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Ultraleicht Trekking

Wanderfalter

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  1. Das Coolmax-3D-Mesh ist recht elastisch, darauf müssen die restlichen Bestandteile des Trägers abgestimmt sein, um eine flächige Lastübertragung zu gewährleisten. Festes Einfassband = keine Dehnung außen = Lastübertragung überwiegend außen. Elastisches Einfassband sieht nicht so gut aus, weil sich die Enden gern zurückbiegen. Bei festem 3D-Mesh bohren sich im Übrigen gern einzelne Fäden des Netzes durch das Mesh. Habe daher 2 Lagen 3D-Mesh auf links übereinander gelegt, genäht und umgestülpt. Im Übrigen besteht jeder Träger nur aus einem Stück Stoff, am inneren oberen geraden Teil gefaltet für eine besonders weiche Kante. Hätte es bei Coolmax-Mesh aber absolut nicht gebraucht. Ich habe ewig mit verschiedenen Chemikalien und mechanischen Verfahren rumexperimentiert, um die Beschichtung von DxG abzubekommen, um den Stoff als atmungsaktive Decklage zu verwenden. Ohne Abschrubben nach dem Lösemittelbad habe ich es nicht hinbekommen, es war mir damit zu aufwändig. Im Rucksack steckt höchstens 1m² Stoff im Korpus = 160g = Stoff macht weniger als die Hälfte des Gesamtgewichts aus. Angenommen Rücken und Boden machen 0,3m² aus, der Rest 0,7m² und ich nehme für 0,7m² halb so schweren Stoff (80g/m²), dann spare ich 56g = beschauliche 14% des Gesamtgewichts. Dafür habe ich vsl. eine geringere Haltbarkeit. Nähen braucht bei mir viel Zeit, daher möchte ich, dass meine selbstgenähte Ausrüstung auch möglichst lange hält.
  2. Mit Spinnen möchte ich als Wanderfalter nichts zu tun haben! Danke an @#PackLessPlayMore für die Fotos.
  3. Nach einer ausgiebigen Testphase möchte ich euch meinen aktuellen Rucksack vorstellen, für das ich das Deuter-Mammut ausgeschlachtet habe. Er hat ca. 35l im Hauptfach und wiegt 356g +33g für den Hüftgurt. Es kommt 160g-Etex-Sonderposten-Dyneema-Ripstop-Material zum Einsatz, das auf mich einen hochwertigen Eindruck macht. Im Gegensatz zu manchen DxG-Stoffen, bei denen sich die Innenbeschichtung im Rollverschlussbereich schnell löst, hält sie hier bislang. Die Träger habe ich aus doppeltem Coolmax-3D-Netz gemacht, sehr angenehm weich und anschmiegsam. Im Gegensatz zu meinen Trägern aus normalem 3D-Netz haben sie auch bis jetzt nicht angefangen zu stinken. Dazu ist das Material noch leichter. Die Trägerbefestigung mit Schnur ist von @micha90 abgeschaut. Sie dient gleichzeitig als Stockhalterung, und das ohne Zusatzgewicht. Gar nicht übel, was? (Man kann die Schnur auch 2x um den Stock wickeln, damit es perfekt hält.) Der Hüftgurt lässt sich abnehmen. Ebenso lässt sich zu trocknende Wäsche mit Kompressionsriemen zuverlässig am Rucksack befestigen. Zur Befestigung weiterer Gegenstände außen am Rucksack, bspw. für Wintertouren oder Solarpanel, gibt es eine großzügige Menge an Laschen. Die Gummizüge der Außentaschen sind einstellbar und austauschbar, diesmal geöst. Der Rollverschluss lässt sich sowohl oben, als auch unten verschließen.
  4. Ich trage Barfußschuhe im Alltag, komme damit allerdings beim Wandern nicht zurecht. Hier wurde ja schon kritisiert, dass ich Trailrunner und Wanderschuhe vergleiche, Leguanos sind aber ja noch mal deutlich weiter davon entfernt.
