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Outdoorfetischist

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  1. Hinten sieht es ja schon ganz gut aus. Dann den Eingangsstock erstmal gar nicht oder locker spannen und die beiden "Türheringe" (also die links und rechts vom Eingangsstock) so setzen, dass sowohl die (am Boden zum nächsten Heringe verlaufende) Kante straff ist, als auch die Naht zum Mittelstock. Spiel mal etwas damit herum und du wirst sehen: Es gibt nur eine Position des "Türherings", in der beides straff ist. Wenn beide Türheringe auf diese Art und Weise gesetzt sind, den Eingang so hoch spannen, bis er straff ist. Ist dir das zu hoch, muss der Stock in der Mitte (!) tiefer. Ich wiederhole nochmal: Die Höhe des Stocks in der Mitte legt vollständig fest, wie hoch die Tür sein muss (bis auf die gewisse Dehnbarkeit des Materials). Siehe meinen vorherigen Post in diesem Thread für eine genaue Erklärung warum das so ist.
  2. Ich schreib mal das, was ich immer schreibe: Freistehend hat nichts mit Wetterbeständigkeit (in puncto Wind) zu tun. Windet es, musst du es ordentlich abspannen. Und dann ist es (insbesondere in Schottland, wo der Boden für gewöhnlich heringfreundlich ist) eigentlich egal, ob es freistehend ist, oder nicht. Bei typischen schottischen Windverhältnissen hat man übrigens auch eher wenig Probleme mit Kondensation.
  3. Ich finde Tight+Windhose flexibler, va wenn die Tight sowieso dabei ist. Im Worst case sind die Beine dann nass, aber immer noch vor Wind geschützt und durch eine schnelltrocknende Lage darunter isoliert. Solange man in Bewegung bleiben kann, kommt man damit imho ziemlich weit. Regenhose ist dann wieder schwitziger, insbesondere Billigmodelle. Andererseits: Wenn dir aber sowieso selten zu warm ist, nimm ruhig die Regenhose, du hast ja immernoch die Tight für reine Temperaturregulierung. Ist am Ende des Tages wohl Geschmackssache. Powerbank: Vielleicht lohnt es sich, darauf zu achten, dass die auch schnell lädt (wobei man dann auch oft ein dickeres Netzteil braucht - muss man schauen, ob sich das lohnt). Dann kannst du auch bei einem einstündigen Restaurantbesuch, oder bei überfüllten Hütten mit begrenzten Steckdosen maximal viel Ladung in kurzer Zeit abgreifen. Als Referenz zur Kapazität: Ich habe ausschließlich mit dem Smartphone navigiert (Flugmodus, kein GPS Tracking, nur bei Bedarf kurz angemacht), ab und zu Podcasts gehört, jeden Abend ne Viertelstunde ebook gelesen und hatte auch meine Kamera (Sony RX100) dabei, hab aber weniger Videos gemacht. Mir hat meine 5Ah Powerbank mit den vorhandenen Lademöglichkeiten gereicht, ich war wie gesagt aber auch ab und zu in Hütten. Ich denke mit 10Ah solltest du gut klarkommen.
  4. Da scheiden sich die Geister... Also vom reinen Gefühl her finde ich auch (frisch gewaschene und getrocknete) Baumwolle zum Schlafen am besten, aber eben aus genannten Gründen nicht so praktisch. Auf Merino schwören ja gefühlt alle, ich mag Kufa trotzdem lieber weils weniger Wasser aufnimmt, deutlich schneller trocknet, idR länger hält und weil ich persönlich das eher seidige Gefühl von Kufa lieber mag als das grob/latent kratzige der Merinowolle. Vom Geruch her finde ich entsprechend behandelte Kunstfaserklamotten der Merinowolle ebenbürtig.
