Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

Outdoorfetischist

Members
  • Gesamte Inhalte

    781
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

  1. Ich bin aktuell auf dem PCT und hab auch länger nach der Torrid recherchiert. Am Ende habe ich mich für sie entschieden, weil sie wärmer als leichte Daunenjacken - z.B. von Montbell - sein soll (lt. Erfahrungsberichten auf Reddit) und eben auch nass isoliert. Ich bin bislang sehr zufrieden und finde die Jacke subjektiv deutlich wärmer als eine Patagonia Nano Puff. Ich habe sie auch schon in Bewegung und unter der Regenjacke getragen. Klar wird es dann warm, aber wenn die Puffy die einzige Isolationsschicht ist, würde ich zukünftig immer Kunstfaser wählen. That being said überlege ich immer wieder, ob ich nicht doch einfach nur einen Fleece möchte, da ich die Puffy+Windbreaker-Kombi einfach nicht so super finde (da weniger optimal in Bewegung), aber da kann die Torrid nichts für. Wenn Puffy, dann würde ich jederzeit wieder zur Torrid greifen!
  2. Einfachste Art, auf dem GR20 Gewicht zu sparen, ist auf den Hütten zu essen. Ich hab letztes Jahr immer dort zu Abend gegessen und Frühstück und ein paar Snacks mitgenommen. Frühstück und Snacks kannst du in (Col de) Vizzavonna nachkaufen, ich würde daher für den halben Weg Frühstück und ein paar Snickers mitnehmen - die Hüttenfrühstücke sind ihr Geld idR nicht wert und limitieren unnötig bei der Tagesplanung.
  3. Vielen Dank für die vielen Antworten! Ich hab mir mal die F-Lite 140 Boxers bestellt. Wiegen in L 48g und wirken recht bequem, allerdings auf der engeren Seite. Mal schauen, wie es mit denen läuft.
  4. Hallo zusammen, beim Zusammenstellen meiner Ausrüstungsliste für den PCT ist mir neulich aufgefallen, dass meine Unterhosen (irgendein super natural Boxer-Modell in Größe M, eng anliegend) unverschämte 60g wiegen. Ich will eigentlich ohne Unterhose laufen und diese nur fürs Schlafen benutzen, oder eben wenn ich beim Wandern mal gewisse Reibungsprobleme habe... Weiteres Beinkleid ist eine Laufshort mit Liner und eine Windhose (As Tucas). Und der Punkt ist: Bei dem Gewicht der Unterhose wäre ich mit langer Unterhose anstatt kurzer Unterhose und Windhose fast leichter unterwegs. Das kanns ja nun nicht sein. Habt ihr Empfehlungen für eine leichte Boxershort (Slip reicht mir nicht), die trotzdem gut zum Wandern geeignet ist? Ich habe lediglich eine Funktionsunterhose von F-lite, die ist zwar leicht aber das Material schlägt viele Falten und rutscht hoch. Wichtig wäre mir auch ein hoher Tragekomfort auf der Haut gerade fürs Schlafen (da bietet sich Merino an, ist aber nicht zwingend).
  5. Gegen Tau hilft ein Tarp auch. Und für Wind reicht es, die windgewandte Seite direkt am Boden zu haben. Vorteil: So kommst du leicht und günstig weg. Und für ein richtiges Zelt könntest du so länger sparen. Anmerkung zum GR20: Korsika ist eine teure Insel. Wenn ich alles Essen selber tragen wollte/müsste und aus Kostengründen auf Essen bei den Hütten verzichte, würde ich einen anderen Trail wählen (z.B. irgendwas in den Pyrenäen oder den GR54). Da kommt man günstiger weg (allein schon An-/Abreise) und Wildcampen ist erlaubt & gratis. Wenn man sowieso das Essen trägt, ist Wildcampen imho auch schöner.
