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Ultraleicht Trekking

AudioHitchhiking

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  1. In diesem Forum ist mehr eher selten besser Auf jeden Fall Respekt für deine MYOG Ambitionen. Ist interessant mal Gedanken zu einer anderen Konstruktion als den üblichen UL-Zelten zu lesen. Frage am Rande hast du schonmal ein Zelt genäht? Meine MYOG Versuche beschränken sich bis jetzt auf Bikepacking Taschen und da hab ich schon geflucht und bin letztlich qualitativ bis jetzt noch nicht so zufrieden mit dem Ergebnis.
  2. Ich finde den Thread ja interessant aber auch wenn Gewicht beim Bikepacking nicht ganz so wichtig ist wie beim wandern das Zelt dürfte ein solches Packmaß haben dass ich es bspw. nicht problemlos am Rad unterbringen könnte. Und so ein große und schwere Zeltkonstruktion wenn man noch nicht mal eine besondere Stabilität braucht? Wäre ein kleines Tarp als Apsiden Ersatz zusätzlich zu einem leichten Zelt nicht sinnvoller und nebenbei auch flexibler? OT: ich kann mir ja durchaus auch Bikepacking Touren vorstellen bei denen ein schweres windstabiles Zelt Sinn macht aber 3kg Zelt nur um eine Apside zuhaben ist in meinen Augen auch beim Bikepacking das Gegenteil von UL.
  3. Hat jemand Erfahrung mit den TPU Dry-Bags von Silva? Bin eben auf der Suche nach nem robusten Drybag mit Ventil und über die gestolpert. Hatte vorher noch nie von dem Hersteller gehört. Alternativ: hat jemand Empfehlungen für Drybags mit Ventil? Einsatzzweck ist als Lenkerrolle beim Bikepacking (Material sollte also etwas scheuern aushalten können). Bin gerade auf Tour etwas von meinem aktuellen Packsack (ohne Ventil) genervt wenn ich morgens die Luft raus bekommen will.
  4. Als jemand der sich seit ein paar Jahren immer mal individuelle Ausdauerherausforderungen stellt würde ich sagen dass körperlich eigentlich fast jeder der häufiger mal Tagestouren von >30km geht die 100km körperlich schaffen kann (leicht ist das natürlich trotzdem nicht). Wichtiger als körperliche Vorbereitung ist in meinen Augen sich vorher damit auseinander zusetzten warum man das machen will. Gerade bei langen Ausdaueraktivitäten kommt irgendwann zwangsläufig ein mentales Tief und damit die Frage warum mache ich das überhaupt . Wenn man zu dem Zeitpunkt niemanden hat der einen motiviert und/oder ablenkt sollte man sich im Klaren sein warum man sich quält. Fast niemand ist in der Lage sich in der Situation ohne ein Warum mit purer Selbstdisziplin über längere Zeit weiter zu zwingen. Ich wollte bspw. mal am kürzesten Tag des Jahres ausprobieren wieviele Kilometer ich zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zurücklegen kann. Morgens um halb vier hab ich dann abgebrochen obwohl ich körperlich noch weit von meinem Limit entfernt war. Ich konnte einfach keinen guten Grund finden in der Kälte durchs Dunkle zu laufen wenn ich auch in einem warmen Bett liegend könnte. Andererseits bin ich bei einer meiner Herausforderungen auch schon mal knapp 30 Stunden ohne Schlaf unterwegs gewesen, da war für mich einfach 100% klar warum ich das tue.
  5. Ich hab so ne kleine Sitzmatte aus diesem relativ dünnen Reflektionsmaterial wie so ein Sonnenschutz für Windschutzscheiben. Hab ich mal irgendwo für nem Euro mitgenommen und bin überrascht wie gut das funktioniert. Damit konnte ich ich in Nepal auch bei bewölktem kalten Wetter auf 4500m auf Steinmauern sitzen ohne dass es kalt wurde. Wiegt gefühlt nichts, kann ich aber bei Bedarf die Tage gern mal auf die Wage legen.
  6. Würde mich nicht darauf verlassen dass ein jetzt bestellter Hoodie vor Dezember da ist. Die Charge die eigentlich Anfang Juli verschickt werden sollte ist immer noch komplett nicht fertig. Ein aktuelles ungefähres Datum wann ich mit meinem rechnen kann hab ich leider auch nicht bekommen.
