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Ultraleicht Trekking

Stromfahrer

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Alle erstellten Inhalte von Stromfahrer

  1. Hallo trekkingBär, was Du schreibst, klingt nach seeehr langen Beinen und einem recht großen Rucksack. Letzteres kannst Du zumindest beeinflussen, dann fällt der Poncho zumindest hinten länger. Da Du klar den Poncho favorisierst, dürfte es die einfachste Lösung sein, ein Stück ähnlich beschichteten Materials (Extremtextil hilft Dir gern bei der Materialauswahl) am Saum anzunähen. Das ist unkompliziert in der Handhabung. Es ist in einer halben Stunde erledigt (oder eine Änderungsschneiderei erledigt das für Dich). Du musst nichts am Grundkonzept Deines Schlechtwetter-Serups ändern. In der Überlänge doppelt der Poncho zur Not auch als Biwaksack. Achte nur darauf, dass der nach oben zeigende Teil der Verbindungsnaht innen liegt, damit das Wasser außen glatt ablaufen kann.
  2. Ich habe eine Fahrradregenhose in knapper Überknielänge und eine Nummer größer im Sarek mal in Verbindung mit Stiefeln als einzige Hose benutzt. Die Hoste hat sehr gut funktioniert, die Stiefel waren ein Wassergrab. Als Konsequenz beim nächsten Mal dann Regenhose, Meshschuhe und kniehohe Sealkinz/Dexshell-Socken. Die Kombi war für mich dort (Temperaturbereich) ideal. (Die kurze Regenhose hatte damals meine Tochter, ich dann eine lange. Beim nächsten Mal nehme ich wieder die Kurze, ist einfach angenehmer.) Vorteile: Fahrradware hat für wenig Geld einen gedoppelten Hosenboden. Belüftung gut genug für den hohen Norden. Minimiertes Gewicht (kurze Länge, einzige Hose) Wasser, dass die Beine herabläuft, läuft an den Socken runter und aus den Schuhen wieder raus. Flussquerungen jeder Art ohne jedes Umziehen. Mein kuzes Video dazu habe ich ja schon verschiedentlich verlinkt.
  3. Stromfahrer

