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Outdoorfetischist

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  1. Da wäre ich auch sehr interessiert. Ich habe Ende Juli 2 Wochen Urlaub und der GR54 steht aktuell weit oben auf der Liste
  2. Ordentliche Gepäckträger sind eben nicht billig. So hat sich für mich auch der recht hohe Preis für das Tailfin relativiert. Gepäckträger + Tasche(n) wären auch nicht soooo viel günstiger. (Wobei man natürlich fairerweise erwähnen muss, dass der Tailfin vermutlich in den meisten Fällen nicht groß genug ist und noch mindestens eine Rahmentasche dazu kommt. Dafür ist er dann aber aerodynamisch vorteilhafter ggü Panniers.)
  3. Ich habe einen Tailfin. Zumindest die Aluvariante kommt mit bis zu 29x3“ klar, das ist also durchaus MTB tauglich. Wenn man groß genug ist, ist das auch Dropperpostkompatibel. Allerdings ist natürlich die Frage, ob man auf Trails, auf denen man einen Dropperpost braucht, mit der Gewichtverteilung bzw. überhaupt Gewicht am Rad leben kann. Insofern ja, Hauptnutzen zeigt der Tailfin beim Gravelbike, oder eben bei einfacheren MTB-Touren. Grundsätzlich ist er aber MTB kompatibel. Mich hat, ähnlich wie Zippi, bei normalen Bikepackingtaschen vor Allem das Packen gestört und hier ist der Tailfin durch den Rolltop nach oben natürlich deutlich angenehmer. Außerdem passt mehr rein (wie viel genau hängt von der konkreten Konfiguration und vom Platz unterm Sattel - dh von der Fahrradgröße - ab, wobei es da auch einen extender gibt), sodass man ggf. ohne Lenkerrolle auskommt, aber trotzdem nicht den aerodynamischen Nachteil von klassischen Panniers eingeht. Andererseits: Wenn man allzu viel Gewicht in den Tailfin packt, wird die Gewichtsverteilung halt sehr „tail-heavy“ (ähnlich wie bei Panniers), was ich nicht so schön finde. Man merkt vielleicht: Ich experimentiere da selbst noch herum. Grundsätzlich ist für mich auf dem Fahrrad das Gewicht der Taschen etc. zweitrangig. Ich denke nicht, dass 1-2kg da so einen riesigen Unterschied machen, wichtiger ist, dass alles gut sitzt und in der Handhabung einigermaßen komfortabel ist.
  4. RIchtig, Gewichtsvorteil gegenüber einer Isojacke ist bei einem dickeren Fleece nicht vorhanden - vorausgesetzt du würdest auch wirklich nur die Isojacke mitnehmen und nicht Jacke + den dünnen Fleece - aber: Man kann ihn auf der Haut tragen und also darin schlafen, wenn man nicht das Shirt vom Tag anhaben möchte (wobei mir das eigentlich keine Probleme bereitet - wenn ich mich nicht waschen konnte, kann ich auch im dreckigen Shirt schlafen...), oder auch wenn man auf der Hütte ist und das Shirt vom Tag noch trocknet (oder mieft). Gut, dann brauchst du eben noch ein Kopfkissen, aber mit einem ~50g UL-Kissen bist du leichter unterwegs, als mit Fleece und Isojacke. Oder du nimmst irgendwelchen anderen Krams, den du eh dabei hast, als Kissenersatz. Oder du nimmst den Fleece als Kopfkissen und nimmst eben ein leichtes Schlafshirt (Kufa oder gar Seide) mit. Grundsätzlich kannst du natürlich auch nur die Isojacke mitnehmen (+ ggf wie oben erwähnt ein Schlafshirt). Hab ich auch länger gemacht und funktioniert. Mit der Isojacke kann man natürlich nicht so toll regulieren, aber du hast immer die Möglichkeit "zu warm" statt "zu kalt" zu wählen, von daher kein ernsthaftes Problem. Ich finde Fleece tagsüber viel viel variabler und angenehmer und bin deshalb umgestiegen. Abends will ich eh in den Schlafsack, es sei denn ich bin mit Freunden auf Genusstour, da würd ich mir die Isojacke dann doch überlegen. Wäre mir auch zu frisch gewesen. Er heizt aber in Bewegung stark auf, sodass das für ihn kein Problem zu sein scheint.