  7. Gestern Abend bei Nieselregen in Frederikshavn angekommen und das Zelt in einer kurzen Regenpause aufgebaut bevor er stärker wurde. Heute einen kurzen Schlenker zum nördlichsten Punkt Dänemarks bei bestem Kaiserwetter und dann wieder Richtung Süden. Schlafplatz mit Blick aufs Meer (rechts zwischen den beiden Baumgruppen, auf dem Foto nicht so gut zu erkennen). Besser kann der erste Tag nicht laufen
  8. Hatte mich eigentlich schon auf den Yeti VIB 250 plus lange Unterhose und Merino Longsleeve eingestellt. Puffy + Mütze hab ich sowieso dabei da ich abends noch gerne vor dem Zelt sitze. @Dingo hat mich jetzt nochmal zum überlegen gebracht. Die Nachttemperaturen sind in Dänemark aktuell wohl knapp über Komforttemperatur, Temperaturkurve zeigt aber erstmal nach oben. Normalerweise schlaf ich bei Komforttemperatur noch in Boxershorts und dünnem Kurzarmschirt. Hätte also noch Kleidungsreserve. Ich denke ich werde Donnerstag Abend noch den Langzeitwetterbericht checken und dann final entscheiden. Für Frankreich (wenn ich denn soweit komme ohne mich zu stressen) würde ich mir dann wahrscheinlich den wärmeren Schlafsack an ne Packstation in Grenznähe schicken lassen.
  9. Stimmt. Und zugegebenermaßen verleitet das manchmal dazu mehr mitzunehmen als nötig. Wobei ich persönlich beim Wandern auch keinen Verzicht dem Verzicht wegen praktiziere, da will ich dann schon einen Komfortgewinn im Sinne von merkbar weniger Gewicht haben Mit dem Brevet hast du wahrscheinlich recht.
  10. Da stimm ich dir voll zu. Ich halte nur nicht viel davon Extrembeispiele wie Notbiwak als anstrebenswertes Übernachtungssetup für alle darzustellen. Bzgl. Brevet hast du von den Regularien her recht, aus Erzählungen von Teilnehmern scheint es mir aber für den überwiegenden Teil trotzdem darauf hinauszulaufen möglichst schnell anzukommen. Muss aber zugeben dass ich da kein Experte bin und da durch aus falsch liegen kann
  11. Zwischen Brevet und Bikepacking besteht allerdings in meinen Augen dann doch noch ein entscheidender Unterschied. Beim Brevet geht es auch wenn es kein Rennen ist trotzdem darum die Strecke möglichst schnell zu absolvieren. Da macht dann auch nur 2 Stunden im Bushaltestellenhäusschen schlafen und mit Schlafentzug weiter fahren Sinn. Dagegen dürfte für die allermeisten Bikepacker mit Ausnahme von Rennen oder FKTs das möglichst schnelle absolvieren der Strecke nicht von Interesse sein. Für 8 Stunden erholsamen Schlaf ist ein Notbiwak allerdings nicht sonderlich gut geeignet. Mal ganz davon abgesehen dass sich die Brevet Herangehensweise für Normalsterbliche kaum auf mehrwöchige Touren übertragen lässt (im Rahmen der im Threat geplanten Tour aber denkbar, muss man aber wollen) Deine Argumentation ließe sich übrigens genauso auf Trekkingtouren übertragen. Niemand muss im mitteleuropäischen Sommer Zelt, Tarp oder ähnliches mitnehmen. Ein Notbiwak reicht da genauso wie auf dem Fahrrad aus. Also ist keins der im Forum besprochenen Setup UL?