    Flightcover

    Der allseits bekannte Trick ist nicht nachhaltig, aber sehr effektiv schützend: In Frischhaltefolie einwickeln.
  4. Das meinte ich mit „Reserve“. I. d. R. schleppst du Faltflasche leer mit. Aber es gibt immer wieder Situationen, gerade beim letzten Stopp abends, bei denen man dann voll macht, z. B. bei den von mir bevorzugten hohen Camps, wo dann meist kein Wasser verfügbar ist.
  5. Obacht. Wenn die Hanwags schon 6 oder 7 Jahre alt sind, dann lass sie daheim. Egal wie gut die noch aussehen und wo du die gelagert hast. Die EVA-Zwischensohle ist dann an der Altersgrenze und wird dir auf dieser anspruchsvollen Tour bald verbröseln. Siehe Bild. Dazu gibt es hier im Forum bereits einen Faden. Nein. Was du so trinnkst, wenn du in der Hitze 1200 Meter aufsteigst, weiß ich nicht. Aber Wasserhähne sind dann in der Regel nicht greifbar. Ich hatte 1,5 Liter griffbereit an den Schultergurten und eine 2 Lter Faltflasche in Reserve. Beim nächsten mal würde ich 2 Liter an die Schultergurte nehmen und 1 Liter Füllreserve im Pack mitnehmen.
  6. Das Bild zeigt den Hahn im Auslaufkasten mit nach rechts ausladendem Schwimmer. Drückt man den Schwimmer nach unten, läuft frisches Wasser aus dem Hahn nach. Nicht immer ist das so frei zugänglich. Aber es hilft, den Aufbau zu kennen, wenn man – wie auf den ersten beiden Bildern – in einem dunklen Kasten mit ausgestrecktem Arm die Flasche am Hahn befüllen will. Das letzte Bild am See hat Southwest schon korrekt interpretiert: Totes Vieh ist ein No-go für die Wasseraufnahme – nicht weil das Wasser das Vieh getötet hätte, sondern wegen der Verwesungsprodukte. Das Bild zeigt ein vollständig skelettiertes Tier. Häufiger findet man aber auch teilverweste Schafe (diese Fotos wollte ich hier aber nicht posten). Generell sind selbstverständlich fließende Gewässer zu bevorzugen. In den Pyrenäen (seenreichstes Gebirge Europas) wirst du aber vielerorts fließendes Wasser als Auslauf eines höher gelegenen Sees vorfinden. Von unten: Boah, ein Wasserfall. Von oben: Oh ein See an einer Felsbarriere mit totem Vieh nebendran.
  7. Thema Wasser: Ich hatte auf der HRP keinen Filter und keine Tabletten dabei und kam gesund durch. Bei den Kuhtränken gibt es meist eine Öffnung im Zulaufkasten. Dort habe ich unter der Abdeckung hindurch mit der Flasche den Schwimmer betätigt und diese direkt am sauberen Auslauf aufgefüllt. Das war zwar gelegentlich umständlich, aber (für mich) hinreichend. Das Thema Kuhtränken betrifft m. E. nur die atlantischen Pyrenäen. In den zentralen Pyrenäen hat man es eher mit anderen Fragestellungen offenen Wassers zu tun: An solchen Stellen hilft einfach nur: Aufmerksam sein, andere Stelle wählen.
  8. In diversen Farben verfügbar (12er-Pack).
  9. Wenn es nicht im Laden ist, dann sicher beim großen Fluss in diversen Ausführungen und Mengen. Oder wie bei allem und jedem direkt aus der Volksrepublik … Ich habe die in 14 mm mit Titanfolie und mit Carbonfilz im Einzatz und finde die Haltkraft und Größe perfekt. Es braucht ja keine großen magentischen Haltekräfte, weil die eigentliche Fixierung vom Formschluss gehalten wird. Nur sind die Magnete mit rund 3,5 g pro Paar natürlich die schwerste aller Lösungen. Das muss man als ULer erst mal verdauen. Wie viele brauchst du? => PN
  10. Für alle GWC-Liebhaber: Ich hatte eben Kontakt vom Tony vom Guangzhou Pedestrian UL Gear Store. Er erwartet in ca. 15 Tagen eine neue Lieferung des 3F UL Gear T-Door-Inners sowohl als Mesh- als auch als Solid Inner. Wenn das hinhaut, müsst ihr leider noch 6 Wochen für den Versand dazu kalkulieren, könnt also frühestens Mitte September damit losziehen. Oder ihr investiert in Porto.
  11. Ich finde meine UberLite auf bislang 8 Nächten outdoor angenehmer als die XLite hinsichtlich Geräusch, Oberflächenmaterial, Oberflächenform und Höhe. Haptisch ist die NeoAir XLite fühlbar robuster, aber bislang habe ich auch die UberLite ohne Bedenken nur mit Polycrofolie auf Holzboden und Wiese benutzt. Denken wir zurück: Als die XLite neu war, wurde deren Empfindlichkeit im Vergleich zu den dickeren Matten diskutiert. Dennoch wurde sie für Jahre der Pseudostandard unter den Luftmatratzen des UL-Bereichs. Das traue ich der UberLite allemal zu.
  12. Ich teile @AlphaRays Einschätzung. Die Matte wird mit rollen. Klebe Dir doch einfach mal einen Müllsack auf passende Größe, teste das am Objekt und berichte dann. Ansonsten: beherzige @Wanderfischs und @rentoos Rat: KISS.
  13. Das „Schlauch-Prinzip“ ist m. E. nicht geeignet: Der Schlafsack wird wirksam nicht am seitlichen Verrutschen gehindert. Der Schlauch kann jede Form annehmen, der Schlafsack also immer noch seitlich der Matte landen. Der Schlauch übt Druck auf den Schlafsack aus, wenn dieser zurückgehalten wird. Das bewirkt eine Kompression der Füllung, reduziert also ggf. die Isolation.
  14. Du wirst vermutlich feststellen, dass es nicht genügt, den Schlafsack in einen Schlauch „zu sperren“. Es ist notwendig, die Rückseite des Schlafsacks am Rand an oder um die Matte zu fixieren, nicht den ganzen Schlafsackkorpus. Ein schlichtes Beispiel findest du z.B. bei den Nitro-Schlafsäcken. Die haben außen an der Rückseite je zwei Schlaufen, an denen Du einen Shock-cord einhängen kannst, um die Matte am Rücken zu fixieren.
