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Ultraleicht Trekking

Stromfahrer

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  1. Rucksack - umsteigen

    Vielleicht doch mit Tragegestell, aber entnehmbar? Gerade erst geschrieben, könnte aber passen:
  2. Rucksack Berghaus Fast Hike 45 (Testbericht)

    Ich poste hier mal meine Eindrücke vom Rucksack Berghaus Fast Hike 45 (529-922 g) OT: Disclaimer: Ich habe den Rucksack aus reiner Neugier/zum Testen selbst gekauft und von eigenem Geld bezahlt, stehe in keinerlei Verbindung zu dem Hersteller und habe über den Kauf des Rucksacks hinaus auch keinerlei Beziehung zu dem Outdoorladen, der den Rucksack geliefert hat. Ich werde den Rucksack nach dem Test wieder verkaufen (um Geld für den nächsten Rucksack zu haben) und hätte den Bericht auch in die Anzeige schreiben können. Aber ich fand die Infos unter Ausrüstung besser aufgehoben. Und in mein Blog passt er thematisch (mangels Modifikation) nicht. Die englische Firma Berghaus ist hier im Forum eher für Bekleidung bekannt. Berghaus entwickelt jedoch auch Rucksäcke und hat seit jeher eine hohe Affinität zum UL-Bereich (Stichwort Berghaus Hyper). Im letzten Jahr hat Berghaus die Rucksäcke Fast Hike 32 und Fast Hike 45 angekündigt, die inzwischen erhältlich sind. Bislang scheint es im Internet dazu kaum Informationen zu geben: Website von Berghaus Review auf TGO Da ich für die nächste Lappland-Tour schaue, wie ich 15 bis 16 kg Startgewicht für 3 Wochen autarkes Wandern anders oder besser transportiere, habe ich mir den 45er gekauft, genau angesehen und mit 14 kg beladen auf meiner 10 km Geländerunde getestet. Zunächst: Passt der Rucksack in dieses Forum? Mit Blick auf Touren mit langer Resupply-Zeit finde ich eindeutig: Ja. Nicht, dass es nicht leichtere Auswahl mit Tragegestell gäbe. Aber nicht jeder kann oder will sich einen Zpacks ArcBlast für 480 Euro leisten. Das der Fast Hike 45 durchaus seine Berechtigung im UL-Bereich haben kann, ist gut im Vergleich mit dem Gossamer Gear Gorilla 40 zu sehen, einem hier im Forum häufiger genannten, ähnlich flexiblen Pack. (Ich vergleiche die am ehesten entsprechende Rückenlänge L des Gorilla, der in S, M, L und XL erhältlich ist.): Rucksack Berghaus Fast Hike 45 (2018, eigene Messung) Gossamer Gear Gorilla 40 (2017, Größe L, Quelle: TLS) Volumen 45 l 40 l + ca. 7 l ext. Rückenlänge Ca. 45-56 cm (eigene Messung und Versuchspers.) 48-56 cm Gewichte Packsack 529 g (bereits mit Mesh-Rücken) 568 g Dokumententasche 30 g (entnehmbar) (Fest verbaut) Kompressionsriemen 12 g (4 x 3 g, abnehmbar) (Fest verbaut) Brustgurt 12 g (abnehmbar) (Fest verbaut) Trekkingstockhalterungen 10 g (2 x 5 g, abnehmbar) (Fest verbaut) Tragegestell (U-Bügel) 134 g (entnehmbar) 94 g (entnehmbar) Sitpad/Rückenpolster 63 g (entnehmbar) 70 g (entnehmbar) Hüftgurt 130 g (abnehmbar) 266 g (abnehmbar) Gesamtgewicht ab Werk 910 g (Gesamtgewicht auf meiner Waage, Summe obiger Einzelgewichte ist 922 g) 976 g (L, als M 922 g, die Angabe lt. TLS, Summe obiger Einzelgewichte ist 998 g) Konfigurierbarkeit Man bekommt mit dem Fast Hike 45 also einen ähnlich großen Rucksack wie den Gorilla, ebenso mit entnehmbaren Innengestell, mit ähnlichem Gewicht und Traglast, aber noch flexiblerem Aufbau. Praktisch alles am Fast Hike kann völlig schadlos entfernt oder durch etwas anderes ersetzt werden: Die Dokumententasche ist mit Kam-Snaps eingehängt. Man kann sie entfernen und statt dessen z. B. einen Schlüssel-Clip basteln und an-snappen. Oder irgendeinen anderen Gegenstand mit einem Kam-Snap versehen, den