  5. Ich hatte auf dem GR10 (der ist aber natürlich nicht so viel und so lang am Stück so hoch wie der HRP) nur einen Fleece dabei (Patagonia R1) und war damit sehr happy. Ich hab aber auch selten wirklich lang im Camp rumgelungert. Wenn du das gern tun möchtest, würde ich halt einfach zusätzlich eine leichte Daunenjacke einpacken. "Untenrum" war es bei mir eine Lauftight (auch zum Schlafen) und eine Windhose zusätzlich zu einer Wandershort. Eins von beidem hätte bei mir auch gereicht, aber vermutlich würde ich doch wieder beides einpacken. Ich denke mit deiner Leggins und einer Windhose bist du gut beraten. Ich würde weniger Baumwolle mitnehmen, gerade auch für das Schlafshirt. Ich finde die wird nach einigen Tagen unangenehm speckig und unterwegs waschen ist bei Baumwolle etwas schwierig, weil sie so langsam trocknet. Ich hatte lediglich ein Kunstfaserlangarmshirt dabei (in dem ich auch geschlafen habe). Später im September war das etwas blöd, weil es nicht mehr warm genug war, um das Ding bequem mittags mal in den Bach zu halten, nass anzuziehen und fix trocken zu laufen. In den wärmeren Monaten finde ich das aber eine tolle Lösung - ob das auf dem HRP mit dem etwas weniger turbulenten Höhenprofil und der höheren Durchschnittshöhe ähnlich gut geht, weiß ich nicht. Mir hat eine kleine Powerbank (5Ah) gereicht, ich war aber auch ab und zu in Hütten. Wenn du kochen willst, überleg dir vorher, wo du Kartuschen bekommst. Ich war stoveless unterwegs, allerdings nicht restlos überzeugt von dem Ansatz (Probleme bei Volumen und Kaloriendichte der verfügbaren Nahrung).
  6. Das Laptopfach meines Goruck ist definitiv robuster als diese klassichen Neoprenpolsterhüllen. Bestes Feature ist in meinen Augen, dass es nicht bis zum Boden des Rucksacks durchgeht, sodass das Laptop auch beim unsanften Abstellen des Rucksacks nicht leidet und eben auch sonst bombenfest drinsitzt und sich nicht im Rucksack hin und her bewegt und so durch Stöße von allen Seiten geschützt ist. Es gibt bestimmt Hartschalenhüllen, die letztlich ähnlich robust sind, aber die sind dann wieder schwer, groß und unpraktisch (ich komme gerne direkt ans Laptop ran, um auch mal ne Viertelstunde im Zug o.ä. zu arbeiten, da will ich nicht jedes mal eine langwierige Auspackaction haben). Gewicht ist mir beim Alltagsrucksack relativ egal, insofern hab ich beim Gesamtgewicht von ~1.3kg kein Problem, die 200g für eine für mich sinnvolle Alltagsfunktionalität hinzunehmen. Also da ist mir die Kernfunktionalität (Praktikabilität im Alltag) wichtiger, als irgendwelche Randfälle. Ja, der RV geht irgendwann mal kaputt. Ist dann eben so und in der einen Situation dann blöd. Ja man kann ihn auflassen, muss man sich aber auch etwas dämlich anstellen. Wegen dieser selten (bzw. selten dämlichen) Fälle Nachteile bei der Kernfunktionalität (bei jedem Einkauf und jeder Situation, wo man mal schnell an den Rucksack muss), in Kauf zu nehmen, käme mir nicht in den Sinn. Regen ist natürlich ein guter Punkt. Ich persönlich bin nie so lange unterwegs, dass es den Rucksack durchnässt. Im Zweifel hab ich sowieso ne wasserdichte Einkaufstasche dabei, mit der ich den Laptop ausreichend schützen könnte. Natürlich nicht ideal und keine Lösung für mehrere Stunden strömenden Regen.
  7. Ich würde niemals einen Rucksack mit Rolltopverschluss für den Alltag verwenden wollen. Im Alltag muss ich gern mal schnell irgendwas aus dem Rucksack kramen (idR das, was ganz unten liegt) und da ist ein Reißverschluss viel praktischer. Am besten sogar einer, der möglichst weit drumherum läuft, damit man den Rucksack "aufklappen" kann. Ich habe einen gebrauchten Goruck GR0 (inzwischen heißt der GR1 21L) zu einem akzeptablen Preis erstehen können und will nicht mehr tauschen. Dadurch, dass ich den Rucksack komplett aufklappen kann, ist auch das Tetris an der Supermarktkasse einfach erledigt. Wenn ich mir vorstelle, da irgendeinen (dank extension collar auch gerne viel zu langen) Rolltoprucksack packen zu müssen (und dann erst einmal alle Gegenstände, an die ich noch drankommen muss, herauspacken müsste, bevor der Einkauf reinkommt...) - nein danke. Dazu kommt, dass ich die Strukturlosigkeit von UL-Rucksäcken im Alltag unpraktisch finde. Auf Tour kann man bedacht packen, sodass der Rucksack genug Struktur hat, aber wenn man fix die Einkäufe reinpackt, oder eben nur ein schweres Laptop dabei hat (und kein Quilt, der als Füllmaterial dienen könnte), dann hat der Rucksack wenigSstruktur, alles sackt nach unten ab und er trägt sich doof und sieht blöd aus. Last but not least wäre mir in puncto Laptopkompatibilität auch eine gewisse Polsterung der Laptoptasche wichtig, das bieten UL-Rucksäcke natürlich auch nicht.