  6. Das ist ganz und gar nicht strange: 90% von UL ist es, Dinge wegzulassen, von denen man meint, man bräuchte sie, die man aber tatsächlich doch nicht braucht. Stichwort Schere im Kopf.
  7. Natürlich - aber dass in einem UL-Forum hinterfragt wird, musst du erwarten Und: OT: Nö, das Forum ist für alle da. Ich freue mich immer, wenn in Threads auch links und rechts konkreter Vorstellungen argumentiert wird bzw. diese hinterfragt werden, weil sich so ein vollständigeres Bild für mich (oder andere Lesende) bildet. Deshalb hab ich z.B. auch mein Setup für dieses Jahr ergänzt, obwohl das ja größentechnisch für dich schon gar nicht in Frage kommt - so bekommt der Thread dann auch Mehrwehrt für andere User. BTT: Wenn es dir tatsächlich um die Sandthematik geht, dann führt in meinen Augen dann kein Weg an einem Partial Solid Inner vorbei. Vielleicht ist der Wunsch aber auch gar nicht so sehr durch konkrete witterungsbedingte Zwänge begründet, sondern mehr durch ein "sich wohnlich im Zelt fühlen" (was mir auf gemütlichen Touren auch wichtig ist) - dann sind die Zpacks-Zelte sicherlich einen Versuch wert.
  8. Genau - dann landet man aber wieder bei sowas wie Mid und seperatem Inner mit entsprechend hohem Gewicht.
  9. Wenn das deine Entscheidung ist, ist das natürlich vollkommen valide. Trotzdem die Erwähnung: Ich finde einen Bivy einen besseren Schutz vor Wind/Sand, als das Innenzelt eines sehr luftigen Zeltes.
  10. Ich denke das Problem ist, dass du eine allumfassend perfekte Lösung suchst. Das ist immer schwierig. Ich denke entweder in puncto Komfort oder Gewicht wirst du Abstriche machen müssen. Ist halt die Frage, was schlimmer ist. In meinen Augen muss man nicht für jede Eventualität maximalen Komfort einplanen und kann mit einem „80/20“-mindset viel Gewicht sparen. Dazu zwei Gedanken: 1) Auf einem Thru-Hike wird dir ein reines Liegezelt wie das Protrail höchstwahrscheinlich reichen - die meiste Zeit ist gutes Wetter & so viel Zeit verbringst du nicht im Camp. Die paar Mal, die du darin fieses Wetter ausharren musst, kannst du auch liegen oder weniger komfortables Sitzen in Kauf nehmen. 2) Auch wenn du ein geschlossenes Zelt möchtest, würde ich innenzeltloses Zelt (z.B. Solomid oder Hexamid „Tarp“) + Bivy nicht per se ausschließen. Wenn es fieses Wetter gibt, hast du sowieso kein Mückenproblem und kannst auch so im Zelt sitzen. Wenn es kein fieses Wetter gibt, bist du vermutlich unterwegs bis es Schlafenszeit ist. Ohne bisher auf dem PCT gewesen zu sein, denke ich, dass die Situationen, in denen du ein massives Mückenproblem hast, eher selten sein werden. Und im worst case mal liegend im Bivy essen zu müssen, ist kein Drama (ist mir z.B. auf meinem 1-monatigen Thru-Hike des GR10 genau einmal passiert - an allen anderen Tagen hatte ich perfekte Flexibilität durch den Bivy). Gewichtsvorteil ggü. Einem richtigen Zelt fraglich, aber du bist flexibler was einen Aufbau angeht, der dich vor der gemeinen Zeltwand schützt und hast noch den Bivy als Puffer, falls der Kontakt mal unausweichlich ist. Der Vollständigkeit halber: Ich nehme dieses Jahr auf den PCT vermutlich ein MLD Grace Solo + Bivy mit, spiele aber noch mit dem Gedanken, auf ein Zpacks Hexamid Solo zu wechseln.
×
×
  • Neu erstellen...