man ordentlich im Rucksack fixieren möchte. Die Kompressionsriemen finde ich sehr durchdacht. Sie liegen auf den Seiten und haben gegenläufige Schnallen. Man kann sie wahlweise zur Seitenkompression einsetzen oder aber die vorderen Enden verbinden und so um den ganzen Rucksack führen (Vollkompression) oder nur auf der Front verwenden (Schneeschuhbefestigung). Fand ich im Handling tatsächlich sehr einfach und friemelfrei. Die unteren Kompressionsriemen konfigurieren bei Bedarf auch die Seitentasche um (siehe unten). Das Rückenpolster ist trapezförmig geformt und hinter 3D-Mesh in einer eigenen Tasche eingesetzt. Zwischen Polster und Rucksack ist Platz für eine Trinkblase. Das Rückenpolster kann leicht entnommen werden, ist aber etwas schwierig in seinen ursprünglichen Platz wieder einzusetzen. Konstruktiv ist dies aber intelligent gelöst: Wenn man keine Trinkblase benutzt, schiebt man das Rückenpolster einfach in den Trinkblasenschacht. Das gelingt mit einem schlichten Handgriff und ist auch in einer 5-Minuten-Pause nicht lästig. Nur, wenn man eine Trinkblase benutzt, ist es empfehlenswert das Sitzpolster an seinen angestammten Platz vor die Zwischenwand zu schieben, der durch eine Abdeckleiste nicht ganz so einfach zu benutzen ist. Man kann das Polster aber auch ganz entnehmen und statt dessen zwei Z-Lite-Segmente in das Trinkblasenfach einsetzen, diese allerdings als gefaltetes Element (Breite nur 1 Segment). Vom Tragen her wird der Rucksack dadurch geringfügig beweglicher in seitlicher Richtung. Ich finde das aber kaum merklich. Man kann bei entsprechender Packweise auch ganz auf das Polster verzichten. Wenn dann etwas durch das 3D-Mesh hindurch stört, dann ist das durch anderes Packen zu beheben. Der Rucksack selbst hat dort keine störenden Elemente. Aus Gewichtsgründen ist das Rückenpolster stark perforiert. Man kann zwar sehr bequem darauf sitzen, aber auf nassen Gras kommt man denn noch eine nasse Hose. Man kann sich allerdings leicht aus EVA eine Alternative schneiden. Das Gestell aus biegefestem Draht lässt sich sehr einfach entnehmen. Ein kleiner Klettverschluss ist zu öffnen, dann die Ecken herunterziehen, schon hält man den Drahtbügel in der Hand. Beim Wiedereinsetzen ist beim letzten Handgriff eine ausgediente Kundenkarte und maßvoll dosierte Kraft hilfreich, um die zweite Ecke des Gestells unter das Hepalon-Dreieck zu schieben. Wie die meisten Gestellrucksäcke macht auch der Fast Hike 45 bei voller Beladung das ein oder andere knarzende Geräusch, jedoch deutlich weniger und leiser, als z. B. der Osprey Exos. Der Hüftgurt wird wie üblich durch eine Klettlage hinter dem Steißpolster festgehalten und kann recht einfach entnommen werden. Er ist breit, aber nicht sehr dick. Ich fand den bei 14 kg über 6 km aber bei weitem ausreichend. Tragesystem Durch das recht feste Rückenpolster hinter dem Meshrücken ist der Rucksack auch ohne Drahtbügel ein gut zu tragender Körperkontaktrucksack allzustarkes Ausrunden. Im direkten Vergleich fand ich das Tragegefühl mit Bügel aber spürbar ausgeglichener, nicht zuletzt durch die bessere Lastübertragung auf die Hüfte. Die Schultergurte sitzen am besten mit Brustgurt. Dann sind sie überaus bequem. Ohne Brustgurt kommt die spezielle Form der Gurte nicht so gut zur Wirkung. Die Schultergurte sind im oberen Bereich deutlich fester, während die untere Hälfte auf Brusthöhe sehr dünn, weich und seitlich dehnbar ist. Der feste obere Teil sorgt dafür, dass der Rucksack sich recht direkt trägt und seitlich weniger schwingt, als ich das konstruktiv erwartet hätte. Der