  5. Ich würd einfach ein etwas dickeres Fleece mitnehmen (Ich hatte Aug/Sep auf dem GR 10 ein altes Patagonia R1 dabei) und halt keine Isojacke. Es sei denn du möchtest abends ewig vor dem Zelt sitzen, da ist eine Isojacke vmtl. schon praktisch. Ein Kumpel ist die HRP im Hochsommer gelaufen und er hatte auch nur ein ähnliches Fleece wie du dabei (Montane Allez). Der ist aber auch Vielschwitzer. Klar ist die als Windjacke nutzbar. Ist halt nicht so angenehm wie eine Windjacke, da weniger atmungsaktiv. Ich denke aber mit Fleece+Regenjacke hat man genug Abstufungen. Würde ich auch so machen, dünne Fleecehandschuhe wiegen nicht die Welt und können im Zweifel sehr angenehm sein.
  6. Kommt ein bisschen auf den Anwendungsfall an, denke ich. Will man nur sicher stellen, dass der Druck einigermaßen passt, kommt man oft auch ohne Manometer aus, gerade bei schmaleren Reifen, die man bei höheren Drücken fährt. Geht es hingegen darum, einigermaßen präzise einen guten Druck zu finden, der ein gutes Mittelding aus Laufeigenschaften und Rollwiderstand im gegebenen Gelände ergibt, um den dann immer wieder einstellen zu können, braucht man vermutlich etwas genaueres. Neben der Genauigkeit (=wie nah ist mein Messwert am wahren Druck) ist aber auch die Präzision (=wie nah liegen die Werte unabhängiger Messungen des gleichen Druckes beieinander) wichtig. Last but not least sollte man sich - bei gehobeneren Anforderungen - über den ungefähren Druckbereich Gedanken machen. Kein Manometer ist bei 0,1 und 10 bar gleichzeitig genau - da muss man sich entscheiden. Gerade wenn man wirklich breite Reifen (sagen wir mal >2") mit wenig Druck (sagen wir mal 0,3 -1 bar) fahren will, fallen Messungenauigkeiten stark ins Gewicht. Bei einem Rennradreifen, den man auf 8 bar fährt, ist der Fehler hingegen klein relativ zum anvisierten Zieldruck. Ganz viel blabla, aber eine tolle Lösung hab ich auch nicht. Ich hab das Topeak Smart Gauge D2 und glaube nicht, dass das allzu genau ist, habe aber bisher keine Lust gehabt, viel Geld für was besseres auszugeben. Für meinen Crosser im Druckbereich >2 bar reicht es mir aus, bei meinem MTB mit 3"x29" Reifen habe ich so meine Zweifel, das ich reproduzierbar den gleichen Zieldruck erreiche. Als Pumpe habe ich die Lezyne HV Drive und die Lezyne Micro Floor Drive. Auch mit ersterer ist das Aufpumpen eines Reifens auf ~3 bar kein fürchterlicher Krampf, zweitere ist natürlich bequemer (und praktischer für großvolumige Reifen), aber eben auch schwerer und teurer.
  7. Ich versteh den Widerspruch nicht. Das läuft für mich unter Differenzierung. Ob ich die Härten des Bloggerlebens empathisch erahnen kann, hat doch nichts damit zu tun, ob ich es schön finde, wenn - und mir ist egal durch wen - Affiliate Links im Forum gepostet werden. Melden ist doch da, um auf nicht regelkonformes Verhalten aufmerksam zu machen. Um zu diskutieren, ob die Regeln gut so wie sie sind, eignet sich eine Debatte doch viel besser. Oder verstehe ich den Zweck einer Meldung falsch?
