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Ultraleicht Trekking

Outdoorfetischist

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  1. Ich fand den PCT dieses Jahr super. Klar, wer Einsamkeit will, ist hier fehl am Platz. Der soziale Aspekt war für mich einer der Hauptgründe, wenn einem das egal ist, oder es einen gar stört, dann gibt es sicherlich andere geeignetere Wanderwege. Aber zumindest ich persönlich hätte auch gar keine Lust, 5 Monate hauptsächlich allein unterwegs zu sein (bei einer Zweiwochentour kann das u.U. Ja schon mal ganz nett sein). Ja, der PCT ist inzwischen eine andere Erfahrung als noch vor 10 Jahren, aber das muss ja nicht schlecht sein.
  2. Alles weg außer Pacer Poles Preisupdate Pacer Poles inkl. Mitts und Schneeteller 75€
  3. Noch eine Ergänzung: Bei den Pacer Poles sind auch die Rain-Over-Mitts dabei, die sich an den Griffen befestigen lassen und vor Regen schützen (Achtung: Nicht die isolierten Over-Mitts aus Neopren).
  4. Trail Designs Set ist verkauf Preisreduktion X-Lite Short 60€ Preisreduktion Pacer Poles 90€
  5. Hi zusammen, ich verkaufe: Trail Designs Evernew 900 Sidewinder Set mit Inferno Insert. Mit dabei sind Spiritus- und Esbitbrenner, Unterlage, Inferno Insert zur Nutzung als Holzvergaser, Pot Cozy, Packsack, Tyvek Sleeves. Passt mit Ausnahme der Heringe und des Spiritusbrenners alles in den 900ml Topf. Wenig gebraucht, super Zustand. Preisvorstellung: 100€ inkl. Versand TAR NeoAir X-Lite S Nicht die aktuellste Version, noch ohne Flick-Lock-Ventil. Ca. 10 Nächte genutzt, sehr guter Zustand (leichte Gebrauchsspuren). Preisvorstellung 70€ inkl. Versand Pacer Poles Dual Lock 12 Tage auf Tour genutzt, sehr guter Zustand. Preisvorstellung: 100€ inkl. Versand Ortlieb Handlebar Pack 15L Wenig benutzt, sehr guter Zustand. Preisvorstellung: 80€ inkl. Versand
  6. Ich bin dieses Jahr am 29.4. gestartet und fand die Wüste absolut machbar. Gerade FarOut, das einem modulo cell service tagesaktuelle Informationen über Wasserquellen und -caches liefert, macht da Vieles einfacher. Ich habe nie mehr als 4L getragen und wirklich nervig heiße Tage hatte ich vielleicht 5, aber ich komme mit der Hitze auch ganz gut zurecht und es war ein milderes Jahr durch Regenfälle in der Wüste (der letzte etwa eine Woche vor meinem Start). Wanderer, die später als ich (>10. Mai) gestartet sind, haben die Wüste wegen der Hitze durchweg weniger positiv bewertet und sich einem gewissen Zeitdruck durch die stetig steigenden Temperaturen ausgesetzt gefühlt. Mich hat es dann aber kurz vor Oregon mit den Feuern erwischt. Da halb Oregon gebrannt hat, bin ich nach Cascade Locks (da fängt Washington an) geskipped, habe zunächst Washington absolviert und bin dann zurück nach Cascade Locks und Sobo durch Oregon gegangen. Rückblickend war das absolut ideal: Ich konnte Washington in bestem Augustwetter machen (insgesamt 4 Stunden Regen und schön warm) und hatte im September in Oregon keine einzige Mücke und nur ein Feuer, um das ich herumskippen musste, während Washington zu dem Zeitpunkt massive Feuer hatte. Am Ende habe ich so nur etwa 60 Meilen verpasst. Die März-Starter mussten durch eine fire closure aus dem letzten Jahr (Lionshead), die erst irgendwann im August aufgelöst wurde, mehr skippen. Hätte aber natürlich auch nach hinten losgehen können, wenn es genau andersherum gekommen wäre. Das Skippen/flippen hat bei mir definitiv die Motivation beeinträchtigt und ich hätte es natürlich gern vermieden. Ich denke die Abwägung ist also: a) Bei einem frühen Start und viel Schnee evtl. die Sierra skippen zu müssen (gängig ist anscheinend, nach Ashland zu skippen und südwärts zu laufen), oder b) eben bei einem späteren Start ein höheres Risiko bzgl. Feuern zu haben und diese ggf. durch Flipflopping umgehen zu müssen. Grundsätzlich denke ich, dass skippen/flip-floppen günstiger ist, als viele Zeros nehmen zu müssen, um die Schneeschmelze abzuwarten. Unterkünfte, aber auch Essen ist in den USA sehr preisintensiv, insbesondere wenn man nicht in einer Gruppe läuft, mit der man sich Unterkünfte teilen kann. Spät-ish zu starten und zu versuchen, möglichst schnell durchzukommen, um die Feuerwahrscheinlichkeit zu minimieren, kann man machen, ich würde aber zu bedenken geben, dass die Freiheit und die soziale Komponente auf dem Trail wirklich toll sind und würde das nicht gegen einen vorgefassten Plan, der auch immer ein signifikantes Restrisiko hat, den Bach runter zu gehen, tauschen wollen. Quadzilla, der dieses Jahr die Calendar Year Triple Crown macht, hat es in einem Instagram-Post ideal formuliert. „Your hike may not be exactly as you envisioned but trust that you’ll have exactly the experience you need.“ (https://www.instagram.com/p/ChA5Ub_vD75/?igshid=MDE2OWE1N2Q=) Will sagen: Dinge werden anders kommen, als ihr es plant. Mit dem Flow zu gehen und ad-hoc zu adaptieren ist Teil der Erfahrung. Der Versuch, sich dem durch übermäßiges Planen zu entziehen, ist fast zum Scheitern verurteilt und ein krampfhaftes Festhalten an irgendeinem obsoleten Plan widerspricht in meinen Augen dem Sinn des gesamten Unterfangens. Daher: Macht euren best guess und belasst es dabei.
  7. Auch wenn die Entscheidung getroffen ist: Ich habe mir (auch auf dem PCT) das Rainbow Li geholt und bin bisher sehr zufrieden. Das Plex Solo stand auch zur Auswahl, letztlich gefiel es mir aber aus folgenden Gründen weniger: - wie von Martin genannt fummelige Abspannkonstruktion. Altaplex oder Duplex wirken da durchdachter - Rainbow-Zipper im Innenzelt gefällt mir nicht, da die Tür dann immer sperrangelweit offen steht - ich mag lieber hängende Türen - die Zpacks-Zelte haben relativ hohe Türen/Apsisen, was ziemlich doof bei Wind ist (Sand im Zelt - gerade auf dem PCT in der Wüste doof). Altaplex und Duplex bieten da mE mehr Möglichkeit, die Höhe des Poles zu variieren, das Plex Solo wirkt imho sowieso recht niedrig, entsprechend sehe ich da weniger Spielraum Das Rainbow Li wirkte auf mich einfach runder vom Design her. Auch wenn es schwerer ist, ergänzt es mein Zeltrepertoire zudem besser, da ich mit meinem Solomid bereits ein Pyramidenzelt habe. Was mir gefällt, bzw. einige Gedanken: - sehr viel Platz - super Belüftungsmöglichkeiten (Rückwand und Kopf- und Fußende lassen sich „raffen“, was sehr hilft). In Washington bisher zweimal Kondens gehabt, den ich dann halt morgens weggewischt habe - wenn man mittig im Zelt liegt, berührt man mit ziemlicher Sicherheit keine der Wände - da sehe ich das Plex Solo diesbezüglich gefährdeter - variables Packmaß, wenn man den Pole außen am Rucksack verstaut - .55 DCF ist der Standard, den ungefähr alle nutzen, inkl. fast alle Zpacks-Nutzer. Ich denke, das ist gut genug. - Das Footprint vom Rainbow ist winzig - ich habe es bisher in jede Campsite bekommen, auch wenn diese lt. Farout nur für Cowbowcamping geeignet sein soll. - die Apsis ist leider sehr sehr klein. Rucksack und Schuhe finden Platz, bei Regen drin kochen leider Fehlanzeige. Unterm Strich ist das Plex Solo denke ich objektiv das bessere PCT Zelt, hauptsächlich wegen des geringeren Gewichts. Mir macht das Rainbow aber mehr Freude und die 200g sind mir daher nicht so wichtig.