unterere weiche Teil liegt sehr angenehm an und ich habe den auf meiner Testrunde praktisch nicht gespürt. Ich kann mir darum gut vorstellen, dass die Gurte trotz der Breite der Konstruktion auch für Frauen angenehm zu tragen ist. Überdies kann der Brustgurt in Stufen über einen sehr weiten Bereich vom Bauch bis fast direkt unter dem Hals positioniert werden. Der Hüftgurt lässt sich in einem weiten Größenbereich benutzen. Ich bin sehr schlank, da war aber noch genug Spiel für dünnere Personen. Bei welchem größeren Hüftumfang Ende ist, vermag ich nicht zu sagen. Aber verlängern lässt sich ein Hüftriemen ja recht leicht. Taschen und Fächer Das Hauptfach ist ein klassischer Rolltop mit Quer- und Längsband, sehr gut geschnitten und der Verschluss durch das beidseitige Querband sehr gut und dicht zu benutzen. Ein Hilfsverschluss im Querband (Kam-Snaps, Magnete, Schnalle) fehlt jedoch, ich habe den auch nicht vermisst. Das Frontfach aus dehnbarem Mesh ist einen Ticken zu schmal für meinen Geschmack und dadurch geringfügig kleiner als das des Gorilla. Dafür sind die Seiten des Frontfachs aus geschlossenem Material und somit robuster. In die beiden Brusttaschen auf den Schultergurten passen keine normalen PET Flaschen (0,5 oder 0,75 l). Die schlanken runden Smoothie-Flaschen (0,25 bis 35 l) passen hingegen perfekt, sitzen sicher und stören auch nicht beim Tragen. Diese Fächer habe vor allem auch die richtige Größe, um ein Smartphone, GPS etc. vernünftig zu platzieren. Wem die Fächer anderer Hersteller zu eng oder flach sind, wird den Unterschied positiv feststellen. Von den beiden Hüftgurttaschen ist die rechte als offene dehnbare Mesh-Lasche gestaltet, die linke ist eine klassische Reißverschlusstasche, ebenfalls aus dehnbarem Mesh-Gewebe. Während man die offene Tasche sehr leicht benutzen kann, leidet die Reißverschlusstasche etwas daran, dass der Reißverschluss nicht sich nicht mit dem Mesh-Gewebe dehnen kann. Dadurch bleibt die Öffnung bei geschlossenem Hüftgurt am schlanken Körper etwas zu eng für eine komfortable Benutzung. Die Tasche an sich ist nicht sehr groß, aber ausreichend und dehnbar. Sehr gut finde ich die vier (!) Seitentaschen aus dehnbarem Mesh. Die jeweils untere ist so, wie man es von einer gerade geschnittenen Seitentasche erwartet. Nicht ideal mit der Hand erreichbar, aber dank der großen Dehnbarkeit problemlos mit Flaschen beliebiger Größe zu beladen. Die jeweils obere ist tatsächlich eine zweite Lage, die hinter der unteren Tasche bis zu Rucksackboden hinunter reicht. Man kann dort also sehr einfach und sicher eine breit aufgerollte NeoAir oder dünne EVA reinschieben oder ein Zeltgestänge, Trekkingstöcke etc. Zieht man den unteren Kompressionsgurt jedoch leicht an, dann verhindert der das Durchrutschen der Gegenstände in den unteren Bereich. In dieser Konfiguration geht die Ausdehnung der oberen Seitentasche nicht zu Lasten der unteren (vgl. Flaschenbild). Die obere Tasche „endet“ quasi über der unteren. Finde ich eine pfiffige und flexible Umsetzung. Zwiespältig finde ich die Dokumententasche. Sie hat mit 17 × 21 cm eine hinreichende Größe, z.B. für einen eBock-Reader (vgl. Bild), hängt aber für meinen Geschmack zu tief unten im Rucksack. Sicher, wenn ich den Rucksack nicht voll mache und den Rolltop schließe, darf die auch nicht im Weg sein. Aber für einen schnellen Zugriff ist das keine wirkliche Alternative. Leichter wäre da, einen Ziploc-Beutel statt dessen in den Rucksack zu legen. Fazit Alles in allem: Insgesamt fand ich den Fast Hike (mit 14 kg über 10 km) sehr bequem zu