  12. Da stimm ich dir ja auch zu, aber wenn ich mich nicht auf Flusswanderwegen und abseits von Touri-Hotspots bewege kann ich auch mit jedem anderen Rad Touren ohne Menschenmassen fahren. Wenn ich Singletrails fahren will ist das MTB zweifellos geeigneter. Das ist aber auch einfach nicht jedermanns Sache und je nach Wohnort auch kaum möglich (abseits der Mittelgebirge und Alpen ist der Anteil an Singletrails oft extrem niedrig). Ich denke einfach das ein MTB in weiten Teilen Deutschlands einfach kein „ich fahr von zuhause los“-Rad ist sondern wenn ich nicht immer die gleichen 2 Strecken fahren will oftmals erstmal eine Anreise mit Auto oder ÖPNV erfordert (da bist du mit deinem Wohnort glaube ich ziemlich verwöhnt). Und wenn ich dann ein Rad zuhause stehen habe um einfach mal ne Tagestour zumachen fahr ich doch wahrscheinlich auch mit dem Rad die Touren
  13. Ist mir klar, scheint aber durch den Bikepacking Trend mehr zu werden (vielleicht fällt es mir aber auch dadurch nur gerade mehr auf) Kannst du das nochmal erklären? Warum passt es nicht zum UL Gedanken und warum will jemand nicht verzichten wenn er seine UL Trekking Ausrüstung mit dem Fahrrad transportieren will?
  14. Ich hab dir das Gravelbike nicht zum Bikepacking gekauft sondern als Freizeit- und Sportgerät und da war es für meine Anwendungsbereiche einfach besser geeignet und flexibler als ein Rennrad oder MTB. Mit dem ich Bikepacking hat sich erst danach ergeben weil ich das Rad habe. Da es in Mitteleuropa einfach nicht so viele entlegene Gebiete gibt, (gibt natürlich trotzdem Mountainbike Reviere) ist ein Gravelbike halt für die meisten Langstrecken- oder Wochenendtouren abseite von asphaltierten Radwegen völlig ausreichend. Wenn man mit selbst mit viel Detailplanung nur auf 20% Singletrails kommt (hab ich dann mal aus nem anderen Threat übernommen), brauche ich persönlich nicht zwingend ein MTB zum Touren fahren. Überspitzt gefragt ist eine Gravelbike, Trekkingrad oder sogar Rennrad nicht in Deutschland das sinnvollere Tourenrad als ein MTB wenn es mir nicht explizit um Singletrails geht? Bin da aber vielleicht auch die Ausnahme: Wenn ich das Rad nicht zum Ausdauertraining als Ergänzung zum Laufen gewollt hätte, hätte ich mir für Touren wahrscheinlich ein Trekkingrad gekauft (wenn ich denn dann überhaupt Lust auf Mehrtagesradtouren gehabt hätte)
  15. Würde ich auch so machen. Wenn es auf Asphalt quer durch Deutschland geht solltest du auch ohne großen Frame Bag auskommen können. Auf Kocher etc. würde ich verzichten, wirst ja sowieso durch Orte kommen wo du Essen kannst. Je nach Routenplanung könntest du wirklich überlegen ob 2 Flaschen plus eventuell ein 1 Liter Trinkbeutel (Evernew, Platypus etc.) als Zusatz für abends/nachts reichen. OT: Auch wenn der ganze Bikepacking Hype ja marketingmäßig immer aufs Gravelbike bezogen ist sehe ich mittlerweile häufiger Rennradfahrer mit einem wirklich minimalen Taschensetup die Wochenendtouren machen. Auch in meinem Bekanntenkreis wo eigentlich alle die regelmäßig radfahren Rennradler sind, wird jetzt statt mit dem Auto irgendwo für nen Tagestour ins Mittelgebirge zum Höhenmeter sammeln zufahren häufiger von zuhause los gefahren und am nächsten Tag wieder zurück. Finde ich eigentlich ne ganz schöne Entwicklung und in dem Kontext kann ich das schnell fahren wollen verstehen
  16. Ich werde am Wochenende mal ein paar Varianten durchtesten. Wenn ich dran denke mach ich auch Fotos von den Setups und schildere dann mal meine Eindrücke
  17. Das wäre mir eigentlich auch lieber. Ich bekomme aber am Rahmen nur einen, wenn ich das Werkzeug vom Unterrohr noch woanders hin packe, maximal 1,5 Liter unter. Das ist je nach dem wann ich am Tag das letzte Mal Wasser nachfüllen kann für Radfahren plus Abendessen und Frühstück deutlich zuwenig.