  8. Hier gibts gerade ein gutes Angebot (Cyber Monday) für das Micro Puff Hoody: Patagonia Micro Puff Hoody (Herren, diverse Größen) für 140€ https://www.sportler.com/de/p/patagonia-micro-puff-hybridjacke-mit-kapuze-herren-10592775?filterFarbe=Light+Green&filterorig_size=XL&partnerid=googleshopping-DE-smec&gclid=Cj0KCQiAiZPvBRDZARIsAORkq7cG7neSTqKIJq_ry80v3-jCOKpSa3juhuPVfx0LEUHi34IP4rSpfmQaAmD-EALw_wcB
  9. Patagonia Micro Puff Hoody (Herren, diverse Größen) für 140€ https://www.sportler.com/de/p/patagonia-micro-puff-hybridjacke-mit-kapuze-herren-10592775?filterFarbe=Light+Green&filterorig_size=XL&partnerid=googleshopping-DE-smec&gclid=Cj0KCQiAiZPvBRDZARIsAORkq7cG7neSTqKIJq_ry80v3-jCOKpSa3juhuPVfx0LEUHi34IP4rSpfmQaAmD-EALw_wcB
  10. Ob die Beine tatsächlich die deutlich dickeren Panniers windschattentechnisch verdecken? Da würden mich mal Windkanaltests (oder Direktvergleiche) interessieren. Ich finde die Tasche ganz nett gemacht - scheint mir deutlich besser zu bepacken als ein Packsack. Den Gepäckträger brauchts dazu wohl nur, wenn der Rahmen keine passende Aufnahme für einen konventionellen Gepäckträger hat. Aber ja, ist sehr teuer und nicht so viel Volumen. Dann aber doch mehr als eine normale Satteltasche bei stabilerer Befestigung. Ich werds mir auch nicht kaufen, finde die Idee aber nicht übel. Richtig. Aber wenn man viel Gewicht dabei hat, finde ich Panniers absolut suboptimal, weil das ganze Gewicht am Hinterrad konzentriert ist. Das ist auf der Straße selten ein Problem, macht mir aber vom Handling her weniger Spaß. Will sagen: Panniers wären für mich in der Konfiguration sowieso nur denkbar, wenn sehr leicht befüllt. Wenn dem so ist, ist es aber imho auch nicht so dramatisch, wenn das wenige Gewicht etwas höher liegt.
  11. Hast du da nähere Hintergrundinfos zu? Klingt für mich erst einmal kontraintuitiv, da die Panniers doch ein größeres Profil machen als eine Bikepackingcombo. Je nach dem, wie viel Volumen du brauchst, könnte evtl. das Tailfin Aeropack interessant für dich sein, das scheint mir ein schöner (und teurer) Kompromiss aus beiden Welten zu sein.
  12. Ich hab die Powerbank auf der Tour kaum gebraucht. Sie lädt aber tatsächlich sehr flott - sich selbst und auch mein Smartphone. Auch wenn ich den Extremfall jetzt nicht so richtig getestet habe, würde ich sagen, dass sie ideal ist, um zwischendurch im Restaurant/Café flott mal ne Stunde zu laden und wieder Strom für ein paar Tage (je nach Verbrauch natürlich) zu haben. Einzig das Netzteil ist etwas störend klobig - vielleicht gibts da ja noch was kleineres.
  13. Super, danke für die Antwort! Wenn der Extension Collar nur als Backup gedacht ist, macht das Sinn. Ich hatte mich immer gewundert, warum viele UL-Rucksäcke so unfassbar lange Extension Collars haben (bei meinem Hyberg Bandit gefühlt nochmal die gesamte Rucksacklänge...), wenn sie eigentlich gar nicht sinnvoll nutzbar sind. Beim Phoenix ist der ja schon auf ein sinnvolles Maß gekürzt. Und ich sehe voll ein: Wenn eine regelmäßige Nutzung des Collars nicht vorgesehen ist, dann macht es auch keinen Sinn, den technisch zu stabilisieren.
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