tragen. Trotz des Gestells bleibt es aber ein Kontaktrücken mit eher durchschnittlicher Belüftung. Dennoch ist das einer der wenigen „Big-Brand“-Rucksäcke, die ich tatsächlich berichtenswert finde, weil … noch wenig bekannt flexibel zwischen 529 und 922 g konfigurierbar durch die Vielseitigkeit der Kompressionsriemen auf nahezu jede Nutzgröße anpassbar. Im runter konfiguriertem „nackten“ Zustand ohne alle Optionen ist der Fast Hike zwar, wie auch der Gorilla, nicht Hardcore-UL. Da müsste er klar unter 400 g wiegen und weniger Features haben. Im oberen Bereich ist er dafür aber auch mal als Backcountry-Rucksack mit 12 kg Lebensmitteln gut erträglich. Dann ist er zwar 100 g schwerer als ein ähnlich tragfähiger Osprey Levity 45, dafür aber weniger steif und sperrig und aus dickerem Material. Die gesamte Verarbeitung des Packs scheint mir makellos und sehr robust zu sein. Trotz der vielen Features ist der Pack überraschend leicht zu konfigurieren. Er funktioniert. Die Schlichtheit, mit der die Kompressionsriemen den Rucksack umkrempeln (oder entnehmbar) sind, gefällt mir. Für wen ist der Fast Hike also geeignet? Das ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Ich würde ihn am ehesten Leuten empfehlen, die … UL nicht zum äußersten treiben wollen, lieber kaufen als nähen, trotz UL-Ansprüchen viele Fächer haben mögen, gelegentlich längere Backcountry-Touren mit hohem Startgewicht unternehmen, die nicht für jede Art von Unternehmung einen anderen Rucksack anschaffen wollen, sondern einen einzigen, der sich in einem weitem Gewichts- und Volumenbereich konfigurieren lässt. OT: Warum verkaufe ich den Rucksack nach dem Test wieder? Weil ich ihn nur zum Test angeschafft habe. Ich habe in den letzten 18 Monaten 11 Rucksäcke neu oder gebraucht gekauft, getestet, modifiziert, auf Tour(en) mitgenommen, eingelagert und/oder wieder verkauft. Rucksäcke machen mir Spaß. Aber behalten kann ich nicht alle. Und für den Zweck einer langen autarken Tour besitze ich bereits einen MYOG-Pack mit Gestell und fast halbem Gewicht, der mir lieber ist.
  3. Regenjacke für nordischen Sommer gesucht

    Ich hatte und habe noch immer für den heimischen Gebrauch einen Marmot Precip Traveler Mantel (>532 g), den ich für Familienausflüge und Beerdigungen verwende. Die ursprüngliche Idee war, dass der die Oberschenkel teilweise mit abdeckt und in Verbindung mit Chaps auch bei richtig üblem Wetter noch ein vollständiger Schutz auf Spaziergängen wäre. Diese Kombination entspricht vom Schutz her etwa dem von @wilbo genannten Cagoule mit Chaps. Letztlich habe ich die Chaps wieder verkauft, weil ich ohnehin immer nur die dünnen Stretchhosen trage und die Chaps bei Regen nie anzog bzw. vermisste. Die Hosen trocknen im Wind einfach zu schnell. Und bei Dauerregen bevorzuge ich eine Regenhose mit gedoppltem Boden (Fahrradregenhose). Heute habe ich eigentlich nur noch zwei Setups: Wenn ich allein unterwegs bin, verwende ich in moderaten Umgebungen nur noch den Poncho (Gatewood Cape, Shelter = Poncho,) ohne eine Regenhose mitzunehmen. trage ich in durchgängig nassen und eher kühlen Umgebungen (wie Lappland im September) statt einer Wanderhose gleich als einzige Hose eine leichte Membran-Fahrradregenhose (Vaude, Spray 3/4 oder ähnlich in voller Länge, je nach Socken). Statt einer Windjacke habe ich eine leichte Wärmejacke dabei und lasse da drunter ggf. eine Schicht weg. Wenn ich nicht allein bin und daher ein größeres Shelter (Tensegrity für 2 Personen) mitnehme, dann verwende ich mangels/statt des Capes eine Regenjacke und Fleece als Wärmeschicht.