  5. Danke für eure vielen Antworten! Es scheint wohl keine schlechten Erfahrungen mit der Haltbarkeit zu geben. Wie schon im ersten Beitrag geschrieben hat @#PackLessPlayMore an meiner Pfaff 362 bei mir 10D und 7D verarbeitet, ging gut. Normale ZZ-Stichplatte, kein Obertransportfuß. Ich selbst habe auch schon Nähproben damit gemacht, es lief erstaunlicherweise besser als doppelte Kappnähte mit Etex 36g Silnylon. Wenn ich Ausrüstung, Nähmaschinenreparatur etc. einbeziehe ist Nähen jetzt schon teurer bei mir als Neukauf, mit Lohn einer chinesischen Näherin ist da nichts, das ist mir bewusst. Ich rechne auch nicht damit, dass der Schlafsack besser wird als ein gekaufter. Trotzdem nähe ich gern. Die Grenze ist nur da, wo der gekaufte alleine schon von den Materialien her billiger wäre. @kamov hat mir noch eine sehr informative PN geschrieben, vielen Dank dafür. Wenn alles klappt, gibt es dann irgendwann eine Schlafsack-Vorstellung von mir.
  6. Also zumindest mir war es nicht klar, dass 30€-Schuhe länger halten als welche mit 150€ UVP, immerhin 5x so teuer. So gewaltig ist der Gewichtsunterschied ja auch nicht und die Artikelbeschreibung der Decathlon-Schuhe ist ja auch nicht allzu vollmundig. Es mag sicherlich bessere Schuhe geben und ich werde bestimmt auch noch mal andere ausprobieren, aber eine Schinderei war es definitiv, wie beschrieben, nicht! OT: Mir ist nicht ganz klar, wie du das meinst, aber der Vorschlag zu stehlen trägt thematisch nichts zur Sache bei. Allgemein finde ich es moralisch fragwürdig, wenn der Kauf günstiger, haltbarer Produkte kategorisch als moralisch fragwürdig dargestellt wird, insb. wenn die finanzielle Situation des Käufers nicht bekannt ist. Ansonsten finde ich es interessant, dass ich nicht der Einzige mit günstigen Decathlon-Schuhen bin, obwohl ich im Forum davon bislang nichts gelesen hatte und mir auf Forentreffen auch keine solchen Schuhe aufgefallen sind.
  7. Hallo, irgendwie schafft es AdventureXpert ja, deutlich günstigere leichte Stoffe als Etex anzubieten. Insb. geht es mir um diesen und diesen 10D-Stoff und insb. diesen auf der Haut sehr angenehmen 7D-Stoff, ich möchte damit einen Kufa-Schlafsack nähen. Etex wäre bei 7D gleich doppelt so teuer und auch noch schwerer. Was sind eure Erfahrungen? Etex meint, dass ihnen viele Stoffe angeboten würden, sie aber aufgrund eigener hoher Standards nicht alle ins Sortiment aufnehmen würden. Leider sind die Materialkosten für einen Kufa-Schlafsack mit Etex-Stoff so teurer, dass der Kauf eines fertigen Schlafsacks billiger wäre. Da macht Nähen wenig Spaß. Irgendwer meinte mal, die dünnen AX-Stoffe ließen sich nicht so gut nähen, aber @#PackLessPlayMore hat die Stoffe vor kurzem an meiner Pfaff 362 verarbeitet, das ging problemlos. @Ledertramp@Felixris@khyal@backpackersimon: Ihr müsstet doch inzwischen Langzeiterfahrungen haben? @derray: Habe ich es richtig im Kopf, dass du schlechte Erfahrungen mit 10D-Tafetta von AX gemacht hast? Wenn ja, welche? @kamov: Ist es korrekt, dass die Stoffe identisch mit denen von RSBTR sind?
  8. Decathlon verkaufte bislang für 30€, seit neustem 35€ , Quechua-MH100-Wanderschuhe. In der Produktbeschreibung wird angegeben, die Schuhe seien für "gelegentliche Wanderungen" geeignet. "Bis 10 km und weniger als 700 m Höhenunterschied pro Tour." Nur ein leerer Spruch, um mehr hochpreisige Modelle zu verkaufen, oder echter Billigschrott? Ich wollte es herausfinden und bin damit in 24 Tagen den HRP gelaufen, mit Tageslaufleistungen von bis zu 48km. Das Ergebnis möchte ich euch nicht vorenthalten. Die Schuhe sind für mich bequem. Nur 1x hatte ich eine nicht wirklich störende Blase aufgrund eines Steinchens. Ich habe keine Gamaschen getragen, empfehle aber welche, dann passiert sowas nicht. Der Grip ist sowohl bei trockenen, als auch nassen Untergrund top. Vorher bin ich in Innov8 Trailroc 270 gelaufen. Im Vergleich sind die Decathlon-Schuhe spürbar schwerer (93g/Schuh), haben dafür insb. seitlich vorne deutlich mehr Material, was ich bei seitlichem Felskontakt als angenehm empfinde. Und wie sieht es mit der Haltbarkeit aus? So sehen die Quechua jetzt aus: @questor ist mit mir gewandert. Während ich in neuen Decathlon-Schuhen startete, tat er dies in neuen Altra King MT 2. Altra wird ja in ULaner-Kreisen aktuell etwas gehyped, und wie man sich denken kann, kosten die Altra ein Vielfaches der Quechua. So sehen die Altras jetzt aus: Die Altras waren schon nach 600km müllreif, während die Quechua zwar stark abgenutzt, aber noch für weitere, weniger anspruchsvolle Wanderungen nutzbar sind. Von meiner Seite aus also eine klare Empfehlung der MH100. Ist hier noch jemand in Billo-Quechuas unterwegs? Was sind eure Erfahrungen?
