarte der nach aktuellem Kenntnisstand betroffenen Regionen in Deutschland findet sich in diesem Flyer: https://lfu.rlp.de/fileadmin/lfu/Naturschutz/Dokumente/Salamanderpest/Flyer_Bsal_BfN_2021.pdf Das Ruhrgebiet und Umgebung ist neben der Eifel der größte bekannte Verbreitungsschwerpunkt. In Düsseldorf ist mit dem Südpark bspw. bereits auch einer der größten Stadtparks betroffen
  12. Hallo, OT: das Thema ist zwar weder leicht noch seicht ich wusste allerdings nicht in welches Unterforum es passt. Ggf. gerne verschieben Vielleicht hat der ein oder andere davon in den letzten Jahren schon mitbekommen (zumindest im UL-Forum hab ich aber nichts dazu gefunden) dass sich seit einigen Jahren der Chytridpilz Batrachochytrium salamandrivorans (kurz "Bsal", im allgemeinen als Sprachgebrauch "Salamanderpest" bekannt) ausgehend von den Niederlanden über Belgien und die Eifel langsam nach Osten und Süden in Deutschland ausbreitet. Informationen dazu u.a. hier: https://lfu.rlp.de/de/naturschutz/artenschutz-und-projekte/neobiota/salamanderpest/. Betroffen sind neben Salamander auch Molche. Da wir als Wanderer häufig in verschieden Waldgebieten und Regionen unterwegs sind und beim Übernachten auch abseits der Wege unterwegs sind ist es durchaus möglich das wir durch Anhaftung an unseren Schuhen zur Verbreitung beitragen. Deshalb wollte ich hier darauf hinweisen. Der Verbreitung durch kontaminierte Schuhe kann relativ leicht entgegengewirkt werden in dem Schuhe nach der Tour gereinigt und desinfiziert werden. Genutzt werden kann eine einfache Ethanol/Wassermischung mit mindestens 70% Ethanol (wer einen Alkoholkocher nutzt kann also auch direkt am Ende der Tour den Rest Brennspiritusnutzen). Das wird die Ausbreitung in meinen Augen zwar nicht aufhalten ist aber in Anbetracht der sowieso schon aufgrund von Lebensraumverlust und Reduzierung der Nahrungsverfügbarkeit unter Druck stehenden Amphibienpopulation eine sinnvolle Maßnahme den Einfluss eines weiteren Negativfaktors zumindest zu verzögern.
  13. Ich hab bereits vor Jahren irgendwo im mittleren vierstelligen Bereich den Überblick über die Größe meine Plattensammlung verloren und bin ja jemand der eigentlich ständig Musik auf den Ohren hat. Wandern ist so ziemlich die einzige Situation in der ich so gut wie nie Musik höre. Tatsächlich hab ich es bereits öfter erlebt dass ich unterwegs gedacht hab "könntest eigentlich was Musik hören" und dann nach zwei Minuten die Kopfhörer wieder weggepackt hab weil es ohne "besser" war. Trotzdem gibt es definitiv Situation in denen ich auch unterwegs Musik höre. Die Auswahl fällt je nach Stimmung aber auch nach Wetter und Landschaft relativ unterschiedlich aus. Für mich eins der meist gehörten Alben unterwegs ist das erste Allah-Las Album https://www.youtube.com/watch?v=BA3sErkpxPw Im letzten Jahr hab ich unterwegs häufig RF Shannon gehört In Nepal hab ich mich in Anbetracht der unfassbar beeindrucken Landschaft selbst als eigentlich ziemlich unreligiöser und unspiritueller Mensch auf eine sehr auf eine sehr befreiende Weise klein und unbedeutend gefühlt. Dort habe ich viel Spiritual Jazz gehört. Vor allem Pharoah Sanders "The Creator has a Master Plan" war der perfekte Song um mit diesen Eindrücken zusammen zu wirken. Ich weiß auch noch wie ich auf dem GR11 nach über 40km und über 35Grad durch die Pralle Sonne die gefühlt endlosen Kurven unter den Skiliften durch nach Candachu gegangen bin (das mit Abstand wohl häßlichste aber zum Glück recht kurze Teilstück des GR11). Da hat mir der hypnotische Afrobeat von Pax Nicholas sehr geholfen (insbesondere https://www.youtube.com/watch?v=EPrM7PbGBX8) Ach ja und mein persönlicher Wander-Ohrwurm der schon vom Titel perfekt ins Forum passt Travellin' Light von J.J. Cale
  14. Kannst auch mal bei https://www.wildes-sh.de schauen. Ich meine mich zu erinnern das einige der Plätze auch explizit für Gruppen geeignet sind
  15. Danke @moritz, @Eisn und @berghutze! Ich werde mir die genannten Paper mal genauer anschauen.
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