  4. Cold soaking - Behälter und Rezepte

    Eine Lappland-Back-Country-Tour ohne heißen Kaffee? Da muss ich meine UL-Grenzen wohl noch mal ganz neu ausloten. Mir genügt am Cold-Soaking der Spareffekt bei Brennstoff und der Komforteffekt, dass man auf das Ziehen des Essens abends nicht so lange warten muss. Ich nehme ehrlicherweise den organgen Meshbeutel bislang immer mit. Der hat bei mir Double-use als Tüten-cozy für die ZipLocs. Die stehen da drin beim beim Essen gut in der Hand.
  5. Cold soaking - Behälter und Rezepte

    Ein schöner Nebeneffekt des fest sitzenden Silikondeckels ist, dass man beim Transport keinen losen Deckel fixieren muss. D.h. man kann z.B. den dafür benutzten Gummiring oder den von TOAKS mitgelieferten Mesh-Beutel daheim lassen. Wenn ich mich nicht verrechne, dann ist ein Tassen-Setup mit nur dem Silokondeckel leichter als eines mit normalem Deckel und Meshbeutel. Allerdings habe ich dabei nicht berücksichtig, dass der Inhalt des Topfs (Feuerzeug, Brennstoffvorrat, Löffel, Windschutz) während es Cold-soakings ja irgendwo verstaut werden muss. Gedanklich gehört da also mindestens noch ein Ziploc-Beutelchen dazu.
  6. Danke für das Beispiel von der jährlich wiederholten Bogenbau-Challenge, @Mario294. Das Beispiel macht mir Hoffnung, dass offene gestaltete (also nicht als Wettbewerb mit Beweispflicht oder zeitlicher Begrenzung angelegte) UL-Challenges erst Recht die weniger UL-gierigen User anspornen könnten, sich einmal an mehr vom Weniger zu versuchen. Das Challenges offen sind, also nicht als Veranstaltung alle Teilnehmer zu einem Zeitpunkt an einem Ort oder einer bestimmten Strecke zusammenführen, ist m. E. unabdingbar. Derlei würde eine echte räumliche und zeitliche Organisation erfordern. Vielmehr finde ich, sollten die UL-Aufgaben (so, wie die von @zeank zitierte Reddit-Liste) eine einfache Möglichkeit für User sein, sich eine passende UL-Aufgabe zum passenden Zeitpunkt herauszusuchen, diese auszuprobieren, dabei UL-Erfahrung zu sammeln und sich darüber mit denen auszutauschen, die dieselbe Aufgabe gespielt haben. Wenn dann am Ende der Anteil tatsächlich UL-erfahrener im Forum steigt, gewinnt das Forum wieder an UL-Kontur, deren zunehmende Unschärfe @basti78 und andere derzeit ja bedauern.
  7. Freezerbag Optimierung

    Ich dachte, dass wäre Kunststoffgewebeband, wie es um Pakete gespannt wird. Müsste ja auch gehen.