  9. Etex hatte 2019 mal als Sonderposten 60g-DxG (Dyneema Grid Stop). Ich habe dazu im Forum leider nichts gefunden, hat da jemand Erfahrung mit?
  10. Ja, ich würde mir mir einen Pullover (muss man wohl weit machen, weil der Stoff nicht gut rutscht) bzw. Jacke machen. Ich zitiere mal aus einer PN eines Nutzers, der einen 130er Etex-Alpha-Pulli ohne Stützstoffe genäht hat, der aber leider keine Zeit für die Vorstellung im Forum hat: Beim Fell-Fleece sollte, wenn ich mich richtig erinnere, die flauschigere Seite nach innen, da wird es beim Alpha gleich sein. Ich war vorhin mal in einem Geschäft, das die iDye-Polyster-Farbe verkauft, die meinten, ich solle nicht damit rechnen, genau die Farbe rauszubekommen, die auf der Packung steht. Damit war es mir dann die 6,90€ für den Färbeversuch nicht wert. Der Verkäufer hatte aber keine eigene Erfahrung mit iDye.
  11. Ja, ist definitiv Alpha, der Unterschied zu bspw. Fellfleece ist gewaltig, insb. wenn man den Stoff gegens Licht hält. Färben könnte klappen, bspw. hiermit, das Ergebnis würde mich interessieren. Für einen Versuch Farbe zu kaufen war es mir aber nicht wert (und ich habe noch genügend andere Nähprojekte, die mir wichtiger sind).
  12. Wen bei Etex die Farbe stört: Etex versucht, bei ihrer nächsten Bestellung, die in den nächsten Wochen erfolgt, auch andere Farben zu bekommen. Genaueres kann ja gern mal jemand erfragen. Mit dem Etex-Alpha haben ja auch inzwischen einige gute Erfahrungen auch ohne Stoff außenrum gemacht, es muss also nicht unbedingt die Direct-Variante sein. Der leichte Alpha, den Etex mal hatte, hatte ein deutlich schlechteres Verhältnis von Trägergewebe zu Flausch, der 130er Stoff dürfte also deutlich mehr als doppelt so warm sein wie zwei 800er.
  13. @Nero_161 Bei mir ist der untere Kordeltunnel auf der Hälfte, wirkt nicht unbedingt so. 2/3 ginge natürlich auch. Du hast keinen Denkfehler. Einen zusätzlichen Kordeltunnel anzunähen ist die sauberste Lösung. Wenn du eine nach außen gezogene Falte in den Sack nähst wie oben vorgeschlagen, brauchst du einen Auslass. Also scheint es mir besser, einfach einen Tunnel drüberzunähen, wie du vorschlägst.
  14. Habe ich auf deren Webseite nicht gefunden, aber egal. OK, nächstes Mal nähe ich schöner, wenn ich was im Forum vorstelle. Ich hatte von außen genäht, nachdem ich das Loch geschnitten hatte (ja, beides nicht so intelligent) und und war dadurch neben dem Kanal gelandet, hab dann noch mal daneben genäht und dann eben einfach jeweils eine breite Naht daraus gemacht, damit es gleichmäßig wird. Der Kanal verläuft vertikal, die vertikalen Nähte gehen durch. Die horizontalen Nähte sind nur auf den äußeren Stoffschichten: Das ist kein richtiger Kompresionssack, sondern ein Packsack mit zwei parallel versetzten Zugschnüren. Man muss also weiterhin stopfen und kann nicht wie beim regulären Kompressionssack einfach nur ziehen, damit es kleiner wird.
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