  8. Ich bin aktuell auf dem PCT und hab auch länger nach der Torrid recherchiert. Am Ende habe ich mich für sie entschieden, weil sie wärmer als leichte Daunenjacken - z.B. von Montbell - sein soll (lt. Erfahrungsberichten auf Reddit) und eben auch nass isoliert. Ich bin bislang sehr zufrieden und finde die Jacke subjektiv deutlich wärmer als eine Patagonia Nano Puff. Ich habe sie auch schon in Bewegung und unter der Regenjacke getragen. Klar wird es dann warm, aber wenn die Puffy die einzige Isolationsschicht ist, würde ich zukünftig immer Kunstfaser wählen. That being said überlege ich immer wieder, ob ich nicht doch einfach nur einen Fleece möchte, da ich die Puffy+Windbreaker-Kombi einfach nicht so super finde (da weniger optimal in Bewegung), aber da kann die Torrid nichts für. Wenn Puffy, dann würde ich jederzeit wieder zur Torrid greifen!
  9. Einfachste Art, auf dem GR20 Gewicht zu sparen, ist auf den Hütten zu essen. Ich hab letztes Jahr immer dort zu Abend gegessen und Frühstück und ein paar Snacks mitgenommen. Frühstück und Snacks kannst du in (Col de) Vizzavonna nachkaufen, ich würde daher für den halben Weg Frühstück und ein paar Snickers mitnehmen - die Hüttenfrühstücke sind ihr Geld idR nicht wert und limitieren unnötig bei der Tagesplanung.
  10. Vielen Dank für die vielen Antworten! Ich hab mir mal die F-Lite 140 Boxers bestellt. Wiegen in L 48g und wirken recht bequem, allerdings auf der engeren Seite. Mal schauen, wie es mit denen läuft.
  11. Hallo zusammen, beim Zusammenstellen meiner Ausrüstungsliste für den PCT ist mir neulich aufgefallen, dass meine Unterhosen (irgendein super natural Boxer-Modell in Größe M, eng anliegend) unverschämte 60g wiegen. Ich will eigentlich ohne Unterhose laufen und diese nur fürs Schlafen benutzen, oder eben wenn ich beim Wandern mal gewisse Reibungsprobleme habe... Weiteres Beinkleid ist eine Laufshort mit Liner und eine Windhose (As Tucas). Und der Punkt ist: Bei dem Gewicht der Unterhose wäre ich mit langer Unterhose anstatt kurzer Unterhose und Windhose fast leichter unterwegs. Das kanns ja nun nicht sein. Habt ihr Empfehlungen für eine leichte Boxershort (Slip reicht mir nicht), die trotzdem gut zum Wandern geeignet ist? Ich habe lediglich eine Funktionsunterhose von F-lite, die ist zwar leicht aber das Material schlägt viele Falten und rutscht hoch. Wichtig wäre mir auch ein hoher Tragekomfort auf der Haut gerade fürs Schlafen (da bietet sich Merino an, ist aber nicht zwingend).
  12. Gegen Tau hilft ein Tarp auch. Und für Wind reicht es, die windgewandte Seite direkt am Boden zu haben. Vorteil: So kommst du leicht und günstig weg. Und für ein richtiges Zelt könntest du so länger sparen. Anmerkung zum GR20: Korsika ist eine teure Insel. Wenn ich alles Essen selber tragen wollte/müsste und aus Kostengründen auf Essen bei den Hütten verzichte, würde ich einen anderen Trail wählen (z.B. irgendwas in den Pyrenäen oder den GR54). Da kommt man günstiger weg (allein schon An-/Abreise) und Wildcampen ist erlaubt & gratis. Wenn man sowieso das Essen trägt, ist Wildcampen imho auch schöner.
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