  8. Freezerbag Optimierung

    Tolle Idee. So simpel, so hilfreich. Das Zusammenklappen der Tütenlippen nervt mich auch schon immer. Aber zu schwer. Warum verwendest du den Silikonschlauch (oder ist das Schrumpfschlauch)? Hat zusammenkleben mit der Bandenden Sekundenkleber nicht funktioniert? Oder geht es dir um eher darum, dass was nur gesteckt ist, nicht reißen kann? Wenn ich Trekkingtüten dabei habe, dann nehme ich immer auch eine feste Metallbüroklammer zum Verschließen der Tüte während des Ziehens mit. Die Klammer verwende ich dann auch, um die kleinen Ziplocks aufzuspreizen, indem ich die auf die Falzkante klemme, die dadurch breit wird.
  9. OT: Davon ist nicht die Rede. Aber trage doch bitte konkrete Vorschläge bei, statt nur zu philosophieren. Dein einziger nicht-philosophischer Beitrag zum Thema war: "challenges" bitte maximal als threads in den "anderen sportarten". Das war kurz und klar. Der Rest hat mir nicht vermittelt, was du noch sagen wolltest.
  10. @wanderrentner: Du stellst Post für Post Fragen über Fragen. Wenn du an UL-Challenges nicht interessiert bist, stimme bitte einfach entsprechend ab und ignoriere UL-Challenges, falls wir das umsetzen. Dieser Faden ist kein Philosophieseminar, sondern er geht konkret der Frage nach, wie Challenges ggf. umgesetzt werden können/sollen. Es geht nicht um „wahre“ und „unwahre ultraleichte“ oder das „unwahre im falschen“.
  11. John Z's 2018 Gear List

    Laut Text schon, aber auf dem Bild hier ist jedenfalls noch ein Sleeping Pad drauf.
  12. Trotz allem widerspreche ich dem Gedanken, dass primär als Wettbewerb zu diskutieren. Zur Erinnerung: @basti78 fragte in seinem Faden zu Recht, wohin sich dieses Forum entwickelt, wenn, in meinen Worten formuliert, die zunehmende Anzahl der Nutzer im Durchschnitt immer weniger echtes UL anstrebt, sondern eher ein von kommerziellen Angeboten dominiertes leichtes Produktpicking in den Vordergrund stellt. (Dazu bitte nicht hier diskutieren, sondern in Bastians Faden.) @zeank hat dazu den konkreten Vorschlag am Beispiel der „Ultralight Challenges“ eines US-Forums gemacht. Meine Frage dazu war, ob derlei nicht gut geeignet wäre, die „schwereren“ User besser an die Materie heranzuführen, gewissermaßen spielerisch zu locken, leichtere Erfahrungen zu machen und so näher an das Kernthema des Forums zu gelangen. Die Diskussion hier entstand vor diesem Hintergrund. @zeank wollte an die Idee erinnern. Der Wunsch nach Wettbewerb war nicht dabei. Der Begriff „UL-Challenges“ ist einfach dem US-Beispiel entnommen (das übrigens auch keinen Wettbewerbscharakter hat, denn es ist im Ursprung nur eine Liste, die jeder für sich allein heranzieht).
  13. Dann nennen wir das doch einfach „Augenöffner-Aufgaben“ oder „Grenzenverschieber-Trips“. Der Name ist doch nicht mehr als ein Arbeitstitel. Das Prinzip, konkrete Vorschläge für Horizonterweiterungen für alle erfahrbar zu machen, ist wichtig, nicht der Titel.
  14. Ich habe mit dem Wort „UL-Challenge“ keine Schwierigkeiten. Die Herausforderung ist doch kein Wettbewerb, sondern eine Herausforderung, der man sich selbst und ohne Zwang stellt. Damit wird mein persönlicher UL-Standpunkt immer wieder neu „Raus aus der Komfortzone“ getrieben und „Hinterfrage alles“ angestoßen. Mir ist nicht verständlich, warum eine Challenge primär als Wettbewerb (zwischen mehreren) oder Event (mit mehreren Teilnehmern) verstanden werden sollten. Es geht doch um persönlichen Erfahrungsgewinn, ob nun allein oder mit Freunden. Ich mag die Vorstellung, das jemand eine UL-Anwendungsidee als Challenge postet und ein anderer oder ich selbst erkennt: „Ja, das wäre für mich eine Herausforderung – das probiere ich aus!“ Dafür aber auf jeder Seite! Eine solche Umfrage sollte dann aber sticky auf die Startseite, damit tatsächlich viele User auch abstimmen.