  8. Spannend, dass du die objektive Hoheit über den Eindruck, der hervorgerufen wird, hast. Wenn es dir das Leben einfacher macht, dann denk das ruhig. Ich für meinen Teil weiß nicht mal, worauf ich neidisch sein sollte. Ich glaube nicht, dass das Blogger/YouTuber-Leben so glamourös oder sorgenfrei ist, wie man es sich als Konsument manchmal vorstellen mag. Ich bin heilfroh, dass mein Einkommen nicht davon abhängt, dass ich mir immer neue Themen für einen Blog ausdenken oder jeden Tag einen Instagram-Account pflegen muss. Und ich mag es, Outdoorkrams genau dann und genau so zu machen, wie ich möchte, ohne dass ich mir Gedanken machen müsste, wenn ich mal keine Lust habe oder nicht kann (gesundheitlich o.ä.). Insofern finde ich, dass der Neidvorwurf auch Hendrik gegenüber ungerecht wird, weil es etwaige Härten seiner Profession (über die ich natürlich nur mutmaßen kann) unterschlägt. Jepp, hier ist inzwischen so ziemlich alles gesagt und egal, wie oft wir versuchen, die eigentliche Botschaft von den Unterstellungen abzugrenzen - bzw. auch in Anbetracht berechtigter Kritikpunkte (Stichpunkt "Anspruchsdenken") zu modifizieren - die Fronten sind jetzt wohl einfach verhärtet und um die Sache geht es ja sowieso nicht mehr.
  9. Ja, kann ich verstehen, dass das sauer aufstößt. Ist das nicht der Fall, weil niemand sonst Affiliate Links postet? Kann wieder nur für mich sprechen, kann mir aber vorstellen, dass es den meisten Kritikern ähnlich geht: Mich würds bei jedem anderen genauso stören.
  10. Ich kann ja nur für mich sprechen, aber ich finde man muss trennen zwischen der Frage "Wollen wir das Forum als User so haben?" und der empfundenen Anklage "Das haben die Mods falsch gemacht, weil die Regeln das zulassen." Auch wenn ich die Situation mit Affiliate Links latent unschön (aber eben auch nicht mehr) fand, sehe ich nicht, dass hier irgendein Fehlverhalten und Nachlässigkeit der Mods vorliegt. Natürlich muss man mit einem Satz Regeln starten und gucken, wie gut das funktioniert, das ist denke ich allen klar. Einige wissen noch, wie dieses Forum eine Woche nachdem das Vorgängerforum down war aus dem Boden gestampft wurde und seitdem immer weiter gewachsen und verbessert wurde. Die Entwicklung finde ich unglaublich! Entsprechend ist (zumindest mir) relativ klar, dass der Anspruch, dass alles gottgegeben perfekt sein soll, utopisch. Ich sehe die Diskussion um den Umgang mit Affiliate Links daher nicht als Kritik an der gesamten Moderatorenschaft, sondern als Frage in die Runde "Wollen wir das so?". Dass die Umsetzbarkeit (die ja auf dem Zeiteinsatz der Mods basiert) nochmal auf einem anderen Blatt geschrieben steht (ich verstehe gut, dass es dafür eine höhere Schwelle an Schmerz braucht), ist ja völlig in Ordnung - niemand hat einen Anspruch darauf. @martinfarrent Du hast jetzt mehrfach geschrieben, dass andere Foren solche Diskussionen nicht erlauben usw.. Warum gibt es dann ein Unterforum "Forengestaltung", wenn (ein Versuch der) Mitgestaltung in gewissen Fällen nicht erwünscht ist? Und ich schreibe nochmal: Ich sehe auch nicht, dass hier irgendwer einen Anspruch auf irgendwas hat, aber eine Diskussion zu führen - die in sehr weiten Teilen nicht als Anschuldigung an die Mods gemeint ist - tut doch erst einmal keinem weh. @martinfarrent
  11. Solche Aussagen kamen hier im Thread schon öfter und das ärgert mich. Ich finde - und da wiederhole ich mich - dass der Umgangston der Kritiker hier durchweg zivilisiert war. Insbesondere zivilisierter als Unterstellungen, wie die oben von dir gebrachte.
  12. Was läuft hier deiner Meinung nach aus dem Ruder? Ich frage, weil ich es wirklich nicht verstehe. In meiner Wahrnehmung gibt es die einen, die halt auf ein (empfundenes und damit natürlich auch subjektives) Problem hinweisen und andere, die es anders sehen und dann entsteht eben ein Diskurs. Würde das Thema so wenig polarisieren, dass eine Seite nichts mehr schrieb, gäbe es auch keine Diskussion mehr. Insofern finde ich es eigenartig, die Länge der Debatte einzig einer der beiden Seiten zuzuschreiben. Nebenbei ist mein persönlicher Eindruck, dass die „stellt euch nicht so an“-Fraktion sich eher der Unsachlichkeit bedient, indem Böswilligkeit unterstellt wird, oder die angebrachten Punkte pauschal bagatellisiert werden. That being said bin ich nachwievor der Meinung, dass es mehr als legitim ist, wenn das Mod-Team nichts unternimmt, weil das Problem nicht allzu gravierend ist, aber das berührt ja die Daseinsberechtigung der Diskussion „wie wünschen wir User uns das Forum?“ nicht (und ich schreibe hier bewusst wünschen und nicht erwarten und nicht fordern).