  18. Wenn man den Platz da nicht für eine Rahmentasche braucht. Ich werde am Wochenende mal ne Proberunde mit Flaschen an der Gabel machen um mein Setup für die nächste Tour zu testen. In den Rahmen bekomme ich mit Half-Frame Bag halt nur kleine Flaschen, an die Gabel würden größere passen. Alternative wäre Framebag für das gesamte Rahmendreieck plus Trinkblase darin, das will ich aber eigentlich vermeiden.
  19. Guter Punkt. Von der Gewichtsverteilung macht es in meiner Augen Sinn die schweren Sachen im Rahmendreieck unterzubringen und dort möglichst tief.
  20. Hallo zusammen, ich hab mich kurzfristig entschlossen Ende nächster Woche mit dem Rad auf den Mittelteil des European Divide Trails zu starten und von Frederikshavn aus nach Süden zu fahren. Geplant ist zu schauen wie weit ich in drei Wochen komme. Ausrüstung ist für mich abgesehen vom Schlafsetup soweit klar. Geschlafen wird im Tarptent Double Rainbow auf einer Xlite Large. Unsicher bin ich mir beim Schlafsack bzw. Quilt. In meiner aktuellen Ausrichtung stehen zur Auswahl: - Yeti VIB 250 (OT: gehörte das schon immer zu Nordisk?) + STS Seideninlet - GramXpert elite Apex 200 Quilt - Mountain Hardwear Phantom Flame Bin mir nicht sicher ob der VIB mit Seideninlet und langer Merino Unterwäsche warm genug ist. Spätestens im Jura dürfte der nicht warm genug sein (wenn ich soweit komme, hab bis jetzt noch keine Tour gefahren die länger als 3 Tage war und kann nicht einschätzen wieviel km pro Tag längerfristig für mich realistisch sind). Der Apex Quilt ist Größe XL und hat fürs Bikepacking mit Lenkerrolle und Satteltasche halt ein viel zu großes Packmaß. Bin mir nicht sicher wie ich den unterbringen soll (ständige maximal Komprimierung würde ich eigentlich gerne vermeiden wollen). Der Mountain Hardware ist eigentlich zu warm ließe sich aber besser komprimieren als der Quilt und ließe sich zur Not auch nur als Decke nutzen. Neuanschaffung steht aktuell nicht zur Debatte (einen vierten Schlafsack/Quilt will ich auch gar nicht haben, dafür müsste dann ein anderer gehen). Was meint ihr? Aktuell tendiere ich zum Yeti mit Inlet und langer Unterwäsche (zur Not mit einem Layer am Oberkörper ergänzt). Wenn ich feststelle dass es zu kalt ist könnte ich mir spätestens innerhalb Deutschlands eine der wärmeren Optionen an eine Packstation schicken lassen.
  21. Wie groß ist dein Rahmendreieck? Selbst bei Größe L hat die Rahmentasche (ich denke mal du meinst die Ripio) nur 7,7 Liter Volumen. Davon dann nochmal 1,5-2L für eine Trinkblase abziehen. Macht dann mit der Arschrakete insgesamt knapp 21 Liter Packvolumen. Kommt mir sehr knapp vor. Eine kleine Lenkerrolle mit Zelt + Isomatte kam mir bis jetzt was Wind angeht nicht so extrem vor.
  22. Vielleicht liegt es nur an der Formulierung dass es so rüberkommt, aber „nur“ umweltfreundlicher produziert und vergleichbare Funktion/Haltbarkeit reicht nicht? Es muss auch gleich noch ein Vorteil für dich rausspringen? By the way: anscheinend können so einige Trailrunner neu besohlt werden: https://www.osm-schwarz.de/leistungen/schuhreparatur-salomon/ Im Text steht zwar nur Salomon in der Bildergalerie sind aber u.a. Dynafit und Altras mit neuer Sohle abgebildet. Wenn die unter einen Icebug Schuh auch eine Vibramsohle machen dürfte dieser Schuh (Outrun-rb9x) deine Ansprüche sogar größtenteils erfüllen (und bei Campz gerade auch nur ganze 2 Euro teurer als der Decathlon Schuh).