  15. Mir ist wichtig, dass gerade neue User und Einsteiger die für sie geeigneten UL-Challenges leicht finden und „spielen“ können. (In diesem Kontext hatte @zeank den Vorschlag ja gemacht.) Dazu sind m. M. n. keine festen Regeln und Beweisanforderungen notwendig (man betrügt ja letztlich nur sich selbst; Und der Drang, ein Foto oder eine Packliste zu posten, wird ohnehin groß sein.) Aber eine auffällige Eingliederung in die Forumsstruktur und die unkomplizierte Nutzung sind hilfreich. Darum plädiere ich für ein eigenes Forum „UL-Challenges“ mit drei Unterforen für „Einsteiger-UL-Challenges“, „Fortgeschrittenen-Challenges“ und „Utra-UL-Challenges“ (Arbeitstitel). Darin wären nach meiner Auffassung zeitlich nicht begrenzte Challenges als jeweils eigener Thread zu veröffentlichen. Warum bin ich für ein eigenes Forum? Weil ein eigenes Forum die UL-Challenges auf der Startseite in den Blick hebt. Weil UL-Challenges m. E. nicht nur Tourvorbereitung und nach Erfolg nicht nur Reisebericht/Impression sind. Es sind gelebte Erfahrungsfortschritte. Die verdienen ein eigenes Forum. Weil die Forumssoftware es erlaubt, gezielt neue Beiträge in einem Forum zu abonnieren, hier also: Gezielt per Benachrichtigung über neue UL-Challenges informiert zu werden. Weil ein Forum die Anlage eines Threads für eine UL-Challenge ermöglicht. Damit sind die Erledigt-Posts oder Rückfragen klarer der Aufgabe zugeordnet und Durcheinander wird vermieden. Warum bin ich für ein Unterforum je Schwierigkeitsgrad? Weil Einsteiger so gezielt ihren Fähigkeiten entsprechende UL-Challenges verfolgen/spielen/abonnieren können. Weil User sich gezielt einen Schwierigkeitsgrad nach dem anderen vornehmen können, also eine Lernkurve angeboten wird. Weil Unterforen unzweifelhaft zur Einordnung der erdachten UL-Challenge zu einem Schwierigkeitsgrad auffordern. Zwar könnte man dafür auch die oben vorgeschlagenen (Hash)Tags verwenden. Die große Mehrzahl der User verwendet bislang die von der Forumssoftware angebotenen Tags aber nicht. Mein Ansatz ist, dass die Kategorisierung der UL-Challenges nicht dem Zufall (weiß der User, was Tags sind und wie die heißen sollen) überlassen sein sollte, sondern unmittelbar dem Erfinder der UL-Challenge leicht von der Hand gehen sollte. Das wäre m. E. mit Unterforen am besten sicher gestellt. Weil so auch die Hardcore-ULer klar zu ihrem Recht kommen, denn für diese geignete UL-Challenges sind ebenso klar zu erkennen. Warum bin ich für den Verzicht auf die Vorgabe, UL-Challenges zeitlich zu begrenzen? (Wobei ich mit „zeitlich begrenzen“ die Gültigkeitsdauer einer UL-Challenge meine, nicht deren Ausführbarkeit z.B. nur im Winter) Weil jeder User, egal ob er/sie sich vor fünf Jahren angemeldet hat oder das erst in fünf Jahren tut, dieselben vielgespielten und wenig erreichten UL-Challenges spielen können sollte. Genau in den Threads der schon von anderen gespielten UL-Challenges findet der User ja die Einschätzungen, Anreize, Erfahrungsberichte, die ihm die persönliche UL-Weiterentwicklung ermöglichen. Weil wir im Südenwesten der Republik mitunter schon Ende Februar im T-Shirt abhängen, während in Niedersachsen oft noch Glatteis herrscht und auf den Mittelgebirgen noch Schnee liegt, die Umgebungsbedingungen mithin überall ein anderes Zeitfenster für eine UL-Challenge erfordern. Weil Bewährtes auch Jahre später noch Spaß machen kann.
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