  15. Der Klettstreifen ist halt nicht problemlos reversibel, die Kordelhaken schon. Für starke Dreher ist der Quilt m. E. eben ideal. Un einen geschlossenen Schlafsack in ähnlichen Drehkomfort zu heben, sollte er zum einen weit geschnitten sein. Zum anderen muss man dazu die Unterseite möglichst flächig mit der Matte verbinden. Das ginge z. B. durch Annähen breiter Nylonstege oder einer Halbtasche für doe Matte Fertige Schlaflösungen in der Richtung gibt/gab es z. B. von Therm-a-Rest und von Sierra Designs (z. B. beim Backcountry Bed oder aktuell beim Front Country Bed). Beides ist aber eher jenseits UL-typischer Gewichtswerte. Aber als Anregung für eine eigene Umsetzung vielleicht hilfreich.
  16. Im Festschnallen liegt aber die komfortabelste Lösung, wenn Du den Schlafsack als Decke verwendest. Dann hast du im Prinzip einen (etwas schwereren) Quilt. Darunter (nicht darin) kannst Du dich dann drehen wie ein Weltmeister. Mache ich auch. Ein offener Schlafsack ist ja im Prinzip ein übergroßer Quilt. Um den Schlafsack wie einen Quilt drehsicher zu fixieren genügt es anfänglich (testhalber), die offenen Seiten unter die Matte zu stopfen. Wenn du Glück hast, liegt die Kapuze dann auf der Seite, zu der am ehesten Dein Nacken zeigt. Beim Drehen bleibt aber das Risiko, dass Du die Seiten entlastest und der Schlafsack frei liegt. Besser hat für mich seinerzeit eine Shock-cord-Fixierung des offenen Schlafsacks funktioniert: Dazu habe ich zwei kurze Shock-cords beidseitig um halbgeschlossene Kordelhaken geschlungen. Diese Kordelhaken lassen sich prima vom Ende her auf den Reißverschluss des Schlafsacks aufziehen, bleiben dort auch und lassen sich halbfest nach Wunsch verschieben. So bleibt der Schlafsack sicher am Boden fixiert, je nach Länge der Shock-cord am Rand der Matte oder unter der Matte. Ich habe selbst im tiefen Winter bei –14° im Schnee mit meinem Winterschlafsack so geschlafen und hatte es draftfree und warm.
  17. Ich fahre ein vollelektrisches Auto und bin damit im April bis nach Ostschweden gefahren (3400 km, 54 Euro Stromkosten, der Rest waren Gratislader im Gegenwert von rund 25 Euro, berechnet auf der Grundlage meines Autostromtarifs von 15 Cent/kWh). Aufwachen mit Lust auf den Reisetag. Das Schlafen im E-Auto ist für mich eine geniale Ergänzung, um lange Anfahren preiswert und als Teil des Erlebnisses zu gestalten und am Zielort ausgeruht anzukommen. Liegelänge 1,97 m mit passender Unterlage reicht mir. Die rein elektrische Klimatisierung im Auto läuft nachts einfach auf 15° durch und zieht bei 4° und Schneeregen ca. 15 km Reichweite, bei 15° ca. 10 km. (Der geringe Unterschied ist der Wärmepumpe zu verdanken.) Das Auto ist morgens trocken und beschlagfrei. Man kann unauffällig praktisch überall schlafen, auch mitten in der Stadt, bevorzugt aber auf Strandparkplätzen oder Wanderparkplätzen mit Aussicht. Zusätzliche Nutzeinbauten benötige ich nicht. An Strand- oder Wanderparkplätzen gibt es eigentlich immer irgendeinen Tisch, Mauer oder sonstige Sitzgelegenheit. Was ich sonst noch brauche, ist ja schon im Rucksack.
  18. Wenn du ein paar Tage warten kannst, steuere ich gerne meine ca. 14 g Rest bei. (Ich habe damals ja auch gestückelt.)
  19. Ich habe oben (weil im Wald nur mobil) ja nur Kurzform geschrieben. Keine Gleichheitszeichen, nur woraus ich das Volumen abgeleitet habe. Richtig, ich habe die Breite einer flachen Kammer gemessen. Daraus ergibt sich ihr Umfang, daraus der Durchmesser bzw. halbiert der Radius und am Ende kennt man das Volumen. Das Volumen war mir letztlich egal und nur ein relativer Wert, um die Verteilung der Daunenmenge auf die Kammern festzulegen. Die eigentliche Gesamtmenge habe ich anhand des Zielgewichts begrenzt: Mehr als 490 g sollte das Teil am Ende nicht wiegen. Ganz einfach. Sonst hätte ich ja gleich den Comforter verwenden können. Bin gut damit gefahren. Gestopft voll machen wäre m. E. nicht sinnvoll. Wo bliebe denn dann die Flexibilität der Daunenverteilung.
  20. Ja, is weg. Ja, ohne Zipper. 130 g. Es kam nicht zum Einsatz bisher. Wenn ich das Gatewood mit Unterlage mithabe, benötige ich das nicht. Da Gatewood hat ja genug Abdeckung für mich. Das Tyvek-Bivy Ist für mich nur ein Backup bei Touren mit Regenjacke und ohne Gatewood.
  21. Hey Zippi, das Ali-Teil hättest du doch bei einem Treffen schon von mir in den Händen. Es ist m. E. nicht wasserdicht. Mich hat aber vor allem gestört: ziemlich starke statische Aufladung. Ich habe statt dessen nun ein Tyvek-Halbbivy parat. Am Ende lasse ich aber auch das meist zuhause.
  22. Einfache Geometrie. Gestreckte Breite der Kammer × 2 = Umfang => Durchmesser Durchmesser × Länge jeder Kammer in der Mitte gemessen => Kammervolumen Die Daunen habe ich dann näherungsweise entsprechend den Kammervolumen aufgeteilt, tendenziell außen unterproportional, weil das eh nur die Draftfalte ist. Aus dem Kopf waren es von außen nach innen glaube ich 14 g, 12 g, 11 g, 9 g, 8 g, am Ende rund 54 g. Man sieht eigentlich beim Einblasen recht gut, ob es einigermaßen passt (siehe oben im Video).
  23. Damit meinte ich: Ich habe für die Zielmenge von ca. 60 g die gesamte 850er hD, 800er und nur einen Teil der 750er-Daune gemischt. Dann habe ich für jede der fünf Kammern die Zusatzmenge daraus abgewogen und mit den entnommenen Daunen der Kammer im Füllsack gemischt und die Kammer wieder befüllt.
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