  23. So überflüssig wie ein spezieller Gravelschuh auch ist, ein oben mit Bündchen eng abschließender Schuh ist beim radfahren gar nicht so dumm (würde allerdings mal vermuten dass es das auch vorher schon gab). Ich hab letzte Woche für eine Runde über Schotter- und Sandpisten tatsächlich die Dirty Girl Gaiters angezogen weil mich der Staub in den Schuhen nervt
  24. Das wäre für mich die Alternative gewesen. Ausschlaggebend war für mich dann dass ich die Halterung einfach unterm Sattel lassen kann wenn ich ohne Tasche unterwegs bin (bei Tailfin kann man natürlich auch nur die Tasche abmachen und die Halterung dran lassen - sieht dann aber merkwürdig aus). Großer Vorteil von Spinelock (und wohl auch von Tailfin) ist dass ich die Tasche in 15 Sekunden am Rad befestigt habe wenn die Halterung montiert ist. Bei den anderen Taschen die ich davor getestet hab war es immer eine Gefriemel die Tasche richtig anzubringen und auszurichten. Da hätte ich wohl auf Tour die Tasche am Rad gelassen und morgens dann dort wieder gefüllt.
  25. Generell ist die Rechnung für den Verschleiß beim Laufen im Sinne Sport leider nicht verkehrt. Ich komm bei 50-80 Laufkilometern pro Woche auf zwei bis drei Paar Laufschuhe pro Jahr. Edit: hab gerade mal die Käufe der letzten Jahre überschlagen dürften wohl 3 Paar Laufschuhe pro Jahr sein Ich denke aber dass man den Einsatzbereich schon mit berücksichtigen muss. Eine Hochgebirgstour Thru-Hike stellt ganz andere Ansprüche an einen Schuhe als Wanderungen oder Läufe im Flachen oder Mittelgebirgen. Beispiel dazu aus meiner Erfahrung mit den Hoka Torrents (beide Male das gleiche Modell): 1. Paar: mittlerweile ca. 1000 km Nutzung als Trail Laufschuh im Mittelgebirge und im Flachen bei Matsch. Schuh sieht optisch abgesehen von Schmutz noch ganz okay aus. Sohle optisch schon deutlich abgelaufen aber noch nutzbar. Im Vergleich mit einem neuem Schuh merke ich aber dass die Schuhe langsam ersetzt werden sollten. Ich sinke beim Auftreten deutlich in den Schuh ein 2. Paar: mit neuen Paar auf den GR11 gestartet. Die ersten Tage im Baskenland trotz ständig nassen Schuhen keinerlei optische Abnutzungserscheinungen. Dann geht es vom Hügelland ins Hochgebirge mit Felskontakt und innerhalb weniger Tage sieht man dass den Schuhen deutlich an. Erste kleine Löcher im Upper, Schnitte in der Außensohle etc. Am Ende der Tour nach (inkl. Umwegen für Resupply etc.) knapp 870km ist der Schuh von außen komplett durchgerockt. Ein „Einsinken in den Schuh“ konnte ich nach Rückkehr im Vergleich mit neuen Schuhen hier nicht feststellen Fazit: Verschiedene Einsatzzwecke stellen halt andere Ansprüche an den Schuh. Meiner Erfahrung nach liegt beim Laufen außerhalb des Hochgebirges die Nutzbarkeit von Trailrunner im Bereich der oft genannten 800-1200km, danach sind Zwischensohle und Dämpfung durch. Wandernd schaff ich es durchaus mehr km aus einem Schuh rauszuholen. Sollten die Altras beim Wandern ohne Felskontakt auch keine 800km-1000km schaffen ohne völlig abgerockt auszusehen (hab selbst keine Erfahrung mit denen), würde ich die Haltbarkeit allerdings auch bemängeln. edit: als Ergänzung dazu: Vergleich mal das Obermaterial eines Wanderschuhs mit dem eines Trailrunners. Das Material des Wanderschuh ist meist nicht nur dicker sondern fühlt sich auch weicher an. Bei dem dünnen recht steifen Obermaterial der Trailrunner ist ein durchscheuern nur eine Frage der Zeit, lässt sich aber kaum verhindern wenn man das aktuelle Gewicht von Laufschuhen erreichen will und dem Fuß zumindest noch ein Mindestmaß an Stabilität im Schuh mitgeben will und keine Socke mit Sohle.
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