  13. Die Aussage spiegelt die Diskussion, die hier doch sehr zivilisiert geführt wird, in meinen Augen echt nicht wider. Und verfehlt auch den Punkt: Ja, das Verhalten von Hendrik ist aktuell regelkonform, aber einige finden es trotzdem unschön. Das ist keine mutwillige Falschauslegung einer Regel, sondern ein "hey, sollte das eigentlich so sein?" oder ein "Widerspricht das nicht irgendwie dem unausgesprochenen Spirit, nach dem wir uns hier alle verhalten?". Wenn das Mod-Team da sagt "Boah, ich mach den Krams hier in meiner Freizeit und da das jetzt aktuell in der Praxis kein gigantisches Problem ist, unternehmen wir jetzt halt erstmal nichts.", ist das ja in meinen Augen absolut fair. Ich finde auch nicht, dass hier irgendjemand einen Anspruch auf Klärung oder sowas hat. Aber das bedeutet nicht, dass die Diskussion nichtig ist, oder auf (angeblich) mutwilliger Falschauslegung des Regelwerks basiert.
  14. Ich maße mir an, den genauen Punkt des Anstoßes etwas präzisieren zu können: Ich glaube nicht, dass es darum geht, wer wie viel Geld mit irgendwas verdient oder wie man das unterbinden kann. Es geht um die (empfundene aber auch unterstellte) Intention hinter einem Beitrag und die damit verbundene (subjektive) Einschätzung, ob dies ein Tipp "nach bestem Wissen oder Gewissen" ist oder nicht. Wenn Hendrik einen Affiliate Link postet, zu einem Gegenstand, der periphär mit UL zu tun hat und er insbesondere ausschließlich Affiliate Links postet, kann man sich schon fragen: Ist das hier ein UL-Veteran, der sagt: Guckt mal, das ist ein in meinen Augen wirklich tolles Angebot!, oder geht es eigentlich mehr um das Generieren von Umsatz. Zugegeben ist das im Schnäppchenthread nicht allzu gravierend: Es kann ja jeder selbst überlegen, ob der das für ein Schnäppchen hält oder nicht, die Provision ist sowieso eingepreist und generell werden viele Un-Schnäppchen gepostet. Aber ich kann trotzdem verstehen, dass ein "Geschmäckle" bleibt. Stellt euch mal vor, der Laufbursche würde in einem Rucksackkaufberatungsthread seine Rucksäcke anpreisen. Da wüsste man dann auch nicht, ob er jetzt einen Rucksack verkaufen möchte, oder mit Wohlwollen einen Tipp für den TO abgeben möchte, weil er glaubt, dass der Phoenix ganz genau dem Anforderungsprofil entspricht. Dass Mateusz ein ganz feiner Kerl ist in diesem Beispiel mal ausgeklammert - was sich u.a. auch darin zeigt, dass er Privatperson und Cottage-Inhaber durch verschiedene Accounts kategorisch trennt. Der Punkt ist also eher, dass es schade ist, Beiträge durch eine Brille des Argwohns sehen zu "müssen". Muss natürlich niemand, sind ja alles irgendwo Unterstellungen. Aber die Welt ist schon einfacher, wenn niemand monetär etwas davon hat und somit die einzig mögliche Motivation zum Posten ist, dass man anderen Usern gern weiterhelfen möchte. Meine ganz persönliche Empfindung: In einer Welt von personalisierter (und damit notwendigerweise manipulativer) Werbung, abgefahrenen Preis- und Rabattgestaltungsschemata, die darauf abzielen durch gezieltes Induzieren von Knappheitsgefühlen und Belohnungsdopaminausschüttungen fernab von jeglicher Notwendigkeit immer mehr Gedöns anzuhäufen, ist dieses Forum eine der schönen Oasen, die frei von solchem Krams sind. Affiliate Links, die nicht zugunsten irgendeines Allgemeinwohls dienen, stören da die Idylle. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
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